Das beste Convertible-Notebook

Test Convertible-Notebooks - Testsieger: Acer Aspire Switch Alpha 12

Das beste Convertible-Notebook ist das Acer Aspire Switch Alpha 12. Der 12-Zoller verspricht nicht nur das Beste aus der Laptop- und der Tablet-Welt, er hält es auch. Das Alpha 12 ist absolut leise, denn es hat keinen Lüfter, trotzdem ist es fast so schnell wie ein Notebook.

Convertible-Notebooks sind praktisch, weil man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt – man hat ein Notebook und bei Bedarf ebenfalls ein Tablet. Je nachdem, wie diese Mischung umgesetzt wurde, ist der Doppelpack mehr oder weniger praktisch im Alltag.

Preislich lohnt es sich auf jeden Fall, wenn man sowieso mit dem Gedanken spielt, sich beide Geräte einzeln zu kaufen. Wir haben vier Modelle getestet und können sagen, dass es nicht immer gleich teuer sein muss.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Acer Aspire Switch Alpha 12

Test Convertible-Notebook: Aspire Switch Alpha 12
Das Acer hat alles was man sich von einem Convertable wünscht - leider hapert es an der Akkulaufzeit.
Amazon€ 771,00

von 4 Lesern gekauft

Die innovative LiquidLoop-Kühlung ohne lärmenden Lüfter verschafft dem Acer Aspire Switch Alpha 12 einen klaren Konkurrenzvorteil: Endlich steht echte Laptop-Leistung in einem handlichen Tablet zur Verfügung. Das schafft kein anderes Gerät zu diesem Preis. Dafür muss man allerdings eine relativ schwache Laufzeit von gut fünf Stunden in Kauf nehmen.

Mobility Experte

Microsoft Surface Pro 4

Test Convertible-Notebooks: Microsoft Surface Pro 4 + Type Cover 128 GB, Core m3
Acht Stunden Laufzeit, Leichtgewicht aber keine Laptop-Leistung in der m3-Variante.

Teuer aber trotzdem empfehlenswert ist das Microsoft Surface Pro 4. Zu bieten hat dieses Convertable ein tolles Display, einen Eingabestift und eine enorm hohe Akkulaufzeit von acht Stunden. Dazu ist es mit knapp 800 Gramm auch noch sehr leicht und damit perfekt für den mobilen Einsatz geeignet. Unser Testsieger hat zwar definitiv mehr Leistung, wen das aber nicht stört, der trifft eine sehr gute Wahl mit dem Surface Pro 4.

Mobil mit LTE-Modem

HP Spectre x2

Test Convertible-Notebooks: HP Spectre x2 12
Mehr Laufzeit und mit SimCard-Einschub aber weniger Leistung.

Keine Preise gefunden.

Wenn Sie auf mehr SSD-Speicher, mehr Arbeitsspeicher und mehr Anschlüsse Wert legen, dann können wir Ihnen das HP Spectre x2 empfehlen. HP spendiert eine beleuchtete Tastatur, gute Kameras und ebenfalls den sparsamen Core m – hier würden wir zum günstigeren m3 raten. Das HP hat eine geringere Auflösung als unser Testsieger, kann sich ansonsten aber durchaus sehen lassen.

Zubehör-Meister

Lenovo Miix 700

Test Convertible-Notebooks: Lenovo Miix 700
Kommt mit Tastaturdock und ActivePen und schafft sieben Stunden Laufzeit.

Sollten Sie damit liebäugeln, einen externen Monitor an Ihr Convertable anzuschließen, dann ist das Lenovo Miix 700 einen Blick wert. Als einziges Notebook in diesem Test hat es diesen Anschluss. Des Weiteren kann man das Lenovo auch als LTE-Variante bekommen, leistungstechnisch bleibt es aufgrund des sparsamen Prozessors aber hinter unserem Favoriten zurück. Die Display-Auflösung ist hoch, doch leider ist das Bild ein wenig dunkel.

