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Digital Radio Test: Digitalradio Stationaer
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Digital Radio Test: 10 Dab Radios Stationaer

Das beste Digitalradio für zuhause

Ob in der Küche, im Wohnzimmer oder sogar im Bad oder im Schlafzimmer, zuhause hat man nicht selten mehr als ein Radio stehen. Zwar gibt es für Musik im ganzen Haus mittlerweile die vielseitigen Multiroom-Systeme, dennoch hat das gute einfache Radio längst noch nicht ausgedient.

Meistens steht es tatsächlich in der Küche und wird morgens zeitgleich mit der Kaffeemaschine eingeschaltet. So schnell und unkompliziert kommt man fast zeitgleich an Unterhaltung, Information und den Morgenkaffee. Wir haben uns 10 Geräte für den stationären Betrieb angeschaut und für Sie ausführlich getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Technisat Digitradio 4

Test Digital Radio: Technisat Digitradio 4
Das Digitradio 4 ist gut ausgestattet und liefert sehr guten Klang zum guten Preis.

Das TechniSat Digitradio 4 entspricht zwar in weiten Teilen dem klassischen Küchenradio, hat aber außer DAB+ und UKW auch einen analogen AUX-Eingang und verbindet sich auf Wunsch via Bluetooth mit dem Smartphone. Die Bedienung bleibt dabei jedoch unkompliziert und dank Kooperation mit den Audio-Experten von Elac liefert das Digitradio einen hervorragenden Sound.

Wenn Geld egal ist

Sangean DDR-47BT

Das Sangean DDR-47BT ist schon einige Jahre auf dem Markt, hat aber an seiner Attraktivität nichts eingebüßt. Neben DAB+, UKW und Bluetooth kann das Radio auch CDs abspielen. Auf der Rückseite gibt es zudem einen SD-Karten-Schacht, womit das Sangean weit über die Abspielmöglichkeiten der meisten Konkurrenten hinausgeht. Die Bedienung läuft über Sensortasten, sodass das Bedienfeld eine einheitliche Fläche ergibt, die leicht zu reinigen ist. Klanglich liegt das Sangean ebenfalls weit vorn, das hat allerdings auch seinen Preis.

Preistipp

Lenco DAR-030

Digitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.09.08
Klein, unkompliziert und mit allem ausgestattet, was ein gutes Radio braucht – trotzdem hält sich der Preis des DAR-030 erfreulich niedrig.

Lenco hat sich beim DAR-030 streng auf einfache Bedienung und einen günstigen Anschaffungspreis konzentriert. Dabei hat das DAR-030 alles, was ein modernes Radio braucht – sogar das Smartphone kann via Bluetooth gekoppelt werden. Die Bedienung ist tatsächlich einfach gehalten, die Stationstasten oben auf dem Gehäuse führen direkt zum gewünschten Sender, sofern dieser eingespeichert ist. Das Farbdisplay zeigt neben dem Senderlogo auch andere verfügbare Informationen in bester Auflösung. Der Preis bleibt geschmeidig zweistellig.

Einfachste Bedienung

Hama DR1000DE

Digital Radio Test: Hama
Das Hama DR1000 ist ganz neu auf dem Markt, es überrascht mit einem der einfachsten Bedien-Konzepte und einem großen, gut ablesbaren Display.

Wer sich morgens und auch sonst nur ungern mit kleinen Tasten und schlecht ablesbaren Display anfreundet, der wird schnell sein Herz für das Hama DR1000DE entdecken: Große, eindeutig beschriftete Tasten, und ein sehr gut ablesbares Display machen die Bedienung wirklich zur Nebensache. Das große Rad an der Seite stellt die Lautstärke ein oder navigiert durchs Menü. Auf einen zweiten Lautsprecher muss man zwar verzichten, aber der Sound des Hama ist auch mono sehr gut und reicht vollkommen aus.

Für die Stereo-Anlage

Albrecht DR 50 B

Test Digital Radio: Albrecht DR 50 B
Das Albrecht DR 50 B ist das perfekte Gerät, wenn Sie ihre HiFi-Anlage aufrüsten wollen. Neben DAB+-Empfang bekommen Sie damit auch eine Bluetooth-Schnittstelle.

