günstige Tablet Test: Lenovo Foto: Lenovo
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Letztes Update: 1.7.2021

Das beste günstige Tablet

Wir haben 25 günstige Tablets für rund 200 Euro getestet. Das Beste ist nach wie vor das Samsung Galaxy Tab A7. Es überzeugt mit guter Leistung, durchdachter Software, einer sehr guten Verarbeitung und einer ausgezeichneten Akkulaufzeit. Mittlerweile gibt es aber viele gute Alternativen, etwa das Lenovo Tab P11.

Boris Hofferbert
beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.
Letztes Update: 1. Juli 2021

Wir haben insgesamt acht neue Tablets getestet. An unserer Empfehlung für das Samsung Galaxy Tab A7 hat sich nichts geändert, da das Tablet immer noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Mit dem Samsung Galaxy Tab S6 Lite, der 2021er-Version des Amazon Fire HD 10 Plus sowie dem Lenovo Tab P11 haben wir aber gleich drei neue Empfehlungen. Auch einige andere Neuzugänge wie das Lenovo Chromebook Duet bieten interessante Lösungen. Unsere bisherigen Empfehlungen Huawei MediaPad M5 Lite, Amazon Fire HD 10 und Lenovo Smart Yoga Tab sind nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

25. November 2020

Wir haben das Samsung Galaxy Tab A7 getestet. Es ist seinem Vorgänger in praktisch allen Disziplinen überlegen und damit unser neuer Testsieger bei den günstigen Tablets.

5. Oktober 2020

Das neue Samsung Galaxy Tab A7 ist seit kurzem erhältlich. Wir werden es demnächst testen.

2. Juli 2020

Wir haben die beiden 8-Zoll-Tablets Amazon Fire HD 8 und Amazon Fire HD 8 Plus getestet. Für Amazon-Fans sind die kleineren Fire-HDs interessant, an unserem Empfehlungen ändert sich nichts.

30. April 2020

Wir hatten sechs neue Tablets im Test. Das Amazon Fire HD 10 (2019) ersetzt seinen direkten Vorgänger als Empfehlung. Mit dem Lenovo Yoga Smart Tab gibt es einen interessanten Neuzugang für Fans von Video- und Musik-Streaming. Freunde kompakter Geräte müssen leider nach wie vor mit großen Abstrichen leben.

18. April 2019

Wir haben das neue Samsung Galaxy Tab A 10.1, das Huawei MediaPad M5 Lite und zwei neue Tablets von Lenovo getestet.  Der neue Testsieger ist das 2019 erschienene Samsung Galaxy Tab A 10.1, eine tolle Alternative stellt das Huawei MediaPad M5 Lite dar.

18. Februar 2019

Samsung hat zwei neue Tablets vorgestellt. Neben dem neuen Mittelklasse-Gerät Galaxy Tab S5e erhält auch unser Testsieger eine Neuauflage: Das Galaxy Tab A 10.1 (2019) hat einen 10,1 Zoll großen TFT-Bildschirm mit einer Auflösung von 1920×1200 Pixeln, Bluetooth 5.0, USB-C, einen erweiterbaren Speicher von 32 Gigabyte und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die WiFi-Version soll zum Start 210 Euro kosten, für die Variante mit LTE-Unterstützung werden 270 Euro fällig. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben, die tatsächlichen Handelspreise dürften somit etwas niedriger liegen.

 

Das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2019) wird, ebenso wie das Samsung Galaxy Tab S5e, ab 5. April 2019 in Deutschland erhältlich sein. Wir werden beide Tablets so schnell wie möglich testen.

27. September 2018

Wir hatten das Samsung Galaxy Tab A 10.5 im Test. Obwohl es ein veritables Upgrade zum Tab A 10.1 darstellt, verhindert der hohe Preis derzeit noch eine Empfehlung als das beste günstige Tablet.

10. April 2018

Vom erhofften Nachfolger des Samsung Galaxy Tab A ist noch nichts zu sehen. Doch mit dem Huawei MediaPad M3 Lite 10 ist eine hochinteressante Alternative auf dem Markt. Wir haben es im Test gegen das Galaxy Tab A antreten lassen.

11. Oktober 2017

Samsung hat zwar bereits den Nachfolger für das Galaxy Tab A angekündigt, doch ob und wann das Galaxy Tab A (2017) in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch völlig offen. Mit dem  Lenovo Tab4 10 Plus und dem Amazon Fire HD 10 2017 gibt es aber zwei neue interessante Alternativen.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

In Zeiten, in denen große Smartphones mit Bildschirmdiagonalen jenseits der 5-Zoll-Grenze immer mehr zur Normalität werden, kann man sich fragen, wozu man überhaupt noch ein Tablet braucht – denn Videos, Fotos und Texte kommen auf Smartphones mittlerweile ebenfalls gut zur Geltung.

Aber beim Surfen und Spielen bieten moderne Tablets mit 10-Zoll-Displays Vorteile, stellen sie Webseiten doch so dar, wie man es vom Computer her kennt. Tablets haben damit als Zweitgerät zum Smartphone nach wie vor eine Daseinsberechtigung. Hinzu kommt, dass es sich mit Apps wie Microsoft Office in Kombination mit einer kabellosen Tastatur schon auf vergleichsweise schwachen Geräten erstaunlich produktiv arbeiten lässt.

Doch für ein Zweitgerät will kaum jemand viel Geld ausgeben, daher sind günstige Tablets besonders interessant. Allerdings bekommt man das günstigste iPad schon ab 350 Euro, und das ist unser aktueller Preistipp bei den Premium-Tablets. Ein »günstiges Tablet« sollte daher für uns höchstens um die 200 Euro kosten.

Selbst in dieser Preisklasse gibt es einige interessante Angebote, bei denen man nur noch wenige Kompromisse eingehen muss.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Samsung Galaxy Tab A7

Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A7
Ein tolles Tablet zum fairen Preis: Display, Verarbeitung und Akkulaufzeit machen das Tab A7 zur Empfehlung.

Das Samsung Galaxy Tab A7 überzeugt mit einer Kombination aus sehr guter Verarbeitung, ordentlicher Leistung und scharfem Display. Die gute Alltagsleistung wird zudem von einer hervorragenden Akkulaufzeit ergänzt. Im Vergleich zum bereits sehr ordentlichen Vorgänger hat Samsung neben einem größeren Bildschirm auch für mehr Leistung gesorgt. Vor allem als Surf- und Multimedia-Tablet zum vergleichsweise kleinen Preis kann das Samsung Galaxy Tab A7 unserer Meinung nach voll und ganz überzeugen, lediglich Gamer müssen Abstriche hinnehmen.

Auch gut

Lenovo Tab P11

Test  günstige Tablet: Lenovo Tab P11
Das Lenovo Tab P11 ist grundsolides Tablet, das vor allem bei der Soundwiedergabe punkten kann.

Das Lenovo Tab P11 ist ein absolut solides Tablet für alle, die auf eine möglichst puristische Android-Erfahrung und eine lange Lebensdauer ihres Geräts Wert legen. Zur sehr guten Verarbeitung gesellen sich ein ordentliches Display und sehr gute Lautsprecher, die das Tab P11 vor allem für die Filmwiedergabe interessant machen. Optional bietet es sogar einen Desktop-Modus, der produktives Arbeiten mit Android möglich macht.

Upgrade-Alternative

Samsung Galaxy Tab S6 Lite

Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab S6 Lite
Mehr Funktionen und der praktische S Pen machen das Tab S6 Lite zur Top-Alternative.

Das Samsung Galaxy Tab S6 Lite ist zwar teurer als unsere Empfehlung, dafür aber auch fast in allen Belangen ein Upgrade. So enthält die Samsung-interne Alternative mit dem sehr guten Eingabestift S Pen, der handschriftliche Notizen und Zeichnungen erfreulich gut umsetzt. Auch Samsungs Desktop-Modus DeX ist hier integriert, wenn auch nicht ganz so effizient wie in den teureren Tablets der Koreaner. Insgesamt bietet das Tab S6 Lite für uns genug Verbesserungen gegenüber dem Tab A7, sodass wir es als Upgrade-Empfehlung nennen.

