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Das beste günstige Office-Notebook

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günstige Office-Notebook Test: Acer Swift 3
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Wir haben uns 17 günstige Office-Notebooks für Sie angsehen. Das beste für die meisten ist für uns das Acer Swift 3. Durch AMDs verbesserten mobilen Prozessor vereint es hohe Mobilität mit viel Leistung und einer tollen Verarbeitung. Kleinere Nachteile sind dank des fairen Preises leicht zu verschmerzen.

Update 29. November 2019

Wir haben uns fünf neue Office-Notebooks angesehen. Unser neuer Favorit ist das Acer Swift 3. Aber auch das HP ProBook 455R G6 ist eine neue Empfehlung.

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14. Juni 2019

Auch bei diesem Update bleibt das Lenovo IdeaPad 320S unser Favorit. Mit dem Lenovo V145, dem Chuwi Herobook 14 und Dells Inspiron 15 haben wir aber Neuigkeiten in der „Was gibt es sonst noch?“-Rubrik.

22. Oktober 2018

Auch bei diesem Update bleibt das Lenovo IdeaPad 320S unser Favorit, jetzt aber mit besserem Bildschirm und schneller SSD. Mit dem Asus VivoBook E12, dem Acer Aspire 3 und dem Chuwi Lapbook 12.3 gibt es aber neue, empfehlenswerte Alternativen.

25. Juli 2018

Das Lenovo IdeaPad 320S bleibt unser Favorit. Mit dem HP 250 G6, dem Trekstor Primebook C13 und dem Chuwi Lapbook Air 14,1 gibt es aber neue, empfehlenswerte Alternativen bei den günstigen Office-Notebooks.

20. Dezember 2017

Wir haben den Artikel komplett aktualisiert. Unser Favorit ist das Lenovo IdeaPad 320S für gerade mal 400 Euro. Außerdem gibt es neue, interessante Alternativen.

Ein günstiges Office-Notebook muss natürlich nicht die neueste Technik beherbergen oder optisch auf dem allerneuesten Stand sein. Doch es sollte genau das können, wofür es auch gebraucht wird: Office-Anwendungen. Also Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen und alles, was man im Büro sonst noch brauchen kann.

Wir haben uns 17 Modelle mit sehr verschiedenen Preisen angesehen, von denen noch 13 verfügbar sind. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile, aber wer nicht viel ausgeben will, muss immer Abstriche machen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Acer Swift 3

Test günstige Office-Notebook: Acer Swift 3 SF314-41
Unser neuer Favorit kommt von Acer, er ist klein und leicht. Die Technik von AMD bietet außerdem viel Leistung fürs Geld.

Das Acer Swift 3 löst unseren bisherigen Favoriten Lenovo IdeaPad 320S ab. Die gute Verarbeitung, der niedrige Preis und vor allem die leistungsstarke Technik von AMD machen das 14 Zoll große Notebook zu einem guten Begleiter im Büroalltag. Ob elegant in Silber oder mit bunten Farben, das stabile Metallgehäuse macht überall eine gute Figur.

Mit aktueller Technik von AMD und einer schnellen SSD gehen alle Arbeiten mit Office-Programmen zügig und leicht von der Hand. Außerdem ist das Acer-Notebook recht leise im Betrieb und bietet moderne Anschlüsse, wie einen USB-Typ-C-Port. Dank des großen Akkus muss erst nach circa acht Stunden wieder eine Steckdose in der Nähe sein, so kann das Netzteil auch mal zu Hause bleiben. Mit seinem FullHD-Display werden Bildinhalte sehr scharf dargestellt, bei den Farben und der Helligkeit wäre aber mehr drin gewesen. Dafür ist der Bildschirm matt, wodurch das Swift 3 zumindest in normalen Büroumgebungen immer hell genug ist. Spiele sind naturgemäß nicht die Stärke eines Office-Notebooks. Mit sehr alten Titeln oder Casual Games kommt das Acer Swift 3 aber dennoch zurecht.

Gut & Günstig

Asus VivoBook E12

Test günstige Office-Notebook: Asus VivoBook E12
Das Asus-Notebook bietet schnelles WLAN und arbeitet lautlos. Außerdem ist es sehr klein und leicht, wodurch es immer und überall dabei sein kann.

Wer es noch kleiner und mobiler mag, kann sich das VivoBook E12 von Asus näher ansehen. Das kleine Laptop ist gerade einmal 30 Zentimeter breit und bietet genug Leistung für einfache Schreibarbeiten und Surfen im Internet. Dabei ist das Mini-Notebook dank schnellem WLAN flott unterwegs und der Akku erlaubt eine Betriebszeit von bis zu acht Stunden. Da das VivoBook keinen Lüfter benötigt, ist es im Betrieb lautlos und kann daher auch in sehr sensiblen Umgebungen eingesetzt werden.

Der Speicher ist allerdings sehr knapp bemessen und macht den Einsatz einer Speicherkarte fast unumgänglich. Zudem ist der Bildschirm etwas dunkel und für mehr als das oben genannte ist das VivoBook E12 wirklich nicht geeignet. Dafür ist der Preis mit 250 Euro nahezu unschlagbar günstig und für Internet, Textverarbeitung und Solitär ist genug Power vorhanden.

Wenn Geld egal ist

HP ProBook 455R G6

Test günstige Office-Notebook: HP ProBook 455R G6
Das ProBook 455R G6 von HP hat ein größeres Display und einen noch stärkeren AMD-Prozessor.

