Das beste günstige Smartphone

Smartphones bis 200 Euro im Test

Das beste günstige Smartphone ist für uns immer noch das Huawei P8 Lite (2017). Es kann in sämtlichen Disziplinen überzeugen: Leistungsfähige Hardware gespickt mit praxisgerechter Ausstattung wie einer guten Kamera und nicht zuletzt verpackt in ein hochwertiges Finish. Da fragt man sich, warum man eigentlich mehr für ein Handy ausgeben sollte.

Update 8. Dezember 2017

Wir haben fünf neue Smartphone-Modelle getestet, vier davon sind neue Empfehlungen: Das Xiaomi Mi A1, das Moto G5S Plus, das Asus ZenFone 4 Max und das Fantec Boogy. Unser Top-Favorit bleibt aber das Huawei P8 lite.

Im Sektor für günstige Smartphones tut sich allerhand. Es sind nicht nur Nachfolgemodelle bereits bekannter Modelle auf den Markt gekommen, auch der ein oder andere neue Hersteller wagt sich auf den Smartphone-Markt.

Wir haben unsere Testreihe um fünf Modelle erweitert, teilweise handelt es sich dabei um Nachfolger bereits getesteter Modelle. Die Vorgänger sind meist immer noch verfügbar, oft zu Schnäppchen-Preisen, daher finden Sie diese auch weiterhin in der Tabelle und auch in der Kurzauflistung am Ende des Testberichts.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Huawei P8 lite (2017)

Test günstige Smartphone: Huawei P8 lite (2017)
Bei den günstigen Smartphones liegt es mit toller Verarbeitung und gutem Gesamtpaket vorne.

Das Huawei P8 lite (2017) ist für uns auch nach den neueren Modellen der Konkurrenz immer noch das beste Smartphone, das zum Preis von unter 200 Euro zu haben ist. Es ist zwar nicht perfekt, doch die wenigen Kompromisse, die seinem niedrigen Preis geschuldet sind, sind gut zu verschmerzen. Akku, Verarbeitung und Design können sich sehen lassen und wem 16 Gigabyte Speicher nicht reichen, der kann mit einer micro-SD-Karte preiswert aufrüsten.

Auch gut

Xiaomi Mi A1

Test günstige Smartphone: Xiaomi Mi A1
Das Xiaomi Mi A1 iegt mit unserem Favoriten gleichauf, setzt nur andere Schwerpunkte, unbedingt auf die Global Version achten.

Das Xiaomi Mi A1 ist der erste chinesische Direktimport, der es in unsere Redaktion geschafft hat. Das Unibody-Gehäuse aus Alu ist von bestechender Qualität, dasselbe kann man von den inneren Werten sagen. Die Benchmarks liegen auf gleichem Niveau wie bei unserem Favoriten, punkten kann das China-Phone mit 64 Gigabyte internem Speicher und der einzigen USB-C Schnittstelle in diesem Testfeld.

Foto-Spezialist

Motorola Moto G5S Plus

Test günstige Smartphone: Motorola Moto G5S Plus
Mit der integrierten Doppelkamera schafft das Moto Tiefenschärfe auch ohne Portrait-Modus.

Das Moto G5S Plus von Motorola hat geringfügige Änderungen gegenüber dem Modell ohne »S« erfahren. Ein solideres Unibody-Gehäuse, ohne Akkudeckel aber mit schönem Finish, etwas mehr RAM und – das wichtigste – eine Doppelkamera. Mit deren Hilfe lässt sich eine Schärfe-Ebene definieren, und das sogar, ohne dass der Portrait-Modus eingeschaltet ist.

Dauerläufer

Asus ZenFone 4 Max (ZC554KL)

Test günstige Smartphone: Asus ZenFone 4 Max (ZC554KL)
Das ZenFone 4 Max ist mit riesigem Akku und einem 3-Karten-Schacht ausgestattet.

Das Asus Max aus der ZenFone 4 Reihe, mit dem Klarnamen ZC554KL hätte außer einem hübschen Unibody-Gehäuse aus Aluminium mit der schön satinierten Oberfläche nicht viel zu bieten, wäre da nicht der riesige Akku, der dem Smartphone eine üppige Laufzeit beschert. Außerdem fasst die große Halterung, die im Kartenschacht verschwindet, gleich drei Exemplare: zwei SIM- und eine Speicherkarte.

Preistipp

Fantec Boogy

Test günstige Smartphone: Fantec Boogy
Fantec bietet enorme Ausstattung bei ausreichender Leistung für unter 100 Euro.

