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Das beste Chromebook

last updateZuletzt aktualisiert:
Chromebook Test: Chromebook Acer
Sebastian Jentsch

Sebastian Jentsch

ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.

Wir haben 8 Chromebooks getestet. Das beste für die meisten das Chromebook 13 von Acer. Es kommt in einem hochwertigen Gehäuse mit Aluminium-Finish daher und hat nützliche Anschlüsse wie USB-Typ-C und Kartenleser. Der Bildschirm ist heller als bei den Konkurrenten und er löst mit 3K höher auf. Die Tastatur eignet sich mit ihrem Schreibfeedback für Vielschreiber, außerdem ist sie beleuchtet. Je nach Wunsch und Geldbeutel kann man den 13,5 Zoller mit einem Pentium aber auch mit einem Core i5 erwerben. Der Touch-Bildschirm ist inzwischen bei allen Versionen Standard.

Update 13. März 2020

Wir haben uns zwei weitere Chromebooks angesehen, die preislich sehr weit auseinander liegen. Lenovos Chromebook S340-14T ist für unter 400 Euro der Preiskracher, Verarbeitung und Optik sind aber auch entsprechend. Das Asus Chromebook Flip C434TA bringt für gut 600 Euro skalierbare Leistung, Top Verarbeitung und exzellente Laufzeiten. An unserem Testsieger kratzt das Asus Flip aber nicht.

Chromebooks haben sich in den vergangenen Jahren von einer belächelten Nische zu einer selbstbewussten Geräteklasse entwickelt. Wer ein preiswertes Notebook für einfache Produktivität, Unterhaltung und Surfen im Internet sucht, muss nicht zwangsläufig beim Windows-Betriebssystem hängenbleiben. Ein Chromebook ist oftmals die günstigere, sicherere und für den Alltag bessere Alternative.

Die meisten sind schon mehr in der Cloud unterwegs, als sie denken. Sie nutzen Outlook online, speichern Dateien, Dokumente und Tabellen in Google Docs und nutzen die Online-Version einer Steuer-Software. Dann ist der Schritt zum Chromebook gar nicht mehr weit.

Chromebook Test: Chromebooks Alle
Chromebooks sind einfach bedienbar und günstig. Sie brauchen nur Ihren Google-Account vom Smartphone.

Ob Sie mit einem Chromebook zufrieden sein werden, hängt aber sehr stark von Ihren Ansprüchen an die Computernutzung ab. Sind Sie ein kreativer Content-Macher, der die beste Software – etwa Adobe oder Autodesk – nutzt, sind Chromebooks eine schlechte Wahl. Sind Sie ein Gamer, der die volle Vielfalt aller Games spielen möchte, sind Chromebooks ebenso unattraktiv.

Chromebooks sind ideal für alle, die überwiegend online arbeiten

Sind Sie aber auf der Suche nach einem Rechner, mit dem Sie überwiegend online arbeiten wollen, der immer funktioniert, und wollen sich keine Sorgen um Sicherheits-Software und aktuelle Treiber machen, dann sind Chromebooks eine sehr gute Wahl. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein unerfahrener Nutzer den Computer unbrauchbar macht, tendiert zudem gegen null. Deshalb sind Chromebooks auch für Computer-Einsteiger und ältere Menschen ideal.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Acer Chromebook 13 CB713-1W-P1EB

Test Chromebook: Acer Chromebook 13 CB713-1W-P1EB
Edles Gehäuse, viele Anschlüsse und ein heller 3K-Bildschirm im 4:3-Format.

Das Acer Chromebook 13 CB713 hat ein edles, stabiles Aluminiumgehäuse und einen leistungsstarken Intel Core i5 Prozessor. Die siebenstündige Akkulaufzeit kann sich sehen lassen und das Display kann optional auch mit Touchscreen erworben werden. Dank USB Type-C-Anschluss kann man mit entsprechenden Adaptern DisplayPort-, HDMI-, DVI- und VGA-Monitore verbinden. Viel Freude bereitet der vergleichsweise helle Bildschirm mit der 3K-Auflösung von 2.256 x 1.504 Pixeln.

Außerdem hat das Chromebook 13 einen Bildschirm im 4:3-Format. Das ist zum Schreiben von Mails oder dem Bearbeiten von Text sehr angenehm. Die anderen Chromebooks haben Breitbildanzeigen, die eher für Filme und Serien denn für produktives Arbeiten taugen.

Mega-Laufzeit

Asus Chromebook Flip C434TA

Test Chromebook: Asus Chromebook Flip C434TA
Modernes, superflaches Design – es ist variabel durch die Tablet-Option und hat hervorragende Akkulaufzeiten.

Das Hybrid-Chromebook Flip C434TA von Asus sieht schick aus, hat eine hervorragende Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden und es kann zum Tablet gefaltet werden. Damit ist es sehr mobil und kann vielfältig eingesetzt werden. Der Core m Prozessor bietet nicht mehr Rechenleistung als die Pentium-Klasse, doch er benötigt weniger Energie und er wird passiv gekühlt. Das Chromebook Flip ist daher lautlos.

