Ratgeber: Welche Kamera ist die Richtige?

Ratgeber Kamerakauf

Die meisten Fotos entstehen heute mit dem Smartphone. Oft reicht das auch, denn die Qualität der Smartphone-Fotos ist mittlerweile beachtlich. Doch der Gestaltungsspielraum ist mit dem Smartphone als Kamera sehr begrenzt – wer mehr als nur Schnappschüsse machen will, braucht nach wie vor eine richtige Kamera. Die Frage ist nur, welche: Kompaktkamera, spiegellose Systemkamera, Spiegelreflexkamera? Wir sagen Ihnen, welche Digitalkamera für Sie die Richtige ist und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Wichtiger als Megapixel: Die Sensorgröße

Früher galt die Megapixel-Zahl als das Maß schlechthin für die Bildqualität. Das ist längst vorbei. Denn um ein Foto in DIN-A4-Größe in feinster Qualität zu drucken, reichen 8,5 Megapixel. Das schaffen heute sogar die meisten Smartphones locker.

Viel wichtiger ist die Größe des Bildsensors. Je größer er ist, desto besser kann die Bildqualität der Kamera sein. Und desto mehr kreative Möglichkeiten eröffnen sich durch das Spiel von Schärfe und Unschärfe im Foto.

In Smartphones weist der Bildsensor nur rund ein Sechstel der Fläche des Vollformat-Sensors einer teuren Spiegelreflexkamera auf. Die 1-Zoll-Sensoren guter Kompakt- und Bridge-Kameras sind immerhin rund doppelt so großwie ein Smartphone-Sensor. Entsprechend besser kommen sie mit wenig Licht zurecht.

Bei Systemkameras und DSLR haben Sie die Wahl zwischen APS-C- und Vollformat-Sensoren. Sie werden auch Kleinbild-Sensoren genannt, denn ihre lichtempfindliche Fläche genauso groß wie beim klassischen Kleinbild-Film. Der APS-C-Sensor ist nur halb so groß. Die Unterschiede sind in der Praxis allerdings nicht allzu groß, nur bei Nacht- und Sportaufnahmen kann der Vollformatsensor seine Stärken voll ausspielen.

Und dann gibt es noch die Systemkameras von Olympus und Panasonic, die auf einen Four-Thirds-Sensor setzen. Seine Fläche ist etwas kleiner als beim APS-C-Sensor, was aber meist völlig ausreicht. Allerdings nehmen diese Kameras Fotos mit dem Seitenverhältnis 4:3 auf. Das stört etwas, wenn man die Bilder auf einem TV-Schirm oder Computermonitor zeigen, da beträgt das Seitenverhältnis nämlich 16:9.

Smartphone als Kamera

Das Smartphone hat die klassische Kompaktkamera weitgehend verdrängt.

Die Kameras aktueller Smartphones nehmen bei ausreichend Licht sehr gute Fotos auf, sogar bei schlechten Lichtverhältnissen sind die Bilder brauchbar. Hier sticht besonders unser bestes Smartphone, das Samsung Galaxy 7, hervor, aber auch das iPhone und einige andere Flaggschiff-Smartphones haben hervorragende Kameras an Bord.

Mit dem Smartphone genügen wenige Fingertipper, schon sind die Bilder auf Facebook, Instagram & Co. – mit solchem Komfort kann keine Kamera mithalten. Vor allem aber gilt für das Smartphone ganz besonders die alte Weisheit: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Und mit dem Smartphone hat man eben inzwischen immer und überall eine ordentliche Fotokamera in der Hosen- oder Handtasche. Mehr brauchen die meisten Menschen auch gar nicht.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind mit einem Smartphone allerdings eingeschränkt. Ihr Weitwinkelobjektiv erfasst eine deutlich größere Szenerie als der Mensch mit einem Blick. Da passt dann zwar viel Landschaft aufs Bild, doch für ein Porträtfoto muss man sehr nah ran ans Gesicht, dadurch wird dann die Nase unnatürlich groß abgebildet. Auch lässt sich mit der Smartphone-Kamera das Hauptmotiv kaum von einem unscharfen Hintergrund trennen; für das Arbeiten mit Tiefenschärfe ist der Sensor zu klein.

