Der beste WLAN-Router

Test: WLAN-Router – Testsieger AVM FRITZ!Box 7490

Der beste WLAN-Router für die meisten ist immer noch die FritzBox 7490. Der Router von AVM bietet eine üppige Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt: schnellstes WLAN samt integriertem DSL-Modem, eine komplette Telefonanlage mit Fax und Anrufbeantworter und dazu noch ein eingebauter Mediaserver. Was will man mehr?

Update 23. März 2017

Die AVM FRITZ!Box 7490 ist für uns aktuell immer noch die Empfehlung für die meisten Menschen.

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22. September 2016

AVM hat mit der FritzBox 7580 und der FritzBox 7560 zwei neue Modelle auf den Markt gebracht. Mit einem Verkaufspreis von 290 Euro ist die 7580 allerdings sehr teuer, und die 7560 ist zwar etwas günstiger als unser Favorit – allerdings bei eingeschränktem Funktionsumfang. Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung ist für uns daher weiterhin die FritzBox 7490.

Wir haben den Artikel aktualisiert und neue Alternativen hinzugefügt.

16. März 2016

AVM hat heute auf der Cebit den Nachfolger der Fritzbox 7490 vorgestellt: die FritzBox 7580 soll bis spätestens Mitte des Jahres auf den Markt kommen- zu einem UVP von 290 Euro. Wir werden die neuen Router von AVM natürlich so schnell wie möglich testen.

Die Auswahl an Routern ist auf den ersten Blick riesig – aber nur auf den ersten. Um zu verstehen, warum der Berliner Hersteller AVM mit seinen FritzBoxen den deutschen Markt so dominiert, muss man ein bisschen weiter ausholen.

Damit ein Router etwas mit den Signalen anfangen kann, die aus der Leitung eines Internetanbieters kommen, braucht er ein DSL-Modem, das sie verarbeitet.

Weil die DSL-Standards in jedem Land unterschiedlich sind – in Deutschland heißt er »Annex B« – und kein DSL-Modem alle Standards gleichzeitig beherrscht, bauen die meisten internationalen Hersteller kein DSL-Modem in ihre Router ein. Damit sie funktionieren, braucht man also ein zusätzliches DSL-Modem, das vor den WLAN-Router geschaltet wird.

Das ist eigentlich keine große Sache, denn solche DSL-Modems kosten meist weniger als 50 Euro. Aber wer möchte schon zwei Geräte herumliegen haben, wenn’s auch eins tut?

Und da kommt AVM ins Spiel: Die Berliner haben es geschafft, diese Marktlücke zu besetzen, indem sie Router mit für den deutschen Markt angepassten DSL-Modems herstellen. Das macht das Leben nicht nur für die Kunden einfacher, sondern auch für die Internetanbieter, die mit individuellen Zugangsdaten angepasste Router bei Vertragsabschluss meist direkt an ihre Kunden ausliefern.

Die FritzBoxen unterstützen alle in Deutschland üblichen DSL-Standards. Es ist also egal, bei welchem DSL-Provider man Kunde ist – die FritzBox bekommt man bei jedem zum Laufen. Es sei denn, man ist bei einem Kabelanbieter wie Vodafone, Kabel Deutschland oder Unitymedia. Dann braucht man nämlich kein DSL-Modem sondern ein Kabelmodem.

Router-Freiheit: Die Qual der Wahl

Bislang haben die meisten ihren WLAN-Router direkt von ihrem Internet-Anbieter bekommen. Die haben meistens sogar verboten, dass man einen anderen Router verwendet. Als Gründe nannten die Provider meist, dass die Router optimal auf den Anschluss abgestimmt sein sollten.

Doch die vom Internet-Anbieter zur Verfügung gestellten Router kamen oft mit eingeschränkten oder ganz fehlenden Funktionen. Die Chance, daran etwas zu ändern, hatten die Kunden nicht. Selbst wer es trotzdem versuchte, hatte es schwer, denn die Provider haben die nötigen Einwahldaten oft fest einprogrammiert und rückten sie selbst auf Nachfrage nicht raus.

Das ist seit dem 1. August 2016 anders. Seitdem ist gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder an seinem Anschluss einen beliebigen Router verwenden darf. Der sogenannte Router-Zwang wurde damit beendet.

