Das beste Gaming-Laptop

Asus ROG Zephyrus GX501

Das beste Gaming-Notebook ist das Asus ROG Zephyrus GX501. Es stellt alle aktuellen Spiele in maximalen Details flüssig dar und hat sogar noch genug Power für einen externen 4K-Monitor. Zudem ist es extrem flach und kompakt und mit einem schnellen Bildschirm ausgestattet.

Update 20. Oktober 2017

Wir haben einen neuen Favoriten: Das Asus ROG Zephyrus GX501 ist unser neues bestes Gaming-Laptop.

Wer professionelles Gaming zum Hobby hat, der kommt um ein extra Gaming-Laptop nicht herum. Vor allem was die Grafik anbelangt sind normale Laptops nicht in der Lage, die aktuellsten Spiele in höchster Auflösung ruckelfrei und flüssig wiederzugeben. Die Hersteller wissen das und haben ihr Sortiment dementsprechend ausgebaut. Entsprechend viele Gaming-Laptops gibt es mittlerweile auf dem Markt.

Wir haben uns acht aktuelle Modelle angesehen. Bei den Preisen wird dem ein oder anderen der Atem stocken – zwischen gut 2.000 und mehr als 3.000 Euro muss man für ein gutes Gaming-Laptop auf den Tisch legen. Aber echten Gaming-Fans ist es das wert.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit: Asus ROG Zephyrus GX501

Test Gaming-Laptop: Asus ROG Zephyrus GX501
Schlank, edel und doch überaus leistungsfähig: Das beste Gesamtpaket für Gamer bietet dieser Asus-Laptop – und das auch noch locker für die nächsten Jahre.

Das Asus ROG Zephyrus GX501 bietet das aktuell beste Gesamtpaket, wenn es um leistungsfähige Gaming-Laptops geht: Die Hardware entspricht durchgehend der Oberklasse, dank des i7-Prozessors und der Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1080. Damit wird das Gerät auch problemlos mit aktuellen Spielen fertig. Hinzu kommt ein flotter 120-Hertz-Bildschirm mit farbechtem IPS-Panel inklusive der Bildsynchronisationstechnik G-Sync, was stets flüssiges und farbechtes Gameplay garantiert.

Aber das Beste ist: Das Zephyrus ist nur 1,8 Zentimeter dick und lediglich 2,2 Kilogramm schwer! Anschlüsse sind nur die Nötigsten an Bord, unter anderem auch Thunderbolt, ein Mini-Displayport und HDMI.

Die Kombination aus schlankem, edlem Design und leistungsfähiger Hardware lassen uns über die eher mäßige Akkulaufzeit, die geringe Anschlussvielfalt und die recht hohe Hitzeentwicklung hinwegsehen.

Besser aber teurer: Acer Predator Triton 700

Test Gaming-Laptop: Acer Predator Triton
Die Alternative zum Testsieger steht dem Asus-Modell in Sachen Leistung kaum in etwas nach. Auch bei den Anschlüssen hat Acer nicht gespart. Nur ist es etwas schwerer und teurer als das Asus-Laptop.

Das Acer Predator Triton 700 ähnelt in Sachen Design und Abmessungen sehr unserem Favoriten. Vor allem, wenn es um die verbaute Hardware und das Design geht, liefern beide eine quasi gleiche Spieleleistung. Nur spendiert der Hersteller dem Triton 700 mehr Anschlüsse, was für manche bereits ein deutlicher Vorteil gegenüber dem Zephyrus ist.

Allerdings ist das Acer-Modell nochmal teurer, was bei sowieso schon hohen Preisen durchaus nachteilig ist. Es ist außerdem etwas schwerer und bietet eine recht niedrige Akkulaufzeit – außerdem erhitzt sich das Gerät stark, wenn es ausgelastet wird.

Günstiger: Razer Blade

Test Gaming-Laptop: Razer Blade
Schlank, leicht und sehr kompakt, aber mit genug Leistung fürs Zocken. Auch die Akkulaufzeit kann begeistern. Außerdem ist es günstiger als seine hier aufgeführten Konkurrenten.

Das Razer Blade ist eines der am hochwertigsten verarbeiteten Gaming-Laptops auf dem Markt und kann auch sehr gut mit den Macbooks von Apple mithalten. Mit 14 Zoll, einer Dicke von lediglich 1,8 Zentimeter und einem Gewicht von unter zwei Kilogramm ist das Gerät zudem noch äußerst kompakt. Außerdem kann sich das Razer Blade mit einer langen Akkulaufzeit brüsten.

Die Nvidia Geforce GTX 1060 geht in Sachen Gaming-Leistung in Ordnung, ist aber deutlich langsamer als die Konkurrenz. Außerdem fehlt eine Bildsynchronisationstechnik und das Display beherrscht nur 60 Hertz. Größter Negativpunkt: Die Lüfter werden nervig laut unter Last. Dafür ist es aber auch rund 1.000 Euro günstiger als unser Favorit.

Guter Allrounder: MSI GS63VR 7RG

Test Gaming-Laptop: MSI GS63VR 7RG
Im Vergleich zum Testsieger bietet das schlanke MSI-Laptop nur eine etwas schwächere Grafikkarte und weniger RAM. Dafür aber jede Menge Anschlüsse und größeren Datenspeicher zu einem nicht allzu überzogenem Preis.

Mit dem MSI GS63VR 7RG holt man sich einen leistungsfähigen Allrounder ins Haus. Er ist genau so schlank und edel verarbeitet wie die anderen Geräte und bietet mit einer Nvidia Geforce GTX 1070 auch eine durchweg respektable Spieleleistung – nur Laptops mit einer GTX 1080 sind schneller. Es ist eines der wenigen Modelle, das neben einer SSD auch noch eine deutlich größere HDD mitbringt. Ebenfalls positiv ist die große Anschlussvielfalt.

