Das beste Laptop

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Laptop Test: Dell Xps 13 9389 1
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Das beste Laptop bleibt für uns weiterhin das Dell XPS 13 – jetzt in der aktualisierten Version des Jahres 2019: Die kommt mit aktueller Hardware, außerdem wurde die wenig vorteilhafte Platzierung der Webcam geändert, jetzt sitzt sie da, wo sie sein soll, nämlich am oberen Bildschirmrand. Trotzdem überzeugt das Dell XPS 13 9380 nach wie vor mit einem sehr schmalen Bildschirmrahmen. Der 13-Zoller ist angenehm klein, leicht und dünn und trotzdem in jeder Hinsicht leistungsstark.

Update 15. Februar 2019

Nachdem das neue Dell XPS 13 9380 in Deutschland verfügbar ist, katapultiert es sich direkt an die Spitze unserer Empfehlungen und löst damit das Vorjahresmodell ab.

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22. November 2018

Wir haben uns das neue Apple MacBook Air angesehen. Die Leistung hat sich gegenüber dem Vorgänger nur ein wenig verbessert und das Design wurde mehr an das MacBook Pro angepasst. Für uns ist das MacBook Pro 13 aber die bessere Wahl, denn es bietet für einen kleinen Aufpreis deutlich mehr Leistung.

31. Oktober 2018

Unser neuer Favorit ist erneut eine Version des Dell XPS 13 9370, diesmal mit UHD-Display. Auch das Huawei MateBook Pro ist eine neue Empfehlung.

Apple hat außerdem endlich ein neues MacBook Air mit Retina-Display vorgestellt, das ab dem 7. November erhältlich sein wird. Wir werden es uns natürlich so schnell wie möglich für Sie ansehen!

20. Juli 2018

Eine neue Version des MacBook Pro ist auf dem Markt. Wir werden uns das zeitnah ansehen und hier im Test ergänzen.

16. März 2018

Wir haben das neue Modell unseres Testsiegers getestet und wurden nicht enttäuscht. Auch die neue Variante 9370 sichert dem Dell weiterhin den Testsieg.

26. Februar 2018

Huawei bringt mit dem Matebook X Pro im Juni 2018 ein neues Modell auf den Markt. In Deutschland wird es in der Variante mit Core-i5, 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher, sowie einer Nvidia Geforce MX 150 erscheinen. Der Preis soll bei 1.500 Euro liegen. Sobald wir ein Testgerät zur Verfügung haben, werden wir das Matebook für Sie testen.

8. Januar 2018

Dell hat den Nachfolger des XPS 13 angekündigt, der ab Anfang Februar im Handel erhältlich sein wird. Wir werden uns das neue Modell so schnell wie möglich ansehen.

21. September 2017

Wir haben uns die aktuellen Modelle angesehen. Unser Testsieger bleibt das Dell XPS 13, jetzt mit dem aktuellen Prozessor. Auch die Alternativen haben wir auf die neusten Modelle aktualisiert.

Aktuelle Top-Notebooks sind genau die universellen mobilen Geräte, von denen jeder Notebookbesitzer schon vor Jahren geträumt hat. Dank hoher Leistung, hochauflösender Displays und gleichzeitig immer weiter steigender Akkulaufzeit bei geringem Gewicht sind die mobilen Geräte so gut wie jeder Anforderung gewachsen. Einen Desktop-Rechner braucht heute eigentlich niemand mehr.

Allerdings haben die leistungsstarken Mobilrechner ihren Preis. Doch für alle, die ein Laptop zum Arbeiten benutzen, lohnt sich die Anschaffung, schließlich verbringen heutzutage viele fast den ganzen Arbeitstag vor dem Rechner.

Wir haben uns die interessantesten Modelle für Sie angesehen. Hier sind unsere aktuellen Empfehlungen:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Dell XPS 13 9380 (FHD)

Laptop Test: Dell Xps 13 9389
Dell präsentiert ein rundum gelungenes Update mit verbesserter Hardware und angepasstem Design. Ganz klar unser neuer Favorit.

Mit der aktualisierten Auflage des XPS 13 liefert Dell wieder einmal das rundherum beste Ergebnis. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich die hervorragende Leistung nochmals verbessert. Als Prozessor kommt ein gleichzeitig leistungsstarkes und energiesparendes Modell der neuesten Whiskey-Lake-Generation zum Einsatz und ermöglicht einen produktiven Alltag. Der kristallklare Bildschirm sorgt für die Darstellung von Bildern und Videos in bester Qualität und der Akku hält weiterhin einen ganzen Arbeitstag. Kurz: Das Dell XPS 13 9380 ist ein rundum gelungenes Notebook.

Auch gut

Huawei MateBook X Pro

Test Laptop: Huawei MateBook X Pro
Als Neueinsteiger in unserer Liste muss sich das MateBook X Pro nicht vor der Konkurrenz verstecken. Design und Ausstattung sind ein echter Hingucker.

Als Neueinsteiger muss sich das Huawei MateBook X Pro nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Der chinesische Hersteller hat ordentlich aufgeholt und bietet nun ein flaches, leistungsstarkes und ausdauerndes Laptop an. Auch im MateBook X Pro sitzt einer der neuesten Intel-Core-Prozessoren, der sich nur bei sehr anstrengenden Aufgaben eine kleine Atempause gönnen muss. Die Akkulaufzeit ist mit über neun Stunden im WLAN-Betrieb sehr hoch und auch der Bildschirm kommt mit einer hohen Auflösung. Die reicht zwar nicht ganz für 4K, ist aber dennoch deutlich besser als bei herkömmliche FullHD-Displays.

