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Die beste elektrische Zahnbürste

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elektrische Zahnbürste Test: Alle Zahnbürsten
Christian Lanzerath

Christian Lanzerath

beschäftigt sich als Technik-Journalist seit fast zehn Jahren mit IT-Themen und Consumer Electronic. Er schreibt unter anderem für CHIP, Computer Bild, ITespresso, ZDNet und eKitchen.

Wir haben 21 elektrische Zahnbürsten getestet. Die beste elektrische Zahnbürste für die meisten Menschen ist die Oral-B Pro 3000 von Braun. Sie reinigt die Zähne gründlich und ist nicht zu teuer in der Anschaffung. Hier bekommt man eine solide Zahnbürste mit Andruckkontrolle, die ein zuverlässiger Begleiter im Alltag ist.

Update 31. Juli 2019

Wir haben drei weitere Zahnbürsten getestet. Unsere neue Schall-Empfehlung ist die Braun Oral B Pulsonic Slim Luxe 4000. Auch die Pulsonic Slim 1000 und die Braun Oral B Pro 2000 sind neue Testkandidaten.

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15. Februar 2019

Wir haben fünf neue Zahnbürsten getestet. Die Oral-B Pro 3000 ist der neue Testsieger. Auch die Oral-B Genius 10000 fährt eine Empfehlung ein – sie ist für alle geeignet, denen Zusatzfunktionen und das genaue Putzen mit App wichtig ist. Unser neuer Preistipp ist die Oral-B Pro 750.

3. Oktober 2018

Wir haben die Zahnbürste die Issa 2 von Foreo getestet, sie konnte uns aber nicht überzeugen.

11. April 2018

Wir haben von Happybrush die Schallzahnbürste und die rotierende Zahnbürste getestet. Letztere ist eine neue Empfehlung.

15. September 2017

Wir haben das neue Spitzenmodell von Braun getestet. Die Oral-B Pro 9000 konnte uns allerdings nicht überzeugen. Deswegen bleibt die Oral-B Pro 1000 weiterhin unsere Top-Empfehlung.

Um herauszufinden, was die beste elektrische Zahnbürste ist, haben wir inzwischen 21 Modelle über mehrere Wochen hinweg getestet. Unser Fazit: Man muss nicht viel Geld für eine elektrische Bürste ausgeben, günstige tun es genauso.

Beim Putzergebnis gibt es keinen Unterschied zwischen teuren und günstigen Zahnbürsten und die sogenannte Komfortausstattung der teureren Modelle ist meist wenig hilfreich. Lediglich Andruckkontrolle und Timer empfanden wir im Test als nützlich.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Braun Oral-B Pro 3000

Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 3000
Die Braun Oral-B Pro 3000 bringt alle nötigen Basisfunktionen mit und ist sehr solide und zuverlässig.

Die Oral-B Pro 3000 bringt alles mit, was man braucht – davon nicht zu viel und nicht zu wenig. Viele drücken beim Zähneputzen zu fest aufs Zahnfleisch, die Oral-B Pro 3000 warnt dann mit einer visuellen Andruckkontrolle: Sobald man zu fest drückt, leuchtet ein rotes Licht auf. Ansonsten ist die Qualität, wie von Oral-B gewohnt, solide und wertig und der Preis ist noch vertretbar. Auf viele Modi und Zusatzausstattung wird hier verzichtet, das finden wir gut, denn all das braucht man eigentlich nicht.

Auch gut

Happybrush R2

Mit der sehr langen Akkulaufzeit von über zwei Stunden ist die Happybrush R2 eine attraktive Alternative zur Oral-B. Zudem sind die Ersatzbürsten etwas günstiger zu haben. Auf die nützliche Andruckkontrolle muss man allerdings verzichten.

Gut und günstig

Braun Oral-B Pro 750

Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 750
Die Oral-B Pro 750 tut was sie soll – ohne jeglichen Schnickschnack und zu einem guten Preis.

Die Oral-B Pro 750 putzt vernünftig und angenehm. Sie kommt ohne Zusatzfunktionen aus, die die meisten sowieso nicht benutzen und kostet dafür gerade mal 30 Euro. Für wenig Geld bekommt man mit ihr eine zuverlässige Zahnbürste, die lange hält. Menschen, die dazu neigen, mit zu großen Druck zu putzen, sollten sich allerdings nach einem anderen Modell umsehen, da dieses Modell ebenfalls keine Andruckkontrolle hat.

Wenn Geld egal ist

Braun Oral-B Genius 10000

Die Oral-B Genius 10000 von Braun ist eine echte Luxus-Zahnbürste, die nichts zu wünschen übrig lässt. Sie hat eine lange Akkulaufzeit von zwei Wochen, bietet von Andruckkontrolle, Timer und Tiefenreinigung über sanfte Reinigung, Aufhellen und Zahnfleischschutz bis hin zur Zungenreinigung alles, was technisch machbar ist. Auf Wunsch bekommt man mit der zugehörigen App beim Putzen auch noch Langzeitfeedback. Erhältlich ist die Genius 10000 in vier verschiedenen Farbvarianten.