Weniger begeistern kann uns der GS63VR 7RG allerdings bei der Akkulaufzeit. Und das IPS-Panel bietet zwar eine flotte Bildwiederholrate von 120 Hertz, G-Sync ist aber nicht mit an Bord – schade!

Gewichtiger Bolide: Dell Alienware 15 R3-7062

Test Gaming-Laptop: Dell Alienware 15 R3-7062
Zukunftssicher: Mit dem Alienware sind Sie für die nächsten Jahre auf der sicheren Seite. Enorme Leistungsreserven garantieren flüssiges Spielen auch der zukünftigen Spielegenerationen.

Der Markt für hochwertige Gaming-Laptops ist dicht besiedelt. Dennoch kann uns auch weiterhin unser ehemaliger Favorit, das Alienware 15 R3, überzeugen: Das 15-Zoll-Flaggschiff punktet mit einem tollen Gehäuse und Leistungsreserven, die auch die kommenden Spiele-Generationen stemmen werden. Hinzu kommen sinnvolle Extras wie die Unterstützung von Nvidia G-Sync, Thunderbolt 3 und HDMI 2.0.

Abstriche müssen beim Display gemacht werden und auch das relativ hohe Gewicht ist nicht mehr nötig, wie unser Favorit beweist. Auch müssen sich Gamer mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz zufrieden geben.

Vergleichstabelle

Unser FavoritBesser aber teurerGünstigerGuter AllrounderGewichtiger Bolide
Modell Asus ROG Zephyrus GX501 Acer Predator Triton 700 Razer Blade MSI GS63VR 7RG Dell Alienware 15 R3-7062 MSI GT73VR 7RF Titan Pro Asus ROG G752VS Acer Aspire V15 Nitro
Test Gaming-Laptop: Asus ROG Zephyrus GX501Test Gaming-Laptop: Acer Predator TritonTest Gaming-Laptop: Razer BladeTest Gaming-Laptop: MSI GS63VR 7RGTest Gaming-Laptop: Dell Alienware 15 R3-7062Test Gaming-Notebook 2017: ASUS ROG G752VSTest Gaming-Notebook 2017: Acer Aspire V15 Nitro
Pro
  • Hohe Spieleleistung
  • Schlankes, edles Design
  • IPS-Panel mit 120 Hz
  • G-Sync
  • Hohe Spieleleistung
  • Schlankes, edles Design
  • IPS-Panel mit 120 Hz
  • G-Sync
  • Viele Anschlüsse
  • Gute Spieleleistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Kompaktes, schlankes Design
  • Hohe Spieleleistung
  • Großer Datenspeicher
  • IPS-Panel mit 120 Hz
  • Hochwertiges, schlankes Gehäuse
  • Viele Anschlüsse
  • Sehr edles Design
  • Zukunftssicher
  • Tolle Grafikleistung
  • G-Sync
  • Hohe Spieleleistung
  • Übertaktbare CPU
  • G-Sync
  • Gutes Display
  • Viel Leistung
  • Viele Anschlüsse
  • Kein G-Sync
  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Für aktuelle Spiele ausreichend
  • Sehr günstig
Contra
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Spürbare Hitzeentwicklung
  • Nur die nötigsten Anschlüsse
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Starke Hitzeentwicklung
  • Schwerer als der Testsieger
  • Sehr teuer
  • Laut unter Last
  • Spieleleistung im Vergleich geringer
  • IPS-Panel nur mit 60 Hz
  • Kein G-Sync
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Kein G-Sync
  • Nur 12 Monate Garantie
  • Relativ schwer
  • Laut unter Last
  • Schwer und klobig
  • TN-Panel: schnell, aber mit schwachen Blickwinkeln und Farben
  • Sehr geringe Akkulaufzeit
  • Schwer und damit nicht wirklich mobil
  • Für Spiele der neuen Generation Eventuell nicht mehr ausreichend
  • Kein G-Sync
Bester Preis
Technische Daten  

Mobiles Gaming

Zocken am PC kann man schon lange nicht mehr nur mit dicken Desktop-Rechnern. Wer bereit ist, entsprechend zu investieren, hat eine riesige Auswahl an Gaming-tauglichen Notebooks, aus denen er wählen kann. Dabei spielt die Wahl der richtigen Komponenten eine noch viel größere Rolle, als es im klassischen PC-Tower der Fall ist.

Aufrüsten ist bei Notebooks kaum möglich

Denn: Lassen sich am Desktop wichtige Elemente wie Grafikkarte oder Mainboard bei Bedarf tauschen, sieht es bei Notebooks mit dem Aufrüsten eher mau aus. Macht aber nichts! Die aktuelle Generation an Gaming-Notebooks bietet genug Leistungsreserven, um auch in den kommenden Jahren noch Spiele mit hohen oder sogar den höchsten Grafik-Einstellugnen ruckelfrei darzustellen.

Gaming-Laptops befreien Top-Spiele wie Overwatch, Dawn of War III oder Battlefield 1 von ihren Schreibtischfesseln. Wer auch mal auf dem Sofa, im Garten oder natürlich auf LAN-Partys oder gar E-Sport-Turnieren spielen will, findet hier die perfekte Lösung.

