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Das beste günstige Smartphone

Wir haben 57 günstige Smartphones getestet. Das beste ist aktuell das Xiaomi Redmi Note 10 Pro. Es ist eines der günstigsten Smartphones mit aktueller Technik und außerdem praxisgerecht ausgestattet. Mit ihm kann man selbst unter schwierigen Lichtbedingungen sehr gute Fotos machen. Da fragt man sich, warum man eigentlich Mehr für ein Handy ausgeben sollte.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 29. April 2022

Wir haben vier neue Geräte getestet – das Motorola moto G22, das ZTE Blade V30, das etwas günstigere ZTE Blade V30 Vita und das Xiaomi Redmi Note 11.

Das ZTE Blade V30 löst das Poco M3 in den Empfehlungen ab, da das Poco deutlich teurer geworden ist.

29. Oktober 2021

Das Xiaomi Redmi 10 und das Wiko Power U30 sind neu hinzugekommen, für eine Empfehlung hat es leider nicht gereicht.

27. Mai 2021

Wir haben sechs neue Modelle getestet. Das Xiaomi Redmi Note 10 Pro ersetzt als neuer Testsieger seinen Vorgänger das Redmi Note 9 Pro. Das Poco M3 ersetzt das Alcatel 3L (2020) als Preistipp.

14. Januar 2021

Wir haben das Honor 10X Lite und zwei neue Smartphones von Wiko, das View5 und das View5 Plus, in den Test aufgenommen. An den Empfehlungen ändert sich nichts.

3. Juli 2020

Wir haben ein umfangreiches Update mit insgesamt 12 neuen Smartphones gemacht. Darunter mit Realme, Oppo und Redmi auffällig viele Geräte chinesischer Marken, die nicht mehr aufwändig importiert werden müssen. Unser neuer Testsieger: das Xiaomi Redmi Note 9 Pro.

17. Januar 2020

Wir haben zwei neue Smartphones von Alcatel getestet. Unser neue Empfehlung ist das Alcatel 3x.

13. Dezember 2019

Wir haben sechs neue günstige Smartphones getestet. Unser neuer Testsieger ist das Xiaomi Redmi Note 8T. Weitere neue Empfehlungen sind das Samsung Galaxy A40, das Xiaomi Redmi Note 8 Pro und das Motorola One Macro.

4. Oktober 2019

Das View 3 Lite von Wiko und das Gigaset GS195, sowie das Mi A3 von Xiaomi erweitern unseren Test.

24. Juli 2019

Mit dem Sony Xperia L3 haben wir eine neue Empfehlung mit Marathon-Qualitäten.

23. Mai 2019

Unser neuer Testsieger ist das Redmi Note 7 von Xiaomi.

12. April 2019

Wir haben uns das neue Gigaset GS280 angeschaut – leider hat es nicht für eine Empfehlung gereicht, da der höhere Preis im Vergleich zum Vorgänger Gigaset GS270 Plus nicht gerechtfertigt ist.

8. Februar 2019

Das Motorola One ist das erste Motorola mit Android One-Installation und das Gigaset GS270 Plus ist eines der ausdauerndsten Smartphones, die wir kennen. Beide haben eine Empfehlung verdient.

7. September 2018

Wir hatten 7 neue Modelle im Test und können das Huawei Y7 (2018), das Alcatel 5 und das Nokia 1 empfehlen. Außerdem neu mit dabei sind das TP Link Neffos C7, das Letv Le 2 X526, das Alcatel 3v und das Huawei Y5 2018. Testsieger bleibt aber das Huawei P8 lite (2017).

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Die Zeiten, in denen man für schmales Geld nur lahme Smartphone-Krücken bekam, sind endgültig vorbei. Modernste Display- und Ladetechnik haben jetzt auch in der günstigen Preisklasse bis rund 250 Euro Einzug gehalten. Und das Angebot an günstigen Smartphones ist groß.

Wir haben in mehreren Testrunden inzwischen 57 günstige Smartphones getestet, hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht. Die weiteren Testkandidaten finden Sie in der Vergleichstabelle und auch in der Auflistung am Ende des Testberichts unter »Außerdem getestet«.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Xiaomi Redmi Note 10 Pro

Test  günstige Smartphone: Xiaomi Redmi Note 10 Pro
Mit dem Redmi Note 10 Pro setzt Xiaomi die Erfolgsreihe fort.

Das super ausgestattete Xiaomi Redmi Note 10 Pro ist der Nachfolger unseres ehemaligen Favoriten. Wie das Redmi Note 9 Pro kommt es von Xiaomi, um die Erfolgsgeschichte des günstigen Smartphones fortzusetzen. Das Display verwöhnt mit einer optionalen Bildwechselfrequenz von 120 Hertz, was eine angenehm flüssige Wiedergabe zur Folge hat. Mit dem Note 10 Pro lassen sich zudem Fotos schießen, die qualitativ verdächtig nah an Bilder weit teurerer Geräte heranreichen.

Das beste Kompakte

Samsung Galaxy A40

günstige Smartphone Test: Samsung Galaxy A40
Das Galaxy A40 ist vergleichsweise klein, hat jedoch ein hervorragendes Display und man kann sehr gute Fotos damit machen.

Das Samsung Galaxy A40 gehört mit seiner Displaydiagonalen von unter sechs Zoll mittlerweile zur Kompaktklasse. An Auflösung mangelt es dem Bildschirm allerdings nicht, wir haben hier die höchste Pixeldichte im Test. Darüber hinaus hat Samsung dem A40 ein modernes AMOLED-Display spendiert, das sorgt für brillante Farben, und Schwarz ist tatsächlich schwarz und nicht grau. Die Ausstattung und die Fotoabteilung können sich ebenfalls sehen lassen.

Vollausstattung

Oppo A91

Test  günstige Smartphone: Oppo A91
Mit dem A91 hat Oppo ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt.

Mit dem leistungsfähigen Oppo A91 wirft ein zweiter Hersteller aus China sein Potential in die Waagschale. Auch das A91 ist von hervorragender Fertigungsqualität, punktet außerdem mit einem modernen leistungsfähigen Chipsatz, der normalerweise zu diesem Preis kaum zu haben ist, und geizt auch sonst nicht mit der Ausstattung. Für den individuellen Touch sorgt mit ColorOS zudem eine hauseigene Android-Oberfläche, die stetig gepflegt wird.

Lange Akkulaufzeit

ZTE Blade V30

Test günstige Smartphone: ZTE Blade V30
Das ZTE Blade V30 bietet solide Ausstattung und Performance zum günstigen Preis.

Das ZTE Blade V30 ist unser aktueller Tipp für alle, die Wert auf eine lange Akkulaufzeit legen. Das Display ist sehr gut und die Rechenleistung reicht für den flüssigen Betrieb der meisten Anwendungen aus. Der interne Speicher kann Dank Hybrid-Slot zusätzlich aufgerüstet werden. Zum Lieferumfang des Blade V30 gehört neben einem Silikon-Cover für die Rückseite sogar ein Headset. Es kann sich allerdings durchaus lohnen, bei der Auswahl der Farbe des Smartphones nicht allzu wählerisch zu sein, der Preisunterschied kann gut und gerne 30 Euro betragen.

Vergleichstabelle

TestsiegerXiaomi Redmi Note 10 Pro
Das beste KompakteSamsung Galaxy A40
VollausstattungOppo A91
Lange AkkulaufzeitZTE Blade V30
Poco X3
Xiaomi Redmi Note 9 Pro
Xiaomi Redmi Note 11
Xiaomi Redmi 10
Xiaomi Poco M3
Gigaset GS 4
Motorola moto G22
ZTE Blade V30 Vita
Wiko Power U30
Alcatel 3L (2021)
Wiko View5 Plus
LG K61
Wiko View5
Alcatel 3L (2020)
Realme 6
Alcatel 1S (2021)
Sony Xperia L4
Huawei P Smart (2020)
Wiko View 4
Wiko View 4 Lite
Xiaomi Redmi Note 8T
Xiaomi Redmi Note 8 Pro
Alcatel 3x
Wiko View 3 Lite
Huawei P30 Lite
Motorola One
Gigaset GS195
Huawei Y7 2018
Gigaset GS280
Alcatel 3v
Test  günstige Smartphone: Xiaomi Redmi Note 10 Pro
  • Sehr gutes Diplay
  • Sehr gute Fotoleistung
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Keine Benachrichtigungs-LED
günstige Smartphone Test: Samsung Galaxy A40
  • Hervorragendes Display
  • Sehr gute Fotoleistung
  • Inklusive Headset
  • Akkulaufzeit könnte länger sein
Test  günstige Smartphone: Oppo A91
  • Hervorragende Ausstattung
  • Sehr leistungsfähiger Chipsatz
  • Fotos könnten besser sein
Test günstige Smartphone: ZTE Blade V30
  • Sehr gutes Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Headset im Lieferumfang
  • Lowlight Fotos könnten besser sein
Test  günstige Smartphone: Poco X3
  • Sehr gutes Display
  • Leistung satt
  • Gute Fotoabteilung
Test  günstige Smartphone: Xiaomi Redmi Note 9 Pro
  • Enorm Leistungsstark
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute Fotoleistung
  • Bilder unter schwierigen Lichtbedingungen könnten etwas besser sein
Test günstige Smartphone: Xiaomi Redmi Note 11
  • Hervorragendes Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Leistungsfähiger Chipsatz
Test günstige Smartphone: Xiaomi Redmi 10
  • Sehr gutes Display
  • Gute Fotoqualität
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Ladezeit sehr lang
Test  günstige Smartphone: Poco M3
  • Gutes Display
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Gute Fotoleistungen
  • Sehr lange Ladezeit
Test  günstige Smartphone: Gigaset GS 4
  • Gutes Display
  • Verpackung fast ohne Plastik
  • Wird in Deutschland hergestellt
  • Geringe Akkulaufzeit
Test günstige Smartphone: Motorola moto g22
  • Gutes Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Fotoleistungen
  • Leistung nur Duchschnitt
Test günstige Smartphone: ZTE Blade V30 Vita
  • Lange Akkulaufzeit
  • True Wireless In-Ear im Lieferumfang
  • Nur durchschnittliche Fotoqualität
Test günstige Smartphone: Wiko Power U30
  • Gutes Display
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Geringe Rechenleistung
Test  günstige Smartphone: Alcatel 3L (2021)
  • Gutes Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
Test  günstige Smartphone: Wiko View5 Plus
  • Gutes Display
  • Gute Fotoleistung
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Kein NFC
Test  günstige Smartphone: LG K61
  • Sehr gutes Display
  • Sehr gute Fotoleistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
Test  günstige Smartphone: Wiko View5
  • Gute Fotoleistungen
  • Recht günstig
  • Mittelmäßiges Display
Test  günstige Smartphone: Alcatel 3L (2020)
  • Gute Fotoleistung
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Geringe Displayauflösung
Test  günstige Smartphone: Realme 6
  • Sehr gutes Display
  • Sehr leistungsfähiger Chipsatz
  • Gute Ausstattung
  • Recht teuer
Test  günstige Smartphone: Alcatel 1S
  • Gutes Display
  • Günstig
  • Reagiert nicht immer flüssig
  • Lange Ladezeit
Test  günstige Smartphone: Sony Xperia L4
  • Gute Ausstattung
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Recht teuer
Test  günstige Smartphone: Huawei P Smart (2020)
  • Schlechte Fotoqualität
  • Recht teuer
Test  günstige Smartphone: Wiko View 4
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Mittelmäßige Fotoqualität
  • Geringe Leistung
Test  günstige Smartphone: Wiko View 4 Lite
  • Mittelmäßige Fotoqualität
  • Geringe Leistung
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note 8t
  • Hervorragende Fotoleistung
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Triple-Kartenslot (Dual-SIM plus microSD)
  • Kein Headset im Lieferumfang
Test günstige Smartphone: Xiaomi Redmi Note 8 Pro
  • Enorme Rechenleistung
  • Gute Fotoleistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Nur Hybrid-Kartenslot
Test günstige Smartphone: Alcatel 3x
  • Sehr gute Ausstattung
  • Gute Fotoqualität
  • Kein Quick-Charge
Test günstige Smartphone: Wiko View 3 Lite
  • Satte Akkulaufzeit
  • Sehr gute Ausstattung
  • Schlechte Fotoqualität bei wenig Licht
  • Kein Fingerprint-Sensor
günstige Smartphone Test: Huwawei P30 Lite
  • Sehr gute Ausstattung
  • 3-fach-Slot für Dual-SIM und Speicherkarte
  • Mäßige Fotos bei wenig Licht
Test  günstige Smartphone: Motorola One
  • Android One ist installiert
  • Großer interner Speicher
  • NFC
  • Dual-SIM und Speichererweiterung gleichzeitig möglich
  • Wird ohne Headset ausgeliefert
Test günstige Smartphone: Gigaset GS195
  • Sehr gutes Display
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Verpackung frei von Kunststoff
  • Dual-SIM und Speichererweiterung gleichzeitig möglich
  • Fotos bei Lowlight nur mittelmäßig
  • Wird ohne Headset ausgeliefert
günstige Smartphone Test: Huawei Y7
  • Fasst zwei SIM-Karten plus Speichererweiterung
  • Günstige Display-Rahmen-Relation
  • Recht geringe Display-Auflösung
  • Kein NFC
Test günstige Smartphone: Gigaset GS280
  • Hohe Display-Auflösung
  • Enorme Akkulaufzeit
  • USB Typ-C-Buchse mit Schnellladefunktion
  • Hybrid-Kartenslot
  • Recht hoher Preis
Test  günstige Smartphone: Alcatel 3v
  • Großes, hochauflösendes Display
  • 3 Kartenslots, für Dual-SIM plus Speichererweiterung
  • Schwache Akkulaufzeit unter 8 Stunden
  • Nur mittelmäßige Leistung
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Premium-Ausstattung für wenig Geld

