Digital Radio Test: Digitalradio Stationaer
test
Letztes Update: 26.5.2021

Das beste Digitalradio

Wir haben 26 Digitalradios getestet. Das beste Digitalradio für zu Hause ist für uns das TechniSat Digitradio 4. Es hat ausgezeichnete Empfangseigenschaften für DAB+ und UKW und liefert einen sehr guten Klang. Außerdem können Sie Ihr Smartphone per Bluetooth anschließen. Unterwegs ist das Lenco PDR-050 für uns das beste Digitalradio. Es ist leicht und kompakt, sehr gut ausgestattet und bietet mit seinem eingebauten Akku für etliche Stunden sehr guten Radioempfang.

Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 26. Mai 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

27. November 2020

Bei den mobilen Geräten sind das Albrecht DR 750, das CR-M10DAB und das R-ST50DAB von Kenwood, sowie die beiden baugleichen Xoro DAB 142 und Pearl DOR-225 hinzugekommen. Unsere Empfehlungen sind allerdings nach wie vor aktuell.

Weitere Updates

Seit den 30er Jahren ist es aus den meisten Haushalten kaum mehr wegzudenken – das Radio. Wenn man die Zeitung als Hardware betrachten will, war es das erste Software-basierte Informationsmedium. Ob im Wohnzimmer, in der Küche, als Radiowecker oder auch lange schon als mobiles Kofferradio, dieser Mix von Information und Unterhaltung direkt und unmittelbar ist längst ein Teil unserer Kultur geworden.

Allen Unkenrufen zum Trotz hat das Video den Radio-Star nicht gekillt, das Radio ist lebendiger und präsenter denn je, hat sogar an Vielfältigkeit zugenommen und muss sich noch längst nicht dem bewegten Bild geschlagen geben. Dabei gelingt dem Radio, was bislang noch wenigen Medien geglückt ist: Neben der großen, weiten Welt macht das Radio auch einen bunten Strauß aus Unterhaltung und Informationen aus der Region zugänglich.

Von UKW zu DAB+

An die eher bescheidene Klangqualität der ersten Rundfunkübertragungen kann sich wohl kaum noch jemand erinnern, bereits Ende der 40er Jahre nahmen die UKW-Sender (UKW = Ultrakurzwelle) in Deutschland den Betrieb auf und konnten dank FM-Technik mit einem Qualitätssprung gegenüber der bis dahin üblichen Mittel- und Kurzwelle aufwarten. Zudem war es nun technisch möglich, das Rundfunkprogramm in Stereo und mit deutlich erhöhter Klangqualität auszustrahlen. Rauschen und andere Störungen waren zwar deutlich geringer als bislang, aber immer noch vorhanden.

DAB+ ist das neue UKW

Lange Zeit war das Stand der Technik, bis nach mühsamen Anfängen in den ersten 2000er Jahren mit DAB, bzw. DAB+ das Digitale beim Radio nach und nach Einzug hält – ein weiterer Qualitätssprung mit gleichzeitiger Verringerung des Rauschens. Mittelfristig sollen sämtliche bestehenden Sendeanlagen auf den digitalen Standard umgerüstet werden, daher muss laut einer Bundesratsinitiative seit Januar 2019 jedes Hörfunkempfangsgerät zum Empfang digitaler Signale geeignet sein. Radiogeräte, die ausschließlich analoge Sender im UKW, KW, MW und LW-Frequenzband empfangen können, dürfen seitdem nicht mehr verkauft werden.

Das ist gut fürs Internetradio, besser noch für die DAB+-Initiative, denn schließlich ist der Übertragungsweg beim DAB-Empfang derselbe wie beim guten alten UKW – nämlich per Sendeanlagen durch die Luft. Damit kann man beim DAB+ auf größtenteils vorhandene und vor allen Dingen großflächig ausgebaute Infrastrukturen setzen und ist nicht von der Netzabdeckung per LTE oder Kabel abhängig, die ja hierzulande bekanntlich etwas löchrig ist.

Auch von großflächigen Ausfällen des Mobilfunk-Netzes, die immer häufiger auftreten, ist die DAB+ Infrastruktur weniger betroffen. Außerdem schont DAB+ unser Datenvolumen, sollten wir über einen Vertrag mit begrenztem Volumen verfügen. Immerhin fallen pro Stunde Internetradio – je nach Übertragungsqualität – in der Regel rund 50 Megabyte an. Für alle, die einen LTE-Vertrag mit festem Datenvolumen haben, ist ein DAB+-Radio daher die bessere Option.

Welche Sender kann ich wo empfangen?

Den größten Teil der zu empfangenden Programme decken die Regional-Sender ab, in sofern hat sich gegenüber den Zeiten des UKW-Radioempfangs nur wenig geändert. Es gibt allerdings eine wachsende Zahl von überregional empfangbaren Sendern, sodass an den meisten Orten mindestens 20 Programme empfangen werden können, oft sogar noch mehr. Genauere Daten zur Ihrem individuellen Standort finden Sie hier.

So haben wir getestet

Schon vom guten alten Radio gab es zwei unterschiedliche Varianten – das Küchenradio für zuhause und das Kofferradio für unterwegs. Beim Digitalradio ist das nicht anders, deshalb haben wir unseren Test auch zweigeteilt. Den Anfang machen die Geräte, die dank Netzanschuss für den stationären Betrieb ausgelegt sind. Hier gibt es zumeist keine Größenbeschränkung, da die Geräte ja zumeist ihren festen Standort haben.

Anschließend haben wir uns die mobilen Geräte vorgenommen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie eben tragbar sind und außerdem wegen des möglichen Akku- oder Batteriebetriebs unabhängig von der Steckdose.

Digital Radio Test: Digitalradio Mobil
Mobile Radios sind praktisch für unterwegs oder um auf dem Balkon oder der Terrasse Musik zu hören.

Getestet haben wir zuerst den Empfang. Ihre Empfangsqualitäten mussten alle Geräte am gleichen Standort unter Beweis stellen. In unseren Testräumen gibt es ein Areal, wo gerade der DAB-Empfang nicht optimal ist, hier haben wir ideale Bedingungen, die Unterschiede deutlich zu machen.

Allerdings äußert sich der schlechte Empfang nicht etwa durch Rauschen oder andere Störgeräusche. Beim Digitalradio wird ein Sender empfangen oder eben nicht, sodass das Radio dann stumm bleibt, auch Aussetzer sind möglich. Dennoch ändert sich die Empfangslage durch Witterungs- und andere äußere Einflüsse, sodass wir immer nur die Geräte, die gemeinsam getestet werden, miteinander vergleichen können.

Als nächstes ging es uns um eine möglichst intuitive Bedienung der Radios, denn hier können die herkömmlichen UKW-Radios auf eine langjährige Tradition zurückblicken, ein Radio sollte jeder ohne einen Blick in die Anleitung bedienen können. Ganz besonderes Augenmerk haben wir außerdem darauf gelegt, dass auch ältere Menschen das Radio problemlos bedienen können, gerade beim Radio sollte eine Teilhabe über Generationen hinweg möglich sein.

Nachdem der Empfang gesichert und alle Einstellungen korrekt vorgenommen wurden, ging es um den Klang, den die Radios produzieren. Zwar sind da die stationären prinzipiell im Vorteil, dennoch gibt es untereinander hörbare Unterschiede und auch einige der kleinen Modelle klingen erstaunlich erwachsen.

Auch die Ausstattung ist, bzw. der Lieferumfang sind wichtig, schließlich möchte man nach Möglichkeit direkt loslegen können, was gerade bei den mobilen Geräten daran scheitert, dass keine Akkus oder Batterien beiliegen. Den genauen Lieferumfang jedes Gerätes finden Sie, wie auch andere technische Daten, in der Tabelle.

Digital Radio Test: 10 Dab Radios Stationaer

Das beste Digitalradio für zuhause

Ob in der Küche, im Wohnzimmer oder sogar im Bad oder im Schlafzimmer, zuhause hat man nicht selten mehr als ein Radio stehen. Zwar gibt es für Musik im ganzen Haus mittlerweile die vielseitigen Multiroom-Systeme, dennoch hat das gute einfache Radio längst noch nicht ausgedient.

Meistens steht es tatsächlich in der Küche und wird morgens zeitgleich mit der Kaffeemaschine eingeschaltet. So schnell und unkompliziert kommt man fast zeitgleich an Unterhaltung, Information und den Morgenkaffee. Wir haben uns 10 Geräte für den stationären Betrieb angeschaut und für Sie ausführlich getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Technisat Digitradio 4

Test Digital Radio: Technisat Digitradio 4
Das Digitradio 4 ist gut ausgestattet und liefert einen sehr guten Klang zum guten Preis.

Das TechniSat Digitradio 4 entspricht zwar in weiten Teilen dem klassischen Küchenradio, hat aber außer DAB+ und UKW auch einen analogen AUX-Eingang und verbindet sich auf Wunsch via Bluetooth mit dem Smartphone. Die Bedienung bleibt dabei jedoch unkompliziert und dank Kooperation mit den Audio-Experten von Elac liefert das Digitradio einen hervorragenden Sound.

Wenn Geld egal ist

Sangean DDR-47BT

Test Digital Radio: Sangean DDR-47BT
Das Sangean ist schon einige Zeit auf dem Markt, dennoch hat der Preis kaum nachgegeben – zurecht.

Das Sangean DDR-47BT ist schon einige Jahre auf dem Markt, hat aber an seiner Attraktivität nichts eingebüßt. Neben DAB+, UKW und Bluetooth kann das Radio auch CDs abspielen. Auf der Rückseite gibt es zudem einen SD-Karten-Schacht, womit das Sangean weit über die Abspielmöglichkeiten der meisten Konkurrenten hinausgeht. Die Bedienung läuft über Sensortasten, sodass das Bedienfeld eine einheitliche Fläche ergibt, die leicht zu reinigen ist. Klanglich liegt das Sangean ebenfalls weit vorn, das hat allerdings auch seinen Preis.

Preistipp

Lenco DAR-030

Digitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.09.08
Klein, unkompliziert und mit allem ausgestattet, was ein gutes Radio braucht – trotzdem hält sich der Preis des DAR-030 erfreulich niedrig.

