Test: Dreirad Aufmacher Copyright: Tomsickova / Adobe Stock
test
Veröffentlicht:

Das beste Dreirad

Wir haben 9 Dreiräder getestet. Das beste ist für uns das Aveo von Kinderkraft. Das Dreirad hat uns in seiner Vielseitigkeit, seiner Qualität und nicht zuletzt seiner Sicherheit überzeugt. Mit seinen zahlreichen Features kann das Aveo auch als Buggy genutzt werden. Ein mitwachsendes Dreirad, das Kind und Eltern glücklich macht.

Saskia Jacobs
Saskia Jacobs
hat einen Abschluss in Germanistik, Kultur- und Medienwissenschaft. Als freiberuflichere Autorin schreibt sie hauptsächlich für Kultur- und medienschaffende Unternehmen. Die kunstbegeisterte Zweifachmama kocht, gärtnert und handwerkt nebenbei leidenschaftlich gern.
Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Wenn im Leben von Eltern die Entscheidungen des besten Kinderwagens oder der besten Babyschale an erster Stelle stehen, folgt danach die Suche nach dem besten Dreirad. Im Gegensatz zu früher, wo ein Dreirad das war, was der Name verspricht, nämlich ein Fahrgerät mit drei Rädern in klein, sind die heute sogenannten mitwachsenden Dreiräder Buggy, Fahrgerät und Spielzeug in einem. Das allerdings macht es uns Eltern nicht wirklich leichter, uns für das beste und für uns richtige Kinderdreirad zu entscheiden.

Wir haben neun Kinderdreiräder für Sie getestet. Die Preisspanne reichte von rund 40 bis 120 Euro. Die Herstellerangaben der Altersempfehlungen reichen von neun Monaten bis fünf Jahre. Neben unserem Testsieger haben wir drei weitere Alternativen gewählt. Hier sind unsere empfohlenen Dreiräder in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Kinderkraft Aveo

Test Dreirad: Kinderkraft Aveo 6 in 1
Das Kinderkraft Aveo ist ein Dreirad mit echtem Mehrwehrt und vielen Extras.

Das Kinderdreirad Aveo von Kinderkraft ist unser Testsieger. Eine zuverlässige Qualität, ein guter Aufbau und zahlreiche Features und Sicherheitsfunktionen machen dieses Fahrgerät zu einem Multifunktionsfahrzeug für Kind und Eltern. Das Aveo bietet die Möglichkeit, nach und nach die Elemente am Dreirad abzubauen und so immer an den Entwicklungsstand des eignen Kindes individuell anzupassen. Preislich gehört das Aveo zu den teureren Dreirädern.

Auch gut

Lionelo Haari

Test Dreirad: Lionelo Haari 2 in 1
Für Kinder ab 18 Monaten ist das Lionelo Haari gut geeignet – mit vielen Extras und in guter Qualität.

Das Dreirad Haari von Lionelo ist unser Favorit für die nicht mehr ganz kleinen Kinder. Laut Herstellerempfehlung ist dieses Dreirad für Kinder ab 18 Monaten geeignet. Das Haari ist gut verarbeitet und in schönen Designs wählbar. Sicherheit und Komfort werden auch bei diesem mitwachsenden Dreirad großgeschrieben – und Kindern und Eltern werden einige Extras bereitgestellt.

Sportliches Design

Kidiz Dreirad

Test Dreirad: Kidiz Dreirad 5 in 1
Das Dreirad von Kidiz bietet besonders viele Funktionen und ist ist fünf Farben erhältlich.

Das Dreirad von Kidiz hat mit seinem sportlichen Design gepunktet. Neben seinem sportlichen Auftritt bietet das mitwachsende Dreirad von Kidiz einige komfortable Extras für Eltern und Kind. Ein besonderes Highlight ist das Verkleinern des Dreirads für den Transport ebenso wie bei unserem Testsieger.

Preistipp

Smoby Be Move Komfort

Test Dreirad: Smoby Be Move Komfort
Das Smoby Be Move Komfort ist einfach, gut und günstig – für größere Kinder ab 18 Monaten.

Das Dreirad Be Move Komfort von Smoby ist unser Preistipp. Für jene, die nicht so viel Geld ausgeben wollen, bietet das Smoby ein sehr schönes Design und ist mit Grundfunktionen, wie Pedalfreilauf und Schubstange, ausgestattet. Das Smoby ist im Vergleich zu den anderen Kandidaten mehr ein klassisches Dreirad und wir finden, es ist daher besser für Kinder ab 18 Monaten geeignet.

