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Das beste Ergometer

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Ergometer Test: Ergometer
Florian Glott

Florian Glott

ist gebürtiger Allgäuer und beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Mountainbikes und Outdoor-Ausrüstung. Am liebsten ist er in den Bergen und im Wald unterwegs und sucht ständig neue Herausforderungen. Er testet Sport- und Outdoor-Produkte unter anderem für das Bergzeit-Magazin.

Wir haben 9 Ergometer für den Heimgebrauch getestet. Das Rennen um den Testsieg konnte das Skandika Morpheus Ergometer für sich entscheiden. Es überzeugt mit gutem Rundlauf und vielen Einstellungsmöglichkeiten. Eine gute Alternative ist das Hammer Cardio XT6 BT, das wir ebenfalls guten Gewissens empfehlen können.

Wer fit bleiben will, braucht neben Ehrgeiz auch das richtige Trainingsgerät, um sein Fitnesslevel zu verbessern und gesund zu bleiben. Ergometer sind hier eine gute Wahl, denn mit diesen Geräten ist ein gezieltes Training möglich. Dank Pulsmessung und Watt-Anzeige kann die eigene Ausdauer verbessert werden – oder man strampelt sich nach einer Verletzung wieder gesund.

Wir haben insgesamt 9 Ergometer für euch auf Herz und Nieren getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Skandika Morpheus

Ergometer Test: Ergometer
Mit dem Morpheus bekommt man ein vollwertiges Trainingsgerät mit gutem Rundlauf und großem Einstellbereich.

Das Skandika Morpheus hat uns insgesamt am meisten überzeugt. Es ist einfach aufzubauen, wirkt sehr wertig und kommt mit vernünftigem Werkzeug. Als einziges Ergometer im Test ist es mit einem Pulsmessgurt ausgestattet. Das Ergometer lässt sich gut auf kleine wie auch auf große Personen einstellen, wodurch ein bequemes Training für alle ermöglicht wird. Dem Sportler stehen eine Vielzahl von voreingestellten Programmen sowie 32 Widerstandslevel zur Verfügung.

Das Display und die Bedienbarkeit sind übersichtlich und einfach. Auch der Rundlauf überzeugt – nur bei höherer Watt-Zahl und gleichzeitig niederen Trittfrequenzen wirkt der Rundlauf etwas hakelig. Insgesamt überzeugt uns das Ergometer und so werden sowohl Gelegenheitssportler wie auch ambitionierte Sportler ihre Freude mit diesem Ergometer haben.

Auch gut

Hammer Cardio XT6 BT

Ergometer Test: Hammer Cardio Xt6 Bt
Das Cardio XT6 BT ist ein hochwertig verarbeitetes Ergometer mit tiefem Einstieg und edlem Design.

Keine Preise gefunden.

Das Hammer Cardio XT6 BT ist das hochwertigste Ergometer im Test. Die Verarbeitung ist einwandfrei und das Gerät sieht dank der mattschwarzen Lackierung sehr schick aus.

Der Aufbau ist einfach und die Bedingungen ist kinderleicht. So kann über ein Drehrad der Widerstand in 16 Stufen verstellt und die 12 Trainingsprogramme gewählt werden. Der Einstellbereich der Sitzposition ist groß und auch für größere Personen geeignet. Das Trainieren macht ebenfalls viel Freude, nur kommt es an den Trainingskomfort bzw. das Fahrgefühl des Testsiegers nicht ganz hin und verpasst somit den Testsieg knapp.

Bester Rundlauf

Bluefin Tour 5.0

Ergometer Test: Bluefin Fitness Tour 5.0
Das Bluefin Tour 5.0 besitzt den besten Rundlauf für ein komfortables Training.

Das Bluefin Fitness Tour 5.0 ist das Ergometer mit dem besten Rundlauf im Test und kann locker mit Profigeräten im Fitnessstudio mithalten. Jedoch besitzt es die ein oder andere Schwäche, was ihm den Testsieg gekostet hat. Insgesamt ist es gut verarbeitet, nur hat uns der quietschende Sattel während des Trainings gestört. Für Abwechslung während des Trainings stehen einem 12 Programme sowie 24 Widerstandsstufen zur Verfügung. Für wen also der Rundlauf das Wichtigste an einem Ergometer ist, wird mit dem Tour 5.0 bestimmt glücklich.

