elektrische Zahnbürste Test: Elektrische Zahnbürste Aufmacher
test
Letzte Aktualisierung: 25.4.2022

Die beste elektrische Zahnbürste

Wir haben 39 elektrische Zahnbürsten für Erwachsene getestet. Die beste für die meisten ist die Oral-B Pro 3 3000 von Braun. Sie reinigt die Zähne gründlich und ist nicht zu teuer in der Anschaffung. Hier bekommt man eine solide Zahnbürste mit Andruckkontrolle, die ein zuverlässiger Begleiter im Alltag ist.

Doreen Menz
Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen. Die studierte Germanistin redigiert außerdem einen Großteil der Testberichte von AllesBeste.
Letztes Update: 25. April 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

17. Dezember 2021

Wir haben neun weitere Zahnbürsten getestet. Auch in diesmal setzt sich Brauns Oral-B als Platzhirsch durch. Die Oral-B Pro 3 3000 ersetzt ihren Vorgänger Oral-B Pro 3000 als Testsieger – letztere ist nicht mehr verfügbar und wurde aus dem Test entfernt. Ebenso erhält die Oral-B iO Series 7 unsere Empfehlung für den großen Geldbeutel. Die Braun Oral-B Genius X wandert nun aus den Empfehlungen und ist jetzt unter „Außerdem getestet“ aufgelistet.

21. Januar 2021

Wir haben acht neue Zahnbürsten getestet. Die neue Oral-B iO hat zwar tolle neue Funktionen, ist aber schlicht und einfach zu teuer. Daher ändert sich an den Empfehlungen nichts.

29. November 2019

Wir haben die Braun Oral-B Genius X getestet. Mit dem intelligenten Putzen schafft sie es in die Empfehlungsriege.

31. Juli 2019

Wir haben drei weitere Zahnbürsten getestet. Unsere neue Schall-Empfehlung ist die Braun Oral B Pulsonic Slim Luxe 4000. Auch die Pulsonic Slim 1000 und die Braun Oral B Pro 2000 sind neue Testkandidaten.

15. Februar 2019

Wir haben fünf neue Zahnbürsten getestet. Die Oral-B Pro 3000 ist der neue Testsieger. Auch die Oral-B Genius 10000 fährt eine Empfehlung ein – sie ist für alle geeignet, denen Zusatzfunktionen und das genaue Putzen mit App wichtig ist. Unser neuer Preistipp ist die Oral-B Pro 750.

3. Oktober 2018

Wir haben die Zahnbürste die Issa 2 von Foreo getestet, sie konnte uns aber nicht überzeugen.

11. April 2018

Wir haben von Happybrush die Schallzahnbürste und die rotierende Zahnbürste getestet. Letztere ist eine neue Empfehlung.

15. September 2017

Wir haben das neue Spitzenmodell von Braun getestet. Die Oral-B Pro 9000 konnte uns allerdings nicht überzeugen. Deswegen bleibt die Oral-B Pro 1000 weiterhin unsere Top-Empfehlung.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Um herauszufinden, welche die beste elektrische Zahnbürste ist, haben wir insgesamt 39 Modelle getestet. 25 der getesteten Zahnbürsten sind noch erhältlich. Unser Fazit: Man muss nicht viel Geld für eine gute elektrische Zahnbürste ausgeben, günstige tun es genauso.

Beim Putzergebnis gibt es keinen Unterschied zwischen teuren und günstigen Zahnbürsten und die sogenannte Komfortausstattung der teureren Modelle ist meist wenig hilfreich. Lediglich Andruckkontrolle und Timer empfanden wir im Test als nützlich.

Auch die Entscheidung zwischen einer Schallzahnbürste oder einer klassischen, rotierend-oszillierenden elektrischen Zahnbürste ist weitgehend Geschmacksache. Denn auch Schallzahnbürsten reinigen nicht mit Schall, wie der Name suggeriert. Sie vibrieren aber mit deutlicher höherer Frequenz als klassische mechanische elektrische Zahnbürsten.

Wenn Zahnbürsten Tablets wären, dann wäre Braun Oral-B mit Apple vergleichbar. Sie stellen unserer Meinung nach einfach die besten und funktionalsten Modelle her – daher sind die meisten unserer Empfehlungen auch von dieser Marke.

Schallzahnbürsten sind in der Regel deutlich teurer als »normale« elektrische Zahnbürsten, beim Reinigungsergebnis gibt es aber keine Unterschiede. Daher empfehlen wir überwiegend günstigere, rotierend-oszillierende Modelle. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Braun Oral-B Pro 3 3000

Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 3 3000
Die Braun Oral-B Pro 3 3000 bringt alle nötigen Basisfunktionen mit und ist sehr solide und zuverlässig.

Die Oral-B Pro 3 3000 bringt alles mit, was man braucht – davon nicht zu viel und nicht zu wenig. Viele drücken beim Zähneputzen zu fest aufs Zahnfleisch, die Oral-B Pro 3 3000 warnt dann mit einer visuellen Andruckkontrolle: Sobald man zu fest drückt, leuchtet ein rotes Licht auf. Ansonsten ist die Qualität, wie von Oral-B gewohnt, solide und wertig und der Preis ist noch vertretbar. Auf viele Modi und Zusatzausstattung wird hier verzichtet, das finden wir gut, denn all das braucht man eigentlich nicht.

Auch gut

Happybrush R2

Test  elektrische Zahnbürste: Happybrush Rotierende Zahnbürste
Die Happybrush erledigt ihren Job ebenfalls gründlich und angenehm.

Mit der sehr langen Akkulaufzeit von über zwei Stunden ist die Happybrush R2 eine attraktive Alternative zur Oral-B. Zudem sind die Ersatzbürsten etwas günstiger zu haben. Auf die nützliche Andruckkontrolle muss man allerdings verzichten.

Gut & günstig

Braun Oral-B Pro 750

Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 750
Die Oral-B Pro 750 tut was sie soll – ohne jeglichen Schnickschnack und zu einem guten Preis.

Die Oral-B Pro 750 putzt vernünftig und angenehm. Sie kommt ohne Zusatzfunktionen aus, die die meisten sowieso nicht benutzen und kostet dafür gerade mal 30 Euro. Für wenig Geld bekommt man mit ihr eine zuverlässige Zahnbürste, die lange hält. Menschen, die dazu neigen, mit zu großen Druck zu putzen, sollten sich allerdings nach einem anderen Modell umsehen, da diese elektrische Zahnbürste ebenfalls keine Andruckkontrolle hat.

Schall-Empfehlung

Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000

Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000
Klein, leicht und stylisch: die beste Schallzahnbürste im Test.

Wer lieber eine Zahnbürste mit Schalltechnologie möchte, dem empfehlen wir die Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000. Die Schallzahnbürste gehört zu den schlanksten Bürsten im Testfeld und kann außerdem noch mit einem sehr edlen und hochwertigen Look punkten. Sie hat zwar einen kleinen Akku, das macht aber nichts, weil sie im Gegensatz zu Nicht-Schallzahnbürsten sehr viel weniger Strom verbraucht.

Wenn Geld egal ist

Braun Oral-B iO Series 7

Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B iO Series 7
Die Oral-B iO 7 ist einfach zu benutzen, angenehm in der Anwendung und gibt sehr gutes Feedback.

Die Oral-B iO Series 7 ist für uns aktuell die beste Zahnbürste mit App. Außerdem zeigt sie die Putzzeit auf einem Display an und gibt direktes Feedback in Form eines Smileys, der sich entweder freut oder traurig ist – je nach dem, ob man mindestens zwei Minuten geputzt hat oder nicht. Auch die Ladestandsanziege ist nun auf dem Display zu sehen und zeigt den Akkustand mittels Neun-Strich-Balken plus Prozentzahl an. Das finden wir praktisch. Ansonsten sind auch das Design und die neue magnetische Ladestation echte Hingucker und verleihen dem Badezimmer ein wenig Luxus.