Vergleichstabelle

TestsiegerKinderkraft Aveo
Auch gutLionelo Haari
Sportliches DesignKidiz Dreirad
PreistippSmoby Be Move Komfort
Kinderkraft Aston
Smoby Baby Driver
Fischer Price Dreiräder Glee
Kettler Happytrike Racing
Miweba Dreirad
Test Dreirad: Kinderkraft Aveo 6 in 1
  • Kann bis zu 6 mal umgebat und der Entwicklungsstufe angepasst werden
  • Zusammen klappbar
  • Einfacher Aufbau
  • Viele Extras
  • Der Verschluss des Sicherheitsbügels lässt sich schwer schließen
Test Dreirad: Lionelo Haari 2 in 1
  • Reflektierende Elemente
  • Einfacher Aufbau
  • Wartungsfreie Gummiräder
  • Klappbarer Sitz zum besseen Transport
  • erst ab 18 Monaten
  • keine Klingel
Test Dreirad: Kidiz Dreirad 5 in 1
  • Schiebestange mit Lenkkontrolle
  • Schnellspannräder
  • 360 Grad drehbarer Sitz
  • In 5 Farben erhältlich
  • Teuer
  • Schutzbügel gut abnehmbar aber insgesamt etwas wackelig
Test Dreirad: Smoby Be Move Komfort
  • Guter Preis
  • Kinderfreundliches Design
  • Wenig Extras
  • Schiebestange sehr wackelig
Test Dreirad: Kinderkraft Aston
  • Schiebestange mit Lenkkontrolle
  • Klappbar
  • 5-Punkt- Sicherheitsgurte
  • Teuer
Test Dreirad: Smoby Baby Driver
  • Viel Spielerei für die Kleinen
  • Steht sehr stabil
  • Katastrophaler Aufbau
  • Lenkstange sehr instabil und wackelig
  • Bremse stört ältere Kinder
Dreirad Test: Dreirad Fisherprice
  • Sehr leicht
  • Kinderfreundliches Design
  • Extrem wackelig
  • Keine Bremsen
  • Schiebestange schwer zu entfernen
Test Dreirad: Kettler Happytrike Racing
  • Schneller Aufbau
  • Schönes Design
  • Schlechte Materialqualität
  • Kaum Extras
  • Teuer
Test Dreirad: Miweba Kinder Dreirad 7 in 1
  • Viel Extras
  • Hohe Zuladung (30kg) möglich
  • Schlechte Aufbauanleitung
  • Lufträder
  • Extrem schwer
  • Schlechte Materialqualität
  • Schiebestange nicht höhenverstellbar
Produktdetails einblenden

Dreiräder im Test: Worauf kommt es an?

Ein Dreirad sollte an die motorischen Fähigkeiten des Kindes angepasst sein und Kind und Eltern gleichermaßen gefallen. Neben diesen Aspekten sollte man besonders bei den Modellen für sehr kleine Kinder auf die Verarbeitung und Sicherheitsfunktionen wie Gurte, Fußstützen und eine stabile und sichere Lenkstange achten.

Erfreulicherweise erfüllte ein Großteil der Dreiräder, die wir getestet haben, diese Ansprüche. Nur ein Dreirad für Kinder unter einem Jahr fiel im Test deutlich ab.

 Test: Baby Driver Transportkorb
So kann das Lieblingskuscheltier auch mitfahren – manche Modelle haben ein Transportkörbchen.

Was ist ein Dreirad?

Ein Dreirad ist ein Fahrgerät mit drei Rädern – wer hätte es gedacht. Durch ein Vorderrad und zwei Hinterräder hat das Dreirad eine gute Standfestigkeit und kippt nicht so leicht um. Für Kinder gehört das Dreirad neben dem Rutschauto und Laufrad zu den ersten Fortbewegungsmitteln, das sie motorisch fördert und ihnen hilft, die Welt im eigenen Tempo zu entdecken.

Das Dreirad gibt es mit Pedalen und ohne. In unserem Test haben wir nur Dreiräder mit Pedalen getestet. Am Vorderrad sind die Pedalen angebracht, mit denen sich die Kinder selbst fortbewegen können. Ebenfalls vorn befindet sich natürlich der Lenker.

Mitwachsende Dreiräder

Das Dreirad wird durch die Kraft des Kindes, mit der es in die Pedalen tritt, fortbewegt. Anfangs ist es für viele Kinder recht schwer, sowohl das Treten als auch das Lenken motorisch zu bewältigen.

Daher haben auch in den letzten Jahren die Multifunktionsdreiräder – oder auch mitwachsende Dreiräder genannt – an Beliebtheit gewonnen. Sie können, je nach Ausstattungsumfang, eine Alters- und Entwicklungsspanne von acht Monaten bis zu fünf Jahren abdecken. Im Prinzip können sie das Kind auf dem ganzen Weg vom »geschoben werden« bis zum Stadium Fahrrad begleiten.

Was zeichnet mitwachsende Dreiräder aus?

Damit ein Dreirad Eltern und Kind über einen langen Zeitraum begleiten kann, sollte es mit einigen Ausstattungsdetails ausgerüstet sein. Die multifunktionalen Dreiräder für Kinder lassen sich mehrfach umbauen, beziehungsweise die sichernden Elemente werden mit dem wachsenden Kind nach und nach entfernt.

Nützliche Ausstattungsdetails mitwachsender Dreiräder

  • Eine erhöhte, neigbare Rückenlehne: Sie gibt besonders kleinen und jungen Kindern den nötigen Halt.
  • Integrierte Sicherheitsgurte: Wenn das Dreirad als Buggy genutzt wird, ist es wichtig, dass das Kind ausreichend gegen eventuelles Rausrutschen gesichert ist.
  • Feststellbremsen an den Hinterrädern: Die Bremsen verhindern Unfälle beim Auf- und Absteigen und sichern das Fahrgerät gegen ungewolltes Wegrollen.
  • Drehbarer und verstellbarer Sitz: Für die Buggyfunktion kann der Sitz um 180 Grad gedreht werden, um das Kind immer im Blickfeld zu haben.
  • Sicherheitsbügel am Sitz: Sie sichern das Kind bei den ersten eigenen Fortbewegungsversuchen gegen das Herunterfallen.
  • Zuschaltbare Freilauffunktion der Räder: Damit Eltern in ihrem Tempo schieben können, können die Räder deaktiviert werden, sodass das Kind nicht mittreten muss.
  • Fußstützen: Beim Schieben kann das Kind die Füße bequem abstellen. Sie können ein- und ausgeklappt werden.
  • Schiebestange mit und ohne Lenkfunktion: Sie bietet Eltern die Möglichkeit, ihren Nachwuchs mit dem Dreirad zu schieben. Es gibt sie als reine Schiebestange oder mit zusätzlicher Lenkfunktion.

