Das beste Rutschauto

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Bobby Car Test: Alle Rutschautos im Test

Das beste Rutschauto ist das New Bobby Car von BIG. Die Neuauflage des absoluten Klassikers ist eine gelungene Weiterentwicklung des klassischen Bobby Car: Die Ecken wurden abgerundet, das Rutschauto wirkt freundlicher, weniger klobig, ist ansonsten aber immer noch das gute alte Bobby Car, wie wir es kennen und lieben – auch und gerade nachdem wir zehn weitere Rutschautos getestet haben.

Update 31. Oktober 2018

Wir haben drei neue Rutscher getestet, zwei davon sind neue Empfehlungen: Das Italtrike ABC La Cosa und der BMW Baby Racer III.

Der Name »Bobby Car« wird so selbstverständlich für Rutschautos verwendet wie »Tempo« für Taschentücher oder »Tesa« für Klebestreifen. Die meisten kennen gar keinen anderen Namen für die kleinen Spielzeugautos, die meist das erste eigene Fortbewegungsmittel für den Nachwuchs sind. Und das hat seinen Grund: Seit das unverwüstliche Bobby Car 1972 vom deutschen Hersteller BIG auf den Markt gebracht wurde, gehört es für Generationen so selbstverständlich zu den ersten Kindheitserinnerungen wie Playmobil und die Carrerabahn und ist damit eine echte bundesdeutsche Spielzeugikone.

Inzwischen gibt es unzählige Nachahmer mit unterschiedlichsten Formen und Farben, selbst die Autoindustrie hat die Rutscher als Mittel frühestmöglicher Kundenbindung entdeckt und lässt inzwischen kleine Mercedes‘, BMWs, Audis und VWs für die Kleinsten herstellen.

Wir haben uns elf populäre Rutschautos der verschiedensten Varianten besorgt und von einer ganzen Kinderbande testen lassen. Hier sind unsere Resultate:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

BIG New Bobby Car

Das New Bobby Car von BIG ist unser Testsieger, weil er für kleine und große Kinder geeignet ist. Der niedrige Einstieg erleichtert den Kleinen das Aufsteigen, die Kniemulden helfen den Größeren ihre Beine bequem abzulegen. Das rundere Design der Neuauflage minimiert ein mögliches Verletzungsrisiko und Flüsterreifen sind bereits inklusive, sodass hier nichts nachgekauft werden muss. Der Aufbau ist in fünf Minuten erledigt und spannt selbst die ungeduldigsten Kinder nicht zu lange auf die Folter.

Für die Kleinen

Italtrike ABC La Cosa

Test Rutschauto: Italtrike ABC La Cosa
Klein, kompakt und ohne Lenkrad: bestens geeignet für kleine Fahranfänger.

Ein ganz anderes Konzept als alle anderen Rutschautos verfolgt das Italtrike ABC La Cosa, das es nicht nur als Taxi sondern auch als Polizeiauto, Krankenwagen und weiteren Designs gibt. Das Italtrike wird dank drehbarer Rollen einfach mit den Füßen gelenkt und hat eine feste Haltestange. Damit ist es bestens für kleine Kinder geeignet, die gerade erst Laufen gelernt haben und mit einem Lenkrad ohnehin überfordert wären. Außerdem ist das Italtrike sehr klein und kompakt und rollt sehr leicht.

Für Spaß zu zweit

Rolly Toys John Deere

Spielspaß zu zweit ist garantiert mit dem rollyMinitrac John Deere 6150 R. Auch wenn es wohl nicht so gedacht ist, können mit dem Anhänger, den man separat dazu kaufen kann, zwei Kinder zusammen mit dem Traktor fahren. Er lässt sich gut lenken und bietet ebenfalls einen tiefen Einstieg für die Kleinsten. Ein Nachteil ist aber, dass er relativ viel Platz einnimmt. Wer aber ein großes Wohnzimmer hat, wird seinen Kindern mit dem Kauf des Mini-Traktors große Freude bereiten.

Für größere Kinder

BIG Street Bike

Für größere Kinder ist das Street Bike Motorrad von BIG eine Empfehlung. Im Gegensatz zu fast allen anderen Rutschern im Test hat es nur zwei Räder – logo, ist ja auch ein Motorrad. Damit ist es aber für kleinere Kinder nicht geeignet, denn sie können meist ihr Gleichgewicht nicht so gut halten und kippen um. Verletzen kann sich der Nachwuchs dabei zwar so gut wie nicht, aber es ist nicht gerade förderlich für die Motivation. Die Größeren haben aber einen Heidenspaß mit dem Street Bike – und ein Blickfang ist es auch.