Auch beim HP ProBook 455R G6 bringt die Ausstattung mit einem neuen AMD-Prozessor den entscheidenden Vorsprung. Das Gehäuse und das Design waren schon länger sehr gut, aber jetzt stimmt auch der Preis. Diese Alternative bietet außerdem noch ein größeres Display und nochmal mehr Leistung als unser Favorit.

Der Bildschirm kommt auch hier mit einer FullHD-Auflösung und könnte, wie so oft, gerne etwas heller sein. Er reicht aber für Büroumgebungen aus – im Freien sollte man aber nicht arbeiten wollen. Dafür laufen auch etwas anspruchsvollere Anwendungen flüssig, wobei die tatsächliche Leistung der CPU noch nicht ganz optimal genutzt wird. Der Laptop von HP hält außerdem nicht ganz so lange durch wie unser Favorit, aber mit etwas Sparsamkeit können auch hier acht Stunden Akkulaufzeit erreicht werden.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritGut & GünstigWenn Geld egal ist
Modell Acer Swift 3 Asus VivoBook E12 HP ProBook 455R G6 Acer Aspire 5 Dell Latitude 3400 Medion Akoya E4251 Lenovo IdeaPad 320S Acer Aspire 3 Lenovo V145-15AST Chuwi Herobook 14 Dell Inspiron 15 Trekstor Primebook C13 Asus F541NA
Test günstige Office-Notebook: Acer Swift 3 SF314-41Test günstige Office-Notebook: Asus VivoBook E12Test günstige Office-Notebook: HP ProBook 455R G6Test günstige Office-Notebook: Acer Aspire 5 A515-43-R6WWTest günstige Office-Notebook: Dell Latitude 3400Test günstige Office-Notebook: Medion Akoya E4253Test günstige Office-Notebook: Lenovo IdeaPad 320sgünstige Office-Notebook Test: Acer Aspire 3Test günstige Office-Notebook: Lenovo V145-15ASTTest günstige Office-Notebook: Chuwi Herobook 14Test günstige Office-Notebook: Dell Inspiron 15Test günstige Office-Notebook: Trekstor Primebook C13Test günstige Office-Notebook: Asus F541NA
Pro
  • Sehr stabil
  • Sehr gute Office-Leistung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Schnelles WLAN
  • Moderner USB-Typ-C-Anschluss
  • Lautlos
  • Gute Akkulaufzeit
  • Schnelles WLAN
  • Moderner USB-Typ-C-Anschluss
  • Großer Bildschirm
  • Stabiles Gehäuse
  • Sehr gute Office-Leistung
  • Größere Festplatte
  • Großer Bildschirm
  • Gute Office-Leistung
  • 1 TB große SSD
  • Klein und Leicht
  • Gute Akkulaufzeit
  • Schnelle SSD
  • Klein und Leicht
  • Für Schreibarbeiten gut geeignet
  • Sehr günstig
  • Lautloser Betrieb
  • Hochwertiges Aluminium-Gehäuse
  • Geringes Gewicht
  • Kompakte Abmessungen
  • Überdurchschnittliche Akkulaufzeit
  • Schnelle SSD
  • Schneller Speicher
  • Schnelles WLAN
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Aufrüstbar
  • Schnelle SSD
  • Sehr leise
  • Schönes Design
  • Lautloser Betrieb
  • Große Tasten und Touchpad
  • Erwärmt sich kaum
  • Leise im Betrieb
  • Flaches Gehäuse
  • Sehr leicht und kompakt
  • Einfache Nachrüstung von M.2-SSD
  • Umklappbares Display
  • Touchscreen (ideal für Tablet-Modus)
  • Passive Kühlung
  • Tolle Eingabegeräte
  • Niedriges Betriebsgeräusch unter Last
  • Helles Display
  • DVD-Brenner
Contra
  • Etwas wenig Speicherplatz
  • Etwas zu dunkler Bildschirm
  • Wenig Speicherplatz
  • Dunkler Bildschirm
  • Gehäuse aus Kunststoff
  • Etwas zu dunkler Bildschirm
  • Wartung nur schwer zugänglich
  • Kein Speicherkartenleser
  • Prozessor wird nicht optimal ausgenutzt
  • Preis-Leistungs-Verhältnis nicht optimal
  • Etwas dunkler Bildschirm
  • Wenig Arbeitsspeicher
  • Kaum aufrüstbar
  • Niedrige Displayhelligkeit
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Kontrastarmer Bildschirm
  • Kein USB Typ-C
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Dunkler Bildschirm
  • Langsames WLAN
  • Mäßige Systemleistung
  • Flimmerndes Display
  • Langsames System
  • Dunkler Bildschirm
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Wenig Datenspeicher ab Werk
  • Spiegelndes Display
  • Mäßige Rechenleistung
  • Nur HDD verbaut
  • Grobe Auflösung (wegen Displaygröße)
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Kein USB Typ-C
  • Nur n-WLAN
Bester Preis
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Gute Leistung auch bei günstigen Notebooks

Die Suche nach einem klassischen Office-Notebook zum fairen Preis ist schwierig: In der Preisklasse bis 500 Euro tummeln sich hunderte Modelle verschiedenster Konfigurationen – doch welche davon taugen wirklich was?

Auch bei einem günstigen Notebook sollten wichtige Punkte wie die Verarbeitung, die Alltagsleistung und die Mobilität ein Niveau erreichen, das die tägliche Nutzung nicht zur Qual macht. Denn auch wer sein Laptop »nur« für das Verfassen von E-Mails, Word-Dokumenten und Surfen im Internet verwendet, darf Ansprüche an das Gerät stellen.

