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Das beste Kochtopf-Set

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Kochtopf-Set Test: Kochtopfset Alle
Sebastian Jentsch

Sebastian Jentsch

ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.

Wir haben 19 Kochtopf-Sets aus Edelstahl getestet. Das beste ist für uns das WMF-Set Gourmet Plus. Das klassisch designte Topfset überzeugt durch seine schwere Qualität ohne Schnickschnack wie Glas oder Kunststoff.

Update 17. Januar 2020

Wir haben weitere sechs Kochtopf-Sets in der Küche ausprobiert. Tefals Ingenio bricht das klassische Konzept auf und bietet Töpfe ohne Henkel an – mit einem Ansteck-Griff – und sichert sich die neue Empfehlung. WMF Diadem Plus leidet unter seinen heißen Griffen, Silit Alicante unter seinem klappernden Deckel. Karcher Mia, Elo Skyline und Amazon Basics leisten sich eine geringe, nicht empfehlenswerte Qualität.

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29. November 2018

Wir haben weitere sechs Kochtopf-Sets in der Küche ausprobiert. WMF Gourmet Plus und Fissler Profi Collection überzeugen durch exakte Verarbeitung und durch schwere Qualität, speziell Fissler. Deik und Elo Platin sind das ganze Gegenteil: Dünnes, zu leichtes Material, teils unebene Topfböden. Silit Alicante und WMF Intension sind ebenfalls günstig, die Qualität fällt einen Tick besser aus. Von WMF Gourmet Plus oder Fissler Profi Collection sind jedoch auch sie meilenweit entfernt.

Der Markt für Kochtopf-Sets ist groß und Auswahl hat man genug. Wir haben uns nach eingehender Beschäftigung für 19 Topfsets entschieden, die den Markt gut widerspiegeln, 17 davon sind derzeit noch erhältlich. Ein Topf scheint für viele Menschen einfach nur ein Gefäß zu sein, in dem Lebensmittel gekocht werden – doch es gibt mehr Unterschiede als man glaubt und das betrifft vor allem die Handhabung und die Materialqualität.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

WMF Gourmet Plus

Wer einfach solide, langlebige Töpfe nach klassischen Standards sucht, wird bei Gourmet Plus fündig. WMF setzt hier auf klassische Formen, sogar auf Glas wird verzichtet. So können wir zwar nicht beim Kochen zuschauen, doch aufgrund der Druckausgleichsbohrung klappern die Deckel nicht.

Starke Ergonomie

WMF Function 4

Test Kochtopf-Set: WMF Function 4
Sehr gute Verarbeitung und in Deutschland gefertigt – und das alles für einen angemessenen Preis.

Mit dem WMF Function 4 Kochtopf-Set bekommt man echte deutsche Wertarbeit. Die Töpfe sind sehr gut verarbeitet und stehen dank ihres Gewichts stabil und sicher auf dem Herd. Die Griffe werden während des Kochvorganges nicht heiß und lassen sich problemlos anfassen. Außerdem überzeugt das WMF-Set mit einem ausgefallenen Design, das zwar nicht jedermanns Geschmack treffen wird, aber durchaus praktisch ist. Dank der Silikonlippe am Deckel hat man vier Schließ- bzw. Ablaufpositionen zur Verfügung.

Wenn Geld egal ist

Fissler Intensa

Etwas luxuriöser mutet das Fissler-Intensa-Set an. Den Deckel muss man hier praktischerweise nicht mehr auf der Arbeitsplatte ablegen, sondern kann ihn an den Topf einhängen, was für einige die Platzprobleme in der Küche löst. Außerdem lassen sich alle Töpfe ineinander stapeln und so platzsparend verstauen – nochmal ein Pluspunkt, wenn Sie eine kleine Küche haben. Einen Nachteil gibt es allerdings: Für das Intensa-Kochtopfset wird relativ viel Geld fällig – und der größte Topf fasst gerade einmal 3,5 Liter.

Preis-Leistungs-Tipp

Schulte-Ufer Set1046 Maxi Wega

Wer sich für das Schulte-Ufer Maxi Wega entscheidet, bekommt ein solides, klassisches Topfset. Eine Kasserolle ist nicht dabei, aber die Wärmeverteilung am Topfboden war eine der besten im Testfeld. Leider klappern und tropfen die Deckel beim Kochen. Doch wer damit kein Problem hat, kann guten Gewissens zu Schulte-Ufer greifen.

Kompakter gehts nicht

Tefal Ingenio

Test [Duplicated] Kochtopf-Set: Tefal Ingenio 2-tlg.
Das Set von Tefal ist 100 Prozent stapelbar, es braucht kaum Platz in der Spüle oder im Schrank.

