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Das beste günstige Smartphone

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Günstige Smartphones im Test: Sieben neue Modelle
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Wir haben 22 günstige Smartphones für unter 250 Euro getestet. Das beste ist für uns das Redmi Note 7. Es ist eines der günstigsten Smartphones mit aktueller Technik. Die Rückseite besteht aus hochglänzendem Glas, der Clou aber ist die hervorragende Qualität der Fotos, die sich mit dem Redmi machen lassen. Da fragt man sich, warum man eigentlich mehr für ein Handy ausgeben sollte.

Update 4. Oktober 2019

Das View 3 Lite von Wiko und das Gigaset GS195, sowie das Mi A3 von Xiaomi erweitern unseren Test.

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24. Juli 2019

Mit dem Sony Xperia L3 haben wir eine neue Empfehlung mit Marathon-Qualitäten.

23. Mai 2019

Unser neuer Testsieger ist das Redmi Note 7 von Xiaomi.

12. April 2019

Wir haben uns das neue Gigaset GS280 angeschaut – leider hat es nicht für eine Empfehlung gereicht, da der höhere Preis im Vergleich zum Vorgänger Gigaset GS270 Plus nicht gerechtfertigt ist.

8. Februar 2019

Das Motorola One ist das erste Motorola mit Android One-Installation und das Gigaset GS270 Plus ist eines der ausdauerndsten Smartphones, die wir kennen. Beide haben eine Empfehlung verdient.

7. September 2018

Wir hatten 7 neue Modelle im Test und können das Huawei Y7 (2018), das Alcatel 5 und das Nokia 1 empfehlen. Außerdem neu mit dabei sind das TP Link Neffos C7, das Letv Le 2 X526, das Alcatel 3v und das Huawei Y5 2018. Testsieger bleibt aber das Huawei P8 lite (2017).

8. Dezember 2017

Wir haben fünf neue Smartphone-Modelle getestet, vier davon sind neue Empfehlungen: Das Xiaomi Mi A1, das Moto G5S Plus, das Asus ZenFone 4 Max und das Fantec Boogy. Unser Top-Favorit bleibt aber das Huawei P8 lite.

Modernste Display- und Ladetechnik haben jetzt auch in der günstigen Preisklasse Einzug gehalten. Das Redmi Note 7 kommt mit Notch-Display und leistungsfähigem Innenleben, punktet mit der besten Fotoabteilung in dieser Preisklasse, und darüber hinaus. Alle anderen Empfehlungen und weitere Testkandidaten finden Sie in der Tabelle und auch in der Auflistung am Ende des Testberichts unter »Außerdem getestet».

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Redmi Note 7

Test günstige Smartphone: Redmi Note 7
Mit dem Note 7 kann man hervorragende Fotos machen, es ist sehr gut verarbeitet und sieht schön aus.

Mit dem Redmi Note 7 hat Hersteller Xiaomi den Smartphone-Markt so richtig durchgeschüttelt. Aktuelle Technik und ein schlankes, aktuelles Android mit praktischer, hauseigener Oberfläche bieten eine solide Grundlage.

Auch gut

Motorola One

Test günstige Smartphone: Motorola One
Unser ehemaliger Favorit von Motorola ist Teil des Android One-Projekts und kann außerdem mit sattem Speicher und guter Akkulaufzeit punkten.

Beim Motorola One ist der Name Programm, schließlich ist das besonders schlanke und update-sichere Android One installiert, das regelmäßige Updates über mindestens zwei Jahre sichert. Der schon gut bemessene interne Speicher kann per MicroSD-Karte aufgestockt werden – und das ohne Hybrid-Slot, denn für die zweite SIM-Karte bleibt trotzdem ein Platz frei.

Umweltbewusst

Gigaset GS195

Test günstige Smartphone: Gigaset GS 195
Das Gigaset GS195 bietet sehr gute Qualität zum angemessenen Preis, in der Verpackung gibt es bis auf die Display-Folie kein Plastik.

Gigaset bleibt sich auch mit dem GS 195 treu: Unter den praxisgerechten Leistungsdaten kann sich vor allem die Akkulaufzeit sehen lassen. Das Display hat eine hohe Auflösung und bietet einen großen Blickwinkel. Direkt beim Auspacken fällt der geringe Plastikanteil der Verpackung positiv auf. Tatsächlich besteht nur noch die Schutzfolie auf dem Display aus Plastik – ein kleiner und trotzdem wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Klassisches Design

Sony Xperia L3

Test günstige Smartphone: Sony Xperia L3
Trotz des eher klassischen Designs verfügt das Xperia L3 über alle Vorzüge moderner Smartphone-Technik.

Das Sony Xperia L3 überzeugt mit enormer Akkulaufzeit sowie einem klassischen Design. Das Display hat oben und unten einen deutlich sichtbaren breiten Rand, was es aber nicht schlechter macht als andere. Geschickt hat man den Fingerprint-Sensor an der Seite angebracht: Das gibt aufgeräumte Flächen – vorne wie hinten. Da das günstige Xperia auch fotografisch überzeugen kann und zudem komfortabel ausgestattet ist, lohnt sich der Kauf vor allem für Liebhaber des bewährten Rahmen-Designs.

Preistipp

Wiko View 3 Lite

Test günstige Smartphone: Wiko View 3 Lite
Wiko hat mit dem View 3 Lite einen echten Preisbrecher mit sehr guter Ausstattung beigesteuert.

