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Das beste drahtlose Ladegerät

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drahtlose Ladegerät Test: Induktionsladegeraete Alle
Lars Schönewerk

Lars Schönewerk

ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

Wir haben 22 drahtlose Ladepads getestet. Das beste ist für uns das schicke V10 von Te-Rich, das es neben der quadratischen Version als V8001-01 auch in kreisrund gibt. Es besteht aus Glas und Aluminium, ist hochwertig verarbeitet und lädt sowohl entsprechend ausgerüstete Android-Smartphones als auch iPhones sehr schnell auf. Noch dazu kostet es gerade mal 20 Euro.

Update 26. November 2019

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor aktuell.

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4. Juli 2019

Wir haben das Ladepad von Ikea aus der Nordmärke-Reihe getestet. Zwar bietet es ein innovatives Design mit einem Korkrahmen, jedoch besitzt das Gerät keinen USB-Anschluss und auch die Standby-Werte sind vergleichsweise hoch.

7. Juni 2019

Wir haben das EasyAcc HD17 zu unserem Test hinzugefügt und damit eine neue Gut-&-Günstig-Empfehlung.

Smartphones sind ohnehin schon Geräte, die weitestgehend kabellos funktionieren. WLAN, Bluetooth, LTE und Co. haben die meisten Strippen überflüssig gemacht. Lediglich zum Aufladen des Akkus muss man die Geräte noch an die Leine legen – bisher. Induktionsladegeräte schicken sich nun an, auch die letzte Stolperfalle aus dem Mobilbereich zu tilgen.

Wir haben 22 Qi-Ladegeräte getestet. Bis auf ein Gerät, das unser LG G7 im Gegensatz zum iPhone X partout nicht laden wollte, gab es keinen Totalausfall. 20 Modelle sind derzeit noch verfügbar.

Große Unterschiede gibt es aber bei der Ladeleistung, also der Geschwindigkeit, mit der sie ein Smartphone aufladen. Nur die wenigsten erreichen dabei die Ladeleistungen, die die Hersteller auf der Verpackung angeben.

Wer ein drahtloses Ladepad oder einen Ständer für den Nachttisch sucht, kann die Ladegeschwindigkeit getrost vernachlässigen, denn über Nacht kriegen alle Ladegeräte das Smartphone voll. Wer das Ladegerät dagegen bei der Arbeit auf dem Schreibtisch einsetzen möchte, für den macht es Sinn, ein Induktionsladegerät zu wählen, das auch in kurzer Zeit viel Saft in den Akku kriegt.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Te-Rich V10

Test drahtlose Ladegerät: Te-Rich V10
Das Te-Rich V10 ist toll verarbeitet und lädt Smartphones zügig auf.

von 390 Lesern gekauft

Das Te-Rich V10 ist, zusammen mit seiner runden Schwester V8001-01, eine Augenweide. Das Gehäuse aus Aluminium und Glas ist hochwertig verarbeitet und minimalistisch designt. Außerdem gehörten beide Versionen zu den schnellsten Qi-Ladestationen im Test. Hinzu kommt ein niedriger Stromverbrauch im Standby. Mit einem Preis von rund 20 Euro gehört es überdies zu den günstigeren Geräten im Test.

Bester Ständer

Anker PowerWave AK-A2521011

Test drahtlose Ladegerät: Anker AK-A2521011
Sieht gut aus und steht sehr sicher – unser Favorit bei der Ständer-Bauform.

von 72 Lesern gekauft

Wenn Sie statt eines flachen Ladepads einen Smartphone-Ständer bevorzugen, ist das Anker PowerWave AK-A2521011 die beste Wahl. Mit seinen abgerundeten Kanten sieht der Ständer schlicht aber edel aus und ist gut verarbeitet. iPhones lädt er sehr schnell auf, unser Android-Smartphone von LG dagegen etwas langsam. Dafür ist der Stromverbrauch im Standby erfreulich gering. Dank seines extrem langen Kabels macht sich der Ladeständer von Anker gut auf jedem Nachttisch.

Speed-King

Belkin Boost Up 15W

Test drahtlose Ladegerät: Belkin F7U014vf
Lädt sowohl Android-Smartphones wie iPhones so schnell wie kein anderes Gerät im Test.

Das Belkin F7U014vf war das schnellste Ladegerät im Test. Wenn einen der Kunststoff-Look des dicklichen UFOs nicht stört, kann man dem Akkustand beim Wachsen zuzusehen. Nur genug Platz sollte man bereithalten, denn das Pad war eines der größten im Test. Das Ladepad von Belkin gehört zwar zu den teureren im Test, im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern liefert Belkin aber ein Schnellladegerät mit.