Tefals Ingenio-Serie wagt das Experiment mit Töpfen ohne Henkel. Das spart Platz im Schrank und in der Spülmaschine. Wer sich auf das Konzept das Ansteck-Griffs einlässt, bekommt hochwertige Töpfe, die von einem Sortiment aus passenden Deckeln und Pfannen begleitet werden. Da Größe und Gewicht der Töpfe begrenzt sind, eignet sich Ingenio eher für Single- oder Zwei-Personen-Haushalte.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritStarke ErgonomieWenn Geld egal istPreis-Leistungs-TippKompakter gehts nicht
ModellWMF Gourmet PlusWMF Function 4Fissler IntensaSchulte-Ufer Set1046 Maxi WegaTefal IngenioFissler Original-Profi CollectionWMF Diadem PlusSilit AlicanteSilit ToskanaWMF Provence PlusWMF IntensionBEKA 12370904Rösle Elegance 13120Elo PlatinElo SkylineKarcher MiaAmazon Basics Kochgeschirr-Set
Test Kochtopf-Set: WMF Gourmet Plus 5-teiligTest Kochtopf-Set: WMF Function 4Test [Duplicated] Kochtopf-Set: Fissler Intensa 5-tlg.Kochtopf-Set Test: Set Maxi Wega WebTest [Duplicated] Kochtopf-Set: Tefal Ingenio 2-tlg.Kochtopf-Set Test: Fissler Original Profi Collection 4 Tlg Mit ServierpfanneTest [Duplicated] Kochtopf-Set: WMF Diadem PlusTest [Duplicated] Kochtopf-Set: Silit Pisa 4-tlg.Test Kochtopf Set: Silit ToskanaTest Kochtopf-Set: WMF Provence PlusTest Kochtopf-Set: WMF IntensionTest Kochtopf-Set: BEKA 12370904 Kochtopf-Set 5-teiligTest Kochtopf-Set: Rösle Elegance 13120Test Kochtopf-Set: Elo PlatinTest [Duplicated] Kochtopf-Set: Elo SkylineTest [Duplicated] Kochtopf-Set: Karcher Mia 5-tlg.Test [Duplicated] Kochtopf-Set: Amazon Basics Kochgeschirr-Set
Pro
  • Verwindungsfest, mittelschwer
  • Alle Topfböden sind plan
  • Deckel klappern beim Kochen nicht (Druck entweicht)
  • Schwer und robust gefertigt, tolle Verarbeitung
  • Tolle Handhabung und gut für kleine Küchen
  • Solides Set mit ergonomischen Henkeln
  • Stabile, kompakte Töpfe
  • 100 Prozent stapelbar
  • Liter-Skala
  • Gießkante
  • Sehr schwere Qualität
  • Fünf Lötstellen pro Griff
  • Dicke Sandwichböden
  • Stabile Töpfe
  • Gießkante
  • Deckel klappern nicht (keine Druckbohrung)
  • Stabile Töpfe
  • Gießkante
  • Stapelbar
  • Sehr günstiger Preis für ein Set
  • Günstiger als Favorit
  • Sehr günstig
  • Leicht aber verwindungsfest
  • U-Form des Griffes
  • Günstiges Set
  • Guter Preis für ein 10-teiliges Set
  • Extrem günstig
  • Fünf Teile
  • Gießkante
  • Stapelbar
  • Liter-Skala
  • Gießkante
  • Stapelbar
  • Henkel kühl
  • Töpfe angemessen stabil
  • Henkel gut befestigt
Contra
  • Hohe Griffe: Dampfkontakt
  • Wasser kocht erst relativ spät, weil die Töpfe langsamer heiß werden
  • Teuer und der größte Topf ist relativ klein
  • Deckel klappern und tropfen bei höchster Stufe
  • Nur spezielle Ingenio-Deckel harmonieren mit Ansteck-Griff
  • 5,5 Liter Topf nicht ganz plan
  • Deckel bei 5,5 Liter Topf kippelt
  • Deckel klappern bei kochendem Wasser
  • Nicht stapelbar
  • Dampfkontakt Henkel
  • Dünne Henkel
  • Dampfkontakt Henkel
  • Dünne Henkel
  • Deckel klappert
  • Henkel sind nicht ergonomisch und werden sehr heiß
  • Leider unebener Topfboden
  • Minderwertig:
  • Böden nicht 100% plan
  • Dünner Sandwichboden
  • Hohe Griffe: Dampfkontakt
  • Mattes Edelstahl wird schnell braun; Dampf kann während dem Kochen Richtung Henkel entweichen
  • Pfanne ist von schlechter Qualität und der Deckel des großen Topfes tropft und vibriert stark
  • Teilw. Böden nicht plan
  • Dünner Sandwichboden
  • Nicht verwindungsfest
  • Deutlich klappernde Deckel
  • Hohe Griffe: Dampfkontakt
  • Boden nicht plan
  • Töpfe verziehen
  • Dünner Sandwich-Boden
  • Deckel klappert stark
  • Boden nicht plan
  • Töpfe verziehen
  • Dünner Sandwich-Boden
  • Deckel mit sehr viel Spiel
  • Dampfkontakt Henkel
  • Henkel wackelig
  • Keine Gießkante
  • Nicht stapelbar
  • Henkel wackelig
  • Nicht Geschirrspüler tauglich wegen Beschichtung
  • Kleine Töpfe
Bester Preis
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Welche Topfgrößen braucht man?

