Der beste Verstärker bis 1.000 Euro

Test Verstärker bis 1.000 Euro: Testsieger Denon DRA-100

Der beste Verstärker für weniger als 1.000 Euro ist der Denon DRA-100. Genau genommen fiel unsere Wahl diesmal auf einen Stereo-Netzwerk-Receiver: das ist zeitgemäß und Klang, Ausstattung und Preis stimmen auch.

Update 18. Januar 2017

Obwohl sich einiges in Sachen netzwerkfähigem Vollverstärker getan hat, kann der Denon immer noch klar überzeugen. Vor allem seine guten Klangeigenschaften sind nach wie vor wegweisend, auch die Fertigungsqualität setzt Maßstäbe.

Neu hinzugekommen ist der NAD C338, der neben WLAN auch Bluetooth mitbringt. Seitens der Fertigungsqualität kann er nicht ganz mit dem Denon mithalten, ist allerdings auch etwas günstiger.

Die klassische Hifi-Anlage mit Verstärker, Receiver, CD-Spieler und mehr ist ziemlich aus der Mode gekommen. Wer seine gesamte Musiksammlung auf dem Handy hat oder sie gleich aus dem Internet streamt, will den Sound auch drahtlos auf die Boxen kriegen. Nicht zuletzt deshalb sind Multiroom-Systeme fürs Musik-Streaming derzeit so angesagt.

Was aber, wenn man doch hin und wieder eine CD oder gar Schallplatten abspielen will? Und was wird aus den tollen, teuren Boxen, die man sich vor langer Zeit einmal angeschafft hat? Es wäre doch viel zu schade, die zu entsorgen.

Eine Lösung ist da, die Hifi-Anlage mit Streaming-Fähigkeiten nachzurüsten. Entsprechende WLAN- oder Bluetooth-Audio Adapter gibt es inzwischen zuhauf für wenig Geld. Aber so richtig auf der Höhe der Zeit ist man mit solchen Anbauten nicht, weder was die Audio-Qualität noch den Bedienkomfort angeht.

Die bessere Lösung ist da ein WLAN-fähiger Netzwerk-Receiver. Der ersetzt den herkömmlichen Verstärker, alle anderen Komponenten kann man behalten und weiter betreiben.

Doch nicht jeder will streamen. Für Puristen haben wir daher unter den Alternativen auch noch eine ganz besondere Empfehlung.

Unser Favorit: Denon DRA-100

Über den Denon DRA-100 stolperte ich bei einem Test für die stereoplay. Was der kleine Netzwerk-Verstärker klanglich bot, übertraf meine Erwartungen an eine solche Design-Komponente mit einem Overkill an Funktionen bei weitem.

Das schlichte, schöne Gerät erinnert vom Design entfernt an die Komponenten der deutschen Nobelschmiede T+A aus Herford. Vom Funktionsumfang reicht der Denon DRA-100 an eine ganze HiFi-Anlage heran. Einfach zwei Boxen anschließen und so ziemlich alles ist möglich.

Hörprobe: satt und natürlich

Als ich den Denon für die stereoplay 2/16 hörte, erwies er sich als würdiger Partner für die hochwertigen Bowers & Wilkins 805 D3 Boxen, was man von einem kompakten, schicken Gerät aus dieser Preislage nicht erwartet hätte. Die bescheidene Leistungsangabe der Class-D-Ausgangsstufe von 2 x 35 Watt Sinus an 8 Ohm sollte niemanden abschrecken, den laststabilen Amp mit „amtlichen“ Lautsprechern zu betreiben.

Im Test wirkte der Denon nie überfordert oder müde. Er malte in satten, natürlichen Klangfarben, lieferte ansprechende Stimmwiedergabe und einen sauberen, tiefreichenden Bass. Dabei ging er immer mit großer Spielfreude und hohem Spielfluss zur Sache. Der Klang ist neutral und ausgewogen, mit einer sehr natürlichen Klangabstimmung.

Für den Preis eine tadellose Vorstellung, die vor allem mit hochauflösenden Formaten von der Festplatte übers Netzwerk oder vom USB-Stick überzeugte. Selbst Bluetooth erfordert keine zu großen Abstriche in der Klangqualität. So kompakt und praktisch kann großer Klang heute sein. Solange man den DRA-100 nicht mit extrem Wirkungsgradschwachen Boxen kombiniert oder Räume über 40 Quadratmeter damit beschallen will, ist er eine exzellente Wahl.

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Denon DRA-100 Preisvergleich

Kommentare

10 Kommentare zu "Der beste Verstärker bis 1.000 Euro"

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wieder ein Mini Gerät. Ich hatte meinem Sohn vor 2 Jahren einen Yamaha R-N 500 gekauft, richtig Leistung – guter Klang – kann alles und kostet derzeit keine 400.- Von den Mini Geräten überzeugt a) der Elac aber auch die kleinen Onkyo´s – Yamaha´s usw. sind nicht schlecht.

Onkyo oder nix

Leistung? Ich weiss nicht, was Ihr alles beschallen wollt. Physik sagt doppelte Leistung = +3 dB mehr Pegel. 10fache Leistung = 10 dB mehr Pegel, also doppelt so laut. Umgerechnet. wenn Du doppelt so laut spielen willst wie mit 30 Watt erreichbar, brauchst du 300 W.
Ich würde aber den neuen ELAC Element Amp nehmen ;-).

taugt niemals was- kleine Verstärker haben keine Dauer(leistung). Ja und einen Phonoeingang als Extraausstattung zu bezeichnen- einfach lächerlich….

Und die Größe hat damit was zu tun? Bei meinem Onkyo ist das Gehäuse wegen den Trafos extrem groß, der Rest ist fast leer. Das ganze könnte man mit einer aktiven Kühlung ganz locker um 60% Schrumpfen. Deine Aussage ist genauso intelligent wie die Aussage das große Autos immer schneller sind als kleine.

das war mal. schau heute mal im PA-bereich. da hast du mittlerweile 2kg endstufen die 2,4kw auf dauerleistung bringen.

O

lächerliche büchse ohne leistung

Da hole ich mir mir einen vernünftigen Monitor und ein kleines Mischpult und zahl weniger als die Hälfte und ist für eine Wohnung völlig ausreichend.

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