NAS-Laufwerke waren mal die Stärke von Fantec, das Fantec Boogy ist eines von zwei Smartphones, die das Unternehmen neuerdings am Start hat. Beide liegen um die 100 Euro, das Boogy bietet dafür eine ziemlich reichhaltige Ausstattung, wozu sogar ein Headset gehört, sowie ein ordentliches Display, hinter dem ein bewährter Chipsatz für adäquate Leistung sorgt.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAuch gutFoto-SpezialistDauerläuferPreistipp
Modell Huawei P8 lite (2017) Xiaomi Mi A1 Motorola Moto G5S Plus Asus ZenFone 4 Max (ZC554KL) Fantec Boogy Motorola Moto G5S Wiko UFeel prime Moto G5 Asus ZenFone 3 Laser Lenovo K6 Gigaset GS 160
Test günstige Smartphone: Huawei P8 lite (2017)Test günstige Smartphone: Xiaomi Mi A1Test günstige Smartphone: Motorola Moto G5S PlusTest günstige Smartphone: Asus ZenFone 4 Max (ZC554KL)Test günstige Smartphone: Fantec BoogyTest günstige Smartphone: Motorola Moto G5STest günstige Smartphone: Wiko UFeel primeTest günstige Smartphone: Moto G5Test günstige Smartphone: Asus Zenfon 3 Laser (ZC551KL)Test günstige Smartphone: Lenovo K6Test günstige Smartphone: Gigaset GS 160
Pro
  • Vergleichsweise gute Kamera
  • NFC integriert
  • Satter Speicher von 64 GB
  • USB-C Schnittstelle
  • Mit NFC kompatibel
  • Doppelkamera mit Tiefenschärfe-Sensor
  • Enorme Akkulaufzeit
  • zwei SIM-Karten und microSD-Karte möglich
  • Dual-SIM und microSD-Schächte
  • Inklusive Headset
  • Wechselbarer Akku
  • Schönes, solides Unibody-Gehäuse
  • Lange Akkulaufzeit
  • Premium-Design und ausreichend Speicher ab Werk
  • Akku lässt sich auswechseln und läuft lange
  • Günstiger als Testsieger
  • Viel Bildschirm und eine lange Akkulaufzeit
  • Gute Leistungsdaten und Alu-Body
  • Das günstigste Gerät im Testfeld
Contra
  • Knapp bemessener Speicher, aber mit microSD erweiterbar
  • Kein NFC
  • Kein USB-C
  • Chipsatz veraltet
  • Kein USB-C
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Knappe Speicherausstattung
  • Akku nicht wechselbar
  • Akku nicht wechselbar
  • Rechenleistung und Kamera sind schlechter als beim Testsieger
  • Lange Akku-Ladezeit von knapp 4 Stunden
  • Akku nicht wechselbar
  • Schwaches Display und deutlich geringere Leistung
Bester Preis
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So haben wir getestet

Zu den ehemals sechs getesteten Smartphones zum Preis um die 200 Euro haben wir die interessantesten neuen Modelle hinzugefügt: Von Asus war das neue Zenfone 4 Max ZC554KL mit dabei, außerdem gleich zwei neue aus dem Hause Motorola bzw. dem Markeninhaber Lenovo, das Moto G5S und das Moto G5s Plus. Ebenfalls neu getestet haben wir das lang erwartete Xiaomi Mi A1 sowie das besonders preiswerte Fantec Boogy.

Günstiges Smartphones im Test: Testsieger Huawei P8 lite.
Die neuen Testkandidaten: Asus Zenfone 4 Max, Moto G5S, Moto G5S Plus, Xiaomi Mi A1 und Fantec Boogy.

Bereits zuvor getestet haben wir das Zenfone 3 Laser von Asus, das ebenfalls sehr günstige Gigaset GS 160 und zwei Smartphones aus dem Hause Lenovo, das Lenovo K6 und das Motorola Moto G5 sowie das UFeel prime von Wiko.

Smartphones bis 200 Euro im Test: Alle Testkandidaten
Das bisherige Testfeld: Asus Zenfone 3 Laser, Wika UFeel prime, Gigaset GS 160, Lenovo K6, Huawei P8 Lite (2017) und Motorola Moto G5.

Mehr noch als ausreichend Rechenleistung wünschen sich die meisten bei ihrem Smartphone eine möglichst lange Akkulaufzeit. Wir haben die Smartphones mit einem Testvideo in FullHD gefüttert und es Nonstop laufen gelassen. Um das Smartphone besonders zu fordern, ließen wir zudem gleichzeitig das WLAN eingeschaltet.

Auch die Aufladezeit der Smartphones haben wir dokumentiert, um einen praxisnahen Wert darüber zu bekommen, wie lange man warten muss, um sein Smartphone wieder vollständig nutzen zu können. Die WLAN-Reichweite wurde unter Realbedingungen getestet. Hierbei muss man wissen, dass ein Vergleich nur zwischen zeitnah gemeinsam getesteten Geräten möglich ist, da die Funkübertragung von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist – sogar das Wetter hat positiven wie negativen Einfluss auf die Ausbreitung von Funkwellen.

Als Königsdisziplin mussten die Smartphones zeigen, was sie übers Objektiv auf den Sensor bringen, wie gut also ihre Kamera ist. Schließlich ersetzt das Smartphone für die meisten inzwischen die Fotokamera. Wie gut eignen sich also die eingebauten Kameras für den einen oder anderen Schnappschuss, oder sogar mehr? Hierzu haben wir Testfotos unter vergleichbaren Licht-Bedingungen geschossen.

Premium-Ausstattung bei günstigen Geräten

Wie bei Autos wird auch bei Smartphones Ausstattung und Technik mit der Zeit von den teuren Flaggschiff-Modellen zu den günstigen Angeboten durchgereicht – allerdings in deutlich kürzeren Zeitabständen. Daher beherrschen dieses Jahr bereits schon sehr günstige Smartphones Funktionen die letztes Jahr nur weitaus teureren Geräten vorbehalten waren.

Nur noch wenige Modelle haben einen wechselbaren Akku

So gehört ein Fingerprint-Sensor mittlerweile bei den günstigen Smartphones ebenso zum Standard wie ein solides Unibody-Gehäuse. Auch die Auflösung von Display und Kamera steht der weitaus teurerer Smartphones kaum mehr nach. Dagegen sind es meist eher unsichtbare, aber wichtige Details, an denen gespart wird – wie Speicher, Prozessoren oder Akkukapazität.

