Fahrrad-Navi Test: Garmin Edge Explore Lifestyle (c) Garmin Deutschland Gmbh
test
Letztes Update: 20.8.2021

Das beste Fahrrad-Navi

Wir haben 19 Navigationsgeräte fürs Fahrrad getestet. Das beste Fahrrad-Navi ist für uns das Garmin Edge Explore. Es bietet alles, was man für die Navigation braucht und ist intuitiv zu bedienen. Die Befestigung geht schnell und ist sehr stabil. Als gelungene Alternative empfehlen wir das Sigma Sport ROX 12.0 sowie für den schmaleren Geldbeutel das Teasi One4. Für Sportler ist das Garmin Edge 530 interessant.

Florian Glott
ist gebürtiger Allgäuer und beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Mountainbikes und Outdoor-Ausrüstung. Am liebsten ist er in den Bergen und im Wald unterwegs und sucht ständig neue Herausforderungen. Er testet Sport- und Outdoor-Produkte unter anderem für das Bergzeit-Magazin.
Letztes Update: 20. August 2021

Wir haben zwei neue Fahrrad-Navis getestet: das Mio Cyclo Discover Connect und das Garmin Edge 1030 Plus. Dabei haben wir mit dem Edge 1030 Plus eine neue Empfehlung für ambitionierte Biker gefunden, für die der Preis nur eine untergeordnete Rolle spielt. Unsere ehemalige Empfehlung Sigma Sport ROX 12.0 ist nicht mehr erhältlich und wurde aus dem Artikel entfernt.

2. Juli 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

31. März 2021

Wir haben drei weitere Fahrrad-Navis getestet. Zum einen das vollwertige Navigationsgerät TwoNav Trail 2 Bike, zum anderen mit dem Garmin Edge 530 und dem Garmin Edge 130 Plus zwei GPS-Radcomputer. Alle Geräte haben Vor-und Nachteile und sprechen jeweils einen bestimmten Kundenkreis an. Mit dem Garmin Edge 530 haben wir eine neue Empfehlung hinzugefügt.

20. März 2020

Wir haben zwei weitere Fahrad-Navis von Ciclosport unter die Lupe genommen. Einmal das Ciclosport Navic 400, ein vollwertiges Navigationsgerät, sowie den Ciclosport HAC 1.2+ Smartnavic Radcomputer. Beide Geräte haben Ihre Vorteile, zu einer neuen Empfehlung von uns hat es jedoch nicht gereicht.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Radreisen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Neben den klassischen Trekking-Touren sind auch immer häufiger Bikepacker anzutreffen, die mit wenig Gepäck auf dem Mountainbike im Gelände unterwegs sind.

Um auf den rechten Weg zu bleiben ist da die Navigation essentiell. Wer nicht Unmengen an Kartenmaterial einpacken möchte, für den ist ein Navigationsgerät der wichtigste Begleiter. Gegenüber dem Smartphone haben sie große Vorteile wie einfachere Bedienbarkeit, Wasserfestigkeit und Robustheit.

Wir haben insgesamt 19 Navis unter die Lupe und auf den Lenker genommen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Garmin Edge Explore

Test Fahrrad-Navigationsgerät: Garmin Edge Explore
Mit dem Edge Explore bekommt man ein vollwertiges Navi, das sicher am Lenker sitzt und sich intuitiv bedienen lässt.

Das Garmin Edge Explore bietet zu einem fairen Preis ein vollwertiges Navigationsgerät. Es ist schnell am Lenker befestigt und verrutscht während der Fahrt nicht, selbst wenn es einmal holpriger wird. Es ist sehr intuitiv zu bedienen, und das Display stets gut ablesbar. Auch die Akkulaufzeit mit über zwölf Stunden, je nach Displayeinstellung, ist mehr als ausreichend. Die Routen können einfach mit dem Navi selbst erstellt werden, entweder durch Setzen einzelner Markierungen oder durch eine Adresseingabe, wodurch das Gerät eine Route selbst erstellt. Das Laden von GPX-Daten auf das Navi ist ebenfalls schnell und problemlos möglich. Die stets einfache Bedingung und Ablesbarkeit bringt dem Edge Explore den Testsieg.

Auch gut

Tahuna Teasi One4

Test Fahrrad-Navigationsgerät: Tahuna Teasi One 4
Das Teasi One4 bietet viel Zubehör für wenig Geld. Neben dem Navi gibt es hier auch einen Herzfrequenzsensor und Schutzfolien.

Das Teasi One4 ist ein echter Preisknüller, denn im Lieferumfang sind zusätzlich zum Gerät selbst ein Herzfrequenzgurt sowie zusätzliche Schutzfolien enthalten. Das Navi ist das am leichtesten zu bedienende Gerät im Test. Touren am Gerät erstellen, Zielnavigation und das Auf- und Abspielen von GPX-Daten mittels der kostenlosen Software sind ein Kinderspiel und erfordern keinerlei Vorkenntnisse. Das spiegelnde Display, die nicht ausgereifte Lenkerbefestigung sowie die im Vergleich kürzeste Akkulaufzeit kosten dem Teasi One4 aber leider den Testsieg.

Wenn Geld egal ist

Garmin Edge 1030 Plus

Test  Fahrrad-Navi: Garmin Edge 1030 Plus
Das Edge 1030 Plus bietet die beste Leistung in puncto Display, Akku und Zusatzfunktionen, ist aber dennoch einfach zu bedienen.

Das Garmin Edge 1030 Plus ist das unserer Meinung nach bisher beste Navi im Test. Es lässt sich Garmin-typisch einfach und intuitiv bedienen, und das Display ist bei jeden Lichtverhältnissen und aus fast jedem Winkel gut ablesbar. Die Navigation ist sehr gut, die Akkulaufzeit gibt Garmin mit bis zu 24 Stunden an. Externe Sensoren lassen sich ebenfalls mit dem Gerät koppeln, und es können ganze Trainingspläne mit dem Gerät geplant werden. Letztlich ist es ein Gerät, das vieles kann und das auch gut. Das lässt sich Garmin aber auch einiges kosten – und somit ist das Edge 1030 Plus das mit Abstand teuerste Gerät im Test, was ihm auch den Testsieg verwehrt.

Klein, aber oho

Garmin Edge 530

Test  Fahrrad-Navi: Garmin Edge 530
Mit dem Garmin Edge 530 bekommt man nicht nur ein fast vollwertiges Navi, sondern auch einen hervorragenden Trainingsbegleiter.