Passen müssen Smartphones auch, wenn man Entferntes nah heranholen möchte. Zwar haben Smartphones einen digitalen Zoom, doch damit verschlechtert sich die Bildqualität deutlich. Erste Smartphones wie das iPhone 7 Plus gibt es inzwischen schon mit zwei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten, weitere werden sicherlich folgen. Doch an ein echtes Zoomobjektiv kommt auch diese Lösung nicht heran.

Auch für Sport- und Actionfotos eignen sich Smartphones kaum und im Schummerlicht sind sie einer Digitalkamera ebenfalls unterlegen. Solange Sie die Fotos nur auf dem Monitor oder Display zeigen, fällt die etwas schlechtere Bildqualität zwar kaum auf, möchten Sie die Aufnahmen jedoch auch auf Papier ausgeben oder gar Poster anfertigen, reicht ein Smartphone-Foto in der Regel nicht.

Ideal für: Spontane Schnappschüsse
Fotos zu Dokumentationszwecken
Landschaftsaufnahmen
Vorteile: Immer dabei
Fotos können sofort mit anderen geteilt werden
Nachteile: Kein optischer Zoom
Bei schlechtem Licht eingeschränkte Bildqualität
Wenig Gestaltungsmöglichkeiten

Kompaktkameras

Für alltägliche Schnappschüsse hat das Smartphone die klassische, günstige Kompaktkamera längst abgelöst. In bestimmten Situationen machen Kompaktkameras aber nach wie vor Sinn. Denn nicht nur beim Funktionsumfang, auch bei den Aufnahmemöglichkeiten schlägt eine Kompaktkamera das Smartphone um Längen.

Die Hersteller setzen daher vermehrt auf Kompaktkameras, die bestimmte Nischen bedienen: wasserdicht und robust, mit großem Zoom oder mit toller Bildqualität.

Überlegen Sie sich also bereits vor dem Kauf, was wichtig ist für Sie: Soll die Kamera wasserdicht sein? Dann ist eine Outdoor-Kamera die richtige Wahl? Brauchen Sie einen großen Zoom in einem möglichst kleinen Gehäuse? Dann sollten Sie sich Reisezoom-Kameras ansehen. Möchten Sie auch Videos in 4K aufnehmen? Dann ist zum Beispiel die brandneue Panasonic Lumix DMC-LX15 ein ganz heißer Tipp von uns.

Falls Sie auch bei schlechtem Licht fotografieren, sollte Ihre Wunschkamera mit einem Bordblitz ausgestattet sein. Oder noch besser: Mit einem Blitzschuh zum Anschluss eines separaten Blitzgeräts. Wichtig auch: Ist das Display beweglich, können Sie es auch in ungewohnten Aufnahmepositionen verwenden.

Ideal für: Alltägliche Fotografie, bei der es auf einen guten Kompromiss zwischen Größe der Kamera und Bildqualität ankommt
Vorteile: Kompakt
Ordentliche Bildqualität
Zoomobjektiv eröffnet viele Möglichkeiten
Nachteile: Etwas fummelige Handhabung
Objektiv kann nicht gewechselt werden

Outdoor-Kamera

Outdoor-Kameras sind klein und robust und können auch mal nass werden.

Outdoor-Kameras stecken einiges weg, sind wasserdicht, überstehen Stürze und funktionieren auch noch bei frostigen Temperaturen. Auch wenn es hart her geht, reicht es, sie einfach in den Ski-Anorak oder die Regenjacke zu stecken.

Manche haben auch einen GPS-Empfänger eingebaut, der wie beim Smartphone den Ort speichert, an dem das Foto aufgenommen wurde.

Von der Bildqualität darf man sich keine Wunder erwarten. Sie haben zwar einen besseren optischen Zoom als ein Smartphone und können auch bei wenig Licht bessere Ergebnisse liefern. Aber das Haupt-Argument für eine Outdoor-Kamera ist, dass man sie in Situationen benutzen kann, in denen man Angst um sein Smartphone haben würde: im Wasser, auf der Piste oder beim Sport.

