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Das beste günstige Tablet

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günstige Tablet Test: Fire Hd
Boris Hofferbert

Boris Hofferbert

beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.

Wir haben 17 günstige Tablets für rund 200 Euro getestet. Das beste ist für uns die 2019er-Ausgabe des Samsung Galaxy Tab A. Es überzeugt mit guter Leistung, aktueller Software und toller Verarbeitung. Das Huawei Tab M5 Lite liefert allerdings eine fast gleichwertige Alternative mit anderen Schwerpunkten.

Update 2. Juli 2020

Wir haben die beiden 8-Zoll-Tablets Amazon Fire HD 8 und Amazon Fire HD 8 Plus getestet. Für Amazon-Fans sind die kleineren Fire-HDs interessant, an unserem Empfehlungen ändert sich nichts.

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30. April 2020

Wir hatten sechs neue Tablets im Test. Das Amazon Fire HD 10 (2019) ersetzt seinen direkten Vorgänger als Empfehlung. Mit dem Lenovo Yoga Smart Tab gibt es einen interessanten Neuzugang für Fans von Video- und Musik-Streaming. Freunde kompakter Geräte müssen leider nach wie vor mit großen Abstrichen leben.

18. April 2019

Wir haben das neue Samsung Galaxy Tab A 10.1, das Huawei MediaPad M5 Lite und zwei neue Tablets von Lenovo getestet.  Der neue Testsieger ist das 2019 erschienene Samsung Galaxy Tab A 10.1, eine tolle Alternative stellt das Huawei MediaPad M5 Lite dar.

18. Februar 2019

Samsung hat zwei neue Tablets vorgestellt. Neben dem neuen Mittelklasse-Gerät Galaxy Tab S5e erhält auch unser Testsieger eine Neuauflage: Das Galaxy Tab A 10.1 (2019) hat einen 10,1 Zoll großen TFT-Bildschirm mit einer Auflösung von 1920×1200 Pixeln, Bluetooth 5.0, USB-C, einen erweiterbaren Speicher von 32 Gigabyte und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die WiFi-Version soll zum Start 210 Euro kosten, für die Variante mit LTE-Unterstützung werden 270 Euro fällig. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben, die tatsächlichen Handelspreise dürften somit etwas niedriger liegen.

 

Das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2019) wird, ebenso wie das Samsung Galaxy Tab S5e, ab 5. April 2019 in Deutschland erhältlich sein. Wir werden beide Tablets so schnell wie möglich testen.

27. September 2018

Wir hatten das Samsung Galaxy Tab A 10.5 im Test. Obwohl es ein veritables Upgrade zum Tab A 10.1 darstellt, verhindert der hohe Preis derzeit noch eine Empfehlung als das beste günstige Tablet.

10. April 2018

Vom erhofften Nachfolger des Samsung Galaxy Tab A ist noch nichts zu sehen. Doch mit dem Huawei MediaPad M3 Lite 10 ist eine hochinteressante Alternative auf dem Markt. Wir haben es im Test gegen das Galaxy Tab A antreten lassen.

11. Oktober 2017

Samsung hat zwar bereits den Nachfolger für das Galaxy Tab A angekündigt, doch ob und wann das Galaxy Tab A (2017) in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch völlig offen. Mit dem  Lenovo Tab4 10 Plus und dem Amazon Fire HD 10 2017 gibt es aber zwei neue interessante Alternativen.

In Zeiten, in denen große Smartphones mit Bildschirmdiagonalen jenseits der 5-Zoll-Grenze immer mehr zur Normalität werden, kann man sich fragen, wozu man überhaupt noch ein Tablet braucht – denn Videos, Fotos und Texte kommen auf Smartphones mittlerweile ebenfalls gut zur Geltung.

Aber beim Surfen und Spielen bieten moderne Tablets mit 10-Zoll-Displays Vorteile, stellen sie Webseiten doch so dar, wie man es vom Computer her kennt. Tablets haben damit als Zweitgerät zum Smartphone nach wie vor eine Daseinsberechtigung. Hinzu kommt, dass es sich mit Apps wie Microsoft Office in Kombination mit einer kabellosen Tastatur schon auf vergleichsweise schwachen Geräten erstaunlich produktiv arbeiten lässt.

Doch für ein Zweitgerät will kaum jemand viel Geld ausgeben, daher sind günstige Tablets besonders interessant. Allerdings bekommt man das günstigste iPad schon ab 350 Euro, und das ist unser aktueller Preistipp bei den Premium-Tablets. Ein »günstiges Tablet« sollte daher für uns höchstens um die 200 Euro kosten.

Selbst in dieser Preisklasse gibt es einige interessante Angebote, bei denen man nur noch wenige Kompromisse eingehen muss.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2019)

günstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A 2019
Toll verarbeitetes Tablet mit sehr gutem Display und guter Software-Ausstattung.

von 1037 Lesern gekauft

Das Samsung Galaxy Tab A 2019 überzeugt mit ordentlicher Ausstattung und hervorragender Verarbeitung. Das Display ist hell und scharf, die Akkulaufzeit nicht überragend, aber ordentlich, und die Leistung für die meisten Anwendungen ausreichend. In Kombination mit einem aktuellen Android samt angenehm sinnvollen Anpassungen stimmt das Gesamtpaket. Denn was Samsung mit dem Galaxy Tab A in dieser Preisklasse liefert, ist durchaus beeindruckend – trotz einiger Schwächen im Detail. Wie es sich gehört, gibt es mit der optionalen LTE-Variante eine der günstigsten Möglichkeiten, auch unterwegs mit einem Tablet zu surfen.

