günstige Tablet Test: Xiaomi Redmi Pad Aufmacher Copyright: Xiaomi
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Das beste günstige Tablet

Wir haben 31 günstige Tablets für rund 200 Euro getestet. Das beste für die meisten Menschen ist das Xiaomi Redmi Pad. Es kombiniert eine tolle Verarbeitung, lange Akkulaufzeit, ordentliche Leistungen mit einem Display, das in der Preisklasse einzigartig ist.

Boris Hofferbert
Boris Hofferbert
beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.
Letztes Update: 29. November 2022

Wir haben zwei weitere Tablets getestet. Mit dem Xiaomi Redmi Pad gibt es einen neuen Testsieger. Die tolle Verarbeitung in Kombination mit einem flotten 90-Hertz-Display und langer Laufzeit machen es aus unserer Sicht zum idealen Allrounder. Abstriche gibt es aber für die Version mit weniger Speicherplatz sowie in Hinblick auf Stifteingabe oder Kopfhöreranschluss. Trotzdem verdrängt die Tablet-Premiere von Redmi das Realme Pad vom ersten Platz – es findet sich nun in den Alternativen.

Die neue Version von Amazons Fire-HD-8-Serie bietet zwar etwas mehr Rechenleistung, dafür bleibt die Display-Auflösung aber weiter zu bröselig. Alle Details finden sich im Bereich „Außerdem getestet“, wo nun auch das Lenovo M10 Plus der dritten Generation gelistet ist.

13. Mai 2022

Wir haben vier weitere günstige Tablets getestet. Unser neuer Favorit ist das Realme Pad, da man vor allem in der großen Version mit 128 Gigabyte deutlich mehr fürs Geld als bei der Konkurrenz bekommt. Auch das Lenovo Tab M10 Plus und das Samsung Galaxy Tab A8 sind neue Empfehlungen.

Die Tablets Samsung Galaxy Tab A7, Lenovo Tab P11 und Samsung Galaxy Tab S6 Lite sind nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

1. Juli 2021

Wir haben insgesamt acht neue Tablets getestet. An unserer Empfehlung für das Samsung Galaxy Tab A7 hat sich nichts geändert, da das Tablet immer noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Mit dem Samsung Galaxy Tab S6 Lite, der 2021er-Version des Amazon Fire HD 10 Plus sowie dem Lenovo Tab P11 haben wir aber gleich drei neue Empfehlungen. Auch einige andere Neuzugänge wie das Lenovo Chromebook Duet bieten interessante Lösungen. Unsere bisherigen Empfehlungen Huawei MediaPad M5 Lite, Amazon Fire HD 10 und Lenovo Smart Yoga Tab sind nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

25. November 2020

Wir haben das Samsung Galaxy Tab A7 getestet. Es ist seinem Vorgänger in praktisch allen Disziplinen überlegen und damit unser neuer Testsieger bei den günstigen Tablets.

5. Oktober 2020

Das neue Samsung Galaxy Tab A7 ist seit kurzem erhältlich. Wir werden es demnächst testen.

2. Juli 2020

Wir haben die beiden 8-Zoll-Tablets Amazon Fire HD 8 und Amazon Fire HD 8 Plus getestet. Für Amazon-Fans sind die kleineren Fire-HDs interessant, an unserem Empfehlungen ändert sich nichts.

30. April 2020

Wir hatten sechs neue Tablets im Test. Das Amazon Fire HD 10 (2019) ersetzt seinen direkten Vorgänger als Empfehlung. Mit dem Lenovo Yoga Smart Tab gibt es einen interessanten Neuzugang für Fans von Video- und Musik-Streaming. Freunde kompakter Geräte müssen leider nach wie vor mit großen Abstrichen leben.

18. April 2019

Wir haben das neue Samsung Galaxy Tab A 10.1, das Huawei MediaPad M5 Lite und zwei neue Tablets von Lenovo getestet. Der neue Testsieger ist das 2019 erschienene Samsung Galaxy Tab A 10.1, eine tolle Alternative stellt das Huawei MediaPad M5 Lite dar.

18. Februar 2019

Samsung hat zwei neue Tablets vorgestellt. Neben dem neuen Mittelklasse-Gerät Galaxy Tab S5e erhält auch unser Testsieger eine Neuauflage: Das Galaxy Tab A 10.1 (2019) hat einen 10,1 Zoll großen TFT-Bildschirm mit einer Auflösung von 1920×1200 Pixeln, Bluetooth 5.0, USB-C, einen erweiterbaren Speicher von 32 Gigabyte und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die WiFi-Version soll zum Start 210 Euro kosten, für die Variante mit LTE-Unterstützung werden 270 Euro fällig. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben, die tatsächlichen Handelspreise dürften somit etwas niedriger liegen.

 

Das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2019) wird, ebenso wie das Samsung Galaxy Tab S5e, ab 5. April 2019 in Deutschland erhältlich sein. Wir werden beide Tablets so schnell wie möglich testen.

27. September 2018

Wir hatten das Samsung Galaxy Tab A 10.5 im Test. Obwohl es ein veritables Upgrade zum Tab A 10.1 darstellt, verhindert der hohe Preis derzeit noch eine Empfehlung als das beste günstige Tablet.

10. April 2018

Vom erhofften Nachfolger des Samsung Galaxy Tab A ist noch nichts zu sehen. Doch mit dem Huawei MediaPad M3 Lite 10 ist eine hochinteressante Alternative auf dem Markt. Wir haben es im Test gegen das Galaxy Tab A antreten lassen.

Weitere Updates
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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

In Zeiten, in denen große Smartphones mit Bildschirmdiagonalen jenseits der 5-Zoll-Grenze immer mehr zur Normalität werden, kann man sich fragen, wozu man überhaupt noch ein Tablet braucht – denn Videos, Fotos und Texte kommen auf Smartphones mittlerweile ebenfalls gut zur Geltung.

Aber beim Surfen und Spielen bieten moderne Tablets mit 10-Zoll-Displays Vorteile, stellen sie Webseiten doch so dar, wie man es vom Computer her kennt. Tablets haben damit als Zweitgerät zum Smartphone nach wie vor eine Daseinsberechtigung. Hinzu kommt, dass es sich mit Apps wie Microsoft Office in Kombination mit einer kabellosen Tastatur schon auf vergleichsweise schwachen Geräten erstaunlich produktiv arbeiten lässt.

Doch für ein Zweitgerät will kaum jemand viel Geld ausgeben, daher sind günstige Tablets besonders interessant. Allerdings bekommt man das günstigste iPad schon ab 350 Euro, und das ist unser aktueller Preistipp bei den Premium-Tablets. Ein »günstiges Tablet« sollte daher für uns höchstens um die 250 Euro kosten.

Selbst in dieser Preisklasse gibt es einige interessante Angebote, bei denen man nur noch wenige Kompromisse eingehen muss.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Xiaomi Redmi Pad

Test günstige Tablet: Xiaomi Redmi Pad
Dank Top-Display und guter Leistung ist das Xiaomi Redmi Pad unser Favorit

Dank Top-Display mit 90 Hertz-Bildrate, langer Laufzeit, Top-Verarbeitung und guter Leistung erklimmt das Xiaomi Redmi Pad auf Anhieb die Spitzenposition. Der in der Preisklasse einzigartige flotte Touchscreen alleine würde schon fast ausreichen, um die Tablet-Premiere von Redmi auf Platz 1 zu hieven. Alle Vorteile spielt es aber erst in der großen Variante mit 128 Gigabyte internem Speicher und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher aus. Wer ein günstiges Allround-Tablet für Surfen, Medien und Gaming sucht, macht hier nichts falsch.

