Das beste Laptop

Das beste Laptop bleibt für uns das Dell XPS 13 – in der neuesten Version 9370. Mit seinen 13 Zoll und einem verblüffend schmalen Bildschirmrahmen ist es nicht nur angenehm klein, leicht und dünn, dank schneller SSD und Intel-i7-Prozessor der aktuellen Baureihe bietet es auch viel Performance und eine tolle Akkulaufzeit.

Update 16. März 2018

Wir haben das neue Modell unseres Testsiegers getestet und wurden nicht enttäuscht. Auch die neue Variante 9370 sichert dem Dell weiterhin den Testsieg.

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26. Februar 2018

Huawei bringt mit dem Matebook X Pro im Juni 2018 ein neues Modell auf den Markt. In Deutschland wird es in der Variante mit Core-i5, 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher, sowie einer Nvidia Geforce MX 150 erscheinen. Der Preis soll bei 1.500 Euro liegen. Sobald wir ein Testgerät zur Verfügung haben, werden wir das Matebook für Sie testen.

8. Januar 2018

Dell hat den Nachfolger des XPS 13 angekündigt, der ab Anfang Februar im Handel erhältlich sein wird. Wir werden uns das neue Modell so schnell wie möglich ansehen.

21. September 2017

Wir haben uns die aktuellen Modelle angesehen. Unser Testsieger bleibt das Dell XPS 13, jetzt mit dem aktuellen Prozessor. Auch die Alternativen haben wir auf die neusten Modelle aktualisiert.

Aktuelle Notebooks sind genau die universellen mobilen Geräte, von denen jeder Notebookbesitzer schon vor Jahren geträumt hat. Dank hoher Leistung, hochauflösender Displays und gleichzeitig immer weiter steigender Akkulaufzeit bei geringem Gewicht, gibt es endlich wirklich mobile Geräte, die so gut wie jeder Anforderung gewachsen sind.

Das hat zwar seinen Preis, doch für alle, die ein Laptop auch zum Arbeiten benutzen, lohnt sich die Anschaffung. Wir haben uns vier aktuelle Modelle genauer angesehen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Dell XPS 13 9370

Laptop Test – Testsieger: Dell XPS 13 (9370)
Ein rundherum gelungenes Laptop, mit dem man dank langer Akkulaufzeit auch mobil viel Freude hat.

Das Gesamtpaket beschert wieder einmal dem Dell XPS 13 in der neuen Versionsnummer 9370 den Testsieg. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich zwar nicht allzu viel geändert, was aber nichts Negatives bedeutet. Der Hersteller hat den Prozessor auf die neueste Intel-Core-Generation aktualisiert, die noch etwas flotter arbeitet und somit mehr als genug Leistung für den produktiven Alltag bietet. Neu sind die Farbvarianten Roségold und Alpinweiß. Die Akkulaufzeit bleibt trotz eines kleineren Akkus weiterhin hoch und reicht locker für einen kompletten Arbeitstag. Kurz: Das Dell XPS 13 ist und bleibt ein rundum gelungenes Notebook.

Auch gut

Asus Zenbook UX330UA-FB162T

Test Laptop für meisten: Asus Zenbook UX330UA-FB162T
Flach, hochauflösend, ausdauernd und etwas günstiger. Moderne Anschlüsse wären toll gewesen.

Bei vergleichbarer Ausstattung ein gutes Stück günstiger als unser Favorit ist das Asus Zenbook UX330UA. Es hat ebenfalls einen QHD-Display und eine großzügig bemessene SSD. Der Prozessor ist der gleiche wie beim Dell XPS 13, weshalb für genügend Rechenpower gesorgt ist. Tatsächlich ist der Arbeitsspeicher beim Zenbook doppelt so groß wie beim Testsieger. Doch der Akku ist schwächer und der integrierte HDMI-Anschluss liegt nicht in der Version 2.0 vor. Das bedeutet, dass 4K-Filme nur mit stotternden 30 Hertz über externe Monitore flimmern.

Business-Alternative

Lenovo Thinkpad X1 Carbon

Test Laptop für meisten: Lenovo Thinkpad T460s
Hochwertig verarbeitetes und flottes Notebook mit guter Laufzeit.

Das Lenovo Thinkpad X1 Carbon ist zwar eher auf den Business-Bereich ausgelegt, aber durch die umfassende Überarbeitung des Gehäuses kann das Gerät zu seinen Konkurrenten auch optisch aufschließen. Die üppige Ausstattung umfasst sogar zweimal Thunderbolt 3 neben HDMI und regulären USB-Anschlüssen. Sogar ein WWAN-Modul ist integriert, um darin eine SIM-Karte einzulegen und sich über einen mobilen Datentarif mit dem Internet verbinden zu können. Die verbaute Hardware entspricht quasi den oben aufgeführten Alternativen, weshalb das Thinkpad auch im produktiven Alltag nicht schlapp macht.

Für Apple-Fans

Apple MacBook Pro 13

Ein tolles, ausdauerndes Laptop für den Alltag, das bei fordernden Aufgaben allerdings laut rauscht - inklusive Performance-Einbußen aufgrund aufgestauter Hitze.