Lenco hat sich beim DAR-030 streng auf einfache Bedienung und einen günstigen Anschaffungspreis konzentriert. Dabei hat das DAR-030 alles, was ein modernes Radio braucht – sogar das Smartphone kann via Bluetooth gekoppelt werden. Die Bedienung ist tatsächlich einfach gehalten, die Stationstasten oben auf dem Gehäuse führen direkt zum gewünschten Sender, sofern dieser eingespeichert ist. Das Farbdisplay zeigt neben dem Senderlogo auch andere verfügbare Informationen in bester Auflösung. Der Preis bleibt geschmeidig zweistellig.

Einfachste Bedienung

Hama DR1000DE

Digital Radio Test: Hama
Das Hama DR1000 ist ganz neu auf dem Markt, es überrascht mit einem der einfachsten Bedien-Konzepte und einem großen, gut ablesbaren Display.

Wer sich morgens und auch sonst nur ungern mit kleinen Tasten und schlecht ablesbaren Display anfreundet, wird schnell sein Herz für das Hama DR1000DE entdecken: Große, eindeutig beschriftete Tasten, und ein sehr gut ablesbares Display machen die Bedienung wirklich zur Nebensache. Das große Rad an der Seite stellt die Lautstärke ein oder navigiert durchs Menü. Auf einen zweiten Lautsprecher muss man zwar verzichten, aber der Sound des Hama ist auch mono sehr gut und reicht vollkommen aus.

Für die Stereo-Anlage

Albrecht DR 50 B

Test Digital Radio: Albrecht DR 50 B
Das Albrecht DR 50 B ist das perfekte Gerät, wenn Sie Ihre HiFi-Anlage aufrüsten wollen. Neben DAB+-Empfang bekommen Sie damit auch eine Bluetooth-Schnittstelle.

Sie möchten Ihre HiFi-Anlage mit DAB+ modernisieren? Mit dem Albrecht DR 50 B können Sie die Anlage sogar zusätzlich zum Digitalradio um einen Bluetooth-Eingang erweitern. Der kleine Puk braucht kaum Platz und kann direkt an einen freien Cinch-Eingang angeschlossen werden. Dank der mitgelieferten Wurfantenne liefert das Spezialradio perfekten DAB+-Empfang und lässt sich einfach per Fernbedienung steuern. Für wenig Geld erweitern Sie Ihre bewährte Stereoanlage um gleich zwei digitale Quellen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istPreistippEinfachste BedienungFür die Stereo-Anlage
Technisat Digitradio 4 Sangean DDR-47BT Lenco DAR-030 Hama DR1000DE Albrecht DR 50 B Panasonic RF-D100BT Technisat Digitradio 3 Lenco DAR-012TP Auna Silverstar CD DAB Albrecht DR 790 CD
Test Digital Radio: Technisat Digitradio 4Test Digital Radio: Sangean DDR-47BTDigitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.09.08Digital Radio Test: HamaTest Digital Radio: Albrecht DR 50 BDigitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.10.22Test Digital Radio: Technisat Digitradio 3Test Digital Radio: Lenco DAR-012TPTest Digital Radio: auna Silverstar CD DABTest Digital Radio: Albrecht DR 790 CD
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Recht einfache Bedienung
  • Kopfhörerbuchse an der Front
  • Sehr guter Klang
  • Hochwertige Verarbeitung
  • CD-Laufwerk und SD-Kartenschacht inklusive
  • Aufnahme auf USB-Stick und SD-Karte möglich
  • Guter Klang
  • Kompakte Abmessungen
  • Fernbedienung inklusive
  • Günstiger Preis
  • Guter Klang
  • Einfachste Bedienung
  • Sehr gutes Farbdisplay
  • Mit Fernbedienung
  • Bluetooth inklusive
  • Sehr guter Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Batteriebetrieb möglich
  • Kompakte Abmessungen
  • Sehr guter Klang
  • Eingebautes CD-Laufwerk
  • Kopfhörerbuchse an der Front
  • Retro-Design
  • Guter Klang
  • Guter Klang
  • Eingebautes CD-Laufwerk
  • günstig
  • Außergewöhnliches Retro-Design
  • Guter Klang
  • Mit CD-Laufwerk
Contra
  • Ohne Fernbedienung
  • Bedientasten mehrfach belegt und daher etwas unübersichtlich
  • Kein Analog-Eingang
  • Ohne Bluetooth
  • Schwächen in der Verarbeitung
  • Sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite
  • Schwächelt beim DAB+-Empfang
Bester Preis
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Kanälestereostereostereomonostereostereostereostereostereostereo
QuellenDAB+, UKW (RDS), Bluetooth, AUX-inDAB+, UKW (RDS), CD, Bluetooth, USB (MP3), SD, AUX-inDAB+, UKW (RDS), BluetoothDAB+, UKW (RDS)DAB+, UKW (RDS), BluetoothDAB+, UKW (RDS), Bluetooth, AUX-inDAB+, UKW (RDS), CD, Bluetooth, USB (MP3), AUX-inDAB+, UKW (RDS), Bluetooth, AUX-inDAB+, UKW (RDS), CD, Bluetooth, USB, AUX-inDAB+, UKW, CD, Bluetooth, USB (MP3), AUX-in
Schnittstellen1 x AUX-in, 1 x Kopfhörer (3,5mm)1 x AUX-in, 1 x Line-out, 1 x USB, 1 x Kopfhörer (3,5mm)1 x Kopfhörer (3,5mm)1 x Line-out, 1 x Kopfhörer (3,5mm)1 x Line-out (3,5 mm Klinke)1 x AUX-in, 1 x Kopfhörer (3,5mm)1 x AUX-in, 1 x USB, 1 x Kopfhörer (3,5mm)1 x stereo Cinch in1 x AUX-in, 1 x USB, 1 x Kopfhörer1 x AUX-in, 1 x USB, 1 x Kopfhörer (3,5mm)
VersorgungNetzNetzNetzNetzNetzNetz, Batterien (4 x LR14)NetzNetzNetzNetz
Abmessungen (BxHxT)380 x 130 x 168 mm326 x 108 x 224 mm280 x 112 x 110 mm225 x 130 x 140 mm95 x 50 mm (Durchmesser x Höhe)317 x 110 x 141 mm380 x 130 x 168 mm299 x 183 x 167 mm400 x 135 x 250 mm322 x 166 x 225 mm
Gewicht3,07 kg3 kg0,89 kg1,1 kg210 g2,1 kg3,57 kg2,48 kg2,2 kg4,1 kg
LieferumfangSteckernetzteil, Teleskop-AntenneNetzkabel, FernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteilSteckernetzteil, Fernbedienung, Audiokabel (3,5 mm Klinke – Cinch), Adapter(Cinch – 3,5 mm Klinke), WurfantenneSteckernetzteilSteckernetzteil, Fernbedienung, Teleskop-AntenneSteckernetzteil, FernbedienungNetzkabel, Fernbedienung, Audio-Kabel 3,5mm Klinke)

Digital Radio Test: Technisat Digitradio4

Testsieger: TechniSat Digitradio 4

TechniSat stellt mit dem Digitradio 4 unseren Testsieger bei den Digitalradios. Sowohl die recht einfache Bedienung als auch der gute Empfang und die hervorragenden Klangeigenschaften sind maßgeblich für den Testsieg verantwortlich. Hinzu kommt, dass das Gerät trotz seiner Qualitäten und »Made in Germany« kein allzu großes Loch ins Budget reißt.

Das TechniSat Digitradio 4 gibt es in zwei Ausführungen: Neben dem schwarzen Gehäuse unseres Testmusters, gibt es das Digitradio 4 auch in weiß. Beiden gemeinsam ist das Bedienfeld, in dem gebürstetes Aluminium als Oberfläche vorherrscht.

Testsieger

Technisat Digitradio 4

Test Digital Radio: Technisat Digitradio 4
Das Digitradio 4 ist gut ausgestattet und liefert einen sehr guten Klang zum guten Preis.

Das Display ist für ein so großes Gerät recht klein geraten: Ganze zwei Zeilen zeigt es an – und die dann auch noch einfarbig. Wer ein farbiges Display haben möchte, kann alternativ zum Digitradio 4C greifen. Es verfügt außer dem farbigen Display außerdem über eine Fernbedienung und kostet aktuell nur wenige Euro mehr.

Bedienung und Ausstattung

Trotzdem hat man sich schnell an das kleine Display gewöhnt, das vor allem zum Einrichten des Radios vollkommen ausreicht. Viel interessanter sind da schon die vier Stationstasten oder eigentlich Speichertasten. Hier kann man nämlich vier Sender fest abspeichern und anschließend mit nur einem Tastendruck aufrufen.

Der Empfang des Digitradio 4 war in unserer Testumgebung ausgesprochen stabil, wir konnten alle 26 aktuell verfügbaren DAB+-Sender störungsfrei empfangen. Der automatische Sendersuchlauf ist in weniger als einer Minute durch und listet die empfangenen regionalen und bundesweiten Sender auf, sodass man anschließend vier davon jeweils einer der Stationstasten zuordnen kann.

Neben den Stationstasten und dem Display findet sich zudem die Kopfhörerbuchse, damit ist das Digitradio 4 zusammen mit dem Digitradio 3 das einzige im Test, bei dem sie direkt zugänglich ist. Bei allen anderen muss man hinter das Gerät langen. Kleines Manko ist allerdings, dass die schwarzen Stationstasten auf dem schwarzen Hintergrund schlecht zuerkennen sind. Ideal wären sie oben auf dem Gerät platziert, oder zumindest optische deutlicher abgesetzt.

Auf der Rückseite befindet sich beim Digitradio 4 neben der AUX-Buchse für den Anschluss einer analogen Quelle auch eine USB-Buchse, die ist allerdings für Service-Zwecke vorbehalten. Die Verbindung zum Smartphone, um Musik von dort auf das Digitalradio zu Streamen, gelingt ziemlich unkompliziert per Bluetooth. Zwar muss man hierzu erst den Menüpunkt »Bluetooth« aufrufen, das Pairing geht dann aber wie gewohnt schnell. Hier kann das Digitradio 3 mit der Fernbedienung einige Komfortpunkte für sich verbuchen, kostet aber auch deutlich mehr.