Erfreulicherweise sind die Zeiten vorbei, in denen man bei günstigen Notebooks starke Abstriche bei der Verarbeitung oder der Leistung machen musste. Unser Favorit arbeitet nicht nur flott, er steckt auch in einem schlanken und stabilen Gehäuse und ist für den mobilen Einsatz gerüstet. Das Gleiche gilt auch für unsere alternativen Empfehlungen. Mit der richtigen Kombination aus modernen Prozessoren und brauchbaren Komponenten ermöglichen aktuelle Notebooks auch zum kleinen Preis angenehmes Arbeiten.

Das muss ein Office-Notebook können

Bei klassischen Office-Notebooks im Preissegment unter 500 Euro darf man natürlich keine Luxus-Leistung erwarten. Man muss verschmerzen, dass das Gerät bei der Bearbeitung komplexer Photoshop-Dateien ins Schwitzen kommt oder vor aktuellen Spielen kapituliert. Auch auf gestochen scharfe Displays oder auf Extras wie einen Touchscreen muss man in der Einsteigerklasse meist verzichten.

Wichtiger ist, dass die Basis stimmt. So legen wir bei der Auswahl Wert auf ein ordentliches Arbeitstempo im produktiven Windows-Alltag: Word, Excel und Co. sowie Surfen im Internet müssen reibungslos funktionieren. Auch eine gute Verarbeitung, eine vernünftige Tastatur und ein Display, das im Idealfall auch draußen nutzbar ist, wünschen wir uns.

Das Gleiche gilt für Mobilität: Viele günstige Notebooks sind vergleichsweise groß und schwer, außerdem sparen die Hersteller gerne an der Akkulaufzeit. Aber viele wollen ihre Mails und Dokumente auch abseits der Steckdose bearbeiten. Kann ein Notebook mit langer Akkulaufzeit glänzen, ist das ein Pluspunkt.

 günstige Office-Notebook Test: Acer Swift 3 (1)

Unser Favorit: Acer Swift 3

Das Acer Swift 3 überzeugt mit bürotauglicher Performance, respektabler Akkulaufzeit und hochwertiger Verarbeitung – und das alles zu einem sehr erschwinglichen Preis.

Unser Favorit

Acer Swift 3

Test günstige Office-Notebook: Acer Swift 3 SF314-41
Unser neuer Favorit kommt von Acer, er ist klein und leicht. Die Technik von AMD bietet außerdem viel Leistung fürs Geld.

Genau genommen heißt unser neuer Favorit Acer Swift 3 SF314-41-R3C&. Das ist deshalb wichtig, weil Acer das Swift 3 auch mit 15 Zoll großem Bildschirm und mit sehr großen Unterschiedenen bei der Hardware anbietet. Für viel Leistung sorgt bei unserer Modellvariante eine AMD Ryzen 5 3500U, die außerdem noch sehr energiesparend ist. Die maximale Taktrate liegt bei 3,7 Gigahertz und mit einer Displaydiagonale von nur 14 Zoll ist das Laptop sehr kompakt und damit leicht zu transportieren.

Für einen schnellen Betrieb sorgt auch die 256 Gigabyte große SSD, die im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten deutlich schnellere Zugriffszeiten bietet. Der Speicherplatz ist zwar nicht sehr hoch, für Office-Programme und eigene Daten reicht er aber aus. Wer mehr Daten auf seinem Notebook speichern möchte, kann die SSD auch austauschen oder eine externe Festplatte benutzen.

Verarbeitung und Akkulaufzeit

Zum Preis von nur wenig mehr als 500 Euro besitzt das Acer Swift 3 ein Gehäuse aus Metall und ist sehr hochwertig verarbeitet. Auch die Unterseite ist aus Aluminium und nicht, wie bei vielen Konkurrenten, aus Plastik. Dadurch ist es außerordentlich stabil und kann sich in jeder Umgebung sehen lassen. Acer bietet das Swift 3 in verschiedenen Farben an, wobei man nicht immer jede Ausstattung in jeder Farbe findet.

Gute Verarbeitung und über­­durch­­schnittliche Akkuleistung

Wer viel auf Reisen ist oder auch innerhalb des Unternehmens an verschiedenen Stellen mit einem Notebook arbeiten muss, wird sich über das geringe Gewicht von nur 1,5 Kilogramm freuen. Dadurch ist der Office-Laptop sehr leicht und lässt sich überall problemlos mitnehmen.

Doch nicht nur das Gewicht, sondern auch die Akkulaufzeit ist für Vielreisende wichtig. Hier kann das Acer Swift 3 ebenfalls punkten, da man einen Arbeitstag von acht Stunden gut ohne Netzteil im Gepäck überbrücken kann. Für Sicherheit ist gesorgt, da sich das Office-Notebook auf Wunsch nur mit Fingerabdrucksensor entsperren lässt. Ein optionales Kabelschloss lässt sich ebenfalls anbringen.

Ausreichend Power

Im Vergleich zu unserem ehemaligen Favoriten wird das Acer Swift 3 SF314 von einem deutlich schnelleren AMD Ryzen 5 3500U angetrieben. Dieser Prozessor ist AMDs Antwort auf die Intel-Prozessoren, die so lange den Markt dominierten. Der Ryzen 5 3500U ist genauso sparsam wie die Konkurrenz und bietet viel Leistung und einen automatischen Turbotakt von bis zu 3,7 Gigahertz. Dieser sorgt vor allem beim Starten von Programmen für einen ordentlichen Schub an Geschwindigkeit.

