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Das beste E-Bike

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E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Fischer Viator6.0i
Jochen Wieloch

Jochen Wieloch

begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­selektronik. Er ist Spezialist für Flachbildfernseher und schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity und Auto Bild Klassik.

Wir haben 11 E-Bikes getestet. Das beste für die meisten Radler ist das Fischer Viator 6.0i. Es hat einen starken Motor mit 90 Newtonmetern, bietet hohen Fahrspaß und große Reichweiten, ist bereits voll ausgestattet und dafür erstaunlich erschwinglich. Als etwas teurere Trekking-Alternative empfehlen wir das Giant E+ 2 GTS, für Fahrten im rauen Gelände bringt das Cube Reaction Hybrid Pro 500 jede Menge Freude. Für Sparfüchse und überwiegend Fahrten in der Innenstadt ist auch das Sushi Maki M2 eine Alternative.

Update 24. Juli 2020

Wir haben vier zusätzliche E-Bikes getestet. Mit dem Fischer Viator 6.0i hat ein neues Rad unseren Spitzenplatz erobert. Mit Einschränkungen können wir das Sushi Maki M2 empfehlen. Aber auch das BZEN Amsterdam und das Coboc Seven Kallio Comfort sind interessante Räder.

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15. Mai 2020

Mit dem Cube Touring Hybrid Pro 500  haben wir ein zusätzliches E-Bike getestet, das sich in allen Disziplinen sehr wacker geschlagen hat und damit eine weitere Empfehlung ist.

Die E-Bike-Branche boomt. Im vergangenen Jahr wurde mit Elektrofahrrädern ein neuer Absatzrekord erzielt. Nach Angaben des Online-Portals Statista wurden 1,4 Millionen E-Bikes verkauft, im Jahr zuvor lag die Zahl noch bei knapp 1 Million. Seit 2009 nehmen E-Bike-Verkäufe Jahr für Jahr zu. Damals fanden die ersten Räder mit Tretunterstützung erst 150.000 Käufer.

Der Markt für E-Bikes ist entsprechend groß und unübersichtlich, das Produktportfolio ist riesig. Unterschiedliche Modelle konkurrieren mit unterschiedlichen Antriebskonzepten. Wir haben zunächst 11 E-Bikes für Sie getestet, weitere Modelle folgen demnächst. In unserem Test erklären wir Ihnen auch, worauf Sie beim Kauf achten müssen und wie Sie das beste Rad für sich finden.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Fischer Viator 6.0i

E-Bike Test: Fischer Viator 6.0i
Tolle Ausstattung, sehr gute Fahrleistung, große Reichweite und attraktiver Preis: Beim Fischer Viator 6.0i stimmt das Gesamtpaket.

Ein perfektes E-Bike muss keine Unsummen kosten: Mit dem Fischer Viator 6.0i erwirbt man ein attraktives Gesamtpaket zum fairen Preis: Die Fahrleistungen sind exzellent, der Akku hält bis zu 120 Kilometer durch und ab Werk gehören unter anderem ein gefederter Sattel, Lenkervorbau, Gepäckträger und eine Federgabel zur Ausstattung.

Für Gelände und mehr

Cube Reaction Hybrid Pro 500

E-Bike Test: Cube Reaction Hybrid Pro 500
Das Cube-Bike entwickelt im Gelände ordentlich Kraft, ist aber auch im Alltag ein perfekter Begleiter.

Kraftvoller Motor, 75 Newtonmeter Leistung, extrem robuster Rahmen: Das Cube Reaction Hybrid Pro 500 bringt im Gelände unheimlich viel Spaß, weil es seinen Besitzer sicher und leichtfüßig durch Terrain bringt, an das man sich als Laie mit einem klassischen Mountainbike nie herangewagt hätte. Aber auch auf Feldwegen, Asphalt und in der Stadt macht das Pedelec eine sehr gute Figur.

Perfekter Allrounder

Giant E+ 2 GTS

E-Bike Test: Giant E+ 2 GTS
Extrem kraftvoller Motor, leistungsstarker Akku, hoher Fahrkomfort: Das Giant-E-Bike macht alles richtig.

Langstreckenfreunde finden im Giant E+ 2 GTS den perfekten Begleiter: Der Akku ist sehr leistungsstark, mit 80 Newtonmetern bietet der Motor gewaltigen Vortrieb und der komfortable Lenker ermöglicht ermüdungsfreies Fahren. Im Stadtverkehr schlägt sich das Pedelec mit gefederter Vordergabel genauso gut wie auf unbefestigtem Untergrund.

Idealer E-Bike-Einsteiger

Cube Touring Hybrid Pro 500

E-Bike Test: E Bike Test Cube Touring Hybrid Pro
Ein E-Bike ohne Schwächen: Das Cube Touring Hybrid Pro 500 paart gute Fahrleistungen mit hohem Bedienkomfort und unproblematischem Handling zum fairen Preis.

Gerade (ältere) Umsteiger von einem klassischen Velo zu einem E-Bike werden mit dem Cube Touring Hybrid Pro 500 glücklich: Es bietet zwar spürbaren Vortrieb, geht aber nicht so dynamisch zur Sache, dass man sich vor der Tretunterstützung fürchten muss. Fahrleistung, Fahrkomfort, Bedienung und Ausstattung stimmen ebenso wie der Preis.

Gut & günstig

Sushi Maki M2

E-Bike Test: Sushi Maki M2
Ein E-Bike für 1.000 Euro: Das Sushi Maki M2 macht's möglich und erleichtert das Radeln in der Stadt.

Kaum teurer als ein herkömmliches Fahrrad ist das Sushi Maki M2. Es ist mit 15 Kilo angenehm leicht und spendiert dem Radler zumindest im Stadtverkehr immer eine Brise Rückenwind. Der Akku lässt sich aufgrund seiner Größe und seines geringen Gewichts überall mit hinnehmen und fungiert dann für Smartphone und Co. als Powerbank.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritFür Gelände und mehrPerfekter AllrounderIdealer E-Bike-EinsteigerGut & günstig
ModellFischer Viator 6.0iCube Reaction Hybrid Pro 500Giant E+ 2 GTSCube Touring Hybrid Pro 500Sushi Maki M2BZEN AmsterdamCoboc Seven Kallio ComfortCoboc Seven MontrealFischer ETH 1861.1
E-Bike Test: Fischer Viator 6.0iE-Bike Test: Cube Reaction Hybrid Pro 500E-Bike Test: Giant E+ 2 GTSE-Bike Test: E Bike Test Cube Touring Hybrid ProE-Bike Test: Sushi Maki M2E-Bike Test: Ebike Test Juli2020bzen Amsterdam KleinE-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Coboc Seven Kallio Comfort KleinE-Bike Test: ImageE-Bike Test: Fischer ETH 1861.1
Pro
  • Sehr kraftvoller Motor
  • Sehr gut Ausstattung
  • Angenehmes Fahrverhalten
  • Hohe Akkukapazität
  • Robuste Verarbeitung
  • Sehr kraftvoller Motor
  • Perfekt für Gelände und Straße
  • Angenehmes Fahrverhalten
  • Robuste Verarbeitung
  • Sehr kraftvoller Motor
  • Hohe Akkukapazität
  • Komfortabler Lenker
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr komfortables Fahrverhalten
  • Einfache Bedienung
  • Gute Verarbeitung
  • Ordentlich ausgestattet
  • Sehr preiswert
  • Sehr leicht
  • Akku dient auch als Powerbank
  • Einfache Bedienung
  • Sehr leicht
  • Automatik
  • Riemenantrieb
  • Gute Verarbeitung
  • Leicht
  • Sehr komfortables Radfahren
  • Dynamischer Antrieb
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr leicht
  • Akku nicht sichtbar
  • Ordentliche Beschleunigung
  • Antriebstechnik im Rahmen
  • Sehr kraftvoller Motor
  • Leistungsstarker Akku
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Attraktiver Preis
Contra
  • Relativ schwer
  • Relativ schwer
  • Wird ohne Schutzbleche und Ständer ausgeliefert
  • Relativ schwer
  • Relativ schwer
  • Geringe Reichweite
  • Motor recht schwach
  • Schutzbleche, Ständer und Gepäckträger fehlen
  • Display schlecht ablesbar
  • Primär für den Stadtbetrieb geeignet (Übersetzung zu klein)
  • Akku fest verbaut
  • Keine Federung
  • Teuer
  • Kein Display, nur LEDs und App
  • Lauter Motor
  • Kein Display, voller Funktionsumfang nur per Smartphone nutzbar
  • Akku fest verbaut
  • Eingeschränkter Fahrkomfort, Reifen bei Nässe problematisch
  • Teuer
  • Relativ schwer
  • Kette springt öfter raus
  • Schaltung muss vom Fachmann korrekt eingestellt werden
Bester Preis
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E-Bike, Pedelec und S-Pedelec

Die Begriffe E-Bike und Pedelec beschreiben dasselbe Fortbewegungsmittel. Pedelec steht als Abkürzung für Pedal Electric Cycle. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad mit Elektromotor, der erst dann seine unterstützende Wirkung entfaltet, wenn man in die Pedale tritt. Ohne eigene Kraftanstrengung bewegt sich ein E-Bike bzw. Pedelec also nicht vorwärts. Das Fahrgefühl ist mit einer permanenten gehörigen Portion Rückenwind zu vergleichen.

