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Das beste Fieber­thermometer

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Fieber­thermometer Test: Kontaktlos Fiebermessen
Doreen Menz

Doreen Menz

testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Wir haben 25 Fieberthermometer getestet. Die besten für Kinder sind das Braun ThermoScan 7 und das NUK Flash Baby Infrarot-Thermometer. Das Ohrthermometer von Braun ist zwar nicht ganz billig, überzeugt aber durch hohe Messgenauigkeit und einfache Handhabung – und darauf kommt es an, wenn man Kindern Fieber messen will. Das Stirnthermometer von NUK misst ebenso genau, kann aber zusätzlich auch Objekt- und Raumtemperatur messen.

Update 13. März 2020

Aufgrund der hohen Nachfrage wegen der Corona-Krise sind aktuell viele kontaktlose Fieberthermometer ausverkauft. Unser Tipp: Herkömmliche digitale Kontaktfieberthermometer sind noch eher erhältlich. Sie messen präziser und weniger fehleranfällig als Stirn- und Ohrthermometer und können mit Seife oder Desinfektionsmittel gut gereinigt werden. Wenn Ihnen das nicht sicher genug ist, legen Sie sich für jedes Familienmitglied ein eigenes zu. Günstige Modelle bekommt man schon ab 3 Euro und auch die messen zuverlässig und genau.

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25. Oktober 2019

Wir haben fünf weitere Fieberthermometer getestet – eine neue Empfehlung war allerdings nicht dabei. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor aktuell.

22. August 2018

Wir haben unsere beiden separaten Tests zu Ohr- und Stirnthermometern zu diesem Test zusammengelegt.

4. Mai 2018

Wir haben sechs weitere Fieberthermometer für die Ohrmessung getestet und den Artikel aktualisiert. Unsere Empfehlung bleibt das Braun Thermo Scan 7.

Wer Kinder hat, braucht ein zuverlässiges Fieberthermometer, denn Kinder werden nun mal oft krank. Doch die Auswahl fällt den meisten Eltern schwer, schließlich gibt es Thermometer in den verschiedensten Ausführungen: analog oder digital, Kontakt oder Infrarot, für die Messung an Stirn, Ohr oder Schläfe, berührungsfrei oder nicht. Wir sagen Ihnen, was Sie wissen müssen.

Wir haben insgesamt 25 Fieberthermometer für Sie getestet, davon sind aktuell noch 16 lieferbar. Davon können neun Thermometer sowohl im Ohr wie auch an der Stirn messen, zehn nur an der Stirn und drei nur im Ohr. Außerdem haben wir drei normale Kontaktfieberthermometer getestet. Viele Thermometer können zusätzlich die Oberflächentemperatur von Objekten und Flüssigkeiten messen, einige außerdem auch die Raumtemperatur.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

NUK Baby Thermometer Flash

Test Fieberthermometer: NUK Baby Thermometer Flash
Ein kleines und sehr vielseitiges Stirnthermometer – nicht nur für Babys geeignet.

Keine Preise gefunden.

Das NUK Flash ist für uns das beste Thermometer, weil es nicht nur schnell, unkompliziert und zuverlässig Fieber misst sondern auf Wunsch auch noch die Raumtemperatur im Auge behält. Zusätzlich kann man die Temperatur von Milch oder Brei damit messen. Außerdem war es das kleinste und handlichste Thermometer im Test. All das bekommt man beim NUK zu einem sehr guten Preis.

Altersabhängig

Braun ThermoScan 7

Test Fieber­thermometer: Braun ThermoScan 7
Misst sehr präzise, einfach zu handhaben und dank altersabhängiger Messung für die ganze Familie verwendbar.

von 3154 Lesern gekauft

Das Braun ThermoScan 7 misst schnell, sicher und ist einfach in der Handhabung. Dank der altersabhängigen Messung kann man schnell und unkompliziert ablesen, ob die gemessene Temperatur im grünen, gelben oder roten Fieberbereich liegt. Altersabhängig messen kann das Nokia Thermo zwar auch, doch es ist wesentlich teurer. Die beiden Modelle von Braun sind jedoch die einzigen, die ausschließlich im Ohr messen.

Für Technikfreaks

Withings Thermo

Fieber­thermometer Test: 51akh156f7l. Ac Sl1500
Das Thermometer misst zuverlässig die Stirntemperatur, ist aber nicht ganz billig und braucht einen technikliebenden Benutzer – für andere ist es zu aufwendig zu bedienen.

Keine Preise gefunden.