Wer viel und gerne kocht, braucht eine kleine Ansammlung an verschiedenen Töpfen. Die Allround-Töpfe unserer Tage bestehen allesamt aus poliertem Edelstahl. Aluminium ist auf dem Rückmarsch, zumal Tests diesen Töpfen oft nur befriedigende Noten geben.

Edelstahl­töpfe eignen sich für alle Herd­arten

Edelstahltöpfe haben einen mehr oder minder dicken Sandwich-Topfboden. In diesem befindet sich ein ferromagnetisches Material für die Induktion, oft in Kombination mit anderen Materialien, die Wärme speichern und sie besonders schnell aufnehmen und verteilen.

Fast alle Töpfe auf dem Markt kann man für Gas, Elektroplatten, Glaskeramik (Ceran) und Induktionskochfelder gleichermaßen verwenden. Besitzt man einen Herd, der per Induktion heizt, sollte man aber trotzdem gezielt auf die Angabe achten. Alle Sets in diesem Test eignen sich ausnahmslos auch für Induktion.

In puncto Reinigung sind Edelstahltöpfe sehr pflegeleicht. Was bei beschichteten Pfannen ein No-Go ist, das ist bei Töpfen Standard: da kann man auch mal mit dem Stahlschwamm ran. Alle Töpfe aus Edelstahl sind außerdem auch spülmaschinengeeignet.

Für das Kochen ohne Familie reichen meistens 1,5-, 2- und 3-Liter Töpfe. Sobald Gäste kommen oder vier oder mehr Familienmitglieder mitessen, braucht es unbedingt noch einen großen 5- oder besser noch 6-Liter Topf.

 Kochtopf-Set Test: Kochtopfset U Alle
Im Test: Ein Liter kaltes Wasser – wo kocht es am Schnellsten?

Wenn das Frikassee oder der Eintopf für 15 Personen angerührt werden muss, müssen es allerdings auch schon mal 10 Liter oder mehr sein, etwa mit dem WMF Gemüsetopf Ø 28 cm, der ganze 14 Liter fasst. Darin können auch Gläser oder Saftflaschen eingekocht und damit sterilisiert und haltbar gemacht werden.

Derart große Töpfe sind allerdings fast nie in Kochtopf-Sets enthalten. Hier ist der größte Topf meist 5 Liter groß, manchmal auch 6.

So haben wir getestet

Wir haben alle verfügbaren Testberichte recherchiert, unzählige Kundenbewertungen gelesen und Fachleute befragt. Schließlich haben wir insgesamt 19 Topf-Sets getestet, von denen nun noch 17 verfügbar sind.

Die meisten Sets kommen mit vier oder fünf Töpfen. Einige Sets haben auch eine Stielkasserolle mit Deckel. Die Preisspanne bei Kochtopf-Sets ist groß. In unserem Testfeld kostete das günstigste Set 60 Euro, das teuerste 450 Euro. Wir waren sehr gespannt, ob wir Qualitätsunterschiede feststellen können und das teuerste Set auch das beste ist.

Um es vorwegzunehmen: Kochen kann man mit jedem Topf, doch die Qualitätsunterschiede hinsichtlich der Materialstärke und der Topfböden sind sehr groß. Von den ganz günstigen Sets würden wir daher abraten.

Unser Test bestand aus einem praktischen und einem wertenden Teil. Für die Praxis haben wir jeweils den größten und den kleinsten Topf aus jedem Set herangezogen. Die Stielkasserolle, sofern vorhanden oder der Milchtopf blieben außen vor.

Kochtest: 1 Liter kaltes Wasser zum Kochen bringen, mit Deckel
Kochtest: Einen Liter kaltes Wasser zum Kochen bringen, mit Deckel.

Wir haben einen Liter kaltes Wasser zum Aufkochen gebracht und die Zeit gemessen. Ausgeführt haben wir das auf einem Induktionskochfeld mit höchster Stufe. Den Kochtest haben wir mit der Wärmebildkamera begleitet. Sobald der Siedepunkt erreicht wurde, haben wir die Kochstufe auf ein leichtes Köcheln ohne Deckel reduziert. In diesem Zustand entstanden die Wärmebildfotos der Töpfe.