Schall-Empfehlung

Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000

Wer lieber eine Zahnbürste mit Schalltechnologie möchte, dem empfehlen wir die Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000. Sie gehört zu den schlanksten Bürsten im Testfeld und kann außerdem noch mit einem sehr edlen und hochwertigen Look punkten. Sie hat zwar einen kleinen Akku, das macht aber nichts, weil sie im Gegensatz zu Nicht-Schallzahnbürsten sehr viel weniger Strom verbraucht.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGut und günstigWenn Geld egal istSchall-Empfehlung
Modell Braun Oral-B Pro 3000 Happybrush R2 Braun Oral-B Pro 750 Braun Oral-B Genius 10000 Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000 Braun Oral-B Pulsonic Slim Braun Oral-B Pulsonic Slim 1000 Braun Oral-B Vitality Braun Oral-B Pro 1000 Braun Oral-B Pro 2000 Braun Oral-B Pro 5000 Braun Oral-B Pro 7000 Braun Oral-B Genius 9000 Fairywill 508 Philips Sonicare EasyClean Philips Sonicare DiamondClean Philips Sonicare FlexCare Platinum Panasonic DentaCare EW-DL82 Panasonic EW1031S Happybrush Vibe 2 Foreo Issa 2
Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 3000Test elektrische Zahnbürste: Happybrush Rotierende ZahnbürsteTest elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 750Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Genius 10000NTest elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic SlimTest elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic Slim 1000Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B VitalityTest elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 1000Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 2000Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 5000Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 7000Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Genius 9000elektrische Zahnbürste Test: 614oc95iqll. Sl1000Test elektrische Zahnbürste: Philips Sonicare EasyCleanTest elektrische Zahnbürste: Philips Sonicare DiamondCleanTest elektrische Zahnbürste: Philips Sonicare FlexCare Platinum Elektrische ZahnbürsteTest elektrische Zahnbürste: Panasonic DentaCare EW-DL82Test elektrische Zahnbürste: Panasonic EW1031STest: elektrische Zahnbürste – Happybrush Vibe 2Test elektrische Zahnbürste: Foreo Issa 2
Pro
  • Andruckkontrolle
  • Wertig
  • 2 Zusatzmodi
  • Günstige Ersatzbürsten
  • 2 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Preiswert
  • Wertig
  • Andruckkontrolle
  • Mit App
  • 5 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Sehr handlich
  • Elegantes Design
  • 2 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Sehr handlich
  • Wertig
  • Zusatzmodus
  • Sehr handlich
  • Wertig
  • Zusatzmodus
  • Sehr guter Preis
  • Andruckkontrolle
  • Wertig
  • Andruckkontrolle
  • Wertig
  • Zusatzmodus
  • Mit App
  • 3 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Andruckkontrolle
  • Mit App
  • 5 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Andruckkontrolle
  • Mit App
  • 5 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Andruckkontrolle
  • Günstig
  • Tolles Design
  • 2 Zusatzmodi
  • Wertig
  • Tolle Umsetzung mit Glas
  • Wertig
  • 4 Zusatzmodi
  • Wertig
  • 2 Zusatzmodi
  • Drucksensor
  • UV-Reinigung
  • Andruckkontrolle
  • 1 Zusatzmodus
  • Wertig
  • Relativ günstig
  • 3 Zusatzmodi
  • Wertig
Contra
  • Keine Andruckkontrolle
  • Timer mit kleinen Schwächen
  • Keine Andruckkontrolle
  • Sehr teuer
  • Keine Andruckkontrolle
  • Keine Andruckkontrolle
  • Putzt sehr zaghaft
  • Keine Andruckkontrolle
  • Wenig Schwingungen pro Minute
  • Teuer
  • Teuer
  • Teuer
  • Sehr teuer
  • Teuer
  • Keine Andruckkontrolle
  • Kann man nur per USB aufladen
  • Keine Andruckkontrolle
  • Geht nach zwei Minuten aus
  • Sehr teuer
  • Keine Andruckkontrolle
  • Sehr teuer
  • Viele Defekte laut Amazon-Bewertungen
  • Teuer
  • Relativ laut
  • Mittelmäßig verarbeitet
  • Keine Andruckkontrolle
  • Timer mit kleinen Schwächen
  • Silikon ist gewöhnungsbedürftig
  • Standard-Bürstenkopf sehr groß
  • Teuer
Bester Preis

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Putzen elektrische Zahnbürsten besser?

Auf der Suche nach einer elektrischen Zahnbürste ist man schnell überfordert: Es gibt Zahnbürsten mit runden und länglichen Bürsten, »oszillierend-rotierende« Bürsten, Schallzahnbürsten und Ultraschallzahnbürsten, Zahnbürsten mit sensitiver oder visueller Andruckkontrolle, Modelle mit Aufhellfunktion und Tiefenreinigung und sogar Geräte mit Bluetooth-Anbindung zum Smartphone – und von den vielen verschiedenen Aufsteckbürsten ist dabei noch gar nicht die Rede.

Der Markt für elektrische Zahnbürsten ist also mehr als unübersichtlich und die einzelnen Modelle sind wegen ähnlicher Bezeichnungen oft kaum auseinanderzuhalten.

Ist das Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste aber überhaupt besser als das Putzen per Hand? Und was sind die Unterschiede der verschiedenen Technologien bei elektrischen Zahnbürsten?

Überraschenderweise gibt es abgesehen von einigen wenigen zahnmedizinischen Studien kaum unabhängige Aussagen zu diesem Thema. Die meisten vermeintlichen Tests im Netz plappern bloß das Marketinggeschwätz der Hersteller nach und küren regelmäßig teure Modelle mit üppigem Funktionsumfang zum Testsieger. Zwar ist das aus Sicht der Mundhygiene kein Problem, doch wird dabei eine essentielle Tatsache gerne übersehen: Viele günstige elektrische Zahnbürsten reinigen die Zähne genauso gut wie hochpreisige.

Um der Sache auf den Grund zu gehen und Ihnen guten Gewissens ein Modell empfehlen zu können, haben wir elektrische Zahnbürsten der markführenden Hersteller ausgiebig getestet. Dazu haben wir uns nicht nur wochenlang mit verschiedenen Modellen unterschiedlicher Preisklassen die Zähne geputzt, wir haben auch alle verfügbaren unabhängigen Studien gelesen und mit Experten aus der Zahnmedizin gesprochen.

Knackpunkt: Die richtige Anwendung

Laut einer Meta-Studie der Cochrane Collaboration, die die Ergebnisse von 56 wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem Thema ausgewertet hat, entfernen elektrisch betriebene Zahnbürsten bis zu elf Prozent mehr Plaque als herkömmliche Handzahnbürsten. Nach drei Monaten hatten die Testteilnehmer, die elektrisch geputzt haben, im Schnitt 21 Prozent weniger Beläge als die, die mit der Hand putzten.

Viele dieser Studien wurden allerdings von Herstellern elektrischer Zahnbürsten in Auftrag gegeben, was das Ergebnis relativiert. Und beim manuellen Putzen kommt es eben auch auf die Putztechnik an. Auch mit einer traditionellen Zahnbürste kann man gut putzen: »Der Knackpunkt ist aber eben, sie richtig anzuwenden«, erklärt Dr. Carolina Ganß, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin.

Tatsächlich putzen wohl die allermeisten von uns ihre Zähne völlig falsch, wie zum Beispiel dieses Video zeigt:

Eigentlich sollte man auf jedem Zahn kleine kreisende Bewegungen ausführen und die Zahnbürste dabei in einem Winkel von 45 Grad halten. Nach einigen Bewegungen sollte man anschließend getreu dem Motto »Von Rot nach Weiß« Plaque-Reste vom Zahnfleisch über den Zahn wegwischen. Das alles richtig zu machen, ist eben gar nicht so leicht.

Richtig putzen ist mit einer Elektro­zahn­bürste einfacher

»Die Idee der elektrischen Zahnbürste ist es, dieser die komplexen Bewegungen zu überlassen, die man eigentlich selbst mit der manuellen Zahnbürste durchführen sollte«, sagt Dr. Carolina Ganß. Elektrische Bürsten verlangen vom Benutzer weniger Genauigkeit. Oder anders gesagt: Sich mit einer Elektrozahnbürste die Zähne richtig zu putzen, ist schlichtweg einfacher. Daher empfehlen die meisten Zahnärzte, eine elektrische Zahnbürste zu benutzen.