Provider müssen nun die Nutzung eines eigenen Modems erlauben und sie müssen ihren Kunden die nötigen Einwahldaten, die man in den Router-Einstellungen eintragen muss, damit das Gerät online gehen kann, zur Verfügung stellen.

Der Kauf eines eigenen WLAN-Routers mit integriertem DSL-Modem lohnt sich also jetzt mehr denn je. Endlich ist man nicht mehr auf das angewiesen, was einem der Provider vorsetzt, sondern kann sich selbst aussuchen, was für einen das Beste ist.

Doch damit beginnt die Qual der Wahl. Um etwas Licht ins Dickicht des Router-Dschungels zu bringen, haben wir uns alle aktuellen Router angesehen. Der beste für die meisten Menschen ist nach wie vor die FritzBox 7490.

Test: WLAN-Router – Testsieger AVM FRITZ!Box 7490

Unser Favorit: FritzBox 7490

Die FritzBox 7490 ist zwar schon gut drei Jahre auf dem Markt, aber immer noch ein absoluter Verkaufsschlager. Aus guten Grund: Denn die FritzBox 7490 war bis vor Kurzem das Top-Modell von AVM mit allem, was das Herz begehrt.

Mit FritzOS 6.50 hat AVM allen Fritzboxen kürzlich einen – dringend nötigen – frischen Anstrich verpasst. Die neue Bedienoberfläche, die man einfach über die Einfgabe von »fritz.box« in der Adresszeile des Browsers aufruft, ist modern und übersichtlich und funktioniert auch auf Mobilgeräten. Inzwischen ist Version 6.60 für die Fritzbox 7490 verfügbar.

Die Fritzbox 7490 kann weit mehr, als nur schnelles Internet über WLAN zur Verfügung zu stellen. Sie übernimmt auf Wunsch die Funktion einer Telefonzentrale, kann durch den Anschluss einer USB-Festplatte auch als Medien-Server herhalten oder als NAS dienen und sogar SmartHome-Funktionen übernehmen. Aber der Reihe nach.

Schnell und noch schneller

Die FritzBox 7490 beherrscht den neuesten und schnellsten drahtlosen Übertragungsstandard 802.11ac oder kurz ac, aber auch die älteren Standards werden natürlich unterstützt (802.11a/b/g und n). Damit kann man sämtliche WLAN-fähigen Geräte wie Notebooks, Smartphones und Tablets weiterhin problemlos nutzen.

Der Vorteil von ac und n gegenüber den älteren Standards ist neben der wesentlich höheren Geschwindigkeit die Tatsache, dass sie auf einer anderen Frequenz senden können. Gerade in der Stadt wimmelt es nur so vor WLAN-Netzen, die sich gegenseitig stören und die Geschwindigkeit teilweise erheblich beeinträchtigen. ac- und n-Netze sind noch längst nicht so weit verbreitet, weshalb es bei ihnen wesentlich weniger Störungen gibt.

Die meisten neuen Endgeräte können inzwischen auf dem schnellen ac-Standard funken. Auch wenn Ihre jetzigen Geräte noch nicht ac beherrschen ist es sinnvoll, einen Router zu kaufen, der ac beherrscht, sonst ärgern Sie sich nur, wenn Sie ein neues Notebook oder Handy kaufen, aber wegen des alten Routers die schnelle Datenübertragung nicht nutzen können. Einen Router will man schließlich nicht alle Jahre neu kaufen.

Vollwertige Telefonanlage

Die FritzBox 7490 bietet nicht nur superschnelles Internet, sondern fungiert als DECT-Basisstation gleichzeitig als vollwertige Telefonanlage: Bis zu sechs schnurlose Telefone können direkt an der FritzBox angemeldet werden.

IP-Telefone lassen sich ebenfalls verbinden. So kann man sogar sein Smartphone über die FritzFon App als IP-Telefon hinzufügen und dann mit dem Handy übers Festnetz telefonieren. Und über die Anschlüsse auf der Rückseite kann man sogar analoge und ISDN-Telefon nutzen, genauso wie ein Faxgerät, einen Anrufbeantworter oder eine herkömmliche Telefonanlage.

