Das beste Laptop für die meisten

Das beste Laptop für die meisten Menschen ist zur Zeit das Dell XPS 13 9360. Mit seinen 13 Zoll und einem verblüffend schmalem Bildschirmrahmen ist es nicht nur angenehm klein, leicht und dünn, dank schneller SSD und Intel i7-Prozessor der aktuellsten Baureihe bietet es auch viel Performance und eine tolle Akkulaufzeit von fast neun Stunden.

Update 6. September 2017

Es sind aktuellere Modelle auf dem Markt. Wir werden den Test in Kürze aktualisieren.

Aktuelle Notebooks sind genau die universellen mobilen Geräte, von denen jeder Notebookbesitzer schon vor Jahren geträumt hat. Dank hoher Leistung, hochauflösender Displays und gleichzeitig immer weiter steigender Akkulaufzeit bei geringem Gewicht gibt es endlich wirklich mobile Geräte, die so gut wie jeder Anforderung gewachsen sind.

Das hat zwar seinen Preis, doch für alle, die ein Laptop auch zum Arbeiten benutzen, ist er das auch wert.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: Dell XPS 13 9360

Test Laptop für meisten: Dell XPS 13 9360
Ein rundherum gelungenes Laptop, mit dem man dank langer Akkulaufzeit auch mobil viel Freude hat.

Mitunter sind es Details, die das neue Dell XPS 13 9360 trotz des nicht unbedingt geringen Preises zum Testsieger für die meisten macht: Der aktuelle und leistungsstarke Prozessor, der quasi nebenher 4K-Filme dekodiert und so den Prozessor stark entlastet, HDMI 2.0 inklusive HDCP 2.2 für 4K-Videoausgabe beispielsweise von Netflix 4K fehlt den meisten Konkurrenten ebenfalls.

Vor allem aber überzeugt die hohe Akkulaufzeit von gut 9 Stunden im Videotest. Wer das Notebook nicht durchgehend für Videos nutzt, wird eine noch deutlich längere Laufzeit erreichen – und das trotz der schnellen Hardware und des superscharfen Displays. Auch das schmale, leichte Gehäuse will man schnell nicht mehr missen.

Kurz: Das Dell XPS 13 ist ein rundum gelungenes Notebook. Das Upgrade zum Vorgänger fällt zwar gering aus, aber das ist völlig in Ordnung, denn auch das war schon sehr gut. Wer das Modell mit dem Skylake-Prozessor günstig bekommt und Geld sparen will, kann auch hier ohne Bedenken zugreifen.

Eine Nummer kleiner: Asus Zenbook UX305CA-FB055T

Test Laptop für meisten: Asus Zenbook UX305CA-FB055T
Flach, hochauflösend, ausdauernd und vergleichsweise günstig. Etwas mehr Leistung wäre schön gewesen.

Ein ganzes Stück günstiger als unser Favorit ist das Asus Zenbook. Es hat ebenfalls einen QHD-Display und eine sehr große SSD. Leider ist der Prozessor nicht der schnellste und so hat das Zenbook schon jetzt ab und an Probleme. Zukunftssicher ist es nicht unbedingt, doch wer weiß, dass er keine neuen Anwendungen braucht, kommt damit sicher auch noch die nächsten Jahre störungsfrei zurecht.

Business-Alternative: Lenovo Thinkpad T460s

Test Laptop für meisten: Lenovo Thinkpad T460s
Hochwertig verarbeitetes und flottes Notebook mit guter Laufzeit.

Keine Preise gefunden.

Das Lenovo Thinkpad ist für all diejenigen, die Wert auf mehr Anschlüsse legen. Auch optisch macht das Thinkpad nicht so viel her wie andere Laptops, dafür ist es robust und arbeitet zuverlässig. Vor allem die Qualität der Eingabegeräte spricht für sich. Ein Manko ist allerdings die Akkulaufzeit – mit sechs Stunden liegt sie deutlich unter der Leistung unseres Favoriten.