Wenn Sie nicht nur ein Fieberthermometer, sondern auch ein schönes Gadget haben wollen, ist das Withings Thermo eine gute Wahl – sofern Sie bereit sind, so viel Geld für ein Fieberthermeter auszugeben. Das smarte Geräte speichert alle Messergebnisse für jedes Familienmitglied automatisch in eine App auf dem Smartphonee, so hat man sie immer dabei, zum Beispiel wenn man zum Arzt geht. Bei Kindern wird die Fieberschwelle altersabhängig angezeigt.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAltersabhängigFür Technikfreaks
ModellNUK Baby Thermometer FlashBraun ThermoScan 7Withings ThermoBraun ThermoScan 5Braun ThermoScan 3Sanitas SFT 65Wick StirnthermometerEcomed TM-65EMedisana FTN FieberthermometerBraun No-TouchNewgen Medicals IRT-40Beurer FT90Reer SkinTemp 3in1Reer 9840Domotherm RapidAdoric Thermometer
Test Fieberthermometer: NUK Baby Thermometer FlashTest Fieber­thermometer: Braun ThermoScan 7Fieber­thermometer Test: 51akh156f7l. Ac Sl1500Test Fieber­thermometer: Braun ThermoScan 5Test besten Fieberthermometer: Braun ThermoScan 3Test Fieberthermometer: Sanitas SFT 65Test Stirnthermometer: Wick StirnthermometerTest Fieberthermometer: Ecomed TM-65ETest Fieberthermometer: Medisana FTN FieberthermometerTest Fieberthermometer: Braun No-TouchTest Fieberthermometer: Newgen Medicals IRT-40Test Fieberthermometer: Beurer FT90Test Fieberthermometer: Reer SkinTemp 3in1Test Fieberthermometer: reer 9840Test Fieber­thermometer: Domotherm RapidTest Fieber­thermometer: Adoric Thermometer
Pro
  • Ohne Berührung
  • Einfache Messung
  • Viele Funktionen
  • Sehr genaue Messung
  • Wertig
  • Altersabhängige Temperaturanzeige
  • Vorgewärmte Messspitze
  • Sehr gute Messergebnisse
  • Wertig
  • Optisch ein Hingucker
  • Für Technik-Fans das richtige
  • Misst sehr genau
  • Wertig
  • Vorgewärmte Messspitze
  • Sehr gute Messergebisse
  • Wertig
  • Gute Messergebnisse
  • Wertig
  • Stirn-, Ohr- und Objektmessung möglich
  • Sehr einfache Messung
  • Gute Messergebnisse
  • Kontaktlos
  • Sehr gute Stirnmessung
  • Nachtmodus möglich
  • Nimmt Referenzwerte als Vergleich
  • Sehr genaue Stirnmessung
  • Lichtpunkt zeigt an wo gemessen wird
  • Genaue Stirnmessung
  • Messung geht in Ordnung
  • Sehr klein und handlich
  • Günstig
  • Kompakt
  • Einfache Handhabung
  • Wertig
  • Schnell
  • Günstig
  • Kompakt
  • Einfache Handhabung
  • Wertig
  • Schnell
  • Günstig
  • Einfache Handhabung
  • Kompakt
Contra
  • Batteriefach ist schwer zu öffnen
  • Manchmal nicht sehr intuitiv
  • Schutzkappen müssen verwendet werden, das produziert Müll
  • Nur sinnvoll mit Thermo-App
  • Viel Technik nötig für einfaches Fiebermessen
  • Schutzkappen müssen verwendet werden, das produziert Müll
  • Nur die letzte Messung wird gespeichert
  • Keine Altersabhängige Messung möglich
  • Alle Messungen nur befriedigend
  • Bedienung wenig intuitiv
  • Ton kann nicht abgestellt werden
  • Ohne weitere Extras
  • Objektmessung ging völlig daneben
  • Messung etwas schwierig, da Piepton nicht ausgeht
  • Messungen schwanken sehr
  • Nur Stirnmessung möglich
  • Unhandliches Design
  • Wirkt sehr billig
  • Gebrauchsanweisung ist nötig
  • Messung dauert vergleichsweise lange
  • Umständliche Handhabung
  • Schwer verständliche Bedienungsanleitung
  • Kein beleuchtetes Display
  • Keine Zusatzfunktionen
  • Keine Zusatzfunktionen
  • Riecht anfangs nach Chemie
  • Keine Zusatzfunktionen
Bester Preis

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Stirn- oder Ohrmessung: Was ist besser?

Noch vor wenigen Jahren hatte man bei der Wahl eines Fieberthermometers keine große Auswahl. Jeder hatte ein einfaches Quecksilberthermometer aus Glas zuhause.

Heute sind sie so gut wie ausgestorben. Das hat mehrere Gründe: Zum Einen ist das Ablesen der Temperatur auf einem analogen Thermometer nicht ganz einfach, zum anderen ist Glas im Umgang mit kleinen Kindern nicht ungefährlich, vor allem wenn es eine hochgiftige Substanz wie Quecksilber enthält. In der EU ist der Verkauf von Messgeräten mit Quecksilberfüllung daher seit 2009 verboten.

Fieber­thermometer Test: Digitales Fieberthermometer
Digitale Kontakt-Fieberthermometer messen präzise und fehlerfrei – und kosten nicht viel.

Klassische analoge Fieberthermometer aus Glas gibt es trotzdem auch heute noch zu kaufen, sie enthalten aber eine andere Messflüssigkeit.

Bei digitalen Fieberthermometern wird die Temperatur über einen Sensor erfasst, der sich in der Spitze des Thermometers befindet. Die Leitfähigkeit im Sensor verändert sich, sobald sich die Temperatur ändert. Diese Veränderung wird auf dem Display als Temperaturwert angezeigt.

Diese sogenannten Kontakt-Thermometer messen sehr genau und man bekommt sie schon für ein paar Euro im Drogeriemarkt oder online. Mehr als 10 Euro muss man dafür nicht ausgeben.