Der Clou ist aber, dass man das alles eigentlich gar nicht mehr braucht: Denn die FritzBox kann Fax- und Anrufbeantworterfunktionen selbst übernehmen. Schickt jemand ein Fax, wird es einfach per E-Mail weitergeleitet. So kommt man dem papierlosen Büro einen Schritt näher.

Genauso kann man einen oder mehrere Anrufbeantworter für verschiedene Rufnummern einrichten. Die Nachrichten ruft man einfach übers DECT-Telefon ab – oder lässt sie sich als Audio-Datei per Email schicken. So kriegt man auch im Urlaub mit, wer angerufen hat.

Wer will kann über den Dienst MyFritz auch von unterwegs jederzeit auf die FritzBox zugreifen, eingegangene Anrufe anzeigen lassen, den Anrufbeantworter abhören, Inhalte der angeschlossenen Festplatte abrufen und angeschlossene SmartHome-Geräte steuern. Ob man’s braucht? Die meisten wohl eher nicht.

Anschlüsse für Drucker und Festplatte

Über zwei USB-3.0-Anschlüsse hat man die Möglichkeit, einen Drucker anzuschließen, der damit allen Benutzern im Netzwerk zur Verfügung steht. So kann der Nachwuchs vom eigenen PC aus Unterlagen ebenso ausdrucken wie Mama oder Papa mit dem Notebook vom Küchentisch aus. Oder man stöpselt eine USB-Festplatte bzw. einen USB-Stick an der FritzBox an.

Das bietet gleich mehrere Vorzüge: So kann man Bilder, Videos und Musik per DLNA vom USB-Speicher über die FritzBox auf Computer, Tablets oder Smartphones streamen. DLNA ist quasi das Standardprotokoll für diese Aufgabe, sogar die meisten modernen Fernseher unterstützen es. So landen Fotos und Filme direkt auf dem großen Bildschirm, wenn das TV-Gerät Teil des Heimnetzwerks ist. iOS-Geräte wie das iPhone oder das iPad unterstützen DLNA leider nicht direkt, es gibt aber Apps mit denen auch das klappt.

Außerdem kann man eine angeschlossene Festplatte als zentrale Dateiablage nutzen, auf die alle Familienmitglieder Zugriff haben. Aus einer einfachen USB-Festplatte wird so zusammen mit der Fritzbox ein kleines NAS. Klar, das ist nicht so leistungsfähig wie ein »richtiges« NAS, aber für viele dürfte es völlig ausreichen.

Sogar von unterwegs kann man auf diese Netzwerkfestplatte per Internet zugreifen. Im Handumdrehen hat man so einen eigenen Cloud-Speicher à la Dropbox oder Google Drive – nur mit viel mehr Speicher, wenn es sein muss. Das hängt einzige allein von der Festplatte ab, die man anschließt.

Riesige Funktionsvielfalt

Mit den genannten Features ist noch lange nicht Schluss: Die FritzBox 7490 hat noch weitere, sehr spezielle Funktionen in Angebot. So kann man etwa ein Drahtlosnetzwerk speziell für Gäste erstellen, damit man nicht jedem, der mal kurz online gehen möchte, das persönliche Passwort nennen muss. Oder man beschränkt über die Kindersicherung den Internet-Zugang für die Geräte des Nachwuchses.

Router Test - Testsieger: Fritzbox 7490
Für jedes Gerät im Netzwerk kann man den Zugang individuell beschränken.

Für Kunden von Telekom Entertain oder Vodafone IPTV ist interessant, dass die FritzBox die Streams der TV-Sender empfangen und an Computer und andere Netzwerkgeräte weiterleiten kann.

Nicht zuletzt richtet man mit dem Router recht einfach ein Virtual Private Network (VPN) ein, um von unterwegs sicher auf das heimische Netzwerk zuzugreifen. Aber das geht bereits in den semiprofessionellen Bereich.

Die Fritzbox 7490 bietet also sehr viele Möglichkeiten – mehr als die meisten je brauchen werden.

FritzBox 7490 Testspiegel: Was sagen die anderen?