Aber wie putzt man mit einer elektrischen Zahnbürste richtig? Dazu gehen die Meinungen auseinander: Manche empfehlen sanftes kreisen über den Zahn, andere streichen oder schwingen. In Studien zeigte aber keine dieser Methoden eindeutige Vorteile. Auch Menschen ohne Putzsystem schneiden laut einem Artikel der Süddeutschen Zeitung in Sachen Mundhygiene gut ab. Wichtig ist offenbar vor allem, dass alle Bereiche der Zähne, also Außen- und Innenseiten sowie die Kauflächen gereinigt werden.

Wer dabei allerdings eine feste Systematik verfolgt, reduziert die Gefahr, bestimmte Bereiche beim Putzen zu vergessen. Also zum Beispiel erst oben links außen, dann oben links innen und dann weiter in den nächsten »Quadranten«. So geht das Putzen schnell in Fleisch und Blut über.

Wichtig ist vor allem, den Übergang vom Zahnfleisch zum Zahn gut zu putzen und mit der Zahnbürste bis zum Zahnfleischrand zu gehen.

Für den positiven Effekt von Zahnseide gibt es dagegen ebenso wenig wissenschaftliche Belege wie für die professionelle Zahnreinigung – auch wenn beides immer von Zahnärzten gebetsmühlenartig wiederholt wird.

Klar ist jedenfalls, dass man seine Zähne täglich zweimal mindestens zwei Minuten lang putzen sollte – besser sogar drei.

Eine weitere Regel gilt sowohl bei elektrischen Zahnbürsten als auch manuellen: Nach etwa drei Monaten sollte man die Bürsten wechseln, da die Reinigungswirkung spätestens dann stark nachlässt. Wenn sich die Borsten nach außen krümmen, ist es schon zu spät.

Rotierend-oszillierend, Schall oder Ultraschall?

Man unterscheidet prinzipiell zwischen rotierend-oszillierenden Zahnbürsten und Schallzahnbürsten. Außerdem gibt es noch Ultraschallzahnbürsten, die auf dem deutschen Markt aber kaum eine Rolle spielen; für sie benötigt man eine spezielle Zahnpasta.

Ultraschallzahnbürsten haben wir daher nicht berücksichtigt. Ebenso blieben die vielen batteriebetriebenen Modelle in unserem Test außen vor. Man kriegt sie zwar oft schon für rund 10 Euro im Drogeriemarkt, aber Batterien führen zu unnötigem Sondermüll und herausnehmbare Akkus sind umständlich. Daher habe wir uns auf Zahnbürsten mit fest eingebautem Akku konzentriert.

Rotierend-oszillierend

Bei rotierend-oszillierenden Zahnbürsten wird der Bürstenkopf von einem Elektromotor angetrieben, der die Bürste über 8.000 Mal pro Minute rotieren und über 40.000 Mal pulsieren lässt. Dabei wird die Bürste abwechselnd mit und gegen den Uhrzeigersinn sowie vor und zurück bewegt. Bis auf die Oral-B Vitality, die ausschließlich rotiert, beherrschen alle Modelle mit Rundbürste diese so genannte 3D-Technik.

Rotierend-oszillierende Zahn­bürsten sind oft günstiger

Bei der Reinigung wird die Bürste für einige Sekunden an einen Zahn gehalten und dann zum nächsten Zahn geführt. Die komplette Bewegung der Bürste wird alleine dem Elektromotor überlassen und jeder Zahn wird einzeln gereinigt. Das Ganze ist also eher etwas für den akribischen Putzer.

Rotierend-oszillierende Zahnbürsten sind meist günstiger als Schallzahnbürsten. Doch die Preisunterschiede sind groß: So kosten die verschiedenen Oral-B-Modelle von Braun zwischen 20 und über 200 Euro.

In der Reinigungsleistung unterscheiden sie sich jedoch kaum. Das bestätigten uns nicht nur zwei unabhängige Zahnärzte, die in der Forschung tagtäglich mit elektrischen Zahnbürsten zu tun haben. Auch Stiftung Warentest vergab an alle Geräte von Braun in der Kategorie »Zahnreinigung« mindestens die Note »gut« (Test 04/201312/2013 und 03/2016).

Schallzahnbürsten

Schallzahnbürsten nutzen statt eines Elektromotors einen piezoelektrischen Wandler, der die Borsten in schnelle Schwingung versetzt – mit mehreren zehntausend Seitwärtsbewegungen pro Minute. Das verbraucht wesentlich weniger Strom als ein Elektromotor, weshalb Schallzahnbürsten im Vergleich zu rotierend-oszillierende Elektro-Zahnbürsten wesentlich länger durchhalten, bis sie wieder ans Ladegerät müssen.

Schallzahnbürsten reinigen nicht mit Schallwellen, wie oft fälschlicherweise angenommen wird, sondern ebenfalls durch den Kontakt der Zähne mit den Borsten. Sie bewegen sich rasant um den Bruchteil eines Millimeters hin und her. Dadurch soll der Zahnbelag, Brutstätte für Karies und andere Krankheiten, besser gelockert und entfernt werden.

Bei Schallzahnbürsten ist weniger Druck nötig – gut für empfindliches Zahn­fleisch

Welche Putztechnik man verwendet, ist wie gesagt relativ egal, nur zu fest aufdrücken sollte man auch mit der Schallzahnbürste nicht. Man kann mit einer Schallzahnbürste also eher so putzen wie man es von der manuellen gewöhnt ist. Mit ihrer ovalen Form sieht sie auch eher aus wie eine klassische Zahnbürste.

Generell können Schallzahnbürsten noch sanfter über die Zähne geführt werden als rotierend-oszillierende Zahnbürsten, weswegen sie gerade für Menschen mit empfindlichen Zähnen und sensiblem Zahnfleisch besser geeignet sind. Allerdings können Schallzahnbürsten gerade zu Beginn sehr kitzeln und kribbeln. Da ist etwa Eingewöhnung gefragt, nach ein paar Tagen geht es aber.

Schallzahnbürsten starten preislich bei rund 40 Euro, aber es gibt sogar Modelle für 200 Euro. Auch hier bedeutet ein höherer Preis keine bessere Reinigungsleistung. Die Modelle unterscheiden sich lediglich in der Ausstattung.

Ultraschallzahnbürsten

Ultraschallzahnbürsten versetzen die Borsten des Bürstenkopfes in noch höhere Schwingungen: bis zu 1,8 Millionen pro Sekunde. Für sie braucht man spezielle Zahnpasta, die winzige kleine Schaumbläschen erzeugt, welche durch die Ultraschall-Schwingungen zum Zerplatzen gebracht werden.

Die Hersteller argumentieren, dass Zähne und Zahnfleisch durch diese Reinigungstechnik geschont werden, weil sie nicht mechanisch bearbeitet werden. Erwiesen ist das aber nicht. Daher haben wir Ultraschallzahnbürsten nicht getestet.