Grafikleistung: Pascal macht den Unterschied

Vor allem die Kombination aus Prozessor und verbauter Grafikkarte spielt im Gaming-Sektor eine entscheidende Rolle. Hier sind vor allem Intel und Nvidia die Platzhirsche. Intels aktuelle Core-i5- und Core-i7-CPUs der Kaby-Lake-Generation bilden eine solide Basis dafür, aktuelle Top-Titel mit ordentlicher Geschwindigkeit auf den Bildschirm zu hieven.

Entscheidender für die »Gaming-Währung« Bilder-pro-Sekunde oder auch »FPS« (Frames per second) ist aber nach wie vor die Grafikkarte. Wer hier das Maximum herausholen will, kommt nicht um die aktuelle Grafikkarten-Generation aus dem Hause Nvidia herum. Die auf der so genannten Pascal-Architektur basierenden Karten der Geforce-GTX-10-Serie sind im Moment nicht nur am Desktop, sondern auch in Notebooks beinahe konkurrenzlos.

Im Notebook-Bereich sind vor allem die Mobile-Versionen der GTX 1060 und GTX 1070 der Stand der Dinge. Die günstigere Geforce GTX 1060 bietet genug Leistung, um so gut wie alle aktuellen Spiele in FullHD-Auflösung und mit vollen Details ruckelfrei darzustellen. Die GTX 1070 bietet im direkten Vergleich noch einmal rund 15 bis 20 Prozent mehr Leistung. Das ist vor allem im Hinblick auf die nächsten Jahre interessant: Künftige Games werden höhere Anforderungen an die Grafikkarte stellen.

Grafikkarten von Nvidia sind das Nonplusultra

Die Wahrscheinlichkeit, dass die GTX 1070 auch 2018 und darüber hinaus genug Leistung für die FullHD-Auflösung aktueller Gaming-Notebooks hat, ist hoch. Wer das Nonplusultra in Sachen mobiler Grafikleistung sucht, muss zu einem Notebook mit dem mobilen Topmodell GTX 1080 greifen. Entsprechend ausgestattete Notebooks gehen aber schon strikt auf die 3.000-Euro-Marke zu.

Übrigens: Wer sich für die Technologie interessiert, erhält mit einem aktuellen Pascal-Notebook auch genug Grafikleistung für das Gaming mit VR-Brille. Sowohl unser Favorit als auch die Alternativen bieten genug Ressourcen, um via HTC Vive oder Oculus Rift in virtuelle Welten einzutauchen.

Generell gilt, dass nicht nur Spiele von der enormen Leistung profitieren. Gewissermaßen nebenbei stemmen Top-Notebooks wie unser Favorit auch anspruchsvolle Anwendungen wie beispielsweise Videoschnitt mit Bravour. Wer ein hochgezüchtetes Gaming-Notebook kauft, erhält also auch eine mobile Workstation oder sogar einen vollwertigen Desktop-Ersatz.

Über eine weitere Entwicklung können sich mobile Gamer freuen: Dank eines neuen Designs namens »Max-Q« von Nvidia lassen sich deren High-End-Grafikkarten in schmale Gehäuse mit nur 1,8 Zentimetern Dicke einbauen – das war früher aufgrund der Hitzeentwicklung undenkbar. Wer viel unterwegs ist, muss nun keine zentnerschweren Gaming-Laptops mehr mit sich herum schleppen.

Unser Favorit: Asus ROG Zephyrus GX501

Das beste Gaming-Notebook ist für uns das Asus ROG Zephyrus GX501 in der Top-Ausstattung mit Intel Core i7 und Nvidia Geforce GTX 1080. Zum durchaus stolzen Preis von rund 2.850 Euro erhalten Gamer mit dem Zephyrus GX 501 herausragende Leistung, ein sehr gut verarbeitetes, schlankes Gehäuse und eine zukunftssichere Ausstattung. Es bietet damit von allen Top-Gaming-Notebooks das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Unser Favorit: Asus ROG Zephyrus GX501

Test Gaming-Laptop: Asus ROG Zephyrus GX501
Schlank, edel und doch überaus leistungsfähig: Das beste Gesamtpaket für Gamer bietet dieser Asus-Laptop – und das auch noch locker für die nächsten Jahre.

Höchstleistung auf allen Ebenen

In der bestmöglichen Konfiguration bietet das Notebook aus Asus Gaming-Linie »Republic of Gamers« (ROG) alles, was ein modernes Gaming-Gerät benötigt. Das beginnt schon beim Prozessor: Der in der Top-Version verbaute Intel Core i7-7700HQ bearbeitet dank Intel Hyper-Threading bis zu acht Prozesse parallel, wovon mittlerweile immer mehr Spiele profitieren.

Auch mit externem 4K-Monitor ist Gaming problemlos möglich

Im Zusammenspiel mit der verbauten Nvidia GeForce GTX 1080 hievt das Asus ROG Zephyrus GX501 praktisch alle aktuellen Top-Games in vollen Details über die magische 60-FPS-Grenze. Doch das ist noch nicht alles: Selbst in der aktuellen Königsdisziplin, nämlich dem Gaming auf einem externen 4K-Bildschirm, kommt das Asus-Notebook nur selten an seine Grenzen.

Was das Asus ROG Zephyrus GX501 angeht, lehnen wir uns ein wenig aus dem Fenster und behaupten, dass es auch in den nächsten Jahren noch genug Dampf für neue Grafik-Hammer bieten wird. Das gilt erst recht, wenn ohnehin hauptsächlich auf dem internen Display gezockt wird. Das löst nämlich »nur« in Full-HD auf, was eine GTX 1080 eigentlich unterfordert.