Das Wiko View 3 Lite sieht zwar nicht so aus, ist aber ein ausgesprochenes Sparmodell. Dabei findet man alles, was man braucht: So hat der Hersteller keinesfalls bei der Energieversorgung gespart, sodass der Akku selbst bei intensiver Nutzung des Smartphones locker über einen Tag kommt. Die Nachrüstung beim Speicher ist sogar möglich, wenn schon zwei SIM-Karten in Gebrauch sind, der Preis von aktuell knapp über 100 Euro ist also echt heiß.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutUmweltbewusstKlassisches DesignPreistipp
Modell Redmi Note 7 Motorola One Gigaset GS195 Sony Xperia L3 Wiko View 3 Lite Xiaomi Mi A3 Alcatel 5 Gigaset GS270 plus Huawei Y7 2018 Xiaomi Mi A1 Gigaset GS280 Nokia 1 TP Link Neffos C7 Letv Le 2 X526 Huawei Y5 2018 Alcatel 3v Motorola Moto G5S Plus Fantec Boogy Motorola Moto G5S Wiko UFeel prime Gigaset GS160 Huawei P8 lite (2017)
Test günstige Smartphone: Redmi Note 7Test günstige Smartphone: Motorola OneTest günstige Smartphone: Gigaset GS 195Test günstige Smartphone: Sony Xperia L3Test günstige Smartphone: Wiko View 3 LiteTest günstige Smartphone: Xiaomi Mi A3Test günstige Smartphone: Alcatel 5günstige Smartphone Test: Gigaset GS270günstige Smartphone Test: Huawei Y7Test günstige Smartphone: Xiaomi Mi A1Test günstige Smartphone: Gigaset GS280Test günstige Smartphone: Nokia 1Test günstige Smartphone: TP Link Neffos C7Test günstige Smartphone: LeTV Le 2 X526Test günstige Smartphone: Huawei Y5 2018Test günstige Smartphone: Alcatel 3vTest günstige Smartphone: Motorola Moto G5S PlusTest günstige Smartphone: Fantec BoogyTest günstige Smartphone: Motorola Moto G5STest günstige Smartphone: Wiko UFeel primeTest günstige Smartphone: Gigaset GS 160Test günstige Smartphone: Huawei P8 lite (2017)
Pro
  • Macht hervorragende Fotos
  • Großer interner Speicher
  • Hochauflösendes Display
  • Android One ist installiert
  • Großer interner Speicher
  • NFC
  • Dual-SIM und Speichererweiterung gleichzeitig möglich
  • Sehr gutes Display
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Verpackung frei von Kunststoff
  • Dual-SIM und Speichererweiterung gleichzeitig möglich
  • Sehr gutes Display
  • Enorme Akkulaufzeit
  • NFC
  • Dual-SIM und Speichererweiterung gleichzeitig möglich
  • Satte Akkulaufzeit
  • Sehr gute Ausstattung
  • Macht sehr gute Fotos
  • Leistungsstarker Chipsatz
  • Fast randloses Display
  • USB Typ-C-Buchse mit Schnellladefunktion
  • Hybrid-Kartenslot
  • Hohe Display-Auflösung
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Fasst zwei SIM-Karten plus Speichererweiterung
  • Günstige Display-Rahmen-Relation
  • Hochauflösendes Display
  • Satter Speicher von 64 GB
  • USB-C-Schnittstelle
  • Hohe Display-Auflösung
  • Enorme Akkulaufzeit
  • USB Typ-C-Buchse mit Schnellladefunktion
  • Hybrid-Kartenslot
  • Wechselbarer Akku
  • Handliches Design
  • Einfache Handhabung
  • Sauber verarbeitet
  • Günstig
  • USB Typ-C-Schnittstelle
  • Schnellladefähig mit entsprechendem Netzteil im Lieferumfang
  • Full-HD-Display
  • Android 8.1 installiert
  • Lange Akkulaufzeit
  • Großes, hochauflösendes Display
  • 3 Kartenslots, für Dual-SIM plus Speichererweiterung
  • Mit NFC kompatibel
  • Doppelkamera mit Tiefenschärfe-Sensor
  • Dual-SIM- und MicroSD-Schächte
  • Inklusive Headset
  • Wechselbarer Akku
  • Schönes, solides Unibody-Gehäuse
  • Lange Akkulaufzeit
  • Premium-Design und ausreichend Speicher ab Werk
  • Günstig
  • Wechselbarer Akku
  • Vergleichsweise gute Kamera
  • NFC integriert
Contra
  • Wird ohne Headset ausgeliefert
  • Kein NFC
  • Wird ohne Headset ausgeliefert
  • Fotos bei Lowlight nur mittelmäßig
  • Wird ohne Headset ausgeliefert
  • Recht lange Ladezeit
  • Schlechte Fotoqualität bei wenig Licht
  • Kein Fingerprint-Sensor
  • Wird ohne Headset ausgeliefert
  • Recht lange Ladezeit
  • Leistung nur mittelmäßig
  • Aktuell kein Update auf Android 8
  • Keine USB Typ-C-Schnittstelle
  • Recht geringe Display-Auflösung
  • Kein NFC
  • Kein NFC
  • Recht hoher Preis
  • Kein Dual-SIM
  • Mittelmäßige Leistung
  • Schwache Fotoabteilung
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Kein 2,5- oder 3D-Display
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Nur mittelmäßige Leistung
  • Nicht schnellladefähig
  • Schwache Akkulaufzeit unter 8 Stunden
  • Nur mittelmäßige Leistung
  • Kein USB-C
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Knappe Speicherausstattung
  • Speicher kann nicht erweitert werden
  • Schwaches Display
  • Geringe Leistung
  • Knapp bemessener Speicher, aber mit MicroSD erweiterbar
Bester Preis
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Premium-Ausstattung bei günstigen Geräten

Wie bei Autos wird auch bei Smartphones Ausstattung und Technik mit der Zeit von den teuren Flaggschiff-Modellen zu den günstigen Angeboten durchgereicht – allerdings in deutlich kürzeren Zeitabständen. Daher beherrschen dieses Jahr bereits schon sehr günstige Smartphones Funktionen, die letztes Jahr nur weitaus teureren Geräten vorbehalten waren.

Nur noch wenige Modelle haben einen wechselbaren Akku

So gehört ein Fingerprint-Sensor mittlerweile bei den günstigen Smartphones ebenso zum Standard wie ein solides Unibody-Gehäuse. Auch die Auflösung von Display und Kamera steht der weitaus teurerer Smartphones kaum mehr nach. Dagegen sind es meist eher unsichtbare, aber wichtige Details, an denen gespart wird – wie Speicher und Prozessoren.

 günstige Smartphone Test: Sieben Einsteiger Back
Rückseiten aus Metall, Polycarbonat in matt oder hochglänzend sind bei den sieben neuen Einsteiger-Smartphones gleichmäßig verteilt. Fingerprint-Sensoren fehlen lediglich beim Huawei Y5 2018 und beim Nokia 1. Von links: Huawei Y5 2018, Huawei Y7 2018, Alcatel 3v, Alcatel 5, TP-Link Neffos C7, Letv Le 2 X526 und schließlich das Nokia 1.

Andererseits versuchen gerade die Hersteller günstiger Smartphones mit Funktionen zu punkten, die in der Spitzenklasse kaum und bei den Premium-Geräten gar nicht anzutreffen sind.

Durchgängig findet sich in den Testgeräten ein Slot zur Speichererweiterung sowie einer für eine zweite SIM-Karte, auch wenn der mitunter als Hybrid ausgelegt ist: Bei solchen Smartphones muss man sich entweder für eine Speicheraufrüstung oder für die zweite SIM-Karte entscheiden, beides zusammen geht nicht. Ausnahmen bilden hier die Modelle Motorola One, Alcatel 3v, Huawei Y7 und Y5 2018, das ZenFone 4 Max, das alte Moto G5 und schließlich die beiden günstigsten Fantec Boogy sowie das Gigaset GS 160.

Dual-Sim – für wen lohnt sich die zweite SIM-Karte?

Seitdem der endgültige Fall der Roaming-Gebühren im europäischen Ausland durchgesetzt ist, bleiben nur noch wenige Szenarien, für die sich eine zweite SIM-Karte lohnt. Einer davon sind längere Aufenthalte im außereuropäischen Ausland. Ein zweiter ist die Trennung von geschäftlicher und privater Nutzung auf ein und demselben Smartphone. Das bringt zusätzlichen Bedienkomfort, doch für die meisten ist eine zweite SIM-Karte im Handy weder wünschenswert noch notwendig.

Möglicherweise sind die Hersteller deshalb dazu übergegangen, sogenannte Hybrid-Slots einzusetzen. Diese nehmen wahlweise eine zweite SIM-Karte oder eine MicroSD-Karte zur Speichererweiterung auf. Beides gleichzeitig ist bei solchen Smartphones nicht mehr möglich.