Auch gut

Huawei MediaPad M5 Lite

Test günstige Tablet: Huawei MediaPad M5 Lite
Huawei liefert ein gutes Tablet ohne große Schwächen – ein knapper zweiter Platz.

von 241 Lesern gekauft

Eine fast ebenso gute Alternative zu unserem Testsieger ist das Huawei MediaPad M5 Lite. Es ist vergleichbar gut verarbeitet, liegt von der Leistung her fast gleichauf und punktet mit einer noch besseren Akkulaufzeit. Mit einem Fingerabdrucksensor und besseren Lautsprechern kann sich Huawei sogar von Samsung absetzen. Nuancen wie die nicht ganz so rund wirkende Benutzerführung und die im Vergleich zum Testsieger ältere Android-Version kosten ihm den Testsieg – die Entscheidung ist allerdings denkbar knapp.

Für Amazon-Fans

Amazon Fire HD 10

Test günstige Tablet: Amazon Fire HD 10
Das Fire HD 10 überzeugt mit Alexa und anderen Amazon-Services .

von 116 Lesern gekauft

Das Amazon Fire HD 10 (2019) ist nach wie vor ein hochinteressante Alternative im Segment der günstigen Tablets – vor allem, da es im Rahmen von Amazon-Angeboten häufig reduziert ist. Allerdings muss man sich hier mit den Service-Angeboten von Amazon arrangieren und (zumindest ab Werk) auf Google-Dienste wie den Google Play Store verzichten. Dem deutlich kleineren Angebot an Apps steht die perfekte Integration von Amazon Alexa sowie die Diensten wie Prime Video, Audible und mehr gegenüber. Hinzu kommt eine sehr gute Hardware, die im Vergleich zum Vorgänger sinnvoll aufgewertet wurde.

Medien-Allrounder

Lenovo Yoga Smart Tab

Test günstige Tablet: Lenovo Yoga Smart Tab
Starker Sound und ein ungewöhnliches Design machen das Smart Tab Yoga zur Alternative.

Mit dem Lenovo Yoga Smart Tab gesellt sich eine neue Empfehlung für alle hinzu, die vor allem Filme und Musik auf ihrem Tablet wiedergeben möchten. Der integrierte Standfuß sowie die ungewöhnliche Bauform heben das Lenovo-Tablet optisch und funktional hervor. Hinzu kommen in der Preisklasse unübertroffene Lautsprecher, die Videofans überzeugen dürften. Die nicht optimale Performance verhindert allerdings eine noch deutlichere Empfehlung.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutFür Amazon-FansMedien-Allrounder
ModellSamsung Galaxy Tab A 10.1 (2019)Huawei MediaPad M5 LiteAmazon Fire HD 10Lenovo Yoga Smart TabLenovo Tab M10 FHD 10 PlusAmazon Fire HD 8 (2020)Amazon Fire HD 8 Plus (2020)Samsung Galaxy Tab A 10.5 (2018)Lenovo Tab M7Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016)Lenovo Tab P10Lenovo Smart Tab M10Amazon Fire 7Toscido T-PadLenovo Tab4 10 Plus
günstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A 2019Test günstige Tablet: Huawei MediaPad M5 LiteTest günstige Tablet: Amazon Fire HD 10Test günstige Tablet: Lenovo Yoga Smart TabTest günstige Tablet: Lenovo Tab M10 FHD 10 PlusTest günstige Tablet: Amazon Fire HD 8 (2020)Test günstige Tablet: Amazon Fire HD 8 Plus (2020)Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A 10.5Test günstige Tablet: Lenovo Tab M7Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A (2016)günstige Tablet Test: Lenovo Tab P10Test günstige Tablet: Lenovo Smart Tab M10Test günstige Tablet: Amazon Fire HD 7günstige Tablet Test: Toscido TpadTest günstige Tablet: Lenovo Tab4 10 Plus
Pro
  • Wertiges, leichtes Gehäuse
  • Sehr gutes Display
  • Insgesamt ordentliches Tempo
  • Android 9 mit Samsung One-UI
  • Wertiges, leichtes Gehäuse
  • Gutes Display
  • Insgesamt ordentliches Tempo
  • Fingerabdrucksensor
  • Für Amazon-Fans das richtige Tablet
  • Gutes Display
  • Reagiert schnell
  • Gute Akkulaufzeit
  • Innovatives Design
  • Tolle Verarbeitung
  • Starke Lautsprecher
  • Gute Verarbeitung
  • Ordentliches Display und guter Sound
  • Aufgeräumte Software
  • Gute Amazon-Integration
  • Helles Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Amazon-Integration
  • Helles Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kabellos Aufladen
  • Tolles Display
  • Gute Lautsprecher
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Elegantes, leichtes Gehäuse
  • Aufgeräumtes Android
  • Gute Display-Auflösung
  • Tolle Akkulaufzeit
  • Sehr günstiger Preis
  • Ordentliche Leistung
  • Gute Verarbeitung
  • Fingerabdruck-Sensor
  • Aufgeräumtes Android
  • Alexa-Hub mit gutem Sound
  • Pures Android
  • Günstig
  • Gute Amazon-Integration
  • Günstiger Preis
  • Dual-SIM-Einschub
  • Edles Design
  • Ordentliche Leistung
Contra
  • Kein Fingerabdrucksensor
  • Ungünstig platzierte Lautsprecher
  • Nur 2 GB Arbeitsspeicher
  • Ältere Android-Version
  • Etwas quäkende Lautsprecher
  • Google Play Store nur über Umwege
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Langsamer Prozessor
  • Display etwas zu dunkel
  • Störende Performance-Aussetzer
  • Kein Google Play Store
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Nur 2 GB Arbeitsspeicher
  • Langsamer Browser
  • Kein Google Play Store
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Langsamer Browser
  • Nicht viel schneller als das Tab A 10.1
  • Veraltete Software
  • Langsam
  • Wenig Arbeitsspeicher
  • Schwaches Display
  • Micro-USB-Anschluss
  • Knapp bemessener interner Speicher
  • Kunststoffgehäuse
  • Schwache Performance
  • Schlechter Sound
  • Veraltetes Android schon zum Start
  • Alexa-Integration nicht optimal
  • Kein Fingerabdrucksensor
  • Langsam
  • Wenig Arbeitsspeicher
  • Schwaches Display
  • Micro-USB-Anschluss
  • Extrem schwaches Display
  • Klobiges Gehäuse
  • Schwache Performance
  • Veraltete Software ohne Updates
Bester Preis

