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Das beste Glätteisen

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Glätteisen Test: Glätteisenaufmacher Ghd Platinum
Kerstin Güntzel

Kerstin Güntzel

arbeitet als Journalistin unter anderem für ELTERN und ELTERN family. Sie hat für die Süddeutsche Zeitung, BILD, Vanity Fair und dpa geschrieben und ist als zweifache Mutter immer auf der Suche nach Dingen, die das Familienleben einfacher machen.

17 Glätteisen im Test: Das beste ist das Tondeo Cerion Curve. Das perfekte und lang anhaltende Styling-Ergebnis hat sich den ersten Platz wahrlich verdient. Zudem ist das Gerät leicht zu bedienen und bietet so gut wie alle Funktionen, die ein Glätteisen haben sollte: hochwertige turmalinhaltige Keramikplatten, eine gute Temperaturauswahl, ein langes Kabel, schonende Ionenfunktion, schnelles Aufheizen, eine Super-Hitzeschutzmatte sowie ein hübsches Äußeres. Das alles zu einem fairen Preis.

Update 30. März 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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13. Dezember 2019

Wir haben sieben neue Glätteisen getestet. Eine neue Empfehlung ist der GHD Platinum+ Professional Styler.

Die vielleicht berühmteste Frisur der letzten Jahrzehnte? Wohl der Vokuhila-Stufen-Bob von »Rachel« alias Jennifer Aniston in der Serie »Friends«. Doch der bekommt seit einiger Zeit Konkurrenz: Der Sleek-Look ist seit längerem der heiße Scheiß. Ein Ende ist nicht abzusehen. Kim Kardashian hat ihn berühmt gemacht. Aber auch Sandra Bullock, Victoria Beckham, Meghan Markle oder Gwyneth Paltrow lieben diese fatzenglatten, glänzenden Frisuren. Spätestens wenn zig Teenager früher aufstehen, um sich für die Schule zu stylen, weiß man: Dieser Trend ist hier, um zu bleiben.

Männer werden dieses Wohlgefühl wohl nie verstehen, das Frauen überkommt, wenn die widerspenstige Stroh-Mähne plötzlich gerade, weich und schimmernd wie Samt auf die Schultern fällt. All das ermöglicht ein so simples Gerät wie das Glätteisen. Kein Wunder, dass sich 2016 mehr als 1,7 Millionen Deutsche mehrmals wöchentlich und mehr als 800.000 sogar täglich damit stylten, wie eine Studie der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) ermittelte.

17 dieser nützlichen Beauty-Hilfen haben wir für Sie genau unter die Lupe genommen, 15 sind derzeit noch erhältlich. Die meisten erfüllen ihre Funktion gut. Und auch hier gilt mal wieder: Die Teuersten sind nicht immer die Besten! Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Tondeo Cerion Curve

Test Glätteisen: Tondeo Cerion Curve
Unser Liebling glättet einfach am besten und mit am schnellsten. Außerdem hält das Ergebnis auch locker über Nacht.

Das angenehm leichte Tondeo Cerion Curve kommt dem perfekten Glätteisen sehr nahe: Es stylte uns am besten, noch dazu schnell. Seine Bedienung ist easy und die Temperaturauswahl groß. Das Gerät punktet mit turmalinhaltigen Keramikplatten, einer Ionenfunktion, schnellem Aufheizen, einem langen Kabel, megapraktischer Hitzeschutzmatte und hübschem Design. Wir kürten ihn deshalb zum Gewinner. Auch wegen seines tollen Preis-Leistungsverhältnisses. Die Mankos? Das Modell kühlte nur langsam ab, hat kein digitales Display, und das Gehäuse wurde ziemlich warm.

Luxuriös

GHD Platinum+ Professional Styler

Der GHD Platinum+ Professional Styler war im Test-Update anfangs unser neuer Champion, obwohl er preislich in der Luxusklasse spielt. Warum? Die Haare der Testerin wurden wunderbar glatt und weich – und das schon beim ersten Mal durch die Strähnen gehen. Top! Das Gerät ist kinderleicht zu bedienen und überzeugt mit einem coolen Design. Leider hielt der perfekte Look nicht über Nacht. An Tag zwei waren die Haare etwas strohig und nicht mehr so weich, wenn auch immer noch hübsch. Deshalb reicht es schließlich doch »nur« für Platz 2.

Auch gut

Furiden Professional

Glätteisen Test: Furiden Glätteisen
Lieferte sich mit dem Testsieger ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

von 48 Lesern gekauft

Auch das Furiden Glätteisen war unserem Testsieger lange auf den Fersen, denn nicht nur sein Glätt-Ergebnis überzeugte uns voll. Warum wir uns dann doch für das andere Gerät entschieden? Das Produkt brauchte länger für den glatten Look und ist etwas teurer als das Tondeo Cerion Curve.

Wenn Geld egal ist

Cloud Nine The Touch

Test Glätteisen: Cloud Nine The Touch
Das Cloud Nine The Touch ist sein Geld Wert.

Mit das schönste, gleichzeitig aber auch mit das teuerste Glätteisen im Test: Das Cloud Nine The Touch macht die Haare glatt, weich und glänzend. Es wird außen nicht zu heiß, und es kommt ohne Wartezeit beim Aufheizen aus. Durch eine innovative Form der Bedienung, bei der die Heizplatten zusammengeklappt werden – je nachdem, wie oft, verändert sich die Temperatur oder das Glätteisen geht aus. Allerdings bemängeln ein paar Amazon-Kunden seine Defektanfälligkeit.

Gut & günstig

Remington Pearl S9500

Test Glätteisen: Remington Pearl S9500
Das Remington Pearl S9500 ist ein super Reiseglätteisen.