Multifunktionsdreiräder sind als Dreirad mit Schiebestange und als normales Dreirad nutzbar. Der Kauf eines Kombi-Dreirades kann unter Umständen den einen oder anderen Euro sparen, da man es länger und vor allem früher nutzen kann als die herkömmlichen Dreiräder.

1 von 3
Test: Aveo Klingel Lenker Beauty
Test: Kettler Design Racing
Test: Lionelo Schiebestange

Worauf sollte man beim Kauf eines Dreirads achten?

Das Dreirad sollte Kind und Eltern gefallen. Sicherheit und Komfort spielen große Rollen, aber ein Dreirad ist auch ein Stück Unabhängigkeit und ein wichtiger Begleiter in den ersten Lebensjahren eines Kindes. Daher sollte man auch auf die Vorlieben des Sprösslings hören.

Viele Hersteller bieten deshalb mehrere Farben eines Modells an und die sind nicht unbedingt immer die Lieblingsfarben der Eltern. Manchmal findet man auch einen Kompromiss, wenn Extras wie Transportschalen, Klingel und Sticker auf eine dezentere Farbgebung treffen.

Mit der wichtigste Punkt ist das Alter des Kindes. Für besonders kleine Kinder lohnt sich ein Multifunktionsdreirad eher als für ältere. Für motorisch weiter entwickelte Kinder, die schon laufen können, ist vielleicht die Anschaffung eines Dreirads mit Laufradfunktion die richtige Entscheidung.

Wissenswertes zu Materialien und Bauteilen

Der Großteil der Dreiräder hat eine Rahmenkonstruktion aus Metall. Das macht sie robust und vergleichsweise leicht.

Es gibt auch nachhaltig orientierte Hersteller, die auf eine Grundkonstruktion aus Holz setzen. Diese Räder sind ebenso robust, allerdings deutlich schwerer.

Weniger wertig und haltbar sind Rahmenkonstruktionen aus Kunststoff.

Räder und Reifen

Die meisten Dreiräder haben Reifen aus Kunststoff, die sehr unempfindlich aber hart sind. Im Freien ist das wenig problematisch, aber für Innenräume unter Umständen zu laut. Hier sind weiche Reifen aus Gummi oder PU-Schaumstoff die bessere Wahl.

Es gibt auch noch Modelle mit Luftreifen, wie das Dreirad von Miweba in unserem Test. Bei diesen Reifen ist das Profil sehr ausgeprägt und durch die Luft werden Stöße durch unebene Bodenflächen angenehm abgefedert. Allerdings ist die Gefahr hoch, dass die Reifen während einer Tour ein Loch und damit einen Platten bekommen.

Vollgummireifen müssen nicht aufgepumpt werden und zählen zu den robustesten Bereifungen bei Dreirädern.

1 von 3
Test: Miweba Luftreifen
Test: Lionelo Specihenschutz
Test: Lionelo Reifen

Sitz und Rückenlehne

Der Sitz ist ebenfalls ein wichtiges Kaufkriterium und abhängig vom Einstiegsalter des Kindes. Bei sehr kleinen Kindern empfiehlt sich ein Dreirad mit hoher Rückenlehne, da sie mehr Sicherheit bietet. Im Idealfall ist sie auch neigbar.

Der Sitz kann idealerweise an die Körpergröße des Kindes angepasst werden – und manche Dreiräder bieten sogar die Möglichkeit, die Höhe des Sitzes anzupassen.

Bei manchen Dreirädern kann man die Höhe anpassen

Für die Buggyfunktion bieten manche Modelle die Möglichkeit, den Sitz auch gegen die Fahrtrichtung zu positionieren. In unserem Test bieten diese Funktion neben unserem Testsieger noch das Modell Aston von Kinderkraft sowie die Modelle Haari von Lionello und das Dreirad von Kidiz.

Das Material der Sitzflächen ist bei nahezu allen Dreirädern aus Kunststoff. Bei Kindern, die bereits Dreirad fahren können und älter sind, reicht ein normaler Schalensitz meistens aus.

Sicherheitsgurte und Sicherheitsbügel

Die mitwachsenden Dreiräder mit Altersempfehlungen der Hersteller für Kinder unter einem Jahr sollten über 3-Punkt- oder 5-Punkt-Sicherheitsgurte verfügen. Sehr kleine Kinder müssen gegen das Rausrutschen und Runterfallen gesichert sein. Die Sicherheitsgurte sind meistens im Sitz oder der Rückenlehne integriert.

 Test: Aston Sicherheitsbügel
Ein Sicherheitsbügel bewahrt die kleinen Piloten vorm Rausfallen.

Idealerweise sind die Gurte im Schulter- und Schrittbereich zusätzlich gepolstert. Der Sicherheitsbügel ist eine weitere Maßnahme, der den kleinen Fahranfänger vor dem Rausfallen bewahrt. Die Bügel sind ein- oder zweiteilig und mittig oder an den Seiten befestigt. Die Verschlüsse sollten so angebracht sein, dass die Kinder sie nicht selbstständig öffnen können.

Schiebe- und Lenkstangen

Die mitwachsenden Dreiräder verfügen entweder über eine starre Stange oder eine Lenkstange. Mit der Stange können Sie das Dreirad schieben, wenn das Kind noch zu klein oder zu müde zum Treten ist oder keine Lust mehr hat. Je besser die Schiebestange ausgerüstet ist, desto komfortabler für die Eltern. Auch sollte man schauen, ob die Stange höhenverstellbar ist, damit große und kleine Elternteile gut Schieben können.

Griffe und Pedalen

Die Griffe der Dreiräder sind aus Kunststoff oder Gummi. Besser sind die rutschfesten Ausführungen aus Gummi. Sie verhindern das Abrutschen feuchter und schmutziger Kinderhände und sind angenehmer zu greifen.