Ein günstiges Modell genügt

Ob es eine rotierend-oszillierende oder eine Schallzahnbürste sein soll, ist einerseits eine Geschmacks-, andererseits aber auch eine Einstellungsfrage. »Motivierte und gut instruierte Nutzer fahren mit einer runden Bürste sehr gut. Wer sich hingegen nicht großartig umgewöhnen möchte, greift zu einer Schallzahnbürste«, sagt Prof. Zimmer von der Universität Witten/Herdecke. Bei richtiger Verwendung machen beide ordentlich sauber.

Das bedeutet aber auch, dass ein günstiges Modell ohne zusätzliche Funktionen, die über die Bewegung des Bürstenkopfs hinausgehen, völlig ausreicht.

Zusatzfunktionen

Zwei Zusatzfunktionen fanden wir beim Selbsttest aber doch sehr hilfreich: Timer und Andruckkontrolle. Denn genau diese merzen Fehler aus, die wir beim Zähneputzen besonders häufig machen. Zum einen putzen die meisten Menschen laut diverser Studien viel zu kurz, zum anderen drücken viele die Zahnbürste zu fest auf und schrubben regelrecht. Das ist auf lange Sicht schädlich für die Gesundheit von Zahn und Zahnfleisch.

Timer

Einen 2-Minuten-Timer bieten inzwischen so gut wie alle Elektrozahnbürsten. Meist stottert das Gerät nach 120 Sekunden kurz, so weiß man, dass die Mindestputzzeit vorbei ist.

Die Modelle von Philips gehen nach zwei Minuten einfach aus. Wer weiterputzen möchte, muss sie wieder einschalten – etwas nervig.

Fast alle Zahnbürsten mit Timer unterteilen die zwei Minuten noch einmal in 30-Sekunden-Abschnitte. Das hat sich im Test als sehr nützlich erwiesen, weil es hilft, alle vier Quadranten des Gebisses gleichmäßig zu reinigen.

Einige Modell bieten zusätzlich einen 3-Minuten-Timer, allerdings kosten sie auch mehr – und alleine dafür lohnt sich der Aufpreis nicht.

Andruckkontrolle

Zurückweichendes Zahnfleisch und freiliegende Zahnhälse können ein Hinweis darauf sein, dass man beim Zähneputzen zu viel Druck ausübt. In solchen Fällen kann eine Andruckkontrolle Sinn machen, die einen darauf hinweist, wenn man die Bürste zu stark gegen die Zähne presst.

Die Andruck­kontrolle ist eine sinn­volle Zusatz­funktion

Andruckkontrollen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Überzeugt hat uns nur die visuelle Warnung einiger Oral-B-Modelle: Am Handstück leuchtet bei zu starkem Druck ein nicht zu übersehendes Licht auf.

Die sensitive oder akustische Kontrolle der Zahnbürsten von Braun, Philips und Panasonic bemerkt man dagegen kaum. Sie stoppen die Rotation oder stottern, wenn man zu stark aufdrückt – aber das merkt man beim Zähneputzen kaum. Dann kann man es sich auch sparen.

Putzmodi

Mit unterschiedlichen Putzmodi werben die Hersteller gerne für teure Geräte aus ihrem Sortiment. So verfügt etwa das Oral-B-Spitzenmodell Pro 7000 über sechs verschiedene Modi, die der Hersteller »Reinigen«, »Zahnfleischschutz«, »Sensitive«, »Aufhellen«, »Tiefenreinigung« und »Zungenreinigung« nennt. Die hochpreisigen Modelle von Philips und Panasonic bieten ähnliche Ausstattungsmerkmale.

Doch was sich zunächst nach einem echten Vorteil anhört, ist in Wirklichkeit keiner. Es gibt keine wissenschaftliche Studie über Elektrozahnbürsten, die eine Aussage zu den unterschiedlichen Putzmodi macht.

Auch nach Ansicht der Zahnärzte, mit denen wir gesprochen haben, bieten unterschiedliche Putzmodi aus medizinischer Sicht keinen Vorteil. Es kann höchstens sein, dass der eine oder andere Nutzer den einen oder anderen Modus als angenehmer empfindet. Wenn das die Motivation zum Zähneputzen hebt, kann es ein Vorteil sein, mehr aber auch nicht.

Kaum Unter­schiede in den verschiedenen Putz­modi zu spüren

Wir konnten beim Ausprobieren der verschiedenen Putzmodi ehrlich gesagt kaum einen Unterschied ausmachen. Bei der Philips Sonicare FlexCare Platinum spürten wir überhaupt keinen Unterschied zwischen den drei Modi. Auch ein Modus, der den Timer drei statt zwei Minuten laufen lässt, wie bei Oral-B der Modus »Tiefenreinigung«, rechtfertigt den Aufpreis aus unserer Sicht nicht.

Ein einziger Putzmodus reicht in der Regel völlig aus. Für Menschen mit empfindlichen Zähnen ist vielleicht noch ein sensitiver Modus von Vorteil, der die Rotations- bzw. Vibrationsgeschwindigkeit reduziert – aber das ist es dann auch schon.

»Smarte« Zahnbürsten

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, überlegen sich die Hersteller immer neue Funktionen. Verschiedene Putzmodi waren da erst der Anfang. So bewirbt Braun seine Top-Modelle Oral-B Pro 5000, 6000, 7000, 8000 und 9000 als smarte Zahnbürsten, die sich drahtlos per Bluetooth mit einem externen Display – dem so genannten SmartGuide – oder dem Smartphone verbinden.

Der SmartGuide zeigt an, wie viel Putzzeit schon vergangen ist, welcher Modus aktiviert wurde und ob der Nutzer zu fest aufdrückt. Je nachdem gibt es am Ende ein bis fünf Sternchen als Belohnung.

Die Oral-B-App fürs iPhone und Android-Handy bietet noch mehr: Sie erstellt beispielsweise einen individuellen Putzplan, um in den nächsten Wochen die Zähne aufzuhellen oder das Zahnfleisch besonders pfleglich zu behandeln. Sie erinnert ans regelmäßige Putzen und versucht außerdem mit Fotos und Nachrichten die Reinigung etwas kurzweiliger zu gestalten.

Aber ob man die Zähne wirklich richtig putzt, können auch die smarten Zubehörteile nicht feststellen. Das geht unsere Meinung nach nicht einmal mit der neuen Positionserkennung der Modelle Pro 8000 und 9000, die genau dafür aber gedacht ist.

Diese Zahnbürsten erkennen mit Hilfe der Smartphone-Kamera, wie der Nutzer die Zahnbürste im Mund bewegt. Vernachlässigt er dabei eine Ecke des Gebisses, weist ihn die Positionserkennung darauf hin. Sinn der Sache: Nutzer sollen alle Zähne im Mund gleich viel Beachtung schenken. Dass einseitiges Putzen ein gängiges Problem darstellt, steht außer Frage.