Auch gut

Realme Pad

Test günstige Tablet: Realme Pad
Super verarbeitet, viel Speicher und satter Klang: Das Realme Pad macht vieles richtig.

Das Realme Pad war lange unsere Empfehlung und ist immer noch eine sehr gute Alternative. Es bietet eine hervorragende Verarbeitung, lange Akkulaufzeit, tolle Lautsprecher und viel Speicherplatz für vergleichsweise kleines Geld. Es eignet sich vor allem für die Filmwiedergabe oder als Surf-Tablet. Beim Gaming müssen hingegen aufgrund des eher gemütlich agierenden Hauptprozessors ein paar Abstriche hingenommen werden. Außerdem muss auf Android-Updates lange gewartet werden. Dafür gibt es optional ein Modell mit LTE-Funk, was bei Xiaomi fehlt.

Für Samsung-Fans

Samsung Galaxy Tab A8

Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A8
Das Galaxy Tab A8 ist zwar ein weniger großer Wurf als die Vorgänger, aber immer noch gut.

Das Samsung Galaxy Tab A8 ist ein grundsolides Tablet, das vor allem bei Fans der Galaxy-Smartphones und anderer Samsung-Hardware überzeugen dürfte. Es bietet eine ausgereifte Software, eine lange Akkulaufzeit, gute Lautsprecher und ein ordentliches Display. Hinzu kommt, dass Samsung Updates für vier Jahre verspricht. Dass es nicht ganz zur Empfehlung genügt, liegt an den im Vergleich zum direkten Vorgänger kaum vorhandenen Upgrades sowie den diversen Performance-Mängeln, die uns im Alltag mit dem Samsung-Tablet begegnen.

Für Amazon-Fans

Amazon Fire HD 10 Plus (2021)

Test  günstige Tablet: Amazon Fire HD 10 Plus
Das Fire HD 10 Plus ist ein tolles Media-Tablet mit starkem Fokus auf das Angebot von Amazon.

Das Amazon Fire HD 10 Plus (2021) ist vor allem dann eine hochinteressante Alternative, wenn es um die Medienwiedergabe geht. In der aktuellen Version bietet das Tablet mehr Arbeitsspeicher und lässt sich drahtlos aufladen. Allerdings muss man sich hier mit den Service-Angeboten von Amazon arrangieren und (zumindest ab Werk) auf Google-Dienste wie den Google Play Store verzichten. Dem deutlich kleineren Angebot an Apps steht die perfekte Integration von Amazon Alexa sowie die Diensten wie Prime Video, Audible und mehr gegenüber. Hinzu kommt eine sehr gute Hardware, die im Vergleich zum Vorgänger sinnvoll aufgewertet wurde.

Vergleichstabelle

TestsiegerXiaomi Redmi Pad
Auch gutRealme Pad
Für Samsung-FansSamsung Galaxy Tab A8
Für Amazon-FansAmazon Fire HD 10 Plus (2021)
Lenovo Tab M10 Plus (3rd Gen)
Lenovo Chromebook Duet
Samsung Galaxy Tab S6 Lite
Amazon Fire HD 8 Plus (2022)
Huawei MatePad Wi-Fi 6
Amazon Fire HD 10 (2021)
Lenovo Tab P11
Samsung Galaxy Tab A7
Samsung Galaxy Tab A7 Lite
Teclast M40
Amazon Fire 7
Test günstige Tablet: Xiaomi Redmi Pad
  • Sehr gutes Display
  • 90 Hertz Bildrate
  • Ansprechende Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kein Splitscreen im kleineren Modell
  • Keine Stylus-Option
  • Keine Mobilfunkversion
Test günstige Tablet: Realme Pad
  • Schickes Alu-Gehäuse
  • Sehr gute Lautsprecher
  • Lange Akkulaufzeit
  • Großer interner Speicher
  • Keine Bloatware
  • Für aufwendige Spiele zu langsam
  • Ältere Android-Version
Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A8
  • Gute Verarbeitung
  • Helles Display
  • Gute Integration in Samsung-Dienste
  • Vier Jahre Updates
  • Einsteigermodell mit wenig Speicher
  • Wenig Fortschritt zum Tab A7
  • Schwache Alltagsperformance
Test  günstige Tablet: Amazon Fire HD 10 Plus
  • Tolles Display und gute Lautsprecher
  • Ordentliches Alltagstempo
  • Sehr gute Alexa-Integration
  • Drahtloses Aufladen
  • Ab Werk ohne Play Store
  • Amazon-Dienste sehr im Vordergrund
Test günstige Tablet: Lenovo Tab M10+ (3rd Gen)
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr gute Lautsprecher
  • Lange Akkulaufzeit
  • Android 12
  • Für aufwendige Spiele zu langsam
  • Veralteter Sicherheitsstand trotz Update-Garantie
Test  günstige Tablet: Lenovo Chromebook Duet
  • Vielseitig dank ChromeOS
  • Tastatur und Hülle inklusive
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Alltagsleistung
  • Android-Integration nicht ganz perfekt
  • Gelegentliche Ruckler und Hakler
Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab S6 Lite
  • Ordentliche Performance
  • S Pen im Liefer­umfang
  • Gute Lautsprecher
  • DeX-Modus
  • Im DeX-Modus teils etwas träge
Test günstige Tablet: Amazon Fire HD 8 Plus (2022)
  • Gute Amazon-Integration
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kabellos Aufladen
  • Kein Google Play Store
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Niedrige Auflösung
  • Langsamer Browser
Test  günstige Tablet: Huawei MatePad Wi-Fi 6
  • Super Verarbeitung
  • Viele Software-Funktionen
  • Gutes Display und Lautsprecher
  • Flotte Arbeits­leistung
  • Ohne Play Store fehlen viele Apps
  • Netflix und Co. nur in SD-Qualität
Test  günstige Tablet: Amazon Fire HD 10 (2021)
  • Tolles Display und gute Lautsprecher
  • Ordentliches Alltagstempo
  • Sehr gute Alexa-Integration
  • Nur 3 GB Arbeitsspeicher
  • Kein Play Store
Test  günstige Tablet: Lenovo Tab P11
  • Tolle Verarbeitung
  • Sehr gute Lautsprecher
  • Fast pures Android
  • Lange Akkulaufzeit
  • Display dürfte heller sein
  • Desktop-Modus nicht ganz ausgereift
Test  günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A7
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Ordentliches Display
  • Sehr gute Akku­laufzeit
  • Für 3D-Spiele zu langsam
  • Schwaches Netzteil
Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A7 Lite
  • Klein, kompakt und gut verarbeitet
  • Lange Akkulaufzeit
  • Pixeliges Display
  • Teils sehr langsam
Test  günstige Tablet: Teclast M40
  • Beeindruckende Grundausstattung
  • Fast pures Android
  • Dual-LTE-Funk
  • Veralteter Sicherheitsstand
  • Gelegentliche Hakler und Abstürze
  • Display sehr dunkel
Test  günstige Tablet: Amazon  Fire HD 7
  • Günstig
  • Gute Amazon-Integration
  • Langsam
  • Wenig Arbeitsspeicher
  • Schwaches Display
  • Micro-USB-Anschluss
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Günstige Tablets im Test: Android oder Windows?

