Das beste Android-Tablet

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Test: Android-Tablet – Testsieger Samsung Galaxy Tab S 10.5

Das beste Android-Tablet ist das Samsung Galaxy Tab S 10.5. Neben einer sehr guten Performance besticht das Samsung-Gerät vor allem mit einem der besten Displays, die zur Zeit zu haben sind. Aber auch insgesamt bietet es für Android-Fans derzeit das beste Gesamtpaket.

Update 16. November 2015

ARCHIVIERT: Unser neues bestes Android-Tablet ist der Nachfolger unserer bisherigen Empfehlung. Den aktuellen Testbericht zum Galaxy Tab S2 lesen Sie hier.

Mit dem Galaxy Tab S 10.5 hat Samsung ganz gezielt das iPad Air ins Visier genommen. Tatsächlich haben es die Koreaner geschafft, das Galaxy Tab S noch ein Stückchen dünner zu bauen als das erste iPad Air – 6,6 Millimeter statt 7,5 Millimeter – und auch beim Gewicht konnte Samsung das iPad Air um ganze zwei Gramm unterbieten, wenn auch nur für kurze Zeit. Denn mit dem iPad Air 2 hat Apple nachgelegt und ein noch dünneres und leichteres Tablet vorgestellt.

So langsam dürfte das Wettrüsten in Sachen dünner und leichter damit an physikalische Grenzen stoßen. Für den täglichen Gebrauch machen diese kleinen Differenzen ohnehin kaum einen Unterschied. Dass das iPad Air 2 für uns insgesamt die Nase vorn hat und damit „Das beste Tablet“ ist, hat weniger mit Abmessungen und Gewicht zu tun, als mit der ungeheuren Leistung seines Prozessors, der alles andere in den Schatten stellt.

Doch Apples Vorsprung in Sachen Tablets ist inzwischen nur noch hauchdünn. Der wesentliche Grund sich für Android und gegen Apple zu entscheiden, liegt ohnehin weniger in der Hardware als im Betriebssystem: Android ist offener und flexibler und bietet inzwischen fast genau so viele Apps wie Apples iOS. Und wer schon ein Android-Smartphone besitzt, für den macht es sowieso Sinn, auch beim Tablet auf Android zu setzen.

Unser Android-Favorit: Samsung Galaxy Tab S

Unseren Favoriten, das Galaxy Tab S 10.5 von Samsung, gibt es analog zum iPad mini auch in der kleineren 8-Zoll-Variante als Galaxy Tab S 8.4. Es bietet weitgehend gleiche Leistungsdaten wie der große Bruder und ist eine hervorragende Alternative, wenn Sie ein kleineres Tablet suchen.

In Zeiten immer größer werdender Smartphones erscheint uns jedoch ein größeres Tablet sinnvoller. Für unterwegs hat man sein Smartphone, ein Tablet ist eher was zum Surfen auf der Couch und da ist größer besser.

Wenn Sie viel unterwegs sind und Ihr Tablet vielleicht auch als eBook-Reader verwenden möchten, könnte das kleinere Format aber durchaus interessanter für Sie sein.

Samsung bietet die Tablets der Tab S-Serie wahlweise als WLAN oder als LTE-Variante an; der Preisaufschlag für die Option auf mobiles Internet beträgt im Handel jeweils rund 60 Euro.

Alle Versionen des Tab S kommen mit 16 Gigabyte internem Speicher. Das klingt nach wenig, aber da sich der Speicher per microSD-Karte erweitern lässt, ist das kein Problem. Im Gegenteil: im Vergleich zu den iPads, bei denen Apple happige Zuschläge für zusätzlichen Speicher verlangt, kommt man bei Samsung wesentlich günstiger zu mehr Speicher.

Highlight: das Display

Anders als beim Vorgängermodell, dem Samsung Galaxy Tab Pro, benutzt Samsung beim Galaxy Tab S ein SuperAMOLED-Display. Diese Technologie kam bislang fast ausschließlich in Smartphones wie der Samsung Galaxy Note-Serie zum Einsatz und sorgt für kräftig leuchtende und natürlich wirkende Farben sowie eine perfekte Darstellung von schwarzen Bildinhalten.

Beim Tab S ist es den Koreanern gelungen, eine typische Schwäche der AMOLED-Technologie auszumerzen: die schwache Helligkeit. Im Testlabor von Notebookcheck wird dem Tab S eine maximale Helligkeit bescheinigt, die mit der des iPad Airs mithalten kann.