Andererseits versuchen gerade die Hersteller günstiger Smartphones mit Funktionen zu punkten, die in der Spitzenklasse kaum und bei den Premium-Geräten gar nicht anzutreffen sind. Aktuell haben wir zumindest zwei Smartphones im Test, die mit einem Wechsel-Akku ausgestattet sind – leider eine auch in dieser Gattung aussterbende Spezies.

Durchgängig findet sich in den Testgeräten ein Slot zur Speichererweiterung sowie einer für eine zweite SIM-Karte, auch wenn der mitunter als Hybrid ausgelegt ist: Bei diesen Smartphones muss man sich entweder für eine Speicheraufrüstung oder für die zweite SIM-Karte entscheiden, beides zusammen geht nicht; Ausnahmen bilden hier lediglich die Modelle ZenFone 4 Max, das alte Moto G5, sowie die beiden günstigsten Fantec Boogy und Gigaset GS 160.

Dual-Sim – für wen lohnt sich die zweite SIM-Karte?

Seitdem der endgültige Fall der Roaming-Gebühren im europäischen Ausland durchgesetzt ist, bleiben nur noch wenige Szenarien, für die sich eine zweite SIM-Karte lohnt. Einer davon sind längere Aufenthalte im außereuropäischen Ausland. Ein zweiter ist die Trennung von geschäftlicher und privater Nutzung auf ein und demselben Smartphone. Das bringt zusätzlichen Bedienkomfort, doch für die meisten ist eine zweite SIM-Karte im Handy weder wünschenswert noch notwendig.

Möglicherweise sind die Hersteller deshalb dazu übergegangen, sogenannte Hybrid-Slots einzusetzen. Diese nehmen wahlweise eine zweite SIM-Karte oder aber eine microSD zur Speichererweiterung auf. Beides gleichzeitig ist bei diesen Smartphones nicht mehr möglich.

Test günstige Smartphone: Huawei P8 lite

Testsieger: Huawei P8 Lite

Von allen getesteten Smartphones hat das Huawei P8 Lite am meisten überzeugt – dicht gefolgt vom Xiaomi Mi A1 und dem Motorola Moto G5s Plus.

Unser Favorit

Huawei P8 lite (2017)

Test günstige Smartphone: Huawei P8 lite (2017)
Bei den günstigen Smartphones liegt es mit toller Verarbeitung und gutem Gesamtpaket vorne.

Das schicke, chinesische Smartphone macht auf Anhieb optisch und auch haptisch eine gute Figur und ist exzellent verarbeitet: Das Displayglas und die ebenfalls aus hartem Glas bestehende Rückseite sind akkurat in den Rahmen eingefasst. Sogar die Kanten sind elegant abgerundet.

Hybrid-Slot: Entweder zweite SIM-Karte oder Speichererweiterung

Die Wahl von Glas als Abdeckung für die Rückseite kann man allerdings auch zwiespältig sehen. Zwar neigt der Alu-Body, der die meisten anderen Smartphones umgibt, schnell zum Zerkratzen, allerdings reißt oder splittert er nicht, wie es der Glasrücken bei einem unglücklichen Sturz zweifelsohne tut. Andererseits lässt er sich im Falle eines Falles leichter und kostengünstiger ersetzen.

Auf der gläsernen Rückseite findet sich der Fingerprint-Sensor. Er kann bequem mit dem Zeigefinger der Telefon-Hand erreicht werden. Im Lieferumfang ist neben dem obligatorischen Headset auch das großzügig dimensionierte Netzteil enthalten.

Die richtige Wahl

Die SIM- und Speicherkarte, bzw. die beiden SIM-Karten werden, wie bei allen Smartphones ohne abnehmbaren Rückdeckel, seitlich auf einem Einschub befestigt und eingesetzt. Beim Huawei P8 Lite ist das ein Kombi-Einschub, das heißt, man kann entweder zwei SIM-Karten oder eine SIM- und eine Speicherkarte einlegen. Da das Huawei mit 16 Gigabyte internem Speicher eher mäßig bestückt ist, empfiehlt es sich, statt der zweiten SIM-Karte den Speicher zu erweitern.

Wer auf eine zweite SIM-Karte plus reichlich Speicher angewiesen ist, sollte über das Moto G5 nachdenken, hier kann man beides parallel nutzen und bekommt noch einen wechselbaren Akku obendrein (mehr dazu unter »Alternativen«).

Viel Leistung und lange Laufzeit

Das Huawei P8 Lite bietet eine leistungsfähige Kombination aus Hard- und Software, wie sie nur selten bei Android-Smartphones zu finden ist, vor allem nicht bei günstigen. Im P8 Lite werkelt immerhin ein Octa-Core Prozessor, der vier seiner acht Kerne auf über 2 Gigahertz beschleunigen kann. Wie die meisten Prozessoren mit acht Kernen wird der Rechenknecht von satten 3 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt.

Starker Akku und flüssige Bedienung

Mit dieser Hardware wird die aktuellste Android-Version angetrieben, aufgesetzt ist die hauseigene Benutzeroberfläche EMUI 5.0. Das Huawei läuft damit schön flüssig und reagiert unverzüglich auf Eingaben per Touch-Gesten. Auch die Benchmarks Antutu (57177) und CF-Bench (91312 nativ, 23992 Java) bestätigen das gute Zusammenspiel zwischen Hard- und Software.