Im Segment der günstigen Tablets für um die 200 Euro finden sich seit geraumer Zeit neben diversen Android-Tablets auch immer mehr Geräte mit Windows 11, denn Microsoft hat sein aktuelles Betriebssystem für den Einsatz auf Tablets optimiert. Gleichzeitig erlauben Windows-11-Tablets auch die Ausführung klassischer Windows-Programme. Das lohnt sich aber nur, wenn neben dem Touchscreen auch Maus und Tastatur verwendet werden.

Android-Tablets sind benutzer­­freundlicher

Beim Google-Betriebssystem Android hingegen ist alles auf die Fingerbedienung ausgelegt. Einen Medienbruch wie bei Windows gibt es nicht. Zudem bietet der Google Play Store eine gigantische Auswahl an Apps, während die Tablet-Anwendungen im Windows Store nach wie vor eher überschaubar sind. Wer ein günstiges Tablet zum Surfen, Spielen und zur Wiedergabe von Videos sucht, liegt bei einem Android-Tablet richtig.

Ein weiterer Pluspunkt von Android gegenüber Windows ist der geringe Wartungsaufwand. Windows-Tablets müssen genauso wie PCs regelmäßig für Updates neu gestartet werden, brauchen einen laufenden Virenschutz und neigen dazu, nach vielen Installationen langsamer zu werden.

Das alles fällt bei Android-Tablets nahezu vollständig weg. Als unkomplizierte »Immer an«-Geräte überzeugen die günstigen Androiden daher nach wie vor mehr als ihre Windows-Pendants. Die Kehrseite: Viele Hersteller versorgen vor allem günstige Androiden nicht besonders lange mit Updates. Oft ist bereits nach drei bis vier Jahren Schluss – hier ist Windows wiederum im Vorteil.

günstige Tablet Test: Xiaomi Redmi Pad
Das Xiaomi Redmi Pad liegt toll in der Hand und überzeugt mit einem hervorragenden Display.

Testsieger: Xiaomi Redmi Pad

Das beste günstige Tablet für die meisten Menschen ist für uns das Xiaomi Redmi Pad. Das erste Tablets der Xiaomi-Untermarke Redmi hat es auf Anhieb zur Top-Empfehlung bei den günstigen Tablets gebracht – auch, wenn es zum Testzeitpunkt noch am oberen Ende der Preisskala lag. Neben einer guten Alltagsleistung und langer Laufzeit überzeugt das Redmi Pad vor allem mit seinem Display. Es ist nicht nur hell und farbecht, sondern bietet auch eine Bildrate von 90 Hertz. Das sorgt für weiche Animationen und einer runden Benutzererfahrung.

Testsieger
Xiaomi Redmi Pad
Test günstige Tablet: Xiaomi Redmi Pad
Dank Top-Display und guter Leistung ist das Xiaomi Redmi Pad unser Favorit

Da auch Verarbeitung und die Arbeitsgeschwindigkeit überzeugen, ist das Redmi Pad unser neuer Favorit – zumindest in der großen Version mit 128 Gigabyte Speicherplatz.

Gute Verarbeitung, tolles Display

Schon haptisch ist das Xiaomi Redmi Pad ein Indiz dafür, dass in der Budget-Klasse längst hochwertige Geräte produziert werden. Das im Alugehäuse gewandete Tablet ist hochwertig verarbeitet und mit einem Gewicht von rund 450 Gramm angenehm leicht. Auch die Gehäusedicke von rund 7 Millimetern unterstreicht die tolle Haptik des Geräts.

Starkes 90-Hertz-Display

Das Touch-Display des Xiaomi-Tablets bietet eine handelsübliche Diagonale von 10,6 Zoll (26,92 cm) und ist von einem angemessen dünnen Rahmen umgegeben. Eingeschaltet zeigt es seine ganze Stärke: Nicht nur ist es hell genug, um es selbst bei Sonneneinstrahlung zu nutzen, auch die Farbdarstellung ist auf einem Topniveau. Das eigentliche Highlight ist aber die Bildrate von 90 Hertz.

Im Vergleich zu den sonst üblichen 60 Hertz sorgt die höhere Bildrate dafür, dass Animationen – etwa beim Surfen durch lange Webseiten – deutlich flüssiger über den Bildschirm laufen. In der Preisklasse hat das Redmi Pad damit ein echtes Alleinstellungsmerkmal, das den Tablet-Alltag tatsächlich verbessert.

Da das Tablet auch vier gut klingende Lautsprecher bietet und die für Streamingdienste wichtige Widevine-L1-Zertifizierung aufweist, ist das Redmi Pad ein hervorragendes Medien-Tablet.

Flott und ausdauernd

Als Hauptprozessor im Redmi Tab verbaut Xiaomi den MediaTek Helio G99. Er liefert typische Mittelklasseleistung und ist vor allem für die Nutzung von Browsern, Office-Apps etc. mehr als schnell genug. Apps starten schnell, auch Zwei-Fenster-Multitasking ist kein Problem. Beim Gaming müssen Käufer des Redmi Pad hingegen ein paar kleinere Abstriche hinnehmen. 3D-Games wie Genshin Impactg oder PUBG Mobile laufen insgesamt gut, bei besonders anspruchsvoller Grafik müssen aber für flüssige Bildraten einige Details heruntergeschraubt werden. Wer hier mehr will, muss zu teureren Modellen greifen, etwa der hauseigenen Alternative Xiaomi Mi Pad 5.

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günstige Tablet Test: Xiaomi Redmi Pad
Die Frontansicht des Xiaomi Redmi Pad.
günstige Tablet Test: Xiaomi Redmi Pad
Die vier Lautsprecher liefern einen guten Klang.
günstige Tablet Test: Xiaomi Redmi Pad
Das dünne Gehäuse ist hervorragend verarbeitet, das Display auf einem hohen Niveau.
günstige Tablet Test: Xiaomi Redmi Pad
Der Redmi-Schriftzug auf der Rückseite des Alu-Gehäuses.

Wir empfehlen dringend die Investition in das Modell mit 128 Gigabyte internem Speicher. Neben mehr Platz für Apps und Medien bietet dieses nämlich auch 4 anstelle von 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Da Android traditionell RAM-hungrig ist, macht sich das Arbeitsspeicher-Plus im Multitasking-Betrieb durchaus bemerkbar.

Doch nicht nur der Wechsel zwischen Apps ist hier effizienter, auch der Parallelbetrieb wird erst in der großen Version möglich: Aus unerfindlichen Gründen hat Xiaomi die 3-Gigabyte-Version gekürzt, obwohl es durchaus Androiden gibt, die auch mit 3 Gigabyte zwei Apps nebeneinander platzieren können. Hier kann man nur hoffen, dass ein künftiges Android-Update die Funktion freischaltet.