Der AMD-Prozessor ist mit vier Rechenkernen ausgestattet, die dank der Integration von Hyperthreading bis zu acht Aufgaben gleichzeitig bewältigen können, weil die Technik jedem Kern ein virtuelles Pendant zur Seite stellt. Das bedeutet, dass stets genug Leistung für den Computer-Alltag vorhanden ist.

Der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte DDR4 für ein Office-Notebook vollkommen ausreichend. Damit wird nicht nur Windows flüssig betrieben, auch alle anderen Anwendungen werden mit genug Speicher versorgt. Durch die schnelle SSD werden Nutzer zudem nicht durch lange Pausen ausgebremst, in denen der Laptop auf Dateien der Festplatte zugreift. Eine herkömmliche HDD ist langsamer, weil der Schreib- und Lesekopf erst die korrekten Daten auf den rotierenden Magnetscheiben abrufen muss. Bei einer SSD greift das Betriebssystem hingegen direkt auf den Flash-Speicher zu und ist deshalb um einiges flotter.

Zwar keine SSD, aber trotzdem ausreichend Leistung

Außerdem ist eine HDD aufgrund der mechanischen, sich bewegenden Kleinteile nicht so robust wie eine SSD, die lediglich aus einer Platine mit fest verlöteten Speicherbausteinen besteht. Doch Flash-Speicher sind um einiges teurer, weshalb oft nur kleine Kapazitäten zum Einsatz kommen. Die hier verbaute SSD bietet daher »nur« 256 Gigabyte Speicher, was für Word- und Excel-Dateien sowie Fotos ausreicht. Wer viele Daten hat, muss sich früher oder später Gedanken über einen neue SSD oder eine externe Festplatte machen.

Diejenigen, die auf dem Notebook auch etwas spielen oder komplexe Multimedia-Aufgaben erledigen möchten, müssen sich etwas einschränken: Die integrierte Grafiklösung AMD Radeon RX Vega 8 ist dafür zu schwach. Sie beherrscht aktuelle Codecs wie HEVC (H.265) und den Kopierschutz HDCP – das ist beispielsweise bei der Wiedergabe von 4K-Inhalten von Netflix oder Youtube wichtig. Videos gucken ist damit kein Problem, man sollte mit dem Swift 3 aber keine Videos bearbeiten oder anspruchsvolle Spiele zocken. Einfache Bildbearbeitung ist hingegen kein Problem.

Die Kühlung der Komponenten im Inneren des Acer Swift 3 übernimmt ein einzelner Lüfter, der bei geringer Rechenlast kaum zu hören ist. Selbst unter starker Auslastung rauscht der Lüfter nur wenig stärker – sehr schön! Das Gehäuse wird dabei zwar spürbar wärmer, aber nicht wirklich heiß, so lässt sich das Gerät jederzeit auch auf dem Schoß benutzen.

Ebenfalls nicht selbstverständlich und daher erfreulich ist die Unterstützung für WLAN-Netze im neuesten ac-Standard. Auch wer sein drahtloses Netzwerk auf das störungsresistente 5-Gigahertz-Band umgestellt hat, kommt also mit dem Acer Swift 3 problemlos online.

Display – nicht ganz perfekt

Das 14-Zoll-Display des Acer Swift 3 bietet eine FullHD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Diese Auflösung ist mittlerweile Standard und findet sich in den meisten Notebooks. Bilder werden dementsprechend gut dargestellt und längere Schreibarbeiten sowie das Surfen im Internet sind damit kein Problem. Auch Videos werden in hoher Qualität dargestellt.

Acer hat dem Swift 3 einen matten Bildschirm spendiert, sodass starke Spiegelungen und Reflexionen ausbleiben. In direktem Sonnenlicht lassen sich die Inhalte auf dem Bildschirm zwar noch erkennen, die Helligkeit ist aber eher für die Arbeit in geschlossenen Räumen geeignet. Dafür verziehen sich Bildinhalte bei schrägen Blickwinkeln nicht und man muss lediglich mit nicht ganz so knackigen Farben leben. Der Kontrast fällt ebenfalls etwas niedrig aus, was im Büroalltag aber nicht weiter stört.

Wir empfinden die Arbeit auf dem Bildschirm als sehr angenehm. Die Qualität erlaubt es, dass man auch Filme oder Serien auf dem Acer Swift 3 genießen kann. Dabei sollten allerdings Kopfhörer oder externe Lautsprecher verwendet werden, da die Laptop-Speaker zu leise sind.

Das Display könnte besser sein

Einen positiveren Eindruck hinterlässt die Tastatur im Insel- oder Chiclet-Design – das bedeutet, dass die Tasten freistehen. Der Druckpunkt der Tasten ist angenehm, was in einer eher günstigen Preisklasse nicht immer der Fall ist. Das Touchpad löst Mausklick ebenfalls zuverlässig aus und eignet sich gut, um den Mauszeiger präzise über den Bildschirm zu steuern.

Natürlich kann es nicht mit Edel-Notebooks mithalten, die Bedienung von Windows 10 klappt in der Praxis aber besser als es bei vielen anderen Modellen dieser Preisklasse der Fall ist.

Nachteile

Ein Office-Notebook, das allen Ansprüchen gerecht wird, gibt es einfach nicht. Das gilt auch für das Acer Swift 3. So reicht die CPU-Leistung des AMD Ryzen 5 3500U zwar locker für viele Office-Aufgaben aus, wer aber auch die Grafikkarte stark beanspruchen möchte, wird hier nicht glücklich.