Der Garmin Edge 530 ist ein kleines, aber fast schon vollwertiges Navi mit nützlichen Zusatzfunktionen. Vor allem Mountainbiker und Rennradfahrer, die ihr Können verbessern möchten, werden mit dem Gerät angesprochen. Lediglich die Bedienung ist etwas umständlich und nicht fürs Radreisen geeignet.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutWenn Geld egal istKlein, aber oho
Garmin Edge Explore Tahuna Teasi One4 Garmin Edge 1030 Plus Garmin Edge 530 TwoNav Trail 2 Bike Garmin Edge 130 Plus Garmin eTrex Touch 25 Garmin eTrex Touch 35 Ciclosport Navic 400 Falk Tiger evo Teasi One Classic Wahoo Elemnt Bolt Ciclosport HAC 1.2+ Mio Cyclo Discover Connect
Test Fahrrad-Navigationsgerät: Garmin Edge ExploreTest Fahrrad-Navigationsgerät: Tahuna Teasi One 4Test  Fahrrad-Navi: Garmin Edge 1030 PlusTest  Fahrrad-Navi: Garmin Edge 530Test  Fahrrad-Navi: TwoNav Trail 2 BikeTest  Fahrrad-Navi: Garmin Edge 130 PlusTest Fahrrad-Navigationsgerät: Garmin  eTrex Touch 25Test Fahrrad-Navigationsgerät: Garmin eTrex Touch 35Test  Fahrrad-Navi: Ciclosport Navic 400Fahrrad-Navigationsgerät Test: ImageTest Fahrrad-Navigationsgerät: Teasi  One classicTest Fahrrad-Navigationsgerät: Wahoo  Element BoltTest  Fahrrad-Navi: Ciclosport HAC 1.2+Test  Fahrrad-Navi: Mio Cyclo Discover Connect
Pro
  • Gut ablesbares Display
  • Sehr einfache Bedienung
  • Einfache Bedienung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gut ablesbares Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Einfache Bedienung
  • Gute Halterung
  • Nützliche Funktionen
  • Gute Bedienung bei der Fahrt
  • Leicht
  • Gut ablesbares Display
  • Einfache Bedienung
  • Gute Ablesbarkeit
  • Integrierter Kompass
  • Wie eTrex Touch 2
  • Barometrischer Höhen­messer
  • ANT+- und Bluetooth-Schnittstelle
  • Einfach zu bedienen
  • Gute Halterung
  • Großes Display
  • Preis
  • Einfache Bedienung
  • Preis
  • Einfache Bedienung
  • Leicht
  • Aerodynamisch
  • Gute Ablesbarkeit
  • Gute Halterung
  • Umfangreiches Zubehör
  • Gute Navigation
Contra
  • Spiegelndes Display
  • Wacklige Halterung
  • Hoher Preis
  • Teuer
  • Umständliche Bedienung
  • Schwer
  • Klobig
  • Wacklige Halterung
  • Kleines Display
  • Smartphone notwendig
  • Recht dick
  • Wirkt recht klobig
  • Recht dick
  • Wirkt recht klobig
  • Schwache Rechen­leistung
  • Schwergängige Tasten
  • Langsames Display
  • Wacklige Halterung
  • Schwer
  • Rechengeschwindig­keit
  • Wacklige Halterung
  • Kleines Display
  • Kleines Display
  • Smartphone notwendig
  • Spiegelndes Display
  • Langsames Touchdisplay
Bester Preis
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Displaygröße3 Zoll (7, 6 cm), Touchscreen3,5 Zoll (8,8 cm), transflektives Touchscreen-Display3,5 Zoll (8,9 cm), Touchscreen2,6 Zoll (6,6 cm)3,7 Zoll (9,4 cm)1,8 Zoll (4,6 cm)2,6 Zoll (6,6 cm), Farb-Touchdisplay2,6 Zoll (6,6 cm), Touchscreen4,0 Zoll (10,2 cm) resistive Touchscreen3,5 Zoll (8,9 cm), kapazitives Touch-Display3,5 Zoll (8,8 cm), transflektives Display2,2 Zoll (5,6 cm)2,0 Zoll (5,0 cm)3,5 Zoll (8,9 cm), Touchscreen
StromversorgungAkkuAkkuAkkuAkkuAkkuAkkuBatterieBatterieAkkuAkkuAkkuAkkuCR2450 BatterieAkku
AkkulaufzeitBis zu 12 StundenBis zu 12 StundenBis zu 24 StundenBis zu 20 StundenBis zu 20 StundenBis zu 12 StundenBis zu 16 StundenBis zu 16 StundenBis zu 14 Stundenca. 8 StundenBis zu ca. 12 StundenBis zu 15 Stunden8 bis 10 MonateBis zu 10 Stunden
KartenVorinstallierte Europa Fahrradkarte, RoundTrip Routing, Trendline Popularity Routing für die beliebtesten StreckenSpezielle Outdoor-Navigationssoftware (OSM-Karten onboard) Komplett Europa vorinstalliert Turn-by-Turn NavigationVorinstallierte Europa, United States und Topo Afrika KarteVorinstallierte EuropakarteOpenstreet Map Karte EuropaKeine KarteVorinstallierte Garmin TopoActive Karte Europa, papierloses Geocaching mit 250,000 vorinstallierten GeocachesVorinstallierte Garmin TopoActive Karte EuropaOpenstreet Map und Falk KartenOutdoor-Karten für EuropaOutdoor-Navigationssoftware (OSM-Karten onboard), Karten von Zentraleuropa vorinstalliert (weitere Länder kostenfrei über das TEASI TOOL)Karten von Nordamerika, Europa, Asien, Ozeanien und Südamerika vorinstalliert. Karten für Russland, Asien und Afrika können per WLAN heruntergeladen werdenCiclo APP
komoot APP
Vorinstallierte Europakarte
WasserfestIPX7IPX5IPX7IPX7IP67IPX7IPX7IPX7IPX5IPX7IPX5IPX7SpritzwasserfestIPX7
KonnektivitätUSB, ANT+, BluetoothUSBUSB, Bluetooth, ANT+, Wi-FiANT+/Bluetooth/WLANANT+/Bluetooth/WLANBluetooth, ANT+USB, Bluetooth, ANT+USB, Bluetooth, ANT+USBUSBUSBWLAN, USB, BluetoothBluetoothUSB, Bluetooth, Wi-Fi
Speicher16 Gigabyte, 5 Gigabyte verfügbar, nicht erweiterbar8 Gigabyte, erweiterbar mit MicroSD-Karte32 Gigabyte, nicht erweiterbar8 Gigabyte32 Gigabyte (verfügbar: 28 Gigabyte)k.A.8 Gigabyte, erweiterbar mit MicroSD-Karte8 Gigabyte, erweiterbar mit MicroSD-Karte8 Gigabyte, erweiterbar mit MicroSD-Karte8 Gigabyte, erweiterbar mit MicroSD-Karte8 Gigabyte, erweiterbar mit MicroSD-Kartek.A.k.A.8 Gigabyte, erweiterbar mit MicroSD-Karte
Abmessungen10,5 x 5,5 x 2,2 cm11,1 x 6,4x 2,1 cm5,8 x 11,4 x 1,9 cm5,0 x 8,2 x 2,0 cm8,0 x 13,1 x 2,0 cm4,1 x 6,3 x 1,6 cm10,2 x 5,8 x 3,3 cm10,2 x 5,8 x 3,3 cm13,0 x 6,9 x 2,2 cm10,9 x 7 x 2,1cm11 x 6 x 2 cm75 x 47 x 22 cm6,1 x 5,7 x 1,8 cm6,8 x 11,4 x 1,9 cm
Gewicht116 g145 g124 g76 g220 g33 g159 g159 g180 g180 g100 g62 g50 g155 g

Welches Navi für welchen Einsatz?