128-Gigabyte-Version im Vorteil

Apropos Android: Auf unserem Testgerät läuft das Google-System in Version 12, ergänzt um die Xiaomi-Oberfläche MIUI. Diese bietet viele zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten, könnte Puristen aber etwas überladen sein. Xiaomi verspricht mindestens zwei große Android-Updates sowie die wichtigen Sicherheitsupdates bis ins Jahr 2025. Das ist nicht überragend, in der Preisklasse aber angemessen.

Top ist hingegen die Akkulaufzeit des Redmi Pads: In unseren Testwochen kamen wir teilweise über zwölf Stunden mit einer Akkuladung aus. Auch im Standby-Betrieb zeigt sich das Medien-Tablet erfreulich genügsam, sodass es nur vergleichsweise selten an die Steckdose muss.

Schwächen?

Natürlich ist das Redmi Pad abseits der klassenüblichen Nachteile nicht perfekt. Als großes Manko dürften viele Menschen die fehlende Unterstützung für einen Stylus empfinden. Wer auf handschriftliche Notizen oder Zeichnungen wert legt, wird in der Preisklasse beim teureren Samsung Galaxy Tab S6 Lite fündig. Auch eine maßgeschneiderte Tastaturhülle gibt es zumindest zum Testzeitpunkt nicht, externe Bluetooth-Tastaturen lassen sich für Office-Arbeiten aber problemlos nutzen. Das fehlende Zwei-Fenster-Multitasking der günstigsten Version soll auch hier nochmal erwähnt werden.

Wer das Tablet unterwegs nutzen will, wird zudem eine Mobilfunkoption vermissen. Während viele andere Hersteller gegen Aufpreis ein LTE- oder gar ein 5G-Modul verbauen, ist man beim Redmi Pad auf die WLAN-Verfügbarkeit angewiesen. Es ist damit eher ein typisches Couch-Tablet.

Last but not least könnte der fehlende Fingerabdrucksensor und er Verzicht auf einen Kopfhöreranschluss für manche Menschen ein KO-Kriterium sein.

Xiaomi Redmi Pad im Testspiegel

Die Tablet-Premiere der Redmi-Reihe kommt auch bei anderen Testern gut an. So erreicht das Xiaomi Redmi Pad im Test von Computer Bild die ordentliche Note 2,4 (gut). Dafür sorgt vor allem die exzellente Verarbeitung, der erweiterbare Speicher sowie das gute Display. Abzüge gibt es hingegen für die eher durchschnittliche Arbeitsgeschwindigkeit.

Dennoch urteilt die CoBi im Fazit überaus wohlwollend:

»Edles Gehäuse, tolle Verarbeitung, gutes Display und lange Akkulaufzeit – das Xiaomi Redmi Pad hat im Test mächtig Punkte gesammelt. Klar, es dürfte gern schneller arbeiten. Trotzdem ist es in dieser Preisklasse aktuell das beste Tablet.«

Auch bei Tabletblog.de kommt das Tablet gut weg. Tester Andrzej Tokarski lobt vor allem das 90-Hertz-Display und die sehr gute Verarbeitung, auch die Leistung des Redmi Pads ist angesichts der Preisklasse angemessen. Die im Teaser angesprochene Schwäche ist für Tokarski ist der fehlende Splitscreen-Modus des 3-GB-Modells – dem stimmen wir vollumfänglich zu. Trotzdem vergibt Tabletblog ordentliche 8 von 10 möglichen Punkten. Im Fazit heißt es entsprechend:

»Test: Das Xiaomi Redmi Pad ist ein sehr gutes Mittelklasse-Tablet. Trotz des günstigen Preises bietet es ein hochwertiges Metallgehäuse, ein schickes 10 Zoll Display, das sogar 90Hz unterstützt, und die Leistung ist für die meisten Spiele ausreichend. Gleichzeitig bekommen wir gute Lautsprecher, aktuelle Software und Updates sind versprochen. Ziemlich bedauerlich finde ich nur, dass man bei der 3GB RAM Version nicht zwei Apps nebeneinander öffnen kann. Das klingt nach künstlicher Verknappung.«

Einen weiteren umfangreichen Test des Xiaomi Redmi Pads findet sich bei den Kollegen von Chinahandys. Wenig überraschend werden auch hier ähnliche Stärken und Schwächen des Xiaomi-Tablets hervorgehoben. Dazu gehören die lange Laufzeit, das sehr gute Display und natürlich die hervorragende Verarbeitung.

Interessanterweise ist der Hauptkritikpunkt neben dem Fehlen der Stylus-Eingabe die zum Testzeitpunkt preisliche Nähe zum besseren Xiaomi Mi Pad 5. Da das Redmi-Pad aber in der Praxis meist deutlich günstiger zu haben ist, dürfte sich das Problem erledigen. Das Fazit lautet demnach:

»Sinn ergibt das Redmi Pad nur als günstige Alternative zum Mi Pad 5 mit einem Preis von um die 200€. Zu diesem Preis bekommt man ein ausgezeichnet verarbeitetes Tablet mit starkem Prozessor und schnellem 90Hz Display. Apps, Multimedia, Streaming und auch 3D-Games lassen sich auf dem Gerät angenehm nutzen. Schade ist für ein »Couch-Tablet” allerdings, dass man auf den Kopfhörer-Anschluss verzichten muss.«

Alternativen

Wer nach günstigen Tablets für weniger als 250 Euro sucht, wird von einem riesigen Angebot erschlagen. Doch darunter sind viele Modelle, die im Alltag nicht überzeugen. Unser Tipp: Lassen Sie die Finger von extrem günstigen No-Name-Tablets, damit werden Sie keine Freude haben. Die interessantesten Alternativen zu unserem aktuellen Testsieger haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Ähnlich hochwertig: Realme Pad

Unser bisheriger Favorit, das Realme Pad, wurde zwar vergleichsweise schnell entthront, ist aber immer noch ein sehr gutes Tablet zu einem fairen Preis. Die Verarbeitung liegt auf einem ähnlich hohen Niveau wie bei Xiaomi. Auch das helle Display kann überzeugen, wenn es doch (wie die anderen Alternativen auch) lediglich eine 60 Hertz Bildrate bietet.

Nichts zu meckern gibt es auch an der Akkulaufzeit, die auf einem ähnlich hohen Niveau liegt wie beim Xiaomi Redmi Pad. Es gibt sogar einen handfesten Vorteil bei Realme: Das Tablet ist optional mit einer LTE-Option erhältlich und damit für den mobilen Einsatz besser geeignet.

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Test: Realme Pad
Die Android-Oberfläche orientiert sich fast komplett am Google-Standard.
Test: Realme Pad
Das Gehäuse des Realme Pad ist wertig gefertigt.
Test: Realme Pad
Die Kamera reicht wie bei fast allen Tablets bestenfalls für Schnappschüsse oder Dokumenten-Scans.
Test: Realme Pad
Die vier Lautsprecher sind ein Highlight des Tablets.
Test: Realme Pad
Auch ein Klinkenanschluss ist noch vorhanden.