Digitale Thermometer sind zwar genauer, brauchen aber länger

Doch die meisten Kinder lassen sich ab einem gewissen Alter nur unter größtem Protest oder gar nicht rektal messen. Und auch Babys will man nicht ständig erst umständlich ausziehen, wenn man mal eben wissen will, ob beim Steppke schon wieder eine Erkältung im Anmarsch ist.

Vor allem aber dauert die Messung mit analogen und digitalen Kontakt-Fieberthermometern relativ lange. Und selbst ein bis zwei Minuten Stillhalten kann für Kind und Eltern beim Fiebermessen ein Kraftakt sein.

Gerade für Kinder sind Infrarot-Fieberthermometer daher ein echter Segen. Sie messen die Körpertemperatur innerhalb von Sekunden und provozieren kein Geschrei – genau das, was Eltern wollen.

Infrarot-Fieberthermometer

Infrarot-Fieberthermometer messen die vom Körper abgestrahlte Infrarotstrahlung. Sie wird durch eine Linse auf den Sensor des Thermometers übertragen und in einen Temperaturwert umgerechnet, der auf dem Display erscheint.

Fieber­thermometer Test: Nuk Fieberthermometer
Kontaktloses Fiebermessen ist weniger genau, aber vor allem für die schnelle Messung bei Kindern ein Segen.

Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Kontakt-Thermometern liegt darin, dass bereits nach wenigen Sekunden ein Messergebnis feststeht und Kinder nicht lange mit dem Fiebermessen behelligt werden müssen.

Infrarot-Thermometer messen inzwischen ebenfalls sehr genau

Inzwischen können Infrarot-Thermometer prinzipiell ähnlich genau wie analoge oder digitale Kontakt-Fieberthermometer messen. Grundsätzlich ist die Messung im Po aber immer noch am zuverlässigsten, weil hier eben im Körperinneren gemessen wird. So kommt man nicht nur der Körperkerntemperatur am nächsten, hier kann der Messwert auch am wenigsten durch Störeinflüsse verfälscht werden.

Mit einem Infrarot-Thermometer misst man dagegen entweder an der Stirn oder im Ohr. Während die rektale Messung also sehr präzise die Körpertemperatur wiedergibt, kann die Temperatur der Stirn oder auch im Ohr falsche Ergebnisse liefern, etwa wenn man gerade aus der Kälte kommt oder sich das Kind unter der Bettdecke vergraben hatte.

Wenn das Kind hohes Fieber hat und man es wirklich ganz genau wissen will, gibt es zur rektale Messung im Po mit einem Kontakt-Fieberthermometer daher immer noch keine Alternative. Daher sollte jeder auch ein einfaches, digitales Thermometer für die rektale Fiebermessung im Haus haben.

Doch in vielen Fällen reicht die Ohr- oder Stirnmessung mit einem Infrarot-Thermometer erstmal völlig aus. Schließlich will man oft einfach nur feststellen, ob das Kind Fieber hat oder ob sich die Temperatur verändert hat. Dazu muss man sein Kind nicht immer mit der rektalen Messung quälen.

Bei den Infrarot-Thermometern gibt es zwei verschiedene Messmethoden: an der Stirn oder im Ohr. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Unterschiedliche Fieberschwellen

Beachten muss man natürlich, dass an allen Messstellen, egal ob Stirn, Ohr, Mund, Achsel oder Po, unterschiedliche Temperaturen gemessen werden. Entsprechend ist auch die Fieberschwelle je nach Körperstelle eine andere. Wird rektal gemessen, spricht man ab einer Temperatur von 38,0°C von Fieber. Im Ohr liegt die Schwelle bei 37,7°C, unter der Achsel und im Mund bei 37,2°C und an der Stirn bei 37,4°C.

An unterschiedlichen Körperstellen erhält man unterschiedliche Messwerte

Die gute Nachricht: Die unterschiedlichen Temperaturen müssen Sie sich nicht merken. Die meisten Infrarotthermometer für die Messung an der Stirn oder im Ohr zeigen an, ob Fieber gemessen wurde oder nicht. Die meisten benutzen dafür einen Farbcode: grün heißt »Alles in Ordnung«, orange »erhöhte Temperatur« und rot »Fieber«. Bei manchen Thermometern kann man auch das Alter des Patienten angeben, dann werden die Fieberschwellen entsprechend angepasst.

Die Fieberschwelle liegt bei Babys mit 38,5°C etwas höher als bei Erwachsenen. Hat Ihr Baby Fieber, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen!

Aber aufgepasst: Bei Babys und Kleinkindern liegt die Fieberschwelle höher als bei Erwachsenen! Babys haben eine normale Körpertemperatur zwischen 36,5°C und 37,5°C. Zwischen 37,6°C bis 38,5°C bedeuten erhöhte Temperatur und ab 38,5°C spricht man beim Baby von Fieber. Vor allem bei Neugeborenen und wenige Monate alten Babys sollten Sie ab einer Tempertaur von 38,5°C auf jeden Fall den Arzt aufsuchen, denn Fieber kann für Babys schnell gefährlich werden. Wenn Sie unsicher sind, gilt gerade bei Babys: Lieber einmal öfter zum Arzt!

Ohrmessung

In Kinderarztpraxen wird seit längerem ab einem Alter von zwei Jahren das Fieber nur noch im Ohr gemessen. Zum einen, weil es schnell geht und für alle Beteiligten am unkompliziertesten ist, zum anderen, weil die Messgenauigkeit heutzutage den herkömmlichen Thermometern kaum mehr nachsteht.