Gut & Günstig

Lenovo Chromebook S340-14T

Chromebook Test: Bildschirmfoto 2020 03 11 Um 10.59.16
Das Display des Lenovo ist entspiegelt und mit Touch ausgestattet.

Lenovos Chromebook S340-14T wendet sich an preisbewusste Käufer, die gute Technik zu einem attraktiven Preis suchen und dafür gern Abstriche bei Optik und Material machen. Ein Aluminium-Chassis hat das S340 deshalb nicht zu bieten, dafür aber eine Full-HD-Auflösung, einen lüfterlosen Betrieb, Type-C-USB-Anschlüsse sowie eine gute Laufzeit für den ganzen Arbeitstag.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerMega-LaufzeitGut & Günstig
ModellAcer Chromebook 13 CB713-1W-P1EBAsus Chromebook Flip C434TALenovo Chromebook S340-14TAcer Chromebook 11 CB5-132T-C4LBHP Chromebook 14 G5 (3VK05EA#ABD)
Test Chromebook: Acer Chromebook 13 CB713-1W-P1EBTest Chromebook: Asus Chromebook Flip C434TAChromebook Test: Bildschirmfoto 2020 03 11 Um 10.59.16Test Chromebook: Acer Chromebook 11 CB5-132T-C4LBTest Chromebook: HP Chromebook 14 G5 (3VK05EA#ABD)
Pro
  • Hochwertiges Alu-Gehäuse
  • Leistungsklassen bis Core i5
  • Viele Anschlüsse inkl. Type-C
  • 3K-Auflösung & helles Touchscreen-Display
  • Gute Tastatur mit Beleuchtung
  • 360° Convertible
  • Modernes, dünnes Design
  • Lautlos, ohne Lüfter
  • Full-HD-Auflösung
  • Hervorragende Akkulaufzeiten
  • Tastaturbeleuchtung
  • Ohne Lüfter
  • IPS-Display, entspiegelt
  • Full-HD-Auflösung
  • Gute Akkulaufzeiten
  • Power Delivery
  • Lautlos, ohne Lüfter
  • 360° Convertible
  • Bildschirm mit Full-HD-Auflösung
  • Beleuchtete Tastatur
  • Touchpanel
  • USB-C-Ladeanschluss
Contra
  • Oft nur Pentium Gold 4415U Version verfügbar
  • Keine SSD
  • Dunkler Bildschirm
  • Wenig Speicherplatz
  • Keine SSD
  • Hoher Preis
  • Vergleichsweise leistungsschwach
  • Design altbacken, Material einfach
  • Dunkler, kontrastarmer Bildschirm
  • Wenig Speicherplatz
  • Nur 4 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • Keine SSD
  • Nur HD-Auflösung (1366 x 768)
  • Kein Type-C USB
  • Nur Celeron-Leistungsklasse
  • Vergleichsweise dunkles Display
  • Tastatur mit geringem Feedback
  • Veraltete Celeron-Leistungsklasse (2016)
  • Kunststoffgehäuse, nicht verwindungsfest
  • Kein HDMI, auch nicht via Type-C
  • Klapperige Tastatur
  • Ein Jahr Garantie
Bester Preis
  Technische Daten anzeigen

Wozu ein Chromebook?

Chromebooks sind Laptops oder Convertible PCs mit Touchscreen, die mit dem Betriebssystem Google Chrome OS, einer Linux-Distribution, ausgerüstet sind. Technisch gesehen sind Chromebooks identisch mit jedem Windows-Laptop auf dem Markt, sie haben also dieselben Prozessoren, Grafikkarten, Chipsätze und Arbeitsspeicherbestückungen.

Da Chromebooks tendenziell im unteren Preisbereich angeboten werden, gehört die Hardware eben auch dieser Einsteigerklasse an. Typischerweise sind derzeit Intels Celeron, Pentium- oder Core i3 Prozessoren verbaut. Core i5 oder besser sind die Ausnahme bei einigen wenigen Premium-Chromebooks.

Chromebook - Präsentationen bearbeiten, direkt im Chrome-Browser
Präsentationen bearbeiten – direkt im Chrome-Browser.

Was können Chromebooks?

Anders als bei einem klassischen Notebook laufen Anwendungsprogramme zum überwiegenden Teil als Applikation im Chrome-Browser. Daten und Einstellungen werden in der Regel nicht lokal, sondern in der Google-Cloud gespeichert und online zur Verfügung gestellt.

Konkret bedeutet das: Sie können sich an einem x-beliebigen Chromebook mit ihrem Google-Account anmelden und schon haben Sie Ihre Dateien, Ihre Browser-Lesezeichen und Ihre Passwörter zur Verfügung. Das Gerät ist also schnell austauschbar und Sie erleiden keinerlei Datenverlust, wenn Sie es mal verlieren sollten.

Mit einem Chromebook kann man auch offline arbeiten

Die Kehrseite der Medaille: man braucht in der Regel eine Internetverbindung. Aber wer Mails & Dokumente bei Google hat (Gmail & Google Drive), kann mit dem Chromebook auch offline arbeiten. Dafür muss lediglich die Chrome-Erweiterung »Google Docs Offline« installiert werden.