Die Android-Oberfläche bei Realme ist zudem näher am Google-Original, während Xiaomis MiUI für Android-Puristen gewöhnungsbedürftiger ist. Im Gegenzug hat sich der Hersteller aber bislang noch nicht mit Ruhm bekleckert, wenn es um Android-Updates geht. Zwar verspricht auch Realme Aktualisierungen bis mindestens 2024, aktuell läuft das Tablet aber immer noch mit dem älteren Android 11.

Auch bei der Leistung müssen Abstriche hingenommen werden So ist der Mediatek Helio G80 im Vergleich zum G99 bei Xioami vor allem in grafisch aufwändigen Games langsamer. Trotz dieser Einschränkungen: Als günstiges Surf- und Medientablet ist das Realme Pad unserer Meinung nach immer noch eine veritable Alternative.

Samsung-Alternative: Samsung Galaxy Tab A8

Das Samsung Galaxy Tab A8 ist in seiner Preisklasse immer noch ein sehr ordentliches Tablet. Im Vergleich zu den kontinuierlich besser gewordenen Vorgängern hat uns das neue Modell aber etwas enttäuscht. So ist das um 0,1 Zoll gewachsene Display weniger scharf als beim Galaxy Tab A7, leuchtet dafür aber ein wenig heller. Dafür wirken Farben und Kontraste etwas mauer, was ein sichtbarer Rückschritt ist. Auch arbeitet der neue Prozessor, ein Unisoc Tiger T618, in der Praxis je nach Anwendungsszenario etwas langsamer als der Snapdragon im Tab A7.

Für Samsung-Fans
Samsung Galaxy Tab A8
Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A8
Das Galaxy Tab A8 ist zwar ein weniger großer Wurf als die Vorgänger, aber immer noch gut.

Tatsächlich gönnt sich Samsungs OneUI, die Android 12 umfangreich verändert, im Benutzeralltag gelegentliche kurze Pausen, etwa beim Wechsel vom Hoch- ins Querformat. Das kam beim Vorgänger seltener vor. Für 3D-Spiele und High-End-Apps reicht die Prozessor-Leistung ohnehin nur mit heruntergeschraubten Details bzw. etwas Geduld, einfachere Spiele und Apps funktionieren aber tadellos.

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Test: Samsung Galaxy Tab A8
Samsung setzt auf die bewährte OneUI, die Android um viele Funktionen und vorinstallierte Apps erweitert.
Test: Samsung Galaxy Tab A8
Die stabile Rückseite des Samsung Galaxy Tab A8.
Test: Samsung Galaxy Tab A8
Das Display ist heller als beim Vorägner, aber nicht ganz so scharf.
Test: Samsung Galaxy Tab A8
Klanglich konnte das Samsung-Tablet nicht ganz so überzeugen wie Realme und Lenovo, schlecht klingt es aber nicht.

Der interne Speicher unseres Testmodells ist mit immer noch 32 Gigabyte zudem knapp bemessen und schreit geradezu nach einer Erweiterung via SD-Karte. Auch die 3 Gigabyte Arbeitsspeicher sind in der Preisklasse nicht mehr ganz zeitgemäß. Samsung bietet das Tab A8 aber auch mit 64 und 128 Gigabyte Speicherplatz sowie 4 Gigabyte RAM an – der Aufpreis für diese Versionen dürfte sich auf jeden Fall lohnen.

Wenig Fortschritt im Vergleich zum Tab A7

Der kaum vorhandene technische Fortschritt gegenüber dem Vorgänger ist schade, liefert Samsung doch ansonsten das gewohnt gute Paket aus durchdachter Software mit vergleichsweise langen Updates (die Koreaner wollen ihr Einsteiger-Tablet vier Jahre pflegen), toller Verarbeitung, guten Lautsprechern und langer Akkulaufzeit. Wer andere Samsung-Geräte besitzt, etwa Fernseher oder Galaxy-Smartphones, profitiert zudem von einer guten Integration in das Ökosystem.

Grundsätzlich ist das Samsung Galaxy Tab A8 ein gutes Tablet, mit dem vor allem Samsung-Fans nicht viel falsch machen. Seinen Ruf als Budget-König kann die Tab-A-Serie aber diesmal angesichts der nicht immer nicht mehr halten, da Realme bei der Speicherausstattung und der Alltagsleistung insgesamt mehr bietet.

Für Amazon-Fans: Amazon Fire HD 10 Plus (2021)

Amazon hat seinen hauseigenen Android-Tablets in der mittlerweile elften Generation ein kleines Facelift und ein RAM-Upgrade gegönnt. Das Amazon Fire HD 10 Plus wiegt mit 465 Gramm immerhin 40 Gramm weniger als der 2019er Vorgänger und bietet zusätzlich ein stabileres Gehäuse. Im Zusammenspiel mit der gummierten Rückseite liegt das Amazon-Tablet überaus gut in der Hand und fühlt sich wertig an.

Für Amazon-Fans
Amazon Fire HD 10 Plus (2021)
Test  günstige Tablet: Amazon Fire HD 10 Plus
Das Fire HD 10 Plus ist ein tolles Media-Tablet mit starkem Fokus auf das Angebot von Amazon.

Das Display löst nach wie vor in FullHD auf und überzeugt mit guten Farben, hoher Helligkeit und ordentlichen Betrachtungswinkeln. Da zudem die Lautsprecher einen sehr satten Klang erzeugen, eignet sich das Fire HD 10 Plus hervorragend als Streaming-Tablet für Amazon Video, Netflix und Co.

Play Store nur über Umwege

Der im Vergleich zum Vorgängermodell von zwei auf vier Gigabyte gewachsene Arbeitsspeicher macht sich im Alltag durch deutlich schnellere Wechsel zwischen geöffneten Apps bemerkbar. Überhaupt wirkt das Arbeitstempo des Fire HD 10 trotz gleichbleibender Prozessorleistung angenehm rund.

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günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus
Die Startseite des Fire HD 10 Plus zeigt den Amazon-Fokus deutlich.
günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus Show Mode 2
Das zeltförmige Ladedock von Anker lädt das Tablet drahtlos auf.
günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus Show Mode
Liegt das Fire HD 10 im Dock, wechselt es automatisch in den Alexa-zentrierten Show-Modus.
günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus Back
Die gummierte Rückseite des Plus-Modells sorgt für eine gute Haptik.
günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus Hoch
Dank des reduzierten Gewichts liegt das Fire HD 10 Plus angenehmer in der Hand als seine Vorgänger.
günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus Quer
Der Silk-Browser stellt Webseiten mittlerweile sauber dar.
günstige Tablet Test: Amazon Fire Hd Plus Tastatur
Per optionalem Tastatur-Cover wird das Fire HD 10 Plus zum Produktivgerät.

Wenig Neues gibt es bei der Software: Das Fire HD 10 Plus läuft mit Amazons eigener Android-Entwicklung Fire OS, die komplett auf den Google Play Store verzichtet. Stattdessen kommen Apps aus dem Amazon App Store, der seinem Google-Pendant bei der Auswahl und Aktualität hinterherhinkt. Immerhin ist es möglich, den Play Store mit wenigen Klicks auf dem Amazon-Tablet zu installieren, dennoch bleibt das eine Bastellösung. Möglicherweise verbessert die angekündigte Integration des Amazon-Android-Stores in das kommende Microsoft-System Windows 11 die Situation, das ist aber derzeit nur Spekulation.

