günstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A7 5
test
Letztes Update: 25.11.2020

Das beste günstige Tablet

Wir haben 18 günstige Tablets für rund 200 Euro getestet. Das beste ist für das Samsung Galaxy Tab A7. Es überzeugt mit guter Leistung, durchdachter Software, einer sehr guten Verarbeitung und einer ausgezeichneten Akkulaufzeit. Das Huawei Tab M5 Lite liefert allerdings eine fast gleichwertige Alternative mit anderen Schwerpunkten.

Boris Hofferbert
beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.
Letztes Update: 25. November 2020

Wir haben das Samsung Galaxy Tab A7 getestet. Es ist seinem Vorgänger in praktisch allen Disziplinen überlegen und damit unser neuer Testsieger bei den günstigen Tablets.

5. Oktober 2020

Das neue Samsung Galaxy Tab A7 ist seit kurzem erhältlich. Wir werden es demnächst testen.

2. Juli 2020

Wir haben die beiden 8-Zoll-Tablets Amazon Fire HD 8 und Amazon Fire HD 8 Plus getestet. Für Amazon-Fans sind die kleineren Fire-HDs interessant, an unserem Empfehlungen ändert sich nichts.

30. April 2020

Wir hatten sechs neue Tablets im Test. Das Amazon Fire HD 10 (2019) ersetzt seinen direkten Vorgänger als Empfehlung. Mit dem Lenovo Yoga Smart Tab gibt es einen interessanten Neuzugang für Fans von Video- und Musik-Streaming. Freunde kompakter Geräte müssen leider nach wie vor mit großen Abstrichen leben.

18. April 2019

Wir haben das neue Samsung Galaxy Tab A 10.1, das Huawei MediaPad M5 Lite und zwei neue Tablets von Lenovo getestet.  Der neue Testsieger ist das 2019 erschienene Samsung Galaxy Tab A 10.1, eine tolle Alternative stellt das Huawei MediaPad M5 Lite dar.

18. Februar 2019

Samsung hat zwei neue Tablets vorgestellt. Neben dem neuen Mittelklasse-Gerät Galaxy Tab S5e erhält auch unser Testsieger eine Neuauflage: Das Galaxy Tab A 10.1 (2019) hat einen 10,1 Zoll großen TFT-Bildschirm mit einer Auflösung von 1920×1200 Pixeln, Bluetooth 5.0, USB-C, einen erweiterbaren Speicher von 32 Gigabyte und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die WiFi-Version soll zum Start 210 Euro kosten, für die Variante mit LTE-Unterstützung werden 270 Euro fällig. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben, die tatsächlichen Handelspreise dürften somit etwas niedriger liegen.

 

Das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2019) wird, ebenso wie das Samsung Galaxy Tab S5e, ab 5. April 2019 in Deutschland erhältlich sein. Wir werden beide Tablets so schnell wie möglich testen.

27. September 2018

Wir hatten das Samsung Galaxy Tab A 10.5 im Test. Obwohl es ein veritables Upgrade zum Tab A 10.1 darstellt, verhindert der hohe Preis derzeit noch eine Empfehlung als das beste günstige Tablet.

10. April 2018

Vom erhofften Nachfolger des Samsung Galaxy Tab A ist noch nichts zu sehen. Doch mit dem Huawei MediaPad M3 Lite 10 ist eine hochinteressante Alternative auf dem Markt. Wir haben es im Test gegen das Galaxy Tab A antreten lassen.

11. Oktober 2017

Samsung hat zwar bereits den Nachfolger für das Galaxy Tab A angekündigt, doch ob und wann das Galaxy Tab A (2017) in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch völlig offen. Mit dem  Lenovo Tab4 10 Plus und dem Amazon Fire HD 10 2017 gibt es aber zwei neue interessante Alternativen.

Weitere Updates

In Zeiten, in denen große Smartphones mit Bildschirmdiagonalen jenseits der 5-Zoll-Grenze immer mehr zur Normalität werden, kann man sich fragen, wozu man überhaupt noch ein Tablet braucht – denn Videos, Fotos und Texte kommen auf Smartphones mittlerweile ebenfalls gut zur Geltung.

Aber beim Surfen und Spielen bieten moderne Tablets mit 10-Zoll-Displays Vorteile, stellen sie Webseiten doch so dar, wie man es vom Computer her kennt. Tablets haben damit als Zweitgerät zum Smartphone nach wie vor eine Daseinsberechtigung. Hinzu kommt, dass es sich mit Apps wie Microsoft Office in Kombination mit einer kabellosen Tastatur schon auf vergleichsweise schwachen Geräten erstaunlich produktiv arbeiten lässt.

Doch für ein Zweitgerät will kaum jemand viel Geld ausgeben, daher sind günstige Tablets besonders interessant. Allerdings bekommt man das günstigste iPad schon ab 350 Euro, und das ist unser aktueller Preistipp bei den Premium-Tablets. Ein »günstiges Tablet« sollte daher für uns höchstens um die 200 Euro kosten.

Selbst in dieser Preisklasse gibt es einige interessante Angebote, bei denen man nur noch wenige Kompromisse eingehen muss.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Samsung Galaxy Tab A7

Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A7
Ein tolles Tablet zum fairen Preis: Display, Verarbeitung und Akkulaufzeit machen das Tab A7 zur Empfehlung.

Das Samsung Galaxy Tab A7 überzeugt mit einer Kombination aus sehr guter Verarbeitung, ordentlicher Leistung und scharfem Display. Die gute Alltagsleistung wird zudem von einer hervorragenden Akkulaufzeit ergänzt. Im Vergleich zum bereits sehr ordentlichen Vorgänger hat Samsung neben einem größeren Bildschirm auch für mehr Leistung gesorgt. Vor allem als Surf- und Multimedieatablet zum vergleichsweise kleinen Preis kann das Samsung Galaxy Tab A7 unserer Meinung nach voll und ganz überzeugen, lediglich Gamer müssen Abstriche hinnehmen.

Auch gut

Huawei MediaPad M5 Lite

Test  günstige Tablet: Huawei MediaPad M5 Lite
Huawei liefert ein gutes Tablet ohne große Schwächen – ein knapper zweiter Platz.

