Die beste elektrische Zahnbürste

Vergleichstest: Die beste elektrische Zahnbürste
  • Test: elektrische Zahnbürste – Testsieger Braun Oral-B Pro 1000

Die beste elektrische Zahnbürste für die meisten Menschen ist die Oral-B Pro 1000 von Braun. Sie reinigt die Zähne gründlich, ist günstig in der Anschaffung und bietet alle wichtigen Funktionen, ohne den Nutzer mit zu viel Schnickschnack zu irritieren. Außerdem sind ihre Ersatzbürsten vergleichsweise günstig.

Update 19. September 2017

Wir haben unseren Test mit neuen Informationen rund um das Zähneputzen aktualisiert.

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23. Januar 2017

Wir haben das neue Spitzenmodell von Braun getestet. Die Oral-B Pro 9000 konnte uns allerdings nicht überzeugen. Deswegen bleibt die Oral-B Pro 1000 weiterhin unsere Top-Empfehlung.

25. August 2016

Wir haben den Testbericht überarbeitet und mit den neuesten Testergebnissen aktualisiert.

Um herauszufinden, was die beste elektrische Zahnbürste ist, haben wir zehn Modelle über mehrere Wochen hinweg getestet. Unser Fazit: man muss nicht viel Geld für eine elektrische Bürste ausgeben, günstige tun es genauso.

Beim Putzergebnis gibt es keinen Unterschied zwischen teuren und günstigen Zahnbürsten und die sogenannte Komfortausstattung der teureren Modelle ist meist wenig hilfreich. Lediglich Andruckkontrolle und Timer empfanden wir im Test als nützlich.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit: Braun Oral B Pro 1000

Test: elektrische Zahnbürste – Testsieger Oral B Pro 1000
Guter Preis und alle Funktionen die man braucht sind dabei.

Unsere Empfehlung ist die rotierend-oszillierende Oral-B Pro 1000: Sie bietet Andruckkontrolle und Timer und kostet nicht viel. Zudem sind die Ersatzbürsten recht günstig zu haben. Damit ist sie die beste Wahl für alle, die eine gute Bürste suchen, aber nicht viel Geld ausgeben wollen.

Schall-Empfehlung: Braun Oral-B Pulsonic Slim

Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic Slim
Klein, leicht und handlich: die schlankeste Zahnbürste im Test.

Wer lieber eine Zahnbürste mit Schall-Technologie möchte, dem empfehlen wir die Braun Oral-B Pulsonic Slim. Sie ist die schlankeste Bürste im Testfeld und ist kaum größer als eine normale Handzahnbürste. Sie hat zwar auch einen kleinen Akku, aber das macht aber nichts, weil sie im Gegensatz zu Nicht-Schall Zahnbürsten sehr viel weniger Strom verbraucht.

Dauerläufer: Philips Sonicare EasyClean

Test elektrische Zahnbürste: Philips EasyClean
Hält extrem lange durch und kostet nicht viel.

Preislich in der selben Liga spielt die Philips Sonycare EasyClean. Der Akku hält sehr lange durch und ist damit in dieser Kategorie fast die beste im Testfeld. Leider geht die Zahnbürste nach zwei Minuten Putzzeit selbständig aus und man muss sie wieder einstellen, wenn man noch nicht fertig ist. Außerdem ist nur ein Putzmodus zur Auswahl.

Gut ist aber, dass alle Bürsten der elektrischen Zahnbürsten-Reihen von Philips auf die EasyClean passen.

Sanfte Vibration: Panasonic DentaCare EW-DL82

Test elektrische Zahnbürste: Panasonic DentaCare EW-DL82
Fühlt sich trotz starker Vibration sehr angenehm am Zahn an.

Mit der Panasonic DentaCare EW-DL82 haben Sie ein tolles Putzgefühl. Die Schallzahnbürste hält noch ein Stück länger durch als die Philips. Andruckkontrolle ist vorhanden, wobei man die nicht braucht, da man die Bürste sowieso kaum spürt.

Schade ist, dass Sie für eine elektrische Zahnbürste relativ teuer ist. Aber wer das Geld hat, bekommt ein tolles Gerät.

