Das beste Laptop für die meisten

Das beste Laptop für die meisten Menschen ist zur Zeit das Dell XPS 13 9360. Mit seinen 13 Zoll und einem verblüffend schmalem Bildschirmrahmen ist es nicht nur angenehm klein, leicht und dünn, dank schneller SSD und Intel i7-Prozessor der aktuellsten Baureihe bietet es auch viel Performance und eine tolle Akkulaufzeit von fast neun Stunden.

Aktuelle Notebooks sind genau die universellen mobilen Geräte, von denen jeder Notebookbesitzer schon vor Jahren geträumt hat. Dank hoher Leistung, hochauflösender Displays und gleichzeitig immer weiter steigender Akkulaufzeit bei geringem Gewicht gibt es endlich wirklich mobile Geräte, die so gut wie jeder Anforderung gewachsen sind. Das hat zwar seinen Preis, doch für alle, die ein Laptop auch zum Arbeiten benutzen, ist er das auch wert.

Nicht wirklich schneller aber sparsamer

Die neuen Intel-Prozessoren mit dem Codenamen »Kaby Lake« haben zwar nur wenig an Rechenleistung zugelegt, dafür arbeiten sie sehr effizient. Neuerdings unterstützen sie auch UHD-Videoformate ohne dabei viel Last zu erzeugen und Strom zu verbrauchen. Maximal 15 Watt nehmen die gängigen Chips mit dem U-Anhängsel im Namen auf – unter voller Last. Wird beispielsweise nur ein hochauflösendes Video geschaut, ist es sogar deutlich weniger.

Derart sparsame Chips benötigen weder eine aufwändige Kühlung noch überdimensionale Akkus, was die Gehäusegrößen schrumpfen lässt. Ganz lautlos klappt das im Gegensatz zu den schwächeren Core-m-Prozessoren allerdings nicht, in den meisten Nutzungssituationen ist aber auch bei den schicken, flachen aktuellen Notebooks nichts zu hören.

SSD-Speicher gehören in jedes neue Notebook, wird das Betriebssystem stattdessen von einer Festplatte gestartet, fühlt sich nicht nur der Systemstart sondern so gut wie jede Arbeit am Notebook zäh an – wer den Unterschied einmal kennengelernt hat, wird auf eine SSD nie mehr verzichten wollen.

Große Sprünge bei der Rechenleistung sind bei den Prozessoren auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten, so dass bei einer Neuanschaffung zur Zeit die Qualität des Display das wichtigste Kriterium ist, will man langfristig Spaß mit dem Gerät haben. Handliche Ultrabooks mit 13 Zoll Displaydiagonale sollten mindestens mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflösen, noch brillanter erscheint das Bild aber auf Notebooks mit ultrahochauflösenden QHD-Displays mit 3.200 x 1.800 Bildpunkten. Dank der Displayskalierung von Windows 10 sind dabei auch keine winzigen Icons und Schriften mehr zu befürchten.

Aus diesem Grund ist auch das MacBook Air, das wir lange als bestes Laptop für die meisten favorisiert haben, nicht mehr empfehlenswert. Mit dem MacBook Air hatte Apple seinerzeit die Sparte der kleinen, leichten Laptops begründet und dem schwächelnden Notebook-Markt damit neues Leben eingehaucht. Die Windows-Welt hatte dem lange nichts entgegenzusetzen, weder preislich noch von Leistung und Verarbeitungsqualität her konnte dem MacBook Air über Jahre hinweg niemand das Wasser reichen. Das hat sich in den letzten zwei Jahren gründlich geändert.

Apple hat den Anschluss verloren

Während die Windows-Pendants technisch immer weiter aufgeholt haben, hat Apple seine Laptops die letzten Jahre sträflich vernachlässigt. Nicht nur das MacBook Air, auch das MacBook Pro wurde jahrelang kaum oder gar nicht aktualisiert. Das mit Spannung erwartete neue MacBook Pro hat zwar mit der TouchBar eine hübsche Innovation bekommen, kommt aber nicht mit dem neuesten Intel-Prozessor und bleibt bei der Akkulaufzeit sogar hinter seinem Vorgänger zurück. Vor allem aber ist das neue MacBook Pro ziemlich teuer.

Dass Apple beim MacBook Pro mit TouchBar voll und ganz auf USB-C setzt und sämtliche anderen Anschlüsse gestrichen hat, hat dagegen für die Kalifornier Tradition: Apple war immer sehr mutig darin, alte Technologie-Zöpfe abzuschneiden. Viele dürften damit weniger Probleme haben, als der laute Aufschrei der Technik-Presse vermuten lassen würde, denn in Zeiten drahtloser Kommunikation nutzen die meisten die Anschlüsse ohnehin nur selten oder gar nicht.

Die größte Kritik am neuen MacBook Pro kommt denn auch von Apples Stamm-Kundschaft. Denn das neue MacBook Pro mag ein würdiger Nachfolger des MacBook Air oder des MacBooks sein, für professionelle Anwender ist es aber einfach nicht »Pro« genug: Ihnen fehlen nicht nur andere Anschlüsse, sie hätten auch gern mehr Power und vor allem mehr Arbeitsspeicher unter der Haube – egal zu welchem Preis.

Für weniger anspruchsvolle Nutzer ist das MacBook Pro dagegen für das, was es bietet, einfach zu teuer. Da bekommt man inzwischen in der Windows-Welt mehr Leistung zum kleineren Preis.

So bietet Dell mit dem XPS 13 ein adäquates und deutlich günstigeres Windows-Pendant zum MacBook an, das von Jahr zu Jahr besser wird. Aber auch Asus hat mit dem Zenbook ein tolles Ultrabook im Programm und Lenovo bedient mit dem Thinkpad weiterhin sehr erfolgreich den Business-Markt.

Unser aktueller Testsieger ist das Dell XPS 13 9360 mit Intel Core i5-7200U mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher, einer SSD mit 256 Gigabyte Speicher und einem QHD-Display.

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Kommentare

9 Kommentare zu "Das beste Laptop für die meisten"

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Warum zeigt ihr dieses tolle Notebook, mit so einem abstoßenden Bildschirmphoto? Es zeigt eine Windowsverseuchung an. Bei Dell kann man auch Notebook mit Linux vorinstalliert bestellen.

😂😂🙈

Wurd die Seite von einem 14Jährigen gehackt?

DAS BESTE LAPTOP , ja GG

Horst Alberti
Horst Alberti

Was will der Autor uns denn hier erzählen!? Einmal hat es einen i5, dann einen i7, dann wieder einen i5 und dann wieder einen i7!? Welcher Prozessor ist denn nun wirklich drin?? Genauso komisch ist es mit der Bezeichnung!! Einmal heißt es 9360, dann 9630 und ein anderes Mal 9390!? Wie heißt es denn nun wirklich?? Oder handelt es sich um mehrere verschiedene Modelle?? Sehr seltsam!!

Redaktion

Unsere Empfehlung ist das Modell mit i5-Prozessor, wir beschreiben aber auch die Unterschiede zur i7-Variante. Die richtige Modellbezeichnung ist 9360. Den Tippfehler haben wir korrigiert.

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