Welche Vorteile haben Chromebooks gegenüber Windows?

Ein großer Vorteil von Chromebooks ist: Es gibt keine Viren. Von langjährigen Chromebook-Nutzern hört man, dass sie diesbezüglich nie Probleme haben.

Updates für das Betriebssystem Chrome OS werden unauffällig im Hintergrund installiert, dann als Uhr in der Systemleiste angezeigt. Beim nächsten Neustart wird das Chromebook automatisch aktualisiert, ohne dass der Neustart auch nur eine Sekunde länger dauert.

Chromebooks fahren außerdem sehr schnell hoch, sogar wenn das Gerät vollständig ausgeschaltet ist. Der Grund – Chrome OS ist in erster Linie ein Browser. Es gibt nicht dutzende von lokal laufenden Hintergrundprogrammen, die bei einem Neustart erst in den Arbeitsspeicher geladen werden müssten. Während Windows-Computer mit den Jahren immer langsamer hochfahren – wegen der vielen Hintergrundprogramme, Treiber und der zugestopften Registry-Datei – fährt ein Chromebook auch noch nach Jahren in der gleichen Geschwindigkeit hoch wie am ersten Tag.

Freunde und Fremde können sich als Gast einloggen und kommen nicht an Ihren persönlichen Google-Account oder an Ihre Daten heran.

Chromebook - Tabellen bearbeiten, direkt im Chrome-Browser
Google Drive – Ihre zentrale Dateiablage in der Cloud.

Die neueren Chromebooks unterstützen Android Apps, die sich dann auf dem Gerät nutzen lassen. Allerdings hängt das auch davon ab, ob die App den großen Bildschirm und die Nicht-Smartphone-Eingabegeräte unterstützt. Diverse Android Apps für Smarthome-Lösungen liefen auf unseren Test-Chromebooks nicht (»Ihre Hardware wird nicht unterstützt«).

Chromebooks sind genügsam, benötigen keine starken Prozessoren und kommen mit einem Minimum an lokalem Speicher aus. Solche Hardware ist entsprechend günstig, zumal Sie sich auch die Lizenz für Microsoft-Windows sparen.

Da alles in der Cloud gespeichert wird, sind System-Backups unnötig. Dennoch empfehlen wir, wichtige Dateien lokal oder auf einem alternativen Cloud-Server zu speichern. Dies sichert den, wenn auch unwahrscheinlichen Fall ab, dass auch mal ein Google-Server abstürzen könnte.

Welche Nachteile haben Chromebooks?

Chromebooks funktionieren nur, wenn Sie sich über Ihr persönliches Google-Konto anmelden können, über das Ihre Daten und Einstellungen synchronisiert werden. Sie brauchen also erst einmal eine Internetverbindung – zumindest für die Anmeldung. Sind sie bereits angemeldet, können Sie auch lokal an Ihren Google Docs und Sheets arbeiten.

Kann ich Office-Dokumente öffnen?

Da man auf Chromebooks keine Windows-Programme installieren kann, befürchten viele, dass sie ihre Datenbestände mit unzähligen Microsoft-Office-Dokumenten, nicht mehr öffnen und bearbeiten können.

Office 365 - Alle Microsoft-Werkzeuge gibt es auch in der Browser-Variante
Office 365 – Alle Microsoft-Werkzeuge gibt es auch in der Browser-Variante

In dieser Hinsicht können wir Entwarnung geben. Chrome OS kann Office-Dateien bearbeiten. Zudem gibt es inzwischen zahlreiche Online-Tools, mit denen Word, Excel oder PowerPoint im Webbrowser verwendet werden können. Andere Dateien, wie etwa Photoshop-Bilddateien, können Sie ebenfalls über eine Photoshop-Version für den Browser bearbeiten.

Chrome OS kann Office Dateien bearbeiten

Dies gilt inzwischen für die meisten Mainstream-Dateiformate. Die Softwarehersteller haben auf Chrome OS reagiert und bieten entsprechende Online-Lösungen an. Zu allererst ist hier Microsofts Office 365 zu nennen. Das gesamte Office-365-Abo ist darauf ausgelegt, dass es keine lokalen Installationen mehr gibt.

Wenn Sie allerdings professionelle Software benutzen, Nischenprodukte oder Computerspiele für den PC, sind Sie nach wie vor auf Windows oder Mac OS angewiesen.

Office 365 - Arbeit in Word, da geht ein Skype-Chat auf
Office 365 – Arbeit in Word, daneben geht direkt ein Skype-Chat auf.

Gibt es Computerspiele für Chromebooks?

Alle Arten von Browser-Games sind im vollen Umfang auf Chromebooks spielbar. Sie finden diese Spiele einfach über Google im Internet. Die Spiele werden nicht installiert, sondern direkt auf der jeweiligen Website ausgeführt (flashbasiert). Da sie auf den jeweiligen Servern ausgeführt werden – also in der Cloud – belegen sie auf dem lokalen Speicher keinen oder nur sehr wenig Platz.