Gut & günstig

EasyAcc HD17

Test drahtlose Ladegerät: EasyAcc HD17
Das EasyAcc HD17 überzeugt mit seiner schicken Leder-Optik und soliden Messwerten.

von 56 Lesern gekauft

Das EasyAcc HD17 ist mal etwas anderes: Handvernähtes PU-Leder verleiht dem Pad einen extravaganten Touch. Zwar ist die LED so platziert, dass man sie nicht sieht, wenn das Handy parallel zum Kabel liegt, aber immerhin funktioniert sie zuverlässig und stört nicht bei Sichtbarkeit mit dem Handy in Schräglage. Zwar wird kein Netzstecker mitgeliefert, aber wenn man dann erstmal mit Stecker lädt, bekommt man Fast Charging geboten. Der gute Preis spricht ebenfalls für das EasyAcc.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerGenauso gutBester StänderSpeed-KingGut & günstig
Modell Te-Rich V10 Te-Rich V8001-01 Anker PowerWave AK-A2521011 Belkin Boost Up 15W EasyAcc HD17 Belkin Boost Up 10W Ladeständer Anker PowerWave AK-A2503011 Belkin Boost Up 7,5W Belkin Boost Up 10W Choetech T511-000 GreatCool Wireless Charger L-06 Nanami M220 Nanami U6-EU Novete NOVETE-DE1 Pulesen SC410 RAVPower RP-PC063 Yootech F500 Yootech RC100 IKEA Nordmärke Yootech X1
Test drahtlose Ladegerät: Te-Rich V10Test drahtlose Ladegerät: Te-Rich V8001-01Test drahtlose Ladegerät: Anker AK-A2521011Test drahtlose Ladegerät: Belkin F7U014vfTest drahtlose Ladegerät: EasyAcc HD17Test drahtlose Ladegerät: Belkin F7U052vfTest drahtlose Ladegerät: Anker AK-A2503011Test drahtlose Ladegerät: Belkin F7U027vfTest drahtlose Ladegerät: Belkin F7U050vfTest drahtlose Ladegerät: Choetech T511-000Test drahtlose Ladegerät: GreatCool Wireless Charger L-06Test drahtlose Ladegerät: Nanami M220Test drahtlose Ladegerät: Nanami U6-EUTest drahtlose Ladegerät: Novete NOVETE-DE1drahtlose Ladegerät Test: ImageTest drahtlose Ladegerät: RAVPower RP-PC063Test drahtlose Ladegerät: Yootech F500Test drahtlose Ladegerät: Yootech RC100drahtlose Ladegerät Test: Bildschirmfoto 2019 07 04 Um 10.38.19Test drahtlose Ladegerät: Yootech X1
Pro
  • Edler Look
  • Großartige Haptik
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Super Messwerte
  • Edler Look
  • Großartige Haptik
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Super Messwerte
  • Super Messwerte beim iPhone X
  • Schnellstes Ladegerät im Test
  • Sinnvolle Positionierung der LED
  • Günstig
  • Edle Optik mit Leder
  • Rutschfest
  • Gute Messwerte
  • Gute Ladewerte
  • Schickes Design
  • Günstig
  • Gute Verarbeitung
  • Niedriger Verbrauch im Standby
  • Durchgehend gute bis sehr gute Messwerte
  • Sinnvoll positionierte LED
  • Sehr gute Ladewerte
  • Günstig
  • Werte beim LG G7 sind okay
  • Guter Standby-Verbrauch
  • Werte für das LG G7 sind okay
  • Nichts
  • Günstig
  • Brauchbare Lade- und Standby-Werte
  • Nettes Design mit LED-Leiste
  • Gute Ladewerte bei beiden Smartphones
  • Günstig
  • Hübscher LED-Ring an der Seite
  • Ladewerte und Standby-Verbrauch sind okay
  • Günstig
  • Hervorragender Standby-Verbrauch
  • Fürs iPhone brauchbar
  • Günstig
  • Modernes Design
  • Hübsches Design
  • Relativ günstig
Contra
  • Oberfläche sammelt Fingerabdrücke
  • Empfindliche Glasoberfläche
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Oberfläche sammelt Fingerabdrücke
  • Empfindliche Glasoberfläche
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Relativ schlechte Messwerte beim LG G7
  • Relativ teuer
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Verarbeitung wirkt etwas billig
  • Unnötig groß
  • Kein USB-Anschluss
  • Teuer
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • LED-Position ungünstig
  • Verschweißtes Kabel
  • Hoher Verbrauch im Standby
  • Teuer
  • Kein USB-Anschluss
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Sehr groß
  • Teuer
  • Kein USB-Anschluss
  • Hoher Standby-Verbrauch
  • Unpraktisch positionierte LED
  • Teuer
  • Kein USB-Anschluss
  • Billiger Look
  • Schlechte Verarbeitung
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Billiger Look
  • Schlecht verarbeitet
  • Mäßige Werte beim iPhone und im Standby
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Billiger Look
  • Schlecht verarbeitet
  • Dauerhaft leuchtende LED
  • Schlechte Lade- und Standby-Werte
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Lauter, nicht abschaltbarer Lüfter
  • Mäßige Haptik
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Schlechte Ladewerte
  • Hoher Standy-Verbrauch
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Desaströs hoher Standby-Verbrauch
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Konnte das LG G7 nicht laden
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
  • Kein USB-Anschluss
  • LED-Position ungünstig
  • Schlechter Standby-Wert
  • Kein Netzstecker im Lieferumfang
Bester Preis
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Was Sie über drahtloses Laden wissen müssen