Sie möchten Ihre HiFi-Anlage mit DAB+ modernisieren? Mit dem Albrecht DR 50 B können Sie die Anlage sogar zusätzlich zum Digitalradio um einen Bluetooth-Eingang erweitern. Der kleine Puk braucht kaum Platz und kann direkt an einen freien Cinch-Eingang angeschlossen werden. Dank der mitgelieferten Wurfantenne liefert das Spezialradio perfekten DAB+-Empfang und lässt sich einfach per Fernbedienung steuern. Für wenig Geld erweitern Sie Ihre bewährte Stereoanlage um gleich zwei digitale Quellen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istPreistippEinfachste BedienungFür die Stereo-Anlage
ModellTechnisat Digitradio 4Sangean DDR-47BTLenco DAR-030Hama DR1000DEAlbrecht DR 50 BPanasonic RF-D100BTTechnisat Digitradio 3Lenco DAR-012TPAuna Silverstar CD DABAlbrecht DR 790 CD
Test Digital Radio: Technisat Digitradio 4Test Digital Radio: Sangean DDR-47BTDigitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.09.08Digital Radio Test: HamaTest Digital Radio: Albrecht DR 50 BDigitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.10.22Test Digital Radio: Technisat Digitradio 3Test Digital Radio: Lenco DAR-012TPTest Digital Radio: auna Silverstar CD DABTest Digital Radio: Albrecht DR 790 CD
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Recht einfache Bedienung
  • Kopfhörer-Buchse an der Front
  • Sehr guter Klang
  • Hochwertige Verarbeitung
  • CD-Laufwerk und SD-Kartenschacht inklusive
  • Aufnahme auf USB-Stick und SD-Karte möglich
  • Guter Klang
  • Kompakte Abmessungen
  • Fernbedienung inklusive
  • günstiger Preis
  • Guter Klang
  • Einfachste Bedienung
  • Sehr gutes Farbdisplay
  • Mit Fernbedienung
  • Bluetooth inklusive
  • Sehr guter Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Batteriebetrieb möglich
  • Kompakte Abmessungen
  • Sehr guter Klang
  • Eingebautes CD-Laufwerk
  • Kopfhörer-Buchse an der Front
  • Retro-Design
  • Guter Klang
  • Guter Klang
  • Eingebautes CD-Laufwerk
  • günstig
  • Außergewöhnliches Retro-Design
  • Guter Klang
  • Mit CD-Laufwerk
Contra
  • Ohne Fernbedienung
  • Bedientasten mehrfach belegt und daher etwas unübersichtlich
  • Kein Analog-Eingang
  • Ohne Bluetooth
  • Schwächen in der Verarbeitung
  • Sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite
  • Schwächelt beim BAB+-Empfang
Bester Preis
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Digital Radio Test: Technisat Digitradio4

Testsieger: TechniSat Digitradio 4

TechniSat stellt mit dem Digitradio 4 unseren Testsieger bei den Digitalradios. Sowohl die recht einfache Bedienung als auch der gute Empfang und die hervorragenden Klangeigenschaften sind maßgeblich für den Testsieg verantwortlich. Hinzu kommt, dass das Gerät trotz seiner Qualitäten und »Made in Germany« kein allzu großes Loch ins Budget reißt.

Das TechniSat Digitradio 4 gibt es in zwei Ausführungen: Neben dem schwarzen Gehäuse unseres Testmusters, gibt es das Digitradio 4 auch in weiß. Beiden Gemeinsam ist das Bedienfeld, in dem gebürstetes Aluminium als Oberfläche vorherrscht.

Testsieger

Technisat Digitradio 4

Test Digital Radio: Technisat Digitradio 4
Das Digitradio 4 ist gut ausgestattet und liefert sehr guten Klang zum guten Preis.

Das Display ist für ein so großes Gerät recht klein geraten: Ganze zwei Zeilen zeigt es an – und die dann auch noch einfarbig. Wer ein farbiges Display haben möchte, kann alternativ zum Digitradio 3 greifen. Es ist geringfügig anders ausgestattet, unter anderem mit einem farbigen Display und kostet nur wenige Euro mehr.

Bedienung und Ausstattung

Trotzdem hat man sich schnell an das kleine Display gewöhnt, das vor allem zum Einrichten des Radios vollkommen ausreicht. Viel interessanter sind da schon die vier Stationstasten oder eigentlich Speichertasten. Hier kann man nämlich vier Sender fest abspeichern und anschließend mit nur einem Tastendruck aufrufen.