Business-Alternative

Lenovo Thinkpad X1 Carbon

Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon ist mittlerweile in der 6. Generation erhältlich. Obwohl es für den Business-Bereich ausgelegt ist, kann es auch optisch mit unseren Testkandidaten mithalten. Die üppige Ausstattung umfasst zweimal Thunderbolt 3 neben HDMI und regulären USB-Anschlüssen. Sogar ein LTE-Modul ist integriert, um darin eine SIM-Karte einzulegen und sich über einen mobilen Datentarif mit dem Internet verbinden zu können. Die verbaute Hardware entspricht quasi den oben aufgeführten Alternativen, weshalb das Thinkpad auch im produktiven Alltag nicht schlapp macht.

Für Apple-Fans

Apple MacBook Pro 13 (mit Touchbar)

Test Laptop: Apple MacBook Pro 13 (Touchbar)
Ein tolles, ausdauerndes Laptop für den Alltag, das allerdings auf Dauer unter seiner Wärmeentwicklung leidet.

Apple gönnt dem MacBook Pro im Jahr 2018 ein kleines Update, sodass Nutzer nun auf vier Thunderbolt-Anschlüsse zugreifen können. Da sie die einzigen Ports sind, bleibt ein Adapter für andere Geräte quasi Pflicht. Die Kühlung arbeitet aber immer noch am Limit, weshalb dem Apple-Rechner bei anspruchsvollen Aufgaben schnell die Puste ausgeht. Für den Alltag ist das MacBook Pro aber dennoch geeignet und das schicke Design wird mit der interaktiven Touchbar abgerundet. Die Akkulaufzeit kann mit unseren Konkurrenten ebenfalls mithalten – ebenso wie der Preis, zumindest für die Basisversion.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAuch gutBusiness-AlternativeFür Apple-Fans
Modell Dell XPS 13 9380 (FHD) Huawei MateBook X Pro Lenovo Thinkpad X1 Carbon Apple MacBook Pro 13 (mit Touchbar) Dell XPS 13 9370 (UHD) Apple MacBook Air 2018 Dell XPS 13 9370 (FHD) Asus Zenbook UX330UA-FB162T Apple MacBook Pro 13
Laptop Test: Dell Xps 13 9389Test Laptop: Huawei MateBook X ProLaptop Test: Lenovo Thinkpad Carbon X1 6th GenTest Laptop: Apple MacBook Pro 13 (Touchbar)Test Laptop: Dell XPS 13 9370 (mit UHD)Test Laptop: Apple MacBook Air 2018Test Laptop: Dell XPS 13 9370 (ohne UHD)Test Laptop: Asus Zenbook UX330UA-FB162TTest Laptop: Apple MacBook Pro 13
Pro
  • Tolles, schmal eingefasstes Display
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Sehr dünn und kompakt
  • Versenkbare Webcam
  • Großes Touchpad
  • Sehr gute Farbdarstellung
  • Mit Touchscreen
  • Schlankes aber stabiles Gehäuse
  • Viele Anschlüsse
  • Robustes und leichtes Kohlefasergehäuse
  • LTE-Modul
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Performance für den Alltag
  • Hochauflösendes Display
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Tolles, schmal eingefasstes Display
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Sehr dünn und kompakt
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Großes Touchpad
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Tolles, schmal eingefasstes Display
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Sehr dünn und kompakt
  • Mattes QHD-Display
  • Großer Arbeitsspeicher
  • Günstiger als der Testsieger
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Performance für den Alltag
  • Hochauflösendes Display
Contra
  • Ziemlich teuer
  • Spiegelndes Display
  • Nur Micro-SD-Kartenleser
  • Erwärmt sich im Dauerbetrieb
  • Hörbarer Lüfter
  • Kein MicroSD-Kartenleser
  • Weiche Tastatur
  • Ziemlich teuer
  • Durchschnittliche Akkulaufzeit
  • Überfordert bei anstrengenden Aufgaben
  • Lauter, nerviger Lüfter unter Last
  • Ausschließlich zweimal Thunderbolt 3
  • sehr teuer
  • Ziemlich teuer
  • Spiegelndes Display
  • Ausschließlich USB-Typ-C
  • Nur noch Micro-SD-Kartenleser
  • Kein Touchscreen
  • Ausschließlich zweimal Thunderbolt 3
  • Nur Dual-Core-CPU
  • Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorgänger nur gering
  • Ziemlich teuer
  • Spiegelndes Display
  • Ausschließlich USB-Typ-C
  • Nur noch Micro-SD-Kartenleser
  • Kein Touchscreen
  • Kein Touchscreen
  • Etwas größer und schwerer als der Testsieger
  • Überfordert von fordernden Aufgaben
  • Lauter, nerviger Lüfter unter Last
  • Ausschließlich zweimal Thunderbolt 3
Bester Preis
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Nicht schneller, aber sparsamer

Das Update der Intel-Prozessoren mit dem Codenamen Kaby Lake sorgt zwar nicht für massive Leistungsschübe, dafür arbeiten sie noch effizienter. Nach wie vor unterstützen sie auch UHD-Videoformate ohne dabei viel Last zu erzeugen und Strom zu verbrauchen. Maximal 15 Watt nehmen die gängigen Chips mit dem U-Anhängsel im Namen auf – unter voller Last. Wird beispielsweise nur ein hochauflösendes Video geschaut, ist es sogar deutlich weniger. Mit unserem neuen Favoriten, dem Dell XPS 13 9380 hält der erste Prozessor der Whiskey-Lake-Generation Einzug in unsere Empfehlungen. Dieser bietet dasselbe energiesparende Design, kann aber nochmal ein gutes Plus an Leistung für sich verbuchen.