Auch unter den Navigationsgeräten gibt es nicht die eierlegende Wollmilchsau. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile. Wird ein leicht zu bedienendes vollwertiges Navi gesucht? Ein einfacher GPS-Radcomputer? Oder ein Gerät mit dem man auch seine Sensoren am Rad und Körper koppeln kann und bei dem der Preis keine Rolle spielt? Für jeden Einsatzzweck gibt es das passende Navi.

Ein echtes Navigationsgerät ist ein Gerät, mit dem Touren direkt auf dem Gerät selbst, aber auch am PC erstellt werden können. Durch die Zieleingabe/Adresse berechnet das Navi die Route und speichert die gefahrene Strecke mit allen Details, sodass der Fahrer im Nachhinein alles auswerten kann. Das ist besonders für Radreisende, Bikepacker oder all jene von Interesse, die viel unterwegs sind und ihre Route selber planen möchten. Für die sollten die Geräte vor allem leicht zu bedienen sein und ein gut ablesbares Display besitzen.

Fahrrad-Navigationsgerät Test: Dsc00678
Nur echte Navis bieten eine genaue Routenführung.

GPS-Fahrradcomputer sind Geräte, auf denen ein am PC erstellter oder im Internet heruntergeladener GPX-Track aufgespielt werden kann, um die Tour im Anschluss nachzufahren. Eine echte Navigation ist mit ihnen nicht möglich. Diese Geräte sind zum Beispiel für Radrennfahrer interessant und sollten eher klein, leicht und ebenfalls leicht zu bedienen sein.

Integrierter Akku oder Batterien?

Die Frage, ob ein integrierter Akku oder Batterien besser sind, lässt sich mit einem klarem »kommt drauf an« beantworten. Auch hier gibt es Vor- und Nachteile je nach Einsatzzweck und Vorlieben des Anwenders. Wer ein schlankes Gerät sucht und nach jeder Tour Zugang zu einer Steckdose hat, für den ist ein Gerät mit fest integriertem Akku vorteilhaft. Die Laufzeit moderner Geräte ist heutzutage für die meisten Touren ausreichend.

Für mehrtägige Touren sind Batterien am besten

Die getesteten Geräte fielen hier nicht negativ auf und je nach Einstellungen, wie z. B. bei der Bildschirmhelligkeit, hielt jedes Gerät über sieben Stunden. Wer über mehrere Tage unterwegs sein möchte, müsste zusätzlich eine Powerbank in den Rucksack packen, um unabhängig zu bleiben.

Wer jedoch mehrere Tage fernab der Zivilisation unterwegs sein will, für den ist es einfacher, wiederaufladbare Batterien mitzunehmen.

Fahrrad-Navigationsgerät Test: Dsc00664

Testsieger: Garmin Edge Explore

Die Firma Garmin ist wohl der Inbegriff der Outdoor-Navigationsgeräte, und so ist es nicht überraschend, dass uns ein Garmin am meisten überzeugt hat. Der Testsieg geht an das Garmin Edge Explore.

Testsieger

Garmin Edge Explore

Test Fahrrad-Navigationsgerät: Garmin Edge Explore
Mit dem Edge Explore bekommt man ein vollwertiges Navi, das sicher am Lenker sitzt und sich intuitiv bedienen lässt.

Neben dem 115 Gramm leichten und mit einem großen 3-Zoll-Display ausgestatteten Navi sind zwei Lenkerhalterungen mit Gummiunterlage sowie genügend unterschiedlich lange Spanngummis zur Lenkermontage im Lieferumfang enthalten. Ein USB-Ladekabel sowie eine Handschlaufe runden das Gesamtpaket ab.

Die Montage der Halterung am Lenker ist intuitiv und geht schnell vonstatten. Zunächst den Halter mit der Gummiunterlage an die gewünschte Position halten und einen je nach Lenkerbreite kurzen oder langen Gummi in zwei der vier Haltenasen legen. Den Gummiring anschließend mit etwas Spannung um den Lenker herum in die beiden übrigen Nasen einlegen, fertig. Das Gerät wird dann mittels Bajonettverschluss in der Halterung fixiert.

Einfache Montage, fester Sitz

Die Lenkerposition nach den Abfahrtstests war nahezu unverändert und auch die Ablesbarkeit des Displays war während der Abfahrt gut. Das Gerät wackelte kaum, was an der niedrigen Montagehöhe liegen dürfte. Bei Dauerregen können wir uns aber vorstellen, dass durch die Abnahme der Reibung der Gummiunterlage das Gerät etwas verrutschen könnte.

Für den Dauereinsatz ist daher gegebenenfalls eine fest installierte Halterung für das Navi eine gute Idee, wie sie etwa von Kwmobile angeboten wird.

Bedienung

Garmin war eine einfache Bedienung des Edge Explore besonders wichtig und das spürt man, wenn man das Gerät zum ersten Mal startet.

Am Gerät sind neben der Powertaste noch eine Rundentaste sowie eine Start/Stop-Taste zur Routenaufzeichnung an der Unterseite angebracht. Nach dem Einschalten sticht einem gleich der sehr übersichtlich gehaltene Startbildschirm ins Auge. Mit dem großen Button gelangt man in die Aktivität, die zwei darunter befindlichen Buttons sind für die Navigation zuständig.

Im unteren Teil befinden sich noch die Einstellungen, in denen etwa verschiedene Profile wie Wandern oder Mountainbiken geladen werden können, sowie die Connect IQ App-Taste. Hiermit können zum Beispiel mit Komoot selbst erstellte GPX-Tracks drahtlos auf das Edge Explore geladen werden.

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Fahrrad-Navigationsgerät Test: Dsc00664
Im Lieferumfang des Garmin Edge Explore ist alles nötige zur Montage am Lenker enthalten.
Fahrrad-Navigationsgerät Test: Dsc00666
Der Halter wird einfach und schnell mit dem mitgelieferten Gumibändern am Lenker fixiert.
Fahrrad-Navigationsgerät Test: Dsc00671
Das Edge Explore wird mittels Bajonettverschluss in den Halter eingedreht
Fahrrad-Navigationsgerät Test: Dsc00678
Selbst bei holpriger Fahrt bleibt das Garmin Edge Explore an Ort und Stelle.
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Das Edge Explore liegt gut in der Hand und alle nötigen Informationen sind gut ablesbar.
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Routen lassen sich durch setzen einzelner Wegpunkte direkt auf dem Edge Explore selbst erstellen.
Fahrrad-Navigationsgerät Test: Dsc00933
Die Routen- bzw. Rundenaufzeichnung kann mit den beiden Tasten am unteren Rand des Edge Explore gesteuert werden.