Qualitativ sind diese Spiele mit Abstand nicht das, was Sie heute von Windows- oder Konsolen-Games kennen. Dies liegt einerseits an der schwachen Hardware von Chromebooks, aber vor allem an der schwachen Web-Schnittstelle, über welche alle Daten des Spiels geschickt werden müssen.

Android-Apps aus dem PlayStore sind ebenfalls ausführbar, sofern Sie mit der PC-Hardware abgestimmt sind. Für Android gibt es Tausende von Spielen, die sie mit einem aktuellen Chromebook auch unter Chrome OS ausführen können.

Windows-Spiele können Sie nicht starten. Zum einen sind Windows-Programme nun einmal gar nicht installierbar und zum anderen wäre die Hardware in den meisten Fällen auch viel zu schwach bzw. würde der interne Speicher für die Installation gar nicht ausreichen.

Mit dem Chromebook produktiv arbeiten

Chromebooks sind heute leistungsstärker als sie es am Anfang waren. Dies gilt weniger für die Hardware aber mehr für die Software-Umgebung. Chrome OS ist ausgereift und bietet fast ein ganzes Universum an Online-Tools, mit denen Sie Office-Dateien bearbeiten, Filme schauen oder E-Mails schreiben. Google selbst bietet Google Docs (Textverarbeitung) und Google Sheets (Tabellenkalkulation) an.

Chromebook - Tabellen bearbeiten, direkt im Chrome-Browser
Tabellen bearbeiten, direkt im Chrome-Browser.

Chromebooks können ernsthafte Arbeit erledigen, Sie müssen lediglich wissen, wo Sie die Apps hernehmen, die diese Funktionalität liefern. Das Können von Chromebooks umfasst Surfen, Mailing, Chatten, Office-Arbeit wie das Erstellen von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen sowie mittelschwere Bildbearbeitung. Mit Hinblick auf die Audio- und Videoproduktion ist Chrome OS eher ungeeignet, das System ist mehr auf Konsum als auf anspruchsvolle Kreativ-Tools und Produktion ausgerichtet.

Erleichternd ist die Tatsache, dass im Web Store einige Offline-Apps verfügbar sind. Das kommt allen zugute, die eben nicht eine ständige Internetverbindung haben, zum Beispiel wenn man viel mit dem Zug oder Flugzeug unterwegs ist. Android Apps werden von den meisten aktuellen Chromebooks unterstützt. Wenn dies der Fall ist, können Sie Apps aus dem Play Store laden.

Drucken mit dem Chromebook

Das Drucken mit einem Chromebook kann, besonders wenn Sie alte USB oder Netzwerkdrucker betreiben, eine kleine Hürde sein. Im Normalfall nutzen Sie einfach Googles Cloud Print, dafür muss der Drucker aber cloud-ready bzw. zumindest an ein Netzwerk angeschlossen sein.

Bei Druckern von HP ist es inzwischen einfacher. Mittels der HP Print App für Chrome, welche Drucken via Internet oder sogar via USB ermöglicht, setzen Sie Ihre Druckaufträge in Gang.

Ab ChromeOS Version 56 unterstützt Google das Erkennen von USB-Druckern. Die Druckererkennung funktioniert über das Common Unix Printing System (CUPS). Allerdings will Google seine Nutzer bevorzugt an den eigenen Cloud-Printing-Dienst binden. Daher ist die Druckererkennung nicht automatisiert und muss zuerst aktiviert werden.

Geben Sie dafür chrome://flags im Browser ein, das öffnet die versteckten Einstellungen. Scrollen Sie nach unten und aktivieren Sie den »Native-CUPS-Chrome-OS«-Schalter. Nach einem Neustart wird das Chromebook den Drucker via USB finden. Dieses Feature sollte mit USB-Druckern aller Hersteller funktionieren.

Media-Streaming und -Wiedergabe

Chromebooks werden primär für den Medienkonsum verwendet. Sie schneiden diesbezüglich gut ab, vor allem wenn sie auch einen Full-HD-Bildschirm mitbringen. Die Celeron-, Pentium- oder Intel Core Prozessoren schaffen eine 1080p-Wiedergabe und streamen FHD-Inhalte ohne Schluckauf. Bei 4K könnten ältere Celeron-Modelle bereits das Handtuch werfen. Da gute Offline-Software für die Videowiedergabe rar ist – und der Speicherplatz ohnehin knapp – eignen sich Chromebooks besser für das Streamen von Medien als für die Offline-Wiedergabe.

Für alle, die Ihre Filme auf dem eingebauten Speicher, USB-Laufwerk oder einer SD-Karte ablegen wollen, existieren Apps wie VLC. Chromebooks sind natürlich auch mit dem Google Chromecast kompatibel. Wir brauchen im Chrome Browser nur einen Button klicken, um einen Chromecast zu starten. Medieninhalte werden sofort auf einem angeschlossenen Fernseher oder Bildschirm angezeigt. Für Chromecast benötigen Sie entweder ein Chromecast USB-Kabel oder einen Miracast Dongle (Funk).