Hörtest

Beim Hörtest waren wir ganz besonders gespannt, ob sich die Zusammenarbeit von TechniSat mit dem Audio-Spazialisten Elac aus Kiel bewährt. Logischerweise kann man von dem begrenzten Volumen des Digitradio 4 nicht allzuviel erwarten, gerade im Tiefbassbereich stößt ein so kleines Gehäuse schnell an die Grenzen. Die meisten Hersteller neigen dann dazu, den Oberbass etwas anzuheben, um den Tieftonbereich insgesamt satter und voluminöser klingen zu lassen.

Nicht so beim Digitradio 4: Hier haben die Spezialisten von Elac gute Arbeit geleistet und den Schwerpunkt auf präzisen Tiefgang gesetzt, anstatt auf schiere Lautstärke. In der Neutral-Stellung des Equalizers darf man das Digitradio 4 gern bis zum Anschlag aufreißen, da zerrt und klirrt nichts, außer vielleicht, wenn sich unter der Stellfläche des Radios die Schublade mit dem Geschirr befindet.

Natürlich kann man den Bass zusätzlich anheben, was das Digitradio 4 bis zu einem bestimmten Pegel (Zimmerlautstärke) auch klaglos mitmacht, darüber hinaus wird es dann aber unkontrolliert und schwammig. Ganz besonders beeindruckend fanden wir allerdings die solide Stereo-Basis, die das Digitradio 4 trotz der nah beieinander montierten Lautsprecher vermitteln kann.

Auch die Sprachverständlichkeit ist stets sehr gut, sodass man selten mit dem eingebauten Equalizer nachhelfen muss, es sei denn, um Nachteile seitens der Aufstellung des Radios zu kompensieren. Mit anderen Worten: TechniSat hat sich das Audio-Knowhow an der richtigen Adresse geholt.

Nachteile?

Die Nachteile des Digitradio 4 betreffen hauptsächlich den Bedienkomfort, so wird manch einer die Fernbedienung vermissen, das Radio wird ausschließlich am Gerät bedient. Außerdem ist das Display nur einfarbig und mit zwei Zeilen nicht sehr informativ, wer hier mehr erwartet, kann alternativ auf das TechniSat Digitradio 4C zurückgreifen. Das ist quasi ein Update des 4-er und kommt sowohl mit Farbdisplay als auch mit Fernbedienung, kostet aktuell zudem nur wenig mehr.

Technisat Digitradio 4 im Testspiegel

Weil das Digitradio 4 noch ganz neu auf dem Markt ist, gibt es bislang noch keine weiteren Testberichte. Wir werden sie nachreichen, sobald sie erschienen sind.

Alternativen

Geräte mit anderem Design, anderer Ausstattung, anderen Einsatzschwerpunkten und auch zu anderen Preisen finden Sie unter unseren Alternativen.

Wenn Geld egal ist: Sangean DDR-47BT

Sangean hat mit dem DDR-47BT einen echten Dauerbrenner am Start, das liegt sicher nicht allein am Design aus dem Holzfurnier in Verbindung mit der grauen Frontpartie. Auch sonst hat das Radio so einiges zu bieten, was im übrigen auch den nach wie vor recht hohen Preis rechtfertigt.

Wenn Geld egal ist

Sangean DDR-47BT

Test Digital Radio: Sangean DDR-47BT
Das Sangean ist schon einige Zeit auf dem Markt, dennoch hat der Preis kaum nachgegeben – zurecht.

Schon auf dem erste Blick fällt das SlotIn CD-Laufwerk vorn auf dem Sangean DDR-47BT auf. Ansonsten bildet die Frontpartie mit ihren Touchfeld-Tasten eine Ebene, ohne Ritzen und andere Schmutzfänger. Mittig leuchtet das Display in dezentem Blau und gibt auf drei Zeilen Auskunft über den jeweiligen Betriebszustand.

Die einzelnen Tasten des Bedienfelds haben es allerdings in sich, die meisten müssen zwei Funktionen erfüllen, was nicht gerade zur Übersichtlichkeit beiträgt. Spätestens jetzt kommt die mitgelieferte Fernbedienung ins Spiel, die dann für etwas mehr Übersicht sorgt.

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Digital Radio Test: Sangean Ddr47
Das Sangean DDR-47BT kommt im edlen Holzfurnier, es ist schon recht lange auf dem Markt.
Digital Radio Test: Sangean Ddr47 Bedienfeld
Die Bedienfläche ist dank der Touch-Felder leicht sauber zu halten. Das CD-Laufwerk ist als Slotin ausgelegt, da klappert nichts.
Digital Radio Test: Sangean Ddr47 Back
Das DDR-47BT ist das einzige Gerät im Test, das sogar einen Kartenschacht hat.
Digital Radio Test: Sangean Ddr47 Fb
Standesgemäß ist die Fernbedienung nicht im Scheckkartenformat.

Auf der Rückseite wird es dann allerdings üppig: Neben den üblichen Anschlüssen, wie Kopfhörer und dem analogen Ein- und Ausgang gibt es noch zwei USB-Schnittstellen für den Datenaustausch von externen Laufwerken und eine weitere zur Stromversorgung derselben. Außerdem ist das DDR-47BT das einzige Gerät im Test, bei dem Sie auch mitschneiden können, und zwar von allen verfügbaren Quellen. Der Mitschnitt von DAB+, CD oder UKW landet dann wahlweise auf einem eingesteckten USB-Stick, oder auf einer SD-Karte, die Sie in den entsprechenden Schacht auf der Rückseite des DDR-47BT finden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Geräten hat das Sangean ein fest eingebautes Netzteil. Es wird einfach das beiliegende Netzkabel eingestöpselt und in die Steckdose gesteckt, sodass niemand mehr mit dem oftmals etwas sperrigem Stecker-Netzteil hantieren muss. Beim Empfang der verfügbaren DAB+-Sender leistete sich das Radio ebenfalls keine Schwächen.

Trotz allem ist das Sangean relativ kompakt, sodass es nicht viel Stellplatz benötigt. Das Volumen der beiden eingebauten Lautsprecher reicht aber vollkommen aus, um einen satten Sound zu reproduzieren. Auch ohne Unterstützung von außen, wie unser Favorit, kann das DDR-47BT klanglich locker mit den beiden TechniSat Radios mithalten: Der Bass kommt ebenfalls sehr konturiert rüber, die Mitten sind sogar etwas präsenter als bei dem Favoriten und in den Höhenlagen geht es ebenfalls sauber zu.

Dem Sangean gelingt es, trotz der nah beieinander liegenden Lautsprecher, eine eindrucksvolle Stereobasis aufzuspannen. Dabei ist es sicher von Vorteil, dass die Bluetooth-Übertragung von aptX-Codec unterstützt wird, das Radio also nahezu CD-Qualität erreicht.

Wer einfach nur Radio hören will, ist vom Funktionsumfang des DDR-47BT schnell überfordert. Wer dagegen voll auf Multimedia setzt und auch mit DAB+, CD und Bluetooth-Wiedergabe längst noch nicht beim Ziel seiner Wünsche ist, wird mit dem Sangean DDR-47BT seinen idealen Spielpartner gefunden haben.

Preistipp: Lenco DAR-030

Mit dem DAR-030 stellt Lenco ein Digital Radio, das erstaunliche Qualitäten zum kleinen Preis bietet. Auf den ersten Blick wird man kaum etwas vermissen, was man auf dem zweiten vermisst, ist sicher für viele verzichtbar.

Preistipp

Lenco DAR-030

Digitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.09.08
Klein, unkompliziert und mit allem ausgestattet, was ein gutes Radio braucht – trotzdem hält sich der Preis des DAR-030 erfreulich niedrig.

Augenfällig ist das sehr schön auflösende Farbdisplay, auf dem neben dem Senderlogo auch viele andere Informationen erscheinen, die der Sender zur Verfügung stellt. Das Lenco DAR-030 überzeugt schon beim ersten Einschalten und Starten des Sendersuchlaufes bereits mit schnellen und vor allen Dingen sauberen Ergebnissen. Auch hier werden nach wenigen Sekunden alle 26 Sender, die hier zu empfangen sind, aufgelistet, Störungen in form von Aussetzern konnte ich dabei nicht feststellen.

Fünf Stationstasten stehen zum Speichern und anschließendem Abrufen der favorisierten Sender zur Verfügung, und zwar gut sichtbar und zugänglich oben auf dem Gerät, so dass man sich zum Umschalten nicht bücken muss. Wenn der Gang zum DAR-030 zu weit ist, sorgt die Fernbedienung für den nötigen Bedienkomfort, die ist zwar klein, reicht aber vollkommen aus.

Ein Blick auf die Rückseite zeigt, dass man auf den analogen Eingang verzichtet hat, dagegen funktioniert die Bluetooth-Übertragung vom Smartphone hervorragend, sodass Sie im Zweifel Ihre Deezer-Sammlung auch über das Radio hören können. Auch wenn das natürlich kein Ersatz für ein paar anständige Kopfhörer oder eine ausgewachsene Stereoanlage ist, so klingt das deutlich besser als das Smartphone alleine.

Natürlich kann das Lenco DAR-030 klanglich nicht mit unseren anderen Favoriten mithalten, dazu ist es schlicht zu leicht und fängt bei hohen Pegeln schon mal an zu dröhnen. Dennoch erzeugt es bei moderaten Lautstärken einen ordentlichen Klang, in Anbetracht des günstigen Preises ist der sogar außerordentlich gut.

Einfachste Bedienung: Hama DR1000DE

Das brandneue DR1000DE von Hama setzt voll auf simple Bedienung: Große, deutsch beschriftete Tasten und ein Display mit ebenfalls großer Anzeige sprechen eine deutliche Sprache.

Einfachste Bedienung

Hama DR1000DE

Digital Radio Test: Hama
Das Hama DR1000 ist ganz neu auf dem Markt, es überrascht mit einem der einfachsten Bedien-Konzepte und einem großen, gut ablesbaren Display.