Tretunterstützung bis maximal 25 km/h

Der Gesetzgeber legt den rechtlichen Rahmen für ein E-Bike fest. Die Motorunterstützung darf nur bis 25 Stundenkilometer aktiv sein, bei höheren Geschwindigkeiten muss sich diese abschalten. Eine Anfahr- bzw. Schiebehilfe darf lediglich bis 6 km/h unterstützend eingreifen.

E-Bike Test: E Bike
Die Elektromotoren sind mal auffälliger, mal unauffälliger gestaltet.

Ein Pedelec darf jeder fahren, es erfordert weder Zulassung oder Versicherung noch einen Führerschein und auch eine Helmpflicht besteht nicht (wir raten dennoch dringend zu einem Fahrradhelm). Überall, wo man mit einem klassischen Fahrrad fahren darf, sind auch E-Bikes erlaubt.

S-Pedelecs sind die schnellen E-Bike-Varianten – das »S« steht schließlich für »Speed«. Maximal 45 Stundenkilometer sind erlaubt, der Motor leistet im Gegensatz zum Pedelec mehr als 250 Watt. Da es sich rechtlich nicht mehr um ein Fahrrad handelt, werden Zulassung, Führerschein (ab Klasse AM, bis 2013 Klasse M), Versicherungsschutz und Nummernschild benötigt. Zudem besteht eine Helmpflicht. Innerorts haben S-Pedelecs auf Fahrradwegen nichts zu suchen.

Welche E-Bike-Typen gibt es?

Nahezu jede Gattung, die es für klassische Fahrräder gibt, ist inzwischen auch als E-Bike erhältlich. Sie haben also die Qual der Wahl und müssen sich vor der Anschaffung erst mal mit der Frage beschäftigen, was Sie mit Ihrem Pedelec vorhaben.

Citybikes sind, wie es der Name schon verrät, primär für den Stadtverkehr konzipiert. Das fängt an bei der Bereifung und macht sich in einer komfortablen Sitzhaltung mit guter Umsicht im Verkehr und einem einfachen Einstieg bemerkbar. Wer ständig an roten Ampeln anhalten muss, will schließlich schneller vom Rad runter als ein Sportler, der lange Strecken am Stück zurücklegen kann. Auch stabile Gepäckträger und die Möglichkeit, einen Korb zum Einkaufen zu befestigen, zeichnen Citybikes aus.

Trekkingräder haben ein breites Einsatzspektrum

Trekkingräder erweitern das Arbeitsumfeld eines Citybikes. Sie sind prinzipiell auch sehr komfortabel, erlauben jedoch durch ihre robuste Bauweise und kräftigere Reifen mit Profil auch problemlos einen Abstecher über einen Feld- oder Waldweg. Federungen am Sattel oder am Lenker gehören teilweise zur Grundausstattung eines Trekkingrads.

E-Bike Test: E-Bike Mountain-Bike
Mountainbikes mit E-Antrieb eröffnen auch Nicht-Athleten tolle Berg-Erlebnisse.

Mountainbikes sind ebenfalls als E-Bikes zu haben. Sie sind für wilde Ausritte über Stock und Stein konzipiert und haben kraftvolle Motoren, um auch starke Anstiege zu bewältigen. Als Hardtails bezeichnet man Mountainbikes, die über keine hintere Federung verfügen, sondern lediglich mit einem gefederten Vorderrad ausgestattet sind. Sie sind günstiger als die voll gefederten Modelle (Fullys).

Natürlich sind auch Rennräder als E-Bike erhältlich. Bei vielen überzeugten Rennrad-Sportlern sind diese Bikes zwar verpönt, aber nicht so leistungsfähige Radler haben beispielsweise so die Chance, auch in einer ambitionierten Gruppe zu Trainingszwecken und für ein schönes Gemeinschaftserlebnis mitzufahren.

Unterschiedliche Motorenkonzepte

Bei E-Bikes unterscheidet man Mittelmotor, Hinterrad- und Vorderradnabenmotor. In der Regel ist der Mittelmotor am ehesten zu empfehlen. Er sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung durch eine tiefe Position mittig am Tretlager. Das Fahrgefühl ist sehr entspannt und entspricht dadurch am ehesten dem Fahren eines klassischen Fahrrads ohne Tretunterstützung.

Mittelmotoren bieten das beste Fahrverhalten

Ein Mittelmotor ermöglicht sehr sportliches Fahren. Kurze Kabelwege erweisen sich als Vorteil, weil so die Störanfälligkeit auf ein Minimum reduziert wird. E-Bikes mit Mittelmotor sind meistens etwas teurer, weil eine spezielle Rahmenkonstruktion erforderlich ist. Kette, Kettenblatt und Ritzel sind höheren Belastungen ausgesetzt. Wir favorisieren den Mittelmotor als Antriebskonzept.

E-Bike Test: E Bike 1
Der Motor in der Nabe ist unauffälliger und leiser als ein Mittelmotor.

Beim Hinterrad- und Vorderradnabenmotor muss man mit Einbußen beim Fahrkomfort rechnen. Entweder ist das Rad hecklastig oder der vorne angebrachte Motor kann das Lenkverhalten negativ beeinflussen, die Gabel wird stärker belastet. Auf rutschigem Boden ist sogar ein Durchdrehen des Vorderrades möglich. Ein Motor an der Hinterachse ist in der Regel angenehm leise und ermöglicht eine direkte Kraftübertragung für ein dynamisches Fahren. Ebenfalls ist eine Energierückgewinnung möglich.

Der Akku

Bei älteren und einfachen E-Bikes befindet sich der Akku im Bereich des Gepäckträgers. Das sieht recht antiquiert aus. Optisch schöner sind Lösungen, bei denen der Akku teilweise oder sogar komplett in den Rahmen integriert ist. In wenigen Fällen ist der Akku fest verbaut. Das hat gleich mehrere Nachteile. Das Fahrrad muss in der Garage oder an einer Außensteckdose geladen werden, da sich der Akku nicht mit ins Haus nehmen lässt. Wer gerne sehr große Strecken zurücklegt, hat mitunter einen Ersatzakku dabei. Das geht nicht, wenn dieser nicht austauschbar ist. Bei Akku-Defekten muss das komplette Rad in die Werkstatt oder gar eingeschickt werden.

Je größer die Akku-Kapazität, desto besser, weil dadurch die Reichweite des E-Bikes zunimmt. Üblich sind Kapazitäten zwischen 250 und 600 Wattstunden (Wh). Das Laden dauert zwischen 2 und 5 Stunden.

Den Akku aufzuladen dauert zwischen 2 und 5 Stunden

Wieviele Kilometer sich mit einer Akkuladung zurücklegen lassen, hängt von ganz vielen Faktoren ab, pauschale Angaben sind deshalb schwierig und mit Vorsicht zu genießen. Entscheidend ist, in welchem Modus man fährt. E-Bikes bieten in der Regel unterschiedliche Unterstützungsstufen: Turbo- und Sport-Modi sind hilfreich bei steilen Anstiegen und im Gelände, in der Ebene reicht normalerweise ein Standard-Modus, während man bergab die Tretunterstützung ausschalten oder einen Eco-Modus wählen kann.

E-Bike Test:Akku
Ein starker Akku für die Berge ist nicht gerade unauffällig.

Ebenfalls hängt die Reichweite vom Gewicht des Fahrers, der Beschaffenheit der Strecke und den Windverhältnissen ab. Wer im Stadtverkehr häufig anfahren muss beansprucht den Akku stärker als jemand, der kontinuierlich über eine Landstraße gleitet.

Bosch hat im Internet einen nützlichen Reichweiten-Assistenten eingerichtet. Hier kann man ganz verschiedene Parameter wie Gewicht, Geschwindigkeit, Fahrmodus, Trittfrequenz, Fahrbahnbeschaffenheit etc. eingeben und erhält dann eine schnelle Übersicht, wie viele Kilometer mit welcher Einstellung ungefähr drin sind – ein nettes Feature, um zu sehen, welche Auswirkungen bestimmte Faktoren auf die Kilometerzahl haben.

E-Bike Test: Bosch
Wie weit kommt man mit dem E-Bike unter bestimmten Voraussetzungen? Bosch gibt auf seiner Homepage die Antworten.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Ein E-Bike sollten Sie unbedingt persönlich Probe fahren. Neben objektiven Kaufkriterien gibt es nämlich auch subjektive. Sitzen Sie bequem? Benötigen Sie einen anderen Lenker? Ergibt ein gefederter Sattel Sinn? Fachhändler konfigurieren Ihnen Ihr Fahrrad auf ihre individuellen Vorlieben hin. Auch die optimale Rahmengröße können Sie so ausprobieren.

Motorkonzept und Akku haben wir bereits thematisiert. Ein wichtiges Thema ist auch, wie leistungsstark der Motor ist. Werfen Sie hierzu zur ersten Orientierung einen Blick auf die Newtonmeter-Angabe. Die Bosch-Antriebssysteme gehören zu den besten am Markt. Sie liefern je nach Motor zwischen 40 und 75 Newtonmeter. Bei 40 Newtonmetern ist die Tretunterstützung gering. In sehr hügeliger Landschaft bringt ein E-Bike erst ab 60 Newtonmetern Spaß. Bei starken Anstiegen bleiben Sie dann ganz entspannt, im »Turbo«-Modus genießen Sie einen extremen Vorschub. Fahren Sie verschiedene Motoren um herauszufinden, welche Charakteristik Ihnen am besten gefällt.