Aber auch ohne App oder Software können aus dem Internet geladene GPX-Daten auf das Navi gespielt werden. Hierzu wird einfach der Ordner /Garmin/NewFiles am PC geöffnet und der Track dort abgelegt. Über den »Strecken«-Button können diese dann am Navi geladen werden. Über den »Zieleingabe«-Button kann eine Zieladresse direkt eingegeben werden. Das Gerät erstellt anschließend die zu fahrende Route.

Auf der Karte selbst kann durch Setzen einzelner Punkte eine Strecke auch ohne App und PC selbst geplant und gespeichert werden. Somit kann spontan eine Route während einer Reise geplant oder umgestellt werden. Alles in allem ist die gesamte Navigation mit dem Gerät sehr intuitiv und einfach gehalten und auch für einen Navigationsgeräte-Neuling problemlos möglich.

Während der Fahrt können durch eine Wischbewegung am Bildschirm verschiedene Infos zur Strecke wie ein Höhenprofil abgerufen werden. Dabei bleibt das Display stets gut ablesbar, sogar bei direkt einstrahlender Sonne, wo andere Geräte bereits wie ein Spiegel wirken. Obendrein besteht noch die Möglichkeit, verschiedene Sensoren wie ein Herzfrequenzmesser mit dem Navi zu koppeln.

Das Garmin Edge Explore ist nach IPX7 wasserfest, was bedeutet, dass es auch zeitweiliges Untertauchen in Wasser übersteht. Gegen Kratzer und Schläge hilft eine Schutzhülle. Vom Dritthersteller Tusita gibt es für das Garmin Edge Explore Modelle in verschiedenen Farben sowie passende Panzerglasfolien.

Garmin Edge Explore im Testspiegel

Bislang gibt es keinen Tests zum Garmin Edge Explore. Sobald welche erscheinen, tragen wir sie hier nach.

Alternativen

Wer eine günstigere Alternative zu unserem Testsieger oder ein Navi mit etwas mehr Zusatzfunktionen sucht, für den sind unsere Alternativen unter Umständen die bessere Wahl.

Auch gut: Tahuna Teasi One4

Das Teasi One4 wird besonders die Sparfüchse ansprechen, denn es bietet für einen ähnlichen Preis wie das Garmin Edge Explore einen umfangreicheren Lieferumfang. So sind neben der Haltevorrichtung und einem USB-Ladekabel auch noch ein Ladegerät, zusätzliche Schutzfolien sowie ein Brustgurt für die Herzfrequenzmessung enthalten. Wer das nicht braucht, kann das Gerät auch für deutlich unter 200 Euro erwerben.

Auch gut

Tahuna Teasi One4

Test Fahrrad-Navigationsgerät: Tahuna Teasi One 4
Das Teasi One4 bietet viel Zubehör für wenig Geld. Neben dem Navi gibt es hier auch einen Herzfrequenzsensor und Schutzfolien.

Die Montage des Gerätehalters ist recht einfach. Das beiliegende Moosgummiband wird an der Stelle um den Lenker geklebt, an welcher der Halter später angebracht werden soll. Selbiger wird dann mit den mitgelieferten, wiederverwendbaren Kabelbinder am Lenker fixiert.

Allerdings ist die Auflagefläche des Halters am Lenker winzig und der gesamte Halter baut recht hoch, was letztlich zu einem starken Wackeln und einem ständigen Verrutschen des Gerätes bei unseren Abfahrtstests führte. Damit ist das Navi eher für Fahrten auf befestigten Wegen geeignet. Die Ablesbarkeit des Displays während der Fahrt bei Sonnenschein ist ebenfalls nicht so gut wie bei unserem Testsieger, da das Display recht stark spiegelt. Abhilfe schaffen hier matte Displayschutzfolien.

Die Bedienung des Teasi One4 ist einfach und das Startdisplay übersichtlich gehalten. Über die Buttons an den Displayecken können die Geräteeinstellungen vorgenommen sowie unter verschiedenen Fahrerprofilen gewählt werden.

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Fahrrad-Navigationsgerät Test: Dsc00628
Der Lieferumfang des Teasi One4 kann sich sehen lassen. So sind auch ein Brustgurt sowie Schutzfolien neben dem Montagesatz enthalten.
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Um ein Verrutschen des Navis am Lenker zu verhindern, wird ein Moosgummiband an entsprechende Stelle aufgeklebt.
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In den Halter des Teasi One4 werden die mitgelieferten Kabelbinder eingefädelt. Dabei ist der doch sehr kleine Auflagebereich zu erkennen.
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Durch ein Zuziehen der Kabelbinder wird der Halter des Teasi One 4 am Lenker fixiert.
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Leider rutschte das Teasi One4 bei holpriger Fahrt etwas nach unten, und das Display spiegelt bei Sonneneinstrahlung.
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Die Karte ist jedoch auf dem großen Display des Teasi One 4 sehr gut lesbar.
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Das Teasi One4 liegt gut in der Hand. Das Startmenü ist einfach und logisch aufgebaut.
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Mit der kostenlosen Tahuna Software können Routen am PC erstellt und auf das Navi übertragen werden.

Die Navigation mit dem Gerät ist sehr einfach. Über die verschiedenen Buttons kann am Navi selbst problemlos eine Route erstellt werden, aber auch eine direkte Ziel- bzw. Adresseingabe ist durch Antippen des entsprechenden Buttons möglich. Selbst erstellte oder aus dem Internet geladene GPX-Tracks können direkt in dem entsprechenden Geräteordner BikeNavImportedTrips abgelegt werden.

Durch das kostenlose und selbsterklärende Tahuna-Tool können zudem Routen erstellt und auf das Navi übertragen sowie bereits gespeicherte und abgefahrene Touren analysiert werden. Gespeicherte GPX-Tracks lassen sich über den Speicher-Button auf dem Navi öffnen und einfach über »Go« starten.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt also beim Teasi One4, wobei das spiegelnde Display und die Halterung Potenzial nach oben haben, um auch Mountainbikefahrer glücklich zu machen.

Wenn Geld egal ist: Garmin Edge 1030 Plus

Wer ein Top-Navigationsgerät und Trainingspartner sucht, wird mit dem Garmin Edge 1030 Plus fündig – solange der Preis nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Wenn Geld egal ist

Garmin Edge 1030 Plus

Test  Fahrrad-Navi: Garmin Edge 1030 Plus
Das Edge 1030 Plus bietet die beste Leistung in puncto Display, Akku und Zusatzfunktionen, ist aber dennoch einfach zu bedienen.

Im Lieferumfang ist neben einem USB-Kabel und einer Kurzanleitung alles für die Montage am Lenker enthalten. Schön dabei ist, dass nicht nur ein paar Gummiringe zur Befestigung vorhanden sind, sondern diese in ausreichender Stückzahl beiliegen, sollte mal einer verloren gehen. Der Halter ist schnell montiert und hält das Navi in Position. Wird jedoch eine fixe Montage am Lenker erwünscht, kann die optionale Aero-Halterung von Garmin verwenden.

Die Bedienung des Edge 1030 Plus ist sehr einfach und das Einrichten des Navis intuitiv.