Wer ein solides Modell möchte, das zuverlässig glättet, auch auf Reisen ein super Begleiter ist und viel Leistung zum kleinen Preis bietet, sollte zum Remington Pearl S9500 greifen. Als besonderes Extra gewährleistet der Hersteller sogar bis zu sechs Jahre Garantie. Nur das Design ist Geschmackssache. Und: Glätten können seine drei Vorgänger tatsächlich noch einen Tick besser.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerLuxuriösAuch gutWenn Geld egal istGut & günstig
ModellTondeo Cerion CurveGHD Platinum+ Professional StylerFuriden ProfessionalCloud Nine The TouchRemington Pearl S9500Philips Moisture ProtectRemington Curl & Straight ConfidenceGhd Gold Professional StylerRemington Pro-Sleek & Curl S6505Remington Ceramic Glide 230Carrera No 534Remington Pro Ion StraightBabyliss I-Pro 230 SteamBraun Satin Hair 7 Iontec ST 710Kipozi K-139B
Test Glätteisen: Tondeo Cerion CurveTest Glätteisen im Test: Für langanhaltend glatte Haare: GHD Platinum+ Professional StylerGlätteisen Test: Furiden GlätteisenTest Glätteisen: Cloud Nine The TouchTest Glätteisen: Remington Pearl S9500Test Glätteisen: Philips Moisture ProtectTest Glätteisen: Remington Curl & Straight ConfidenceTest Glätteisen: ghd Gold Professional StylerTest Glätteisen: Remington Pro-Sleek & Curl S6505Test Glätteisen: Remington Ceramic Glide 230Test Glätteisen: Carrera No 534Test Glätteisen: Remington Pro Ion StraightTest Glätteisen: Babyliss I-Pro 230 SteamTest Glätteisen: Braun Satin Hair 7 Iontec ST 710Test Glätteisen im Test: Für langanhaltend glatte Haare: Kipozi K-139B
Pro
  • Das beste Glättergebnis
  • Große Temperaturauswahl
  • Ionenfunktion
  • Auto-off-Funktion
  • Schnelles Aufheizen
  • Einfaches Ein- und Ausschalten
  • Automatisches Abschalten bei Nichtgebrauch nach 30 Minuten
  • Langes Kabel
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hitzebeständige Plattenschutzkappe
  • Sehr gutes Glättergebnis
  • Tolle Temperaturauswahl
  • Edle Optik
  • Auto-off-Funktion
  • Rasches Aufheizen
  • Glättet toll
  • LED-Temperaturanzeige
  • Innovative Form der Bedienung
  • Null Wartezeit beim Aufheizen
  • Zwei tolle Auto-Off-Funktionen
  • Super Preis-Leistungsverhältnis
  • 10 Temperaturstufen via LCD-Display
  • Bis zu sechs Jahre Garantie
  • Auto-Off-Funktion
  • Turbo-Boost-Funktion
  • Glättet gut ohne Ionic-Funktion
  • 3 Temperaturstufen
  • Moisture Protect-Sensor
  • Schnelles Aufladen
  • Hitzebeständige Tasche
  • Digitales Display mit fünf Temperaturstufen
  • Weltweite Spannungsanpassung
  • Hitzebeständiger Schutzaufsatz
  • Mikrokamm
  • Transportverriegelung
  • Stylisches Design
  • Auto-off-Funktion
  • Haar wird glatt
  • Sehr leicht
  • Optimale Temperatur für schonendes Glätten
  • Speziell auch für Locken
  • Gute Temperaturauswahl
  • Digitales Display
  • Auto-off-Funktion
  • Turbo-Boost-Funktion
  • Digitales Display
  • 8 Temperatureinstellungen von 150 bis 230 Grad
  • Automatische Sicherheitsabschaltung
  • Schönes Design
  • Weltweite Spannungsanpassung
  • Langes Kabel
  • Solide Verarbeitung
  • Verschiedene Temperaturstufen von 140 bis 220 Grad
  • Schnelles Aufheizen mit Boost-Funktion
  • Haarsträhnen lassen sich gut einlegen
  • Digitales Display
  • 9 verschiedene Temperatureinstellungen bis zu 230 Grad
  • Memory-Funktion
  • Viele Sicherheitsfunktionen
  • Weltweite Spannungsanpassung
  • Gute Temperaturauswahl
  • Ionic-Funktion
  • Integrierter Kamm
  • Digitales Display
  • Auto-off-Funktion
  • 15 Temperaturstufen
  • LCD-Display
  • Abschaltautomatik
  • Temperaturboost-Taste
  • 3 Temperaturstufen möglich
  • Digitaler LCD-Bildschirm
  • Erhitzt sich relativ schnell
  • Angenehme Kabellänge Aufbewahrungstasche
  • Tastensperre
Contra
  • Kühlt nur langsam ab
  • Wird auch außen ziemlich warm auf Höhe der Heizplatten
  • Kein modernes LED-Display
  • Nach einer Nacht ist der glatte Look nicht mehr ganz so perfekt
  • Keine individuelle Temperatureinstellung möglich
  • Sehr teuer
  • Braucht etwas länger zum Glätten
  • Kann außen an den Platten heißer werden
  • Roch ein wenig nach Chemie
  • Etwas teurer als Testsieger
  • Sehr teuer
  • Stinkt zumindest anfangs nach Chemie
  • Einige Kundenbeschwerden auf Amazon über Defektanfälligkeit
  • Glättet gut, aber nicht am besten
  • Design Geschmackssache
  • Mit Ionic-Funktion kein gutes Glättergebnis
  • Viel zu kurzes Kabel
  • Wird außen sehr heiß
  • Gestank nach Chemie und Verbranntem
  • Nicht ganz so selbsterklärende Handhabung
  • Gerät wird außen viel zu heiß
  • Kinnlanges Haar wird nicht richtig glatt
  • Zu kurzes Kabel
  • Altmodisches Design
  • Haar wirkt fettig
  • Wird außen ziemlich heiß
  • Stinkt anfangs ziemlich nach Chemie
  • Kürzeres Haar rutscht schnell raus
  • Haar wird nicht ganz glatt, sondern bleibt strohig
  • Gerät erhitzt sich außen viel zu stark
  • Glätteisen riecht chemisch
  • Platten stehen zu weit auseinander = Haare rutschen heraus
  • Zu kurzes Kabel
  • Glättergebnis könnte besser sein
  • Gerät wird außen sehr heiß
  • Störende Fingerabdrücke auf dem Glätteisen
  • Stank anfangs nach Chemie
  • Zu kurzes Kabel
  • Haare werden nicht glatt und bleiben strohig
  • Optik des Geräts nicht besonders
  • Haare werden nicht richtig glatt
  • Gerät wird außen viel zu heiß
  • Nerviges, surrendes Geräusch
  • Relativ lange Aufheizzeit
  • Zu kurzes Kabel
  • Schlechtes und strohiges Glättergebnis mit Dampf
  • Kochend heißes Wasser lief aus dem Tank
  • Mühsames Auffüllen des zu kleinen Tanks
  • Zu kurzes Kabel
  • Stinkt nach Chemie
  • Glättet nicht gut
  • Nerviges Summen bei IonTec-Aktivierung
  • Zu kurzes Kabel
  • Haar wird nicht richtig glatt und weich
  • Verarbeitung wirkt klapprig
  • Liegt unbequem in der Hand
  • Schlechte Handhabung
Bester Preis
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Styling mit dem Glätteisen

Ein paar Dinge gilt es beim Styling mit dem Glätteisen zu beachten. Dickes, kraftvolles Haar steckt die Hitzebehandlung logischerweise besser weg als dünne, splissige Strähnen. Man darf auch umso häufiger glätten, je gesünder die Haarpracht ist.

Dickes, kraftvolles Haar steckt die Hitzebehandlung besser weg als dünne, splissige Strähnen

Doch selbst robuste Haare sollten nicht täglich mit dem heißen Teil platt gemacht werden. Zweimal pro Woche ist aber – je nach Haarstruktur – vertretbar. Doch bitte immer zuvor einen Hitzeschutz als Spray, Mousse oder Fluid benutzen. Ohne Vorab-Treatment besteht sonst die Gefahr, dass kaputte Strähnen brechen.

