Alternativen

Auch wenn wir im Test zur Überzeugung gekommen sind, dass das Dell XPS 13 9360 das aktuell beste Notebook für die meisten Personen ist, gibt es natürlich Konkurrenzprodukte, die ebenfalls sehr empfehlenswert sind. Mitunter sind es Detailunterschiede, die aber nicht jeden stören müssen.

Günstiger: Asus Zenbook

Wem 1500 Euro für ein Laptop zu viel sind, aber nicht auf ein QHD-Display verzichten will, für den ist das Asus Zenbook eine gute Alternative.

Eine Nummer kleiner: Asus Zenbook UX305CA-FB055T

Test Laptop für meisten: Asus Zenbook UX305CA-FB055T
Flach, hochauflösend, ausdauernd und vergleichsweise günstig. Etwas mehr Leistung wäre schön gewesen.

Asus stattet das Zenbook ebenfalls mit einem hervorragenden QHD-Display aus und verbaut eine schnelle und mit 512 GByte sehr große SSD. Auch die Akkulaufzeit und das Gewicht des Zenbook können überzeugen.

Allerdings bremst der Core m7-6Y75-Prozessor das Notebook unnötig aus, was sich aktuell schon bei aufwändigeren Anwendungen bemerkbar macht und in Zukunft, dank stetig steigender Anforderungen durch Betriebssystem und Apps auch im Alltag stören könnte.

Wer sich sicher ist, mit der Leistung auszukommen, kann mit dem Zenbook allerdings problemlos ein paar Euro sparen.

Fürs Business: Lenovo Thinkpad T460s

Wem dagegen mehr Anschlüsse wichtiger sind als ein hochauflösender Bildschirm, für den ist das Lenovo Thinkpad die beste Wahl.

Business-Alternative: Lenovo Thinkpad T460s

Test Laptop für meisten: Lenovo Thinkpad T460s
Hochwertig verarbeitetes und flottes Notebook mit guter Laufzeit.

Keine Preise gefunden.

Die Notebooks der Thinkpad-T-Reihe standen nie für elegante Gehäuse und optische Spielereien sondern für robuste und zuverlässige Arbeitstiere. Diese Bezeichnung trifft auch auf das Thinkpad T460s zu: Es wird wohl nie den Geschmack von Teenie-Mädchen treffen, lässt sich aber auch durch eine etwas grobere Behandlung nicht aus dem Trab bringen.

Trotz des stabilen Gehäuses ist das Notebook mit 1,3 Kilogramm recht leicht für ein Gerät mit 14-Zoll-Display. Wer mit seinem Notebook hauptsächlich arbeitet wird zudem die hohe Qualität der Eingabegeräte schätzen: Tastatur, Touchpad und Trackpoint sind erstklassig und übertrumpfen auch die Eingabegeräte unseres Testsiegers.

Dafür fällt die Akkulaufzeit mit maximal 6 Stunden deutlich geringer aus. Doch im Business-Einsatz ist die nächste Steckdose meistens nicht weit entfernt.

Gut aber teuer: Apple MacBook Pro mit TouchBar

Für professionelle Anwender mit sehr hohen Anforderungen, ist das neue MacBook Pro eine Enttäuschung. Für den normalen Einsatz ist es allerdings ein tolles Laptop – wenn man es sich leisten kann und will.

Für Apple-Fans: Apple MacBook Pro mit TouchBar

Test Laptop für meisten: Apple MacBook Pro TouchBar
Die Touchbar ist ein Hingucker, bringt im Alltag aber wenig Zusatznutzen. Ansonsten ein tolles Notebook – aber sehr teuer.

Mit dem Verzicht auf alle Anschlüsse außer USB-C geht Apple mal wieder einen mutigen Schritt voran, die meisten wird das wenig stören, doch wer oft andere Geräte anschließt braucht Adapter. Am schmerzlichsten ist sicher der Verzicht auf den tollen MagSafe-Stromanschluss, den viele lieb gewonnen haben.

Auf einen aktuellen Prozessor der Kaby-Lake-Generation verzichtet Apple, das neue MacBook nutzt die alten Skylake-CPUs. Das stellt für die meisten Nutzer aber kein großes Problem dar, große Unterschiede bei der Rechenleistung gibt es nicht.