So haben wir getestet

Mit dem Redmi Note 7 haben wir einen neuen Player im Smartphone-Markt getestet, wobei eigentlich nur die Marke neu ist, der Hersteller ist Xiaomi, mittlerweile auch in Europa eine feste Größe und immer für eine Überraschung gut. So musste das Motorola One schon nach kurzer Zeit das Siegerpodest verlassen, und sich mit einem guten zweiten Platz begnügen. Das Gigaset GS270 Plus bleibt weiterhin unser Preistipp. Das neu hinzugekommene Gigaset GS280 ist ein moderates Update des GS270 Plus, aktuell hat es aber zu wenig zu bieten, um den höheren Preis zu rechtfertigen.

Unser letztes Testfeld bestand aus sieben Geräten mit einem Startpreis von knapp unter 100 Euro bis deutlich unter 200 Euro. Neben den bekannten Größen wie dem Y5 2018 und dem Y7 2018 von Huawei sowie dem Alcatel 5 und dem 3v, haben wir auch das besonders günstige Nokia 1 untersucht. Ebenfalls schon einige Zeit am Markt sind die Smartphones von Netzwerkspezialisten TP-Link; hier hatten wir das Neffos C7 zum Test. Darüber hinaus hatten wir das Importgerät Letv Le 2 X526, das uns direkt aus China zugeschickt wurde, aber auch über Amazon und einige Importeure bezogen werden kann.

 günstige Smartphone Test: Sieben Guenstige Smartphones2
Huawei Y5 2018, Huawei Y7 2018, Alcatel 3v, Alcatel 5, TP-Link Neffos C7, Letv Le 2 X526 und Nokia 1.

Die zuvor getesteten Smartphones zum Preis um die 200 Euro haben, wie gesagt, deutlich im Preis nachgelassen, sofern sie noch verfügbar sind, und wer nicht die allerneueste Technik braucht, ist hier sicher gut bedient. Von Asus war das Zenfone 4 Max ZC554KL mit dabei, außerdem gleich zwei aus dem Hause Motorola bzw. dem Markeninhaber Lenovo, das Moto G5S und das Moto G5s Plus. Als Exoten hatten wir das Xiaomi Mi A1 dabei, sowie das besonders preiswerte Fantec Boogy.

Günstiges Smartphones im Test: Testsieger Huawei P8 lite.
Asus Zenfone 4 Max, Moto G5S, Moto G5S Plus, Xiaomi Mi A1 und Fantec Boogy.

Mehr noch als ausreichend Rechenleistung wünschen sich die meisten bei ihrem Smartphone eine möglichst lange Akkulaufzeit. Wir haben die Smartphones mit einem Testvideo in Full-HD gefüttert und es nonstop laufen gelassen. Um das Smartphone besonders zu fordern, ließen wir zudem gleichzeitig das WLAN eingeschaltet.

Auch die Aufladezeit der Smartphones haben wir dokumentiert, um einen praxisnahen Wert darüber zu bekommen, wie lange man warten muss, um sein Smartphone wieder vollständig nutzen zu können. Die WLAN-Reichweite wurde unter Realbedingungen getestet. Hierbei muss man wissen, dass ein Vergleich nur zwischen zeitnah gemeinsam getesteten Geräten möglich ist, da die Funkübertragung von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist – sogar das Wetter hat positiven wie negativen Einfluss auf die Ausbreitung von Funkwellen.

Als Königsdisziplin mussten die Smartphones zeigen, was sie übers Objektiv auf den Sensor bringen, wie gut also ihre Kamera ist. Schließlich ersetzt das Smartphone für die meisten inzwischen die Fotokamera. Wie gut eignen sich also die eingebauten Kameras für den einen oder anderen Schnappschuss, oder sogar mehr? Hierzu haben wir Testfotos unter vergleichbaren Lichtbedingungen geschossen.

 günstige Smartphone Test: Redmi Note7

Testsieger: Redmi Note 7

Dem Redmi Note 7 ist es gelungen, das Motorola One vom Siegerpodest auf den zweiten Platz zu verweisen. Das Smartphone kann vor allem mit einer hervorragender Fotoabteilung glänzen, aber auch die anderen Qualitäten stehen nicht hinter der Konkurrenz zurück, allenfalls der Preis unterbietet aktuell noch die meisten Wettbewerber.

Testsieger

Redmi Note 7

Test günstige Smartphone: Redmi Note 7
Mit dem Note 7 kann man hervorragende Fotos machen, es ist sehr gut verarbeitet und sieht schön aus.

Das Note 7 ist hervorragend verarbeitet. Die Rückseite ist besteht, wie das Display, aus Polycarbonat, ist entsprechend widerstandsfähig und sieht zudem edel aus. Unser Testmodell leuchtet nicht einfach in Neptunblau, die Farbe changiert je nach Lichteinfall von einem satten Blau bis zu einem tiefen violett. Die winzige Notch, die wie ein Tropfen von oben in knapp über 400 ppi dichte Display ragt, sorgt zusammen mit dem sehr schmalen Rahmen für ein besonders günstiges Display-Rahmen-Verhältnis.

Die Rückseite aus Glas wird von einem Silikon-Cover geschützt

Mit dem Glasrücken liegt das Note 7 zwar voll im Trend, das lässt sich durchaus zwiespältig betrachten: Zwar neigt der Alu-Body, der manch anderes Smartphone umgibt, schnell zum Zerkratzen, allerdings reißt oder splittert er nicht, wie es der Glasrücken bei einem unglücklichen Sturz zweifelsohne tut. Andererseits lässt er sich im Falle eines Falles leichter und kostengünstiger ersetzen.

Auf der gläsernen Rückseite findet sich der Fingerprint-Sensor. Er kann bequem mit dem Zeigefinger der Telefonhand erreicht werden. Ein Headset gehört leider nicht zum Lieferumfang, dafür schützt aber ein Back-Case aus Silikon bei Bedarf die Glasrückseite, ohne das schöne Design zu verbergen, und auch die sonst etwas hervorstehende Kameraeinheit wird damit besser geschützt.

Die richtige Wahl

Die SIM- und Speicherkarte bzw. die beiden SIM-Karten werden, wie bei allen Smartphones ohne abnehmbaren Rückdeckel, seitlich auf einem Einschub befestigt und eingesetzt. Beim Note 7 passt entweder die zweite SIM-Karte oder eine Speicherkarte rein, beides zusammen geht nicht. Allerdings ist der interne Speicher mit 64 Gigabyte schon ordentlich bestückt, sodass ein Aufstocken eher selten der Fall sein wird. Beim Motorola One sieht das anders aus – hier gibt es trotz üppigem Speicher die Möglichkeit, sowohl den Speicher aufzurüsten als auch die zweite SIM-Karte einzusetzen. Beim Alcatel 3v, dem Huawei Y7 und dem Y5 2018 geht das genauso.

Viel Leistung und lange Laufzeit

Das Redmi Note 7 sieht nicht nur hochwertig aus, auch die vielbeschworenen inneren Werte stimmen. Mit einem schnellen Chipsatz, dem Octa-Core-Prozessor, der auf 2 Gigahertz beschleunigen kann, und satten 4 Gigabyte Arbeitsspeicher ist das Note 7 ebenso gut motorisiert wie das Motorola One, kann allerdings bei den Benchmark-Messungen noch einen Zahn zulegen.