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Günstige Tablets: Android oder Windows?

Im Segment der günstigen Tablets für um die 200 Euro finden sich seit geraumer Zeit neben diversen Android-Tablets auch immer mehr Geräte mit Windows 10, denn Microsoft hat sein aktuelles Betriebssystem für den Einsatz auf Tablets optimiert. Gleichzeitig erlauben Windows-10-Tablets auch die Ausführung klassischer Windows-Programme. Das lohnt sich aber nur, wenn neben dem Touchscreen auch Maus und Tastatur verwendet werden.

Android-Tablets sind benutzer­freundlicher

Beim Google-Betriebssystem Android hingegen ist alles auf die Fingerbedienung ausgelegt. Einen Medienbruch wie bei Windows gibt es nicht. Zudem bietet der Google Play Store eine gigantische Auswahl an Apps, während die Tablet-Anwendungen im Windows Store nach wie vor eher überschaubar sind. Wer ein günstiges Tablet zum Surfen, Spielen und zur Wiedergabe von Videos sucht, liegt bei einem Android-Tablet wie unserem Testsieger von Samsung richtig.

Ein weiterer Pluspunkt von Android gegenüber Windows ist der geringe Wartungsaufwand. Windows-Tablets müssen genauso wie PCs regelmäßig für Updates neu gestartet werden, brauchen einen laufenden Virenschutz und neigen dazu, nach vielen Installationen langsamer zu werden.

Das alles fällt bei Android-Tablets nahezu vollständig weg. Als unkomplizierte »Immer an«-Geräte überzeugen die günstigen Androiden daher nach wie vor mehr als ihre Windows-Pendants.

Testsieger: Samsung Galaxy Tab A (2019)

Das Samsung Galaxy Tab A ist seit seiner Premiere im Jahr 2015 ein Erfolgsgarant. Das gilt auch für die 2019 erschienene Neuauflage. Das Galaxy Tab A (2019) überrascht mit einem komplett überarbeiteten und überaus hochwertigem Alu-Gehäuse und einer aktuellen Android-Version. Auch das Display und die Alltagsleistung liegen nach wie vor auf einem hohen Niveau.

Testsieger

Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2019)

günstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A 2019
Toll verarbeitetes Tablet mit sehr gutem Display und guter Software-Ausstattung.

von 1037 Lesern gekauft

Tolles Display, edles Gehäuse

Beim Auspacken des aktuellen Samsung Galaxy Tab A kommt es zu einem in dieser Preisklasse unerwarteten Wow-Effekt: Samsung hat das Gehäusedesign nämlich komplett überarbeitet. Anstelle des Kunststoff-Chassis steckt das Tablet diesmal in einem hochwertigen Metallgehäuse. Das fühlt sich nicht nur edel an, sondern fällt mit rund 469 Gramm auch erfreulich leicht aus.

Aufgeladen wird das Galaxy Tab A (2019) via USB-C-2.0-Buchse, auch auf einen Kopfhöreranschluss muss man nicht verzichten. Das runderneuerte Galaxy Tab A ist zudem kompakter als der direkte Vorgänger.

Kein Fingerabdrucksensor

Leider hat Samsung aber zusammen mit der eingesparten Größe den Fingerabdruck-Sensor wegrationalisert. Der war zwar beim 2016er-Modell nicht der zuverlässigste, ein kompletter Verzicht ist dennoch schade. Immerhin lässt sich das Tablet durch doppeltes Antippen wechseln, die seitlich untergebrachten Knöpfe müssen dazu nicht genutzt werden.

Voll überzeugen kann hingegen das Display mit seiner Diagonalen von 10,1 Zoll (25,65 Zentimeter). Es löst erneut mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten im 16:10-Format auf, wovon vor allem Videos profitieren. E-Books, Webseiten und andere Textinhalte kommen hingegen auf einem 4:3-Tablet etwas besser zur Geltung, wie es beispielsweise Apple mit seiner iPad-Serie liefert.

Dass sich Samsung mit Displays auskennt, zeigt sich beim Galaxy Tab A (2019) schon in den ersten Minuten. Der Bildschirm erstrahlt selbst bei mittlerer Helligkeit angenehm hell, liefert satte Farben und sehr gute Blickwinkel. Die Auflösung ist scharf genug, dass einzelne Pixel nicht mehr auffallen und Texte angenehm lesbar sind.

Insgesamt liefert das Samsung Galaxy Tab A (2019) eine sehr gute Kombination aus Verarbeitungs- und Display-Qualität, die sich nicht vor wesentlich teureren Geräten zu verstecken braucht.