Vergleichstabelle

TestsiegerBraun Oral-B Pro 3 3000
Auch gutHappybrush R2
Gut & günstigBraun Oral-B Pro 750
Schall-EmpfehlungBraun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000
Wenn Geld egal istBraun Oral-B iO Series 7
Braun Oral-B iO Series 9
Braun Oral-B iO Series 8
Braun Oral-B iO Series 6
Braun Oral-B Genius X
Braun Oral-B Genius 10000
Philips Philips Sonicare 9900 Prestige
Philips Sonicare ExpertClean 7300
Braun Oral-B Pulsonic Slim
Braun Oral-B Pulsonic Slim 1000
Braun Oral-B Pro 2000
Braun Oral-B Pro 5000
Philips Sonicare EasyClean
Panasonic DentaCare Sonic Vibration EW-DC12
Panasonic EW-DL83
Braun Oral-B Vitality
Oclean Flow
Oclean X Pro Elite
Oclean Air 2
TrueLife SonicBrush Compact
Foreo Issa 2
Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 3 3000
  • Andruckkontrolle
  • Wertig
  • Schönes Design
  • An/Aus-Schalter ist Staubfänger
Test  elektrische Zahnbürste: Happybrush Rotierende Zahnbürste
  • Günstige Ersatzbürsten
  • 2 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Keine Andruckkontrolle
  • Timer mit kleinen Schwächen
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 750
  • Preiswert
  • Wertig
  • Keine Andruckkontrolle
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000
  • Sehr handlich
  • Elegantes Design
  • 2 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Keine Andruckkontrolle
Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B iO Series 7
  • Andruckkontrolle
  • Wertig
  • 4 Zusatzmodi
  • Mit App
  • Intelligentes Putzen
  • Putzdauer wird angezeigt
  • Teuer
  • Nur teure Köpfe für iO-Zahnbürsten aufsteckbar
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B iO
  • Andruckkontrolle
  • Wertig
  • 6 Zusatzmodi
  • Mit App
  • Intelligentes Putzen
  • Putzdauer wird angezeigt
  • Teuer
  • Nur teure Köpfe für iO-Zahnbürsten aufsteckbar
Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Series 8
  • Andruckkontrolle
  • Wertig
  • 5 Zusatzmodi
  • Mit App
  • Intelligentes Putzen
  • Putzdauer wird angezeigt
  • Teuer
  • Nur teure Köpfe für iO-Zahnbürsten aufsteckbar
Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B iO Series 6
  • Andruckkontrolle
  • Wertig
  • 4 Zusatzmodi
  • Mit App
  • Intelligentes Putzen
  • Putzdauer wird angezeigt
  • Teuer
  • Nur teure Köpfe für iO-Zahnbürsten aufsteckbar
  • Alte Basis
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Genius X
  • Andruckkontrolle
  • Mit App
  • 5 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Intelligentes Putzen
  • Teuer
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Genius 10000N
  • Andruckkontrolle
  • Mit App
  • 5 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Teuer
Test elektrische Zahnbürste: Philips Philips Sonicare 9900 Prestige
  • Sehr edel und wertig
  • Tolles Zubehör
  • 3 Wirkungsstufen
  • Mit App
  • Andruckkontrolle
  • Teuer
  • Eher laut
  • Vibriert stark in der Hand
Test  elektrische Zahnbürste: Philips ExpertClean 7300
  • Andruckkontrolle
  • 2 Zusatzmodi
  • Mit App
  • Wertig
  • Teuer
  • Sehr laut
  • Vibriert unangenehm in der Hand
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic Slim
  • Sehr handlich
  • Wertig
  • Zusatzmodus
  • Keine Andruckkontrolle
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic Slim 1000
  • Sehr handlich
  • Wertig
  • Zusatzmodus
  • Putzt sehr zaghaft
  • Keine Andruckkontrolle
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 2000
  • Andruckkontrolle
  • Wertig
  • Zusatzmodus
  • Teuer
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 5000
  • Mit App
  • 3 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Andruckkontrolle
  • Teuer
Test  elektrische Zahnbürste: Philips Sonicare EasyClean
  • Wertig
  • Keine Andruckkontrolle
  • Geht nach zwei Minuten aus
Test elektrische Zahnbürste: Panasonic DentaCare Sonic Vibration EW-DC12
  • Wertig
  • Schönes Design
  • 2 Zusatzmodi
  • Teuer
  • Keine Andruckkontrolle
  • Sehr laut
Test  elektrische Zahnbürste: Panasonic EW-DL83
  • Zusatzmodus
  • Schöne Ladestation
  • Wertig
  • Teuer
  • Keine Andruckkontrolle
  • Sehr laut
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Vitality
  • Sehr guter Preis
  • Wenig Schwingungen pro Minute
Test elektrische Zahnbürste: Oclean Flow
  • Tolles Design
  • 4 Zusatzmodi
  • Gute Verarbeitung
  • Laden nur im Liegen möglich
  • Kein Netzteil
  • Keine Andruckkontrolle
Test elektrische Zahnbürste: Oclean X Pro Elite
  • Magnetische Wandhalterung
  • Schönes Design
  • Mit App
  • Leise
  • Zeitanzeige
  • Zahnbürste bleibt in der Basis stecken
  • Kein Netzteil
  • Teuer
Test elektrische Zahnbürste: Oclean Air 2
  • Schönes Design
  • Sehr leise
  • Basis sehr leicht und instabil
  • Magnetische Basis unpraktisch
  • Kein Netzteil
  • Keine Andruckkontrolle
  • Keine deutsche Anleitung
Test  elektrische Zahnbürste: TrueLife SonicBrush Compact
  • 3 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Keine Andruckkontrolle
  • Vibriert unangenehm in der Hand
  • Putzt sehr zaghaft
Test  elektrische Zahnbürste: Foreo Issa 2
  • Silikon ist gewöhnungsbedürftig
  • Standard-Bürstenkopf sehr groß
  • Teuer
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Putzen elektrische Zahnbürsten besser?

Auf der Suche nach einer elektrischen Zahnbürste ist man schnell überfordert: Es gibt Zahnbürsten mit runden und länglichen Bürsten, »oszillierend-rotierende« Bürsten, Schallzahnbürsten und Ultraschallzahnbürsten, Zahnbürsten mit sensitiver oder visueller Andruckkontrolle, Modelle mit Aufhellfunktion und Tiefenreinigung und sogar Geräte mit Bluetooth-Anbindung zum Smartphone – und von den vielen verschiedenen Aufsteckbürsten ist dabei noch gar nicht die Rede.

Der Markt für elektrische Zahnbürsten ist also mehr als unübersichtlich und die einzelnen Modelle sind wegen ähnlicher Bezeichnungen oft kaum auseinanderzuhalten.

elektrische Zahnbürste Test: Zahnbürsten Allgemein
Klassische Zahnbürsten im Vergleich zu elektrischen Bürstenköpfen.

Ist das Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste aber überhaupt besser als das Putzen per Hand? Und was sind die Unterschiede der verschiedenen Technologien bei elektrischen Zahnbürsten?

Überraschenderweise gibt es abgesehen von einigen wenigen zahnmedizinischen Studien kaum unabhängige Aussagen zu diesem Thema. Die meisten vermeintlichen Tests im Netz plappern bloß das Marketinggeschwätz der Hersteller nach und küren regelmäßig teure elektrische Zahnbürsten mit üppigem Funktionsumfang zum Testsieger. Zwar ist das aus Sicht der Mundhygiene kein Problem, doch wird dabei eine essentielle Tatsache gerne übersehen: Viele günstige elektrische Zahnbürsten reinigen die Zähne genauso gut wie hochpreisige.

Um der Sache auf den Grund zu gehen und Ihnen guten Gewissens ein Modell empfehlen zu können, haben wir elektrische Zahnbürsten der markführenden Hersteller ausgiebig getestet. Dazu haben wir uns nicht nur wochenlang mit verschiedenen Modellen unterschiedlicher Preisklassen die Zähne geputzt, wir haben auch alle verfügbaren unabhängigen Studien gelesen und mit Experten aus der Zahnmedizin gesprochen.

Knackpunkt: Die richtige Anwendung

Laut einer Meta-Studie der Cochrane Collaboration, die die Ergebnisse von 56 wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem Thema ausgewertet hat, entfernen elektrisch betriebene Zahnbürsten bis zu elf Prozent mehr Plaque als herkömmliche Handzahnbürsten. Nach drei Monaten hatten die Testteilnehmer, die elektrisch geputzt haben, im Schnitt 21 Prozent weniger Beläge als die, die mit der Hand putzten.

Viele dieser Studien wurden allerdings von Herstellern elektrischer Zahnbürsten in Auftrag gegeben, was das Ergebnis relativiert. Und beim manuellen Putzen kommt es eben auch auf die Putztechnik an. Auch mit einer traditionellen Zahnbürste kann man gut putzen: »Der Knackpunkt ist aber eben, sie richtig anzuwenden«, erklärt Dr. Carolina Ganß, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin.

Tatsächlich putzen wohl die allermeisten von uns ihre Zähne völlig falsch, wie zum Beispiel dieses Video zeigt:

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Eigentlich sollte man auf jedem Zahn kleine kreisende Bewegungen ausführen und die Zahnbürste dabei in einem Winkel von 45 Grad halten. Nach einigen Bewegungen sollte man anschließend getreu dem Motto »Von Rot nach Weiß« Plaque-Reste vom Zahnfleisch über den Zahn wegwischen. Das alles richtig zu machen, ist eben gar nicht so leicht.