Ein weiterer Grundsatz: Höhere Temperaturen als 200 Grad Celsius sind in der Regel nicht nötig – außer bei extrem dickem oder krausem Haar. Ansonsten kann die oberste Haarschicht schmelzen, ein Strohkopf droht. Feines, beanspruchtes oder coloriertes Haar deshalb am besten nur mit maximal 170 Grad glätten. Am besten bewegt man das Gerät dabei ständig und verharrt nicht zu lange am gleichen Ort. Sonst droht ein unschöner Knick, und das Haar kann ebenfalls brechen.

 Glätteisen Test: Glätteisen Styling
Vor dem Glätten sollte man immer einen Hitzeschutz verwenden, um Haarschäden vorzubeugen.

Trocken hinter den Ohren

Haarewaschen direkt vor dem Glätten? Keine so gute Idee. Denn so entwickelt sich noch keine schützende Fettschicht, die Haare können stärker angegriffen werden. Besser also abends waschen und erst am nächsten Morgen stylen.

Ein No-Go sind nasse Haare, da sie verbrennen können. Allerdings »erlauben« manche Glätteisen feuchte Haare, bei vielen anderen ist das wiederum strikt verboten. Also besser vorher gut die Gebrauchsanleitung studieren.

So geht’s

Idealerweise unterteilt man zunächst die Haare, um sich von unten nach oben »hochzuarbeiten«: Das Deckhaar kommt zum Schluss dran. Doch Vorsicht vor Verbrennungen! Deshalb besser etwa fünf Zentimeter Abstand zur Kopfhaut oder den Ohren einhalten. Damit die Frisur nicht zu platt gerät, glättet man über Kopf oder zieht die Strähnen zur Seite: also waagrecht vom Ansatz an die Spitzen.

Mit den meisten Glätteisen kann man auch Locken drehen

Tatsächlich kann man sich mit den meisten Glätteisen auch hübsche Wellen oder Locken drehen. Dazu die Haarsträhne locker um die obere Platte zwirbeln und das Glätteisen dann langsam nach unten bewegen.

Die Pflege danach

Weil Glätten das Haar ganz schön strapazieren kann, besser zu mehr Pflege als sonst greifen. So bleibt die Mähne gesund und schön. Gute Dienste leistet hier marokkanisches Arganöl, dessen ungesättigte Fettsäuren für seidigen Schimmer und Volumen sorgen. Oder einmal pro Woche eine hochwertige Intensivkur. Trocknen die Haare jedoch aus, hilft oft leider nur eine Glättpause.

Kaufkriterien

Unser Lieblingsprodukt sollte unbedingt mehrere Temperaturstufen, ein langes Kabel zur einfachen Handhabung und gut schließende Platten mitbringen. Generell unterscheiden sich Glätteisen in Klassiker, die dem Zangen-Prinzip entsprechen (darunter fallen die meisten Geräte auf dem Markt und auch alle zehn Testprodukte) und eher schmale Platten mit abgerundeten Ecken haben, sowie in extrabreite Glätteisen mit großen Platten, die sich besonders für dicke, widerspenstige Haare eignen.

 Glätteisen Test: Glätteisen
Mit einem langen Kabel hat man beim Glätten viel Spielraum, um sich die Haare einfach zu stylen.

Wichtig finden wir neben einem leicht und gut in der Hand liegenden Gerät auch eine automatische Sicherheitsabschaltung, wenn das Gerät längere Zeit nicht benutzt wird. Dann muss man sich keine Gedanken machen, wenn man vergisst, es auszuschalten.

Nachdenken kann man außerdem über eine antistatische Ionen-Funktion, die elektrostatische Aufladung verhindert, die Haare vor der Hitze schützt, es befeuchtet, die Schuppenschicht schneller schließt und dadurch für mehr Glanz sorgen soll.

Wir finden es außerdem super, wenn sich ein Glätteisen rasch aufheizt. Das ist bei den meisten Modellen in unserem Test der Fall. Viele brauchen dazu nicht einmal eine halbe Minute.

Praktisch, wenn auch nicht zwingend notwendig: eine Memory-Funktion, die die zuletzt gewählte Temperatur speichert. Möchte man das Glätteisen auf Reisen mitnehmen, empfiehlt sich außerdem eine weltweite Spannungsanpassung.

Welche Beschichtung ist die beste?

Keramik-Glätteisen sind die erste Wahl. Denn diese Beschichtung verteilt die Wärme gleichmäßig. Ebenso wie die Kombis Keramik-Turmalin und Titanium-Keramik.

Turmalin verhindert die statische Aufladung. Titanium sorgt für megaglatte, haarschonende Platten. Mittlerweile verfügen die meisten Glätteisen auf dem Markt jedoch über eine Keramikbeschichtung. Und auch unsere zehn Modelle sind keramikbeschichtet.

So haben wir getestet

Zunächst lasen wir alle Artikel, Testberichte und Kundenbewertungen zum Thema, die uns unter die Nase kamen. Anschließend recherchierten wir die gängigsten, beliebtesten und bekanntesten Modelle. Diese zehn Geräte prüften drei Testerinnen dann auf Herz und Nieren.

Praktisch, dass jede eine etwas andere Haarstruktur und -länge hatte. Ich trage zum Beispiel einen kinnlangem Bob und habe wellige, ultrafeste Borsten. Meine beiden Kolleginnen besitzen lange, wellige Mähnen und normales bzw. dickeres Haar.

Unser gemeinsames erfreuliches Fazit: Viele der gecheckten Produkte erfüllen ihre Aufgabe sehr gut bis befriedigend, der Look sah glatt und glänzend aus. Erfreulich auch, dass der gewünschte Effekt bei so gut wie allen Glätteisen problemlos bis zum nächsten Tag hielt.

Glätteisen Test: Tondeo Cerion Curve

Testsieger: Tondeo Cerion Curve

Die Qualität unserer getesteten Modelle war überwiegend hoch. Trotzdem kristallisierte sich ziemlich schnell das Tondeo Cerion Curve als Liebling heraus. Es war den anderen teils auch sehr guten Geräten einfach immer eine Haarspitze voraus.

Testsieger

Tondeo Cerion Curve

Test Glätteisen: Tondeo Cerion Curve
Unser Liebling glättet einfach am besten und mit am schnellsten. Außerdem hält das Ergebnis auch locker über Nacht.

Vor allem das super Ergebnis auf unseren Köpfen überzeugte uns. Unsere welligen Haare wurden glatter als glatt, glänzend und wunderbar weich. So gut wie kein Härchen stand strohig ab. Das Ergebnis hielt sogar zwei bis drei Tage. Ob das wohl an den hochwertigen turmalinhaltigen Keramikplatten liegt, deren Erwärmung pflegende, schützende und feuchtigkeitsspendende Ionen erzeugt?

