Das beste günstige Tablet

Test: günstige Tablet 2016 – Testsieger Samsung Galaxy Tab A 2016

Das beste günstige Tablet, das man zur Zeit kaufen kann, ist für uns immer noch das Galaxy Tab A (2016). Für rund 200 Euro bietet es eine ausgewogene Performance, gute Akkulaufzeit und endlich auch ein gestochen scharfes Bild. Alle neueren Modelle haben irgendeinen Hasenfuß.

Update 11. Oktober 2017

Samsung hat zwar bereits den Nachfolger für das Galaxy Tab A angekündigt, doch ob und wann das Galaxy Tab A (2017) in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch völlig offen. Mit dem Lenovo Tab4 10 Plus und dem Amazon Fire HD 10 2017 gibt es aber zwei neue interessante Alternativen.

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27. September 2017

Samsung hat einen Nachfolger für das Galaxy Tab A angekündigt. Wir sehen uns das sobald wie möglich an.

In Zeiten, in denen große Smartphones mit Bildschirmdiagonalen jenseits der 5-Zoll-Grenze immer mehr zur Normalität werden, kann man sich fragen, wozu man überhaupt noch ein Tablet braucht – denn Videos, Fotos und Texte kommen auf Smartphones mittlerweile ebenfalls gut zur Geltung.

Aber beim Surfen und Spielen bieten moderne Tablets mit 10-Zoll-Displays Vorteile, stellen sie Webseiten doch so dar, wie man es vom Computer her kennt. Tablets haben damit als Zweitgerät zum Smartphone nach wie vor eine Daseinsberechtigung. Doch für ein Zweitgerät will kaum jemand viel Geld ausgeben, daher sind günstige Tablets besonders interessant.

Erfreulicherweise haben preiswerte Tablets eine ähnliche Entwicklung durchgemacht, wie es bei den günstigen Smartphones der Fall ist: Wer keine 500 Euro oder mehr für ein High-End-Tablet wie das iPad oder das Samsung Galaxy Tab S2 ausgeben möchte, muss nur noch wenige Kompromisse eingehen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: Samsung Galaxy Tab A (2016)

Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A (2016)
Ein günstigeres Tablet mit ordentlicher Leistung und toller Akkulaufzeit findet man derzeit nicht.

Was Samsung mit dem Galaxy Tab A (2016) zum Preis von unter 200 Euro liefert, ist nach wie vor beeindruckend: Das Tablet ist schnell, hat ein ausgezeichnetes Display und bietet eine tolle Akkulaufzeit. Und die LTE-Variante ist eine der günstigsten Möglichkeiten, auch unterwegs mit einem Tablet zu surfen.

Kleinere Abstriche muss man für den Preis aber doch hinnehmen: Das Gehäuse ist stabil, aber bei weitem nicht so elegant wie ein iPad, der interne Speicher könnte größer ausfallen und die Kameras sind keine Überflieger. Aber das war es dann auch schon an Kritik. Ansonsten erfüllt das Samsung Galaxy Tab A alle Anforderungen an ein gutes Allround-Tablet. Und da kann man bei diesem Preis wirklich nicht mMeckern.

Besser aber teurer: Lenovo Tab4 10 Plus

Test günstige Tablet: Lenovo Tab4 10 Plus
Das Lenovo Tab4 10 Plus kostet mehr, bietet aber dafür noch höhere Leistungsreserven.
Amazon€ 299,00
computeruniverse.net€ 303,99
real,- Onlineshop€ 314,93

von 5 Lesern gekauft

Das Lenovo Tab4 10 Plus liefert für etwas mehr Geld noch ein wenig mehr Leistung als das Samsung-Tablet. Mit purem Android, mehr Arbeitsspeicher und einer 64-Gigabyte-Option ist es ein ideales Upgrade zu unserem Allrounder für alle, die mehr wollen. Allerdings kostet es auch deutlich mehr, für den Preis der 64-Gigabyte-Variante bekommt man auch schon ein iPad.