Eine fast ebenso gute Alternative zu unserem Testsieger ist das Huawei MediaPad M5 Lite. Es ist vergleichbar gut verarbeitet, liegt von der Leistung her fast gleichauf und punktet mit einer noch besseren Akkulaufzeit. Mit einem Fingerabdrucksensor und besseren Lautsprechern kann sich Huawei sogar von Samsung absetzen. Nuancen wie die nicht ganz so rund wirkende Benutzerführung und die im Vergleich zum Testsieger ältere Android-Version kosten ihm den Testsieg – die Entscheidung ist allerdings denkbar knapp.

Für Amazon-Fans

Amazon Fire HD 10

Test  günstige Tablet: Amazon Fire HD 10
Das Fire HD 10 überzeugt mit Alexa und anderen Amazon-Services .

Das Amazon Fire HD 10 (2019) ist nach wie vor ein hochinteressante Alternative im Segment der günstigen Tablets – vor allem, da es im Rahmen von Amazon-Angeboten häufig reduziert ist. Allerdings muss man sich hier mit den Service-Angeboten von Amazon arrangieren und (zumindest ab Werk) auf Google-Dienste wie den Google Play Store verzichten. Dem deutlich kleineren Angebot an Apps steht die perfekte Integration von Amazon Alexa sowie die Diensten wie Prime Video, Audible und mehr gegenüber. Hinzu kommt eine sehr gute Hardware, die im Vergleich zum Vorgänger sinnvoll aufgewertet wurde.

Medien-Allrounder

Lenovo Yoga Smart Tab

Test  günstige Tablet: Lenovo Yoga Smart Tab
Starker Sound und ein ungewöhnliches Design machen das Smart Tab Yoga zur Alternative.

