Das beste Laptop

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Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Das beste Laptop bleibt für uns weiterhin das Dell XPS 13 – jetzt aber mit noch besserem Display: Wir empfehlen nun die Version mit UltraHD-Bildschirm. Auch sonst überzeugt uns das Notebook mit seinen 13 Zoll und dem sehr schmalen Bildschirmrahmen. Es ist angenehm klein, leicht und dünn und trotzdem in jeder Hinsicht leistungsstark genug und bleibt preislich im Rahmen.

Update 22. November 2018

Wir haben uns das neue Apple MacBook Air angesehen. Die Leistung hat sich gegenüber dem Vorgänger nur ein wenig verbessert und das Design wurde mehr an das MacBook Pro angepasst. Für uns ist das MacBook Pro 13 aber die bessere Wahl, denn es bietet für einen kleinen Aufpreis deutlich mehr Leistung.

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31. Oktober 2018

Unser neuer Favorit ist erneut eine Version des Dell XPS 13 9370, diesmal mit UHD-Display. Auch das Huawei MateBook Pro ist eine neue Empfehlung.

Apple hat außerdem endlich ein neues MacBook Air mit Retina-Display vorgestellt, das ab dem 7. November erhältlich sein wird. Wir werden es uns natürlich so schnell wie möglich für Sie ansehen!

20. Juli 2018

Eine neue Version des MacBook Pro ist auf dem Markt. Wir werden uns das zeitnah ansehen und hier im Test ergänzen.

16. März 2018

Wir haben das neue Modell unseres Testsiegers getestet und wurden nicht enttäuscht. Auch die neue Variante 9370 sichert dem Dell weiterhin den Testsieg.

26. Februar 2018

Huawei bringt mit dem Matebook X Pro im Juni 2018 ein neues Modell auf den Markt. In Deutschland wird es in der Variante mit Core-i5, 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher, sowie einer Nvidia Geforce MX 150 erscheinen. Der Preis soll bei 1.500 Euro liegen. Sobald wir ein Testgerät zur Verfügung haben, werden wir das Matebook für Sie testen.

8. Januar 2018

Dell hat den Nachfolger des XPS 13 angekündigt, der ab Anfang Februar im Handel erhältlich sein wird. Wir werden uns das neue Modell so schnell wie möglich ansehen.

21. September 2017

Wir haben uns die aktuellen Modelle angesehen. Unser Testsieger bleibt das Dell XPS 13, jetzt mit dem aktuellen Prozessor. Auch die Alternativen haben wir auf die neusten Modelle aktualisiert.

Aktuelle Top-Notebooks sind genau die universellen mobilen Geräte, von denen jeder Notebookbesitzer schon vor Jahren geträumt hat. Dank hoher Leistung, hochauflösender Displays und gleichzeitig immer weiter steigender Akkulaufzeit bei geringem Gewicht sind die mobilen Geräte so gut wie jeder Anforderung gewachsen. Einen Desktop-Rechner braucht heute eigentlich niemand mehr.

Allerdings haben die leistungsstarken Mobilrechner ihren Preis. Doch für alle, die ein Laptop zum Arbeiten benutzen, lohnt sich die Anschaffung, schließlich verbringen heutzutage viele fast den ganzen Arbeitstag vor dem Rechner.

Wir haben uns die interessantesten Modelle für Sie angesehen. Hier sind unsere aktuellen Empfehlungen:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Dell XPS 13 9370 (UHD)

Das rundherum beste Ergebnis liefert für uns immer noch das Dell XPS 13. Im Vergleich zum Vorgänger ist die hervorragende Leistung gleich geblieben. Der Prozessor der neuesten Intel-Core-Generation liefert immer noch eine Klasse Performance und ermöglicht einen produktiven Alltag. Neu ist nun das Ultra-HD-Display, mit dem das XPS 13 zum kleinen Bildwunder mutiert. Mit 4K-Auflösung lassen sich Streams und Videos in bester Qualität genießen. Der Akku hält weiterhin einen ganzen Arbeitstag. Kurz: Das Dell XPS 13 ist und bleibt ein rundum gelungenes Notebook.

Auch gut

Huawei MateBook X Pro

Test Laptop: Huawei MateBook X Pro
Als Neueinsteiger in unserer Bestenliste muss sich das MateBook X Pro nicht vor der Konkurrenz verstecken. Design und Ausstattung sind ein echter Hingucker.

Als Neueinsteiger muss sich das Huawei MateBook X Pro nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Der chinesische Hersteller hat ordentlich aufgeholt und bietet nun ein flaches, leistungsstarkes und ausdauerndes Laptop an. Auch im MateBook X Pro sitzt einer der neuesten Intel-Core-Prozessoren, der sich nur bei sehr anstrengenden Aufgaben eine kleine Atempause gönnen muss. Die Akkulaufzeit ist mit über neun Stunden im WLAN-Betrieb sehr hoch und auch der Bildschirm kommt mit einer hohen Auflösung. Die reicht zwar nicht ganz für 4K, ist aber dennoch deutlich besser als bei herkömmliche FullHD-Displays.

Business-Alternative

Lenovo Thinkpad X1 Carbon

Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon ist mittlerweile in der 6. Generation erhältlich. Obwohl es für den Business-Bereich ausgelegt ist, kann es auch optisch mit unseren Testkandidaten mithalten. Die üppige Ausstattung umfasst zweimal Thunderbolt 3 neben HDMI und regulären USB-Anschlüssen. Sogar ein LTE-Modul ist integriert, um darin eine SIM-Karte einzulegen und sich über einen mobilen Datentarif mit dem Internet verbinden zu können. Die verbaute Hardware entspricht quasi den oben aufgeführten Alternativen, weshalb das Thinkpad auch im produktiven Alltag nicht schlapp macht.