Für anspruchsvolle Spiele ist die integrierte Grafiklösung einfach nicht gedacht. Spiele, die fünf Jahre und älter sind, laufen vielleicht auf niedrigen Grafikeinstellungen flüssig, für mehr als Casual Games aus dem Windows-Store reicht die Leistung der AMD Radeon RX Vega 8 aber nicht aus. Nur so wird das Notebook nicht überfordert, das ja auch vor allem für den Bürobetrieb angedacht ist.

Wer sein Swift 3 erweitern möchte, hat nicht viele Möglichkeiten. Zwar lässt sich die komplette Bodenplatte über die Schrauben lösen, um beispielsweise den Arbeitsspeicher oder die Festplatte zu wechseln. Doch die Platte selbst ist zusätzlich noch im Gehäuse eingehakt – sachtes Ziehen bringt hier nichts und bei steigendem Kraftaufwand steigt auch die Gefahr, das Notebook zu beschädigen.

Vorsicht beim Basteln

Wer sich aber viel Zeit nimmt und die Bodenplatte geduldig und vorsichtig abmontiert, kann die vorhin erwähnten Komponenten aufrüsten bzw. auswechseln.

Davon abgesehen halten sich unsere Kritikpunkte in Grenzen. So kann das Display bei der Helligkeit nicht mit teureren Modellen mithalten. Nicht unerwähnt bleiben soll die Integration eines USB-Anschlusses im modernen Typ-C-Format: Wer sein Smartphone mit USB-C-Anschluss am Acer Swift 3 betreiben möchte, muss nicht mehr auf einen Adapter zurückgreifen. Etwas fragwürdig ist hingegen die Entscheidung, einen der regulären USB-Anschlüsse nach dem alten USB-2.0-Standard zu fertigen. Für schnelle externe Festplatten oder USB-Sticks stehen aber zum Glück genug Alternativen zur Verfügung.

Apropos »extern«: Wie viele aktuelle Notebooks verzichtet auch Acer beim Swift 3 auf ein eingebautes DVD-Laufwerk. Wer Office & Co. von einer CD oder DVD installieren möchte, muss beim Kauf ein externes DVD-Laufwerk einplanen.

Acer Swift 3 im Testspiegel

Auch die Experten von Notebookcheck (11/2019) haben das Acer Swift 3 ausführlich auf Herz und Nieren getestet und zeigen sich ebenfalls von der hochwertigen Verarbeitung und der Leistung begeistert:

»Acer verpackt die Technik des Swift 3 SF314-41 in ein schickes, schlankes Metallgehäuse. Die verbaute Ryzen-5-3500U-APU stellt mehr als genug Rechenleistung für Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet bereit. «

Gelobt werden auch die schnelle SSD sowie die Tastatur und die Akkulaufzeit. Kritisiert wird aber auch die niedrige Helligkeit des Displays:

»Eine NVMe-SSD sorgt für ein flink arbeitendes System. Ein Tausch der SSD wäre möglich. Dazu müsste aber das Gehäuse geöffnet werden. Die Tastatur hat einen guten Eindruck hinterlassen. Positiv: Eine Tastenbeleuchtung ist vorhanden. Dazu gesellen sich gute Akkulaufzeiten. Die Maximalhelligkeit fällt zu niedrig aus. Hier sollte ein 600-Euro-Notebook mehr bieten. Auch die Farbraumabdeckung überzeugt nicht.«

Alles in allem erreicht das Acer-Notebook eine gute Gesamtwertung von 83 Prozent.

Das Acer Swift 3 war auch bei den Kollegen von Computerbild im Test (06/2019), allerdings mit einer leistungsstärkeren CPU von Intel und damit auch deutlich teurer. Auch hier wird das tolle Gehäuse gelobt:

»Der taiwanische Hersteller hat das Swift 3 (2019) mit einem schicken Alu-Gewand versehen, an dessen Verarbeitung es nichts auszusetzen gibt. Klasse: Es ist mit 1.383 Gramm schön leicht für die täglichen Transport von A nach B. Und mit einer Bauhöhe von gut 2,2 Zentimetern sollte es auch in allen gängigen Arbeitstaschen Platz finden.«

Die Wertung bei Computerbild beträgt für das Acer Swift 3 die Note 2,2 und somit »gut«.

Alternativen

Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl an günstigen Office-Allroundern gigantisch. Aber für uns kommen nur zwei Notebooks als Alternativen zu unserem Favoriten in Frage.

Gut & Günstig

Asus VivoBook E12

Test günstige Office-Notebook: Asus VivoBook E12
Das Asus-Notebook bietet schnelles WLAN und arbeitet lautlos. Außerdem ist es sehr klein und leicht, wodurch es immer und überall dabei sein kann.

Der VivoBook E12 von Asus bietet eine sehr lange Akkulaufzeit und ist mit einem Gewicht von weniger als einem Kilogramm sehr leicht. Gering ist auch die Größe, denn das VivoBook E12 ist nur 30 Zentimeter breit und daher sehr mobil. Mit dem entsprechend kleineren Bildschirm müssen Anwender allerdings auch leben können.

Mit nur 2 Gigabyte RAM und einem lediglich 32 Gigabyte großen Speicher für eigene Daten bietet das Mini-Notebook nicht besonders viel Platz. Dafür eignet es sich dank schnellem WLAN mit ac-Standard sehr gut für die Arbeit im Internet und auf Online-Plattformen. Mit einer Laufzeit von über acht Stunden übersteht das VivoBook auch einen kompletten Arbeitstag, ohne dass eine Steckdose in der Nähe sein muss.

Über acht Stunden Akkulaufzeit

Die Leistung des Prozessors reicht problemlos für Word und Excel aus. Darüber hinaus darf man aber nicht viel erwarten. Die integrierte Grafikkarte entlastet den Prozessor zwar bei der Wiedergabe von Videos, für Spiele oder 3D-Anwedungen ist allerdings nicht genug Power vorhanden.