Beide GalaxyTab-S-Modelle lösen mit 2.560 x 1.600 Pixeln zudem extrem hoch auf, sodass selbst kleinste Schriften gestochen scharf erscheinen und hervorragend lesbar sind. Auch die Farbabdeckung erreicht absolute Bestwerte, was besonders der natürlichen Darstellung von Fotos zugute kommt.

Verarbeitung und Kamera

Beim Gehäuse setzt Samsung wie bei fast allen seinen Modellen auf Kunststoff anstelle von Aluminium. Keine Frage, das wirkt längst nicht so edel wie der Aluminium-Rücken des iPad Air, aber das Chassis ist stabil, nichts knarzt oder knackt. Und nicht zuletzt sorgt die leicht gummierte Rückseite für einen griffigen Halt, sodass das Samsung Galaxy Tab S nicht so leicht aus der Hand rutscht.

Wer sein Tablet auch als Kamera nutzen möchte, liegt beim Tab S ebenfalls nicht verkehrt. Die 8-Megapixel-Kamera kann bei ausreichend Licht mit den meisten Smartphone-Kameras mithalten und genügt üblichen Schnappschuss-Ansprüchen voll und ganz. Der optionale HDR-Modus sowie der integrierte Blitz verhelfen auch bei widrigen Lichtverhältnissen zu akzeptablen Fotos.

Sinnvolle Software-Extras

Wie bei jedem Galaxy-Gerät überzieht Samsung auch beim Galaxy Tab S das Android-Beriebssystem mit den optischen und funktionalen Anpassungen der hauseigenen “TouchWiz”-Bedienoberfläche.

Die hat bei Android-Puristen zwar nicht den besten Ruf, ergänzt die Tablet-Nutzung aber durchaus durch einige sinnvolle Extras. So erlaubt “MultiWindow” das gleichzeitige Ausführen von bis zu vier Android-Apps, die neben- und übereinander auf dem Display angeordnet werden. Das kann sehr praktisch sein, etwa wenn Sie neben dem Browser eine Office-App bearbeiten oder nebenher den YouTube-Player laufen lassen.

Mittlerweile finden sich immer mehr Apps im Google Play Store, die MultiWindow unterstützen, sodass die Funktion einen echten Mehrwert gegenüber der klassischen “Nur eine App“-Ansicht bietet. Viele der vorinstallierten Samsung-Apps lassen sich außerdem als frei schwebendes Fenster öffnen, das Sie beliebig verschieben können, was noch mehr Flexibilität im Umgang mit Anwendungen ermöglicht.

Praktisch ist auch die ist die “SideSync 3.0”-Funktion, die das Display des Smartphones nicht nur eins zu eins auf dem Tablet abbildet sondern auch bedienbar macht. Das funktioniert allerdings nur im Zusammenspiel mit aktuellen Samsung-Smartphones wie dem Galaxy S5 oder dem Galaxy Note 3 oder 4.

Im Galaxy Tab S findet sich wie beim Galaxy S5 ein Fingerabdruckscanner, mit dem man das Tablet entsperren und anstelle von Passwörtern per Fingerstreich Zahlungen autorisieren kann. Das klappt in der Praxis leider längst nicht so zuverlässig wie bei Apples TouchID-Sensor, was die Nützlichkeit stark einschränkt. Aber probieren Sie es aus – vielleicht haben Sie den richtigen Wisch raus.

Über den integrierten Infrarotsensor und die App WatchON kann man das Samsung Galaxy Tab S zudem als Universalfernbedienung für Fernseher, Blu-ray-Player und Co. verwenden – ob das praktischer ist als eine Fernbedienung sei mal dahingestellt, für eingefleischte Couch-Potatos ist es aber vielleicht eine nette Spielerei.

Gute Leistung, kleine Schwächen

In Sachen Alltagsleistung überzeugt das Samsung Galaxy Tab S fast durchgehend. Dank 3 Gigabyte Arbeitsspeicher lassen sich mehrere Apps problemlos parallel betreiben, was vor allem im Zusammenspiel mit der MultiWindow-Funktion wichtig ist.

Die Samsung-typischen Mini-Ruckler konfrontierten uns im Arbeitsalltag mit dem Tab S erfreulicherweise nur sehr selten, auch Browser und Samsung-Apps laufen flüssig und größtenteils verzögerungsfrei über den Bildschirm. Erst, wenn viele Apps gleichzeitig bzw. im Hintergrund laufen, stößt das Samsung Galaxy Tab S an seine Leistungsgrenzen. Dann hilft es, die Apps schlicht und ergreifend manuell zu schließen.

In Deutschland liefert Samsung seine beiden Tab S-Modell mit dem eigenentwickelten Exynos 5420 Octa Prozessor aus. Der bietet insgesamt acht Prozessorkerne, von denen aber nur jeweils vier gleichzeitig arbeiten.