Wer Bildinhalte in 4K auf einem externen Monitor oder TV ausgeben möchte, sollte auf USB Type-C-Ports mit DisplayPort Unterstützung achten (60 Hz) sowie wenigstens auf einen aktuellen Celeron, Pentium oder Core Prozessor. Das HP Chromebook 14 G5 mit dem alten Celeron empfehlen wir in dieser Hinsicht nicht mehr. Filmwiedergabe mit 4K ist zwar möglich, da die meisten Filme mit 24 Frames pro Sekunde laufen, doch es kann häufig ruckeln und Ladezeiten können aufgrund der schwachen CPU zu Frustration führen.

Der HDMI-Port, sofern überhaupt vorhanden, ist üblicherweise HDMI-1.4-konform. Das schließt 4K-Auflösungen mit 60 Hz aus. Native Apps für Netflix oder Hulu gibt es keine. User müssen die Webseite oder die entsprechenden Android Apps nutzen, sofern unterstützt. Gleiches bei Musik-Streaming-Diensten wie Spotify, Pandora, Groove Music etc. YouTube- und Google-Play-Music werden ebenfalls nur auf den entsprechenden Webseiten ausgeführt.

Chromebook Test: Bildschirmfoto 2020 03 11 Um 11.29.59

Testsieger: Acer Chromebook 13 CB713

Acers Chromebook 13 CB713 hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Wir haben die Chromebooks ausschließlich hinsichtlich ihrer Verarbeitung, ihres Bildschirms, ihrer Anschlüsse, ihrer Eingabegeräte und ihrer technischen Komponenten bewertet. Chrome OS blieb bei der Bewertung außen vor, denn das ist bei jedem Modell vollkommen identisch.

Testsieger

Acer Chromebook 13 CB713-1W-P1EB

Test Chromebook: Acer Chromebook 13 CB713-1W-P1EB
Edles Gehäuse, viele Anschlüsse und ein heller 3K-Bildschirm im 4:3-Format.

Chromebooks müssen keine Leistungsboliden sein, doch um 4K-Inhalte heutzutage ruckelfrei zu streamen, würde auch kein Intel Atom-Prozessor genügen. Unser Testgerät ist mit seinem Core i5 bestens aufgestellt.

Sie haben die Wahl: Das Chromebook 13 kann mit Pentium Gold oder mit Core i5 8250U erworben werden, Letzteres ist die Leistungsklasse eines typischen Windows-Notebooks dieser Tage. Das ist teurer und für ein Chromebook überdimensioniert. Wer jedoch für die nächsten Jahre auf der sicheren Seite sein will, hat immerhin die Wahl. Wir empfehlen die preiswerte Pentium Gold-Version, die unseres Erachtens den meisten Nutzern genügen wird.

Acer Chromebook 13 CB713: je nach Wunsch, von Pentium Gold bis i5-8250U
Acer Chromebook 13 CB713: je nach Wunsch, von Pentium Gold bis i5-8250U (Testgerät).

Mit dem Pentium Gold ist Acers Chromebook 13 (Einsteigerversion) besser aufgestellt als Modelle mit Celeron N4000. Aktuell sichten wir in den Shops hauptsächlich diese Pentium Gold Version unseres Testsiegers.

Design und Verarbeitung

Das Chromebook von Acer gehört zu den hochwertigeren Modellen. Das sieht und fühlt man an der Verarbeitung vom ersten Augenblick an. Das Alugehäuse ist solide konstruiert, was man an der Verwindungsfestigkeit von Base und Deckel bemerkt. Die Scharniere halten den Bildschirm fest in seiner Position, es gibt beim Hantieren kein Nachwippen.

Die Tastatur des Acer Chromebooks ist mit einer Tastenbeleuchtung bestückt. Das hilft bei dunklen Arbeitsumgebungen ungemein. Die großen Tasten haben einen deutlichen Druckpunkt und einen festen Anschlag. Das führt zu einem angenehmen, deutlichen Schreibfeedback. An diese Tastatur konnten wir uns sehr schnell gewöhnen.

Bei den Anschlüssen fährt Acer alles auf, was modern und nötig ist. Das Gerät hat zwei USB Type-C-Anschlüsse. Daneben gibt es noch einen großformatigen Type-A-Anschluss, also den klassischen USB-Stecker. Ein HDMI-Port ist zwar nicht vorhanden, dafür unterstützt der Type-C aber DisplayPort. Darüber können Sie 4K-Displays mit 60 Hertz ansteuern. Mit einem Adapterkabel können Sie also Ihre DisplayPort-, HDMI-, DVI- und VGA-Monitore verbinden.

Acer Chromebook 13 CB713: Tastatur mit Beleuchtung
Acer Chromebook 13 CB713: HDMI via Type-C USB – Per Adapter kann ein externer Monitor angeschlossen werden.