Die Pedalen bei einem Dreirad sind ebenfalls meistens aus Kunststoff. Bei unseren getesteten Modellen konnten wir dennoch deutliche Unterschiede feststellen, denn es gibt sehr hochwertige Varianten mit rutschfesten Konstruktionen oder nur recht einfache Ausführungen.

1 von 3
Test: Aston Griffe
Test: Fisherprice Griffe
Test: Aveo Sportpedalen Rutschfest

Sonnen-/Regenverdeck

Ein Sonneverdeck kann beim Dreirad anfangs sehr hilfreich sein. Bei Spaziergängen im Sommer schützt das Sonnendach Ihr Kind vor der direkten Sonne.

Einige Modelle werben auch damit, dass die Verdecke gegen Regen schützen. Zusätzliche Reflektoren erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr. Sichtfenster im Sonnenverdeck ermöglichen den Eltern immer den direkten Blick auf das Kind auf bei aufgestelltem Verdeck.

Fußablage und Freilauffunktion

Abdeckungen in Form von Fußablagen rechts und links über den Pedalen sorgen dafür, dass die Füße des Kindes beim Schieben nicht in die sich drehenden Pedalen gelangen. Bei den Multifunktionsdreirädern können diese Fußablagen ein- und ausgeklappt werden.

In unserem Test hatten die Modelle von Kidiz und Lionelo Fußstützen, die man auch komplett abnehmen konnte. Das ist sehr komfortabel, aber erhöht auch das Risiko, sie zu verlieren. Es gibt auch Dreiräder, die mit einem Freilaufknopf ausgestattet sind. Drücken Sie ihn, bleiben die Pedalen beim Schieben stehen und schlagen Ihrem Kind nicht ständig an die Füße.

 Test: Aveo Dreiradfunktion

Testsieger: Kinderkraft Aveo

Das schöne Design, die gute Verarbeitung und umfangreiche Ausstattung haben für uns das Aveo von Kinderkraft zum besten Dreirad von den insgesamt 9 getesteten Dreirädern gemacht. Auch der unkomplizierte Aufbau spricht bei diesem Modell für sich.

Das Kinderdreirad Aveo ist so konzipiert, dass es bereits als Kinderwagenersatz verwendet und bis zum klassischen Dreirad immer weiter zurückgebaut werden kann.

Testsieger
Kinderkraft Aveo
Test Dreirad: Kinderkraft Aveo 6 in 1
Das Kinderkraft Aveo ist ein Dreirad mit echtem Mehrwehrt und vielen Extras.

Bereits beim Auspacken der Einzelteile des Dreiradmodells Aveo waren wir begeistert, da im Gegensatz zu anderen Dreirädern im Test wichtige Teile, wie beispielsweise die Bremsen, bereits vormontiert waren. Die Aufbauanleitung gehört ganz klar zu den verständlichen Varianten und arbeitet mit Zubehörnummerierung und Bildern.

Auch ohne Aufbauprofi zu sein, kann dieses Dreirad in 15 bis 20 Minuten fehlerfrei montiert werden. Das ist für Dreiräder, die einen großen Teileumfang haben, nicht selbstverständlich. Ein Schraubendreher ist ebenfalls in Lieferumfang enthalten und man braucht nicht zwingend eigenes Werkzeug zum Aufbau.

1 von 4
Test: Aveo Einzelteile
Test: Aveo Zusammenbau Werkzeug
Test: Aveo Anleitung
Test: Aveo Aufbau Detail

Mobiler Begleiter für Jahre

Als mitwachsendes Dreirad setzt Kinderkraft bei seinen Modellen auf sehr gute Qualität in der Verarbeitung der einzelnen Bestandteile, da die Dreiräder Kind und Eltern mehrere Jahre begleiten sollen. Das Dreirad Aveo hat einen Korpus aus pulverbeschichtetem Metall. Es wird in drei Farbvarianten angeboten. Die Stoffelemente bestehen aus robustem Polyester und können problemlos gereinigt werden.

Sitz, Halterungen, Transportwannen, Pedalen und Fußstützen sind aus Kunststoff. Das Aveo-Dreirad ist gemäß den europäischen physischen und chemischen Sicherheitsstandards geprüft und zugelassen und sichert zu, dass die verwendeten Materialien keine schädlichen Chemikalien enthalten.

 Test: Unser Bestes Dreirad Aveo 6 In 1
Das aufgebaute Aveo mit Sonnendach, Sicherheitsbügel, Lenkstange und Transportkörbchen.

Bei den Rädern punktet das Dreirad Aveo mit hochwertigen Reifen aus EVA-Schaumstoff. Dieses Material kann nicht durchstochen werden und zeichnet sich durch eine erhöhte Abriebfestigkeit aus.

Die Reifen sind gut gefedert und konnten uns im Test überzeugen. Gerade in der Funktion als Jogger und Kinderwagenersatz sollten die Räder des Dreirads eine gute Federung haben, damit das noch sehr junge Kleinkind gern damit fährt bzw. gefahren wird.

1 von 3
Test: Aevo Radbremse
Test: Aveo Fussablage
Test: Aveo Räder

Ein besonderes Highlight ist, dass die Reifen mit zwei voneinander unabhängig funktionierenden Bremsen versehen sind. Sie bieten erhöhten Komfort im Einsatz des Dreirads als Buggy und mehr Sicherheit am Anfang, wenn das Kind noch etwas unsicher auf- und absteigt. Mit Registrierung beim Kauf gewährt Kinderkraft zehn Jahre Garantie, bietet einen kostenlosen Ersatzteilservice und ein kostenloses 100-tägiges Rückgaberecht an.