Der Empfang des Digitradio 4 war in unserer Testumgebung ausgesprochen stabil, wir konnten alle 26 aktuell verfügbaren DAB+-Sender störungsfrei empfangen. Der automatische Sendersuchlauf ist in weniger als einer Minute durch und listet die empfangenen regionalen und bundesweiten Sender auf, sodass man anschließend vier davon jeweils einer der Stationstasten zuordnen kann.

Neben den Stationstasten und dem Display findet sich zudem die Kopfhörerbuchse, damit ist das Digitradio 4 zusammen mit dem Digitradio 3 das einzige im Test, bei dem sie direkt zugänglich ist. Bei allen anderen muss man hinter das Gerät langen. Kleines Manko ist allerdings, dass die schwarzen Stationstasten auf dem schwarzen Hintergrund schlecht zuerkennen sind. Ideal wären sie obern auf dem Gerät platziert, oder zumindest optische deutlicher abgesetzt.

Auf der Rückseite befindet sich beim Digitradio 4 neben der AUX-Buchse für den Anschluss einer analogen Quelle auch eine USB-Buchse, die ist allerdings für Service-Zwecke vorbehalten. Die Verbindung zum Smartphone, um Musik von dort auf das Digitalradio zu Streamen, gelingt ziemlich unkompliziert per Bluetooth. Zwar muss man hierzu erst den Menüpunkt »Bluetooth« aufrufen, das Pairing geht dann aber wie gewohnt schnell. Auch hier kann das Digitradio 3 mit der Fernbedienung einige Komfortpunkte für sich verbuchen.

Hörtest

Hier waren wir ganz besonders gespannt, ob sich die Zusammenarbeit von TechniSat mit dem Audio-Spazialisten Elac aus Kiel bewährt. Logischerweise kann man von dem begrenzten Volumen des Digitradio 4 nicht allzuviel erwarten, gerade im Tiefbassbereich stößt ein so kleines Gehäuse schnell an die Grenzen. Die meisten Hersteller neigen dann dazu, den Oberbass etwas anzuheben, um den Tieftonbereich insgesamt satter und voluminöser klingen zu lassen.

Nicht so beim Digitradio 4: Hier haben die Spezialisten von Elac gute Arbeit geleistet und den Schwerpunkt auf präzisen Tiefgang gesetzt, anstatt auf schiere Lautstärke. In der Neutral-Stellung des Equalizers darf man das Digitradio 4 gern bis zum Anschlag aufreißen, da zerrt nichts, außer vielleicht wenn sich unter der Stellfläche des Radios die Geschirr-Schublade befindet.

Natürlich kann man den Bass zusätzlich anheben, was das Digitradio 4 bis zu einem bestimmten Pegel (Zimmerlautstärke) auch klaglos mitmacht, darüber hinaus wird es dann aber unkontrolliert und schwammig. Ganz besonders beeindruckend fanden wir allerdings die solide Stereo-Basis, die das Digitradio 4 trotz der nah beieinander montierten Lautsprecher vermitteln kann.

Auch die Sprachverständlichkeit ist stets sehr gut, sodass man selten mit dem eingebauten Equalizer nachhelfen muss, es sei denn, um Nachteile seitens der Aufstellung des Radios zu kompensieren. Mit anderen Worten: TechniSat hat sich das Audio-Knowhow an der richtigen Adresse geholt.

Nachteile?

Die Nachteile des Digitradio 4 betreffen hauptsächlich den Bedienkomfort, so wird manch einer die Fernbedienung vermissen, das Radio wird ausschließlich am Gerät bedient. Außerdem ist das Display nur einfarbig und mit zwei Zeilen nicht sehr informativ, wer hier mehr erwartet, kann alternativ auf das TechniSat Digitradio 3 zurückgreifen. Das ist schon etwas länger auf dem Markt und kostet nur ein paar Euro mehr.

Technisat Digitradio 4 im Testspiegel

Weil das Digitradio 4 noch ganz neu auf dem Markt ist, gibt es bislang noch keine weiteren Testberichte. Wir werden sie nachreichen, sobald sie erschienen sind.