Das Aufspielen von GPX-Tracks ist kabellos durch die Garmin Connect App oder klassisch mit einem USB-Kabel möglich. Somit ist das Gerät schnell einsatzbereit, und die geplante Tour kann gestartet und abgefahren werden. Auch eine Navigation über eine Adresseingabe ist natürlich möglich.

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Fahrrad-Navi Test: Dsc03524a
Im Lieferumfang ist alles zur Montage am Lenker enthalten.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03525a
Optional ist auch die Garmin Aero-Halterung erhältlich.
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Mit der Aero-Halterung von Garmin bleibt das Navi stets in der richtigen Position.
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Die Montage der Aero-Halterung ist kinderleicht und an jeden Lenker möglich.
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Das Garmin Edge 1030 Plus verfügt natürlich auch über einen Kompass, der zuvor jedoch kalibriert werden muss.
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Auch die normale Halterung ist mittels Gummibänder schnell montiert und hält das Gerät ebenfalls immer in Position.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03513a
Das Edge 1030 Plus wird einfach in die jeweilige Halterung hineingedreht.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03514a
Die zwei Knöpfe zur Runden- bzw. Tourenaufzeichnung befinden sich an der unteren Seite des Gerätes.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03511a
Neben der Karte kann auch das Höhenprofil angezeigt werden.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03539
Sowohl in der Garmin Connect App als auch auf dem Navi selbst können die Details der gefahrenen Tour zu jedem späteren Zeitpunkt angesehen werden.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03538
Auch Informationen über den Trainingszustand zeigt das Gerät an.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03537
Auf dem 3,5 Zoll großen Display kann die Tour angesehen und geplant werden.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03536
Das Garmin Edge 1030 Plus ist nicht nur ein Navi, sondern auch ein Trainingspartner.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03535
Für die jeweilige Disziplin kann ein entsprechendes Profil erstellt werden.

Das Edge verfügt aber über weitaus mehr Funktionen als nur die reine Navigation. Es lassen sich dank der ANT+-Schnittstelle externe Sensoren mit dem Gerät koppeln, wodurch das Edge 1030 zum täglichen Trainingspartner wird. Auch können damit ganze Trainingspläne erstellt werden. Nach einer Tour oder Trainingseinheit kann der Fahrer jedes Detail im Nachhinein ansehen und erhält Informationen über zum Beispiel die Durchschnittsgeschwindigkeit, den erwarteten Schweißverlust oder sogar die Airtime. All diese zusätzlichen Features erfordern aber etwas mehr Einarbeitung.

Die Navigation des Edge 1030 Plus funktioniert hervorragend, Abbiegehinweise werden rechtzeitig akustisch und visuell angezeigt. Dabei ist der Ton auch im Straßenverkehr gut zu hören. Beim Verlassen der Route wird schnell eine Alternative berechnet und angezeigt. Teilweise hat der Biker die Wahl zwischen mehreren Optionen. Ein einfaches und nerviges »Bitte Wenden« erhält man hier kaum noch.

Das 3,5 Zoll große Display ist das bisher beste im Test. Es ist aus allen Winkeln und bei jeden Lichtverhältnissen gut ablesbar und reagiert auch mit langen Handschuhen sehr gut.

Ein weiteres Highlight ist der Akku. Je nach Geräteeinstellung soll dieser laut Garmin bis zu 24 Stunden halten. Während unserer Tests konnten wir dies nicht ausgiebig testen, geht man aber von einer linearen Abnahme des Ladezustandes aus, kommt das gut hin. Somit ist auch der Akku der beste im Test.

Alles in allem ist das Garmin Edge 1030 Plus ein herausragendes Navi, dass vor allem ambitionierte Biker und Tourenradler anspricht. Auch Technikbegeisterte kommen mit dem Gerät auf ihre Kosten. Das Edge ist dank des Akkus auch für lange Touren und Radreisen geeignet, wo einfach ein Spitzenmodell in jeglicher Hinsicht gewünscht wird. Dies alles hat jedoch seinen Preis, und wer nur ein einfaches Navi für die Wochenenden-Tour sucht, sollte lieber zu unserem Testsieger greifen. Wer aber das nötige Geld übrig hat, wird mit dem Garmin Edge 1030 Plus nicht enttäuscht werden.

Klein, aber oho: Garmin Edge 530

Der Garmin Edge 530 ist ein nahezu perfekter Trainingsbegleiter, der einem sagt, wo es lang geht, und das auch noch mit einem 2,6 Zoll großen Farbdisplay.

Klein, aber oho

Garmin Edge 530

Test  Fahrrad-Navi: Garmin Edge 530
Mit dem Garmin Edge 530 bekommt man nicht nur ein fast vollwertiges Navi, sondern auch einen hervorragenden Trainingsbegleiter.

Zunächst beinhaltet der Lieferumfang des Einzelgerätes neben einer Bedienungsanleitung, einem USB-Ladekabel und einem Befestigungsband auch noch diverse Halter. Neben zwei Standardhaltern, die mit Gummibändern am Lenker fixiert werden können, ist auch noch der Garmin Aero-Halter enthalten. Dieser ist schnell montiert und passt dank zweier Gummi-Spacer an jeden Lenker. Für eine nicht dauerhafte Lösung können die Standardhalter verwendet werden. Egal, welchen man letztlich verwendet, das 76 Gramm schwere Navi bleibt auch bei ruppigen Abfahrten in Position.

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Fahrrad-Navi Test: Dsc03099
Das kleine Garmin Edge 530 führt einen sicher ans Ziel.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03103
Für die Bedienung des Navis stehen insgesamt sieben Tasten zur Verfügung.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03102
Dank des Aero-Halters sitzt das Gerät immer an Ort und Stelle.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03104
Das Edge 530 wird einfach in den Halter hineingedreht.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03116
Das Garmin Edge 530 kommt mit ordentlich Zubehör.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03122
Der Aero-Halter ist bereits im Lieferumfang mit inbegriffen.
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Ersatzgummiringe sind schon enthalten, sollte mal einer reißen.

Neben der Navigation können diverse Sensoren für die Tritt- oder Herzfrequenz mit dem Edge 530 gekoppelt werden, wodurch das Navi zum ernsthaften Trainingspartner wird.

Die Navigation findet hauptsächlich durch aufgespielte Tracks statt, die zuvor am PC erstellt worden sind. Diese können anschließend mit der Garmin Connect App an das Gerät gesendet werden und nachgefahren werden. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Punkt auf der Karte am Gerät selbst auszuwählen, welcher dann angefahren werden kann. Hier berechnet das Gerät eigenständig die Route.

Da das Edge 530 ausschließlich mit insgesamt sieben Tasten bedient werden kann, ist dies etwas umständlich – aber schön, dass einem die Möglichkeit gegeben ist. Die Navigation funktioniert wie bei Garmin gewohnt anstandslos, und die Abbiegehinweise erscheinen auch bei zügiger Fahrt rechtzeitig. Dabei ist das Display immer gut ablesbar, nur bei ungünstigem Lichteinfall beginnt es zu spiegeln.