Richtig putzen ist mit einer Elektro­­zahn­bürste einfacher

»Die Idee der elektrischen Zahnbürste ist es, dieser die komplexen Bewegungen zu überlassen, die man eigentlich selbst mit der manuellen Zahnbürste durchführen sollte«, sagt Dr. Carolina Ganß. Elektrische Bürsten verlangen vom Benutzer weniger Genauigkeit. Oder anders gesagt: Sich mit einer Elektrozahnbürste die Zähne richtig zu putzen, ist schlichtweg einfacher. Daher empfehlen die meisten Zahnärzte, eine elektrische Zahnbürste zu benutzen.

Aber wie putzt man mit einer elektrischen Zahnbürste richtig? Dazu gehen die Meinungen auseinander: Manche empfehlen sanftes kreisen über den Zahn, andere streichen oder schwingen. In Studien zeigte aber keine dieser Methoden eindeutige Vorteile. Auch Menschen ohne Putzsystem schneiden laut einem Artikel der Süddeutschen Zeitung in Sachen Mundhygiene gut ab. Wichtig ist offenbar vor allem, dass alle Bereiche der Zähne, also Außen- und Innenseiten sowie die Kauflächen gereinigt werden.

Wer dabei allerdings eine feste Systematik verfolgt, reduziert die Gefahr, bestimmte Bereiche beim Putzen zu vergessen. Also zum Beispiel erst oben links außen, dann oben links innen und dann weiter in den nächsten »Quadranten«. So geht das Putzen schnell in Fleisch und Blut über.

Wichtig ist vor allem, den Übergang vom Zahnfleisch zum Zahn gut zu putzen und mit der Zahnbürste bis zum Zahnfleischrand zu gehen.

Für den positiven Effekt von Zahnseide gibt es dagegen ebenso wenig wissenschaftliche Belege wie für die professionelle Zahnreinigung – auch wenn beides immer von Zahnärzten gebetsmühlenartig wiederholt wird.

Klar ist jedenfalls, dass man seine Zähne täglich zweimal mindestens zwei Minuten lang putzen sollte – besser sogar drei.

Eine weitere Regel gilt sowohl bei elektrischen Zahnbürsten als auch manuellen: Nach etwa drei Monaten sollte man die Bürsten wechseln, da die Reinigungswirkung spätestens dann stark nachlässt. Wenn sich die Borsten nach außen krümmen, ist es schon zu spät.

Unterschied zwischen rotierend-oszillierenden und Schallzahnbürsten?

Man unterscheidet prinzipiell zwischen rotierend-oszillierenden Zahnbürsten und Schallzahnbürsten. Außerdem gibt es noch Ultraschallzahnbürsten, die auf dem deutschen Markt aber kaum eine Rolle spielen; für sie benötigt man eine spezielle Zahnpasta. Ultraschallzahnbürsten haben wir daher nicht berücksichtigt.

Ebenso blieben die vielen batteriebetriebenen elektrische Zahnbürsten in unserem Test außen vor. Man kriegt sie zwar oft schon günstig für rund 10 Euro im Drogeriemarkt, aber Batterien führen zu unnötigem Sondermüll und herausnehmbare Akkus sind umständlich. Daher habe wir uns auf Zahnbürsten mit fest eingebautem Akku konzentriert.

Rotierend-oszillierend

Bei rotierend-oszillierenden Zahnbürsten wird der Bürstenkopf von einem Elektromotor angetrieben, der die Bürste über 8.000 Mal pro Minute rotieren und über 40.000 Mal pulsieren lässt. Dabei wird die Bürste abwechselnd mit und gegen den Uhrzeigersinn sowie vor und zurück bewegt. Bis auf die Oral-B Vitality, die ausschließlich rotiert, beherrschen alle elektrische Zahnbürsten mit Rundbürste diese so genannte 3D-Technik.

Rotierend-oszillierende Zahn­bürsten sind oft günstiger

Bei der Reinigung wird die Bürste für einige Sekunden an einen Zahn gehalten und dann zum nächsten Zahn geführt. Die komplette Bewegung der Bürste wird alleine dem Elektromotor überlassen und jeder Zahn wird einzeln gereinigt. Das Ganze ist also eher etwas für den akribischen Putzer.

Rotierend-oszillierende Zahnbürsten sind meist günstiger als Schallzahnbürsten. Doch die Preisunterschiede sind groß: So kosten die verschiedenen Oral-B-Modelle von Braun zwischen 20 und über 200 Euro.

In der Reinigungsleistung unterscheiden sie sich jedoch kaum. Das bestätigten uns nicht nur zwei unabhängige Zahnärzte, die in der Forschung tagtäglich mit elektrischen Zahnbürsten zu tun haben. Auch Stiftung Warentest vergab an alle Geräte von Braun in der Kategorie »Zahnreinigung« mindestens die Note »gut« (Test 04/201312/2013 und 03/2016).

Schallzahnbürsten

Schallzahnbürsten reinigen nicht mit Schallwellen, wie oft fälschlicherweise angenommen wird, sondern ebenfalls durch den Kontakt der Zähne mit den Borsten. Sie bewegen sich rasant um den Bruchteil eines Millimeters hin und her. Dadurch soll der Zahnbelag, Brutstätte für Karies und andere Krankheiten, besser gelockert und entfernt werden.

Schallzahnbürsten nutzen statt eines Elektromotors einen piezoelektrischen Wandler, der die Borsten in schnelle Schwingung versetzt – mit mehreren zehntausend Seitwärtsbewegungen pro Minute. Das verbraucht wesentlich weniger Strom als ein Elektromotor, weshalb Schallzahnbürsten im Vergleich zu rotierend-oszillierende Elektro-Zahnbürsten wesentlich länger durchhalten, bis sie wieder ans Ladegerät müssen.

Bei Schall­zahnbürsten ist weniger Druck nötig – gut für empfindliches Zahn­fleisch

Mit einer Schallzahnbürste sollte man lediglich über die Zähne »gleiten«, ohne kreisende oder schrubbende Bewegungen auszuüben. Mit ihrer ovalen Form sieht sie eher aus wie eine klassische Zahnbürste.

Generell können Schallzahnbürsten noch sanfter über die Zähne geführt werden als rotierend-oszillierende Zahnbürsten, weswegen sie gerade für Menschen mit empfindlichen Zähnen und sensiblem Zahnfleisch besser geeignet sind. Allerdings können Schallzahnbürsten gerade zu Beginn sehr kitzeln und kribbeln. Da ist etwa Eingewöhnung gefragt, nach ein paar Tagen geht es aber.

Schallzahnbürsten starten preislich bei rund 40 Euro, aber es gibt sogar Modelle für 200 Euro. Auch hier bedeutet ein höherer Preis keine bessere Reinigungsleistung. Die Modelle unterscheiden sich lediglich in der Ausstattung.

Ultraschallzahnbürsten

Ultraschallzahnbürsten versetzen die Borsten des Bürstenkopfes in noch höhere Schwingungen: bis zu 1,8 Millionen pro Sekunde. Für sie braucht man spezielle Zahnpasta, die winzige kleine Schaumbläschen erzeugt, welche durch die Ultraschall-Schwingungen zum Zerplatzen gebracht werden.

Die Hersteller argumentieren, dass Zähne und Zahnfleisch durch diese Reinigungstechnik geschont werden, weil sie nicht mechanisch bearbeitet werden. Erwiesen ist das aber nicht. Daher haben wir Ultraschallzahnbürsten nicht getestet.

Ein günstiges Modell genügt

Ob es eine rotierend-oszillierende oder eine Schallzahnbürste sein soll, ist einerseits eine Geschmacks-, andererseits aber auch eine Einstellungsfrage. »Motivierte und gut instruierte Nutzer fahren mit einer runden Bürste sehr gut. Wer sich hingegen nicht großartig umgewöhnen möchte, greift zu einer Schallzahnbürste«, sagt Prof. Zimmer von der Universität Witten/Herdecke. Bei richtiger Verwendung machen beide ordentlich sauber.

Das bedeutet aber auch, dass eine günstige elektrische Zahnbürste ohne zusätzliche Funktionen, die über die Bewegung des Bürstenkopfs hinausgehen, völlig ausreicht.

Zusatzfunktionen

Zwei Zusatzfunktionen fanden wir beim Selbsttest aber doch sehr hilfreich: Timer und Andruckkontrolle. Denn genau diese merzen Fehler aus, die wir beim Zähneputzen besonders häufig machen. Zum einen putzen die meisten Menschen laut diverser Studien viel zu kurz, zum anderen drücken viele die Zahnbürste zu fest auf und schrubben regelrecht. Das ist auf lange Sicht schädlich für die Gesundheit von Zahn und Zahnfleisch.

Timer

Einen 2-Minuten-Timer bieten inzwischen so gut wie alle Elektrozahnbürsten. Meist stottert das Gerät nach 120 Sekunden kurz, so weiß man, dass die Mindestputzzeit vorbei ist.