Für Apple-Fans

Apple MacBook Pro 13 (mit Touchbar)

Test Laptop: Apple MacBook Pro 13 (Touchbar)
Ein tolles, ausdauerndes Laptop für den Alltag, das allerdings auf Dauer unter seiner Wärmeentwicklung leidet.

Apple gönnt dem MacBook Pro im Jahr 2018 ein kleines Update, sodass Nutzer nun auf vier Thunderbolt-Anschlüsse zugreifen können. Da sie die einzigen Ports sind, bleibt ein Adapter für andere Geräte quasi Pflicht. Die Kühlung arbeitet aber immer noch am Limit, weshalb dem Apple-Rechner bei anspruchsvollen Aufgaben schnell die Puste ausgeht. Für den Alltag ist das MacBook Pro aber dennoch geeignet und das schicke Design wird mit der interaktiven Touchbar abgerundet. Die Akkulaufzeit kann mit unseren Konkurrenten ebenfalls mithalten – ebenso wie der Preis, zumindest für die Basisversion.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuch gutBusiness-AlternativeFür Apple-Fans
Modell Dell XPS 13 9370 (UHD) Huawei MateBook X Pro Lenovo Thinkpad X1 Carbon Apple MacBook Pro 13 (mit Touchbar) Apple MacBook Air 2018 Dell XPS 13 9370 (FHD) Asus Zenbook UX330UA-FB162T Apple MacBook Pro 13
Test Laptop: Dell XPS 13 9370 (mit UHD)Test Laptop: Huawei MateBook X ProLaptop Test: Lenovo Thinkpad Carbon X1 6th GenTest Laptop: Apple MacBook Pro 13 (Touchbar)Test Laptop: Apple MacBook Air 2018Test Laptop: Dell XPS 13 9370 (ohne UHD)Test Laptop: Asus Zenbook UX330UA-FB162TTest Laptop: Apple MacBook Pro 13
Pro
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Tolles, schmal eingefasstes Display
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Sehr dünn und kompakt
  • Versenkbare Webcam
  • Großes Touchpad
  • Sehr gute Farbdarstellung
  • Mit Touchscreen
  • Schlankes aber stabiles Gehäuse
  • Viele Anschlüsse
  • Robustes und leichtes Kohlefasergehäuse
  • LTE-Modul
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Performance für den Alltag
  • Hochauflösendes Display
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Großes Touchpad
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Tolles, schmal eingefasstes Display
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Sehr dünn und kompakt
  • Mattes QHD-Display
  • Großer Arbeitsspeicher
  • Günstiger als der Testsieger
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Performance für den Alltag
  • Hochauflösendes Display
Contra
  • Ziemlich teuer
  • Spiegelndes Display
  • Ausschließlich USB-Typ-C
  • Nur noch Micro-SD-Kartenleser
  • Kein Touchscreen
  • Erwärmt sich im Dauerbetrieb
  • Hörbarer Lüfter
  • Kein MicroSD-Kartenleser
  • Weiche Tastatur
  • Ziemlich teuer
  • Durchschnittliche Akkulaufzeit
  • Überfordert bei anstrengenden Aufgaben
  • Lauter, nerviger Lüfter unter Last
  • Ausschließlich zweimal Thunderbolt 3
  • sehr teuer
  • Ausschließlich zweimal Thunderbolt 3
  • Nur Dual-Core-CPU
  • Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorgänger nur gering
  • Ziemlich teuer
  • Spiegelndes Display
  • Ausschließlich USB-Typ-C
  • Nur noch Micro-SD-Kartenleser
  • Kein Touchscreen
  • Kein Touchscreen
  • Etwas größer und schwerer als der Testsieger
  • Überfordert von fordernden Aufgaben
  • Lauter, nerviger Lüfter unter Last
  • Ausschließlich zweimal Thunderbolt 3
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Nicht schneller, aber sparsamer

Das Update der Intel-Prozessoren mit dem Codenamen Kaby Lake sorgt zwar nicht für massive Leistungsschübe, dafür arbeiten sie noch effizienter. Nach wie vor unterstützen sie auch UHD-Videoformate ohne dabei viel Last zu erzeugen und Strom zu verbrauchen. Maximal 15 Watt nehmen die gängigen Chips mit dem U-Anhängsel im Namen auf – unter voller Last. Wird beispielsweise nur ein hochauflösendes Video geschaut, ist es sogar deutlich weniger.

Derart sparsame Chips benötigen weder eine aufwändige Kühlung noch überdimensionale Akkus, was die Gehäusegrößen schrumpfen lässt. Ganz lautlos klappt das im Gegensatz zu den schwächeren Core-m-Prozessoren allerdings nicht, in den meisten Nutzungssituationen ist aber auch bei den schicken, flachen und aktuellen Notebooks nichts zu hören.

Display ist wichtiger als Prozessor

SSD-Speicher gehören in jedes neue Notebook, wird das Betriebssystem stattdessen von einer Festplatte gestartet, fühlt sich nicht nur der Systemstart sondern so gut wie jede Arbeit am Notebook zäh an – wer den Unterschied einmal kennengelernt hat, wird auf eine SSD nie mehr verzichten wollen.

Große Sprünge bei der Rechenleistung sind bei den Prozessoren auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten. Deshalb ist bei einer Neuanschaffung zur Zeit die Qualität des Display das wichtigste Kriterium ist, wenn man langfristig Spaß mit dem Gerät haben will. Handliche Ultrabooks mit 13 Zoll Displaydiagonale sollten mindestens mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflösen, noch brillanter erscheint das Bild aber auf Notebooks mit ultrahochauflösenden QHD-Displays mit 3.200 x 1.800 Bildpunkten. Dank der Displayskalierung von Windows 10 sind dabei auch keine winzigen Icons und Schriften mehr zu befürchten.