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Fahrrad-Navi Test: Dsc03105
Während der Fahrt kann das Navi viele Informationen anzeigen.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03106
Eine Funktion ist z. B. der Kompass.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03109
Das Menü ist logisch aufgebaut.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03111
Auch zu einzelnen Punkten kann navigiert werden.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03112
Über die Garmin Connect App können GPX-Tracks aufgespielt werden.
Fahrrad-Navi Test: Dsc03114
Die Climb-Funktion ist durchaus nützlich.

Neben der Navigation kann sich der Fahrer auch die üblichen Informationen, wie Geschwindigkeit oder die Höhe, anzeigen lassen. Dass das Gerät vor allem für Rennradfahrer und Mountainbiker entwickelt wurde, sieht man an ein paar weiteren Features. So kann sich der Biker mit der Downhill-Analyse Grit- und Flow-Werte berechnen lassen. Beim Grit wird anhand von GPS-, Höhen- und anderen Daten die Schwierigkeit der Tour eingestuft, der Flow gibt an, wie flüssig der Fahrstil bei Bergabfahrten ist. Somit kann der Fahrer sein Können beurteilen lassen und verbessern. Schön ist auch, dass die Möglichkeit besteht, sich anzeigen zu lassen, wie lang der verbleibende Anstieg und die Steigung noch ist. Somit kann man einschätzen, welche Anstrengungen einen erwarten. All diese und weitere Funktionen helfen einem, auf Kurs zu bleiben, und lassen sich nachträglich ansehen.

Radsportler, die ihr Können bei zugleich gut funktionierender Navigation wirklich messen lassen wollen, werden mit dem Garmin Edge 530 definitiv glücklich werden. Für Radreisende oder Bikepacker, die mehrere Tage unterwegs sind, gibt es bessere Alternativen.

Außerdem getestet

TwoNav Trail 2 Bike

Das TwoNav Trail 2 Bike ist ein Multitalent unter den hier getesteten Navis, bei genauem Hinsehen jedoch nicht für jeden geeignet. Zunächst einmal kommt das Navi mit einem minimalistischen Lieferumfang daher. So sind neben dem Navi selbst noch ein USB-Ladekabel, eine Bedienungsanleitung und ein kleiner Halter enthalten, der mit zwei Gummibändern schnell am Lenker befestigt werden kann. Der Halter selbst ist jedoch nicht hochwertig verarbeitet und besitzt scharfe Kanten. Er hält das Navi bei normaler Fahrt in Position, wird der Weg aber holpriger, dann wackelt das 220 Gramm schwere Navi und verrutscht langsam am Lenker. Hier sollte man unbedingt darüber nachdenken, ob man noch in den TwoNav-Quicklock-Fronthalter investieren will, der deutlich stabiler aussieht.

Das Aufspielen von bereits am PC geplanten GPX-Tracks geht schnell und einfach per Drag-and-Drop, es kann aber auch die TwoNav Link App verwendet werden. Es können auch Touren am Navi direkt geplant werden, dies ist aber nicht ganz so intuitiv wie zum Beispiel beim Garmin Edge Explore. Insgesamt ist das Navi einfach zu bedienen, aber richtig intuitiv ist es eben nicht. Hier sollte man etwas Zeit übrig haben, um mit dem Gerät vertraut zu werden.

Die Navigation selbst funktioniert recht anstandslos. Der aufgespielte Track ist blau hinterlegt, die gefahrene Strecke wird in Rot nachgezeichnet. Verfährt man sich zum Beispiel, ertönt ein Warnsignal, dass die Strecke verlassen wurde. Das Gerät navigiert den Fahrer jedoch nicht zurück zur Route. Nach Beendigung und Speichern der Tour kann der Fahrer nochmals alle Daten abrufen und auf den PC laden. Das 3,7 Zoll große Touch-Display ist dank der automatischen Helligkeitsanpassung während der Fahrt stets gut ablesbar, bei schräg einfallender Sonne neigt es jedoch zum Spiegeln.

Um die Bedienung auch während der Fahrt zu vereinfachen, wurden dem Trail 2 vier große Tasten spendiert, die sich unter dem Display befinden. So kann zum Beispiel dank der Plus- und Minus-Taste in der Karte schnell rein und wieder rausgezoomt werden. Weitere Informationen können einfach durch Drücken der rechten Taste unter der Fahrt eingeholt werden. Zudem ist das Trail 2 noch ein voller Trainingspartner, da diverse Sensoren wie Puls, Trittfrequenz oder ein Sensor zur Leistungsmessung gekoppelt werden können.

Insgesamt ist das TwoNav Trail 2 nicht nur ein Navi für Radtouren, auch Wanderer können Gefallen daran finden. Aufgrund der Größe und des Gewichts wird der gemeine Rennradfahrer oder Mountainbiker eher nicht glücklich damit werden, der technikbegeisterte Tourenfahrer oder Radreisende kann das Gerät aber ernsthaft in Betracht ziehen.

Garmin Edge 130 Plus

Der kleine Garmin Edge 130 Plus ist ein Radcomputer mit GPS, vergleichbar mit dem bereits getesteten CicloSport HAC 1.2+. Der Edge 130 Plus ist nämlich kein eigenständiges Gerät, sondern benötigt die Garmin Connect App für die Navigation.

Neben dem Gerät sind noch eine Bedienungsanleitung, ein USB-Ladekabel, ein Befestigungsband sowie zwei einfache Halter, welche mit Gummibändern am Lenker befestigt werden können, im Lieferumfang. Der Halter ist schnell montiert, für das nur 33 Gramm schwere Gerät ausreichend dimensioniert und hält das Edge 130 stets in Position.

Nach der Installation der App und dem Hinzufügen des Radcomputers können bereits geplante GPX-Tracks auf das Gerät übertragen werden. Während der Fahrt erscheinen die Abbiegehinweise im Display rechtzeitig. Dabei ist das Display stets gut ablesbar, auch bei ungünstigem Lichteinfall. Ähnlich wie beim Garmin Edge 530, stehen bei dem kleinen Edge 130 Funktionen wie die Climbpro-Funktion zur Verfügung. Hier besteht die Möglichkeit sich anzeigen zu lassen, wie lang noch der verbleibende Anstieg und die Steigung ist. Auch die üblichen Daten wie gefahrene Kilometer oder Geschwindigkeit kann sich der Fahrer anzeigen lassen. Der Edge 130 Plus lässt sich auch mit diversen Sensoren koppeln, wodurch das kleine Gerät zu einem vollwertigen Trainingsbegleiter wird. Natürlich lässt sich die gefahrene Tour speichern und später analysieren.

Alles in allem ist der kleine Edge 130 Plus ein toller, kleiner Radcomputer mit GPS-Funktion, welcher über nützliche Funktionen verfügt und eine echte Alternative zum Wahoo Elemnt Bolt ist und den CicloSport HAC 1.2+ in den Schatten stellt. Besonders Rennradfahrer oder Mountainbiker werden mit dem Gerät glücklich werden.