Positions­erkennung und Smart­Guide sind über­flüssig

Doch in unserem Test war die Positionserkennung mehr als unzuverlässig. Wir mussten fast regungslos vor dem Smartphone verharren, das mittels eines Saugnapfs am Badezimmerspiegel angebracht wird. Nur so konnte die App unser Gesicht und die Bewegungen der Zahnbürste erkennen. Schon ein kleiner Schritt zur Seite quittierte das Programm mit einer Fehlermeldung. Das gleiche passierte, wenn wir die Hand samt Zahnbürste beim Putzen quer über das Gesicht hielten, was durchaus schon mal vorkommen kann.

Außerdem fanden wir die App im Test mit Funktionen überfrachtet und geradezu verwirrend. Unsere Befürchtung: In den ersten zwei Wochen findet man das Ganze noch spannend, aber im Alltag geht es dann doch eher ums schnelle Zähneputzen. Jeden Morgen und jeden Abend mit Smartphone am Waschbecken zu stehen, wird dann schnell nervig – vor allem, wenn nicht alle Funktionen zuverlässig funktionieren.

Den SmartGuide halten wir für ebenso überflüssig, denn die entsprechenden Modelle kommen schon mit integriertem Timer und Andruckkontrolle. Wozu braucht man diese Infos noch mal auf einem Zusatz-Display?

Ebenfalls in die Kategorie »Schnickschnack« fallen unserer Meinung nach Dinge wie Panasonics Bürstenköpfe mit Ionen-Technologie und eine UV-Desinfektionsstation, die zum Lieferumfang der Philips Sonicare FlexCare Platinum gehört. Letztere mag zwar Keime auf der Bürste abtöten, doch nach Aussage von Experten ist das unnötig: Wer die Bürste nach der Benutzung gut ausspült und normal an der Luft trocknen lässt, hat nichts zu befürchten. Und wer von einer ansteckenden Krankheit genesen ist, sollte ohnehin den Bürstenkopf wechseln.

Die meisten dieser »innovativen« Zusatzfunktionen bieten also für sehr viel mehr Geld nur wenig zusätzlichen Nutzen.

Bürstenwahl: Geschmacksache

Die Auswahl an Bürsten für elektrische Zahnbürsten ist riesig. Wie beim Putzmodus gilt auch hier: Die Vielfalt mag zwar für den einen oder anderen von Nutzen sein, weil man mit der kleinen Bürste A besser an die hintersten Zähne kommt oder mit der weichen Bürste B ein angenehmeres Putzgefühl hat.

Doch zu viel Beachtung sollte man der Auswahl der Bürsten, die auch gerne mal 5 Euro pro Stück kosten können, nicht schenken. Wer ein günstiges Modell nimmt, kann Geld sparen und kriegt trotzdem gesunde Beißer.

Wie bei den Geräten selbst gilt auch bei den Bürsten: Rotierend-oszillierend ist im Schnitt günstiger als Schall. Mit der TriZone-Bürste hat Oral-B übrigens einen länglichen Ersatzkopf im Angebot, der die Borsten seitwärts bewegt. Damit hat der Hersteller eine Alternative für Nutzer im Sortiment, die mit den runden Bürsten nicht zurechtkommen, denn die Putzbewegung gleicht hier der einer normalen Handzahnbürste. Wir empfanden die Anwendung als sehr angenehm.

Braun verkauft seine Zahnbürsten ebenfalls auch als TriZone-Modell. Einziger Unterschied ist jedoch der Bürstenkopf im Lieferumfang. Wer also beispielsweise die Oral-B Pro 600 besitzt, »verwandelt« sie mit einem TriZone-Kopf in eine Oral-B 600 TriZone. Man muss für den Wechsel zur TriZone-Technik also keinesfalls ein neues Handstück kaufen.

Neben den Orginalbürsten der Hersteller gibt es auch zahlreiche Alternativen anderer Anbieter – vor allem für die Oral-B-Serie. Laut Stiftung Warentest taugen die Aufsteckbürsten anderer Hersteller jedoch oft nicht viel. Nur eine von vier Alternativen zum Original erhielt ein »gut«. Alle anderen sind mit der Testnote »ausreichend« kein gleichwertiger Ersatz.

 elektrische Zahnbürste Test: Oral B Pro 3000

Testsieger: Oral-B Pro 3000

Die Oral-B Pro 3000 von Braun ist für uns die beste elektrische Zahnbürste für die meisten. Es ist eine rotierend-oszillierende Bürste mit nur den wichtigsten Zusatzfunktionen, für die man nicht viel Geld ausgeben muss – mehr braucht man unserer Ansicht nach normalerweise nicht.

Testsieger

Braun Oral-B Pro 3000

Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 3000
Die Braun Oral-B Pro 3000 bringt alle nötigen Basisfunktionen mit und ist sehr solide und zuverlässig.

Die Oral-B Pro 3000 liegt gut in der Hand und hat das Standard-Handstück von Oral-B, das man auch bei der Pro 1000, Pro 750 und Pro 5000 findet. Diese Zahnbürsten reinigen sehr gründlich und angenehm, nach dem Putzen sind die Zähne glatt und man fühlt sich sauber.

Die Pro 3000 ist mit den beiden Zusatzfunktionen Zahnfleischschutz und Sensitiv ausgestattet, die gerade auch für Ältere und Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch bzw. Zähnen wichtig sind. Besonders ausschlaggebend war für uns, dass eine Andruckkontrolle dabei ist, da viele Menschen dazu neigen, beim Zähneputzen zu fest aufzudrücken. Bei zu hohem Druck leuchtet eine rote Lampe am Rücken der Bürste auf, was man sofort im Spiegel sieht.

Auch den Preis finden wir okay. Im Vergleich zur deutlich teureren Pro 1000 gibt es keine signifikanten Unterschiede, die Mehrkosten kann man sich getrost sparen. Auch die Pro 5000, die um die 100 Euro kostet, bietet nur einen Modus mehr und die Möglichkeit, mit App zu putzen – auch hier finden wir den Preisunterschied nicht gerechtfertigt.

Im Lieferumfang enthalten ist eine Ladestation, zwei Ersatzköpfe und ein Stabilitätsaufsatz mit Steckmöglichkeiten für zwei andere Bürstenköpfe für die Ladestation. Mehr braucht man auch nicht.

Eine Woche Urlaub sollte unser Testsieger ohne Aufladen überstehen, das Ladegerät kann man dann zu Hause lassen. Wer länger als zehn Tage unterwegs ist, sollte es aber einpacken. Ein Reiseetui ist leider nicht im Lieferumfang enthalten.