Deshalb ist auch das MacBook Air, das wir lange als bestes Laptop für die meisten favorisiert hatten, nicht mehr empfehlenswert. Mit dem MacBook Air hatte Apple seinerzeit die Sparte der kleinen, leichten Laptops begründet und dem schwächelnden Notebook-Markt damit neues Leben eingehaucht. Die Windows-Welt hatte dem lange nichts entgegenzusetzen. Sowohl preislich als auch in Sachen Leistung und Verarbeitungsqualität konnte dem MacBook Air über Jahre hinweg niemand das Wasser reichen. Das hat sich in den letzten Jahren gründlich geändert.

Apple hat endlich nachgebessert

Während die Windows-Pendants technisch immer weiter aufgeholt haben, hat Apple seine Laptops die letzten Jahre sträflich vernachlässigt. Nicht nur das MacBook Air, sondern auch das MacBook Pro wurde jahrelang kaum oder gar nicht aktualisiert. Das hat sich glücklicherweise wieder geändert, vor allem bei der Akkulaufzeit des neuen Macbook Pro hat Apple kräftig nachgebessert. Schön und bitter nötig war auch das Update auf die aktuelle Intel-CPU-Architektur. An die nach wie vor recht hohen Preise muss man sich aber gewöhnen.

Dass Apple beim MacBook Pro voll und ganz auf USB-C setzt und sämtliche anderen Anschlüsse gestrichen hat, hat dagegen für die Kalifornier Tradition: Apple war immer sehr mutig darin, alte Technologie-Zöpfe abzuschneiden. Viele dürften damit weniger Probleme haben als der laute Aufschrei der Technikpresse vermuten lassen würde, denn in Zeiten drahtloser Kommunikation nutzen die meisten die Anschlüsse ohnehin nur selten oder gar nicht.

Apple musste beim Macbook viel Kritik einstecken

Die größte Kritik beim ersten MacBook Pro kam auch von Apples Stammkundschaft, denn das MacBook Pro mag ein würdiger Nachfolger des MacBook Air oder des MacBooks sein, für professionelle Anwender war es aber einfach nicht »Pro« genug: Ihnen fehlen nicht nur andere Anschlüsse, sie hätten auch gern mehr Power und vor allem mehr Arbeitsspeicher unter der Haube – egal zu welchem Preis.

Für weniger anspruchsvolle Nutzer ist das MacBook Pro dagegen für das, was es bietet, recht teuer. Da bekommt man inzwischen in der Windows-Welt mehr Leistung zum kleineren Preis.

So bietet Dell mit dem XPS 13 ein adäquates und deutlich günstigeres Windows-Pendant zum MacBook an, das von Jahr zu Jahr besser wird. Aber auch Huawei hat mit dem MateBook X Pro ein tolles Konkurrenzprodukt zu den althergebrachten Herstellern auf dem Markt. Lenovo bedient mit dem Thinkpad Carbon X1 weiterhin sehr erfolgreich den Business-Markt.

Unser aktueller Testsieger bleibt das Dell XPS 13 9370 mit Intel Core i7-8550U, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 512 Gigabyte fassenden SSD. Im Gegensatz zu unserer vorherigen Empfehlung kommt unser aktuelles Spitzenmodell mit einem UltraHD-Display. Damit können Videoinhalte und beispielsweise Netflix-Streams in 4K-Qualität genossen werden.

Testsieger: Dell XPS 13 9370

Auch wenn man erst etwas genauer hinschauen muss, um die Unterschiede zum Vorgänger Dell XPS 13 9360 zu erkennen, hat der Hersteller einige Dinge verändert – manchmal zum Positiven, manchmal aber leider auch zum Negativen.

Dennoch bleibt auch das neue Dell XPS 13 9370 unser Testsieger, denn es gibt kaum vergleichbare Notebooks, die so eine Verarbeitungsqualität, Akkulaufzeit und Leistung in einem so kompakten Format bieten.

Testsieger

Dell XPS 13 9370 (UHD)

Anschlüsse und Bildschirm

In Sachen Schnittstellen ist Dell einen drastischen Schritt gegangen. Wie Apple beim MacBook Pro setzt auch Dell beim 9370er-Modell nur noch auf USB-Typ-C, den deutlich kleineren Anschluss, der sich anschickt, den herkömmlichen Typ-A-Port abzulösen.

Drei Buchsen stehen bereit, zwei davon sind mit dem Thunderbolt-3-Standard ausgerüstet: Über die Schnittstellen lässt sich der Notebook-Akku nicht nur aufladen, sondern auch die Bildausgabe auf zwei 4K-Monitore über einen einzelnen Anschluss ist möglich. Außerdem können Daten mit bis zu 40 Gigabit pro Sekunde übertragen werden. Selbst USB 3.1 Gen 2 kommt »nur« auf maximal 10 Gigabit pro Sekunde.

Dell setzt ausschließlich auf USB-Typ-C

Doch der Aktualität fallen auch die herkömmlichen, weit verbreiteten USB-Typ-A-Anschlüsse zum Opfer. Wer einen USB-Stick oder eine externe Festplatte anschließen will, muss auf einen Adapter zurückgreifen – der wird immerhin standardmäßig von Dell mitgeliefert. Allzu weit verbreitet sind Speichermedien mit Typ-C-Stecker nämlich noch nicht, auch wenn der Trend zum neueren Standard immer deutlicher wird.

Auch beim Speicherkartenleser gibt es Neuerungen. Der ist beim Dell XPS 13 9370 nämlich ebenfalls geschrumpft und kann nur noch Micro-SD-Speicherkarten aufnehmen. Der Vorgänger ermöglichte noch das Einlegen normal großer Speicherkarten.