Apropos Display: Hier hat Asus einen wahren Leckerbissen zu bieten. So handelt es sich um ein farbechtes, blickwinkelstabiles IPS-Panel. Das sorgt für satte Farben und hohe Kontraste. Zusätzlich beherrscht der Bildschirm auch noch eine überdurchschnittliche Bildwiederholrate von 120 Hertz, während Nvidias Bildsynchronisationstechnik G-Sync für ein allzeit flüssiges Bild sorgt. Nur in Sachen Reaktionszeiten muss sich IPS der schnelleren TN-Technik geschlagen geben – doch diesen Umstand bekommen Games aufgrund der hohen Hertz-Zahl und G-Sync kaum zu spüren.

Für ein Gaming-Notebook bringt G-Sync in der Praxis tatsächlich große Vorteile. Das gilt vor allem im Hinblick auf künftige Spiele, die nicht mehr problemlos mit mehr als 60 FPS laufen. Mehr über die Effekte von G-Sync lesen Sie in unserem Bericht zum besten Gaming-Monitor.

Bei Vollauslastung sinkt die Akkulaufzeit rapide

Auch die sonstigen Komponenten des Asus ROG Zephyrus GX501 können überzeugen. So sorgt das verbaute WLAN-Modul für hohe Übertragungsraten, auf eine Gigabyte-Ethernet-Schnittstelle muss allerdings verzichtet werden. Ab Werk steckt eine sehr flotte und üppig bemessene 512 Gigabyte große NVMe-SSD im Laptop, die mit hohen Transferraten für kurze Boot-Zeiten sorgt.

Zugunsten des flachen Designs entfällt allerdings ein zweiter Datenspeicher in Form einer HDD. Das bedeutet, dass es bei einer großen Daten-, Multimedia- und Spielebibliothek recht schnell zu Platzproblemen kommen könnte. Hier wäre eine externe Festplatte ratsam. Beim Arbeitsspeicher hingegen lässt sich Asus nicht lumpen und verbaut satte 24 GB DDR4.

G-Sync sorgt dafür, dass Spiele deutlich flüssiger laufen.

Eher unspektakulär, aber in der Kategorie auch nicht ungewöhnlich, ist die Akkulaufzeit. Wer nicht zockt, kann das Asus-Notebook nur rund drei Stunden ohne Netzteil nutzen. Unter Volllast ist hingegen nach einer guten Stunde Schluss. Das reicht für eine kurze Runde Overwatch nach Feierabend, für längere Gaming-Sessions ist das Netzteil aber Pflicht.

Edle Verarbeitung, wenige Anschlüsse

Asus setzt bei beim Zephyrus GX501 auf einen hochwertigen Mix aus Magnesium und Aluminium. Tatsächlich mutet das Gerät schon beim ersten Kontakt überaus edel an. Ob Gehäuserahmen, Display-Scharniere oder Eingabegeräte, alles wirkt stabil und wie aus einem Guss. Der Materialmix sorgt aber nicht nur für eine edle und robuste Haptik, sondern ermöglicht auf diese Weise eine Dicke von lediglich 1,8 Zentimeter! Auch aufs Gewicht hat das einen positiven Effekt: Das Gerät bringt nur 2,2 Kilogramm auf die Waage.

Tastatur und Trackpads von Laptops sind traditionell Geschmacksache. Unserer Meinung nach leistet sich das Asus ROG Zephyrus GX501 hierbei keine großen Schnitzer. Aufgrund des schlanken Formats fällt der Tastenhub etwas gering aus, der Druckpunkt außerdem etwas schwammig. Immerhin klicken die Tasten aber nicht nervig laut. Zur besseren Erkennbarkeit und für eine auffälligere Optik ist die Tastatur mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, die den gesamten RGB-Farbraum umfasst. Wer mag, kann die LEDs auch effektreich flackern lassen oder auch nur bestimmte Bereich beleuchten. Alle Einstellungen werden übersichtlich in einer Treiber-Software gesteuert.

Anschlüsse hätten es ruhig etwas mehr sein können

Auf Gaming-typische Makro-Tasten hat Asus verzichtet. Das Trackpad hat der Hersteller auf die rechte Seite neben die Tastatur verfrachtet, was besseres Zocken erlauben soll und mehr Platz für die Kühlung der Komponenten schafft. Grundsätzlich glauben wir aber, dass nur wenige Gamer das Touchfeld zum Daddeln nutzen werden. Dennoch überzeugt es mit einer angenehmen Haptik, ordentlicher Präzision und guter Reaktion dank glatter Oberfläche. Der Clou: Das Trackpad lässt sich per Knopfdruck in einen digitalen Nummerblock verwandeln. Mithilfe einer Beleuchtung, die der gewohnten Tastenbelegung des Blocks entspricht, lösen die Sensoren entsprechend aus.

In Sachen Anschlüsse hält sich Asus allerdings etwas zurück. So verbaut der Hersteller neben vier klassischen USB-3.0-Ports und einem USB-C-Anschluss, der den zukunftssicheren Thunderbolt-3-Standard unterstützt, lediglich noch einen HDMI-2.0.-Anschluss. Ein Ethernet-Anschluss wäre allerdings noch wünschenswert gewesen.

Schwächen

Trotz Top-Ausstattung ist das Asus ROG Zephyrus GX501 nicht perfekt. Das beginnt bei den Anschlüssen: Für das schlanke Format geht die aufgeführten Anschlüsse gerade noch in Ordnung. Etwas schwerwiegender finden wir das Fehlen eines vollwertigen Ethernet-Anschlusses, um den Zephyrus GX501 per Kabel ins Internet zu bringen. Auch auf einen Speicherkartenleser muss verzichtet werden.