Bei der Messung im Ohr ist es allerdings wichtig, dass man immer beide Ohren misst und den höheren Wert nimmt, denn der ist ausschlaggebend.

Fieber­thermometer Test: Ohr Thermometer
Korrektes Fiebermessen im Ohr erfordert etwas Übung.

Ganz einfach ist die Ohrmessung allerdings nicht. Man muss mit dem Sensor genau auf das Trommelfell zielen. Dafür muss das Ohr erst in die richtige Position gezogen werden, um den gebogenen Hörkanal zu strecken. Bei Kleinkindern muss man dabei anders ziehen als bei älteren Kindern und Erwachsenen.

Trifft man nicht das Trommelfell sondern die Wand des Ohrkanals, wird eine rund 1 Grad zu niedrige Temperatur angezeigt. Auch viel Ohrschmalz kann das Messergebnis verfälschen. Und bei Mittelohrentzündung sollte man gar keine Ohrmessung durchführen.

Vor allem aber weckt man ein schlafendes Kind mit einer Ohrmessung mit ziemlicher Sicherheit auf.

Hinzu kommt die Hygiene: durch den Kontakt mit Haut und Ohrschmalz können Krankheitserreger übertragen werden. Bei einigen Ohrthermometern muss man daher für jede Messung eine Schutzkappe aufsetzen, die man anschließend entsorgt. Das ist umständlich und verursacht Kosten – und Müll.

Stirnmessung

Stirnthermometer sind noch nicht so etabliert wie Ohrthermometer, aber auf dem Vormarsch. Der Grund: Kinder und Babys empfinden die Messung im Ohr meist nicht als besonders angenehm – mit dem Stirnthermometer fährt man einfach die Stirn entlang und hat in Sekunden ein Ergebnis.

Manche Thermometer funktionieren sogar kontaktlos, sodass selbst dem schlafenden Kind problemlos Fieber gemessen werden kann. Nicht zu vergessen ist die Hygiene. Denn beim kontaktlosen Messen können über das Thermometer auch keine Krankheitserreger übertragen werden.

Fieber­thermometer Test: Nuk Fieberthermometer 2
An der Stirn kann man je nach Modell kontaktlos oder mit Auflegen messen.

Um schnell mal eben zu prüfen, ob das Kind Fieber hat oder sich die Temperatur geändert hat, ist die Stirnmessung daher aus unserer Sicht am sinnvollsten – wohlgemerkt aber nur als Ergänzung zur genauen rektalen Kontrollmessung mit einem Kontakt-Thermometer. Doch die ist bei der Ohrmessung ebenfalls nötig.

Allerdings ist bei der Stirnmessung die Fehleranfälligkeit am größten. Lag das Kind mit der Stirn auf dem Kissen oder direkt unter eine Lampe, zeigt das Thermometer eine viel zu hohe Temperatur an.

Wenn Ihnen die gemessenen Werte merkwürdig vorkommen, also bitte erstmal nicht erschrecken, sondern die Messung ein paar Minuten später wiederholen – oder gleich mit dem Kontaktthermometer rektal nachmessen.

Mittlerweile gibt es auch Kombigeräte, mit denen sowohl Stirn-, als auch Ohrmessungen möglich sind. Doch abwechselnd mal das Ohr, mal die Stirn zu messen, ist wenig sinnvoll, denn es werden jedes Mal leicht unterschiedliche Messwerte herauskommen. Das verwirrt mehr als weiterzuhelfen.

So haben wir getestet

Wir haben uns im Test nicht nur auf die neuesten und teuersten Produkte konzentriert, sondern auch günstigere und ältere Modelle berücksichtigt. Alle Fieberthermometer wurden auf Messgenauigkeit, Handhabung und Funktionalität geprüft. Außerdem spielte auch die Messgenauigkeit bei Oberflächen- und Raumtemperatur eine Rolle.

In mehreren Durchgängen wurden Stirn-, Ohr- und Objektmessungen durchgeführt – soweit die einzelnen Geräte dies konnten – wobei wir für diesen Test besonders auf die Genauigkeit der Ohr- und Stirnmessung Wert gelegt haben. In jedem Durchgang wurden jeweils drei Messungen durchgeführt und daraus der durchschnittliche Messwert und die maximale Temperaturabweichung berechnet.

Flüssigkeitsmessung nicht zufriedenstellend

Bei der Messung der Temperatur von Flüssigkeiten haben wir mit einem hochpräzisen Kontakt-Thermometer einen Referenzwert gemessen und die Abweichung zum Messergebnis ermittelt. Interessant: Bei der Messung der Temperatur von Flüssigkeiten haben alle Thermometer, die dazu in der Lage waren, kein besonders gutes Ergebnis erzielt. Die Abweichungen lagen mindestens zwei Grad unter dem gemessenen Referenzwert, teilweise sogar um mehr als fünf Grad niedriger.

Testsieger: NUK Baby Thermometer Flash

Das NUK Baby Thermometer Flash hat uns von allen getesteten Fieberthermometern unter dem Strich am meisten überzeugt. Doch die Unterschiede sind nicht groß: Auch andere Thermometer messen gut und zuverlässig (siehe Alternativen).