Amazon-Fans werden hingegen sofort glücklich mit dem Fire HD 10 Plus. Ob Kindle-Bücher, Amazon Music, Prime Video oder Audile-Hörbücher, sämtliche Medienangeboten des Online-Kaufhauses sind perfekt in die Bedienoberfläche des Fire HD 10 verwoben. Gleiches gilt natürlich für die Sprachassistentin Alexa, die auf Zuruf Fragen beantwortet oder auch Alexa-fähige Smart-Home-Geräte steuert. Für letztere bietet das Amazon-Tablet auch einen jederzeit zugänglichen Bereich, was es als Steuerzentrale im vernetzten Zuhause prädestiniert – vorausgesetzt, die Geräte sprechen mit Alexa.

Perfekte Alexa-Integration

Die Plus-Variante des Fire HD 10 bietet außerdem die Möglichkeit des kabellosen Aufladens über den QI-Standard. Amazon verkauft gemeinsam mit Anker ein passendes Ladedock. Wird das Tablet auf dieses aufgelegt, wechselt es in den (auch manuell zuschaltbaren) Show-Modus und agiert wie ein Echo-Show-Smartspeaker mit Alexa-Sprachsteuerung. Hier werden Alexa-Anfragen und Skills visualisiert, was für die Nutzer ein Mehrwert sein kann. Funktional ist das Ladedock gelungen, es braucht allerdings durch die Zeltform auch einiges an Platz.

Wer auf Google (zumindest ab Werk) verzichten kann und ein ausdauerndes, leistungsfähiges und vergleichsweise günstiges Medien-Tablet sucht, liegt beim Fire HD 10 Plus richtig – eine gewisse Amazon-Affinität sollte aber gegebenen sein.

Außerdem getestet

Lenovo Tab M10 Plus (3rd Gen)

In seiner dritten Generation des Lenovo Tab M10 Plus ein Budget-Allrounder geworden, der in vielen Punkten mit unserer Empfehlung mithalten kann. So bietet es ein ähnlich gutes Display, viel Speicherplatz, eine fast pure Android-Erfahrung (sogar auf dem Stand von Android 12) und kräftige Lautsprecher, die vor allem bei der Film- und Musikwiedergabe überzeugen. Bei der Leistung liegt Xiaomi aber dank schnellerem Mediatek-Prozessor vorn. Lenovo-typisch liegt die Verarbeitung auf einem Top-Niveau, die sich nicht vor teureren Tablets verstecken muss.

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Test: Lenovo Tab M10rdgen
Test: Lenovo Tab M10rdgen
Test: Lenovo Tab M10rdgen
Test: Lenovo Tab M10rdgen
Test: Lenovo Tab M10rdgen

Insgesamt ist das Lenovo Tab M10 Plus (3rd Gen) also ein absolut brauchbares Tablet, das in seiner Preisklasse viel richtig macht. Dass es nicht ganz zur Top-Empfehlung reicht, liegt in erster Linie an Kleinigkeiten. So hinkt der Android-Sicherheitspatch zum Testzeitpunkt fast ein halbes Jahr hinterher, obwohl Lenovo drei Jahre Updates für das Gerät verspricht. Zu einem guten Kurst ist das Lenovo Tab M10 Plus aber dennoch ein sehr gutes Medien-Tablet und damit eine Alternative für alle, die ein günstiges Tablet suchen.

Samsung Galaxy Tab S6 Lite

Das Samsung Galaxy Tab S6 Lite ist zwar schon etwas älter, aber dennoch in einigen Punkten ein Leistungs-Upgrade zu unseren Favoriten. Das gilt beispielsweise für die Leistung des Exynos-Prozessors, der auch modernere Android-Spiele teils flüssiger auf den Bildschirm bringt, als die günstigeren Modelle. Auch liefert Samsung hier mit dem sehr guten Eingabestift S-Pen ein tolles Werkzeug für digitale Notizen mit. Damit und dem zuschaltbaren DeX-Modus, der die Android-Oberfläche in einen klassischen PC-Desktop verfrachtet, wird das Tab S6 Lite beinahe schon zu einer guten Laptop-Alternative.

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Damit ist das Tab S6 Lite aus technischer Sicht deutlich über dem Galaxy Tab A8 einzuordnen, ohne aber ganz die Leistung der teureren Samsung-Modelle zu erreichen. Wer es zu einem guten Preis findet und mit dem nicht mehr ganz so langem Update-Support leben kann, darf unserer Meinung nach zugreifen.

Lenovo Tab P11

Das Lenovo Tab P11 ist ein absolut solides Tablet für alle, die auf eine möglichst puristische Android-Erfahrung wert legen und zudem planen, das Tablet als einfachen Laptop-Ersatz zu nutzen. Zur sehr guten Verarbeitung gesellen sich ein ordentliches Display und sehr gute Lautsprecher, die das Tab P11 vor allem für die Filmwiedergabe interessant machen. Optional bietet es sogar einen Desktop-Modus, der produktives Arbeiten mit Android möglich macht. So ausgereift wie Samsung DeX funktioniert der allerdings nicht.

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Gegenüber dem neueren Lenovo Tab M10 (3rd Gen) muss das Tab P11 noch mit einer älteren Android-Version arbeiten. Sein Alter ist letztlich auch der Grund dafür, dass das Lenovo Tab P11 aus den Top-Empfehlungen fliegt, obwohl es technisch noch durchaus mithalten kann. Lenovo neigt dazu, ältere Modelle nicht allzu lange mit Software-Updates zu versorgen. Da das Tab P11 bereits Anfang 2021 auf den Markt kam, dürfte es hier mit neuen Android-Versionen eng werden. Wenn das bei der persönlichen Kaufentscheidung nicht so wichtig ist, lässt sich hier ein durchaus ordentliches Tablet mit gutem Display, starken Lautsprechern und langer Akkulaufzeit erzielen.

Samsung Galaxy Tab A7 Lite

Das Samsung Galaxy Tab A7 Lite hätte ein echter Gewinn für alle sein können, die ein eher kleineres Tablet bevorzugen. Tatsächlich ist es leicht, kompakt, sehr gut verarbeitet und überaus ausdauernd. Leider erschöpfen sich die wirklich positiven Eigenschaften des Mini-Tablets damit schon beinahe. So ist der verbaute 8,7-Zoll-Bildschirm zwar auf Wunsch sehr hell, dafür aber unerfreulich niedrig aufgelöst und durch die TFT-Technologie weder sonderlich farbecht und blickwinkelstabil. Problematischer ist jedoch die Performance des Geräts. Selbst auf der Benutzeroberfläche zeigen sich immer wieder Ruckler, Apps starten träge und bildlastige Webseiten scrollen nur ruckelig über den Schirm. Auch gönnte sich zumindest unser Testgerät immer mal wieder kleine Pausen, bis es auf Eingaben reagierte – das muss auch in dieser Preisklasse nicht mehr sein. Als einfaches Lesetablet mit angenehmen Formfaktor oder für weniger anspruchsvolle Spiele aus dem Play Store könnte das Samsung Galaxy Tab A7 Lite aufgrund seines niedrigen Preises dennoch genügen.