Außerdem haben wir auf Ergonomie und Komfort geachtet: Klappern die Deckel beim Kochen auf höchster Stufe? Tropft Flüssigkeit seitlich heraus? Wie warm oder heiß werden die Griffe? Wie bequem können sie angefasst werden und wie lässt sich der beladene Topf führen? Gibt es Gießöffnungen oder Tropfkanten?

Im Vergleich haben wir die Stabilität und die Wertigkeit der Töpfe beurteilt. Sind der Boden und der Deckel plan? Liegt der Deckel gleichmäßig auf und wie viel Spiel hat er?

WMF Gourmet Plus: Schwere Qualität.
WMF Gourmet Plus: Schwere Qualität.

Testsieger: WMF-Set Gourmet Plus

Das WMF-Set Gourmet Plus ist der Prototyp für klassische Formen, Materialien und Funktionen. Hier werden keine Ergonomie-Experimente gewagt: An Töpfen und Deckeln befindet sich kein einziges Stück Kunststoff. Töpfe und Deckel sind farblich schlicht und noch nicht einmal auf Hochglanz poliert. Die Deckel haben kein Glas, dafür aber eine kleine Bohrung, durch die der Druck beim Kochen entweichen kann. Folglich klappern die Deckel beim Kochen auch nicht.

Unser Favorit

WMF Gourmet Plus

Die Fertigungsqualität ist exzellent: Die schweren Töpfe haben einen dicken Sandwichboden, auch mit Kraft können wir die Topfränder kein Stück verbiegen. Alle Topfböden sind vollkommen plan, keine Selbstverständlichkeit, wenn wir uns das restliche Testfeld einmal ansehen.

Die Deckel sitzen allesamt – ohne zu kippeln – auf ihren Töpfen, auch das ist selten. Die Griffe haben eine schöne breite U-Form, hier können auch große Hände sicher zufassen. Ein schwerer, gefühlter Topf liegt sicher in den Händen. Das WMF Gourmet Plus ist bei der Disziplin, einen Liter Wasser zu kochen, mit 168 Sekunden dabei.

WMF hat bei Gourmet Plus das klassische Dampf-Entweichlöchlein (Druckausgleich) in den Deckel eingebaut. Das kann das Abdampfen auf die Griffe meistens verhindern, auch das lästige Klappern des Deckels wird so vermieden. Durch weiter unten angebrachte Henkel wären diese Schwachstellen vermeidbar, jedoch würde die Nähe zum Topfboden wiederum ein starkes Aufheizen der Henkel begünstigen. Hier hat sich der Hersteller für das kleinere Übel, den Dampf, entschieden.

Nachteile

Die Henkel sind sehr hoch angebracht, entweichender Dampf könnte mit den Händen in Kontakt kommen. Allerdings ist das Risiko minimal, schließlich entweicht der Druck durch die kleine Bohrung im Deckel.

WMF Gourmet Plus im Testspiegel

Im Test von Stiftung Warentest (01/2009) kam das WMF Gourmet Plus auf Platz 8 (Gut, 2,3). Die Tester kritisierten das längere Aufheizen, loben aber die lange Warmhaltezeit und die Ergonomie.

Insgesamt gute Töpfe. Heizen nicht so schnell auf, halten aber lange warm. Deckel schließen nur befriedigend. Gut zu Handhaben.

Alternativen

Der Testsieger hat uns zwar am meisten überzeugt, aber auch andere Modelle für den großen und kleinen Geldbeutel haben ihre Vorteile. Wir stellen im Folgenden unsere weiteren Empfehlungen vor.

Starke Ergonomie

WMF Function 4

Test Kochtopf-Set: WMF Function 4
Sehr gute Verarbeitung und in Deutschland gefertigt – und das alles für einen angemessenen Preis.

Das Topfset WMF Function 4 bietet Stabilität und Wertigkeit auf höchstem Niveau, das Produkt wird in Deutschland gefertigt. Die Ergonomie der Griffe ist die beste unter allen Töpfen, da der Topf einhändig geführt werden kann.

WMF Function 4: Kocherlebnis ohne Klapperei
WMF Function 4: Die große Gummilippe sorgt für ein Kocherlebnis ohne Klapperei.

Die rote Silikon-Lippe der Deckel wirkt auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, verleiht den Töpfen aber auch ein schickes Aussehen. Vor allem aber verhindert sie nicht nur das Klappern oder das Wegrutschen der Deckel, sie bietet auch vier Schließ- bzw. Ablaufpositionen. Die Deckel des Function 4 haben auf der Oberseite Markierungen für die drei Gießöffnungen und die Stellung »geschlossen«. Nudeln oder Reis können mit zwei verschiedenen Siebgrößen direkt aus dem Topf abgegossen werden. Den Durchschlag können Sie sich sparen, durch das Silikon wird der metallische Außenring ausreichend isoliert.