Für Arbeitnehmer, Selbstständige und Unternehmer kann sich das Leasen eines E-Bikes lohnen. Die Besteuerung des geldwerten Vorteils für die private Nutzung wurde von 1 % auf 0,5 % reduziert. Informieren Sie sich über die steuerlichen Möglichkeiten!

Ein anderes Thema ist die Art der Gangschaltung. Hierbei konkurrieren Naben- und Kettenschaltungen. Speziell wenn Sie sich für ein Pedelec mit dem von uns bevorzugten Mittelmotor interessieren, entscheidet die verwendete Schaltung über die effektiv nutzbare Antriebskraft. Ein E-Bike mit Nabenschaltung entfaltet bis auf wenige Ausnahmen am Berg nie die Wucht einer Tretunterstützung mit Kettenschaltung. Bauartbedingt kann erst eine Kettenschaltung das volle Leistungsvermögen des Motors freigeben. Wichtig: Da hier große Kräfte auftreten, müssen Ritzel und Kette entsprechend stark dimensioniert sein. Im bergigen Gelände ist eine Kettenschaltung deshalb die erste Wahl, in der Stadt kann hingegen eine Nabenschaltung vollkommen genügen. Probieren Sie es vor dem Kauf aus!

Wichtig ist nicht nur die Beschleunigung, sondern auch das Bremsverhalten. Unterziehen Sie die Bremsen deshalb einem Test. Sind sie ausreichend dimensioniert? Wir bevorzugen Scheibenbremsen mit entsprechend hoher Bremskraft.

Nützlich ist ein im Dunkeln beleuchtetes Display, auf dem man nicht nur den gewählten Fahrmodus sieht, sondern auch die verbleibende Restkapazität des Akkus (in Prozent oder als Restangabe in Kilometern), gefahrene Gesamtkilometer und Tageskilometer. Bei vielen E-Bikes lässt sich das Licht auch über die Display-Einheit einschalten. Mittlerweile sparen sich erste Hersteller eigene Bordcomputer ein. Stattdessen muss man sich eine App auf seinem Smartphone installieren und kann das per Halterung am Lenkrad als Bordcomputer einsetzen, um die eben aufgeführten Parameter abzurufen. Wir halten nicht viel von dieser Lösung. Schließlich ist man darauf angewiesen, immer das Smartphone dabei zu haben. Geht dem der Saft aus, guckt man in die Röhre.

So haben wir getestet

Im Test hatten wir 11 Räder für Stadt, Gelände und Allround-Einsätze zu Preisen zwischen 1.000 und 4.600 Euro. Unsere E-Bikes wurden zu Begleitern im Alltag. Nicht nur auf längeren Strecken haben wir sie getestet, sondern auch bei kürzeren Fahrten in die Stadt oder zum Einkauf. Wichtig war für uns: Wie effektiv ist die Tretunterstützung, wie lange hält der Akku, wie gut oder schlecht ist das Rad verarbeitet, wie ist der Bedienkomfort?

Natürlich spielt auch der Fahrkomfort eine Rolle. Ist der Rahmen verwindungssteif, übersteht man mit dem Rad auch mal einen Feldweg oder ist fester Asphalt die einzige Option? Dinge wie Sattel und Lenker hatten wir natürlich auch im Fokus, allerdings wollen wir diese nicht überbewerten. Denn beim Kauf im Fachgeschäft kann man sich in der Regel gegen geringen Aufpreis einen anderen Sattel montieren lassen, auch eine Sattelfederung kostet nicht die Welt. Lenker lassen sich in der Breite anpassen, individuell verstellen und beispielsweise mit Lenkerhörnchen versehen.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Fischer Viator6.0i Totale

Testsieger: Fischer Viator 6.0i

Im Gegensatz zu unserer bisherigen Nummer eins, dem Fischer ETH 1861.1, hinterlässt das neue Fischer Viator 6.0i einen deutlich moderneren und frischeren Eindruck. Der Akku ist jetzt im Rahmen integriert, und der Motor leistet nun nicht mehr 80 Newtonmeter, was schon richtig viel war, sondern stolze 90 Newtonmeter. Man erhält mit dem E-Bike für rund 2.300 Euro ein äußerst attraktives Gesamtpaket.

Unser Favorit

Fischer Viator 6.0i

E-Bike Test: Fischer Viator 6.0i
Tolle Ausstattung, sehr gute Fahrleistung, große Reichweite und attraktiver Preis: Beim Fischer Viator 6.0i stimmt das Gesamtpaket.

Erhältlich ist das Viator 6.0i als Herren- und Damenmodell in jeweils zwei Größen (Damen: Rahmenhöhe 44 und 49 Zentimeter, Herren 50 und 55 Zentimeter). Zusatzkosten fallen beim Kauf des Viator in der Regel keine an, denn zur Komplettausstattung gehören ab Werk Sattelfederstütze, Schutzbleche, Gepäckträger, Lenkervorbau, Beleuchtung und ein Abus-Rahmenschloss.

Für wen sich das Viator eignet

Beim Fischer Viator 6.0i handelt es sich um einen echten Allrounder. Kurze Einkaufstrips sind genauso wie Fahrten zur Arbeit in der Stadt oder längere Trekking-Touren möglich. Die Continental-Reifen rollen auf glatter Asphaltdecke angenehm leise, bieten aber auch auf unebenen Pisten noch ausreichend Grip.

Auf Komfort getrimmt

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Fischer Viator6.0i Licht
Die Beleuchtung wird am Lenker eingeschaltet.

Der Sattel ist weich und bequem, die gefederte Sattelstütze nimmt Schläge effektiv auf. An der vorderen Federgabel werkelt ebenfalls ein Dämpfer. Front- und Rücklicht werden über den Bordcomputer eingeschaltet. Die Front-LED liefert 70 Lux und leuchtet die Straße gut aus. Der Ständer bietet einen sicheren Stand, als stabil für den täglichen Einkauf erweist sich im Test der Gepäckträger. Der ist schön robust und sehr alltagstauglich.

Pluspunkte sammelt das Fischer-Rad durch den Lenkervorbau. So etwas findet man in dieser Preisklasse eher selten. Vorteil: Die Lenkstange kann nicht nur in der Höhe, sondern auch im Kippwinkel verstellt werden. Dadurch wird verhindert, dass sich der Fahrer unangenehm krümmen muss.

Akku und Motor

Als Motor hat das Fischer-Bike den Brose Drive S Mittelmotor mit bärenstarken 90 Newtonmetern verbaut. Dieser ist angenehm leise und hat in der höchsten der vier Unterstützungsstufen richtig viel Kraft. Beim Anfahren in einem kleinen Gang schiebt das Velo ordentlich nach vorne, steile Anstiege werden ohne Anstrengung nahezu pulverisiert. Selbst mit 25 km/h ist die Übersetzung im höchsten Gang so ausgelegt, dass man noch mit einer angenehmen Trittfrequenz strampeln kann.

Die 10-Gang-Kettenschaltung arbeitet zuverlässig. Auch die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano verzögern zur vollsten Zufriedenheit. Mit 26 Kilo ist das Viator 6.0i kein Leichtgewicht. Die Masse macht sich jedoch nur bemerkbar, wenn man das Rad beispielsweise in den Keller tragen will. Rein beim Fahren hinterlässt das Fischer einen sehr agilen und wendigen Eindruck.

Akku mit 504 Wattstunden

Der 36 Volt starke Akku leistet 504 Wattstunden. Im höchsten Fahrmodus sind so bis etwa 50 Kilometer drin. Geht man mit den Ressourcen schonender um und setzt etwas mehr auf die Kraft der eigenen Beine, lassen sich Strecken mit einer Distanz von bis zu 120 Kilometern zurücklegen.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Fischer Viator6.0i Akku
Der Akku ist im Rahmen integriert und wird abgeschlossen.

Zum Laden kann der Akku im Fahrrad verbleiben, er lässt sich jedoch auch Herausnehmen (ein Schloss schützt ihn vor Langfingern), um ihn über Nacht in den eigenen vier Wänden zu betanken. Das dauert etwa fünf Stunden.

Bordcomputer

Der kompakte Bordcomputer lässt sich intuitiv über vier Tasten und eine Art Mini-Joystick bedienen. Im gut ablesbaren Display sieht man den gewählten Modus, die Akku-Restkapazität, die Rest-Reichweite in Kilometern, die Gesamtstrecke und die Kilometer des aktuellen Trips. Außerdem gibt das Display darüber Auskunft, wie viel Watt der Fahrer an Eigenleistung aufbringt. Das Licht lässt sich bequem über eine eigene Taste ein- und ausschalten.

Der Bordcomputer verfügt über eine USB-Buchse, um das Smartphone während der Fahrt mit frischer Energie zu versorgen. Darüber hinaus lässt sich das Rad per Bluetooth mit der »Fischer E-Connect«-App koppeln. Dann kann man unter anderem kostenfrei auf Europas Fahrradwegen navigieren sowie Strecken aufzeichnen und speichern.

Der Bordcomputer ist auch als Powerbank nutzbar

Um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie weit man in welchem Fahrmodus mit einer Akkuladung ungefähr kommt, hat der Hersteller einen Reichweiten-Assistenten im Internet eingerichtet. Hier gibt man sämtliche Parameter wie Gewicht, Geschwindigkeit, Bodenbeschaffenheit, Wind und Tretmodus ein und erhält dann eine Prognose, wie viele Kilometer man schaffen kann.