Braun Oral-B Pro 3000 im Testspiegel

Bürsten der Oral-B-Serie von Braun werden von der Stiftung Warentest sehr gelobt und belegen stets die vordersten Plätze. Die Oral-B Pro 3000 hat 2017 den Testsieg errungen:

»Stark bei der Zahn­reinigung. Die elektrische Zahnbürste von Braun bietet eine sehr gute Zahn­reinigung und schneidet auch insgesamt gut ab. Die Bürste verfügt über drei Putz­einstel­lungen. Mitgeliefert werden zwei Bürs­tenköpfe und eine Lade­station. Außerdem praktisch: Die Bürste leuchtet auf, wenn der Putzer zu stark auf Zähne und Zahn­fleisch drückt. Eine Akkuladung hält 48 Minuten.«

Auch CHIP ist von der Zahnbürste überzeugt:

»Die Oral-B Pro 3000 gehört zu den besten elektrischen Zahnbürsten überhaupt.«

Die Alternativen

Die Oral B Pro 3000 ist aus unserer Sicht die beste Wahl für die meisten, aber es gibt auch gute Alternativen für weniger Geld, mehr Funktionen oder mit Schalltechnologie.

Auch gut

Happybrush R2

Die rotierend-oszillierende Zahnbürste des deutschen Startups Happybrush machte im Test einen rundum gelungenen Eindruck. Vor allem die Akkulaufzeit ist bemerkenswert: Erst nach 2:04 Stunden gibt sie den Geist auf, so dass man sie 31 Tage lang ohne Aufladen nutzen kann. Das ist Rekord in dieser Kategorie – nur Schallzahnbürsten halten länger durch.

Ebenfalls positiv: Dank Micro-USB-Anschluss an der Ladestation lässt sie sich die Zahnbürste mit einem Smartphone-Kabel aufladen. Wenn man in Urlaub fährt, braucht man also nicht noch ein Netzteil mitzunehmen.

Mit drei Putzmodi – normal, sensitiv und polierend – bietet sie in dieser Preisklasse zudem mehr als andere Modelle. Allerdings sollte man – wie schon erwähnt – der Anzahl der Putzmodi man beim Kauf nicht allzu viel Beachtung schenken, da man meistens ohnehin nur einen benutzt.

Dass die Ersatzbürsten mit 5 Euro für ein Doppelpack sehr günstig sind, hat uns ebenfalls gut gefallen. Leider gibt es nur runde und keine länglichen Aufsteckbürsten wie bei Oral-B.

Zudem muss man auf eine optische Andruckkontrolle verzichten. Zwar gibt der Bürstenkopf bei zu starkem Druck nach, doch das schützt im Zweifel nicht davor, dass man die Borsten zu stark gegen Zähne und Zahnfleisch presst. Kleine Kritik muss auch der Timer einstecken, der die Vibration zwar in den ersten zwei Minuten alle 30 Sekunden ganz kurz aussetz, doch nach Ablauf der 120 Sekunden vibriert die Zahnbürste ohne Unterbrechung weiter. Oral-B beispielsweise bleibt im 30-Sekunden-Rhythmus, das finden wir besser.

Wer eine günstige rotierend-oszillierende Zahnbürste mit sehr langer Akkulaufzeit sucht, für den ist die Happybrush R2 eine gute Wahl.

Gut und günstig

Braun Oral-B Pro 750

Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 750
Die Oral-B Pro 750 tut was sie soll – ohne jeglichen Schnickschnack und zu einem guten Preis.

Die Oral-B Pro 750 ist für all diejenigen eine gute Wahl, die keine Probleme mit einer zu festen Putztechnik haben und auch sonst auf Zusatzfunktionen verzichten können. Diese Zahnbürste erledigt ihren Job genauso gut wie die anderen Modelle von Braun und kostet gerade mal 30 Euro. Die meisten putzen ohnehin nur mit dem Standardmodus und werden die anderen Putzmodi daher hier auch nicht vermissen.

Das einzige Manko der Pro 750 ist tatsächlich die fehlende Andruckkontrolle. Zahnärzte empfehlen diese Funktion, da das Zahnfleisch geschädigt wird, wenn man dauernd mit zu hohem Druck putzt. Deshalb haben wir für den Testsieg auch ein Modell mit Andruckkontrolle gewählt. Wenn Sie jedoch sicher sind, dass sie nicht zu stark aufdrücken, können Sie beruhigt zu diesem günstigen Modell greifen.

Wenn Geld egal ist

Braun Oral-B Genius 10000

Die Oral-B Genius 10000 von Braun gehört zweifellos zur Königsklasse der elektrischen Zahnbürsten. Sie lässt keine Wünsche offen, außer beim Preis, denn sie ist ganz schön teuer. Dennoch kommen wir um eine Empfehlung nicht herum, denn die Genius 10000 kann richtig viel und macht das auch noch wirklich gut.

Diese Zahnbürste verbindet sich via Bluetooth mit der Oral-B-App, die einem mit der Zeit ein sehr differenziertes Feedback zum eigenen Zahnputzverhalten liefert. Jeder Quadrant wird einzeln ausgewertet, die App stellt fragen, ob Zahnfleischbluten auftritt, ob man die Zungen reinigen möchte, ob man Zahnseide benutzt und ob man eine zusätzliche Mundspülung vorgenommen hat. Selbst Kalender und das aktuelle Wetter mit Temperatur kann man sich morgens am Spiegel im Smartphone ansehen.

Das Smartphone wird mittels einer mitgelieferten Halterung an der Wand oder direkt am Spiegel befestigt, sodass man beim Putzen frontal in die Kamera blickt. Bei der ersten Benutzung nimmt die Kamera ein Profil des Gesichts auf, auch das Mikrophon kann optional aktiviert werden, damit die App besser erkennt, wann der Putzvorgang beendet ist.

Nach dem Putzen bekommt man eine Bewertung, wie gut man geputzt hat, die Andruckkontrolle wird zusätzlich in der App angezeigt. Aber man kann die Zahnbürste auch wunderbar ohne App benutzen.

Ansonsten bringt die Oral-B Genius 10000 viele weitere Funktionen mit: Die Andruckkontrolle wird mittels Licht an der Zahnbürste angezeigt, der oder die Benutzer können sich sogar individuelle Farben zuweisen, die permanent am Rücken des Geräts leuchten. Das kann praktisch sein, wenn mehrere Personen das selbe Handstück benutzen.

Die fünf Zusatzmodi sind Pro-Clean, Sensitiv, Aufhellen, Zahnfleischschutz und Zungenreinigung. Bei zu festem Druck schaltet die Zahnbürste automatisch in den Sensitiv-Modus.