Beim Hama DR1000DE hat jede Taste nur eine einzige Funktion, die deutlich abzulesen ist, auch wenn man nicht mit der Nase direkt vor dem Gerät hockt. Das große Display ist ebenfalls aus verschiedene Blickwinkeln sehr gut abzulesen.

Entsprechend schnell ist das Gerät eingerichtet: Der Sendersuchlauf findet auch hier problemlos und störungsfrei alle 26 Sender, von denen sich dann vier auf die entsprechenden Speicherplätze legen lassen, die das Radio zur Verfügung stellt. Auch wenn das Gerät keine Fernbedienung hat – die kann auch nicht verloren gehen – so gibt es den großen, griffigen Drehknopf an der rechten Seite, mit dem man wahlweise durchs Menü navigieren oder die Lautstärke einstellen kann.

Das Hama DR1000DE hat zwar nur einen einzigen Lautsprecher, sodass auf Stereoklang verzichtet wird, trotzdem macht die Tonabteilung ihre Sache so gut, dass man anständig Musik hören kann und auch die Sprachverständlichkeit nicht auf der Stecke bleibt.

Das Hama DR1000DE ist das perfekte Digital Radio für alle, die ohne große Umschweife einfach nur Radio hören wollen, ohne sich im Tasten- und Menügewirr zu verirren.

Für die Stereo-Anlage: Albrecht DR 50 B

Mit dem Albrecht DR 50 B erhält auch der Besitzer einer klassischen HiFi-Anlage Zugang zum Digitalradio. Das Gerät hat die Form eines Pucks und ist zwar klein, verfügt aber über ein gut ablesbares Farbdisplay und kann in Reichweite des beiliegenden Audio-Kabels im Umfeld der Stereoanlage platziert werden. Das DR 50 B kann allerdings noch weit mehr als der HiFi-Anlage den DAB+ Empfang zu bescheren.

Für die Stereo-Anlage

Albrecht DR 50 B

Test Digital Radio: Albrecht DR 50 B
Das Albrecht DR 50 B ist das perfekte Gerät, wenn Sie Ihre HiFi-Anlage aufrüsten wollen. Neben DAB+-Empfang bekommen Sie damit auch eine Bluetooth-Schnittstelle.

Ganz nebenbei kann das Albrecht DR 50 B nämlich auch per Bluetooth mit dem Smartphone kommunizieren, sodass sie damit quasi zwei digitale Fliegen mit einer Klappe schlagen können.

Voraussetzung ist ein freier Cinch-Eingang am Verstärker oder Receiver sowie eine freie Steckdose in der Nähe, denn das DR 50 B braucht zum Betrieb natürlich Strom. Dieser wird praktischerweise über einen Micro-USB-Stecker geliefert, das heißt, dass Sie auch eine in der Nähe vorhandene USB-Buchse zur Versorgung des Radios nutzen können, sofern sie dafür ausdrücklich vorgesehen ist. Ansonsten einfach das mitgelieferte Steckernetzteil in eine freie Steckdose und los geht’s.

Noch nicht ganz, denn wie jedes andere Radio auch, braucht auch das DR 50 B eine Antenne. Die gehört, ebenso wie das Audiokabel mit einigen Adaptern, zum Lieferumfang des Radios. Es handelt sich zwar nur um eine sogenannte Wurfantenne, die lässt sich aber prima hinter den anderen Geräten der Anlage verstecken, der Empfang wird davon mutmaßlich kaum beeinträchtigt, denn das DR 50 B verfügt über einen sehr empfindlichen Tuner, der schon nach kurzem automatischem Suchlauf sämtliche empfangbaren DAB+-Sender auflistet.

Diese Liste kann man entweder wie sie ist bestehen lassen oder aber bis zu zehn Favoriten auf den entsprechenden Speicherplätzen hinterlegen. Abgerufen werden die nicht etwa auf dem überschaubaren Bedienfeld des Pucks, sondern ganz komfortabel über die Zifferntasten der mitgelieferten Fernbedienung.

Hier findet sich auch die Mode-Taste, mit der Sie unter anderem in den Bluetooth-Modus wechseln können, um dann mit der »Pair«-Taste den Kopplungsvorgang mit dem Smartphone einzuleiten.

Sämtliche Vorgänge und auch die Informationen werden hochaufgelöst und farbig vom kleinen aber feinen Display des Albrecht DR 50 B abgelesen. Der Klang ist natürlich von der Stereoanlage abhängig, an die das DR 50 B angeschlossen wird, aber sowohl die Bluetooth-Übertragung als auch der DAB+-Empfang sind zweifelsohne von bester Qualität.

Außerdem getestet

Panasonic RF-D100BT

Von Panasonic kommt das RF-D100BT, das von vornherein einen gewissen Qualitätsanspruch signalisiert. Trotz der recht geringen Abmessungen ist es ziemlich schwer, was insbesondere auch dem Klang zugute kommt, wie wir noch hören werden. Vorerst will das kompakte Gerät mit seinen erstaunlichen zwei Kilo Betriebsgewicht ausgepackt werden. Das Holzgehäuse des RF-D100BT ist immerhin etwa einen Zentimeter dick und auch die schöne Front aus gebürstetem Alu dürfte ihren Anteil am Gewicht haben.

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Digital Radio Test: Panasonic Rfd100
Digital Radio Test: Panasonic Rfd100 Bedienteil
Digital Radio Test: Panasonic Rfd100 Akkufach

Die Bedienelemente sich eindeutig und übersichtlich um und neben das dreizeilige Display angeordnet, das sorgt für Übersicht und das Gerät lässt sich intuitiv bedienen. Das ist auch gut so, denn das RF-D100BT verzichtet auf eine Fernbedienung. Sämtliche Anschlüsse sind an der Rückseite, dort ist auch ein Batteriefach, das RF-D100BT kann also auch mit ins Gartenhäuschen oder auf die Terrasse, auch wenn es dort keine Steckdose gibt.

Zwar klingt das RF-D100BT etwas dünner als unsere Favoriten von TechniSat und Sangean, es ist dafür aber sehr viel kompakter, lässt sich auch ohne Steckdose nutzen und kostet zudem viel weniger.

Technisat Digitradio 3

Das TechniSat Digitradio 3 sieht auf den ersten Blick genauso aus wie unser Favorit, das Digitradio 4, bis auf das interne CD-Laufwerk und die Fernbedienung sind sie auch tatsächlich gleich. Die Fernbedienung bietet beim Digitradio 3 schon einen gewissen Komfortgewinn, ist aber hauptsächlich dem CD-Laufwerk geschuldet, schließlich möchte niemand nur zum Zappen durch die CD vom bequemen Sessel aufstehen müssen. Neben den Stationstasten, verbirgt sich hier auch der CD-Schlitz auf dem schwarzen Hintergrund – schönes Design, aber seitens der Bedien-Ergonomie nicht optimal gelöst.

Ansonsten ist die Installation und die restliche Bedienung genau gleich. Da verwundert es kaum, dass es selbst beim Klang keine hörbaren Unterschiede gibt, schließlich haben hier wieder die Spezialisten von Elac ihre Hände im Spiel.

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Digital Radio Test: Technisat Digitradio3
Digital Radio Test: Technisat Digitradio3 Bedienteil
Digital Radio Test: Technisat Digitradio3 Fb

Wer also den tollen Sound des Digitradio auch für seine CDs nutzen und nach dazu vom Komfort einer Fernbedienung profitieren möchte, ist mit dem Digitradio 3 perfekt bedient, muss aber ein paar Euro mehr ausgeben.

Lenco DAR-012TP

Das Lenco DAR-012TP sieht sehr nach 50er Jahre aus, wie damals herrscht auch beim DAR-012TP elfenbeinfarbener Kunststoff vor, zumindest was die Bedienelemente und die Frontpartie betrifft, obwohl sich hinter dem Kunststoffgitter sogar zwei Lautsprecher verstecken – für zeitgemäße Stereowiedergabe. Als Rückwand wurde stilecht mit dünner aber fester Faserplatte gearbeitet, dabei fällt auf, dass hier das Netzteil im Gerät steckt, und das Kabel ebenfalls fest angebaut ist. Der Gehäuse-Korpus ist dann wiederum aus Holz, allerdings in einem passenden Farbton lackiert und ohne sichtbare Maserung.

Außer DAB+ und UKW gibt es nur noch einen Cinch-Eingang für analoge Quellen. Der Empfang von DAB+ ist sehr gut, der Klang reicht nicht an seine Vorbilder heran und auch nicht an unsere Favoriten. Dennoch ist die Sprachverständlichkeit ausgesprochen gut. Als Hingucker im authentischen Fifties-Design macht das Lenco DAR-012TP eine gute Figur. Wer mehr Wert auf Wortbeiträge legt und weniger auf reife Musikwiedergabe, sollte sich das Lenco näher anschauen, den Ausschlag wird letztlich das Design und der niedrige Preis geben.

Auna Silverstar CD DAB

Das Auna Silverstar CD DAB ist das größte Gerät im gesamten Test, entsprechend hoch waren auch die Erwartungen an den Klang. Die Ausstattung ist mit DAB, FM, BT, USB und AUX ziemlich üppig, vor allem angesichts des Preises, die Bedienung ist allerdings entsprechend unübersichtlich. Sämtliche Anschlüsse (AUX, USB und Kopfhörer) befinden sich auf der Rückseite, was angesichts Gehäusetiefe noch etwas unkomfortabler ist als bei manch anderem Gerät.

Leider bewirkt das Gehäusevolumen keinen entsprechenden Klangvorteil, das Silverstar CD DAB klingt ziemlich verfärbt und mittenbetont, es reicht definitiv nicht an die Soundqualität unserer Favoriten heran. Das ist schade, denn der Empfang lässt keine Wünsche offen, der ist nämlich auch in ungünstiger Lage stabil und störungsfrei.

Albrecht DR 790 CD

Das Albrecht DR790CD ist trotz seiner vielfältigen digitalen Abspielmöglichkeiten – neben Bluetooth ist auch ein CD-Laufwerk an Bord – auf Old-School getrimmt. Das runde Display unterstützt das Design perfekt, ist allerdings etwas zu dunkel. Das DR790CD empfängt zwar, wie alle anderen auch, die 26 verfügbaren Sender, fällt aber durch Unterbrechungen auf. So reicht es oft, wenn eine Person sich in der falschen Richtung an der Antenne des Gerätes vorbei bewegt, um eine Unterbrechung zu provozieren.