Auch diese Änderung lässt uns eher zwiegespalten zurück, denn wer unterwegs seine Bilder von der Kamera aufs Notebook ziehen möchte, muss von nun an auf eine Adapterkarte zurückgreifen. Ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss ist allerdings nach wie vor mit an Bord.

Damit Geräte in dieser Geräteklasse so schön schlank bleiben, wie man sie kennt, muss meist der Gigabit-Ethernet-Anschluss weichen – so auch beim Dell. Das ist dank schneller WLAN-Technologien aber auch nicht mehr unbedingt nötig, weshalb wir seine Abwesenheit beim Dell XPS 13 nicht schlimm finden.

Wer noch mehr Anschlüsse braucht, sollte sich das unsere Business-Alternative, das Lenovo Thinkpad X1 Carbon, ansehen. Es bietet neben regulären USB-Typ-A-Buchsen auch Thunderbolt 3, HDMI und einen vollwertigen Netzwerkanschluss.

Nachdem wir beim letzten Test noch nicht auf das UHD-Modell des XPS 13 zurückgreifen konnten, haben wir das mittlerweile nachgeholt. Daher bekommt das Modell mit dem besseren Display nun von uns die klare Kaufempfehlung. Der Mehrwert, der durch die 4K-Auflösung entsteht, ist deutlich zu spüren. nicht nur bei der täglichen Nutzung ist die hohe Pixeldichte von Vorteil. Auch beim Streamen von Videos muss sich der Laptop unterwegs nicht vor dem heimischen Fernseher verstecken.

Dell schafft es dabei, den Bildschirmrahmen sehr schmal zu gestalten, sodass das XPS 13 viel handlicher wirkt als andere 13-Zoll-Notebooks, ohne an Komfort einzubüßen. Der Displayrand misst nun nur noch vier Millimeter und ist damit um 23 Prozent dünner als beim Vorgängermodell.

Das Dell XPS 13 9370 hat einen noch schlankeren Body bekommen.
Das Dell ist noch schlanker und leichter geworden und lässt sich damit noch besser transportieren.

Um dem Bildschirm die notwendige Stabilität zu verleihen, setzt Dell nun generell eine Glasscheibe ein – egal bei welcher Displayvariante. Das sorgt für unschöne Spiegelungen, die beim Arbeiten stören können. Die hohe Helligkeit des Screens gleicht das zwar noch halbwegs aus, zehrt aber natürlich auch an der Akkulaufzeit.

Trotzdem können wir dem Bildschirm durchaus ein Lob aussprechen. Touch-Fähigkeiten gibt es gegen Aufpreis, damit lässt sich das Notebook nicht nur klassisch per Trackpad, sondern auch direkt am Bildschirm bedienen. Bei einem Notebook ist das zwar nicht zwingend notwendig, viele finden einen Touchscreen dennoch praktischer als etwa die TouchBar des MacBook Pro – aber das ist Geschmackssache.

Touchscreen ist gegen Aufpreis erhältlich, aber auch ohne überzeugt der Bildschirm

Ansonsten weiß das Display zu beeindrucken: Die schmale Einfassung erweckt den Eindruck, auf einen fast randlosen Bildschirm zu schauen. Das hat zur Folge, dass die Bildfläche größer wirkt. Dank IPS-Panel kommen die Farben sehr intensiv rüber und die Kontraste fallen überdurchschnittlich gut aus. Auch die Blickwinkelstabilität ist durchweg hoch.

Leistung

Intel stattet den neuen Dell XPS 13 9370 mit einem aktuellen und überarbeiteten Kaby-Lake-Prozessor der Core-i-Generation aus. Unser Testgerät war mit dem Intel Core i7-8550U bestückt. Zur Wahl steht aber auch der günstigere, dafür aber etwas leistungsärmere Core i5-8250U. Der neue i7 ist der direkte Nachfolger des Intel Core i7-7500U aus dem Vorgängermodell, allerdings ist die neue Version mit vier anstatt zwei Rechenkernen ausgestattet. Dank weiterer Verbesserungen unter der Haube leistet der Chip bis zu vier Gigahertz.

Ansonsten ist alles wie gehabt, wenn man die CPU mit dem Vorgänger vergleicht. Der Prozessor beherrscht unter anderem moderne Videofähigkeiten und die flüssige 4K-Ausgabe per Thunderbolt. So können Sie hochauflösende Videos im H.265-Format mit minimaler Prozessorlast abspielen. Vorteil: Der Akku wird dabei deutlich weniger beansprucht, das Notebook wird weniger heiß und der Lüfter muss weniger arbeiten.

Im Vergleich zum Dell XPS 13 9360 hat der Hersteller das Kühlsystem noch einmal überarbeitet: Im Inneren verrichten nun zwei anstatt ein Lüfter ihre Dienste und es wurde eine zusätzliche Isolierung namens »Gore Thermal Insulation« eingezogen. Die leitet die Abwärme der Hardware besser ab und soll einzelne, heiße Stellen (Hotspots) vermeiden.

Neuer Prozessor mit noch mehr Leistung

Das Ergebnis des erweiterten Benchmarks von PC Mark 10 zeigt uns mit einem Ergebnis von 2.779 Punkten, dass auch anspruchsvollere Heimarbeiten wie das Bearbeiten von Fotosammlungen den Prozessor ebenso wenig überfordern wie umfangreiche Tabellen. Nur in Sachen Rendering und Visualisierung kommt die CPU an ihre Grenzen, noch schlechtere Werte gibt es nur in der Kategorie Gaming. Die integrierte Grafiklösung in Form des Intel Graphics UHD 620 ist einfach zu schwachbrüstig für ernsthaftes Zocken. Allerdings spricht Dell mit dem XPS 13 auch keine Gamer an, weshalb sich solche Ergebnisse vernachlässigen lassen.