Schall-Empfehlung

Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4000

Wer sich eine Schallzahnbürste zulegen möchte und sich gleichzeitig ein designtechnisches Schmuckstück ins Badezimmer stellen will, ist bei der Oral-B Pulsinic Slim Luxe 4000 genau richtig. Doch nicht nur äußerlich weiß die Luxe 4000 zu begeistern. Sie ist durch ihr leichtes Gewicht und ihre schmale Form sehr angenehm in der Handhabung und im Vergleich zu günstigeren Schall-Modellen hat man hier auch das Gefühl, dass die Zähne richtig sauber werden.

Die Luxe 4000 hat eine extrem hohe Akku-Laufzeit von 14 Tagen, was bei Oral-B nur die oszillierenden Geräte im höchsten Preissegment schaffen.

Natürlich ist auch die Timer-Funktion an Bord, bei der alle 30 Sekunden eine kurze Rotation der Zahnbürste erfolgt, die das Signal zum Wechseln des Quadranten im Mund gibt. So putzt man, sofern man sich daran hält, genau zwei Minuten und jedes Viertel des Gebisses wird gleichmäßig gesäubert.

Die Slim Luxe 4000 bringt zwei Zusatzmodi mit: einen sensitiven Modus für empfindliches Zahnfleisch sowie einen Polier-Modus. Ob man das wirklich braucht, muss jeder für sich entscheiden. Gerade für ältere Leute oder wenn mal eine Stelle im Mundraum gereizt ist, erweist sich die Sensitiv-Funktion aber als praktisch.

Die Schallzahnbürste kommt in einem modernen Rosé-Farbton, der besonders Frauen ansprechen dürfte. Die etwas teureren Modelle 4100 und 4200 gibt es auch in Silber. Im Lieferumfang ist eine Aufsteckbürste und eine Ladestation enthalten, die Platz für zwei Ersatzbürstenköpfe bietet. Im Moment ist dieses Modell für uns die beste Zahnbürste im Schall-Segment.

Außerdem getestet

Braun, Philips und Panasonic hatten uns noch weitere elektrische Zahnbürsten für den Test zur Verfügung gestellt. Auch bei diesen gilt wie schon erwähnt: Sauber machen sie alle. Von diesem Standpunkt aus betrachtet können wir also auch diese Modelle empfehlen. Es kommt jedoch vielmehr darauf an, ob man bereit ist, für das Plus an Funktionen und Ausstattung auch mehr zu zahlen.

Braun Oral-B Pulsonic Slim

Wer eine Schallzahnbürste bevorzugt, für den ist die Oral-B Pulsonic Slim eine interessante Option. Die erste Schallzahnbürste von Braun fällt durch ihr extrem schlankes Gehäuse auf: Sie ist kaum dicker als eine Handzahnbürste. Möglich wird das durch einen verhältnismäßig kleinen Akku. Weil Schallzahnbürsten weniger Strom verbrauchen, kommt sie mit 50 Minuten Dauerbetrieb oder 17 Tagen Zähneputzen aber immer noch auf die selbe Laufzeit wie die meisten oszilllierend-rotierenden Zahnbürsten – sie sieht aber um Klassen besser aus. Sie bietet zwei Putzmodi: normal und sensitiv, was völlig ausreicht. Auf eine Andruckkontrolle muss man aber verzichten.

Braun Oral-B Pulsonic Slim 1000

Die Oral-B Pulsonic Slim 1000 ist eigentlich nur eine Neuauflage der ersten Pulsonic Slim und wirkliche Änderungen wurden bei diesem Modell nicht vorgenommen. Auch hier bekommt man ein edles, silbernes Design und eine leichte, schmale Bürste. Allerdings putzt sie doch sehr zaghaft, was gerade für Leute, die oszillierende Zahnbürsten gewohnt sind, nicht sehr gründlich wirkt. Durch ihr leichtes Gewicht von nur 48 Gramm und ihr schmales Handstück eignet sie sich aber gut für Kinder. Da unsere Schall-Empfehlung aber nicht viel teurer ist und mehr Vorteile bietet, raten wir Erwachsenen eher dazu.

Braun Oral-B Vitality

Die Oral-B Vitality hat nur einen Putzmodus und ist mit 7.600 Bewegungen pro Minute langsamer als die Pro-Modelle. Trotzdem ist sie eine gute Zahnbürste für alle, die Geld sparen wollen. Dem Akku geht allerdings schon nach ca. 9 Tagen die Puste aus und das Handstück ist etwas klobiger. Das Preis-Leistungverhältnis ist trotzdem sehr gut: Mit knapp 17 Euro war sie bei weitem die günstigste Zahnbürste im Testfeld, da kann man gut und gerne auf Extras verzichten. Wer nicht viel ausgeben will, kann auch bei der Vitality gerne zuschlagen.

Braun Oral-B Pro 1000

Die rotierend-oszillierende Oral-B Pro 1000 bietet visuelle Andruckkontrolle und Timer und hat ansonsten keine zusätzlichen Modi. Den Preis des Geräts finden wir nicht gerechtfertigt, weil sie sich nicht wirklich von unserem Testsieger unterscheidet bzw. sogar etwas weniger bietet und dennoch gut doppelt so viel kostet. Auch nach Nachfrage beim Hersteller haben wir keinen signifikanten Grund dafür ausmachen können. Da kann man ganz beruhigt zu unserem Testsieger greifen.

Braun Oral-B Pro 2000

Die Oral-B Pro 2000 von Braun scheint ein eineiiger Zwilling der Pro 1000 zu sein. Die Bauweise, selbst die Farbe sind exakt gleich. Der Unterschied hierbei besteht nur in einem zusätzlichen Putzmodus. Hier ist nämlich noch eine Sensitiv-Funktion mit an Bord. Die Preise bewegen sich hier in einem ähnlichen Feld bzw. ist das 2000er Modell sogar teilweise günstiger zu haben. Dennoch bietet unser Testsieger noch mehr und ist preiswerter.

Braun Oral-B Pro 5000

Die Oral-B Pro 5000 kann drahtlos mit einem SmartGuide kommunizieren und zeigt auf dessen Display die Putzzeit, den Modus und den Druck auf die Zähne an. Vier verschiedene Putzmodi kann man einstellen. Man hat hier Zubehör in Form von Aufbewahrungs- bzw. Reiseetui und eine Ladestation mit Lagerfächern für vier weitere Bürstenköpfe.

Braun Oral-B Pro 7000

Die Oral-B Pro 7000 lässt sich mit dem Smartphone des Nutzers verbinden: Die App von Braun erstellt auf Wunsch Putzpläne und liefert auch sonst allerlei mehr oder weniger nützliche Infos und Tipps. Wem sowas Spaß macht, der kann hier gerne zuschlagen. Beide Modelle kommen mit unterschiedlichen Bürstenköpfen, einer Aufbewahrungsmöglichkeit für diese sowie einem Reiseetui. Zudem gibt es einige Putzmodi mehr als bei unserem Testsieger, die – wie erwähnt – höchstens Geschmacksache sind.