Bevor man ein Induktionsladegerät kauft, sollte man wissen, dass nicht jedes Smartphone mit der Technologie kompatibel ist. Die immer noch beliebten Aluminiumrückseiten vieler Mobiltelefone schirmen die zur induktiven Energieübertragung verwendeten elektromagnetischen Schwingungen zu stark ab und verhindern das Aufladen.

Smartphones mit Metallgehäuse sind tabu

Damit alles richtig funktioniert, muss das Smartphone also eine Rückseite aus Glas oder Kunststoff haben und mit der entsprechenden Technik für drahtloses Laden ausgerüstet sein. Dazu benötigt es einiger technischer Bauteile, mit denen selbst in der Oberklasse bei weitem nicht jedes Smartphone ausgestattet ist. Neben den iPhones X, XR, XS und iPhone 8 und 8 Plus beherrschen es unter anderem die Samsung-Galaxy-Flaggschiffe S6 bis S10, aber auch das LG G7 ThinQ, mit dem wir die Ladegeräte unter anderem getestet haben.

Als drahtloser Ladestandard hat sich der sogenannte Qi-Standard praktisch durchgesetzt, selbst Ikea bietet inzwischen Möbel mit integrierten Qi-Ladepads an.

Die Ladegeschwindigkeit ist bei der drahtlosen Technik grundsätzlich geringer als beim Laden per Kabel. Es kommt dabei prinzipiell auch darauf an, wie genau das Smartphone auf den versteckten Spulen des Ladegeräts liegt. Allerdings waren wir im Test positiv davon überrascht, dass die Geräte doch einen gewissen Spielraum zulassen, ohne dass die Ladeleistung gleich rapide in den Keller geht.

Auf Herstellerangaben ist wenig Verlass

Immer mehr Smartphones sind mit Schnellladetechnik ausgerüstet. Das heißt, dass sie mit einer Leistung von 10 Watt oder mehr geladen werden können. Dazu braucht man ein entsprechendes Schnellladegerät – und im Fall des drahtlosen Ladens auch ein Netzteil, das diese Leistung übertragen kann.

Induktionsladegeräte, bei denen keine Leistung angegeben ist, können meist rund 5 Watt übertragen. Mit »Fast Charging« werben Modelle, die mit bis zu 10 oder 15 Watt laden.

Allerdings darf man sich auf diese Werte nicht verlassen, wie wir im Test festgestellt haben. Auch die Geräte, die mit 15 Watt Ladeleistung warben, schafften im besten Fall nicht mehr als 11,5 Watt.

So haben wir getestet

Zum Testen haben wir jeweils ein Smartphone mit Android- und eins mit iOS-Betriebssystem genutzt, um genau zu sein ein LG G7 ThinQ und ein Apple iPhone X. Das LG G7 ist auf eine Maximalleistung von 15 Watt ausgelegt, das iPhone X auf 7,5 Watt.

Bei allen Geräten haben wir die Ladeleistung in Watt gemessen. Das LG G7 ThinQ haben wir jeweils mit einem Ladestand zwischen 8 und 10 Prozent gemessen, beim iPhone X lag der Ladestand immer bei rund 80 Prozent. Außerdem haben wir den Stromverbrauch im Standby-Betrieb bestimmt.

drahtlose Ladegerät Test: Smartphones Auf Ladegeräten
Unsere Test-Smartphones: Links ein LG G7 ThinQ, rechts ein iPhone X.

Auf ein vollständiges Auf- und Entladen haben wir ebenso verzichtet wie auf das Ermitteln der Zeit, bis das Smartphone vollständig geladen ist, da die genaue Ladedauer von vielen verschiedenen Faktoren abhängt – allen voran Kapazität, Alter und Verschleiß des Akkus, um nur einige zu nennen.

Die angegebenen Zahlen sind somit Mittelwerte und können bei anderen Smartphones abweichen, liefern aber einen guten Hinweis auf die Leistungsfähigkeit der Induktionsladegeräte.