Gut gefallen hat uns das hohe Gewicht der Töpfe. Denn die alte Gleichung, nach der schwere Töpfe am besten sind, ging auch in unserem Test auf. Das vergleichsweise hohe Gewicht findet sich hier in der Stabilität wieder. Die Oberfläche aus poliertem Cromargan Edelstahl ist sehr glatt und wirkt fast wie verchromt.

WMFs Function 4 5-Liter-Topf wiegt mit Deckel 2,57 Kilogramm, also etwas überdurchschnittlich. Negativ fiel uns das Gewicht in der Handhabung nicht auf, die breiten Griffe mit der Mulde für den Halt der Finger gleichen das locker wieder aus.

Wenn Geld egal ist

Fissler Intensa

Wie ein echter Luxus mutet es an, wenn man nicht mehr nach einem Platz zum Ablegen des Deckels suchen muss. Bei Fissler Intensa wird er einfach in den Seitengriff eingehängt. Das funktioniert reibungslos und das Kondenswasser tropft direkt in den Topf zurück, die breite Randkrempe macht es möglich.

Obendrein hat sich Fissler durch eine spezielle Wölbung eine Abkipp- und eine geschlossene Position des Deckels ausgedacht. Anders als bei WMF Function 4 ist die eher unscheinbar und ohne Silikonrand gelöst.

Eine feine Sache ist die Stapelbarkeit der fünf Fissler-Töpfe. Sie passen nämlich alle ineinander, inklusive der Kasserolle. So platzsparend kann kein anderes Topfset aus dem Test verstaut werden.

Die breite Randkrempe verhindert ein Klappern des Deckels, Tropfen beim Kochvorgang findet bei höchster Kochstufe trotzdem moderat statt.

Dieser Kochluxus kostet jedoch viel Geld, 360 bis 430 Euro werden fürs Fissler Intensa fällig. Nachteile gibt es dennoch: Der größte Topf im Set fasst nur 3,5 Liter. Bei Schulte-Ufer und WMF Function 4 bzw. Gourmet Plus passen 5 Liter Suppe hinein.

Wer das ergonomische Experiment bzw. Kunststoff an den Töpfen nicht möchte – wohl aber die schwere Qualität – für den ist die Fissler Profi Collection zu einem ähnlichen Preis eine sehr gute Alternative.

Preis-Leistungs-Tipp

Schulte-Ufer Set1046 Maxi Wega

Das Schulte-Ufer Maxi-Set Wega 5-tlg. Set 1046 bietet sehr hochwertige, solide Töpfe. Wir hatten seinerzeit das 4-teilige Schulte-Ufer Nimm-4-Set Wega ohne Stielkasserolle im Test, selbiges wird aber nicht mehr angeboten. Da es sich um dieselbe Bauart handelt empfehlen wir jetzt das 5-teilige Set.

Die Henkel sind klassisch rund aber leider etwas schmal. Ein schwerer, großer Topf drückt unangenehm in die Finger. Lobenswert ist die gleichmäßige Wärmeverteilung im Topfboden. Nur drei Grad Differenz haben wir gemessen.

Die größte Schwachstelle sind die tropfenden und klappernden Deckel in der höchsten Kochstufe. Es gibt keine Ausgleichsbohrung, durch die der Druck entweichen könnte.

Wir empfehlen Schulte-Ufer Maxi-Set Wega 5-tlg. allen, die eine gute, langlebige Qualität erwerben möchten, ohne dabei allzu tief in die Geldbörse zu greifen. Das Schulte-Ufer Set bietet viel Topf für wenig Geld.

Schwachstelle des Schulte-Ufer sind die stark tropfenden, klappernden Deckel im Kochvorgang bei höchster Stufe.

Kompakter gehts nicht

Tefal Ingenio

Test [Duplicated] Kochtopf-Set: Tefal Ingenio 2-tlg.
Das Set von Tefal ist 100 Prozent stapelbar, es braucht kaum Platz in der Spüle oder im Schrank.

Töpfe nehmen Ihnen in der Spüle und im Schrank zu viel Platz weg? Dann sägen wir doch einfach mal die Henkel ab!

Tefals radikaler Ansatz beim Tefal Ingenio mit Töpfen ohne Henkel wird den klassischen Koch aus dem Konzept bringen. Hantierend mit mehreren Töpfen muss immer erst der Griff umgesteckt werden, bevor der heiße Topf bewegt werden kann.