Die Modelle von Philips gehen nach zwei Minuten einfach aus. Wer weiterputzen möchte, muss sie wieder einschalten – etwas nervig.

Fast alle Zahnbürsten mit Timer unterteilen die zwei Minuten noch einmal in 30-Sekunden-Abschnitte. Das hat sich im Test als sehr nützlich erwiesen, weil es hilft, alle vier Quadranten des Gebisses gleichmäßig zu reinigen.

Einige Modelle bieten zusätzlich einen 3-Minuten-Timer, allerdings kosten sie auch mehr – und alleine dafür lohnt sich der Aufpreis nicht.

Andruckkontrolle

Zurückweichendes Zahnfleisch und freiliegende Zahnhälse können ein Hinweis darauf sein, dass man beim Zähneputzen zu viel Druck ausübt. In solchen Fällen kann eine Andruckkontrolle Sinn machen, die einen darauf hinweist, wenn man die Bürste zu stark gegen die Zähne presst.

Die Andruck­­kontrolle ist eine sinn­volle Zusatz­funktion

Andruckkontrollen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Überzeugt hat uns nur die visuelle Warnung einiger Oral-B-Modelle: Am Handstück leuchtet bei zu starkem Druck ein nicht zu übersehendes Licht auf.

elektrische Zahnbürste Test: Andruckkontrolle
Die meisten drücken beim Zähneputzen zu stark auf – dann hilft eine automatische Andruckkontrolle.

Die sensitive oder akustische Kontrolle der Zahnbürsten von Braun, Philips und Panasonic bemerkt man dagegen kaum. Sie stoppen die Rotation oder stottern, wenn man zu stark aufdrückt – aber das merkt man beim Zähneputzen kaum. Dann kann man es sich auch sparen.

Putzmodi

Mit unterschiedlichen Putzmodi werben die Hersteller gerne für teure Geräte aus ihrem Sortiment. So verfügt etwa das Oral-B-Spitzenmodell Pro 7000 über sechs verschiedene Modi, die der Hersteller »Reinigen«, »Zahnfleischschutz«, »Sensitive«, »Aufhellen«, »Tiefenreinigung« und »Zungenreinigung« nennt. Die hochpreisigen Modelle von Philips und Panasonic bieten ähnliche Ausstattungsmerkmale.

Doch was sich zunächst nach einem echten Vorteil anhört, ist in Wirklichkeit keiner. Es gibt keine wissenschaftliche Studie über Elektrozahnbürsten, die eine Aussage zu den unterschiedlichen Putzmodi macht.

Auch nach Ansicht der Zahnärzte, mit denen wir gesprochen haben, bieten unterschiedliche Putzmodi aus medizinischer Sicht keinen Vorteil. Es kann höchstens sein, dass der eine oder andere Nutzer den einen oder anderen Modus als angenehmer empfindet. Wenn das die Motivation zum Zähneputzen hebt, kann es ein Vorteil sein, mehr aber auch nicht.

Kaum Unter­schiede in den verschiedenen Putz­modi zu spüren

Wir konnten beim Ausprobieren der verschiedenen Putzmodi ehrlich gesagt kaum einen Unterschied ausmachen. Bei der Philips Sonicare FlexCare Platinum spürten wir überhaupt keinen Unterschied zwischen den drei Modi. Auch ein Modus, der den Timer drei statt zwei Minuten laufen lässt, wie bei Oral-B der Modus »Tiefenreinigung«, rechtfertigt den Aufpreis aus unserer Sicht nicht.

Ein einziger Putzmodus reicht in der Regel völlig aus. Für Menschen mit empfindlichen Zähnen ist vielleicht noch ein sensitiver Modus von Vorteil, der die Rotations- bzw. Vibrationsgeschwindigkeit reduziert – aber das ist es dann auch schon.

»Smarte« Zahnbürsten

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, überlegen sich die Hersteller immer neue Funktionen. Verschiedene Putzmodi waren da erst der Anfang. So bewirbt Braun seine Top-Modelle als smarte Zahnbürsten, die sich drahtlos per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden.

Die zugehörige App zeigt an, wie viel Putzzeit schon vergangen ist, welcher Modus aktiviert wurde, ob der Nutzer zu fest aufdrückt und an welchen Stellen gut oder zu wenig geputzt wurde.

elektrische Zahnbürste Test: Shutterstock
Mit der App kann man seinen Putzfortschritt genau kontrollieren.

Die Oral-B-App fürs iPhone und Android-Handy bietet noch mehr: Sie erstellt beispielsweise einen individuellen Putzplan, um in den nächsten Wochen die Zähne aufzuhellen oder das Zahnfleisch besonders pfleglich zu behandeln. Sie erinnert ans regelmäßige Putzen und versucht außerdem mit Fotos und Nachrichten die Reinigung etwas kurzweiliger zu gestalten.

Die elektrischen Zahnbürsten erkennen mit Hilfe der Smartphone-Kamera, wie der Nutzer die Zahnbürste im Mund bewegt. Vernachlässigt er dabei eine Ecke des Gebisses, weist ihn die Positionserkennung darauf hin. Sinn der Sache: Nutzer sollen alle Zähne im Mund gleich viel Beachtung schenken. Dass einseitiges Putzen ein gängiges Problem darstellt, steht außer Frage.

Positions­­erkennung ist über­flüssig

Doch in unserem Test war die Positionserkennung mehr als unzuverlässig. Wir mussten fast regungslos vor dem Smartphone verharren, das mittels eines Saugnapfs am Badezimmerspiegel angebracht wird. Nur so konnte die App unser Gesicht und die Bewegungen der Zahnbürste erkennen. Schon ein kleiner Schritt zur Seite quittierte das Programm mit einer Fehlermeldung. Das gleiche passierte, wenn wir die Hand samt Zahnbürste beim Putzen quer über das Gesicht hielten, was durchaus schon mal vorkommen kann.

Außerdem fanden wir die App im Test mit Funktionen überfrachtet und geradezu verwirrend. Unsere Befürchtung: In den ersten zwei Wochen findet man das Ganze noch spannend, aber im Alltag geht es dann doch eher ums schnelle Zähneputzen. Jeden Morgen und jeden Abend mit Smartphone am Waschbecken zu stehen, wird dann schnell nervig – vor allem, wenn nicht alle Funktionen zuverlässig funktionieren.

Ebenfalls in die Kategorie »Schnickschnack« fallen unserer Meinung nach Dinge wie Panasonics Bürstenköpfe mit Ionen-Technologie und eine UV-Desinfektionsstation. Die mag zwar Keime auf der Bürste abtöten, doch nach Aussage von Experten ist das unnötig: Wer die Bürste nach der Benutzung gut ausspült und normal an der Luft trocknen lässt, hat nichts zu befürchten. Und wer von einer ansteckenden Krankheit genesen ist, sollte ohnehin den Bürstenkopf wechseln.

Braun hat seit 2021 sogar Bürstenköpfe mit Aktivkohle-Borsten. Die sollen die Zähne noch mehr aufhellen. Ob das aber klappt und tagtäglich so appetitlich ist, ist auch wieder fraglich.

Die meisten dieser »innovativen« Zusatzfunktionen bieten also für sehr viel mehr Geld nur wenig zusätzlichen Nutzen.

Bürstenwahl: Geschmackssache

Die Auswahl an Bürsten für elektrische Zahnbürsten ist riesig. Wie beim Putzmodus gilt auch hier: Die Vielfalt mag zwar für den einen oder anderen von Nutzen sein, weil man mit der kleinen Bürste A besser an die hintersten Zähne kommt oder mit der weichen Bürste B ein angenehmeres Putzgefühl hat.

Doch zu viel Beachtung sollte man der Auswahl der Bürsten, die auch gerne mal 5 Euro pro Stück kosten können, nicht schenken. Wer ein günstiges Modell nimmt, kann Geld sparen und kriegt trotzdem gesunde Beißer.

elektrische Zahnbürste Test: Bürstenwahl
Welche Bürstenform man bevorzugt, ist weitgehend Geschmacksache.

Wie bei den Geräten selbst gilt auch bei den Bürsten: Rotierend-oszillierend ist im Schnitt günstiger als Schall. Mit der TriZone-Bürste hat Oral-B übrigens einen länglichen Ersatzkopf im Angebot, der die Borsten seitwärts bewegt. Damit hat der Hersteller eine Alternative für Nutzer im Sortiment, die mit den runden Bürsten nicht zurechtkommen, denn die Putzbewegung gleicht hier der einer normalen Handzahnbürste. Wir empfanden die Anwendung als sehr angenehm.

Braun verkauft seine elektrischen Zahnbürsten ebenfalls auch als TriZone-Modell. Einziger Unterschied ist jedoch der Bürstenkopf im Lieferumfang. Wer also beispielsweise die Oral-B Pro 600 besitzt, »verwandelt« sie mit einem TriZone-Kopf in eine Oral-B 600 TriZone. Man muss für den Wechsel zur TriZone-Technik also keinesfalls ein neues Handstück kaufen.