In fast allen Tests erreichte die FritzBox 7490 Spitzenplätze und auch jetzt schlägt sie sich noch wacker. Beispielsweise führt sie bei PC-Magazin immer noch die Bestenliste der WLAN-Router an. Hier ziehen die Experten folgendes Fazit:

»Wer einen leistungsstarken AC-Router mit konkurrenzloser Funktionalität sucht, liegt mit der Fritzbox 7490 richtig.«

In der Bestenliste von Computer Bild liegt die 7490 immer noch auf dem zweiten Platz, in der CHIP-Bestenliste AC-WLAN-Router kommt sie dagegen nur noch auf den 8. Platz, die Führung hat in beiden Fällen die neue FritzBox 7580 übernommen, die wir aber viel zu teuer finden. Mehr dazu bei den Alternativen.

Beim Kauf eines neuen WLAN-Routers kommt es vor allem auf eine schnelle, zuverlässige Datenübertragung an. Und damit kann die FritzBox 7490 aufgrund des schnellen ac-Standards punkten.

»Das WLAN der FRITZBox 7490 ist gerade im 5-GHz-Betrieb mit passender […] Gegenstelle äußert flott unterwegs, selbst wenn Hindernisse zwischen Sender und Empfänger liegen.«

Das schreiben die Tester von HardwareLuxx. Und CHIP Online bestätigt:

»Der Datendurchsatz in einer praxisnahen Umgebung liegt bei WLAN-ac im 5-GHz-Band bei durchschnittlich sehr guten 339 MBit/s mit Intel-ac-Gegenstelle.«

Was hier aber ebenfalls deutlich wird: Die Leistung des WLANs hängt von vielen Faktoren ab. Das Notebook oder Smartphone muss mitspielen und es kommt auf die Art der Hindernisse zwischen Sender und Empfänger an. Eine dicke Stahlbetonwand oder -decke dämpft das Signal deutlich. Klar wird aber auch: An der FritzBox liegt es nicht, wenn die Übertragungsraten niedrig ausfallen.

Viel Lob hat auch Computer Bild für die Performance und die Ausstattung übrig. Allerdings bemängeln die Experten die langsamen USB-Anschlüsse:

»Mit maximal zwölf Megabyte wird das Höchsttempo von USB 3.0 aber nicht mal annähernd erreicht. Vermutlich liegt der Tempozuwachs somit nicht am USB-3.0-Standard, sondern an den leistungsfähigen Prozessoren.«

Die Stiftung Warentest hat in einem neuen Test (05/2017) das neue Modell, FritzBox 7580 mit der Endnote 1,6 bewertet. In einem vorangegangenen Test (08/2014) wurde aber unser Testsieger, die FritzBox 7490, ebenfalls mit 1,6 bewertet. Letztendlich ist es eine Frage dessen, was Sie ausgeben möchten. Das neuere Modell kostet immerhin über 100 Euro mehr.

Alternativen: Was gibt es sonst noch?

AVM hat auf der IFA neue Router-Modelle vorgestellt, zum einen das neue Top-Modell FritzBox 7580, aber auch die günstigere FritzBox 7560, die auf den ersten Blick wie ein Nachfolger der 7490 aussieht.

Teures Flaggschiff: FritzBox 7580

Die Fritzbox 7580 verabschiedet sich nicht nur vom flachen Design der Vorgänger, auch unter der Haube hat AVM kräftig nachgelegt.

High-End Router

AVM 7580
Test WLAN-Router: AVM Fritz!Box 7580
Bietet das Beste, was zur Zeit zu haben ist – zum entsprechenden Preis.

Ganze acht WLAN-Antennten werkeln in dem schlichten Gehäuse, damit sollen Datenraten bis zu 1.733 MBit/s erreicht werden, bei der FritzBox 7490 kommt man »nur« auf 1.300 MBit/s. Doch das sind ohnehin Fantasiewerte, die man in der Realität nie erreicht – und in der Regel auch gar nicht braucht, schließlich gibt die Internet-Verbindung meist ohnehin höchstens 50 oder 100 Mbit/s her.

Interessant ist die FritzBox 7580 für Hauhalte, in denen mehrere Benutzer parallel große Datenmengen im hauseigenen Netzwerk austauschen, etwa wenn sie Filme von einer Netzwerkfestplatte streamen. Auch wenn mehrere Personen gleichzeitig Filme aus dem Internet streamen, kann die 7580 bessere Ergebnisse liefern, denn sie kann bis zu vier Geräte parallel mit Daten versorgen, während ältere Router die Abfragen nacheinander ausführen.