Wie bei Autos wird auch bei Smartphones Ausstattung und Technik mit der Zeit von den teuren Flaggschiff-Modellen zu den günstigen Angeboten durchgereicht – allerdings in deutlich kürzeren Abständen. Daher beherrschen dieses Jahr bereits sehr günstige Smartphones Funktionen, die letztes Jahr nur weitaus teureren Geräten vorbehalten waren.

Nur noch sehr wenige Modelle haben einen wechselbaren Akku

So gehört ein Fingerprint-Sensor mittlerweile bei den günstigen Smartphones ebenso zum Standard der vielseitige USB-Typ-C-Anschluss. Auch die Auflösung von Display und Kamera steht der weitaus teurerer Smartphones kaum mehr nach. Dagegen sind es meist eher unsichtbare, aber wichtige Details, an denen gespart wird – wie Speicher und Prozessoren.

 günstige Smartphone Test: Rueckseiten
Der Unibody aus Metall hat auch in der Einstiegsklasse ausgedient: Eine Abdeckung aus Gorilla Glass oder ähnlichen Materialien liegt voll im Trend, auch weil man hier viel kreativer mit Farben arbeiten kann.

Andererseits versuchen gerade die Hersteller günstiger Smartphones mit Funktionen zu punkten, die in der Spitzenklasse kaum und bei den Premium-Geräten gar nicht anzutreffen sind.

Durchgängig findet sich in den Testgeräten ein Slot zur Speichererweiterung sowie einer für eine zweite SIM-Karte, auch wenn der mitunter als Hybrid ausgelegt ist: Bei solchen Smartphones muss man sich entweder für eine Speicheraufrüstung oder für die zweite SIM-Karte entscheiden, beides zusammen geht nicht. Allerdings setzt sich mehr und mehr der Trend zum Dreifach-Slot durch, also zwei SIM-Karten plus eine microSD-Karte können gleichzeitig eingesetzt werden.

Dual-Sim: Für wen lohnt sich die zweite SIM-Karte?

Seit dem endgültigen Fall der Roaming-Gebühren im europäischen Ausland bleiben nur noch wenige Szenarien, für die sich eine zweite SIM-Karte lohnt. Einer davon sind längere Aufenthalte im außereuropäischen Ausland. Ein zweiter ist die Trennung von geschäftlicher und privater Nutzung auf ein und demselben Smartphone. Das bringt hier und da zusätzlichen Bedienkomfort, ist für die meisten Kunden jedoch nicht kaufentscheidend.

 günstige Smartphone Test: Redmi Note9pro Sim
Beim Redmi Note 9 Pro können drei Karten gleichzeitig eingesetzt werden: zwei SIM-Karten und eine Speichererweiterung.

Während bei den hochpreisigen Smartphones ein Trend zum Hybrid-Slot zu vermerken ist, kommen bei den günstigen zunehmend Dreifach-Slots zum Einsatz.

Hybrid-Slots nehmen wahlweise eine zweite SIM-Karte oder eine microSD-Karte zur Speichererweiterung auf. Beides gleichzeitig ist bei solchen Smartphones nicht mehr möglich, das ist ausgerechnet bei vielen billigen Smartphones kein Problem.

 günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note10pro1

Testsieger: Redmi Note 10 Pro

Das Xiaomi Redmi Note 10 Pro ist schon das dritte Smartphone dieser Reihe, das ohne großen Umweg auf dem Siegerpodest in unserem Einstiegssegment landet. Hersteller Xiaomi hat das Note Pro sukzessive weiterentwickelt und verbessert, ohne das Preislimit dabei aus den Augen zu verlieren. Wie üblich ist das Note 10 Pro knapp unterhalb von 300 Euro angesiedelt, womit es an der Obergrenze unserer Einstiegs-Smartphones liegt.

Testsieger
Xiaomi Redmi Note 10 Pro
Test  günstige Smartphone: Xiaomi Redmi Note 10 Pro
Mit dem Redmi Note 10 Pro setzt Xiaomi die Erfolgsreihe fort.

Das Xiaomi Redmi Note 10 Pro gibt es in drei Farbvarianten: in Glacier Blue, Gradient Bronze und Onyx Gray – allesamt mit glänzender Rückseite. Die Preise variieren je nach Farbe um circa 20 Euro. Andere Unterschiede, wie zum Beispiel seitens der Speicherausstattung, gibt es nicht. Muss es auch nicht, denn die internen 128 Gigabyte Speicher können leicht mit Hilfe einer microSD-Karte aufgestockt werden. Zwei SIM-Karten passen trotzdem noch ins Smartphone.

Gegen Staub und gegen Sprühwasser geschützt

Die Glasrückseite sieht schön aus, ist recht unempfindlich gegen Kratzer und lässt sich prinzipiell sogar ähnlich leicht austauschen wie das Displayglas selbst. Dennoch hat der Hersteller sicherheitshalber ein Case aus weichem Silikon beigelegt. Ist dieses aufgezogen, stehen auch die Kameras auf der Rückseite nicht mehr hervor, sondern schließen bündig mit der Hülle ab. Darüber hinaus ist das Redmi Note 10 Pro nach Schutzklasse IP53 gegen Staub und Sprühwasser geschützt. Das ist zwar nicht viel, aber immer noch mehr als die meisten anderen Smartphones in dieser Klasse.

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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note10pro1
Ein winziges Punch Hole für die Kamera trübt das ansonsten makellose Display des Redmi Note 10 Pro.
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note10pro Back1
Vier Kameras lugen aus der elegant gestalteten Rückseite, eine davon ist lediglich ein Tiefensensor.
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note10pro Simkarte
Wem die eingebauten 128 GB Speicher nicht reichen, der kann per microSD Karte nachrüsten, zusätzlich zunden beiden möglichen SIM-Karten.
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note10pro Komplett
Hier dürfte es etwas mehr an Ausstattung sein, das Redmi Note beschränktbsich auf die übliche Silikon-Hülle und das ausgesprochen potente Ladenetzteil.

Im Rahmen des Redmi Note 10 Pro wurde neben den üblichen Bedientasten, dem USB-C-Anschluss und der Buchse fürs Headset auch der Fingerprint-Sensor untergebracht. Der ist gleichzeitig der Ein/Aus-Schalter des Smartphones, was beim Handling besonders komfortabel ist.

Die SIM-Karten werden wie üblich ebenfalls über einen Schacht an der Seite eingesetzt. In den Dreifach-Einschub passen neben zwei SIM-Karten noch eine Speichererweiterung per microSD-Karte. Bei den 128 Gigabyte internem Speicher wird das allerdings eine Weile dauern, bis er voll ist.

Viel Leistung und lange Laufzeit

Das Display ist wie gesagt eines der Highlights des Redmi Note 10 Pro, wobei die Auflösung mittlerweile auch in dieser Preisklasse immer häufiger im Bereich um 400 ppi liegt. Der Clou ist eher die AMOLED-Technik, die für knackige Farben bei gleichzeitig tiefem Schwarz sorgt – und das aus fast jedem Blickwinkel. Was man nicht direkt sieht: Die Bildwiederholrate kann zwischen 60 und 120 Hertz umgeschaltet werden. Bei der hohen Wechselfrequenz ist der Akku zwar etwas schneller leer, dafür scrollt das Display butterweich durch die Anwendungen. Der an der Tageszeit orientierte Lesemodus und die individuelle Einstellung der Farbtemperatur sind hier längst Standard.

Ein anderer Standard hat sich allerdings noch nicht durchgesetzt. So funktioniert das Allways-On-Display nicht im Energiespar-Modus. Eine Benachrichtigungs-LED ist schlicht nicht vorhanden.

Installiert ist Android 11 mit der hauseigenen MIUI 12 Oberfläche

Zum Testzeitpunkt 05/2021 war Android 11 mit der hauseigenen Oberfläche MIUI 12.0.1 installiert, die sehr tief ins System eingreift. Die selbst im Einstellungsmenü aufploppenden Werbeeinblendungen des Note 9 Pro hat man dem Note 10 Pro​ komplett abgewöhnt. Befeuert wird das Ganze von einem Snapdragon 732G​ Chipsatz, dem 6 Gigabyte RAM zur Seite stehen. Der Chipsatz hat zwar einen Gaming-Turbo, unterstützt aber nicht das 5G-Mobilfunk-Netz. Wobei das beim aktuellen Stand des 5G-Netzes ohnehin ja eher akademischer Natur ist.

Der Akku bleibt von der Leistung relativ unbeeindruckt, das Note 10 Pro läuft immerhin 25 Stunden, bis es wieder ans Ladegerät muss. Gemessen haben wir nach unserer üblichen Methode, in der ein FullHD Video nonstop abgespielt wird, bei 50 Prozent Display-Helligkeit und aktivem WLAN. Geladen ist das Note 10 Pro nach einer guten Stunde, noch schneller geht’s erst einige Preisklassen darüber. Das Ladegerät und auch das Smartphone selbst werden während des Ladevorgangs gut handwarm.

Kameravergleich

Auf der Rückseite des Note 10 Pro prangen gleich vier Kameras. Die Hauptkamera mit satten 108 Megapixeln ist mit einer Weitwinkel-Optik ausgestattet. Diese sind allerdings nicht alle gleichzeitig aktiv. Die zweite erfasst mit ihren acht Megapixeln Auflösung den Ultra-Weitwinkel. Ein Sensor mit fünf Megapixeln ist für Makro- und Tele-Aufnahmen zuständig, und ein Sensor mit zwei Megapixeln sorgt schließlich als Tiefensensor für Aufnahmen mit einem schönen Bokeh, also gezielt eingesetzter Unschärfe. Die Selfie-Kamera lugt mit 16 Megapixeln aus dem winzigen Punch-Hole im Display.

Mit dem Redmi Note 10 Pro kann man sogar Portraitfotos machen

Das Xiaomi Redmi Note 10 Pro musste natürlich auch unseren Fototest-Parcour mit verschieden Beleuchtungssituationen absolvieren. Für die Lowlight-Qualität wurde wie üblich die Außenaufnahme des Ruhrmuseums bei Dunkelheit bemüht. Außerdem gibt es zur besseren Vergleichbarkeit immer auch die Aufnahme eines Testmotivs bei festgelegter Ausleuchtung von 30 Lux. Eine Aufnahme mit krassem Gegenlicht gehört ebenso zum Pflichtprogramm, wie eine bei perfekter Ausleuchtung in quasi Studio-Umgebung.