Alternativen

Geräte mit anderem Design, anderer Ausstattung, anderen Einsatzschwerpunkten und auch zu anderen Preisen finden Sie unter unseren Alternativen.

Wenn Geld egal ist

Sangean DDR-47BT

Sangean hat mit dem DDR-47BT einen echten Dauerbrenner am Start, das liegt sicher nicht allein am Design aus dem Holzfurnier in Verbindung mit der grauen Frontpartie. Auch sonst hat das Radio so einiges zu bieten, was im übrigen auch den nach wie vor recht hohen Preis rechtfertigt.

Schon auf dem erste Blick fällt das SlotIn CD-Laufwerk vorn auf dem Sangean DDR-47BT auf. Ansonsten bildet die Frontpartie mit ihren Touchfeld-Tasten eine Ebene, ohne Ritzen und andere Schmutzfänger. Mittig leuchtet das Display in dezentem Blau und gibt auf drei Zeilen Auskunft über den jeweiligen Betriebszustand.

Die einzelnen Tasten des Bedienfelds haben es allerdings in sich, die meisten müssen zwei Funktionen erfüllen, was nicht gerade zur Übersichtlichkeit beiträgt. Spätestens jetzt kommt die mitgelieferte Fernbedienung ins Spiel, die dann für etwas mehr Übersicht sorgt.

Auf der Rückseite wird es dann allerdings üppig: Neben den üblichen Anschlüssen, wie Kopfhörer und dem analogen Ein- und Ausgang gibt es noch zwei USB-Schnittstellen für den Datenaustausch von externen Laufwerken und eine weitere zur Stromversorgung derselben. Außerdem ist das DDR-47BT das einzige Gerät im Test, bei dem Sie auch mitschneiden können, und zwar von allen verfügbaren Quellen. Der Mitschnitt von DAB+, CD oder UKW landet dann wahlweise auf einem eingesteckten USB-Stick, oder auf einer SD-Karte, die Sie in den entsprechenden Schacht auf der Rückseite des DDR-47BT finden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Geräten hat das Sangean ein fest eingebautes Netzteil. Es wird einfach das beiliegende Netzkabel eingestöpselt und in die Steckdose gesteckt, sodass niemand mehr mit dem oftmals etwas sperrigem Stecker-Netzteil hantieren muss. Beim Empfang der verfügbaren DAB+-Sender leistete sich das Radio ebenfalls keine Schwächen.

Trotz allem ist das Sangean relativ kompakt, sodass es nicht viel Stellplatz benötigt. Das Volumen der beiden eingebauten Lautsprecher reicht aber vollkommen aus, um einen satten Sound zu reproduzieren. Auch ohne Unterstützung von außen, wie unser Favorit, kann das DDR-47BT klanglich locker mit den beiden TechniSat Radios mithalten: Der Bass kommt ebenfalls sehr konturiert rüber, die Mitten sind sogar etwas präsenter als bei dem Favoriten und in den Höhenlagen geht es ebenfalls sauber zu.

Dem Sangean gelingt es, trotz der nah beieinander liegenden Lautsprecher, eine eindrucksvolle Stereobasis aufzuspannen. Dabei ist es sicher von Vorteil, dass die Bluetooth-Übertragung von aptX-Codec unterstützt wird, das Radio also nahezu CD-Qualität erreicht.

Wer einfach nur Radio hören will, ist vom Funktionsumfang des DDR-47BT schnell überfordert. Wer dagegen voll auf Multimedia setzt und auch mit DAB+, CD und Bluetooth-Wiedergabe längst noch nicht beim Ziel seiner Wünsche ist, der wird mit dem Sangean DDR-47BT seinen idealen Spielpartner gefunden haben.

Preistipp

Lenco DAR-030

Digitalradio Test: Bildschirmfoto 2020 03 20 Um 12.09.08
Klein, unkompliziert und mit allem ausgestattet, was ein gutes Radio braucht – trotzdem hält sich der Preis des DAR-030 erfreulich niedrig.

Mit dem DAR-030 stellt Lenco ein Digital Radio, das erstaunliche Qualitäten zum kleinen Preis bietet. Auf den ersten Blick wird man kaum etwas vermissen, was man auf dem zweiten vermisst, ist sicher für viele verzichtbar.