Mit dem Lenovo Yoga Smart Tab gesellt sich eine neue Empfehlung für alle hinzu, die vor allem Filme und Musik auf ihrem Tablet wiedergeben möchten. Der integrierte Standfuß sowie die ungewöhnliche Bauform heben das Lenovo-Tablet optisch und funktional hervor. Hinzu kommen in der Preisklasse unübertroffene Lautsprecher, die Videofans überzeugen dürften. Die nicht optimale Performance verhindert allerdings eine noch deutlichere Empfehlung.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutFür Amazon-FansMedien-Allrounder
Samsung Galaxy Tab A7 Huawei MediaPad M5 Lite Amazon Fire HD 10 Lenovo Yoga Smart Tab Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2019) Lenovo Tab M10 FHD 10 Plus Amazon Fire HD 8 (2020) Amazon Fire HD 8 Plus (2020) Samsung Galaxy Tab A 10.5 (2018) Lenovo Tab M7 Lenovo Tab P10 Lenovo Smart Tab M10 Amazon Fire 7 Lenovo Tab4 10 Plus
Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A7Test  günstige Tablet: Huawei MediaPad M5 LiteTest  günstige Tablet: Amazon Fire HD 10Test  günstige Tablet: Lenovo Yoga Smart Tabgünstige Tablet Test: Samsung Galaxy Tab A 2019Test  günstige Tablet: Lenovo Tab M10 FHD 10 PlusTest  günstige Tablet: Amazon Fire HD 8 (2020)Test  günstige Tablet: Amazon Fire HD 8 Plus (2020)Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A 10.5Test  günstige Tablet: Lenovo  Tab M7günstige Tablet Test: Lenovo Tab P10Test  günstige Tablet: Lenovo  Smart Tab M10Test  günstige Tablet: Amazon  Fire HD 7Test  günstige Tablet: Lenovo Tab4 10 Plus
Pro
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Ordentliches Display
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Wertiges, leichtes Gehäuse
  • Gutes Display
  • Insgesamt ordentliches Tempo
  • Fingerabdrucksensor
  • Für Amazon-Fans das richtige Tablet
  • Gutes Display
  • Reagiert schnell
  • Gute Akkulaufzeit
  • Innovatives Design
  • Tolle Verarbeitung
  • Starke Lautsprecher
  • Wertiges, leichtes Gehäuse
  • Sehr gutes Display
  • Insgesamt ordentliches Tempo
  • Android 9 mit Samsung One-UI
  • Gute Verarbeitung
  • Ordentliches Display und guter Sound
  • Aufgeräumte Software
  • Gute Amazon-Integration
  • Helles Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Amazon-Integration
  • Helles Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kabellos Aufladen
  • Tolles Display
  • Gute Lautsprecher
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Elegantes, leichtes Gehäuse
  • Aufgeräumtes Android
  • Gute Verarbeitung
  • Fingerabdruck-Sensor
  • Aufgeräumtes Android
  • Alexa-Hub mit gutem Sound
  • Pures Android
  • Günstig
  • Gute Amazon-Integration
  • Edles Design
  • Ordentliche Leistung
Contra
  • Für 3D-Spiele zu langsam
  • Schwaches Netzteil
  • Ältere Android-Version
  • Etwas quäkende Lautsprecher
  • Google Play Store nur über Umwege
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Langsamer Prozessor
  • Display etwas zu dunkel
  • Kein Fingerabdrucksensor
  • Ungünstig platzierte Lautsprecher
  • Nur 2 GB Arbeitsspeicher
  • Störende Performance-Aussetzer
  • Kein Google Play Store
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Nur 2 GB Arbeitsspeicher
  • Langsamer Browser
  • Kein Google Play Store
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Langsamer Browser
  • Nicht viel schneller als das Tab A 10.1
  • Veraltete Software
  • Langsam
  • Wenig Arbeitsspeicher
  • Schwaches Display
  • Micro-USB-Anschluss
  • Schwache Performance
  • Schlechter Sound
  • Veraltetes Android schon zum Start
  • Alexa-Integration nicht optimal
  • Kein Fingerabdrucksensor
  • Langsam
  • Wenig Arbeitsspeicher
  • Schwaches Display
  • Micro-USB-Anschluss
  • Veraltete Software ohne Updates
Bester Preis
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Display10,4 Zoll IPS10,1 Zoll IPS10,1 Zoll IPS10,1 Zoll IPS10,1 Zoll IPS10,3 Zoll IPS8 Zoll IPS8 Zoll IPS10,5 Zoll7 Zoll10,1 Zoll IPS10,1 Zoll IPS7 Zoll10,1 Zoll IPS
Auflösung2.100 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.280 x 800 Pixel1.280 x 800 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.024 x 6001.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.024 x 6001.920 x 1.200 Pixel
BetriebssystemAndroid 10 + OneUIAndroid 8.1 mit EMUIFire OS (Android-basierend)Android 9.0Android 9 + Samsung One UIAndroid 9.0Fire OS (Android-basierend)Fire OS (Android-basierend)Android 8.1Android 9.0Android 8.1Android 8.1Fire OS (Android-basierend)Android 7.1.1
ProzessorQualcomm Snapdragon 662 (4x 2.00 GHz + 4x 1.80 GHz)HiSilicon Kirin 659, 4x 2.36GHz (ARM Cortex-A53) + 4x 1.70GHz (ARM Cortex-A53)2 GHz Octa-Core ProzessorQualcomm Snapdragon 439 (SDM439), 8x 2.00GHzSamsung Exynos 7904, 2x 1,80 GHz (ARM Cortex-A73) + 6 x 1,60 GHz (ARM Cortex-A53)MediaTek Helio P22T Octa-CoreMediatek MT8168, 4 x 2.00GHz (ARM Cortex-A53)Mediatek MT8168, 4 x 2.00GHz (ARM Cortex-A53)Qualcomm Snapdragon 450 (SDM450), 8x 1.80GHz (ARM Cortex-A53)Mediatek MT8321, 4x 1.30 GHzQualcomm Snapdragon 450 (SDM450), 8 x 1,80 GHz (ARM Cortex-A53)Qualcomm Snapdragon 450 (SDM450), 8 x 1,80 GHz (ARM Cortex-A53)Quad-Core 1,3 GHzQualcomm Snapdragon 625 1.8 GHz Octa-Core
Arbeitsspeicher3 Gigabyte3 Gigabyte2 Gigabyte3/4 Gigabyte2 Gigabyte4 Gigabyte2 Gigabyte3 Gigabyte3 Gigabyte1 Gigabyte3/4 Gigabyte2/3 Gigabyte1 Gigabyte3 Gigabyte
interner Speicher32 oder 64 GB, erweiterbar per microSD-Karte32 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte (bis zu 256 GB)32 oder 64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte32 oder 64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte32 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte (bis zu 512 GB)64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte32 oder 64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte32 oder 64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte32 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte (bis zu 400 GB)16 oder 32 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte32/64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte (bis 256 GB)16/32 Gigabyte16 oder 32 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte16 oder 64 Gigabyte, erweiterbar per microSD-Karte
Kamera8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Frontseite)
8 Megapixel (Rückseite)
8 Megapixel (Frontseite)
8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Front)
8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Front)
8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Frontseite)
5 Megapixel (Frontseite)2 Megapixel (Frontseite)
2 Megapixel (Rückseite)
2 Megapixel (Frontseite)
2 Megapixel (Rückseite)
8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Frontseite)
2 Megapixel8 Megapixel (Rückseite)
5 Megapixel (Frontseite)
5 Megapixel (Rückseite)
2 Megapixel (Frontseite)
2 Megapixel5 Megapixel (Rückseite)
Akkulaufzeitbis zu 14 Stundenbis zu 16 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 13 Stundenbis zu 9 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 9 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 7 Stundenbis zu 12 Stunden
Abmessungen24,8 x 15,7 x 0,7 cm24,3 x 16,2 x 0,77 cm26,2 x 15,9 x 0,9 cm24,2 x 16,6 x 0,55 cm24,5 x 14,9 x 0,75 cm24,4 x 15,3 x 0,8 cm20,2 x 13,7 x 0,97 cm20,2 x 13,7 x 0,97 cm26 x 16,1 x 8 cm17 x 10 x 0,9 cm24,2 x 16,7 x 0,7 cm24,2 x 16,8 x 0,8. cm19,2 x 11,5 x 0,96 cm24,7 x 17,3 x 0,7 cm
Gewicht476 Gramm475 Gramm503 Gramm570 Gramm469 Gramm460 Gramm355 Gramm355 Gramm529 Gramm236 Gramm440 Gramm480 Gramm286 Gramm476 Gramm

Günstige Tablets: Android oder Windows?

Im Segment der günstigen Tablets für um die 200 Euro finden sich seit geraumer Zeit neben diversen Android-Tablets auch immer mehr Geräte mit Windows 10, denn Microsoft hat sein aktuelles Betriebssystem für den Einsatz auf Tablets optimiert. Gleichzeitig erlauben Windows-10-Tablets auch die Ausführung klassischer Windows-Programme. Das lohnt sich aber nur, wenn neben dem Touchscreen auch Maus und Tastatur verwendet werden.

Android-Tablets sind benutzer­freundlicher

Beim Google-Betriebssystem Android hingegen ist alles auf die Fingerbedienung ausgelegt. Einen Medienbruch wie bei Windows gibt es nicht. Zudem bietet der Google Play Store eine gigantische Auswahl an Apps, während die Tablet-Anwendungen im Windows Store nach wie vor eher überschaubar sind. Wer ein günstiges Tablet zum Surfen, Spielen und zur Wiedergabe von Videos sucht, liegt bei einem Android-Tablet wie unserem Testsieger von Samsung richtig.

Ein weiterer Pluspunkt von Android gegenüber Windows ist der geringe Wartungsaufwand. Windows-Tablets müssen genauso wie PCs regelmäßig für Updates neu gestartet werden, brauchen einen laufenden Virenschutz und neigen dazu, nach vielen Installationen langsamer zu werden.

Das alles fällt bei Android-Tablets nahezu vollständig weg. Als unkomplizierte »Immer an«-Geräte überzeugen die günstigen Androiden daher nach wie vor mehr als ihre Windows-Pendants.