Das MacBook Pro ohne Touchbar erhält ebenfalls einen aktuellen Prozessor von Intel. Für den Alltag mag sich das schicke, hochwertig verarbeitete MacBook Pro durchaus eignen, doch werden die Aufgaben etwas anspruchsvoller, dann geht dem Gerät recht schnell die Puste aus, während der einzelne (!) Lüfter nervig laut zu Rauschen beginnt. Keine Neuerungen gibt es bei den Anschlüssen, denn Apple setzt weiterhin ausschließlich auf zweimal Thunderbolt 3 – ein Adapter für andere Geräte ist quasi Pflicht. Immerhin hat sich die Akkulaufzeit im Vergleich zu den Vorgängermodellen verbessert und kann zur hier aufgeführten Konkurrenz aufholen.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuch gutBusiness-AlternativeFür Apple-Fans
Modell Dell XPS 13 9370 Asus Zenbook UX330UA-FB162T Lenovo Thinkpad X1 Carbon Apple MacBook Pro 13
Laptop Test – Testsieger: Dell XPS 13 (9370)Test Laptop für meisten: Asus Zenbook UX330UA-FB162TTest Laptop für meisten: Lenovo Thinkpad T460s
Pro
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Tolles, schmal eingefasstes Display
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Sehr dünn und kompakt
  • Mattes QHD-Display
  • Großer Arbeitsspeicher
  • Günstiger als der Testsieger
  • Viele Anschlüsse
  • Robustes und leichtes Kohlefaser-Gehäuse
  • WWAN-Modul
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Performance für den Alltag
  • Hochauflösendes Display
Contra
  • Ziemlich teuer
  • Spiegelndes Display
  • Ausschließlich USB-Typ-C
  • Nur noch Micro-SD-Kartenleser
  • Kein Touchscreen
  • Kein Touchscreen
  • Etwas größer und schwerer als der Testsieger
  • Ziemlich teuer
  • Durchschnittliche Akkulaufzeit
  • Überfordert von fordernden Aufgaben
  • Lauter, nerviger Lüfter unter Last
  • Ausschließlich zweimal Thunderbolt 3
Bester Preis
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Nicht schneller aber sparsamer

Das Update der Intel-Prozessoren mit dem Codenamen Kaby Lake sorgt zwar nicht für massive Leistungsschübe, dafür arbeiten sie noch effizienter effizient. Nach wie vor unterstützen sie auch UHD-Videoformate ohne dabei viel Last zu erzeugen und Strom zu verbrauchen. Maximal 15 Watt nehmen die gängigen Chips mit dem U-Anhängsel im Namen auf – unter voller Last. Wird beispielsweise nur ein hochauflösendes Video geschaut, ist es sogar deutlich weniger.

Derart sparsame Chips benötigen weder eine aufwändige Kühlung noch überdimensionale Akkus, was die Gehäusegrößen schrumpfen lässt. Ganz lautlos klappt das im Gegensatz zu den schwächeren Core-m-Prozessoren allerdings nicht, in den meisten Nutzungssituationen ist aber auch bei den schicken, flachen aktuellen Notebooks nichts zu hören.

Display ist wichtiger als Prozessor

SSD-Speicher gehören in jedes neue Notebook, wird das Betriebssystem stattdessen von einer Festplatte gestartet, fühlt sich nicht nur der Systemstart sondern so gut wie jede Arbeit am Notebook zäh an – wer den Unterschied einmal kennengelernt hat, wird auf eine SSD nie mehr verzichten wollen.

Große Sprünge bei der Rechenleistung sind bei den Prozessoren auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten. Deshalb ist bei einer Neuanschaffung zur Zeit die Qualität des Display das wichtigste Kriterium ist, wenn man langfristig Spaß mit dem Gerät haben will. Handliche Ultrabooks mit 13 Zoll Displaydiagonale sollten mindestens mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflösen, noch brillanter erscheint das Bild aber auf Notebooks mit ultrahochauflösenden QHD-Displays mit 3.200 x 1.800 Bildpunkten. Dank der Displayskalierung von Windows 10 sind dabei auch keine winzigen Icons und Schriften mehr zu befürchten.

Aus diesem Grund ist auch das MacBook Air, das wir lange als bestes Laptop für die meisten favorisiert haben, nicht mehr empfehlenswert. Mit dem MacBook Air hatte Apple seinerzeit die Sparte der kleinen, leichten Laptops begründet und dem schwächelnden Notebook-Markt damit neues Leben eingehaucht. Die Windows-Welt hatte dem lange nichts entgegenzusetzen. Weder preislich noch von Leistung und Verarbeitungsqualität her konnte dem MacBook Air über Jahre hinweg niemand das Wasser reichen. Das hat sich in den letzten Jahren gründlich geändert.

Apple hat endlich nachgebessert

Während die Windows-Pendants technisch immer weiter aufgeholt haben, hat Apple seine Laptops die letzten Jahre sträflich vernachlässigt. Nicht nur das MacBook Air, auch das MacBook Pro wurde jahrelang kaum oder gar nicht aktualisiert. Das hat sich glücklicherweise wieder geändert, vor allem bei der Akkulaufzeit des neuen Macbook Pro hat Apple kräftig nachgebessert. Schön und bitter nötig war auch das Update auf die aktuelle Intel-CPU-Architektur. An die nach wie vor recht hohen Preise muss man sich aber gewöhnen.