Frisches Android, ordentliche Performance

Das Samsung Galaxy Tab A (2019) ist das erste Samsung-Tablet, das mit der neuen One UI erscheint. Auf Basis von Android 9 »Pie« liefert es in der Praxis tatsächlich eine recht runde Benutzererfahrung.

So bieten beispielsweise die Einstellungen nach wie vor viele Möglichkeiten zur Anpassung der Benutzeroberfläche, wirken dabei aber deutlich aufgeräumter als bei früheren Versionen. Samsung-typisch finden sich eine Menge vorinstallierter Apps auf dem Tablet, darunter die Office-Suite von Microsoft sowie Samsung-Alternativen zu Google-Diensten, wie der Browser Samsung Internet. Anders als in der Vergangenheit erlaubt Samsung aber bei praktisch allen vorinstallierten Apps die komplette Deinstallation.

Mit rund 23 von 32 Gigabyte nutzbarem Speicherplatz liegt Samsung im Tablet-Bereich im guten Mittelfeld. Fotos, Videos und andere große Dateien lassen sich zudem komfortabel auf eine microSD-Karte auslagern, die bis zu 512 Gigabyte fassen darf.

Flüssiger Betrieb mit Problemen beim Multi-Tasking

Auch wirkt die gesamte Bedienung des Tablets flüssig und wird nur selten von Haklern unterbrochen. Das passiert vor allem beim Wechsel zwischen mehreren geöffneten Apps. Die Ursache ist der lediglich 2 Gigabyte knappe Arbeitsspeicher im Galaxy Tab A (2019). Das führt in der Praxis dazu, dass Apps vor allem beim Multitasking öfter nachladen müssen. Der Parallelbetrieb im Splitscreen ist aber in der Regel problemlos möglich.

Der knapp bemessene Arbeitsspeicher trübt das ansonsten sehr gute Gesamtbild – hier hat Samsung am falschen Ende gespart. Das ist schade, liefert der überarbeitete Exynos-7904-Chipsatz davon abgesehen doch eine überaus brauchbare Leistung. Die meisten Spiele und Apps laufen flüssig auf dem Samsung Galaxy Tab A (2019). Wer nicht exzessiv zwischen Apps wechselt, dürfte mit der Performance des Samsung Galaxy Tab A (2019) in den meisten Situationen vollends zufrieden sein.

Das gilt auch für die Akkulaufzeit: In unseren Tests mit mittlerer Helligkeit ging der Batterie erst nach rund 13 Stunden die Puste aus.

Optional mit LTE

Wie bei praktisch all seinen Tablets bietet Samsung auch die Galaxy Tab A (2019) LTE-Version an. Mit einer SIM-Karte kann damit auch unterwegs gesurft werden.

Rund 50 Euro mehr will Samsung für die LTE-Option haben, ein sehr moderater Preisaufschlag. Wer viel unterwegs ist und nicht immer nach offenen WLAN-Netzen Ausschau halten will, für den ist ein LTE-Modell ein wahrer Segen. Alle, die ohnehin primär auf dem heimischen Sofa surfen oder bei Bedarf mit WLAN, können sich den Aufpreis allerdings sparen.

Beide Modelle bieten Unterstützung für schnelles WLAN im AC-Standard und moderne 5 GHz-Netze – zudem ist Bluetooth in der zeitgemäßen Revision 5.0 an Bord.

Schwächen?

Das Samsung Galaxy Tab A (2019) ist ein gutes, aber bei weitem kein perfektes Tablet. Dass Samsung beim Arbeitsspeicher und Fingerabdrucksensor gespart hat, wirkt 2019 nicht zeitgemäß und dürfte Samsung-Fans sauer aufstoßen.

Dasselbe gilt für für die merkwürdige Positionierung der ansonsten gar nicht so schlecht klingenden Stereo-Lautsprecher. Hält man das Tablet für Videos quer, liegen sie an der rechten bzw. linken Seite, was den Stereo-Effekt zunichte macht – für ordentlichen Filmsound sind Kopfhörer daher die bessere Wahl. Daran ändert auch das marketingträchtige Dolby-Atmos-Logo nichts.

Samsung Galaxy Tab A (2019) im Testspiegel

Die Kollegen von Connect (03/2020) haben das Tablet ebenfalls getestet und vergeben 412 von 500 Punkten, die Gesamteinschätzung »gut« und in der Disziplin Preis/Leistung »überragend«. Gelobt werden unter anderem Gehäuse, Bildschirm, Verbindungsstandards und Akkulaufzeit, bemängelt wurden der fehlende Fingerabdrucksensor, der geringe Arbeitsspeicher und der langsame Prozessor.

Chip (01/2020) vergab lediglich die Note 2,7 (»befriedigend«). Die Vor- und Nachteile fielen fast genauso aus wie im Test von Connect, Chip war jedoch mit dem Bildschirm unzufrieden.

Stiftung Warentest (7/2019) hat das Galaxy Tab A mit der Note 2,1 (»gut«) bewertet und ihm das Prädikat »Preis-Leistungs-Sieger« vergeben. Gut abgeschnitten hat es vor allem in den Disziplinen Handhabung (1,7 – »gut«), Display (1,9 – »gut«) und Akku (2,0 – »gut«). Die schlechteste Teilnote bekam es für Vielseitigkeit (3,0 – »befriedigend«).