Wenn Geld egal ist

BMW Baby Racer III

Rutschauto Test: Original Bmw Baby Racer Iii
Sieht einfach toll aus und ist sehr solide – aber auch sehr teuer.

Der BMW Baby Racer III sieht einfach todschick aus und macht im Wohnzimmer richtig was her. Er ist super verarbeitet und sehr stabil und dank der langen Sitzbank finden auch zwei Dreikäsehochs darauf Platz. Allerdings ist der BMW nicht nur ziemlich groß und ziemlich schwer, sondern auch ziemlich teuer.

Vergleichstabelle

Unser FavoritFür die KleinenFür Spaß zu zweitFür größere KinderWenn Geld egal ist
Modell BIG New Bobby Car Italtrike ABC La Cosa Rolly Toys John Deere BIG Street Bike BMW Baby Racer III BIG Classic Bobby Car BIG Racing Bike Bandits & Angels Porsche 911 Mercedes Benz Rutschauto Goki Rutscher Bikestar Kinder Wheely Smoby Maestro Balade Feber F430 Rutscher Falk 1012C Ferbedo Tigerente
Test Rutschauto: New Bobby Car von BIG: BIG New Bobby CarTest Rutschauto: Italtrike ABC La CosaTest Rutschauto: New Bobby Car von BIG: Rolly Toys John Deere 6105RTest Rutschauto: New Bobby Car von BIG: BIG Street BikeRutschauto Test: Original Bmw Baby Racer IiiTest Rutschauto: New Bobby Car von BIG: BIG Classic Bobby CarTest Rutschauto: New Bobby Car von BIG: BIG Racing BikeTest Rutschauto: New Bobby Car von BIG: Bandits & Angels Porsche 911Test Rutschauto: New Bobby Car von BIG: Mercedes Mercedes Benz RutschautoTest Rutschauto: New Bobby Car von BIG: Goki RutscherTest Rutschauto: New Bobby Car von BIG: Bikestar Kinder WheelyTest Rutschauto: New Bobby Car von BIG: Smoby Maestro BaladeTest Rutschauto: Feber F430 RutscherTest Rutschauto: Falk 1012 CTest Rutschauto: New Bobby Car von BIG: Ferbedo Tigerente
Pro
  • Gelungene Weiterentwicklung
  • Leichter Einstieg
  • Nahezu unkaputtbar
  • Flüsterreifen inklusive
  • Klein und kompakt
  • Schwenkbare Rollen zum Manövrieren ohne Lenkrad
  • Fährt sehr leicht und leise
  • Lädt zum Rollenspiel ein
  • Tolles Design
  • Fördert die Motorik und den Gleichgewichtssinn
  • Sieht sehr schick aus
  • Fährt gut
  • Sehr stabil
  • Leichter Einstieg
  • Klassisches Design
  • Gute Standfestigkeit
  • Gute Nachbildung vom Original
  • Großer Fahrspaß
  • Sehr wendig
  • Tolles Design
  • Schnellstes Modell im Test
  • Kann sich im Kreis drehen
  • Für die Allerkleinsten
  • Sehr leicht
  • Mit Anhänger
  • Süßes Design
Contra
  • Hupe verkantet gelegentlich
  • Für größere Kinder schnell zu klein
  • Braucht viel Platz
  • Kleine Kinder können umkippen
  • Recht groß und schwer
  • Teuer
  • Flüsterreifen müssen extra gekauft werden
  • Kleinkinder können trotzdem umkippen
  • Lenkrad lässt sich schwer befestigen
  • Billige Verarbeitung
  • Schwer
  • Sieht besser aus als es fährt
  • Zu schnell für kleine Kinder
  • Aufstieg für die Kleinsten problematisch
  • Sehr viele Einzelteile
  • Billige Verarbeitung
  • Schlechte Verarbeitung
  • Sehr komplizierter Zusammenbau
  • Aufbau nicht möglich; Test konnte nicht durchgeführt werden
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Rutschautos: Ab welchem Alter?

Rutschautos sind für die meisten Kinder das erste Mittel zur eigenen Fortbewegung. Sobald man laufen und sitzen kann, werden Rutscher interessant.