Vergleichstabelle

Unser FavoritSchall-EmpfehlungDauerläuferSanfte Vibration
Modell Braun Oral B Pro 1000 Braun Oral-B Pulsonic Slim Philips Sonicare EasyClean Panasonic DentaCare EW-DL82 Braun Oral-B Vitality Braun Oral-B Pro 5000 Braun Oral-B Pro 7000 Braun Oral-B Genius 9000 Philips Sonicare FlexCare Platinum Panasonic EW1031S
Test: elektrische Zahnbürste – Testsieger Oral B Pro 1000Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic SlimTest elektrische Zahnbürste: Philips EasyCleanTest elektrische Zahnbürste: Panasonic DentaCare EW-DL82Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B VitalityTest elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pro 5000Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B 7000Test elektrische Zahnbürste: Philips Sonicare FlexCare Platinum Elektrische ZahnbürsteTest elektrische Zahnbürste: Panasonic EW1031S
Pro
  • Günstig
  • Andruckkontrolle
  • Günstige Bürsten
  • Schall-Technologie
  • Sehr handlich
  • 31.000 Bewegungen in der Minute
  • Sehr angenehmes Putzgefühl Andruckkontrolle
  • Guter Preis
  • Ausreichend Leistung
  • Smart Guide
  • Vier verschiedene Modi
  • Mit App Putzpläne erstellen
  • Mit App
  • Vier Reinigungsbürsten inklusive
  • UV Reinigungsstation im Lieferumfang
  • Relativ günstig
Contra
  • Etwas laut
  • Nur ein Putzprogramm
  • Keine Andruckkontrolle
  • Keine Andruckkontrolle
  • Geht nach zwei Minuten aus
  • Ziemlich teuer
  • Nur ein Putzmodus
  • Wenig Schwingungen pro Minute
  • Nicht gerade günstig
  • Teuer
  • Sehr teuer
  • Zwischen den Modi kein großer Unterschied
  • Teuer
  • Relativ laut
  • Mittelmäßig verarbeitet
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Auf der Suche nach einer elektrischen Zahnbürste ist man schnell überfordert: Es gibt Zahnbürsten mit runden und länglichen Bürsten, »oszillierend-rotierende« Bürsten, Schallzahnbürsten und Ultraschallzahnbürsten, Zahnbürsten mit sensitiver oder visueller Andruckkontrolle, Modelle mit Aufhellfunktion und Tiefenreinigung und sogar Geräte mit Bluetooth-Anbindung zum Smartphone – und von den vielen verschiedenen Aufsteckbürsten ist dabei noch gar nicht die Rede.

Der Markt für elektrische Zahnbürsten ist also mehr als unübersichtlich, und die einzelnen Modelle sind wegen ähnlicher Bezeichnungen oft kaum auseinanderzuhalten.

Was aber ist die beste Zahnbürste? Ist eine elektrische Zahnbürste grundsätzlich besser als das Putzen per Hand? Und was sind die Unterschiede der verschiedenen elektrischen Zahnbürsten?

Überraschenderweise gibt es abgesehen von einigen wenigen zahnmedizinischen Studien kaum unabhängige Aussagen zu diesem Thema. Die meisten vermeintlichen Tests im Netz plappern bloß das Marketinggeschwätz der Hersteller nach und küren regelmäßig teure Modelle mit üppigem Funktionsumfang zum Testsieger. Zwar ist das aus Sicht der Mundhygiene kein Problem, doch wird dabei eine essentielle Tatsache gerne übersehen: Viele günstige elektrische Zahnbürsten reinigen die Zähne genauso gut wie hochpreisige.

Um der Sache auf den Grund zu gehen und Ihnen guten Gewissens ein Modell empfehlen zu können, haben wir zehn elektrische Zahnbürsten der markführenden Hersteller ausgiebig getestet. Dazu haben wir uns nicht nur wochenlang mit verschiedenen Modellen unterschiedlicher Preisklassen von Braun (Oral-B), Philips (Sonicare) und Panasonic (DentaCare) die Zähne geputzt, wir haben auch alle verfügbaren unabhängigen Studien gelesen und mit Experten aus der Zahnmedizin gesprochen.

Putzen elektrische Zahnbürsten besser?

Laut einer Meta-Studie der Cochrane Collaboration, die die Ergebnisse von 56 wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem Thema ausgewertet hat, entfernen elektrisch betriebene Zahnbürsten bis zu elf Prozent mehr Plaque als herkömmliche Handzahnbürsten. Nach drei Monaten hatten die Testteilnehmer, die elektrisch geputzt haben, im Schnitt 21 Prozent weniger Beläge als die, die mit der Hand putzten.

Viele dieser Studien wurden allerdings von Herstellern von elektrischen Zahnbürsten in Auftrag gegeben, was das Ergebnis relativiert. Und beim manuellen putzen kommt es eben auch auf die Putztechnik an. Auch mit einer traditionellen Zahnbürste kann man gut putzen: »Der Knackpunkt ist aber eben, sie richtig anzuwenden«, erklärt Dr. Carolina Ganß, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin.

Tatsächlich putzen wohl die allermeisten von uns ihre Zähne völlig falsch, wie zum Beispiel dieses Video zeigt:

Eigentlich sollte man auf jedem Zahn kleine kreisende Bewegungen ausführen und die Zahnbürste dabei in einem Winkel von 45 Grad halten. Nach einigen Bewegungen sollte man anschließend getreu dem Motto »Von Rot nach Weiß« Plaque-Reste vom Zahnfleisch weg über den Zahn wegwischen. Das alles richtig zu machen, ist eben gar nicht so leicht.