E-Bike Test: Unbenannt
Wie weit kommt man mit einer Akkuladung? Fischer bietet dazu im Netz einen praktischen Assistenten an.

Qualitativ macht das E-Bike in graphit-metallic-matt einen sehr robusten Eindruck. Hier wackelt oder klappert nichts. Probleme mit der Kette, die beim ETH 1861.1 immer mal raussprang, scheinen behoben. Während unserer Testkilometer traten diesbezüglich keine Probleme auf.

Für den fairen Preis von rund 2.300 Euro bietet das Fischer Viator 6.0i derzeit mit das beste Gesamtpaket: sehr gute Ausstattung, ordentliche Verarbeitung, agiles Fahrverhalten und hohe Akkukapazität.

Fischer Viator 6.0i im Testspiegel

Das Magazin Elektro Rad (1/2020) hat das Fischer Viator 6.0i ebenfalls getestet und mit »Sehr gut« bewertet. Gelobt werden der leise und dynamische Antrieb, die hochwertigen Komponenten, die griffige Bereifung und die gut dämpfende Federgabel. Als einziges Manko wird aufgeführt, dass der Schlüssel am Rahmenschloss verbleibt.

Im Fazit heißt es:

»Fischer Viator 6.0 – alles richtig gemacht! Super Motor, passende Komponenten, überzeugende Fahrleistungen, sportive, zum Rad passende Sitzposition. Für uns eine Empfehlung wert!«

Alternativen

An Alternativen zum Fischer Viator 6.0i mangelt es nicht. Egal ob fürs Gelände oder den täglichen Einsatz, mit den Modellen von Cube, Giant und Sushi stellen wir Ihnen interessante E-Bikes für unterschiedliche Einsatzzwecke und Geldbeutel vor.

Für Gelände und mehr

Cube Reaction Hybrid Pro 500

E-Bike Test: Cube Reaction Hybrid Pro 500
Das Cube-Bike entwickelt im Gelände ordentlich Kraft, ist aber auch im Alltag ein perfekter Begleiter.

Auf den ersten Blick sieht das Cube Reaction Hybrid Pro 500 so aus, als könnte man damit nur im Gelände glücklich werden. Dem ist aber nicht so. Das Mountainbike ist viel alltagstauglicher als man denken könnte. Dafür muss man unter Umständen kleinere Modifikationen vornehmen.

Ab Werk wird das Reaction Hybrid Pro 500 ohne Schutzbleche und Gepäckträger ausgeliefert. Die haben wir bei unserem Modell gegen geringen Aufpreis nachrüsten lassen. Die Alltagstauglichkeit nimmt dadurch enorm zu. Zusätzliche Extras sind eine Sattelfederung und ein Lenkervorbau, damit sich der Lenker optimal an die eigene Körpergröße anpassen lässt. Das sind jedoch alles nur kleine Modifikationen, die man an jedem Pedelec vornehmen kann, möglicherweise sogar sollte, die jedoch am Grundcharakter des Rads nichts verändern.

E-Bike Test: 20190810
Das Cube Reaction Hybrid Pro ist für das Gelände konzipiert. Mit nachgerüsteten Schutzblechen, Ständer und Lenkervorbau ist es absolut alltagstauglich.

Das Cube-Rad ist in unterschiedlichen Rahmengrößen erhältlich (27.5: 16″, 18″ // 29: 17″, 19″, 21″, 23″). Die Schwalbe-Reifen sehen zwar recht grobstollig aus und bieten im Gelände perfekten Grip, eignen sich jedoch auch wunderbar auf glattem Asphalt, da sie leise abrollen und bei jeder Witterungsbedingung optimalen Halt gewährleisten.

Der Akku ist teilintegriert

Der Akku ist im Rahmen teilintegriert. Er verschwindet nicht ganz, wirkt jedoch nicht so klobig wie beispielsweise beim Testsieger von Fischer. Geladen wird er wahlweise im Rad durch eine kleine Zugangsbuchse oder im Haus. Eine LED-Anzeige auf dem Akku verrät, wie es um die Restkapazität bestellt ist. Mit seinen 400 Wattstunden liefert er ausreichend Energie. Im kraftvollsten Modus hält er bis zu 50 Kilometer durch, wer auf eine dezente Tretunterstützung setzt kommt bis zu 150 Kilometer weit.

E-Bike Test: 20190810
Der Akku lässt sich zum Laden entnehmen oder im Rahmen betanken.

Einziges Manko des Cube: Mit einem Gewicht von 23,6 Kilo ist es recht schwer, so wie die meisten E-Bikes. Beim Fahren ist das kein Problem. Lediglich wenn man das Rad täglich in den Keller schleppen muss, spürt man die zusätzlichen Kilo gegenüber einem Mountainbike ohne Motor und Akku.

Der Antrieb ist eine wahre Freude

Angetrieben wird der Gelände-Flitzer von der Bosch Drive Unit Performance CX. Satte 75 Newtonmeter stehen hier im »Turbo«-Modus bereit. Die Eigenleistung des Radlers wird um bis zu 300 Prozent verstärkt. Wir lieben diesen Antrieb! Bei jedem Tritt in die Pedale bekommt man ein Grinsen ins Gesicht. Steigungen, die man früher gemieden hat, steuert man jetzt mit Absicht an. Denn Hügel werden einfach pulverisiert. Mit einem normalen Fahrrad war das Ziehen eines 40 Kilo schweren Berner Sennenhundes im 15 Kilo schweren Anhänger eine Qual, speziell das Anfahren. Jetzt ist man blitzschnell auf Reisegeschwindigkeit und merkt den mitreisenden Vierbeiner kaum. Die fünfjährige Tochter fällt als Leichtgewicht überhaupt nicht auf.

Das Zusammenspiel mit der 10-Gang-Kettenschaltung von Shimano gelingt sehr harmonisch und ist fein abgestimmt. Die Scheibenbremsen packen ordentlich zu und bringen das Zweirad schnell zum Stehen.

E-Bike Test: 20190810
Sie packen ordentlich zu: hydraulische Scheibenbremsen von Shimano.

Mit dem Cube Reaction Hybrid Pro 500 hat man ein Rad, das maximale Flexibilität ermöglicht. Man fährt mit ihm genauso bequem zum Bäcker oder in die Stadt wie mit der Familie auf dem Rad- oder Feldweg oder im Gelände. Hier zeigt das Pedelec seine Nehmerqualitäten. Harte Schläge und Löcher steckt es durch die Federgabel an der Front locker weg, hat man auch den Sattel gefedert, steigert das den Fahrkomfort enorm. Zur Erinnerung: Wir reden hier von einem E-Bike in der 2.000-Euro-Klasse.

Profis abseits befestigter Pisten werden jetzt die fehlende Vollfederung bemängeln. In Extremsituationen mag man die vermissen, aber für 95 Prozent der Durchschnittsnutzer sind die Geländeeigenschaften absolut ausreichend und bemerkenswert.

E-Bike Test: 20190810
Gut gefedert an der Vordergabel kommt man bequem durch den Wald.

Äußerst funktional ist der kleine Bordcomputer Bosch Purion, der im Dunkeln auch beleuchtet ist. Die simple Bedienung erfolgt über lediglich drei Tasten. Im Display erfährt man alles über Ladezustand, Geschwindigkeit, Fahrmodus, Reichweite, Trip- und Gesamtdistanz. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Ablesbarkeit gut. Per Knopfdruck wählt man eine der fünf Unterstützungsstufen aus. Während man mit dem Daumen navigiert, kann die Hand am Lenkrad bleiben.

E-Bike Test: 20190810
Mehr braucht man nicht: Der kleine Bosch-Bordcomputer ist übersichtlich und funktional.

Wer für jede Situation gewappnet sein will – egal ob im schweren Gelände oder auf einer entspannten Tour auf der Landstraße – wird mit dem Cube Reaction Hybrid Pro 500 glücklich. Das Preis-Leistungsverhältnis ist top, die Verarbeitung hochwertig und der Antrieb sorgt für unvergessliche Drehmomente.

Perfekter Allrounder

Giant E+ 2 GTS

E-Bike Test: Giant E+ 2 GTS
Extrem kraftvoller Motor, leistungsstarker Akku, hoher Fahrkomfort: Das Giant-E-Bike macht alles richtig.

Einen perfekten, sehr komfortablen Allrounder für lange Strecken empfehlen wir Ihnen mit dem Giant E+ 2 GTS. Abgesehen vom schweren Gelände ist das Trecking-E-Bike für jeden Untergrund gewappnet. Das Rad ist als Männer- und Frauen-Variante in vier Größen erhältlich.

E-Bike Test: 20190810
Elegante Silhouette: Das Giant E+ 2 GTS in der Damenvariante, beim Männermodell ist die Querstrebe höher montiert.

Bei unserem Modell sind lediglich die Sattelfederung und das hintere Schloss mit der zugehörigen Aufbewahrungstasche Extras, alles andere gehört ab Werk zur Ausstattung. Unter anderem die Frontfederung, die beispielsweise die Unebenheiten auf Kopfsteinpflaster und Feldwegen effektiv wegbügelt. Oder auch der markante Griff aus Kork und Gummi, der sich sehr angenehm anfasst. Die seitlichen Griffhörner erlauben eine zusätzliche Halteposition und ermöglichen entspanntes Fahren auf langen Strecken.