Liegeergometer

Hop-Sport Root HS-040L

Ergometer Test: Hop Sport Root
Das Liegeergometer Root HS-040L von Hop-Sport ermöglicht jedem ein unkompliziertes Training.

Keine Preise gefunden.

Das Hop-Sport Root HS-040L ist ein schlichtes und kostengünstiges Liegeergometer ohne viel Schnickschnack. Es ist leicht aufzubauen und kommt ohne Netzteil aus. Es lässt sich somit an jeder beliebigen Stelle trainieren. Es sitzt sich sehr komfortabel, nur die Längenverstellung ist schwergängig und der Rundlauf nicht ganz wie beim Testsieger. Insgesamt stehen einem 8 Widerstandslevel zur Verfügung, die sich manuell mittels Drehrad verstellen lassen und ermöglichen so ein einfaches Training. Das Hop-Sport eignet sich vor allem für Senioren oder für Reha-Maßnahmen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutBester RundlaufLiegeergometer
ModellSkandika MorpheusHammer Cardio XT6 BTBluefin Tour 5.0Hop-Sport Root HS-040LHorizon Paros Pro SAncheer F-BikeChristopeit AL 2Sportstech ESX500Ultrasport F-Bike
Ergometer Test: ErgometerErgometer Test: Hammer Cardio Xt6 BtErgometer Test: Bluefin Fitness Tour 5.0Ergometer Test: Hop Sport RootTest Ergometer: Horizon Paros Pro STest Ergometer: Ancheer F-BikeErgometer Test: Christopeit Al 2Ergometer Test: Sportstech Esx500Test Ergometer: Ultrasport F-Bike
Pro
  • Guter Rundlauf
  • Großer Einstellbereich
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Einfache Bedienung
  • Gut verarbeitet
  • Tiefer Einstieg
  • Schönes Design
  • Bester Rundlauf
  • Bequeme Sitzposition
  • Großes Display
  • Fertig zusammengebaut geliefert
  • Bequeme Sitzposition
  • Faltbar
  • Einfache Bedienung
  • Drehplatte im Lieferumfang
  • Einfache Bedienung
  • Gute Verarbeitung
  • USB-Anschluss
  • Günstig
  • Faltbar
Contra
  • Bedienungsanleitung
  • Bedienungsanleitung
  • Quietschgeräusch am Sattel
  • keine Bluetooth Verbindung
  • Schwergängige Längeneinstellung
  • Unrunder Lauf
  • Geringe Schwungmasse
  • Teuer
  • Unbequem bei großen Personen
  • Kleiner Einstellbereich
  • Unrunder Lauf
  • Mäßige Verarbeitung
  • Verzögerte Widerstandsschaltung
  • Nur Sattel in der Höhe verstellbar
  • Nicht für große Personen geeignet
  • Geringer Widerstandsbereich
  • keine Transportrollen
Bester Preis

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Heimtrainer gleich Ergometer?

Um die Antwort gleich vorweg zu nehme: Ein Heimtrainer und ein Ergometer sind klar voneinander zu unterscheiden und nach Europäischer Norm voneinander getrennt. Der Aufbau ist jedoch meist ähnlich.

Fahrrad-Ergometer und Fahrrad-Heimtrainer sind Fitnessgeräte, die aufgrund ihrer Bauart einem Fahrrad und zum Teil auch einem Liegerad ähneln. So sitzt der Sportler auf einem Sattel, hat die Hände am Lenker und tritt in die Pedale. Anstatt des Hinterrades wird eine Schwungscheibe angetrieben, welche über eine Bremse verfügt. Die Masse des Schwungrades bestimmt maßgeblich den Rundlauf. Eine große Schwungmasse bedeutet gleichzeitig ein höheres Trägheitsmoment, was letztlich dem Fahrer ein runderes Fahrgefühl vermittelt.

Ergometer Test: Ergometer
Ausdauertraining in den eigenen vier Wänden: Ergometer machen es möglich.

Die Bremswirkung, also den Widerstand, den der Sportler zu überwinden hat, kann mit einem Display oder einem Drehrad eingestellt und verändert werden. Die Bremse selbst ist meist eine Magnet- oder Wirbelstrombremse beziehungsweise eine elektrische oder konventionelle Backenbremse. So hat der Sportler immer die Möglichkeit die Intensität des Trainings selbst zu bestimmen.