Lenovo Chromebook Duet

Das Lenovo Chromebook Duet ist eine hochinteressante Tablet-Alternative, die nur knapp an den Top-Empfehlungen vorbeigeschrammt ist. Im Gegensatz zu den anderen Testkandidaten läuft auf dem Chromebook Duet das Google-System Chrome OS. Dieses ist mittlerweile erstaunlich ausgereift, in seinen Grundkonzepten aber in erster Linie Konkurrenz zu Windows, Linux und macOS. Das Chromebook Duet kommt direkt ab Werk mit einem leicht abnehmbaren Tastatur-Cover sowie einer Schutzhülle mit integriertem Aufsteller.

Nicht nur angesichts des niedrigen Preises können sowohl das Tablet selbst als auch das Zubehör mit sehr guter Verarbeitung überraschen. Im Alltag ist das Chromebook Duet mit seinem MediaTek-Helio P60T-Prozessor kein Rennpferd, das um den Chrome-Browser herum entwickelte System erlaubt aber dennoch ein angenehmes Arbeiten.

Das gilt auch für die Android-Apps, die sich dank vollständigem Play Store seit einigen Jahren unter Chrome OS nutzen lassen. Seine Stärken entfaltet der günstige Allrounder aber vor allem mit verbundener Tastatur samt Trackpad-Steuerung. Abgedockt lässt es sich auf dem Tablet-Part immer noch ordentlich, allerdings nicht mehr ganz so intuitiv arbeiten.

Die Kombination aus Chrome-OS-Desktop- und klassischen Android-Apps, die wahlweise im Fenster oder im Vollbild ausgeführt werden, erfordert Eingewöhnungszeit. Auch die Integration von Android-Benachrichtigungen in den Chrome-OS-Bereich ist nicht so gut gelungen wie bei »echten« Android-Tablets. Dennoch: Als Hybride zwischen Laptop und Android-Tablet ist das Lenovo Chromebook Duet eine Überlegung wert, wenn man sich mit der Google-zentrierten Arbeitsweise arrangieren kann. Erwähnenswert: Google verpflichtet Chromebook-Hersteller zu mindestens fünf Jahren Support. Das 2020 erschienene Chromebook Duet wird also noch bis mindestens 2025 aktuelle Softwareupdates erhalten.

Samsung Galaxy Tab A7

Unser ehemaliger Testsieger Samsung Galaxy Tab A7 ist immer noch erhältlich und in vielen Punkten ähnlich gut wie sein Nachfolger. Mit diesem teilt es sich unter anderem die gute Integration in die Samsung-Welt, das stabile und gut verarbeitete Gehäuse und die lange Laufzeit. Bei der Leistung tun sich die beiden Samsung-Modelle auf vergleichsweise niedrigem Niveau wenig, das Display ist beim 2020er-Modell hingegen sogar ein Stück schärfer.

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Wer Samsung bevorzugt und das Galaxy Tab A7 günstig findet, kann hier also durchaus ein Schnäppchen ohne allzu große Abstriche machen. Dabei sollte man allerdings im Hinterkopf behalten, dass das Support-Ende für das Samsung Galaxy Tab A7 näher liegt als beim neueren Tablet der Koreaner. Unter dem Aspekt der Langlebigkeit ist das Tab A8 daher die bessere Wahl.

Amazon Fire HD 8 Plus (2022)

Amazon hat sein kompaktes Tablet Fire HD 8 Plus für das Jahr 2022 überarbeitet. Der Hersteller verspricht einen neuen Prozessor, der einen Geschwindigkeitszuwachs von 30 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration liefert. Davon abgesehen ist aber vieles gleich geblieben. Das kleinere Fire-HD-Tablet richtet sich also nach wie vor an Fans des Amazon-Universums, die Prime Video, Kindle-Bücher und Alexa-Funktionen auf einem kompakten Gerät haben wollen.

Diese Punkte macht das Fire HD 8 Plus auch sehr gut, im Gegenzug fehlt aber wie beim Fire HD 10 das breite App-Angebot der Google-Tablets. Zudem wirkt das kleine Tablet zunehmend altbacken. Von der höheren Geschwindigkeit merken wir abseits von Spielen wenig, zumal der Arbeitsspeicher mit drei Gigabyte immer noch knapp ausfällt. Das Gehäuse ist zwar kompakt, aber vergleichsweise dick. Der größte Kritikpunkt ist aber das Display.

Das ist zwar ausreichend hell, die Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten aber auch in der Preisklasse nicht mehr zeitgemäß. Schriften erscheinen körnig, wodurch das Lesen von Büchern und Webseiten weniger Spaß macht, als auf deutlich schärferen Bildschirmen. Videos und Musik kommen hingegen verhältnismäßig gut zur Geltung, zumal der Akku des Fire HD 8 Plus problemlos zwölf bis 14 Stunden durchhält.

So bleibt das Fire HD 8 Plus ein preisgünstiges Tablet für den Medienkonsum. Amazon bietet das Tablet auch noch in einer Non-Plus-Version an, die mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher auskommen muss und auf das kabellose Aufladen verzichtet. Wer sich mit den Eigenschaften des 8-Zoll-Tablets anfreunden kann, sollte den Aufpreis auf die Plus-Version zahlen – die zusätzlichen RAM-Reserven sind es wert.

Amazon Fire HD 10 (2021)

Das Amazon Fire HD 10 ohne zusätzliches »Plus” im Namen kostet rund 30 Euro weniger und kommt erwartungsgemäß mit einigen Abstrichen. Am deutlichsten fällt der von vier auf drei Gigabyte reduzierte Arbeitsspeicher ins Gewicht. Apps laden beim Multitasking etwas früher neu als in der Plus-Version. Auch haptisch wirkt die günstigere Ausgabe nicht ganz so edel, was an der eher glatten statt gummierten Rückseite liegt.

Letztlich hat Amazon die Option zum drahtlosen Aufladen gestrichen, ein Show-Modus für die Alexa-Visualisierung lässt sich aber auch auf dem Non-Plus aktivieren. Die sonstigen Vorzüge wie die lange Akkulaufzeit, das gute Display und die – zumindest für Amazon-Fans – gute Integration von Kindle und Konsorten teilen sich die beiden Tablet-Varianten. Das Fire HD 10 wird häufiger durch Amazon rabattiert und ist dann ein echtes Schnäppchen. Zum Normalpreis rechtfertigt die Plus-Version unserer Meinung nach den Aufpreis gegenüber der einfachen Variante, was vor allem am größeren Arbeitsspeicher liegt.

Huawei MatePad Wi-Fi 6

Das Huawei MatePad Wi-Fi 6 hat eigentlich alles, was ein gutes Tablet braucht: Es ist sehr gut verarbeitet, hält über zwölf Stunden durch, arbeitet dabei flott und bietet ein helles, scharfes Display, das von ordentlichen Lautsprechern flankiert wird. Wäre da nicht die Sache mit den Apps: Seit dem Handelsembargo der USA gegen Huawei müssen die Chinesen auf die Integration von Google-Diensten verzichten – und das fällt hier deutlich mehr ins Gewicht, als etwa beim Amazon Fire HD 10 Plus.