Vergleichstabelle

TestsiegerMobility ExperteMobil mit LTE-ModemZubehör-Meister
Modell Acer Aspire Switch Alpha 12 Microsoft Surface Pro 4 HP Spectre x2 Lenovo Miix 700
Test Convertible-Notebook: Aspire Switch Alpha 12Test Convertible-Notebooks: Microsoft Surface Pro 4 + Type Cover 128 GB, Core m3Test Convertible-Notebooks: HP Spectre x2 12Test Convertible-Notebooks: Lenovo Miix 700
Pro
  • Kühlung ohne lärmenden Lüfter
  • Solide Verarbeitung
  • Schöne Optik
  • Sehr leicht
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gutes Display
  • Mehr SSD-Speicher, Arbeitsspeicher und Anschlüsse
  • Mit Anschluss für externen Bildschirm
  • Gute Akkulaufzeit
  • Mit Dock und ActivePen
Contra
  • Schwache Akkulaufzeit
  • Lautsprecher könnten besser sein
  • Weniger Leistung als unser Testsieger
  • Relativ teuer
  • Weniger Leistung
  • Geringere Auflösung als Testsieger
  • Display nicht ganz so gut wie beim Testsieger
  • Nicht ganz so stabil und hochwertig verarbeitet
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten   Technische Daten anzeigen

Verschiedene Wege

Convertible-Notebooks sind eine Mischung aus Laptop und Tablet, sie können sowohl im Tablet-Modus als auch im Laptop-Modus genutzt werden. Der Weg dorthin ist technisch unterschiedlich: Es gibt 360-Grad-Gelenke, Dreh-Kipp-Scharniere oder Andock-Tastaturen.

360-Grad-Gelenke und Dreh-Kipp-Scharniere haben den Nachteil, dass die Tastatur immer am Gerät bleibt. Dadurch ist es schwerer und unhandlicher als ein Tablet, von den nach unten gewendeten Tastaturen mit dem schlechten Tragekomfort ganz zu schweigen.

Zwar haben sich 360-Grad-Convertibles wie die Yoga-Serie von Lenovo bis dato bewährt, denn mit ihren normalen Laptop-Prozessoren stellen sie Notebook-Leistung im Tablet-Format zur Verfügung. Die Geräte sind aber alles andere als handlich, leicht und kompakt.

Verschiedene Wege vom Notebook zum Tablet

Mit dem Surface Pro 4 von Microsoft hat sich der Anspruch an Convertibles verändert: Es ist in erster Linie ein Tablet mit Standfuß, das mit einem optionalen Keyboard bestückt werden kann, keine komplizierten Gelenke stören die Mobilität. Wer über 1.000 Euro investiert, der kann das Surface Pro 4 sogar mit einem leistungsstarken Core i5 oder i7 Prozessor erwerben.

Microsoft war mit dem Surface Pro 4 sehr erfolgreich, und so drängten schnell Konkurrenten wie das HP Spectre x2 12 oder das Lenovo IdeaPad Miix 700 in den Markt. HP und Lenovo entschieden sich, anders als Microsoft, für eine komplett lüfterlose Serie mit Intels Core m Prozessoren. Das Konzept bleibt ansonsten dasselbe wie beim Surface Pro 4: Tablet mit Ausklapp-Standfuß und flache Docking-Tastatur, die magnetisch am Tablet festmacht.

HP spectre x2 12 und Lenovo IdeaPad Miix 700 sind ausgereifte Convertibles, unser Favorit ist aber ein anderes: Das Acer Aspire Switch Alpha 12 bietet deutlich mehr Rechenleistung – und ist obendrein günstiger.

Unser Favorit: Acer Aspire Switch Alpha 12

Mit dem Aspire Switch Alpha 12 schafft Acer erstmals, woran sich andere Hersteller bisher die Zähne ausgebissen haben: ein lüfterloses Tablet, das bei normaler Beanspruchung nicht seine Leistung drosselt und es dadurch mit Laptops aufnehmen kann. Außerdem steckt in dem solide verarbeiteten Gehäuse ein toller 3K-Bildschirm mit 2.160 x 1.440 Pixeln. Und die Tastatureinheit gehört ebenfalls zum normalen Lieferumfang.

Testsieger

Acer Aspire Switch Alpha 12

Test Convertible-Notebook: Aspire Switch Alpha 12
Das Acer hat alles was man sich von einem Convertable wünscht - leider hapert es an der Akkulaufzeit.
Amazon€ 771,00

von 4 Lesern gekauft

Leistung ohne Lüfter

Acers LiquidLoop-Cooling-System kühlt den Standard-Notebook-Prozessor Intel Core i5-6200U so effektiv, dass Acer auf einen Lüfter verzichten kann. Der leistet dann auch, was er leisten soll: Die Rechenleistung kann konstant abgerufen werden, ohne ein Einbrechen der CPU-Taktung.