Mit seiner geringen Größe hat das VivoBook E12 nicht viel Platz für Anschlüsse. Asus verbaut aber dennoch zwei schnelle USB-Ports und bietet sogar einen dritten, modernen USB-Typ-C-Anschluss an. Hinzu kommt ein HDMI-Port für die Verbindung zu Monitoren oder einem Fernseher und sogar an einen Kopfhörereingang sowie microSD-Kartenschacht wurde gedacht.

Der Bildschirm des VivoBook E12 bietet nur eine geringe Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Das reicht für Büroarbeiten und das Surfen im Internet vollkommen aus und eignet sich auch für die Wiedergabe von Videos. Die verwendete TN-Technologie sorgt allerdings dafür, dass Inhalte von der Seite nicht gut vom Bildschirm abgelesen werden können. Dafür flackert das Bild nicht, sodass auch Menschen mit empfindlichen Augen über längere Zeit gut mit dem Asus-Laptop arbeiten können.

Für ein ultra-mobiles Gerät bietet Asus das VivoBook E12 zu einem sehr günstigen Preis an. Neben der niedrigen Leistung müssen dabei auch andere Abstriche hingenommen werden. Das Gehäuse besteht aus einfachem Kunststoff und ist zwar gut verarbeitet, aber nicht besonders stabil. Daher sollte mit dem Laptop nicht allzu ruppig umgegangen werden. Zudem bietet das kleine Notebook keine Wartungsmöglichkeiten und auch der Akku ist fest verbaut.

Das Asus VivoBook E12 eignet sich für den schmalen Geldbeutel und ist durch seine geringe Größe als täglicher Begleiter gut geeignet. Die lange Akkulaufzeit sorgt für ständige Einsatzbereitschaft und das schnelle WLAN ermöglicht eine flotte Verbindung bei Arbeiten, die online stattfinden. Die niedrige Leistung ist aber nur für einfache Anwendungen ausreichend.

Wenn Geld egal ist

HP ProBook 455R G6

Test günstige Office-Notebook: HP ProBook 455R G6
Das ProBook 455R G6 von HP hat ein größeres Display und einen noch stärkeren AMD-Prozessor.

Kleine Bildschirme sind nicht jedermanns Geschmack, deshalb setzt HP beim ProBook 455R G6 auf ein 15 Zoll großes Display. Mit seiner FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten können Bilder und Videos in hoher Qualität angezeigt werden. Zudem bietet die große Fläche mehr Übersicht und erlaubt es, zwei Office-Fenster bequem nebeneinander darzustellen. Nur für die Arbeit im Freien ist das ProBook wegen seiner geringen Helligkeit nicht geeignet.

Wie bei unserem Favoriten setzt auch HP im ProBook 455R G6 auf einen mobilen Prozessor von AMD. Hier kommt aber das noch leistungsstärkere Modell Ryzen 7 3700U zum Einsatz, das noch mal mehr Rechenleistung mitbringt. Die vier Kerne können Taktraten von bis zu 4 Gigahertz erreichen und insgesamt acht Aufgaben gleichzeitig bewältigen. Außerdem bringt der Prozessor die integrierte Grafikeinheit Radeon RX Vega 10 mit, die zwar ebenfalls nicht für Spiele geeignet ist, aber doch etwas mehr Grafikleistung bietet. Hinzu kommen satte 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB große SSD.

Viel Festplatten- und Arbeitsspeicher

Mit einer Breite von etwa 36,5 Zentimetern passt das HP ProBook 455R G6 nicht mehr in jeden Rucksack. Mit nur knapp zwei Zentimetern ist es aber sehr flach und kann ebenfalls als »mobil« bezeichnet werden. Letztere Eigenschaft beschränkt sich auch nicht durch die Akkulaufzeit, da die Batterie fast acht Stunden lang durchhält.

Die Tastatur ist gut zum Schreiben von längeren Texten geeignet, bietet aber keinen Nummernblock. Die einzelnen Tasten sind ausreichend groß und lassen sich angenehm drücken. Eine Beleuchtung sorgt zudem dafür, dass man Buchstaben auch im Dunkeln erkennen kann. Als Mausersatz kommt ein Clickpad zum Einsatz, das ProBook 455R G6 bietet also keine extra Maustasten, sondern man muss auf das Pad drücken um zu klicken. Das funktioniert sehr gut und der Mauszeiger lässt sich ebenfalls präzise über den Bildschirm bewegen.

Nicht so gut sind allerdings die Wartungsmöglichkeiten. Ohne viel Geschick ist es kaum möglich den Laptop zu öffnen, obwohl es natürlich nicht unmöglich ist. Wer sich diese Aktion zutraut, kann selbst den Arbeitsspeicher auswechseln oder eine zusätzliche Festplatte einbauen.

Im Großen und Ganzen bietet das HP ProBook 455R G6 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ist aber schon ein etwas teureres Gerät. Dafür gibt es kaum etwas zu meckern und abseits vom dunklen Display sowie der schwer abzunehmenden Bodenplatte packt HP hier alles in ein Gerät, was für den Office-Einsatz nötig ist – inklusive modernem USB-Typ-C-Anschluss.

Was gibt es sonst noch?