Augenfällig ist das sehr schön auflösende Farbdisplay, auf dem neben dem Senderlogo auch viele andere Informationen erscheinen, die der Sender zur Verfügung stellt. Das Lenco DAR-030 überzeugt schon beim ersten Einschalten und Starten des Sendersuchlaufes bereits mit schnellen und vor allen Dingen sauberen Ergebnissen. Auch hier werden nach wenigen Sekunden alle 26 Sender, die hier zu empfangen sind, aufgelistet, Störungen in form von Aussetzern konnte ich dabei nicht feststellen.

Fünf Stationstasten stehen zum Speichern und anschließendem Abrufen der favorisierten Sender zur Verfügung, und zwar gut sichtbar und zugänglich oben auf dem Gerät, so dass man sich zum Umschalten nicht bücken muss. Wenn der Gang zum DAR-030 zu weit ist, sorgt die Fernbedienung für den nötigen Bedienkomfort, die ist zwar klein, reicht aber vollkommen aus.

Ein Blick auf die Rückseite zeigt, dass man auf den analogen Eingang verzichtet hat, dagegen funktioniert die Bluetooth-Übertragung vom Smartphone hervorragend, sodass Sie im Zweifel Ihre Deezer-Sammlung auch über das Radio hören können. Auch wenn das natürlich kein Ersatz für ein paar anständige Kopfhörer oder eine ausgewachsene Stereoanlage ist, so klingt das deutlich besser als das Smartphone alleine.

Natürlich kann das Lenco DAR-030 klanglich nicht mit unseren anderen Favoriten mithalten, dazu ist es schlicht zu leicht und fängt bei hohen Pegeln schon mal an zu dröhnen. Dennoch erzeugt es bei moderaten Lautstärken ein ordentlicher Klang, in Anbetracht des günstigen Preises ist der sogar außerordentlich gut.

Einfachste Bedienung

Hama DR1000DE

Digital Radio Test: Hama
Das Hama DR1000 ist ganz neu auf dem Markt, es überrascht mit einem der einfachsten Bedien-Konzepte und einem großen, gut ablesbaren Display.

Das brandneue DR1000DE von Hama setzt voll auf simple Bedienung: Große, deutsch beschriftete Tasten und ein Display mit ebenfalls großer Anzeige sprechen eine deutliche Sprache.

Beim Hama DR1000DE hat jede Taste nur eine einzige Funktion, die deutlich abzulesen ist, auch wenn man nicht mit der Nase direkt vor dem Gerät hockt. Das große Display ist ebenfalls aus verschiedene Blickwinkeln sehr gut abzulesen.

Entsprechend schnell ist das Gerät eingerichtet: Der Sendersuchlauf findet auch hier problemlos und störungsfrei alle 26 Sender, von denen sich dann vier auf die entsprechenden Speicherplätze legen lassen, die das Radio zur Verfügung stellt. Auch wenn das Gerät keine Fernbedienung hat – die kann auch nicht verloren gehen – so gibt es den großen, griffigen Drehknopf an der rechten Seite, mit dem man wahlweise durchs Menü navigieren oder die Lautstärke einstellen kann.

Das Hama DR1000DE hat zwar nur einen einzigen Lautsprecher, sodass auf Stereoklang verzichtet wird, trotzdem macht die Tonabteilung ihre Sache so gut, dass man anständig Musik hören kann und auch die Sprachverständlichkeit nicht auf der Stecke bleibt.

Das Hama DR1000DE ist das perfekte Digital Radio für alle, die ohne große Umschweife einfach nur Radio hören wollen, ohne sich im Tasten- und Menügewirr zu verirren.

Für die Stereo-Anlage

Albrecht DR 50 B

Test Digital Radio: Albrecht DR 50 B
Das Albrecht DR 50 B ist das perfekte Gerät, wenn Sie ihre HiFi-Anlage aufrüsten wollen. Neben DAB+-Empfang bekommen Sie damit auch eine Bluetooth-Schnittstelle.

Mit dem Albrecht DR 50 B erhält auch der Besitzer einer klassischen HiFi-Anlage Zugang zum Digitalradio. Das Gerät hat die Form eines Pucks und ist zwar klein, verfügt aber über ein gut ablesbares Farbdisplay und kann in Reichweite des beiliegenden Audio-Kabels im Umfeld der Stereoanlage platziert werden. Das DR 50 B kann allerdings noch weit mehr als der HiFi-Anlage den DAB+ Empfang zu bescheren.