Mit Android 9 ist das aktuellste Betriebssystem installiert

Das könnte unter anderem an der aktuelle Android-Version 9.1 liegen, die auf dem Redmi Note 7 installiert ist. Allerdings versieht Hersteller Xiaomi auch das Note 7 mit der hauseigenen Oberfläche MIUI 10.3 Global, die einige Zusatzfeatures, wie ein Tool zur Optimierung und eine effiziente Foto-App, beisteuert. Das Redmi Note 7 läuft schön flüssig und reagiert unverzüglich auf Eingaben per Touch-Gesten. Auch die Benchmarks Antutu (146192) und CF-Bench (101690 nativ, 850157 Java) bestätigen das hervorragende Zusammenspiel zwischen Hard- und Software.

Kleines Manko ist dagegen die Akkulaufzeit: Bei unserem Full-HD-Testvideo machte das Redmi nach 13:30 Stunden schlapp, gut 1:30 vor dem Motorola. Dank QuickCharge benötigte es etwas über 1:30 Stunden, bis es wieder zu 100 Prozent aufgeladen war. Das Motorola One hält, wie gesagt etwas länger durch und ist ebenso schnell wieder aufgeladen. Das P8 Lite benötigt glatt doppelt so lange. Die kurze Ladezeit gilt übrigens für alle neuen Testteilnehmer, außer dem Fantec Boogy.

Über einen NFC-Chip zum schnellen Pairing via Bluetooth oder für die verschiedenen Bezahlsysteme, die immer mehr um sich greifen, verfügt das Redmi Note 7 nicht.

Kameravergleich

An der Qualität der Kamera trennt sich bei Smartphones nach wie vor die Spreu vom Weizen. Hier gibt es noch große Unterschiede zwischen teuren Flaggschiff-Modellen und günstigen Handys – aber auch hier werden sie immer kleiner.

Moderne Smartphones können das Manko ihrer winzigen Objektive und Sensoren mittlerweile ganz geschickt kompensieren, zumindest bei guten Lichtverhältnissen. Eng wird es, wenn wenig Licht vorhanden ist. Auch Motive mit dynamischen Lichtverhältnissen – also mit sehr hellen und sehr dunklen Bildpartien – sind oft eine Herausforderung.

Bei wenig Licht zeigen die Kameras ihre Schwächen

Wir haben daher neben einem perfekt ausgeleuchteten Motiv auch eine Lowlight-Variante desselben abgelichtet und sind mit den Smartphones auch draußen auf Motivsuche gegangen – mit durchaus gemischtem Erfolg.

Bei Tageslicht liefern fast alle Kameras gute Ergebnisse. Das Redmi Note 7 liefert eine akkurate Farbtreue und verzichtet auf eine allzu starke Kantenschärfung, sodass die Fotos sehr natürlich wirken. Von den anderen Geräten fällt das Alcatel 3v positiv auf, aber auch das Gigaset Gs195 und das Xiaomi Mi A3 von den neueren Smartphones können bei guten Lichtverhältnissen komplett überzeugen.

Bei wenig Licht lässt sich beim Redmi Note 7 der Nachtmodus aktivieren, in dem das Smartphone bei Bedarf eine HDR-Aufnahme macht. Fotografen kennen das als Belichtungsreihe: In kurzer Zeit wird das selbe Motiv mehrmals aufgenommen, jeweils mit unterschiedlichen Belichtungswerten. Hieraus wird dann das endgültige Foto errechnet. Den Nachtmodus behielt ich für die schwierige Outdoor-Aufnahme in petto – mit überraschendem Ergebnis: Das Note errechnet einen so guten Kompromiss, dass weder der Himmel zu hell belichtet, noch der Vordergrund unscharf wird, im Gegensatz zur automatischen Aufnahme (ohne Nachtmodus) kann man jetzt sogar die Leuchtschrift deutlich entziffern. Der HDR-Modus ergibt übrigens nur bei still stehenden Motiven Sinn. Bewegt sich das Motiv, wird das Resultat gänzlich unscharf.

Beim Xiaomi Mi A3 aus gleichem Haus lässt sich ein ähnliches Phänomen erkennen, hier wie dort hat man also die Möglichkeit, je nach Motiv zu variieren.

In der Testaufnahme unter Laborbedingungen, also mit definierter Ausleuchtung von 30 Lux, wird der Nachtmodus gar nicht erst bemüht, denn das Redmi Note 7 liefert eine korrekte Belichtung mit dunkleren, aber voll gesättigten Farben und nahezu ohne Rauschen. Trotzdem sind die meisten Details gut zu erkennen. Hier müssen sich alle Konkurrenten, nicht nur in dieser Preisklasse, geschlagen geben. Beim Mi A1 ist das Rauschen so stark, dass es keine klaren Details mehr gibt, und auch die Farben entsprechen kaum noch dem Original. Das Huawei Y7 2018 kann hier ebenfalls nicht mithalten, nach wie vor sticht aber noch das Motorola Moto G5S positiv heraus.

Seit September 2018 gibt es ein neues Outdoor-Motiv – nach Möglichkeit aber auch immer bei direktem Gegenlicht, damit die Kameras in den Smartphones was zu tun haben.

Beim neuen Außenmotiv bildet das Motorola One die Szenerie sehr realistisch ab. Die Wolken um die strahlende Wintersonne sind sehr gut durchgezeichnet, allerdings meint es die Kamera des One bei der Farbsättigung etwas zu gut: Der Rasen ist einen Hauch zu kräftig, dasselbe gilt für den blauen Himmel. Ähnlich deutet das Redmi Note 7 das Motiv: Auch hier ist der Rasen etwas zu satt, den Himmel sieht man wegen der starken Bewölkung leider nicht, dafür wird die Wolkendecke in allen Schattierungen fein ausdifferenziert abgelichtet.

Bei den aktuelleren Smartphones haben wir außerdem unsere Reihe erweitert um eine Aufnahme des Ruhrmuseums auf Zollverein bei Nacht. Wo es sinnvoll ist, haben wir zudem eine Aufnahme mit aktiviertem HDR-Modus hinzugefügt. Eine der schwierigsten Aufgaben für Kamera und Bildverarbeitung ist hier sicherlich, die Leuchtschrift auf dem Gehäuse differenziert, also lesbar abzulichten, mittlerweile gelingt dies sogar einige Geräten in dieser Preisklasse.

Das Xiaomi Mi A1 hatte wegen der späteren Jahreszeit mit extrem viel Gegenlicht zu kämpfen, hat das aber bravourös gemeistert. Der Himmel strahlt nur mäßig aufgehellt, sodass die Zweige am rechten Bildrand komplett abgebildet werden. Die große Birke im Hintergrund ist übrigens der städtischen Motorsäge zum Opfer gefallen und nicht einem pfiffigen Feature der Kamera. 😉

Fazit des Kamera-Vergleichstests: Das Redmi Note 7 überzeugt mit hervorragenden Ergebnissen in allen Lichtsituationen, während sich die Konkurrenten unter schwierigen Bedingungen teilweise grobe Schnitzer leisten. Mit Abstand, insbesondere bei Lowlight-Aufnahmen, folgt der ehemalige Favorit Motorola One vor den anderen Testkandidaten.

Nachteile?

Einige Schwächen leistet sich allerdings auch das Redmi Note 7: Die Akkulaufzeit sollte vor allem aufgrund des wirklich großen Akkus, der eingebaut ist, deutlich länger sein. Ein passendes Headset wäre ebenfalls schön, zumal Hersteller Xiaomi auch da erwiesenermaßen über einige Expertise verfügt.