Dass Apple beim MacBook Pro voll und ganz auf USB-C setzt und sämtliche anderen Anschlüsse gestrichen hat, hat dagegen für die Kalifornier Tradition: Apple war immer sehr mutig darin, alte Technologie-Zöpfe abzuschneiden. Viele dürften damit weniger Probleme haben, als der laute Aufschrei der Technik-Presse vermuten lassen würde, denn in Zeiten drahtloser Kommunikation nutzen die meisten die Anschlüsse ohnehin nur selten oder gar nicht.

Apple musste beim Macbook viel Kritik einstecken

Die größte Kritik beim ersten MacBook Pro kam auch von Apples Stamm-Kundschaft. Denn das MacBook Pro mag ein würdiger Nachfolger des MacBook Air oder des MacBooks sein, für professionelle Anwender war es aber einfach nicht »Pro« genug: Ihnen fehlen nicht nur andere Anschlüsse, sie hätten auch gern mehr Power und vor allem mehr Arbeitsspeicher unter der Haube – egal zu welchem Preis.

Für weniger anspruchsvolle Nutzer ist das MacBook Pro dagegen für das, was es bietet, recht teuer. Da bekommt man inzwischen in der Windows-Welt mehr Leistung zum kleineren Preis.

So bietet Dell mit dem XPS 13 ein adäquates und deutlich günstigeres Windows-Pendant zum MacBook an, das von Jahr zu Jahr besser wird. Aber auch Asus hat mit dem Zenbook ein tolles Ultrabook im Programm und Lenovo bedient mit dem Thinkpad X1 weiterhin sehr erfolgreich den Business-Markt.

Unser aktueller Testsieger ist das Dell XPS 13 9370 mit Intel Core i7-8550U mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, einer SSD mit 512 Gigabyte Speicher und einem Full-HD-Display.

Testsieger: Dell XPS 13 9370

Auch wenn man erst etwas genauer hinschauen muss, um die Unterschiede zum Vorgänger Dell XPS 13 9360 zu erkennen, hat der Hersteller einige Dinge verändert. Manchmal zum Positiven, manchmal aber leider auch zum Negativen.

Testsieger

Dell XPS 13 9370

Laptop Test – Testsieger: Dell XPS 13 (9370)
Ein rundherum gelungenes Laptop, mit dem man dank langer Akkulaufzeit auch mobil viel Freude hat.

Dennoch bleibt auch das neue Dell XPS 13 9370 unter Testsieger, denn es gibt kaum vergleichbare Notebooks, die diese Verarbeitungsqualität, Akkulaufzeit und Leistung in einem so kompakten Format bieten.

Anschlüsse und Bildschirm

In Sachen Schnittstellen ist Dell einen drastischen Schritt gegangen. Wie Apple beim MacBook Pro setzt auch Dell beim 9370er-Modell nur noch auf USB-Typ-C, den deutlich kleineren Anschluss, der sich anschickt, den herkömmlichen Typ-A-Port abzulösen.

Drei Buchsen stehen bereit, zwei davon sind mit dem Thunderbolt-3-Standard ausgerüstet: Über diese Schnittstellen lässt sich der Notebook-Akku nicht nur aufladen, sondern auch die Bildausgabe auf zwei 4K-Monitore über einen einzelnen Anschluss ist möglich. Außerdem sind rasante Transferraten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde möglich. Selbst USB 3.1 Gen 2 kommt »nur« auf maximal 10 Gigabit pro Sekunde.

Dell setzt ausschließlich auf USB-Typ-C

Doch der Aktualität fallen auch die herkömmlichen, weit verbreiteten USB-Typ-A-Anschlüsse zum Opfer. Wer einen USB-Stick oder eine externe Festplatte anschließen will, muss auf einen Adapter zurückgreifen – der wird immerhin standardmäßig von Dell mitgeliefert. Allzu weit verbreitet sind Speichermedien mit Typ-C-Stecker nämlich noch nicht, auch wenn der Trend zum neueren Standard immer deutlicher wird.

Auch beim Speicherkartenleser gibt es Neuerungen. Der ist beim Dell XPS 13 9370 nämlich ebenfalls geschrumpft und kann nur noch Micro-SD-Speicherkarten aufnehmen. Der Vorgänger ermöglichte noch das Einlegen normal großer Speicherkarten.

Auch diese Änderung lässt uns eher zwiegespalten zurück, denn wer unterwegs seine Bilder von der Kamera aufs Notebook ziehen möchte, muss von nun an auf eine Adapter-Karte zurückgreifen. Ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss ist allerdings nach wie vor mit an Bord.

Damit Geräte in dieser Geräteklasse so schön schlank bleiben, wie man sie kennt, muss meist der Gigabit-Ethernet-Anschluss weichen – so auch beim Dell. Das ist dank schneller WLAN-Technologien aber auch nicht mehr unbedingt nötig, weshalb wir seine Abwesenheit beim Dell XPS 13 nicht schlimm finden.