Ärgerlicher ist hingegen, dass Apple bei der Akkulaufzeit gespart hat. Apple verspricht 10 Stunden Akkulaufzeit, doch es gibt Berichte, nach denen der Akku bei einigen Nutzern zum Teil schon deutlich früher schlapp macht. Bei einigen Testern variierten die Messungen der Akkulaufzeit so stark, dass sie kein brauchbares Ergebnis lieferten. Zumindest bei einigen Modellen scheint das MacBook Pro also ein Problem mit dem Akku zu haben.

Dieses Problem trat bei unserem Modell allerdings nicht auf, rund 9 Stunden Akkulaufzeit erreichten wir mit dem MacBook Pro bei normaler Nutzung. Bei unserem anspruchsvollen Videotest, bei dem das Dell XPS 13 auf gut 9 Stunden kam, gab das MacBook Pro allerdings deutlich früher auf.

Pfiffig ist die TouchBar mit integriertem Fingerabdrucksensor, die die Funktionstastenreihe unter dem Bildschirm ablöst und je nach Anwendung unterschiedliche Bedienelemente anzeigt. Allerdings verlangt Apple dafür nochmal 300 Euro extra. Dabei ist schon das Basismodell ohne Touchbar rund 200 Euro teurer als unser Favorit XPS 13, das nicht nur einen aktuelleren Prozessor sondern auch einen höher auflösenden Bildschirm hat.

Apple-Fans wird das nicht abschrecken – doch mit dem Dell XPS 13 bekommt man zur Zeit eindeutig mehr für sein Geld.

Fazit

Mitunter sind es Details, die das neue Dell XPS 13 9360 trotz des nicht unbedingt geringen Preises zum Testsieger für die meisten macht: Der aktuelle und leistungsstarke Prozessor, der quasi nebenher 4K-Filme dekodiert und so den Prozessor stark entlastet, HDMI 2.0 inklusive HDCP 2.2 für 4K-Videoausgabe beispielsweise von Netflix 4K fehlt den meisten Konkurrenten ebenfalls.

Vor allem aber überzeugt die hohe Akkulaufzeit von gut 9 Stunden im Videotest. Wer das Notebook nicht durchgehend für Videos nutzt, wird eine noch deutlich längere Laufzeit erreichen – und das trotz der schnellen Hardware und des superscharfen Displays. Auch das schmale, leichte Gehäuse will man schnell nicht mehr missen.

Kurz: Das Dell XPS 13 ist ein rundum gelungenes Notebook. Das Upgrade zum Vorgänger fällt zwar gering aus, aber das ist völlig in Ordnung, denn auch das war schon sehr gut. Wer das Modell mit dem Skylake-Prozessor günstig bekommt und Geld sparen will, kann auch hier ohne Bedenken zugreifen.

 

Pro & Kontra

Pro

  • Sehr dünn und leicht
  • Fast rahmenloses UHD-Display
  • Fast 9 Stunden Akkulaufzeit
  • Schnelle SSD

Contra

  • Nur geringe Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger
Seite 1Nicht wirklich schneller aber sparsamer
Seite 2Testsieger: Dell XPS 13 9360
Seite 3Alternativen und Fazit

Kommentare

9 Kommentare zu "Das beste Laptop für die meisten"

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Warum zeigt ihr dieses tolle Notebook, mit so einem abstoßenden Bildschirmphoto? Es zeigt eine Windowsverseuchung an. Bei Dell kann man auch Notebook mit Linux vorinstalliert bestellen.

😂😂🙈

Wurd die Seite von einem 14Jährigen gehackt?

DAS BESTE LAPTOP , ja GG

Horst Alberti
Horst Alberti

Was will der Autor uns denn hier erzählen!? Einmal hat es einen i5, dann einen i7, dann wieder einen i5 und dann wieder einen i7!? Welcher Prozessor ist denn nun wirklich drin?? Genauso komisch ist es mit der Bezeichnung!! Einmal heißt es 9360, dann 9630 und ein anderes Mal 9390!? Wie heißt es denn nun wirklich?? Oder handelt es sich um mehrere verschiedene Modelle?? Sehr seltsam!!

Redaktion

Unsere Empfehlung ist das Modell mit i5-Prozessor, wir beschreiben aber auch die Unterschiede zur i7-Variante. Die richtige Modellbezeichnung ist 9360. Den Tippfehler haben wir korrigiert.

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