Für Amazon-Fans

Amazon Fire HD 10 Plus (2021)

Test  günstige Tablet: Amazon Fire HD 10 Plus
Das Fire HD 10 Plus ist ein tolles Media-Tablet mit starkem Fokus auf das Angebot von Amazon.

Das Amazon Fire HD 10 Plus (2021) ist vor allem dann eine hochinteressante Alternative, wenn es um die Medienwiedergabe geht. In der aktuellen Version bietet das Tablet mehr Arbeitsspeicher und lässt sich drahtlos aufladen. Allerdings muss man sich hier mit den Service-Angeboten von Amazon arrangieren und (zumindest ab Werk) auf Google-Dienste wie den Google Play Store verzichten. Dem deutlich kleineren Angebot an Apps steht die perfekte Integration von Amazon Alexa sowie die Diensten wie Prime Video, Audible und mehr gegenüber. Hinzu kommt eine sehr gute Hardware, die im Vergleich zum Vorgänger sinnvoll aufgewertet wurde.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutUpgrade-AlternativeFür Amazon-Fans
Samsung Galaxy Tab A7 Lenovo Tab P11 Samsung Galaxy Tab S6 Lite Amazon Fire HD 10 Plus (2021) Huawei MediaPad M5 Lite Lenovo Chromebook Duet Lenovo Yoga Smart Tab Lenovo Tab M10 FHD 10 Plus Amazon Fire HD 8 (2020) Amazon Fire HD 8 Plus (2020) Samsung Galaxy Tab A 10.5 (2018) Amazon Fire HD 10 (2021) Huawei MatePad Wi-Fi 6 Teclast M40 Lenovo Tab M7 Lenovo Smart Tab M10 Amazon Fire 7
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Pro
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Ordentliches Display
  • Sehr gute Akku­laufzeit
  • Tolle Verarbeitung
  • Sehr gute Lautsprecher
  • Fast pures Android
  • Lange Akkulaufzeit
  • Ordentliche Performance
  • S Pen im Liefer­umfang
  • Gute Lautsprecher
  • DeX-Modus
  • Tolles Display und gute Lautsprecher
  • Ordentliches Alltagstempo
  • Sehr gute Alexa-Integration
  • Drahtloses Aufladen
  • Wertiges, leichtes Gehäuse
  • Gutes Display
  • Insgesamt ordentliches Tempo
  • Fingerabdrucksensor
  • Vielseitig dank ChromeOS
  • Tastatur und Hülle inklusive
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Alltagsleistung
  • Innovatives Design
  • Tolle Verarbeitung
  • Starke Lautsprecher
  • Gute Verarbeitung
  • Ordentliches Display und guter Sound
  • Aufgeräumte Software
  • Gute Amazon-Integration
  • Helles Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Amazon-Integration
  • Helles Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kabellos Aufladen
  • Tolles Display
  • Gute Lautsprecher
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Tolles Display und gute Lautsprecher
  • Ordentliches Alltagstempo
  • Sehr gute Alexa-Integration
  • Super Verarbeitung
  • Viele Software-Funktionen
  • Gutes Display und Lautsprecher
  • Flotte Arbeits­leistung
  • Beeindruckende Grundausstattung
  • Fast pures Android
  • Dual-LTE-Funk
  • Elegantes, leichtes Gehäuse
  • Aufgeräumtes Android
  • Alexa-Hub mit gutem Sound
  • Pures Android
  • Günstig
  • Gute Amazon-Integration
Contra
  • Für 3D-Spiele zu langsam
  • Schwaches Netzteil
  • Display dürfte heller sein
  • Desktop-Modus nicht ganz ausgereift
  • Im DeX-Modus teils etwas träge
  • Ab Werk ohne Play Store
  • Amazon-Dienste sehr im Vordergrund
  • Ältere Android-Version
  • Etwas quäkende Lautsprecher
  • Android-Integration nicht ganz perfekt
  • Gelegentliche Ruckler und Hakler
  • Langsamer Prozessor
  • Display etwas zu dunkel
  • Störende Performance-Aussetzer
  • Kein Google Play Store
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Nur 2 GB Arbeitsspeicher
  • Langsamer Browser
  • Kein Google Play Store
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Langsamer Browser
  • Nicht viel schneller als das Tab A 10.1
  • Veraltete Software
  • Nur 3 GB Arbeitsspeicher
  • Kein Play Store
  • Ohne Play Store fehlen viele Apps
  • Netflix und Co. nur in SD-Qualität
  • Veralteter Sicherheitsstand
  • Gelegentliche Hakler und Abstürze
  • Display sehr dunkel
  • Langsam
  • Wenig Arbeitsspeicher
  • Schwaches Display
  • Micro-USB-Anschluss
  • Alexa-Integration nicht optimal
  • Kein Fingerabdrucksensor
  • Langsam
  • Wenig Arbeitsspeicher
  • Schwaches Display
  • Micro-USB-Anschluss
Bester Preis
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Display10,4 Zoll IPS11 Zoll IPS10,4 Zoll IPS10,1 Zoll IPS10,1 Zoll IPS10,1 Zoll IPS10,1 Zoll IPS10,3 Zoll IPS8 Zoll IPS8 Zoll IPS10,5 Zoll10,1 Zoll IPS10,4 Zoll IPS10,1 Zoll IPS7 Zoll10,1 Zoll IPS7 Zoll
Auflösung2.100 x 1.200 Pixel2.000 x 1.200 Pixel2.000 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.280 x 800 Pixel1.280 x 800 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel2.100 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.024 x 6001.920 x 1.200 Pixel1.024 x 600
BetriebssystemAndroid 10 + OneUIAndroid 10Android + Samsung One UIFire OSAndroid 10 mit EMUIChromeOSAndroid 9.0Android 9.0Fire OS (Android-basierend)Fire OS (Android-basierend)Android 8.1Fire OS (Android-basierend)Android 10 (Huawei EMUI 10)Android 10Android 9.0Android 8.1Fire OS (Android-basierend)
ProzessorQualcomm Snapdragon 662 (4x 2.00 GHz + 4x 1.80 GHz)Qualcomm Snapdragon 662 (SM7150-AB), 4 x 2,00 GHz (ARM Cortex-A73) + 4 x 1,80 GHz (ARM Cortex-A53)Samsung Exynos 9611, 4 x 2,30 GHz (ARM Cortex-A73) + 4 x 1,70 GHz (ARM Cortex-A53)Mediatek MT8183, 4 x 2,00 GHz (ARM Cortex-A73) + 4 x 2,00 GHz (ARM Cortex-A53)HiSilicon Kirin 659, 4x 2.36GHz (ARM Cortex-A53) + 4x 1.70GHz (ARM Cortex-A53)Mediatek P60T, 4 x 2,0 GHz (ARM Cortex-A73) + 4 x 2,0 GHz (ARM Cortex-A53)Qualcomm Snapdragon 439 (SDM439), 8x 2.00GHzMediaTek Helio P22T Octa-CoreMediatek MT8168, 4 x 2.00GHz (ARM Cortex-A53)Mediatek MT8168, 4 x 2.00GHz (ARM Cortex-A53)Qualcomm Snapdragon 450 (SDM450), 8x 1.80GHz (ARM Cortex-A53)Mediatek MT8183, 4 x 2,00 GHz (ARM Cortex-A73) + 4 x 2,00 GHz (ARM Cortex-A53)HUAWEI Kirin 810, 2 x Cortex-A76 2,27 GHz + 6 x Cortex-A55 1,88 GHzUNISOC Octacore-ARM-SoC (bis 2,0 GHz)Mediatek MT8321, 4x 1.30 GHzQualcomm Snapdragon 450 (SDM450), 8 x 1,80 GHz (ARM Cortex-A53)Quad-Core 1,3 GHz
Arbeitsspeicher3 Gigabyte4 Gigabyte4 Gigabyte4 Gigabyte3 Gigabyte4 Gigabyte3/4 Gigabyte4 Gigabyte2 Gigabyte3 Gigabyte3 Gigabyte3 Gigabyte4 / 6 Gigabyte6 Gigabyte1 Gigabyte2/3 Gigabyte1 Gigabyte
interner Speicher32 oder 64 GB, erweiterbar per microSD-Karte64 oder 128 GB, erweiterbar per microSD-Karte64 oder 128 GB, erweiterbar per microSD-Karte32 oder 64 GB, erweiterbar per microSD-Karte32 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte (bis zu 256 GB)64 oder 128 Gigabyte (nicht erweiterbar)32 oder 64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte32 oder 64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte32 oder 64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte32 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte (bis zu 400 GB)32 oder 64 Gigabyte (erweiterbar per microSD-Karte64 oder 128 Gigabyte (erweiterbar per microSD)128 Gigabyte (erweiterbar per microSD-Karte)16 oder 32 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte16/32 Gigabyte16 oder 32 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte
Kamera8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Frontseite)
13 Megapixel (Rückseite)
8 Megapixel (Frontseite)
8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Frontseite)
5 Megapixel (Rückseite)
2 Megapixel (Frontseite)
8 Megapixel (Rückseite)
8 Megapixel (Frontseite)
8 Megapixel (Rückseite)
2 Megapixel (Frontseite)
8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Front)
5 Megapixel (Frontseite)2 Megapixel (Frontseite)
2 Megapixel (Rückseite)
2 Megapixel (Frontseite)
2 Megapixel (Rückseite)
8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Frontseite)
5 Megapixel (Rückseite)
2 Megapixel (Frontseite)
8 Megapixel (Rückseite)
8 Megapixel (Frontseite)
8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Frontseite)
2 Megapixel5 Megapixel (Rückseite)
2 Megapixel (Frontseite)
2 Megapixel
Akkulaufzeitbis zu 14 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 13 Stundenbis zu 16 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 9 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 13 Stundenbis zu 6 Stundenbis zu 9 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 7 Stunden
Abmessungen24,8 x 15,7 x 0,7 cm25,8 x 16,3 x 7,5 cm24,5 x 15,4 x 0,7 cm24,7 x 16,6 x 0,9 cm24,3 x 16,2 x 0,77 cm24,0 x 16,0 x 0,7 cm24,2 x 16,6 x 0,55 cm24,4 x 15,3 x 0,8 cm20,2 x 13,7 x 0,97 cm20,2 x 13,7 x 0,97 cm26 x 16,1 x 8 cm24,7 x 16,6 x 0,9 cm24,5 x 15,5 x 0,75 cm‎24,3 x 16,3 x 0.9 cm;17 x 10 x 0,9 cm24,2 x 16,8 x 0,8. cm19,2 x 11,5 x 0,96 cm
Gewicht476 Gramm490 Gramm465 Gramm465 Gramm475 Gramm450 Gramm (nur Tablet) ; 920 Gramm (mit Keyboard-Dock)570 Gramm460 Gramm355 Gramm355 Gramm529 Gramm465 Gramm460 Gramm529 Gramm236 Gramm480 Gramm286 Gramm