Darüber hinaus haben wir natürlich auch das Design und vor allem die Verarbeitung berücksichtigt. Das gilt auch für die Verarbeitung: Knarzen und klaffende Spaltmaße machen nunmal keinen Spaß.

drahtlose Ladegerät Test: Te Rich Ladegeräte

Testsieger: Te-Rich V10

Testsieger

Te-Rich V10

Test drahtlose Ladegerät: Te-Rich V10
Das Te-Rich V10 ist toll verarbeitet und lädt Smartphones zügig auf.

von 390 Lesern gekauft

Schon beim Auspacken fällt auf, wie edel das Te-Rich V10 ist. Das Pad liegt schwer in der Hand, ist schlank gebaut, gibt sich schlicht und minimalistisch und sieht wirklich gut aus. Da können sich alle anderen Ladegeräte im Test hinten anstellen – und zwar weit hinten.

Aluminium und Glas statt Kunststoff

Zum einen ist das V10 tadellos verarbeitet, der Clou ist aber vor allem das verarbeitete Material, denn wo alle anderen auf zweckdienlichen, aber nicht sonderlich eindrucksvollen Kunststoff setzen, besteht das V10 aus Aluminium und Glas.

Die Form erinnert mit ihrem quadratischen Grundriss samt abgerundeter Ecken an Produkte von Apple. Das gilt erst recht, wenn man einen Blick auf die weiße Variante des Ladegeräts wirft, die neben dem Nachtschwarz unseres Testexemplars ebenfalls erhältlich ist.

Genauso gut

Te-Rich V8001-01

Test drahtlose Ladegerät: Te-Rich V8001-01
Der Testsieger in rund: Das Pad liefert die gleichen Messwerte und die gleiche hochwertige Verarbeitung, nur die Form ist anders.

von 79 Lesern gekauft

Wer es lieber kreisrund mag, kann darüber hinaus zum Schwestermodell V8001-01 greifen, das es ebenfalls in Schwarz oder Weiß gibt. Die Bauform ist der einzige Unterschied, in allen weiteren Belangen sind beide Geräte identisch.

Auch bei der Stromversorgung tanzt das V10 positiv aus der Reihe: Als einziges der getesteten Geräte bezieht es seine Energie aus einem USB-C-Kabel anstatt via Micro-USB. So kann man beispielsweise die Ladegeräte von LG und Apple direkt anschließen – in der Liga von Mobiltelefonen, in der induktives Laden eine Rolle spielt, ist der neuere Anschluss nämlich längst Standard. Der momentan noch verbreitete, aber zunehmend ausgediente Micro-USB-Anschluss ist da weniger hilfreich.

Ein Schnellladegerät liegt übrigens, wie bei fast allen Geräten im Test, nicht bei, aber das kann man bei dem günstigen Preis auch nicht erwarten.

drahtlose Ladegerät Test: Te Rich V8001 01 Usb Anschluss
Eine Seltenheit: Die Te-Rich-Geräte beziehen den Strom über USB-C.

Während des Ladens leuchtet eine sehr kleine LED dauerhaft in blauer Farbe. Sie befindet sich auf der Rückseite in der Nähe des USB-Steckers. Dort stört sie nicht – denn man sieht sie nicht. Damit geht zwar der Sinn und Zweck des Lämpchens flöten, in der Praxis können wir dieses Detail aber verschmerzen, denn das Telefon signalisiert ja ohnehin bereits selbst, wenn es lädt bzw. damit fertig ist.

Die LED ist nicht optimal untergebracht

Bei den Messwerten ließ uns das V10 nicht im Stich und demonstrierte eine sehr solide Leistung. Der gemessene Ladestrom bewegte sich zwischen 9,3 und 10,3 Watt beim LG G7 und zwischen 6,2 und 6,3 Watt beim iPhone X. Bessere Werte schafften beim LG nur die Belkin-Geräte. Der Stromverbrauch im Standby-Betrieb gehörte mit 0,27 Watt zu den niedrigsten Werten im gesamten Test.

drahtlose Ladegerät Test: Te Rich V8001 01 Unterseite
Das hat Power: Beide Modelle sind darauf ausgelegt 15 Watt zu liefern.

Zu meckern gibt es unterm Strich wenig. Das Te-Rich-Zweigespann aus V10 und V8001-01 sieht großartig aus, wirkt edel, steht bzw. liegt wie eine Eins, ist sehr gut verarbeitet und lädt zügig auf, trotzdem hat es einen niedrigen Standby-Verbrauch.

Das einzige, was leicht negativ auffällt, ist dass die Oberfläche aus Glas für Fingerabdrücke empfänglich und zudem relativ rutschig ist. Möchte man ein Smartphone aufladen, dessen Rücken ebenfalls aus Glas besteht, kann das ganze doch leicht ins Schwimmen geraten. Und fallen lassen möchte man das Handy darauf auch lieber nicht, auch nicht aus nur wenigen Zentimetern Höhe. Doch die meisten haben ohnehin eine Plastikschutzhülle fürs Smartphone, dann fällt das nicht ins Gewicht.

Alternativen

Für alle, die ihr Handy lieber auf einen Ständer stellen, noch schneller aufladen oder weniger ausgeben möchten, sind hier unsere empfehlenswerten Alternativen.