Ergometer besitzen zusätzlich noch Pulssensoren oder lassen sich mit einem Pulsmessgurt koppeln. Ein Ergometer muss laut der Norm EN 957-1/5, Unterklasse A, über eine Anzeige mit der erbrachten Leistung in Watt verfügen und der einstellbare Wattbereich muss mindestens um 250 Watt veränderbar sein. Heimtrainer müssen dagegen keine Wattanzeige besitzen.

Fahrrad-Ergometer eignen sich also nicht nur für den Heimgebrauch, sondern finden auch im Profi-Bereich sowie auch im therapeutischen Bereich Einsatz.

So haben wir getestet

Bevor wir die Ergometer selbst testen konnten, mussten wir alle bis auf eines zusammenbauen. Lediglich das Horizon Fitness Paros Pro S+ kam bereits fertig montiert bei uns an.

Wir haben den Aufbau selbst sowie das mitgelieferte Werkzeug beurteilt und konnten uns so ein Bild machen, ob ein Jeder dies ebenfalls zuhause hinbekommen kann. Bereits beim Aufbau konnten wir einen Eindruck über die Verarbeitung gewinnen, was natürlich in unsere Beurteilung einfloss.

Ergometer Test: Ergometer Gruppenfoto
Sechs der von uns getesteten Ergometer.

Nach erfolgreichem Aufbau ging es auch schon ans Trainieren. Hier war uns eine intuitive Bedienung des Ergometers mit einem aufgeräumten Display sehr wichtig. Weiter floss in die Beurteilung mit ein, ob verschiedene Programme sowie Profile wählbar sind, die beim Training für Abwechslung sorgen und ob das Ergometer mittels Bluetooth mit einem Handy oder Tablet gekoppelt werden konnte.

Am wichtigsten war uns jedoch das Training mit dem Ergometer selbst. So haben wir bewertet, ob das Ergometer gut auf den Fahrer und dessen Größe eingestellt werden kann, ob das Ergometer rund oder hakelig läuft, wie die Widerstandseinstellung während des Trainings verlief oder ob es gar zu nervigen Geräuschen beim Pedalieren kam.

Zu guter Letzt haben wir auch das etwaige Lieferzubehör beurteilt.

Testsieger: Skandika Morpheus

Die Wahl des Testsieges fiel uns bei diesem Test nicht leicht, da jedes Ergometer die ein oder andere Stärke, aber auch Schwäche besitzt. In der Summer der Dinge hat uns jedoch das Skandika Morpheus am meisten überzeugt.

Testsieger

Skandika Morpheus

Ergometer Test: Ergometer
Mit dem Morpheus bekommt man ein vollwertiges Trainingsgerät mit gutem Rundlauf und großem Einstellbereich.

Wie die meisten Ergometer im Test kommt das Morpheus zwar vorinstalliert bei uns an, muss aber noch final zusammengebaut werden. Hierfür ist im Lieferumfang alles Nötige enthalten. Lediglich die Aufbauanleitung fällt hier etwas kurz aus, der Aufbau ist jedoch selbsterklärend und geht schnell. Das Eigengewicht des Ergometers beträgt ca. 36 Kilogramm, wobei die Schwungmasse mit 12 Kilogramm zu Buche schlägt. Das hohe Gewicht verspricht einen stabilen Stand und die hohe Schwungmasse einen guten Rundlauf. Dennoch lässt sich das Ergometer dank der integrierten Rollen leicht an den gewünschten Standort rollen. Insgesamt wirkt das Ergometer sehr massiv und stabil, nur bei genauem Hinsehen kann man kleine Mängel in der Lackierung der Verkleidung erkennen. Jedoch wirkt das Morpheus, neben dem Ergometer von Hammer, am hochwertigsten.

Positiv ist, dass am Morpheus neben dem mitgelieferten Sattel auch jeder andere Fahrradsattel montiert werden kann. So kann der Sportler seinen eigenen, gewöhnten Sattel verwenden. Im Übrigen hatte nur Skandika als einziger Hersteller ein vernünftiges Werkzeug beigelegt, mit dem auch der Sattel ausreichend fest angezogen werden konnte.