In der Praxis reicht die Leistung des Prozessors aus, um alle aktuellen Android-Apps und auch aufwändige 3D-Spiele ruckelfrei darzustellen. Gamer sollten allerdings bedenken, dass der von Samsung genutzte Grafikchip in der Leistung hinter andere Chipsätze wie beispielsweise Apples A8 im iPad Air 2 zurückfällt – zukünftige 3D-Titel könnten das Galaxy Tab S also durchaus überfordern.

Wenig zu meckern gibt es auch an der Akkuleistung der beiden Samsung Galaxy Tab S-Modelle. Je nach Nutzungsszenario halten die beiden Tablets zwischen 6 und 10 Stunden mit einer Akkuladung durch und bewegt sich damit auf dem Niveau des iPad Air 2.

Im Schnitt landen wir bei typischer Internet- und Videonutzung und einer Bildschirmhelligkeit von rund 70 Prozent bei beiden Modellen bei einer Laufzeit von rund 8 Stunden. Lediglich unter Volllast, also beispielsweise bei anspruchsvollen 3D-Spielen, muss sowohl das 10.5er als auch das 8.4er-Galaxy Tab S schon nach unter 3 Stunden wieder ans Netzteil.

Und dann brauchen Sie Geduld: Das mitgelieferte Ladegerät braucht bis zu sechs Stunden, um den Akku des Tablets wieder zu füllen – hier hätte Samsung gerne ein stärkeres Ladegerät mitliefern dürfen.

Samsung Galaxy Tab S im Test: Das sagen die anderen

Bei der Fachpresse hinterlässt das Samsung Galaxy Tab S einen fast durchweg positiven Eindruck. Vor allem das kleinere Galaxy Tab S 8.4 rangiert in den Bestenlisten knapp hinter den verschiedenen iPad-Modellen regelmäßig auf den vorderen Plätzen.

So landet das Galaxy Tab S 8.4 in der Bestenliste von CHIP Online hinter vier iPads auf dem fünften Platz, das Tab S 10.5 landet auf Platz 11, vor allem, weil die Tester aufgrund der langen Ladezeit eine verhältnismäßig schlechte Mobilitätsnote geben. Das Fazit von CHIP Online:

“Das Samsung Galaxy Tab S 10.5 erweist sich im Test als klasse Tablet: Der ausgezeichnete AMOLED-Screen ist das bislang farbenstärkste Display, das wir in dieser Größenklasse gesehen haben. Auch die Ausstattung und das Handling überzeugen.”

Bei Computer Bild steht das Galaxy Tab S 8.4 auf Platz neun, wie gewohnt hinter den iPads, aber auch das Xperia Z2, das Huawai MediaPad X1 7.0 und das Galaxy Note Pro 12.2 schneiden hier besser ab. Bei PC Welt kommt das Note Pro 12.2 sogar bei den Android-Tablets auf Platz 1, gefolgt vom Galaxy Tab S 10.4.

Wir finden, dass die Stifteingabe der Galaxy Note Pro Reihe eher etwas für den professionellen Gebrauch ist, was sich auch im wesentlich höheren Preis niederschlägt. Für den privaten Gebrauch ist das Galaxy Tab S für uns die wesentlich attraktivere Wahl.

Bei Notebookcheck kommt das Galaxy Tab S 8.4 auf den dritten Platz, das Tab S 10.5 folgt auf Platz acht, bei Netzwelt steht es auf dem vierten Platz. Bei AreaMobile erreicht das Galaxy Tab S 8.4 mit 89% ein „sehr gut“. Das Resümee der Tester von AreaMobile:

„Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 ist richtig gut. Es ist schick, flach, leicht und bietet ein überragendes Display. Dazu kommen ordentliche Kameras und ein umfangreiches restliches Ausstattungspaket – besser geht es kaum.“

Für große Begeisterung sorgt bei allen Testern das Display der beiden Samsung-Tablets. Daniel Schmidt bescheinigt Samsung in seinem Test bei Notebookcheck in Sachen Display eine “hervorragende Arbeit” und lobt dabei besonders die akkurate Farbwiedergabe und die dank AMOLED-Technologie perfekten Schwarzwerte.

Die auf Bildschirm-Tests spezialisierte Website DisplayMate bestätigt den guten Eindruck. Autor Dr. Raymond M. Soneira findet, dass die Screens beider Galaxy Tab S-Modelle ein “sehr schönes Bild” erzeugen und selbst seine “extrem kritischen Augen“ nahezu uneingeschränkt überzeugen.