Die Bedienung wird durch das runde Display, was zudem recht sparsam mit Informationen umgeht, etwa unübersichtlich, sodass man das Gerät nicht auf Anhieb intuitiv bedienen kann. Positiv ist das integrierte Netzteil und der echte Netzschalter auf der Rückseite.

Der Klang ist dann tatsächlich sehr gut, das Albrecht DR790CD spielt locker dem Niveau unseres Favoriten, woran das große Gehäusevolumen sicher nicht ganz unschuldig ist. Das DR790CD ist nur etwas für Designliebhaber, die ihr Radio empfangsgünstig aufstellen können.

Digital Radio Test: 10 Dab Radios Mobil

Das beste Digitalradio für unterwegs

Auch wenn es unterwegs zunehmend das Smartphone mit installiertem Streaming-Account ist, was für Unterhaltung sorgt, so ist es nach wie vor der Mix aus Unterhaltung und Information, der die Position des Radios sichert. Damit Sie auch unterwegs weder auf Informationen noch auf Musik verzichten müssen, sollte das Radio in erster Linie buchstäblich tragbar sein. Geringes Gewicht plus ein Griff, Henkel oder andere Tragevorrichtungen sind also Pflicht. Darüberhinaus sollte das Gehäuse unempfindlich gegen Kratzer und kleinere Stöße sein.

Noch ein wichtiges Kriterium ist natürlich die Unabhängigkeit von der Steckdose – Akku- oder Batteriebetrieb sind daher zwingend notwendig. Bei den meisten Geräten hat man die Fernbedienung eingespart, die braucht man unterwegs nicht unbedingt. Wir haben hier 16 Geräte für Sie getestet, die bei allen Unterschieden eines gemeinsam haben: Sie können sämtlich DAB+ empfangen und werden von Akkus oder Batterien versorgt.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Lenco PDR-050

Test Digital Radio: Lenco PDR-050
Das Lenco PDR-050 bietet für den Preis eine tolle Ausstattung, sehr guten Empfang und echten Stereo-Klang.

Das Lenco PDR-050 ist ein Henkelmann in klassischem Sinne, aber mit modernen Qualitäten. Das hochkant ausgelegte Radio ist rundum mit Leder vor Kratzern und anderem Ungemach geschützt, der stabil befestigte Tragriemen ist aus dem gleichen Material. Versorgt wird das Radio von einem eingebauten Akku, der mit dem beiliegenden Steckernetzteil aufgeladen wird. Trotz der schmalen Bauweise sorgen zwei Lautsprecher hinter dem Schutzgitter für Stereo-Klang.

Wenn Geld egal ist

Pure Evoke H4

Test Digital Radio: Pure Evoke H4
Das Evoke H4 gibt es mit verschiedenen Oberflächen, es klingt sehr gut und ist toll verarbeitet.

Mit dem Pure Evoke H4 zieht man auf jeden Fall bewundernde Blicke auf sich, denn das tragbare Pure protzt förmlich mit den edlen Materialien, aus denen es gefertigt ist. Das geht soweit, dass Sie die Auswahl aus zwei verschieden Furnieren oder schwarz beziehungsweise weiß haben. Der Griffbügel ist aus mattem Aluminium und dient dem integrierten Wecker gleichzeitig als Schlummer-Taste.

Preistipp

Technisat Viola 2

Test Digital Radio: Technisat Viola 2
Das Viola 2 von TechniSat ist eines der günstigsten Digitalradios – das perfekte Gerät für Einsteiger und Sparfüchse.

Mit dem Viola 2 bietet TechniSat eines der günstigsten tragbaren DAB+-Radios mit erwachsener Ausstattung. Das Viola 2 lässt sich recht bequem in einer Hand tragen, sodass man noch nicht einmal einen Griff benötigt. Empfangstechnisch ist das Gerät dagegen voll auf der Höhe der Zeit, die Versorgung wird von vier Akkus oder Batterien im AA Format übernommen, anders als andere Hersteller gibt es im Viola keinen Umschalter. Die Bedienung ist denkbar einfach, der Klang der Größe angemessen gut.

Mit CD

Panasonic RX-D70BT

Test Digitalradio: Panasonic RX-D70BT
Das Panasonic verfügt außer über DAB+- und UKW-Empfang auch über einen CD-Player.

Gerade noch tragbar ist das Panasonic RX-D70BT – es ist das größte und mit knapp 2,5 Kilo (inklusive Batterien) eines der schwersten Geräte in unserer mobilen Abteilung. Dafür ist aber auch ein CD-Laufwerk eingebaut, sodass Sie unterwegs sogar CDs hören können. Auch die beiden Lautsprecher, die für ordentlichen Stereoklang sorgen, tragen zum Gewicht bei. Dank des soliden, klappbaren Tragegriffs ist der Transport des Multitalents aber kein Problem.

Fürs Auto

Albrecht DR 54

Test Digital Radio: Albrecht DR 54
Das Albrecht DR 54 rüstet jedes Autoradio mit DAB+-Empfang nach, entweder drahtlos oder per Kabel.

Das Albrecht DR 54 soll das Autoradio um DAB+-Empfang ergänzen, schließlich werden auch noch viele aktuelle Autos verkauft, die keinen DAB+-Empfang haben. Das DR 54 kann ganz unterschiedlich am Armaturenbrett oder der Frontscheibe befestigt werden, die Übertragung zum Autoradio erfolgt wahlweise drahtlos über einen freien UKW-Kanal oder per Audiokabel, sofern das Autoradio über eine entsprechende AUX-Buchse verfügt.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istPreistippMit CDFürs Auto
Lenco PDR-050 Pure Evoke H4 Technisat Viola 2 Panasonic RX-D70BT Albrecht DR 54 Kenwood CR-ST50DAB Albrecht DR750 Kenwood CR-M10DAB Pearl DOR-225 Xoro DAB 142 Sangean DPR-42 Sangean DPR-76 Sangean DPR-64 Pure StreamR Pure StreamR Splash
Test Digital Radio: Lenco PDR-050Test Digital Radio: Pure Evoke H4Test Digital Radio: Technisat Viola 2Test Digitalradio: Panasonic RX-D70BTTest Digital Radio: Albrecht DR 54Test  Digitalradio: Kenwood R-ST50DABTest  Digitalradio: Albrecht DR750Test  Digitalradio: Kenwood CR-M10DABTest  Digitalradio: Pearl DOR-225Digitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 11 27 Um 12.41.30Test Digital Radio: Sangean DPR-42Test Digital Radio: Sangean DPR-76Test Digital Radio: Sangean DPR-64Digitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.17.04Digitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.17.37
Pro
  • Sehr guter Stereo-Klang
  • Akku fest eingebaut
  • Bluetooth inklusive
  • Sehr guter Klang
  • Tolles Design
  • Sehr guter Empfang
  • Klein und leicht
  • Einfache Bedienung
  • Günstiger Preis
  • Sehr guter Stereo-Klang
  • CD-Laufwerk inklusive
  • Klein und vielseitig im Auto zu befestigen
  • Übertragung wahlweise drahtlos oder mit Kabel
  • Sehr guter Stereo-Klang
  • Sehr gute Empfangsqualität
  • Sehr guter Klang
  • Hervorrenger DAB-Empfang
  • Integrierter Akku
  • Guter Klang
  • Kleine Stellfläche
  • Sehr kompakt und leicht
  • Bluetooth-Streaming vom Smartphone möglich
  • Sehr kompakt und leicht
  • Bluetooth-Streaming vom Smartphone möglich
  • Sehr guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Guter Klang
  • Integrierte Stoßkanten
  • Kleines, handliches Gerät
  • Sehr guter Empfang
  • Einfache Bedienung
  • Guter Klang
  • Interner Akku
  • Guter Klang
  • Wasserdicht
  • Interner Akku
Contra
  • Proprietärer Akku muss separat gekauft werden
  • Mit 2,5 Kilo recht schwer
  • Leider nur mono
  • Knappe Batterielaufzeit
  • Knappe Batterielaufzeit
  • Etwas hoher Preis
  • Ohne Bluetooth
  • Ohne Bluetooth
  • Sehr teuer
Bester Preis
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Kanälestereomonomonostereostereostereomonomonomonomonomonomonomonomonomono
QuellenDAB+, UKW (RDS), Bluetooth, AUXDAB+, UKW, Bluetooth, AUX-inDAB+, UKW (RDS)DAB+, UKW (RDS), Bluetooth, CD, USB, AUX-inDAB+, UKW, BluetoothDAB+, UKW (RDS), Bluetooth, AUX-inDAB+, UKW (RDS), Bluetooth, AUX-inDAB+,UKW (RDS), Bluetooth, AUX-inDAB+, UKW (RDS), BluetoothDAB+, UKW (RDS), BluetoothDAB+, UKW (RDS), BluetoothDAB+, UKW (RDS)DAB+, UKW (RDS)DAB+, UKW, Bluetooth, AUX-inDAB+, UKW, Bluetooth, AUX-in
SchnittstellenAUX-inAUX-in, Kopfhörer (3,5 mm Klinke)1 x Kopfhörer (3,5 mm Klinke)1 x Kopfhörer (3,5 mm Klinke), AUX-in, USBLine-outAUX-in, KopfhörerAUX-inAUX-in, KopfhörerKopfhörerKopfhörerKopfhörerausgang (3,5 mm Klinke)Kopfhörerausgang (3,5 mm Klinke)Kopfhörerausgang (3,5 mm Klinke)AUX-inAUX-in
VersorgungNetzteil / interner AkkuNetzteil, AkkupackNetzteil / AkkusNetzteil / Batteriebetrieb (6 x LR20)interner Li-Ion AkkuNetzteil / Batteriebetrieb (4 x LR6)Netzteil / integrierter Akku 2000mAhNetzteil / Batteriebetrieb (4 x LR6)Netzteil / Batteriebetrieb (4 x LR6)Netzteil / Batteriebetrieb (4 x LR6)Netzteil / Batteriebetrieb (4 x LR6)Netzteil / Batteriebetrieb (4 x LR6)Batteriebetrieb (2 x LR6)interner Li-Ion Akku mit 7,4 V und 2500 mAhinterner Li-Ion Akku mit 3,7 V und 5200 mAh
Abmessungen (BxHxT)133 x 189 x 96 mm221 x 180 x 115 mm155 x 91 x 50 mm310 x 128 x 205 mm48 x 23 mm (Durchmesser x Höhe)227 x 144 x 95 mm213 x 128 x 95 mm90 x 164 x 97 mm170 x 95 x 59 mm170 x 95 x 59 mm225 x 134 x 50 mm166 x 107 x 37 mm128 x 73 x 27 mm105 x 105 x 105 mm (offen)104 x 37 x 104 mm
Gewicht833 g1,43 kg338 g3,1 kg (mit Batterien)36 g830 g890 g470 g285 g285 g817 g (mit Batterien)500 g (mit Batterien)253 g (mit Batterien)728 g340 g
LieferumfangSteckernetzteil, FernbedienungNetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilmicroUSB-Ladekabel, 12-V-Stromadapter, Saugnapf-Halterung, Wurf-Scheibenantenne, Audio-KabelNetzteilNetzteil, AUX-KabelNetzteilNetzteilNetzteilNetzteilNetzteilUSB-Ladekabel, Audio-KabelmicroUSB-LadekabelmicroUSB-Ladekabel