Amazon-Alternative: Amazon Fire HD 10

Test günstige Tablet: Amazon Fire HD 10 2017
Wer die Dienste von Amazon verwendet, findet im Fire HD 10 eine tolle Alternative.
Amazon€ 129,99
OTTO€ 205,93

von 4 Lesern gekauft

Das neue Amazon Fire HD 10 (2017) ist dank hochauflösendem Display und mehr Arbeitsspeicher inzwischen ebenfalls eine ernstzunehmende Alternative in Sachen günstige Tablets. Allerdings muss man sich hier mit den Service-Angeboten von Amazon arrangieren und auf Google-Dienste wie Googles Play Store verzichten, wodurch man nur auf ein wesentlich kleineres App-Angebot zugreifen kann. Aber wer mit dem Tablet hauptsächlich surft oder Filme guckt, für den ist das keine Einschränkung.

Vergleichstabelle

TestsiegerLTE-VersionBesser aber teurerAmazon-Alternative
Modell Samsung Galaxy Tab A (2016) Samsung Galaxy Tab A LTE Lenovo Tab4 10 Plus Amazon Fire HD 10 Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A (2016)Test günstige Tablet 2016: Samsung Galaxy Tab A LTETest günstige Tablet: Lenovo Tab4 10 PlusTest günstige Tablet: Amazon Fire HD 10 2017Test günstige Tablet 2016: Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
Pro
  • Gute Display-Auflösung
  • Tolle Akkulaufzeit
  • Sehr günstiger Preis
  • Gute Leistung
  • Gute Display-Auflösung
  • Tolle Akkulaufzeit
  • Geringer Aufschlag für LTE
  • Gute Leistung
  • Edles Design
  • Gute Leistung
  • Mehr Speicher
  • Für Amazon-Begeisterte das richtige Tablet
  • Gutes Display
  • Reagiert schnell
  • Gute Akkulaufzeit
  • Gute Auflösung
  • Vor allem in der LTE-Version interessant
  • Teilweise günstiger zu haben als der Testsieger
Contra
  • Knapp bemessener interner Speicher
  • Kunststoff-Gehäuse
  • Knapp bemessener interner Speicher
  • Kunststoff-Gehäuse
  • Vergleichsweise hoher Preis
  • Google Play Store nur über Umwege
  • Werbung bei günstigeren Modellen
  • Nicht ganz so schnell wie Testsieger
  • Akkulaufzeit könnte besser sein
Bester Preis
Technische Daten  

Günstige Tablets: Android oder Windows?

Im Segment der günstigen Tablets für unter 300 Euro finden sich seit geraumer Zeit neben diversen Android-Tablets auch immer mehr Geräte mit Windows 10. Denn Microsoft hat sein aktuelles Betriebssystem für den Einsatz auf Tablets optimiert. Gleichzeitig erlauben Windows-10-Tablets auch die Ausführung klassischer Windows-Programme. Das lohnt sich aber nur, wenn neben dem Touchscreen auch Maus und Tastatur verwendet werden.

Android-Tablets sind benutzerfreundlicher

Beim Google-Betriebssystem Android hingegen ist alles auf die Finger-Bedienung ausgelegt. Einen Medienbruch wie bei Windows gibt es nicht. Zudem bietet der Google Play Store eine gigantische Auswahl an Apps, während die Tablet-Anwendungen im Windows Store nach wie vor eher überschaubar sind. Wer ein günstiges Tablet zum Surfen, Spielen und der Wiedergabe von Videos sucht, liegt bei einem Android-Tablet wie unserem Testsieger von Samsung richtig.

Ein weiterer Pluspunkt von Android gegenüber Windows ist der geringe Wartungsaufwand. Windows-Tablets müssen genauso wie PCs regelmäßig für Updates neu gestartet werden, brauchen einen laufenden Virenschutz und neigen dazu, nach vielen Installationen langsamer zu werden.

Das alles fällt bei Android-Tablets nahezu vollständig weg. Als unkomplizierte »Immer an«-Geräte überzeugen die günstigen Androiden daher nach wie vor mehr als ihre Windows-Pendants.