Sich mit einer Elektrozahnbürste die Zähne richtig zu putzen, ist einfacher

»Die Idee der elektrischen Zahnbürste ist es, dieser die komplexen Bewegungen zu überlassen, die man eigentlich selbst mit der manuellen Zahnbürste durchführen sollte«, sagt Dr. Carolina Ganß. Elektrischen Bürsten verlangen vom Benutzer weniger Genauigkeit. Oder anders gesagt: Sich mit einer Elektrozahnbürste die Zähne richtig zu putzen, ist schlichtweg einfacher. Daher empfehlen die meisten Zahnärzte, eine elektrische Zahnbürste zu benutzen.

Aber wie putzt man mit einer elektrischen Zahnbürste richtig? Dazu gehen die Meinungen auseinander: Manche empfehlen sanftes kreisen über den Zahn, andere streichen oder schwingen. In Studien zeigte aber keine dieser Methoden eindeutige Vorteile. Auch Menschen ohne Putzsystem schneiden laut einem Artikel der Süddeutschen Zeitung in Sachen Mundhygiene gut ab. Wichtig ist offenbar vor allem, dass alle Bereiche der Zähne, also Außen- und Innenseiten und die Kauflächen gereinigt werden.

Wer dabei allerdings eine feste Systematik verfolgt, reduziert die Gefahr, bestimmte Bereiche beim Putzen zu vergessen. Also zum Beispiel erst oben links außen, dann oben links innen und dann weiter in den nächsten »Quadranten«. So geht das Putzen schnell in Fleisch und Blut über.

Wichtig ist vor allem, den Übergang vom Zahnfleisch zum Zahn gut zu putzen und mit der Zahnbürste bis zum Zahnfleischrand zu gehen.

Für den positiven Effekt von Zahnseide gibt es dagegen ebenso wenig wissenschaftliche Belege wie für die professionelle Zahnreinigung – auch wenn beides immer von Zahnärzten gebetsmühlenartig wiederholt wird.

Klar ist jedenfalls, dass man seine Zähne täglich zweimal mindestens zwei Minuten putzen sollte – besser sogar drei.

Eine weitere Regel gilt ebenso sowohl bei elektrischen Zahnbürsten als auch manuellen: Nach etwa drei Monaten sollte man die Bürsten wechseln, da die Reinigungswirkung spätestens dann stark nachlässt. Wenn sich die Borsten nach außen krümmen, ist es längst zu spät.

Rotierend-oszillierend, Schall oder Ultraschall?

Man unterscheidet prinzipiell zwischen rotierend-oszillierenden Zahnbürsten und Schallzahnbürsten. Außerdem gibt es noch Ultraschallzahnbürsten, die auf dem deutschen Markt aber kaum eine Rolle spielen; für sie benötigt man eine spezielle Zahnpasta.

Ultraschallzahnbürsten haben wir daher nicht berücksichtigt. Ebenso blieben die vielen batteriebetriebenen Modelle in unserem Test außen vor. Man kriegt sie zwar oft schon für rund 10 Euro im Drogeriemarkt, aber Batterien führen zu unnötigem Sondermüll und herausnehmbare Akkus sind umständlich. Daher habe wir uns auf Zahnbürsten mit fest eingebautem Akku konzentriert.

Rotierend-oszillierend

Bei rotierend-oszillierenden Zahnbürsten wird der Bürstenkopf von einem Elektromotor angetrieben, der die Bürste über 8.000 Mal pro Minute rotieren und über 40.000 Mal pulsieren lässt. Dabei wird die Bürste abwechselnd mit und gegen den Uhrzeigersinn sowie vor und zurück bewegt. Bis auf die Oral-B Vitality, die ausschließlich rotiert, beherrschen alle Modelle mit Rundbürste diese so genannte 3D-Technik.

Rotierend-oszillierende Zahnbürsten sind oft günstiger

Bei der Reinigung wird die Bürste für einige Sekunden an einen Zahn gehalten und dann zum nächsten Zahn geführt. Die komplette Bewegung der Bürste wird alleine dem Elektromotor überlassen und jeder Zahn wird einzeln gereinigt. Das Ganze ist also eher etwas für den akribischen Putzer.

Rotierend-oszillierende Zahnbürsten sind meist günstiger als Schallzahnbürsten. Doch die Preisunterschiede sind groß: So kosten die verschiedenen Oral-B-Modelle von Braun zwischen 20 und über 200 Euro.

In der Reinigungsleistung unterscheiden sie sich jedoch kaum. Das bestätigten uns nicht nur zwei unabhängige Zahnärzte, die in der Forschung tagtäglich mit elektrischen Zahnbürsten zu tun haben. Auch Stiftung Warentest vergab an alle Geräte von Braun in der Kategorie »Zahnreinigung« mindestens die Note »gut« (Test 04/2013, 12/2013 und 03/2016).

Schallzahnbürsten

Schallzahnbürsten nutzen statt eines Elektromotors einen piezoelektrischen Wandler, der die Borsten in schnelle Schwingung versetzt – mit mehreren zehntausend Seitwärtsbewegungen pro Minute. Das verbraucht wesentlich weniger Strom als ein Elektromotor, weshalb Schallzahnbürsten im Vergleich zu rotierend-oszillierende Elektro-Zahnbürsten wesentlich länger durchhalten, bis sie wieder ans Ladegerät müssen.