Für Apple-Fans: Apple MacBook Pro mit TouchBar

Test Laptop für meisten: Apple MacBook Pro TouchBar
Die Touchbar ist ein Hingucker, bringt im Alltag aber wenig Zusatznutzen. Ansonsten ein tolles Notebook – aber sehr teuer.

Wenn Sie ein Laptop für professionelle Anwendungen brauchen, sollten Sie nicht zum MacBook Pro greifen. Für den Einsatz als normales Laptop ist es aber toll. Leider ist es nicht gerade günstig, doch man bekommt trotzdem so einiges für sein Geld. Bei den Anschüssen setzt Apple ausschließlich auf USB-C, für andere Kabel braucht man einen Adapter. Die Akkulaufzeit ist bei manchen Geräten deutlich geringer als die von Apple angegebenen 10 Stunden, das ist schade.

Vergleichstabelle

TestsiegerEine Nummer kleinerBusiness-AlternativeFür Apple-Fans
Modell Dell XPS 13 9360 Asus Zenbook UX305CA-FB055T Lenovo Thinkpad T460s Apple MacBook Pro mit TouchBar
Test Laptop für meisten: Dell XPS 13 9360Test Laptop für meisten: Asus Zenbook UX305CA-FB055TTest Laptop für meisten: Lenovo Thinkpad T460sTest Laptop für meisten: Apple MacBook Pro TouchBar
Pro
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Tolles Display
  • Gutes Gesamtpaket
  • QHD-Display
  • Schnelle SSD-Festplatte
  • Günstiger als der Testsieger
  • Viele Anschlüsse
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Tolle Verarbeitung und gutes Design
  • Technisch für den normalen Gebrauch gut ausgestattet
Contra
  • Nicht unbedingt günstig
  • Prozessor ist nicht der schnellste
  • Optisch nicht das schönste Laptop
  • Akkulaufzeit geringer als beim Testsieger
  • Fast nirgendwo mehr verfügbar und wenn, dann teuer
  • Für professionelle Anwendungen nicht geeignet
  • Sehr teuer
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten  

Nicht schneller aber sparsamer

Die neuen Intel-Prozessoren mit dem Codenamen »Kaby Lake« haben zwar nur wenig an Rechenleistung zugelegt, dafür arbeiten sie sehr effizient. Neuerdings unterstützen sie auch UHD-Videoformate ohne dabei viel Last zu erzeugen und Strom zu verbrauchen. Maximal 15 Watt nehmen die gängigen Chips mit dem U-Anhängsel im Namen auf – unter voller Last. Wird beispielsweise nur ein hochauflösendes Video geschaut, ist es sogar deutlich weniger.

Derart sparsame Chips benötigen weder eine aufwändige Kühlung noch überdimensionale Akkus, was die Gehäusegrößen schrumpfen lässt. Ganz lautlos klappt das im Gegensatz zu den schwächeren Core-m-Prozessoren allerdings nicht, in den meisten Nutzungssituationen ist aber auch bei den schicken, flachen aktuellen Notebooks nichts zu hören.

Display ist wichtiger als Prozessor

SSD-Speicher gehören in jedes neue Notebook, wird das Betriebssystem stattdessen von einer Festplatte gestartet, fühlt sich nicht nur der Systemstart sondern so gut wie jede Arbeit am Notebook zäh an – wer den Unterschied einmal kennengelernt hat, wird auf eine SSD nie mehr verzichten wollen.

Große Sprünge bei der Rechenleistung sind bei den Prozessoren auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten, so dass bei einer Neuanschaffung zur Zeit die Qualität des Display das wichtigste Kriterium ist, will man langfristig Spaß mit dem Gerät haben. Handliche Ultrabooks mit 13 Zoll Displaydiagonale sollten mindestens mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflösen, noch brillanter erscheint das Bild aber auf Notebooks mit ultrahochauflösenden QHD-Displays mit 3.200 x 1.800 Bildpunkten. Dank der Displayskalierung von Windows 10 sind dabei auch keine winzigen Icons und Schriften mehr zu befürchten.