Auch die Akkulaufzeit kann sich mehr als sehen lassen. Unser FullHD-Testvideo lief über 13 Stunden, bevor der Akku leer war. Anschließend benötigte er etwas über 3 Stunden, bis er wieder zu 100 Prozent aufgeladen war – gleichauf mit den anderen Testgeräten. Einzig das K6 von Lenovo war schneller aufgeladen (2,5 Stunden). Das Xiaomi hält ähnlich lange, ist jedoch schon binnen 1:45 Stunden wieder voll aufgeladen, das P8 Lite benötigt glatt doppelt so lange. Die kurze Ladezeit gilt übrigens für alle neuen Testteilnehmer, außer dem Fantec Boogy. Hier haben die Hersteller also gut nachgerüstet, so dass das P8 Lite sich deutlich geschlagen geben muss.

Die Ausstattung des Huawei wird von einem NFC-Chip abgerundet. Damit wird das Bluetooth-Pairing mit vielen Peripheriegeräten deutlich erleichtert. Das Huawei war bislang das einzige im Testfeld mit dieser Eigenschaft und hatte damit auch hier die Nase vorn. Bei den neuen Testmustern verfügen immerhin beide Motorola-Smartphones ebenfalls über den NFC-Komfort, an dieser Stelle muss dann wiederum das Xiaomi passen.

Kameravergleich

An der Qualität der Kamera trennt sich bei Smartphones nach wie vor die Spreu vom Weizen. Hier gibt es noch große Unterschiede zwischen teuren Flaggschiff-Modellen und günstigen Handys – aber auch hier werden sie immer kleiner.

Moderne Smartphones können das Manko ihrer winzigen Objektive und Sensoren mittlerweile ganz geschickt kompensieren, zumindest bei guten Lichtverhältnissen. Eng wird es, wenn wenig Licht vorhanden ist. Auch Motive mit dynamischen Lichtverhältnissen – also mit sehr hellen und sehr dunklen Bildpartien – sind oft eine Herausforderung.

Bei wenig Licht zeigen die Kameras ihre Schwächen

Wir haben daher neben einem perfekt ausgeleuchteten Motiv auch eine Lowlight-Variante desselben abgelichtet, und sind mit den Smartphones auch draußen auf Motivsuche gegangen – mit durchaus gemischtem Erfolg.

Bei Tageslicht liefern fast alle Kameras gute Ergebnisse. Das Huawei P8 lite kippt farblich zwar ein wenig ins Grüne, doch das fällt bei dem grauen Test-Hintergrund stärker ins Auge als bei natürlicheren Motiven.

Beim Fotografieren hilft das Huawei bei normaler Ausleuchtung des Motivs mit einer Schärfung der Kanten nach, was sich in sogenannten »Überschwingern« an geraden Kanten zeigt. Die Belichtung gelingt dem Smartphone jedoch realistisch.

Das Xiaomi setzt noch mal eines obendrauf und liefert ein korrekt belichtetes Bild ohne die sichtbare Kantenschärfung, bei Tageslicht macht es daher meist die besseren Fotos, was übrigens auch für das Moto G5S Plus zutrifft.

Bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Mischlicht oder wenig Licht arbeiten die Algorithmen mehr oder weniger zuverlässig. So führt die Anhebung der ISO auf 1000 während unserer Lowlight-Aufnahme zwar zu einem leichten Rauschteppich, der ist aber zu verschmerzen, da es dem Foto weder an Detailtreue noch an Farbsättigung mangelt.

Hier muss sich das Xiaomi deutlich geschlagen geben, das Rauschen ist so stark, dass es keine klaren Details mehr gibt, auch die Farben entsprechen kaum noch dem Original. Auch hier reiht sich das große Moto 5S ein.

Beim Außenmotiv bildet das Huawei P8 Lite (2017) die Szenerie sehr realistisch ab, die Xiaomi hatte wegen der späteren Jahreszeit mit extrem viel Gegenlicht zu kämpfen und dies bravourös gemeistert. der Himmel strahlt nur mäßig aufgehellt, so dass die Zweige am rechte Bildrand komplett abgebildet werden. Die große Birke im Hintergrund ist übrigens der städtischen Motorsäge zum Opfer gefallen, und nicht einem pfiffigen Feature der Kamera;-)

Fazit des Kamera-Vergleichstests: Das Huawei P8 Lite (2017) überzeugt mit guten Ergebnissen in allen Lichtsituationen, während die Konkurrenten sich unter schwierigen Bedingungen teilweise grobe Schnitzer leisten. Mit einigem Abstand folgt das Moto G5 vor den anderen Testkandidaten.

Nachteile?

Das Huawei P8 lite (2017) leistet sich so gut wie keine Schwäche. Als ein Nachteil könnte sich höchstens die Ausführung des Dual-SIM-Slots als Hybrid erweisen, da der Speicher des Huawei mit 16 Gigabyte etwas knapp bemessen ist. Wer mehr Speicher benötigt findet im Xiaomi ein extrem großzügig ausgestattetes Smartphone – allerdings mit anderen Einschränkungen.

Auch die Ausführung der Geräterückseite in Glas wird nicht jedermanns Geschmack treffen, anderen wiederum gefällt genau dies, denn sie macht das Huawei zweifellos besonders schick.