Doch daran kann man sich gewöhnen und der Lohn sind platzsparend ineinander stapelbare Töpfe. So passt mehr in Schrank und Spülmaschine. Für den Griff gibt es auch Pfannen bis 28 Zentimeter, Kasserolen etc. Alternativ sind auch größere Sets mit Deckeln und Pfannen-Spritzschutz im Angebot.

 Kochtopf-Set Test: Kochtopfset U Tefal Ingenio
Tefal Ingenio: normale Deckel passen mit dem Griff nicht, ohne Griff schon

Standard-Deckel können wegen des Steck-Griffes nur schräg aufgesetzt werden bzw. wenn der Griff nicht dran ist. Eine Lösung sind die speziell geformten Glasdeckel des Herstellers, die gibt es als Topfset mit 16/18 und 20 Zentimetern für 35 Euro.

Sie haben die Wahl: Es spricht nichts dagegen, die ggf. passenden Deckel Ihres bisherigen Topf-Sets zu nutzen. Sie müssen dazu allerdings jedes Mal den Griff ausklinken.

Viel rein passt allerdings nicht, denn mit einem einzelnen Steck-Griff kann kein 6-Liter-Topf einhändig gehoben werden. Der größte Ingenio-Topf fasst deshalb nur 2,6 Liter, die größte Ingenio-Pfanne ist 28 Zentimeter im Durchmesser.

Die Steck-Griffe sind für zehn Kilogramm ausgelegt, mit Speise-Inhalt besteht also etwas Luft nach oben. Die mausgrauen oder schwarzen Griffe sind mit 22 bis 30 Euro nicht gerade billig.

Für knapp 100 Euro ist man bei Tefal Ingenio dabei, wenn man das 3er Topfset und die drei Deckel erwirbt. Günstig ist das nicht, aber für hochwertige, schwere Töpfe und ein Minimum an Platzbedarf kann man das durchaus in Kauf nehmen. In der Großfamilie wird man mit den kleinen Töpfen allerdings nicht glücklich, die sollte lieber zum Schulte-Ufer-Set 1046 Maxi Wega (5-teilig) greifen.

Außerdem getestet

Wir hatten so manches andere Topfset in der Redaktion, die folgenden möchten wir aus qualitativen Gründen aber nicht empfehlen. Dank hoher Fertigungsstandards ist an der Optik nichts auszusetzen, auch ein günstiger Topf schaut heutzutage nicht schlecht aus.

Die Hersteller sparen aber beim Material und lassen dünne Seitenwände und viel zu dünne Sandwich-Böden anfertigen. Wahrscheinlich wird auch minderwertiger Stahl verbaut. Dadurch sind die Töpfe zwar leicht, aber eben nicht verwindungsfest. Sehr oft sind die Topfböden nicht zu 100 Prozent plan.

Fissler Original-Profi Collection

Fisslers Set Profi Collection bringt wie der Intensa eine sehr schwere Qualität auf den Plan. Der große 5,5-Liter-Topf wiegt 2,6 Kilogramm – ohne Deckel! Die Böden sind entsprechend dick, beim 5,5-Liter-Topf aber leider nicht hundertprozentig plan, bei den übrigen Töpfen schon. Fissler macht hier keine ergonomischen Experimente wie beim Intensa: Auf speziell geformte Henkel wird komplett verzichtet, auf Kunststoff sowieso. Darum kann die Profi Collection auch im Backofen verwendet werden.

Das Design wird von breiten Henkel-Muffen dominiert. Das macht die Töpfe gewissermaßen einzigartig. Die Griffe sind leider wieder sehr hoch angebracht, austretender Dampf könnte an die Hände kommen. Die Griffe haben eine schöne breite U-Form für große Männerhände.

Fissler Profi Collection benötigte 183 Sekunden für das Kochen von einem Liter Wasser – kein Wunder, er hat den wahrscheinlich dicksten Topfboden im Test, der 5,5-Liter-Topf wiegt 2,6 Kilogramm.

Die Deckel bestehen aus Metall, es gibt aber keine Bohrung für den Druckausgleich. Deshalb klappern sie bei wallendem, kochenden Wasser auch. Das ist laut Hersteller so gewollt, denn Topfdeckel mit Druckausgleichsbohrung verschwenden Energie.

Die stabilen Töpfe der Diadem-Serie haben eine solide, schwere Qualität. Sie sind verwindungsfest und der große Topf wiegt bereits 2,15 Kilogramm. Zum Vergleich, der ähnlich große Karcher-Topf wiegt nur 1,7 Kilogramm. Die Gießkante gefällt uns ebenso wie die nicht klappernden Deckel. Das ist bemerkenswert, denn sie haben keine Bohrung zum Druckausgleich. Stattdessen haben die Deckel eine Wölbung am Rand. Leider entweicht dadurch der Dampf oft in Richtung Griff, weshalb dieser im Test oft sehr heiß wurde. Die Töpfe sind überhaupt nicht stapelbar, Grund ist ihre bauchige Form. Die dünnen Henkel haben außerdem nicht die beste Ergonomie.