Testsieger

NUK Baby Thermometer Flash

Test Fieberthermometer: NUK Baby Thermometer Flash
Ein kleines und sehr vielseitiges Stirnthermometer – nicht nur für Babys geeignet.

Keine Preise gefunden.

Das Stirnthermometer von NUK hat aber leicht die Nase vorn, weil es nicht nur sehr genau misst, sondern für uns genau die richtige Mischung aus Funktionsfülle und einfacher Bedienung mitbringt.

Berührungsloses Messen klappt gut

Gemessen wird ohne Berührung mit einem geringen Abstand zur Stirn an einem Punkt. Am besten misst man in der Mitte der Stirn, kurz über den Augenbrauen.

Die Handhabung ist sehr einfach. Es gibt lediglich zwei Knöpfe: Einen zum Anschalten und einen für die Messung. Das Thermometer wird an die Stirn gehalten und der SCAN-Knopf kurz gedrückt. Nach 5 bis 7 Sekunden ertönen zwei kurze Piepstöne, die anzeigen, dass die Messung abgeschlossen ist.

In unserem Test wurde die Temperatur allerdings auch immer schon kurz nach dem Betätigen der Scan-Taste richtig angezeigt, so dass man sich das Warten eigentlich sparen kann.

Bei schlafenden Kindern ist es natürlich nicht besonders vorteilhaft, wenn das Gerät nach dem Messen piepst, schließlich will man das Kind nicht wecken. Doch das Piepsen ist sehr leise – außerdem kann man es abschalten. Jedenfalls, wenn man mal weiß, wie es geht.

Denn die nur zwei Bedienknöpfe sind gleichzeitig der einzige Nachteil dieses Thermometers: Der Wechsel von Einstellungen ist nicht gerade intuitiv, dafür sollte man die Gebrauchsanweisung zur Hand haben. Die ist allerdings sehr verständlich geschrieben und auch auf Deutsch vorhanden. Hat man es einmal gelesen, fällt die Bedienung beim nächsten Mal nicht mehr schwer.

Will man wissen, welche Temperatur das Kind bei der letzten Messung hatte, drückt man einfach die Ein/Aus-Taste. Durch wiederholtes Drücken können die letzten 25 Messwerte angezeigt werden – einfacher geht’s nicht.

Einfache Bedienung und viele Funktionen

Ist der Stirnmess-Modus eingestellt, erscheint die jeweils letzte Messung über der aktuell gemessenen Temperatur und man hat sofort einen Vergleich.

Nach einer Minute schaltet das Thermometer automatisch auf die Anzeige der Raumtemperatur um. So kann man sich ein eigenes Thermometer für die Raumtemperatur sparen. Ganz ausgeschaltet wird das Thermometer bei Bedarf durch langes Drücken des Ein/Aus-Schalters.

Bei unseren Test-Messungen hat das NUK die Temperatur sehr genau ermittelt. Zwischen den Messwerten lag höchstens eine Differenz von 0,1 Grad. Damit zählte es zu den genauesten Thermometern im Test.

Wird eine Temperatur von über 37,5 Grad gemessen, ertönen ein langer und drei kurze aufeinanderfolgende Pieptöne, die erhöhte Temperatur oder Fieber anzeigen.

Weitere Funktionen

Eine Funktion für die Ohrmessung hat das NUK Thermometer nicht. Doch wir finden, wer beim Messen der Stirntemperatur so genau ist, braucht das auch nicht.

Zur Messung von Oberflächentemperaturen wie zum Beispiel Babynahrung oder Milch muss in einen anderen Modus geschalten werden. Dafür muss man die Ein/Aus-Taste gedrückt halten und einmal die SCAN-Taste drücken. Es erscheint das entsprechende Symbol für die Oberflächenmessung. Mit der selben Aktion wechselt man wieder zurück in den Stirnmodus.

Getestet haben wir die Messgenauigkeit anhand von heißem Wasser. Der Referenzwert wurde mit einem präzisen Kontakt-Thermometer ermittelt.

Beim NUK lag die Abweichung im Schnitt 2,2°C zu niedrig. Alle anderen getesteten Stirnthermometer, die Oberflächentemperaturen messen konnten, hatten bei diesem Test wesentlich größere Probleme, die Abweichungen vom Referenzwert lagen teilweise mehr als fünf Grad zu niedrig.

Das ist erstaunlich, denn bei der Körpertemperatur liegt die Messgenauigkeit im Bereich von Zehntel-Grad. Andererseits ist es auch für Babynahrung unerheblich, ob sie zwei Grad wärmer oder kälter ist. Bei mehr als 5 Grad Abweichung wird es aber problematisch. Diese Thermometer wollten wir nicht empfehlen.

Was sind die Nachteile?

Der größte Nachteil des NUK Stirnthermometers ist, dass man zum Verändern von Voreinstellungen das kleine Handbuch befragen muss. Das Messen und Nachsehen der letzten Messwerte geht dafür aber umso einfacher.

Das Batteriefach ist nur zu öffnen, wenn man mit Hilfe einer Büroklammer die Entriegelung entsperrt. Auch das muss man erstmal wissen, wir haben uns im Test zunächst fast die Finger gebrochen. Doch ein gut verschlossenes Batteriefach ist bei einem Gerät, das man in der Nähe von Babys verwendet letztlich eine gute Sache, denn die kriegen es garantiert nicht auf.