Günstige Tablets: Android oder Windows?

Im Segment der günstigen Tablets für um die 200 Euro finden sich seit geraumer Zeit neben diversen Android-Tablets auch immer mehr Geräte mit Windows 10, denn Microsoft hat sein aktuelles Betriebssystem für den Einsatz auf Tablets optimiert. Gleichzeitig erlauben Windows-10-Tablets auch die Ausführung klassischer Windows-Programme. Das lohnt sich aber nur, wenn neben dem Touchscreen auch Maus und Tastatur verwendet werden.

Android-Tablets sind benutzer­freundlicher

Beim Google-Betriebssystem Android hingegen ist alles auf die Fingerbedienung ausgelegt. Einen Medienbruch wie bei Windows gibt es nicht. Zudem bietet der Google Play Store eine gigantische Auswahl an Apps, während die Tablet-Anwendungen im Windows Store nach wie vor eher überschaubar sind. Wer ein günstiges Tablet zum Surfen, Spielen und zur Wiedergabe von Videos sucht, liegt bei einem Android-Tablet wie unserem Testsieger von Samsung richtig.

Ein weiterer Pluspunkt von Android gegenüber Windows ist der geringe Wartungsaufwand. Windows-Tablets müssen genauso wie PCs regelmäßig für Updates neu gestartet werden, brauchen einen laufenden Virenschutz und neigen dazu, nach vielen Installationen langsamer zu werden.

Das alles fällt bei Android-Tablets nahezu vollständig weg. Als unkomplizierte »Immer an«-Geräte überzeugen die günstigen Androiden daher nach wie vor mehr als ihre Windows-Pendants.

 günstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A7 4

Testsieger: Samsung Galaxy Tab A7

Das beste günstige Tablet für die meisten Menschen ist das Samsung Galaxy Tab A7. Es kombiniert eine tolle Verarbeitung mit ordentlicher Systemleistung und einem guten Display. Lediglich bei der Software und der 3D-Leistung müssen im Vergleich zu teureren Modelle Abstriche hingenommen werden. Im Gegenzug liefert das günstige Samsung-Tablet eine grandiose Akkulaufzeit.

Testsieger

Samsung Galaxy Tab A7

Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A7
Ein tolles Tablet zum fairen Preis: Display, Verarbeitung und Akkulaufzeit machen das Tab A7 zur Empfehlung.

Wie schon das Vorgängermodell mutet das Samsung Galaxy Tab A7 alles andere als billig an. Das aus Metall gefertigte Gehäuse wirkt stabil und liegt gut in der Hand. Die Ränder um das Display sind zwar breiter als bei teureren Tablets, bieten dafür aber einen guten Halt.

Tolle Verarbeitung

Das Display ist im Vergleich zum 2019er Modell um 0,3 Zoll auf 10,4 Zoll (26,42 cm) gewachsen und löst mit 2.100 x 1.200 Bildpunkten gestochen scharf auf. Qualitativ kann es bei der Helligkeit und der Farbdarstellung zwar nicht ganz mit High-End-Tablets wie der hauseigenen Konkurrenz, dem Galaxy Tab S7, mithalten, insgesamt sind Farbtreue und Helligkeit aber auf einem sehr ordentlichen Niveau.

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günstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A7 13
Die Android-Oberfläche bietet die typischen Samsung-Anpassungen, etwa die individuellen App-Symbole.
günstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A7 6
Die Rückseite des Tab A7 in klassischer Metalloptik.
günstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A7 7
Je zwei Lautsprecher auf der linken und rechten Seite sorgen für einen guten Stereo-Klang.
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Die Bedienelemente des Samsung Galaxy Tab A7.
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Das Tablet liegt Dank sehr guter Verarbeitung angenehm in der Hand
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Vor allem als Surf- und Lesetablet kann das Tab A7 überzeugen.

Einen vor allem in der Preisklasse guten Eindruck hinterlassen die vier Stereo-Lautsprecher. Auch auf hohen Lautstärken liefern sie einen klaren, unverzerrten Klang, dem vor allem für Musik allerdings der Bass fehlt. Als Film-Tablet für Netflix und Co. macht das Tab A7 aber einen sehr guten Job.

Nicht schnell, aber ausdauernd

Anstelle eines eigens produzierten Exynos-Chipsatz verbaut Samsung beim Galaxy Tab A7 den Qualcomm Snapdragon 662. Dessen acht Kerne sorgen im normalen App-Alltag für eine gute Performance, also etwa beim Surfen im Internet oder der Nutzung von Office-Apps. Für grafisch aufwändigere Spiele wie Fortnite oder Asphalt 9 ist der Chipsatz allerdings etwas zu schwach auf der Brust.

Flott im Alltag, für 3D-Games aber zu langsam

Sie laufen nur mit heruntergeregelten grafischen Details flüssig auf dem Tablet. Die meisten Mobile-Games laufen dennoch ordentlich auf dem Samsung Galaxy Tab A7. Wenn der Fokus auf Gaming liegt, ist ein teureres Tablet gegebenenfalls die bessere Wahl.