Test günstige Tablets: Testsieger Samsung Galaxy Tab A

Testsieger: Samsung Galaxy Tab A

Auch wenn es schon vor über einem Jahr erschienen ist, ist das Samsung Galaxy Tab A für uns immer noch das beste Tablet für wenig Geld. Ob in diesem Jahr noch eine weitere Neuauflage des Galaxy Tab A erscheint, ist unklar. Samsung verkauft zwar in einigen Ländern Asiens ein Galaxy Tab A (2017), allerdings nur mit marginalen technischen Verbesserungen und bislang nur in der kleinere 8-Zoll-Version. Wir rechnen erst für 2018 mit einem echten Nachfolgemodell.

Testsieger: Samsung Galaxy Tab A (2016)

Test günstige Tablet: Samsung Galaxy Tab A (2016)
Ein günstigeres Tablet mit ordentlicher Leistung und toller Akkulaufzeit findet man derzeit nicht.

Hell und schnell

Schon das 2015 erstmals erschienene Galaxy Tab A bot eine gute Leistung, eine ordentliche Verarbeitung und eine ausgereifte Software zum fairen Preis. Trotzdem hat es in unseren Tablet-Tests bislang nie für den Sieg gereicht. Der Grund dafür war das schwammige Display mit einer nicht mehr zeitgemäßen Auflösung von nur 1.024 x 768 Bildpunkten.

Mit der zweiten Auflage des Galaxy Tab A hat Samsung dieses Manko behoben: Die aktuelle Version des Tablets bringt 1.920 x 1.200 Pixel auf dem von 9,7 auf 10,1 Zoll (25,65 Zentimeter) gewachsenen Bildschirm unter. Der Touch-Screen ist damit gestochen scharf, die Pixeldichte beträgt sehr gute 224 ppi (Pixel pro Zoll). Zum Vergleich: Apples iPad Air 2 bietet mit seinem marketingträchtigen »Retina-Display« auch nur 264 ppi, das Vorgängermodell des Tab A musste hingegen mit enttäuschenden 132 ppi Vorlieb nehmen. Im Alltag stören mit dem neuen Galaxy Tab A also keine sichtbaren Bildpunkte mehr.

Aber das Display überzeugt nicht nur mit seiner hohen Auflösung, es ist auch sehr hell und bietet eine gute, ausgewogene Farbwiedergabe. Zwar kann der Bildschirm nicht ganz mit teuren High-End-Tablets wie dem Samsung Galaxy Tab S2 mithalten, in dieser Preisklasse kennen wir aber zur Zeit nichts besseres.

Gutes Display und gute Leistung zum günstigen Preis

Auffällig: Der Bildschirm des neuen Galaxy Tab A hat ein Seitenverhältnis von 16:10, was bei Filmen und Spielen ein Vorteil ist. Der Vorgänger setzte auf das auch vom iPad verwendete 4:3-Format. Die zeigt bei Filmen mehr schwarze Balken, wird aber von vielen beim Lesen von Webseiten, eBooks und anderen Texten als angenehmer empfunden. Welches Format man besser findet, ist abgesehen davon Geschmacksache.

An der Leistung hat Samsung ebenfalls geschraubt. In der 2016er Version des Samsung Galaxy Tab A verrichtet ein Exynos-Prozessor seinen Dienst, dessen acht Kerne mit bis zu 1,6 GHz takten. In Kombination mit dem ordentlichen Grafikchip lässt sich das Galaxy Tab A damit in praktisch jeder Situation flott und ohne Ruckler bedienen. Auch die meisten Spiele aus dem Google Play Store laufen problemlos auf dem Tablet. Lediglich bei aufwändigen 3D-Titeln müssen einige grafische Details herunter geregelt werden, um ein ruckelfreies Gaming zu erreichen.

Älteres Android, aber toller Akku

Auf dem Samsung Galaxy Tab A läuft ab Werk die Android-Version 6.0.1. »Marshmallow«. Seit Sommer 2017 steht für das günstige Tablet auch ein Update auf Android 7 alias »Nougat« zur Verfügung. Ob es auch ein Update auf das im Spätsommer 2017 veröffentlichte Android 8 alias »Oreo« bekommt, wagen wir zu bezweifeln.