Silit hat seine Fertigung offenbar verbessert, denn Mängel in Form von nicht ganz planen Topfböden gibt es beim aktuellen Alilcante-Set nicht mehr. Die stabilen Töpfe haben eine Gießkante und sie sind stapelbar. Leider sitzen die Henkel ziemlich hoch, Dampfkontakt und damit eine Verbrennung der Finger ist möglich. Die dünnen Henkel sind ergonomisch ungünstig und der Deckel klappert beim Kochen, die Glasdeckel haben keine Ausgleichsbohrung.

Die fünf Töpfe im Set Silit Toskana sind solide gebaut und vollkommen plan. Sie sind relativ gut stapelbar und haben natürlich auch eine Gießkante. Die Deckel haben zwar ein recht großes Spiel, rutschen aber bei Schräglage nicht heraus. Beim Kochen ist der Silit-Topf mit 170 Sekunden recht fix, dabei tropft er nur moderat. Der Topfboden wird dabei sehr gleichmäßig erhitzt, nur ein Grad Differenz bestand zwischen heißester und wärmster Stelle – Testsieger in dieser Disziplin. Und das bei einem Knallerpreis von gerade mal 100 Euro. Dass das Set von Silit dennoch nicht unser Favorit ist, liegt vor allem an den dünnen, fast schon scharfkantigen Henkeln, die auch schnell relativ heiß werden.

Wem es nichts ausmacht, öfter Topflappen zur Hand zu nehmen, bekommt mit dem Silit Toskana ein sehr gutes fünf-töpfiges Set mit Stielkasserole zum Spitzenpreis.

Das im Vergleich zu unserem Favoriten deutlich günstigere Set Provence Plus mit vier Töpfen und einer Stielkasserolle hat uns im Test nicht überzeugt. Zwar ist die Qualität im Großen und Ganzen WMF-typisch hochwertig, aber vor allem der unebene Topfboden beim großen 6-Liter-Topf ist ein echter Mangel – lieber ein paar Euro mehr ausgeben.

Das WMF Intension ist ein glanzloses Set, dessen Deckel fast alle kippeln und dessen Böden alle nicht ganz plan sind. Die Töpfe lassen sich marginal verbiegen und haben keine Innen-Skala. Das geringe Gewicht spricht wiederum für einen zu dünnen Sandwichboden. Positiv sind die geräumige U-Form der Griffe sowie die nur leise klappernden Deckel beim Kochvorgang und die generell WMF-typisch gute Verarbeitung.

Elo bietet für seine fünf Teile ein sehr günstiges Kochtopf-Set an. Das merkt man der Qualität dann aber auch an: Wir können die Rundung der Töpfe verziehen, die Böden sind dünn und der 3,0-Liter-Topf als auch die Kasserolle haben keinen planen Boden. Beim Kochen klappern die Deckel deutlich und beim 5,0-Liter und beim 1-Liter-Topf kippeln die Deckel. Die Ergonomie der Henkel ist an sich gut, jedoch befinden sich diese ziemlich weit oben (Dampfkontakt).

Das Set BEKA 12370904 der Serie Royal bietet keine königliche Qualität, dafür aber matte Edelstahl-Oberflächen, die mitunter schnell braun werden. Die Henkel sind rund, doch leider sehr dünn und zu hoch angebracht. Folge: Beim Kochvorgang kann heißer Dampf in Richtung der Henkel austreten, dann besteht Verbrennungsgefahr.

Rösle bietet mit dem Elegance 13120 auf den ersten Blick einen Preis-Leistungshammer für nur 180 Euro an. Bei den 10 Teilen sind neben einer Stielkasserolle sogar ein beschichteter Milchtopf und zwei Pfannen mit dabei. Letztere sind jedoch qualitativ unbrauchbar, zu wackelig sitzen die Griffe an den Pfannen. Es handelt sich um dieselbe Rösle-Pfanne, die im Test »Die beste beschichtete Bratpfanne« ebenfalls negativ auffiel. Beim großen Topf sind Boden und Deckel nicht vollständig eben und der Deckel tropft und vibriert beim Kochvorgang stark. So entpuppt sich der Preishammer letztlich doch als keine gute Investition.