Neben den Orginalbürsten der Hersteller gibt es auch zahlreiche Alternativen anderer Anbieter – vor allem für die Oral-B-Serie. Laut Stiftung Warentest taugen die Aufsteckbürsten anderer Hersteller jedoch oft nicht viel. Nur eine von vier Alternativen zum Original erhielt ein »gut«. Alle anderen sind mit der Testnote »ausreichend« kein gleichwertiger Ersatz.

elektrische Zahnbürste Test: Braun Oral B Pro 3 300000001

Testsieger: Oral-B Pro 3 3000

Die Oral-B Pro 3 3000 von Braun ist für uns die beste elektrische Zahnbürste für die meisten. Sie besitzt eine rotierend-oszillierende Bürste und beschränkt sich auf die wichtigsten Zusatzfunktionen, für die man nicht viel Geld ausgeben muss – mehr braucht man unserer Ansicht nach normalerweise nicht.

Testsieger
Braun Oral-B Pro 3 3000
Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 3 3000
Die Braun Oral-B Pro 3 3000 bringt alle nötigen Basisfunktionen mit und ist sehr solide und zuverlässig.

Die Oral-B Pro 3 3000 liegt gut in der Hand und sie hat das neue Standard-Handstück von Oral-B. Das ist im Vergleich zu den Vorgängermodellen glatter und sieht moderner aus. Auch der An/Aus-Knopf ist hier angenehmer zu drücken. Die Zahnbürste reinigt sehr gründlich und angenehm, nach dem Putzen sind die Zähne glatt und man fühlt sich sauber.

Die Pro 3 3000 ist mit den beiden Zusatzfunktionen Zahnfleischschutz und Sensitiv ausgestattet, die gerade auch für Ältere und Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch bzw. Zähnen wichtig sind. Besonders gut gefallen hat uns, dass eine Andruckkontrolle dabei ist, da viele Menschen dazu neigen, beim Zähneputzen zu fest aufzudrücken. Bei zu hohem Druck leuchtet eine rote Lampe am Hals der Bürste auf, was man sofort im Spiegel sieht.

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Die Oral-B Pro 3 3000 im moderneren Gewand.
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Der An/Aus-Knopf ist jetzt gummiert – das ist angenehmer beim Drücken.
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Am Hals leuchtet die Andruckkontrolle rot auf, wenn zu fest geputzt wird.
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Alle gängigen Oral-B-Bürstenköpfe sind kompatibel.

Auch den Preis finden wir okay. Im Vergleich zu deutlich teureren Modellen gibt es keine signifikanten Unterschiede, außer vielleicht das Putzen mit App – wir denken aber, dass das die wenigsten nutzen. Die Mehrkosten kann man sich also getrost sparen.

Im Lieferumfang enthalten ist eine Ladestation und eine Aufsteckbürste. Mehr braucht man auch nicht.

Eine Woche Urlaub sollte unser Testsieger ohne Aufladen überstehen, das Ladegerät kann man dann zu Hause lassen. Wer aber 14 Tage unterwegs ist, sollte es einpacken. Laut Hersteller hält der Akku zwei Wochen, man sollte jedoch auf Nummer sicher gehen. Der eine putzt vielleicht jeden Tag zweimal drei Minuten, der andere zwei Minuten. Ein Reiseetui ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Braun Oral-B Pro 3 3000 im Testspiegel

Die Oral-B Pro 3 3000 ist noch ziemlich neu, daher gibt es noch keine weiteren Testberichte zu dieser Zahnbürste – sobald welche erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Die Alternativen

Die Oral B Pro 3 3000 ist aus unserer Sicht die beste Wahl für die meisten, aber es gibt auch gute Alternativen für weniger Geld, mit mehr Funktionen oder mit Schalltechnologie.

Auch gut: Happybrush R2

Die rotierend-oszillierende Zahnbürste des deutschen Startups Happybrush machte im Test einen rundum gelungenen Eindruck. Vor allem die Akkulaufzeit ist bemerkenswert: Erst nach 2:04 Stunden gibt sie den Geist auf, so dass man sie 31 Tage lang ohne Aufladen nutzen kann. Das ist Rekord in dieser Kategorie – nur Schallzahnbürsten halten länger durch.

Auch gut
Happybrush R2
Test  elektrische Zahnbürste: Happybrush Rotierende Zahnbürste
Die Happybrush erledigt ihren Job ebenfalls gründlich und angenehm.

Ebenfalls positiv: Dank Micro-USB-Anschluss an der Ladestation lässt sie sich die Zahnbürste mit einem Smartphone-Kabel aufladen. Wenn man in Urlaub fährt, braucht man also nicht noch ein Netzteil mitzunehmen.

Mit drei Putzmodi – normal, sensitiv und polierend – bietet sie in dieser Preisklasse zudem mehr als andere Modelle. Allerdings sollte man – wie schon erwähnt – der Anzahl der Putzmodi man beim Kauf nicht allzu viel Beachtung schenken, da man meistens ohnehin nur einen benutzt.

Dass die Ersatzbürsten mit 5 Euro für ein Doppelpack sehr günstig sind, hat uns ebenfalls gut gefallen. Leider gibt es nur runde und keine länglichen Aufsteckbürsten wie bei Oral-B.

Zudem muss man auf eine optische Andruckkontrolle verzichten. Zwar gibt der Bürstenkopf bei zu starkem Druck nach, doch das schützt im Zweifel nicht davor, dass man die Borsten zu stark gegen Zähne und Zahnfleisch presst. Kleine Kritik muss auch der Timer einstecken, der die Vibration zwar in den ersten zwei Minuten alle 30 Sekunden ganz kurz aussetz, doch nach Ablauf der 120 Sekunden vibriert die Zahnbürste ohne Unterbrechung weiter. Oral-B beispielsweise bleibt im 30-Sekunden-Rhythmus, das finden wir besser.

Wer eine günstige rotierend-oszillierende Zahnbürste mit sehr langer Akkulaufzeit sucht, für den ist die Happybrush R2 eine gute Wahl.

Gut & günstig: Braun Oral-B Pro 750

Die Oral-B Pro 750 ist für all diejenigen eine gute Wahl, die keine Probleme mit einer zu festen Putztechnik haben und auch sonst auf Zusatzfunktionen verzichten können.

Gut & günstig
Braun Oral-B Pro 750
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 750
Die Oral-B Pro 750 tut was sie soll – ohne jeglichen Schnickschnack und zu einem guten Preis.

Diese Zahnbürste erledigt ihren Job genauso gut wie die anderen Modelle von Braun und kostet gerade mal 30 Euro. Die meisten putzen ohnehin nur mit dem Standardmodus und werden die anderen Putzmodi daher hier auch nicht vermissen.

Das einzige Manko der Pro 750 ist tatsächlich die fehlende Andruckkontrolle. Zahnärzte empfehlen diese Funktion, da das Zahnfleisch geschädigt wird, wenn man dauernd mit zu hohem Druck putzt. Deshalb haben wir für den Testsieg auch ein Modell mit Andruckkontrolle gewählt. Wenn Sie jedoch sicher sind, dass sie nicht zu stark aufdrücken, können Sie beruhigt zu diesem günstigen Modell greifen.

Schall-Empfehlung: Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000

Wer sich eine Schallzahnbürste zulegen möchte und sich gleichzeitig ein designtechnisches Schmuckstück ins Badezimmer stellen will, ist bei der Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000 genau richtig. Doch nicht nur äußerlich weiß die Luxe 4000 zu begeistern. Sie ist durch ihr leichtes Gewicht und ihre schmale Form sehr angenehm in der Handhabung und im Vergleich zu günstigeren Schall-Modellen hat man hier auch das Gefühl, dass die Zähne richtig sauber werden.

Schall-Empfehlung
Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000
Test  elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000
Klein, leicht und stylisch: die beste Schallzahnbürste im Test.

Die Luxe 4000 hat eine extrem hohe Akku-Laufzeit von 14 Tagen, was bei Oral-B nur die oszillierenden Geräte im höchsten Preissegment schaffen. Natürlich ist auch die Timer-Funktion an Bord, bei der alle 30 Sekunden eine kurze Rotation der Zahnbürste erfolgt, die das Signal zum Wechseln des Quadranten im Mund gibt. So putzt man, sofern man sich daran hält, genau zwei Minuten und jedes Viertel des Gebisses wird gleichmäßig gesäubert.