Derart sparsame Chips benötigen weder eine aufwändige Kühlung noch überdimensionale Akkus, was die Gehäusegrößen schrumpfen lässt. Ganz lautlos klappt das im Gegensatz zu den schwächeren Core-m-Prozessoren allerdings nicht, in den meisten Nutzungssituationen ist aber auch bei den schicken, flachen und aktuellen Notebooks nichts zu hören.

Display ist wichtiger als Prozessor

SSD-Speicher gehören in jedes neue Notebook, wird das Betriebssystem stattdessen von einer Festplatte gestartet, fühlt sich nicht nur der Systemstart sondern so gut wie jede Arbeit am Notebook zäh an – wer den Unterschied einmal kennengelernt hat, wird auf eine SSD nie mehr verzichten wollen.

Große Sprünge bei der Rechenleistung sind bei den Prozessoren auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten. Deshalb ist bei einer Neuanschaffung zur Zeit die Qualität des Display das wichtigste Kriterium ist, wenn man langfristig Spaß mit dem Gerät haben will. Handliche Ultrabooks mit 13 Zoll Displaydiagonale sollten mindestens mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflösen, noch brillanter erscheint das Bild aber auf Notebooks mit ultrahochauflösenden QHD-Displays mit 3.200 x 1.800 Bildpunkten. Dank der Displayskalierung von Windows 10 sind dabei auch keine winzigen Icons und Schriften mehr zu befürchten.

Deshalb ist auch das MacBook Air, das wir lange als bestes Laptop für die meisten favorisiert hatten, nicht mehr empfehlenswert. Mit dem MacBook Air hatte Apple seinerzeit die Sparte der kleinen, leichten Laptops begründet und dem schwächelnden Notebook-Markt damit neues Leben eingehaucht. Die Windows-Welt hatte dem lange nichts entgegenzusetzen. Sowohl preislich als auch in Sachen Leistung und Verarbeitungsqualität konnte dem MacBook Air über Jahre hinweg niemand das Wasser reichen. Das hat sich in den letzten Jahren gründlich geändert.

Apple hat endlich nachgebessert

Während die Windows-Pendants technisch immer weiter aufgeholt haben, hat Apple seine Laptops die letzten Jahre sträflich vernachlässigt. Nicht nur das MacBook Air, sondern auch das MacBook Pro wurde jahrelang kaum oder gar nicht aktualisiert. Das hat sich glücklicherweise wieder geändert, vor allem bei der Akkulaufzeit des neuen Macbook Pro hat Apple kräftig nachgebessert. Schön und bitter nötig war auch das Update auf die aktuelle Intel-CPU-Architektur. An die nach wie vor recht hohen Preise muss man sich aber gewöhnen.

Dass Apple beim MacBook Pro voll und ganz auf USB-C setzt und sämtliche anderen Anschlüsse gestrichen hat, hat dagegen für die Kalifornier Tradition: Apple war immer sehr mutig darin, alte Technologie-Zöpfe abzuschneiden. Viele dürften damit weniger Probleme haben als der laute Aufschrei der Technikpresse vermuten lassen würde, denn in Zeiten drahtloser Kommunikation nutzen die meisten die Anschlüsse ohnehin nur selten oder gar nicht.

Apple musste beim Macbook viel Kritik einstecken

Die größte Kritik beim ersten MacBook Pro kam auch von Apples Stammkundschaft, denn das MacBook Pro mag ein würdiger Nachfolger des MacBook Air oder des MacBooks sein, für professionelle Anwender war es aber einfach nicht »Pro« genug: Ihnen fehlen nicht nur andere Anschlüsse, sie hätten auch gern mehr Power und vor allem mehr Arbeitsspeicher unter der Haube – egal zu welchem Preis.

Für weniger anspruchsvolle Nutzer ist das MacBook Pro dagegen für das, was es bietet, recht teuer. Da bekommt man inzwischen in der Windows-Welt mehr Leistung zum kleineren Preis.

So bietet Dell mit dem XPS 13 ein adäquates und deutlich günstigeres Windows-Pendant zum MacBook an, das von Jahr zu Jahr besser wird. Aber auch Huawei hat mit dem MateBook X Pro ein tolles Konkurrenzprodukt zu den althergebrachten Herstellern auf dem Markt. Lenovo bedient mit dem Thinkpad Carbon X1 weiterhin sehr erfolgreich den Business-Markt.

Unser aktueller Favorit ist das Dell XPS 13 9380 mit Intel Core i7-8565U, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 512 Gigabyte fassenden SSD. Im Gegensatz zum Vorgänger verabschiedet sich Dell von der Webcam unter dem Bildschirm. Dank einer verringerten Größe findet diese nun wieder ihren Platz im oberen Rahmen, ohne dass dieser dabei verbreitert werden musste.

 Laptop Test: Dell Xps 13 Ces 2019

Unser Favorit: Dell XPS 13 9380

Auch wenn man erst etwas genauer hinschauen muss, um die Unterschiede zum Vorgänger Dell XPS 13 9370 zu erkennen, hat der Hersteller einige Dinge verändert – manchmal zum Positiven, manchmal aber leider auch zum Negativen. Dennoch ist das neue Dell XPS 13 9380 unser Testsieger, denn es gibt kaum vergleichbare Notebooks, die so eine Verarbeitungsqualität, Akkulaufzeit und Leistung in einem so kompakten Format bieten.