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günstige Smartphone Test: Redmi Note10pro Outdoor Lowlight2
günstige Smartphone Test: Redmi Note10pro Outdoor Lowlight3
günstige Smartphone Test: Redmi Note10pro Geli

Bei der Aufnahme des Ruhrmuseums bei Nacht zeigt das Redmi Note 10 Pro, was es seinem Vorgänger voraus hat. Die düstere Atmosphäre bleibt komplett erhalten, ebenso wie viele Details, zumindest die gröberen. Die Buchstaben der Leuchtschrift auf dem Gebäude lassen sich prima voneinander unterscheiden und sind damit lesbar. Im zugeschalteten Nachtmodus wird die Szenerie leicht aufgehellt, plötzlich erhalten aber die Buchstaben und andere Lichtquellen feine, aber gut sichtbare Doppelkonturen. Der Nachtmodus ist also nichts für derartige Mischlicht-Situationen.

Bei der Gegenlichtaufnahme direkt in die strahlende Nachmittagssonne hinein, setzt das Note 10 Pro voll auf Helligkeit. Das erkennt man am sehr hell belichteten Vordergrund, der sogar die verschiedenen Grüntöne unterscheiden lässt. Trotzdem ist die Sonne nur leicht überstrahlt – ein ziemlicher Spagat, der dem Foto etwas Tiefe kostet. Das ist allerdings Jammern auf sehr hohem Niveau, schließlich handelt es sich hier um eine automatische Aufnahme. Man kann selbst beim Note 10 Pro mit den manuellen Einstellungen noch einiges herauskitzeln.

Unter Studiobedingungen schlägt sich das Redmi Note 10 Pro klassenüblich gut. Bei hellen Motiven fällt allenfalls die etwas zu intensive Kantenschärfung auf, zu erkennen an den feinen Doppelkonturen. Die sind übrigens auch bei 30 Lux Ausleuchtung zu erkennen. Ansonsten gibt es hier ebenfalls nur wenig zu mäkeln – das Rauschen nimmt leicht zu, die Sättigung geht dagegen etwas zurück. Die Detail-Auflösung bliebt aber weitestgehend vorhanden.

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günstige Smartphone Test: Redmi Note10pro Portrait Auto
günstige Smartphone Test: Redmi Note10pro Portrait F1
günstige Smartphone Test: Redmi Note10pro Portrait F10

Das Redmi Note 10 Pro verfügt zudem über einen Portrait-Modus. Dieser wählt automatisch die Intensität der Unschärfe im Hintergrund aus, lässt aber auch eine individuelle Anpassung zu. Wie so oft ist auch hier weniger mitunter mehr – so erreichten wir mit der niedrigsten Einstellung, die einer Blendenöffnung von F10 entspricht, das natürlichste Ergebnis. Hier wurden sogar die feinsten Härchen unserer Testpuppe sichtbar. In den anderen Einstellungen wurden sie einfach weggerechnet, selbst bei den automatischen Einstellungen. Allerdings ist das Ergebnis schon mehr, als man noch vor wenigen Monaten in dieser Preisklasse erwarten konnte.

Nachteile?

Das Redmi Note 10 Pro hat zwar ein Always-On-Display, das wird allerdings im Energiesparmodus automatisch deaktiviert. Eine Benachrichtigungs-LED gibt es gar nicht – und trotz vorhandener Buchse liegt dem Smartphone kein Headset bei.

Redmi Note 10 Pro im Testspiegel

Das Xiaomi Redmi Note 10 Pro schneidet in vielen Testberichten sehr gut ab. Hier ist eine Auswahl der wichtigsten Meinungen.

Am 21. Mai 2021 wurde das Redmi Note 10 Pro von der Chip unter die Lupe genommen. Es erreichte mit 1,6 eine »gute« Note, wobei besonders die Akkulaufzeit und das Display glänzen konnten:

»Das Xiaomi Redmi Note 10 Pro besticht im Test mit überwiegend starker Technik zu einem attraktiven

Die Abwertung der Kamera bei Schwachlicht konnten wir so allerdings nicht nachvollziehen, zumindest nicht im direkten Klassenvergleich.

Von den Testern der Computer Bild erhielt das Note 10 Pro mit 2,3 ebenfalls eine »gute« Note. Auch hier konnte vor allen Dingen das Display die Tester überzeugen:

»Redmi-Handys definierten sich bisher vor allem über den Preis. Das Redmi Note 10 Pro stößt hier in neue Bereiche vor. Tempo und Ausstattung kennt man so zwar schon, aber das knackige OLED-Display verpasst dem Redmi einen Schub, der möglicherweise nicht nur in Konkurrenz zu Samsung, sondern auch zu den teureren Mi-Modellen tritt, die als T-Modelle zwar sehr schnell sind, aber mit einem LCD vorliebnehmen müssen. Zwar ist LCD nicht automatisch schlecht, aber OLED ist fast immer automatisch besser.«

Alternativen

Für die meisten, die ein sehr gutes Smartphone für wenig Geld suchen, ist das Redmi Note 10 Pro aus unserer Sicht zurzeit die beste Wahl, auch wenn es preislich an der Obergrenze liegt. Wenn Sie andere Präferenzen haben, oder noch weniger ausgeben wollen, kommen aber auch andere Kandidaten in Frage.

Das beste Kompakte: Samsung Galaxy A40

Das Samsung Galaxy A40 gilt mit seinem Display von knapp unter 6 Zoll Diagonale schon fast als kompaktes Smartphone, im Vergleich zur Konkurrenz ist es tatsächlich eher klein geraten, hat es aber faustdick hinter dem Display. Es lässt sich prima einhändig bedienen, auch von Menschen mit kleineren Händen – und passt tatsächlich in jede Hosentasche, ohne allzu sehr aufzutragen.

Das beste Kompakte
Samsung Galaxy A40
günstige Smartphone Test: Samsung Galaxy A40
Das Galaxy A40 ist vergleichsweise klein, hat jedoch ein hervorragendes Display und man kann sehr gute Fotos damit machen.

Das kleine, fast unscheinbare Display verfügt mit 436 ppi über eine der höchsten Pixeldichten im gesamten Test. »Fast unscheinbar« ist es dann auch wegen seines AMOLED-Displays, damit sticht es schon ziemlich aus der Konkurrenz hervor. Keines der anderen Testgeräte liefert derart brillante Farben aus nahezu jedem Blickwinkel und besticht darüber hinaus noch mit einem derart tiefen Schwarz.

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günstige Smartphone Test: Samsunga40
günstige Smartphone Test: Samsunga40 Back
günstige Smartphone Test: Samsung A40 Anschluss
günstige Smartphone Test: Samsung A40 Kartenslot

Anders als die großen Geschwister kommt das kleine Samsung nicht ohne Notch für die Selfie-Kamera aus, die ist allerdings so klein, dass sie kaum auffällt. Eher unauffällig sind auch die beiden Kameras auf der Rückseite, die anderen Samsung-Modelle haben dort mindestens drei.

Entscheidend ist jedoch, was die Kameras aus den unterschiedlichen Lichtsituationen herausholen können und da muss sich das Galaxy A40 keinesfalls verstecken. Das gilt sowohl für Aufnahmen bei Gegenlicht als auch für Aufnahmen bei sehr wenig Licht. Einzig auf die Vielfalt der Brennweiten, die manch andere Smartphones mit ihren Multikameras abdecken, muss man beim Galaxy A40 verzichten.

Viel mehr Verzicht muss man jedoch nicht leisten: Das Galaxy A40 ist mit einem Dreifach-Slot ausgerüstet, sodass zwei SIM-Karten und eine Speichererweiterung gleichzeitig eingesteckt werden können. Außerdem ist es eines der wenigen Smartphones, dem noch ein Headset beiliegt.

Wer also ein gut ausgestattetes Smartphone sucht, das schlank in jede Tasche passt, mit dem man obendrein noch gute Fotos schießen kann, ist mit dem Samsung Galaxy A40 gut bedient.

Vollausstattung: Oppo A91

Oppo ist eine weitere Smartphone-Marke, die es vom asiatischen Markt hierher geschafft hat. Das Oppo A91 zielt mit seinem Preis dabei eindeutig auf den hart umkämpften Einsteigermarkt. Oppo hat als Hersteller den Vorteil, dass man sowohl auf entsprechendes Knowhow als auch auf moderne Fertigungsstätten zurückgreifen kann.

Vollausstattung
Oppo A91
Test  günstige Smartphone: Oppo A91
Mit dem A91 hat Oppo ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt.

Außerdem scheint man zu wissen, worauf die Kunden in Europa besonders wert legen. Das A91 ist mit modernster Chiptechnik für flüssiges Arbeiten ausgestattet. Ein Octa-Core-Prozessor aus einem der oberen Regale von MediaTek sorgt für den richtigen Antrieb, und wird dabei von satten acht Gigabyte RAM unterstützt. Zwar wird auf unserem Testmodell noch Android 9 eingesetzt, mit ColorOS ist allerdings die hauseigene Oberfläche installiert.

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günstige Smartphone Test: Oppo A91
Das Oppo 91A gibt es in schwarzer und blauer Ausführung.
günstige Smartphone Test: Oppo A91 Back
Auf der glänzenden Rückseite sind vier Kameras untergebracht, der Fingerprint-Sensor befindet sich unsichtbar im Display.
günstige Smartphone Test: Oppo A91 Sim
Zwei SIM-Karten und eine microSD-Karte zur Erweiterung des Speichers können gleichzeitig eingesetzt werden.
günstige Smartphone Test: Oppo A91 Komplett
Das ist mal ein Netzteil: Binnen einer Stunde ist das Oppo aufgeladen. Außerdem gehört ein Headset und ein Silikon-Schutz für die Rückseite zum Lieferumfang.

Auch sonst ist das Oppo A91 ausgesprochen gut ausgestattet. Das hervorragende AMOLED-Display wird nur von einer winzigen Drop-Notch eingeschränkt. Neben zwei SIM-Karten lässt sich zudem eine microSD-Karte zur Aufrüstung des internen Speichers einsetzten – gleichzeitig wohlgemerkt. Dabei sind die 128 Gigabyte interner Speicher schon sehr großzügig ausgelegt.

Großzügig bemessen ist auch der Akku, der locker 20 Stunden nach unserem Testverfahren durchhält. Anschließend pumpt das mächtige Ladegerät den Akku innerhalb einer guten Stunde wieder voll. Um das pralle Zubehörpaket abzurunden, wurde dem A91 noch ein Silikonschutz für die Rückseite beigelegt sowie ein Headset. Das Headset ist exakt den Apples EarPods nachempfunden – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Die vier Kameras auf der Rückseite des Oppo A91 decken mit einem Weitwinkel und einem Ultra-Weitwinkel eine gute Range ab. Die beiden anderen Objektive dienen eher künstlerischen Zwecken, eines ist als Tiefensensor ausgelegt, das andere macht schöne Schwarzweiß-Fotos.

In kniffligen Aufnahmesituationen wie extremes Gegenlicht oder bei Dunkelheit geht die Bildverarbeitung des A91 einen passablen Kompromiss ein. Lowlight-Aufnahmen zeigen erfreulich geringes Rauschen, und auch die Farbsättigung ist noch akzeptabel. Leider schärft die Software die Bilder stark nach, so dass die berüchtigten Doppelkonturen gut sichtbar sind.

Das Oppo A91 ist nicht nur super ausgestattet, es lässt sich auch flüssig damit Arbeiten und selbst einige Online-Games sind mit dem schönen, großen Display machbar, ohne dass es allzu sehr stockt. Zusammen mit der großzügigen Ausstattung macht das A91 vom ersten Moment an Spaß, und das zum kleinen Preis.

Preistipp: ZTE Blade V30

Das ZTE Blade V30 stellt unseren aktuellen Preistipp, da das Poco M3 deutlich teurer geworden ist und somit diesen Platz räumen musste. Das Blade V30 ist allerdings ein würdiger Nachfolger, zumal es ähnliche Qualitäten mitbringt und das zum aktuell günstigeren Preis. Das V30 gibt es in zwei Farbvarianten, in Schwarz und in Lila Gradient, momentan ist die schwarze Version rund 30 Euro teurer als die helle, es lohnt sich also, wenn mann bezüglich der Farbe flexibel ist. Außerdem gilt es, die Unterschiede zum günstigeren Blade V30 Vita zu erkennen, welches nochmal etwas günstiger zu haben ist, aber auch weniger Leistung und einfachere Kameras zur Verfügung stellt.