Die allermeisten Rutschautos sind aus Plastik, deswegen können sich die Kinder eigentlich nicht verletzen. Die Fallhöhe ist gering und die Rutschautos sind einigermaßen kippsicher und werden nicht zu schnell. So erleben Kleinkinder ab einem Alter von rund einem Jahr eine neue Mobilität.

Wichtig ist: Die Kinder dürfen erst dann mit dem Rutschauto fahren, wenn sie selbstständig sitzen können. Noch besser ist es, wenn sie bereits alleine laufen können.

So haben wir getestet

Auf den ersten Blick könnte man meinen: Was soll es da für Unterschiede geben? Rutscher ist Rutscher. Aber unsere Produktauswahl bestätigt: Es gibt eine große Bandbreite an Rutschern, nicht nur was Bauweise, Design und Verarbeitung angeht – sondern auch wie gut sie fahren und damit, wie viel Spaß sie den Kleinen machen.

Bobby Car Test: Alle Rutschautos im Test
Alle Rutscher im Test (von links): Bandits & Angels Porsche 911, Mercedes Benz, Smoby Maestro Blade, BIG Street Bike, BIG Racing Bike, rollyMinitrac John Deere 6150 R, BIG Bobby Car, Bikestar Kinder Wheely, BIG New Bobby Car, Janosch Tigerente von Ferbedo.
Bobby Car Test: Rutscher von Goki
Der Rutscher von Goki hat das Gruppenfoto verpasst.

Insgesamt haben wir 15 Rutschautos getestet, wobei wir das Bobby Car zweimal dabei hatten – einmal in seiner neuen Version und einmal in der klassischen Variante, die auch weiterhin verkauft wird. Außerdem konnten wir so eine Version mit und eine ohne Flüsterreifen testen, um herauszufinden, ob die wirklich leiser sind.

Neben den klassischen Modellen haben wir auch zwei »Motorräder« getestet. Das Street Bike und das Racing Bike von BIG waren bei den Testkindern ebenfalls sehr beliebt, erhalten unsere Empfehlung aber für etwas ältere Kinder.

Der Rutscher von Goki war das einzige Modell im Test, das nicht aus Plastik, sondern aus Metall besteht.

 Rutschauto Test: Rutschautos Alle
Die drei neuen Modelle im Test: Feber Ferrari, BMW Baby Racer III und Italtrike ABC La Cosa.

Unsere kleinen Tester prüften die Rutscher auf Herz und Nieren, sowohl auf dem Gehweg als auch in der Wohnung – denn für diese beiden Einsatzmöglichkeiten werden die meisten Eltern die Rutscher wohl auch kaufen.

Neben der Fahrfreude für die Kinder waren im Test vor allem die Handlichkeit und das Rollverhalten wichtig. Der Aufbau fiel weniger ins Gewicht.

Aufbau: Nicht immer einfach

Das New Bobby Car, das Bobby Car Classic, der Porsche 911 von Bandits & Angels und der rollyMinitrac John Deere 6150 R werden fast komplett aufgebaut geliefert, nur das Lenkrad muss noch angebracht werden. Das ist aber mit wenigen Handgriffen erledigt und schon kann der Spaß beginnen.

Minimal aufwendiger ist der Aufbau beim Mercedes Benz: Hier müssen zusätzlich zum Lenkrad auch noch die Vorderreifen angeschraubt werden. Der Sitz wird eingeklickt, lässt sich anschließend aber auch hochheben, um dort Kleinigkeiten zu verstecken, was den Kleinsten ganz besonders gut gefiel.

Knapp eine Stunde dauerte dagegen der Aufbau vom Rutscher von Goki und dem Smoby – ganz schön lange mit aufgeregten Kindern im Rücken.

Vor allem beim Aufbau und beim Lenken gibt es Unterschiede

Unser Tipp: Machen Sie es, wenn Ihre Kinder nicht in der Nähe sind. Es sind sehr viel kleine Schrauben dabei, die verbaut werden müssen. Und aufgeregte kleine Menschen, die das Ende der langweiligen Schrauberei nicht erwarten können, sind nicht gerade hilfreich.

Das gilt auch für die Tigerente von Ferbedo. Hier müssen zunächst die Streifen aufgeklebt werden. Im Test sorgte das für großen Spaß bei den Kindern, die immer wieder versuchten, die schwarzen Streifen abzureißen.

Bobby Car Test: Janosch Tigerente
So schön sie auch aussieht – wir schafften es nicht, die Tigerente aufzubauen.