Unser Favorit

Dell XPS 13 9380 (FHD)

Laptop Test: Dell Xps 13 9389
Dell präsentiert ein rundum gelungenes Update mit verbesserter Hardware und angepasstem Design. Ganz klar unser neuer Favorit.

Anschlüsse und Bildschirm

In Sachen Schnittstellen hat Dell keine Veränderungen vorgenommen. Auch beim XPS 9380 setzt Dell auf zwei Thunderbolt-Anschlüsse und einen USB-3.1-Typ-C-Port. Damit steht Anwendern nur noch der deutlich kleinere Anschluss zur Verfügung, der sich anschickt, den herkömmlichen Typ-A-Port abzulösen.

Drei Buchsen stehen bereit, zwei davon sind mit dem Thunderbolt-3-Standard ausgerüstet: Über die Schnittstellen lässt sich der Notebook-Akku nicht nur aufladen, sondern auch die Bildausgabe auf zwei 4K-Monitore über einen einzelnen Anschluss ist möglich. Außerdem können Daten mit bis zu 40 Gigabit pro Sekunde übertragen werden. Selbst USB 3.1 Gen 2 kommt »nur« auf maximal 10 Gigabit pro Sekunde.

Dell setzt ausschließlich auf USB-Typ-C

Doch der Aktualität fallen auch die herkömmlichen, weit verbreiteten USB-Typ-A-Anschlüsse zum Opfer. Wer einen USB-Stick oder eine externe Festplatte anschließen will, muss auf einen Adapter zurückgreifen – der wird immerhin standardmäßig von Dell mitgeliefert. Allzu weit verbreitet sind Speichermedien mit Typ-C-Stecker nämlich noch nicht, auch wenn der Trend zum neueren Standard immer deutlicher wird.

Der Speicherkartenleser ist beim Dell XPS 13 9380 immer noch geschrumpft und kann nur noch MicroSD-Speicherkarten aufnehmen.

Diese Änderung lässt uns nach wie vor zwiegespalten zurück, denn wer unterwegs seine Bilder von der Kamera aufs Notebook ziehen möchte, muss von nun an auf eine Adapterkarte zurückgreifen. Löblich: Ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss ist allerdings immer noch mit an Bord.

Damit Geräte in dieser Geräteklasse so schön schlank bleiben, wie man sie kennt, muss meist der Gigabit-Ethernet-Anschluss weichen – so ist es auch beim Dell. Das ist dank schneller WLAN-Technologien aber auch nicht mehr unbedingt nötig, weshalb wir seine Abwesenheit beim Dell XPS 13 nicht schlimm finden.

Wer noch mehr Anschlüsse braucht, sollte sich unsere Business-Alternative, das Lenovo Thinkpad X1 Carbon, ansehen. Es bietet neben regulären USB-Typ-A-Buchsen auch Thunderbolt 3, HDMI und einen vollwertigen Netzwerkanschluss.

Während unsere vorherige Empfehlung, das Dell XPS 13 9370, die Webcam zugunsten des Designs am unteren Bildschirmrand hatte, sitzt diese jetzt wieder über dem Display. Dell hat die Kamera so sehr verkleinert, dass sie sogar in dem extrem schmalen Rahmen ihren Platz findet. Der Perspektive kommt das extrem zugute, da der Blickwinkel von unten nicht besonders optimal war.

Dell schafft es dabei, den Bildschirmrahmen sehr schmal zu gestalten, sodass das XPS 13 viel handlicher wirkt als andere 13-Zoll-Notebooks, ohne an Komfort einzubüßen. Der Displayrand misst nun nur noch vier Millimeter und ist damit um 23 Prozent dünner als beim Vorgängermodell.

 Laptop Test: Dell Xps 13 Ces 2019
Die Webcam ist so klein, dass der Durchmesser gerade einmal 2,25 Millimeter beträgt.

Um dem Bildschirm die notwendige Stabilität zu verleihen, setzt Dell generell eine Glasscheibe ein – egal bei welcher Displayvariante. Das sorgt für unschöne Spiegelungen, die beim Arbeiten stören können. Die hohe Helligkeit des Screens gleicht das zwar noch halbwegs aus, zehrt aber natürlich auch an der Akkulaufzeit.

Trotzdem können wir dem Bildschirm durchaus ein Lob aussprechen. Touch-Fähigkeiten gibt es gegen Aufpreis, damit lässt sich das Notebook nicht nur klassisch per Trackpad, sondern auch direkt am Bildschirm bedienen. Bei einem Notebook ist das zwar nicht zwingend notwendig, viele finden einen Touchscreen dennoch praktischer als etwa die TouchBar des MacBook Pro – aber das ist Geschmackssache.

Touchscreen ist gegen Aufpreis erhältlich, aber auch ohne überzeugt der Bildschirm

Ansonsten weiß das Display zu beeindrucken: Die schmale Einfassung erweckt den Eindruck, auf einen fast randlosen Bildschirm zu schauen. Das hat zur Folge, dass die Bildfläche größer wirkt. Dank IPS-Panel kommen die Farben sehr intensiv rüber und die Kontraste fallen überdurchschnittlich gut aus. Auch die Blickwinkelstabilität ist durchweg hoch.