Alternativen

Wer nach günstigen Tablets für weniger als 250 Euro sucht, wird von einem riesigen Angebot erschlagen. Doch darunter sind viele Modelle, die im Alltag nicht überzeugen. Unser Tipp: Lassen Sie die Finger von extrem günstigen No-Name-Tablets, damit werden Sie keine Freude haben. Die interessantesten Alternativen zum Samsung Galaxy Tab A (2019) haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Auch gut

Huawei MediaPad M5 Lite

Test günstige Tablet: Huawei MediaPad M5 Lite
Huawei liefert ein gutes Tablet ohne große Schwächen – ein knapper zweiter Platz.

von 241 Lesern gekauft

Unsere Top-Alternative kommt aus China. Das Huawei MediaPad M5 Lite liegt sowohl preisliche wie leistungstechnisch fast gleichauf mit unserm Samsung-Favoriten. In einigen Disziplinen übertrumpft es das Tab A (2019) sogar: So bietet Huawei einen Fingerabdrucksensor, die vier Lautsprecher klingen in der Praxis deutlich runder und Multitasking ist dank insgesamt 3 Gigabyte RAM ebenfalls etwas effizienter. Das Gehäuse ist ebenfalls aus Metall, wirkt allerdings nicht ganz so hochwertig und stabil wie das Samsung.

Das Display ist ähnlich hell und scharf wie das vom Samsung Galaxy Tab A (2019). Im direkten Vergleich wirken Farben beim Huawei aber nicht ganz so strahlend, außerdem ist die Blickwinkelstabilität minimal geringer als bei Samsung – das sieht man aber nur im Direktvergleich.

Interessant für Netflix-Nutzer: Anders als das Galaxy Tab A hat das Huawei MediaPad M5 Lite die offizielle Zertifizierung für die HD-Wiedergabe von Netflix. In unseren Tests mit mehreren HD-tauglichen Produktionen konnten wir aber auch mit mehreren Betrachtern keine signifikanten Unterschiede bei der Netflix-Wiedergabequalität feststellen, lediglich der Sound ist beim Huawei deutlich besser.

Die Oberfläche des Betriebssystems lässt sich haarklein auf die Vorlieben anpassen

Softwareseitig bietet Huawei ähnlich wie Samsung eine große Anzahl an Anpassungsmöglichkeiten. Die EMUI getaufte Oberfläche ab Werk erinnert eher an Apples iOS, lässt sie sich aber über die Optionen haarklein auf die persönlichen Vorlieben zurechtbiegen. Das Huawei MediaPad M5 Lite ist zum Testzeitpunkt noch mit Android 8 bestückt, Updates auf neuere Android-Versionen scheinen nicht mehr zu kommen.

Leider belegt das Betriebssystem stolze zehn der 32 Gigabyte Speicher, sodass vergleichsweise wenig Platz für Apps und Medien übrig bleibt – zumindest ohne SD-Karte. Insgesamt wirkt Samsungs neue One UI aufgeräumter als ihr Huawei-Pendant, das ist aber auch ein Stück weit Geschmackssache.

Angetrieben wird das Huawei-Tablet vom hausintern entwickelten Kirin-659-Chipsatz. Der liefert in der Praxis eine passable Leistung, schafft es aber nicht ganz, die Tablet-Nutzung ohne Ruckler zu gewährleisten. In Benchmarks wie Geekbench 4 oder Antutu 7 liegt er dementsprechend leicht hinter dem Exynos-Äquivalent im Galaxy Tab A (2019). Trotzdem: Alles in allem liefert auch Huawei eine sehr ordentliche Leistung, die abseits von High-End-Tablets für die meisten Nutzer ausreichen dürfte.

Die Entscheidung zwischen Samsung Galaxy Tab A (2019) und Huawei MediaPad M5 fiel uns nicht leicht – beide Tablets sind in ihrer Preisregion absolut empfehlenswert. Wer auf kräftigen Sound steht, liegt bei Huawei richtig, Samsung hat hingegen beim Display und der Performance leicht die Nase vorn. Letztlich dürfte natürlich noch die Bedienoberfläche eine Rolle spielen – hier entscheidet letztlich die eigene Präferenz.

Für Amazon-Fans

Amazon Fire HD 10

Test günstige Tablet: Amazon Fire HD 10
Das Fire HD 10 überzeugt mit Alexa und anderen Amazon-Services .

von 116 Lesern gekauft

Seit einigen Jahren bietet Amazon mit seinen Fire-HD-Tablets eigene Android-Tablets zu vergleichsweise günstigen Preisen an. Anders als bei der Konkurrenz stehen dabei nicht die Dienste von Google, sondern die hauseigenen Services wie Prime Video, Kindle und natürlich Amazon Alexa im Fokus der Benutzerführung.

Ende 2019 hat Amazon sein Tablet-Flaggschiff, das Fire HD 10, aktualisiert. Zwar fällt die Produktpflege gegenüber dem 2017 erschienenen Vorgängermodell moderat aus, dennoch bleibt das Fire HD 10 für uns eine Top-Alternative bei den günstigen Tablets – zumindest für alle, die ohnehin auf die Services des Versandriesen setzen.

Mehr Performance dank besserem Prozessor

Im Vergleich zur 2017er-Edition arbeitet das Fire HD 2019 dank eines schnelleres Prozessors ein gutes Stück flotter. Ruckler oder längere Wartezeiten beim Wechsel zwischen Apps blieben im Test eine absolute Ausnahmen.

Das mit 1.920 x 1.200 Pixeln auflösende 10.1-Display setzt Filme und Serien gut in Szene und ist auch im Sonnenlicht noch gut zu erkennen. Auch die Lautsprecher des Fire HD 10 können überzeugen, sodass sich das Tablet gut für die Streaming-Wiedergabe über Prime Video, Netflix und Co. anbietet.

Der integrierte Akku ist nicht nur ausdauernd, er kann endlich auch mit einem modernen USB-C-Netzteil aufgeladen werden.