Eingesetzt wird allerdings eine Knopfbatterie (CR2032). Eine AA-Batterie wäre uns lieber gewesen, denn die würde länger halten. Aber dafür ist das Thermometer auch besonders klein und handlich und auch mit der Knopfbatterie gibt der Hersteller eine Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren an.

NUK Flash im Testspiegel

Leider liegen momentan keine Testberichte zum NUK Flash vor. Sobald welche erscheinen, werden wir diese hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Wir glauben, dass die meisten mit dem NUK Flash zufrieden sein werden, aber es gibt auch noch einige andere Modelle auf dem Markt, die ebenfalls gut sind und andere Schwerpunkte setzen, die für manche vielleicht interessanter sind.

Altersabhängig

Braun ThermoScan 7

Test Fieber­thermometer: Braun ThermoScan 7
Misst sehr präzise, einfach zu handhaben und dank altersabhängiger Messung für die ganze Familie verwendbar.

von 3154 Lesern gekauft

Das Braun ThermoScan 7 ist einfach und selbsterklärend in der Handhabung. Mit diesem Thermometer ist allerdings lediglich eine Ohrmessung möglich. Doch eines hat uns besonders gut gefallen – die altersabhängig Messung.

Die Beurteilung, ob ein Kind Fieber hat oder nicht, ist nämlich vom Alter abhängig. Eine Temperatur, die bei einem dreijährigen Kind nur erhöht ist, kann bei einem vier Wochen alten Baby bereits Fieber bedeuten.

Das ThermoScan 7 verfügt über eine Taste, mit der man zwischen drei Altersgruppen wählen kann: 0-3 Monate, 3-36 Monate und 36+ Monate.

Aber auch sonst gefälllt uns das ThermoScan 7: Um das Trommelfell nicht zu verletzen, ist der Thermometer-Messkopf so geformt, dass er nicht zu weit in den Gehörgang eingeführt werden kann. Außerdem wird die Messspitze vorgewärmt, wodurch ungenaue Messungen vermieden werden.

Weil über die Ohrmessung Krankheitskeime übertragen werden können, benötigt man für die Messung mit dem ThermoScan 7 allerdings Schutzkappen. Einundzwanzig sind im Lieferumfang enthalten, weitere Schutzkappen kann man für wenig Geld nachkaufen. Ein 100er-Pack kostet 10,50 Euro. Die Schutzkappen und das Thermometer passen in die mitgelieferte Aufbewahrungsbox, so hat man alles gut und sicher verstaut.

Für Technikfreaks

Withings Thermo

Fieber­thermometer Test: 51akh156f7l. Ac Sl1500
Das Thermometer misst zuverlässig die Stirntemperatur, ist aber nicht ganz billig und braucht einen technikliebenden Benutzer – für andere ist es zu aufwendig zu bedienen.

Keine Preise gefunden.

Das Withings Thermo ist genau das Richtige für echte Gadget-Freunde. Damit misst man Fieber so cool wie Dr. Leonard »Pille« McCoy mit dem Tricorder auf Raumschiff Enterprise.

Das schicke weiße Gerät kommt ganz ohne LC-Display aus. Stattdessen werden die nötigen Infos über versteckte LEDs angezeigt, die man in der Realität wesentlich besser erkennt als auf unseren Fotos.

Das Withings Thermo misst ebenso zuverlässig und berührungslos wie unser Favorit die Stirntemperatur. Auch bei ihm betrug die maximale Abweichung zwischen Messwerten 0,1 Grad. Mit einem Vibrieren gibt es zu erkennen, dass die Messung beendet ist und zeigt den Messwert über LEDs an.

Wirklich Sinn macht das Withings Thermo aber erst, wenn man es mit der Thermo-App fürs Smarpthone verbindet, die es sowohl fürs iPhone als auch für Android-Handys gibt.

Für die Einrichtung muss man sich registrieren und das Thermo mit dem hauseigenen WLAN verbinden. Die App führt einen Schritt für Schritt mit klaren Anweisungen zum Ziel.

Über die App kann man anschließend beliebig viele Nutzerprofile anlegen und verwalten. Nach einer Messung werden auf dem Nokia Thermo anschließend die Namen der Familienmitglieder angezeigt. So kann man die Messung mit ein paar Wischern und einem Klick auf dem Thermometer dem richtigen »Patienten« zuweisen.

Auf der App werden die Fiebermesswerte anschließend übersichtlich gespeichert. Hier kann man auch Notizen hinzufügen, aus einer Liste Symptome auswählen und Medikamentengaben notieren. So hat man alle wichtigen Daten immer zur Hand, was vor allem beim Arztbesucht praktisch sein kann.

Außerdem kann die App mit anderen Apps auf dem Smartphone synchronisiert werden. Beispielsweise können die Daten vom Nokia in Apples Health-App übertragen werden.

Wem das nach Technik-Overkill für so etwas einfaches wie Fiebermessen klingt, für den ist das Nokia Thermo sicher nichts. Tatsächlich ist das Thermo weniger flexibel als andere Thermometer, es kann weder Ohrmessungen durchführen noch die Temperatur von Flüssigkeiten messen.