Das Acer Aspire 5 ist mit 15 Zoll ebenfalls etwas größer als unser Favorit und kommt auch mit AMDs-Ryzen-5-3500U-Prozessor. Mit acht Gigabyte RAM fällt der Arbeitsspeicher zwar gewöhnlich aus, aber mit der ein Terabyte großen SSD sollte der Speicherplatz nicht so schnell ausgehen. Als Grafikkarte wird aber auch hier nur die interne Radeon RX Vega 8 geboten, die aber für Office-Anwendungen mehr als ausreichend ist. Der Bildschirm kann Serien und Filme in FullHD, also mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten darstellen. Die Leistung des Aspire 5 reicht auch für einfache Bildbearbeitung aus und die tollen Farben des Displays überzeugen auf ganzer Linie. Das gleiche gilt für die Eingabegeräte.

Sowohl Tastatur als auch das Clickpad sind gut für die Arbeit an dem Acer-Notebook geeignet. Wer nachträglich noch etwas aufrüsten möchte, kommt außerdem leicht an das Innenleben des Laptops. Dort lassen sich dann Arbeitsspeicher und Festplatte austauschen oder erweitern. Die eigentlich gute Leistung des AMD-Prozessors wird aber im Aspire 5 nicht ganz optimal genutzt und auch auf einen Speicherkartenleser muss man verzichten.

Dells Latitude 3400 ist vor allem klein und leicht. Die Leistung fällt etwas niedriger aus als bei unserem Favoriten, ist aber dennoch für viele Office-Aufgaben geeignet. Als Prozessor verbaut Dell einen Intel Core i3-8145U, der zwar bis zu 3,9 Gigahertz erreichen kann, aber mit seinen zwei Kernen nur bis zu vier Aufgaben gleichzeitig bearbeitet. Mit acht Gigabyte RAM und einer 256 Gigabyte großen SSD ist aber der flotte Systembetrieb gesichert. Bildinhalte werden auf dem 14 Zoll großen Display von der integrierten Grafikeinheit Intel UHD Graphics 610 angezeigt. Für das Streamen von Filmen und Serien reicht diese zwar aus, beim Bearbeiten von Bildern müssen aber teils lange Wartezeiten in Kauf genommen werden. Außerdem ist der Bildschirm etwas zu dunkel.

Abseits vom Innenleben zeigt sich das Dell Latitude 3400 mit einem stabilen Kunststoffgehäuse, das keine Mängel bei der Verarbeitung aufweist. Obendrauf gibt es noch schnelles WLAN, einen Speicherkartenleser und einen modernen USB-Typ-C-Anschluss. Für den aufgerufenen Preis bietet unser Favorit, das Acer Swift 3, zwar etwas mehr Leistung, wem das Dell Latitude 3400 aber besser gefällt, der kann beruhigt zuschlagen.

Mit dem Medion Akoya E4251 erhält man genau das, was der Anbieter verspricht: Ein sehr einfaches Notebook, das für Schreibarbeiten und Surfen im Internet gut geeignet ist. Viel mehr darf man vom verbauten Prozessor, einem Intel Pentium N5000, aber auch nicht erwarten. Die geringe Leistung hat den Vorteil, dass der kleine Laptop keinen Lüfter braucht und geräuschlos arbeitet. Der Arbeitsspeicher fällt mit vier Gigabyte ebenfalls sehr knapp aus, dafür spendiert Medion dem Akoya E4251 eine 256 Gigabyte große und schnelle SSD.

Die Verarbeitung des leichten Kunststoffgehäuses ist sehr gut, aber vom Akku braucht man keine Bestleistung erwarten. Hier ist nach etwas mehr als fünf Stunden das Licht aus. Bis dahin lässt es sich aber durch das hochauflösende FullHD-Display und die gute Tastatur angenehm arbeiten. Das Touchpad erfüllt auch seinen Zweck und wer keine allzu großen Ansprüche stellt, der wird hier fündig. Schnelles WLAN und den modernen USB-Typ-C-Anschluss gibt es ebenfalls.

Das Lenovo IdeaPad 320S bietet genug Leistung für den Büroalltag und ist außerdem hochwertig verarbeitet und stabil. Das Design kann sich auch gegenüber Geschäftspartnern sehen lassen, womit das Lenovo-Notebook für jeden Einsatz geeignet ist.

Wir empfehlen jetzt allerdings eine bessere Ausstattungsvariante, mit der frühere Kritikpunkte ausgemerzt wurden. So ist das IdeaPad 320S aufgrund seines kompakten Formats und des geringen Gewichts immer noch problemlos als ständiger Begleiter für unterwegs geeignet. Außerdem stimmen Akkulaufzeit und Anschlussvielfalt. Die integrierte SSD bietet einen blitzschnellen Zugriff auf eigene Dateien und Programme, wobei der Speicherplatz allerdings etwas niedriger ausfällt. Auch das Display hat sich verbessert und bietet nun eine höhere Auflösung und bessere Blickwinkel. Im Hinblick auf den günstigen Preis ist die Leistung hervorragend und wer mehr Speicherplatz braucht, kann sich auf Speicherkarten oder externe Festplatten stützen.

Acers Aspire 3 bietet ein etwas größeres Display als unser Favorit und hat mit seiner Kombination aus schneller SSD und großer, herkömmlicher Festplatte viel Speicherplatz zu bieten. Die Leistung ist gut und reicht auch für etwas anspruchsvollere Büroarbeiten aus. Sollte es einmal nötig sein, kann das Aspire 3 zudem leicht aufgerüstet werden und auch die Akkulaufzeit ist für ein so großes Gerät ordentlich. Die gebotenen Anschlüsse sind zwar etwas veraltet, Steckplätze für einen Monitor und mehrere USB-Geräte sind aber vorhanden. Außerdem eignet sich die Tastatur eher für kleine Finger, da die Tasten etwas klein ausfallen.