Ganz nebenbei kann das Albrecht DR 50 B nämlich auch per Bluetooth mit dem Smartphone kommunizieren, sodass sie damit quasi zwei digitale Fliegen mit einer Klappe schlagen können.

Voraussetzung ist ein freier Cinch-Eingang am Verstärker oder Receiver sowie eine freie Steckdose in der Nähe, denn das DR 50 B braucht zum Betrieb natürlich Strom. Dieser wird praktischerweise über einen microUSB-Stecker geliefert, das heißt, dass Sie auch eine in der Nähe vorhandene USB-Buchse zur Versorgung des Radios nutzen können, sofern sie dafür ausdrücklich vorgesehen ist. Ansonsten einfach das mitgelieferte Steckernetzteil in eine freie Steckdose und los geht’s.

Noch nicht ganz, denn wie jedes andere Radio auch, braucht auch das DR 50 B eine Antenne. Die gehört, ebenso wie das Audiokabel mit einigen Adaptern, zum Lieferumfang des Radios. Es handelt sich zwar nur um eine sogenannte Wurfantenne, die lässt sich aber prima hinter den anderen Geräten der Anlage verstecken, der Empfang wird davon mutmaßlich kaum beeinträchtigt, denn das DR 50 B verfügt über einen sehr empfindlichen Tuner, der schon nach kurzem automatischem Suchlauf sämtliche empfangbaren DAB+-Sender auflistet.

Diese Liste kann man entweder wie sie ist bestehen lassen oder aber bis zu zehn Favoriten auf den entsprechenden Speicherplätzen hinterlegen. Abgerufen werden die nicht etwa auf dem überschaubaren Bedienfeld des Pucks, sondern ganz komfortabel über die Zifferntasten der mitgelieferten Fernbedienung.

Hier findet sich auch die Mode-Taste, mit der Sie unter anderem in den Bluetooth-Modus wechseln können, um dann mit der »Pair«-Taste den Kopplungsvorgang mit dem Smartphone einzuleiten.

Sämtliche Vorgänge und auch die Informationen werden hochaufgelöst und farbig vom kleinen aber feinen Display des Albrecht DR 50 B abgelesen. Der Klang ist natürlich von der Stereoanlage abhängig, an die das DR 50 B angeschlossen wird, aber sowohl die Bluetooth-Übertragung als auch der DAB+-Empfang sind zweifelsohne von bester Qualität.

Außerdem getestet

Von Panasonic kommt das RF-D100BT, das von vornherein einen gewissen Qualitätsanspruch signalisiert. Trotz der recht geringen Abmessungen ist es ziemlich schwer, was insbesondere auch dem Klang zugute kommt, wie wir noch hören werden. Vorerst will das kompakte Gerät mit seinen erstaunlichen zwei Kilo Betriebsgewicht ausgepackt werden. Das Holzgehäuse des RF-D100BT ist immerhin etwa einen Zentimeter dick und auch die schöne Front aus gebürstetem Alu dürfte ihren Anteil am Gewicht haben.

Die Bedienelemente sich eindeutig und übersichtlich um und neben das dreizeilige Display angeordnet, das sorgt für Übersicht und das Gerät lässt sich intuitiv bedienen. Das ist auch gut so, denn das RF-D100BT verzichtet auf eine Fernbedienung. Sämtliche Anschlüsse sind an der Rückseite, dort ist auch ein Batteriefach, das RF-D100BT kann also auch mit ins Gartenhäuschen oder auf die Terrasse, auch wenn es dort keine Steckdose gibt.

Zwar klingt das RF-D100BT etwas dünner als unsere Favoriten von TechniSat und Sangean, es ist dafür aber sehr viel kompakter, lässt sich auch ohne Steckdose nutzen und kostet zudem viel weniger.

Das TechniSat Digitradio 3 sieht auf den ersten Blick genauso aus wie unser Favorit, das Digitradio 4, bis auf das interne CD-Laufwerk und die Fernbedienung sind sie auch tatsächlich gleich. Die Fernbedienung bietet beim Digitradio 3 schon einen gewissen Komfortgewinn, ist aber hauptsächlich dem CD-Laufwerk geschuldet, schließlich möchte niemand nur zum Zappen durch die CD vom bequemen Sessel aufstehen müssen. Neben den Stationstasten, verbirgt sich hier auch der CD-Schlitz auf dem schwarzen Hintergrund – schönes Design, aber seitens der Bedien-Ergonomie nicht optimal gelöst.