Leistung

Intel stattet das neue Dell XPS 13 9380 mit einem aktuellen Whiskey-Lake-Prozessor der Core-i-Generation aus. Unsere Empfehlung ist mit dem Intel Core i7-8656U bestückt. Zur Wahl stehen aber auch die günstigeren, dafür aber etwas leistungsärmeren Core i5-8265U und Core i3-8145U. Der neue i7 ist der direkte Nachfolger des Intel Core i7-8550U aus dem Vorgängermodell, allerdings biete diese Version einen bis zu 600 Megahertz höheren Turbotakt. Um seine volle Leistung zu entfalten, benötigt der neue Prozessor aber trotz energiesparendem Design etwas mehr Leistung, was sich negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt.

Ansonsten ist alles wie gehabt, wenn man die CPU mit dem Vorgänger vergleicht. Der Prozessor beherrscht unter anderem moderne Videofähigkeiten und die flüssige 4K-Ausgabe per Thunderbolt. So können Sie hochauflösende Videos im H.265-Format mit minimaler Prozessorlast abspielen. Vorteil: Der Akku wird dabei deutlich weniger beansprucht, das Notebook wird weniger heiß und der Lüfter muss weniger arbeiten.

Beim Kühlsystem setzt Dell im XPS 13 9380 auf altbewährtes: Im Inneren verrichten zwei Lüfter ihre Dienste und die zusätzliche Isolierung namens »Gore Thermal Insulation« ist ebenfalls vorhanden. Die leitet die Abwärme der Hardware besser ab und soll einzelne, heiße Stellen (Hotspots) vermeiden.

Neuer Prozessor mit noch mehr Leistung

Im täglichen Betrieb sorgt die neue CPU für einen deutlichen Leistungssprung nach vorne. Office-Anwendungen und Bildbearbeitungsprogramme laufen noch etwas flotter als zuvor und die superschnelle SSD-Festplatte lässt den Nutzer Ladezeiten völlig vergessen. Da für die Darstellung von Bildinhalten lediglich die integrierte Grafikeinheit Intel UHD Graphics 620 verantwortlich ist, eignet sich das kleine Dell-Notebook nicht für Spiele. Abseits davon sind aber viele Einsatzszenarien denkbar, solange keine starke Grafikkarte benötigt wird.

Werden CPU und Grafikeinheit gleichzeitig stark beansprucht, wird das Dell XPS 13 9380 trotz der überarbeiteten Kühlung spürbar – wenn auch nicht störend – warm. Im Hinblick auf die schlanke Bauform ist das aber definitiv zu verschmerzen. Bleibt die hohe Belastung über längere Zeit bestehen, kann die Leistung aufgrund der hohen Temperaturen im Inneren durchaus etwas einbrechen. Bei normaler Benutzung sollten das aber kaum vorkommen.

Und wie steht es um die Lüftergeräusche? Die Ventilatoren halten sich bei geringer Auslastung so gut zurück, dass sie nicht hörbar sind. Unter Last drehen sie allerdings auf, werden dabei aber nicht ganz so laut. Ein Rauschen ist dennoch zu vernehmen, wobei Surfen im Internet oder die Bearbeitung eines Word-Dokuments noch keinen Lüftereinsatz erfordern. Die beste CPU nützt allerdings nichts, wenn der Massenspeicher den Flaschenhals darstellt und eine langsame Festplatte mit der Datenflut des Betriebssystems kämpft. Dell setzt daher, ebenso wie Apple, Huawei und Lenovo, auf eine schnelle SSD.

In der hier empfohlenen Variante des Dell XPS 13 9380 steht Anwendern ein 512 Gigabyte großer SSD-Speicher zur Verfügung. Dabei handelte es sich um ein platzsparendes M.2-Modell, das nicht von der SATA-Schnittstelle limitiert wird, sondern per PCIe angebunden ist. So erreicht das Laufwerk sehr hohe Lesegeschwindigkeiten.

Mobilität und Haptik

Das Dell XPS 13 ist auch in der Version 9380 eines der kleinsten 13-Zoll-Notebooks, was vor allem dem sehr schmalen Displayrahmen geschuldet ist. Musste die Webcam beim Vorgänger noch unter den Bildschirm wandern, um die schmalen Ränder zu realisieren, konnte Dell diese jetzt wieder über dem Display positionieren. Dabei bleibt das Design so schmal wie zuvor, sodass die Bildschirmfläche immer noch sehr groß ist.

Auf Komfort beim Schreiben muss trotzdem niemand verzichten. Die Tasten haben einen spürbaren Hub und sind auch für Vielschreiber nicht zu klein. Praktisch ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur, die auch bei schlechter Beleuchtung die Beschriftung der Tasten erkennen lässt. Auch das große Touchpad arbeitet zuverlässig und bietet ein gutes Feedback.

 Laptop Test: Dell Xps 13 9380
Die Eingabegeräte sind auch für Vielschreiber geeignet.

Mit nur 1,2 Kilogramm ist das Notebook sehr leicht und fällt deshalb unterwegs kaum auf. Trotzdem ist das Dell XPS 13 9380 ausreichend stabil gebaut, um auch auf den Beinen statt auf einem Tisch genutzt werden zu können – hier stoßen Kombigeräte wie das Microsoft Surface mit seinem Display-Dock als labberige Tastatur an ihre Grenzen. Die robuste Haptik hat das Gerät der Materialwahl des Herstellers zu verdanken. So wurde das Gehäuse aus einem Aluminiumblock gefräst, was den Außenseiten des Notebooks Eleganz und Robustheit verleiht. Einfassung und Handballenauflage bestehen hingegen aus geflochtenen Kohlenstofffasern, die trotz ihres geringen Gewichts sehr strapazierfähig sind.