Ein großer Vorteil ist der von zwei auf drei Gigabyte gewachsene Arbeitsspeicher. Im Vergleich zum Vorgänger dauert es im Multitasking-Betrieb deutlich länger, bis Apps neu geladen werden müssen.

Als Softwarebasis für das Samsung Galaxy Tab A7 dient Android 10, das Samsung wie von der Firma gewohnt umfangreich angepasst hat. So lassen sich Apps beispielsweise in einer Fenster-Ansicht öffnen und frei auf dem Bildschirm verschieben. Den Desktop-Modus Samsung DeX gibt es allerdings auf dem günstigen Samsung-Tablet nicht.

Lange Akkulaufzeit

Grandios ist die Akkulaufzeit des Samsung Galaxy Tab A7. In unseren Praxistests musste das Tablet teilweise erst nach fast 14 Stunden wieder ans Ladegerät. Etwas schade ist, dass Samsung kein Schnellladegerät für den USB-C-Port in den Karton gelegt hat, obwohl das Tablet mit bis zu 15 Watt geladen werden kann. Das mitgelieferte Netzteil liefert lediglich 7,8 Watt, wodurch eine volle Aufladung gut fünf Stunden dauert.

Nachteile?

Dass bei einem Tablet dieser Preisklasse diverse Schwächen auftreten, liegt auf der Hand. Neben der insgesamt eher durchschnittlichen Leistung dürfte vor allem der Speicherplatz ein Problem darstellen. In der von uns getesteten 32-Gigabyte-Version sind direkt nach der Einrichtung gerade einmal 20 Gigabyte verfügbar – das dürfte spätesten bei der Installation größerer Spiele zum Problem werden. Zwar lässt sich der Speicher per microSD-Karte um bis zu ein Terabyte erweitern, Apps lassen sich aber nicht auf die SD-Karte packen. Wer größere Apps nutzen will, sollte besser gleich den Aufpreis für die 64-Gigabyte-Version investieren.

 günstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A7 3
2D-Spiele wie »Die Simpsons« kommen auf dem Tablet gut zur Geltung, für aufwändigere 3D-Grafik reicht die Leistung aber nicht ganz.

Davon abgesehen hätten wir uns das eine oder andere Feature der teureren Samsung-Tablets gewünscht. Weder gibt es eine Unterstützung für den Eingabestift S-Pen noch hat es der praktische Desktop-Modus Samsung DeX in das günstige Tablet geschafft.

Samsung Galaxy Tab A7 im Testspiegel

Das Samsung Galaxy Tab A7 kommt in den meisten Tests recht gut weg. Andrzej Tokarski vom Tabletblog bewertet das günstige Tablet mit 9 von 10 Punkten. Er betont dabei vor allem das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis, was sich auch im Fazit des Tests widerspiegelt.

»Also, das ist das Ende meines Samsung Galaxy Tab A7 Tests. Kann ich es empfehlen? Ja, natürlich kann ich das. Ich halte das Preis/Leistungsverhältnis des Galaxy Tab A7 für sehr gut, genauso wie letztes Jahr beim Vorgänger. Klar, es ist nicht perfekt und viele Premium-Funktionen wie ein Fingerabdruckleser, Samsung DeX und eine offizielle Tastatur fehlen. Aber für nur 223 Euro bekommen wir eine gute Leistung, ein brauchbares Display, aktuelle Software und sogar vier Lautsprecher.«

Im Test des Samsung Galaxy Tab A7 von Computer Bild erhält das Tablet die Note 2,9 (befriedigend). Fairerweise sei gesagt, dass das Magazin günstige und teure Tablets nach den gleichen Maßstäben bewertet. Tester Marco Engelien lobt unter anderem die Verarbeitung und die Akkulaufzeit, kritisiert aber den knappen Speicher und die nicht ganz runde Performance. Als Vergleich wird das Apple iPad herangezogen, dass allerdings deutlich teurer ist. Im Testfazit heißt es dementsprechend:

»Im Test performte das Samsung Galaxy Tab A7 solide, ohne irgendwo besonders zu überraschen. Das muss nicht verkehrt sein. Einsteiger, die für den schmalen Taler ein Tablet zum gemütlichen Surfen und für kleinere Games suchen, machen mit dem Gerät nicht viel verkehrt. Wenn mehr drin sein soll, müssen Sie Ihr Budget allerdings verdoppeln. Dann gibt es mit dem iPad 10.2 (2020) ein Tablet, das ein hohes Arbeitstempo bietet und fit für anspruchsvollere Aufgaben ist.«

Auch der englischsprachige Blog Laptopmag hat sich das Samsung Galaxy Tab A7 zur Brust genommen. Testerin Kimberly Gedeon sieht in dem günstigen Allrounder ein insgesamt sehr ordentliches Tablet, das vor allem mit seinen guten Laufzeiten überzeugt. Das Fazit fällt im Kontext des Preises entsprechend positiv aus:

»Das Samsung Galaxy Tab A7 bietet keine bestialischen Leistungswerte und Killer-Features, aber es ist ein gutes Tablet der Mittelklasse. Das Galaxy Tab A7 wurde als adäquates Tablet ohne Schnickschnack entwickelt, das als günstiges Medienkonsumgerät einen guten Eindruck hinterlässt. Insgesamt hat Samsung mit dem Galaxy Tab A7 den Nagel auf den Kopf getroffen und ein anständiges Tablett geliefert, das zwar nicht über die besten Spezifikationen verfügt, aber dennoch reibungslos funktioniert.«

Als Wertung vergibt Laptopmag 3,5 von 5 Punkten.

Alternativen

Wer nach günstigen Tablets für weniger als 250 Euro sucht, wird von einem riesigen Angebot erschlagen. Doch darunter sind viele Modelle, die im Alltag nicht überzeugen. Unser Tipp: Lassen Sie die Finger von extrem günstigen No-Name-Tablets, damit werden Sie keine Freude haben. Die interessantesten Alternativen zum Samsung Galaxy Tab A7 haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Solider Allrounder: Lenovo Tab P11

Mit dem Lenovo Tab P11 gibt es eine interessante neue Alternative zu unserem aktuellen Testsieger. Das Lenovo-Tablet bietet eine ordentliche Leistung, ist tadellos verarbeitet und hält zudem lange durch.

Auch gut

Lenovo Tab P11

Test  günstige Tablet: Lenovo Tab P11
Das Lenovo Tab P11 ist grundsolides Tablet, das vor allem bei der Soundwiedergabe punkten kann.

Das 11-Zoll-Display des Lenovo Tab P11 löst mit 2.000 x 1.200 Bildpunkten gestochen scharf auf, dürfte aber für unseren Geschmack etwas heller sein. Beeindruckend sind die vier integrierten Lautsprecher, die das prestigeträchtige Dolby-Atmos-Logo tragen dürfen. Filmtonspuren und Musik kommen auf dem vergleichsweise schmalen Tablet erstaunlich gut zur Geltung, was in der Preisklasse nicht immer der Fall ist.

Top Verarbeitung, gute Medien­eigenschaften

Lenovo-typisch läuft Android in Version 10 nahezu unverändert auf dem Tab P11. In der Vergangenheit war Lenovo nicht unbedingt für langen Produktsupport bei seinen Android-Tablets berühmt, es wäre wünschenswert, wenn das Tab P11 länger mit Android-Updates unterstützt wird.

1 von 6
günstige Tablet Test: Lenovo Tab P11 2
Fast pures Android und ein gutes Display zeichnen das Tab P11 aus.
günstige Tablet Test: Lenovo Tab P11 1
Die Verarbeitung ist Lenovo-typisch hervorragend.
günstige Tablet Test: Lenovo Tab P11 3
Die Lautsprecher sorgen für einen erstaunlich satten Klang.
günstige Tablet Test: Lenovo Tab P11 4
Das 11-Zoll-Display macht einen guten Eindruck.
günstige Tablet Test: Lenovo Tab P11 6
Als Surf- und Lesetablet macht das Lenovo Tab P11 ebenfalls eine gute Figur.
günstige Tablet Test: Lenovo Tab P11 7
Der prestigeträchtige Dolby-Atmos-Aufkleber verheißt druckvollen Raumklang. Den bietet das Tab P11 zwar nicht unbedingt, kann aber klanglich dennoch überzeugen.