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Testsieger: Samsung Galaxy Tab A7

Das beste günstige Tablet für die meisten Menschen ist das Samsung Galaxy Tab A7. Es kombiniert eine tolle Verarbeitung mit ordentlicher Systemleistung und einem guten Display. Lediglich bei der Software und der 3D-Leistung müssen im Vergleich zu teureren Modelle Abstriche hingenommen werden. Im Gegenzug liefert das günstige Samsung-Tablet eine grandiose Akkulaufzeit.

Testsieger

Samsung Galaxy Tab A7

Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A7
Ein tolles Tablet zum fairen Preis: Display, Verarbeitung und Akkulaufzeit machen das Tab A7 zur Empfehlung.

Wie schon das Vorgängermodell mutet das Samsung Galaxy Tab A7 alles andere als billig an. Das aus Metall gefertigte Gehäuse wirkt stabil und liegt gut in der Hand. Die Ränder um das Display sind zwar breiter als bei teureren Tablets, bieten dafür aber einen guten Halt.

Tolle Verarbeitung

Das Display ist im Vergleich zum 2019er Modell um 0,3 Zoll auf 10,4 Zoll (26,42 cm) gewachsen und löst mit 2.100 x 1.200 Bildpunkten gestochen scharf auf. Qualitativ kann es bei der Helligkeit und der Farbdarstellung zwar nicht ganz mit High-End-Tablets wie der hauseigenen Konkurrenz, dem Galaxy Tab S7, mithalten, insgesamt sind Farbtreue und Helligkeit aber auf einem sehr ordentlichen Niveau.

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Einen vor allem in der Preisklasse guten Eindruck hinterlassen die vier Stereo-Lautsprecher. Auch auf hohen Lautstärken liefern sie einen klaren, unverzerrten Klang, dem vor allem für Musik allerdings der Bass fehlt. Als Film-Tablet für Netflix und Co. macht das Tab A7 aber einen sehr guten Job.

Nicht schnell, aber ausdauernd

Anstelle eines eigens produzierten Exynos-Chipsatz verbaut Samsung beim Galaxy Tab A7 den Qualcomm Snapdragon 662. Dessen acht Kerne sorgen im normalen App-Alltag für eine gute Performance, also etwa beim Surfen im Internet oder der Nutzung von Office-Apps. Für grafisch aufwändigere Spiele wie Fortnite oder Asphalt 9 ist der Chipsatz allerdings etwas zu schwach auf der Brust.

Flott im Alltag, für 3D-Games aber zu langsam

Sie laufen nur mit heruntergeregelten grafischen Details flüssig auf dem Tablet. Die meisten Mobile-Games laufen dennoch ordentlich auf dem Samsung Galaxy Tab A7. Wenn der Fokus auf Gaming liegt, ist ein teureres Tablet gegebenenfalls die bessere Wahl.

Ein großer Vorteil ist der von zwei auf drei Gigabyte gewachsene Arbeitsspeicher. Im Vergleich zum Vorgänger dauert es im Multitasking-Betrieb deutlich länger, bis Apps neu geladen werden müssen.

Als Softwarebasis für das Samsung Galaxy Tab A7 dient Android 10, das Samsung wie von der Firma gewohnt umfangreich angepasst hat. So lassen sich Apps beispielsweise in einer Fenster-Ansicht öffnen und frei auf dem Bildschirm verschieben. Den Desktop-Modus Samsung DeX gibt es allerdings auf dem günstigen Samsung-Tablet nicht.

Lange Akkulaufzeit

Grandios ist die Akkulaufzeit des Samsung Galaxy Tab A7. In unseren Praxistests musste das Tablet teilweise erst nach fast 14 Stunden wieder ans Ladegerät. Etwas schade ist, dass Samsung kein Schnellladegerät für den USB-C-Port in den Karton gelegt hat, obwohl das Tablet mit bis zu 15 Watt geladen werden kann. Das mitgelieferte Netzteil liefert lediglich 7,8 Watt, wodurch eine volle Aufladung gut fünf Stunden dauert.

Nachteile?

Dass bei einem Tablet dieser Preisklasse diverse Schwächen auftreten, liegt auf der Hand. Neben der insgesamt eher durchschnittlichen Leistung dürfte vor allem der Speicherplatz ein Problem darstellen. In der von uns getesteten 32-Gigabyte-Version sind direkt nach der Einrichtung gerade einmal 20 Gigabyte verfügbar – das dürfte spätesten bei der Installation größerer Spiele zum Problem werden. Zwar lässt sich der Speicher per microSD-Karte um bis zu ein Terabyte erweitern, Apps lassen sich aber nicht auf die SD-Karte packen. Wer größere Apps nutzen will, sollte besser gleich den Aufpreis für die 64-Gigabyte-Version investieren.

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2D-Spiele wie »Die Simpsons« kommen auf dem Tablet gut zur Geltung, für aufwändigere 3D-Grafik reicht die Leistung aber nicht ganz.

Davon abgesehen hätten wir uns das eine oder andere Feature der teureren Samsung-Tablets gewünscht. Weder gibt es eine Unterstützung für den Eingabestift S-Pen noch hat es der praktische Desktop-Modus Samsung DeX in das günstige Tablet geschafft.

Samsung Galaxy Tab A7 im Testspiegel

Das Samsung Galaxy Tab A7 kommt in den meisten Tests recht gut weg. Andrzej Tokarski vom Tabletblog bewertet das günstige Tablet mit 9 von 10 Punkten. Er betont dabei vor allem das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis, was sich auch im Fazit des Tests widerspiegelt.