Dünner, leichter und mobiler

Das XPS 13 9380 gibt es in drei Farbvarianten: In Roségold oder in Alpinweiß – der Klassiker Platingrau steht ebenfalls noch zur Auswahl.

 Laptop Test: Dell Xps 13 9380 Color2
Farbvarianten des Dell XPS 13 9380.

Akkulaufzeit

Nachdem die Akkulaufzeiten bereits im Dell XPS 13 9370 etwas niedriger ausfielen, kommt das kleine Notebook in der neuesten Form mit nochmals kürzeren Laufzeiten.

Die Akkukapazität ist mit 52 Wattstunden zwar gleich geblieben, die etwas höhere Leistung des neuen Prozessors wirkt sich aber an dieser Stelle negativ aus. Kurz ist die Laufzeit deswegen aber noch lange nicht, sondern erreicht immer noch stolze 11 Stunden. Damit kann das Ladegerät auch mal Zuhause vergessen werden, ohne dass dem Dell XPS 13 9380 gleich die Puste ausgeht.

Die Akkulaufzeit ist immer noch kaum zu schlagen und selbst wenn die Aufgaben fordernder werden, muss sich der Akku nicht verstecken. Werden viele Aktionen kombiniert, hält das XPS 13 9380 immer noch sehr lange durch. Einen ganzen Arbeitstag ohne Nachladen des Akkus zu überstehen ist also auch mit der neuen Version des Dell XPS 13 wieder möglich.

Schwächen?

Auch bei diesem Modell gibt es leider einige Dinge, die uns negativ aufgefallen sind. Abseits vom spiegelnden Display, mit dem es sich in sehr hellen Umgebungen nur schwierig arbeiten lässt, sind wir mit dem kompletten Verzicht auf herkömmliche USB-Typ-A-Buchsen immer noch nicht ganz einverstanden. Es ist einfach nur nervig, für einen simplen USB-Stick extra einen Adapter anstecken zu müssen. Auch der Umstieg von einem regulären Speicherkarten-Leser auf eine Micro-SD-Variante ärgert den Nutzer mehr, als das er ihm nützt.

Dell XPS 13 9370 im Testspiegel

Auch die Kollegen anderer Publikationen zeigen sich von unserer Empfehlung Dell XPS 9380 begeistert. Techtest (02/2019) hebt vor allem die hervorragende Verarbeitung hervor:

»Gerade das Gehäuse ist bei diesem vorbildlich! Es ist super kompakt, aber gleichzeitig sehr stabil und robust anfühlend. Auch sorgt die Handballenauflage aus Karbonfaserstoff für ein sehr angenehmes Nutzungsgefühl. Dieses wird auch klar von der sehr guten Tastatur und dem guten Trackpad unterstützt, bei welchen sich Dell keinen Fehler erlaubt hat.«

Tester Michael Barton zeigt sich aber auch kritisch gegenüber der gesunkenen Akkulaufzeit:

»Etwas hin und her gerissen bin ich bei der Akkulaufzeit. Diese ist mit +- 7 Sunden bei meinem 4K Modell okay. Damit kann man gut arbeiten, zumal man das XPS 13 auch via Powerbanks laden kann. Aber hier habe ich das Gefühl es gibt durchaus noch etwas Luft nach oben.«

Im ausführlichen Test von Notebookcheck (02/2019) werden unter anderem auch Leistung und Kühlung wertgeschätzt. Dort wurde allerdings das etwas langsamere Modell mit Intel Core i5-8265U getestet:

»Dell hat die Temperatursteuerung offensichtlich überarbeitet. Gegenüber dem Vierkern-Prozessor von 2018 hat sich die Leistung verbessert, allerdings nur im Szenario einer dauerhaften Belastung. Während bei vielen Ultrabooks der Takt bei hoher Last dauerhaft gesenkt wird, um die Abwärme Produktion zu senken, fährt das XPS unermüdlich immer wieder in den hohen Turbo-Bereich.«

Im Test auf techq.eu 01/2019 wird die Neupositionierung der Webcam thematisiert, vom übrigen Design zeigt man sich aber nicht sehr begeistert:

»Da das letztjährige Modell eine große Überholung erfahren hatte, konnte Dell den ohnehin schon fast perfekten Laptop kaum verbessern. Die Neupositionierung der Webcam ist für manche einfach egal, aber für andere ein echter Segen. Ansonsten hat das XPS 13 fast das gleiche Design und hier und da nur ein paar kleine Upgrades.«

Auch die internationale Presse hat fast nur lobende Worte für das Dell-Notebook – wie der Testbericht von PCMag (02/2019) zeigt:

»Indem Dell die Webcam an die Stelle versetzt, wo sie schon immer hingehörte, wird einer der größten Fehler des XPS 13 beseitigt. Mit einer unserer seltenen Fünf-Sterne-Auszeichnungen verdient sich das XPS 13 (9380) daher den Titel als bester ultraportabler Laptop, den man kaufen kann.«

Alternativen

Auch wenn das Dell XPS 13 9380 für uns aktuell das beste Notebook für die meisten ist, gibt es natürlich Konkurrenzprodukte, die ebenfalls empfehlenswert sind. Mitunter sind es Detailunterschiede, die aber nicht jeden stören müssen.