An der Alltagsgeschwindigkeit des Lenovo-Tablets gibt es nicht viel zu mäkeln: Apps starten schnell und ermöglichen eine flüssige Bedienung, für grafikintensive Spiele wie Genshin Impact ist der Qualcomm Snapdragon 662 aber etwas zu schwach auf der Brust.

Eine nette Dreingabe ist der so genannte Funktionsmodus. Wird dieser aktiviert, schaltet das Tablet in eine Art Desktop-Ansicht an, die an Samsung DeX erinnert. Android-Apps lassen sich dann im Fenster ausführen per verbundener Maus arrangieren. Im Vergleich zum Samsung-Pendant ist die Lenovo-Umsetzung allerdings weniger ausgereift, immer wieder stoßen wir auf Apps, die nicht für die Fensternutzung ausgelegt sind. Für den gelegentlichen Einsatz als Laptop-Ersatz ist der Funktionsmodus aber unter Umständen dennoch lohnenswert.

Ein echter Langläufer

Top ist hingegen die Akkulaufzeit, erst nach über 14 Stunden mittlerer Beanspruchung geht dem Lenovo Tab P11 in unseren Tests die Puste aus. Wer auf der Suche nach einem funktionalen und zuverlässigen Tablet mit fast unveränderter Android-Oberfläche und guten Lautsprechern ist, macht mit dem Lenovo Tab P11 wenig falsch.

Upgrade mit S Pen: Samsung Galaxy Tab S6 Lite

Das Samsung Galaxy Tab S6 Lite ist mittlerweile für unter 250 Euro zu haben und damit eine Upgrade-Alternative zum Tab A7. Mit seinem günstigeren Verwandten teilt das Tab S6 Lite die sehr gute Verarbeitung und die insgesamt ausgereifte Software auf Basis von Android 10 und der Samsung OneUI.

Upgrade-Alternative

Samsung Galaxy Tab S6 Lite

Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab S6 Lite
Mehr Funktionen und der praktische S Pen machen das Tab S6 Lite zur Top-Alternative.

Den höheren Preis rechtfertigt Samsung mit gleich mehreren Upgrades. So befindet sich der Samsung S Pen im Paket. Der sehr gute digitale Eingabestift ermöglicht schnelle Notizen, Zeichnungen und Texteingaben, die schon fast auf dem Niveau des Tablet-Primus iPad mit seinem Apple Pencil liegen.

Produktiver dank S Pen und DeX-Modus

Auch der DeX-Modus steht auf dem Samsung Galaxy Tab S6 Lite zur Verfügung. Bei verbundener Peripherie wie Tastaturen und Mäuse wechselt das Tablet in einen Desktop-Modus, der Android-Apps in Fenster hievt und einfacheres Produktiv-Multitasking ermöglicht. Ein ganz so großer Mehrwert wie der S Pen ist DeX auf dem Tab S6 Lite aber unserer Meinung nach nicht, was vor allem am verbauten Samsung-Exynos-Prozessor liegt. Der arbeitet nur minimal schneller als der Chipsatz des Tab A7, was den Desktop-Modus zu einer eher trägen Angelegenheit macht. Auf dem deutlich teureren Galaxy Tab S7 (dem unserer Meinung nach besten Android-Tablet) macht DeX deutlich mehr Freude. Die Option zu haben, das Tablet zum Mini-Laptop zu machen, ist aber dennoch lobenswert.

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günstige Tablet Test: Galaxy Tab S6 Lite Front
Das Display des Galaxy Tab S6 Lite überzeugt mit guter Helligkeit und hoher Farbtreue.
günstige Tablet Test: Galaxy Tab S6 Lite Back
Die metallene Rückseite des Tab S6 Lite.
günstige Tablet Test: Galaxy Tab S6 Lite Dex
Dank DeX-Modus lässt sich das Tab S6 Lite wie ein Laptop nutzen. Die Performance ist aber nicht ganz optimal.
günstige Tablet Test: Galaxy Tab S6 Lite Hoch
Das Tab S6 Lite liegt sowohl im Hoch- ...
günstige Tablet Test: Galaxy Tab S6 Lite Quer
... als auch im Querformat gut in der Hand.
günstige Tablet Test: Galaxy Tab S6 Lite S Pen Magnet
Der S Pen hält per Magnet am Gehäuse.
günstige Tablet Test: Galaxy Tab S6 Lite S Pen
Die Möglichkeit, Notizen per S Pen zu erstellen, ist ein großer Mehrwert gegenüber dem günstigeren Tab A7.

Davon abgesehen bietet das Tab S6 Lite einige weitere Verbesserungen. So ist das Display zwar gleich groß und bietet die gleiche Auflösung wie das Tab A7, leuchtet dafür aber etwas heller. Auch stehen dem teureren Tablet vier Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung und der interne Speicher ist mit 64 Gigabyte doppelt so groß. Nicht zu vergessen: Das Samsung Galaxy Tab S6 Lite ist Teil von Samsungs vierjährigen Update-Vesprechen – das Tab A7 taucht hier nicht auf. Der Aufpreis für das Tab S6 Lite kann sich also langfristig lohnen.

Für Amazon-Fans: Amazon Fire HD 10 Plus (2021)

Amazon hat seinen hauseigenen Android-Tablets in der mittlerweile elften Generation ein kleines Facelift und ein RAM-Upgrade gegönnt. Das Amazon Fire HD 10 Plus wiegt mit 465 Gramm immerhin 40 Gramm weniger als der 2019er Vorgänger und bietet zusätzlich ein stabileres Gehäuse. Im Zusammenspiel mit der gummierten Rückseite liegt das Amazon-Tablet überaus gut in der Hand und fühlt sich wertig an.

Für Amazon-Fans

Amazon Fire HD 10 Plus (2021)

Test  günstige Tablet: Amazon Fire HD 10 Plus
Das Fire HD 10 Plus ist ein tolles Media-Tablet mit starkem Fokus auf das Angebot von Amazon.

Das Display löst nach wie vor in FullHD auf und überzeugt mit guten Farben, hoher Helligkeit und ordentlichen Betrachtungswinkeln. Da zudem die Lautsprecher einen sehr satten Klang erzeugen, eignet sich das Fire HD 10 Plus hervorragend als Streaming-Tablet für Amazon Video, Netflix und Co.

Play Store nur über Umwege

Der im Vergleich zum Vorgängermodell von zwei auf vier Gigabyte gewachsene Arbeitsspeicher macht sich im Alltag durch deutlich schnellere Wechsel zwischen geöffneten Apps bemerkbar. Überhaupt wirkt das Arbeitstempo des Fire HD 10 trotz gleichbleibender Prozessorleistung angenehm rund.

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günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus
Die Startseite des Fire HD 10 Plus zeigt den Amazon-Fokus deutlich.
günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus Show Mode 2
Das zeltförmige Ladedock von Anker lädt das Tablet drahtlos auf.
günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus Show Mode
Liegt das Fire HD 10 im Dock, wechselt es automatisch in den Alexa-zentrierten Show-Modus.
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Die gummierte Rückseite des Plus-Modells sorgt für eine gute Haptik.
günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus Hoch
Dank des reduzierten Gewichts liegt das Fire HD 10 Plus angenehmer in der Hand als seine Vorgänger.
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Der Silk-Browser stellt Webseiten mittlerweile sauber dar.
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Per optionalem Tastatur-Cover wird das Fire HD 10 Plus zum Produktivgerät.