Digital Radio Test: Lenco Pdr 050

Testsieger: Lenco PDR-050

Ganz eindeutig für den mobilen Einsatz ist das Lenco PDR-050 konstruiert, schließlich lässt auch das Kürzel PDR, also Portable Digital Radio, darauf schließen, wo das Haupteinsatzgebiet für das Gerät liegt.

Unser Testmuster war mit schwarzem Leder bezogen, das Lenco PDR-050 gibt es aber auch in den Ausführungen Blau, Rot und Taupe, einem hellen Braunton. Das Radio ist erstaunlich leicht und das obwohl der Akku fest eingebaut ist und mit auf die Waage drückt, beziehungsweise am Henkel zieht.

Testsieger

Lenco PDR-050

Test Digital Radio: Lenco PDR-050
Das Lenco PDR-050 bietet für den Preis eine tolle Ausstattung, sehr guten Empfang und echten Stereo-Klang.

Ausstattung und Bedienung

Dank des eingebauten Akkus müssen Sie beim Kauf also nicht an die sonst zusätzlich notwendigen Batterien oder Akkus denken. Folgerichtig liegt dem Lenco dann auch ein Steckernetzteil sowie ein passendes USB-Ladekabel bei, sollten Sie dies mal zuhause liegen gelassen haben, macht das auch nichts.

Mittlerweile sind diese USB-Ladegeräte und -Kabel sehr weit verbreitet, sodass Sie die 1800 mAh Akkukapazität notfalls auch unterwegs aufladen können. Das dauert allerdings, da hier noch der alte Micro-USB-Anschluss eingesetzt wird, der ja bekanntlich nicht zum Schnellladen geeignet ist.

Außerdem befinden sich ein Audiokabel sowie eine Fernbedienung im Scheckkartenformat im Lieferumfang. Letztere hat außer den Tasten, die sich auch am Gerät befinden zusätzlich zehn Nummerntasten – zum Speichern und Abrufen der Favoriten.

Auch vom Smartphone lässt sich Musik auf das Lenco PDR-050 übertragen, drahtlos per Bluetooth oder wenn das nicht geht, kann man auch das mitgelieferte Audiokabel an die Kopfhörer-Buchse des Smartphones anschließen. Der AUX-Eingang des Lenco ist auf der Rückseite. Für die Bluetooth-Verbindung wird die Mode-Taste einfach so oft gedrückt, bis BT-Connection im Display erscheint, das Radio ist also sofort zur Kopplung bereit.

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Digital Radio Test: Lenco Pdr 050 Bedienfeld
Auch wenn es nicht so aussieht, hinter der Abdeckung befinden sich zwei Lautsprecher.
Digital Radio Test: Lenco Pdr 050 Back
Nach hinten raus arbeitet ein passiver Lautsprecher als Unterstützung im Tieftonbereich.
Digital Radio Test: Lenco Pdr 050 Fernbedienung
Die Fernbedienung ist im Scheckkartenformat, außer den zehn Stationstasten finden sich alle Tasten auch auf dem Gerät.
Digital Radio Test: Lenco Pdr 050 Zubehoer
Ein gängiges USB-Netzteil mit passendem Kabel sowie ein Audio-Kabel gehören zum Lieferumfang.

Hörtest

Auch wenn man wegen der kompakten Bauweise und des geringen Gewichts keine Klangwunder erwarten sollte, gehört das Lenco PDR-050 immer noch zu den tragbaren Digitalradios, die alles, was klanglich möglich ist, aus dem kleinen Gerät herauskitzeln. Unterstützt wird das Ganze von den beiden Lautsprechern, die selbst auf dem engen Raum ganz passablen Stereosound ermöglichen.

An der Rückseite sorgt zudem eine Passivmembran für Unterstützung im Tieftonbereich. Der Sound ist damit recht voluminös, wenngleich man Partylautstärke vermeiden sollte, es sei den, es handelt sich um eine Party für wenig Leute, auf engem Raum. Die Sprachverständlichkeit ist ebenfalls gut, so bleibt man auch unterwegs immer gut informiert.

Nachteile?

Gravierende Nachteile konnten wir am Lenco PDR-050 nicht ausmachen.

Lenco PDR-050 im Testspiegel

Viele Testberichte gibt es vom Lenco noch nicht, einen haben wir dennoch gefunden:

Dirk Weyel, Chefredakteur des Magazins Digital Home, und DER Spezialist in Sachen Digital Radio, hat das Lenco in der Ausgabe 3/2018 getestet und ihm die Note 1,3 in der Mittelklasse verliehen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis befand er für »sehr gut«:

»Das Lenco PDR-050 bietet digitalen Radioempfang zu Hause und unterwegs. Hierbei überzeugt es mit sehr gutem Empfang, rund sechs Stunden Akkuleistung und zusätzlicher Anschlussmöglichkeit eines Smartphones via Bluetooth oder Miniklinkenverbindung.«

Alternativen

Neben dem Lenco PDR-050 haben uns auch andere Geräte überzeugt.

Wenn Geld egal ist: Pure Evoke H4

Das Pure Evoke H4 überzeugt hauptsächlich mit seinem außergewöhnlichen Design und der hohen Verarbeitungsqualität. Unser Testmuster ist in Eiche laminiert, darüberhinaus gibt es das Evoke noch mit Wallnuss-Oberfläche, beziehungsweise mit schwarzer oder weißer Oberfläche. In Schwarz oder Weiß kostet das Evoke H4 gerade mal die Hälfte von den beiden Holz-Versionen.

Wenn Geld egal ist

Pure Evoke H4

Test Digital Radio: Pure Evoke H4
Das Evoke H4 gibt es mit verschiedenen Oberflächen, es klingt sehr gut und ist toll verarbeitet.

Auf jeden Fall ist das Pure Evoke H4 ein Blickfang, denn auch wenn es sich bei den Holzoberflächen nicht um Echtholzfurnier handelt, so sind sie doch bestechend gut gemacht. Passend dazu ist der Griffbügel aus mattem Aluminium gefertigt. Der hat übrigens eine zweite Funktion, im Weckerbetrieb lässt sich der Alarm kurzerhand mit einer simplen Berührung des Griffs abschalten. Standesgemäß hat das Evoke H4 kein schnödes Monochrom-Display, sondern ein farbiges mit hoher Auflösung, so ist man mit dem Menü nicht auf zwei knappe Zeilen angewiesen, was die Bedienung zusätzlich erleichtert.

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Digital Radio Test: Pure Evokeh4
Das Pure Evoke H4 gibt es in diversen Ausführungen, der Preis schwankt zwischen 100 und 200 Euro.
Digital Radio Test: Pure Evokeh4 Bedienfeld
Standesgemäß gibt es ein großes, informatives Farbdisplay und ein übersichtliches Bedienfeld.
Digital Radio Test: Pure Evokeh4 Back
Alle Anschlüsse, auch der für optionale Kopfhörer sind von hinten zugänglich.
Digital Radio Test: Pure Evokeh4 Akkufach
Unter den Deckel gehört ein Akkupack, das man allerdings zusätzlich erwerben muss.

Beim Auspacken und dem ersten Einschalten wurden wir übrigens etwas enttäuscht: Mit knapp 200 Euro gehört das Pure Evoke H4 in der Holzversion nicht gerade zu den günstigsten Radios, auch die schwarze, beziehungsweise weiße Variante ist alles andere als ein Schnäppchen. Trotzdem erachtet es der Hersteller nicht für notwendig, einen Akkupack beizulegen. Den müssen Sie, wenn Sie das Evoke H4 tatsächlich unterwegs nutzen wollen, extra dazu kaufen.

Zwar legen die meisten Hersteller keine Batterien oder Akkus bei, dort handelt es sich allerdings um Standard-Ware, beim Pure Evoke H4 passt dagegen nur der proprietäre Akku ins entsprechende Fach – und der schlägt mit knapp 50 Euro im Original nochmal kräftig zu buche. Das Steckernetzteil, was auch zum Laden gedacht ist, liegt natürlich bei, also bestellt man den Akku am besten direkt mit oder lässt das Radio einfach zu Hause.

Zwar ist das Pure nur für mono ausgelegt, der eine Lautsprecher hat aber eine gute Grundlage für sehr guten Klang. Das Gehäuse ist solide und schwer genug, dass es im Normalfall nicht zum Dröhnen neigt.

Wer einen hervorragend verarbeiteten Hingucker sein Eigen nennen möchte, der obendrein noch gut klingt, sollte sich das Evoke H4 unbedingt anhören und auf gar keinen Fall vergessen, den dazugehörigen Pure Akku Chargepak F1 gleich mitzubestellen.