E-Bike Test: 20190810
Ein Griff zum Verlieben! Auch das Licht kann man einschalten oder den Tretmodus wechseln, ohne die linke Hand vom Lenker nehmen zu müssen.

Der Akku verschwindet vollständig im Rahmen. Er wird eingesetzt und schwenkt dann ins Rad hinein. Aufgeladen wird er entweder im E-Bike oder in der Wohnung. Mit 496 Wattstunden liefert er ordentlich Power – im stärksten Modus sind um die 50 Kilometer drin, wer im »Eco«-Setup unterwegs ist schafft mindestens 150 Kilometer. 80 Prozent des Akkus sind in 2 Stunden und 45 Minuten geladen, für 100 Prozent muss man 5 Stunden einplanen.

E-Bike Test: 20190810
Der hat richtig viel Leistung: Mit knapp 500 Wattstunden sind mit dem Giant ausgiebige Fahrten möglich.

Enorme Fahrleistungen ermöglicht der Mittelmotor von Yamaha. Der stellt ein maximales Drehmoment von 80 Newtonmetern zur Verfügung, wodurch sich das Giant-Rad auch perfekt eignet, um den Nachwuchs oder einen Vierbeiner im Anhänger zu ziehen. Der Antritt im »Sport+«-Modus ist ein Erlebnis. Ein kurzer Tritt in die Pedale, und das Pedelec schießt nach vorne wie von einem Gummiband loskatapultiert. Selbst steilste Steigungen in den Bergen sind so kein Hindernis mehr. Bis zu 350 Prozent der eigenen Pedalkraft werden erreicht, die neun Gänge der Kettenschaltung sind harmonisch abgestimmt.

Guter Grip und schöner Abrollkomfort

Bei den Zusatzkomponenten setzt Giant auf Shimano. Die Schalthebel und die hydraulische Scheibenbremse stammen aus der Produktion der Japaner. Auch bei Nässe bremst das E-Bike zuverlässig ab, die Reifen bieten sowohl auf unbefestigtem Untergrund als auch auf glatter Asphaltdecke bei jeder Witterung guten Grip und einen schönen Abrollkomfort. Dass es sich beim Giant um ein E-Bike handelt, hört man. Der Motor verursacht deutliche »Summ«-Geräusche, die wir aber nicht als störend oder unangenehm empfanden.

E-Bike Test: 20190810
Auch beim Trekkingrad kommen hydraulische Scheibenbremsen zum Einsatz.

Mittig auf dem Lenker thront das große Display, das ebenfalls hinterleuchtet ist. Hier erkennt man sofort, ob man im »Eco«-, »Eco+«-, »Normal«-, »Sport«- oder »Sport+«-Modus unterwegs ist. Die Akku-Kapazität wird in Prozent oder in Restkilometern dargestellt. Ferner gehören aktuelle Geschwindigkeit, Gesamtstrecke und Tageskilometer zu den Features.

Praktisch: Auf der Rückseite des Bordcomputers befindet sich eine USB-Buchse, um unterwegs ein Smartphone aufladen zu können.

E-Bike Test: 20190810
Alles im Blick: Das Giant-Display ist auch bei rasanter Fahrt perfekt ablesbar.

Das Giant Explore E+ 2 GTS ist sehr solide verarbeitet, am Rahmen wackelt oder klappert nichts, die Laufruhe ist exzellent. Mit knapp 25 Kilo ist es ebenfalls kein Leichtgewicht. Ein Schiebemodus bis 6 km/h ist verfügbar, der stabile Gepäckträger schultert locker einen Kindersitz oder schwere Einkäufe. Wer ein sehr leistungsstarkes Trekkingrad für lange Strecken sucht, findet im Giant einen zuverlässigen Begleiter.

Idealer E-Bike-Einsteiger

Cube Touring Hybrid Pro 500

E-Bike Test: E Bike Test Cube Touring Hybrid Pro
Ein E-Bike ohne Schwächen: Das Cube Touring Hybrid Pro 500 paart gute Fahrleistungen mit hohem Bedienkomfort und unproblematischem Handling zum fairen Preis.

Das Cube Touring Hybrid Pro 500 ist das perfekte E-Bike für jeden Tag und ein angenehmer Begleiter auf dem Weg zur Arbeit, für die Trekking-Tour oder auch mal eine sportliche Runde. Der Fahrkomfort ist gut, das Preis-Leistungs-Verhältnis passt.

 E-Bike Test: Bike Test Cube Touring Hybrid Pro Seitenansicht
Maximal alltagstauglich: Das Cube Touring Hybrid Pro 500 bietet viel Komfort sowohl auf langen Strecken als auch bei kurzen Abstechern in die Stadt.

Von unseren vier Empfehlungen war das Cube in der 2019er Version mit dem Motor Bosch Drive Unit Active Plus am schwächsten motorisiert. Er leistet maximal 50 Newtonmeter im Turbo-Modus. Damit katapultiert man sich nicht ganz so spielend wie auf den drei Mitbewerbern einen Berg nach oben, die Tretunterstützung ist aber dennoch spürbar vorhanden – und nicht nur in der Ebene profitiert man immer von einem gleichmäßigen Rückenwind.

Bei der 2020er Version hat Cube jetzt einen etwas stärkeren Motor verbaut, der maximal 65 Newtonmeter leistet. Damit ist man ein Stückchen flotter unterwegs. Wem das zu viel Power ist, der kann jederzeit den Fahrmodus reduzieren.

Stabil gebaut, aber nicht leicht

Der Sattel ist gefedert und ermöglicht trotz seiner eher sportlich geschnittenen Silhouette entspanntes Sitzen. Der Akku ist in den Rahmen integriert und wird von einer Kunststoffblende verdeckt. Dabei handelt es sich um keine qualitativ hochwertige Ingenieurskunst, die Lösung ist aber funktional und reicht in dieser Preisklasse vollkommen aus. Insgesamt ist das Velo sehr stabil und massiv gebaut, mit 23,2 Kilo jedoch kein Leichtgewicht. Der robuste Gepäckträger hält mehr als nur einen gut gefüllten Rucksack aus, der Ständer gewährleistet einen sicheren Stand.

 E-Bike Test: Bike Test Cube Touring Hybrid Pro Display
Extrem intuitiv und super zu bedienen: in der Mitte das große Bosch-Display, links in Reichweite des Griffs kann man über zwei Tasten unter anderem den Fahrmodus wechseln.

Die Frontgabel mit einem Federweg von 63 Millimetern bügelt Unebenheiten zuverlässig weg. Das vordere Schutzblech besteht aus Kunststoff, sollte es beim Transport des Alu-Rads im Karton leicht weggedrückt worden sein, muss man es regelmäßig beibiegen, damit es nicht dezent am Vorderrad schleift.

Für den Bedienkomfort verdient sich das Cube Touring Hybrid Pro 500 Bestnoten. Die Bedienung erfolgt sowohl über das große Bosch-Display »Intuvia« als auch über eine kleine zusätzliche Einheit, die in der Nähe des linken Griffs befestigt wird und den Vorteil hat, dass beide Hände auch dann am Lenker bleiben, wenn man ins Menü abtauchen oder den Fahrmodus verändern will. Neben den vier Fahrstufen Turbo, Sport, Tour und Eco hat man hier unter anderem Zugriff auf die Uhrzeit, die aktuelle Geschwindigkeit, die zurückgelegten Kilometer und die Restreichweite, bis der Akku schlapp macht. Ein Knopfdruck genügt und die Front- und Rückbeleuchtung springt an. Die Ablesbarkeit des Bosch-Displays ist auch im Sonnenleicht gut, die Bedienung einfach und sehr intuitiv.

 E-Bike Test: Bike Test Cube Touring Hybrid Pro Bremse
Bringt das Rad sicher zum Stehen: die Bremsanlage von Shimano.

Das Cube-Rad fährt sich so, wie man es sich wünscht: komfortabel, sicher und souverän. Die Shimano-Scheibenbremsen packen kräftig, aber nicht brutal zu. Der Rahmen ist sehr verwindungssteif, auch auf holperigen Feldwegen behält man jederzeit die Kontrolle über das Zweirad. Die Schwalbe-Reifen sind auf Asphalt laufruhig, ermöglichen aber ebenfalls Abstecher über Feldwege.

Vor allem in der 2019er Version mit maximal 50 Newtonmetern ist das Touring Hybrid Pro 500 ein ideales Rad für ältere Semester, die sich mit viel Respekt dem Thema E-Bike nähern. Es bietet eine deutliche Tretunterstützung, schiebt aber nicht so dynamisch an, dass man davon überfordert sein könnte und Angst vor einem Sturz haben müsste. Für rund 2.000 Euro erhält man ein sehr ausgewogenes Elektrofahrrad ohne echte Schwäche.

Gutes Fahrverhalten, einfaches Handling

Die Verarbeitung mit Aluminiumlegierung überzeugt, Bremsen und Motor sind ausreichend stark dimensioniert, das Fahrverhalten ist absolut unkritisch, der Akku schick im Rahmen integriert und das übersichtliche Display sowie die separate Schaltzentrale ermöglichen ein völlig unproblematisches Handling. Die zehn Gänge lassen sich zudem sauber und ohne Kraftaufwand schalten. Selbst wenn man im Turbo-Modus konstant 25 Kilometer pro Stunde fährt, ist in der Ebene mit einer Akkuladung eine Distanz von 45 bis 50 Kilometer drin. Im Eco-Modus lassen sich bis zu 140 Kilometer ohne Betankung zurücklegen.