Ein weiteres Plus ist der große Verstellbereich. So lässt sich der Lenker sowie auch der Sattel in der Neigung verstellen. Der Abstand Lenker zu Sattel lässt sich ebenfalls einstellen, wie auch die Sattelhöhe und das sogar um bis zu 30 cm. Laut Hersteller finden Personen zwischen 1,65 Meter und 2,05 Meter Platz und in der Tat war das Sitzen auf diesem Fahrradergometer am bequemsten.

Bedienung

Die Bedienung des Gerätes ist sehr verständlich. Neben der START/STOP-Taste für den manuellen Start gibt es noch eine UP- und DOWN-Auswahltaste, eine ENTER-Taste zum Bestätigen sowie eine BODY FAT-Taste zum Messen des Körperfettanteils und eine PULSE RECOVERY-Taste zur Erholungspulsmessung.

Mit Hilfe der Tasten kann zwischen 24 Programmen gewählt werden. Hier hat der Sportler die Wahl zwischen dem manuellen Programm beim Schnellstart sowie zwischen 12 voreingestellten Programmen für Kraft-, Ausdauer- und Intervalltraining. Mit der UP- und DOWN-Taste kann hier jeweils der Widerstand verändert werden. Hier stehen dem Sportler insgesamt 32 Widerstandslevel zur Verfügung. Weiter können bis zu vier selbst erstellte Profile gespeichert werden. Zusätzlich gibt es noch Programme, die eine Pulsmessung erfordern – dementsprechend kann man eine Zielherzfrequenz eintragen. Ein weiteres Programm hält die Watt-Zahl stets konstant, selbst bei Reduzierung der Geschwindigkeit. Ein letztes Programm schlägt noch ein spezielles Trainingsprogramm vor, bei vorab durchgeführter Körperfettmessung.

Alle nötigen Informationen werden während dem Training auf dem übersichtlichen und gut ablesbaren Display auf einen Blick angezeigt. Die Pulsmessung erfolgt entweder über die gut ansprechenden Sensoren am Lenker oder über den mitgelieferten Pulsmessgurt.

Fahrgefühl

Das Fahrgefühl auf dem Ergometer hat uns ebenfalls überzeugt. Das Morpheus kommt zwar nicht an den Rundlauf des Bluefin Fitness Tour 5.0 heran, dieser ist jedoch bis zu einer Watt-Zahl von ca. 200 Watt vergleichbar. Erst bei höheren Werten wird der Rundlauf etwas hakelig. Bei höheren Trittfrequenzen um die 70 bis 80 Umdrehungen wird der Rundlauf jedoch wieder besser. Schön ist auch, dass das Ergometer sehr leise läuft, nur ein leises Surren des Stellmotors für die Widerstandseinstellung bei einer Veränderung des Widerstandswertes ist zu hören.

Alternativ lässt sich der Ergometer auch mit der DelighTech Fitness App steuern, die man auf der Webseite appfit.biz finden kann. Das Installieren der App ist jedoch nicht ganz intuitiv und nimmt etwas Zeit in Anspruch.

Letztlich überzeugt das Skandika Morpheus in unserem Test und im Gesamtpaket ist es das aus den getesteten Ergometern für uns das Beste. Nicht nur Gelegenheitssportler oder Anfänger werden mit diesem Gerät glücklich werden, nein, auch der ambitionierte Sportler wird seine Freude mit diesem Gerät haben.

Alternativen

Unter unseren weiteren Empfehlungen werden Freunde von hochwertiger Verarbeitung und schickem Design ebenso fündig wie Sportler, die einen perfekten Rundlauf benötigen. Auch für Senioren oder Reha-Patienten gibt es ein interessantes Ergometer.

Auch gut

Hammer Cardio XT6 BT

Ergometer Test: Hammer Cardio Xt6 Bt
Das Cardio XT6 BT ist ein hochwertig verarbeitetes Ergometer mit tiefem Einstieg und edlem Design.

Keine Preise gefunden.

Eine fast ebenbürtige Alternative zu unserem Testsieger ist das Hammer Cardio XT6 BT. Auch hier ist wie beim Testsieger aus dem Hause Skandika das Gesamtpaket stimmig und das Training spaßig.

Doch zunächst der Aufbau. Dieser geht wirklich schnell und ist von jedem zu bewerkstelligen. Bereits beim Aufbau merkt man, wie hochwertig das Gerät ist. Von allen getesteten Ergometern hinterlässt es den besten Eindruck in dieser Hinsicht. Auch die mattschwarze Lackierung trägt dazu bei. Dank der angebrachten Rollen ist das Ergometer schnell an den Trainingsort gerollt.