Mit dem Lenovo V145 hält man ein einfaches Notebook mit Kunststoffgehäuse in der Hand. Der 15,6 Zoll große Bildschirm bietet einen guten Überblick über Word-Dokumente und Webseiten im Internet-Browser. Für die Arbeit im Freien ist das Display allerdings nicht hell genug und von der Seite betrachtet verzerrt sich das Bild etwas. Die Leistung reicht für Office-Aufgaben und Surfen im Internet aus, viel mehr sollte man aber nicht erwarten. Schon bei einfacher Bildbearbeitung müssen sehr lange Wartezeiten in Kauf genommen werden.

Für den günstigen Preis fällt die Akkulaufzeit dennoch sehr kurz aus. Schon nach circa vier Stunden muss das Lenovo-Notebook wieder an eine Steckdose angeschlossen werden. Das kann unser Favorit, das Lenovo Ideapad 320S, deutlich besser.

Das Chuwi Herobok 14 ist klein und leicht. Es besticht mit seinem Design und eignet sich dank großer Tasten gut zum Tippen von längeren Texten. Das Touchpad fällt ebenfalls sehr groß aus, sodass man den Mauszeiger mühelos über den Bildschirm bewegen kann. Der günstige Laptop besteht aus Kunststoff, wirkt aber stabil und kann daher überall mit hingenommen werden. Allerdings lahmt das Chuwi-Notebook schon bei einfachen Aufgaben, was vor allem am langsamen Prozessor und dem Speicher liegt. Dadurch wird schon das Öffnen des Internetbrowsers zur Geduldsprobe. Wenn man allerdings mit wenig Leistung zurecht kommt und nur sehr wenig Geld ausgeben möchte, ist das Chuwi Herobook 14 vielleicht einen Blick wert.

Auch Dell bietet günstige Notebooks an. Mit dem Dell Inspiron 15 bekommt man einen ansprechenden Laptop mit einem bürotauglichen Design. Die Leistung ist für Office ausreichend und auch Surfen im Internet stellt kein Problem dar. Darüber hinaus wird das Notebook aber etwas schwach und benötigt vor allem beim Zugriff auf Daten sehr lange. Das liegt allerdings auch an der herkömmlichen Festplatte, die dafür aber sehr viel Speicherplatz bietet. Mit etwas Geschick kann man außerdem eine schnelle SSD nachrüsten, was sich deutlich bei der Geschwindigkeit bemerkbar macht. An der Akkulaufzeit lässt sich hingegen nichts ändern. Die fällt mit knapp vier Stunden nämlich sehr kurz aus.

Trekstor Primebook C13

Das Trekstor Primebook C13 ist das einzige Modell in diesem Vergleich, bei dem sich der 13 Zoll große Bildschirm komplett umklappen lässt. Da es sich auch noch um einen Touchscreen handelt, lässt sich das Gerät somit auch als Tablet nutzen. Dennoch fällt das Notebook sehr leicht und auch überaus kompakt aus. So beträgt die Dicke lediglich 1,5 Zentimeter.

Die Leistung ist, wie bei den übrigen Kandidaten auch, für die meisten Büroanwendungen ausreichend. Der interne Speicher ist mit 64 Gigabyte allerdings sehr begrenzt, kann aber über einen Modulschacht erweitert werden. Im Primebook C13 kommt keine Lüfter zum Einsatz. Dadurch ist das Gerät lautlos, erhitzt sich aber bei längerem Betrieb spürbar.

Wer auch unterwegs immer Online sein möchte, kann auf eine Ausstattungsvariante mit LTE-Modem zurückgreifen. Mit einer Akkulaufzeit von circa vier Stunden bietet das Trekstor-Notebook allerdings nur ein mittelmäßiges Durchhaltevermögen und das Touch-Display spiegelt zudem stark.

Beim Asus F541NA müssen wir vor allem die gute Tastatur und das Touchpad loben, die beide stets zuverlässig und mit einer guten Schaltcharakteristik punkten. Denn wie bereits erwähnt, werden in dieser Preisklasse die Eingabegeräte oft vernachlässigt, was im Alltag großen Frust bereiten kann.

Beim Betriebsgeräusch hält sich das Asus-Notebook auch unter Last sehr zurück. Die Kombination aus dem recht schwachbrüstigen Zweikerner Intel Celeron N3350 und der einem Terabyte großen HDD sorgen für eine eher geringe Leistung und gemächliche Reaktionszeiten, insbesondere bei hoher Auslastung. Die WXGA-Auflösung wirkt außerdem auf dem großen Bildschirm (15,6 Zoll) recht grob, dafür ist die Helligkeit des Displays ziemlich hoch.

Die Akkulaufzeit ist mit fünf Stunden ebenfalls nur mittelmäßig. Kurios: Es gibt zwar einen modernen USB-Typ-C-Anschluss, ins WLAN geht es aber bestenfalls über den alten n-Standard. Einen DVD-Brenner hat das Asus-Notebook auch noch zu bieten. Wem gute Eingabegeräte ebenso wichtig sind wie die Möglichkeit, optische Medien abzuspielen, für den ist das günstige Asus F541NA eine gute Idee, alle anderen fahren mit unseren Empfehlungen besser.

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Kommentare

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Nika Farra
Nika Farra

In der Preisklasse würde ich mir lieber einen Gebrauchten mit einer SSD kaufen.

Kurt Schmidt
Kurt Schmidt

Lenovo ist echt super !! Smartphone Moto Z bestes Gerät in allen drei Empfangsbereichen (CONNECT).