Wenig Neues gibt es bei der Software: Das Fire HD 10 Plus läuft mit Amazons eigener Android-Entwicklung Fire OS, die komplett auf den Google Play Store verzichtet. Stattdessen kommen Apps aus dem Amazon App Store, der seinem Google-Pendant bei der Auswahl und Aktualität hinterherhinkt. Immerhin ist es möglich, den Play Store mit wenigen Klicks auf dem Amazon-Tablet zu installieren, dennoch bleibt das eine Bastellösung. Möglicherweise verbessert die angekündigte Integration des Amazon-Android-Stores in das kommende Microsoft-System Windows 11 die Situation, das ist aber derzeit nur Spekulation.

Amazon-Fans werden hingegen sofort glücklich mit dem Fire HD 10 Plus. Ob Kindle-Bücher, Amazon Music, Prime Video oder Audile-Hörbücher, sämtliche Medienangeboten des Online-Kaufhauses sind perfekt in die Bedienoberfläche des Fire HD 10 verwoben. Gleiches gilt natürlich für die Sprachassistentin Alexa, die auf Zuruf Fragen beantwortet oder auch Alexa-fähige Smart-Home-Geräte steuert. Für letztere bietet das Amazon-Tablet auch einen jederzeit zugänglichen Bereich, was es als Steuerzentrale im vernetzten Zuhause prädestiniert – vorausgesetzt, die Geräte sprechen mit Alexa.

Perfekte Alexa-Integration

Die Plus-Variante des Fire HD 10 bietet außerdem die Möglichkeit des kabellosen Aufladens über den QI-Standard. Amazon verkauft gemeinsam mit Anker ein passendes Ladedock. Wird das Tablet auf dieses aufgelegt, wechselt es in den (auch manuell zuschaltbaren) Show-Modus und agiert wie ein Echo-Show-Smartspeaker mit Alexa-Sprachsteuerung. Hier werden Alexa-Anfragen und Skills visualisiert, was für die Nutzer ein Mehrwert sein kann. Funktional ist das Ladedock gelungen, es braucht allerdings durch die Zeltform auch einiges an Platz.

Wer auf Google (zumindest ab Werk) verzichten kann und ein ausdauerndes, leistungsfähiges und vergleichsweise günstiges Medien-Tablet sucht, liegt beim Fire HD 10 Plus richtig – eine gewisse Amazon-Affinität sollte aber gegebenen sein.

Außerdem getestet

Huawei MediaPad M5 Lite

Das Huawei MediaPad M5 Lite war lange Zeit unsere Top-Alternative zum Samsung Tab A. Mittlerweile ist das Huawei-Tablet ein wenig in die Jahre gekommen, dabei aber bei weitem nicht schlecht. Das Display ist ähnlich hell und scharf wie das vom Samsung Galaxy Tab A7. Im direkten Vergleich wirken Farben beim Huawei aber nicht ganz so strahlend, außerdem ist die Blickwinkelstabilität minimal geringer als bei Samsung. Als eines der letzten Huawei-Tablets mit Google-Android samt Play Store ist es zudem nicht von den Nachteilen des technisch besseren Huawei MatePad betroffen.

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günstige Tablet Test: Huawei Mediapad M5 Lite
günstige Tablet Test: Huawei Mediapad M5 Lite Kamera
günstige Tablet Test: Huawei Mediapad M5 Lite Rückseite
günstige Tablet Test: Huawei Samsung

Mittlerweile wurde es sogar auf Android 10 aktualisiert und erhält immer noch gelegentliche Sicherheitsupdates durch Huawei – vorbildlich. Leider belegt das Betriebssystem stolze zehn der 32 Gigabyte Speicher, sodass vergleichsweise wenig Platz für Apps und Medien übrig bleibt – zumindest ohne SD-Karte. Insgesamt wirkt Samsungs neue One UI aufgeräumter als ihr Huawei-Pendant, das ist aber auch ein Stück weit Geschmackssache. Auch, wenn das Huawei MediaPad M5 Lite vermutlich langsam am Ende seiner Lebenszeit angekommen ist, handelt es sich immer noch um ein technisch gutes Android-Tablet.

Lenovo Chromebook Duet

Das Lenovo Chromebook Duet ist eine hochinteressante Tablet-Alternative, die nur knapp an den Top-Empfehlungen vorbeigeschrammt ist. Im Gegensatz zu den anderen Testkandidaten läuft auf dem Chromebook Duet das Google-System Chrome OS. Dieses ist mittlerweile erstaunlich ausgereift, in seinen Grundkonzepten aber in erster Linie Konkurrenz zu Windows, Linux und macOS. Das Chromebook Duet kommt direkt ab Werk mit einem leicht abnehmbaren Tastatur-Cover sowie einer Schutzhülle mit integriertem Aufsteller.

Nicht nur angesichts des niedrigen Preises können sowohl das Tablet selbst als auch das Zubehör mit sehr guter Verarbeitung überraschen. Im Alltag ist das Chromebook Duet mit seinem MediaTek-Helio P60T-Prozessor kein Rennpferd, das um den Chrome-Browser herum entwickelte System erlaubt aber dennoch ein angenehmes Arbeiten.

Das gilt auch für die Android-Apps, die sich dank vollständigem Play Store seit einigen Jahren unter Chrome OS nutzen lassen. Seine Stärken entfaltet der günstige Allrounder aber vor allem mit verbundener Tastatur samt Trackpad-Steuerung. Abgedockt lässt es sich auf dem Tablet-Part immer noch ordentlich, allerdings nicht mehr ganz so intuitiv arbeiten.

Die Kombination aus Chrome-OS-Desktop- und klassischen Android-Apps, die wahlweise im Fenster oder im Vollbild ausgeführt werden, erfordert Eingewöhnungszeit. Auch die Integration von Android-Benachrichtigungen in den Chrome-OS-Bereich ist nicht so gut gelungen wie bei »echten« Android-Tablets. Dennoch: Als Hybride zwischen Laptop und Android-Tablet ist das Lenovo Chromebook Duet eine Überlegung wert, wenn man sich mit der Google-zentrierten Arbeitsweise arrangieren kann. Erwähnenswert: Google verpflichtet Chromebook-Hersteller zu mindestens fünf Jahren Support. Das 2020 erschienene Chromebook Duet wird also noch bis mindestens 2025 aktuelle Softwareupdates erhalten.

Lenovo Yoga Smart Tab

Das Lenovo Yoga Smart Tab ist schon etwas älter aber immer noch interessant für alle, die primär auf der Suche nach einem Multimedia-Tablet sind. Neben dem insgesamt guten Display überzeugt das Yoga Smart Tab nämlich mit dem im Tablet-Vergleich beeindruckendsten Sound. Außerdem bietet es durch seine namensgebende Yoga-Bauform gleich mehrere clevere Aufstell- und sogar Aufhängmöglichkeiten.

Auf der Kehrseite steht hingegen eine eher durchwachsene Leistung, die dem Tablet höhere Empfehlungssphären verweh. Im Gegensatz zur klassischen flachen Bauweise hat Lenovo dem Yoga Smart Tab eine deutlich dickere Unterseite aus Aluminium verpasst. Diese beherbergt nicht nur zwei Lautsprecher, sondern auf der Rückseite auch einen ausklappbaren Standfuß. Der Clou daran: Der Fuß bietet nicht nur stabilen Stand auf einer Fläche, er lässt sich auch komplett nach hinten klappen. Über eine Nut im Fuß lässt sich das Tablet damit beispielsweise an einem Haken aufhängen – perfekt für den Nebenbei-Filmgenuss in der Garage oder in der Küche

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günstige Tablet Test: Lenovo Yoga Smart
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Die Leistung des Yoga Smart Tab ist allerdings inzwischen nicht mehr ganz zeitgemäß. Das liegt vor allem am Snapdragon 439, der schon bei seinem Debüt im Jahr 2018 keine Bäume ausgerissen hat. Dennoch: Wer das Yoga zu einem guten Preis erstehen kann, findet zumindest ein ordentliches Multimedia-Tablet.