Werden CPU und Grafikeinheit gleichzeitig stark beansprucht, wird das Dell XPS 13 9370 trotz der überarbeiteten Kühlung spürbar – wenn auch nicht störend – warm. Im Hinblick auf die schlanke Bauform ist das aber definitiv zu verschmerzen. Erwähnen müssen wir allerdings, dass die CPU-Temperatur während unserer Testläufe mehrere Male auf 98 Grad Celsius kletterte und stellenweise auch ein Thermal Throtteling eingetreten ist: Hierbei fährt der Prozessor den Takt herunter, um Schäden durch Überhitzungen zu vermeiden. Deshalb sinkt auch die Leistung. Allzu oft kommt das im Alltag aber nicht vor – unsere Testszenarien sind nämlich überdurchschnittlich anspruchsvoll.

Und wie steht es um die Lüftergeräusche? Die Ventilatoren halten sich bei geringer Auslastung so gut zurück, dass sie nicht hörbar sind. Unter Last drehen sie aber auf, schaffen es allerdings, dabei nicht ganz so laut zu werden wie beim Vorgänger. Die beste CPU nützt allerdings nichts, wenn der Massenspeicher den Flaschenhals darstellt und eine langsame Festplatte mit der Datenflut des Betriebssystems kämpft. Dell setzt daher, ebenso wie Apple, Huawei und Lenovo, auf eine schnelle SSD.

Die uns zur Verfügung gestellte Modellvariante hatte 512 Gigabyte SSD-Speicher zur Verfügung. Dabei handelte es sich um ein platzsparendes M.2-Modell von Toshiba, das nicht von der SATA-Schnittstelle limitiert wird, sondern per PCIe angebunden ist. So erreicht das Laufwerk Lesegeschwindigkeiten von mehr als 1.600 Megabyte pro Sekunde.

Mobilität und Haptik

Das Dell XPS 13 in der aktuellen Version 9370 ist eines der kleinsten 13-Zoll-Notebooks, was vor allem dem sehr schmalen Displayrahmen geschuldet ist. Und tatsächlich hat es der Hersteller in Hinblick auf das Vorgängermodell geschafft, das Notebook noch dünner zu machen: An der dicksten Stelle messen wir nur noch 1,16 Zentimeter, vorher waren es 1,5 Zentimeter.

Auf Komfort beim Schreiben muss trotzdem niemand verzichten. Die Tasten haben einen spürbaren Hub und sind auch für Vielschreiber nicht zu klein. Praktisch ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur, die unserer Meinung nach aber etwas intensiver ausfallen könnte. Auch das große Touchpad arbeitet zuverlässig und bietet ein gutes Feedback.

Das Dell XPS 13 kommt mit Tastaturbeleuchtung.
Die Tasten sind beleuchtet, könnten für unseren Geschmack allerdings noch heller sein.

Mit nur 1,2 Kilogramm ist das Notebook nochmal leichter geworden und fällt deshalb unterwegs kaum auf. Trotzdem ist das Dell XPS 13 9370 ausreichend stabil gebaut, um auch auf den Beinen statt auf einem Tisch genutzt werden zu können – hier stoßen Kombigeräte wie das Microsoft Surface mit seinem Display-Dock als labberige Tastatur an ihre Grenzen. Die robuste Haptik hat das Gerät der Materialwahl des Herstellers zu verdanken. So wurde das Gehäuse aus einem Aluminiumblock gefräst, was den Außenseiten des Notebooks Eleganz und Robustheit verleiht. Einfassung und Handballenauflage bestehen hingegen aus geflochtenen Kohlenstofffasern, die trotz ihres geringen Gewichts sehr strapazierfähig sind.

Dünner, leichter und mobiler

Das XPS 13 9370 gibt es auch in zwei Farbvarianten: In Roségold (wie unser Testgerät) oder in Alpinweiß. Der Klassiker Platingrau steht ebenfalls noch zur Auswahl.

Wie schon beim Vorgänger ist auch beim neuen XPS 13 die Webcam am unteren Bildschirmrand platziert. Das hat den Vorteil, dass der obere Bildschirmrand so schmal gebaut werden kann wie die Seiten, aber den Nachteil, dass man beim Videochat eher unvorteilhaft von unten abgelichtet wird.

Beim neuen XPS 13 ist die Kamera unten verbaut.
Die neue Version hat die Kamera unten am Display verbaut.

Die Webcam unterstützt Windows Hello und so lässt sich das Notebook nur per Gesichtserkennung entsperren. Hinzu kommt noch ein Fingerabdrucksensor, den der Hersteller im Power-Knopf des Geräts platziert hat. Der legt im Übrigen hohe Erkennungsraten und schnelle Reaktionszeiten an den Tag. So ist ein gewisser Schutz der Daten gewährleistet.

Akkulaufzeit

Dell stellte mit dem Vorgänger des aktuellen XPS 13 neue Bestwerte auf, was die Akkuleistung betraf. Bei simplen Textarbeiten und Internet-Browsing mit einer Bildschirmhelligkeit von 40 Prozent hielt das Gerät satte 15 Stunden durch – trotz hochauflösendem Bildschirm!

Beim neuen Modell 9370 sinkt die Akkukapazität von 60 auf 52 Wattstunden. Müssen Nutzer nun eine kürzere Ausdauer in Kauf nehmen? Nein, denn im gleichen Testszenario kommt das Notebook auf immer noch stolze 14 Stunden. Kompromisse müssen hier also nicht eingegangen werden.

Das Dell XPS 13 schafft auch bei hohen Leistungsanforderungen noch einen ganzen Arbeitstag ohne Nachladen.
Dank Energiespar-Management kommt das neue XPS 13 trotz kleinerem Akku immer noch auf gute Akkulaufzeiten.