Schallzahnbürsten reinigen nicht mit Schallwellen, wie oft fälschlicherweise angenommen wird, sondern ebenfalls durch den Kontakt der Zähne mit den Borsten. Sie bewegen sich rasant um den Bruchteil eines Millimeters hin und her. Dadurch soll der Zahnbelag, Brutstätte für Karies und andere Krankheiten, besser gelockert und entfernt werden.

Weniger Druck nötig und damit gut geeignet für empfindliches Zahnfleisch

Welche Putztechnik man verwendet, ist wie gesagt relativ egal, nur zu fest aufdrücken sollte man auch mit der Schallzahnbürste nicht. Man kann mit einer Schallzahnbürste also eher so putzen wie man es von der manuellen gewöhnt ist. Mit ihrer ovalen Form sieht sie auch eher aus wie eine klassische Zahnbürste.

Generell können Schallzahnbürsten noch sanfter über die Zähne geführt werden als rotierend-oszillierende Zahnbürsten, weswegen sie gerade für Menschen mit empfindlichen Zähnen und sensiblem Zahnfleisch besser geeignet sind. Allerdings können Schallzahnbürsten gerade zu Beginn sehr kitzeln und kribbeln. Da ist etwa Eingewöhnung gefragt, nach ein paar Tagen geht es aber.

Schallzahnbürsten starten preislich bei rund 40 Euro, aber es gibt sogar Modelle für 200 Euro. Auch hier bedeutet ein höherer Preis keine bessere Reinigungsleistung. Die Modelle unterscheiden sich lediglich in der Ausstattung.

Ultraschallzahnbürsten

Ultraschallzahnbürsten versetzen die Borsten des Bürstenkopfes in noch höhere Schwingungen: bis zu 1,8 Millionen pro Sekunde. Für sie braucht man spezielle Zahnpasta, die winzige kleine Schaumbläschen erzeugt, die durch die Ultraschall-Schwingungen zum Zerplatzen gebracht werden.

Die Hersteller argumentieren, dass Zähne und Zahnfleisch durch diese Reinigungstechnik geschont werden, weil sie nicht mechanisch bearbeitet werden. Erwiesen ist das aber nicht. Daher haben wir Ultraschallzahnbürsten nicht getestet.

Ein günstiges Modell genügt

Ob es eine rotierend-oszillierende oder eine Schallzahnbürste sein soll, ist einerseits eine Geschmacks-, andererseits aber auch Einstellungsfrage. »Motivierte und gut instruierte Nutzer fahren mit einer runden Bürste sehr gut. Wer sich hingegen nicht großartig umgewöhnen möchte, greift zu einer Schallzahnbürste«, sagt Prof. Zimmer von der Universität Witten/Herdecke. Bei richtiger Verwendung machen beide ordentlich sauber.

Das bedeutet aber auch, dass ein günstiges Modell ohne zusätzliche Funktionen, die über die Bewegung des Bürstenkopfs hinausgehen, völlig ausreicht.

Zusatzfunktionen

Zwei Zusatzfunktionen fanden wir beim Selbsttest aber doch sehr hilfreich: Timer und Andruckkontrolle. Denn genau diese merzen Fehler aus, die wir beim Zähneputzen besonders häufig machen. Zum einen putzen die meisten Menschen laut diverser Studien viel zu kurz, zum anderen drücken viele die Zahnbürste zu fest auf und schrubben regelrecht. Das ist auf lange Sicht schädlich für die Gesundheit von Zahn und Zahnfleisch.

Timer

Einen 2-Minuten-Timer bieten inzwischen so gut wie alle Elektrozahnbürsten. Meist stottert das Gerät nach 120 Sekunden kurz, so weiß man, dass die Mindestputzzeit vorbei ist.

Die Modelle von Philips gehen nach zwei Minuten einfach aus. Wer weiterputzen möchte, muss sie wieder einschalten – etwas nervig.

Fast alle Zahnbürsten mit Timer unterteilen die zwei Minuten noch einmal in 30-Sekunden-Abschnitte. Das hat sich im Test als sehr nützlich erwiesen, weil es hilft, alle vier Quadranten des Gebisses gleichmäßig zu reinigen.

Einige Modell bieten zusätzlich einen 3-Minuten-Timer, allerdings kosten sie auch mehr – und alleine dafür lohnt sich der Aufpreis nicht.

Andruckkontrolle

Zurückweichendes Zahnfleisch und freiliegende Zahnhälse können ein Hinweis darauf sein, dass man beim Zähneputzen zu viel Druck ausübt. In solchen Fällen kann eine Andruckkontrolle Sinn machen, die einen darauf hinweist, wenn man die Bürste zu stark gegen die Zähne presst.