Lenovo Tab M10 FHD 10 Plus

Auch in seiner zweiten Generation ist das Lenovo Tab M10 FHD Plus eine interessante Alternative für Lösung der Sprachassistentin Alexa. Das liegt am mitgelieferten Lautsprecher-Dock. Wird das Tablet in dieses eingesteckt, lädt es nicht nur auf, sondern verbindet sich auch via Bluetooth mit den Boxen des Geräts. Anschließend spielt es Musik und Videos mit einem für die Größe des Docks akzeptablen, wenn auch etwas basslastigen Klang ab. Nach der Verbindung mit einem Amazon-Konto funktioniert das auch per Alexa-Aktivierungswort, wenn auch im Test nicht ganz so zuverlässig wie bei Amazons hauseigenen Fire-HD-Tablets. Das liegt vor allem daran, dass der Wechsel in den Show-Modus – also der visualisierten Alexa-Anzeige – nicht immer reibungslos funktioniert und teils ein mehrfaches ein- und ausstecken erforderte.

Das eigentliche Tablet ist eher unspektakulär. Der verbaute Prozessor sorgt für weniger Arbeitstempo als beim vergleichbar teuren Tab P11. Auch ist die Akkulaufzeit des Smart Tab M10 Plus mit rund fünf bis sechs Stunden eher mau. Bei Ausdauer und Leistung liefert die Konkurrenz schlicht mehr. Sehr schade ist zudem, dass Lenovo trotz guten FullHD-Displays keine HD-Wiedergabe bei Diensten wie Netflix und Amazon Prime Video erlaubt, weil dem M10 FHD Plus die entsprechende Zertifizierung fehlt. Durch die diversen Schnitzer bleibt die prinzipiell gute Idee der Kombination aus Smart-Dock und Tablet hinter den Erwartungen zurück. Für Alexa-Fans, die lieber ein pures Android als die Amazon-Variante haben wollen, ist das Tablet aber gegebenenfalls trotzdem einen Blick wert.

Amazon Fire HD 8 (2020)

Amazon hat die 8-Zoll-Version des Fire HD für 2020 gleich doppelt neu aufgelegt. Das Fire HD 8 und das Fire HD 8 Plus unterscheiden sich technisch in zwei Punkten: Das Plus-Modell kann über das mitgelieferte Dock kabellos geladen werden und es bietet drei statt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.

Davon abgesehen handelt es sich hier um eine handlichere Version von des aktuellen Fire HD 10 – mit all dessen Vor- und Nachteilen. Die tiefe Integration in Amazons umfassendes Medien-Ökosystem mit Prime Video, Kindle, Amazon Music und Co. ist für Amazon-Fans ein Pluspunkt, während andere die App-Auswahl aus dem Google Play Store vermissen werden. Das Display der 8-Zoll-Version ist hell, könnte aber für unseren Geschmack schärfer auflösen. Auch der breite Displayrahmen und das relativ dicke Gehäuse wirken nicht allzu modern, angesichts des günstigen Preises ist das aber verschmerzbar.

Amazon Fire HD 8 Plus (2020)

Vor allem die Plus-Version des Fire HD 8 agiert im Alltag flotter als ihre 7-Zoll-Verwandte, als Surf-Tablet macht es aber vor allem durch den bremsenden Amazon-Silk-Browser nicht allzu viel Spaß. Für die meisten Spiele oder als günstiges Video-Tablet taugt das Fire HD 8 aber durchaus. Alexa-Fans freuen sich über die ausgereifte Integration der Sprachassistentin. Generell sind die kleineren Fire-HD-Tablets vor allem als Zusatzgeräte für große Amazon-Fans empfehlenswert – alle anderen sind bei den Alternativen mit echtem Android besser bedient.

Samsung Galaxy Tab A 10.5 (2018)

Mit dem Samsung Galaxy Tab A 10.5 haben die Koreaner 2018 eine alternative Version ihres Mittelklasse-Tablets veröffentlicht. Vor allem im Vergleich zur 2019er-Ausgabe zeigen sich dabei einige interessante Unterschiede: Das Display ist in der Diagonalen etwas größer, vier statt zwei Lautsprecher überzeugen mit einem besseren Klang. Auch mit an Bord: Drei Gigabyte RAM für besseres Multitasking.

Ist das Galaxy Tab A 10.5 also eigentlich das bessere Tablet? Nein! Der verbaute Chipsatz Qualcomm Snapdragon 450 bringt im Vergleich zu seinem Exynos-Cousin deutlich weniger Leistung, was in häufigen Rucklern resultiert. Hinzu kommt eine veraltete Android-Version auf Basis von Android 8.1 und der alten »Samsung Experience«, die im Vergleich zur One UI etwas veraltet wirkt. Wenn der Preis stimmt, ist das Samsung Galaxy Tab A 10.5 noch in Ordnung, unserer Meinung nach sollten Samsung-Fans aber eher zu einem aktuelleren Tablet greifen.

Amazon Fire HD 10 (2021)

Das Amazon Fire HD 10 ohne zusätzliches »Plus” im Namen kostet rund 30 Euro weniger und kommt erwartungsgemäß mit einigen Abstrichen. Am deutlichsten fällt der von vier auf drei Gigabyte reduzierte Arbeitsspeicher ins Gewicht. Apps laden beim Multitasking etwas früher neu als in der Plus-Version. Auch haptisch wirkt die günstigere Ausgabe nicht ganz so edel, was an der eher glatten statt gummierten Rückseite liegt.

Letztlich hat Amazon die Option zum drahtlosen Aufladen gestrichen, ein Show-Modus für die Alexa-Visualisierung lässt sich aber auch auf dem Non-Plus aktivieren. Die sonstigen Vorzüge wie die lange Akkulaufzeit, das gute Display und die – zumindest für Amazon-Fans – gute Integration von Kindle und Konsorten teilen sich die beiden Tablet-Varianten. Das Fire HD 10 wird häufiger durch Amazon rabattiert und ist dann ein echtes Schnäppchen. Zum Normalpreis rechtfertigt die Plus-Version unserer Meinung nach den Aufpreis gegenüber der einfachen Variante, was vor allem am größeren Arbeitsspeicher liegt.

Huawei MatePad Wi-Fi 6

Das Huawei MatePad Wi-Fi 6 hat eigentlich alles, was ein gutes Tablet braucht: Es ist sehr gut verarbeitet, hält über zwölf Stunden durch, arbeitet dabei flott und bietet ein helles, scharfes Display, das von ordentlichen Lautsprechern flankiert wird. Wäre da nicht die Sache mit den Apps: Seit dem Handelsembargo der USA gegen Huawei müssen die Chinesen auf die Integration von Google-Diensten verzichten – und das fällt hier deutlich mehr ins Gewicht, als etwa beim Amazon Fire HD 10 Plus.

Ob YouTube oder Netflix, Twitter oder Banking-Apps, die Liste an relevanten Programmen, die in der Huawei AppGallery fehlen, ist lang. Zwar gibt sich Huawei Mühe, Alternativen anzubieten oder über das so genannte Sideloading im Web nach manuellen Installationsmethoden zu forschen, rund ist die Benutzererfahrung allerdings nicht. Selbst wenn etwa Netflix aus einer alternativen Quelle auf das MatePad installiert wird, fehlt mangels Zertifizierung die Möglichkeit, HD-Inhalte abzuspielen.

Die AppGallery ist zudem weniger gut kuratiert als Alternative App Stores, immer wieder werden beispielsweise trotz deutscher Benutzeroberfläche Apps auf Chinesisch vorgeschlagen. Da sich der Play Store auf dem MatePad auch nicht so einfach nachrüsten lässt, wie bei Amazon, ist die App-Auswahl tatsächlich ein K.O.-Kriterium für das ansonsten sehr gelungene Huawei-Tablet. Wer hingegen absolut keine Lust auf den Play Store hat und seine Apps am liebsten aus anderen Quellen bezieht, kann das Huawei MatePad Wi-Fi 6 dennoch in Betracht ziehen.