Wer noch mehr Anschlüsse braucht, sollte sich das unsere Buisiness-Alternative, das Lenovo Thinkpad X1 Carbon ansehen. Es bietet neben regulären USB-Typ-A-Buchsen auch Thunderbolt 3, HDMI und einen vollwertigen Netzwerkanschluss.

Ein Trend setzt sich durch: Auch kleine Notebooks bekommen immer höhere Auflösungen spendiert. Das Asus Zenbook UX330UA löst beispielswiese mit 3.200 x 1.800 Bildpunkten bei 13 Zoll Bildschirmdiagonale auf. Das neue Dell XPS 13 9370 gibt es gegen Aufpreis sogar mit einem Ultra-HD-Display (3.840 x 2.160 Pixel). Das ergibt eine traumhafte Pixeldichte und extrem scharfe Bilder. Das UHD-Modell hatten wir aber nicht im Test.

Dell schafft es dabei, den Bildschirmrahmen im Vergleich zum Vorgänger sogar noch schmaler zu gestalten, so dass das XPS 13 viel handlicher wirkt als andere 13-Zoll-Notebooks – ohne an Komfort einzubüßen. Der Display-Rand misst nun nur noch vier Millimeter und ist damit um 23 Prozent dünner als beim Vorgängermodell.

Das Dell XPS 13 9370 hat einen noch schlankeren Body bekommen.
Das Dell ist noch schlanker und leichter geworden und lässt sich damit noch besser transportieren.

Um dem Bildschirm die notwendige Stabilität zu verleihen, setzt Dell nun generell eine Glasscheibe ein – egal bei welcher Display-Variante. Das sorgt für unschöne Spiegelungen, die beim Arbeiten stören können. Die hohe Helligkeit des Screens gleicht das zwar noch halbwegs aus, zehrt aber natürlich auch an der Akkulaufzeit.

Trotzdem können wir dem Bildschirm durchaus ein Lob aussprechen. Touch-Fähigkeiten gibt es gegen Aufpreis, damit lässt sich das Notebook nicht nur klassisch per Trackpad, sondern auch direkt am Bildschirm bedienen. Bei einem Notebook ist das zwar nicht zwingend notwendig, viele finden einen Touchscreen dennoch praktischer als etwa die TouchBar des MacBook Pro – aber das ist Geschmackssache.

Touchscreen ist gegen Aufpreis erhältlich aber auch ohne überzeugt der Bildschirm

Ansonsten weiß das Display zu beeindrucken: Die schmale Einfassung erweckt den Eindruck, auf einen fast randlosen Bildschirm zu schauen. Das hat zur Folge, dass die Bildfläche größer wirkt. Dank IPS-Panel kommen die Farben sehr intensiv rüber und die Kontraste fallen überdurchschnittlich gut aus, auch die Blickwinkelstabilität ist durchweg hoch.

Leistung

Intel stattet den neuen Dell XPS 13 9370 mit einem aktuellen und überarbeiteten Core-i-Generation Kaby Lake-Prozessor aus. Unser Testgerät ist mit dem Intel Core i7-8550U bestückt. Zur Wahl steht aber auch der günstigere, dafür aber etwas leistungsreduzierte Core i5-8250U. Der neue i7 ist der direkte Nachfolger des Intel Core i7-7500U aus dem Vorgängermodell, allerdings ist die neue Version mit vier anstatt zwei Rechenkernen ausgestattet. Dank weiterer Verbesserungen unter der Haube leistet der Chip bis zu vier Gigahertz.

Ansonsten ist alles wie gehabt, wenn man die CPU mit dem Vorgänger vergleicht. Er beherrscht unter anderem moderne Videofähigkeiten und die flüssige 4K-Ausgabe per Thunderbolt. So können Sie hochauflösende Videos im H.265-Format mit minimaler Prozessorlast abspielen. Vorteil: Der Akku wird dabei deutlich weniger beansprucht, das Notebook wird weniger heiß und der Lüfter muss weniger arbeiten.

Im Vergleich zum vorangegangenen Dell XPS 13 9360 hat der Hersteller das Kühlsystem noch einmal überarbeitet: Im Inneren verrichten nun zwei anstatt ein Lüfter ihre Dienste und es wurde eine zusätzliche Isolierung namens »Gore Thermal Insulation« eingezogen,. Diese leitet die Abwärme der Hardware besser und soll einzelne, heiße Stellen (Hotspots) vermeiden.

Neuer Prozessor mit noch mehr Leistung

Das Ergebnis des erweiterten Benchmarks von PC Mark 10 zeigt uns mit einem Ergebnis von 2.779 Punkten, dass auch anspruchsvollere Heimarbeiten wie das Bearbeiten von Fotosammlungen den Prozessor ebenso wenig überfordern wie umfangreiche Tabellen. Nur in Sachen Rendering und Visualisierung kommt die CPU an ihre Grenzen, noch schlechtere Werte gibt es nur in der Kategorie Gaming. Die integrierte Grafiklösung in Form des Intel Graphics UHD 620 ist einfach zu schwachbrüstig für ernsthaftes Zocken. Allerdings adressiert Dell mit dem XPS 13 auch keine Gamer, weshalb sich diese Ergebnisse vernachlässigen lassen.