Aus diesem Grund ist auch das MacBook Air, das wir lange als bestes Laptop für die meisten favorisiert haben, nicht mehr empfehlenswert. Mit dem MacBook Air hatte Apple seinerzeit die Sparte der kleinen, leichten Laptops begründet und dem schwächelnden Notebook-Markt damit neues Leben eingehaucht. Die Windows-Welt hatte dem lange nichts entgegenzusetzen, weder preislich noch von Leistung und Verarbeitungsqualität her konnte dem MacBook Air über Jahre hinweg niemand das Wasser reichen. Das hat sich in den letzten zwei Jahren gründlich geändert.

Apple hat den Anschluss verloren

Während die Windows-Pendants technisch immer weiter aufgeholt haben, hat Apple seine Laptops die letzten Jahre sträflich vernachlässigt. Nicht nur das MacBook Air, auch das MacBook Pro wurde jahrelang kaum oder gar nicht aktualisiert. Das mit Spannung erwartete neue MacBook Pro hat zwar mit der TouchBar eine hübsche Innovation bekommen, kommt aber nicht mit dem neuesten Intel-Prozessor und bleibt bei der Akkulaufzeit sogar hinter seinem Vorgänger zurück. Vor allem aber ist das neue MacBook Pro ziemlich teuer.

Dass Apple beim MacBook Pro mit TouchBar voll und ganz auf USB-C setzt und sämtliche anderen Anschlüsse gestrichen hat, hat dagegen für die Kalifornier Tradition: Apple war immer sehr mutig darin, alte Technologie-Zöpfe abzuschneiden. Viele dürften damit weniger Probleme haben, als der laute Aufschrei der Technik-Presse vermuten lassen würde, denn in Zeiten drahtloser Kommunikation nutzen die meisten die Anschlüsse ohnehin nur selten oder gar nicht.

Apple hat seine Laptop-Sparte vernachlässigt

Die größte Kritik am neuen MacBook Pro kommt denn auch von Apples Stamm-Kundschaft. Denn das neue MacBook Pro mag ein würdiger Nachfolger des MacBook Air oder des MacBooks sein, für professionelle Anwender ist es aber einfach nicht »Pro« genug: Ihnen fehlen nicht nur andere Anschlüsse, sie hätten auch gern mehr Power und vor allem mehr Arbeitsspeicher unter der Haube – egal zu welchem Preis.

Für weniger anspruchsvolle Nutzer ist das MacBook Pro dagegen für das, was es bietet, einfach zu teuer. Da bekommt man inzwischen in der Windows-Welt mehr Leistung zum kleineren Preis.

So bietet Dell mit dem XPS 13 ein adäquates und deutlich günstigeres Windows-Pendant zum MacBook an, das von Jahr zu Jahr besser wird. Aber auch Asus hat mit dem Zenbook ein tolles Ultrabook im Programm und Lenovo bedient mit dem Thinkpad weiterhin sehr erfolgreich den Business-Markt.

Unser aktueller Testsieger ist das Dell XPS 13 9360 mit Intel Core i5-7200U mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher, einer SSD mit 256 Gigabyte Speicher und einem QHD-Display.

Test: Das beste Laptop - Testsieger: Dell XPS 13

Testsieger: Dell XPS 13 9360

Viel Leistung in einem handlichen Gehäuse, tolle Akkulaufzeit und ein erstklassiges Display – das Dell XPS 13 9360 ist für uns zur Zeit das beste Notebook für die meisten Menschen. Es bietet einen modernen Prozessor, eine schnelle SSD mit 256 Gigabyte Speicher und ein brillantes QHD-Display. Es ist aber auch in anderen Varianten erhältlich, mit der Version mit Full-HD-Display kann man rund 200 Euro sparen.

Testsieger: Dell XPS 13 9360

Test Laptop für meisten: Dell XPS 13 9360
Ein rundherum gelungenes Laptop, mit dem man dank langer Akkulaufzeit auch mobil viel Freude hat.