Günstige Outdoor-Kameras gibt es schon für unter 200 Euro, für die besten muss man allerdings knapp 400 Euro ausgeben. Mehr dazu lesen Sie in unserem Testbericht: Die beste Outdoor-Kamera.

Ideal für: Sport, Outdoor und Unterwasser
Vorteile: Robust und wasserdicht
Nachteile: Fotoqualität nicht viel besser als bei guten Smartphones

Reisezoom-Kamera

Reisezoom-Kameras bieten das, was viele beim Smartphone vermissen: einen großen Zoom.

Sie möchten sich im Urlaub nicht mit einer kiloschweren Kameraausrüstung herumschlagen? Aber trotzdem soll Ihnen kein Motiv entgehen? Dann ist eine Reisezoom-Kamera das Richtig für Sie.

Reisezoom-Kameras zeichnen sich durch ein besonders leistungsfähiges Zoomobjektiv aus, wie unsere Empfehlung: Ihr Objektiv erfasst vom weiten Weitwinkel bis zum mittelstarken Tele einen sehr großen Zoombereich. Dabei schieben sie das Objektiv beim Ausschalten trickreich in sich zusammen – so finden sie auch noch in der Brusttasche des Hawaii-Hemds Platz.

Für Aufnahmen bei schlechtem Licht oder in dunklen Innenräumen eignet sich eine Reisezoom-Kamera allerdings nicht so gut.

Reisezoom-Kameras gibt es ab rund 300 Euro, unsere aktuelle Empfehlung, die Panasonic Lumix TZ-71, ist für knapp 400 Euro zu haben. Unseren Testbericht zu Reisezoom-Kameras finden Sie hier.

Ideal für: Urlaubsreisen
Vorteile: Großer Zoombereich
Nachteile: Keine gute Bildqualität bei wenig Licht

Edel-Kompaktkamera

Kleine Kamera mit großem Sensor und hervorragender Bildqualität.

Ein kleiner Bildsensor und kein Zoomobjektiv – das sind die beiden Schwachstellen von Smartphone-Kameras. Das haben die Hersteller erkannt und setzen zunehmend mit hochwertigen Kompaktkameras dagegen, die die Smartphone-Konkurrenz mit hervorragender Bildqualität ausstechen sollen.

Sie zeichnen sich durch einen besonders großen Sensor mit hoher Auflösung aus, der selbst bei schlechten Lichtverhältnissen noch für gute Bilder sorgt. Bei manchen Kompaktkameras gibt es zusätzlich einen elektronischen Sucher, der sich teilweise sogar platzsparend einfahren lässt.

WiFi, oft sogar Bluetooth sind bei einer guten Kompakten ebenfalls an Bord. So kann man seine Aufnahmen blitzschnell aufs Smartphone oder Tablet übertragen.

Doch all das hat seinen Preis: Mindestens 600 Euro muss man für eine solche Kompaktkamera ausgeben – und das ist noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. Sony hat mit der RX1 eine Kompaktkamera mit Vollformatsensor im Programm, für die man 2500 Euro hinlegen darf, Leica toppt das mit der Leica Q für über 4.000 Euro locker und legt mit der legendären Leica M für über 6.000 Euro noch eins drauf.

Doch das sind eher Liebhaberobjekte. Unsere aktuelle Empfehlung in dieser Kamera-Kategorie ist die Sony RX100 III, die für knapp 600 Euro aus unserer Sicht zur Zeit das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet.

Ideal für: Ambitionierte Hobbyfotografen
Vorteile: Sehr gute Bildqualität, auch bei wenig Licht
Nachteile: Teuer

Bridge-Kamera

Bridge-Kameras sehen aus wie Spiegelreflexkameras, ihr Objektiv lässt sich jedoch nicht wechseln.