Auch die Ausführung der Geräterückseite in Glas wird nicht jedermanns Geschmack treffen, anderen wiederum gefällt genau das. Der Rücken macht das Redmi zweifellos besonders schick, aber es gibt ja auch unter den günstigen Geräten viele Alternativen.

Redmi Note 7 im Testspiegel

Das Redmi Note 7 schneidet in vielen Testberichten sehr gut ab. Hier ist eine Auswahl der wichtigsten Meinungen. In der aktuellen Ausgabe 2/2019 des Magazins TABLET und SMARTPHONE hatte ich das Redmi Note 7 ebenfalls im Test. Es erreichte die Note 1,2 in der Oberklasse, und zudem das Prädikat »Preistipp«. Auch hier lieferte die Fotoleistung das Hauptargument für das gute Gesamtergebnis:

»Insbesondere schwierige Aufnahmesituationen bei wenig oder Gegenlicht meistert das Redmi Note 7 mit Bravour. Die intelligente Automatik (Ai), die wir zum Vergleich zuschalteten, glättet bei Lowlight Aufnahmen etwas mehr als die normale Automatik, damit verschwinden auch einige feine Details. Bei Gegenlichtaufnahmen holt sie dagegen deutlich mehr Zeichnung, wo die normale Automatik zum Überstrahlen neigt. Insgesamt also eine echte Überraschung; dieses Smartphone aus der Oberklasse klopft mit seinen fotografischen Fähigkeiten in der Premiumklasse an – bei iPhone, Galaxy und Co., und das zum Bruchteil des Preises.«

Android Pit bescheinigt dem Note 7 ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungsverhältnis und honoriert das mit 4,5 von 5 Sternen, entsprechend 9 von 10 Punkten:

»Natürlich, einige Konkurrenten halten mit einem Metallrahmen, IP6X-Zertifizierung oder Stereolautsprechern dagegen, deren Geräte werden aber auch zu einem höheren Preis angeboten. Das Killer-Feature des Smartphones ist der Preis und die Tatsache, dass bei dem Gesamtpaket keiner mithalten kann. Damit wird das Redmi Note 7 noch eine Weile meine absolute Smartphone-Empfehlung für alle bleiben, die nicht viel Geld für ein Smartphone ausgeben wollen.«

Den Testern von Computer Bild waren die aktuellen Smartphones von Xiaomi sogar einen eigenen Vergleichstest wert. Dort hat man noch nicht einmal die eher mittelprächtige Akkulaufzeit moniert:

»Das Redmi Note 7 ist ein ordentliches Mittelklassephone mit guter Verarbeitung, welches nach mehr aussieht als es kostet – und auch länger durchhält als die meisten teureren Geräte.«

Alternativen

Für die meisten, die ein gutes Smartphone für rund 200 Euro suchen, ist das Redmi Note 7 aus unserer Sicht zur Zeit die beste Wahl. Wenn Sie andere Präferenzen haben, kommen aber auch andere Kandidaten in Frage.

Auch gut

Motorola One

Test günstige Smartphone: Motorola One
Unser ehemaliger Favorit von Motorola ist Teil des Android One-Projekts und kann außerdem mit sattem Speicher und guter Akkulaufzeit punkten.

Auch das Motorola One macht auf Anhieb mehr her als der Preis vermuten lässt. Es ist exzellent verarbeitet: Das Display-Glas und die ebenfalls aus hartem Glas bestehende Rückseite sind akkurat in den Rahmen eingefasst und sogar die Kanten sind elegant abgerundet.

Installiert ist Android in der Version 8.1, allerdings sollte es schnell auf der Version 9 sein, da auf diesem Smartphone mit Android One ein ganz besonderes Android installiert ist. Es ist sehr schlank, weil es weitestgehend auf die sonst übliche, sogenannte Bloatware verzichtet, außerdem gibt es bei Android One garantierte Updates über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren. Das Motorola läuft dann auch schön flüssig und reagiert unverzüglich auf Eingaben per Touch-Gesten. Auch die Benchmarks Antutu (81217) und CF-Bench (94259 nativ, 1263411 Java) bestätigen das hervorragende Zusammenspiel zwischen Hard- und Software.

Auch die Akkulaufzeit kann sich mehr als sehen lassen. Unser Full-HD-Testvideo lief über 15 Stunden, bevor der Akku leer war. Anschließend benötigte er keine 2 Stunden, bis er wieder zu 100 Prozent aufgeladen war – das Motorola One ist schnellladefähig und verfügt über ein entsprechend leistungsstarkes Netzteil.

Die Ausstattung des Motorola wird von einem NFC-Chip abgerundet. Damit wird das Bluetooth-Pairing mit vielen Peripheriegeräten deutlich erleichtert. Auch die komfortable NFC-Technik setzt sich mehr und mehr in den unteren Preisregionen durch, das Motorola One liegt also auch hier voll im Trend.

Umweltbewusst

Gigaset GS195

Test günstige Smartphone: Gigaset GS 195
Das Gigaset GS195 bietet sehr gute Qualität zum angemessenen Preis, in der Verpackung gibt es bis auf die Display-Folie kein Plastik.

Bei Gigaset wird mittlerweile ein Teil der Smartphones in Deutschland hergestellt. Das GS 195 ist aktuell eines der günstigsten der hierzulande produzierten Smartphones. Das spart auf jeden Fall die Transportkosten des fertigen Produktes aus Fernost und erlaubt ein unmittelbares Qualitätsmanagement. Auch auf die Verpackung hat man so viel mehr Einfluss: So ist es kaum verwunderlich, dass das Gigaset GS 195 fast ganz ohne Plastik auskommt. Lediglich die Folie, die das Display während des Transports und beim Auspacken vor Kratzern schützt, ist noch aus Plastik.

Zwar schafft ein vergleichsweise kleiner Hersteller wie Gigaset damit nur einen sehr geringen Beitrag zu einer nachhaltigeren Nutzung von Ressourcen, kann aber durchaus als wegweisendes Beispiel herhalten.

Auch technisch liegt das Gigaset GS 195 auf hohem Niveau: So reicht der mit 4.000 mAh fette Akku für satte 25 Stunden Laufzeit nach unserem Testprozedere! Allerdings benötigt das Smartphone anschließend auch wieder mindestens zweieinhalb Stunden, bis es wieder voll geladen ist. Zwar hat auch hier die USB-Schnittstelle vom Typ-C Einzug gehalten – und damit die Schnellladefähigkeit – nur ist ein ausreichend kräftiges Netzteil dann wohl doch dem Sparstift zum Opfer gefallen.

Was dagegen nicht fehlt, ist die Ausstattung mit zwei Hauptkameras sowie ein Fingerprint-Sensor auf der Rückseite. Mit der zweiten Kamera lässt sich ein schönes Bokeh realisieren, selbst wenn es sich nicht um eine Portrait-Aufnahme handelt. Diese ist zeitgemäß ebenfalls aus Glas, wie das Display auch. Das hat mit über 400 ppi (Pixel pro Zoll) schon eine enorme Pixeldichte und ist bis auf die sogenannte V-Notch und dem unteren Rand fast rahmenlos.