Lange Akkulaufzeit
ZTE Blade V30
Test günstige Smartphone: ZTE Blade V30
Das ZTE Blade V30 bietet solide Ausstattung und Performance zum günstigen Preis.

Im Blade V30 kommt ein hochauflösendes Display zum Einsatz, das zudem über einen breiten Blickwinkel verfügt. Die Ausstattung ist angesichts des Preises erstaunlich umfangreich; so verfügt das Smartphone über die Kopplungsmöglichkeit per NFC, was in dieser Preisklasse nicht unbedingt selbstverständlich ist. Noch weniger verbreitet ist das mitgelieferte Headset, wofür es eine passende Buchse gibt. Das Silikon-Case für die Rückseite gehört da schon fast zur Standardausrüstung, ebenso wie das Ladekabel im USB-C Standard und das Ladenetzteil, welches das Smartphone mit 15 Watt Leistung immerhin standesgemäß auflädt.

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günstige Smartphone Test: Zte Blade V30
Das ZTE Blade V30 ist etwas leistungsfähiger als das Vita und kostet nur wenig mehr.
günstige Smartphone Test: Zte Blade V30 Sim
Der Hybridslot fasst statt der zweiten SIM-Karte alternativ eine microSD zur Speichererweiterung.
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Im Blade V30 kommen vier Rückkameras zum Einsatz.
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Dem Blade V30 liegt neben dem kräftigen Ladenetzteil ein Headset bei.

Der Akku das  Blade V30 reicht mit seinen 5.000 mAh für satte 30 Stunden Videovergnügen nach unserem Testprozedere. Für die Rechenleistung ist mit dem Tiger-Prozessor vom Hersteller Unisoc zuständig. Unisoc ist neben Qualcomm, Mediatek und Apple der vierte große Hersteller von Chipsätzen für Mobilgeräte, und hierzulande noch nicht allzu bekannt. Die meisten Apps laufen damit relativ flüssig, jedenfalls solange nicht allzu viele gleichzeitig arbeiten müssen.
Das Kameramodul auf der Rückseite verfügt über vier Kameras; die Hauptkamera hat 64 Megapixel und hat ein Weitwinkel-Objektiv. Daneben gibt es noch das Ultraweitwinkel mit acht Megapixeln, sowie ein Makro mit deren fünf. Zum Schluss ist da noch einen Tiefensensor mit zwei Megapixeln, der beispielsweise für Bokeh- und andere Aufnahmen die Entfernung misst.

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günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Outdoor Lowlight Auto
Ohne Hilfsmittel bleibt die Szenerie mit dem ZTE Blade V30 ziemlich verschwommen, es sind kaum Details zu erkennen.
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Outdoor Lowlight Hdr
Schaltet man beim Blade V30 in den HDR-Modus, wird das Ergebnis sichtbar differenzierter, sogar die einzelnen Buchstaben der Leuchtschrift lassen sich fast unterscheiden.
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Im Nachtmodus lässt das ZTE mehr Details erkennen, ob das besser ist als im HDR-Modus ist Geschmackssache.
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Bei extremem Gegenlicht findet das Blade V30 einen guten Kompromiss, die Sonne ist nur wenig überstrahlt, und der Vordergrund nicht komplett Dunkel.

Gerade unter schwierigen Lichtsituationen schlägt sich das Kamera-Quartett auf der Rückseite des Blade V30 ziemlich gut. Die Fotoabteilung wird von Programmen wie dem Nachtmodus erfolgreich unterstützt, im Zweifel lässt man für schnelle Schnappschüsse einfach die Intelligente Automatik entscheiden. Diese liefert meistens auf Anhieb die besten Ergebnisse.

Allerdings stößt das Blade V 30 fotografisch auch schnell an seine Grenzen. So stellte uns die Aufnahmen in unserem Teststudio nicht zufrieden; bei wenig Licht greifen die Rauschfilter derart massiv ein, dass schnell sämtliche Konturen verschwimmen. Bei ausreichender Beleuchtung meint man es bei ZTE dann mit der Bildschärfe zu gut, sodass es hier an den Kanten zu deutlich sichtbaren Doppelkonturen kommt. Möglicherweise hilft hier ein Update der Foto-App.

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günstige Smartphone Test: Zte Bladev30lx
Bei einer Ausleuchtung von 30 Lux, liefert das ZTE Blade V30 dank stark eingreifender Rauschunterdrückung kaum noch Konturen. Die Dekors auf den Kannen sind farblich kaum einzuordnen.
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Bei perfekter Beleuchtung sieht man deutlich an den doppelten Konturen, wie stark die Schärfefilter eingreifen.

Auch der sogenannte Portrait-Modus beim ZTE Blade V30, wie bei der Konkurrenz auch, Einzug gehalten. Der ist allerdings so intelligent programmiert, dass er unser Puppen-Modell nicht auf Anhieb als Gesicht interpretiert. Das macht aber gar nichts, das ZTE stellt nämlich zudem den Bokeh-Modus zur Verfügung, in dem sich der Grad der Unschärfe im Hintergrund sogar einstellen lässt. Das funktioniert übrigens bei jedem Motiv, sodass man auch bei anderen Motiven als einem Portrait künstlerisch tätig werden kann.

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günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Portrait
Der Portrait-Modus lässt sich nur schwer von einer Puppe überlisten, das Ergebnis, welches das ZTE Blade V30 liefert kann sich aber gut sehen lassen.
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Bokeh
Das ZTE Blade V30 verfügt zudem über einene Bokeh-Modus, der erzeugt unabhängig vom Motiv einen unscharfen Hintergrund. Dieser lässt sich sogar skalieren; hier haben wir die maximale Unschärfe.
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Bokeh
Die Bokeh-Einstellung in Mittelposition, das Motiv im Vordergrund wird nicht ganz so hart ausgeschnitten.
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Bokeh
Machen Sie ein Portrait im Bokeh-Modus, ist die minimale Unschärfe des Hintergrundes das natürlichste Ergebnis.

Das ZTE Blade V30 ist super gut ausgestattet und bietet eine flüssige Arbeitsgeschwindigkeit. Das Display ist sehr gut, die Fotoabteilung schwächelt dagegen etwas. Das ist allerdings Jammern auf ziemlich hohem Niveau, denn bis auf einige wenige Ausnahmen muss man für bessere Fotos auch mehr hinblättern, oder auf andere Features verzichten.

Außerdem getestet

Poco X3

Das Poco X3 gehört zu den etwas üppiger ausgestatteten Smartphones des Herstellers. Der hört übrigens auf den Namen Xiaomi, ebenso wie beim aktuellen Favoriten. Viel mehr Ähnlichkeiten gibt es allerdings nicht. Die vier Kameras auf der Rückseite sind zusammen mit der LED-Leuchte in Würfelform angeordnet

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günstige Smartphone Test: Poco X3
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Das Poco X3 ist in zwei Ausführungen erhältlich: einmal mit 64, einmal mit 128 Gigabyte internem Speicher. Der Speicher lässt sich zwar per microSD-Karte aufstocken, dann fällt allerdings der Einsatz einer zweiten SIM-Karte weg. Ganz unerheblich ist die Entscheidung vor dem Kauf also nicht.

Die vier Kameras des Poco X3 bestehen aus der Weitwinkel-Hauptkamera mit 64 Megapixeln, der Ultra-Weitwinkel-Kamera mit 13 Megapixeln sowie einer Makro-Kamera und einem Tiefensensor mit jeweils 2 Megapixeln Auflösung. Vorn schaut eine Selfie-Kamera mit 20 Megapixeln Auflösung aus dem Punch-Hole am oberen Display-Rand.

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günstige Smartphone Test: Poco X3 Outdoor Lowlight3
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In extremen Belichtungssituationen, wie Mischlicht, Lowlight oder extremes Gegenlicht schlägt sich das Poco X3 auf ähnlich hohem Niveau wie unser Favorit.

Bei optimaler Beleuchtung gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden. Auch das X3 verfügt zudem über einen sehr flexiblen Portrait-Modus. Die Einstellung mit der geringsten Unschärfe im Hintergrund liefert nach unserem Dafürhalten das beste Ergebnis.

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günstige Smartphone Test: Poco X3 Portrait Auto
günstige Smartphone Test: Poco X3 Portrait F1
günstige Smartphone Test: Poco X3 Portrait F10

Das Poco X3 ist unserem Favoriten ziemlich dicht auf den Fersen, lediglich seitens der Ausstattung muss man leichte Abstriche machen. Auch beim Fotografieren gibt es kleine aber deutliche Umterschiede. Allerdings ist das X3 auch deutlich günstiger.

Xiaomi Redmi Note 9 Pro

Das Redmi Note 9 Pro musste als ehemaliger Favorit dem Nachfolger Redmi Note 10 Pro Platz machen. Das Note 9 Pro gibt es in den Farbvarianten weiß, grau und grün, von denen uns das graue Modell zu Verfügung stand, das allerdings einen leicht bläulichen Schimmer hat. Unterschiedliche Speichervarianten gibt es nicht.

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günstige Smartphone Test: Redmi Note9pro
günstige Smartphone Test: Redmi Note9pro Back
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günstige Smartphone Test: Redmi Note9pro Komplett

Die SIM-Karten werden wie üblich ebenfalls über einen Schacht an der Seite eingesetzt. Das Note 9 Pro ist auch hier mit einem Dreifach-Einschub üppig ausgestattet, er fasst zwei SIM-Karten und eine Speichererweiterung per microSD-Karte gleichzeitig.

Geknausert hat man beim Note 9 Pro auch nicht beim Display. Mit über 6,6 Zoll Bilddiagonale und einer Pixeldichte von knapp unter 400 ppi kann es sich durchaus sehen lassen. Das Display selbst ist leuchtstark und liefert natürliche, satte Farben sowie ordentliche Schwarzwerte. Die Möglichkeit, eine höhere Bildrate auszuwählen, um das Toucherlebnis noch flüssiger zu gestalten, gibt es hier noch nicht.

Note 9 Pro läuft beui unserem Test 25 Stunden, bis es wieder ans Ladegerät muss. da ist es dann nach einer Ladezeit von knapp über einer Stunde wieder zu 100 Prozent voll geladen.

Auf der Rückseite des Note 9 Pro prangen gleich vier Kameras, von denen allerdings zwei eher kreativen Zwecken dienen. Die Hauptkamera mit 64 Megapixeln ist mit einer Weitwinkel-Optik ausgestattet, die zweite erfasst mit ihren acht Megapixeln Auflösung den Ultra-Weitwinkel. Ein Sensor mit fünf Megapixeln ist für Makro- also Nah-Aufnahmen zuständig, und ein Sensor mit zwei Megapixeln sorgt schließlich als Tiefensensor für Aufnahmen mit einem schönen Bokeh, also gezielt eingesetzter Unschärfe.

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günstige Smartphone Test: Redmi Note9 Pro Keepbig Outdoor Lowlight
günstige Smartphone Test: Redmi Note9 Pro Keepbig Outdoor Lowlight Hdr
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Bei der Aufnahme des Ruhrmuseums bei Nacht neigt die Bildbearbeitung des Redmi Note 9 Pro sehr zum Weichzeichnen, mutmaßlich um das Bildrauschen zu minimieren. Dabei bleiben auch die Buchstaben der Leuchtschrift auf der Strecke, sie sind nicht zu unterschieden, sondern nur als zwei helle Balken zu erkennen. Im zugeschalteten HDR-Modus verschwinden auch die letzten Details, wie man gut an den Pflastersteinen im Vordergrund erkennen kann. Dafür wird aber auf wundersame Weise die Leuchtschrift so sauber herausgearbeitet, dass sie sogar lesbar wird.

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günstige Smartphone Test: Redmi Note9 Pro Keepbig Hell
günstige Smartphone Test: Redmi Note9 Pro Keepbig 30lx
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Bei der Gegenlichtaufnahme, die wir ebenfalls immer machen, um die Kameras und deren Software ins Schwitzen zu bringen, setzt das Note 9 Pro voll auf Helligkeit. Die Sonne ist ziemlich überstrahlt, dafür ist der Vordergrund so hell, dass man alle Details erkennen kann. Ein Kompromiss, der nicht jedem gefallen wird. Eine richtige Kamera und sogar einige Smartphones stellen die Sonne klar heraus und schaffen es dennoch, auch den Vordergrund authentisch abzubilden.