Dazu kommt die leichte Handhabung, die das Tondeo jedoch mit so gut wie allen Testkollegen gemeinsam hat: Wir mussten nur Strähne für Strähne zwischen den Platten des Glätteisens durchziehen. Punkten konnte der Tondeo auch mit seinem hübschen und schlichten Äußeren: klassisch in Schwarz oder Weiß mit silbernen Streifen. Sehr praktisch finden wir – neben seiner Auto-Off-Funktion nach 60 Minuten – auch seine Hitzeschutzmatte. Darauf konnten wir das heiße Gerät während des Stylings schnell mal gefahrlos ablegen.

Glätteisen Test: Tondeo

Weitere Pluspunkte: Das Produkt ist relativ leicht, und sein drei Meter langes Kabel inklusive Drehgelenk ließ uns angenehm viel Bewegungsfreiheit. Sein Handling war denkbar simpel: Ich drehte das Kontrollrad des Geräts auf »On« und stellte die gewünschte Temperatur via Kontrollrad ein – möglich sind 120 bis 230 Grad, je nach Haarstruktur. Die deutsche Gebrauchsanleitung lieferte uns entsprechende Empfehlungen.

Nach etwa 20 Sekunden leuchtete die Kontrolllampe rot auf: Unser Testsieger hatte die gewünschte Hitze erreicht. Nun reduzierte sich sein Stromverbrauch dank des Energy Saving Systems aufs Minimum. Als wir mit unserem Sleek-Look zufrieden waren, drehten wir das Kontrollrad auf »Off« – fertig!

Übrigens: Mit dem Tondeo können sich Langhaarige auch sehr einfach Locken drehen, die Heizplatten sind deswegen gerundet. Der Hersteller nennt diese Ausstattung »Curve«. Und es klappt wirklich super.

Bei unserem Sieger kann ich guten Gewissens von einem sehr soliden Modell sprechen. Meine Tochter stylt sich seit drei Jahren mit seinem Vorgängermodell, das mir eine Friseurin empfahl. Sie hatte in dieser Zeit nicht das klitzekleinste Problem. Das Tondeo bietet einfach viel Qualität zu einem fairen Preis von aktuell rund 50 Euro.

Nachteile?

Das Tondeo Cerion Curve brauchte ziemlich lange, bis es sich abkühlte. Außerdem wurde das Gerät am Gehäuse ziemlich warm. Also besser ein wenig aufpassen, um sich nicht zu verbrennen. Ein paar Amazon-Kunden bemängelten außerdem, dass das Glätteisen an den Haaren ziepe und sie teils sogar ausreiße – was wir jedoch nicht nachvollziehen können.

Alternativen

Der Tondeo Cerion Curve ist aus unserer Sicht für die meisten die beste Wahl. Aber es gibt auch ein paar sehr interessante Alternativen.

Luxuriös

GHD Platinum+ Professional Styler

Der GHD Platinum+ Professional Styler überzeugt uns von Anfang an: Ein- und Ausschalten per Knopfdruck ist denkbar einfach. Nach gefühlt zehn Sekunden sind seine Platten betriebsbereit. Der englische Hersteller stapelt wirklich tief, wenn er mit 20 Sekunden Aufheizzeit wirbt. Zudem ertönt ein leiser Alarm, damit der Nutzer weiß, wann er loslegen kann.

Sofort bemerkt unsere 14-jährige, Styling-erprobte Testerin mit dem dicken, welligen Haar, dass sich das Gerät äußerst stabil anfühlt und sehr bequem in der Hand liegt. Da klappert nichts, was für Top-Qualität spricht. Auch das Design – das Glätteisen ist in Schwarz und Weiß erhältlich – bewerten wir mit einer glatten Eins: formschön, puristisch, cool!

 Glätteisen Test: Glätteisen Test Ghd Beweis

Die Handhabung ist ebenfalls simpel: Die Testerin musste mit dem Gerät nur einmal durch die Haarsträhnen gehen, schon waren sie glatt – eine echte Zeitersparnis. Und das Wichtigste, der Look, lässt sich sehen: wunderbar weiches Haar und null Frizz. Ein Gabelgelenk sorgt außerdem dafür, dass die Stylerplatten exakt übereinander liegen und keine Knicke ins Haar geraten.

Auch hübsche Locken lassen sich leicht mit dem GHD Platinum+ Professional Styler drehen. Dafür rollt die Testerin die Strähnen einfach nur mit dem Glätteisen ein. Und das gelingt auch auf Reisen. Dafür sorgt die Universalspannung. Das 2,70 Meter lange Kabel ist ebenfalls ein Pluspunkt und das Produkt verwirrt nicht mit allerlei Schnickschnack. Dadurch ist auch seine Bedienung ein Kinderspiel. Das Gerät, das drei Jahre Garantie hat, wird außen nicht heiß. Dadurch verbrennt man sich weder Finger, Kopfhaut oder Ohren. Eine Plattenschutzkappe gibt es trotz der Hitze noch zusätzlich.

Benutzerfreundlich finden wir, dass sich dieses Produkt schnell wieder abkühlt. Als weitere Sicherheitsmaßnahme dient der automatische Schlafmodus, der den Styler automatisch abschaltet, wenn er 30 Minuten nicht in Betrieb ist. Die Technologie, die hier verwendet wird, nennt sich Ultra Zone: Dabei kontrollieren die Infinity-Sensoren der Platten die Wärme 250 mal pro Sekunde, um die laut Hersteller optimale Styling-Temperatur von 185 Grad ständig aufrecht zu erhalten.

Klingt soweit gut. Einerseits. Andererseits kann man bei diesem Glätteisen die Hitze nicht individuell an die jeweilige Haarstruktur anpassen. Und leider hat es mit rund 180 bis 200 Euro einen stolzen Preis. Trotzdem war es im Test-Update 12/2019 unser Favorit.

Am nächsten Morgen wurde die Testerin von ihren Freundinnen angesprochen, ob sie ein anderes Glätteisen benutzt hätte. Ihre Haare würden strohiger aussehen als mit ihrem eigenen Tondeo. Und auch der 14-Jährigen selbst fiel auf, dass sich die geglätteten Haare an Tag 2 nicht mehr ganz so weich anfühlten und sich relativ schnell verhedderten. Nur deshalb küren wir dieses Gerät nicht zum Testsieger. Top ist es trotzdem!

Auch gut

Furiden Professional

Glätteisen Test: Furiden Glätteisen
Lieferte sich mit dem Testsieger ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

von 48 Lesern gekauft

Das Furiden Glätteisen lieferte sich ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen mit unserem Testsieger. Als erstes stach uns sein elegantes, goldenes Äußeres ins Auge. Eine rundum positive Überraschung bot dann das viele Zubehör: eine hitzebeständige Tasche, ein Kamm, zwei Haarklammern sowie ein Handschuh.