Selbstverständlich ist das seit der Einführung von Intels Turbo-Boost nicht. Jedes Notebook, Convertible oder Tablet reguliert im Rahmen von Herstellervorgaben und Kühlfähigkeiten seinen CPU-Takt selbst. Droht eine Überhitzung, dann geht die Taktfrequenz in den Keller. Aufgaben können dann nicht mehr so schnell abgearbeitet werden, Kopiervorgänge dauern länger, und Programmstarts werden zäh.

Das HP Spectre x2 12 leidet schon bei normaler Beanspruchung unter dieser Drosselung. Das Aspire Switch Alpha 12 musste in unserem Test dagegen keine relevanten Leistungseinbrüche verzeichnen.

Wie warm wird das Switch Alpha 12? Hohe, dauerhafte Belastung lässt die Temperatur schon mal knapp über 50 Grad klettern, aber nur punktuell und in eher unrealistischen Dauerlast-Einsätzen. Wenn der 12-Zoller oft im Leerlauf verharrt, dann sind es im Durchschnitt 30 Grad.

Auch ohne Lüfter konstante Rechenleistung

So kühl sind sonst nur die Konkurrenten mit den sparsamen, aber leistungsschwachen Core-m-Prozessoren. Für die aufgebotene Leistung ist das Aspire Switch Alpha 12 also ausgesprochen kühl unterwegs.

Ausstattung und Verarbeitung

Auch wenn uns in erster Linie die Leistungsbereitschaft des Switch Alpha 12 imponiert, hat es außerdem eine solide Verarbeitung und eine wertige Optik zu bieten. Die Tablet-Einheit allein wiegt allerdings ganze 920 Gramm, das ist relativ schwer, das Spectre x2 12 kommt auf nur 850 Gramm.

Die Rückseite besteht aus Aluminium, der Standfuß aus Leichtmetall. Die Verarbeitung ist top, das Design schlicht, funktional und elegant.

Die Anschlüsse sind mit USB-3.0- und USB-3.1-Typ-C vielfältig, hinzu kommt die drahtlose WiGig-Docking-Station von Acer, die separat erworben werden kann. Ohne Kabel können dann Bildschirme oder externe Massenspeicher angesteuert werden. Möglich macht dies das leistungsstarke Dual-Band MIMO-Funkmodul von Qualcomm.

Die schmale Chiclet-Tastatur eignet sich auch für Vielschreiber, denn Hubweg und Anschlag fallen angemessen aus. In Verbindung mit dem relativ großen Clickpad mit integrierten Tasten stehen damit die Eingabegeräte eines Notebooks zur Verfügung. Bei Dauerbenutzung kann die Tastatur flach auf den Tisch gelegt werden, das durch den Hohlraum hervorgerufene Klappern verschwindet dann.

Die Verarbeitung ist top, genauso wie das Display

Ein Stylus Pen kann optional dazu gekauft werden – oder man erwirbt gleich ein entsprechendes Bundle, das es ab 850 Euro gibt. Das wird vor allem Studenten oder berufliche Nutzer freuen, denn mit dem Eingabestift kann man erheblich genauer arbeiten als mit dem Finger. Zudem erlaubt er mit seinen 256 Druckstufen kreatives Arbeiten – fast wie mit einem echten Bleistift.

Der hochauflösende 3K-Bildschirm kann es mit den Besten der Besten aufnehmen: tiefdunkles Schwarz durch einen hohen Kontrast, fast 100 Prozent AdobeRGB-Farbraumabdeckung und eine hohe Helligkeit. Hier gibt es nichts zu meckern.

Schwächen?

Die größte Schwäche des Switch Alpha 12 ist sicherlich die eher geringe Akkulaufzeit von nur gut fünf Stunden, selbst bei reduzierter Helligkeit beim Surfen im Web.