Kurzum: Mit dem Cube Touring Hybrid Pro 500 erhält man ein preiswertes E-Bike mit vielen Stärken, das aufgrund moderater Tretunterstützung vor allem für ältere E-Bike-Einsteiger eine sehr gute Wahl ist.

Gut & günstig

Sushi Maki M2

E-Bike Test: Sushi Maki M2
Ein E-Bike für 1.000 Euro: Das Sushi Maki M2 macht's möglich und erleichtert das Radeln in der Stadt.

Ein E-Bike für 1.000 Euro? Geht das? Ja, es funktioniert, wenn auch mit Einschränkungen. Das Sushi Maki M2 kostet gerade mal 999 Euro und richtet sich speziell an eine jüngere Zielgruppe im städtischen Umfeld. Hinter dem Münchner Start-Up Sushi Bikes stecken übrigens TV-Moderator Joko Winterscheidt und Geschäftspartner Andreas Weinzierl.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Sushi Makim2
Mit gerade mal 15 Kilo ist das Sushi Maki M2 ein echtes Leichtgewicht. Einen Ständer muss man separat erwerben.

An so ein 999-Euro-E-Bike darf man logischerweise nicht dieselben Anforderungen stellen wie an ein doppelt so teures Rad mit elektrischer Trethilfe. So muss man bei der Ausstattung die ersten Abstriche hinnehmen: Es fehlen Schutzbleche, Gepäckträger und leider auch ein Ständer. Alles lässt sich jedoch nachrüsten, entweder mit Zubehör von Sushi oder mit Standard-Komponenten.

Für lange Touren ist das Maki nicht konzipiert

Das schwarze Maki M2 hat einen Rahmen aus Aluminium und eine Gabel aus Stahl. Auf eine Federung, sei es an der Gabel oder am Sattel, wurde in dieser Preisklasse wenig überraschend verzichtet. Der Sattel ist recht schmal und hart – kürzere Strecken sind kein Problem, erst auf längeren Touren, für die das Sushi ohnehin nicht konzipiert ist, spürt man sein Gesäß. Die Sitzposition konnte uns nicht überzeugen. Wenn man knapp 1,90 Meter groß ist, sitzt man recht stark nach vorne gebeugt auf dem Velo, ein wenig mehr Komfort wäre wünschenswert.

Vorder- und Rücklicht sind nicht in den Rahmen integriert, sondern lediglich angesteckt. Die braunen Reifen und die braunen Lenkergriffe sind optisch echte Hingucker.Die gute Nachricht: Das Maki M2 wird nicht in einer Standardgröße geliefert, sondern ist in den Rahmenhöhen 50, 55 und 60 Zentimeter erhältlich. Beim Hochheben des E-Bikes fällt sofort auf, dass das Sushi ein absolutes Leichtgewicht ist. Mit gerade mal 15 Kilo kann man es notfalls auch mit in die zweite Etage der Stadtwohnung hochnehmen.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Sushi Makim2 Akku
Der 800 Gramm leichte Akku lässt sich schnell entfernen und dient dann als Powerbank.

Der Akku ist kaum größer als eine Getränkedose und wie eine Trinkflasche auf dem unteren Holm angebracht. Mit gerade mal 125 Wattstunden ist er kein Kraftpaket. Allerdings bietet er ein pfiffiges Feature: Im Rucksack mitgenommen fungiert er als Powerbank, um beispielsweise im Café das Smartphone zu laden. Es ist für knapp 200 Euro ein zweiter Akku erhältlich, der sich aufgrund des ebenfalls geringen Gewichts von gerade mal 800 Gramm leicht transportieren lässt. Die Ladedauer liegt bei etwa 3,5 Stunden.

Der Antrieb ist eher gemächlich

Der optisch kaum wahrnehmbare Antrieb ist mit 200 Watt nicht gerade überdimensioniert. Auf eine Schaltung verzichtet das Sushi-Bike. Drei Tretstufen stehen zur Verfügung, die sich über ein kleines Bedienfeld am Lenker einstellen lassen. Hier wird über fünf Balken auch die Akku-Restkapazität angezeigt. Die Ablesbarkeit ist leider richtig schlecht. Selbst wenn die Sonne nicht scheint, kann man nur mit Mühe erkennen, welches Feld rot hinterleuchtet ist.

Der Fahrkomfort des Maki M2 ist ob der fehlenden Federung bestenfalls mittelmäßig. Die schicken 28-Zoll-Hohlkammerfelgen geben jede Bodenunebenheit weitgehend ungefiltert an den Fahrer weiter. Feldwege scheiden damit aus, auf glattem Asphalt fühlt sich das Sushi am wohlsten.

In der Stadt kommt man entspannt ans Ziel

Hier spürt man dann auch – zumindest bei Stufe 3 – dass sich ein fleißiger Helfer an Bord befindet. Beim Anfahren in der Ebene schiebt das Maki M2 recht flott nach vorne. Die Tretunterstützung ist hilfreich, aber natürlich nicht mit der Dynamik unserer anderen E-Bike-Empfehlungen zu vergleichen. Bei starken und vor allem längeren Steigungen geht dem Sushi merklich die Puste aus, in der Stadt kommt man hingegen entspannt ans Ziel. Für höhere Geschwindigkeiten jenseits der rund 22 km/h ist das Rad jedoch nicht gedacht, weil dann aufgrund der fehlenden Gangschaltung die fixe Übersetzung eine enorm hohe Trittfrequenz erfordert. Im Unterstützungslevel 3 hielt der Akku bei uns etwa 30 Kilometer durch. Wer die Modi wechselt, kann bis zu 50 Kilometer schaffen.

Als Bremsen kommen mechanische Scheibenbremsen zum Einsatz. Die reichen vollkommen aus, packen aber erwartungsgemäß nicht ganz so brutal zu wie die Bremsen bei teureren E-Bikes.

Für seinen Preis von gerade mal 999 Euro ist das Sushi Maki M2 eine Empfehlung. Es ist sehr leicht, gut verarbeitet und bietet im Stadtverkehr eine deutliche Erleichterung. Lücken in der Ausstattungsliste, wie Ständer und Gepäckträger, sind dem Preis geschuldet. Für lange Überlandtouren reichen Motorleistung und Akku nicht aus, auf städtischem Terrain ist das Sushi hingegen eine interessante Lösung.

Außerdem getestet

Mit dem Amsterdam hat die noch junge belgische Firma BZEN ein extrem leichtes Damen-E-Bike im Sortiment. Gerade mal 13,75 Kilo bringt der Tiefeinsteiger auf die Waage und lässt sich damit quasi so einfach handhaben wie ein klassisches Fahrrad. Der Transport vom Keller eine Etage höher ins Freie gelingt spielend.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020bzen Amsterdam
Rot ist eine von sechs Farben, in denen das BZEN Amsterdam erhältlich ist.

Dass es sich beim Amsterdam um ein E-Bike handelt, erkennt man nur auf den zweiten, sehr genauen Blick. Der Akku ist unsichtbar im Unterrohr integriert. Lediglich die Ladebuchse oberhalb des Tretlagers verrät, dass hier ein Motor verbaut wurde, der im Hinterrad steckt.

Erhältlich ist das Damenrad in sechs unterschiedlichen Farben. Rot und Weiß sind im normalen Preis für 2.890 Euro inbegriffen, Aluminium, Blau und Schwarz kosten jeweils 95 Euro Aufpreis, für Gold werden zusätzlich 145 Euro fällig. Bei Sattel und Handgriffen kann der Käufer zwischen Schwarz und Braun auswählen. Keine Auswahl gibt es bei der Rahmengröße: BZEN lässt in der eigenen Manufaktur in Schlesien lediglich einen Alu-Rahmen fertigen, der für Radlerinnen mit einer Körpergröße von 160 bis 180 Zentimetern geeignet ist.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020bzen Amsterdam Ladebuchse
Dezenter Hinweis, dass das Amsterdam ein E-Bike ist: die Ladebuchse oberhalb des Tretlagers.

Aufgrund des extrem tiefen und damit sehr angenehmen Einstiegs eignet sich das Amsterdam auch für männliche Radler älteren Semesters, die ohne Mühe auf- und absteigen wollen. Zu groß dürfen diese allerdings nicht sein.

Die Sitzposition auf dem E-Bike ist sehr aufrecht, der hohe Lenker sorgt ebenfalls dafür, dass man sich nicht verrenken muss. Damit ist die Charakteristik des Amsterdam auch schon definiert: Es eignet sich für entspanntes Dahingleiten, für sportliches Fahren eher weniger, worauf wir gleich noch zu sprechen kommen.

Das leichte Bike ist insgesamt sehr gut verarbeitet, hier klappert und vibriert nichts. Zur Ausstattung gehören Gepäckträger, Schutzbleche, Front- und Rücklicht, Klingel und Ständer. Die vier Metallnieten im Sattel sehen zwar ganz hübsch aus, gehen jedoch zu Lasten des Sitzkomforts. Die Ledergriffe mit schöner Naht sind hochwertig.

Anstatt einer Kette ist das BZEN mit einem Carbon-Riemenantrieb ausgestattet. Dieser arbeitet geräuschlos, zudem muss man sich keine Sorgen machen, dass die Hose schmutzig wird. Der belgische Hersteller bietet optional jedoch auch eine Shimano-9-Gang-Kettenschaltung an.