Die Akkulaufzeit ist immer noch kaum zu schlagen und selbst wenn die Aufgaben fordernder werden, muss sich der Akku trotz gesunkener Kapazität nicht verstecken. Werden viele Aktionen kombiniert, hält das XPS 13 9370 immer noch knapp sechs Stunden durch – der Screenshot aus dem Batterietest von PC Mark 8 beweist das.

Einen ganzen Arbeitstag ohne Nachladen des Akkus zu überstehen, ist also auch mit der neuen Version des Dell XPS 13 wieder möglich.

Schwächen?

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es leider einige Dinge mehr, die uns negativ aufgefallen sind. Abseits vom spiegelnden Display, mit dem es sich in sehr hellen Umgebungen nur schwierig arbeiten lässt, sind wir mit dem kompletten Verzicht auf herkömmliche USB-Typ-A-Buchsen nicht ganz einverstanden. Es ist einfach nur nervig, für einen simplen USB-Stick extra einen Adapter anstecken zu müssen. Auch der Umstieg von einem regulären Speicherkarten-Leser auf eine Micro-SD-Variante ärgert den Nutzer mehr, als das er ihm nützt.

Dell XPS 13 9370 im Testspiegel

Auch die Kollegen anderer Publikationen kann unser Testsieger Dell XPS 9370 begeistern. Computerbase (02/2018) hebt vor allem die Verarbeitung und die Laufzeit des Full-HD-Modells hervor:

»Das neue Dell XPS 13 (9370) ist ein hervorragendes Notebook, sofern es je nach Anwendungsgebiet in der richtigen Konfiguration gekauft wird. Wer möglichst lange Laufzeiten zum Ziel hat, sollte tunlichst zur Full-HD-Variante greifen, die ein nahezu perfekter mobiler Begleiter ist. […] Unabhängig von der Hardware-Konfiguration und dem Display sind die sehr guten Eingabegeräte und die ausgezeichnete Verarbeitung zu betrachten. Tastatur und Touchpad sind im Großen und Ganzen zwar nicht gegenüber dem 9360 verändert worden, gerade das ermöglicht es aber zu sagen, wie gut sich die Eingabegeräte über lange Zeit schlagen – und zwar hervorragend.«

Tester Nicolas La Rocco ist wie wir ebenfalls kein allzu großer Fan der veränderten Schnittstellen:

»USB Typ C ist ohne Zweifel die Zukunft, im Alltag von ComputerBase spielen USB Typ A und SD-Karten aber weiterhin eine nicht unwichtige Rolle, sei es der schnelle Transfer von Fotos oder das Überspielen von Daten eines USB-Sticks. Diese Anwendungsbeispiele nehmen aber ab und bei einem sicherlich nicht kleinen Kundenkreis spielen sie überhaupt keine Rolle mehr.«

Im ausführlichen Test von Notebookcheck (01/2018) werden unter anderem auch Leistung und Kühlung wertgeschätzt. Interessierten Käufern wird aber nahegelegt, sich das günstigere Modell mit Full-HD-Bildschirm zuzulegen:

»Die Systemleistung sowie die Leistungsentfaltung des Quad-Core-ULV-Prozessors fallen sehr gut aus. Die neue Kühlung funktioniert ordentlich, und die Lüfter werden dabei keinesfalls zu laut. Im Alltag hat man es oftmals mit einem lautlosen bzw. sehr leisen Gerät zu tun. […] Welches Modell sollte man denn nun nehmen, wenn man sich für das XPS 13 interessiert? Wir konnten bereits beide Displayvarianten testen, und wenn man nicht zwangsweise den Touchscreen oder die 4K-Auflösung benötigt, kann man beruhigt zum normalen Full-HD-Modell greifen. Die Helligkeit ist ein wenig geringer (aber immer noch sehr gut), doch die anderen Messwerte sind vergleichbar. Einen massiven Unterschied gibt es aber dennoch, denn das 4K-Modell benötigt deutlich mehr Strom und erreicht in den praxisnahen Akkutests nicht annähernd die Laufzeit unseres Full-HD-Gerätes.«

Im Test auf FAZ.net (03/2018) wird der Vorteil des hochauflösenden UHD-Displays im Alltag hervorgehoben:

»4K auf 13,3 Zoll, das ist schon etwas Feines, wenn man mit größeren Tabellen arbeitet, mehr sehen und viele Fenster gleichzeitig im Blick haben will.«

Den Verzicht auf USB-Typ-A hält auch Techtest (02/2018) für verschmerzbar und findet deutliche Worte. Kritik gibt es nur für den vermeintlich kleinen Fortschritt gegenüber des Vorgängers:

»Das Dell XPS 13 9370 ist und bleibt das Vorzeige Windows Ultrabook! Ja man kann sich über den Wegfall der normalen USB Ports beschweren, aber abseits davon ist das XPS 13 9370 ziemlich perfekt! Die Verarbeitung und Haptik ist hervorragend, das großflächige InfinityEdge-Display weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal und auch die Leistung ist dank 8. Gen Intel CPUs herausragend. […] Bei allem Lob muss man aber auch sagen, dass der Sprung vom alten XPS 13 auf das neue XPS 13 auch nicht gigantisch groß ist. Das Neue hat einige Pluspunkte, aber auch ein paar Minuspunkte. Der größte Pluspunkt ist natürlich die Leistung und die Kühlung, der größte Minuspunkt das weglassen der normalen USB Ports.«

Auch die internationale Presse hat fast nur lobende Worte für das Dell-Notebook mit UHD-Display übrig – wie der Testbericht von Techradar (03/2018) zeigt:

»Das Versetzen der Webcam, das Hinzufügen der Gesichtserkennung, eines 4-Mikrofon-Arrays und der Tatsache, der Intel-CPU noch mehr Raum zur Entfaltung zu geben sowie die Integration eines 4K-Displays machen das XPS zu einem noch beeindruckenderen Notebook-Flaggschiff. Indem der Hersteller das Dell XPS 13 direkt auf die Belange der Kunden zugeschnitten hat, hat Dell das Gerät noch umfangreicher denn je verbessert.«

Alternativen

Auch wenn das Dell XPS 13 9370 für uns aktuell das beste Notebook für die meisten ist, gibt es natürlich Konkurrenzprodukte, die ebenfalls empfehlenswert sind. Mitunter sind es Detailunterschiede, die aber nicht jeden stören müssen.