Das Redmi Note 9 Pro ist nach wie vor ein sehr gutes Smartphone, allerdings nur, solange es preislich deutlich unterhalb dem Nachfolger ansiedelt.

Xiaomi Redmi Note 11

Das Redmi Note 11 vom Smartphone-Spazialisten Xiaomi hat das Redmi Note renoviert, und die Version 11 rausgebracht. Wie immer wird solide Kost zum angemessenen Preis geliefert. Das Display verfügt nicht nur über eine hohe Auflösung sondern erlaubt auch eine Bildwiederholrate von 90 Hz für eine besonders flüssige Wiedergabe.

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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note11
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note11 Sim
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Das Redmi Note 11 hat nicht nur einen großen Akku eingebaut, der in unserem Videotest weit über 20 Stunden durchhält, das mitgelieferte Ladenetzteil ist zudem so großzügig dimensioniert, dass das Smartphone binnen einer knappen Stunde wieder voll aufgeladen und einsatzbereit ist.

Der eingesetzte Prozessor sorgt für eine gute Arbeitsgeschwindigkeit, selbst bei anspruchsvollen Apps. Wenngleich es nicht ganz an die des Redmi Note 10 Pro heranreicht.

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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note11 Outdoor Lowlight Auto
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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note11 Outdoor Lowlight Nachtmodus
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Die Kamera-Ausstattung des Redmi Note 11 ist mit vier Rückkameras durchaus standesgemäß. Die Hauptkamera stellt einen Weitwinkel mit 50 Megapixeln Auflösung zur Verfügung, die Ultraweitwinkel-Kamera hat eine Auflösung von acht Megapixeln, während Tiefensensor und Makro mit jeweils zwei Megapixeln auskommen.

Die Fotos, die mit dem Note 11 gemacht werden, können sich durchaus sehen lassen, lediglich unter Studiobedingungen bei gleichmäßiger Ausleuchtung zeigen sich vermeidbare Schwächen, wie starkes Rauschen bei Lowlight und ein Hang zur Überbelichtung bei normalem Licht.

Eine Portrait-Funktion gibt es natürlich auch, hier lässt sich in der Foto-App des Redmi Note 11 die Intensität der Unschärfe des Hintergrunds stufenlos einstellen.

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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note11 Portrait Auto
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note11 Portrait Blendemax
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi Note11 Portrait Blendemin

Das Xiaomi Redmi Note 11 ist ein durchdachtes, gut ausgestattetes Smartphone zu einem attraktiven Preispunkt, allerdings ist die Konkurrenz in allen Belangen auf Augenhöhe, selbst die aus gleichem Hause.

Xiaomi Redmi 10

So ganz klar und eindeutig ist die Markenstrategie von Xiaomi noch nicht – schließlich firmiert das Xiaomi Redmi 10 ziemlich offensichtlich unter dem Namen der Konzernmutter, ist damit also weit entfernt von einer richtigen Subbrand oder Untermarke. Das soll uns aber nicht stören, denn das Redmi 10 profitiert wie alle Xiaomi Smartphones von der enormen Produktionstiefe, die der Mutterkonzern zu bieten hat.

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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi10
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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi10 Sim
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi10 Komplett

Das Redmi 10 weicht schon optisch und seitens der Haptik von den meisten Konkurrenten in der Preisklasse unter 200 Euro ab. Das Display ist von guter Qualität und verfügt über eine ziemlich hohe Auflösung. Auch die Rückseite sieht mit ihrer matten Oberfläche alles andere als billig aus und fühlt sich auch nicht so an.

Im Karten-Slot finden drei Karten gleichzeitig Platz, zwei SIM-Karten und eine microSD-Karte zum Aufstocken des internen Speichers. Das ist allerdings auch notwendig, denn das Redmi 10 hat in der günstigsten Variante nur 64 Gigabyte Speicher an Bord. Die Variante mit 128 Gigabyte kostet je nach Marktlage nur wenige Euro mehr oder kurioser Weise mitunter auch weniger. Man kann also je nach Preis und Verfügbarkeit zur günstigsten Variante greifen und die dann problemlos aufstocken.

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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi10 Lowlight Outdoor Auto
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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi10 Lowlight Outdoor Nachtmodus
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi10 Geli

Die Fotoabteilung im Xiaomi Redmi 10 arbeitet zuverlässig und liefert meistens gute Ergebnisse, wenngleich man bei extremen Lichtbedingungen nicht zu viel erwarten sollte, da kann es schon mal sein, dass man mit den Einstellungen experimentieren muss, dann ist es aber auch ein Schnappschuss mehr.

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günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi10lx
günstige Smartphone Test: Xiaomi Redmi10 Portrait

Ein Manko des Redmi 10 ist sicherlich das Energiemanagement: Der Akku hat zwar eine Kapazität von 5.000 mAh, reichte in unserem Test aber nur für mittelmäßige 17 Stunden. Die anschließenden Ladephase mit dem mitgelieferten Ladenetzteil wird dann leider auch zur Geduldsprobe, denn sie dauert über zwei Stunden.

Wenn man ein günstiges Smartphone in dezentem Design sucht, eher selten Fotos unter Extrembedingungen schießt und das Smartphone jedesmal über Nacht aufladen kann, gehört das Xiaomi Redmi 10 sicher zur engeren Wahl.

Xiaomi Poco M3

Das M3 gibt es aktuell in zwei Speichervarianten: einmal mit 64 und einmal mit 128 Gigabyte an Bord. Interessant ist, dass aktuell die große Speichervariante deutlich günstiger als die kleine ist. Letztlich ist es ohnehin gleich, für welche man sich entscheidet – der Speicher lässt sich problemlos per microSD-Karte aufstocken, selbst wenn zwei SIM-Karten eingesetzt sind. Das M3 gibt es in POCO Yellow, Cool Blue und in Power Black.

Bei den Bluetooth-Verbindungen muss man beim Poco leider auf die NFC-Unterstützung verzichten und das Koppeln mit dem gewünschten Spielpartner per Hand vornehmen. Das ist aber allenfalls ein Minuspunkt beim Komfort, denn die Bluetooth-Verbindung funktioniert auch so problemlos.

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günstige Smartphone Test: Poco M3
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günstige Smartphone Test: Poco M3 Sim Karte
günstige Smartphone Test: Poco M3 Komplett

Das Poco M3 verfügt über einen riesigen Akku, der in unserem Testprozedere immerhin für rund 25 Stunden Energie lieferte. Zum Aufladen benötigt der Bolide dann aber weit über zwei Stunden, was unter anderem dem etwas sparsam ausgefallenen Netzladegerät geschuldet ist.

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günstige Smartphone Test: Poco M3 Outdoor Lowlight
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günstige Smartphone Test: Poco M3 Geli

Auf der Rückseite teilen sich eine Kamera mit Weitwinkel-Objektiv, eine mit Makro und eine als Tiefensensor die Arbeit. Eine Ultraweitwinkel-Kamera fehlt hier, was man bei unseren Probeaufnahmen anhand des kleineren Bildausschnittes auch sehen kann.

Trotzdem machen die vorhandenen Kameras selbst bei extremen Lichtsituationen ihre Sache sehr gut – abgesehen von der etwas zu hellen Belichtung bei Gegenlicht. Im Dunkeln lässt sich dagegen der HDR-Modus gut nutzen, der Kontrast wird höher und es werden mehr Details sichtbar.

Im Portrait-Modus gibt es beim Poco einen Schieber, der die Stärke des Bokehs einstellt. In welcher Position auch immer, das Portrait ist stets scharf gegen den Hintergrund angesetzt. Nach unserer Meinung etwas zu scharf, denn es werden selbst die feinen Härchen dem Hintergrund zugeordnet und radikal abgeschnitten.

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günstige Smartphone Test: Poco M3 Portrait Auto
günstige Smartphone Test: Poco M3 Portrait F1
günstige Smartphone Test: Poco M3 Portrait F10

Das Poco M3 kostet nicht viel, verfügt aber über alle wichtigen Zutaten für ein alltagstaugliches Smartphone. Das einzige echte Manko ist lediglich die Ladezeit von über zwei Stunden, auf die NFC-Unterstützung verzichten auch einige Konkurrenten.

Gigaset GS 4

Das Gigaset GS 4 gibt es in einer schwarzen und einer weißen Version. Ganz gleich, welche Sie auch wählen, das Gigaset ist eines der wenigen Smartphones, die in Deutschland produziert werden. Außerdem kommt bei der Verpackung praktisch kein Plastik zum Einsatz. Damit kann das GS 4 wahrscheinlich die günstigste Ökobilanz im gesamten Testfeld vorweisen.

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günstige Smartphone Test: Gigaset Gs4
günstige Smartphone Test: Gigaset Gs4 Back
günstige Smartphone Test: Gigaset Gs4 Simkarte
günstige Smartphone Test: Gigaset Gs4 Komplett

Das Display des GS 4 löst sehr hoch auf und ist auch sonst von sehr guter Qualität. Seitens der Ausstattung gibt es ebenfalls nichts zu bemängeln, so fasst das Gigaset neben zwei SIM-Karten zusätzlich eine microSD-Speicherkarte, mit deren Hilfe der interne Speicher von 64 Gigabyte weiter aufgestockt werden kann.

Auf der Rückseite gibt es drei Kameras mit jeweils 16, 5 und zwei Megapixeln Auflösung. Sie sind mit normaler sowie Weitwinkel-, beziehungsweise Makro-Objektiv ausgestattet.

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günstige Smartphone Test: Gigaset Gs4 Outdoor Lowlight
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günstige Smartphone Test: Gigaset Gs4 Geli

Trotz dieser im Vergleich eher rudimentären Ausstattung lassen sich mit dem Gigaset GS 4 sehr gute Fotos schießen. Einzig wenn die Beleuchtung in Richtung 30 Lux absinkt, schwächelt die Fotoabteilung sichtlich. Das macht der einfache, aber effiziente Portrait-Modus aber gut wieder wett.

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günstige Smartphone Test: Gigaset Gs4 Hell
günstige Smartphone Test: Gigaset Gs4 Portrait

Einzig der schwache Akku scheint dem Qualitätsanspruch des Gigaset GS 4 nicht ganz gerecht zu werden: Ganze 11 Stunden Dauerbetrieb schaffter mit einer einzigen Ladung, nur um dann weitere zweieinhalb Stunden an der Steckdose nuckeln zu müssen.

Wer Wert auf ein mindestmaß an Nachhaltigkeit legt, gepaart mit dem Nimbus von Made in Germany, liegt mit dem Gigaset GS 4 goldrichtig, der Aufpreis hält sich in Grenzen, weil auch sonst die Qualität stimmt.

Motorola moto G22

Mit dem moto G22 ist Motorola auch im günstigen Smartphone Segment vertreten. dabei sieht es alles andere als billig aus. Auch das Display ist von ordentlicher Qualität, wenngleich es seitens der Auflösung zwar eher im Mittelfeld unterwegs ist, so lässt sich doch eine Bildwiederholrate vom 90 Hz einstellen, was besonders flüssiges Scrollen erlaubt.

An dieser Stelle setzt der ein verbaute Prozessor der Performance aber auch sichtbare Grenzen, denn wenn man beispielsweise durch die Fotos in der Galerie scrollt, dauert es schon einen Moment, bis die Bilder aufgebaut sind – und das ist sichtbar.

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günstige Smartphone Test: Motorola Motog22
günstige Smartphone Test: Motorola Motog22 Sim
günstige Smartphone Test: Motorola Motog22 Cams
günstige Smartphone Test: Motorola Motog22 Kompl

Der eingebaute Akku lässt das Motorola moto G22 locker 30 Stunden in unserem Videotest laufen, beim mitgelieferten Ladenetzteil wurde dann allerdings der Sparstift angesetzt, sodass ein kompletter Ladezyklus gut eineinhalb Stunden dauert.