Die Andruckkontrolle ist eine sinnvolle Zusatzfunktion

Andruckkontrollen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Überzeugt hat uns nur die visuelle Warnung einiger Oral-B-Modelle: Am Handstück leuchtet bei zu starkem Druck ein nicht zu übersehendes Licht auf.

Die sensitive oder akustische Kontrolle der Zahnbürsten von Braun, Philips und Panasonic bemerkt man dagegen kaum. Sie stoppen die Rotation oder stottern, wenn man zu stark aufdrückt – aber das merkt man beim Zähneputzen kaum. Dann kann man es sich auch sparen.

Putzmodi

Mit unterschiedlichen Putzmodi werben die Hersteller gerne für teure Geräte aus ihrem Sortiment. So verfügt etwa das Oral-B-Spitzenmodell Pro 7000 über sechs verschiedene Modi, die der Hersteller »Reinigen«, »Zahnfleischschutz«, »Sensitive«, »Aufhellen«, »Tiefenreinigung«, und »Zungenreinigung« nennt. Die hochpreisigen Modelle von Philips und Panasonic bieten ähnliche Ausstattungsmerkmale.

Doch was sich zunächst nach einem echten Vorteil anhört, ist in Wirklichkeit keiner. Es gibt keine wissenschaftliche Studie über Elektrozahnbürsten, die eine Aussage zu den unterschiedlichen Putzmodi macht.

Auch nach Ansicht der Zahnärzte, mit denen wir gesprochen haben, bieten unterschiedliche Putzmodi aus medizinischer Sicht keinen Vorteil. Es kann höchstens sein, dass der eine oder andere Nutzer den einen oder anderen Modus als angenehmer empfindet. Wenn das die Motivation zum Zähneputzen hebt, kann es ein Vorteil sein, mehr aber auch nicht.

Kaum Unterschiede in den verschiedenen Putzmodi zu spüren

Wir konnten beim Ausprobieren der verschiedenen Putzmodi ehrlich gesagt kaum einen Unterschied ausmachen. Bei der Philips Sonicare FlexCare Platinum spürten wir überhaupt keinen Unterschied zwischen den drei Modi. Auch ein Modus, der den Timer drei statt zwei Minuten laufen lässt, wie bei Oral-B der Modus »Tiefenreinigung«, rechtfertigt den Aufpreis aus unserer Sicht nicht.

Ein einziger Putzmodus reicht in der Regel völlig aus. Für Menschen mit empfindlichen Zähnen ist vielleicht noch ein sensitiver Modus von Vorteil, der die Rotations- bzw. Vibrationsgeschwindigkeit reduziert – aber das ist es dann auch schon.

»Smarte« Zahnbürsten

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, überlegen sich die Hersteller immer neue Funktionen. Verschiedene Putzmodi waren da erst der Anfang. So bewirbt Braun seine Top-Modelle Oral-B Pro 5000, 6000, 7000, 8000 und 9000 als smarte Zahnbürsten, die sich drahtlos per Bluetooth mit einem externen Display – dem so genannten SmartGuide – oder dem Smartphone verbinden.

Der SmartGuide zeigt an, wie viel Putzzeit schon vergangen ist, welcher Modus aktiviert wurde und ob der Nutzer zu fest aufdrückt. Je nachdem gibt es am Ende ein bis fünf Sternchen als Belohnung.

Die Oral-B-App fürs iPhone und Android-Handy bietet noch mehr: Sie erstellt beispielsweise einen individuellen Putzplan, um in den nächsten Wochen die Zähne aufzuhellen oder das Zahnfleisch besonders pfleglich zu behandeln. Sie erinnert ans regelmäßige Putzen und versucht außerdem mit Fotos und Nachrichten die Reinigung etwas kurzweiliger zu gestalten.

Aber ob man die Zähne wirklich richtig putzt, können auch die smarten Zubehörteile nicht feststellen. Das geht unsere Meinung nach nicht einmal mit der neuen Positionserkennung der Modelle Pro 8000 und 9000, die genau dafür aber gedacht ist.

Diese Zahnbürsten erkennen mit Hilfe der Smartphone-Kamera, wie der Nutzer die Zahnbürste im Mund bewegt. Vernachlässigt er dabei eine Ecke des Gebisses, weist ihn die Positionserkennung darauf hin. Sinn der Sache: Nutzer sollen alle Zähne im Mund gleich viel Beachtung schenken. Dass einseitiges Putzen ein gängiges Problem darstellt, steht außer Frage.

Positionserkennung und SmartGuide sind überflüssig

Doch in unserem Test war die Positionserkennung mehr als unzuverlässig. Wir mussten fast regungslos vor dem Smartphone verharren, das mittels eines Saugnapfs am Badezimmerspiegel angebracht wird. Nur so konnte die App unser Gesicht und die Bewegungen der Zahnbürste erkennen. Schon ein kleiner Schritt zur Seite quittierte das Programm mit einer Fehlermeldung. Das gleiche passierte, wenn wir die Hand samt Zahnbürste beim Putzen quer über das Gesicht hielten, was durchaus schon mal vorkommen kann.