Huawei P8 Lite im Testspiegel

Das Huawei P8 Lite schneidet in vielen Testberichten sehr gut ab. Hier ist eine Auswahl der wichtigsten Meinungen. Der Test von Connect lobt:

»Solide Verarbeitung, elegantes Gehäuse, aktuelles Android 7, brillantes und enorm helles 5,2-Zoll-Display, gute Performance, ordentliche 12-Megapixel-Kamera.«

Auch CHIP stuft das Huawei positiv ein, hauptsächlich die gute Performance sowie das Display bescheren dem Huawei über 79 Prozent in der Chip-Bewertung und ein »Sehr Gut« bei Preis-Leistung:

»Die 2017er-Version des Mittelklasse-Smartphones beweist im Test eine gute Gesamtleistung fürs Geld. Vor allem dank der ordentlichen Performance und des feinen Outfits ist das P8 Lite (2017) einen Blick wert.«

Bemängelt wird von CHIP hingegen die knappe Akkulaufzeit und die Kamera. Beides können wir aufgrund unseres Tests nicht recht nachvollziehen, insbesondere bei der Akkulaufzeit schnitt das Huawei bei uns gut ab, aber auch die Kamera hat sich bei problematischen Lichtverhältnissen von der Konkurrenz abgesetzt.

Das finden auch die Tester des Computermagazin c’t: Sie loben die gute Akkulaufzeit und die neutralen Farben der Kamera bei Tageslicht.

Auch im Test von Computer Bild wird lediglich kritisiert, dass das Smartphone nicht wasserdicht und der Akku nicht auszuwechseln ist. Deshalb erhält das Huawei die Note 2,35:

»Mit dem rundum erneuerten P8 Lite in der 2017er-Version macht Huawei nichts falsch. Design, Verarbeitung und Hardware bieten ein homogenes Paket, das sich vor der Mittelklasse-Konkurrenz nicht verstecken muss.«

Im Test von AndroidPit wird die lange Akkulaufzeit ebenso gelobt wie das gelungene Design. Die EMUI-Oberfläche von Huawei kommt dagegen nicht gut an. Zwar wird die weitgehende Anlehnung ans Original-Android gelobt, doch weiter heißt es:

»Im Alltag spürt man aber, dass Huawei leider die Optimierungen vernachlässigt hat. Das Resultat: immer wieder unnötige Wartezeiten, gewisse Bugs und insgesamt fühlt sich die Software einfach nicht flüssig an. Vor allem wenn der Speicher an seine Grenzen kommt, geht die Performance in den Keller.«

Auch dies konnten wir im Test nicht nachvollziehen. Bei uns lief das P8 Lite (2017) in allen Lebenslagen glatt und rund.

ComputerBase titelt »So geht Smartphone für wenig Geld« und zieht als Fazit:

»Huawei zeigt mit dem P8 Lite 2017, dass ein gutes Smartphone nicht viel Geld kosten muss. Für 239 Euro (UVP) bietet Huawei ein gutes Gesamtpaket, dessen kleinere Kritikpunkte nicht den insgesamt positiven Eindruck beeinflussen.«

Auch von Notebookcheck gibt es eine Kaufempfehlung:

»Ein rundum gelungenes Update seines Mittelklasse-Smartphones stellt Huawei mit dem P8 lite (2017) vor. Es hat sich gelohnt, den ungewöhnlichen Weg zu gehen und das eigentlich schon fast in Vergessenheit geratene Smartphone mit besserem Bildschirm, guter Akkulaufzeit und einem deutlichen Leistungszuwachs neu aufzulegen.«

Alternativen

Für die meisten, die ein gutes Smartphone für rund 200 Euro suchen, ist das Huawei P8 Lite aus unserer Sicht zur Zeit immer noch die beste Wahl. Wenn Sie andere Präferenzen setzen, kommen aber auch andere Kandidaten in Frage.

Auch gut

Xiaomi Mi A1

Test günstige Smartphone: Xiaomi Mi A1
Das Xiaomi Mi A1 iegt mit unserem Favoriten gleichauf, setzt nur andere Schwerpunkte, unbedingt auf die Global Version achten.

Das Xiaomi Mi A1 kommt, wie unser Favorit, aus China, allerdings verfügt der Hersteller bei weitem nicht über die gleiche Infrastruktur in Europa wie Huawei seit einigen Jahren. Unser Testmuster wurde uns denn auch vom Importeur Gearbest zur Verfügung gestellt.

Die fehlende Präsenz von Xiaomi in Europa bedeutet, dass man im Support-Fall keinen Ansprechpartner hat, den man in die Pflicht nehmen könnte. Und auch beim Kauf gibt es Fallstricke: Zwar sind die Smartphones von Xiaomi inzwischen teilweisen auch bei Amazon erhältlich, allerdings meist zu deutlich höheren Preisen. Kauft man bei einem Importeur, kommt man zunächst günstiger weg, es kann aber passieren, dass dann noch ein Einfuhrzoll von rund 20 Prozent des Warenwertes fällig wird. Lesen Sie also die AGBs unbedingt vor dem kaufentscheidenden Klick genau durch!

Auch bei den angegebenen Spezifikationen ist höchste Aufmerksamkeit gefordert, das Xiaomi Mi A1 gibt es nämlich in mehreren Varianten, wir bekamen ausdrücklich die Global Version zugeschickt, die unterstützt den hierzulande weit verbreiteten LTE Kanal 20, die anderen nicht.

Wenn die Version stimmt, bekommt man mit dem Xiaomi Mi A1 ein überzeugendes Smartphone im sauber verarbeiteten Unibody-Gehäuse aus Aluminium. Drinnen steckt zum größten Teil aktuellste Technik, wenn auch nicht aus den oberen Regalen. Der Chipsatz ist ähnlich leistungsfähig wie der unseres Favoriten, er wird mit 2 GHz getaktet und großzügig von 4 Gigabyte RAM flankiert.