Als es dann ans Zusammenbauen ging, war die Begeisterung leider schnell verflogen: Die Befestigung der Reifen mithilfe von Klemmen, die aufgehämmert werden müssen, scheiterte – sie hielten einfach nicht.

Bei einem scheiterte der Aufbau

Und die Lenkstange, die durch die dafür vorgesehene Öffnung geschoben werden muss, ließ sich nicht komplett durchschieben: Das Loch war beim Testgerät nicht weit genug, sodass die Stange in der Mitte stecken blieb und das gesamte Rutschauto unbrauchbar war. Schade, denn so war eine Probefahrt gar nicht erst möglich.

Eine gelungene Weiterentwicklung eines Klassikers – das New Bobby Car.
Unser Favorit: New Bobby Car von BIG.

Testsieger: BIG New Bobby Car

Das New Bobby Car von BIG ist die überarbeitete Neuauflage des Rutschauto-Klassikers. Das fällt schon auf den ersten Blick auf. Denn die neue Version ist insgesamt buchstäblich runder geworden und damit optisch ansprechender und nicht zuletzt kindgerechter. Außerdem wurden die Räder verbessert: Sie sind jetzt serienmäßig Flüsterreifen.

Die neue Version ist runder und kindgerechter

Vom Klassiker übrig geblieben ist all der gute Rest. Der Hartplastikkörper, die Kniemulden für die älteren Kinder – und die äußerst wichtige Hupe. Sie reagiert schon auf leichten Druck, sodass auch die Kleinsten ihren Spaß damit haben.

Allerdings gibt es hier tatsächlich einen Minuspunkt: Die Hupe bleibt öfters mal stecken. Sie verkantet im Gehäuse und lässt sich erst durch mehrmaliges Drücken wieder »befreien«. Das ist kein wirkliches Manko, wird Eltern aber unter Umständen irgendwann nerven, denn jedes Drücken bedeutet auch ein neues Hupkonzert.

Flüsterreifen serienmäßig

Die standardmäßigen Flüsterreifen sind eine gute Idee, allerdings sollte man nicht erwarten, dass man das Bobby Car damit nicht mehr hört. Denn flüsterleise ist das Auto deswegen trotzdem nicht. Der bekannte Sound eines Rutschautos auf Asphalt wird ein bißchen gemildert, aber nicht so sehr, dass es wirklich ins Gewicht fällt. In der Wohnung ist der Unterschied dagegen deutlicher zu hören, vor allem auf Parkett.

Aber auch die besten Reifen fahren sich irgendwann ab. Allerdings werden wohl nur die wenigsten Eltern erwarten, dass ein Rutschauto, mit dem Kinder um die Ecke flitzen, wirklich leise ist. Im Gegensatz zum Classic Bobby Car sind die Flüsterreifen aber tatsächlich ein Vorteil, da sie schon serienmäßig mitgeliefert werden. Beim klassischen Modell müssen die Flüsterreifen zusätzlich erworben werden, wenn einem die normale Bereifung zu laut ist.

Geringe Verletzungsgefahr

Der robuste Hartplastikkörper ist ein großes Plus, weil sich die Kinder hier eigentlich nicht verletzen können. Durch die neue, rundere Formgebung gibt es keine eckigen oder scharfen Kanten, an denen sich die Kurzen stoßen könnten. Das New Bobby Car wirkt damit auch insgesamt einladender.

Der Lenkradius des New Bobby Car ist eher groß, was auch an dem insgesamt behäbigen Hartplastikkörper liegt. Für kleinere Kinder ist das aber gut so, denn so werden sie nicht so schnell aus der Kurve geworfen, sondern können sehr gut selbst navigieren. Das Lenkrad reagiert gut auf Veränderungen und enge Kurven werden auf diese Weise gar nicht erst attraktiv.

Runterfallen fast ausgeschlossen

Das senkt das Verletzungsrisiko und auch die Möglichkeit, überhaupt vom Bobby Car zu fallen – ein echter Pluspunkt.

Ein weiterer Vorteil ist der tiefe, abgerundete Einstieg. Das New Bobby Car hat einen der flachsten Einstiegspunkte im Test. Dadurch gelingt es bereits Kleinkindern, sich selbst auf das Rutschauto zu setzen, ohne auf Hilfe von Erwachsenen angewiesen zu sein. Die Mulde in der Mitte sorgt für zusätzlichen Halt. Im Test war deutlich zu beobachten, wie die unterschiedlich ausgearbeiteten Sitze teilweise zu Kipp-Unfällen führten.