Außer der nachhaltigen Verpackung bietet Gigaset für ein in Deutschland erworbenes GS 195 neben den 24 Monaten Garantie zusätzlich ein sogenanntes Zufriedenheitsversprechen sowie einen Schutz gegen Bruch- und Feuchtigkeitsschäden. Sie können das Smartphone also bei Nichtgefallen oder besagten Schäden binnen drei Monaten zurückgeben.

Klassisches Design

Sony Xperia L3

Test günstige Smartphone: Sony Xperia L3
Trotz des eher klassischen Designs verfügt das Xperia L3 über alle Vorzüge moderner Smartphone-Technik.

Gegen die Konkurrenz mit fast randlosem Display sieht das Sony Xperia L3 im klassischen Design fast schon ein wenig altbacken aus. Wer aber gerade wegen des Designs zum Xperia L3 greift, wird überrascht sein – und das durchweg positiv.

Außer der Technik, die für den Preis ziemlich ausgefeilt ist, gibt es beim Xperia L3 noch reichlich Ausstattung, an der es der Konkurrenz mangelt. So gibt es hier einen richtigen Dual-SIM-Schacht, der zusätzlich mit einer microSD-Karte bestückt werden kann – zum Ausbau des internen Speichers. Die meisten anderen geben sich hier mit einem Hybrid-Schacht zufrieden, der nimmt wahlweise die zweite SIM-Karte oder eine Speichererweiterung auf.

Ein Headset gehört ebenfalls zum Lieferumfang, schließlich hat das Xperia L3 noch eine richtige Buchse. Die Verlagerung des Fingerprint-Sensors an die Seite wurde von den großen Geschwistern übernommen und bei Samsung abgeguckt. Hier dient er rein designerischen Aspekten. Wer vorher schon ein Xperia sein Eigen nannte, wird stattdessen den dezidierten Foto-Auslöser vermissen, der bis dato immer die Seite zierte.

Der ist zwar verschwunden, dennoch kann man mit dem kleinen Sony ganz vorzügliche Fotos machen, auch wenn man seitens der Foto-Software einige Sparmaßnahmen gegenüber dem Xperia 10 oder 10 Plus akzeptieren muss. Letzteres hatten wir zeitgleich im Test der besten Mittelklasse-Smartphones. Die Qualität der Fotos ist klassenüblich, allerdings auch nicht mehr. Das ist umso verwunderlicher, weil sich gerade Smartphones mit hervorragenden Fotoqualitäten nach wie vor mit Kamera-Hardware von Sony rühmen.

Die Kernkompetenzen des Xperia L3 liegen eindeutig in der Alltagstauglichkeit. Hierzu gehört auch die enorme Akkulaufzeit von 20 Stunden in unserem Test. Unser Favorit hat zwar den größeren Akku, reicht aber nur für 13 Stunden, da fällt die Stunde Ladezeit, die das Sony zusätzlich benötigt, auch nicht mehr ins Gewicht.

Preistipp

Wiko View 3 Lite

Test günstige Smartphone: Wiko View 3 Lite
Wiko hat mit dem View 3 Lite einen echten Preisbrecher mit sehr guter Ausstattung beigesteuert.

Wiko ist zurück, nach einer kleinen Pause der Neustrukturierung hat man mit dem View 3 Lite wieder ein schönes Einsteiger-Gerät auf den Markt gebracht. Allerdings sieht es mit der kleinen Tropfen-Notch und der glänzenden Glasrückseite alles andere als billig aus. Der Lieferumfang sieht ebenfalls nicht nach übermäßigem Einsatz des Rotstiftes aus, immerhin ist hier sogar ein  Headset beigelegt, was man sich sogar in höheren Preisklassen oft spart.

Beim Anblick der USB-Buchse fällt dann die erste Sparmaßnahme ins Auge, hier findet sich noch eine Buchse im microUSB-Standard. Diese ist bauartbedingt nicht mit QuickCharge kompatibel, entsprechend lange braucht das View 3 Lite dann auch zum Aufladen – bei uns dauerte das gut drei Stunden. Bei einer Laufzeit von 20 Stunden nach unserem Messprozedere, stellt das aber kein so großes Problem dar.

Auch das Kartenspiel beherrscht das Wiko sehr gut: In den Kartenslot passen gleichzeitig zwei SIM-Karten und eine microSD-Karte zur Erweiterung des internen Speichers von 32 Gigabyte um bis zu 128 Gigabyte.

Zwar gibt es zum Entsperren eine einfache Gesichtserkennung, einen Fingerprint-Sensor sucht man dagegen vergeblich, der ist tatsächlich dem Sparstift zum Opfer gefallen. Wie fast alle Gesichtserkennungen ist auch die des View 3 Lite mit Vorsicht zu genießen, deshalb funktioniert sie ohnehin nur im Zusammenspiel mit einem Pin-Code oder einer anderen Sicherheitssperre.

Angesichts des Preises überwiegen jedoch die Vorteile, die das View 3 Lite für den Preis von knapp über 100 Euro bietet, zumal auch die Kamera außer den üblichen Schwächen bei wenig Licht mit so manch schwierigem Motiv fertig wird.

Außerdem getestet

Allein aus der Typenbezeichnung lässt sich beim Xiaomi Mi A3 die Herleitung vom Mi A1 erkennen. Sie könnten allerdings kaum unterschiedlicher sein, denn auch Xiaomi setzt längst nicht mehr auf den kratzanfälligen Unibody aus Alu. Auch sonst hat man sich bei den Komponenten wieder am oberen Ende der Qualitätsskala orientiert.

Das Xiaomi Mi A3 kommt aus derselben Schmiede wie unser aktueller Favorit. Die Leistung liegt dann auch knapp darunter, aber immer noch auf hohem Niveau. Im Gegensatz zum Redmi Note 7 gibt es hier sogar einen Slot, der zwei SIM-Karten und eine Speichererweiterung gleichzeitig aufnimmt, das Note 7 hat lediglich einen Hybrid-Slot, bei dem man sich entscheiden muss. Das Display muss mit geringerer Auflösung auskommen und ist auch etwas kleiner.

Auch die Fotoabteilung liegt hinter der des Favoriten allerdings damit auf einem sehr guten zweiten Platz, es ist daher eine gute Alternative zum Favoriten, kostet allerdings noch etwas mehr, was für uns nicht recht nachvollziehbar ist.

Der Chinesische Hersteller TCL hat außer der Blackberry-Hardware auch die Smartphones von Alcatel unter Vertrag. Das Alcatel 5 hat ein fast randloses Display, lediglich an der Oberkante hat man Platz für den Lautsprecher, sage und schreibe zwei Kameras, sowie zwei Sensoren gelassen. Wie bei den teuren Vorbildern lässt sich die Menüleiste bei Bedarf unten einblenden.

Eine der beiden Front-Kameras verfügt über einen ausgeprägten Weitwinkel, falls man ein Gruppen-Selfie machen möchte. Dabei hat sie sogar eine Automatikfunktion, die vom normalen Objektiv auf das weitwinkelige umschaltet, sobald sie mehr als ein Gesicht erkennt. Zwar wird es nirgends publiziert, aber Alcatel nutzt eine leicht angepasste Android-Oberfläche. Besonders der unscheinbare Punkt auf dem Display hat es uns angetan: Tippt man ihn an, zeigt das Display eine ganze Menge nützlicher Shortcuts, und er lässt sich völlig frei auf dem Bildschirm verschieben.