Bridge-Kameras wollen die Vorteile von Kompaktkameras mit denen der sehr viel größeren und teureren Spiegelreflex- und Systemkameras vereinen. Sie bilden also eine Brücke zwischen diesen beiden Kamerawelten, daher der Name.

Sie sehen aus wie eine kleine Spiegelreflexkamera, das Objektiv lässt sich allerdings nicht wechseln. Außerdem ist der Sensor nur so groß wie bei einer Kompaktkamera.

Im Vergleich zu einer Kompaktkamera lassen sich die Bridges viel besser handhaben. Sie sind meistens etwas kleiner als Systemkameras, in die Manteltasche passen sie allerdings nicht.

Das Objektiv dieser Kameraklasse deckt einen großen bis sehr großen Zoombereich ab, vom starken Weitwinkel bis weit in den Telebereich hinein. Damit ist man für fast alle Gelegenheiten gerüstet – auch bei weniger gutem Licht, denn die Bridge-Kameras haben einen größeren Sensor als Superzoomer mit einem ähnlichen Objektiv.

Bei der Ausstattung halten die Bridge-Kameras fast schon mit einer ausgewachsenen Spiegelreflex- oder Systemkamera mit. Sie bieten eine hohe Serienbildrate, Anschlussmöglichkeiten für ein externes Blitzlicht, ein Mikrofon für hochwertigen Videoton und vieles mehr.

Ganz so flexibel wie eine Kamera mit Wechselobjektiv ist eine Bridge-Kamera jedoch nicht. Und bei schlechtem Licht hat die Bildqualität das Nachsehen.

Ideal für: Anspruchsvolle Aufnahmen, bei denen die Kamera möglichst handlich bleiben soll
Vorteile: Gutes Handling, starkes Telezoom
Nachteile: Objektiv kann nicht gewechselt werden
Bildqualität nicht ganz so hoch wie bei einer Systemkamera

DSLR & DSLM

Streng genommen handelt es sich sowohl bei den klassischen Spiegelreflexkameras (DSLR → digital single-lens reflex) als auch den neueren spiegellosen Kameras mit Wechselobjektiv (DSLM → digital single lens mirrorless) um Systemkameras, denn bei beiden kann man aus einer Vielzahl von Objektiven wählen.

Im Sprachgebrauch hat es sich aber eingebürgert, zwischen Spiegelreflexkameras und Systemkameras zu unterscheiden, wobei mit letzterem DSLM, also spiegellose Systemkameras gemeint sind.

Für Profis und alle, die nach allen Regeln der Kunst Fotos machen wollen, ist die Möglichkeit für jedes Motiv stets das beste Objektiv zu wählen, ein entscheidender Vorteil: Für Nahaufnahmen nehmen sie ein Makroobjektiv, die Landschaft erfassen sie mit einem Superweitwinkel und Wildtiere nehmen sie mit einem Teleobjektiv auf. Dabei liefern Systemkameras piekfeine Fotos, weil ihr Sensor deutlich größer ist als bei einer Kompaktkamera.

Doch eine Vielzahl von Objektiven zu haben, kostet nicht nur eine Menge Geld – man hat auch eine Menge zu schleppen. Wobei spiegellose Systemkameras hier einen kleinen Vorteil gegenüber den klassischen Spiegelreflexkameras haben.

Systemkamera

Systemkameras sind etwas kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras.

Mit einer Systemkamera (DSLM) ist man genauso flexibel wie mit einer Spiegelreflexkamera (DSLR). Weil sie aber das Sucherbild wie bei einer Kompaktkamera elektronisch erzeugt, ist Systemkameras leichter und kleiner als eine DSLR. Kein Wunder also, dass diese Kameraklasse besonders beliebt ist.

Besonders handlich sind die Systemkameras von Olympus und Panasonic, weil ihr Sensor etwas kleiner ist als bei den anderen Marken.

Die neuesten Kameras dieser Anbieter punkten mit einem pfeilschnellen Autofokus und sehr hohen Serienbildraten. Die brandneue Olympus OM-D E-M1 Mark II schießt bis zu 18 Bilder pro Sekunde – so schnell ist nicht einmal eine Profi-DSLR!