Außerdem fanden wir die App im Test mit Funktionen überfrachtet und geradezu verwirrend. Unsere Befürchtung: In den ersten zwei Wochen findet man das Ganze noch spannend, aber im Alltag geht es dann doch eher ums schnelle Zähneputzen. Jeden Morgen und jeden Abend mit Smartphone am Waschbecken zu stehen, wird dann schnell nervig – vor allem, wenn nicht alle Funktionen zuverlässig funktionieren.

Den SmartGuide halten wir für ebenso überflüssig, denn die entsprechenden Modelle kommen schon mit integriertem Timer und Andruckkontrolle. Wozu braucht man diese Infos noch mal auf einem Zusatz-Display?

Ebenfalls in die Kategorie »Schnickschnack« fallen unserer Meinung nach Dinge wie Panasonics Bürstenköpfe mit Ionen-Technologie und eine UV-Desinfektionsstation, die zum Lieferumfang der Philips Sonicare FlexCare Platinum gehört. Letztere mag zwar Keime auf der Bürste abtöten, doch nach Aussage von Experten ist das unnötig: Wer die Bürste nach der Benutzung gut ausspült und normal an der Luft trocknen lässt, hat nichts zu befürchten. Und wer von einer ansteckenden Krankheit genesen ist, sollte ohnehin den Bürstenkopf wechseln.

Die meisten dieser »innovativen« Zusatzfunktionen bieten also für sehr viel mehr Geld nur wenig zusätzlichen Nutzen.

Bürstenwahl: Geschmacksache

Die Auswahl an Bürsten für elektrische Zahnbürsten ist riesig. Wie beim Putzmodus gilt auch hier: Die Vielfalt mag zwar für den einen oder anderen von Nutzen sein, weil man mit der kleinen Bürste A besser an die hintersten Zähne kommt oder mit der weichen Bürste B ein angenehmeres Putzgefühl hat.

Doch zu viel Beachtung sollte man der Auswahl der Bürsten, die auch gerne mal 5 Euro pro Stück kosten können, nicht schenken. Wer ein günstiges Modell nimmt, kann Geld sparen und kriegt trotzdem gesunde Beißer.

Wie bei den Geräten selbst gilt auch bei den Bürsten: Rotierend-oszillierend ist im Schnitt günstiger als Schall. Mit der TriZone-Bürste hat Oral-B übrigens einen länglichen Ersatzkopf im Angebot, der die Borsten seitwärts bewegt. Damit hat der Hersteller eine Alternative für Nutzer im Sortiment, die mit den runden Bürsten nicht zurechtkommen, denn die Putzbewegung gleicht hier der einer normalen Handzahnbürste. Wir empfanden die Anwendung als sehr angenehm.

Braun verkauft seine Zahnbürsten ebenfalls auch als TriZone-Modell. Einziger Unterschied ist jedoch der Bürstenkopf im Lieferumfang. Wer also beispielsweise die Oral-B Pro 600 besitzt, »verwandelt« sie mit einem TriZone-Kopf in eine Oral-B 600 TriZone. Man muss für den Wechsel zur TriZone-Technik also keinesfalls ein neues Handstück kaufen.

Neben den Orginal-Bürsten der Hersteller gibt es auch zahlreiche Alternativen anderer Anbieter – vor allem für die Oral-B-Serie. Laut Stiftung Warentest taugen die Aufsteckbürsten anderer Hersteller jedoch oft nicht viel. Nur eine von vier Alternativen zum Original erhielt ein »gut«. Alle anderen sind mit der Testnote »ausreichend« kein gleichwertiger Ersatz.

Test: elektrische Zahnbürste – Testsieger Oral B Pro 1000

Testsieger: Oral-B Pro 1000

Die Oral-B Pro 1000 von Braun ist für uns die beste elektrische Zahnbürste für die meisten Menschen. Es ist eine rotierend-oszillierende Bürste mit visueller Andruckkontrolle. Presst man sie zu fest gegen die Zähne, signalisiert dies eine rote LED im Handstück – das ist nicht zu übersehen, selbst wenn man dabei nicht in den Spiegel schaut. Nur diese Art der Andruckkontrolle hat uns im Test überzeugt.

Unser Favorit: Braun Oral B Pro 1000

Test: elektrische Zahnbürste – Testsieger Oral B Pro 1000
Guter Preis und alle Funktionen die man braucht sind dabei.

Wie alle rotierend-oszillierenden Modelle ist die Pro 1000 nicht besonders leise, der Elektromotor ist deutlich zu hören und wesentlich lauter als die meisten Schallzahnbürsten.

Mit einer Akkuladung kamen wir auf rund 45 Minuten Dauerbetrieb – wesentlich länger als die Herstellerangabe von 28 Minuten. Rechnerisch kommt man damit etwa elf Tage ohne Aufladen durch, wenn man sich zweimal täglich jeweils zwei Minuten die Zähne putzt. Das ist wichtig zu wissen, wenn man ohne Ladegerät auf Reisen geht – obwohl es nicht wirklich viel Platz einnimmt.