Ansonsten bietet die Fritzbox 7580 weitgehend das selbe wie die 7490: DECT-Telefonanlage für bis zu sechs schnurlose Telefone, zwei analoge Telefon-Anschlüsse für Telefon, Fax oder ISDN und zwei USB 3.0 Anschlüsse – all das hat die 7490 auch.

Das wäre alles schön und gut, wäre da nicht der Preis. Die Fritzbox 7580 kostet fast 300 Euro, fast die Hälfte mehr als unser Favorit.

Wer in einem Haushalt lebt, in dem oft mehrere Personen auf eine NAS zugreifen oder parallel mehrere Internet-Streams geguckt werden, für den ist die 7580 die bessere Wahl. Alle anderen fahren mit der günstigeren 7490 besser.

Weniger fürs gleiche Geld: FritzBox 7560

So ganz schlau werden wir aus der neuen FritzBox 7560 nicht. Sie sieht auf den ersten Blick aus wie ein Nachfolger der Fritzbox 7490 und kostet auch in etwa dasselbe.

Abgespeckt

AVM Fritz!Box 7560
Test WLAN-Router: AVM Fritz!Box 7560
Kostet das selbe wie unser Favorit, kann aber weniger.

Doch wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass AVM die 7560 im Vergleich zur 7490 deutlich abgespeckt hat.

So bietet der neue Router ebenfalls schnelles WLAN nach dem Standard 802.11ac, aber nur mit maximal 866 statt 1.300 MBit/s. Außerdem fehlen dem neuen Modell der ISDN-Anschluss und ein Anschluss für analoge Festnetztelefone – die 7490 hat davon noch zwei.

Völlig unverständlich: Statt zwei USB-3.0-Eingängen gibt es nur noch einen USB-2.0-Anschluss. Hier wurde also nicht nur ein Anschluss entfernt, sondern der verbliebene auch noch langsamer gemacht. Wer eine schnelle USB-3.0-Festplatte mit Videos und Musik anschließen möchte, um die Dateien per WLAN-Router im kompletten Heimnetzwerk zur Verfügung zu stellen, muss sich nun mit niedrigeren Datentransferraten zufrieden geben.

Mit der FritzBox 7560 zeigt AVM, dass neuer nicht automatisch immer besser ist. Gut möglich, dass die 7560 die 7490 einmal ablöst, wenn die aus dem Programm genommen wird. Aber so lange AVM beide Boxen zum praktisch selben Preis anbietet, ist die Fritzbox 7490 klar die bessere Wahl.

Es geht auch günstiger – wenn man bereit ist, auf einige Funktionen zu verzichten.

Der TP-Link Archer VR900v ist ein echter Preis-Leistungs-Tipp, der in vielen Bereichen mit der FritzBox 7490 mithalten kann, aber deutlich weniger kostet.

Preistipp mit DSL-Modem

TP-Link Archer VR900v
Test WLAN-Router: TP-Link Archer VR900v
Bietet ebenfalls ein DSL-Modem, ac-WLAN und viele weitere Extras.

Der Archer VR900v ist ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, das sogar VDSL mit bis zu 100 Mbit/s unterstützt. Damit ist der TP-Link auf dem neusten Stand der Technik.

Das gilt auch für die Funkstandards, denn der Archer VR900v unterstützt WLAN 802.11ac sowie n und funkt simultan auf 2,4 GHz mit bis zu 600 Mbit/s sowie auf 5 GHz mit bis zu 1.300 Mbit/s. Damit ist er im n-Netz theoretisch sogar etwas schneller als die FritzBox 7490 mit ihren maximal 450 Mbit/s – aber in der Praxis muss das nicht viel heißen.

Auch sonst kann sich der Archer sehen lassen: Vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, zwei USB-Buchsen für Drucker oder externe Speichermedien, zwei Eingänge für analoge Telefone und eine DECT-Basis, an der bis zu sechs Schnurlostelefone angeschlossen werden können.