Die Computerzeitschrift c’t hebt in ihrem Test des Samsung Galaxy Tab S die lange Akkulaufzeit hervor und kommt zum Schluss, dass “Samsung derzeit einige der besten Android-Tablets [schnürt], die sich auch vor den iPads nicht verstecken müssen.”

Auch bei der internationalen Fachpresse scheint Samsung mit den beiden Tablets den richtigen Nerv getroffen zu haben. So vergibt TechRadar 4,5 von 5 möglichen Punkten und kommt zu dem Fazit:

“Samsung setzt sich mit dem Tab S hohe Ziele und erreicht diese auch: Die beiden Premium-Tablets sind echte Konkurrenz zu Apples iPad. Neben dem wunderschönen Bildschirm liegt dies vor allem an der beeindrucken Akku-Laufzeit und mehr als genug Power unter der Haube.”

Engdaget vergibt sehr gute 9 von 10 Punkte an das Samsung Galaxy Tab S und kommt zum Fazit, dass “das Samsung Galaxy Tab S durch seinen wunderschönen Screen, das super-dünne Design und einer langen Akkulaufzeit seinen Platz in den Tablet-Favoriten der Redaktion verdient hat.“

Bei The Verge erreicht das Samsung Galaxy Tab S 7,8 von 10 Punkten. Neben den üblichen Positivpunkten zeigen sich die Tester vom Kunststoff-Design, einigen Software-Dreingaben und dem recht wählerischen Fingerabdrucksensor eher weniger beeindruckt, was die vergleichsweise niedrige Wertung erklärt.

Generell werden die vorinstallierten Samsung-Apps häufig als Kritikpunkt genannt, da es Samsung hier in den Augen der Tester ein wenig zu gut gemeint hat. Im ansonsten sehr positiven Test von PC World wird die TouchWiz-Oberfläche mit ihren gelegentlichen Rucklern und vielen aufgezwungenen Funktionen gar als einziges Contra-Argument beim Samsung Galaxy Tab S genannt.

Die Labortests von Notebookcheck sehen – ähnlich wie wir – den Grafikchip des Samsung Galaxy Tab S als möglichen Leistungs-Flaschenhals, da dieser “langsamer als die Konkurrenz von Apple und anderen High End-Tablets“ arbeitet. Das dürfte sich aber erst in Zukunft bemerkbar machen.

Der letzte Kritikpunkt, der sich durch fast alle Besprechungen des Galaxy Tab S zieht, ist die magere Speicherausstattung. Von den 16 Gigabyte bleiben in der Praxis noch 11 Gigabyte für Apps und Daten übrig, was gerade bei Spielen und Multimediainhalten verschwindend wenig ist. Aber dafür kann man den Speicherplatz ja kostengünstig per SD-Karte erweitern – für uns ist das insofern kein gewichtiger Kritikpunkt.

Alternativen: Was gibt es sonst noch?

Die Android-Referenz

Google Nexus 9
Test: Android-Tablet: Google Nexus 9
Mit direktem Support durch Google und einer guten Ausstattung ist das Nexus 9 die perfekte Alternative für Android-Puristen.

Wir konnten leider keine Preise finden – das Produkt ist möglicherweise nicht mehr verfügbar.

Eine der interessantesten Alternativen zum Samsung Galaxy Tab S ist das gerade erst veröffentlichte Google Nexus 9. Das von HTC gefertigte Tablet dient als Referenzgerät für das brandaktuelle Android 5.0, alias “Lollipop”.

Anders als bei Samsung bekommen die Nutzer hier Android in Reinform, da Google und HTC bewusst auf die Installation von zusätzlicher Software- und angepassten Bedienoberflächen wie TouchWiz verzichten. Eine weitere Besonderheit ist der hochauflösende Bildschirm des Nexus 9, der wie das iPad im Bildverhältnis 4:3 statt der sonst Android-typischen Breitbildformate kommt.

Erste Tests bescheinigen Google und HTC sehr gute Arbeit beim Nexus 9, sodass das Tablet vor allem für diejenigen eine Alternative zu Samsungs Galaxy Tab S darstellt, die Wert auf möglichst aktuelle Software legen. Die kommt hier nämlich direkt von Google – ob und wann Samsung sein Tab S auf Android 5 aktualisiert, ist derzeit noch offen.

Im Gegenzug verzichten Nexus 9-Käufer auf Funktionen wie MultiWindow, die die Tabletnutzung interessanter machen. Mit einem Preis von 399 Euro für die 16 GB-Variante ist das Nexus 9 ein wenig günstiger als das Samsung-Tablet, allerdings können Sie den Speicher nicht per SD-Karte erweitern – ein echtes Problem, wenn Sie viele Fotos, Filme und Musik auf dem Tablet speichern wollen. Auch die Verarbeitungsqualität des Nexus 9 bietet viel Anlass für Kritik.