Die Oral-B Pro 1000 verkauft Braun in den Varianten »Precision Clean« und »Cross Action«. Einziger Unterschied ist der Bürstenkopf, der zum Lieferumfang gehört. Das Handstück ist identisch und lässt sich mit jedem beliebigen Ersatzkopf von Braun betreiben. Nur wegen der Bürste zu einer teureren Version der gleichen Elektrobürste zu greifen, macht also wenig Sinn. Das gilt im Übrigen für alle Oral-B-Modelle.

Im Test von Stiftung Warentest erhielt die Pro 1000 das Testurteil »sehr gut« für die Zahnreinigung. Die Tester loben den Timer (30 Sekunden sowie 2 Minuten), kritisieren aber, dass nur eine Putzeinstellung vorhanden ist.

Unserer Meinung nach ist das für die meisten Nutzer völlig ausreichend. Wer aber noch einen sensitiven Modus haben möchte, greift zur etwas teureren Oral-B Pro 3000, die zudem noch einen Modus für den Zahnfleischschutz bietet, ansonsten aber identisch zur Pro 1000 ist.

Bürsten der Oral-B-Serie von Braun werden auch in einem neueren Test (01/2017) der Stiftung Warentest sehr gelobt und belegen die vordersten Plätze.

Die Alternativen

Schall-Empfehlung: Braun Oral-B Pulsonic Slim

Test elektrische Zahnbürste: Braun Oral-B Pulsonic Slim
Klein, leicht und handlich: die schlankeste Zahnbürste im Test.

Wer eine Schallzahnbürste bevorzugt, für den ist die Oral-B Pulsonic Slim eine interessante Option. Die einzige Schallzahnbürste von Braun fällt durch ihr extrem schlankes Gehäuse auf: Sie ist kaum dicker als eine Handzahnbürste. So schlank und elegant kommt sonst keine andere elektrische Zahnbürste daher.

Möglich wird das durch einen verhältnismäßig kleinen Akku. Weil Schallzahnbürsten weniger Strom verbrauchen, kommt sie mit 50 Minuten Dauerbetrieb oder 17 Tagen Zähneputzen aber immer noch auf die selbe Laufzeit wie die meisten oszilllierend-rotierenden Zahnbürsten – sieht aber um Klassen besser aus.

Sie bietet zwei Putzmodi: normal und sensitiv, was völlig ausreicht. Auf eine Andruckkontrolle muss man aber verzichten.

Die Ersatzköpfe der anderen Oral-B-Modelle passen aufgrund der anderen Antriebstechnik übrigens nicht auf die Pulsonic.

Bei der Stiftung Warentest gibt es für die Zahnreinigung und im Gesamturteil die Note »gut«. Das Urteil lautet: »Die elegant designte Schall­zahnbürste ist besonders dünn, besonders kurz, besonders leicht. Sie summt vergleichs­weise angenehm.«

Dauerläufer: Philips Sonicare EasyClean

Test elektrische Zahnbürste: Philips EasyClean
Hält extrem lange durch und kostet nicht viel.

Preislich in der selben Liga spielt die Philips Sonicare EasyClean, das günstigste Modell des niederländischen Herstellers. Die Borsten bewegen sich mit 31.000 Schwingungen pro Minute – so schnell wie bei den teuren Modelle von Philips.

Eine Andruckkontrolle gibt es bei ihr allerdings ebenfalls nicht, außerdem bietet das Gerät nur einen Putzmodus und das Stottern des 30-Sekunden-Timers könnte deutlicher sein.

Etwas nervig: Nach zwei Minuten geht das Gerät einfach aus; man muss es wieder einschalten, wenn man noch nicht fertig ist.

Dafür ist die Sonicare EasyClean ein echter Dauerläufer: Eine Akkuladung hält 3:26 Stunden durch, das entspricht stolzen 51 Tagen ohne Aufladen. Damit kann man getrost ohne Ladegerät in die großen Ferien fahren.

Philips bietet eine breite Palette an Ersatzköpfen, insgesamt stehen sieben verschiedene Bürsten zur Auswahl, die auf alle Modelle passen.

Sanfte Vibration: Panasonic DentaCare EW-DL82

Test elektrische Zahnbürste: Panasonic DentaCare EW-DL82
Fühlt sich trotz starker Vibration sehr angenehm am Zahn an.

Von allen Schallzahnbürsten empfanden wir das Putzen mit der Panasonic DentaCare EW-DL82 am angenehmsten. Die Vibrationen waren sanft, die Bürste im Betrieb ziemlich leise. Zudem gibt es einen Soft-Modus, der die Borsten noch einmal behutsamer schwingen lässt.

In unserem Akkutest hielt sie zudem noch einen Hauch länger durch als die EasyClean: 3:28 Stunden – der Hersteller gibt lediglich 90 Minuten an. Damit kann man sich ganze 52 Tage mit einer Akkuladung die Zähne putzen.