Das Cardio XT6 lässt sich sehr gut an die jeweilige Person anpassen. Der Lenker ist wie bei den meisten Ergometern in der Neigung verstellbar, gleiches gilt für den Sattel. Schön ist hier ebenfalls, dass der mitgelieferte Sattel gegen einen eigenen getauscht werden kann. Der Sattel ist zusätzlich noch in der Vertikalen stufenlos verschiebbar. Die Sitzhöhe ist zudem in Raster über einen angemessenen Bereich verstellbar, sodass auch größere Personen gut auf dem Ergometer Platz finden.

Schön ist der tiefe Einstieg, was das Aufsitzen für verletzte oder ältere Personen erleichtert. Der Nachteil: Die Schrauben müssen an der vorderen Stange wirklich gut angezogen werden, da die Stange sonst während des Trainings recht leicht wackeln kann.

Auch das Display wirkt sehr hochwertig. So stehen dem Sportler alle nötigen Informationen zur Verfügung. 12 Trainingsprogramme stehen zur Verfügung, die zum Teil optisch unterhalb des Displays angedeutet sind. Der Widerstand ist in 16 Stufen unterteilt, wobei hier ein Bereich von 10 bis 350 Watt abgedeckt wird. Die Wahl der Programme bzw. des Widerstandes erfolgt mittels des mittig angebrachten Drehrades. Zudem verfügt das Ergometer über einen Recovery und Bodyfat Modus. Schön ist auch, dass nach jedem Training der Trainingszustand ermittelt werden kann und das Gerät ihn mit den Noten 1 bis 6 bewertet.

Das Fahrgefühl ist dank der 8 Kilogramm schweren Schwungmasse angenehm und der Rundlauf ordentlich. Jedoch kommt er an den Testsieger nicht ganz hin, da auch hier bei steigender Watt-Zahl das Pedalieren unrund wird.

Auch lässt sich ein Tablet oder Smartphone mit dem Gerät koppeln und Apps wie BitGym oder iConsole sorgen für Abwechslung. Dies hat im Test gut geklappt.

Insgesamt ist das Hammer ein durchdachtes, leises und gut verarbeitetes Ergometer mit tiefem Einstieg für einen bequemen Aufsitz. Dem Testsieger kann es aber nicht ganz das Wasser reichen und verpasst den Testsieg nur sehr knapp. Jedoch können wir das Hammer Cardio XT6 BT uneingeschränkt empfehlen.

Bester Rundlauf

Bluefin Tour 5.0

Ergometer Test: Bluefin Fitness Tour 5.0
Das Bluefin Tour 5.0 besitzt den besten Rundlauf für ein komfortables Training.

Das Bluefin Fitness Tour 5.0 Ergometer besticht besonders in einem Punkt und ist hier mit Abstand am besten – nämlich beim Rundlauf.

Doch zunächst der Aufbau. Der geht recht schnell und einfach, lediglich bei der Montage der Standfüße ist eine zweite Person hilfreich. Das Gerät wirkt auf den ersten Blick gut verarbeitet. Um das Ergometer auf den Sportler einstellen zu können, kann die Neigung des Lenkers eingestellt werden. Der Abstand von Sattel zu Lenker kann in einem gewissen Bereich stufenlos verstellt werden. Die Sattelhöhe kann stufenweise verstellt werden, sodass auch größere Personen um die 1,90 Meter noch bequem auf dem Tour 5.0 Platz finden. Es ist jedoch nicht möglich, einen eigenen Sattel für das Ergometer zu verwenden und auch die Sattelneigung kann nicht verstellt werden.

Das Display ist ähnlich zu dem Display vom Sportstech ESX500 Ergometer. Beim ESX500 sind die wählbaren Programme am Rand des Displays skizziert, beim Tour 5.0 von Bluefin jedoch nicht, was das Wählen der Programme etwas erschwert. Hier stehen dem Sportler 12 Programme sowie 24 Widerstandsstufen zur Verfügung. Ansonsten ist die Bedienung recht einfach und auch die Kopplung über Bluetooth mit einem Handy oder Tablet ist möglich. Bei unserem Test konnten wir jedoch keine Verbindung mit dem Gerät herstellen.