Glätteisen Test: Furiden

Unser Testmodell lag auffallend gut in der Hand, seine Bedienung erwies sich als idiotensicher. Anhand eines Drehrads wählten wir unter fünf Temperaturstufen zwischen 120 bis 230 Grad. Wir entschieden uns für 180 Grad. Seine Keramik-Turmalin-Platten heizten sich in 15 Sekunden auf. Zudem verfügt das Gerät über eine automatische Sicherheitsabschaltung nach einer Stunde.

Doch nun zum Wichtigsten: dem Styling. Das gelang mit dem Furiden Glätteisen toll. Unsere Haare glänzten, waren weich und glatt. Und das über Tage. Das 2,50 Meter lange Drehgelenk-Kabel war vollkommen ausreichend, und das chinesische Produkt wirkt hochwertig – wie es die zahlreichen guten Bewertungen auf Amazon bestätigen. Zudem ist es dank seiner weltweiten Spannungsanpassung ein perfektes Reiseutensil.

Warum es trotzdem nur zum zweiten Platz reichte? Das Styling-Ergebnis unseres Testsiegers, gerade an den Spitzen, gefiel uns einen Tick besser. Sie blieben bei diesem Modell ganz leicht strohig, auch brauchten wir mit dem Furiden Glätteisen ein wenig länger. Das Gerät roch zudem ein wenig chemisch beim Erhitzen und das Gehäuse wurde ziemlich heiß. Und es ist etwas teurer als unser Erstplatzierter.

Wenn Geld egal ist

Cloud Nine The Touch

Test Glätteisen: Cloud Nine The Touch
Das Cloud Nine The Touch ist sein Geld Wert.

Das Cloud Nine The Touch ist mit rund 130 Euro ein echtes Luxusteil. Aber auch jeden Cent Wert. Die 13-jährige Testerin bekam Schnappatmung, als sie das Glätteisen inklusive Hitzeschutzetui und hitzeresistenter Plattenschutzkappe aus der Verpackung holte: »So hübsch, cool, schlicht, schwarz, stylisch und glamourös!« Leider roch es beim Auspacken ziemlich stark nach Chemie, was die Begeisterung ein wenig trübte.

Warum es auch sonst nicht ganz fürs Siegertreppchen reichte? Neben Geruch und stolzem Preis überzeugte uns das Glätt-Ergebnis beim Testsieger noch einen Hauch mehr. Relativ viele Amazon-Kunden beschwerten sich außerdem über relativ schnelle Defekte. Ansonsten können wir Cloud Nine nur applaudieren. Hut ab! Ein wirklich durchdachtes, mitdenkendes Gerät.

Glätteisen Test: Cloudnine

Die jüngeren Testerinnen waren auch begeistert von der spacigen LED-Temperaturanzeige und vom digitalen Display. Diese moderne Ausstattung benoten wir mit einem Extra-Punkt.

Wählen konnten wir zwischen zwei Temperaturen, 165 Grad oder 195 Grad, indem wir kurz hintereinander die mineralbeschichteten Keramikplatten wie eine Zange auf und zu klickten. Eine nette Idee. Vor allem, weil sich die gewünschte Hitze im selben Moment einstellt, in dem man sie einschaltet. Wartezeit gleich null. Deshalb wirbt der Hersteller auch damit: »Das schnellste Glätteisen der Welt.«

Zudem passt sich die Temperatur dank des MicroComputer-gesteuerten Heizsystems an – je nach Berechnung des Wärmesensors. Wir wählten wegen unserer dicken Haare 195 Grad und waren superhappy mit dem Ergebnis: sehr glatte, weiche und schön glänzende Haare. Von Stroh keine Spur.

Sicher ist das Gerät ebenfalls. Benutzte man es 30 Sekunden nicht, schaltete es sich automatisch ab. Sobald es erneut zur Hand genommen wurde, stellte sich sofort wieder die vorherige Arbeitstemperatur ein. Nach 30 Minuten ohne Benutzung beendete die automatische Abschaltung die Session.

Auch die Länge des Drehgelenkkabels von 2,60 Meter reichte locker zum Stylen. Das Glätteisen wurde zwar am Gehäuse etwas heiß, doch es bestand keine Verbrennungsgefahr.

Gut & günstig

Remington Pearl S9500

Test Glätteisen: Remington Pearl S9500
Das Remington Pearl S9500 ist ein super Reiseglätteisen.

Dieses angenehm leichte Glätteisen mit hochwertiger Keramik-Schlussbeschichtung inklusive echter Perlen erfüllte seine Aufgabe ebenfalls richtig gut. Die Haare blieben auch über Nacht glatt. Mit einer Mini-Einschränkung: Die geplätteten Strähnen wiesen einen Mini-Knick auf. Immer genau dort, wo wir das Gerät angesetzt hatten.

Glätteisen Test: Remingtonpearl

Was uns beim Remington Pearl S9500 aber vollkommen glücklich machte? Das einfache Handling. Wir mussten nur die »Ein«-Taste drücken, und über das digitale LC-Display die Temperatur wählen. Je nach Haartyp gibt es zehn Möglichkeiten von 150 bis 235 Grad. Die Turbo Boost Option stellt sofort die höchste Stufe ein. Und die Tastensperre sorgt dafür, dass die Temperatur nicht versehentlich verstellt wird. Als das Gerät nach etwa zehn Sekunden aufgeheizt war, piepste es.

Ein großes Lob dem Hersteller, weil das Glätteisen außen kaum warm wird. In diesem Punkt ist das Modell besser als der Testsieger. Wichtig fanden wir neben des drei Meter langen Kabels mit Drehgelenk die automatische Sicherheitsabschaltung nach 60 Minuten ohne Benutzung.

Das Remington Pearl S9500 präsentiert sich auch als Super-Reisebegleiter. Nicht nur wegen seiner weltweiten Spannungsanpassung. Sondern auch, weil sich seine extralangen und gefedert gelagerten Heizplatten platzbewusst zusammenklappen und anschließend zum Transport verriegeln lassen.

Auch die hübsche, weiße und hitzebeständige Aufbewahrungstasche fiel uns positiv auf. Sein günstiger Preis sowie die bis zu sechs Jahre lange Garantie ist mehr als fair. Wohl auch deshalb gab Testberichte.de dem Gerät 2014 die Note Sehr gut.

Außerdem getestet

Philips Moisture Protect

Unser erster Eindruck vom Philips Straight Care: wunderhübsch in Weiß-Rosé. Als praktisches Gimmick gibt’s dazu eine hitzebeständige Tasche. Auch seine Ionic-Funktion hörte sich gut an. Damit sollen die Haare geschont und nicht strohig werden. Der MoistureProtect-Sensor klang ebenfalls verheißungsvoll. Laut Hersteller analysiert er das Haar 30 Mal pro Sekunde und stellt die Temperatur entsprechend ein, um die Feuchtigkeit zu erhalten. In der Theorie spitze, doch wie sah es in der Praxis aus?

Als wir das Glätteisen einschalteten fiel uns zunächst der Gestank nach Chemie und Verbranntem auf. Unangenehm! Die Bedienung war easy, das Gerät lag leicht in der Hand, es heizte sich in 15 Sekunden auf, und wir konnten unter drei Temperaturstufen wählen (150, 175 und 200 Grad).