Gewohnt gut gelungen ist auch die Integration von Amazon Alexa. Die Sprachassistentin kann nicht nur Apps und Medien auf dem Tablet selbst starten, sondern auf Wunsch auch Alexa-kompatible Smart-Home-Geräte steuern und mehr.

Über den zuschaltbaren Show Mode wird das Tablet auf Wunsch zur Alternative zum Amazon Echo Show. Hier stellt es die von Alexa abgefragten Informationen grafisch dar, was beispielsweise beim Einsatz in der Küche durchaus praktisch sein.

Android ohne Google Play Store

Wie für alle Amazon-Tablets gilt auch für das Fire HD 10 2019, dass Amazon ein komplett eigenes Android-Ökosystem bietet. Das Fire OS getaufte Betriebssystem basiert zwar auf Android und erfordert auch keine größere Eingewöhnungszeit, grenzt sich aber komplett von der Google-Welt ab. Das gilt auch für den Amazon App Store, der bei weitem nicht so prall gefüllt ist wie sein Google-Pendant.

Wer beispielsweise bereits bei Google Play Apps, Medien oder auch Programmabos gekauft bzw. abgeschlossen hat, kann diese nicht ohne weiteres in die Amazon-Welt übertragen. Es gibt zwar Mittel und Wege, die Google-Dienste auf Amazon-Tablets zu installieren, derlei Bastellösungen sind aber nicht jedermanns Sache.

Für Amazon-Fans und für alle, die hauptsächlich Film- und Musik-Streaming mit ihrem Tablet betreiben möchten, liefert das Amazon Fire HD 10 zu einem fairen Preis trotz der Einschränkungen eine absolut runde Tablet-Erfahrung.

Medien-Allrounder

Lenovo Yoga Smart Tab

Test günstige Tablet: Lenovo Yoga Smart Tab
Starker Sound und ein ungewöhnliches Design machen das Smart Tab Yoga zur Alternative.

Das Lenovo Yoga Smart Tab ist unsere Alternativempfehlung für alle, die primär auf der Suche nach einem Multimedia-Tablet sind. Neben dem insgesamt guten Display überzeugt das Yoga Smart Tab nämlich mit dem im Tablet-Vergleich beeindruckendsten Sound. Außerdem bietet es durch seine namensgebende Yoga-Bauform gleich mehrere clevere Aufstell- und sogar Aufhängmöglichkeiten. Auf der Kehrseite steht hingegen eine eher durchwachsene Leistung, die dem Tablet höhere Empfehlungssphären verwehrt.

Standfuß mit Clou

Im Gegensatz zur klassischen flachen Bauweise hat Lenovo dem Yoga Smart Tab eine deutlich dickere Unterseite aus Aluminium verpasst. Diese beherbergt nicht nur zwei Lautsprecher, sondern auf der Rückseite auch einen ausklappbaren Standfuß. Der Clou daran: Der Fuß bietet nicht nur stabilen Stand auf einer Fläche, er lässt sich auch komplett nach hinten klappen. Über eine Nut im Fuß lässt sich das Tablet damit beispielsweise an einem Haken aufhängen – perfekt für den Nebenbei-Filmgenuss in der Garage oder in der Küche.

Ein weiterer Vorteil der ungewöhnlichen Bauform offenbart sich bei der einhändigen Benutzung des Tablets. Die zylinderförmige Ausbuchtung sorgt dafür, dass sich das Yoga Smart Tab sehr angenehm halten lässt.

Für die Filmdarstellung eignet sich das Lenovo-Tablet vor allem in Innenräumen sehr gut. Das Display ist scharf und bietet eine gute Farbdarstellung, ist für den Einsatz im Freien aber einen Tick zu dunkel. Die in den dickeren Teil des Tablets integrierten Boxen liefern für ein Tablet dieser Größenklasse einen beeindruckend vollen Klang. Den vom Dolby-Atmos-Logo angedeuteten Raumklang können wir zwar nicht unbedingt attestieren, für ein vergleichsweise kleines Gerät ist der Klang aber völlig in Ordnung.

Anspruchsvolle Spiele überfordern das Yoga Smart Tab

Abseits der hervorragenden Mediennutzung agiert das Lenovo Yoga Smart Tab auf eher überschaubarem Niveau. Die nur leicht angepasste Android-Umgebung fällt in der Praxis leider häufiger mit kleinen Hängern auf. Das dürfte vor allem am Snapdragon-439-Chipsatz liegen, dessen Leistung schon beim Laden komplexer Webseiten an seine Grenzen kommt. Anspruchsvolle Spiele wie Fortnite oder Call of Duty überfordern das Yoga Smart Tab ebenfalls, einfachere Mobile-Games sind aber – wie bei praktisch allen Vertretern im Testfeld – kein Problem für das Tablet.

Hätte Lenovo auf etwas potentere Hardware gesetzt, hätte das Yoga Smart Tab das Zeug zur Top-Empfehlung. So bleibt es bei einer Alternative für alle, die ein vielseitiges Multimedia-Tablet mit guten Klangeigenschaften suchen. Ein Hinweis: Wir hatten das Tablet in der Version mit 64 Gigabyte internen Speicher und 4 Gigabyte RAM im Test, die zum Testzeitraum mit rund 280 Euro etwas über dem Preisrahmen für günstige Tablets liegt. Lenovo bietet es aber auch mit 32 Gigabyte Speicher und 3 Gigabyte Arbeitsspeicher an. Der kleinere Arbeitsspeicher dürfte sich zwar auf die Multitasking-Performance auswirken, davon abgesehen sollte die deutlich günstigere Variante aber die gleichen Vorzüge haben wie unser Testmodell.