Für jedes Alter

Besonders gut gefällt uns am Bobby Car, dass auch die Kleinsten ihr »Auto« selbständig besteigen und sich in Kurven gut selbst halten können. Auf einen Anschnallgurt wird verzichtet, um den Kindern ein Stück Freiheit und Selbsterfahrung zu ermöglichen.

Bobby Car Rennen

Aber auch ältere Kinder haben an dem Rutschauto ihre Freude, ist es doch groß genug, um auch sie noch durch die Gegend rollen zu lassen. Mit einer Tragfähigkeit bis 50 Kilo ist es robust genug, dass auch zwei Kinder problemlos darauf herumturnen können. Tatsächlich hält das Bobby Car auch noch ein paar Kilos mehr aus, sodass es echte Fans noch bis ins hohe Alter nutzen können. Haben wir schon erwähnt, dass das Bobby Car praktisch unkaputtbar ist?

Mitgeliefert werden jede Menge Aufkleber, die Sie anbringen können oder auch nicht – ganz wie es Ihnen, oder besser gesagt Ihren Kindern, gefällt. Wenn alle Sticker verklebt sind ähnelt das New Bobby Car schon einem echten Fahrzeug. Aber auch ohne Aufkleber waren die Kinder sehr angetan vom runden Flitzer.

Die Radkappen müssen übrigens sehr fest auf die Reifen gedrückt werden, um wirklich gut zu halten. Im Test wurden sie zunächst nur angedrückt und fielen beinahe sofort wieder ab. Als sie fest montiert waren, wurden auch sie mit ausführlichem »brumm, brumm« bespielt, ganz wie das eben bei richtigen Autos auch der Fall ist.

Ob die Radkappen fest sitzen oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Flüsterreifen. Sie sind nur eine Zierde und haben keinerlei Funktion.

BIG New Bobby Car Testspiegel

Es gibt noch keine Tests von Stiftung Warentest oder Ökotest zum New Bobby Car von BIG. Allerdings haben wir einen, nicht ganz so ernst zunehmenden Vergleich bei Spiegel Online gefunden, der Sie sicher zum Schmunzeln bringen wird. Sobald Testberichte zur Verfügung stehen werden wir sie hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Für die Kleinen

Italtrike ABC La Cosa

Test Rutschauto: Italtrike ABC La Cosa
Klein, kompakt und ohne Lenkrad: bestens geeignet für kleine Fahranfänger.

Das Italtrike ABC La Cosa weicht vom Design her weit von den üblichen Rutschern ab. Es ist eigentlich einfach ein Kasten aus Hartkunststoff mit Schwerlastrollen. Davon sind die vorderen beiden schwenkbar. So kann das Kind einfach mit den Füßen manövrieren. Statt eines Lenkrads gibt es einen stabilen Haltegriff.

Das ist besonders für kleine Kinder ein Vorteil, denn das Lenken mit einem Lenkrad überfordert sie erst einmal konzeptuell. Das Italtrike lässt sich viel intuitiver in die richtige Richtung befördern.

Auch von der Größe her ist das Italtrike ganz klar für kleinere Kinder gedacht, die gerade erst Laufen gelernt haben. Es ist sehr robust gebaut und hält selbst fieseren Rempeleien mühelos stand – sicher auch ein Grund, warum es in vielen Kitas zu finden ist.

Die stabilen Schwerlastrollen sind sehr leichtgängig und fahren auf harten Fußböden sehr leise. Auf flauschigen Teppichen wird die Fortbewegung mit ihnen aber schwierig, auf solchen Untergründen sind größere Reifen besser.

Unter der Sitzfläche gibt es ein recht geräumiges Fach, in dem man wunderbar wichtige Dinge verstecken und in Sicherheit bringen kann.

Preislich gehört das Italtrike ABC La Cosa zu den teureren Rutschern, aber angesichts der soliden Verarbeitung finden wir den Preis angemessen.

Für Spaß zu zweit

Rolly Toys John Deere

Der RollyMinitrac John Deere 6150 R sorgte für großen Spielspaß und ist eine echte Empfehlung für alle, die viel Platz zur Verfügung haben. Denn das Gefährt ist ein wenig größer als das Bobby Car und wird erst so richtig interessant mit dem Anhänger, der separat dazu gekauft werden muss.

Der Einstieg ist, wie beim New Bobby Car, tief und die Kleinen können ihr Gefährt selbst erklimmen. Die Motorhaube lässt sich öffnen und lädt damit zum Spielen und Verstecken kleiner Habseeligkeiten ein.