Das Mi A1 ist zudem das einzige Testgerät in dieser Preisklasse, das über satte 64 Gigabyte internen Speicher verfügt, die zudem sogar noch per microSD aufgestockt werden können. Dank des Kombi-Slots hat man dann allerdings die Wahl, ob es nicht doch lieber die zweite SIM-Karte sein soll, was angesichts der üppigen Speicherausstattung wohl eher ein Luxusproblem ist. Auch bezüglich der Schnittstelle gibt sich das Xiaomi mit der einzigen USB Typ-C Buchse als Vorreiter in diesem Testfeld.

Allerdings kann man auch bei Xiaomi nicht zaubern, in der Fotoabteilung liegt es gleichauf mit den meisten Konkurrenten und muss sich bei Lowlight-Aufnahmen unserem Favoriten geschlagen geben. Auch der NFC-Chip, der viele Bluetooth-Verbindungen komfortabler macht, fehlt und ein Headset gehört ebenfalls nicht zum Lieferumfang.

Eindeutig punkten kann das Xiaomi dann wieder mit dem installierten Betriebssystem, hier setzt man mit AndroidOne auf das entsprechende Android-Projekt, das Nutzern eine Update-Garantie von zwei Jahren gibt. Auf dem Xiaomi ist daher ein schnelles, schlankes und auch sicheres Betriebssystem installiert, frei von Eigengewächsen und Bloatware des Herstellers.

Wer experimentierfreudig ist und sich bezüglich des mangelnden Hardware-Supports nicht allzuviele Gedanken macht, für den ist das Xiaomi Mi A1 eine echte Alternative zu unserem Favoriten.

Foto-Spezialist

Motorola Moto G5S Plus

Test günstige Smartphone: Motorola Moto G5S Plus
Mit der integrierten Doppelkamera schafft das Moto Tiefenschärfe auch ohne Portrait-Modus.

Mit dem Moto G5S Plus hat Motorola dem G5 Plus ein Facelift verpasst, wohl um wieder an frühere Erfolge anzuknüpfen. Gerade beim größeren Plus-Modell ist das durchaus gelungen: Das Gehäuse ist nun Unibody, das Display ist etwas größer geworden, ohne jedoch an Auflösung zuzulegen, was bei einer Pixeldichte von gut 400 ppi aber auch nicht wirklich erforderlich ist.

Hinzugekommen ist eine Schnellladefunktion mit entsprechendem Ladegerät, die die Ladezeit auf die Hälfte verkürzt. Der Akku selbst ist der gleiche wie im Vorgänger, er konnte in unserem Test mit 15 Stunden Video-Dauerbetrieb überzeugen.

Außer dem größeren Display und der verbesserten Ladetechnik gibt es nun beim Moto G5S Plus eine Doppelkamera auf der Rückseite – ein auch in dieser Preisklasse um sich greifendes Phänomen. Anders als bei anderen Herstellern handelt es sich beim Kameramodul des G5S Plus nicht um eine Optik für den Weitwinkel- und eine für den Tele-Bereich. Das Moto G5S arbeitet gewissermaßen mit zwei Brennpunkten gleichzeitig: Eine Optik stellt sich auf den Vordergrund scharf, die andere auf den Hintergrund, so kann man die Schärfe-Ebene frei auswählen, alles andere versinkt in Unschärfe, zumindest solange die Rahmenbedingungen stimmen und der »Tiefe«-Modus aktiviert ist. Der Abstand zum Motiv darf nicht zu groß sein, was das Smartphone jedoch auch anzeigt. Die Schärfe-Ebene kann allerdings auch nach der erfolgten Aufnahme im »Tiefe«-Modus noch verschoben werden, was – geschickt angewandt – zu interessanten Ergebnissen führt.

Darüber hinaus macht das Moto G5S Plus aber auch schöne Fotos im normalen Modus, solange genug Licht aufs Motiv fällt, ist das G5S Plus unserem Favoriten sogar überlegen, bei dürftigen Lichtverhältnissen dreht sich das Verhältnis aber um.

Mit dem Moto G5S Plus erhält man ein ausgereiftes Smartphone, das deutlich mehr überzeugen kann als der Vorgänger oder auch der kleinere Bruder.

Dauerläufer

Asus ZenFone 4 Max (ZC554KL)

Test günstige Smartphone: Asus ZenFone 4 Max (ZC554KL)
Das ZenFone 4 Max ist mit riesigem Akku und einem 3-Karten-Schacht ausgestattet.

Das ZenFone 4 Max ZC554K von Asus macht seinem Namen alle Ehre, das gilt weniger für das Display – 5,5-Zoll haben die anderen auch fast alle – sondern vielmehr für den riesigen Akku, der im schönen Alu-Gehäuse auf seinen Einsatz wartet. Satte 5.000 mAh reichten bei unserem Video-Test für eine Laufzeit von 25 Stunden!

Im Normalbetrieb sollte das Zenfone damit locker zwei Tage durchhalten, bis es wieder an die Ladestation muss. Dann ist es binnen gut zwei Stunden wieder voll aufgeladen. Im Vergleich zu den anderen Modellen im Test klingt das auf den ersten Blick nicht gerade schnell, so ein fetter Energieriegel braucht aber nunmal seine Zeit und dafür ist das Asus dann vergleichsweise schnell wieder betriebsbereit.