Außerdem getestet

Lenovo Tab M10 FHD 10 Plus

Das Lenovo Tab M10 FHD Plus macht vom ersten Eindruck her eine Menge richtig: Die Verarbeitung des Aluminiumgehäuses wirkt trotz des günstigen Preises hochwertig auch die verbauten Komponenten machen auf dem Papier eine Menge her. Auch das Display und die aufgeräumte Android-Oberfläche hinterlassen einen ordentlichen Eindruck.

Leider trüben in der Praxis einige unerklärliche Performance-Aussetzer einen Strich durch die Rechnung. Unser Testgerät genehmigte sich unregelmäßig, aber dennoch auffällig oft nervige Aussetzer beim Wechsel zwischen Apps. Auch das Surfen auf komplexeren Websites zwang das Tab M10 FHD Plus häufiger in die Knie. Wer mit diesen Leistungswacklern leben kann, erhält hier dennoch ein wertiges Tablet mit einem ordentlichen Bildschirm.

Amazon Fire HD 8 (2020)

Amazon hat die 8-Zoll-Version des Fire HD für 2020 gleich doppelt neu aufgelegt. Das Fire HD 8 und das Fire HD 8 Plus unterscheiden sich technisch in zwei Punkten: Das Plus-Modell kann über das mitgelieferte Dock kabellos geladen werden und es bietet drei statt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.

Davon abgesehen handelt es sich hier um eine handlichere Version von des aktuellen Fire HD 10 – mit all dessen Vor- und Nachteilen. Die tiefe Integration in Amazons umfassendes Medien-Ökosystem mit Prime Video, Kindle, Amazon Music und Co. ist für Amazon-Fans ein Pluspunkt, während andere die App-Auswahl aus dem Google Play Store vermissen werden. Das Display der 8-Zoll-Version ist hell, könnte aber für unseren Geschmack schärfer auflösen. Auch der breite Displayrahmen und das relativ dicke Gehäuse wirken nicht allzu modern, angesichts des günstigen Preises ist das aber verschmerzbar.

Amazon Fire HD 8 Plus (2020)

Vor allem die Plus-Version des Fire HD 8 agiert im Alltag flotter als ihre 7-Zoll-Verwandte, als Surf-Tablet macht es aber vor allem durch den bremsenden Amazon-Silk-Browser nicht allzu viel Spaß. Für die meisten Spiele oder als günstiges Video-Tablet taugt das Fire HD 8 aber durchaus. Alexa-Fans freuen sich über die ausgereifte Integration der Sprachassistentin. Generell sind die kleineren Fire-HD-Tablets vor allem als Zusatzgeräte für große Amazon-Fans empfehlenswert – alle anderen sind bei den Alternativen mit echtem Android besser bedient.

Auch Lenovo bietet mit dem Tab M7 ein preisgünstiges kompaktes Tablet mit einer Bilddiagonalen von 7 Zoll an. Leider teilt sich das Gerät eine ganze Reihe von Nachteilen mit seinem entfernten Verwandten aus dem Hause Amazon. Wie das Fire 7 leidet auch das Lenovo Tab M7 unter einem viel zu pixeligen Bildschirm, um als handliches Lesetablet zu überzeugen. Helligkeit und Farbdarstellung gefallen dafür besser als bei Amazon.

Auch leistungstechnisch fällt das Tab M7 deutlich hinter den größeren Vertretern in unserem Tablet-Test zurück. Nicht nur ist der verbaute Mediatek MT8321-Chipsatz nicht der schnellste, auch ist der Arbeitsspeicher mit einem Gigabyte äußerst knapp bemessen. Ruckler und längere Ladezeiten sind damit trotz reduziertem Android-Go-Betriebssystem an der Tagesordnung. Nichts zu meckern gibt es hingegen an der Verarbeitung des Tab M7, die Lenovo-typisch auf hohem Niveau liegt – das gilt erst recht in dieser Preisregion.

Samsung Galaxy Tab A 10.5 (2018)

Mit dem Samsung Galaxy Tab A 10.5 haben die Koreaner 2018 eine alternative Version ihres Mittelklasse-Tablets veröffentlicht. Vor allem im Vergleich zur 2019er-Ausgabe zeigen sich dabei einige interessante Unterschiede: Das Display ist in der Diagonalen etwas größer, vier statt zwei Lautsprecher überzeugen mit einem besseren Klang. Auch mit an Bord: Drei Gigabyte RAM für besseres Multitasking.

Ist das Galaxy Tab A 10.5 also eigentlich das bessere Tablet? Nein! Der verbaute Chipsatz Qualcomm Snapdragon 450 bringt im Vergleich zu seinem Exynos-Cousin deutlich weniger Leistung, was in häufigen Rucklern resultiert. Hinzu kommt eine veraltete Android-Version auf Basis von Android 8.1 und der alten »Samsung Experience«, die im Vergleich zur One UI etwas veraltet wirkt. Wenn der Preis stimmt, ist das Samsung Galaxy Tab A 10.5 ein durchaus interessantes Gerät, unserer Meinung nach sollten Samsung-Fans aber eher zum aktuellen Tablet greifen.

Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016)

Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A (2016)

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Das ältere Samsung Galaxy Tab A von 2016 ist immer noch verfügbar und mittlerweile oft für deutlich unter 150 Euro zu haben. Zu diesem Kurs ist es trotz mittlerweile veralteter Android-Oberfläche und dem weniger hochwertigen Gehäuse aus Kunststoff für bestimmte Aufgaben immer noch brauchbar. Die Performance liegt nur knapp unter dem Nachfolger, das Display auf einem ähnlich hohen Niveau. Dennoch: Einen langen Support darf niemand erwarten, der ein drei Jahre altes Günstig-Tablet kauft. Das Tab A (2019) ist daher langfristig die bessere Option.