Bester Ständer

Anker PowerWave AK-A2521011

Test drahtlose Ladegerät: Anker AK-A2521011
Sieht gut aus und steht sehr sicher – unser Favorit bei der Ständer-Bauform.

von 72 Lesern gekauft

Der beste Smartphone-Ständer mit drahtloser Ladefunktion ist für uns der Anker PowerWave AK-A2521011. Er steht sehr stabil auf dem Tisch und wirkt trotz seines Kunststoffgehäuses hochwertig. Selbst das beigelegte Micro-USB-Kabel passt dazu – es ist schön lang und dick.

Schick und hochwertig verarbeitet

Auch am Design haben wir nichts zu bemängeln. Im Gegenteil: Mit seinem schmalen Rücken, den abgerundeten Kanten und der blauen LED sieht das Gerät richtig schick aus.

Beim Laden des LG G7 lieferte das Gerät 5,9 Watt, was zwar noch okay ist, aber auch keine Jubelstürme auslöst. Beim iPhone sah es deutlich besser aus: 7,9 Watt schaffte der Standlader, was im Test nur noch durch das Belkin F7U027vf übertroffen wurde. Der Verbrauch im Standby lag bei 0,5 Watt und somit im Mittelfeld.

Die kleine, runde LED sitzt im Fuß unter dem Smartphone und ist gut sichtbar. Sie leuchtet während des Ladevorgangs dauerhaft blau, was auf dem Nachttisch stören könnte. Immerhin bleibt die Lampe im Standby-Betrieb aus.

Ein Wermutstropfen ist das fehlende Ladegerät, aber damit befindet sich Anker in guter Gesellschaft. Nur Belkin und RAVPower liefern Ladegeräte mit.

Unterm Strich ist das Anker PowerWave AK-A2521011 ein tauglicher Allrounder mit Vorliebe zum iPhone, der gemessen an seiner Leistung und jener der Konkurrenz ein Stück zu teuer ist, aber sonst nicht viel zu bemängeln lässt.

Speed-King

Belkin Boost Up 15W

Test drahtlose Ladegerät: Belkin F7U014vf
Lädt sowohl Android-Smartphones wie iPhones so schnell wie kein anderes Gerät im Test.

Wenn es richtig schnell gehen soll, ist das Belkin Boost up 15W die beste Wahl. Beide Smartphones lud das Pad in einer Geschwindigkeit auf, von der der Rest sich ruhig eine Scheibe abschneiden kann. Wir würden uns nur wünschen, dass die besagte Scheibe ist nicht so dick ist wie das F7U014vf.

Denn eine Zierde ist das etwas klobige Ladepad nicht gerade. Es wirkt durch die konisch zulaufende Form noch größer als es nötig wäre. Die gummierten Flächen verhindern zwar ein Wegrutschen des Smartphones, sammeln aber auch Staub.

Wer sich nicht am wenig grazilen Look stört, erhält aber ein solides Ladegerät. Die Verarbeitung ist gut und das Aufladen der Akkus funktioniert ohne jegliche Probleme.

Dabei brachte es das F7U014vf auf stattliche 7,6 Watt beim iPhone und beeindruckende 11,5 Watt beim LG G7. Der Standby-Verbrauch von 0,5 Watt ist allerdings relativ hoch.

Beeindruckende Leistung beim Aufladen

Die LED befindet sich zur Abwechslung mal nicht auf der Oberseite des Pads, wo sie vom aufladenden Telefon verdeckt wird, sondern an der Seite, wo man sie während des Ladebetriebs weiterhin sehen kann. Das finden wir sehr gut und hoffen, dass andere Hersteller dem Beispiel folgen werden.

Apropos andere Hersteller: Im Vergleich zur Konkurrenz sind die Belkin-Lader generell sehr teuer. Dafür liefert Belkin aber auch stets ein passendes Ladegerät mit. Wer genug Platz auf dem Nachttisch hat und mehr auf Effizienz als aufs Äußere schaut, ist mit dem Ladepad von Belkin sehr gut beraten.

Gut & günstig

EasyAcc HD17

Test drahtlose Ladegerät: EasyAcc HD17
Das EasyAcc HD17 überzeugt mit seiner schicken Leder-Optik und soliden Messwerten.

von 56 Lesern gekauft

Unser Preistipp ist das EasyAcc HD17. Es liefert mit seinen zehn Watt gut Messwerte: Unser iPhone X wurde mit 6,9 Watt geladen – viel mehr lassen die Apple-Geräte auch nicht zu – und unser Android bekam mit 8,2 Watt genug Saft. Der Verbrauch im Standby-Modus ist dermaßen niedrig, dass wir ihn unser Messgerät ihn nicht mehr erkennen konnte, was sehr stark für das Ladegerät spricht.