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elektrische Zahnbürste Test: Oral B Pulsonic Slim Luxe
Die Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000 in ihrem eleganten Design.
elektrische Zahnbürste Test: Oral B Pulsonic Slim Luxe Hand
Sie ist durch ihre schmale Größe toll zu handhaben.
elektrische Zahnbürste Test: Oral B Pulsonic Slim Luxe Rücken
Der Rücken ist komplett glatt und hat eine matte Haptik, was sich angenehm und hochwertig anfühlt.
elektrische Zahnbürste Test: Oral B Pulsonic Slim Luxe Modi
Die Putzmodi sind Tägliche Reinigung, Sensitives Putzen und Polieren.
elektrische Zahnbürste Test: Oral B Pulsonic Slim Luxe Bürste
Die verwendeten Aufsteckbürsten sind die Oral-B Pulsonics.

Die Slim Luxe 4000 bringt zwei Zusatzmodi mit: einen sensitiven Modus für empfindliches Zahnfleisch sowie einen Polier-Modus. Ob man das wirklich braucht, muss jeder für sich entscheiden. Gerade für ältere Leute oder wenn mal eine Stelle im Mundraum gereizt ist, erweist sich die Sensitiv-Funktion aber als praktisch.

Die Schallzahnbürste kommt in einem modernen Rosé-Farbton, der besonders Frauen ansprechen dürfte. Die etwas teureren Modelle 4100 und 4200 gibt es auch in Silber. Im Lieferumfang ist eine Aufsteckbürste und eine Ladestation enthalten, die Platz für zwei Ersatzbürstenköpfe bietet. Im Moment ist dieses Modell für uns die beste elektrische Zahnbürste im Schall-Segment.

Wenn Geld egal ist: Braun Oral-B iO Series 7

Tolles Feedback gibt die Braun Oral-B iO Series 7 – sie zeigt einem nach dem Putzen einen Smiley, der sich freut, wenn mindestens zwei Minuten die Zähne geputzt wurden. Außerdem ist die ganze Zeit die Putzdauer auf dem Schwarz-Weiß-Display zu sehen. Auch die Ladestation hat Oral-B verbessert: Sie ist nun flacher, moderner designt und leicht magnetisch. Wer will, kann hier auch mit App putzen.

Wenn Geld egal ist
Braun Oral-B iO Series 7
Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B iO Series 7
Die Oral-B iO 7 ist einfach zu benutzen, angenehm in der Anwendung und gibt sehr gutes Feedback.

Den Komfort des Abstellens und Aufnehmens der Zahnbürste Oral-B iO Series 7 empfinden wir hier auf jeden Fall als Verbesserung Vergleich zu den älteren Modellen. Durch den Magnetismus kann man die Zahnbürste ohne Umfallen abstellen und die Aufnahme wird nicht erschwert, da die Basis selbst ein gutes Gewicht zum Gegensteuern mitbringt. Andere Zahnbürsten im Test hatten tatsächlich eine zu leichte magnetische Basis, sodass die Zahnbürste samt Station aufgenommen wurde.

Die alte Basis von Oral-B hatte einen kleinen Aufstecksockel, auf dem die Bürste mechanisch vorm Umfallen geschützt war. Dafür hatte die Bürste als Gegenstück eine Hohlwölbung. In dieser Hohlwölbung am Fuß der Zahnbürste hatte sich schnell mal Schimmel gebildet, das bleibt nun zum Glück aus. Dafür gibt es leider, wie sich im Langzeittest herausstellte, eine neue schimmelanfällige Stelle – und zwar innerhalb des Kopfes. Beim Putzen gelangt Wasser unter den Sockel der Aufsteckbürste: Einerseits muss man den Kopf deshalb nach jedem Putzen abnehmen und extra säubern, da sonst das Zahnpasta-Wasser nach und nach hinausläuft und unschön weiß antrocknet. Andererseits trocknet das Wasser im Kopf nicht vollständig, sodass auf Dauer Schimmel entsteht. Schade – die Köpfe der alten Generation, die günstiger zu haben sind, haben korrekt abgedichtet.

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Die moderne Oral-B iO in Schwarz.
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Die Bürstenköpfe sind neu – und leider um einiges teurer.
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Die Andruckkontrolle am Hals leuchtet rot, wenn zu sehr aufgedrückt wird.
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Auf der Taste mit dem Punkt kann man zwischen den Modi wechseln, der Smiley freut sich bei einer Putzzeit ab zwei Minuten ...
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... und ist traurig, wenn nicht lang genug geputzt wurde.

Eine weitere positive Veränderung: Die Bürste putzt leiser – das liegt scheinbar daran, dass sie keine reine oszillierende Bürste mehr ist, sondern auch mit Mikrovibrationen arbeitet. Übrigens erinnert das Display an den Bürstenkopfwechsel – sehr praktisch!

Die fünf auswählbaren Putzprogramme der Oral-B iO Series 7 sind: Tägliche Reinigung, Sensitiv, Zahnfleischschutz, Tiefenreinigung und Aufhellen. Natürlich ist auch eine visuelle Andruckkontrolle dabei – wenn zu stark aufgedrückt wird, leuchtet der Ring am Hals der Bürste rot auf. Zur Akkulaufzeit haben wir keine Infos gefunden, nach unserem Praxistest gehen wir aber von den üblichen zwei Wochen aus. Im Lieferumfang ist noch ein Reiseetui enthalten.

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Die App zeigt einem beim Putzen, wo man gerade putzt und wann das jeweilige Areal genügend gesäubert wurde. Außerdem gibt es noch Spielereien, wie das Sammeln von Punkten und Medaillen. Praktisch finden wir die Erinnerung an den Bürstenkopfwechsel – allerdings braucht man dafür nicht unbedingt die App.

Die schicke Oral-B iO Series 7 hat noch ein paar Geschwister: Die Series 6, 8 und 9 – die Unterschiede liegen einerseits im Zubehör: Die 6er hat noch eine alte Ladestation, die Modelle 8 und 9 können mit hochwertigeren Reise-Etuis punkten. Andererseits gibt es bei 8 und 9 eine bzw. zwei weitere Zusatzfunktionen sowie ein Farbdisplay, das aber keinen echten Mehrwert bietet. Der Aufpreis für 8 und 9 lohnt sich daher nicht, weshalb die 7er für uns die beste Wahl ist.

Außerdem getestet

Braun Oral-B iO Series 9

Die Oral-B iO Series 9 ist vor allem eins: teuer. Die elektrische Zahnbürste kann zwar die ein oder andere neue Zusatzfunktion anbieten, das ist den hohen Aufpreis unserer Meinung aber nicht wert. Besonders gut gefällt uns die neue Zeitanzeige, hier sehen Schnellputzer, ob sie schon die zwei Minuten erreicht haben oder noch länger ran müssen. Ansonsten gibt es ähnliche Spielereien wie bei den Genius-Modellen, bei denen man z. B. die individuelle Farbe der LEDs einstellen kann und mit App putzt.

Wir sind davon überzeugt, dass der Otto-Normalverbraucher keine App beim Putzen verwendet. Zähneputzen ist eine Notwendigkeit, aber man wird morgens in der Hektik nicht jedes Mal mit Handy ins Bad gehen, das Smartphone in die Aufhängung stellen und die App zum Putzen starten. Für alle, die dennoch daran Interesse haben, empfehlen wir unseren Tipp »Wenn Geld egal ist«. Die elektrische Zahnbürste liegt ansonsten angenehm in der Hand, Lautstärke und Vibration sind in Ordnung. Der Unterschied zur Oral-B Series 7 und 8 liegt darin, dass das Reiseetui eine Ladefunktion mitbringt und außerdem kommen noch die Funktionen 3D-Zahnfleischanalyse und ein bzw. zwei Putzprogramme hinzu.

Braun Oral-B iO Series 8

Die Oral-B iO Series 8 gleicht der 9er bis aufs Haar. Der einzige optische Unterschied ist hier der Fuß – die 9er hat einen in Silber, die 8er nicht. Weitere Unterschiede bestehen im Zubehör: Bei der Series 8 liegt ein normales Reiseetui ohne Ladefunktion bei. Ansonsten hat sie einfach nur einen Modus weniger, das schlägt unserer Meinung nach aber nicht ins Gewicht. Wir empfehlen die Series 7, da sie fast das gleiche bietet – nur zu einem viel besseren Preis.

Braun Oral-B iO Series 6

Die Oral-B iO Series 6 ist die kleine Schwester aus der iO-Reihe. Sie verbindet ein wenig die alten mit den neuen Modellen, da sie noch eine der alten Ladestationen verpasst bekommen hat, die unserer Erfahrung nach aber anfälliger für Schimmelbildung sind. Ansonsten ist diese Zahnbürste von der Series 7 nicht zu unterscheiden. Da Letztere eine der neuen Ladestationen mitbringt, raten wir eher zu dieser.