Das Withings Thermo war mit knapp 100 Euro zudem das mit Abstand das teuerste Gerät im Test. Aber dafür ist es auch zweifellos das schickste und modernste Fieberthermometer, das man zur Zeit kaufen kann.

Außerdem getestet

Das Braun Thermoscan 5 ist ein gut verarbeitetes Gerät, das konstante Messwerte liefert und auch Objekt- bzw. Flüssigkeitsmessung gut und zuverlässig beherrscht. An sich ist es aber ein Ohrthermometer, für das man für jede neue Benutzung eine Einweg-Plastikkappe aufsetzen muss. Das ist zwar sehr hygienisch aber nicht sehr umweltfreundlich. Es liegt gut in der Hand, allerdings wird es von seinem großen Bruder geschlagen, da es genauso viel kostet und zusätzlich die altersabhängige Messung beherrscht.

Wer dagegen einfach nur Fiebermessen will und auf jegliche Extras gut verzichten kann, der sollte sich das ThermoScan 3 von Braun ansehen. Der Vor(vor)gänger unseres Favoriten ist um einiges günstiger als das ThermoScan 7 und erzielt in punkto Messgenauigkeit dieselben guten Ergebnisse. Allerdings kann das ThermoScan 3 auch keine altersabhängige Messung und es speichert nur die letzte Messung, anstatt der letzten neun beim ThermoScan 7. Wer die letzten Messergebnisse miteinander vergleichen will, sollte also lieber in unseren Testsieger investieren. Ansonsten ist das ThermoScan 3 eine gute, preiswerte Alternative. Aber auch bei ihm braucht man für jede Messung eine Schutzkappe.

Die Schutzkappen, die man für die ThermoScan-Fieberthermometer von Braun zwingend benutzen muss, kosten zwar nicht viel, produzieren aber Müll. Wer das nicht möchte, für den ist das Sanitas SFT 65 eine interessante, und noch dazu sehr preiswerte, Alternative. Neben dem günstigen Preis hat uns vor allem die einfache Handhabung mit der gut ablesbaren, grün-roten Farbcodierung, die auf Fieber hinweist, überzeugt. Damit eignet sich das Sanitas Multifunktions-Fieberthermometer auch für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen.

Aber das SFT 65 kann man nicht nur für die Fiebermessung nutzen, Oberflächentemperaturen anderer Art lassen sich dadurch ebenfalls erfassen – wie beispielsweise die von Babyfläschchen, Breigläschen und anderen Flüssigkeiten und Gegenständen.

Auf einigen Bewertungsportalen schneidet das Sanitas in Punkto Messgenauigkeit zwar nicht allzu gut ab, wir konnten beim Messen aber keine großen Temperaturschwankungen feststellen. Beim Test zu den Stirnthermometern hatten wir es ebenfalls dabei. Dort schnitt es nicht so gut ab, weil die Messergebnisse der Stirnmessung nicht so gut waren.

Wick Stirnthermometer

Test Stirnthermometer: Wick Stirnthermometer

Keine Preise gefunden.

Wer dagegen ein Fieberthermometer mit möglichst wenig Schnickschnack sucht, für den ist das Stirnthermometer von Wick eine gute Wahl: Es tut einfach und unkompliziert, was es soll – Fieber messen. In unserem Test hat es mit einer maximalen Abweichung von 0,2 Grad gut gemessen und ist kinderleicht zu bedienen. Auf dem Thermometer zeigen drei Bilder, wie es verwendet werden muss. Es gibt einen An/Aus-Knopf und einen Mess-Knopf, da kann man nichts falsches machen. Lesen der Anleitung ist hier nicht nötig.

Es kommt ohne jedes Extra aus, kann also auch keine Flüssigkeiten oder Oberflächentemperaturen messen, auch für die Ohrmessung ist es nicht geeignet. Es gibt auch keine Speicherplätze für vergangene Messungen. Die letzte Messung wird automatisch beim Einschalten des Gerätes für ein paar Sekunden angezeigt, verschwindet dann aber und kann manuell auch nicht mehr aufgerufen werden.

Die Temperaturen werden mit drei verschiedenen Farben hinterlegt: Grün für normale Temperatur, orange für erhöhte Temperatur und rot bei Fieber. Das Thermometer muss an der Stirn aufgesetzt und von einer Seite der Schläfe zur anderen geführt werden, bis ein Piepston erklingt. Es misst also nicht kontaktlos. Leider kann auch der Ton nicht abgestellt werden. Für alle, die ein möglichst einfach zu bedienendes Stirnthermometer suchen, ist das Stirnthermometer von Wick aber eine gute Alternative.

Ecomed TM-65E

Test Fieberthermometer: Ecomed TM-65E

Keine Preise gefunden.

Das Ecomed TM-65E gehörte zu den bedienerfreundlichsten Geräten im Test. Es ist ohne Anleitung problemlos verständlich und man kann zwischen Stirn- und Objektmodus wählen – für beides gibt es auch einen Nachtmodus, dann ist der Ton ausgeschalten. Es stehen außerdem 30 Speicherplätze zur Verfügung und es kann kontaktlos verwendet werden. Bei der Stirnmessung war die Abweichung mit 0,1 Grad sehr gering, bei der Objektmessung lag es mit mehr als 5 Grad Abweichung aber leider völlig daneben.

Medisana FTN Fieberthermometer

Test Fieberthermometer: Medisana FTN Fieberthermometer

Keine Preise gefunden.