Natürlich waren wir gespannt auf die Ionisierungsfunktion. Gleich vorweg: Sie überzeugte uns nicht. Wir kriegten unsere normalen bis ziemlich dicken, welligen Haare damit einfach nicht glatt. Außerdem störte uns das extrem kurze Kabel, das Gehäuse wurde zudem sehr heiß. Anschließend probierten wir es ohne diese Technik. Und siehe da, unsere Haare wurden schön glatt und weich. Vielleicht auch dank der federnden Keramikplatten, die Haarbruch vorbeugen sollen.

Rund 60 Euro zu bezahlen für Funktionen, die nicht besonders gut klappen, würden wir als Käufer nicht einsehen. Da gibt es günstigere Glätteisen, die uns besser gefielen. Zum Beispiel der Testsieger.

Remington Curl & Straight Confidence

Der Remington Curl & Straight Confidence ist mit einem Mikrokamm, einer Keramikbeschichtung mit antistatischem Turmalin, einer Transportverriegelung sowie mit einem digitalen Display mit fünf Temperatureinstellungen von 150 bis 230 Grad inklusive Temperaturboost- und Memoryfunktion ausgestattet. Es kommt inklusive eines hitzebeständigen Schutzaufsatzes.

Erfreulich: Das Glätteisen hinterlässt bei der Testerin, die langes, dickes Haar hat, anfangs generell einen guten Eindruck. Es heizt sich relativ schnell in 20 bis 30 Sekunden auf und glättet ihre leicht wellige Mähne gut, sie wird nicht strohig, sondern fühlt sich schön weich an. Die Strähnen lassen sich super in die Platten einlegen und schon beim ersten Mal Drübergehen bleiben die Haare glatt. Ein empfehlenswertes Gerät, so scheint es. Und mit rund 50 Euro auch erschwinglich.

Doch dann versuchten wir, die Haare einer weiteren Testerin zu glätten, die von Natur aus ebenfalls dick und gewellt sind. Allerdings trägt sie einen kurzen Bob. Und hiermit stellen wir dieses Glätteisen vor eine unlösbare Aufgabe. Es ist nämlich gleichzeitig durch seine geschwungenen und federnd gelagerten Stylingplatten auch als Lockenstab gedacht, was an und für sich praktisch sein kann – ein 2-in-1 Styling-Tool. Einziges Problem: Bei kinnlangen Haaren entstehen statt des Sleek-Looks Locken, sobald man das Glätteisen aus Versehen nur minimal dreht. Das Ergebnis sieht entsprechend seltsam aus: mal glatt, mal lockig. Deshalb entscheiden wir uns schlussendlich dafür, dieses Produkt nicht als Kauftipp zu bewerten, obwohl es sich nach 60 Minuten ohne Gebrauch automatisch abschaltet und über eine weltweite Spannungsanpassung verfügt.

Das Kabel fällt mit 1,80 Meter zu kurz aus und die Testerin klemmte sich die Finger an der Plattensperre ein, als sie das Gerät zum ersten Mal in die Hand nahm. Das grau-rosa Design sei »omamäßig«, findet die 14-jährige Testerin weiter. Es herrscht außerdem Verbrennungsgefahr, denn das Remington wird außen sehr heiß. Nur an der Spitze kann man es anfassen. Anfangs fand die Testerin es verwirrend, die Temperaturstufen zu verstellen. Dafür muss man hinten am Glätteisen drehen.

Um die Temperatursperre aufzuheben, mussten wir dann lange drehen – was man anfangs erstmal herausfinden muss – also vor dem Start die Gebrauchsanleitung gut durchlesen! Bei diesem Gerät ist die Handhabung nicht selbsterklärend – wie bei so vielen anderen Modellen im Test.

Ghd Gold Professional Styler

Wir hatten hohe Erwartungen an den Ghd Gold Professional Styler – wegen seines wunderhübschen, coolen, tiefschwarzen Aussehens mit dem Gold-Logo, weil viele Friseure auf ihn schwören und weil er preislich in der S-Klasse spielt. Leider wird er seinem Ruf, seinem Preis und seinem zweifellos guten Aussehen nicht gerecht. Gleich als wir ihn auspackten, rümpften wir die Nase. Er stank ziemlich nach Chemie. Das Gerät aus Großbritannien ist mit den mineralpulverbeschichteten Vollkeramikplatten, die verhindern sollen, dass die Haare Feuchtigkeit verlieren, solide verarbeitet. Es heizte sich in 25 Sekunden auf und besitzt neben einer hitzebeständigen Plattenschutzkappe auch eine automatische Abschaltfunktion, wenn das Gerät 30 Minuten nicht benutzt wird. Doch das Styling-Ergebnis überzeugte uns nicht. Das Haar wurde zwar glatt, bekam aber keinen seidigen Glanz, sondern sah fettig aus – trotz frisch gewaschenem Schopf.

Auch die Handhabung erwies sich, zumindest bei einem kinnlangen Bob, als überraschend schwierig. Die kurzen Strähnen rutschten sofort aus dem Glätteisen. Eine Sisyphosarbeit! Wenigstens lag das Gerät angenehm in der Hand.

Der Ghd Gold Professional Styler bietet nur eine Temperaturstufe. Laut Hersteller ist erwiesen, dass 185 Grad die optimale Temperatur für schonendes Haare glätten darstellt. Darum sind Ghd-Glätteisen nur mit dieser einen Temperatur ausgestattet. Diese Gradzahl wird konstant gehalten und somit wird schon im Vorhinein Haarschäden entgegengewirkt. Allerdings sind Haare verschieden, dickere Haare z.B. bekommt man mit dieser Temperatur einfach nicht glatt und dünnes, feines Haar hingegen sollte mit nicht mehr als 170 Grad behandelt werden. Leider erwärmte sich das Gehäuse auch ziemlich stark. Während des Glättens hatte ich regelrecht Angst, mein Ohr zu verbrennen. Gottseidank passierte das nicht. Trotzdem: Es gibt bessere Geräte für weniger Geld. 

Remington Pro-Sleek & Curl S6505

Das Remington Pro-Sleek & Curl S6505 schnitt in unserem Test nicht so gut ab wie sein Schwestermodell Remington Pearl S9500. Denn unsere Haare wurden einfach nicht richtig glatt. Stattdessen präsentierten sich die Spitzen nach dem Styling strohig, zu viele Haare standen ab. Zudem roch das Gerät ziemlich chemisch. Auch die Optik erschien uns etwas altmodisch, vor allem weil wir im Test schon einige hippere Modelle in der Hand hatten. Das Gehäuse erhitzte sich leider sehr stark. Geht gar nicht!

Zudem bemängeln einige Kunden im Netz, dass die Platten nicht komplett schließen, weil sie zu weit auseinander stehen und die Haare durchrutschen würden. Uns nervte vor allem das mit 1,80 Meter Länge viel zu kurze Kabel.