Ob YouTube oder Netflix, Twitter oder Banking-Apps, die Liste an relevanten Programmen, die in der Huawei AppGallery fehlen, ist lang. Zwar gibt sich Huawei Mühe, Alternativen anzubieten oder über das so genannte Sideloading im Web nach manuellen Installationsmethoden zu forschen, rund ist die Benutzererfahrung allerdings nicht. Selbst wenn etwa Netflix aus einer alternativen Quelle auf das MatePad installiert wird, fehlt mangels Zertifizierung die Möglichkeit, HD-Inhalte abzuspielen.

Die AppGallery ist zudem weniger gut kuratiert als Alternative App Stores, immer wieder werden beispielsweise trotz deutscher Benutzeroberfläche Apps auf Chinesisch vorgeschlagen. Da sich der Play Store auf dem MatePad auch nicht so einfach nachrüsten lässt, wie bei Amazon, ist die App-Auswahl tatsächlich ein K.O.-Kriterium für das ansonsten sehr gelungene Huawei-Tablet. Wer hingegen absolut keine Lust auf den Play Store hat und seine Apps am liebsten aus anderen Quellen bezieht, kann das Huawei MatePad Wi-Fi 6 dennoch in Betracht ziehen.

Teclast M40

128 Gigabyte interner Speicher, sechs Gigabyte RAM, Dual-SIM-Funkmodul – was der chinesische Hersteller Teclast mit dem M40 für unter 200 Euro verkauft, klingt auf dem Papier absolut beeindruckend. In der Praxis ist das China-Tablet definitiv kein Flop, aber auch leider nicht so gut, wie die Spezifikationen vermuten lassen. So ist der Touchscreen mit HD-Auflösung zwar angemessen scharf, leuchtet aber vor allem für den Draußeneinsatz bei weitem nicht hell genug. Ein fehlender Lichtsensor macht zudem die manuelle Helligkeitssteuerung nötig. Mit rund fünf bis sechs Stunden fällt die Akkulaufzeit zudem kurz aus.

Der interne Speicher ist zwar groß, dafür aber auch vergleichsweise langsam, sodass Apps teils träge starten. Der verbaute NoName-SoC arbeitet dafür für Preisklasse angemessen flott, für aufwändige Spiele reicht die Leistung aber erwartungsgemäß nicht. Das nahezu unveränderte Android 10 kommt erfreulicherweise ohne viele vorinstallierte Apps aus, hängt aber bei den wichtigen Sicherheitspatches zum Testzeitraum fast ein Dreiviertel Jahr hinterher. Auch trafen wir im Test des M40 auf diverse Fehler, etwa gelegentliche Abstürze der Bedienoberfläche mit anschließendem Neustart oder Abbrüche in der prinzipiell flotten WLAN-Verbindung. Die Mobilfunkoption konnte uns im Test im Telekom- und Telefonica-Netz hingegen überzeugen – allein schon, weil sie in der Preisklasse ein Unikum ist. Insgesamt liefert Teclast zwar viel Tablet fürs Geld, leistet sich aber einige Schnitzer, die eine Empfehlung schwer machen.

Amazon Fire 7

Auch zu seinem niedrigen Einstiegspreis wirkt das Amazon Fire 7 schlicht und ergreifend nicht mehr zeitgemäß. Das Display löst mit 1.024 x 600 Bildpunkten auch auf kompakten sieben Zoll zu niedrig auf, um als E-Book-Reader-Ersatz durchzugehen, die träge Leistung ist selbst innerhalb der Amazon-Dienste störend und auch der verbaute Micro-USB-Anschluss wirkt mittlerweile antiquiert.

Softwareseitig teilt sich das Mini-Tablet die meisten Eigenschaften mit dem größeren und besser ausgestatteten Fire HD 10. Trotz des niedrigen Preises verlangt das Fire 7 für unseren Geschmack zu viel Kompromisse von potenziellen Käufern ab. Bei einem Gerät, das Ende 2019 auf den Markt kam, erwarten wir auch in dieser Preisklasse mehr.

So haben wir getestet

Genau wie bei den hochpreisigen Tablets haben wir auch die günstigen Vertreter vor allem in Alltagsszenarien getestet. Ob als Surf- und Lese-Tablet, bei der Wiedergabe von Streamingdiensten wie Netflix oder Spotify oder auch im Produktiveinsatz mit Office- und Bildbearbeitungs-Apps, die Tablets mussten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Klassische Benchmarks stehen weniger im Fokus, sind die Zahlen doch gerade im niedrigen Preisbereich nur begrenzt aussagefähig. Stattdessen prüfen wir in der Praxis, ob die Navigation flüssig funktioniert und Apps schnell starten. Auch installieren wir das eine oder andere grafisch aufwändige Spiele auf den Tablets, etwa das 3D-Rollenspiel Genshin Impact, um die 3D-Performance einzuschätzen.

Die wichtigsten Fragen

Was sind die größten Nachteile von günstigeren Tablets?

Gegenüber ihren teureren Verwandten machen günstige Tablets vor allem bei der Leistung Abstriche. Oft sind die Prozessoren, die Grafikeinheit oder auch der interne Speicher deutlich langsamer als bei hochpreisigen Modellen. Wer per Multitasking viel zwischen Apps hin- und her wechselt oder grafisch anspruchsvolle Spiele zocken möchte, wird bei den günstigen Vertretern nicht ganz glücklich. Einfache Aufgaben, wie das Surfen im Web, Kommunikation per Mail und Messenger oder das Betrachten und einfache Bearbeiten von Fotos, bringen hingegen keinen der Testkandidaten ins Schwitzen.

Kann ein Billig-Tablet einen Laptop ersetzen?

Das hängt, wie so oft, davon ab, was genau auf dem Laptop gemacht wird. Als Surf- und E-Mail-Computer taugen einfache Tablets schon lange. Damit das komfortabel funktioniert, sollte idealerweise eine Tastatur und optional auch eine Maus via Bluetooth mit dem Gerät gekoppelt werden. Alle Tablets im Test unterstützen dies, für viele gibt es separate Keyboard-Hüllen als Zubehör. Ab Werk taugt aus unserem Testfeld am ehesten das Lenovo Chromebook Duet als Laptop-Ersatz, kommt es doch gleich mit einer brauchbaren Tastatur und integriertem Trackpad. Ob die benötigten Programme unter Android zur Verfügung stehen, steht indes auf einem anderen Blatt.

Wie steht es um die Update-Versorgung der günstigen Tablets?

Ohne um den heißen Brei herumzureden: Schlecht. Schon teure Geräte werden von den Android-Herstellern gerne nach einigen Jahren vergessen, sodass wichtige Sicherheitsupdates schlichtweg nicht mehr den Weg auf die Tablets finden. Bei den günstigen Modellen ist die Lage oft noch prekärer. Samsung verspricht beim Tab S6 Lite immerhin vier Jahre Updates und Lenovo muss sein Chromebook Duet bis 2025 aktuell halten. Bei den anderen Testkandidaten kann man nur hoffen, dass die Hersteller ihren Update-Pflichten nachkommen.

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 Test: Artboard

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