Anschlüsse

Zwar konzentriert sich auch Dell auf USB als Standardschnittstelle und nutzt einen USB Typ C Stecker mit Thunderbolt 3 beispielsweise als Monitorausgang, es ist aber weiterhin ein Stromanschluss, ein SD-Kartenleser und auch ein 3,5mm-Klinkenstecker für Lautsprecher und Kopfhörer vorhanden. Ein zweiter USB-3.0-Port ist auf der rechten Notebookseite neben dem Kartenleser zu finden.

Wer noch mehr Anschlüsse braucht, sollte sich das Lenovo Thinkpad T460s ansehen, es bietet zusätzlich einen Smartcard-Leser, Mini-Displayport, HDMI und einen Netzwerkanschluss. Letzterer fehlt vielen schmalen Notebooks schon aus Platzgründen, ist dank schneller WLAN-Technologien aber auch nicht mehr unbedingt nötig, weshalb wir seine Abwesenheit beim Dell XPS 13 nicht schlimm finden.

Hochauflösender Bildschirm

Ein Trend setzt sich durch: Auch kleine Notebooks bekommen immer höhere Auflösungen spendiert. Das Asus Zenbook UX305CA-FB055T löst ebenso wie das Dell XPS 13 9360 mit 3.200 x 1.800 Bildpunkten bei 13 Zoll Bildschirmdiagonale auf, was traumhafte Pixeldichten und extrem scharfe Bilder ergibt.

Dell schafft es dabei, den Bildschirmrahmen sehr schmal zu halten, so dass das XPS 13 viel handlicher wirkt als andere 13-Zoll-Notebooks – ohne an Komfort einzubüßen.

Alle Notebooks dieser Klasse setzen auf IPS-Bildschirme, was für eine bessere Farbwiedergabe im Vergleich zu den günstigeren TN-Panels sowie für stabilere Blickwinkel ohne Farbverfälschungen sorgt.

Toller Bildschirm mit Touch-Funktion

Der Bildschirm des Dell XPS 13 verfügt zudem über Touch-Fähigkeiten, so dass das Notebook nicht nur klassisch per Trackpad sondern auch wie vom Tablet gewohnt direkt am Bildschirm bedient werden kann. Bei einem Notebook ist das zwar keine für den Alltag zwingend nötige Fähigkeit, viele finden einen TouchScreen aber praktischer als etwa die TouchBar des MacBook Pro – aber das ist Geschmacksache.

Der Touchscreen des XPS 13 lässt sich zuverlässig nutzen, was auch an den stabilen Displayscharnieren liegt, die ein Nachfedern des Bildschirms bei der Touchbedienung verhindern.

Leistung

Intel nennt die aktuelle Core-i-Generation »Kaby Lake« und spendiert den CPUs unter anderem moderne Videofähigkeiten und 4K-Ausgabe per HDMI. So lassen sich hochauflösende Videos im unter anderen von UHD-Blu-rays genutzten H.265-Format mit minimaler Prozessorlast abspielen. Vorteil: Der Akku wird bei der Videowiedergabe deutlich weniger beansprucht, das Notebook wird weniger heiß und der Lüfter muss weniger arbeiten.

Generell überfordern auch anspruchsvollere Heimarbeiten wie das Bearbeiten von Fotosammlungen den Prozessor ebenso wenig wie umfangreiche Tabellen. Wird gleichzeitig mit den CPU-Rechenkernen auch die integrierte Grafikeinheit stark beansprucht, wird das Dell XPS 13 allerdings spürbar – wenn auch nicht störend – warm und der Lüfter arbeitet etwas lauter.

Doch die beste CPU nützt nichts, wenn der Massenspeicher den Flaschenhals darstellt und eine langsame Festplatte mit der Datenflut des Betriebssystems kämpft. Dell setzt daher, ebenso wie Asus, Apple und Lenovo, auf eine schnelle SSD.

Im Falle der von uns ausgewählten Konfiguration des Dell XPS 13 9360 stehen 256 Gigabyte SSD-Speicher zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein platzsparendes M.2-Modell von Toshiba, das nicht von der SATA-Schnittstelle limitiert sondern per PCIe angebunden ist. So erreicht das Laufwerk Lesegeschwindigkeiten von mehr als 1.200 Megabyte pro Sekunde.