Auch das mitgelieferte Zubehör ist mehr als reichlich: Neben dem mittlerweile nicht mehr obligatorischen Headset, liegt dem Asus ein OTG-Adapter bei, mit dem man auch einen USB-Stick andocken kann, um ihn zum Datenaustausch zu verwenden. Die nächste Überraschung kommt, wenn man den soliden Metallträger aus dem Kartenschacht zieh, denn der scheint gar kein Ende zu nehmen und bietet gleich drei Exemplaren Halt: zwei SIM- und einer Speicherkarte.

Das so viel Ausstattung auch eine Kehrseite hat, ist in dieser Klasse unumgänglich. So arbeitet im ZenFone 4 Max wahrscheinlich der gleiche Prozessor wie schon im ebenfalls getesteten Zenfone 3 Laser, lediglich der RAM wurde von 2 auf 3 Gigabyte erhöht, was zumindest den leichten Leistungsschub erklärt.

Das Zenfone 4 Max hat ebenfalls eine doppelten Kamera an Bord, Asus setzt auf ein Tele- und ein Weitwinkel-Objektiv. Durch diesen quasi optischen Zoom profitieren Aufnahmen in beiden Bereichen von einer höheren Auflösung, so als ob sie mit einem digitalen Zoom abgedeckt wären. Die Ergebnisse zeigen allerdings, dass beim ZenFone noch Luft nach oben ist, so belichtet die Kamera helle Motive zu gering, was zwar für ganz gute Kontrastwerte sorgt, aber zu Lasten der Gesamthelligkeit geht. Im Dunkeln gibt es die üblichen Rauschbilder, auch der Fokus arbeitet nicht mehr hundertprozentig.

Als schicker Dauerläufer macht das ZenFone 4 Max gerade für alle, die nicht ständig eine Steckdose in der Nähe haben, eine gute Figur, einige Schwächen der Fotoabteilung lassen sich vielleicht noch per Softwareupdate beheben.

Preistipp

Fantec Boogy

Test günstige Smartphone: Fantec Boogy
Fantec bietet enorme Ausstattung bei ausreichender Leistung für unter 100 Euro.

Das Fantec Boogy ist das aktuelle Flaggschiff des Herstellers, der ganz neu im Smartphone-Geschäft ist. Solide Hausmannskost bekommt man hier für knapp 100 Euro – und das ist durchaus nicht despektierlich gemeint.

Wie in dieser Klasse noch immer üblich, lässt sich der Rückdeckel des Smartphones abnehmen, zum Vorschein kommt dann der wechselbare Akku und wie beim ZenFone ebenfalls gleich drei Kartenslots. Zwei sind für SIM-Karten im micro-Format vorgesehen, einer fasst eine microSD-Karte zur Aufrüstung des internen Speichers, der mit 16 Gigabyte nicht üppig ausfällt.

Angesichts der Tatsache, dass selbst unser Favorit mit ebensoviel Speicher auskommen muss, sind 16 Gigabyte aber gar nicht so wenig, zumindest nicht für den Preis. Dafür bringt das Fantec immerhin ein Headset mit, das gibt es sonst nur noch beim ZenFone 4 Max.

Das Display mit 5,5-Zoll Gardemaß muss allerdings mit HD-Auflösung auskommen, FullHD ist hier nicht drin. Die Glasoberfläche ist allerdings sehr touchfreundlich gehalten, das Fantec steht da der teureren Konkurrenz in nichts nach, bei Kontrast und Blickwinkel sieht man jedoch deutliche Unterschiede.

Die gibt es auch bei der Kamera. Zwar kann die bei guten Lichtverhältnissen erstmal überzeugen, vergrößert man jedoch das Bild, werden schnell Artefakte sichtbar. Bei wenig Licht nimmt das Rauschverhalten enorm zu, wobei man der Software zugute halten muss, dass es sich fast ausschließlich um Helligkeitsrauschen handelt, was im Zweifel noch als Filmkörnung durchgeht. Auf jeden Fall ist das besser als auffälliges Farbrauschen.

Wie schon gesagt, wer sich darüber im Klaren ist, was er für gerade mal 100 Euro erwarten kann und was nicht, bekommt mit dem Fantec ein solides Smartphone, mit dem man direkt loslegen kann, nicht zuletzt wegen des Headsets im Lieferumfang.

Außerdem getestet

Motorola Moto G5S

Das Moto G5S ist leider nicht nur kleiner als das Plus-Modell, es ist auch wesentlich dürftiger ausgestattet. Die Qualität der Kamera bleibt weit hinter der des großen Bruders zurück und auch leistungsmäßig liegt es nach wie vor näher am G5 ohne »S«. Positiv bleibt nur zu vermerken, dass es im Vergleich zum Vorgänger nunmehr über ein ansprechendes Unibody-Gehäuse aus Alu verfügt und außerdem von der neuen Ladetechnik profitiert. Dafür lässt sich aber der Akku nun nicht mehr wechseln. Trotz des höheren Preises ist für uns das Moto G5S Plus die bessere Wahl, oder aber unser Favorit Huawei P8 lite (2017).

Wiko UFeel prime

Das Wiko UFeel Prime ist ein rundum solides Gerät mit ausreichend Speicher und guter Verarbeitung. Wer keine Speichererweiterung will und wem 16 Gigabyte zu wenig sind, für den könnte das Wiko mit 32 Gigabyte Speicher einen Blick wert sein. Das Design erinnert an Premium-Smartphones und genau wie bei diesen ist auch hier der Akku nicht auswechselbar. Die Kamera kommt allerdings bei weitem nicht an die unseres Favoriten Huawei P8 lite heran, das zum selben Preis aus unserer Sicht die bessere Wahl ist.