»Also, das ist das Ende meines Samsung Galaxy Tab A7 Tests. Kann ich es empfehlen? Ja, natürlich kann ich das. Ich halte das Preis/Leistungsverhältnis des Galaxy Tab A7 für sehr gut, genauso wie letztes Jahr beim Vorgänger. Klar, es ist nicht perfekt und viele Premium-Funktionen wie ein Fingerabdruckleser, Samsung DeX und eine offizielle Tastatur fehlen. Aber für nur 223 Euro bekommen wir eine gute Leistung, ein brauchbares Display, aktuelle Software und sogar vier Lautsprecher.«

Im Test des Samsung Galaxy Tab A7 von Computer Bild erhält das Tablet die Note 2,9 (befriedigend). Fairerweise sei gesagt, dass das Magazin günstige und teure Tablets nach den gleichen Maßstäben bewertet. Tester Marco Engelien lobt unter anderem die Verarbeitung und die Akkulaufzeit, kritisiert aber den knappen Speicher und die nicht ganz runde Performance. Als Vergleich wird das Apple iPad herangezogen, dass allerdings deutlich teurer ist. Im Testfazit heißt es dementsprechend:

»Im Test performte das Samsung Galaxy Tab A7 solide, ohne irgendwo besonders zu überraschen. Das muss nicht verkehrt sein. Einsteiger, die für den schmalen Taler ein Tablet zum gemütlichen Surfen und für kleinere Games suchen, machen mit dem Gerät nicht viel verkehrt. Wenn mehr drin sein soll, müssen Sie Ihr Budget allerdings verdoppeln. Dann gibt es mit dem iPad 10.2 (2020) ein Tablet, das ein hohes Arbeitstempo bietet und fit für anspruchsvollere Aufgaben ist.«

Auch der englischsprachige Blog Laptopmag hat sich das Samsung Galaxy Tab A7 zur Brust genommen. Testerin Kimberly Gedeon sieht in dem günstigen Allrounder ein insgesamt sehr ordentliches Tablet, das vor allem mit seinen guten Laufzeiten überzeugt. Das Fazit fällt im Kontext des Preises entsprechend positiv aus:

»Das Samsung Galaxy Tab A7 bietet keine bestialischen Leistungswerte und Killer-Features, aber es ist ein gutes Tablet der Mittelklasse. Das Galaxy Tab A7 wurde als adäquates Tablet ohne Schnickschnack entwickelt, das als günstiges Medienkonsumgerät einen guten Eindruck hinterlässt. Insgesamt hat Samsung mit dem Galaxy Tab A7 den Nagel auf den Kopf getroffen und ein anständiges Tablett geliefert, das zwar nicht über die besten Spezifikationen verfügt, aber dennoch reibungslos funktioniert.«

Als Wertung vergibt Laptopmag 3,5 von 5 Punkten.

Alternativen

Wer nach günstigen Tablets für weniger als 250 Euro sucht, wird von einem riesigen Angebot erschlagen. Doch darunter sind viele Modelle, die im Alltag nicht überzeugen. Unser Tipp: Lassen Sie die Finger von extrem günstigen No-Name-Tablets, damit werden Sie keine Freude haben. Die interessantesten Alternativen zum Samsung Galaxy Tab A7 haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Netflix in HD: Huawei MediaPad M5 Lite

Unsere Top-Alternative kommt aus China. Das Huawei MediaPad M5 Lite liegt sowohl preisliche wie leistungstechnisch fast gleichauf mit unserm Samsung-Favoriten. In einigen Disziplinen übertrumpft es das Tab A (2019) sogar: So bietet Huawei einen Fingerabdrucksensor, die vier Lautsprecher klingen in der Praxis deutlich runder und Multitasking ist dank insgesamt 3 Gigabyte RAM ebenfalls etwas effizienter. Das Gehäuse ist ebenfalls aus Metall, wirkt allerdings nicht ganz so hochwertig und stabil wie das Samsung.

Auch gut

Huawei MediaPad M5 Lite

Test  günstige Tablet: Huawei MediaPad M5 Lite
Huawei liefert ein gutes Tablet ohne große Schwächen – ein knapper zweiter Platz.

Das Display ist ähnlich hell und scharf wie das vom Samsung Galaxy Tab A7. Im direkten Vergleich wirken Farben beim Huawei aber nicht ganz so strahlend, außerdem ist die Blickwinkelstabilität minimal geringer als bei Samsung – das sieht man aber nur im Direktvergleich.

Interessant für Netflix-Nutzer: Anders als das Galaxy Tab A hat das Huawei MediaPad M5 Lite die offizielle Zertifizierung für die HD-Wiedergabe von Netflix. In unseren Tests mit mehreren HD-tauglichen Produktionen konnten wir aber auch mit mehreren Betrachtern keine signifikanten Unterschiede bei der Netflix-Wiedergabequalität feststellen, lediglich der Sound ist beim Huawei deutlich besser.

Die Oberfläche des Betriebssystems lässt sich haarklein auf die Vorlieben anpassen

Softwareseitig bietet Huawei ähnlich wie Samsung eine große Anzahl an Anpassungsmöglichkeiten. Die EMUI getaufte Oberfläche ab Werk erinnert eher an Apples iOS, lässt sie sich aber über die Optionen haarklein auf die persönlichen Vorlieben zurechtbiegen. Das Huawei MediaPad M5 Lite ist zum Testzeitpunkt noch mit Android 8 bestückt, Updates auf neuere Android-Versionen scheinen nicht mehr zu kommen.

Leider belegt das Betriebssystem stolze zehn der 32 Gigabyte Speicher, sodass vergleichsweise wenig Platz für Apps und Medien übrig bleibt – zumindest ohne SD-Karte. Insgesamt wirkt Samsungs neue One UI aufgeräumter als ihr Huawei-Pendant, das ist aber auch ein Stück weit Geschmackssache.

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günstige Tablet Test: Huawei Mediapad M5 Lite
günstige Tablet Test: Huawei Mediapad M5 Lite Kamera
günstige Tablet Test: Huawei Mediapad M5 Lite Rückseite
günstige Tablet Test: Huawei Samsung

Angetrieben wird das Huawei-Tablet vom hausintern entwickelten Kirin-659-Chipsatz. Der liefert in der Praxis eine passable Leistung, schafft es aber nicht ganz, die Tablet-Nutzung ohne Ruckler zu gewährleisten. In Benchmarks wie Geekbench 4 oder Antutu 7 liegt er dementsprechend leicht hinter dem Exynos-Äquivalent im Galaxy Tab A (2019). Trotzdem: Alles in allem liefert auch Huawei eine sehr ordentliche Leistung, die abseits von High-End-Tablets für die meisten Nutzer ausreichen dürfte.
Die Entscheidung zwischen Samsung Galaxy Tab A7 und Huawei MediaPad M5 fiel uns nicht leicht – beide Tablets sind in ihrer Preisregion absolut empfehlenswert. Wer auf kräftigen Sound steht, liegt bei Huawei richtig, Samsung hat hingegen beim Display und der Performance leicht die Nase vorn. Letztlich dürfte natürlich noch die Bedienoberfläche eine Rolle spielen – hier entscheidet letztlich die eigene Präferenz.