Schicke Leder-Optik mit Leistung

Das Pad ist mit PU-Leder überzogen und hat hochwertige, handgemachte Nähte. Eine kleine LED, die leider genau gegenüber des Kabels platziert wurde, leuchtet blau und beim Laden grün. Diese Platzierung finden wir nur deshalb ungünstig, da man sein Handy schräg auflegen muss, um die LED zu sehen. Der eine mag das problematisch finden, der andere nicht. Sie ist ansonsten unauffällig, sodass sie nicht stört, wenn sie sichtbar im Blickfeld ist.

Ein Netzstecker ist nicht im Lieferumfang enthalten, das festgelötete USB-Kabel kann aber immerhin auch Fast Charging.

Generell sind wir mit dem Qi-Ladegerät äußerst zufrieden, da es mit seiner soliden Verarbeitung nicht an typische China-Billigprodukte erinnert. Dennoch ist hier der gute Preis zu nennen, der das Pad zu einer unserer Empfehlungen macht.

Außerdem getestet

Belkin Boost Up 10W Ladeständer

Wer einen richtig schnellen Ladeständer sucht, ist mit dem Belkin F7U052vf gut aufgehoben. Er zeigt beim Laden ähnlich gute Werte wie das Schnellladepad von Belkin. Der Ständer ist hochwertig verarbeitet und durchdacht designt. Problemlos kann man sein Handy auch quer auf darauflegen und Filme gucken. Allerdings ist der Standy-Verbrauch recht hoch – und es ist ziemlich teuer. Außerdem ist kein USB-Anschluss vorhanden.

Anker PowerWave AK-A2503011

Wer nicht viel Geld ausgeben will und auf Ladegeschwindigkeit nicht viel Wert legt, für den ist das Anker PowerWave AK-A2503011 eine gute Wahl. Es setzt vor allem auf Sparsamkeit, was sich sowohl in den niedrigen Anschaffungskosten als auch im geringen Standby-Verbrauch niederschlägt. Die Verarbeitung ist gut, die Ladegeschwindigkeit ist nicht gerade hoch, aber okay. Das Gerät war eine Weile unsere Gut&Günstig-Empfehlung, bis ihm das EasyAcc HD17 den Titel abgeluchst hat, und auch heute macht man mit dem Pad sicher keinen Fehler.

Belkin Boost Up 7,5W

Ist es ein Flugzeug? Ist es ein Vogel? Nein, es ist das Belkin F7U027vf, das die UFO-Form des Schwestermodells mit einem strahlenden Schneeweiß kombiniert, wodurch es noch ein bißchen mehr nach Mikrowellenteller aussieht.

Die Ladewerte sind durchgehend vorbildlich und zeigen einmal mehr, dass Belkin in Sachen Ladegeschwindigkeit eine ziemlich hohe Hausnummer ist. Auch im Standby-Betrieb gehört das Gerät dank seines niedrigen Stromverbrauchs zu den Spitzenreitern.

Endlich ist auch die kleine, grün leuchtende Status-LED seitlich angebracht und nicht auf der Oberseite, wodurch sie auch beim Laden sichtbar bleibt – endlich hat da mal jemand mitgedacht!

Der Grund, warum das Belkin F7U027vf trotzdem keine Empfehlung bekommen hat, ist der Preis – denn der ist viel zu hoch.

Belkin Boost Up 10W

Ebenfalls aus dem Hause Belkin und ebenfalls schneeweiß ist das F7U050vf, das zwar ähnlich dick ausfällt wie das Schwestermodell F7U014vf, allerdings nicht ganz so sehr nach UFO aussieht. Stattdessen präsentiert sich das Gerät mit einer leichten Rundung an der Seite, wodurch es nun an einen Rauchmelder erinnert oder auch als Puck beim Eishockey fungieren könnte.

Die Ladewerte beim iPhone sind gut und beim LG G7 hervorragend, nur der Verbrauch im Standby-Betrieb ist mit 0,7 Watt bei weitem zu hoch.

Bei der winzigen LED müssen wir Belkin tadeln, denn einmal mehr sitzt sie an einer Stelle, die beim Laden verdeckt wird – schon wieder hat da mal keiner mitgedacht!

Bedenkt man, was das Gerät kostet, können wir keine Empfehlung aussprechen – da helfen auch die guten Ladewerte beim G7 nicht.

Das Choetech T511-000 teilt sich den Grundriss mit dem Te-Rich V8001-01, allerdings war es das dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Wenn man die Eigenschaften des Choetech-Laders in einem Wort zusammenfassen möchte, wäre »billig« keine schlechte Wahl. Das gilt zum Einen für den Preis, denn das Gerät war das günstigste im Test. Leider gilt das aber zum anderen auch für Haptik und Verarbeitung. Die Gummioberfläche, die Abrutschen verhindern soll, fühlt sich beim Anfassen unangenehm an und hält auch nicht viel fest.