Doch weit nicht alles war schlecht. Das Remington Pro-Sleek & Curl S6505 punktet mit seinem einfachen Handling und der abgerundeten Form – speziell auch für Locken und Wellen. Die zehn Temperaturwahlmöglichkeiten zwischen 150 bis 230 Grad, die hitzebeständige Tasche und das digitalen Display sind ebenfalls Pluspunkte.

Auch die Schnellaufheizung in 15 Sekunden, die Transportverriegelung und die automatische Sicherheitsabschaltung nach 60 Minuten sind zu erwähnen. Durch weltweite Spannungsanpassung, Tastensperre und Turbo Boost Funktion hat das Glätteisen tolle Extras. Auf das Gerät bestehen vier Jahre Garantie. Nicht zu vergessen ist außerdem sein unschlagbar günstiger Preis.

Remington Ceramic Glide 230

Der Remington Ceramic Glide 230 mit digitalem Display, acht Temperatureinstellungen von 150 bis 230 Grad und einer automatischen Sicherheitsabschaltung sieht schön aus, liegt gut in der Hand und ist nicht so schwer. Die Haare sind nach dem Glätten weich, doch leider werden die Spitzen beim dicken, welligen Haar der Testerin strohig. Das Glättergebnis überzeugt uns nicht komplett. Haarsträhnen lassen sich zwar gut einteilen und einlegen, allerdings muss man jedes Mal mindestens zweimal drüberfahren, damit die Frisur einigermaßen sleek wird.

Unsere Vermutung: Vielleicht hat der Hersteller mit der »4-fachen Protection« durch die Keramik-Titanium-Turmalinbeschichtung etwas übertrieben – und die Haare werden deshalb nicht ganz glatt. Die Handhabung ist erfreulich einfach. Die Testerin muss nur die entsprechende Temperatur einstellen und warten, bis auf dem Display das blaue Licht zu blinken aufhört. Gut finden wir zudem die hitzebeständige Aufbewahrungstasche, auf der wir das heiße Glätteisen ablegen können – und die Drei-Jahres-Garantie sowie die weltweite Spannungsanpassung.

Ein großes Manko: Das Gerät wird außen richtig heiß. Die Testerin musste verflixt aufpassen, um sich nicht zu verbrennen. Aus Angst um ihre Haut hantierte sie damit deshalb erst gar nicht so nahe am Haaransatz. Das Aufheizen dauerte etwa 30 Sekunden, also etwas länger als die 15 Sekunden, die der Hersteller verspricht. Das ist aber reine Spitzfindigkeit, denn das Produkt erhitzt sich trotzdem recht schnell.

Was uns sonst nicht gefiel: Alle Teile waren noch zusätzlich extra in Plastik eingewickelt. Hier könnte man Plastikmüll vermeiden. Zudem störten die Testerin die Fingerabdrücke, die sich stark auf dem Glätteisen bemerkbar machen. Anfangs stank der Remington Keramik Glide 230 unangenehm nach Chemie. Dafür ist der Preis mit rund 30 Euro fair.

Was uns beim Carrera No 534 mit den federnd gelagerten Stylingplatten und der permanenten Ionen-Funktion als erstes auffällt: sein sehr langes Kabel mit drei Metern. Mit diesem Glätteisen hat man auf jeden Fall viel Bewegungsfreiheit beim Stylen. Ein Pluspunkt ist auch die recht leichte Bedienung. Die Testerin muss nur einmal länger den An-Knopf betätigen sowie danach auf die Plus- und Minus-Tasten drücken, um die Temperatur einzustellen. Stufen von 140 bis 220 Grad jeweils in zehn Grad-Schritten bietet der Hersteller, was wir ideal für die verschiedenen Haartypen finden.

Zum Aufheizen braucht dieses Gerät allerdings im Vergleich zu vielen anderen im Test verhältnismäßig lange: 40 Sekunden. Außer man drückt die Boost-Funktion. Dann heizt es sich in 30 Sekunden auf. Eine Frage sei hier erlaubt: Warum nicht gleich ausschließlich die schnellere Variante? Ansonsten liege das Glätteisen »ganz okay« in der Hand, so die Prüferin, aber auch hier gebe es bequemere Produkte. Die langen Strähnen der Testerin lassen sich ordentlich zwischen den Platten einlegen.

Doch danach wird’s mühsam und nervig: Sie muss bei 200 Grad mindestens viermal wieder und wieder über ihr dickes, welliges Haare gehen. Selbst danach ist ihre Mähne immer noch nicht schön glatt. Vor allem unten stehen die Spitzen strohig in alle Richtungen ab. Als sie über ihr Haare fährt, bemerkt sie nach wie vor eine leichte Welle. Doch wenigstens fühlen sich die Haare superweich an – weicher als bei vielen anderen Produkten im Test.

Die Nase freut sich beim Carrera jedenfalls, dass es kaum nach »verbranntem« Haar stinkt. Ansonsten wird das Gerät außen zwar warm, aber keinesfalls besteht Verbrennungsgefahr. Und fürs heiße Glätteisen gibt es außerdem eine hitzebeständige Aufbewahrungstasche. Die Testerin kommentierte das Design mit »nichts Besonderes« und würde sich dieses Produkt nicht kaufen, obwohl es solide verarbeitet ist und einige Vorteile bietet. Doch das Glätten spielt ja die Hauptrolle und gerade hier überzeugt das Carrera No 534 nicht.

Remington Pro Ion Straight

Stiftung Warentest kürte das Remington Pro Ion Straight mit digitalem Display, bei dem sich neun verschiedene Temperaturen bis zu 230 Grad individuell einstellen lassen, in ihrer Ausgabe 01/2019 zum Testsieger. Für uns unverständlich. Auch wenn das Gerät über eine Memory-Funktion, eine Tastensperre, eine automatische Sicherheitsabschaltung nach einer Stunde, Transportverriegelung, weltweite Spannungsanpassung und drei Jahre Garantie verfügt – und mit rund 30 Euro nicht teuer ist.

Leider spart Remington hier nicht an Plastik, weil alle Teile einzeln verpackt wurden. Das geht umweltschonender! Dann schaltet die Testerin das Gerät an – und fragt sich irritiert: Ist es kaputt? Sie hört nämlich ein komisch surrendes Geräusch, das auf Dauer wirklich nervt. Aber nein, es ist nur die Ionen-Technik – ein Ionen-Generator, ein doppelter Ionen-Kanal sowie eine Ultra-Turmalin-Keramikbeschichtung, die antistatisch und gegen Frizz wirken soll.

Davon merkt die Prüferin allerdings nichts: im Gegenteil. Ihre Mähne wird nicht besonders glatt. Und zu allem Überfluss sehen die Spitzen ausgefranst und aufgeraut aus. Immerhin fühlen sich ihre langen Haare relativ weich an. Ärgerlich – weil zeitraubend – ist, dass sie drei- bis fünfmal über die Strähnen gehen muss, um sie einigermaßen glatt zu bekommen.