Werden gleichzeitig CPU und Grafikeinheit stark beansprucht, wird das Dell XPS 13 9370 trotz der überarbeiteten Kühlung spürbar – wenn auch nicht störend – warm. Im Hinblick auf die schlanke Bauform ist das aber definitiv zu verschmerzen. Erwähnen müssen wir allerdings, dass die CPU-Temperatur während unserer Testläufe mehrere Male auf 98 Grad Celsius kletterte und stellenweise auch ein Thermal Throtteling eingetreten ist: Hierbei fährt der Prozessor den Takt herunter, um Schäden durch Überhitzungen zu vermeiden. Deshalb sinkt auch die Leistung. Allzu oft kommt das im Alltag aber nicht vor – unsere Testszenarien sind nämlich überdurchschnittlich anspruchsvoll.

Und wie steht es um die Lüftergeräusche? Die Ventilatoren halten sich bei geringer Auslastung so gut zurück, dass sie nicht hörbar sind. Unter Last drehen sie aber auf, schaffen es allerdings, dabei nicht ganz so laut zu werden wie beim Vorgänger. Die beste CPU nützt allerdings nichts, wenn der Massenspeicher den Flaschenhals darstellt und eine langsame Festplatte mit der Datenflut des Betriebssystems kämpft. Dell setzt daher, ebenso wie Asus, Apple und Lenovo, auf eine schnelle SSD.

Die uns zur Verfügung gestellte Modellvariante hatte 512 Gigabyte SSD-Speicher zur Verfügung. Dabei handelte es sich um das platzsparende M.2-Modell Toshiba, das nicht von der SATA-Schnittstelle limitiert, sondern per PCIe angebunden ist. So erreicht das Laufwerk Lesegeschwindigkeiten von mehr als 1.600 Megabyte pro Sekunde.

Mobilität und Haptik

Das Dell XPS 13 in der aktuellen Version 9370 ist eines der kleinsten 13-Zoll-Notebooks, was vor allem dem sehr schmalen Displayrahmen geschuldet ist. Und tatsächlich hat es der Hersteller im Hinblick auf das letzte Modell geschafft, das Notebook noch dünner zu machen: An der dicksten Stelle messen wir nur noch 1,16 Zentimeter, vorher waren es 1,5 Zentimeter.

Auf Tastenkomfort muss trotzdem niemand verzichten, die Tasten haben einen spürbaren Hub und sind auch für Vielschreiber nicht zu klein. Praktisch ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur, die unserer Meinung nach aber etwas intensiver ausfallen könnte. Auch das große Touchpad arbeitet zuverlässig und bietet ein gutes Feedback.

Das Dell XPS 13 kommt mit Tastaturbeleuchtung.
Die Tasten sind beleuchtet, könnten für unseren Geschmack allerdings noch heller sein.

Mit nur 1,2 Kilogramm ist das Notebook nochmal leichter geworden und fällt deshalb unterwegs kaum auf. Trotzdem ist das Dell XPS 13 9370 ausreichend stabil gebaut, um auch auf den Beinen statt auf einem Tisch genutzt werden zu können – hier stoßen Kombigeräte, wie das Microsoft Surface mit seinem Display-Dock als labberiger Tastatur, an ihre Grenzen. Die robuste Haptik hat das Gerät der Materialwahl des Herstellers zu verdanken. So wurde das Gehäuse aus einem Aluminiumblock gefräst, was den Außenseiten des Notebooks Eleganz und Robustheit verleiht. Einfassung und Handballenauflage bestehen hingegen aus geflochtenen Kohlenstofffasern, diese sind trotz ihres geringen Gewichts sehr strapazierfähig.

Dünner, leichter und mobiler

Das neue Modell gibt es jetzt auch in zwei neuen Farbvarianten: Einmal in Rosègold wie unser Testgerät, oder in Alpinweiß. Der Klassiker Platingrau steht ebenfalls noch zur Auswahl.

Wie schon der Vorgänger ist auch beim neuen XPS 13 die Webcam am unteren Bildschirmrand platziert. Das hat den Vorteil, dass der obere Bildschirmrand so schmal gebaut werden kann wie die Seiten, aber den Nachteil, dass man beim Videochat eher unvorteilhaft von unten abgelichtet wird.

Beim neuen XPS 13 ist die Kamera unten verbaut.
Die neue Version hat die Kamera unten am Display verbaut.

Die Webcam unterstützt Windows Hello und so lässt sich das Notebook nur per Gesichtserkennung entsperren. Hinzu kommt noch ein Fingerabdrucksensor, den der Hersteller im Power-Knopf des Geräts platziert hat. Der legt im Übrigen hohe Erkennungsraten und schnelle Reaktionszeiten an den Tag, so ist ein gewisser Schutz der Daten gewährleistet.

Akkulaufzeit

Dell stellte mit dem Vorgänger des aktuellen XPS 13 neue Bestwerte auf, was die Akkuleistung betraf. Bei simplen Textarbeiten und Internet-Browsing mit einer Bildschirmhelligkeit von 40 Prozent hielt das Gerät satte 15 Stunden durch – trotz hochauflösendem Bildschirm!