Bildschirm

Der Bildschirm des Acer hat uns am besten gefallen, vor allem wegen der sehr guten Helligkeit aber auch wegen der hohen Auflösung von 2.256 × 1.504 Bildpunkten. Der 13,5-Zoller ist für die produktive Arbeit mit dem 3:2 Format besonders gut geeignet. Wir hatten die Acer Chromebook 13 Variante mit Touchscreen im Test. Die Bedienung von Websites mit dem Finger ist hin und wieder nützlich. Ob Sie das wirklich brauchen, müssen Sie selbst entscheiden. Ist die Antwort nein, entscheiden Sie sich einfach für ein Non-Touch-Modell des Acer mit gleicher Auflösung.

Speicher und Akkulaufzeit

Anders als bei Windows-Laptops gibt es bei Chromebooks so gut wie keine Software-Anpassungen durch den Hersteller des Gerätes. Es gibt keine vorinstallierte Antivirensoftware und keine herstellerspezifischen Tools, etwa für Audio, Updates oder Leistung.

Der Massenspeicher ist bei Chromebooks ein eher untergeordnetes Thema, die 64 Gigabyte unseres Acer Chromebook 13 sind da schon fast die Luxusklasse. Der lokale Massenspeicher kann – bei fast allen Chromebooks – nicht erweitert werden, die eMMC-Chips sind fest verlötet.

Der 13,5-Zoller hat einen aktiven Lüfter. Dieser ist meistens inaktiv, dann ist das Gerät lautlos. Sofern wir hochauflösende Inhalte streamen oder Browser-Benchmarks laufen lassen, schaltet sich der Lüfter ein. Doch selbst dann bleibt er angenehm ruhig.

Im Test ermittelten wir eine Akkulaufzeit von sieben Stunden beim Surfen über verschiedene Websites, auch mit multimedialen Inhalten. Zum Aufladen des Akkus benötigt das Acer 1,25 Stunden.

Acer Chromebook 13 CB713 im Testspiegel

Die Kollegen von ZDNet hatten die leistungsstarke Version mit Core i5-8250U und 16 Gigabyte RAM im Test. Sie loben einerseits die Leistung und andererseits die Anschlüsse. Kritik gibt es für den manchmal hörbaren Lüfter.

Mit dem Chromebook 13 CB713-1W-50YY bietet Acer ein leistungsfähiges Notebook auf Basis von Chrome OS. Die Performance ist dank der Verwendung eines Core i5-8250U und 16 Gigabyte RAM entsprechend gut. Die Anbindung eines 4K-Monitors gelingt mit 60 Hertz optimal.

Weitere Testberichte für das Chromebook 13 gibt es aufgrund seiner Neuheit bislang noch nicht, wir werden diese nachreichen, sobald Sie erscheinen.

Alternativen

Wer ein Chromebook einer anderen Preisklasse sucht oder bestimmte Ansprüche an das Gerät hat, wird vielleicht bei unseren weiteren Empfehlungen fündig.

Mega-Laufzeit

Asus Chromebook Flip C434TA

Test Chromebook: Asus Chromebook Flip C434TA
Modernes, superflaches Design – es ist variabel durch die Tablet-Option und hat hervorragende Akkulaufzeiten.

Unsere Empfehlung ist gut, doch eines kann sie nicht: wie ein Tablet benutzt werden. Wer diese Flexibilität in einem hochwertigen, schicken Convertible sucht, dem könnte das Asus Chromebook Flip C434TA gefallen.

Das Asus Flip setzt auf ein schickes, schlankes, silbernes Metallgehäuse, das trotz eines 14-Zoll-Bildschirms etwa die Ausmaße eines 13,3-Zoll-Geräts besitzt. Der von daher schlanke Displayrahmen schaut sehr modern aus. Bei der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, die Spaltmaße stimmen und die Stabilität ist gut.

Dreierlei Eingabegeräte hat das Chromebook Flip, den Touchscreen, die Tastatur und das ClickPad. Die Tasten geben während des Tippens leicht nach, der Hubweg ist kurz. Was der Alltagstauglichkeit etwas schadet, das ist der durchsichtige Tastenaufdruck. Dieser ist zwar gut bei der Verwendung mit Tastenbeleuchtung, im Hellen jedoch und besonders bei Tageslicht können wir die Beschriftung schlecht erkennen. Die Beleuchtung bietet fünf Helligkeitsstufen.

Wartungsmöglichkeiten hat das Flip keine, obgleich die Unterschale demontiert werden kann. Sämtliche Komponenten, wie Arbeitsspeicher, WLAN-Modul und Massenspeicher sind auf die Platine gelötet. Damit bleibt man für immer auf 64-Gigabyte-Speicher festgenagelt. Dieser lokale Speicher kann über eine MicroSD erweitert werden. Speicherkarten werden recht flink gelesen.

Mit dem Intel Core m3-8100Y besitzt das Flip einen recht aktuellen Prozessor der achten Generation (von 2018). Ein Core »m« wird immer dann verwendet, wenn bestmögliche Leistung bei geringster Abwärme gesucht wird. Solche Prozessoren werden daher in Premium-Geräten wie HP ProBook x360, Google Pixelbook Go oder Microsoft Surface Pro eingesetzt.