Zudem heizt sich das Gerät, das mit einer Aufbewahrungstasche geliefert wird, auch von außen zu sehr auf. Weil man beim Glätten die Platten sehr fest zusammendrücken muss, damit das Eisen überhaupt richtig zugeht, wird es mit der Zeit anstrengend und die Hände beginnen zu schwitzen. Auch das zweifarbige Design mit dem lila Streifen entspricht nicht unserem Geschmack. Wir finden es altbacken. Im Gegensatz zu anderen Produkten im Test braucht es zudem relativ lange, bis es sich erhitzt – mindestens 40 Sekunden. Unser Fazit: Da gibt es wirklich bessere Glätteisen, liebe Stiftung Warentest!

Babyliss I-Pro 230 Steam

Unser erstes und einziges Dampf-Glätteisen im Test weckte unsere Neugier. Zumal es im aktuellen Test von Stiftung Warentest 01/2019 mit der Note 1,9 abgeschnitten hatte. Leider enttäuschte uns das Gerät. Es begann gleich kompliziert. Das Babyliss I-Pro 230 Steam benötigt laut Hersteller nämlich destilliertes Wasser. Nach dem recht mühsamen Auffüllen – der Tank ist zu klein – stellten wir das Teil auf die mittlere Dampfgeschwindigkeit ein. Doch plötzlich lief kochend heißes Wasser heraus. Gefährlich und deshalb ein No-Go!

Wegen des Pumpeffektes mussten wir die Platten ein paar Mal auf- und zuklappen. Zudem wählten wir aus, ob wir ohne den im Glätteisen integrierten Kamm, mit mittlerem (für feineres Haar) oder hohem Kamm (für dickeres Haar) glätten möchten. Diese Funktion fanden wir praktisch, da wir die Strähnen beim Glätten gleichzeitig entwirren konnten.

Nur mit dem Look waren wir danach unzufrieden. Obwohl wir zigmal über die Strähnen fuhren, wurden sie nicht glatt, sondern strohig. Die scheinbar so schonende Dampffunktion erwies sich als überflüssig und verzögerte das Styling nur unnötig auf fast eine Stunde pro Kopf. Zeitverschwendung! Zudem reichte eine Tankfüllung bei längerem Haar nirgends hin. Wir Testerinnen mussten bis zu viermal nachfüllen – und fluchten.

Wir prüften das Gerät anschließend ohne Dampf. Tatsächlich glättete das Babyliss nun okay. Auch wenn sich unsere Haare danach ein wenig rau anfühlten und leicht abstanden – trotz der antistatischen Ionic-Funktion. Ärgerlich fanden wir das viel zu kurze Kabel, das uns wenig Spielraum fürs Styling ließ. Das Modell ist zudem schwer, für die Leistung teuer, heizte sich nur extrem langsam auf (zwei bis drei Minuten) und stank nach Chemie. Vom Design ganz zu schweigen! Alle drei Testerinnen bezeichneten es als »eines der hässlichsten Glätteisen im Test«.

Was allen jedoch gut gefiel: die fünf verschiedenen Temperaturstufen von 170 bis 230 Grad, die dreijährige Garantie, das LED-Display, die hitzebeständige Isoliermatte und die Abschaltautomatik nach 60 Minuten.

Braun Satin Hair 7 Iontec ST 710

Der Braun Satin Hair 7 Iontec ST 710 lieferte mit und ohne Iontec-Funktion kein gutes Glätt-Ergebnis – selbst auf höchster der 15 Temperaturstufen von 130 bis 200 Grad – wurden dickere, wellige Haare nicht glatt. Da fehlt es wohl generell an Hitze. Noch dazu trieb uns das Summen während der Iontec-Aktivierung in den Wahnsinn. Eine Testerin stöhnte: »Mein Gott, regt mich dieses Geräusch auf!« Auch sein Kabel war mit zwei Meter Länge viel zu kurz, das Styling deshalb kompliziert und umständlich. Das Design kommt bieder daher – trotz neongrünem LC-Display.

Deshalb erstaunt uns sein gutes Abschneiden im Stern. In erster Linie soll ein Glätteisen ja gut glätten. Womöglich tut es das nur bei feinerem Haar. Das Gerät wird immerhin außen kaum warm. Es heizt sich schnell auf, besitzt eine 30-Minuten-Abschaltautomatik und verfügt über ein LED-Display sowie eine Temperaturboost-Taste.

Das Gute zuerst: Das Kipozi K-139B erhitzt sich relativ schnell und besitzt eine angenehme Kabellänge von 2,50 Metern. Es besitzt außerdem eine praktische Aufbewahrungstasche und wir können unter drei Temperaturstufen wählen: 140 Grad für empfindliches Haar, 180 Grad für beschädigtes Haar und 210 Grad für gesundes Haar. Die Testerin wählt für sich 210 Grad. Die Hitze wird dabei auf einem digitalen LCD-Bildschirm angezeigt. Nur leider verwirren uns anfangs die zahlreichen Möglichkeiten der automatischen und manuellen Einstellungen.

Und dann wären wir auch schon bei den zahlreichen Minuspunkten des Geräts. Schön ist anders: Es sieht mit seinen dicken Platten auf den ersten Blick fast aus wie ein Waffeleisen. Außerdem greift es sich unbequem und die Testerin empfand es als anstrengend, die Platten ständig zuzudrücken. Wegen des billigen Materials schwitzte sie sogar in der Hand. Das Gerät erschien uns unhandlich, weil es zu lang ist. Zudem kann man das Kipozi vorn auf der Außenseite kaum anfassen, weil es sehr heiß wird.

Auch blöd: Einzelne Strähnen lassen sich nicht richtig einteilen. Denn es kommen immer mehr Haare dazu, als es der Testerin lieb ist. Nervig! Sie traut sich zudem nicht, nahe an den Haaransatz heranzugehen. Und es geht auch gar nicht, weil die Platten viel zu dick sind. Deshalb kann sie keine Details bearbeiten, was sie als »unpraktisch« bezeichnet, »wenn man es ordentlich machen möchte«. Ansonsten verfügt das Gerät über eine an und für sich recht praktische Tastensperre. So bleiben die Platten des Kipozi geschlossen und das Gerät kann sich so recht flach machen. Leider bekommt die Testerin sie anschließend nicht mehr raus. Erst nachdem sie kapiert, dass sie die Heizplatten wieder richtig zudrücken muss, löst sich die Tastensperre. Insgesamt wirkt das Produkt eher klapprig.

Doch dann das endgültige Ausschlusskriterium: Die Haare werden nicht besonders glatt, manche Strähnen bleiben strohig und fühlen sich nicht weich an. Zudem muss die Testerin öfter drübergehen, damit ihre Mähne überhaupt ein bisschen glatt wird. Es gibt definitiv bessere Glätteisen!

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