Der Hersteller Kinderkraft empfiehlt das Aveo ab neun Monaten bis zu fünf Jahren. Das Dreirad verfügt über einen Drehsitz, der vorwärts- und rückwärtsgerichtet positioniert werden kann. So kann das Kleinkind beim Schieben seine Eltern sehen und wenn es größer wird, kann der Sitz einfach umgedreht werden. Etwas schade fanden wir, dass die Rückenlehne des Sitzes nicht neigbar ist, denn für besonders kleine Kinder ist er sehr gerade.

Herstellerangaben zum Alter sind nur allgemeine Empfehlungen. Ein Kind sollte eigenständig sitzen können, bevor es in ein Multifunktionsdreirad gesetzt wird.

Für die Zeit, in der das Dreirad vorwiegend unter der Kontrolle der Eltern gefahren wird, hat das Aveo Dreirad einen gepolsterten Sicherheitsbügel und einen Drei-Punkt-Sicherheitsgurt mit ebenfalls gepolsterten Gurten. Der Sicherheitsbügel zeigte sich im Test etwas störrisch und man musste genau schauen, ob er wirklich eingerastet ist. Das Sonnenverdeck des Aveo ist mehrfach vestellbar und bietet einen guten Schutz gegen Sonne und leichten Regen. Durch ein Sichtfenster können Eltern ihr Kind im Blick behalten. Das Sonnenverdeck kann durch gleichzeitiges Drücken der Halterungsknöpfe auf beiden Seiten schnell entfernt werden.

Die Lenkstange beim Aveo ist nicht nur Schiebestange, sondern auch Lenkstange. Das ermöglicht den Eltern die komplette Kontrolle über das Dreirad – besonders, wenn das Kind noch zu klein zum Selbstfahren oder zu müde ist. Durch die Freilauffunktion, die mittels eines kleinen roten Reglers direkt am Vorderrad aktiviert wird, kann das geschobene Kind seine Füße trotzdem auf den Pedalen behalten und im eigenen Tempo mittreten. Ist es dafür noch zu klein, können die Füße einfach auf den ausklappbaren Fußstützen stehen.

1 von 5
Test: Aveo Gepolsterte Gurte
Test: Aveo Mehrstufiges Sonnenverdeck
Test: Aveo Ügelverschluss Vorn
Test: Aveo Lenksteuerung
Test: Aveo Freilauffunktion

Die Lenkstange ist auf eine Länge von 93 bis 108 Zentimetern in drei Stufen an die Körpergröße der schiebenden Person anpassbar. Das ist ein großes Plus an Nutzerkomfort für die Eltern. Ebenfalls gibt es eine Drückhilfe, um die Stange zu entfernen und eine Abdeckung für die Zeit, wenn sie nicht mehr gebraucht wird. Die Griffe der Lenkstange sind aus einem robusten, angenehmen Schaumstoffbezug.

Praktisches Handling im Alltag

Ein herausragendes Merkmal, was uns beim Multifunktionsdreirad Aveo besonders gut gefallen hat, ist die gute Transportmöglichkeit. Teile wie Sonnenverdeck, Körbe und sogar die Räder lassen sich mit einem Handgriff entfernen. Der Rest ist ebenfalls auf ein Minimum zusammenfaltbar, sodass man dieses Dreirad wirklich gern »mal eben« mit ins Auto packt.

Features für Kind und Eltern

Im Fazit hat das Aveo in der Kategorie mitwachsende Dreiräder auf ganzer Länge überzeugen können. Farblich hat das grauschwarze Model im Test nicht unbedingt den Geschmack der jungen Tester getroffen, aber der zusätzliche Ablagekorb vorn an der Lenkstange hat dafür hoch gepunktet. Eine Klingel und ein Getränkehalter sowie eine kleine Tasche für Handy und Portemonnaie an der Lenkstange für die Eltern sind keine Notwendigkeiten, aber eben einfach praktisch.

1 von 5
Test: Aveo Klingel Detail
Test: Aveo Elterntasche Für Handy Etc
Test: Aveo Trinkhalter Eltern
Test: Aveo Ergonomische Griffe
Test: Aveo Front Korb

Kinderkraft Aveo im Testspiegel

Bisher haben wir keine seriösen Testberichte, z. B. von Stiftung Warentest, zum Dreirad Aveo von Kinderkraft gefunden. Sobald welche erscheinen, werden wir sie an dieser Stelle nachtragen.

Alternativen

Die meisten der getesteten Dreiräder lagen preislich im oberen Segment. Dafür verantwortlich sind nicht zuletzt die umfangreichen Ausstattungsmerkmale. Im Ergebnis lagen sie daher auch dicht beieinander und die deutlich günstigeren Dreiräder waren dementsprechend auch geringer ausgestattet. Daher gibt es neben unserem Testsieger gleich zwei Alternativen, deren Ergebnisse auch gut ausgefallen sind. Hier liegen die Unterschiede in den kleinen Details oder im Geschmack.

Auch gut: Lionelo Haari

Sehr gut hat uns das Kinderdreirad Haari von Lionelo gefallen. Bei diesem Dreirad müssen Eltern etwas tiefer in die Tasche greifen, aber bekommen eine sehr gute Qualität.

Auch gut
Lionelo Haari
Test Dreirad: Lionelo Haari 2 in 1
Für Kinder ab 18 Monaten ist das Lionelo Haari gut geeignet – mit vielen Extras und in guter Qualität.

Der Aufbau funktionierte reibungslos und mit 30 Minuten und einer großartigen Anleitung gibt es nichts zu meckern. Wichtige Teile sind vormontiert und für den Rest muss man einen Schraubendreher zur Hand nehmen, da kein Werkzeug im Lieferumfang enthalten ist.

Wie auch der Testsieger verfügt das Haari über wichtige Features, wie einen drehbaren Sitz mit gepolsterter Sitzauflage, Feststellbremsen und Fußstützen.