Auch gut

Huawei MateBook X Pro

Test Laptop: Huawei MateBook X Pro
Als Neueinsteiger in unserer Liste muss sich das MateBook X Pro nicht vor der Konkurrenz verstecken. Design und Ausstattung sind ein echter Hingucker.

Wer 4K nicht braucht und dennoch nicht auf ein hochauflösendes Display verzichten möchte, sollte sich unseren Neueinsteiger aus dem Hause Huawei näher ansehen.

Der chinesische Hersteller schickt sich seit einiger Zeit an, den Notebook-Markt gehörig aufzumischen. Dabei kommen gut designte und leistungsstarke Laptops heraus, die sich hinter den großen Namen der Branche nicht verstecken müssen. Mit aktuellem Core-i5-Prozessor und 16 GB Arbeitsspeicher bietet das MateBook X Pro eine sehr gute Systemleistung. In Kombination mit einer schnellen SSD ist im Nutzungsalltag von Rucklern keine Spur. Der Bildschirm bietet das etwas ungewöhnliche 3:2 Format und eine Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixel. Wie beim Dell XPS 13 9370 spiegelt der Bildschirm allerdings.

Mit einem Gewicht von circa 1,3 Kilogramm ist das MateBook X Pro nur unwesentlich schwerer als unser Testsieger. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist sehr hochwertig gefertigt. Den aktuellen Designtrends folgend, hat auch Huawei einen möglichst schmalen Rahmen um sein Display gebaut und ist Dell sogar einen Schritt voraus: Statt die Kamera etwas unschön am unteren Bildrand zu platzieren, wird sie beim MateBook X Pro einfach unter einer Taste versenkt. Drückt man auf den Knopf, klappt die Kamera heraus und wieder hinein.

Auch bei der Akkulaufzeit muss sich das Huawei-Laptop nichts vormachen lassen: Mit etwas mehr als acht Stunden im WLAN-Betrieb hält es ebenfalls einen ganzen Arbeitstag durch. Bei starker Belastung erwärmt sich unsere Alternative aber ebenfalls und auch hier geht die Leistung mit steigender Temperatur nach unten.

Wen die genannten Kritikpunkte aber nicht stören, der erhält mit dem MateBook X Pro eine gute Alternative zum Testsieger und kann sich sogar noch einige Euro sparen.

Business-Alternative

Lenovo Thinkpad X1 Carbon

Für Geschäftsreisende, die auch unterwegs produktiv sein müssen, bietet sich das Lenovo Thinkpad X1 Carbon der 6. Generation an. Dank der vielen integrierten Anschlüsse muss man kaum auf Adapter zurückgreifen. Erwähnenswert ist auch der vollwertige Netzwerkanschluss!

Die Notebooks der Thinkpad-X-Serie möchten vor allem robuste und zuverlässige Arbeitstiere sein. Im Gegensatz zu den anderen, hauseigenen Business-Modellen hat sich Lenovo auch bei der Optik und den Materialien für das Laptop-Gehäuse ins Zeug gelegt. Denn wie der Name schon vermuten lässt, kommt ein kohlefaserverstärktes Chassis zum Einsatz, das sich als äußerst widerstandsfähig, aber dennoch leicht erweist. In Sachen Design setzt der Hersteller auf ein schlichtes Äußeres – die beiden oben genannten Laptops kommen hier deutlich edler daher.

Aufgrund des Kohlefasergehäuses ist das Lenovo X1 Carbon trotz einer etwas größeren Bildschirmdiagonale von 14 Zoll sogar noch leichter als unser 1,3 Kilogramm schwerer Testsieger von Dell: Es bringt lediglich knapp 1,2 Kilogramm auf die Waage. Bei den Abmessungen kommt es allerdings etwas breiter daher. Wer mit seinem Notebook hauptsächlich arbeitet, wird zudem die hohe Qualität der Eingabegeräte schätzen: Tastatur, Glas-Touchpad und Trackpoint sind erstklassig und übertrumpfen auch die Eingabegeräte unseres Testsiegers. Die üppige Ausstattung wird durch ein LTE-Modul abgerundet, das SIM-Karten aufnimmt, um auch unterwegs Internet über einen mobilen Datentarif zu nutzen.

Bei der X-Serie ist auch die Akkukapazität im Vergleich zu anderen Modellen gewachsen und beträgt nun 57 Wattstunden, genau wie beim MateBook X Pro. Damit ist die Laufzeit unterwegs ziemlich respektabel und man hat bei aktivierten WLAN und angepasster Bildschirmhelligkeit satte acht Stunden. An die Ausdauer des Testsiegers kann das Lenovo Thinkpad X1 Carbon damit aber nicht anknüpfen.

Für Apple-Fans

Apple MacBook Pro 13 (mit Touchbar)

Test Laptop: Apple MacBook Pro 13 (Touchbar)
Ein tolles, ausdauerndes Laptop für den Alltag, das allerdings auf Dauer unter seiner Wärmeentwicklung leidet.

Auch Apple aktualisiert die CPU im MacBook Pro auf die Kaby-Lake-Generation. Die eignet sich durchaus auch für fordernde Aufgaben, allerdings erhitzt sich der Chip dabei recht schnell und die Performance sinkt. Außerdem bietet die SSD in der Basisversion nur 128 Gigabyte Platz, will man mehr wird es teuer.