Moto G5

In der fünften Generation hinkt das Moto G5 der Konkurrenz nun doch deutlich hinterher. Es macht alles gut, aber nichts überragend. Das gilt auch für die Akkulaufzeit, die deutlich besser sein könnte. Dafür kommt das Moto G5 mit zwei Steckplätzen, mit denen entweder eine zweite SIM oder eine Speichererweiterung verwendet werden kann. Aber auch das können andere mittlerweile besser, schließlich kommen zwei unserer Empfehlungen mit gleich drei Plätzen. Der Preisunterschied zum Nachfolger Moto G5S ist nicht besonders groß, da greift man im Zweifel lieber zum neueren Modell.

Asus ZenFone 3 Laser

Beim Asus Zenfone 3 Laser bekommt man mehr Bildschirm als bei unserem Favoriten und muss noch nicht einmal größere Abmessungen in Kauf nehmen, denn das Smartphone ist in der neuen Version nicht gewachsen, der Rand ist lediglich schmaler geworden. Auch hier gibt es 32 Gigabyte Speicher schon standardmäßig ab Werk, außerdem kann sich die Akkulaufzeit sehen lassen. Lediglich die lange Ladezeit von knapp 4 Stunden trübt den guten Eindruck etwas. Mit knapp 300 Euro finden wir es aber deutlich zu teuer, zumal das Zenfone 4 Max kaum mehr kostet.

Lenovo K6

Das Lenovo K6 ist ein solide gefertigtes Smartphone mit guten Leistungsdaten, einem Unibody-Gehäuse aus Alu und herzeigbarem Finish. Allerdings verfügt es weder über einen abnehmbaren Rückdeckel, einen wechselbaren Akku, noch über sonstige Fähigkeiten, mit denen es sich von den anderen Testkandidaten absetzen könnte. Dafür ist es inzwischen sehr günstig zu bekommen und damit interessant für alle, die sich nicht mit dem Neuankömmling Fantec Boogy anfreunden können.

Gigaset GS 160

Mit inzwischen unter 100 Euro wirkt das Gigaset GS 160 auf den ersten Blick wie ein Schnäppchen, immerhin hat man die Möglichkeit, den Akku zu wechseln und eine zweite SIM-Karte parallel zur Speichererweiterung zu nutzen. Ein Headset muss man bei diesem Preis allerdings zusätzlich erwerben. Auch die deutlich geringere Leistung, das schwächere Display und die Akkulaufzeit von knapp neun Stunden rechtfertigen den niedrigeren Preis aus unserer Sicht nicht, denn für ein paar Euro mehr bekommt man deutlich bessere Smartphones.

Kommentare

27 Kommentare zu "Das beste günstige Smartphone"

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nokia 6?

Hab mein P8 Lite seit knapp 2 Jahren und schicke es jetzt zum 4 Mal wegen defekten WLAN zur Reparatur

Wer nur diese überteuerten Marken kennt, der wirft auch Geld in den Orkus

Moto G5s☝️………bin mega zufrieden damit gute Ausstattung sehr schnell und hochwertig für weit unter 200€

Alles Spielzeug, spätestens nach 1 Woche ärgert man sich über solche billig Geräte.

Sicher nicht

Hatte mein P8Light über 2 Jahre und nie Probleme,habs gegen das Samsung Note 8 ausgewechselt und das ist nun nach 5 Tagen in der Reparatur gelandet weil es anscheinend einen Display schaden hat und mit meiner Freisprecheinrichtung verbindet es s ich auch nicht mehr.

haha Kodak Ektra erledigt sie alle deka core 10 core proz. 3 gb arbeitspeicher . gyroscop+ beachleudigungssensor plus ne geile cam mit 21 mpx usc und nen preiss ab 99€ sprich 130€ in österreich so bitch get out the way 😉

Dafuq? Welche Sprache sprichst du hier?

Von dem Kodak Dingens hab ich gelesen nur 2gb Arbeitsspeicher, irre mich wohl

Gibt gleichwertige und günstigere bei Xiaomi

Stimmt.Und sind auch gut.

Honor 6x???

Als Garmin Nutzer gehen Huawei Produkte GAR NICHT!

Ich habe das Nova und die vivoactive und es arbeiten beide gut zusammen.

Wissen sie es vielleicht welche Smartphones, Kamera mit Sprachsteuerung haben? Diese Funktion ist mir wichtig. Samsung S- und A-Reihe und Iphone haben diese, Samsungs J-Reihe haben sie nicht

P10 lite 230€.?

Nokia 6 mit Stock Android

Sascha Brunner
Sascha Brunner

Wann wird es denn hier ein Update zu den bei der IFA vorgestellten Geräten geben?
Könnt ihr vielleicht bereits die Geräte nennen, die für euch interessant erscheinen oder im Test sind?

Ich hatte ein CUBOT S600!
Wenn ich nicht ein Huawei P9 geschenkt bekommen hätte, hätte ich es noch, war begeistert, und das für 115 €!

im deutlich unter 200€ Rainking; Xioami redmi note 4 international, Letv Leeco Le 2 X527 (intern.), Lenovo ZUK Z2 4GB . Da können die „ALLERBESTE“n, einpacken.