Auf einen ISDN-Anschluss muss man allerdings verzichten, und der zweite USB-Port entspricht nur dem 2.0-Standard.

Auch sonst gibt es einige Nachteile, die verhindern, dass der Archer VR900v unser Favorit ist. Vor allem in Sachen Benutzerfreundlichkeit ist die FritzBox einfach einen Schritt voraus. So gibt es bei TP-Link nur einen digitalen Anrufbeantworter für alle Nutzer, und Sprachnachrichten lassen sich nicht per E-Mail weiterleiten.

Wer darauf verzichten kann, für den ist der Archer VR900v eine gute, günstigere Alternative.

Noch günstiger ohne Modem: Asus RT-AC1200G+

Wenn Sie bereits ein Modem besitzen, können Sie auf einen noch günstigeren WLAN-Router ohne integriertes Modem zurückgreifen. Dabei ist es egal, ob Sie ein Modem von einem Kabelanbieter oder ein Modem von einem DSL-Anbieter haben. Mit den Daten, die das Modem ausspuckt, kann jeder Router etwas anfangen. Unsere Empfehlung ist in diesem Fall der Asus RT-AC1200G+ für schlappe 90 Euro.

Ohne Modem

Asus RT-AC1200G+
Test WLAN-Router: Asus RT-AC1200G+
Mit ac-WLAN, aber ohne Modem und Telefonie: Interessant für alle, die schon ein Modem haben.

Auch der RT-AC1200G+ funkt auf dem schnellen ac-Standard und bietet einen USB-2.0-Anschluss für Speichermedien oder einen Drucker. Dateien oder einen Drucker gemeinsam im Heimnetzwerk zu nutzen, ist also auch hier problemlos möglich.

Allerdings bietet der Router von Asus keinerlei Telefonfunktionen wie DECT zum Anschluss von schnurlosen Telefonen oder analoge bzw. ISDN-Anschlüsse. Er ist also ein reiner Internet-Router.

Nutzen Sie bereits ein separates Modem und wollen nichts weiter als einen schnellen drahtlosen Internetzugang, ist der Asus RT-AC1200G+ eine gute Option.

Fazit

Mit rund 200 Euro gehört die FritzBox 7490 zu den teureren WLAN-Routern auf den Markt – aber das ist sie auch wert.

Auch wenn sie inzwischen über drei Jahre alt ist, bietet die FritzBox 7490 immer noch eine sehr gute Leistung bei der Datenübertragung über WLAN und was Funktionsvielfalt, Ausstattung und die Einfachheit der Bedienung angeht, gehört sie nach wie zur Spitzenklasse.

Pro & Kontra

Pro

  • Schnelle Datenübertragung
  • Integriertes DSL-Modem
  • Vollwertige Telefonanlage
  • Viele Funktionen

Contra

  • Langsame USB-Anschlüsse

AVM FRITZ!Box 7490 Preisvergleich

Sag uns Deine Meinung!

    1. Georg Hinz

      Hallo hast du eine gemietete oder gekaufte 6490 .

      Ich habe noch eine gemietete 6490 .

      Ich warte auf die neue 6590 die bald raus kommen soll .

      Antworten
    1. Mike Hahne

      Hab sie auch. Hab auch bald vor meine Internet Geschwindigkeit zu wechseln. Da sagte sogar mein Telefonanbieter ich solle bei der 7390 bleiben. Bin ich besser bedient als mit der 7490…

      Antworten
  1. Frank Michels

    7490 ist din gutes Gerät. Leider ist die Sende/Empfangsleistung im Wlan ne Katastrophe.

    Antworten
    1. Emanuel Mayer

      hmm, von der Entfernung her habe ich ca. 40m durch Altbauwände WLAN-Signal auf meinem Smartphone…

      Antworten
    2. Frank Michels

      ich habe meine schon getauscht aber nix. Haben ein Kleines Haus und oben ist schon total langsam

      Antworten
    3. Stephan Kemper

      Soweit zu Gut, nur die WLAN Reichweite könnte besser Sein

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    4. Jens Nienaber

      Die W-LAN ausbeute ist bei mir seit dem Wechsel vom Speedport zur Fritzbox deutlich gestiegen! In Verbindung mit einem FritzBox Repeater kommt das W-LAN überall hin wo ich es benötige, und das bei einem Einfamilienhaus mit Keller und zwei Etagen!!!