1 von 6
Test: Lionelo Aufgebaut 1
Das Haari Dreirad von Lionelo ist eine gute Alternative zu unserem Testsieger.
Test: Lionelo Transport Klappbar
Praktisch: Der Sitz läßt sich für den Transport umklappen.
Test: Lionelo Sitz Gedreht
Auch der Sitz des Haari Dreirads lässt sich in jede Richtung drehen.
Test: Lionelo Sonnenverdeck Halterung
Das Sonnenverdeck ist leicht zu entfernen.
Test: Lionelo Abdeckung Stange Trinkhalter
Eine praktische Abdeckung, wenn die Lenkstange abgebaut ist.
Test: Kidiz Drückhilfe Schiebestange
Eine praktische Drückhilfe zum Entfernen der Lenkstange.

Die Schiebestange ist dreifach höhenverstellbar und hat eine Drückhilfe. Dieses winzige Extra wissen alle Eltern zu schätzen, die sich so manchen Daumen beim Versuch, eine Lenkstange aus der Arretierung zu bekommen, wund gedrückt haben.

Anders als bei unserem Testsieger liegt die Altersempfehlung des Haari bei 18 Monaten bis 5 Jahren.

Sportlich: Kidiz Dreirad

Am Dreirad von Kidiz hat uns das sportliche Design sehr gefallen – und besonders die letzte Umbaustufe als klassisches Dreirad. Den Kindern haben im Test eher die kräftig akzentuierten Farben an dem sonst schwarzen Dreirad gut gefallen.

Preislich kostet das Kidiz fast genauso viel wie unser Testsieger und bietet »nur« fünf statt sechs Umbaustufen an. Das ist nicht viel Unterschied, aber wie schon erwähnt, liegen unsere Empfehlungen alle sehr dicht in Qualität und Leistungsumfang beieinander.

Sportliches Design
Kidiz Dreirad
Test Dreirad: Kidiz Dreirad 5 in 1
Das Dreirad von Kidiz bietet besonders viele Funktionen und ist ist fünf Farben erhältlich.

Der Aufbau des Kidiz ist sehr elternfreundlich. Viele und vor allem wichtige Teile sind vormontiert und müssen nur noch zusammengesteckt und festgezogen werden – hierfür liegt entsprechendes Werkzeug bei. Wir haben lediglich 15 Minuten gebraucht, um das Dreirad komplett aufzubauen.

Das Kidiz kann bereits als Buggy bzw. Jogger genutzt werden. Hierfür wird der Sitz um 360 Grad gedreht. Ebenso gibt es Drei-Punkt-Sicherheitsgurte, die im Schulterbereich gepolstert sind. Die Schiebestange mit Lenkfunktion ermöglicht Eltern die komplette Kontrolle über das Dreirad für sehr kleine Kinder. Über eine Freilauffunktion und Fußablagen verfügt das Kidiz ebenso. Die abnehmbaren Fußstützen, die gegebenenfalls das Verlustrisiko erhöhen, unterstützen umso mehr das sportliche Design des Dreirads.

1 von 3
Test: Kidiz Aufgebaut
Das Dreirad von Kidiz.
Test: Kidiz Kind Testet
Gepolsterte Sicherheitsgurte für die Schultern. Den Kindern gefallen auch die roten Farbakzente des Dreirads.
Test: Kidiz Einzelteile
Bei dem Dreirad von Kidiz sind wichtige Teile bereits vormontiert.

Der Sicherheitsbügel des Kidiz hat jeweils recht und links einen hochwertigen Verschluss, wirkte im Test allerdings etwas wackelig und sollte relativ schnell entfernt werden, wenn das Kind groß genug ist. Der Getränkehalter an der Lenkstange, direkt für das Kind erreichbar, ist ein tolles Feature für Kinder. Der Sitz ist relativ gerade und der Bezug sehr dünn, aber für Kinder ab 1,5 Jahren völlig in Ordnung. Die Altersempfehlung des Herstellers liegt bei 18 Monaten bis 5 Jahren – bis zu einem Gewicht von 30 Kilo.

Preistipp: Smoby Be Move Komfort

Das Dreirad Be Move Komfort von Smoby ist ein günstiges Mitwachsdreirad für etwas ältere Kleinkinder und unser Preistipp. Für den Aufbau sollte man etwas mehr Zeit einplanen – in unserem Test haben wir etwa 30 Minuten gebraucht.

Preistipp
Smoby Be Move Komfort
Test Dreirad: Smoby Be Move Komfort
Das Smoby Be Move Komfort ist einfach, gut und günstig – für größere Kinder ab 18 Monaten.

Das Gestell und die Lenkstange sind aus Metall – Sitzschale, Griffe und Pedalen sind aus Kunststoff. Zusammengebaut wiegt das Dreirad von Smoby gerade einmal drei Kilo und ist ein Leichtgewicht unter den getesteten Dreirädern. Das wirkt sich auch auf die Stabilität aus, da es wesentlich leichter kippt. Dafür sind die Kinder in der Lage, das Dreirad eigenständig zu tragen, was ihnen im Test neben dem kinderfreundlichen Design große Freude machte.

1 von 4
Test: Smoby Be Move Aufgebaut
Das Smoby im kinderfreundlichen Design.
Test: Smoby Be Move Testfahrt
Gewicht und Design sprachen die Kinder wirklich an.
Test: Smoby Be Move Fußablage
Die Fußablagen bestehen aus einem klappbarem Element.
Test: Smoby Be Move Einzelteile
Durch viele Kunststoffelemente wiegt das BeMove Comfort von Smoby nur 3 Kilo.