In seiner aktuellen Version läuft das Android-Tablet von Samsung rund und unseren Erfahrungen nach fehlerfrei. Die Koreaner haben Galaxy-typisch einige grafische und funktionale Änderungen am Grundsystem vorgenommen, die aber überschaubar ausfallen. Einige vorinstallierte Apps wie die Office-Suite von Microsoft lassen sich leider nicht deinstallieren.

Im Gegenzug aber bietet das Tab A über Samsungs bewährte »Multi-Window«-Funktion die Möglichkeit, zwei Apps parallel darzustellen. Dank Android 7 funktioniert das mit so gut wie allen Apps aus dem Google Play Store.

Schade: Von den 16 Gigabyte an internem Speicher lassen sich direkt ab Werk nur rund 10,5 Gigabyte nutzen. Beim Kauf des Galaxy Tab A sollte man also am besten gleich eine passende microSD-Karte für Fotos, Videos und Musik mitbestellen.

Einen fantastischen Job leistet der Akku des Samsung-Tablets. Im typischen Surf- und Videobetrieb hält das Tablet problemlos zwölf Stunden oder sogar noch länger durch. Selbst unter Volllast geht dem Galaxy Tab A erst nach rund sieben Stunden die Puste aus – auch wesentlich teurere Tablets können da oft nicht mithalten.

Akkulaufzeit überzeugt

Mit dem deutlich verbesserten und etwas größeren Bildschirm hat das Samsung Galaxy Tab A allerdings auch ein wenig an Gewicht zugelegt, rund 75 Gramm mehr bringt die 2016er Version auf die Waage. Mit 8,2 Millimetern es ist auch einen Hauch dicker als der Erstling, der noch 7,5 Millimeter maß.

Beim Gehäuse setzt Samsung auf Kunststoff statt auf Aluminium. Designpreise gewinnt das Samsung Galaxy Tab A damit nicht – aber es liegt dennoch angenehm in der Hand und ist solide verarbeitet. Wer viel Wert auf gutes Design legt, muss sich ohnehin in teureren Gefilden umsehen, beispielsweise bei unserem besten Android-Tablet, dem Samsung Galaxy Tab S2.

Optional mit LTE

LTE-Version: Samsung Galaxy Tab A LTE

Test günstige Tablet 2016: Samsung Galaxy Tab A LTE
Wer unterwegs surfen möchte, kann das Galaxy Tab A mit LTE-Modul bestellen.

Samsung bietet das Galaxy Tab A auch als LTE-Version an. Mit einer SIM-Karte kann damit auch unterwegs gesurft werden.

Rund 70 Euro mehr will Samsung für die LTE-Option haben, ein sehr moderater Preisaufschlag. Wer viel unterwegs ist und nicht immer nach offenen WLAN-Netzen Ausschau halten will, für den ist ein LTE-Model ein wahrer Segen. Doch die meisten surfen mit dem Tablet daheim auf dem Sofa, die können sich die 70 Euro sparen.

Beide Modelle bieten Unterstützung für schnelles WLAN im AC-Standard und moderne 5 GHz-Netze – zudem ist Bluetooth in der aktuellen Revision 4.2 an Bord.

Galaxy Tab A im Testspiegel

Die überarbeitete Neuauflage des Samsung Galaxy Tab A kommt nicht nur bei uns gut an. Fast alle Testberichte loben das Samsung-Tablet für seine gute Leistung zum fairen Preis.

Im ausführlichen Test auf Notebookcheck erreicht das Samsung-Tablet ein sehr gutes Ergebnis von 84 Prozent. Tester Manuel Masiero lobt neben dem sehr guten Display auch den ausdauernden Akku des preiswerten Tablets:

»Bei der Akkulaufzeit trumpft das Samsung-Tablet auf. Unter Volllast geht dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) erst nach mehr als 7 Stunden die Puste aus, und mit dem Abspielen eines Full-HD-Videos schafft der Akku fast 15 Stunden.«

Als Kritikpunkte sieht Notebookcheck vor allem den knappen internen Speicher und die Stereo-Lautsprecher. Die produzieren zwar einen ordentlichen Klang, tönen bei der Arbeit im Querformat aber lediglich von einer Seite, der Stereo-Effekt geht dadurch verloren. Trotzdem erhält das Samsung Galaxy Tab A von Notebookcheck eine Kaufempfehlung, vor allem die LTE-Version:

»Die LTE-Version des Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) ist aufgrund ihres niedrigen Preises besonders interessant: Soll es ein möglichst preiswertes 10-Zoll-Tablet mit Android 6, LTE und Full-HD-Display sein, gibt es zum Testzeitpunkt praktisch keine Alternativen. Wer auf LTE verzichten kann, bekommt das Tablet noch einmal rund 50 Euro günstiger.«

In die gleiche Kerbe schlägt auch Ingolf Leschke von Computer Bild. Im Test überzeugt das Samsung Galaxy Tab A vor allem mit dem tollen Display, zudem wird die hohe Arbeitsgeschwindigkeit gelobt:

»Die acht Kerne der CPU rattern mit bis zu 1,6 Gigahertz, der Chip kann auf einen zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen. So durchlief das Tablet die Tempoprüfungen mit einer durchweg hohen Geschwindigkeit.«

Als eher schwach werden hier die Kameras – für uns ohnehin kein Kaufargument für Tablets – und der knappe Speicher kritisiert. Mit einer für die Preisklasse sehr ordentlichen Note von 2,52 schneidet das Tablet dennoch gut ab. Vor allem die günstige LTE-Version bekommt ein Extralob. Im Fazit heißt es:

»Gegenüber dem Vorgängermodell arbeitet das 2016er Samsung Galaxy Tab A 10.1 schneller und hat ein besseres Display. Obendrein ist das Betriebssystem mit der Version Android 6 auf dem aktuellen Stand. Und diese Kombination ist einzigartig: Tablets mit Android 6 und LTE-Funk gibt es derzeit nicht, schon gar nicht für unter 300 Euro.«

Ein weiterer Test des Samsung Galaxy Tab A findet sich bei Winfuture. Neben der ordentlichen Performance und der tollen Akkulaufzeit kommt auch hier vor allem das überarbeitete Display gut weg. Wie Notebookcheck kritisiert auch Tester Andrzej Tokarski die etwas ungünstige Positionierung der Lautsprecher. Ein Lob gibt es aber auch hier für den sehr fairen Preis.

Alternativen: Was gibt es sonst noch?

Wer nach Tablets für weniger als 250 Euro sucht, wird von einem riesigen Angebot erschlagen. Doch darunter sind viele Modelle, die im Alltag nicht überzeugen. Unser Tipp: Lassen Sie die Finger von extrem günstigen No-Name-Tablets, damit werden Sie keine Freude haben. Die interessantesten Alternativen zum Samsung Galaxy Tab A haben wir hier für Sie.

Besser aber teurer: Lenovo Tab4 10 Plus

Test günstige Tablet: Lenovo Tab4 10 Plus
Das Lenovo Tab4 10 Plus kostet mehr, bietet aber dafür noch höhere Leistungsreserven.
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von 5 Lesern gekauft

Das Lenovo Tab 4 10 Plus ist zwar teurer als unser Favorit, bietet hardwareseitig aber auch mehr. Das beginnt schon beim Gehäuse: Lenovo spendiert dem Tab 4 10 Plus ein Gehäuse mit Glasrückseite. Auch leistungstechnisch legt Lenovo beim Tab4 10 Plus ein bisschen drauf: Das Tablet wird vom Mittelklasse-SoC Qualcomm Snapdragon 625 angetrieben. Damit hat es genug Leistungsreserven für die meisten Apps und Spiele aus dem Google Play Store.

Das 10,1-Zoll-Display löst dagegen wie unser Favorit mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf und überzeugt mit guter Farbgenauigkeit und einer hohen Helligkeit.

Anders als die meisten anderen Tablets in dieser Preisklasse verbaut Lenovo beim Tab 4 10 Plus drei statt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Das macht sich vor allem beim Multitasking bemerkbar, da Apps seltener neu geladen werden müssen. Die größere Version mit 64 Gigabyte Speicherplatz verfügt sogar über vier Gigabyte RAM.