Die Fotoabteilung bietet dagegen kaum Anlass zur Kritik, da sie selbst in kritischen Lichtsituationen einen guten Job macht. Damit für die Fotosammlung stets genug Speicherplatz zur Verfügung steht, lässt sich der vorhandene Speicher leicht mit einer microSD-Karte aufstocken, selbst wenn schon zwei SIM-Karten eingesetzt werden.

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günstige Smartphone Test: Motorola Motog22 Outdoor Lowlight Auto
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günstige Smartphone Test: Motorola Motog22 Outdoor Lowlight Nachmodus
günstige Smartphone Test: Motorola Motog22 Geli
günstige Smartphone Test: Motorola Motog22 Hell
günstige Smartphone Test: Motorola Motog22lx

Selbstverständlich gibt es auch einen Portraitmodus, der sich zudem stufenlos skalieren lässt. Sie können also die Intensität der Unschärfe im Hintergrund mit einem Schieber im Menü einstellen.

Das beste Ergebnis liefert das Motorola moto G22 hier, wenn man die geringste Intensität auswählt. Allerdings wird selbst jetzt das Motiv, also das Portrait, recht grob freigestellt. Da scheint seitens des Algorithmus noch Luft nach oben zu sein.

Das Motorola moto G22 hat nur wenige Schwächen, die wirksamste ist allerdings die knapp bemessene Prozessorleistung, die mitunter auch im Alltagsbetrieb zu spüren ist.

ZTE Blade V30 Vita

Das ZTE Blade V30 Vita ist nochmal günstiger als das Blade V30, stellt aber auch nicht soviel Leistung bereit. Das spürt man deutlich, sogar wenn nur eine Anwendung, wie zum Beispiel die Galerie aktiv ist. Beim scrollen durch die dort abgelegten Fotos bauen diese sich sichtbar verzögert auf.

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günstige Smartphone Test: Zte Blade V30 Vita
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günstige Smartphone Test: Zte Blade V30 Vita Cams
günstige Smartphone Test: Zte Blade V30 Vita Komplett

Beim Blade V30 Vita versucht Hersteller ZTE dieses Manko durch pfiffige Ausstattungsdetails wett zumachen. So ist das Vita das einzige, uns bekannte Smartphone, welches serienmäßig mit einem True Wireless In-Ear Kopfhörer inklusive Ladecase ausgestattet ist.

Der massive 5.000 mAh Akku reichte in unserem Videotest locker 30 Stunden. Der Ladevorgang ist mit gut eineinhalb Stunden zwar nicht rekordverdächtig, geht aber voll in Ordnung. Zumal langsameres Laden den Akku schont und so zu einer längeren Lebensdauer beiträgt.

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günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Vita Outdoor Lowlight Auto
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Vita Outdoor Lowlight Hdr
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Vita Outdoor Lowlight Nachtmodus
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Vita Geli

Das Blade V30 Vita verfügt über drei Rückkameras, die Hauptkamera ist mit 48 Megapixeln als Weitwinkel ausgestattet. Daneben gibt es noch eine fünf Megapixel starke Makro-Kamera sowie einen Tiefensensor, der über zwei Megapixel verfügt. Auf einen Ultraweitwinkel wird beim Vita verzichtet. Die Fotos unter schwierigen Lichtbedingungen sind für die Preisklasse in Ordnung, bei guter Ausleuchtung gibt es am Foto nichts auszusetzen.

Das Vita verfügt, wie das etwas teurere ohne Vita über einen Portraitmodus, der sich nur schwer von unserem Puppenmodell überlisten lässt. Außerdem gibt es einen Bokeh-Modus, der auch bei anderen Motiven funktioniert und zudem stufenlos skalierbar ist, sodass Sie auch bei anderen Motiven als Portraits Fotos mit Bokeh schießen können.

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günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Vita Portrait
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Vita Bokeh
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Vita Bokeh
günstige Smartphone Test: Zte Bladev30 Vita Bokeh

Das Blade V30 Vita ist ein besonders günstiges Smartphone, leider hat man am Prozessor so sehr gespart, dass es sich selbst bei gängigen Anwendungen in der Arbeitsgeschwindigkeit bemerkbar macht.

Wiko Power U30

Beim Wiko Power U30 ist der Name eindeutig Programm. Der Akku mit seiner Kapazität von 6.000 mAh lief in unserem Test über 30 Stunden nonstop, sodass man das Smartphone unter normalen Bedingungen wahrscheinlich nur alle paar Tage aufladen muss. Dann dauert es zwar eine geraume Zeit, anschließend kann man sich aber wieder für ein paar Tage den Blick auf die Ladestandsanzeige sparen.

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günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30
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günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30 Sim
günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30 Komplett

Auch seitens der übrigen Ausstattung kann das Wiko Power U30 überzeugen – so können problemlos zwei SIM- und eine Speicherkarte gleichzeitig genutzt werden. Die eingebauten 64 Gigabyte können so leicht bei Bedarf erweitert werden, laut Hersteller um bis zu 256 Gigabyte. Außerdem gehört bei Wiko ein Headset schon beinah zum Standard Lieferumfang.

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günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30 Lowlight Outdoor Auto
günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30 Lowlight Outdoor Hdr
günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30 Lowlight Outdoor Nachtmodus
günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30 Geli

Einige Abstriche muss man beim Power U30 aber auch hinnehmen. Das ist der verwendete Chipsatz ganz vorn, denn ob es nun an der ihm antrainierten Sparsamkeit oder an der mangelnden Leistungsfähigkeit liegt, die Rechengeschwindigkeit bewegt sich am unteren Rand bezogen auf die Konkurrenz. Sind zu viele Anwendungen offen oder im Hintergrund aktiv, kann es beim Anschauen von Filmen oder bei der Darstellung komplexer Internetinhalte schon mal zum Stocken kommen.

Eine weiter Schwachstelle ist eindeutig die Fotoabteilung. Wir bewegen uns hier zwar bei einem Preis um150 Euro, dennoch schafft es die Konkurrenz in der gleichen Preisklasse, zumeist mehr als mittelmäßige Fotos zu schießen. Hier werden die Schwächen der Kamera-Hardware mit Hilfe der Bildverarbeitung kaschiert und das nicht wirklich gut. Womöglich lässt sich der eine oder andere Algorithmus per Update verbessern, dann täte Wiko gut daran, das schleunigst zu tun.

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günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30 Hell
günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30lx
günstige Smartphone Test: Wiko Poweru30 Portrait

Wer viel unterwegs ist und nicht immer die Möglichkeit hat, sein Smartphone zu laden, hat mit dem Wiko Power U30 gut Lachen. Die zweite SIM-Karte lässt sich dann für einen zweiten (geschäftlichen, roaming) Account nutzen – und vielleicht gibt es ja bald ein Update für die Fotofunktionen.

Alcatel 3L (2021)

Das Alcatel 3L (2021) jüngster Generation ist eine Fortsetzung des 2020-er Modells, welches einige Zeit unser Preistipp war. Zwar kann das neue alles noch ein wenig besser, das reicht aber nicht mehr, der Konkurrenz, die nur ein paar Euro mehr kostet das Wasser zu reichen.

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günstige Smartphone Test: Alcatell
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günstige Smartphone Test: Alcatell Simkarte
günstige Smartphone Test: Alcatell Komplett

Dennoch ist das 3L ordentlich verarbeitet, hat ein gutes Display, auch wenn es bei der Auflösung eher am unteren Rand dümpelt. Den als Hybrid ausgeführten Kartenschacht, der wahlweise zwei SIM-Karten oder eine plus eine microSD-Karte aufnimmt, kann man zu dem günstigen Preis von knapp über 100 Euro noch verschmerzen.

Anders sieht das bei der USB-Buchse aus, die noch dem veralteten Micro-USB-Standard entspricht. Darunter leidet nicht nur die Ladegeschwindigkeit, sondern auch die Dauerstabilität der Buchse selbst. Umso ärgerlicher, dass der Akku in unserem Test immerhin 25 Stunden lang durchhält.

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günstige Smartphone Test: Alcatell Outdoor Lowlight
günstige Smartphone Test: Alcatell Outdoor Lowlight
günstige Smartphone Test: Alcatell Geli

Die Fotoabteilung kann in weiten Teilen überzeugen, liegt allerdings deutlich hinter der des aktuellen Preistipps Poco M3 zurück – und der ist nicht teurer als das Alcatel 3L.

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günstige Smartphone Test: Alcatelllx
günstige Smartphone Test: Alcatell Hell
günstige Smartphone Test: Alcatell Portrait

Ganz besonders auffällig ist aber die schwache Performance des Chipsatzes, der im Alcatel 3L zum Einsatz kommt. Bei manchen Anwendungen gerät das Smartphone deshalb spürbar ins Stocken. Da gibt es andere zum ähnlichen Preispunkt, die mehr Bedienkomfort bieten.

Wiko View5 Plus

Das Wiko View5 Plus unterscheidet sich nicht etwa durch die Bildschirmgröße von seinem Pendant ohne »Plus«. Ganz im Gegenteil, die Displays der beiden Smartphones haben nicht nur die gleiche Größe, sondern auch dieselbe Auflösung. Diese ist allerdings mit 1.600 x 720 Pixeln, was etwa einer Pixeldichte von 267 ppi entspricht, selbst für die Einstiegsklasse nicht gerade üppig. Allerdings bietet das View5 Plus eine etwas bessere Blickwinkelstabilität.

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günstige Smartphone Test: Wiko View5plus
günstige Smartphone Test: Wiko View5plus Back
günstige Smartphone Test: Wiko View5plus Kartenslot

Außerdem werkelt im Innern des Wiko View5 Plus ein etwas schnellerer Prozessor, was sich auch anhand der Benchmarks gut dokumentieren lässt. Die 4 Gigabyte RAM, die das Plus gegenüber den 3 Gigabyte Arbeitsspeicher dem einfachen Modell voraus hat, sollten keinen wesentlichen Unterschied bringen. Die 128 Gigabyte interner Speicher dagegen schon eher, wenngleich man dank des Hybrid-Slots statt der zwei möglichen SIM-Karten auch eine SIM- und eine Speicherkarte einsetzen kann.

Die Fotoabteilungen sind gleich, insgesamt vier Kameras sollen für tolle Aufnahmen in jeder Situation sorgen. Tun sie aber nicht, eigentlich sind die Fotos in den meisten Situationen gerade mal Durchschnitt, das gilt besonders unter schwierigen Lichtverhältnissen.

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günstige Smartphone Test: Wiko View5plus Outdoor Lowlight
Im normalem Automatik-Modus wird das schwierige Motiv schon ganz gut getroffen, die Schrift wird allerdings nicht differenziert.
günstige Smartphone Test: Wiko View5plus Outdoor Lowlighthdr
Im Nachtmodus wird das ganze Bild etwas heller, das ist alles.
günstige Smartphone Test: Wiko View5plus Geli
Auch im Januar gibt es mitunter sonnige Tage, mit der Möglichkeit, bei starkem Gegenlicht zu Fotografieren. Das View5 Plus hält die Belichtung dabei so knapp, dass die Sonne nach Möglichkeit nicht überstrahlt, der Vordergrund bleibt entsprechend dunkel.

Die Nachtaufnahme des Ruhr-Museums gelingt mit dem View5 Plus zwar ganz gut, allerdings lässt sich die Leuchtschrift am Gebäude nicht entziffern. Das schaffen die anderen in dieser Preisklasse aber auch nicht. Der HDR-Modus hellt das Bild im Ganzen etwas auf, gleichzeitig geht aber auch die Schärfe zurück.

Unter normalen Lichtverhältnissen kann man allenfalls eine etwas kühle Abstimmung bemängeln, ansonsten stößt das System erst wieder bei wenig Licht (etwa 30 Lux) an seine Grenzen. Dabei rauscht das Bild erfreulich wenig, zeigt aber auch nur wenige Details.

Wiko hat seine aktuellen Smartphones mit einer Art Unschärfe-Filter ausgestattet. Damit kann das View5 Plus nun auch Portraits mit sogenanntem Bokeh schießen, also mit scharfem Portrait vor unscharfem Hintergrund. Sie können beim entsprechenden Bildmodus den Grad der Unschärfe fast stufenlos zwischen F1.0 und F16 einstellen. Dabei sollte man sich von den Bezeichnungen nicht in die Irre führen lassen. Tatsächlich lässt sich hier die Blende nicht verstellen, jedenfalls nicht über die Öffnung von F1.8 hinaus (Werte die kleiner sind als F1.8). Hier wird größtenteils die Software zur Hilfe genommen, was allerdings mindestens so gut funktioniert, wie bei den ersten iPhones mit Portrait-Modus.