Weiter negativ ist uns der Sattel aufgefallen. Dieser hat ein doch sehr lautes Quietschgeräusch beim Training von sich gegeben, das je nach Sattelstellung etwas leiser bzw. lauter geworden ist. Auch nach mehrmaliger Montage konnten wir es nicht abstellen – das hat uns beim Trainieren durchaus gestört.

Positiv ist uns jedoch der Rundlauf des Ergometers aufgefallen. Dieser war egal bei welcher Widerstandsstufe und Trittfrequenz wirklich rund und mit Abstand der Beste von allen getesteten Ergometern. Damit kommt er den Profigeräten in Fitnessstudios sehr nahe.

Wer also sehr viel Wert auf einen guten Rundlauf bei einem Ergometer legt, wird mit dem Tour 5.0 glücklich werden. Das quietschende Geräusch könnte nur bei unserem Testgerät vorliegen, da wir sonst keine negativen Kundenrezensionen gefunden haben.

Liegeergometer

Hop-Sport Root HS-040L

Ergometer Test: Hop Sport Root
Das Liegeergometer Root HS-040L von Hop-Sport ermöglicht jedem ein unkompliziertes Training.

Keine Preise gefunden.

Das Hop-Sport Root HS-040L ist das einzige Liegeergometer in unserem Test. Der Aufbau des Ergometers geht dank des mitgelieferten Werkzeuges schnell und einfach und bereits nach Einlegen der Batterien am Display kann schon mit dem Training begonnen werden. Dabei wirkt das Ergometer durchgehend recht hochwertig. Aufgrund der Bauform nimmt es jedoch viel Platz in der Wohnung weg, was aber einem aufgrund der Bauform bewusst sein sollte.

Der Abstand Sattel zu Pedale lässt sich stufenweise verstellen. Leider ist dies jedoch sehr schwergängig und für eine einzelne Person sehr mühselig. Hier ist die Hilfe einer zweiten Person vom Vorteil. Hat man die Länge eingestellt, ist dank des breiten Sattels und der langen Rückenlehne die Sitzposition auf dem Root HS-040L sehr angenehm. Für das Training sind die Pulssensoren an dem Lenker direkt unterhalb des Sitzes angebracht und sprechen gut und schnell an.

Das Trainieren selbst ist recht angenehm. Das große und gut ablesbare Display zeigt einem die nötigsten Informationen an und ist sehr einfach zu bedienen. Der Widerstand lässt sich über ein Wählrad unterhalb des Displays einstellen. Hier stehen dem Sportler insgesamt acht Stufen zur Verfügung. Während der Rundlauf bei niedriger Stufe noch überzeugt, wird er bei höherer Widerstandsstufe trotz der 9,5 Kilogramm schweren Schwungmasse hakelig und das Liegeergometer macht dann nicht mehr ganz so viel Spaß.

Insgesamt ist es Root HS-040L ein einfach zu bedienendes und komfortables Trainingsgerät und eignet sich aufgrund der Bauform sehr für Senioren. Lediglich die schwergängige Längenverstellung sowie das hakelige Fahrgefühl bei höherem Widerstand stören uns etwas.

Außerdem getestet

Das Horizon Paros Pro S ist ein einfach zu bedienendes Ergometer für den Heimgebrauch. Das Ergometer wurde uns schon fertig zusammengebaut geliefert und war mehr oder weniger startklar. Es lässt sich gut auf den Sportler anpassen. So kann die Neigung des Lenkers eingestellt werden, genauso die Sitzposition in der Vertikalen und in der Höhe. Insgesamt wirkt das Ergometer hochwertig und besonders der mit Gel gefühlte Sattel war sehr bequem. Das Display ist sehr aufgeräumt und überschaubar, die Bedienbarkeit ähnelt dem Cardio XT6 BT von Hammer und ist intuitiv. Es stehen insgesamt 16 integrierte Trainingsprogramme zur Verfügung und der Widerstand lässt sich in 16 Stufen einstellen. Die Pulssensoren funktionieren gut und eine Messung mit einem Pulsmessgurt ist wie bei den meisten Geräten möglich.

Das Fahrgefühl ist dank der etwas geringeren Schwungmasse von 7 Kilogramm jedoch in Ordnung, aber auch hier ist bei höherer Widerstandsstufe ein immer stärker werdendes hakeliges Fahrgefühl spürbar.