Mit dem Verzicht auf alle Anschlüsse außer USB-C ging Apple mal wieder einen mutigen Schritt voran. Die meisten wird das wenig stören, doch wer oft andere Geräte anschließt, braucht Adapter. Am schmerzlichsten ist sicher der Verzicht auf den tollen MagSafe-Stromanschluss, den viele lieb gewonnen haben.

Erfreulich ist, dass Apple die Akkulaufzeit des aktuellen MacBook Pro verbessert hat. Mit einem 54,5 Wattstunden großen Akku handelt es sich zwar um die kleinste Kapazität in unserem Lineup, aber es kommt ja auch auf das Zusammenspiel mit dem Betriebssystem (hier MacOS) an. Tatsächlich kann die Laufzeit nun endlich wieder an alte Erfolge anschließen: über 11 Stunden bei aktiviertem WLAN und angepasster Display-Helligkeit sind ein sehr guter Wert. Bei den etwas älteren Versionen machte das Gerät deutlich schneller schlapp.

Die pfiffige Touchbar ersetzt Wahlweise die F-Tasten oder kann mit besonderen Funktionen belegt werden. Einige Programme unterstützen die Touchbar auch mit eigenen Befehlen, sodass ein vielfältiger Einsatz gegeben ist. Das Kühlsystem leistet ebenfalls gute Arbeit. So werden störende Lüftergeräusche erst bei stärkerer Belastung hörbar. Unter extrem anspruchsvollen Anwendungen knickt dann allerdings die Leistung ein, da die Temperaturen im Inneren zu stark ansteigen und der Prozessor daraufhin drosselt.

Für die allermeisten Anwendungen ist das MacBook Pro aber ein tolles, ausdauerndes Laptop, das auch preislich nicht aus dem Rahmen fällt.

Was gibt es sonst noch?

Apple MacBook Air 2018

Apple hat das MacBook Air aktualisiert und bringt damit ein dünnes Notebook mit einer anständigen Akkulaufzeit sowie genug Leistung für den Office-Betrieb auf den Markt. Die Akkulaufzeit ist hervorragend, rund 12 Stunden kann man Videos auf Netflix oder Youtube gucken, bevor es wieder an die  Steckdose muss. Der Preis fällt allerdings sehr hoch aus, für wenige 100 Euro mehr bekommt man bereits das MacBook Pro 13. Das bietet fast die doppelte Leistung, aber auch eine kürzere Akkulaufzeit. Aus unserer Sicht ist das MacBook Pro daher die bessere Wahl.

Dell XPS 13 9370 (UHD)

Unser vorheriger Top-Favorit das Dell XPS 13 9370 ist mittlerweile deutlich günstiger zu haben. Die Leistung ist nur etwas niedriger als in unserer obigen Beschreibung und dank des sparsameren Prozessors fällt die Akkulaufzeit auch noch ein wenig länger aus. Wer nicht immer das aktuellste Modell besitzen muss, kann hier eine Menge Geld sparen.

Asus Zenbook UX330UA-FB162T

Das Asus Zenbook UX330UA-FB162T hat sich diesmal keine Empfehlung ergattern können. Da es aber immer noch erhältlich ist, wollen wir das Notebook nicht vorenthalten. Neben einem hochauflösendem QHD-Display bietet der Laptop einen etwas langsameren i7-Prozessor. Mit 16 GB RAM und schneller SSD ist es aber dennoch ein leistungsstarkes Gerät, auch wenn es in den Punkten Design und Akkulaufzeit nicht ganz auf dem neuesten Stand ist.

Auch beim MacBook Pro ohne Touchbar kann der Lüfter die Wärme bei anspruchsvollen Anwendungen nicht immer unter Kontrolle halten und die kleine SSD bietet weniger Speicherplatz als die weiter oben genannten Laptops. Ausnahmsweise überzeugt Apple aber hier beim Preis, was sich allerdings in einem nicht ganz aktuellen System niederschlägt.

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Kommentare

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Martin
Martin

Hallo und danke für die tolle Übersicht hochwertiger Laptops. Gibt es noch Geräte bei denen man SSD und evtl. sogar RAM günstig aufrüsten kann? Lenovo X1 hat den RAM fest verlötet und beim Apple MacBook zusätzlich auch die SSD. Beim neuen MacBook Air kostet 512 GB und 16 GB 740 € Aufpreis, also 2090 € statt 1350 €. In der Vergangenheit habe ich den Speicher stets getrennt gekauft und selbst eingebaut und damit ein Vermögen gespart und bessere Qualität erhalten (von 3 Apple Laptops kamen 2 mit langsamen defekten Festplatten). Liebe Grüße, Martin

eberano
eberano

Wie nachhaltig und reparierbar sind die vorgestellten Geräte, bzw. sollte dies nicht auch einfliessen in die Bewertung (Aussage zu Lebensdauer)? Erweitern von RAM, Austausch Festplatten, SSDs, CPU, Batterie? Proprietäre, nicht zukunftssichere Anschlusslösungen vorhanden, fix verklebte Bauteile (Bluetooth, Wlan-Module, Bildschirm, etc.)?

Gerd Görtz
Gerd Görtz

Die beste NotebookIn …. oder so!

Dennis Schulz
Dennis Schulz

DAS BESTE LAPTOP , ja GG

Roland Mösl
Roland Mösl

Warum zeigt ihr dieses tolle Notebook, mit so einem abstoßenden Bildschirmphoto? Es zeigt eine Windowsverseuchung an. Bei Dell kann man auch Notebook mit Linux vorinstalliert bestellen.

Hannes Lehenauer
Hannes Lehenauer

???