Der Rutscher ist sogar groß genug um zwei kleine Kinder gleichzeitig zu tragen. Das ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders, aber manchmal machen die Kleinen eben was sie wollen. Dieses Spielgerät schnitt genau deshalb bei den Testkindern am besten ab.

Der RollyMinitrac John Deere 6150 R rollt sehr gut, auch die Kleinen können sich ohne große Anstrengung gut mit ihm fortbewegen. Lenk- und Rollbewegungen sind für die kleineren Kinder angepasst, sodass sie nicht so einfach umfallen können.

Der Anhänger, auch wenn er nicht in die Testkriterien einbezogen wird, muss trotzdem positiv erwähnt werden. Die Testkinder luden Spielzeug darauf und fuhren es freudig kreischend durch die Gegend – der absolute Knaller.

Für größere Kinder

BIG Street Bike

Kein Rutschauto im klassischen Sinne ist das Street Bike Motorrad von BIG – aber ein echter Tipp für größere Kinder, die schon besser das Gleichgewicht halten können.

Für die Kleinen bis ca. 2 Jahren ist dieses Fortbewegungsmittel dagegen nicht zu empfehlen, auch wenn die breiten Reifen für einen relativ sicheren Stand sorgen. Im Test konnten Einjährige zwar problemlos auf das Motorrad klettern, fielen allerdings immer wieder damit um, wenn sie sich vom Boden abstießen und fortbewegen wollten. Dreijährige dagegen bewegten sich sehr sicher und voller Freude damit vorwärts.

Der Vorteil ist zum einen das platzsparende Design: Das Street Bike passt auch in kleinere Wohnungen, kann aber auch gut draußen auf der Straße benutzt werden. Es schult den Gleichgewichtssinn, allerdings nicht so sehr wie ein Laufrad. Die Kinder müssen beim Rutscher nur bedingt selbst das Gleichgewicht halten, da die Räder so breit sind, dass das Motorrad an sich eigentlich nicht umkippt.

Das geschieht nur, wenn die kleinen Kinder ihre Balance noch nicht so gut halten können. Deswegen ist das Street Bike auch unsere Empfehlung für größere Kinder.

Wenn Geld egal ist

BMW Baby Racer III

Rutschauto Test: Original Bmw Baby Racer Iii
Sieht einfach toll aus und ist sehr solide – aber auch sehr teuer.

Der BMW Baby Racer III macht richtig was her – unser Testkind hat sich kaum mehr eingekriegt, als wir ihn aus dem Karton zogen. Auch im Wohnzimmer macht er eine gute Figur und im Kinderzimmer natürlich erst recht.

Der Baby Racer ist so toll verarbeitet, wie man das von einem echten BMW erwarten darf und es gibt ihn in den verschiedensten Farben. Allerdings ist er für ein Rutschauto nicht nur ziemlich groß, sondern auch ziemlich schwer. Damit ist der kleine BMW eher etwas für größere Kinder.

An Extras ist außer einer etwas kläglichen Hupe nichts geboten, es gibt nicht einmal ein Geheimfach. Aber dafür fährt sich der Baby Racer traumhaft und noch dazu schön leise.

BMW macht seinem Namen mit dem Baby Racer alle Ehre und dazu gehört wohl auch, dass er ganz schön teuer ist. Standesgemäß bekommt man ihn vor allem beim BMW-Händler, online ist er nur sporadisch zu finden.

Wer es sich leisten kann und will bekommt mit dem BMW Baby Racer III ein kleines Statussymbol mit hohem Neidfaktor ins Kinderzimmer – fast wie bei einem großen BMW.

Außerdem getestet

BIG Classic Bobby Car

Der Klassiker unter den Rutschautos ist das Classic Bobby Car von BIG. Das charakteristische Rot ist wohl in den meisten Häusern mit Kindern zuhause, aber es gibt es auch in anderen Farben. Das klassische Design wird nach wie vor oft verkauft, für uns ist aber die erneuerte Version der Testsieger.

Das Classic Bobby Car ist ein wenig wuchtiger als die neue Version und hat mehr Ecken und Kanten. Die Reifen sind etwas lauter, allerdings kann auch hier Flüsterreifen aufziehen, man muss sie aber extra bestellen.

Das BIG Racing Bike ist der Vorgänger vom Street Bike, das wir für ältere Kinder empfehlen. Es ist ein bißchen kleiner und damit auch besser für kleinere Kinder geeignet. Auch der Einstieg funktioniert etwas leichter. Allerdings fanden die Testkinder den Sitz weniger bequem.