Ein ebenfalls weitläufiges Problem bei derart schlanken Notebooks ist die Hitzeentwicklung. Und die ist beim Zephyrus GX501 nicht gerade ohne, schließlich stecken High-End-Komponenten im Rechner. So spüren wir einen deutlichen Temperaturanstieg, wenn wir das Gerät stark belasten – also beispielsweise beim Spielen. Empfindliche Personen könnten das schon als unangenehm empfinden, wir würden es aber eher als spürbar bezeichnen. Etwas heißer wird das Asus-Gerät aber an der Unterseite. So lange der Laptop allerdings auf einem Tisch steht, ist das weniger ein Problem.

Komplett ohne weitere Auswirkungen bleiben die hohen Temperaturen aber nicht: So stellen wir fest, dass die Grafikkarte stellenweise unter »Thermal Throtteling« leidet: Zum Selbstschutz vor Hitzeschäden schraubt der Grafikchip die Taktraten herunter, was natürlich mit einer geringeren Rechenleistung einhergeht. Der Grad der Drosselung hielt sich aber glücklicherweise in Grenzen und hatte keinen allzu großen Einfluss auf die Bildraten.

Spürbare Hitzeentwicklung und kein optisches Laufwerk

Und zu guter Letzt: Wer viele Spiele auf DVD im Schrank stehen hat oder gar Blu-ray-Filme auf dem Notebook schauen will, guckt leider in die Röhre: Wie vielen neueren Notebooks fehlt auch dem Asus-Modell ein optisches Laufwerk. Wir empfinden dies in Zeiten von Spiele-Downloads via Stream und günstigen USB-Laufwerken als eher kleines Problem, wissen sollte man es aber trotzdem.

Asus Zephyrus GX501 im Testspiegel

Das 15,6 Zoll große Gaming-Topmodell von Asus macht nicht nur bei uns einen guten Eindruck. Im sehr ausführlichen Test von Notebookcheck (07/2017) erreicht die Gaming-Flunder gute 85 Prozentpunkte. Vor allem das schlanke Design, die edle Haptik, das flotte Display und die Leistung können begeistern:

»Nutzer, die bereit sind, für ein extrem flaches und leistungsstarkes Notebook tief in die Tasche zu greifen, erhalten ein ungemein schickes und relativ leichtes Gehäuse, das mit tollen Materialien, einem G-Sync-fähigen 120-Hz-Display und einer – in dieser Klasse – bis dato konkurrenzlosen Power auftrumpft.«

Doch auch die Kollegen bemängeln die Hitzeentwicklung, die wenigen Anschlüsse und die kurze Akkulaufzeit:

»Das Ultraslim-Konzept geht nicht nur auf Kosten der Temperatur (unter Last wird das Chassis sehr heiß), sondern auch auf Kosten der Wartung, der Eingabegeräte, der Anschlussausstattung (kein Kartenleser, kein RJ45-LAN-Port) und vor allem der Akkulaufzeit, welche mit maximal 3 Stunden enttäuschend gering für ein auf Mobilität ausgelegtes Gerät ist. »

Das Asus ROG Zephyrus GX501 war auch bei Chip (06/2017) im Test. Thorsten Nowag findet im Fazit nur lobende Worte:

»Das bisher dünnste Gaming-Notebook überhaupt kommt aus dem Hause Asus. Das ROG Zephyrus GX501 setzt auf Nvidia Max-Q-Design und ein von Asus entwickeltes Kühlsystem namens Active Aerodynamic System (ASS). Das ermöglicht eine effiziente Nutzung der verbauten Nvidia GeForce GTX 1080 unter minimaler Geräuschentwicklung. Dabei kann das dünne ROG Zephyrus locker mit der Performance eines klassischen Gaming-Klotzes mithalten.«

Einen weiteren umfangreichen Test des Zephyrus GX501 gibt es bei Hardwareluxx (08/2017). Die wichtigste Frage beantwortet Kollege Andreas Stegmüller gleich zu Beginn des Fazits:

»Ist das ASUS ROG Zephryus GX501 trotz seiner kompakten Abmessungen für den ambitionierten PC-Spieler geeignet? Diese Frage lässt sich ganz klar mit einem »Ja« beantworten, jedoch nur, wenn man bereit ist, ein paar Abstriche hinzunehmen.«

Laut Hardwareluxx handelt es sich bei den Abstrichen um die geringe Akkuleistung und das durchschnittliche Display:

»Der größte Kritikpunkt ist der Akku. Er versorgt den Gaming-Boliden je nach Anwendungsszenario gerade einmal 60 bis rund 90 Minuten lang mit Strom.«

»Das Display ist zwar mit 120 Hz sehr schnell und verfügt über NVIDIAs G-Sync-Technik, Helligkeit, Kontrast und Ausleuchtung sind allerdings nur Durchschnitt.«

Auch Ingolf Leschke von ComputerBild (07/2017) hatte das Asus-Notebook im Test. Das er die vielen Anschlüsse lobt, können wir zwar nicht ganz nachvollziehen, doch ansonsten kommt er zu einem ähnlichen Ergebnis wie wir auch.

»Noch nie hatte COMPUTER BILD ein derart schnelles Gaming-Notebook in einer so schlanken Bauweise im Test. Zudem bietet es eine hohe Bildqualität, viele Anschlüsse, schnelles WLAN-ac und Bluetooth 4.2. Aber nicht alles ist top: Die Akkulaufzeit überzeugte nicht, der Geräuschpegel ist unter Volllast hoch und ein Kartenleser fehlt.«

Alternativen

Im Bereich der High-End-Gaming-Notebooks gibt es eine ganze Reihe von Alternativen. Wir stellen die interessantesten vor.