Die Display-Auflösung ist mit einer Pixeldichte von gut 400 ppi sehr gut, vor allem in der angezeigten Preisklasse. Abstriche muss man dafür bei der Leistung machen, Ebenfalls durchschnittlich ist die Akkulaufzeit: In unserem Test hielt der Akku gut 13 Stunden durch und war dank der Schellladefähigkeit der USB Typ-C-Schnittstelle in weniger als zwei Stunden aufgeladen.

Das Alcatel 5 ist dank des modernen Display-Designs und der Bedienoberfläche eher was für Individualisten, die sich zudem über aktuellste Technik in Form der USB Typ-C-Schnittstelle und pfiffige fotografische Fähigkeiten freuen.

Das GS270 Plus von Gigaset wirkt schon fast wie Hausmannskost: Es ist recht kompakt und kommt dazu mit klassischem, ungünstigem Display-Rahmen-Verhältnis nur auf 5,2 Zoll Diagonale, dafür bietet der Bildschirm mit über 400 ppi eine hervorragende Pixeldichte. Mit neun Millimetern Dicke ist es nicht mal einer der schlanksten Vertreter, allerdings muss das GS270 Plus so dick sein – schließlich muss der Akku irgendwo untergebracht werden, der mit satten 5.000 Milliamperestunden in unserem Test für locker 20 Stunden Video-Dauerbetrieb sorgte.

Beim Laden braucht es dann wiederum seine Zeit, schließlich ist das GS270 Plus noch mit der etwas altbackenen Micro-USB-Buchse ausgerüstet, die keine Schnellladung erlaubt. Man kann eben nicht alles haben.

Zwar schlägt sich die Rückkamera recht ordentlich, bei den gut ausgeleuchteten Aufnahmen unter Laborbedingungen fällt allerdings schon auf, dass es zu leichtem Rauschen kommt.

Das setzt sich bei den Lowlight-Aufnahmen fort: Hier sind mitunter gar keine Details mehr zu unterscheiden und das Foto sieht aus wie gemalt. Outdoor-Aufnahmen unter realen Gegenlichtbedingungen stellen Hard- und Software ebenfalls auf die Probe: Im Gegenlicht überstrahlt das Bild sehr stark, andererseits behält die Kamera bzw. deren Software immer auch eine möglichst akkurate Farbdarstellung im Blick.

Fotopreise kann man mit dem Gigaset GS270 Plus sicher nicht gewinnen, die schiere Ausdauer und das sehr gute Display können aber durchaus als Kaufargumente durchgehen und fürs alltägliche Knipsen reicht die Kamera vollkommen aus – Hausmannskost eben.

Mit dem Huawei Y7 2018 erhalten Sie ein günstiges Smartphone, das schon auf aktuelle Display-Technik mit möglichst wenig Rahmen setzt, auch wenn die reine Auflösung weit hinter unserem Favoriten zurückbleibt. Dafür kann das Y7 2018 mit ebenso schöner wie pflegeleichter Rückseite aus Polycarbonat glänzen – und zwar dank der Glas-Optik im Wortsinn. Zwar muss man die des öfteren von Fingerabdrücken befreien, gerade hinsichtlich des Fingerprint-Sensors, aber immerhin gibt es kaum Kratzer, die aus einem Metall-Body nicht zu entfernen wären.

Mit dem Chipsatz, der im Innern werkelt, zieht das Y7 2018 leistungsmäßig leicht am P8 Lite 2017 vorbei. Ausstattungsseitig legt es andere Schwerpunkte: Auf NFC wird verzichtet, dafür ist der Hybrid-Schacht für die Karten einem echten Dreifach-Schacht gewichen. Das Y7 2018 kann also zwei SIM-Karten aufnehmen und muss trotzdem nicht auf eine Speichererweiterung per MicroSD-Karte verzichten. Das ist bei den dürftigen 16 Gigabyte, die eingebaut sind, auch sinnvoll.

Das Xiaomi Mi A1 ist der erste chinesische Direktimport, der es in unsere Redaktion geschafft hat. Das Unibody-Gehäuse aus Alu ist von bestechender Qualität, dasselbe kann man von den inneren Werten sagen. Punkten kann das China-Phone einer USB-C-Schnittstelle, 4 Gigabyte RAM und 64 Gigabyte internem Speicher, der zudem sogar noch per MicroSD aufgestockt werden kann. Dank des Kombi-Slots hat man dann allerdings die Wahl, ob es nicht doch lieber die zweite SIM-Karte sein soll.

Die fehlende Präsenz von Xiaomi in Europa bedeutet, dass man im Support-Fall keinen Ansprechpartner hat, den man in die Pflicht nehmen könnte. Und auch beim Kauf gibt es Fallstricke: Zwar sind die Smartphones von Xiaomi inzwischen teilweise auch bei Amazon erhältlich, allerdings meist zu deutlich höheren Preisen. Kauft man bei einem Importeur, kommt man zunächst günstiger weg, es kann aber passieren, dass dann noch ein Einfuhrzoll von rund 20 Prozent des Warenwertes fällig wird. Lesen Sie also die AGBs vor dem kaufentscheidenden Klick unbedingt genau durch!

Auch bei den angegebenen Spezifikationen ist höchste Aufmerksamkeit gefordert, das Xiaomi Mi A1 gibt es nämlich in mehreren Varianten. Wir bekamen ausdrücklich die Global Version zugeschickt, denn die unterstützt den hierzulande weit verbreiteten LTE-Kanal 20, die anderen nicht. Wenn die Version stimmt, bekommt man mit dem Xiaomi Mi A1 ein überzeugendes Smartphone im sauber verarbeiteten Unibody-Gehäuse aus Aluminium.

Allerdings kann man auch bei Xiaomi nicht zaubern: In der Fotoabteilung liegt es gleichauf mit den meisten Konkurrenten und muss sich bei Lowlight-Aufnahmen immer wieder geschlagen geben. Auch der NFC-Chip, der viele Bluetooth-Verbindungen komfortabler macht, fehlt und ein Headset gehört ebenfalls nicht zum Lieferumfang.

Eindeutig punkten kann das Mi A1 dann wieder mit dem installierten Betriebssystem. Hier setzt man mit Android One auf das entsprechende Android-Projekt, das Nutzern eine Update-Garantie von zwei Jahren gibt. Auf dem Mi A1 ist daher ein schnelles, schlankes und auch sicheres Betriebssystem installiert – frei von Eigengewächsen und Bloatware des Herstellers.

Das Gigaset GS280 hat ein etwas größeres Display als das GS270 Plus, verfügt nun über eine USB Typ-C-Buchse und kommt mit etwas höherer Kameraauflösung. Trotz größerem Bildschirm ist die Pixeldichte nahezu gleich geblieben, auch das GS280 liegt damit im oberen Bereich im Vergleich zur Konkurrenz. Statt des Mediatek-Chipsatzes kommt nun ein Snapdragon zum Einsatz, einen signifikanten Leistungsschub hat das allerdings nicht gebracht. Den gut bemessenen Akku mit 5.000 Milliamperestunden Kapazität hat man beibehalten, die Laufzeit beträgt mit fast 19 Stunden nach unserer Testprozedur etwa eine Stunde weniger, was unter Umständen dem neuen Chipsatz geschuldet ist, bei einer so langen Laufzeit aber auch kein wirkliches Problem ist.