Lenovo Tab P10

günstige Tablet Test: Lenovo Tab P10

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Das Lenovo Tab P10 macht einen guten ersten Eindruck: Das Gehäuse mit Front- und Rückseite aus Glas wirkt wertig, die Android-Oberfläche aufgeräumt, bis zu 4 Gigabyte RAM versprechen gute Performance. Leider bleibt davon in der Praxis nicht viel übrig. Das Display ist zwar mit FullHD-Auflösung scharf, aber weder besonders hell noch blickwinkelstabil. Der Sound ist trotz vier Lautsprechern flacher als bei Samsung und Huawei und im Alltag stören Ruckler und Verzögerungen.

Beim Lenovo Smart Tab M10 handelt es sich um eine leicht abgespeckte Variante des Tab P10, was eine Empfehlung natürlich noch schwerer macht. Unser Testgerät bietet lediglich 16 Gigabyte internen Speicher und zwei Gigabyte RAM, was sich im Alltag leider auch bemerkbar macht. Der Hingucker beim Smart Tab M10 ist das mitgelieferte Auflade-Dock mit integriertem Lautsprecher. Wird das Tablet in dieses eingesetzt, wandelt es sich von einem Android-Tablet in einen Amazon Alexa Smart Speaker.

Die Hoffnung, eine Allrounder-Alternative zu Geräten wie dem Amazon Echo Show zu haben, zerschlägt sich aber in der Praxis. So erfolgt die Verbindung zwischen Tablet und Dock via Bluetooth, was bei der Wiedergabe von Alexa-Befehlen oft zu Fehlern führt. Auch ist die Funktionalität nicht vergleichbar mit dedizierten Alexa-Lautsprechern, beispielsweise fehlt die Möglichkeit, ein anderes Aktivierungswort als »Alexa« festzulegen. Das ist schade, da die Sound-Qualität des Docks durchaus gut ist. Insgesamt ist das Konzept zu unausgereift, um es zu empfehlen – möglicherweise verbessert sich die Situation in Zukunft per Firmware-Update.

Auch zu seinem niedrigen Einstiegspreis wirkt das Amazon Fire 7 schlicht und ergreifend nicht mehr zeitgemäß. Das Display löst mit 1.024 x 600 Bildpunkten auch auf kompakten sieben Zoll zu niedrig auf, um als E-Book-Reader-Ersatz durchzugehen, die träge Leistung ist selbst innerhalb der Amazon-Dienste störend und auch der verbaute Micro-USB-Anschluss wirkt mittlerweile antiquiert.

Softwareseitig teilt sich das Mini-Tablet die meisten Eigenschaften mit dem größeren und besser ausgestatteten Fire HD 10. Trotz des niedrigen Preises verlangt das Fire 7 für unseren Geschmack zu viel Kompromisse von potenziellen Käufern ab. Bei einem Gerät, das Ende 2019 auf den Markt kam, erwarten wir auch in dieser Preisklasse mehr.

Toscido T-Pad

günstige Tablet Test: Toscido Tpad

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Das T-Pad des chinesischen Herstellers Toscido überrascht beim Blick aufs Datenblatt: Das 10-Zoll-Tablet bietet für gerade einmal rund 100 Euro nicht nur einen Quad-Core-Prozessor, sondern auch ordentliche 64 Gigabyte internen und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher. Als ob das nicht genügt, finden sich auch noch zwei LTE-SIM-Kartensteckplätze im Gehäuse – woanders kostet eine LTE-Option teils soviel wie hier das komplette Tablet.

Leider zeigt sich im Test des Toscido-Tablets, dass Datenblätter nicht alles sind. Das praktisch unveränderte Android 9.0 läuft alles andere als flüssig. Die größte Schwachstelle ist allerdings das Display: Es löst mit 1.280 x 800 Punkten nicht nur niedrig auf, es schwächelt auch bei der Farbdarstellung und der Blickwinkelstabilität. Auch das Gehäuse des günstigen Tablets wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen: Es ist dick, recht schwer und fällt mit wenig eleganten Rahmen um das Display auf. Detailschwächen wie die nicht fehlende Unterstützung für AC-WLAN-Netze fallen ebenfalls negativ auf.

Kurzum: Das Toscido T-Pad spart an der falschen Stelle und ist auch für Sparfüchse nicht wirklich empfehlenswert. Wer nicht viel ausgeben will, fährt mit einem heruntergesetzten Vorgängermodell von Samsung, Lenovo und Co. besser als mit dieser Lösung.

Das Lenovo Tab4 10 Plus war für uns einst eine Alternative in Sachen günstigen Tablets. Obwohl das Lenovo-Tablet immer noch bei vielen Händlern verfügbar ist, hat es diesen Status aber mittlerweile verloren. Trotz immer noch brauchbarer Hardware und guter Verarbeitung liegt dies vor allem an der miserablen Update-Politik. Trotz vorheriger Update-Versprechen hat sich Lenovo dafür entschieden, das Tablet nicht auf Android 8 (!) zu aktualisieren. Wir können niemanden empfehlen, in eine hoffnungslos veraltete Android-Version nebst entsprechend niedrigen Sicherheitsstandards zu investieren.

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Kommentare

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Udo Krause
Udo Krause

Ja gebt mir mal zum härtetest

Markus Krammer
Markus Krammer

Bei tablet bleibt sowieso nur Samsung und Apple zur Auswahl