Besser aber teurer: Acer Predator Triton 700

Test Gaming-Laptop: Acer Predator Triton
Die Alternative zum Testsieger steht dem Asus-Modell in Sachen Leistung kaum in etwas nach. Auch bei den Anschlüssen hat Acer nicht gespart. Nur ist es etwas schwerer und teurer als das Asus-Laptop.

Wenn es um eine vergleichbare Alternative zu unserem Favoriten von Asus geht, dann führt wohl kaum ein Weg am Acer Predator Triton 700 vorbei. Denn beide Geräte ähneln sich was Abmessungen, eingebauten Hardware und Display betrifft sehr. So stecken im Acer-Laptop ebenfalls der Intel Core i7-7700HQ sowie eine Nvidia Geforce GTX 1080. Auch die SSD ist mit einer Kapazität von 512 GB gleich groß. Da ist es kaum verwunderlich, dass die beiden Geräte sich in Sachen Spieleleistung kaum etwas geben.

Die erste Änderung gegenüber dem Asus-Modell ist der etwas geringere Arbeitsspeicher von »nur« 16 anstelle von 24 GB DDR4. Wirklich große Einflüsse auf die Leistung hat das allerdings nicht. Im Vergleich zum Zephyrus GX501 besitzt das Modell von Acer allerdings auch mehr Anschlüsse, unter anderem einen vollwertigen Ethernet- sowie Displayport-Anschluss. Auf einen Speicherkartenleser muss man allerdings auch hier verzichten.

Doch warum ist der Acer Predator Triton 700 dann nicht unsere Top-Empfehlung? Das hat mehrere Gründe. So kann der Asus zwar ebenfalls nicht mit langen Akkulaufzeiten protzen, aber das Acer-Modell unterbietet diesen Wert – und das sogar trotz etwas größeren Akkus. Bei regulärer Nutzung kommt das Notebook auf knapp zweieinhalb Stunden Betriebsdauer, bei voller Auslastung ist schon nach einer Stunde Schluss. Apropos Last: Das Notebook von Acer wird sogar noch etwas heißer als der Zephyrus GX501.

Außerdem ist der Predator Triton 700 um 200 Gramm schwerer als unser Favorit. Kein Beinbruch, aber bei einem so ähnlichen Konzept durchaus erwähnenswert. Der wohl schwerwiegendste Kritikpunkt ist aber der Preis: Mit knapp 3.500 Euro ist das Acer-Notebook über 600 Euro teurer als der Asus.

Günstiger: Razer Blade

Test Gaming-Laptop: Razer Blade
Schlank, leicht und sehr kompakt, aber mit genug Leistung fürs Zocken. Auch die Akkulaufzeit kann begeistern. Außerdem ist es günstiger als seine hier aufgeführten Konkurrenten.

Zugegeben, die bisher aufgeführten Modelle sind nicht gerade fette Klötze, sondern schön schlank, edel und leicht. Doch wenn es um ein kompaktes Äußeres geht, dann setzt das Razer Blade noch ordentlich einen drauf – im positiven Sinne. Es wiegt nur 1,9 Kilogramm und besitzt aufgrund des nur 14 Zoll großen Displays kleinere Abmessungen als die Konkurrenz.

Das Gehäuse besteht aus einem Stück Aluminium (Unibody-Design) und wirkt dank der hohen Materialgüte und der tadellosen Verarbeitung überaus hochwertig – sogar noch edler als die anderen Modelle im Vergleich und gleichauf mit den Premium-Notebooks von Apple. Hier dürfen sich die anderen Hersteller von Windows-Laptops ruhig eine Scheibe abschneiden! Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber: Fingerabdrücke sind auf dem Material deutlich zu sehen.

Ein weiterer Pluspunkt, der unbedingt zu Sprache kommen muss, ist die überdurchschnittliche Akkulaufzeit. In den gleichen Tests, die auch das Asus- und Acer-Modell durchlaufen mussten, kommt das Razer Blade auf satte neun Stunden. Eine mustergültige Leistung des kleinen Laptops! Die Gründe hierfür liegen vor allem beim großen Akku mit 70 Wattstunden Kapazität und bei der etwas schwächeren Grafikkarte.

Bei der Hardware kommt ebenfalls der i7 unseres Favoriten zum Einsatz. Als Grafikkarte jedoch verbaut der Hersteller eine Nvidia Geforce GTX 1060. Die leistet zwar einen guten Job und lässt sich auch als spieletauglich bezeichnen, nur ist die Leistung deutlich geringer als bei den Modellen mit einer GTX 1070 oder gar GTX 1080. Fürs Spielen auf externen 4K-Monitoren reicht die Performance also nicht.

Da sich das Gerät mit der Konkurrenz messen muss, müssen wir an dieser Stelle das Fehlen von G-Sync bemängeln. Außerdem beherrscht der Bildschirm eine Frequenz von 60 Hertz. Für den alltäglichen Gebrauch ist das vollkommen in Ordnung, nur Hardcore-Gamer verlangen nach einer höheren Bildwiederholfrequenz.

Guter Allrounder: MSI GS63VR 7RG

Test Gaming-Laptop: MSI GS63VR 7RG
Im Vergleich zum Testsieger bietet das schlanke MSI-Laptop nur eine etwas schwächere Grafikkarte und weniger RAM. Dafür aber jede Menge Anschlüsse und größeren Datenspeicher zu einem nicht allzu überzogenem Preis.

Mit dem MSI GS63VR 7RG kommt wieder eine Alternative zum Zuge, die unserem Favoriten von Asus sehr ähnelt. Vor allem beim Design. Nur kommt mit der Nvidia Geforce GTX 1070 eine etwas schwächere Grafikkarte zum Einsatz, die aber immer noch eine durchweg hohe Leistung bietet. Und wieder muss man mit »nur« 16 GB DDR4 Vorlieb nehmen.