Die Empfehlung von Smoby, dieses Dreirad ab zehn Monaten einsetzen zu können, konnten wir im Test nicht nachvollziehen, da der Sicherheitsrahmen und der Gurt sowie der einfache Sitz für so kleine Kinder nicht funktioniert haben. Für ältere Kinder ab 15 Monaten ist das Be Move Komfort eine schöne Option. Die Schiebestange ist ebenfalls höhenverstellbar und im Hals der Lenkstange ist eine Sperrfunktion, die dafür sorgt, dass Eltern das Dreirad schieben können, ohne dass der Nachwuchs gegenlenkt.

Für den relativ günstigen Preis bekommt man ein solides Dreirad, das im Test bei Kindern ab 18 Monaten sehr gern gefahren wurde. Für die ganz Kleinen hat Smoby das Modell Baby Driver Komfort, das wir ebenfalls getestet haben.

Außerdem getestet

Kinderkraft Aston

Das Aston von Kinderkraft ist wie unser Testsieger ein mitwachsendes Dreirad und wird empfohlen für die Altersgruppe neun Monate bis fünf Jahre (bis max. 30 Kilo). Es kann bis zu dreimal umgebaut werden. Ein markantes Merkmal dieses Kinderkraft-Modell sind die auffällig designten Räder aus robustem EVA-Schaum. Der Sitz lässt sich ebenfalls um 360 Grad drehen und zudem noch nach hinten neigen, was für kleinere Kinder ein ergonomischer Vorteil ist.

Bei diesem Modell gibt es eine zusätzliche Rückenlehne mit atmungsaktivem Stoff. Das ist eine gute Sache, allerdings fanden wir sie im Test nur sehr einfach »festgesteckt« und nicht stabil genug. Baut man sie im letzten Stadium des Dreirads ab, bleibt das restliche Gestänge stehen, was optisch nicht so schön aussieht. Insgesamt ist das Aston ein sehr gutes Multifunktionsdreirad mit etwas weniger Extras als die anderen Modelle.

Smoby Baby Driver

Der Baby Driver Komfort von Smoby ist ein wahres Funmobil für Kleinkinder, die am Anfang ihrer Dreiradkarriere stehen. Hier gibt es viel zu gucken und zu drücken. Für uns als Eltern war der Aufbau leider eine schwer zu meisternde Herausforderung und das fertige Dreirad hat uns nicht so richtig überzeugen können. Alles wackelt ein bisschen zu sehr und die Schiebestange hat sich im Belastungstest auch gern mal unfreiwillig aus der Halterung gelöst.

 Test: Smoby Baby Driver Aufgebaut
Das aufgebaute Smoby Baby Driver.

Dieses Dreirad von Smoby steht stabil und bietet viel zum Spielen und Anschauen. Das schlägt sich alledings auch im Preis nieder und in unserem Test gehörte der Baby Driver zu den teuersten der getesteten Modelle.

Fischer Price Dreiräder Glee

Das Dreirad Glee von Fisher Price gehört eher zu den klassischen Dreirädern in unserem Test. Es ist kein Multifunktionsdreirad und hat lediglich eine Schiebestange, womit das Dreirad geschoben werden kann. Diese zu entfernen kostete uns als Eltern allerdings einige Daumennerven. Die Altersempfehlung des Herstellers richtet sich an Kinder zwischen 18 Monaten und drei Jahren. Diese Einstufung ist sinnvoll, denn für jüngere Kinder ist dieses Dreirad nicht geeignet.

 Test: Fisherprice Fertig
Das FisherPrice Glee in bunten Farben.

Das Dreirad von Fisher Price hat einen Metallkorpus und robuste Gummireifen. Es ist extrem leicht, was die Kinder im Test toll fanden, da sie es selbstständig tragen konnten. Beim Auseinanderbau zeigten einzelne Metallteile innen allerdings schon Rostspuren, obwohl das Testen nie bei Regen durchgeführt wurde. Das Design dieses Dreirads ist fröhlich und die Kinder fanden es toll. Der Korb mit Deckel ist etwas sehr klein und kippte den Kindern im Test immer wieder aus der Arretierung. Das Dreirad war sehr schnell zusammen gebaut. Mit 40 Euro gehört das Fisher Price Modell zu den günstigen Dreirädern in unserem Test.

Kettler Happytrike Racing

Das Happytrike Racing Dreirad von Kettler punktet durch sein Design bei den kleinen Rennfahrern. Empfohlen ab zwei Jahren gehört das Kettler-Modell für uns eher zu den klassischen Dreirädern und nicht in die Gruppe der Multifunktionsdreiräder.

 Test: Kettler Design Racing
Das Design sollte auch den Kindern gefallen.

Das Metallgestell ist pulverbeschichtet und es gibt eine zweiteilige Schiebestange und eine Freilauffunktion. Mit sieben Kilo ist dieses Dreirad vergleichsweise schwer. Ein Pluspunkt gibt es für den höhenverstellbaren Sitz. Ansonsten hat das Modell keine Extras wie Körbe oder Klingeln und für den stattlichen Preis von knapp 95 Euro finden wir dieses Dreirad sehr teuer.

Miweba Dreirad

Das Miweba Dreirad konnte uns im Test nicht überzeugen. Trotz beiliegendem Schraubwerkzeug gestaltete sich der Aufbau kompliziert und ohne Vorwissen fast unmöglich. Bereits beim Auspacken störte der starke Geruch nach Plastik und Gummi. Viele Teile wie Griffe und Pedalen waren aus Plastik und zum Teil nicht entgratet – und die Beschichtung blätterte bereits beim Aufbau ab. Als einziges Dreirad im Test verfügt das Miweba über Luftreifen. Im Fahrgefühl angenehm bergen sie ein hohes Risiko, im Spielbetrieb Löcher zu bekommen. Hier sollte man immer eine Luftpumpe dabei haben.

 Test: Miweba Aufgebaut
Das Miweba Dreirad mit Sonnenschutz.