Man sieht also, wie einstmals bahnbrechende Technologie stetig verbessert und schon nach einiger Zeit nach unten durchgereicht wird. Denn im besagten iPhone gingen die Allgorithmen viel grobschlächtiger zu Werke.

Die größte Blöße gibt sich das View5 Plus dann seitens der Akkulaufzeit. Zwar ist ein dicker Akku mit knapp 4000 mAh Kapazität verbaut, der reicht nach unserem Testprozedere aber gerade mal für knapp zehn Stunden Nonstop-Video bei mittlerer Bildschirmhelligkeit.

Für dass, was das View5 Plus leistet, ist es schlicht noch zu teuer, auch wenn freundlicherweise ein Headset beigelegt ist.

LG K61

Mit dem LG K61 hat der Hersteller ein Smartphone mit eindeutigem Schwerpunkt auf den Markt gebracht: Gute Fotoleistung und lange Akkulaufzeit zum erschwinglichen Kurs. In der Tat können wir dem K61 eine gute Fotoabteilung attestieren, und auch die Laufzeit ist mit 25 Stunden ganz oben an der Messlatte.

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Die schwierige Mischlicht-Situation meistert das LG K61 schon sehr gut, man kann sogar fast die einzelnen Buchstaben der Leuchtschrift erkennen.
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Im HDR-Modus werden die Lichtquellen minimal heller abgebildet, insgesamt fällt das aber kaum auf.
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Im Gegenlicht ist der Vordergrund zwar ausreichend hell ebgebildet, die Sonne ist aber ausgebrannt und zeigt kaum Konturen.

Allein das mickrige Netzteil will nicht so recht zur Kapazität des verwendeten Akkus passen, so dass das LG K61 gute zwei Stunden braucht, um wieder hundertprozentig zu Kräften zu kommen. Auch der verwendete Chipsatz gehört nicht zu den aktuellsten und vor allem nicht zu den schnellsten, wie unsere Benchmark-Messungen gezeigt haben. Gut ist dagegen die eingesetzte USB-C-Buchse und die Silikon-Schutzhülle für die empfindliche Rückseite des Smartphones.

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Bei guter Beleuchtung gibt es beim LG K61 kaum was zu bemängeln, nur der ganz feine Rauschteppich wird bei Vergrößerung sichtbar.
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Bei geringer Beleuchtung setzt bald die Rauschunterdrückung ein, trotzdem sind kleine, wolkenartige Artefakte zu erkennen. Die Belichtung geht aber in Ordnung, selbst die Farbsättigung lässt kaum Wünsche offen.
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Im HDR-Modus treten einige Doppelkonturen hervor, sonst ändert sich nichts.

Nun sind das alles keine gravierenden Mängel, sie fallen aber umso mehr ins Gewicht, als das LG K61 preislich an der Obergrenze und mit unserem Favoriten gleichauf liegt, da sollte doch zumindest noch ein Headset mit drin sein.

Wiko View5

Das Wiko View5 ist ein paar Euros günstiger als das View5 Plus weiter oben. Das liegt nicht etwa an der Displaygröße, wie man vermuten könnte, sondern der interne Speicher ist beim View5 mit 64 Gigabyte nur halb so groß wie beim Plus-Modell. Auch der Prozessor ist etwas schwächer auf der Brust, was aber keinen gravierenden Unterschied macht, da sich beide Wiko-Smartphones an der unteren Leistungsgrenze aufhalten.

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Die Kameratechnik ist bei beiden wiederum gleich, deshalb zeigen die Fotos beim View5 auch die gleichen Schwächen. Selbst der HDR-Modus bringt bei extremen Mischlicht-Aufnahmen keine sichtbare Verbesserung gegenüber der einfachen automatischen Belichtung.

Die kühle Abstimmung bei Tageslichtaufnahmen haftet dem View5 ebenso an wie dem Bruder. Bei wenig Licht gibt es zwar auch wenig Rauschen im Bild, dafür zeichnen sich aber auch keine Details ab. Außerdem hat die Kamera mitunter Mühe, das Motiv zu fokussieren.

Ebenso wie beim View5 Plus, gibt es auch beim View5 die Möglichkeit ein Portrait-Foto mit Bokeh zu schießen. Da die Kamera-Ausstattung und die Bildverarbeitung beider Smartphones gleich sind, ist auch beim Ergebnis kaum Unterschiede. Hier macht ebenfalls die Software die Hauptarbeit, indem sie den mutmaßlichen Hintergrund unscharf macht. Der Prozessor stößt bei dieser Rechenaufgabe übrigens deutlich an sein Limit, wir konnten ihm während des Fotografierens buchstäblich bei der Arbeit zuschauen. Er benötigt fast eine Sekunde, um den Hintergrund zu identifizieren und abzusoften.

Lediglich bei der Ausstattung lässt sich Wiko nicht lumpen: Ein Hybrid-Slot fasst wahlweise zwei SIM-Karten oder nur eine und zusätzlich eine Speichererweiterung. Ein Headset liegt ebenfalls bei, und der Akku das View5 hält immerhin 15 Stunden durch. Das ist zwar kein Rekord, geht aber in der Praxis in Ordnung.

Das View5 kostet sogar etwas mehr als unser Preistipp, kommt aber kaum bis gar nicht an dessen Leistungen heran.

Alcatel 3L (2020)

Das Alcatel 3L (2020) hat für den aufgerufenen Preis einiges zu bieten. Vor allen Dingen merkt man dem günstigen Smartphone erstmal nicht an, dass es zu der besonders günstigen Sorte gehört, denn sowohl optisch als auch haptisch unterscheidet es sich nicht von teureren Modellen.

Die Drop-Notch sorgt auch hier für eine möglichst große aktive Displayfläche. Die Rückseite wird ebenfalls aus einer hochglänzenden Glasschicht gebildet, die nur von der Dreifachkamera und dem Fingerprint-Sensor unterbrochen wird.

Leider folgt die USB-Buchse noch dem älteren Micro-USB-Standard, weshalb sich das Alcatel nicht schnell aufladen lässt. Auch ein NFC-Chip ist, für die schnelle Verbindung mit anderen Geräten oder um kontaktlos bezahlen zu können, nicht vorhanden. Damit sind die Nachteile allerdings auch schon aufgezählt.

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Der Ladevorgang dauert deutlich über zwei Stunden, jedoch lief das Alcatel 3L bei unserem Video-Test vorher schon über 27 Stunden! Der interne Speicher ist mit 64 Gigabyte ebenfalls beachtlich, wenn man den Preis der Alcatel bedenkt. Zumal sich der Speicher bei Bedarf mittels einer microSD-Karte mit zusätzlichen 128 Gigabyte aufstocken lässt. In dem Falle ist allerdings kein Platz mehr für eine zweite SIM-Karte vorgesehen, weil das Alcatel nur einen Hybrid-Slot hat.

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Die drei Kameras des Alcatel 3L (2020) teilen sich die Arbeit, in Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel und Makro-Aufnahmen. In extremen Lichtsituationen, also bei Gegen- oder nächtlichem Mischlicht machen sie ihre Sache ordentlich, abgesehen von der zu hellen Belichtung bei Gegenlicht. Im Dunkeln lässt sich dagegen der HDR-Modus gut nutzen, der Kontrast wird höher und es werden mehr Details sichtbar.

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Bei den Studioaufnahmen mit fest definierter Ausleuchtung erlaubt sich die Fotoabteilung des Alcatel 3L dagegen kaum Schwächen. Lediglich die Farbabstimmung ist ein wenig kühl geraten, und feine Doppelkonturen zeugen von künstlicher Schärfe. Bei wenig Licht sind die Farben tatsächlich stimmiger, nur die Sättigung ist geringer. Im HDR-Modus wird die Aufnahme insgesamt heller, gleichzeitig wird feines Rauschen sichtbar. Hier kann man gerne mit dem HDR-Modus experimentieren.

Mit dem Alcatel 3L (2020) erhält man ein absolut vollwertiges Smartphone zum kleinen Preis. Man muss nur gelegentlich auf den Komfort einer USB-C-Buchse und der bequemen Verbindung per NFC verzichten.

Realme 6

Das Realme 6 ist das teuerste und auch das beste der drei Smartphones von Realme, die unseren Test bereichern. Im Innern werkelt ein Chipsatz, der es locker mit dem unseres Favoriten aufnimmt. In zwei von drei Benchmarks übertrifft das Realme 6 unseren Favoriten sogar. Interessantes Detail am Rande: Neben Android 10 ist mit realme UI V1.0 zwar eine hauseigene Oberfläche installiert, diese hat aber eine enge Verwandtschaft zur ColorOS-Oberfläche, die in Oppos Smartphones zum Einsatz kommt.

Aber was nützt der starke Motor, wenn die Räder nicht rund laufen. Genau das ist beim Realme 6 der Fall, jedenfalls wenn man es mit der Konkurrenz vergleicht. Die Ergebnisse der Kameras liegen in fast allen Belangen sichtbar hinter denen der direkten Konkurrenz, was schade ist, denn das Realme 6 hat durchaus Potential was Akkuleistung und Display anbelangt. Insgesamt vier Kameras sind auf der Rückseite untergebracht, wobei zwei für Makro- beziehungsweise Schwarzweiß-Aufnahmen zuständig sind. Immerhin liegt auch hier eine Silikonhülle zum Schutz der schönen Rückseite bei.

Wer auf pure Leistung setzt, liegt mit dem Realme 6 aktuell tatsächlich ganz vorn, muss aber bezüglich der fotografischen Qualitäten deutliche Abstriche hinnehmen.

Alcatel 1S (2021)

Das Alcatel 1S von 2021 ist nochmal günstiger als das Alcatel 3L aus dem selben Jahr. Das fällt sogleich bei der Verarbeitungsqualität auf, allein die Rückseite das 1S wirkt insgesamt eher billig.

Die drei Kameras des Alcatel 1S liefern durchweg gerade einmal durchschnittliche Ergebnisse ab, bei der Lowlight- und Normal-Aufnahme unter studioähnlichen Bedingungen sind sie sogar nicht zufriedenstellend.

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Die Akkulaufzeit des Alcatel 1S geht mit 23 Stunden nach unserem Testverfahren in Ordnung, die Ladedauer ist mit gut zwei Stunden nicht mehr Stand der Technik. Das gilt ebenfalls für den Einsatz der veralteten USB-Buchse.

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Obwohl die Rechenleistung des 1S gegenüber dem 3L kaum geringer ist, reagiert es noch öfter zäh auf Eingaben und setzt sie sehr ruckelig um. Das Alcatel 1S bietet damit kaum noch angemessenen Bedienkomfort, selbst für den Preis.

Sony Xperia L4

Mit dem Xperia L4 beweist Sony einmal mehr, dass beinah die gesamte hochpreisige Konkurrenz mehr aus den Sony Kameras herausholt als Sony selbst. Die Fotos bei wenig Licht sind schlicht nicht zu gebrauchen. Leider ist auch die Akkulaufzeit nicht mehr zeitgemäß, das Xperia liegt mit seinen knapp 16 Stunden am unteren Ende der Skala.

Immerhin lässt man sich seitens der Ausstattung nicht lumpen; dem Sony Xperia L4 liegt sogar ein Headset bei und die Ladung erfolgt zumindest per USB-C-Buchse, wenngleich auch das Netzteil nicht so üppig ausgelegt ist wie bei der Konkurrenz aus China.

Das Sony Xperia L4 ist aktuell leider aktuell noch zu teuer für das, was es eben nicht kann und hat. Im unteren Preissegment muss Sony noch einfach mehr tun, denn dass sie gute Hardware bauen können, hat das traditionsreiche Unternehmen schon mehrfach unter Beweis gestellt.

Huawei P Smart (2020)

Das Huawei P Smart 2020 hat nur zwei Kameras auf der Rückseite, was aber kein Nachteil sein muss, wie selbst die ältere Konkurrenz teilweise eindrucksvoll belegt. Fotos bei starkem Gegenlicht sind gar nicht zu gebrauchen, im Dunkeln nur mit vielen Einschränkungen, und selbst im hellen Studio gibt es Probleme mit der Schärfe.