Wer länger ohne Steckdose auskommen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Unsere Alternativen liefern längere Akkulaufzeiten – zu einem höheren Preis: Das Surface Pro 4 schafft acht Stunden, selbst das Modell mit Core i5 und Lüfter glänzt mit sieben Stunden. Das HP Spectre x2 12 läuft im gleichen Test-Szenario sechs Stunden, das Lenovo IdeaPad Miix 700 packt ebenfalls gut sieben Stunden.

Auch die Lautsprecher sind leider nicht erste Wahl, im Test betonten sie die Höhen übermäßig und Musik war nicht besonders angenehm zu hören.

Auch gewährt Acer leider nur ein Jahr Herstellergarantie und bietet bis dato über seine Partner noch keine Garantieerweiterungen an.

Wartungsarbeiten sind beim Switch Alpha 12 ebenfalls nicht möglich, das trifft aber auch auf alle Konkurrenten zu. Arbeitsspeicher, SSD und Prozessor sind hier immer fest verlötet.

Acer Switch Alpha 12 im Testspiegel

Das Acer Switch Alpha 12 ist brandaktuell, weshalb nur wenige Redaktionen bisher einen Test auf die Beine gestellt haben. Golem ist rundum beeindruckt:

»Das Acer Switch Alpha 12 erreicht […] tatsächlich die Rechenleistung eines Notebooks und wirkt als Arbeitsgerät sehr vielversprechend. Auf der Couch, dem Küchentisch oder bei kurzen Online-Shopping-Touren überzeugt auch der Tablet-Aspekt.«

Wie uns gefällt den Testern sowohl die Verarbeitung wie auch die Tastatur, aber auch sie rügen die schwachen Lautsprecher:

»Das Switch Alpha 12 hat eine saubere Verarbeitung, hochwertige Materialien im gelungenen Mix und mit USB Type C auch die Anschluss-Bereitschaft eines Arbeitsgeräts. Das scharfe und kontrastreiche 12-Zoll-IPS-Display überzeugt, die beiden Frontlautsprecher schwächeln dagegen ein wenig.«

Ein rundes Produkt, das findet auch Notebookcheck und vergibt die Gesamtnote »gut« mit 87 Prozent.

Tester Nino Ricchizzi ist unter anderem von der LiquidLoop-Kühlung sehr angetan und meint:

»Der Hersteller schafft mit dieser Kühlungsvariante möglicherweise eine zukunftsweisende Technik für dünne Notebooks und Tablets.«

So fällt auch das Fazit von Notebookcheck höchst positiv aus:

»Wir haben Gefallen am neuen Acer Switch Alpha 12 gefunden, das für 800 Euro nicht nur eine günstige Alternative ist, sondern auch in manchen Bereichen eine bessere: Denn störende Lüftergeräusche waren gestern.«

Alternativen

Was die Leistung angeht, gibt es zur Zeit kein besseres Convertible als das Acer Aspire Alpha 12. Wem es dagegen auf längere Akkulaufzeit ankommt, der sollte einen Blick auf die drei bereits erwähnten Alternativen werfen.

Mobility Experte

Microsoft Surface Pro 4

Test Convertible-Notebooks: Microsoft Surface Pro 4 + Type Cover 128 GB, Core m3
Acht Stunden Laufzeit, Leichtgewicht aber keine Laptop-Leistung in der m3-Variante.

Mit allen Wassern gewaschen, doch leider sehr teuer ist das Microsoft Surface Pro 4: Es kostet im Bundle mit der Type-Cover-Tastatur mindestens um die 1.000 Euro.

Ohne Tastatur ist man ab 800 Euro dabei, dafür bekommt man zwar einen sparsamen, aber auch leistungsschwachen Core m3 nebst 4-Gigabyte-Arbeitsspeicher. Wer mehr Leistung für weniger Geld will, ist mit unserem Favoriten besser beraten.

Warum wir den Einsteiger Surface Pro 4 dennoch als Alternative empfehlen? Nun, die Laufzeit von acht Stunden im realen Betrieb ist ungeschlagen – und das mit einem geringen Gewicht von nur 766 Gramm.

Hinzu kommt ein erstklassiges Display mit hoher Helligkeit, starkem Kontrast und bester Farbgenauigkeit. Der Eingabestift gehört bei Microsoft zum Standard-Zubehör, also auch bei der günstigsten Variante. Die Verarbeitung ist sehr gut, das Design ansprechend, und auch die Lautsprecher können sich hören lassen. Microsoft bietet zudem eine zweijährige Garantie.