Braun Oral-B Genius X

Die Oral-B Genius X von Braun gehörte einige Zeit zweifellos zur Königsklasse der elektrischen Zahnbürsten. Sie lässt wenige Wünsche offen, außer beim Preis, denn sie ist immer noch ganz schön teuer. Das Handstück ist glatt und etwas größer und schwerer als die üblichen Handstücke von Oral-B – generell ist die Haptik hier angenehmer. Die Rückseite und die Tasten – also An-/Ausschalter und Moduswechsel – sind gummiert. Alle Putzmodi sind auf der Zahnbürste symbolisch gekennzeichnet und leuchten auf, wenn die Bürste benutzt wird. Sie sind in einer Leiste angeordnet, darunter findet man das Bluetooth-Symbol und die Akkustandsanzeige.

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Im Lieferumfang der Genius X ist neben der weißen Ladestation ein Reiseetui enthalten, in dem das Handstück und zwei Bürstenköpfe verstaut werden können. Wenn z. B. zu zweit reist, würde ein Etui genügen, so kann man zusammen ein Handstück nutzen und die Bürstenköpfe wechseln. Außerdem kann die Bürste auch im Etui aufgeladen werden – hier ist nämlich ein USB-Anschluss und ein Anschluss fürs Netzteil verbaut. Eine Handyhalterung ist hier ebenso integriert, sodass man auch im Urlaub angenehm mit App putzen kann. Die Unterlage, auf der das Handstück liegt, kann man herausnehmen und somit gut reinigen.

Es gibt noch ein weiteres Set, die Luxe-Edition, in dem eine schwarze Ladestation und ein hübscheres, verziertes Etui im Lieferumfang enthalten sind. Auch bekommt man dann gleich drei schwarze Köpfe mit dazu – bei der weiß-roségoldenen Edition natürlich weiße Köpfe. Das kostet dann allerdings nochmal fast 20 Euro mehr.

Das Modell gleicht der Genius 10000 aufs Auge – der große Unterschied ist das neue intelligente Putzen mit der Oral-B-App. Dadurch wird erkannt, wo gerade geputzt wird und an welchen Stellen bereits genug geputzt wurde. So entgeht man einem zu kurzen oder auch zu langen Zähneputzen.

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Generell wurde die App wieder ein wenig entschlackt: Das Zunge putzen, Zahnseide verwenden und Spülen wurde nicht mehr in die tägliche Reinigung integriert, was unserer Meinung nach viel alltagstauglicher ist. Das spart Zeit und motiviert wieder mehr, wirklich mit App zu putzen. Die Oberfläche wurde überdies noch ein wenig aufgehübscht.

Wer Lust auf den neuesten technischen Stand beim Zähne putzen hat, kann bei der Genius X getrost zugreifen. Auch die, die besonderen Wert auf eine optimale Reinigung legen und Hilfe beim Andruck und der Putzzeit benötigen, sind mit dieser elektrischen Zahnbürste gut beraten.

Braun Oral-B Genius 10000

Die Oral-B Genius 10000 verbindet sich via Bluetooth mit der Oral-B-App, die einem mit der Zeit ein sehr differenziertes Feedback zum eigenen Zahnputzverhalten liefert. Jeder Quadrant wird einzeln ausgewertet, die App stellt fragen, ob Zahnfleischbluten auftritt, ob man die Zungen reinigen möchte, ob man Zahnseide benutzt und ob man eine zusätzliche Mundspülung vorgenommen hat. Selbst Kalender und das aktuelle Wetter mit Temperatur kann man sich morgens am Spiegel im Smartphone ansehen.

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elektrische Zahnbürste Test: Oral B Genius 10000
elektrische Zahnbürste Test: Oral B Genius 10000 Modi
elektrische Zahnbürste Test: Oral B Genius 10000 Rückseite
elektrische Zahnbürste Test: Oral B Genius 10000 Kopf

Das Smartphone wird mittels einer mitgelieferten Halterung an der Wand oder direkt am Spiegel befestigt, sodass man beim Putzen frontal in die Kamera blickt. Bei der ersten Benutzung nimmt die Kamera ein Profil des Gesichts auf, auch das Mikrophon kann optional aktiviert werden, damit die App besser erkennt, wann der Putzvorgang beendet ist.

Nach dem Putzen bekommt man eine Bewertung, wie gut man geputzt hat, die Andruckkontrolle wird zusätzlich in der App angezeigt. Aber man kann die elektrische Zahnbürste auch wunderbar ohne App benutzen.

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Ansonsten bringt die Oral-B Genius 10000 viele weitere Funktionen mit: Die Andruckkontrolle wird mittels Licht an der elektrischen Zahnbürste angezeigt, der oder die Benutzer können sich sogar individuelle Farben zuweisen, die permanent am Rücken des Geräts leuchten. Das kann praktisch sein, wenn mehrere Personen dasselbe Handstück benutzen.

Die fünf Zusatzmodi sind Pro-Clean, Sensitiv, Aufhellen, Zahnfleischschutz und Zungenreinigung. Bei zu festem Druck schaltet die Zahnbürste automatisch in den Sensitiv-Modus.

Philips Philips Sonicare 9900 Prestige

Die extrem teure Schallzahnbürste Philips Sonicare 9900 Prestige hat beim Auspacken ordentlich Eindruck gemacht: Sie kommt mit einem Lade-Case aus edlem, veganem Leder und einer schicken glänzenden Basis. Als Spritzschutz gibt es noch eine Kunststoffhülle für die Ladestation, dann sieht sie aber nicht mehr ganz so schön aus. Die Zahnbürste vibriert ziemlich stark in der Hand und ist eher laut, was wir auf Dauer unangenehm finden. Sie erinnert einen an den Bürstenkopfwechsel und hat drei Wirkungsstufen, die man per Touch auswählen kann. Die gesamte Verarbeitung wirkt sehr hochwertig, das zeigt sich aber eben auch beim Preis. Akkustandsanzeige und Andruckkontrolle sind auch an Bord. Zur Empfehlung reicht es leider trotzdem nicht – allein schon, weil sie viel zu teuer ist.

Philips Sonicare ExpertClean 7300

Die Philips Sonicare ExpertClean 7300 putzt auf Wunsch mit App und ist hochwertig verarbeitet. Leider ist sie sehr teuer, das ist nicht mit dem unangenehm lauten Betriebsgeräusch und der starken Vibration in der Handfläche vereinbar, was das Putzen doch recht nervig macht. Im Mund fühlt sich die elektrische Zahnbürste aber gut an – man hat das Gefühl, dass die Zähne richtig sauber werden. Die Bürste bietet noch zwei Zusatzmodi: Zahnfleischgesundheit und Tiefenreinigung. Wir finden es schön gelöst, dass man mit einer zusätzlichen Taste zwischen den Modi wechseln kann.

Braun Oral-B Pulsonic Slim

Wer eine Schallzahnbürste bevorzugt, für den ist die Oral-B Pulsonic Slim eine interessante Option. Die erste Schallzahnbürste von Braun fällt durch ihr extrem schlankes Gehäuse auf: Sie ist kaum dicker als eine Handzahnbürste. Möglich wird das durch einen verhältnismäßig kleinen Akku. Weil Schallzahnbürsten weniger Strom verbrauchen, kommt sie mit 50 Minuten Dauerbetrieb oder 17 Tagen Zähneputzen aber immer noch auf die selbe Laufzeit wie die meisten oszilllierend-rotierenden elektrischen Zahnbürsten – sie sieht aber um Klassen besser aus. Sie bietet zwei Putzmodi: normal und sensitiv, was völlig ausreicht. Auf eine Andruckkontrolle muss man aber verzichten.

Braun Oral-B Pulsonic Slim 1000

Die Oral-B Pulsonic Slim 1000 ist eigentlich nur eine Neuauflage der ersten Pulsonic Slim und wirkliche Änderungen wurden bei dieser elektrischen Zahnbürste nicht vorgenommen. Auch hier bekommt man ein edles, silbernes Design und eine leichte, schmale Bürste. Allerdings putzt sie doch sehr zaghaft, was gerade für Leute, die oszillierende Zahnbürsten gewohnt sind, nicht sehr gründlich wirkt. Durch ihr leichtes Gewicht von nur 48 Gramm und ihr schmales Handstück eignet sie sich aber gut für Leute mit kleinen Händen. Da unsere Schall-Empfehlung aber nicht viel teurer ist und mehr Vorteile bietet, raten wir Erwachsenen eher dazu.

Braun Oral-B Pro 2000

Die Oral-B Pro 2000 von Braun scheint ein eineiiger Zwilling der Pro 1000 zu sein. Die Bauweise, selbst die Farbe sind exakt gleich. Der Unterschied zwischen den beiden elektrischen Zahnbürsten besteht nur in einem zusätzlichen Putzmodus. Hier ist nämlich noch eine Sensitiv-Funktion mit an Bord. Die Preise bewegen sich hier in einem ähnlichen Feld bzw. ist das 2000er Modell sogar teilweise günstiger zu haben. Dennoch bietet unser Testsieger noch mehr und ist preiswerter.