Braun Oral-B Genius 9000

Noch einen Schritt weiter geht die Oral-B Pro 9000, die laut Hersteller noch smarter ist. Sie nutzt darüber hinaus aber die Kamera des Smartphones, um den Nutzer beim Zähneputzen zu kontrollieren. Im Lieferumfang sind Smartphone-Halterung, drei Ersatzbürsten und eine Ladestation mit vier Lagermöglichkeiten für die Aufsätze.

Fairywill 508

elektrische Zahnbürste Test: 614oc95iqll. Sl1000

Keine Preise gefunden.

Die Zahnbürste von Fairywill sieht sehr edel aus und liegt gut in der Hand. Es ist eine Schallzahnbürste, die leider auf eine Andruckkontrolle verzichtet. Im Lieferumfang findet man drei normale Bürstenaufsätze und einen Reinigungsaufsatz speziell für die Zahnzwischenräume – fraglich, ob man den wirklich benutzt. Auffällig ist hier, dass die Zahnbürste sehr leicht ist. Ein großes Manko: Es gibt keine Ladestation. Die Zahnbürste muss per USB-Kabel am PC aufgeladen werden.

Philips Sonicare EasyClean

Der Akku der Philips Sonycare EasyClean hält sehr lange durch und ist damit in dieser Kategorie fast die beste im Testfeld. Leider geht die Schallzahnbürste nach zwei Minuten Putzzeit selbständig aus und man muss sie wieder einstellen, wenn man noch nicht fertig ist. Außerdem steht nur ein Putzmodus zur Auswahl.

Philips Sonicare DiamondClean

Die Philips Sonicare DiamondClean hat ein nettes Gadget an Bord: Das Aufladen funktioniert über das bloße Liegen in einem Glas. Das ist natürlich keine Zauberei: Unter dem Glas ist eine Ladestation verbaut, die aber nicht fest mit dem Glas verbunden ist. Eine nette Spielerei, wenn auch nicht nutzbringend. Die Schallzahnbürste an sich ist wertig und steht im Vergleich zu Oral-B-Bürsten auch ohne Ladestation sehr sicher, da sie einen komplett glatten Untergrund hat. Sie putzt ordentlich, ist aber auch recht teuer – bei diesem Preis wäre wenigstens eine Andruckkontrolle drin gewesen.

Philips Sonicare FlexCare Platinum

Bei der Philips Sonicare FlexCare Platinum bemerkten wir zwischen den drei Reinigungsmodi »Deep Clean«, »White« und »Gum Care« überhaupt keinen Unterschied. Der mitgelieferte UV-Reinigungsstation ist nach Aussage von Experten überflüssig: Wer seine Zahnbürste nach der Benutzung einfach gründlich ausspült, hat keine hygienischen Nachteile zu befürchten, eine UV-Reinigung ist nicht nötig. Für den hohen Preis liefert die FlexCare Platinum damit unserer Meinung nach keine nennenswerten Vorteile – das Geld kann man sich getrost sparen.

Panasonic DentaCare EW-DL82

Mit der Panasonic DentaCare EW-DL82 haben Sie ein tolles Putzgefühl. Die Schallzahnbürste hält noch ein Stück länger durch als die Philips. Eine Andruckkontrolle, die sich durch eine veränderte Vibration bemerkbar macht, ist zwar vorhanden, allerdings ist diese nahezu unbrauchbar, weil man sie kaum spürt.

Die Panasonic EW1031S können wir nicht empfehlen. Die EW103S ist das günstige Modell des japanischen Herstellers, entsprechend war auch unser Eindruck: Vom eher ungewöhnlichen Ein-/Ausschalter, der weit vorsteht und zur Seite geschoben wird, über die Verarbeitung bis hin zum relativ lauten Betriebsgeräusch – ungewöhnlich für eine Schallzahnbürste – machte dieses Modell nicht den hochwertigsten Anschein. Schon für weniger Geld gibt es bessere Zahnbürsten – etwa die Oral-B Vitality.

Die Firma Happybrush hat mit der Vibe 2 ebenfalls eine Schallzahnbürste im Sortiment, die wie so viele andere Modelle mit vier unterschiedlichen Putzmodi kommt – deren Nutzen aber fraglich ist. Zudem bietet sie keine wirkungsvolle Andruckkontrolle. Das kann schnell dazu führen, dass man beim Putzen stärker aufdrückt als man sollte. Sie gibt zwar alle 30 Sekunden ein Signal, dass man nun den nächsten Gebissquadranten reinigen soll. Allerdings geht sie nach zwei Minuten einfach aus – etwas nervig. Ansonsten ist die Vibe 2 aber eine ordentliche Zahnbürste mit Schalltechnologie. Mit rund 10 Euro für drei Ersatzbürsten sind auch die Preise für das Verbrauchsmaterial in Ordnung.

Die Foreo Issa 2 ist eine elektrische Schallzahnbürste aus medizinischem Silikon. Das fühlt sich sowohl in der Hand als auch im Mund gewöhnungsbedürftig an – uns hat es nicht überzeugt. Der Standard-Bürstenkopf ist sehr groß geraten. Wir empfehlen den kleineren Kopf zu bestellen, den es optional im Shop zu kaufen gibt. Die Bedienung der Issa 2 ist einfach, die Tasten sind leicht zu drücken und stehen nicht aus dem Gerät heraus. Der Hersteller wirbt damit, dass die Zahnbürste nur einmal im Jahr aufgeladen werden muss – wir konnten das nicht überprüfen. Zwar putzt die Issa gut und auch das Zahnfleisch wird geschont, knapp 140 Euro finden wir aber deutlich zu teuer.

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Kommentare

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Paul
Paul

Hi. Ihr solltet die pro 2 2000 in euren Test aufnehmen. Die einzige Bürste mit Li-Akku bei Oral B für unter 100€ (aktuell. 45€).

Denn in meinem Augen sollten NiCd-Akkus klar zu Abzügen führen. Die Leistung wird schon bald sinken. Das ist heute nicht mehr nötig, denn Li-Akkus sind in den meisten anderen Bereichen aus gutem Grund Standard geworden. Für mich unverständlich, dass bei Oral B noch immer NiCd im großen Stil verbaut werden, obwohl die Zahnbürsten nicht günstig sind.

Übrigens: ihr verlinkt beim Preis eures Testsiegers (Pro 3000) aktuell auf ein Angebot der Pro 2 2000.

Gruß
Paul

Redaktion
Redaktion

Danke für den Tipp. Wie werden uns die Pro 2 2000 für das nächste Update vornehmen.
Den fehlerhaften Link haben wir korrigiert.

Thomas
Thomas

Eine Zahnbürste mit Timer kommt
mir nicht mehr ins Haus

Dieter
Dieter

Warum nicht die Ionentechnologie testen?

Dieter
Dieter

Warum wird keine Ionentechnologie getestet?