Preistipp: Technisat Viola 2

Das Viola 2 von TechniSat ist eines der kleinsten Digitalradios in unserem Test, Zeitgenossen mit größeren Händen könne es locker mit einer Hand halten, ein Tragegriff schien dadurch überflüssig. Wer über zierliche Hände verfügt, packt das Viola 2 besser in eine Tasche, da das Gerät nicht mit einer Stoßkante versehen ist, anders als das Sangean DPR-76 das sogar noch etwas größer ist, aber auch deutlich teurer.

Preistipp

Technisat Viola 2

Test Digital Radio: Technisat Viola 2
Das Viola 2 von TechniSat ist eines der günstigsten Digitalradios – das perfekte Gerät für Einsteiger und Sparfüchse.

Der Empfang von DAB+ und analogem UKW-Radio sind die Stärken des Viola 2, weitere Quellen finden keine Anschluss, es gibt weder eine AUX-Buchse noch ist Bluetooth eingebaut. Dafür ist das Gerät auch ausgesprochen günstig. Die Grundlage des Viola 2 scheint so gut zu sein, dass TechniSat zwei weitere Varianten aufgelegt hat: einmal das Viola 2 C, mit Farb-Display und Speicherplätze statt des monochromen Zweizeilers und einmal die Stereo-Version Viola 2 S, der man einen zweiten Lautsprecher spendiert hat.

Für alle Violas gilt, dass sie über hervorragende Empfangseigenschaften verfügen, Speicherplätze gibt es allerdings nicht. Das Bedienfeld des Viola 2 ist auch einigermaßen überschaubar: Ganze fünf Tasten und der Multifunktionsknopf zum Scrollen und für die Lautstärke müssen reichen. Das Display unterstützt bei den Grundeinstellungen und der Senderwahl, wer ausführlichere Informationen und das Senderlogo sehen möchte, muss etwa 15 Euro mehr für das Viola 2 C ausgeben und erhält dann außerdem die Möglichkeit, einige Favoriten abzuspeichern.

Das Akkufach des Viola 2 fasst vier Akkus oder Batterien der Größe AA, einen Umschalter gibt es nicht, da die Akkus sich auch nicht im Gerät aufladen lassen. Auf der Rückseite gibt es aber einen Kopfhörer-Anschluss, in der Bahn oder als Beifahrer im Auto ist damit individueller Musikgenuss garantiert. Auch über den eingebauten Lautsprecher kann sich das Viola 2 durchaus hören lassen, zwar darf man auch hier keine Wunder erwarten, aber zumindest ist die Sprachverständlichkeit gut und auch Musik kann sich durchaus hören lassen.

Das Viola 2 ist was für Einsteiger in die Welt des digitalen Radio-Empfangs oder für Sparfüchse, die gar nicht mehr wollen, als einfach nur unterwegs informiert zu sein und Musik zu hören.

Mit CD: Panasonic RX-D70BT

Im Vergleich zur Konkurrenz ist das Panasonic RX-D70BT ein echter Bolide, dessen knapp zweieinhalb Kilo Betriebsgewicht sich aber dank des Bügels gut bewältigen lassen. Eigentlich ist er auch weniger dazu gedacht, immer mit herumgetragen zu werden. Man nimmt ihn mit, stellt ihn ab und hat seine Musik immer dabei.

Mit CD

Panasonic RX-D70BT

Test Digitalradio: Panasonic RX-D70BT
Das Panasonic verfügt außer über DAB+- und UKW-Empfang auch über einen CD-Player.

Im Falle des RX-D70BT ist das schon eine ganze Musikanlage, denn außer den üblichen Verdächtigen wie DAB+, UKW und Bluetooth, nimmt der RX-D70BT es auch mit CDs auf, das entsprechende Laufwerk ist von oben zugänglich.

Das Display ist zwar nur einfarbig, aber ziemlich groß und entsprechend informativ. Darunter ist ein riesiges Tastenfeld, die meisten davon sind allerdings Zifferntasten, zum Speichern und Abrufen der Favoriten, beziehungsweise zur direkten Eingabe der Tracks auf der CD.

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Digital Radio Test: Panasonic Rxd70bt
Das Panasonic RX-D70BT ist zwar recht groß, aber leicht und mit Tragegriff und Akkufach bestens für unterwegs geeignet.
Digital Radio Test: Panasonic Rxd70bt Bedienfeld
Das Tastenfeld ist schön übersichtlich, die meisten Tasten sind Senderspeicher.
Digital Radio Test: Panasonic Rxd70bt Cdfach
Unter dem Deckel ist das CD-Laufwerk.
Digital Radio Test: Panasonic Rxd70bt Back
Das Heck ist ziemlich ausladend, dafür gibt es hier auch keine Anschlüsse, die sind alle schön von vorn zugänglich.
Digital Radio Test: Panasonic Rxd70bt Akkufach
Da ist Platz für sechs Batterien der Größe LR20, die braucht er allerdimngs auch, zumindest, wenn hin und wieder eine CD eingelegt wird.

Das Panasonic RX-D70BT baut mit gut 20 Zentimetern recht tief, das ist einerseits dem CD-Laufwerk geschuldet und außerdem dem riesigen Batteriefach, in dem ganze sechs große Monozellen Platz finden. Da hinten kein Platz mehr für Anschlüsse ist, hat man die Kopfhörer-Buchse, den USB-Anschluss und den analogen Eingang kurzerhand nach vorn verlegt, das ist auch viel praktischer.

Im RX-D70BT sorgen zwei Lautsprecher für eine breite Stereobasis. Jeweils eine Bassreflexöffnung auf der Rückseite sorgt für Unterstützung im Bassbereich. Zu große Pegel sollte man dem Panasonic RX-D70BT jedoch nicht abverlangen, sonst kommt es schnell zu Klangverfärbungen.

Wer außer umfassenden Radio-Empfang und Bluetooth-Streaming unterwegs gern auch mal eine CD hören will, ist mit dem Panasonic RX-D70BT gut bedient, zumal das Gerät für seine umfassenden Möglichkeiten erstaunlich günstig ist.

Fürs Auto: Albrecht DR54

Das Albrecht DR 54 ergänzt jedes Autoradio mit DAB+-Empfang, der Hersteller bietet sogar zwei Möglichkeiten an, welche das Radio-Signal zum Autoradio übertragen. Einmal ganz schlicht über das mitgelieferte Audio-Kabel, sofern das Autoradio über eine entsprechende AUX-Buchse verfügt.

Fürs Auto

Albrecht DR 54

Test Digital Radio: Albrecht DR 54
Das Albrecht DR 54 rüstet jedes Autoradio mit DAB+-Empfang nach, entweder drahtlos oder per Kabel.

Eleganter ist dagegen die drahtlose Übertragung, das spart dann zumindest eines der sonst notwendige Kabel. Auf die Wurfantenne oder das Antennenkabel kann man nämlich ebenso wenig verzichten, wie auf die Stromversorgung. Diese erfolgt einfach über eine USB-Buchse, worüber die meisten neueren Autos schon verfügen. Alternativ lässt sich auch der Zigarettenanzünder nutzen, der entsprechende Adapter gehört zum Lieferumfang.

Bei der drahtlosen Übertragung nutzt das DR 54 nicht etwa das Bluetooth-Protokoll, damit könnte eventuell die Freisprechanlage kollidieren. Albrecht hat sich auf eine viel simplere Art der Drahtlosübertragung besonnen: Der DR 54 verfügt über einen kleinen FM-Sender, sodass es quasi einen eigenen Sendeplatz für die DAB+-Programme gibt. Der Bluetooth-Kanal bleibt damit, sofern er vorhanden ist, beispielsweise für die Freisprechanlage frei.

Das DR 54 selbst kann direkt auf dem Armaturenbrett, an der Scheibe oder woanders am Interieur befestigt werden, die passenden Montageteile gehören zum Lieferumfang, ebenso wie alle notwendigen Stecker, Kabel und Adapter.

Es gibt keine einfachere und auch keine günstigere Möglichkeit, Ihr Autoradio digitaltauglich zu machen, das DR 54 bringt alles mit, was zur Montage und zum Betrieb notwendig ist und die Übertragung per UKW-Sender lässt Spielraum für eine nach wie vor funktionierende Freisprecheinrichtung.

Außerdem getestet

Kenwood CR-ST50DAB

Das Kenwood Digitalradio CR-ST50DAB kommt im klassischen Kofferradio-Design daher, allerdings fehlt der dort übliche Tragegriff. Das tut der Mobilität jedoch kaum Abbruch, denn außer mit dem mitgelieferten Netzteil kann das Kenwood Radio auch mit Akkus oder Batterien betrieben werden. Außer DAB+ empfängt das CR-ST50DAB auch das altbewährte UKW und per Bluetooth-Streaming vom Smartphone sogar Spotify. An den analogen Line-Eingang lässt sich zudem eine Quelle anschließen, die nicht über Bluetooth verfügt.

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Digitalradio Test: Kenwood Cr St50dab
Digitalradio Test: Kenwood Cr St50dab Bedientasten
Digitalradio Test: Kenwood Cr St50dab Back

Sämtliche Quellen werden über die eingebauten Lautsprecher wiedergegeben. Der Klang geht für das recht leichte Radio in Ordnung, zumal es mit einer guten Stereo-Breite überzeugen kann. Der Tiefton bekommt Unterstützung von einer Bassreflex-Öffung, die ebenfalls nach vorn abstrahlt und deshalb hinter dem Frontgitter verborgen ist.

Der Empfang sowohl bei DAB+ als auch bei UKW ist gut, selbst die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone lässt sich problemlos herstellen, seitens des Klanges reicht das CR-ST50DAB jedoch nicht ganz an unseren Testsieger heran.

Albrecht DR750

Das Albrecht DR750 ist mit seinem eleganten Design und den geschickt gesetzten kupfernen Akzenten ein echter Hingucker. Allein der seitlich angebrachte, große Drehknopf, der das Gerät ein- oder ausschaltet und die Lautstärke einstellt, bewährt sich gerade im Alltagsbetrieb. Vorher muss natürlich auch das Albrecht eingerichtet werden. Mit den spärlichen, aber vollkommen ausreichenden Bedientasten wird der Sendersuchlauf sowohl für DAB+ als auch für UKW gestartet. Bis zu 20 Sender können auf den Speicherplätzen abgelegt werden, die man mit den beiden Skip-Tasten abgerufen werden.