Insgesamt ein gutes und unauffälliges Gerät, bei dem der Aufbau entfällt, was vielleicht für den ein oder anderen vom Vorteil ist. Andere Ergometer im Test liefern allerdings ähnliche Qualität für weniger Geld.

Ancheer F-Bike

Test Ergometer: Ancheer F-Bike

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Das Ancheer F-Bike Ergometer ist eines von zwei Ergometern im Test, was sich platzsparend zusammenklappen lässt. Der Aufbau geht dank guter Aufbauanleitung und bereits an den richtigen Stellen vormontierte Schrauben schnell vonstatten.

Das Auf – und Zusammenklappen mittels verschraubbaren Arretierung geht recht einfach. Da das Gerät ohne Netzanschluss auskommt, kann es überall aufgebaut werden. Für das Display werden jedoch zwei Batterien benötigt, die nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Beim F-Bike von Ancheer lässt sich lediglich die Sitzhöhe und somit indirekt der Abstand Sitz zu Lenker über einen nicht allzu großen Bereich einstellen. Dank der Rückenlehne sitzt man sehr angenehm auf dem Ergometer, sofern man die zusätzlichen Griffe direkt unterhalb des Sattels benutzt. Möchte man die nur am Lenker integrierten Pulssensoren verwenden, geht die angenehme Sitzposition verloren und je nach Körpergröße sitzt man gefühlt etwas überstreckt auf dem Gerät.

Die Bedienung des F-Bikes ist sehr einfach. Das simple gehaltene, aber gut ablesbare Display zeigt einem je nach Wahl durch Drücken der großen MODUS-Taste die gewünschten Informationen wie Zeit, Distanz usw. an. Im SCAN-Modus wird dem Sportler abwechselnd alle paar Sekunden eine Information gezeigt. Der Widerstand kann individuell in zehn Stufen mit dem Wählrad unterhalb des Displays eingestellt werden. Somit verfügt das Gerät nicht über unterschiedliche Profile.

Bei höherer Widerstandsstufe lässt der Rundlauf nach und das Treten wird zu einer hakeligen Angelegenheit, was den Fahrspaß mindert. Im Lieferumfang war zusätzlich eine kleine Drehplatte enthalten, die am hinteren Ende des Ergometers befestigt ist und sich ebenfalls hochklappen lässt. Diese eignet sich für Aufwärmübungen vor dem Training.

Insgesamt ist das Ancheer F-Bike ein ordentlich verarbeitetes und zusammenklappbares Ergometer und eignet sich somit bei begrenztem Wohnraum. Es ist sehr schlicht gehalten, eignet sich aber für nicht allzu große Personen oder ambitionierte Sportler.

Das Christopeit AL 2 Ergometer ist ein einfach gehaltenes Ergometer. Der Zusammenbau ist leicht und die Beschreibung gut. So geht der Zusammenbau recht einfach. Nur das mitgelieferte Werkzeug ist nicht ausreichend, um den Sattel fest genug anschrauben zu können. Die Verarbeitung des Testgeräts war eher mäßig. Die Kunststoffverkleidung zeigte sichtbare Spalten und die Verkleidungsteile liefen nicht ganz bündig zueinander.

Positiv ist, dass hier der Sattel in der Neigung verstellbar ist und sogar ein eigener Sattel montiert werden kann. Auch der Lenker lässt sich in der Neigung verstellen. Der Sattel kann zudem in der Vertikalen, wie auch in der Höhe verstellt werden. Somit findet jeder Sportler die perfekte Sitzposition auf dem Ergometer. Für Abwechslung während des Trainings sorgen zehn verschiedene Profile sowie vier Herzfrequenz- und fünf individuelle Programme. Der Widerstand ist in 24 Schritten einstellbar. Etwas nervig fanden wir, dass in den gewählten Programmen nur der Widerstandswert der aktuellen Stufe verstellen lässt, nicht aber für alle anderen. Somit kam leider kein flüssiges Training zustande.

Die Menüführung und Bedienung des Ergometers ist jedoch selbsterklärend und das Display übersichtlich designt. So stehen dem Sportler alle wichtigen Informationen auf einen Blick zur Verfügung.