Mobilität und Haptik

Das Dell XPS 13 in der aktuellen Version 9360 ist eines der kleinsten 13-Zoll-Notebooks, was vor allem dem sehr schmalen Displayrahmen geschuldet ist. Auf Tastenkomfort muss trotzdem niemand verzichten, die Tasten haben einen spürbaren Hub und sind auch für Vielschreiber nicht zu klein. Praktisch ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur. Auch das große Touchpad arbeitet zuverlässig und bietet ein gutes Feedback.

Mit nur 1,3 Kilogramm fällt das Notebook unterwegs kaum auf, die handlichen Ausmaße sorgen zudem für weitere Mobilität. Trotzdem ist das Dell XPS 13 ausreichend stabil gebaut um auch auf den Beinen statt auf einem Tisch genutzt werden zu können – hier stoßen Kombigeräte wie das Microsoft Surface mit seinem Display-Dock als labberiger Tastatur an ihre Grenzen.

Akkulaufzeit

Das Dell XPS 13 9360 glänzte im Test mit beeindruckenden Laufzeiten von fast neun Stunden beim Schauen von Videos über WLAN. Üblicherweise liegt die Laufzeit von Geräten mit derart hochauflösenden Bildschirmen deutlich unter diesen Werten, da die Displays mehr Energie benötigen als beispielsweise Modelle mit Full HD. Selbst das Asus Zenbook kommt trotz des energiesparenden Core-m auf zwar immer noch gute aber eben doch spürbar geringere 7 Stunden.

Die Akkulaufzeit ist nicht zu schlagen

Werden bevorzugt hochauflösende H.265-Videos geschaut, ist der Laufzeit-Unterschied sogar noch deutlich größer: Muss bei älteren CPUs (und dazu gehört auch der Skylake-Prozessor des MacBook Pro) noch der Prozessor die ganze Arbeit unter voller Last alleine schultern, übernimmt das beim Core i7-7500U des Dell XPS stromsparend die Videoengine.

Einen ganzen Arbeitstag ohne Nachladen des Akkus überstehen – mit dem Dell XPS 13 9360 ist das tatsächlich kein Problem.

Schwächen?

Die Rechenleistung hat einen Haken: Gegenüber dem auf maximales Energiesparen getrimmten Core-m-Prozessor im Asus Zenbook nimmt der Core i5 des Dell XPS mehr als doppelt so viel Energie auf. Energie, die in Form von Abwärme auch wieder aus dem Gehäuse transportiert werden muss. Während das Zenbook komplett lautlos arbeitet, ist bei anhaltender Last der Lüfter des XPS 13 leise zu hören. Nicht störend, in ruhigen Umgebungen aber wahrnehmbar. Zudem erwärmt sich das Gehäuse des Notebooks unter Last zumindest ein wenig.

Dell XPS 13 im Testspiegel

Das Dell XPS 13 9360 ist noch sehr neu auf dem Markt, entsprechend wenige Tests finden sich bislang zu diesem Gerät. Die Kollegen von Curved haben sich mit dem Dell auf die Straßen Hamburgs gewagt und zeigen sich fast wunschlos glücklich:

»Die Verarbeitung ist tadellos, das Notebook ist klein und handlich, hat ein sehr überzeugendes Display und technisch ordentlich was drauf. Bauteile wie RAM, SSD und Akku lassen sich austauschen.«

Kritik hat Curved am spiegelnden Display und dem unter Last lauten Lüfter zu äußern. Im Vergleich zum neuen MacBook Pro kritisiert Curved Apple:

»Während wir im Dell XPS 13 den aktuellen Intel-Kaby-Lake-Prozessor haben, müssen wir beim MacBook Pro für einen i7 aus der letzten Generation (Skylake) 360 Euro Aufpreis zahlen. In der Standardkonfiguration des MacBook Pro steckt ein Intel Core i5-6360U. Auch beim Display geht der Punkt an den XPS 13 – zumindest in unserer Ausstattung mit QHD+ (3200 x 1800 Pixel, 276 ppi) und Touch-Funktion.«