Wasserfest und kompakt

Sony Xperia Z3 Tablet Compact
Test: Android-Tablet: Sony Xperia Z3 Tablet Compact
Dank Wasser- und Staubschutz überlebt das Sony Xperia Z3 Tablet Compact auch Ausflüge in nasse Regionen.

Wir konnten leider keine Preise finden – das Produkt ist möglicherweise nicht mehr verfügbar.

Eine weitere Alternative zum Samsung Galaxy Tab S liefert Sony mit dem aktuellen Xperia Z3 Tablet Compact. Das 8 Zoll-Android-Tablet bietet gegenüber der Konkurrenz vor allem einen Vorteil: Es ist wasserdicht und überlebt sogar einen versehentlichen Tauchgang in der Badewanne.

Abgesehen davon liefert Sony ein tolles HD-Display, eine gute Alltagsleistung und dezente, aber sinnvolle Software-Extras. Besonders interessant für Spieler ist die Möglichkeit, Spiele von Sonys PlayStation 4 per Streaming auf dem Xperia Z3 Tablet Compact zu spielen. Dadurch bleibt der Fernseher für die Familie frei und das Spielvergnügen lässt sich auf Wunsch auch in den Garten verlagern.

Kleiner Malus: Wer ein größeres Tablet mit ähnlichen Funktionen will, muss zum nicht mehr ganz aktuellen Xperia Tablet Z2 greifen, welches Sony auch als 10 Zoll-Version anbietet.

Tablet für Gamer

nVidia Tablet Shield
Test: Android-Tablet: nVidia Tablet Shield
Das Nvidia Shield Tablet richtet sich zwar primär an Spieler, stellt dank High End-Hardware und aktueller Software aber auch für alle anderen eine interessante Tablet-Alternative dar.

Unsere dritte Tablet-Alternative ist nur auf dem ersten Blick ein Underdog: Das Nvidia Shield-Tablet. Die Grafikkartenspezialisten von Nvidia liefern ein hochinteressantes 8-Zoll-Tablet, dass nicht nur für die anvisierte Gamer-Zielgruppe interessant ist.

Wie im Nexus 9 arbeitet auch im Shield Tablet der von Nvidia entwickelte Tegra K1-Chipsatz, der vor allem in Sachen Grafikleistung zum besten gehört, was der Tablet-Markt derzeit zu bieten hat. Entsprechend ist die Ausrichtung des Nvidia Shield Tablet auch auf Spiele fokussiert: Nicht nur gibt es einige exklusive Titel für das Nvidia-Tablet (beispielsweise den Shooter-Klassiker Half-Life 2), auch lassen sich über eine spezielle Softwarelösung Spiele vom PC auf das Tablet übertragen und per Gamepad mobil spielen.

Unter all der Leistung leidet aber die Akkulaufzeit, die man bestenfalls als mittelmäßig bezeichnen kann. Und nach längerer Benutzung wird das Nvidia Shield sehr warm und die Leistung geht in den Keller. Trotzdem: für passionierte Gamer gibt es derzeit kein besseres Tablet. Wer nur gelegentlich zockt fährt mit dem Galaxy Tab S aber eindeutig besser.

Fazit

Die Konkurrenz im Tablet-Markt ist groß und die Hersteller versuchen, mit allerlei Spezialisierungen, Nischen zu besetzen. Das Samsung Galaxy Tab S ist für uns dagegen das derzeit beste Allround-Android-Tablet.

Wer einmal einen Blick auf das SuperAMOLED-Display des Galaxy Tab S geworfen hat, wird sich sofort verlieben: ein besseres Display bietet derzeit kein anderes Tablet.

Per Multi-Window und Extras wie SideSync lässt sich das Tablet produktiver und vielseitiger nutzen als viele Konkurrenten und auch die Alltagsleistung des Samsung-Tablets überzeugt. Angesichts der Gesamtleistung lassen sich kleinere Schwächen wie der manchmal wählerische Fingerabdrucksensor und die seltenen Ruckler in der Bedienoberfläche unserer Meinung nach verschmerzen.

Pro & Kontra

Pro

  • Eines der besten Tablet-Displays
  • Sehr gute Leistung
  • Viele sinnvolle Extras
  • Lange Akkulaufzeit

Contra

  • Gelegentliche Ruckler
  • Noch kein Update auf Android 5.0 verfügbar

Samsung Galaxy Tab S 10.5 Preisvergleich

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