Garmin eTrex Touch 25

Das eTrex Touch 25 aus dem Hause Garmin ist zusammen mit dem eTrex Touch 35 das Multitalent unter den getesteten Geräten, und es sind die einzigen, die mit wiederaufladbaren Batterien betrieben werden. Die im Lieferumfang enthaltene Lenkerhalterung ist einfach zu montieren und hält das 33 Millimeter starke Gerät während des Abfahrtstests an Ort und Stelle. Das Navi ist, wie das Garmin Edge Explore, einfach zu bedienen, eine spezielle Software zum Aufspielen von GPX-Tracks wird nicht benötigt. Sie werden einfach in dem Geräteordner abgelegt.

Das 2,6 Zoll große Display löst unter den vollwertigen Navis im Test mit 160 × 240 Pixel am schlechtesten auf, das Display selbst bleibt aber auch bei direkter Sonneneinstrahlung stets ablesbar. Durch direkte Adresseingabe erstellt das Gerät selbst die Routen, es können aber auch durch Setzen einzelner Punkte selbst Routen am Gerät erstellt werden. Neben Radprofilen können auch Profile wie Bergsteigen oder Geocaching eingestellt werden und mit dem elektronischen Kompass ist das eTrex Touch ein perfekter Begleiter für Bikepacker und Outdoorbegeisterte. Leichte Punktabzüge gibt es für die schlechte Auflösung und das dicke Gehäuse, das vor allem Rennradfahrern nicht gefallen wird.

Garmin eTrex Touch 35

Das eTrex Touch 35 ist, wie sein kleiner Bruder eTrex Touch 25, ein Multisporttalent mit vollwertiger Navigation. Optisch wie auch hinsichtlich der Bedienung unterscheiden sich die beiden Geräte nur in der Farbe. Befestigung, Display und Bedienung sind identisch. Nur die inneren Werte unterscheide sich. So können mit dem Touch 35 Sensoren mit ANT+-Schnittstellen gekoppelt werden, was es dann auch zu einem Fitnesstracker macht. Überdies verfügt das Navi über eine Bluetooth-Schnittstelle. Bergsportler werden sich zudem über einen barometrischen Höhenmesser freuen, der noch exakter die Höhe wiedergibt, was das eTrex Touch 35 zu einem hervorragenden Allroundbegleiter macht.

Ciclosport Navic 400

Das Ciclosport Navic 400 ist ein vollwertiges Navigationsgerät mit einem vier Zoll großen Display und liegt preislich um die 200 Euro. Neben dem Gerät selbst sind noch ein USB-Ladekabel sowie eine Aero-Mount-Halterung im Lieferumfang enthalten, welche das knapp 180 Gramm schwere Navi am Lenker halten soll. Die Halterung lässt sich schnell und einfach mittels einer Schraube am Lenker fixieren und hält das Navic 400 unter allen Bedingungen stets in Position.

Die Bedienung des Geräts sowie die Menüführung sind einfach und logisch. Auch das Touch-Display reagiert recht gut beim Tippen. Am Navic 400 kann eine Tour direkt geplant oder ein am PC vorbereitet GPX-Track einfach mittels Drag-and-Drop auf das Gerät aufgespielt werden. Auch das Navigieren mittels Adresseingabe ist möglich. Unterhalb des Displays sowie an der rechten Seite befinden sich weitere Tasten zum Navigieren im Menü oder zum Aufzeichnen der Tour. Die Tasten sind eher schwergängig und müssen mittig gedrückt werden, damit sie überhaupt reagieren.

Insgesamt fällt uns auf, dass das Gerät eher langsam ist. So dauert es 70 Sekunden, bis das Navi überhaupt betriebsbereit ist, und es können weitere Minuten vergehen, bis ein GPS-Signal vorliegt. Auch unter der Fahrt reagiert es eher träge. So ist es nicht selten vorgekommen, dass bei schnellerer Fahrt der Abbiegehinweis – ein gut hörbares akustisches Signal – erst bis zu 100 Meter zu spät ertönte oder das Display beim Durchfahren einer Kurve erst spät die Ansicht drehte. Das Display selbst ist gut ablesbar, bei entsprechender Sonneneinstrahlung aber gerade noch akzeptabel, was das Spiegeln angeht.

Alles in allem ein solides und vollwertiges Navi für entspannte Touren jedoch mit Nachholbedarf, was die Rechenleistung betrifft.

Falk Tiger evo

Das Falk Tiger evo ist ein vollwertiges Navigationsgerät mit einem Preis von deutlich unter 200 Euro und kommt mit einem großen 3,5-Zoll-Display. Im Lieferumfang ist neben einem USB-Kabel noch, wie bei den Teasi-Geräten, die 4QuickFix-Fahrradhalterung enthalten, die uns nicht wirklich überzeugen konnte, da die Auflagefläche zwischen Halter und Lenker gering, aber zu hoch gebaut ist. So verrutschte auch das über 180 Gramm schwere Tiger evo während der Abfahrt nach unten.

Die Bedienung des Navis ist recht einfach. So kann, wie bei einem Autonavi, das Ziel direkt eingegeben werden, jedoch ist eine Zieleingabe über eine Postleitzahl nicht möglich. Bereits erstellte Routen können zudem werden durch Umsetzen einzelner Wegpunkte am Gerät selbst verändert. Am einfachsten ist jedoch das Importieren von GPX-Tracks. Diese werden einfach in den Geräteordner »GPXImport« verschoben. Die so importierten Tracks lassen sich dann im Ordner »Übertragene Tracks« am Navi laden, wobei noch ein paar Streckeninformationen eingeblendet werden. Störend ist das langsam reagierende Touch-Display, das die Handhabung erschwert. Für den Preis ist das Falk Tiger Evo ordentlich, zur Empfehlung reicht es für uns aber nicht.

Wahoo Elemnt Bolt

Der Elemnt Bolt aus dem Hause Wahoo ist kein vollwertiges Navigationsgerät, sondern ein durchdachter GPS-Radcomputer. Mit ihm können lediglich GPX-Tracks via App aufgespielt werden, die anschließend nachgefahren werden können. Dabei können verschiedene Sensoren mit dem Elemnt Bolt gekoppelt werden. Das mit 2,2 Zoll kleinste Display löst nur in Schwarzweiß auf, dabei ist es aber auch bei Sonneneinstrahlung immer gut ablesbar. Die großen Tasten sind auch mit dickeren Handschuhen unter der Fahrt immer hervorragend zu bedienen.

Die Montage des Radcomputers am Lenker ist einfach und der mitgelieferte Halter sehr aerodynamisch, da das Gerät halb in den Halter integriert ist. Der Wahoo Elemnt Bolt startet die Aufzeichnung beim Losfahren selbst und pausiert bei kurzem Stillstand. Das funktioniert so gut, dass der Winzling auch bei einer normalen Wanderung in der Hosentasche mitgeführt werden kann. Besonders für Rennradfahrer ist der Elemnt Bolt geeignet, um bei Radrennen auf Kurs zu bleiben. Alltagsfahrer werden mit dem kleinen Display dagegen eher nicht glücklich werden.