Notebookcheck hingegen kritisiert die geringen Änderungen zum Vorgängermodell des XPS 13 9360:

»Käufer, die bereit sind für das Kaby Lake XPS 13 etwas mehr zu zahlen, erhalten eine etwas schnellere Leistung und längere Akkulaufzeit. Ansonsten bringt das auslaufende Skylake XPS 13 fast die gleiche Erfahrung für weniger Geld.«

Angesichts der 4K-Tauglichkeit des neuen XPS und der stark gestiegenen Akkulaufzeit ist das neue Modell sicherlich keine schlechte Wahl, zumindest wenn diese Punkte im Alltag gefragt sind. So schreibt Notebookcheck über die Laufzeit:

»Die Akkulaufzeiten dieses Kaby-Lake-Systems sind mit knapp über 8,5 Stunden unter realistischen WLAN-Bedingungen unglaublich lang. Im Idle-Betrieb mit minimaler Helligkeit hält das Gerät über 17 Stunden durch. Daher können User mit konservativeren Energie-Einstellungen viel längere Akkulaufzeiten herausholen als unsere aufgezeichnete WLAN-Laufzeit.«

Auch für das englischsprachige Magazin PCWorld ist das neue XPS 13 nur ein kleines Update, findet das bei dem Erfolg des Vorgängers aber keine schlechte Strategie.

Alternativen

Auch wenn wir im Test zur Überzeugung gekommen sind, dass das Dell XPS 13 9360 das aktuell beste Notebook für die meisten Personen ist, gibt es natürlich Konkurrenzprodukte, die ebenfalls sehr empfehlenswert sind. Mitunter sind es Detailunterschiede, die aber nicht jeden stören müssen.

Eine Nummer kleiner: Asus Zenbook UX305CA-FB055T

Test Laptop für meisten: Asus Zenbook UX305CA-FB055T
Flach, hochauflösend, ausdauernd und vergleichsweise günstig. Etwas mehr Leistung wäre schön gewesen.

Wem 1500 Euro für ein Laptop zu viel sind, aber nicht auf ein QHD-Display verzichten will, für den ist das Asus Zenbook eine gute Alternative.

Asus stattet das Zenbook ebenfalls mit einem hervorragenden QHD-Display aus und verbaut eine schnelle und mit 512 GByte sehr große SSD. Auch die Akkulaufzeit und das Gewicht des Zenbook können überzeugen.

Allerdings bremst der Core m7-6Y75-Prozessor das Notebook unnötig aus, was sich aktuell schon bei aufwändigeren Anwendungen bemerkbar macht und in Zukunft, dank stetig steigender Anforderungen durch Betriebssystem und Apps auch im Alltag stören könnte.

Wer sich sicher ist, mit der Leistung auszukommen, kann mit dem Zenbook allerdings problemlos ein paar Euro sparen.

Business-Alternative: Lenovo Thinkpad T460s

Test Laptop für meisten: Lenovo Thinkpad T460s
Hochwertig verarbeitetes und flottes Notebook mit guter Laufzeit.

Keine Preise gefunden.

Wem dagegen mehr Anschlüsse wichtiger sind als ein hochauflösender Bildschirm, für den ist das Lenovo Thinkpad die beste Wahl.

Die Notebooks der Thinkpad-T-Reihe standen nie für elegante Gehäuse und optische Spielereien sondern für robuste und zuverlässige Arbeitstiere. Diese Bezeichnung trifft auch auf das Thinkpad T460s zu: Es wird wohl nie den Geschmack von Teenie-Mädchen treffen, lässt sich aber auch durch eine etwas grobere Behandlung nicht aus dem Trab bringen.

Trotz des stabilen Gehäuses ist das Notebook mit 1,3 Kilogramm recht leicht für ein Gerät mit 14-Zoll-Display. Wer mit seinem Notebook hauptsächlich arbeitet wird zudem die hohe Qualität der Eingabegeräte schätzen: Tastatur, Touchpad und Trackpoint sind erstklassig und übertrumpfen auch die Eingabegeräte unseres Testsiegers.