Beim neuen Modell 9370 sinkt die Akkukapazität von 60 auf 52 Wattstunden. Müssen Nutzer nun eine kürzere Ausdauer in Kauf nehmen? Nein, denn im gleichen Testszenario kommt das Notebook auf immer noch stolze 14 Stunden. Kompromisse müssen hier also nicht eingegangen werden.

Das Dell XPS 13 schafft auch bei hohen Leistungsanforderungen noch einen ganzen Arbeitstag ohne Nachladen.
Dank Energiespar-Management kommt das neue XPS 13 trotz kleinerem Akku immer noch auf gute Akkulaufzeiten.

Die Akkulaufzeit ist immer noch kaum zu schlagen und selbst wenn die Aufgaben fordernder werden, muss sich der Akku trotz gesunkener Kapazität nicht verstecken. Werden viele Aktionen kombiniert, hält das XPS 13 9370 immer noch knapp sechs Stunden durch – der Screenshot aus dem Batterietest von PC Mark 8 beweist das. Gründe hierfür liegen beim überarbeiteten Powermanagement des Prozessors und dem geringer auflösendem Bildschirm.

Einen ganzen Arbeitstag ohne Nachladen des Akkus zu überstehen, ist auch mit der neuen Version des Dell XPS 13 wieder möglich.

Schwächen?

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es leider einige Dinge mehr, die uns negativ aufgefallen sind. Abseits vom spiegelnden Display, mit dem sich in sehr heller Umgebung nur schwierig arbeiten lässt, sind wir mit dem kompletten Verzicht auf herkömmliche USB-Typ-A-Buchsen nicht ganz einverstanden. Es ist einfach nur nervig, für einen simplen USB-Stick extra einen Adapter anstecken zu müssen. Auch der Umstieg von einem regulären Speicherkarten-Leser auf eine Micro-SD-Variante ärgert den Nutzer mehr, als das er ihm nützt.

Dell XPS 13 9370 im Testspiegel

Auch die Kollegen anderer Publikationen kann unser Testsieger Dell XPS 9370 begeistern. Computerbase (02/2018) hebt vor allem die Verarbeitung und die Laufzeit des Full-HD-Modells hervor:

»Das neue Dell XPS 13 (9370) ist ein hervorragendes Notebook, sofern es je nach Anwendungsgebiet in der richtigen Konfiguration gekauft wird. Wer möglichst lange Laufzeiten zum Ziel hat, sollte tunlichst zur Full-HD-Variante greifen, die ein nahezu perfekter mobiler Begleiter ist. […] Unabhängig von der Hardware-Konfiguration und dem Display sind die sehr guten Eingabegeräte und die ausgezeichnete Verarbeitung zu betrachten. Tastatur und Touchpad sind im Großen und Ganzen zwar nicht gegenüber dem 9360 verändert worden, gerade das ermöglicht es aber zu sagen, wie gut sich die Eingabegeräte über lange Zeit schlagen – und zwar hervorragend.«

Tester Nicolas La Rocco ist wie wir ebenfalls kein allzu großer Fan der veränderten Schnittstellen:

»USB Typ C ist ohne Zweifel die Zukunft, im Alltag von ComputerBase spielen USB Typ A und SD-Karten aber weiterhin eine nicht unwichtige Rolle, sei es der schnelle Transfer von Fotos oder das Überspielen von Daten eines USB-Sticks. Diese Anwendungsbeispiele nehmen aber ab und bei einem sicherlich nicht kleinen Kundenkreis spielen sie überhaupt keine Rolle mehr.«

Im ausführlichen Test von Notebookcheck (01/2018) werden unter anderem auch Leistung und Kühlung wertgeschätzt. Interessierten Käufern wird aber nahegelegt, sich das günstigere Modell mit Full-HD-Bildschirm zuzulegen:

»Die Systemleistung sowie die Leistungsentfaltung des Quad-Core-ULV-Prozessors fallen sehr gut aus. Die neue Kühlung funktioniert ordentlich, und die Lüfter werden dabei keinesfalls zu laut. Im Alltag hat man es oftmals mit einem lautlosen bzw. sehr leisen Gerät zu tun. […] Welches Modell sollte man denn nun nehmen, wenn man sich für das XPS 13 interessiert? Wir konnten bereits beide Displayvarianten testen, und wenn man nicht zwangsweise den Touchscreen oder die 4K-Auflösung benötigt, kann man beruhigt zum normalen Full-HD-Modell greifen. Die Helligkeit ist ein wenig geringer (aber immer noch sehr gut), doch die anderen Messwerte sind vergleichbar. Einen massiven Unterschied gibt es aber dennoch, denn das 4K-Modell benötigt deutlich mehr Strom und erreicht in den praxisnahen Akkutests nicht annähernd die Laufzeit unseres Full-HD-Gerätes.«

Im Test auf FAZ.net (03/2018) wird das neue Gerät eher als Modellpflege betrachtet, über die sich aber hinwegsehen lässt:

»Insgesamt ist das diesjährige XPS 13 kein großer Schritt nach vorn, aber es bleibt ungeachtet des Spiegeldisplays einer der besten Notebooks auf dem Markt.«

Den Verzicht auf USB-Typ-A hält auch Techtest (02/2018) für verschmerzbar und findet deutliche Worte. Kritik gibt es nur für den vermeintlich kleinen Fortschritt gegenüber des Vorgängers:

»Das Dell XPS 13 9370 ist und bleibt das Vorzeige Windows Ultrabook! Ja man kann sich über den Wegfall der normalen USB Ports beschweren, aber abseits davon ist das XPS 13 9370 ziemlich perfekt! Die Verarbeitung und Haptik ist hervorragend, das großflächige InfinityEdge-Display weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal und auch die Leistung ist dank 8. Gen Intel CPUs herausragend. […] Bei allem Lob muss man aber auch sagen, dass der Sprung vom alten XPS 13 auf das neue XPS 13 auch nicht gigantisch groß ist. Das Neue hat einige Pluspunkte, aber auch ein paar Minuspunkte. Der größte Pluspunkt ist natürlich die Leistung und die Kühlung, der größte Minuspunkt das weglassen der normalen USB Ports.«

Auch die internationale Presse hat fast nur lobende Worte für das Dell-Notebook übrig – wie der Testbericht von Techradar (03/2018) zeigt:

»Das Versetzen der Webcam, das Hinzufügen der Gesichtserkennung, eines 4-Mikrofon-Arrays und der Tatsache, der Intel-CPU noch mehr Raum zur Entfaltung zu geben sowie die Integration eines 4K-Displays machen das XPS zu einem noch beeindruckenderen Notebook-Flaggschiff. Indem der Hersteller das Dell XPS 13 direkt auf die Belange der Kunden zugeschnitten hat, hat Dell das Gerät noch umfangreicher denn je verbessert.«

Alternativen

Auch wenn wir im Test zur Überzeugung gekommen sind, dass das Dell XPS 13 9370 das aktuell beste Notebook für die meisten ist, gibt es natürlich Konkurrenzprodukte, die ebenfalls sehr empfehlenswert sind. Mitunter sind es Detailunterschiede, die aber nicht jeden stören müssen.

Auch gut

Asus Zenbook UX330UA-FB162T

Test Laptop für meisten: Asus Zenbook UX330UA-FB162T
Flach, hochauflösend, ausdauernd und etwas günstiger. Moderne Anschlüsse wären toll gewesen.

Wenn das Dell-Notebook zu teuer ist, man aber nicht auf ein QHD-Display verzichten will, für den ist das Asus Zenbook UX330UA-FB162T eine gute Alternative.

Asus stattet das Zenbook mit einem hervorragenden QHD-Display aus und verbaut eine schnelle 256-Gigabyte-SSD. Außerdem kommt ein etwas älterer, aber immer noch flotter i7-Prozessor zum Einsatz, weshalb dem Gerät auch bei fordernden Anwendungen nicht allzu schnell die Puste ausgeht. Tatsächlich steht dem System mit 16 GB DDR3 genau so viel Arbeitsspeicher zur Verfügung wie beim Dell XPS 13 9370. Das Display ist außerdem matt und unempfindlicher gegenüber heller Umgebung, bietet aber keine Touch-Funktionalität.

Allerdings ist das Asus Zenbook etwas schwerer und größer als der Dell-Laptop. Außerdem fällt auf, dass auch der integrierte Akku mit 57 Wattstunden etwas kleiner ist als beim Testsieger und somit weniger ausdauernd abseits von Steckdosen.

Wen diese Kritikpunkte aber nicht stören, der erhält eine gute Alternative zum Testsieger und kann sich sogar noch einige Euro sparen.

Business-Alternative

Lenovo Thinkpad X1 Carbon

Test Laptop für meisten: Lenovo Thinkpad T460s
Hochwertig verarbeitetes und flottes Notebook mit guter Laufzeit.

Für Geschäftsreisende, die auch unterwegs produktiv sein müssen, bietet sich das Lenovo Thinkpad X1 Carbon an. Dank vieler, integrierter Anschlüsse muss man kaum auf Adapter zurückgreifen. Erwähnenswert ist auch der vollwertige Netzwerkanschluss!

Die Notebooks der Thinkpad-X-Serie möchten vor allem robuste und zuverlässige Arbeitstiere sein. Im Gegensatz zu den anderen, hauseigenen Business-Modellen hat sich Lenovo auch bei der Optik und den Materialien für das Laptop-Gehäuse ins Zeug gelegt. Denn wie der Name schon vermuten lässt, kommt ein kohlefaserverstärktes Chassis zum Einsatz, das sich als äußerst widerstandsfähig, aber dennoch leicht erweist. In Sachen Design setzt der Hersteller auf ein schlichtes Äußeres – die beiden oben genannten Laptops kommen hier deutlich edler daher.