Wer auf bestmögliche Laufzeit aus ist und auf höhere Leistung verzichten kann, für den ist der Microsoft Surface Pro 4 mit Type Cover und Core m3-Prozessor eine gute Wahl.

Mobil mit LTE-Modem

HP Spectre x2

Test Convertible-Notebooks: HP Spectre x2 12
Mehr Laufzeit und mit SimCard-Einschub aber weniger Leistung.

Keine Preise gefunden.

Wer lieber einen größeren SSD-Speicher, mehr Arbeitsspeicher und moderne Anschlüsse wie Type-C USB-3.0 haben will, ist beim HP Spectre x2 besser aufgehoben. Das Spectre x2 12 ist HPs Angriff auf den Surface Pro 4.

Auch HP entscheidet sich für den sparsamen Core m, entweder als m3 oder als m7. Wir raten zum günstigeren m3-Modell, denn im Test drosselte der Core m7 schon bei normaler Belastung so stark, dass er seine theoretische Leistung gar nicht entfalten konnte.

Die Stärken des HP Spectre x2 12 sind seine beleuchtete Tastatur, sein breites ClickPad mit deutlichem Hubweg und knackigem Druckpunkt sowie die guten Kameramodule inklusive rückseitiger Real-Sense Kamera. Insgesamt ist die Performance in Ordnung, wenngleich das Core m7-Modell, wie bereits gesagt, im Test stark drosselt.

Die Auflösung ist mit Full-HD geringer als beim Acer Aspire Switch Alpha 12, LTE-Mobilfunk und zwei Type-C USB-Anschlüsse wetzen diesen Nachteil aber wieder aus. Die Kombination aus variablem Standfuß, guten Eingabegeräten, einem sauber aufnehmenden Mikrofon und tollen Kameras macht das Spectre x2 12 tauglich für alle, die wenig Leistung benötigen, aber viel Arbeitskomfort genießen wollen.

Aufgepasst: Produktbeschreibungen von Online-Shops schreiben oft von einem «Lüfter”, das Spectre x2 12 hat aber keinen.

Ebenfalls verwirrend: HP verkauft die m3- und die m7-Version zum gleichen Preis von derzeit knapp 1.300 Euro. Der Unterschied liegt im Detail: Die von uns empfohlene m3-Variante ist mit nur 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, aber mit einem LTE-Modem bestückt. Die m7-Version hat 8 Gigabyte Speicher, dafür aber kein LTE. Die SSD ist bei beiden Varianten 256 Gigabyte groß.

Zubehör-Meister

Lenovo Miix 700

Test Convertible-Notebooks: Lenovo Miix 700
Kommt mit Tastaturdock und ActivePen und schafft sieben Stunden Laufzeit.

Das Lenovo Miix 700, ebenfalls mit Core m gerüstet, hat seine Leistung besser im Griff als das HP Spectre x2 12, dennoch bleibt der sparsame m5-Prozessor deutlich hinter unserem Favoriten Acer Aspire Switch Alpha 12 zurück.

Das Gehäuse ist nicht ganz so hochwertig und stabil, dafür sind die Akkulaufzeiten mit über sieben Stunden besser als beim Alpha 12.

Lenovo bietet Miix-700-Varianten, die ein LTE-Modem an Bord haben, dafür mangelt es an einem Type-C USB-Anschluss. KeyboardDock und Active Pen gehören zum Lieferumfang – für 1.300 Euro sollte man das aber auch erwarten.

Das Display löst hoch auf, ist aber nicht ganz so perfekt wie beim Alpha 12 und beim Surface Pro 4. Es mangelt ein klein wenig an Helligkeit, und die Farbdarstellung ist – ohne Kalibrierung – relativ schlecht. Eine Besonderheit ist die SSD im M.2-Format, die sich im Bedarfsfall gegen ein größeres Modell austauschen lässt.

Das Lenovo Miix 700 hat als einziges Convertible-Notebook in diesem Vergleich einen Micro HDMI-Anschluss für einen Bildschirm, HP Spectre x2 12 und Aspire Switch Alpha 12 haben dagegen gar keinen Steckplatz für externe Monitore.

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