Teclast M40

128 Gigabyte interner Speicher, sechs Gigabyte RAM, Dual-SIM-Funkmodul – was der chinesische Hersteller Teclast mit dem M40 für unter 200 Euro verkauft, klingt auf dem Papier absolut beeindruckend. In der Praxis ist das China-Tablet definitiv kein Flop, aber auch leider nicht so gut, wie die Spezifikationen vermuten lassen. So ist der Touchscreen mit HD-Auflösung zwar angemessen scharf, leuchtet aber vor allem für den Draußeneinsatz bei weitem nicht hell genug. Ein fehlender Lichtsensor macht zudem die manuelle Helligkeitssteuerung nötig. Mit rund fünf bis Stunden fällt die Akkulaufzeit zudem kurz aus.

Der interne Speicher ist zwar groß, dafür aber auch vergleichsweise langsam, sodass Apps teils träge starten. Der verbaute NoName-SoC arbeitet dafür für Preisklasse angemessen flott, für aufwändige Spiele reicht die Leistung aber erwartungsgemäß nicht. Das nahezu unveränderte Android 10 kommt erfreulicherweise ohne viele vorinstallierte Apps aus, hängt aber bei den wichtigen Sicherheitspatches zum Testzeitraum fast ein Dreiviertel Jahr hinterher. Auch trafen wir im Test des M40 auf diverse Fehler, etwa gelegentliche Abstürze der Bedienoberfläche mit anschließendem Neustart oder Abbrüche in der prinzipiell flotten WLAN-Verbindung. Die Mobilfunkoption konnte uns im Test im Telekom- und Telefonica-Netz hingegen überzeugen – allein schon, weil sie in der Preisklasse ein Unikum ist. Insgesamt liefert Teclast zwar viel Tablet fürs Geld, leistet sich aber einige Schnitzer, die eine Empfehlung schwer machen.

Lenovo Tab M7

Auch Lenovo bietet mit dem Tab M7 ein preisgünstiges kompaktes Tablet mit einer Bilddiagonalen von 7 Zoll an. Leider teilt sich das Gerät eine ganze Reihe von Nachteilen mit seinem entfernten Verwandten aus dem Hause Amazon. Wie das Fire 7 leidet auch das Lenovo Tab M7 unter einem viel zu pixeligen Bildschirm, um als handliches Lesetablet zu überzeugen. Helligkeit und Farbdarstellung gefallen dafür besser als bei Amazon.

Auch leistungstechnisch fällt das Tab M7 deutlich hinter den größeren Vertretern in unserem Tablet-Test zurück. Nicht nur ist der verbaute Mediatek MT8321-Chipsatz nicht der schnellste, auch ist der Arbeitsspeicher mit einem Gigabyte äußerst knapp bemessen. Ruckler und längere Ladezeiten sind damit trotz reduziertem Android-Go-Betriebssystem an der Tagesordnung. Nichts zu meckern gibt es hingegen an der Verarbeitung des Tab M7, die Lenovo-typisch auf hohem Niveau liegt – das gilt erst recht in dieser Preisregion.

Lenovo Smart Tab M10

Beim Lenovo Smart Tab M10 handelt es sich um eine leicht abgespeckte Variante des Tab P10, was eine Empfehlung natürlich noch schwerer macht. Unser Testgerät bietet lediglich 16 Gigabyte internen Speicher und zwei Gigabyte RAM, was sich im Alltag leider auch bemerkbar macht. Der Hingucker beim Smart Tab M10 ist das mitgelieferte Auflade-Dock mit integriertem Lautsprecher. Wird das Tablet in dieses eingesetzt, wandelt es sich von einem Android-Tablet in einen Amazon Alexa Smart Speaker.

Die Hoffnung, eine Allrounder-Alternative zu Geräten wie dem Amazon Echo Show zu haben, zerschlägt sich aber in der Praxis. So erfolgt die Verbindung zwischen Tablet und Dock via Bluetooth, was bei der Wiedergabe von Alexa-Befehlen oft zu Fehlern führt. Auch ist die Funktionalität nicht vergleichbar mit dedizierten Alexa-Lautsprechern, beispielsweise fehlt die Möglichkeit, ein anderes Aktivierungswort als »Alexa« festzulegen. Das ist schade, da die Sound-Qualität des Docks durchaus gut ist. Insgesamt ist das Konzept zu unausgereift, um es zu empfehlen.

Amazon Fire 7

Auch zu seinem niedrigen Einstiegspreis wirkt das Amazon Fire 7 schlicht und ergreifend nicht mehr zeitgemäß. Das Display löst mit 1.024 x 600 Bildpunkten auch auf kompakten sieben Zoll zu niedrig auf, um als E-Book-Reader-Ersatz durchzugehen, die träge Leistung ist selbst innerhalb der Amazon-Dienste störend und auch der verbaute Micro-USB-Anschluss wirkt mittlerweile antiquiert.

Softwareseitig teilt sich das Mini-Tablet die meisten Eigenschaften mit dem größeren und besser ausgestatteten Fire HD 10. Trotz des niedrigen Preises verlangt das Fire 7 für unseren Geschmack zu viel Kompromisse von potenziellen Käufern ab. Bei einem Gerät, das Ende 2019 auf den Markt kam, erwarten wir auch in dieser Preisklasse mehr.

So haben wir getestet

Genau wie bei den hochpreisigen Tablets haben wir auch die günstigen Vertreter vor allem in Alltagsszenarien getestet. Ob als Surf- und Lese-Tablet, bei der Wiedergabe von Streamingdiensten wie Netflix oder Spotify oder auch im Produktiveinsatz mit Office- und Bildbearbeitungs-Apps, die Tablets mussten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Klassische Benchmarks stehen weniger im Fokus, sind die Zahlen doch gerade im niedrigen Preisbereich nur begrenzt aussagefähig. Stattdessen prüfen wir in der Praxis, ob die Navigation flüssig funktioniert und Apps schnell starten. Auch installieren wir das eine oder andere grafisch aufwändige Spiele auf den Tablets, etwa das 3D-Rollenspiel Genshin Impact, um die 3D-Performance einzuschätzen.

Die wichtigsten Fragen

Was sind die größten Nachteile von günstigeren Tablets?

Gegenüber ihren teureren Verwandten machen günstige Tablets vor allem bei der Leistung Abstriche. Oft sind die Prozessoren, die Grafikeinheit oder auch der interne Speicher deutlich langsamer als bei hochpreisigen Modellen. Wer per Multitasking viel zwischen Apps hin- und herwechselt oder grafisch anspruchsvolle Spiele zocken möchte, wird bei den günstigen Vertretern nicht ganz glücklich. Einfache Aufgaben, wie das Surfen im Web, Kommunikation per Mail und Messenger oder das Betrachten und einfache Bearbeiten von Fotos, bringen hingegen keinen der Testkandidaten ins Schwitzen.

Kann ein Billig-Tablet einen Laptop ersetzen?

Das hängt, wie so oft, davon ab, was genau auf dem Laptop gemacht wird. Als Surf- und E-Mail-Computer taugen einfache Tablets schon lange. Damit das komfortabel funktioniert, sollte idealerweise eine Tastatur und optional auch eine Maus via Bluetooth mit dem Gerät gekoppelt werden. Alle Tablets im Test unterstützen dies, für viele gibt es separate Keyboard-Hüllen als Zubehör. Ab Werk taugt aus unserem Testfeld am ehesten das Lenovo Chromebook Duet als Laptop-Ersatz, kommt es doch gleich mit einer brauchbaren Tastatur und integriertem Trackpad. Ob die benötigten Programme unter Android zur Verfügung stehen, steht indes auf einem anderen Blatt.

Wie steht es um die Update-Versorgung der günstigen Tablets?

Ohne um den heißen Brei herumzureden: Schlecht. Schon teure Geräte werden von den Android-Herstellern gerne nach einigen Jahren vergessen, sodass wichtige Sicherheitsupdates schlichtweg nicht mehr den Weg auf die Tablets finden. Bei den günstigen Modellen ist die Lage oft noch prekärer. Samsung verspricht beim Tab S6 Lite immerhin vier Jahre Updates und Lenovo muss sein Chromebook Duet bis 2025 aktuell halten. Bei den anderen Testkandidaten kann man nur hoffen, dass die Hersteller ihren Update-Pflichten nachkommen.

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