Ciclosport HAC 1.2+

Das Ciclosport Hac 1.2+ ist zwar kein vollwertiges Navigationsgerät, es lässt sich jedoch mittels Bluetooth mit einem Smartphone verbinden, um die Abbiegehinweise auf das Display zu bekommen. CicloSport bezeichnet das HAC 1.2+ zwar als smarten Navigations- & Fahrradcomputer und Trainingspartner, aber um ehrlich zu sein, sollte man ihn nicht zwingend als GPS-Radcomputer bezeichnen, da er selber nicht GPS-fähig ist. Das übernehmen weiterhin das Smartphone und eine App wie komoot, welche mit dem HAC 1.2+ gekoppelt werden kann.

Der Lieferumfang ist sehr umfangreich und beinhaltet alles, was man von einem Trainingspartner erwarten darf. Neben dem Radcomputer und einer Lenkerhalterung, die mittels Gummiband am Lenker fixiert wird, sind zudem ein Geschwindigkeitssender, ein Trittfrequenzsender, ein Speichenmagnet, ein Trittfrequenzmagnet, ein Brustgurt zur Herzfrequenzmessung sowie ein QMS-Lenkerhalter im Lieferumfang enthalten. Die Halterung ist schnell am Lenker angebracht und hält den leichten HAC1.2+ sicher in Position. Strom erhält der HAC1.2+, wie auch die ganzen Sensoren, über CR2450- und CR2032-Knopfzellen. In Zeiten von immer kleiner werdenden Akkus wäre dies vielleicht hier eine schönere Lösung gewesen, dennoch verspricht CicloSport beim HAC 1.2+ Laufzeiten zwischen acht und zehn Monaten.

Alles in allem ist der HAC 1.2+ ein toller Trainingspartner mit Richtungsweisung das Smartphone, welche aber gut funktioniert.

Mio Cyclo Discover Connect

Das Mio Cyclo Discover Connect ist im Sommer 2021 auf den Markt gekommen. Im Lieferumfang sind neben dem Gerät selbst ein USB-Kabel, eine Anleitung und ein kleiner Halter für den Radlenker enthalten. Dieser lässt sich schnell mit den beigefügten Kabelbindern fix am Lenker montieren und hält das Gerät immer in Position, selbst bei einer ruppigen Abfahrt. Optional ist noch ein Aero-Halter für das Cyclo Discover Connect erhältlich.

Das Gerät wirkt ordentlich verarbeitet und hochwertig. Leider hatte jedoch unser Testgerät einen kleinen Pixelfehler, und der beigefügte Aero-Halter weißt ein paar scharfe Kanten auf. Auch sind in deutscher Sprache vereinzelt Rechtschreibfehler zu finden.

Die Bedienung des Gerätes ist einfach und so ist das Navi nach dem Start schnell eingerichtet. Dabei reagiert das 3,5 Zoll große Touch-Display sehr gut. Über den großen, schwarzen Knopf gelangt man wieder zurück ins Hauptmenü. Hier kann eine Tour über verschiedene Portale wie Strava kabellos geladen werden, aber auch das Aufspielen eines geladenen Tracks mittels USB ist möglich. Er kann schnell über den MioShare geladen werden. Auch über die gleichnamige App können Tracks erstellt, übertragen oder angesehen werden.

Die Navigation funktioniert sehr gut, und bei Verlassen einer importierten Route findet das Cyclo Discover Connect sehr schnell eine Alternative. Zudem wird der Fahrer durch ein gut hörbares akustisches Signal auf Abbiegungen vorgewarnt.

Störend ist, dass das Display zum Spiegeln neigt und bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder nicht perfekt eingestelltem Winkel ein Ablesen der Anzeige erschwert wird. Während der Fahrt können neben der Karte auch andere Informationen der Tour, wie zum Beispiel das Höhenprofil angezeigt werden. Reagiert das Display zu Hause, also bei ausgeschalteter Navigation, noch sehr gut, reagiert es während der Navigation erstaunlich träge. Teilweise mussten wir unter der Fahrt drei Mal auf das Display drücken, bis es zur nächsten Anzeige blätterte, oder es dauerte mehrere Sekunden.

Alles in allem ist das Mio Cyclo Discover Connect ein solides Gerät mit ein paar durchaus nervigen Schwächen, jedoch mit guter Navigation. Preislich liegt das Navi im Mittelfeld, was vermutlich bedeutet, dass es das Gerät schwer haben wird, sich auf dem Markt zu behaupten. Hier gibt es bessere und günstigere Alternativen.

So haben wir getestet

Wir haben uns alle Fahrrad-Navis angesehen, die zur Zeit auf dem Markt sind und uns die 19 interessantesten Modelle für den Test besorgt. Zunächst haben wir uns die Navis selbst und den Lieferumfang angesehen. Ist das Gerät gut verarbeitet und spritzwassergeschützt? Ist alles enthalten, was zum Befestigen am Bike und zum Navigieren benötigt wird? Um es gleich vorwegzunehmen: Hier fiel uns kein Gerät negativ auf. Alle waren mit dem Nötigsten ausgestattet und gut verarbeitet.

Anschließend haben wir beurteilt, wie einfach die Montage am Bike ist und ob das Navi auch bei einer holprigen Abfahrt an Ort und Stelle oder gar am Lenker bleibt. Dazu sind wir mit einem Mountainbike einen verblockten Trail abgefahren und haben die Vorher- und Nachher-Position der Geräte am Lenker geprüft.

Fahrrad-Navigationsgerät Test: Dsc00746
Sieben unserer getesteten Fahrrad-Navis.

Am wichtigsten war uns jedoch, dass das Navi einfach zu bedienen ist, denn schließlich will man aufs Bike und die Tour starten und nicht ewig in der Bedienungsanleitung oder in Internetforen lesen, wie eine Tour erstellt und geladen werden kann. Daher haben wir uns genau angesehen, wie einfach die Routenplanung von zuhause oder unterwegs ist und wie bedienerfreundlich das Gerät während der Fahrt am Lenker ist.

Die wichtigsten Fragen

Was machen Fahrrad-Navis besser als Smartphone-Apps?

Fahrrad-Navigationsgeräte sind für Outdoorsportarten konzipiert. Sie besitzen daher Eigenschaften wie Stoßfestigkeit, Wasserdichtigkeit und besser ablesbare Displays und sind so für den Außeneinsatz perfekt geeignet. Auch lassen sich oft Rad-Sensoren mit dem Gerät koppeln.

Was kostet ein gutes Fahrrad-Navi?

Gute und günstige Modelle gehen ab etwas über 100 Euro los, können aber auch schnell mehrere hundert Euro kosten. Wirklich empfehlenswerte Geräte liegen bei etwa 200 Euro.

Fahrradnavi oder GPS-Fahrradcomputer – wo ist der Unterschied?

Mit vollwertigen Navis lassen sich Touren direkt am Gerät planen. Bei GPS-Radcomputer hingegen muss eine vorab am PC oder Handy erstellte Route aufgespielt werden.

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