Dank der 9 Kilogramm schweren Schwungmasse fanden wir das Fahrgefühl recht rund, jedoch wird auch beim AL 2 bei höherem Widerstand der Rundlauf etwas hakelig.

Letztlich ist das AL 2 recht einfach in der Handhabung aber eher mäßig in der Verarbeitung. Für einen ähnlichen Preis würde man aber schon unseren Testsieger bekommen.

Das Sportstech ESX500 Ergometer wirkt recht hochwertig, was man auch während des Aufbaues merkt. Dieser geht problemlos, nur die Aufbauanleitung ist etwas kurz gehalten. Ein nettes Detail, auch ein Flaschenhalter ist mit im Lieferumfang.

Um die richtige Sitzposition zu finden, kann der Sattel in der Höhe wie auch in der Vertikalen verstellt werden. Die Neigung des Lenkers kann zudem stufenweise eingestellt werden. Lediglich die Neigung des Sattels kann nicht verstellt werden und es ist kein anderer Sattel montierbar. Dennoch finden auch größere Personen noch gut Platz auf dem ESX500.

Die Bedienung des Ergometers ist intuitiv und das Display übersichtlich gestaltet. So werden dem Sportler alle nötigen Informationen auf einen Blick präsentiert. Für Abwechslung sorgen insgesamt 18 Trainingsprogramme, welche zum Teil neben dem Display angedeutet sind. Der Widerstand lässt sich in 16 Stufen einstellen. Das Fahrgefühl ist danke der 12 Kilogramm schweren Schwungmasse recht rund. Gestört hat uns nur die verzögerte Widerstandsverstellung. So vergehen nach Wahl der Stufe bis zum Erreichen dieser eine gefühlte Ewigkeit. Wer ein kurz geschaltetes Intervalltraining absolvieren möchte, wird hier nicht glücklich. Dafür dauert die Widerstandsverstellung zu lange.

Jedoch werden bestimmt Technikjunkies mit dem ESX500 glücklich. Das Koppeln mit einem Tablet oder Smartphone ist hier einfach und es steht zudem ein USB-Anschluss zur Verfügung. Hier kann der Sportler eine Vielzahl von Apps nutzen, um das Training etwas spannender zu machen.

Letztlich ist das gut verarbeitete Gerät für den ein oder anderen Technikliebhaber interessant, jedoch eher weniger für einen ambitionierten Sportler.

Das zweite klappbare Ergometer im Test ist das Ultrasport F-Bike. Der Aufbau des Ergometers ist recht einfach und geht mit dem mitgelieferten Werkzeug schnell vonstatten. Das F-Bike ist sehr simpel gehalten. Das Auf- und Zusammenklappen ist nicht ganz so komfortabel wie beim F-Bike von Ancheer. Die Arretierung geschieht beim Ultrasport mittels eines einfachen Bolzens. Das Ergometer besitzt keine Rollen und muss so jedes Mal an den Trainingsort getragen werden.

Im aufgeklappten Zustand wirkt das Gerät recht klein und auch der fest angeschraubt Sattel lässt sich nur über einen kleinen Bereich in der Höhe verstellen. Somit ist das F-Bike von Ultrasport nicht für größere Personen geeignet. Die Pulssensoren am Lenker sprechen gut an und das einfach gehaltene Display zeigt die nötigsten Informationen wie Geschwindigkeit, Puls, zurückgelegte Strecke, verbrauchte Kalorien und die Zeit an. Auch die Widerstandsstufen lassen sich einfach mit einem Wählrad unterhalb des Displays verstellen. Hier stehen dem Sportler insgesamt nur acht Stufen zur Verfügung. Selbst die höchste Widerstandsstufe ist jedoch noch recht leichtgängig.

Die Neigung des Sattels kann nicht verändert werden und so hatten wir während dem Training stets das Gefühl nach hinten zu rutschen, was das sitzen auf dem F-Bike nicht angenehm macht. Der Rundlauf und das Fahrgefühl waren verhältnismäßig gut, was jedoch auch an dem geringen Widerstand lag.

Das F-Bike von Ultrasport liegt preislich jedoch sehr im Rahmen und macht es für den nicht allzu großen Gelegenheitssportler vielleicht interessant. Aufgrund der fehlenden Transportrollen ist es auch nicht für jeden Pensionär geeignet und wir würden daher eher zum F-Bike von Ancheer raten, wenn es ein faltbares Ergometer sein soll.

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