Auch gut

Huawei MateBook X Pro

Test Laptop: Huawei MateBook X Pro
Als Neueinsteiger in unserer Bestenliste muss sich das MateBook X Pro nicht vor der Konkurrenz verstecken. Design und Ausstattung sind ein echter Hingucker.

Wer 4K nicht braucht und dennoch nicht auf ein hochauflösendes Display verzichten möchte, sollte sich unseren Neueinsteiger aus dem Hause Huawei näher ansehen.

Der chinesische Hersteller schickt sich seit einiger Zeit an, den Notebook-Markt gehörig aufzumischen. Dabei kommen gut designte und leistungsstarke Laptops heraus, die sich hinter den großen Namen der Branche nicht verstecken müssen. Mit aktuellem Core-i5-Prozessor und 16 GB Arbeitsspeicher bietet das MateBook X Pro eine sehr gute Systemleistung. In Kombination mit einer schnellen SSD ist im Nutzungsalltag von Rucklern keine Spur. Der Bildschirm bietet das etwas ungewöhnliche 3:2 Format und eine Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixel. Wie beim Dell XPS 13 9370 spiegelt der Bildschirm allerdings.

Mit einem Gewicht von circa 1,3 Kilogramm ist das MateBook X Pro nur unwesentlich schwerer als unser Testsieger. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist sehr hochwertig gefertigt. Den aktuellen Designtrends folgend, hat auch Huawei einen möglichst schmalen Rahmen um sein Display gebaut und ist Dell sogar einen Schritt voraus: Statt die Kamera etwas unschön am unteren Bildrand zu platzieren, wird sie beim MateBook X Pro einfach unter einer Taste versenkt. Drückt man auf den Knopf, klappt die Kamera heraus und wieder hinein.

Auch bei der Akkulaufzeit muss sich das Huawei-Laptop nichts vormachen lassen: Mit etwas mehr als acht Stunden im WLAN-Betrieb hält es ebenfalls einen ganzen Arbeitstag durch. Bei starker Belastung erwärmt sich unsere Alternative aber ebenfalls und auch hier geht die Leistung mit steigender Temperatur nach unten.

Wen die genannten Kritikpunkte aber nicht stören, der erhält mit dem MateBook X Pro eine gute Alternative zum Testsieger und kann sich sogar noch einige Euro sparen.

Business-Alternative

Lenovo Thinkpad X1 Carbon

Für Geschäftsreisende, die auch unterwegs produktiv sein müssen, bietet sich das Lenovo Thinkpad X1 Carbon der 6. Generation an. Dank der vielen integrierten Anschlüsse muss man kaum auf Adapter zurückgreifen. Erwähnenswert ist auch der vollwertige Netzwerkanschluss!

Die Notebooks der Thinkpad-X-Serie möchten vor allem robuste und zuverlässige Arbeitstiere sein. Im Gegensatz zu den anderen, hauseigenen Business-Modellen hat sich Lenovo auch bei der Optik und den Materialien für das Laptop-Gehäuse ins Zeug gelegt. Denn wie der Name schon vermuten lässt, kommt ein kohlefaserverstärktes Chassis zum Einsatz, das sich als äußerst widerstandsfähig, aber dennoch leicht erweist. In Sachen Design setzt der Hersteller auf ein schlichtes Äußeres – die beiden oben genannten Laptops kommen hier deutlich edler daher.

Aufgrund des Kohlefasergehäuses ist das Lenovo X1 Carbon trotz einer etwas größeren Bildschirmdiagonale von 14 Zoll sogar noch leichter als unser 1,3 Kilogramm schwerer Testsieger von Dell: Es bringt lediglich knapp 1,2 Kilogramm auf die Waage. Bei den Abmessungen kommt es allerdings etwas breiter daher. Wer mit seinem Notebook hauptsächlich arbeitet, wird zudem die hohe Qualität der Eingabegeräte schätzen: Tastatur, Glas-Touchpad und Trackpoint sind erstklassig und übertrumpfen auch die Eingabegeräte unseres Testsiegers. Die üppige Ausstattung wird durch ein LTE-Modul abgerundet, das SIM-Karten aufnimmt, um auch unterwegs Internet über einen mobilen Datentarif zu nutzen.

Bei der X-Serie ist auch die Akkukapazität im Vergleich zu anderen Modellen gewachsen und beträgt nun 57 Wattstunden, genau wie beim MateBook X Pro. Damit ist die Laufzeit unterwegs ziemlich respektabel und man hat bei aktivierten WLAN und angepasster Bildschirmhelligkeit satte acht Stunden. An die Ausdauer des Testsiegers kann das Lenovo Thinkpad X1 Carbon damit aber nicht anknüpfen.

Für Apple-Fans

Apple MacBook Pro 13 (mit Touchbar)

Test Laptop: Apple MacBook Pro 13 (Touchbar)
Ein tolles, ausdauerndes Laptop für den Alltag, das allerdings auf Dauer unter seiner Wärmeentwicklung leidet.

Auch Apple aktualisiert die CPU im MacBook Pro auf die Kaby-Lake-Generation. Die eignet sich durchaus auch für fordernde Aufgaben, allerdings erhitzt sich der Chip dabei recht schnell und die Performance sinkt. Außerdem bietet die SSD in der Basisversion nur 128 Gigabyte Platz, will man mehr wird es teuer.