Das Thermometer von Medisana war das einzige im Testfeld, dass die Temperaturanzeige an der Stirn als Referenzwert für Messungen in Mund, Achsel oder Po versteht. Das heißt, dass man sich vor der Messung entscheiden muss, welche Einstellung man haben möchte und das Gerät rechnet die gemessene Stirntemperatur auf eine der drei Stellen um. Eigentlich ganz praktisch, aber nicht so einfach einzustellen. Man misst an der Stirn so lange, bis der Piepton langsamer wird und gleichmäßig piept. Eigentlich weiß man aber gar nicht genau wann man aufhören muss zu messen, da das Thermometer ständig mehr oder weniger piept. Gemessen hat es aber an der Stirn sehr genau.

Vom Braun No-Touch waren wir enttäuscht. Es kann außer der Stirntemperatur keine weiteren Messungen vornehmen und leider schwanken hier die Messungen um bis zu 0,5 Grad. Das ist eindeutig zu viel. Schön ist allerdings, dass man durch einen Lichtpunkt angezeigt bekommt, wo man gerade misst und ob man zu viel Abstand hält. Aber das hilft alles nicht, wenn die Messwerte derart erratisch sind.

Newgen Medicals IRT-40

Test Fieberthermometer: Newgen Medicals IRT-40

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Das Newgen Medicals IRT-40 misst, wie fast alle Geräte im Test, an der Stirn sehr genau, bei Flüssigkeiten aber leider nicht. Hinzu kommt, dass es optisch eher einer Pistole als einem Fieberthermometer gleicht und es damit etwas einschüchternd wirkt. Es ist dadurch auch sehr groß und unhandlich. Die Verarbeitung wirkt sehr billig und das Batteriefach öffnet sich schnell unbeabsichtigt. Da gibt es für diesen Preis bessere.

Beurer FT90

Test Fieberthermometer: Beurer FT90

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Beim Beurer FT90 muss man anfangs auf jeden Fall die Gebrauchsanweisung zu Rate ziehen, kommt dann aber gut zurecht. Die Messung an der Stirn ist mit 0,2 Grad Abweichung noch in Ordnung, aber leider dauert es recht lange, bis ein Messergebnis angezeigt wird. Das können andere Geräte wesentlich schneller.

Das Reer SkinTemp 3in1 Infrarot-Fieberthermometer ist zwar sehr klein und eignet sich damit gut für unterwegs, aber in der Handhabung hat es uns nicht überzeugt. Die Bedienungsanleitung ist schwer verständlich und das Display nicht beleuchtet, was ein nächtliches Messen erschwert. Am störendsten aber fanden wir, dass man jedes Mal das Batteriefach öffnen muss, wenn man Einstellungen vornehmen oder sich die letzten Messergebnisse ansehen möchte – sehr unpraktisch.

SVMUU IT-121

Test Fieber­thermometer: SVMUU IT-121

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Auch das IT-121 von SVMUU konnte nicht so wirklich begeistern. Bei diesem Gerät gibt es ebenfalls das Problem, dass sich die Sensorkappe nicht gut abnehmen lässt, hier kommt auch noch hinzu, dass das Fieberthermometer sehr laut und unangenehm piepst. Hier hilft nur, den Ton ganz abzuschalten. Die Messwerte waren aber auch hier sowohl bei Stirn- und Ohrmessung konstant. So richtig angenehm ist die Menüführung aber nicht und deshalb macht das Gerät insgesamt einen eher minderwertigen Eindruck.

Reer 9840

Test Fieberthermometer: reer 9840

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Das Reer 9840 kann ordentlich punkten: Preis, Schnelligkeit, Handhabung und Verarbeitung stimmen – ein kleines, feines Thermometer für wenig Anspruch bei der Fiebermessung. Da die Messgenauigkeit bei Ohrenthermometern aber genauer ist, vergeben wir hier keine Empfehlung. Für den kleinen Geldbeutel und ein kurzes Feedback ist das Thermometer aber nicht schlecht.

Domotherm Rapid

Test Fieber­thermometer: Domotherm Rapid

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Das Thermometer Rapid von Domotherm macht einen wertigen Eindruck und die Bedienung könnte nicht einfacher sein: Es gibt ja nur einen Knopf! Die jeweils letzte Messung wird gespeichert und kurz vor der erneuten Messung angezeigt. Eine Messung dauert etwa eine halbe Minute, die Messwerte sind relativ konstant. Abweichungen belaufen sich auf 0,2 Grad.

Adoric Thermometer

Test Fieber­thermometer: Adoric Thermometer

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Das Thermometer von Adoric hat einen großen Negativpunkt: Es stinkt sehr penetrant nach Chemie. Auch nach eiigen Tagen an der Luft und nachdem man es ein paarmal abgewaschen hat, riecht man den Chemie-Geruch noch, wenn man das Thermometer an die Nase hält. Sowas möchte man seinem Kind bestimmt nicht in den Mund stecken. Es ist sehr biegsam und weich, hat einen schönen Knopf und misst relativ konstant. Auch Flüssigkeiten kann man damit gut messen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es sehr schnelle Messungen macht. Allerdings werden wir ein Gerät, das so einen Geruch hat, nicht empfehlen, mag es noch so billig sein!

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