Die Kameras haben zwar eigentlich eine höhere Auflösung und die Rückkamera ermöglicht eine größere Blendenöffnung, die Ergebnisse sind trotzdem nicht wirklich besser als beim GS270 Plus. Den Anschluss für ein Headset hat man beibehalten und sogar ein passendes Set beigelegt.

Insgesamt hat das GS280 gegenüber dem GS270 Plus einige Verbesserungen erfahren, diese rechtfertigen allerdings kaum den deutlich höheren Preis.

Mit dem Nokia 1 deckt das finnische Unternehmen HMD auch die Einstiegsklasse ab. Dabei weckt das Nokia 1 allein aufgrund seines schlichten Designs Erinnerungen an die ruhmreiche Handy-Ära. Allerdings ist das Nokia 1 sehr praktisch ausgestattet: Der Rückdeckel lässt sich abnehmen und somit auch der Akku auswechseln. Als Betriebssystem ist das besonders ressourcenschonende Android Go installiert, was bei der knapp bemessenen Hardware auch sinnvoll erscheint.

Außerdem verfügt das Nokia 1 über zwei Kartenslots – einer für die SIM-Karte und einer zur Speichererweiterung per MicroSD-Karte. Die tut auch Not, denn das Nokia ist mit nur 8 Gigabyte internem Speicher ausgestattet. Das reicht zwar für die meisten Anwendungen, sobald Sie aber das eine oder andere Foto geschossen haben, ist der Speicher schnell voll. Fotos sollte man allerdings ohnehin nur bei gutem Wetter draußen machen, sobald das Licht nachlässt oder eine komplexe Lichtsituation auftritt. Mit Zwie- oder Gegenlicht ist die Kamera komplett überfordert und bekommt keine ansehnlichen Fotos mehr hin.

Innen sorgt ein Vierkernprozessor für ausreichende Rechenkünste, die aber natürlich nicht an die der teureren Kollegen heranreicht. Da heißt es, ab und zu einige Tasks zu schließen, wenn das Smartphone anfängt, schleppend zu reagieren.

Das Nokia 1 ist das ideale Smartphone für all diejenigen, die es zum reinen Telefonieren benötigen und eher selten fotografieren, surfen oder ähnliches. Es ist sehr zuverlässig, kostet nicht viel und ist trotz allem immer noch ein Smartphone. Wer mehr will, wird aktuell ja sogar bei Nokia fündig.

Das TP Link Neffos C7 ist nicht das erste Smartphone des Netzwerkspezialisten, aber sicher eines der günstigeren. Auch hier geht beim ersten Blick das Kunststoffgehäuse als Alu-Unibody durch. Dafür, dass es (noch) knapp über 100 Euro kostet, ist es sehr gut ausgestattet und verfügt über ausreichend Leistungsreserven. Selbst die Fotos können sich sehen lassen, wenn es hell genug ist. Die knappen 16 Gigabyte Speicher lassen sich leicht per MicroSD-Karte aufstocken oder alternativ eine zweite SIM-Karte einsetzen.

Als Geheimtipp geht das Letv Le 2 X526 nur auf den ersten Blick durch. Der zweite Chinaimport in unserem Test erfüllt offen gestanden nicht die an ihn gestellten Erwartungen und das nicht nur, weil Xiaomi mit dem Mi A1 so gut vorgelegt hat. Das Display ist definitiv schon älteren Datums, da es völlig eben ist, ohne die Handschmeichler-Rundungen, die aktuell üblich sind. Der zweite Griff in die Mottenkiste betrifft das Betriebssystem: Android 6 ist schon ein paar Tage her, außerdem lässt sich noch nicht einmal die Galerie aktivieren, wenn man nicht das Telefon und die Kontakte für die App freigibt. Auch die schlampige oder nicht vorhandene Übersetzung in vielen Kontextmenüs lässt sich kaum durch den Preis erklären. Andere können das besser.

Groß und mit glänzender Rückseite kommt das Alcatel 3v daher. Das 6-Zoll-Display hat eine hervorragende Auflösung, dahinter geht es aber weniger protzig zu. Die Akkulaufzeit ist mit unter acht Stunden geradezu unterirdisch, was umso ärgerlicher ist, wenn man bedenkt, dass das Smartphone fast drei Stunden an die Steckdose muss, um wieder die volle Ladung zur Verfügung zu haben. Wer auf das tolle Display verzichten kann, greift da besser zum Alcatel 5.

Beim Huawei Y5 2018 ist die Rückseite ebenfalls aus Kunststoff und nur der Rahmen aus Metall. Dennoch vermittelt es einen hochwertigen Eindruck. Die Leistung ist laut Benchmark zwar nur mittelmäßig, die Akkulaufzeit dafür jedoch mit 15 Stunden üppig. Auf die USB Typ-C-Schnittstelle muss man aber verzichten, ebenso auf die Schnellladefunktion. Das Y5 2018 ist ein solides Smartphone in klassischem Look und mit hoher Alltagstauglichkeit.

Motorola Moto G5S Plus

Mit dem Moto G5S Plus hat Motorola dem G5 Plus ein Facelift verpasst. Das Display ist etwas größer geworden, ohne jedoch an Auflösung zuzulegen, was bei einer Pixeldichte von gut 400 ppi aber auch nicht wirklich erforderlich ist. Hinzugekommen ist eine Schnellladefunktion mit entsprechendem Ladegerät, die die Ladezeit auf die Hälfte verkürzt. Der Akku selbst ist der gleiche wie im Vorgänger und konnte in unserem Test mit 15 Stunden Video-Dauerbetrieb überzeugen. Mit dem Moto G5S Plus erhält man ein ausgereiftes Smartphone, das deutlich mehr überzeugen kann als der Vorgänger oder auch der kleinere Bruder.

Das Fantec Boogy ist das aktuelle Flaggschiff des Herstellers, der ganz neu im Smartphone-Geschäft ist. Solide Hausmannskost bekommt man hier für knapp 100 Euro. Es kommt mit wechselbarem Akku und gleich drei Kartenslots. Zwei sind für SIM-Karten im Micro-Format vorgesehen und einer fasst eine MicroSD-Karte zur Aufrüstung des internen Speichers, der mit 16 Gigabyte nicht üppig ausfällt. Mit dem Boogy bekommt man ein solides Smartphone, mit dem man direkt loslegen kann – nicht zuletzt wegen des Headsets im Lieferumfang.

Das Moto G5S ist leider nicht nur kleiner als das Plus-Modell, es ist auch wesentlich dürftiger ausgestattet. Die Qualität der Kamera bleibt weit hinter der des großen Bruders zurück und auch leistungsmäßig liegt es nach wie vor näher am G5 ohne »S«. Positiv bleibt nur zu vermerken, dass es im Vergleich zum Vorgänger nunmehr über ein ansprechendes Unibody-Gehäuse aus Alu verfügt und außerdem von der neuen Ladetechnik profitiert. Dafür lässt sich aber der Akku nun nicht mehr wechseln.

Wiko UFeel prime

Test günstige Smartphone: Wiko UFeel prime