Für Amazon-Freaks: Amazon Fire HD 10

Seit einigen Jahren bietet Amazon mit seinen Fire-HD-Tablets eigene Android-Tablets zu vergleichsweise günstigen Preisen an. Anders als bei der Konkurrenz stehen dabei nicht die Dienste von Google, sondern die hauseigenen Services wie Prime Video, Kindle und natürlich Amazon Alexa im Fokus der Benutzerführung.

Für Amazon-Fans

Amazon Fire HD 10

Test  günstige Tablet: Amazon Fire HD 10
Das Fire HD 10 überzeugt mit Alexa und anderen Amazon-Services .

Ende 2019 hat Amazon sein Tablet-Flaggschiff, das Fire HD 10, aktualisiert. Zwar fällt die Produktpflege gegenüber dem 2017 erschienenen Vorgängermodell moderat aus, dennoch bleibt das Fire HD 10 für uns eine Top-Alternative bei den günstigen Tablets – zumindest für alle, die ohnehin auf die Services des Versandriesen setzen.

Mehr Performance dank besserem Prozessor

Im Vergleich zur 2017er-Edition arbeitet das Fire HD 2019 dank eines schnelleres Prozessors ein gutes Stück flotter. Ruckler oder längere Wartezeiten beim Wechsel zwischen Apps blieben im Test eine absolute Ausnahmen.

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günstige Tablet Test: Fire Hd
günstige Tablet Test: Fire Hd
günstige Tablet Test: Fire Hd
günstige Tablet Test: Fire Hd
günstige Tablet Test: Fire Hd
günstige Tablet Test: Fire Hd
günstige Tablet Test: Fire Hd Show Mode

Das mit 1.920 x 1.200 Pixeln auflösende 10.1-Display setzt Filme und Serien gut in Szene und ist auch im Sonnenlicht noch gut zu erkennen. Auch die Lautsprecher des Fire HD 10 können überzeugen, sodass sich das Tablet gut für die Streaming-Wiedergabe über Prime Video, Netflix und Co. anbietet.

Der integrierte Akku ist nicht nur ausdauernd, er kann endlich auch mit einem modernen USB-C-Netzteil aufgeladen werden.

Gewohnt gut gelungen ist auch die Integration von Amazon Alexa. Die Sprachassistentin kann nicht nur Apps und Medien auf dem Tablet selbst starten, sondern auf Wunsch auch Alexa-kompatible Smart-Home-Geräte steuern und mehr.

Über den zuschaltbaren Show Mode wird das Tablet auf Wunsch zur Alternative zum Amazon Echo Show. Hier stellt es die von Alexa abgefragten Informationen grafisch dar, was beispielsweise beim Einsatz in der Küche durchaus praktisch sein.

Android ohne Google Play Store

Wie für alle Amazon-Tablets gilt auch für das Fire HD 10 2019, dass Amazon ein komplett eigenes Android-Ökosystem bietet. Das Fire OS getaufte Betriebssystem basiert zwar auf Android und erfordert auch keine größere Eingewöhnungszeit, grenzt sich aber komplett von der Google-Welt ab. Das gilt auch für den Amazon App Store, der bei weitem nicht so prall gefüllt ist wie sein Google-Pendant.

Wer beispielsweise bereits bei Google Play Apps, Medien oder auch Programmabos gekauft bzw. abgeschlossen hat, kann diese nicht ohne weiteres in die Amazon-Welt übertragen. Es gibt zwar Mittel und Wege, die Google-Dienste auf Amazon-Tablets zu installieren, derlei Bastellösungen sind aber nicht jedermanns Sache.

Für Amazon-Fans und für alle, die hauptsächlich Film- und Musik-Streaming mit ihrem Tablet betreiben möchten, liefert das Amazon Fire HD 10 zu einem fairen Preis trotz der Einschränkungen eine absolut runde Tablet-Erfahrung.

Allroundtalent: Lenovo Yoga Smart Tab

Das Lenovo Yoga Smart Tab ist unsere Alternativempfehlung für alle, die primär auf der Suche nach einem Multimedia-Tablet sind. Neben dem insgesamt guten Display überzeugt das Yoga Smart Tab nämlich mit dem im Tablet-Vergleich beeindruckendsten Sound. Außerdem bietet es durch seine namensgebende Yoga-Bauform gleich mehrere clevere Aufstell- und sogar Aufhängmöglichkeiten. Auf der Kehrseite steht hingegen eine eher durchwachsene Leistung, die dem Tablet höhere Empfehlungssphären verwehrt.

Medien-Allrounder

Lenovo Yoga Smart Tab

Test  günstige Tablet: Lenovo Yoga Smart Tab
Starker Sound und ein ungewöhnliches Design machen das Smart Tab Yoga zur Alternative.

Im Gegensatz zur klassischen flachen Bauweise hat Lenovo dem Yoga Smart Tab eine deutlich dickere Unterseite aus Aluminium verpasst. Diese beherbergt nicht nur zwei Lautsprecher, sondern auf der Rückseite auch einen ausklappbaren Standfuß. Der Clou daran: Der Fuß bietet nicht nur stabilen Stand auf einer Fläche, er lässt sich auch komplett nach hinten klappen. Über eine Nut im Fuß lässt sich das Tablet damit beispielsweise an einem Haken aufhängen – perfekt für den Nebenbei-Filmgenuss in der Garage oder in der Küche.

Standfuß mit Clou

Ein weiterer Vorteil der ungewöhnlichen Bauform offenbart sich bei der einhändigen Benutzung des Tablets. Die zylinderförmige Ausbuchtung sorgt dafür, dass sich das Yoga Smart Tab sehr angenehm halten lässt.