Mit einem Preis von fast 400 Euro gehört es aber nicht mehr zu den günstigen Tablets. Allerdings ist das Lenovo Tab4 10 Plus noch recht neu am Markt, die Preise dürften erfahrungsgemäß bald nachgeben.

Amazon-Alternative: Amazon Fire HD 10

Test günstige Tablet: Amazon Fire HD 10 2017
Wer die Dienste von Amazon verwendet, findet im Fire HD 10 eine tolle Alternative.
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von 4 Lesern gekauft

Seit einigen Jahren bietet Amazon mit der Fire-HD-Serie eigene Android-Tablets an. Wir haben die gerade veröffentlichte 2017er-Ausgabe des Fire HD 10 getestet und waren positiv überrascht.

Amazon hat im Vergleich zum Vorgängermodell nicht nur an der Performance geschraubt, sondern auch das Display endlich konkurrenzfähig gemacht. Es löst nun mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf und stellt Videos, Webseiten und Fotos gestochen scharf und farbecht dar. In Kombination mit den kräftigen Stereo-Lautsprechern ist das Fire HD 10 damit ein fähiges Medientablet.

Doch das Amazon Fire HD 10 hat auch seine Schattenseiten. Die Wichtigste: Amazon installiert eine komplett eigene Version von Android namens Fire OS auf den Geräten. Die ist vor allem auf die enge Verzahnung der Mediendienste des Online-Riesens getrimmt. So bietet das Fire HD 10 direkten Zugriff auf die eBooks der Kindle-Bibliothek, die Medien-Dienste Prime Video, Prime Music und Audible – und natürlich das eigene Online-Kaufhaus. Kurzum: Das Fire HD 10 ist vor allem für den Konsum von Amazon-Angeboten konzipiert.

Schwerwiegender ist das Fehlen des Google Play Stores. Android-Apps lassen sich ab Werk nur über den Amazon App Store installieren. Der ist mittlerweile zwar einigermaßen gut gefüllt, hinkt aber in der Auswahl und bei der Aktualität dem Google Play Store hinterher. Oft dauert es deutlich länger, bis ein App-Update im Amazon-Store erscheint – gerade bei Online-Diensten kann das zu Problemen führen.

Zwar gibt es die Möglichkeit, den Google Play Store ohne Garantieverlust auf das Amazon-Tablet zu installieren, aber das ist etwas umständlich. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu finden Sie hier. Einmal eingerichtet, lassen sich auch alternative Browser oder Google-Apps wie YouTube oder der Google Kalender auf dem Fire HD 10 2017 nutzen.

Wer auf Googles Apps verzichten kann oder etwas Mehraufwand für die Installation des Play Store nicht scheut, findet im Amazon Fire HD 10 2017 ein Tablet, das vor allem mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und sehr guter Hardware punktet.

Außerdem getestet

Huawei MediaPad T2 10.0 Pro

Das Huawei MediaPad T2 Pro ist schon etwas länger auf dem Markt, vor allem in der LTE-Version aber nach wie vor interessant. Sie ist zum Teil noch günstiger zu haben als die LTE-Version des Galaxy Tab A (2016).

Davon abgesehen liefert das MediaPad T2 Pro ein ähnliches Leistungsniveau wie unser Testsieger: Das 10-Zoll-Display bietet die gleiche hohe Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten, ist allerdings nicht ganz so hell wie das von Samsung. Auch die Leistung des von Huawei produzierten Prozessors reicht nicht an das Tab A heran, genügt aber für die meisten Alltagsaufgaben.

Doch die Akkulaufzeit des MediaPad T2 Pro ist ziemlich mau: Bei der Videowiedergabe erreicht es eine Laufzeit von nur acht Stunden – deutlich weniger als das Galaxy Tab A. Zudem ist die installierte Android-Version 5.1 nicht mehr ganz aktuell.

In der Kerndisziplin als Surf- und Multimedia-Tablet macht das Huawei MediaPad T2 Pro dennoch einen guten Job. Wer das Tablet zu einem guten Preis bekommt, kann zuschlagen.

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  1. Markus Krammer

    Bei tablet bleibt sowieso nur Samsung und Apple zur Auswahl

    Antworten

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