      Antworten
    5. Ralph Vey

      Es kommt eben sehr drauf an auf die Umgebung wo man WLAN nutzt. Ohne Repeater komm ich auch nich auf den Hof. Aber das dürfte mit andern Routern nicht anders sein…

      Antworten
  2. Wolfgang Marz

    Hab mir die 7580 geholt und kann sagen dass sie das Geld wert ist!

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  3. Daniel Lodes

    Wer braucht schon WLAN? Es gibt nix besseres als eine vernünftige cat6 Verkabelung

    Antworten
    1. Sven Schoni

      Sieht aber Scheisse am IPhone aus so ein Kabel…

      Antworten
    2. Georg Hinz

      Kann man smartphone ob Apple oder Android überhaupt per Netzwerk kabel mit dem Internet verbinden ?

      Antworten
    3. Michael Otte

      Ein 15 Meter kabel übern Rasen zum Laptop sieht scheiße aus und man stolpert drüber

      Antworten
  4. Steffen Schier

    Ich geb meine 7580 nichtmehr her.Super zufrieden und schön schnell. 😉

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  5. Gerd Dixi

    Ja. ich bleibe bei der FRITZ!Box 7490 🙂

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  6. Ralph Vey

    Ich bleib trotzdem bei AVM. Haben alles was man baucht und funktionieren. Wieso also was neues ausprobieren…

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  7. Jörg Buchweitz

    Einen Router mit MU-MIMO einem ohne gleich zu setzen und dann nur die Preise als Kaufkriterium als wichtig darzustellen zeugt von schlechter Recherche.

    Antworten
    1. AllesBeste.de

      Was bringen 1700 Mbit/s pro Sekunde zwischen Laptop/Smartphone und Router, wenn die Internetleitung bestenfalls 20, 50 oder 100 Mbit/s hergibt? Der Flaschenhals ist immer noch die Internetverbindung, nicht die WLAN-Verbindung. Heißt: Auch mit MU-MIMO surft im Alltag zuhause niemand schneller.

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    2. Christian Mißbach

      AllesBeste.de ganz einfach es gibt auch viele Menschen die nicht nur im Internetsurfen .Sondern z.b. dann auch Drahtlos mit dem Laptop arbeiten und aufs das NAS im Netz zugreifen. Nur mal als Beispiel. Daher wirklich schlechter vergleich und das nächste mal die Hausaufgaben besser machen.

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    3. Frank Michels

      Ufff ihr degradiert euch grad massiv zu Tec Deppen.
      Es geht ja Primär darum das im Netzwerk die Datenrate Extrem ein bricht weill der Router nach der reihe die Daten Verteilt.
      Und das macht dich z.b bei uns Extrem bemerkbar. 6 Geräte im netz (Iphones tablet ipods etc) dazu kommen noch 2 Apple tv. Da bricht der Datenverkehr manchmal so krass zusammen das selbst Whatsapp etc nervig wird.

      Antworten
    4. AllesBeste.de

      Keine Frage, es gibt Szenarien, wo MU-MIMO Sinn macht. Die meisten werden im Alltag aber so gut wie keinen Unterschied bemerken. Und für die ist das günstigere Gerät die bessere Wahl.

      Antworten
    5. Frank Michels

      AllesBeste.de das ist wohl war. Aber es ging ja gerade darum das sich die Preise aufgrund dieser tatsache nicht als Kaufgrund etc nutzen lassen.

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    6. Michael Otte

      Außerdem nimmt die wlan Geschwindigkeit mit der Entfernung ab.wenn auf 20 Meter damals vielleicht nur 15 MBit ankommen, wirds jetzt 50 MBit sein.
      Bei ner 100 MBit internetverbindung ist dann das WLAN dee flaschenhals

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  8. Alex Neumann

    Fritzbox 7490 ist super also ich hab bis jetzt noch keine Probleme gehabt mit seit 6monate

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  9. Marcel Obstals

    TP-LINK , niemals. Deutschen Support und Spitzen klasse gegen Ausland Support ersetzen nicht euer ernst ne ne ne

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