Das günstige Set von Karcher besteht aus weniger hochwertigem Edelstahl 18/8, die Wandungen und Böden sind sehr dünn, die Töpfe sehr leicht. Sie sind nicht verwindungsfest. Der Deckel hat sehr viel Spiel und die Henkel haben auf Grund ihrer Höhe oft Dampfkontakt. Positiv sind die Liter-Skalen in jedem Topf, die Gießkante und die kühlen Kunststoff-Henkel.

Das Elo-Skyline-Set ist qualitativ ähnlich minderwertig wie das Karcher-Set: dünn, Edelstahl 18/8 und nicht resistent gegen Verwindungen. Der Deckel klappert beim Kochen stark, was das Kochvergnügen doch um einiges mindert. Positiv sind einzig die Gießkante und die Stapelbarkeit.

Amazon Basics Kochgeschirr-Set

Das Set von Amazon-Basics macht es günstig, aber die Qualität ist eben auch entsprechend niedrig. Die Aluminium-Töpfe sind sehr leicht und dünnwandig, wenngleich angemessen verwindungsfest. Die Töpfe und Pfannen haben keine Gießkante und die Henkel sind wackelig – die Fixierung mit großen Nieten wirkt aber solide. Das Set ist nicht besonders gut stapelbar. Ein großes Manko ist der Pflegebedarf der Antihaft-Beschichtung bei Pfannen und Töpfen. Sie müssen sorgsam damit umgehen, sie ist nicht spülmaschinengeeignet und sollte hin und wieder mit Öl gepflegt werden.

8
Kommentare

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Olaf
Olaf

Schade, dass ihr die Fissler Original Profi Selection Serie nicht mit im Feld habt ?
Mir scheint das der Platzhirsch zu sein und im direkten Konkurrenz Kampf zur WMF Gourmet Plus zu stehen. (Kein Glas, Silikon, Plastik, Ofen bis 240 Grad, etc…). Intensa und Gourmet Plus passen aufgrund der Materialien nicht zueinander in die gleiche Gruppe finde ich.
Daher frage ich mich, wie dann Gourmet Plus Testsieger werden kann, wenn Fissler Original Profi Selction nicht im Feld ist und WMF bei Stiftung Warentest auf Platz 8 kam…?

Petra
Petra

Auf anderen Seiten wurden häufig Essensgerüche im Silikon bemängelt, die nicht mehr entfernt werden können. Gibt es hier dazu Erfahrungen?

pezie
pezie

„Bei der Abwärme an den Griffen war Function 4 ganz vorn dabei, die Ausgießfunktionen wurden [von der Stiftung Warentest] ebenfalls honoriert.“

Nanu? Das Gegenteil ist der Fall: WMF Funktion 4 hat für die Grifftemperatur von der Stiftung Warentest eine schlechte Note kassiert (die zweitschlechteste von fünf möglichen Noten), während die Kochsets auf den Plätzen 1, 2 und 4 in dieser Disziplin sehr gute Note erhielten.

Redaktion
Redaktion

Sie haben recht, die Bewertung der Grifftemperatur durch Stiftung Warentest war nicht richtig wiedergegeben. Wir haben das korrigiert.

Nachvollziehen können wir das schlechte Ergebnis nicht, denn bei uns war die Grifftemperatur gut, wie Sie auch an den Wärmebildern sehen können.

Hans
Hans

Für mich fehlt das Topfset WMF Gourmet Plus, was meiner Meinung die beste Wahl ist.

peter
peter

das set wmf function 4 wäre mir wegen des silikons zu unsicher für „häufig in die spülmaschine“. siehe bewertungen „schmutzfänger“ und „veränderungen des silikons nach geschirrspülmaschine“. prio ist bei mir immer geschirrspülmaschine.
erwähnenswert wäre noch das schweizer set „spring crystal“ für 189,- eur, dicke wandstärke für wärmeübertragung seitlich und innenskala. meine persönliche wahl.
danke

Fritz Gutmann
Fritz Gutmann

Vielen Dank für diesen guten Test. Was m. E: noch ergänzt werden könnte: Der richtige Umgang mit Edelstahltöpfen, bzw. deren Reinigung. Viele Kunden bemängeln Oberflächenveränderungen des Edelstahls selbst bei teureren Produkten, so dass man als Kaufinteressent verunsichert wird. Ich dachte auch, man könnte die Töpfe ohne Konsequenzen einfach in Spülmaschine reinigen, was jedoch zu Verfärbungen führt oder sogar zu Rost führen kann. Deshalb konnte ich mich bisher noch nicht für den Kauf eines Topfsets entscheiden.

Mario Schare
Mario Schare

Am Silikonrand bleibt Wasser bzw. Schmutz in den Zwischenräumen. Auch muss man aufpassen bei längerem kochen, da der Deckel dann heiss wird und man Topflappen zum aufgießen braucht. Zuletzt, Silikon wird je Älter das Material wird, nicht schöner.