Aufgrund des Kohlefaser-Gehäuses ist das Lenovo X1 Carbon trotz einer etwas größeren Bildschirmdiagonale von 14 Zoll sogar noch leichter als unser 1,3 Kilogramm schwerer Testsieger von Dell: Es bringt lediglich knapp 1,2 Kilogramm auf die Waage! Bei den Abmessungen reiht es sich zwischen dem Dell XPS 13 9370 und dem Asus Zenbook ein. Wer mit seinem Notebook hauptsächlich arbeitet, wird zudem die hohe Qualität der Eingabegeräte schätzen: Tastatur, Glas-Touchpad und Trackpoint sind erstklassig und übertrumpfen auch die Eingabegeräte unseres Testsiegers. Die üppige Ausstattung wird durch ein sogenanntes WWAN-Modul abgerundet, das SIM-Karten aufnimmt, um auch unterwegs Internet über einen mobilen Datentarif zu nutzen.

Bei der X-Serie ist auch die Akkukapazität im Vergleich zu anderen Modellen sogar gewachsen und beträgt nun 57 Wattstunden, genau wie beim Asus Zenbook. Damit ist die Laufzeit unterwegs ziemlich respektabel und man hat bei aktivierten WLAN und angepasster Bildschirmhelligkeit satte acht Stunden. An die Ausdauer des Testsiegers kann das Lenovo Thinkpad X1 Carbon damit aber nicht anknüpfen.

Für Apple-Fans

Apple MacBook Pro 13

Ein tolles, ausdauerndes Laptop für den Alltag, das bei fordernden Aufgaben allerdings laut rauscht - inklusive Performance-Einbußen aufgrund aufgestauter Hitze.

Auch Apple aktualisiert die CPU im MacBook Pro auf die Kaby-Lake-Generation. Diese eignet sich durchaus auch für fordernde Aufgaben, allerdings erhitzt sich der Chip dabei recht schnell und die Performance sinkt. Außerdem bietet die SSD nur 128 Gigabyte Platz – die drei Konkurrenten in diesem Test bieten mit 256 Gigabyte die doppelte Kapazität. Für den alltäglichen Einsatz ist das Laptop aber durchaus geeignet.

Mit dem Verzicht auf alle Anschlüsse außer USB-C geht Apple mal wieder einen mutigen Schritt voran. Die meisten wird das wenig stören, doch wer oft andere Geräte anschließt braucht Adapter. Am schmerzlichsten ist sicher der Verzicht auf den tollen MagSafe-Stromanschluss, den viele lieb gewonnen haben.

Erfreulich ist auch, dass Apple die Akkulaufzeit des aktuellen MacBook Pro verbessert hat. Mit einem 54,5 Wattstunden großen Akku handelt es sich zwar um die kleinste Kapazität in diesem Vergleich, jedoch kommt es ja auch auf das Zusammenspiel mit dem Betriebssystem (hier MacOS) an. Denn die Laufzeit kann nun endlich wieder an alte Erfolge anschließen, da sie über 11 Stunden beträgt (bei aktiviertem WLAN und angepasster Display-Helligkeit). Bei den etwas älteren Versionen machte das Gerät deutlich schneller schlapp.

Auf die pfiffige Touchbar muss man bei diesem Modell verzichten. Doch leider fehlt somit auch der zweite Lüfter: Nur noch einer sorgt für die nötige Abkühlung des Prozessors, und der dreht auch noch deutlich hörbar auf. Damit geht auch ein gewisser Leistungsverlust einher, weil der Chip zum Eigenschutz seine Performance drosselt. Bei weniger aufwendigen Anwendungen wie dem Surfen im Internet oder Textverarbeitung gibt der Lüfter aber Ruhe.

Wer die Version mit Touchbar sein Eigen nennen möchte, der muss im Vergleich mit dieser MacBook-Variante rund 500 Euro mehr auf den Tisch blättern. Gleichzeitig bekommt der Käufer aber auch einen schnelleren Prozessor, eine verbesserte Grafikeinheit, eine größere SSD und zwei zusätzliche Thunderbolt-Anschlüsse.

Überraschend ist aber die Tatsache, dass das MacBook Pro ohne Touchbar vergleichsweise günstig ist und nicht aus dem Rahmen fällt. Apple-Fans dürfen also getrost zugreifen, sofern die Kritikpunkte zu verschmerzen sind.

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Kommentare

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eberano
eberano

Wie nachhaltig und reparierbar sind die vorgestellten Geräte, bzw. sollte dies nicht auch einfliessen in die Bewertung (Aussage zu Lebensdauer)? Erweitern von RAM, Austausch Festplatten, SSDs, CPU, Batterie? Proprietäre, nicht zukunftssichere Anschlusslösungen vorhanden, fix verklebte Bauteile (Bluetooth, Wlan-Module, Bildschirm, etc.)?

Gerd Görtz
Gerd Görtz

Die beste NotebookIn …. oder so!

Dennis Schulz
Dennis Schulz

DAS BESTE LAPTOP , ja GG

Roland Mösl
Roland Mösl

Warum zeigt ihr dieses tolle Notebook, mit so einem abstoßenden Bildschirmphoto? Es zeigt eine Windowsverseuchung an. Bei Dell kann man auch Notebook mit Linux vorinstalliert bestellen.

Hannes Lehenauer
Hannes Lehenauer

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