Die Bürste bietet ebenfalls einen 2-Minuten/30-Sekunden-Timer und eine Andruckkontrolle. Die ist aber kaum zu gebrauchen, weil man sie fast nicht wahrnimmt. Vor allem aber ist die Panasonic mit rund 110 Euro ziemlich teuer.

Außerdem getestet

Braun, Philips und Panasonic hatten uns noch weitere elektrische Zahnbürsten für den Test zur Verfügung gestellt. Auch bei diesen gilt wie schon erwähnt: Sauber machen sie alle. Von diesem Standpunkt aus betrachtet können wir also auch diese Modelle empfehlen. Es kommt jedoch vielmehr darauf an, ob man bereit ist, für das Plus an Funktionen und Ausstattung auch mehr zu zahlen.

Braun Oral-B Vitality

Die Oral-B Vitality hat nur einen Putzmodus und ist mit 7.600 Bewegungen pro Minute langsamer als die Pro-Modelle. Trotzdem ist sie eine gute Zahnbürste für alle, die Geld sparen wollen.

Dem Akku geht allerdings mit ca. 9 Tagen schnell die Puste aus und das Handstück ist etwas klobiger. Das Preis-Leistungverhältnis ist trotzdem sehr gut: Mit knapp 17 Euro war sie bei weitem die günstigste Zahnbürste im Testfeld, da kann man gut und gerne auf Extras verzichten. Wer nicht viel ausgeben will, kann auch bei der Vitality gerne zuschlagen.

Braun Oral-B Pro 5000

Braun Oral-B Pro 7000

Die Oral-B Pro 5000 kann drahtlos mit einem »SmartGuide« kommunizieren, und zeigt auf dessen Display die Putzzeit, den aktuellen Modus und zu viel Druck auf die Zähne an. Vier verschiedene Putzmodi kann man einstellen. Günstig ist sie allerdings nicht gerade und der SmartGuide ist aus unserer Sicht relativ nutzlos.

Die Oral-B Pro 7000 lässt sich darüber hinaus mit dem Smartphone des Nutzers verbinden: Die App von Braun erstellt auf Wunsch Putzpläne und liefert auch sonst allerlei mehr oder weniger nützliche Infos und Tipps. Wem sowas Spaß macht, der kann hier gerne zuschlagen, sauberer werden die Zähne dadurch aber ebenfalls nicht.

Beide Modelle kommen mit unterschiedlichen Bürstenköpfen, einer Aufbewahrungsmöglichkeit für diese sowie einem Reise-Etui. Zudem gibt es einige Putzmodi mehr als bei unserem Testsieger Oral-B Pro 1000, die – wie erwähnt – höchstens Geschmacksache sind, aber die Zähne keineswegs besser sauber machen.

Braun Oral-B Genius 9000

Noch einen Schritt weiter geht die Oral-B Pro 9000, die laut Hersteller noch »smarter« sein soll. Sie bietet alle Funktionen der Pro 7000, nutzt darüber hinaus aber die Kamera des Smartphones, um den Nutzer beim Zähneputzen zu kontrollieren.

Die Positionserkennung funktionierte in unserem Test aber mehr schlecht als recht. Beim Zähneputzen kerzengerade vor dem Smartphone zu stehen, ist für die meisten Menschen auf Dauer eher nichts. Und selbst wenn man das tut, hagelt es immer wieder Fehlermeldungen – wenn man zum Beispiel die Hand unglücklich vor das Gesicht hält.

Alles in allem ist die Technik aus unserer Sicht noch unausgereift und sie wird sicher nicht zu einem besseren Putzverhalten animieren, weil man spätestens nach drei Tagen entnervt ohne Positionserkennung putzt.

Philips Sonicare FlexCare Platinum

Bei der Philips Sonicare FlexCare Platinum bemerkten wir zwischen den drei Reinigungsmodi »Deep Clean«, »White« und »Gum Care« überhaupt keinen Unterschied.

Der mitgelieferte UV-Reinigungsstation ist nach Aussage von Experten überflüssig: Wer seine Zahnbürste nach der Benutzung einfach gründlich ausspült, hat keine hygienischen Nachteile zu befürchten, eine UV-Reinigung ist nicht nötig. Für den hohen Preis liefert die FlexCare Platinum damit unserer Meinung nach keine nennenswerten Vorteile – das Geld kann man sich getrost sparen.

Panasonic EW1031S

Die Panasonic EW1031S können wir nicht empfehlen. Die EW103S ist das günstige Modell des japanischen Herstellers, entsprechend war auch unser Eindruck: Vom eher ungewöhnlichen Ein-/Ausschalter, der weit vorsteht und zur Seite geschoben wird, über die Verarbeitung bis hin zum relativ lauten Betriebsgeräusch – ungewöhnlich für eine Schallzahnbürste – machte dieses Modell nicht den hochwertigsten Anschein. Schon für weniger Geld gibt es bessere Zahnbürsten – etwa die Oral-B Vitality.

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