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günstige Tablet Test: Lenovo Yoga Smart
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Für die Filmdarstellung eignet sich das Lenovo-Tablet vor allem in Innenräumen sehr gut. Das Display ist scharf und bietet eine gute Farbdarstellung, ist für den Einsatz im Freien aber einen Tick zu dunkel. Die in den dickeren Teil des Tablets integrierten Boxen liefern für ein Tablet dieser Größenklasse einen beeindruckend vollen Klang. Den vom Dolby-Atmos-Logo angedeuteten Raumklang können wir zwar nicht unbedingt attestieren, für ein vergleichsweise kleines Gerät ist der Klang aber völlig in Ordnung.

Anspruchsvolle Spiele überfordern das Yoga Smart Tab

Abseits der hervorragenden Mediennutzung agiert das Lenovo Yoga Smart Tab auf eher überschaubarem Niveau. Die nur leicht angepasste Android-Umgebung fällt in der Praxis leider häufiger mit kleinen Hängern auf. Das dürfte vor allem am Snapdragon-439-Chipsatz liegen, dessen Leistung schon beim Laden komplexer Webseiten an seine Grenzen kommt. Anspruchsvolle Spiele wie Fortnite oder Call of Duty überfordern das Yoga Smart Tab ebenfalls, einfachere Mobile-Games sind aber – wie bei praktisch allen Vertretern im Testfeld – kein Problem für das Tablet.

Hätte Lenovo auf etwas potentere Hardware gesetzt, hätte das Yoga Smart Tab das Zeug zur Top-Empfehlung. So bleibt es bei einer Alternative für alle, die ein vielseitiges Multimedia-Tablet mit guten Klangeigenschaften suchen. Ein Hinweis: Wir hatten das Tablet in der Version mit 64 Gigabyte internen Speicher und 4 Gigabyte RAM im Test, die zum Testzeitraum mit rund 280 Euro etwas über dem Preisrahmen für günstige Tablets liegt. Lenovo bietet es aber auch mit 32 Gigabyte Speicher und 3 Gigabyte Arbeitsspeicher an. Der kleinere Arbeitsspeicher dürfte sich zwar auf die Multitasking-Performance auswirken, davon abgesehen sollte die deutlich günstigere Variante aber die gleichen Vorzüge haben wie unser Testmodell.

Außerdem getestet

Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2019)

Das Samsung Galaxy Tab A 2019 ist der direkte Vorgänger des Tab A7 und immer noch bei vielen Händlern erhältlich. Im Vergleich zum neueren Modell muss man hier zwar mit weniger Leistung und einem etwas kleineren Display arrangieren, zu einem guten Preis ist das 2019er-Modell aber immer noch empfehlenswert. Es bietet eine ordentliche Ausstattung und ist hervorragend verarbeitet. Das Display ist hell und scharf, die Akkulaufzeit nicht überragend, aber ordentlich, und die Leistung für die meisten Anwendungen ausreichend. In Kombination mit einem aktuellen Android samt angenehm sinnvollen Anpassungen stimmt das Gesamtpaket. Denn was Samsung mit dem Galaxy Tab A in dieser Preisklasse liefert, ist durchaus beeindruckend – trotz einiger Schwächen im Detail. Wie es sich gehört, gibt es mit der optionalen LTE-Variante eine der günstigsten Möglichkeiten, auch unterwegs mit einem Tablet zu surfen.

Lenovo Tab M10 FHD 10 Plus

Das Lenovo Tab M10 FHD Plus macht vom ersten Eindruck her eine Menge richtig: Die Verarbeitung des Aluminiumgehäuses wirkt trotz des günstigen Preises hochwertig auch die verbauten Komponenten machen auf dem Papier eine Menge her. Auch das Display und die aufgeräumte Android-Oberfläche hinterlassen einen ordentlichen Eindruck.

Leider trüben in der Praxis einige unerklärliche Performance-Aussetzer einen Strich durch die Rechnung. Unser Testgerät genehmigte sich unregelmäßig, aber dennoch auffällig oft nervige Aussetzer beim Wechsel zwischen Apps. Auch das Surfen auf komplexeren Websites zwang das Tab M10 FHD Plus häufiger in die Knie. Wer mit diesen Leistungswacklern leben kann, erhält hier dennoch ein wertiges Tablet mit einem ordentlichen Bildschirm.

Amazon Fire HD 8 (2020)

Amazon hat die 8-Zoll-Version des Fire HD für 2020 gleich doppelt neu aufgelegt. Das Fire HD 8 und das Fire HD 8 Plus unterscheiden sich technisch in zwei Punkten: Das Plus-Modell kann über das mitgelieferte Dock kabellos geladen werden und es bietet drei statt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.

Davon abgesehen handelt es sich hier um eine handlichere Version von des aktuellen Fire HD 10 – mit all dessen Vor- und Nachteilen. Die tiefe Integration in Amazons umfassendes Medien-Ökosystem mit Prime Video, Kindle, Amazon Music und Co. ist für Amazon-Fans ein Pluspunkt, während andere die App-Auswahl aus dem Google Play Store vermissen werden. Das Display der 8-Zoll-Version ist hell, könnte aber für unseren Geschmack schärfer auflösen. Auch der breite Displayrahmen und das relativ dicke Gehäuse wirken nicht allzu modern, angesichts des günstigen Preises ist das aber verschmerzbar.

Amazon Fire HD 8 Plus (2020)

Vor allem die Plus-Version des Fire HD 8 agiert im Alltag flotter als ihre 7-Zoll-Verwandte, als Surf-Tablet macht es aber vor allem durch den bremsenden Amazon-Silk-Browser nicht allzu viel Spaß. Für die meisten Spiele oder als günstiges Video-Tablet taugt das Fire HD 8 aber durchaus. Alexa-Fans freuen sich über die ausgereifte Integration der Sprachassistentin. Generell sind die kleineren Fire-HD-Tablets vor allem als Zusatzgeräte für große Amazon-Fans empfehlenswert – alle anderen sind bei den Alternativen mit echtem Android besser bedient.