Radeln mit Riemenantrieb bedeutet, dass man sich um das Wechseln der Gänge nicht selbst kümmern muss. Denn das Amsterdam fährt sich dank Motorsteuerungssystem mit Torque-Sensor wie ein Auto mit Automatikgetriebe. Der Motor leistet maximal 42 Newtonmeter. Regulär wird das Hollandrad mit einem 252 Wattstunden starken Akku ausgeliefert, gegen einen Aufpreis von 195 Euro hat dieser 380 Watt, was etwa 50 Prozent mehr Reichweite bedeutet.

Das Amsterdam verfügt über eine simple Steuereinheit. Über diese schaltet man die Tretunterstützung und das Licht ein und kann aus fünf verschiedenen Unterstützungsstufen wählen. Außerdem informiert eine blaue LED in fünf Bereichen, wie viel Saft der Akku noch hat. Eine Prozentangabe wie bei den meisten anderen E-Bikes liefert diesbezüglich natürlich präzisere Ergebnisse. Die Bedienung ist jedoch sehr intuitiv und gelingt auf Anhieb.

Mit maximal 42 Newtonmetern hat man auf dem Amsterdam logischerweise keinen Raketenantrieb integriert. Im höchsten Modus erleichtert der Motor das Vorwärtskommen jedoch spürbar. In der Ebene und bei leichten Anstiegen ist das Radelgefühl sehr entspannt. Kürzere Strecken zur Arbeit gelingen, ohne dass man verschwitzt ankommt. Bei maximaler Unterstützung hielt der Akku bei uns wie versprochen rund 30 Kilometer durch.

Was uns stört, ist die Tatsache, dass das BZEN-Rad eher zum gemächlichen Bummeln geeignet ist. Bei höheren Geschwindigkeiten ab etwa 20 km/h, die mit einem E-Bike sehr schnell erreicht werden, ist die Übersetzung des Amsterdam nicht mehr ausreichend. Dann muss man wie verrückt treten, um zusätzlichen Vortrieb zu erzeugen. Es fehlt schlichtweg der Widerstand bzw. ein höherer Gang, der vernünftiges Radfahren ermöglicht. In diesem Fall ist es wahrscheinlich sinnvoller, die 9-Gang-Kettenschaltung (ohne Aufpreis) zu wählen.

Abgesehen davon bietet das ungefederte Rad guten Fahr- und Abrollkomfort. Speziell das geringe Gewicht ist ein echtes Pfund. Für den Preis von immerhin 2.890 Euro ist uns das Einsatzgebiet des Amsterdam mit Riemenantrieb jedoch etwas zu klein. Während langsame Stadtfahrten noch problemlos möglich sind, stößt man bei Überlandtouren mit normalem E-Bike-Tempo aufgrund der fehlenden größeren Übersetzung an Grenzen.

Coboc Seven Kallio Comfort

Zu einem stolzen Preis von knapp 4.300 Euro richtet sich das Coboc Seven Kallio Comfort nicht an die ganz breite Masse. Als bequemer Tiefeinsteiger konzipiert dürfte das E-Bike speziell ältere Radler ansprechen, die komfortabel auf- und absteigen möchten. Ein dickes Plus des schicken Velos: Mit einem Gewicht von 17,5 Kilo fällt es angenehm leicht aus.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Coboc Seven Kallio Comfort
Ästhetische Silhouette: Das Coboc Seven Kallio Comfort fährt sich angenehm entspannt.

Erhältlich ist das Seven Kallio Comfort in drei Größen: in S für 155 bis 170 Zentimeter, in M für 164 bis 180 und in L ab einer Körpergröße von 174 Zentimetern. Wenn man das Zweirad in der attraktiven Farbgebung Diorit Grey – Salmiak Black sieht, hält man es für ein »normales« Fahrrad. Einen Motor und den dazugehörigen Akku sieht man nicht.

Denn Coboc hat den Akku im Unterrohr versteckt. Dieses fällt etwas massiver aus, was aber bei Rädern mit tiefem Einstieg bauartbedingt nicht ungewöhnlich ist. Schließlich muss die Konstruktion verstärkt werden. Wenn man den Motor beim Kallio finden möchte, muss man wiederum einen Blick hinter die Bremsscheibe der Hecknabe werfen.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Coboc Seven Kallio Comfort Licht
Stylisch: In das hintere Schutzblech ist die LED-Beleuchtung integriert.

Die Verarbeitung des Coboc-Bikes ist exzellent. Der Rahmen besteht aus Aluminium, die Federgabel aus Carbon. Die Sitzhaltung ist aufrecht und sehr entspannt, der Sattel mit Federstütze ermöglicht stundenlanges gemütliches Sitzen. Ein Hingucker ist das hinten enganliegende Schutzblech mit integrierter LED-Beleuchtung.

Der elektrische Antrieb leistet 250 Watt, in der Spitze bis zu 500 Watt. Der fest verbaute Akku kommt auf 380 Watt und wird unten am Rahmen über einen Magnetstecker geladen. Das Seven Kallio Comfort verzichtet auf ein Display. Die Bedienung erfolgt über einen einzigen Knopf, der sich über den fünf LEDs im Rahmen befindet. Ein Blick in die Anleitung ist unerlässlich, um herauszufinden, wie man zwischen den Fahrprofilen wechselt und das Licht ein- und ausschaltet. Unterschiedlich leuchtende LEDs verraten, welcher Modus gerade aktiv ist.

Um die volle Funktionsfülle zu nutzen, muss man auf einem Smartphone die Coboc-App installieren. Das mögen jüngere Leute noch cool finden, die ältere Klientel, die das Kallio möglicherweise am ehesten anspricht, dürfte dadurch aber eher abgeschreckt werden. Und auch wir haben wenig Lust dazu, beim Radeln immer ein Smartphone dabei zu haben und dieses per Bluetooth mit dem E-Bike zu koppeln.

Abgesehen davon gibt es am Handling und den Features der App nichts auszusetzen. Im Gegenteil! Per Schieberegler kann man für jeden der beiden Modi »Unterstützungsstufe«, »Anfahrverhalten« und »Zusätzliche Unterstützung« individuell festlegen. Bei der »Unterstützungsstufe« wird das Verhältnis von eigener Leistung zu Motorleistung eingestellt. Über das »Anfahrverhalten« hat man Einfluss auf die Spritzigkeit beim Losradeln. Und die »Zusätzliche Unterstützung« bestimmt die Grundunterstützung des Motors.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Coboc Seven Kallio Comfort App
Auskunftsfreudig: In der Coboc-App kann man das Fahrverhalten anpassen, navigieren und Parameter wie die Akku-Restkapazität ablesen.

Darüber hinaus ist die App sehr auskunftsfreudig. Sie zeigt Ladestand, Strom, Temperatur und Spannung des Akkus an, bei der Navigation zusätzlich die Entfernung zum Ziel, die voraussichtliche Ankunftszeit, die Dauer der Fahrt und die zurückgelegte Strecke. Außerdem wird die verbleibende Reichweite nicht nur in Prozent, sondern auch grafisch auf einer Karte dargestellt, um zu sehen, wie weit man noch kommt.

Im Zusammenspiel mit der leichtgängigen Zehngang-Schaltung von Shimano ermöglicht das Seven Kallio Comfort sehr dynamischen Fahrspaß mit starkem Antritt und kraftvoller Tretunterstützung. Der Motor bringt Freude, und das Coboc rollt weich und dämpft Unebenheiten sehr effektiv. Die Lenkung reagiert präzise, die Scheibenbremsen packen kräftig zu. Einzig die lauten Motorgeräusche sind störend.

Je nach Fahrmodus und Charakteristik der Strecke sind zwischen 60 und 110 Kilometer drin. Das ist ein sehr guter Wert. Das Laden des Akkus dauert gerade mal zwei Stunden. Eine Steckdose vorausgesetzt, ist das Velo nach einer etwas längeren Mittagspause wieder voll einsatzfähig.

Das leichte Coboc Seven Kallio Comfort bietet überzeugende Fahrleistungen und ist insgesamt ein sehr komfortables E-Bike mit guter Reichweite und starkem Motor. Wer weder Akku noch Motor sehen möchte und auf zusätzliche App-Features steht, macht mit dem Tiefeinsteiger alles richtig – das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Pardon, wir formulieren es mal ein bisschen frech: Das Coboc Seven Montreal ist für Geschäftsleute konzipiert, die gerne zeigen, dass sie per Rad zur Arbeit kommen. Denn das anthrazitfarbene E-Bike im extravaganten Look buhlt schon ein wenig um Aufmerksamkeit, ist technisch jedoch sehr innovativ und ein Wolf im Schafspelz. Allerdings ist es ganz schön teuer.

Auf den ersten Blick sieht man dem Coboc gar nicht an, dass es eine elektrische Trethilfe integriert hat. Denn die komplette Antriebstechnik und der Akku sind im wuchtigen Frontrohr des Alurahmens untergebracht, die Züge wurden innen verlegt. Ergebnis: Das Pedelec ist mit 15,9 Kilo unglaublich leicht, die meisten Mitbewerber bringen rund 10 Kilo mehr auf die Waage. Perfekt also, wenn man das Rad mit ins Bürogebäude nehmen will und hier eine Treppe überwinden muss.

E-Bike Test: 20190807
Akku und Motor sind kaum zu erkennen: Das Coboc Seven Montreal wirkt extravagant und ist für ein E-Bike extrem leicht.