Die großen, aufklebbaren Augen geben dem Racing Bike einen verspielteren Look. Das Motorrad rollt gut in der Wohnung und auf der Straße, ist aber eher für den Außeneinsatz gemacht.

Ebenso wie das Street Bike hat das Racing Bike von BIG durch die breiten Räder einen guten Stand und lässt sich nicht einfach kippen. Unsere Empfehlung ist aber auch hier: Lassen Sie nicht die Allerkleinsten damit fahren, sondern eher die, die schon gut und sicher laufen und rennen können. Bei ihnen ist die Motorik weit genug entwickelt, um das Motorrad gut und sicher zu manövrieren.

Bandits & Angels Porsche 911

Einen Porsche im Wohnzimmer, wer hat sich das nicht schon mal gewünscht? Mit dem Porsche 911 wird dieser Traum auch für den kleinen Geldbeutel wahr, zumindest in der Miniaturausgabe.

Die Verarbeitung ist hochwertig, wie sich das für einen Porsche gehört. Die Hupe ist dabei eher klein und trötet dezent, etwas, das Eltern, aber nicht unbedingt Kindern gefällt.

Einen Nachteil gab es beim Testmodell: Die Mutter, die an der Lenkradschraube befestigt werden muss, damit das Lenkrad hält, ließ sich zunächst nicht befestigen. Die Schraube war zu kurz. Das ließ sich mit einer längeren Schraube lösen.

Der Porsche 911 ist etwas länger als die anderen Rutschautos, was aber kein Nachteil sein muss. Der Sitzplatz ist wegen der Größe auch etwas größer, allerdings im Vergleich zum New Bobby Car nicht ergonomisch gerundet sondern flach.

Mercedes Benz Rutschauto

Der Mercedes Benz ließ sich mit etwas mehr Aufwand aufbauen, denn die Räder müssen extra befestigt werden. Dadurch könnte das Rutschauto eigentlich wendiger sein, allerdings war das nicht der Fall. Stattdessen ist der Lenkradius genauso groß wie bei all den andere Rutschautos, deren Fronträder nicht einzeln angeschraubt werden müssen.

Eine Hupe gibt es leider nicht, dabei haben Kinder damit fast am meisten Spaß. Eine echte Enttäuschung war dagegen die Verarbeitung. Die ist nicht besonders hochwertig und das Rutschauto als solches eher leicht.

Deswegen kann der Mercedes Benz auch nur maximal 25 Kilogramm tragen, statt wie die meisten anderen 50 Kilogramm.

Der Rutscher von Goki ist ein echtes Schmuckstück. Das Rutschauto erinnert an einen alten Ralleywagen und ist als einziges Modell im Test aus Metall gefertigt. Für alle Eltern, die sich in ihrer Wohnung ein Designstück lieber wünschen als ein Kinderspielzeug, ist dieses Auto eine Augenweide.

Allerdings sollten die Kinder, die damit fahren, schon etwas älter sein, denn für die ganz Kleinen ist er zu groß und zu schwer. Der Einschlagwinkel fürs Manövrieren ist sehr hoch, weshalb die Kinder das Lenken schon sehr gut beherrschen sollten.

Eine Hupe gibt es beim Goki leider auch nicht und auch preislich fällt er etwas aus dem Rahmen – er war das teuerste Rutschauto im Test. Aber dafür ist er eben auch ein echtes Designstück.

Bikestar Kinder Wheely

Ein echter Rennkäfer ist der Wheely Rutscher von Bike Star. Durch seine kleinen Räder wird er sehr schnell, weshalb wir ihn nur für ältere Kinder empfehlen können. Lenken ließ er sich am leichtesten von allen getesteten Rutschern und er macht Kindern viel Spaß, die schon ein Gefühl für Geschwindigkeit haben. Auch das tolle Käferdesign spricht die Kleinen an und er kann in drei unterschiedlichen Größen gekauft werden. Allerdings ist die Verarbeitung eher billig.

Den Wheely Rutscher gibt es in drei verschiedenen Größen, allerdings ist es nicht ratsam hier im Vorfeld schon die nächstgrößere Größe zu kaufen. Klar wollen Eltern sparen und möglichst etwas langlebiges kaufen. Allerdings sollte man die Größenempfehlung unbedingt einhalten, weil sich Kinder auf zu großen Rutschern verletzen können.