Aber auch die Systemkameras der Mittelklasse bieten viel Leistung fürs Geld. Etwa die ganz neue Panasonic Lumix G81, die Videos in 4K-Auflösung filmt und mit einem sehr wirkungsvollen Bildstabilisator ausgestattet ist.

Empfehlenswerte Modelle starten bei knapp 500 Euro. Das beste Preis-Leistungsverhältnis unter den Systemkameras bietet aus unserer Sicht aber nach wie vor die Sony Alpha 6000. Ihr 24-Megapixel-Sensor liefert eine sehr gute Bildqualität, die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen. Sie ist daher unsere aktuelle Empfehlung für Einsteiger.

Auch am oberen Ende kommt unsere Empfehlung von Sony: Die Alpha 7R II bietet mit 42 Megapixel eine immense Auflösung auf einem sehr großen Sensor und ist unsere beste Systemkamera. Dafür werden allerdings auch knapp 3.000 Euro fällig – ohne Objektiv wohlgemerkt.

Ideal für: Fotos mit sehr hoher Bildqualität sowie Aufnahmen, bei denen die fotografischen Gestaltungsmöglichkeiten im Vordergrund stehen
Vorteile: Sehr gute Bildqualität auch schon bei den günstigen Modellen
Wechselobjektive erlauben vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Nachteile: Teils teure Wechselobjektive
Objektivangebot nicht so groß wie bei den etablierten DSLRs

Spiegelreflexkamera

Klassische Spiegelreflexkameras sind für Profis nach wie vor die erste Wahl – aber leider sind sie groß und schwer.

Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) sind heute fast schon Dinosaurier. Denn sie sind im Prinzip aufgebaut wie eine Kamera vor 50 Jahre – nur dass der Film durch einen digitalen Bildsensor ersetzt wurde.

Vorteile hat das alte Konzept bislang noch beim Autofokus – DSLR stellen in der Regel nochmals einen Wimpernschlag schneller scharf als spiegellose Systemkameras. Doch der Abstand schmilzt von Jahr zu Jahr.

Spiegelreflexkameras werden außerdem von Fotografen bevorzugt, die sich nicht mit dem Videosucher einer Systemkamera anfreunden können. Denn der optische Sucher einer DSLR zeigt das Motiv deutlich unverfälschter als das Mini-Display im Sucher einer DSLM und er lässt sich auch in sehr heller Umgebung besser verwenden. Zudem hält ein Akku spürbar länger als bei einer Systemkamera.

Das war’s dann aber auch schon mit den Vorteilen. DSLRs sind größer und schwerer als eine Systemkamera. Zum Filmen eignet sie sich längst nicht so gut – das geht nur im Live-View-Modus mit stark eingeschränktem Autofokus.

Beherrscht wird der Markt für Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon. Die Firmen haben ein riesiges Objektivangebot, da ist für jeden Einsatzzweck und Geldbeutel etwas dabei. Sogar ältere Objektive aus analogen Zeiten lassen sich an den DSLRs der jeweiligen Hersteller meist noch verwenden.

Digitale Spiegelreflexkameras sind inzwischen schon recht günstig zu haben: Für um die 500 Euro bekommt man gute Modelle, teils sogar bereits mit einem Objektiv. Unsere aktuelle Empfehlung für Einsteiger ist die Nikon D5300.

Bei Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor ist die Preisskala nach oben weitgehend offen. Unsere Empfehlung im Bereich bis 2.000 Euro ist derzeit die Nikon D750.

Ideal für: Fotografen, die einen optischen Sucher bevorzugen
Vorteile: Sehr gute Bildqualität auch schon bei den günstigen Modellen
Sehr viele Wechselobjektive erhältlich
Lange Akkulaufzeit
Nachteile: Groß und schwer
Nicht gut für Videoaufnahmen geeignet

Kommentare

1 Kommentar zu "Ratgeber: Welche Kamera ist die Richtige?"

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Natürlich die Olympus

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