Der Akku kommt auf 352 Wattstunden und ist innerhalb von zwei Stunden wieder komplett geladen. Die magnetische Ladebuchse befindet sich unterhalb der Querstrebe. Coboc nennt keine Details zum maximalen Drehmoment. Einstellmöglichkeiten außer der Siebengangschaltung gibt es leider nicht. Über einen in den Rahmen integrierten Knopf kann man lediglich das Rad und die Beleuchtung einschalten. Ein Fahrmodus, das ist alles.

Der reicht für den innerstädtischen Verkehr und für bis zu 80 Kilometer lange Überlandfahrten ohne extreme Steigungen aber locker aus. Das Coboc beschleunigt nicht brutal, es liefert aber einen ausreichend starken Rückenwind für sehr entspanntes und zügiges Fahren. Der Motor ist deutlich zu hören, nach Schaltvorgängen reagiert der Antrieb mit kurzer Verzögerung und passt sich dann sofort harmonisch auf die veränderte Kurbelbewegung an.

Die nahezu profillosen Reifen bieten auf der Straße einen hohen Abrollkomfort, schon auf Feldwegen lassen sie aber wie das gesamte Rad jeglichen Komfort vermissen. Kleinste Schläge gibt das E-Bike brutal an den Fahrer weiter. Die sehr gestreckte Sitzweise muss man mögen.

Fünf LEDs informieren über den Akkustand, ebenfalls erkennt man hier, ob das Licht eingeschaltet ist. Die Rückleuchte ist stylisch in den Rahmen integriert. Die Schutzbleche schmiegen sich dicht an die 28 Zoll großen Räder an. Für Fahrradtaschen ist eine Aufnahme integriert, ein Gepäckträger fehlt leider.

E-Bike Test: Screenshot 193719 Coboc
Wie schnell ist man unterwegs? Die Coboc-App weiß es!

Den vollen Funktionsumfang des Pedelecs kann man erst über ein Smartpone und die installierte Coboc-App nutzen. Hier kann man die Unterstützungsstufe – die Unterstützung in Relation zur Kraft, die auf das Pedal gegeben wird –, das Anfahrverhalten und die zusätzliche Unterstützung – die zusätzliche konstante Unterstützung unabhängig von der aufs Pedal gegebenen Kraft – einstellen. Zwei Fahrprofile kann man abspeichern. Die App liefert außerdem Informationen zum Ladestand, zur Temperatur und zur Spannung des Akkus. Auf einer Karte kann man sich zum Wunschziel navigieren lassen. Pfiffig: Die App zeigt die verbleibende Reichweite nicht nur in Prozent an, sondern stellt diese auch auf der Karte da. So sieht man auf den ersten Blick, ob man es noch mit Tretunterstützung schafft.

Wer ein extrem leichtes E-Bike primär für die Stadt sucht, der wird mit diesem Pendlerrad glücklich, insofern er mehr als 4.000 Euro investieren möchte. Dem gegenüber stehen ein überschaubarer Fahrkomfort und das fehlende Display. Spannend ist die Frage was passiert, wenn der Akku mal eine Macke hat. Man kann nur hoffen, dass die Coboc-Ingenieure an einen problemlosen Wechsel gedacht haben.

Ein günstiges und empfehlenswertes E-Bike ist das Fischer ETH 1861.1. Im Gegensatz zum neueren Viator 6.0i ist hier der Akku allerdings auf dem Rahmen aufgesetzt. Erhältlich ist das ETH 1861.1 als Herren- und Damenmodell (ETD 1861.1) jeweils in zwei Größen. Zur Ausstattung gehören ab Werk Sattelfederstütze, Schutzbleche, Gepäckträger, Lenkervorbau, Beleuchtung und ein Abus-Rahmenschloss. Das schont das Budget zusätzlich.

 E-Bike Test: Ebike Test Juli2020 Fischer Eth1861.1
Ein echter Preistipp: das Fischer ETH 1861.1.

Fischer spricht beim ETH 1861.1 von einem »Komfortbike«. Das können wir unterschreiben. Das Trekkingrad ist ein echter Allrounder, auf dem man jederzeit gemütlich unterwegs ist. Der Sattel ist weich und elastisch, bietet guten Halt und lässt einen auch nach vielen Stunden entspannt absteigen. Schläge dringen kaum bis ans Gesäß vor, weil die gefederte Parallelogramm-Sattelstütze auch härtere Schläge effektiv eliminiert.

An der vorderen Federgabel werkelt ebenfalls ein Dämpfer. Front- und Rücklicht werden über den Bordcomputer eingeschaltet. Die Front-LED liefert 70 Lux und leuchtet die Straße gut aus, hinten kommt ein Bremsverzögerungslicht zum Einsatz. Der Ständer bietet einen sicheren Stand, als stabil für den täglichen Einkauf erwies sich im Test der Gepäckträger. Pluspunkte sammelt das Fischer-Rad durch den Lenkervorbau.

Der 48 Volt starke Akku des Fischer-Fahrrads verfügt über 557 Wattstunden. Je nach Modus sind so zwischen 50 und mindestens 150 Kilometer drin. Die Ladezeit liegt bei fünf Stunden, geladen werden kann der Akku im Rad oder auch in der Wohnung.

Während bei vielen anderen E-Bikes der Energielieferant mittlerweile zumindest teilweise im Rahmen verschwindet, klebt der Fischer-Akku auf dem Querträger. Hier stört er nicht, beeinträchtigt wird lediglich die Optik. Denn sonderlich stylisch sieht das nicht gerade aus.

E-Bike Test: 20190810
Dezent geht anders: Fischer hat den Akku mitten auf das untere Rohr des Rahmens gesetzt.

Beim Motor setzt Fischer auf den so genannten Silent-Drive-Mittelmotor mit satten 80 Newtonmetern. Der Bafang-Mittelmotor verleiht dem Rad ein angenehmes und ausgewogenes Handling. Das Pedelec fährt sich agil, ab der dritten von fünf Tretunterstützungsstufen schiebt das Rad sehr ordentlich nach vorne, im Top-Modus schafft man selbst steile Anstiege, ohne ins Schwitzen zu kommen. Der Motor macht sich akustisch dezent bemerkbar, fällt jedoch nicht unangenehm auf.

Im Test hatten wir lediglich mit einer regelmäßig herausspringenden Kette zu kämpfen. Das scheint kein Einzelfall zu sein, wie auch andere Besitzer des ETH 1861.1 im Internet berichten. Allerdings lässt sich dieses Problem beheben, der Fachhändler muss die Schaltung lediglich korrekt einstellen. Die 9-Gang-Kettenschaltung von Shimano lässt sich, abgesehen von der erwähnten Schwachstelle, sauber durchschalten.

Auch hier gilt: Fischer verzichtet beim Bordcomputer auf optische Spielereien, sondern setzt auf hohe Funktionalität. Das Display ist aus ästhetischen Gesichtsgründen kein Leckerbissen, aber es erfüllt seine Aufgabe voll und ganz. Es stellt gut ablesbar die Restkapazität des Akkus, die aktuelle Stufe der Tretunterstützung, die gefahrene Geschwindigkeit, die Gesamt- und die Tagesdistanz dar. Auch die Durchschnittsgeschwindigkeit und die Restreichweite stehen zur Verfügung.

Die Displaybeleuchtung ist in fünf Stufen anpassbar. Bedient wird alles über fünf Tasten, ohne die linke Hand vom Lenker nehmen zu müssen. Per Daumen schaltet man unter anderem das Licht ein, ändert die Intensität der Tretunterstützung, aktiviert die Schiebehilfe und navigiert durch das Menü.

Der Bordcomputer verfügt über eine USB-Buchse, um das Smartphone während der Fahrt mit frischer Energie zu versorgen. Außerdem hat Fischer an eine Bluetooth-Pulsmesser-Funktion gedacht.

Auch wenn der Rahmen des ETH 1861.1 aus Aluminium gefertigt wurde, so ist das Pedelec alles andere als ein Leichtgewicht: 26 Kilo bringt es inklusive Akku auf die Waage. Nachteilig wirkt sich diese Masse jedoch nur aus, wenn man das Rad beispielsweise immer im Keller unterstellen will. Auf der Straße spielt es – zumindest mit Motor – keine nennenswerte Rolle, ob man einige Kilo mehr oder weniger unter sich hat.

Gebremst wird mit einer hydraulischen Scheibenbremse von Shimano. Der Bremsvorgang lässt sich präzise dosieren, das Fahrrad kommt schnell und sicher zum Stehen, auch auf feuchtem Untergrund.

Für den günstigen Preis von deutlich weniger als 2.000 Euro ist das ETH 1861.1 ein attraktives Angebot.

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Kommentare

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ulrich Kremper
ulrich Kremper

Wenn ich das richtig verstehe ist doch die Handypflicht auch eine schöne Diebstahlsicherung beim Cowboy. Ein sehr geringes Gewicht und Schutzbleche/Ständer schliessen sich aus. Das Fahhradreifen ohne Profil bei nassen Strassen gleich rutschig werden höre ich zum ersten Mal.

Sandra
Sandra

Ich habe genau das Fischer e-Bike und dieses Giant Modell verglichen (für Frauen Liv). Ich habe mich für das Giant entschieden und bereue keine Sekunde. 🙂

Julian Al-Huribi
Julian Al-Huribi

Äußerst informativer, ehrlicher Testbericht, der mich zum Kauf dieses E-Bikes bewogen hat. Vielen Dank für diesen wirklich hervorragend geschriebenen Bericht!