1 von 4
Digitalradio Test: Albrecht Dr 750
Digitalradio Test: Albrecht Dr 750 Bedientasten
Digitalradio Test: Albrecht Dr 750volume
Digitalradio Test: Albrecht Dr 750 Back

Musik vom Handy kann das Albrecht DR750 via Bluetooth oder über den analogen AUX-Eingang wiedergeben. Ein kräftiger Akku, der per Micro-USB-Buchse geladen wird ist integriert, hier kann man das mitgelieferte Lade-Netzteil verwenden, aber auch jedes andere Ladegerät mit entsprechendem Stecker.

Obwohl es nur über einen einzigen Lautsprecher verfügt, klingt das Albrecht DR750 auch in Mono ausgesprochen gut und wird selbst bei großer Lautstärke nicht nervig.

Kenwood CR-M10DAB

Das Kenwood CR-M10DAB erscheint wie eine Hochkant-Ausgabe des CR-ST50DAB, tatsächlich gibt es einige Ähnlichkeiten, nur ist der CR-M10DAB im Gegensatz zum Kollegen mit nur einem Lautsprecher ausgestattet. Dafür benötigt er allerdings auch nur die halbe Stellfläche, außerdem ist er beim Transport handlicher. Die möglichen Quellen sind indes die gleichen, auch der CR-M10DAB empfängt sowohl DAB+ als auch UKW. Das Smartphone können Sie per Bluetooth koppeln, oder analog über die AUX-Buchse anschließen, über die das Radio ebenfalls verfügt.

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Digitalradio Test: Kenwood Cr M10dab
Digitalradio Test: Kenwood Cr M10dab Bedientasten
Digitalradio Test: Kenwood Cr M10dab Back

Klanglich ist das Kennwood zwar keine Offenbarung, dennoch geht das für die Größe in Ordnung, außerdem lässt sich für den stillen Musikgenuss ein Kopfhörer anschießen der spielt dann sogar Stereo.

Pearl DOR-225

Das Pearl DOR 225 kommt aus der selben Produktion wie das Xoro DAB 142, das ist gerade bei Importeuren keine Seltenheit. Trotz der kompakten Abmessungen kann auch das Pearl DOR 225 außer DAB+ und UKW Musikvia Bluetooth vom Smartphone empfangen. Eine AUX-Buchse gibt es zwar nicht, dafür könnenSie aber einen Kopfhörer anschließen, der dann natürlich auch in stereo spielt.

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Digitalradio Test: Pearl Dor 225
Vom Versender Pearl kommt das kompakte DOR-225, es ist baugleich mit dem DAB 142 von Xoro.
Digitalradio Test: Pearl Dor 225 Buchsen
Außer den Buchsen gibt es noch einen echten Ein-Ausschalter, der hat allerdings wenig Grip.
Digitalradio Test: Pearl Dor 225 Back
Hinter der Klappe wartet die Aufnahme für insgesamt 4 AA-Batterien, außerdem gibt es eine kleine Bassreflex-Öffnung.

Nach unseren Erfahrungen gibt es zudem auch seitens des Supports keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Importeuren, so kann getrost der beste Preis oder die Verfügbarkeit über den Kauf des einen oder anderen Geräts entscheiden. Eine bessere und günstigere Wahl ist nach unserer Meinung jedoch das Viola 2 von TechniSat.

Xoro DAB 142

Das Xoro DAB 142 ist der Zwillingsbruder des Pearl DOR 225, wer sich für eines der beiden Radios entscheidet, sollte vorher den Preis recherchieren und dann beim günstigsten Angebot zuschlagen. Es gibt tatsächlich keinen Unterschied des Xoro DAB 142 zum Gerät von Pearl, selbst der seitlich angebrachte Ein-Aus-Schalter ist ebenso wackelig angebracht wie dort. Insgesamt bleiben beide hinter unserem kompakten Favoriten von TechniSat zurück – und das ist sogar noch günstiger.

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Digitalradio Test: Xoro Dab142
Digitalradio Test: Xoro Dab142 Buchsen
Digitalradio Test: Xoro Dab142 Back

Sangean DPR-42

Das Sangean DPR-42 ist das größte einer ganzen Reihe ähnlicher Digitalradios des Herstellers. Die Kanten sind abgerundet und das Gehäuse ist aus strapazierfähigem Material. Wem übrigens die Goldsplitter im Design nicht zusagen – es gibt auch anderen Farbvarianten. Das DPR-42 ist außerdem das größte von drei recht ähnlichen Digitalradios von Sangean, die wir zum Test hatten. Es ist von allen dreien zudem am besten ausgestattet: Es hat beispielsweise ein großes Farbdisplay und wartet mit fünf Speichertasten für die Favoriten auf. Außer DAB+ und UKW kann auch das Smartphone als Quelle dienen und zwar ganz komfortabel via Bluetooth.

Außerdem hat das DPR-42 eine doppelte Weckfunktion, ich kann mit nur wenigen Schritten zwei unterschiedliche Weckzeiten eingeben und diese getrennt aktivieren, beispielsweise für wochentags oder das Wochenende, wenn man gern mal länger ausschläft.

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Digital Radio Test: Sangean Dpr42bt
Digital Radio Test: Sangean Dpr42bt Bedienfeld
Digital Radio Test: Sangean Dpr42bt Buchsen
Digital Radio Test: Sangean Dpr42bt Akkufach
Digital Radio Test: Sangean

Klanglich kann das DPR-42 mit dem recht großen eingebauten Lautsprecher ebenfalls punkten, außerdem gibt es auch eine Kopfhörer-Buchse. Kleines Manko ist tatsächlich die Größe und das Gewicht des DPR-42. Zwar gibt es unterhalb der Antenne eine handliche Ausbuchtung, die beim Tragen mit einer Hand für etwas mehr Hakt sorgt, wer allerdings eher zierliche Hände hat, bekommt nach einiger Zeit Probleme und wird einen richtigen Griff vermissen.

Sangean DPR-76

Das Sangean DPR-76 ist das mittlere der mobilen Sangean-Radios in unserem Test, es hat eine rundumlaufende Kante aus einer stoßfesten Gummierung. Das DPR-76 ist so kompakt, das Sie es bequem in einer Hand tragen können, die Gummierung schützt auch vor dem Abrutschen. Damit während des Transports nichts verstellt wird, hat das DPR-76 auf der Rückseite einen Schalter, der bei Bedarf die Tasten verriegelt und somit vor ungewollter Betätigung schützt. Auch hier kommt ein großes, aussagekräftiges Farbdisplay zum Einsatz und im Batteriefach finden vier Akkus oder Batterien der Größe AA Platz.

Ein entsprechender Umschalter ist ebenfalls vorhanden, steht der auf Akku-Betrieb, können Diese im Gerät aufgeladen werden. Das DPR-76 ist zwar recht klein, aber immer noch etwas größer als das Viola 2 von TechniSat und kostet fast dreimal so viel. Dafür ist es aber deutlich robuster.

Sangean DPR-64

Das Sangean DPR-64 ist das kleinste Digital Radio in unserem Test, sieht man einmal von den Zusatzgeräten für’s Autoradio oder die HiFi-Anlage ab, die ja auch keinen eigenen Lautsprecher haben. Das DPR-64 passt nun wirklich komplett in eine Handfläche. Dennoch findet man alles, was zum komfortablen Radiohören dazugehört, sogar fünf Stationstasten sind vorhanden. Auch hier gibt es den Schalter, der die Tasten beim Transport verriegelt. Das Akkufach fasst hier nur zwei Batterien oder Akkus der Größe AA, in den Deckel ist zudem eine kleine Stütze integriert, die dem winzigen DPR-64 zusätzlichen Halt bietet. Soviel Hightech hat natürlich ihren Preis und so geht das DPR-64 für den doppelten Preis über den Ladentisch im Vergleich zu unserem Preistipp.

Pure StreamR

Das Pure StreamR ist eigentlich ein Bluetooth-Lautsprecher mit eingebauten Radio. Dieses kann neben UKW eben auch DAB+ Empfangen – ein Grund für uns, das StreamR Splash hier mit aufzuführen. Ein weiterer ist das pfiffige Bedienkonzept: Das StreamR ist wie ein zweiteiliges Teleskop konstruiert, ein fester Druck auf die Oberfläche und schon fährt es hoch und schaltet ein. Auch das schmale, einzeilige Display wird dann sichtbar und gibt zumindest rudimentär Auskunft über den Sender oder die Quelle, die gerade angeschlossen ist.

Das fest montierte umlaufende Kabel hat übrigens gleich zwei Funktionen: einerseits ist dort die Antenne für den Radio-Empfang eingebaut, außerdem ist es ein Anschlusskabel für eine analoge Quelle, die per Klinkenstecker an das StreamR angeschlossen werden kann.

Pure StreamR Splash

Das Pure StreamR Splash ist flacher als das StreamR und außerdem auch nach IP67 wasserdicht. Sie können das Radio also mit unter die Dusche nehmen, die praktische Trageschlaufe eignet sich demzufolge sowohl für’s Handgelenk als auch für die Armaturen im Badezimmer. Die Bedientasten befinden sich alle oben auf dem Gerät und sind als Touch-Flächen ausgelegt. Trotzdem gelingt die Bedienung schon nach kurzer Zeit intuitiv, das einzeilige Display gibt derweil nur rudimentär Auskunft, entweder über den Betriebszustand oder den Sender, der gerade gespielt wird.

Das StreamR Splash ist zwar nicht so teuer wie sein Bruder, ist aber auch kein Schnäppchen. Die wasserdichte Konstruktion und der ziemlich ausdauernde, eingebaute Akku haben ihren Preis. Wer allerdings unbedingt mit seinem Radio baden gehen will, kommt um das StreamR Splash kaum herum.

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Digital Radio Test: Pure Streamrsplash
Digital Radio Test: Pure Streamrsplash Bedienfeld
Digital Radio Test: Pure Streamrsplash Anschluesse
Digital Radio Test: Pure Streamrsplash Antenne