Chromebook Test: Chromebooks Asusflipc434ta
Asus Chromebook Flip C434TA: aktueller Core m3 – ähnliche Leistung wie ein Pentium Gold, stärker als ein Celeron.

Die Rechenleistung des dünnen Flip C434TA ist nicht exorbitant, sie liegt auf dem Niveau eines Intel Pentium Gold 4415U, wie er im wahlweise im Testsieger verbaut wird. Doch der Core m3-8100Y kann seine Leistung skalieren, er hat einen Turbo. Er ist daher im Durchschnitt und vor allem im Leerlauf viel sparsamer als ein Pentium, der ohne Turbo auskommt.

Anders gesagt: An der Steckdose spielt es kaum eine Rolle, ob Pentium Gold oder Core m3. Im Akkubetrieb spielt der m3 jedoch seine Stärken aus und sorgt für mehr Laufzeit. Doch egal wie sie den Flip C434TA betreiben, Sie profitieren von seiner Lautlosigkeit, er kommt ohne eine aktiven Lüfter aus.

Wir ermitteln im Test eine praxisnahe Laufzeit von knapp zehn Stunden. Wir haben Webseiten aufgerufen und einfache Videos abgespielt. Die Helligkeit war dabei drei Stufen reduziert.

Chromebook Test: Chromebooks Asusflipc434ta
Asus Chromebook Flip C434TA: spiegelnder Touch-Bildschirm.

Ein Minuspunkt für die Mobilität ist das reflektierende 14-Zoll-Touchscreen. Es hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. In Verbindung mit der nicht besonders starken Helligkeit fallen störende Spiegelungen der Umgebung besonders stark aus. Die Farbdarstellung wirkt ausgewogen, der Bildschirm hat keinen Blaustich.

Die kleinen Lautsprecher sorgen für einen dünnen Klang, dem es an Bass fehlt. Die maximale Lautstärke fällt gering aus. Das war bei solchen flachen Geräte-Dimensionen zu erwarten.

Interessant für den Alltag: DisplayPort via USB-C ist möglich, per Adapter kann also ein entsprechender Monitor an gestöpselt werden. Außerdem wird das Asus Flip über diesen Port auch mit Strom versorgt und aufgeladen (Power Delivery).

Das Hybrid-Chromebook Flip C434TA hat einen stolzen Preis, zirka 650 Euro sind kein Pappenstiel. Es hat dafür einiges zu bieten, doch wir halten den Testsieger Acer Chromebook 13 CB713 für besser: Mehr Auflösung, gleiche Rechenleistung (auch mit Pentium Gold) und eine nur zwei Stunden kürzere Laufzeit bei einem deutlich kleineren Preis. Wenn es jedoch auf den Tablet-Modus ankommt, kommt das Chromebook Flip C434TA ins Spiel.

Gut & Günstig

Lenovo Chromebook S340-14T

Chromebook Test: Bildschirmfoto 2020 03 11 Um 10.59.16
Das Display des Lenovo ist entspiegelt und mit Touch ausgestattet.

Lenovos Chromebook S340-14T ist für preisbewusste Käufer, die ein technisch modernes Gerät suchen, aber in Sachen Verarbeitung und Optik auch mit der zweiten Wahl zufrieden sind.

Das Chromebook kommt in einem einfachen, griffigen Kunststoffgehäuse daher. Sie haben die Wahl zwischen Schwarz und Dark Orchid (Dunkle Orchidee). Lenovos Chromebook ist vergleichsweise schlank, neben einem flachen Chromebook Flip C434TA wirkt es aber fast schon wieder dick.

Chromebook Test: Chromebooks Lenovos340 14t
Lenovo Chromebook S340-14T: einfaches Kunststoffgehäuse, nicht sonderlich verwindungsfest aber okay.

Die Stabilität des Lenovo ist nicht die beste, das Gehäuse ist etwas biegsam. Offenkundige Verarbeitungsmängel gibt es aber keine. Eine Wartungsklappe hat der 14-Zoller nicht. Warum auch, die vier Gigabyte Arbeitsspeicher sind verlötet, die 64-Gigabyte-Festspeicher ebenfalls.

Üppig schaut es bei den Anschlüssen aus: Ganze vier USB-3.2 Anschlüsse (2x Typ A, 2x Typ C) sind an Bord. Die beiden Typ-C-Steckplätze dienen der Energieversorgung als auch als Videoausgang (DisplayPort per USB-C, mit separatem Adapter).

Die unbeleuchtete Tastatur gibt etwas nach und hat einen mittleren Hub und einen klaren Druckpunkt. Unterm Strich ist sie alltagstauglich. Nach dem ClickPad die dritte Eingabemethode ist das Touchscreen unter dem entspiegelten Display. Dies ist eine Seltenheit, denn normalerweise sind Touchscreens immer glänzend.

Leider ist der Full-HD-Bildschirm nicht besonders hell und auch nicht sehr kontrastreich. Dennoch handelt es sich um ein blickwinkelstabiles IPS-Panel.

