Testsieger: Nubert nuPro AS-250

Die Ausstattung mit Anschlüssen ist bei der nuPro AS-250 eher minimalistisch geraten: Cinch, elektrisch und optisch digital, sowie USB müssen als Schnittstellen reichen – vorerst, denn zur Erweiterung mit HDMI- oder WLAN-Konnektivität gibt es entsprechende Adapter, die zusätzlich mit 60 Euro für den Speaka HDMI-Cinch-Audio-Konverter, bzw. 80 Euro für den LinTech AirLino WLAN-Adapter zu Buche schlagen.

Wer sein Smartphone via Bluetooth mit dem Klangwunder verbandeln will, sollte sich zudem den Bluetooth-Empfänger LinTech blueLino 4G für knapp 70 Euro zulegen. So kann man sich das Sounddeck nach den individuellen Vorstellungen und Erfordernissen zusammenstellen und ausbauen. Sämtliche Adapter und Konverter sind ebenfalls bei Nubert erhältlich.

Die nuPro AS-250 setzt eher auf klassische Anschlussmöglichkeiten, die es ermöglichen, die üblichen Stereoboxen im Fernseh- oder Wohnraum komplett einzusparen: ein AUX-Eingang ist ebenso vorhanden, wie zwei digitale Audio-Eingänge. Außer mit dem Fernseher kann so auch direkt ein weiterer Zuspieler, wie Blu-ray-, CD-Player oder Sat- bzw. Kabel-Receiver mit dem Sounddeck verbunden werden.

Das Umschalten der Eingänge erfolgt mit der Fernbedienung der nuPro. Auf dem gut ablesbaren Display an der Frontseite wird der aktive Eingang angezeigt. So kann der Blu-ray-Player Audio-CDs und Konzert-DVDs in HiFi-Qualität abspielen, ohne dass der Fernseher eingeschaltet werden muss. Auch der Sat- oder Kabel-Receiver bringt die Radio-Sender direkt auf das Sounddeck.

Über die Fernbedienung können neben der Eingangswahl auch die umfangreichen Klangeinstellungen vorgenommen werden, mit der die nuPro optimal auf den Raum abgestimmt wird. Und wenn’s mal leise sein muss, ist das Sounddeck auf Tastendruck auch schnell stumm gestellt.

Hörprobe

Der hinsichtlich der Schnittstellen eher puristische Auftritt der nuPro AS-250 hat den Vorteil, dass sich die Entwickler voll und ganz auf die Klangoptimierung konzentrieren konnten. In der Tat hört man das dem Sound-Riegel schon nach den ersten Takten an: knochentrocken und voluminös kommt der Bass – ja woher nur?, einen Subwoofer haben wir im Karton nicht gefunden!

Den braucht die Nubert Base auch nicht. Die beiden seitlich angebrachten Tiefton-Chassis mit Bassreflex-Unterstützung leisten ganze Arbeit und befreien uns nebenbei von einem weiteren Möbelstück.

Passender Subwoofer

Nubert nuPro AW-350
Test: Soundbase bis (fast) 500 Euro: Nubert nuPro AW-350
Den optionalen Subwoofer brauchen Sie nur, wenn Sie ein riesiges Wohnzimmer haben.

Wer mag, kann die nuPro AS-250 trotzdem mit einem passenden Sub erweitern, das ist aber nur nötig, wenn das Wohnzimmer so riesig ist, dass die beiden eingebauten Chassis an ihre Grenzen stoßen.

Das ist bei uns nicht der Fall, weshalb uns die AS-250 rundum glücklich macht. Sie hat nämlich weit mehr drauf, als einfach nur knallharten trockenen Blockbuster-Tiefbass rauszuhauen, feine Musik zählt ebenfalls zu ihren Spezialitäten. Hier brilliert sie mit einer sagenhaften Auflösungsfähigkeit und einem Detailreichtum, den man von einem Sounddeck nicht erwartet – und vom Fernseher schon gar nicht.

Klanglich stellt das kompakte Nubert-Sounddeck auch wesentlich größere – und wesentlich teurere – Konkurrenten in den Schatten. Deshalb drücken wir bei der Preisgrenze gern auch ein Auge zu: der ausgezeichnete Klang der AS-250 ist den höheren Preis locker wert.

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Nubert nuPro AS-250 Preisvergleich

Kommentare

1 Kommentar zu "Das beste Sounddeck bis (fast) 500 Euro"

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Hörte ich viel gutes von 🙂 Gut ist es wenn man TV auf selbiger platzieren kann ……… wegen der Standfläche……

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