Die LED leuchtet beim Laden durchgehend blau, was nerven könnte, wenn sie nicht ohnehin durch das aufzuladende Smartphone verdeckt werden würde. So nervt sie nicht, ist aber wiederum überflüssig.

Die Werte beim Laden des iPhones waren mit nur 5,6 Watt ziemlich schlecht, beim LG G7 sah es mit 6,8 Watt dagegen ganz okay aus. Wirklich gut ist nur der Standby-Verbrauch von 0,35 Watt, wobei auch das keinen Rekord darstellt.

GreatCool Wireless Charger L-06

Die Holzoptik des GreatCool Wireless Charger L-06 sieht auf den Produktfotos ansprechend aus, in der Realität aber leider nicht mehr so sehr. Man merkt dem Material auf den ersten Blick an, dass es sich dabei um Kunststoff handelt. Die Verarbeitung macht den Eindruck leider nicht besser: Bei unserem Exemplar war eine der deutlich sichtbaren Schrauben an der Rückseite zu weit eingedreht und das Bohrloch ausgefranzt. Die billige Haptik schloss sich da nahtlos an.

Während der Ladestrom beim LG G7 mit 6,7 Watt in Ordnung geht und der Standby-Verbrauch mit 0,5 Watt zwar fast doppelt so hoch ist wie beim Testsieger, damit aber insgesamt noch im Rahmen bleibt, war der Wert beim Laden des iPhones mit 5,5 Watt ziemlich bescheiden.

Technisch ist der GreatCool Wireless Charger L-06 somit noch halbwegs ok, wenn auch nicht toll, in Sachen Look und Verarbeitung kommt aber leider keine Freude auf.

Das Nanami M220 ist ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte: Der Standby-Verbrauch ist mit 0,65 Watt zu hoch, die Werte beim LG mit 5,9 Watt alles andere als berauschend und beim iPhone belegt das M200 mit einem Wert von 5,1 Watt einen der hinteren Plätze.Von den 10 Watt, die der Hersteller angibt, kann man angesichts solcher Ergebnisse nur träumen.

Der silberne Kunststoff, aus dem unser Testexemplar gefertigt ist, sieht billig aus und fühlt sich auch so an. Für den Look gibt es auch noch eine schwarze Variante, die wir vermutlich bevorzugen würden. Empfehlen würden wir das M220 aber auch in einer anderen Farbe nicht.

Die LED leuchtet dauerhaft blau – auch im Standby – was spätestens zur Schlafenszeit nervt und unnötig Strom verbraucht. Die schlechten Werte lassen sich allein damit aber auch nicht erklären.

Besser sieht es zum Glück beim Nanami U6-EU aus. Die Werte sind mit 0,5 Watt im Standby, 6,3 Watt beim Laden des LG G7 und immerhin 5,8 Watt beim iPhone zwar nicht brillant, aber allesamt besser als beim M220 aus gleichem Hause.

Auch die LED ist zurückhaltender: Nachdem sie die Umgebung zu Beginn des Ladevorgangs zehn Sekunden lang in violettes Licht taucht, geht sie wieder aus.

Das Design des Pads ist nichts besonderes, aber zweckmäßig. Auffällig daran sind lediglich die Maße, denn das Nanami U6-EU ist recht groß. Die Verarbeitung ist deutlich besser als die des M220.

Aufgrund des günstigen Preises ist das Nanami U6-EU durchaus einen Blick wert. Allzu viel sollte man davon aber trotzdem nicht erwarten.

Was sich Novete beim Entwerfen des NOVETE-DE1 gedacht hat, weiß der Hersteller vermutlich nur selbst. Während der gerippte Kunststoff Geschmackssache ist, offenbart das Gerät beim Anschließen den obskuren Zweck dahinter: Das Teil hat einen Lüfter.

Vermutlich soll der Mini-Ventilator das Smartphone während des Ladevorgangs kühlen – obwohl eine Kühlhilfe in unserem Test nie nötig war. Das könnte man als nettes, wenn auch nutzloses Gimmick verbuchen und einfach darüber hinwegsehen, wenn sich das Ding abschalten lassen würde – aber das geht nicht.

Da der Lüfter obendrein auch noch ziemlich laut ist, will man das Gerät mit Sicherheit nicht auf dem Nachttisch stehen haben. Oder auf dem Schreibtisch. Oder generell irgendwo, wo man sich dauerhaft aufhält und Ruhe benötigt.

Die Werte sind mit 0,42 Watt im Standby und 6,6 Watt am LG G7 sehr ordentlich und mit 7,1 Watt beim iPhone X sogar ziemlich gut, der eigentlich gut gemeinte Lüfter macht den Charger aber leider unerträglich.

Wer sein Smartphone gerne beim Laden beobachtet, greift zum Pulesen SC410, das neben dem Nanami M220 die schlechtesten Werte im Test geliefert hat. Dank des langsamen Ladens hat man viel Zeit, das hübsche Design des Chargers zu bewundern.