Ansonsten ist die Installation und die restliche Bedienung genau gleich. Da verwundert es kaum, dass es selbst beim Klang keine hörbaren Unterschiede gibt, schließlich haben hier wieder die Spezialisten von Elac ihre Hände im Spiel.

Wer also den tollen Sound des Digitradio auch für seine CDs nutzen und nach dazu vom Komfort einer Fernbedienung profitieren möchte, ist mit dem Digitradio 3 perfekt bedient, muss aber ein paar Euro mehr ausgeben.

Das Lenco DAR-012TP sieht sehr nach 50er Jahre aus, wie damals herrscht auch beim DAR-012TP elfenbeinfarbener Kunststoff vor, zumindest was die Bedienelemente und die Frontpartie betrifft, obwohl sich hinter dem Kunststoffgitter sogar zwei Lautsprecher verstecken – für zeitgemäße Stereowiedergabe. Als Rückwand wurde stilecht mit dünner aber fester Faserplatte gearbeitet, dabei fällt auf, dass hier das Netzteil im Gerät steckt, und das Kabel ebenfalls fest angebaut ist. Der Gehäuse-Korpus ist dann wiederum aus Holz, allerdings in einem passenden Farbton lackiert und ohne sichtbare Maserung.

Außer DAB+ und UKW gibt es nur noch einen Cinch-Eingang für analoge Quellen. Der Empfang von DAB+ ist sehr gut, der Klang reicht nicht an seine Vorbilder heran und auch nicht an unsere Favoriten. Dennoch ist die Sprachverständlichkeit ausgesprochen gut. Als Hingucker im authentischen Fifties-Design macht das Lenco DAR-012TP eine gute Figur, wer mehr Wert auf Wortbeiträge legt und weniger auf reife Musikwiedergabe, der sollte sich das Lenco näher anschauen, den Ausschlag wird letztlich das Design und der niedrige Preis geben.

Auna Silverstar CD DAB

Das Auna Silverstar CD DAB ist das größte Gerät im gesamten Test, entsprechend hoch waren auch die Erwartungen an den Klang. Die Ausstattung ist mit DAB, FM, BT, USB und AUX ziemlich üppig, vor allem angesichts des Preises, die Bedienung ist allerdings entsprechend unübersichtlich. Sämtliche Anschlüsse (AUX, USB und Kopfhörer) befinden sich auf der Rückseite, was angesichts Gehäusetiefe noch etwas unkomfortabler ist als bei manch anderem Gerät.

Leider bewirkt das Gehäusevolumen keinen entsprechenden Klangvorteil, das Silverstar CD DAB klingt ziemlich verfärbt und mittenbetont, es reicht definitiv nicht an die Soundqualität unserer Favoriten heran. Das ist schade, denn der Empfang lässt keine Wünsche offen, der ist nämlich auch in ungünstiger Lage stabil und störungsfrei.

Das Albrecht DR790CD ist trotz seiner vielfältigen digitalen Abspielmöglichkeiten – neben Bluetooth ist auch ein CD-Laufwerk an Bord – auf Old-School getrimmt. Das runde Display unterstützt das Design perfekt, ist allerdings etwas zu dunkel. Das DR790CD empfängt zwar, wie alle anderen auch, die 26 verfügbaren Sender, fällt aber durch Unterbrechungen auf. So reicht es oft, wenn eine Person sich in der falschen Richtung an der Antenne des Gerätes vorbei bewegt, um eine Unterbrechung zu provozieren.

Die Bedienung wird durch das runde Display, was zudem recht sparsam mit Informationen umgeht, etwa unübersichtlich, sodass man das Gerät nicht auf Anhieb intuitiv bedienen kann. Positiv ist das integrierte Netzteil und der echte Netzschalter auf der Rückseite.

Der Klang ist dann tatsächlich sehr gut, das Albrecht DR790CD spielt locker dem Niveau unseres Favoriten, woran das große Gehäusevolumen sicher nicht ganz unschuldig ist. Das DR790CD ist nur etwas für Designliebhaber, die ihr Radio empfangsgünstig aufstellen können.

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