Der größte Unterschied liegt aber beim Datenspeicher: So steht dem Nutzer nicht nur eine 265 Gigabyte große NVMe-SSD im M.2-Format zur Verfügung, sondern zusätzlich noch eine ein Terabyte große HDD. Wer also viele Daten bei sich haben möchte, der wird beim MSI-Notebook nicht allzu schnell eingeschränkt werden.

Bei den Anschlüssen zeigt MSI der Konkurrenz, wie sich trotz des schlanken Formats eine große Vielfalt realisieren lässt. So stehen neben modernen Anschlüssen wie Thunderbolt und USB 3.0 auch ein vollwertiger Ethernet-Anschluss, HDMI und einmal Mini-Displayport zur Verfügung. Und endlich dürfen wir uns auch über einen Speicherkartenleser freuen!

Das MSI GS63VR 7RG darf sich in diesem Vergleichstest auch noch mit dem Titel »leichtester Gaming-Laptop« schmücken – denn mit 1,8 Kilogramm ist das Gerät trotz einer Display-Diagonale von 15,6 Zoll sogar noch leichter als das Razer Blade mit nur 14 Zoll (1,9 Kilogramm).

Doch Spieler müssen auch Abstriche machen. So bietet der Bildschirm zwar eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz, auf eine Bildsynchronisation via G-Sync muss der Gamer aber leider verzichten. Spielern, die bereits mit G-Sync gezockt haben, dürfte das sehr schnell negativ auffallen. Unspielbar wird das Ganze natürlich nicht.

Ebenfalls negativ fallen die Lüfter auf, die unter Last mehr als deutlich zu hören sind. Auch die Akkulaufzeit ist nur mäßig. Abseits vom Gaming kommt das Gerät auf dreieinhalb Stunden Laufzeit, was sogar besser ist als beim Asus. Doch bei maximaler Auslastung kommt auch dieses Gerät nicht über eine gute Stunde hinaus.

Gewichtiger Bolide: Dell Alienware 15 R3-7062

Test Gaming-Laptop: Dell Alienware 15 R3-7062
Zukunftssicher: Mit dem Alienware sind Sie für die nächsten Jahre auf der sicheren Seite. Enorme Leistungsreserven garantieren flüssiges Spielen auch der zukünftigen Spielegenerationen.

Auch das Alienware 15 R3 kann uns weiterhin überzeugen: Das bullige Auftreten des Gaming-Laptops schindet in Kombination mit der hochwertigen Verarbeitung mächtig Eindruck und macht klar, dass auch hier eine Menge Gaming-Leistung vorhanden ist. Im Vergleich zu den hier aufgeführten Modellen ist das Alienware-Modell aber deutlich schwerer (3,5 Kilogramm!) und auch um einiges dicker – wir messen über 2,5 Zentimeter. Wirklich gut transportabel ist das nicht, vor einigen Monaten aber noch gängiger Standard. Trotzdem: Die Verarbeitungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben und auf einer ähnlichen Stufe wie beim Razer Blade.

Die integrierte Hardware lässt einwandfreies Gaming zu, da Alienware hier auf das bewährte Gespann von Intel Core i7-7700HQ und der Nvidia Geforce GTX 1070 setzt. Das macht allerdings auch gleich klar, dass das Gerät etwas langsamer ist als unser Favorit oder die Alternative von Acer. Bei der Akkulaufzeit kann der Alienware 15 R3 aber die beiden stärkeren Konkurrenten weit hinter sich lassen: Im Test kommt das Gerät auf über sechs Stunden Betriebszeit, beim Spielen sind es immerhin noch über eineinhalb Stunden. Kein Wunder, schließlich beläuft sich die Kapazität des Akkus auf satte 99 Wattstunden – fast doppelt so viel wie beim Asus ROG Zephyrus GX501!

Das IPS-Display misst eine Diagonale von 15,6 Zoll und löst in 1.920 x 1.080 Pixel auf. Leider fehlen eine Bildsynchronisationstechnik wie G-Sync sowie eine hohe Bildwiederholfrequenz, weshalb sich Gamer mit 60 Hertz begnügen müssen. Negativ aufgefallen ist uns außerdem das laute Lüftergeräusch bei voller Auslastung. Die äußeren Betriebstemperaturen sind weder allzu hoch, noch äußerst niedrig.

Bei den Anschlüssen spart Alienware nicht unbedingt, aber ein Speicherkartenleser fehlt trotzdem. Ein weiterer Negativpunkt ist folgender: Der Hersteller gewährt Ihnen auf das Gerät lediglich 12 Monate Garantie – eine längere Laufzeit gibt es nur gegen einen saftigen Aufpreis. Ein nicht gerade kundenfreundlicher Umgang, wie wir finden.

Was gibt es sonst noch?

MSI GT73VR 7RF Titan Pro

Das MSI GT73VR7RF Titan Pro ist ein waschechtes Gaming-Laptop, das sogar einen übertaktbaren Prozessor bietet. In Sachen Leistung ist es eines der schnellsten Geräte, die wir jemals getestet haben. Doch diese Performance hat ihren Preis, denn das MSI-Modell ist ein echter Klotz mit einer Dicke von über fünf Zentimetern. Hinzu kommt noch das hohe Gewicht von über vier Kilogramm. Wirklich mobil ist das unserer Meinung nach nicht.

Das große Display schaltet schnell, dank 120 Hertz und kurzen Reaktionszeiten. Doch das TN-Panel ist alles andere als blickwinkelstabil, außerdem ist die Farbdarstellung nicht die Beste.