Und hübsch ist er wirklich – ganz ohne Sarkasmus und Ironie. Die LED-Leiste am Fuß macht wirklich was her. Sie leuchtet zu Beginn des Ladens grün und geht nach 15 Sekunden aus. Steht das Smartphone nicht richtig im Ständer, leuchtet sie blau.

Als Einrichtungsgegenstand ist das SC410 also durchaus keine schlechte Wahl, als Ladegerät aber mangelhaft.

Das RAVPower RP-PC063 ist gut verarbeitet und die Haptik ordentlich. Ob einem das Design gefällt, ist wie so oft Geschmackssache. Leider lädt das Gerät nicht besonders schnell, besonders die von uns gemessenen 5,5 Watt beim iPhone sind wirklich kein Hit.

Sehr positiv gibt sich das RP-PC063 hingegen beim Standby-Verbrauch. Der ist mit 0,27 Watt genauso niedrig wie beim Testsieger und somit sehr vorbildlich.

Die LED ist sehr klein ausgefallen und leuchtet beim Laden grün. Das sieht man aber nicht, weil sie an einer Stelle sitzt, die durch das aufzuladende Smartphone verdeckt wird.

Das Gerät ist kein totaler Reinfall, besonders in Hinsicht auf den Preis. Die Leistung beim Laden ist aber eindeutig zu niedrig.

Das Yootech F500 hat uns recht gut gefallen. Die Werte lagen im Test bei ordentlichen 0,42 Watt im Standby und akzeptablen 6,2 Watt beim iPhone. Beim LG G7 lag es mit 6 Watt etwas niedriger.

Das F500 ist aus Kunststoff gefertigt und gut verarbeitet. Mit dem rundrumlaufenden Leuchtring braucht es sich auch nicht zu verstecken. Der leuchtet zu Beginn des Ladevorgangs grün, bis er nach etwa 15 Sekunden wieder ausgeht.

Der Gegenwert zum aufgerufenen Preis ist mehr als fair und macht das Yootech F500 zur echten Alternative zu unserem Preistipp Anker PowerWave AK-A2503011, das auch ähnliche Ladewerte aufweist.

Das Yootech RC100 ist ein gutes Ladegerät – wenn man ein iPhone hat. Unseres lud das Pad im Test mit 6,1 Watt. Unser LG G7 mochte es aber nicht: Hier bekamen wir jämmerliche 0,27 Watt Ladestrom, was dem Sparsamkeitsrekord beim niedrigen Standby-Verbrauch entspricht. Nur ging es hier nicht um den Standby, sondern ums Aufladen. Mit einem so niedrigen Wert war das Ladegerät nicht nutzbar.

Im tatsächlichen Standby erreichte das RC100 Spitzenwerte: Mit gerade einmal 0,2 Watt Verbrauch war es das genügsamste Ladegerät im gesamten Test.

Die LED blinkt am Anfang jedes Ladevorgangs 15 Sekunden lang weiß und erlischt dann. So weit, so bekannt.

Was dem einen oder anderen eventuell missfallen könnte, sind die Maße des Pads, denn es ist recht klein. Ansonsten gehen Design und Verarbeitung durchaus klar, besonders für den Preis.

Das Ladepad von Ikea namens Nordmärke ist designtechnisch mal etwas anderes. Gemäß dem Zeitgeist wurden hier Naturmaterialien verarbeitet – allerdings ist das Gerät mit dem Korkrahmen auch etwas klobig. Der Pluspunkt ist, dass man das Ladegerät auch etwa in einen Nachttisch einbauen kann, sofern man bereit ist, ein Loch hinzusägen. Dank beiliegenden Zubehörringen lässt sich das Ladegerät bündig in die Oberfläche verbauen. Allerdings sind Standby-Werte mit 0,6 Watt vergleichsweise hoch. Außerdem bietet dieses Gerät keinen USB-Anschluss.

Auch mit dem X1 hat Yootech eine gute Alternative zu einem Anker-Produkt an der Startlinie, diesmal allerdings zum PowerWave AK-A2521011. 

Mit 0,42 Watt ist der Standby-Verbrauch moderat, der Ladestrom beim LG G7 mit 5,9 allerdings auch. Wenn man allerdings ein iPhone auf den Ständer legt, gibt das X1 richtig Gas und liefert satte 7,4 Watt. Damit entspricht es Wesentlichen unserer Empfehlung von Anker. Er ist zwar nicht ganz so schick wie der Konkurrent, dafür aber ein bißchen günstiger zu haben.

Die Statusleuchte verhält sich wie gewohnt: Beim Starten blinkt sie 15 Sekunden lang grün, dann geht sie aus. Dauerbeleuchtung oder Mini-Disco blieben uns erspart. Das gefällt uns.

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