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Das Huawei P Smart macht seine Arbeit in der Mischlicht-Situation so gut, dass man fast die Leuchtbuchstaben entziffern kann, ansonsten werden viele Details von der Rauschunterdrückung glattgebügelt.
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Im HDR-Modus sollte man unbedingt ein Stativ oder zumindest eine feste Auflage für das Smartphone verwenden; durch die Mehrfachbelichtung kommt es sonst gerade in den hellen Bereichen zu Lichtmalereien, oder schlicht zu Verwacklern.
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Dem Huawei P Smart gelingt es nicht, das Objektiv im Gegenlicht scharf zu stellen, die ganze Aufnahme ist verschwommen.

Auch das Huawei P Smart 2020 ist aktuell zu teuer, die Hardware ist einfach nicht stimmig und kann nicht überzeugen. Das verwendete Kirin-SoC ist gut, aber nicht überragend – andere liefern zum gleichen Preis mehr Leistung. In Sachen Akkulaufzeit ist die Konkurrenz dem Huawei-Handy meilenweit voraus, nur das Xperia L4 hat eine kürzere Akkulaufzeit. Wenn man mit den Alternativen dann auch noch deutlich bessere Fotos schießen kann, gibt es eigentlich keinen Grund zum Huawei P Smart zu greifen.

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Selbst bei guter Beleuchtung gibt es Schärfeprobleme; während die Schrift am unteren Bildrand eindeutig nachgeschärft ist, fehlt es im oberen Bereich eindeutig an Detailtreue.
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Hauptsache hell. Bei der Bildaufhellung gibt es aber auch mehr Rauschen, und hier ist das Rauschen so stark, dass einige Details einfach darin untergehen.
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Im HDR-Modus ist es etwas besser, der Kontrast und die Helligkeit passen zum Motiv, aber auch hier stellt der starke Rauschteppich alles andere in den Hintergrund.

Wiko View 4

Das Wiko View 4 kann ausschließlich mit seiner enormen Akkulaufzeit punkten, 30 Stunden sind auch hier mühelos drin. Darüber hinaus wird es aber dünn. Schon beim Aufladen, was nur per Micro-USB-Buchse geht, vergehen weit über zwei Stunden, bis das Wiko wieder voll einsatzbereit ist.

Fotografieren sollte man mit dem View 4 nur bei genügend Licht, sobald es dunkel oder oder anderweitig kompliziert wird, ist das Wiko am Ende. Am Ende liegt das Wiko View 4 auch beim Leistungs-Check, und zwar deutlich am unteren Ende. Das macht sich hier sogar im alltäglichen Gebrauch bemerkbar, so reagiert das Smartphone leicht verzögert auf Eingaben und fängt mitunter an zu ruckeln.

Das Wiko View 4 können wir eigentlich nur wegen der enormen Akkulaufzeit empfehlen, aber was nützen die vielen Stunden, wenn das Wiko kein adäquates Smartphone-Erlebnis bieten kann?

Wiko View 4 Lite

Das Wiko View 4 Lite ist nochmal günstiger als das View 4 – und ebenfalls nochmals schlechter. Der gleiche langsame Prozessor kommt auch im View 4 Lite zum Einsatz und selbst am Akku und am Arbeitsspeicher wurde nochmals gespart. Hier erreicht selbst die Akkulaufzeit nur das Mittelfeld. Die Fotoabteilung ist auch nicht mehr zeitgemäß, bei der Kamera des View 4 Lite sollte wirklich immer genügend Licht vorhanden sein, um wenigstens ein passables Ergebnis zu erzielen.

Das Wiko View 4 Lite ist selbst für den sehr niedrigen Preis kein Schnäppchen, das Handy würden wir als billig bezeichnen und nicht als günstig. Mit ein paar Euro mehr bekommt man deutlich bessere Smartphones, selbst wenn diese schon etwas betagt sind.

Wir können uns wirklich kein Einsatzszenario vorstellen, warum man zum View 4 Lite greifen sollte und diese Variante des View 4 hätte sich der Hersteller eigentlich sparen können. Selbst um es als Wegwerf-Handy einzusetzen, wäre es nicht geeignet, da zu teuer.

Xiaomi Redmi Note 8T

Das Redmi Note 8T vom chinesischen Hersteller Xiaomi war vor dem aktuelleren Redmi Note 9 Pro vom selben Hersteller unser Favorit. Es kommt mit Notch-Display und leistungsfähigem Innenleben, punktet mit einer der besten Kameras in dieser Preisklasse und darüber hinaus sorgen nun insgesamt vier Kameras auf der Rückseite für mehr kreatives Potential. Außerdem hält der Akku schon recht lange durch, und mit den drei Kartenslots kann man nun neben der zweiten SIM-Karte zusätzlich den Speicherplatz erweitern.

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Auf der schön glänzenden Rückseite befinden sich außer dem Fingerabdruck-Sensor gleich vier Kameras. Bei näherer Betrachtung stellen sich zwei der Kamera-Module allerdings eher als kreative Hilfsmittel denn als vollwertige Kamera heraus: Sie unterstützen die beiden Hauptkameras (48 Megapixel mit Normal- und 8 Megapixel mit Weitwinkel-Objektiv) bei so kreativen Aufgaben wie Makro-Fotografie und Tiefenschärfe für ein schönes Bokeh, nicht nur bei Portrait-Aufnahmen.

Wird es dunkel, kann man beim Redmi Note 8T den Nachtmodus aktivieren oder gleich den HDR-Modus zuschalten. Fotografen kennen das als Belichtungsreihe: In kurzer Zeit wird dasselbe Motiv mehrmals aufgenommen, jeweils mit unterschiedlichen Belichtungswerten. Hieraus wird dann das endgültige Foto errechnet. Auch das lässt sich bei vielen Konkurrenten auswählen, den Unterschied zum Fotografieren ohne HDR-Unterstützung haben wir unten mit entsprechenden Testaufnahmen dokumentiert. Der HDR-Modus ergibt übrigens nur bei still stehenden Motiven Sinn. Bewegt sich das Motiv, wird das Resultat gänzlich unscharf.

Schon bei der Ausleuchtung des Testmotivs von 30 Lux schlug sich das Redmi Note 8T so gut, dass der Einsatz der HDR-Funktion fast schon zur Geschmackssache wird. Deshalb haben wir, wo es möglich war, beide Aufnahmen nebeneinander gestellt und entsprechend beschriftet.

Xiaomi Redmi Note 8 Pro

Das Xiaomi Redmi Note 8 Pro ist der größere Bruder des Note 8T – könnte man zumindest meinen. In gewisser Weise stimmt das auch, wenngleich die äußeren Abmessungen nur geringfügig ausfallen. Dahinter sieht es etwas anders aus, das Note 8 Pro hat nicht nur den schnelleren Prozessor, er wird obendrein von satten 6 Gigabyte RAM unterstützt.

Dem Note 8 Pro wurde ein Akku mit 4.500 mAh spendiert, was auch das etwas größere Gehäuse erklärt. Immerhin reicht der Akku aus, um das 8 Pro 20 Stunden unser Testvideo abspielen zu lassen.

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Beim Karten-Slot handelt es sich um ein Hybrid-Modell, es können also nur entweder zwei SIM-Karten oder eine zusammen mit einer microSD-Karte betrieben werden. Ob das nun dem großen Akku geschuldet ist oder generellen Sparmaßnahmen, lässt sich nicht sicher feststellen. Das ist allerdings auch egal, denn die 128 Gigabyte interner Speicher lassen so schnell den Wunsch nach mehr nicht aufkommen.

Anders sieht es da in der Fotoabteilung aus, hier muss sich das Note 8 Pro bei Aufnahmen mit wenig Licht geschlagen geben. Dennoch übt es einen gewissen Reiz aus, einen Sportwagen zum Preis eines Mittelklasseautos zu steuern, zumindest so lange, bis die Konkurrenz nachgezogen hat – auch die teurere.

Alcatel 3x

Das Alcatel 3x ist eines der günstigsten Smartphones, das schon über eine USB-C-Schnittstelle verfügt. Der Stecker kann beliebig herum eingesteckt werden, und die Fummelei hat ein Ende. Allerdings hat man bei Alcatel nicht das gesamte Potential der Buchse genutzt, denn auf QuickCharge, also Schnellladefähigkeit versteht sie sich nicht, jedenfalls nicht zusammen mit dem Netzteil aus dem Lieferumfang.

Der Ladevorgang dauert dann auch deutlich über zwei Stunden, allerdings lief das Alcatel 3x bei unserem Video-Test schon beachtliche 17 Stunden. Der interne Speicher von 64 GB lässt sich bei Bedarf mittels einer microSD-Karte mit zusätzlichen 128 GB aufstocken.

Außerdem verfügt das Alcatel über einen NFC-Chip, der für eine ebenso schnelle wie komfortable Kopplung via Bluetooth mit anderen kompatiblen Geräten sorgt.

Ein Fingerprint-Sensor befindet sich ergonomisch sinnvoll auf der Rückseite, unterhalb der drei Hauptkameras. Diese decken insgesamt drei Brennweiten ab, streng genommen ist eine der drei ausschließlich für die kreative Fotografie mit Bokeh zuständig. Damit lässt sich nicht nur bei Portrait-Aufnahmen eine gezielte Schärfeebene erreichen, sondern auch bei anderen Motiven.

Auch bei Lowlight-Aufnahmen und anderen schwierigen Lichtverhältnissen kann die Kameraabteilung des Alcatel 3x durchaus überzeugen, vor allem angesichts des aufgerufenen Preises.

Wiko View 3 Lite

Wiko ist zurück, nach einer kleinen Pause der Neustrukturierung hat man mit dem View 3 Lite wieder ein schönes Einsteiger-Gerät auf den Markt gebracht. Allerdings sieht es mit der kleinen Tropfen-Notch und der glänzenden Glasrückseite alles andere als billig aus. Der Lieferumfang sieht ebenfalls nicht nach übermäßigem Einsatz des Rotstiftes aus, immerhin ist hier sogar ein Headset beigelegt, was man sich sogar in höheren Preisklassen oft spart.

Beim Anblick der USB-Buchse fällt dann die erste Sparmaßnahme ins Auge, hier findet sich noch eine Buchse im Micro-USB-Standard. Diese ist bauartbedingt nicht mit QuickCharge kompatibel, entsprechend lange braucht das View 3 Lite dann auch zum Aufladen – bei uns dauerte das gut drei Stunden. Bei einer Laufzeit von 20 Stunden nach unserem Messprozedere, stellt das aber kein so großes Problem dar.

Zwar gibt es zum Entsperren eine einfache Gesichtserkennung, einen Fingerprint-Sensor sucht man dagegen vergeblich, der ist ebenso dem Sparstift zum Opfer gefallen wie der NFC-Chip. Dafür gibt es einen echten 3-Karten-Slot, der im Zweifel auch beim Einsatz zweier SIM-Karten eine zusätzliche Speichererweiterung zulässt.

Huawei P30 Lite

Das Huawei P30 Lite wartet nunmehr auch mit drei Hauptkameras auf und die Selfie-Kamera verfügt über satte 24 Megapixel. Eine Auflösung in dieser Größenordnung war bislang eher der Hauptkamera auf der Rückseite vorbehalten, aber die Zeiten ändern sich. Die Hauptkamera der drei rückwärtigen hat eine Auflösung von 48 Megapixeln. Darüberhinaus gibt es noch eine Kamera für den Ultraweitwinkel sowie eine, die eigentlich als sogenannter Tiefensensor für ein schönes Bokeh sorgt – und das nicht nur bei Portrait-Aufnahmen. Die Akkulaufzeit von über 15 Stunden nach unserem Videotest geht absolut in Ordnung, die Ausstattung ist angesichts des aktuellen Preises angemessen.

Das P30 Lite nimmt zusätzlich zu zwei SIM-Karten eine microSD-Karte zur Speichererweiterung auf. Außerdem gehört ein Headset zum Lieferumfang, was zum Beispiel bei unserem Favoriten eingespart wurde.

Motorola One