Mit dem Verzicht auf alle Anschlüsse außer USB-C ging Apple mal wieder einen mutigen Schritt voran. Die meisten wird das wenig stören, doch wer oft andere Geräte anschließt, braucht Adapter. Am schmerzlichsten ist sicher der Verzicht auf den tollen MagSafe-Stromanschluss, den viele lieb gewonnen haben.

Erfreulich ist, dass Apple die Akkulaufzeit des aktuellen MacBook Pro verbessert hat. Mit einem 54,5 Wattstunden großen Akku handelt es sich zwar um die kleinste Kapazität in unserem Lineup, aber es kommt ja auch auf das Zusammenspiel mit dem Betriebssystem (hier MacOS) an. Tatsächlich kann die Laufzeit nun endlich wieder an alte Erfolge anschließen: über 11 Stunden bei aktiviertem WLAN und angepasster Display-Helligkeit sind ein sehr guter Wert. Bei den etwas älteren Versionen machte das Gerät deutlich schneller schlapp.

Die pfiffige Touchbar ersetzt Wahlweise die F-Tasten oder kann mit besonderen Funktionen belegt werden. Einige Programme unterstützen die Touchbar auch mit eigenen Befehlen, sodass ein vielfältiger Einsatz gegeben ist. Das Kühlsystem leistet ebenfalls gute Arbeit. So werden störende Lüftergeräusche erst bei stärkerer Belastung hörbar. Unter extrem anspruchsvollen Anwendungen knickt dann allerdings die Leistung ein, da die Temperaturen im Inneren zu stark ansteigen und der Prozessor daraufhin drosselt.

Für die allermeisten Anwendungen ist das MacBook Pro aber ein tolles, ausdauerndes Laptop, das auch preislich nicht aus dem Rahmen fällt.

Was gibt es sonst noch?

Apple MacBook Air 2018

Apple hat das MacBook Air aktualisiert und bringt damit ein dünnes Notebook mit einer anständigen Akkulaufzeit sowie genug Leistung für den Office-Betrieb auf den Markt. Die Akkulaufzeit ist hervorragend, rund 12 Stunden kann man Videos auf Netflix oder Youtube gucken, bevor es wieder an die Steckdose muss. Der Preis fällt allerdings sehr hoch aus, für wenige 100 Euro mehr bekommt man bereits das MacBook Pro 13. Das bietet fast die doppelte Leistung, aber auch eine kürzere Akkulaufzeit. Aus unserer Sicht ist das MacBook Pro daher die bessere Wahl.

Dell XPS 13 9370 (FHD)

Deutlich günstiger ist unser Testsieger in der Version ohne UHD-Display zu haben. Das Dell XPS 13 9370 mit FullHD-Bildschirm war bislang unser Top-Favorit. Die Leistung ist identisch mit unser obigen Beschreibung und dank des sparsameren Displays fällt die Akkulaufzeit auch noch ein wenig länger aus. Wem FullHD reicht kann einiges an Geld sparen.

Asus Zenbook UX330UA-FB162T

Test Laptop: Asus Zenbook UX330UA-FB162T

Keine Preise gefunden.

Das Asus Zenbook UX330UA-FB162T hat sich diesmal keine Empfehlung ergattern können. Da es aber immer noch erhältlich ist, wollen wir das Notebook nicht vorenthalten. Neben einem hochauflösendem QHD-Display bietet der Laptop einen etwas langsameren i7-Prozessor. Mit 16 GB RAM und schneller SSD ist es aber dennoch ein leistungsstarkes Gerät, auch wenn es in den Punkten Design und Akkulaufzeit nicht ganz auf dem neuesten Stand ist.

Auch beim MacBook Pro ohne Touchbar kann der Lüfter die Wärme bei anspruchsvollen Anwendungen nicht immer unter Kontrolle halten und die kleine SSD bietet weniger Speicherplatz als die weiter oben genannten Laptops. Ausnahmsweise überzeugt Apple aber hier beim Preis, was sich allerdings in einem nicht ganz aktuellen System niederschlägt.

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Kommentare

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Martin
Martin

Hallo und danke für die tolle Übersicht hochwertiger Laptops. Gibt es noch Geräte bei denen man SSD und evtl. sogar RAM günstig aufrüsten kann? Lenovo X1 hat den RAM fest verlötet und beim Apple MacBook zusätzlich auch die SSD. Beim neuen MacBook Air kostet 512 GB und 16 GB 740 € Aufpreis, also 2090 € statt 1350 €. In der Vergangenheit habe ich den Speicher stets getrennt gekauft und selbst eingebaut und damit ein Vermögen gespart und bessere Qualität erhalten (von 3 Apple Laptops kamen 2 mit langsamen defekten Festplatten). Liebe Grüße, Martin

eberano
eberano

Wie nachhaltig und reparierbar sind die vorgestellten Geräte, bzw. sollte dies nicht auch einfliessen in die Bewertung (Aussage zu Lebensdauer)? Erweitern von RAM, Austausch Festplatten, SSDs, CPU, Batterie? Proprietäre, nicht zukunftssichere Anschlusslösungen vorhanden, fix verklebte Bauteile (Bluetooth, Wlan-Module, Bildschirm, etc.)?

Gerd Görtz
Gerd Görtz

Die beste NotebookIn …. oder so!

Dennis Schulz
Dennis Schulz

DAS BESTE LAPTOP , ja GG

Roland Mösl
Roland Mösl

Warum zeigt ihr dieses tolle Notebook, mit so einem abstoßenden Bildschirmphoto? Es zeigt eine Windowsverseuchung an. Bei Dell kann man auch Notebook mit Linux vorinstalliert bestellen.

Hannes Lehenauer
Hannes Lehenauer

???