Dafür fällt die Akkulaufzeit mit maximal 6 Stunden deutlich geringer aus. Doch im Business-Einsatz ist die nächste Steckdose meistens nicht weit entfernt.

Für Apple-Fans: Apple MacBook Pro mit TouchBar

Test Laptop für meisten: Apple MacBook Pro TouchBar
Die Touchbar ist ein Hingucker, bringt im Alltag aber wenig Zusatznutzen. Ansonsten ein tolles Notebook – aber sehr teuer.

Für professionelle Anwender mit sehr hohen Anforderungen, ist das neue MacBook Pro eine Enttäuschung. Für den normalen Einsatz ist es allerdings ein tolles Laptop – wenn man es sich leisten kann und will.

Mit dem Verzicht auf alle Anschlüsse außer USB-C geht Apple mal wieder einen mutigen Schritt voran, die meisten wird das wenig stören, doch wer oft andere Geräte anschließt braucht Adapter. Am schmerzlichsten ist sicher der Verzicht auf den tollen MagSafe-Stromanschluss, den viele lieb gewonnen haben.

Auf einen aktuellen Prozessor der Kaby-Lake-Generation verzichtet Apple, das neue MacBook nutzt die alten Skylake-CPUs. Das stellt für die meisten Nutzer aber kein großes Problem dar, große Unterschiede bei der Rechenleistung gibt es nicht.

Ärgerlicher ist hingegen, dass Apple bei der Akkulaufzeit gespart hat. Apple verspricht 10 Stunden Akkulaufzeit, doch es gibt Berichte, nach denen der Akku bei einigen Nutzern zum Teil schon deutlich früher schlapp macht. Bei einigen Testern variierten die Messungen der Akkulaufzeit so stark, dass sie kein brauchbares Ergebnis lieferten. Zumindest bei einigen Modellen scheint das MacBook Pro also ein Problem mit dem Akku zu haben.

Dieses Problem trat bei unserem Modell allerdings nicht auf, rund 9 Stunden Akkulaufzeit erreichten wir mit dem MacBook Pro bei normaler Nutzung. Bei unserem anspruchsvollen Videotest, bei dem das Dell XPS 13 auf gut 9 Stunden kam, gab das MacBook Pro allerdings deutlich früher auf.

Pfiffig ist die TouchBar mit integriertem Fingerabdrucksensor, die die Funktionstastenreihe unter dem Bildschirm ablöst und je nach Anwendung unterschiedliche Bedienelemente anzeigt. Allerdings verlangt Apple dafür nochmal 300 Euro extra. Dabei ist schon das Basismodell ohne Touchbar rund 200 Euro teurer als unser Favorit XPS 13, das nicht nur einen aktuelleren Prozessor sondern auch einen höher auflösenden Bildschirm hat.

Apple-Fans wird das nicht abschrecken – doch mit dem Dell XPS 13 bekommt man zur Zeit eindeutig mehr für sein Geld.

Diskutiere mit! Deine Meinung hilft anderen!

  1. Horst Alberti

    Was will der Autor uns denn hier erzählen!? Einmal hat es einen i5, dann einen i7, dann wieder einen i5 und dann wieder einen i7!? Welcher Prozessor ist denn nun wirklich drin?? Genauso komisch ist es mit der Bezeichnung!! Einmal heißt es 9360, dann 9630 und ein anderes Mal 9390!? Wie heißt es denn nun wirklich?? Oder handelt es sich um mehrere verschiedene Modelle?? Sehr seltsam!!

    Antworten
    1. Redaktion

      Unsere Empfehlung ist das Modell mit i5-Prozessor, wir beschreiben aber auch die Unterschiede zur i7-Variante. Die richtige Modellbezeichnung ist 9360. Den Tippfehler haben wir korrigiert.

      Antworten
  2. Warum zeigt ihr dieses tolle Notebook, mit so einem abstoßenden Bildschirmphoto? Es zeigt eine Windowsverseuchung an. Bei Dell kann man auch Notebook mit Linux vorinstalliert bestellen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.