Chromebook Test: Chromebooks Alle
Nur das Lenovo Chromebook S340-14T ist entspiegelt!

Der verbaute MicroSD-Kartenleser ist von der eher langsamen Sorte. Das trifft auch auf den Prozessor und den eMMC-Speicher zu. Der Celeron N4000 ist gerade mal halb so schnell wie ein Pentium Gold 4417U oder ein Core m3-8100Y.

Fürs Surfen, Video-Unterhaltung und Google-Dokumente reichen die Kapazitäten aber aus, man sollte dem Lenovo-Chromebook nur nicht 20-Browser-Tabs mit medialen Inhalten zumuten. Spiele sind für die lahme integrierte Grafik kein Thema, es sei denn einfache Browser-Games aus dem Play-Store.

Wenn schon wenig Rechenleistung, dann wenigstens lautlos. Das Lenovo S340 kann das bieten und wird dabei noch nicht einmal über Gebühr warm.

Die kleinen Lautsprecher erzeugen einen akzeptablen Klang, der kaum Bass hat. Für Filme Unterwegs sollte man daher Kopfhörer nutzen, kabelgebunden oder per Bluetooth. Mit Videos und Web-Browsing kommen wir auf eine Laufzeit von knapp acht Stunden, das kann sich sehen lassen.

Lenovo tritt mit dem Chromebook S340-14T für circa 350 Euro preisaggressiv auf und spricht alle an, die weniger als 400 Euro für Ihr neues Chromebook ausgeben wollen. Dafür bekommen Sie nicht die bestmögliche Verarbeitung & Leistung, aber einen mattes Full-HD-Bildschirm sowie gute Laufzeiten von bis zu acht Stunden.

Außerdem getestet

Acer Chromebook 11 CB5-132T-C4LB

Der kleine Bruder des Testsiegers, das Acer Chromebook 11 CB5, richtet sich an alle, die Ihren Laptop-Formfaktor auch gerne mal in ein Tablet umwandeln möchten. Der 11,6 Zoller hat ein 360-Grad-Scharnier, der Bildschirm kann also komplett auf die Rückseite geklappt werden. In diesem Zustand ist die Tastatur nicht mehr aktiv und das Gerät kann wie ein »dickes« Tablet verwendet werden. Leider löst der Bildschirm des Chromebook 11 nur in HD auf (1.366 × 768 Pixel). Das ist deutlich weniger als Full-HD oder 3K. Zu den Vorteilen gehört die Lautlosigkeit des Geräts, der Celeron benötigt keinen Lüfter.

Leider ist die Liste der Nachteile lang: Das Chromebook 11 CB5 hat kein Type-C USB und hinsichtlich der Leistungsklasse gibt es keine Alternativen zum Celeron. Das ist beim Testsieger von Acer anders, der kann auch mit anderen Prozessoren bis hin zu Core i5 erworben werden.

Das weiße Kunststoffgehäuse schaut auf den ersten Blick zwar ganz niedlich aus, doch es ist nicht sonderlich verwindungsfest und wirkt billig. Zudem ist die weiße Oberfläche sehr schmutzempfindlich, hier wird häufiges Putzen nötig sein. Hinzu kommt ein vergleichsweise dunkles Display sowie Eingabegeräte mit einem geringen Feedback. Unterm Strich halten wir das weiße Chromebook 11 CB5 nicht für empfehlenswert. Legen Sie lieber etwas drauf und erwerben Sie ein deutlich besser konstruiertes Gerät mit mehr Anschlüssen, wie z.B. unseren Testsieger.

HP Chromebook 14 G5 (3VK05EA#ABD)

Für HPs Chromebook 14 G5 können wir keine Empfehlung aussprechen. Zu den wenigen Vorteilen gehört der Bildschirm mit Full-HD-Auflösung sowie die beleuchtete Tastatur. Dann hört es aber auch schon auf. Wie beim Acer Chromebook 11 CB5 steht den Käufern nur die Celeron-Leistungsklasse zur Verfügung. Es handelt sich um einen veralteten Celeron-Chip von 2016! Das halten wir nicht für sonderlich zukunftssicher. Das Kunststoffgehäuse ist nicht besonders verwindungsfest und das Chromebook bietet weder HDMI noch DisplayPort via Type-C. Hinzu kommt eine klapprige Tastatur, auf der wir nur ungern lange E-Mails tippen möchten.

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Kommentare

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Michael
Michael

Das empfohlene Chromebook ist ohne BS. Kein Betriebssystem. Jedenfalls bei Amazon. War wirklich neugierig, suche Chromebook mit höherer Bildschirmauflösung. Die nützt mir hier auch nichts, weil kein Chrome OS drauf ist.

Redaktion
Redaktion

Beim Asus hatte sich ein falscher Produktlink eingeschlichen. Wir haben den Fehler korrigiert.

s2Hawk2s
s2Hawk2s

Hallo,

ich fände es klasse wenn der Test aktuallisiert würde,es hat sich ja einiges auf dem Markt getan.