Qualitativ konnte das Miweba weder uns, noch die kleinen Testfahrer überzeugen. Mit den knapp elf Kilo, die dieses Dreirad wiegt, ist es ein echtes Schwergewicht, aber leider ohne Empfehlung.

So haben wir getestet

Ein Haushalt mit zwei Kindern im Alter von zwei und vier einhalb Jahren ist perfekt, um alle Funktionen der ausgewählten Dreiräder in vollem Umfang testen zu können. Als Eltern erfreuten wir uns an gut oder minder gut verständlichen Aufbauanleitungen und die Kinder zeigten sehr genau und schnell, was ihnen an einem Dreirad wichtig ist. Erst im Garten und später auf asphaltierter Straße wurden die aufgebauten Dreiräder durch die Kleinen entsprechend auf Herz und Nieren geprüft.

1 von 5
Test: Teaser Gruppenfoto
Test: Smoby Baby Driver Einzelteile
Test: Gruppe Dreiradtest Alles Beste
Test: Lionelo Becherhalter Kind Testet
Test: Smoby Baby Driver Aufbauanleitung

Wie sicher und haltbar die Dreiräder im Langzeitgebrauch sind, konnte in diesem Kurzzeittest nicht verbindlich ermittelt werden. Dennoch zeigten sich offensichtliche Schwächen auch in der kurzen Anwendung und besondere Highlights ebenso.

Die wichtigsten Fragen

Welches ist das beste Dreirad?

Für uns ist das beste Dreirad das Aveo von Kinderkraft. Aber grundsätzlich ist das beste Dreirad das, was Ihnen und Ihrem Kind zusagt und gefällt. Wenn Sie ein Dreirad für ein kleineres Kind kaufen, dann ist ein mitwachsendes Dreirad mit viel Komfort wohl das Beste für Ihr Kind.  Für größere und ältere Kinder, die direkt alleine mit dem Dreirad fahren, ist ein normales Dreirad vielleicht das Beste.

Wie alt muss ein Kind sein, um Dreirad fahren zu können?

Grundsätzlich sollte man sich immer nach dem motorischen Entwicklungsstand des Kindes richten. Jedes Kind ist individuell und der Hersteller gibt nur eine Empfehlung. Ab dem 3. Lebensjahr können viele Kinder selbst fahren aber es gibt auch Kinder, die lernen das Dreiradfahren schon frühernoder auch später. Die sogenannten mitwachsenden Dreiräder oder Kombi-Dreiräder können als Kinderwagenersatz ab einem Alter von etwa 10 Monaten und als Dreirad teilweise bis zum 5. Lebensjahr genutzt werden. Selber fahren können die Kinder teilweise ab dem 3. Lebensjahr, wobei dies nur als ungefähre Angabe zu werten ist. Es gibt Kinder, die lernen das Dreiradfahren schon früher, andere lernen es noch etwas später.

Kann man ein Dreirad mit einer Schiebestange lenken?

Es gibt reine Schiebestangen, mit der sie das Dreirad schieben können. Multifunktionsdreiräder verfügen meistens über eine Schiebestange mit Lenkfunktion. Hier haben Eltern die Möglichkeit, nicht nur zu schieben, sondern auch zu lenken. Idealerweise verfügt das Dreirad auch über eine Freilauffunktion oder Fußablagen, damit das Kind nicht mittreten muss.

Was ist die Lenkeinschlagsbegrenzung beim Dreirad?

Die Lenkeinschlagsbegrenzung ist ein Sicherheitsaspekt, der seinen Sinn hat.  Durch eine physische Einschlagsbegrenzung des Lenkers kann ein eventuelles Verkanten oder Verreißen des Lenkers durch das Kind verhindert werden, der zu einem Sturz mit dem Dreirad führen kann.

Muss beim Dreiradfahren ein Helm getragen werden?

Da das Kind spätestens beim Laufradfahren einen Helm tragen sollte, kann es durchaus Sinn machen, das Kind auch schon beim Dreiradfahren an das Tragen zu gewöhnen. Allerdings sollten die Eltern darauf achten, dass das Kind beim anschließenden Spiel den Helm immer abnimmt.

Was ist ein mitwachsendes Dreirad?

Ein mitwachsendes Dreirad oder auch Multifunktionsdreirad kann ein Kind über mehrere Jahre begleiten. Als Buggy oder Kinderwagenersatz können manche Modelle schon ab 10 Monaten eingesetzt werden. Nach und nach werden dann schützende Bestandteile entfernt, die das herangewachsene Kleinkind nicht mehr benötigt.

Sind beim Dreirad Luft- oder Gummireifen besser?

Es gibt Gummi, Kunststoff oder Luftreifen. Gummireifen eignen sich auch gut für den Einsatz in Innenräumen, da sie leiser sind als die härteren Kunststoffreifen. Luftreifen sind bei Dreirädern eher selten, da sie anfällig für Löcher sind und man immer eine Luftpumpe dabei haben sollte.

Newsletter abonnieren und gewinnen!

Mit unserem Newsletter sind Sie nicht nur immer auf dem neuesten Stand, Sie haben auch jede Woche die Chance, aktuelle Testgeräte zu gewinnen. Jetzt anmelden!

Kommentare

0 Kommentare

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jeden Sonntag alle Neuigkeiten der Woche per  E-Mail.

 Test: Artboard

Wenn Sie unseren Newsletter abonnieren, senden wir Ihnen einmal pro Woche, kostenlos und jederzeit widerruflich Informationen zu Neuigkeiten und Verlosungen von AllesBeste per E-Mail zu. Mit dem Abonnement erklären Sie sich mit der Analyse und Speicherung Ihres Klick- und Öffnungsverhaltens einverstanden. Ausführliche Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.