Lenovo Tab M7

Auch Lenovo bietet mit dem Tab M7 ein preisgünstiges kompaktes Tablet mit einer Bilddiagonalen von 7 Zoll an. Leider teilt sich das Gerät eine ganze Reihe von Nachteilen mit seinem entfernten Verwandten aus dem Hause Amazon. Wie das Fire 7 leidet auch das Lenovo Tab M7 unter einem viel zu pixeligen Bildschirm, um als handliches Lesetablet zu überzeugen. Helligkeit und Farbdarstellung gefallen dafür besser als bei Amazon.

Auch leistungstechnisch fällt das Tab M7 deutlich hinter den größeren Vertretern in unserem Tablet-Test zurück. Nicht nur ist der verbaute Mediatek MT8321-Chipsatz nicht der schnellste, auch ist der Arbeitsspeicher mit einem Gigabyte äußerst knapp bemessen. Ruckler und längere Ladezeiten sind damit trotz reduziertem Android-Go-Betriebssystem an der Tagesordnung. Nichts zu meckern gibt es hingegen an der Verarbeitung des Tab M7, die Lenovo-typisch auf hohem Niveau liegt – das gilt erst recht in dieser Preisregion.

Samsung Galaxy Tab A 10.5 (2018)

Mit dem Samsung Galaxy Tab A 10.5 haben die Koreaner 2018 eine alternative Version ihres Mittelklasse-Tablets veröffentlicht. Vor allem im Vergleich zur 2019er-Ausgabe zeigen sich dabei einige interessante Unterschiede: Das Display ist in der Diagonalen etwas größer, vier statt zwei Lautsprecher überzeugen mit einem besseren Klang. Auch mit an Bord: Drei Gigabyte RAM für besseres Multitasking.

Ist das Galaxy Tab A 10.5 also eigentlich das bessere Tablet? Nein! Der verbaute Chipsatz Qualcomm Snapdragon 450 bringt im Vergleich zu seinem Exynos-Cousin deutlich weniger Leistung, was in häufigen Rucklern resultiert. Hinzu kommt eine veraltete Android-Version auf Basis von Android 8.1 und der alten »Samsung Experience«, die im Vergleich zur One UI etwas veraltet wirkt. Wenn der Preis stimmt, ist das Samsung Galaxy Tab A 10.5 ein durchaus interessantes Gerät, unserer Meinung nach sollten Samsung-Fans aber eher zum aktuellen Tablet greifen.

Lenovo Tab P10

Das Lenovo Tab P10 macht einen guten ersten Eindruck: Das Gehäuse mit Front- und Rückseite aus Glas wirkt wertig, die Android-Oberfläche aufgeräumt, bis zu 4 Gigabyte RAM versprechen gute Performance. Leider bleibt davon in der Praxis nicht viel übrig. Das Display ist zwar mit FullHD-Auflösung scharf, aber weder besonders hell noch blickwinkelstabil. Der Sound ist trotz vier Lautsprechern flacher als bei Samsung und Huawei und im Alltag stören Ruckler und Verzögerungen.

Lenovo Smart Tab M10

Beim Lenovo Smart Tab M10 handelt es sich um eine leicht abgespeckte Variante des Tab P10, was eine Empfehlung natürlich noch schwerer macht. Unser Testgerät bietet lediglich 16 Gigabyte internen Speicher und zwei Gigabyte RAM, was sich im Alltag leider auch bemerkbar macht. Der Hingucker beim Smart Tab M10 ist das mitgelieferte Auflade-Dock mit integriertem Lautsprecher. Wird das Tablet in dieses eingesetzt, wandelt es sich von einem Android-Tablet in einen Amazon Alexa Smart Speaker.

Die Hoffnung, eine Allrounder-Alternative zu Geräten wie dem Amazon Echo Show zu haben, zerschlägt sich aber in der Praxis. So erfolgt die Verbindung zwischen Tablet und Dock via Bluetooth, was bei der Wiedergabe von Alexa-Befehlen oft zu Fehlern führt. Auch ist die Funktionalität nicht vergleichbar mit dedizierten Alexa-Lautsprechern, beispielsweise fehlt die Möglichkeit, ein anderes Aktivierungswort als »Alexa« festzulegen. Das ist schade, da die Sound-Qualität des Docks durchaus gut ist. Insgesamt ist das Konzept zu unausgereift, um es zu empfehlen – möglicherweise verbessert sich die Situation in Zukunft per Firmware-Update.

Amazon Fire 7

Auch zu seinem niedrigen Einstiegspreis wirkt das Amazon Fire 7 schlicht und ergreifend nicht mehr zeitgemäß. Das Display löst mit 1.024 x 600 Bildpunkten auch auf kompakten sieben Zoll zu niedrig auf, um als E-Book-Reader-Ersatz durchzugehen, die träge Leistung ist selbst innerhalb der Amazon-Dienste störend und auch der verbaute Micro-USB-Anschluss wirkt mittlerweile antiquiert.

Softwareseitig teilt sich das Mini-Tablet die meisten Eigenschaften mit dem größeren und besser ausgestatteten Fire HD 10. Trotz des niedrigen Preises verlangt das Fire 7 für unseren Geschmack zu viel Kompromisse von potenziellen Käufern ab. Bei einem Gerät, das Ende 2019 auf den Markt kam, erwarten wir auch in dieser Preisklasse mehr.

Lenovo Tab4 10 Plus

Das Lenovo Tab4 10 Plus war für uns einst eine Alternative in Sachen günstigen Tablets. Obwohl das Lenovo-Tablet immer noch bei vielen Händlern verfügbar ist, hat es diesen Status aber mittlerweile verloren. Trotz immer noch brauchbarer Hardware und guter Verarbeitung liegt dies vor allem an der miserablen Update-Politik. Trotz vorheriger Update-Versprechen hat sich Lenovo dafür entschieden, das Tablet nicht auf Android 8 (!) zu aktualisieren. Wir können niemanden empfehlen, in eine hoffnungslos veraltete Android-Version nebst entsprechend niedrigen Sicherheitsstandards zu investieren.

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