Asus ROG G752VS

Was bei unserem Favoriten etwas negativ auffiel, ist beim ASUS ROG G752VS der Pluspunkt: Das Display. Es ist blickwinkelstabil und schaltet schnell um. Leider wirkt das Notebook im Ganzen eher wuchtig und für ein Gaming-Laptop ist die Akkulaufzeit zu kurz.

Gegen einen mobilen Gebrauch spricht außerdem das hohe Gewicht. Wer allerdings eine Alternative für zu Hause sucht, bekommt hier trotz allem ein gutes Gerät.

Acer Aspire V15 Nitro

Erstaunlich günstig kommt man mit dem Acer Aspire V15 Nitro an ein Gaming-Laptop. Es kostest nur die Hälfte des Preises unseres Favoriten und bringt so gut wie alle aktuellen Spiele ruckelfrei auf den Display. Auf Extras wie G-Sync oder 120 Hertz kann man zu diesem Preis nicht hoffen und auch die Verarbeitung ist nicht mit dem ASUS ROG Zephyrus GX501 zu vergleichen. Trotzdem ist die Preis-Leistung nicht zu schlagen.

Zukunftssicherer ist man aber auf jeden Fall mit unserem Favoriten – es ist fraglich, ob der Acer die Spiele der kommenden Jahre noch genauso gut wiedergeben kann.

Kommentare

11 Kommentare zu "Das beste Gaming-Laptop"

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Dr. Daniel G.
Dr. Daniel G.

Ich mache jede Wette, dass dieses Portal hier ein klassisches Pseudotestportal ist, so wie es in den Medien in der letzten Zeit thematisiert wurde.

Werde mal den Verbraucherschutz konsultieren, denn hier gibt es weder eigene Foto- noch Videostrecken, die dezidiert die angeblichen Tests belegen würden.
Auch die Amazon-Links innerhalb des Textes sind teils getarnt. Verstößt sowas nicht gegen die Richtlinien?

Sollte meine Vermutung zutreffen, können die Macher dieses Portals einpacken, denn dann wird es richtig teuer. Juristische Abmahnungen kosten eine Menge Geld! Und in dem Maße, wie sie hier auf diesem Portal verbreitet werden, werden die Macher danach arm wie eine Kirchenmaus sein.

Dean
Dean
Was ist denn ein Pseudotestportal? Es werden Meinungen gebündelt wiedergegeben, hier wird nirgendwo kommuniziert, dass es sich um eigens durchgeführte Techniktests handelt. Die Laptops wurden angesehen und ein Urteil wurde gefällt. Muss ich Autos Stück für Stück auseinander nehmen um mir eine Meinung über einen Audi A5 oder einen Dacia Sandero zu bilden? Oder reicht es prinzipiell die Datenblätter zu vergleichen? Und die Verschleierung der Links ist auf den ersten Blick etwas doof, aber weder illegal noch verstößt es gegen die Richtlinien. Das Einzige was man hier evtl. vorwerfen kann ist, dass die Links hier nicht in einer kleinen Fußnote… Mehr... »
Redaktion

Unser Redakteur kennt alle besprochenen Notebooks aus eigener Erfahrung und kann ihre Qualitäten daher einschätzen und bewerten. Es ist aus aus unserer Sicht in solchen Fällen weder nötig noch sinnvoll, einen eigenen Vergleichstest durchzuführen, gerade bei Notebooks, wo ständig neue Modelle auf den Markt kommen.

Wie alle großen Technik-Portale verdienen auch wir Geld mit Affiliate-Links. Das verheimlichen wir nicht, sonder erläutern die Gründe dafür hier: https://www.allesbeste.de/ueber/

Bei der Verwendung von Redirect-Links geht es nicht darum, Affiliate-Links zu „tarnen“. Wir verwenden Redirect-Links mit dynamisch generierten Weiterleitungszielen, um je nach Verfügbarkeit der Produkte immer auf vorhandene Angebote verlinken zu können.

Peter
Peter

Warum wurde das Aero 15x komplett ignoriert?

1. Brennt dir das Teil ein Loch in den Tisch unter Last und 2. kannst du die Lüfter dann bis nach Bagdad hören

Zum ersten: scheiss drauf und zum zweiten: : wer soviel kohle hat kann sich entweder isolierte Kopfhörer leisten oder ist danach erstmal eine weile budgetlimitiert😂😂😂

Was fürn schwachsinn.. In welchem detailgrad sagt dir aber keiner… Niedrig reicht ja

Mit der Hardware sicher nicht auf niedrig 😉 aber dafür verlangen sie auch stolze 2800€

In welchem Detailgrad??? Die GPU hat 10 Prozent weniger Leistung als eine Standard 1080, dazu einen i7 7700 HQ und 24 GB RAM. Ich wüsste derzeit kein Spiel was das Laptop selbst mit Ultra Settings in HD nicht flüssig darstellen sollte.
Im Laptop Bereich ein echtes Monster ohne zu verspielte Optik, einzig der Preis ist natürlich heftig.

ja die kisten machen schon spass. hab ein ähnliches modell aus letztem jahr mit gtx1070 und 6700HQ. macht ordentlich dampf. auch mit weniger als 24GB ram 😉

..einzig die temperatur bremst einen nach einer weile evtl aus. framerate kann da schon einbrechen hier und da wenn man da nicht für zusätzliche zirkulation sorgt irgendwie. man darf allerdings nicht vergessen dass wir hier von 15″ notebooks reden. das ist schon wahnsinn eigentlich was da für leistung auf den kleinen raum gepresst wurde.

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