Braun Oral-B Pro 5000

Die Oral-B Pro 5000 kann drahtlos mit einem SmartGuide kommunizieren und zeigt auf dessen Display die Putzzeit, den Modus und den Druck auf die Zähne an. Vier verschiedene Putzmodi kann man bei dieser elektrischen Zahnbürste einstellen. Man hat hier Zubehör in Form von Aufbewahrungs- bzw. Reiseetui und eine Ladestation mit Lagerfächern für vier weitere Bürstenköpfe.

Philips Sonicare EasyClean

Der Akku der Philips Sonicare EasyClean hält 14 Tage durch – solide. Leider geht die Schallzahnbürste nach zwei Minuten Putzzeit selbständig aus und man muss sie wieder einstellen, wenn man noch nicht fertig ist. Außerdem steht nur ein Putzmodus zur Auswahl. Der Preis ist zwar in Ordnung, aber das selbstständige Abschalten kann schon nervig sein, wenn man noch nicht fertig gewesen ist.

Panasonic DentaCare Sonic Vibration EW-DC12

Die Panasonic DentaCare Sonic Vibration EW-DC12 ist hochwertig verarbeitet und bringt Panasonic-typisch eine praktische Ladestation mit. Sie bietet insgesamt drei Putzmodi und ein schönes Design mit kupferfarbenen Elementen. Leider ist sie wirklich laut. Auch eine Andruckkontrolle sucht man hier vergebens – das ergibt in Kombination mit dem hohen Preis leider keine Kaufempfehlung.

Panasonic EW-DL83

Die Panasonic EW-DL83 fällt uns direkt durch ihre tolle Ladestation auf, die uns wesentlich besser gefällt als die vergleichsweise wackligen Modelle von Oral-B. Die Schallzahnbürste ist wertig, aber leider auch sehr teuer. Das Geräusch beim Putzen ist sehr laut, dafür ist die Bürste aber nicht zu zaghaft. Leider gibt es hier keine Andruckkontrolle. Ansonsten bietet sie noch den Zusatzmodus Soft an, der für empfindlichere Zähne bzw. sensibles Zahnfleisch geeignet ist.

Braun Oral-B Vitality

Die Oral-B Vitality hat nur einen Putzmodus und ist mit 7.600 Bewegungen pro Minute langsamer als die Pro-Modelle. Trotzdem ist sie eine gute elektrische Zahnbürste für alle, die Geld sparen wollen. Dem Akku geht allerdings schon nach ca. 9 Tagen die Puste aus und das Handstück ist etwas klobiger. Das Preis-Leistungverhältnis ist trotzdem sehr gut: Mit knapp 17 Euro war sie bei weitem die günstigste elektrische Zahnbürste im Testfeld, da kann man gut und gerne auf Extras verzichten. Wer nicht viel ausgeben will, kann auch bei der Vitality gerne zuschlagen.

Oclean Flow

Die Oclean Flow ist wahrscheinlich die schönste Zahnbürste, die wir bisher im Test hatten. Sie kommt in Blau mit einem schicken Farbverlauf-Streifenmuster. Sie bietet ganze fünf Putzmodi und fühlt sich auch wertig an. Erst dachten wir, wir könnten neben den vielen Oral-B-Bürsten mal wieder ein Modell eines anderen Herstellers empfehlen – leider wurde der anfänglich positive Eindruck dann doch getrübt: Aufladen kann man die Clean Flow tatsächlich nur im Liegen, da nur ein USB-Ladekabel mitgeliefert wird – und das ohne Netzteil. Damit kommt man im Badezimmer nicht weit. Außerdem bietet die Bürste leider keine Andruckkontrolle.

Oclean X Pro Elite

Die Oclean Pro X Elite ist eine schicke Zahnbürste, die sich leicht rau, fast schon wie Pappe anfühlt. Sie soll anscheinend den Eindruck erwecken, aus recyceltem Plastik zu bestehen. Wir finden dazu allerdings nichts bei unserer Recherche. Die Bürste kommt mit einer sehr billig wirkenden Basis, in der sie stecken bleibt, wenn man sie herausnehmen möchte. Auch ein Netzteil ist nicht dabei, nur USB-Laden ist möglich – das ist in fast allen Badezimmern ein No-Go, auch wenn sich die Zahnbürste drahtlos mit handelsüblichen Qi-Ladestationen aufladen lässt. Eine Andruckkontrolle kann über die Smartphone-App aktiviert werden und wird dann auch an der Zahnbürste angezeigt. Es gibt auch eine Zeitanzeige auf dem Farbdisplay und die Möglichkeit, mit App zu putzen. Auch die geringe Lautstärke gefällt uns sehr gut. Wir finden die Pro X Elite allerdings zu teuer.

Oclean Air 2

Die Oclean Air 2 ist eine sehr einfach gestrickte Zahnbürste, die aber ein schönes, dezent-modernes Design hat. Außerdem ist sie extrem leise. Sie hat nur einen Putzmodus, was wir aber nicht als Negativpunkt ankreiden. Leider ist die magnetische Ladestation viel zu leicht, sodass man die Zahnbürste jedes mal samt Station aufnimmt. Die Anleitung bietet leider keine Ausgabe in deutscher Sprache und auch eine Andruckkontrolle gibt es nicht. Außerdem wird kein Netzteil mitgeliefert. Nur USB-Laden ist möglich – das finden wir fürs Badezimmer sehr unpraktisch.

TrueLife SonicBrush Compact

Die TrueLife SonicBrush Compact macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Beim Putzen allerdings stört uns die starke Vibration in der Hand. Außerdem ist diese elektrische Zahnbürste für unseren Geschmack zu zaghaft, ein richtiges »Saubergefühl« entsteht nicht. Eine Andruckkontrolle kann die elektrische Zahnbürste nicht bieten. Immerhin gibt es noch drei Zusatzmodi: Sensitive, Massage und Whiten.

Foreo Issa 2

Die Foreo Issa 2 ist eine elektrische Schallzahnbürste aus medizinischem Silikon. Das fühlt sich sowohl in der Hand als auch im Mund gewöhnungsbedürftig an – uns hat es nicht überzeugt. Der Standard-Bürstenkopf ist sehr groß geraten. Wir empfehlen den kleineren Kopf zu bestellen, den es optional im Shop zu kaufen gibt. Die Bedienung der Issa 2 ist einfach, die Tasten sind leicht zu drücken und stehen nicht aus dem Gerät heraus. Der Hersteller wirbt damit, dass die elektrische Zahnbürste nur einmal im Jahr aufgeladen werden muss – wir konnten das nicht überprüfen. Zwar putzt die Issa gut und auch das Zahnfleisch wird geschont, wir finden sie aber deutlich zu teuer.

So haben wir getestet

Wir haben die 39 Zahnbürsten über einige Wochen zu Hause ausprobiert um den Putzkomfort zu beurteilen und natürlich wie sauber sich die Zähne danach anfühlen. 25 davon sind noch verfügbar.

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elektrische Zahnbürste Test: Elektrische Zahnbürste Gruppenfoto
elektrische Zahnbürste Test: Elektrische Zahnbürste Grupennbild
elektrische Zahnbürste Test: Zahnbürsten Alle
elektrische Zahnbürste Test: Alle Zahnbürsten
Elektrische Zahnbürsten im Test: Testsieger und Empfehlungen

Verarbeitung, Putzmodi und Ausstattung spielten auch eine Rolle bei der Bewertung. Wichtig ist uns, dass die Zahnbürsten über eine Andruckkontrolle verfügen und dass sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Hundert Euro mehr für eine einzelne Funktion sind zum Beispiel nicht im Sinne des Verbrauchers.

Die wichtigsten Fragen

Welche ist die beste elektrische Zahnbürste?

Die beste elektrische Zahnbürste ist die Oral-B Pro 3 3000. Sie hat keine unnötigen Zusatzfunktionen, ist gut verarbeitet und modern designt – und putzt zuverlässig zu einem fairen Preis.

Braucht die Zahnbürste eine Andruckkontrolle?

Eine Zahnbürste mit Andruckkontrolle ist für viele Menschen sinnvoll. Oft wird beim Putzen zu fest aufgedrückt – das kann auf Dauer unschöne Folgen für Zähne und Zahnfleisch haben.

Zahnbürste mit App kaufen?

Eine App ist eine nette Unterstützung beim Zähne putzen – sie zeigt bspw. an, in welchem Bereich nicht genug geputzt wurde, wie lange geputzt wird und speichert Daten über einen langen Zeitraum. Allerdings finden wir das Putzen mit App überflüssig und vor allem unrealistisch. Spätestens nach zwei Wochen wird man sich nicht mehr jedes mal das Handy zum Zähne putzen hinstellen und die App öffnen – zumal es gerade morgens oft hektisch ist.

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 Test: Artboard

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