Smoby Maestro Balade

Das Smoby Maestro Balade ist für Kinder gedacht, die schon selbst sitzen, aber noch nicht laufen können. Es hat einen Sitzschutz, damit die Zwerge nicht herausfallen können und kommt mit Fußstützen und einer Schiebestange. Alles kann entfernt werden, wenn das Kind älter wird. Die Hupe erheiterte die Testkinder sehr, war sie doch die Einzige im Test, die ordentlich Krach machen und auf verschiedene Arten batteriebetrieben tröten konnte.

Ganz so solide wie die anderen Modelle erschien uns der Maestro Balade allerdings nicht. Im Gegensatz zu den meisten Produkten im Test besteht es nicht aus Hartplastik, sondern nur aus einem eher weichen Plastik. Wenn der Rutscher viel belastet und vor allem oft von Eltern geschoben wird, können wir uns gut vorstellen, dass die Schiebestange sich irgendwann aus dem Plastik löst.

Feber F430 Rutscher

Test Rutschauto: Feber F430 Rutscher

Keine Preise gefunden.

Der Feber Ferrari F430 kommt natürlich in echtem Ferrari-rot und sieht auf den ersten Blick auch schnittig aus. Aber die Designelemente sind nur aufgeklebt, was man nach dem Zusammenbau, für den man mindestens einen Schraubenzieher braucht, selbst erledigen muss. Leider halten die Aufkleber nicht sonderlich gut und dürften nach längerem Gebrauch immer weniger werden.

Auch sonst ist die Verarbeitung dem großen Namen des Vorbilds unwürdig, denn alles ist aus ziemlich billigen, windigen Plastik. Für echte Ferrari-Fans mag das hinnehmbar sein, wer nicht ganz so auf die Marke fixiert ist, findet anderswo einen besseren Rutscher.

Auf den Falk 1012C haben wir uns besonders gefreut, aber als wir ihn dann auspackten, schlug die Vorfreude in Frust um: Dutzende Einzelteile fielen uns entgegen, dazu eine Aufbauanleitung, an der bestenfalls Maschinenbau-Erstsemester ihre Freude haben könnten. Zu allem Überfluss stimmte sie nicht mit den gelieferten Teilen überein. Wir mussten den Zusammenbau schließlich nach fast einer Stunde genervt aufgeben. Von diesem Modell können wir daher nur abraten.

Die Janosch Tigerente von Ferbedo war das Modell im Test, auf das sich die Testkinder am meisten freuten. Das Design kommt bei den Kleinen hervorragend an.

Nach dem Aufkleben der Streifen sollte es losgehen – das klappte allerdings nicht, denn auch nach stundenlangem Probieren wollten sowohl die Räder nicht halten, als auch die Lenkstange sich nicht durch die vorgefrästen Löcher schieben lassen.

Möglicherweise hatten wir ein Exemplar mit Fertigungsfehler, ein Einzelfall scheint es aber nicht zu sein, denn auch andere Kunden berichten, dass es Ihnen nicht möglich war, die Tigerente zusammenzubauen. Bei den meisten klappt es aber. Dafür berichten einige, dass der Rutscher nach vorne kippt, was zu Verletzungen führen kann. So oder so können wir nur von diesem Rutschauto abraten.

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Kommentare

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Antje Lücke-Dube
Antje Lücke-Dube

Ein super Beitrag.ich liebe das Bobby car.und mein kleinster soll auch noch eines bekommen.aber der „traktor“ ist auch richtig klasse und würde den Kids super Spass machen.und der Porsche ist ja wohl der Hammer.er sieht super gut aus und die Kids fühlen sich bestimmt wie Papa der auch ein Auto hat.so haben die Kids auch ihr eigenes „richtiges“ Auto ☺ so würde ich denken ? es ist alles gut zu wissen wie so die rutscheautos so abgeschlossen haben vielen dank ☺ lg

Nicole Braun
Nicole Braun

Das beste Rutscheauto ist das, was das Kind neben dem eigenen Kind gerade hat

Sandra Henkel
Sandra Henkel

Oh ja und dabei kann das Kind sogar auf demselben Modell sitzen ??

Vanessa K
Vanessa K

Hallo ich finde den Artikel sehr schön geschrieben! Sind jetzt vom Mercedes Design weg gekommen und finden das Bike von Bobby car interessant. Haben ja noch etwas Zeit bis unser Sohn es fahren kann. Danke für den Vergleich von den verschiedensten Modellen ??