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Das beste Laufrad

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Laufrad Test: Laufrad Fahrspass
Sebastian Schulke

Sebastian Schulke

lebt mit seiner Familie in München und hat zwei Kinder. Er ist seit über 20 Jahren als rasender Reporter unterwegs - für Magazine und Zeitungen wie NZZ, Zeit, Abendzeitung, Süddeutsche Zeitung, Eltern Family, Himbeer oder BISS. In der "Wolkenkratzer Werkstatt" macht er zudem "Kinderbücher für Erwachsene".

Wir haben 29 Laufräder getestet. Das beste für die meisten ist das Puky LR M. Puky liefert hier einen Klassiker auf zwei Rädern, der voll und ganz überzeugt und wirklich Spaß macht. Alle Bauteile wie Rahmen, Lenker und Räder, sind von hoher Qualität und sehr gut verarbeitet. Auch die Montage läuft schnell und unkompliziert. Und das alles gibt es zu einem wirklich günstigen Preis. Schicker sind allerdings modernere Modelle aus Alu – die kosten aber ein Vielfaches.

Update 27. Oktober 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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2. Juli 2020

Wir haben sieben neue Laufräder getestet. Eine neue Empfehlung ist das Puky LR Light.

26. Juni 2019

Wir haben 14 weitere Laufräder getestet. Unser neuer Favorit ist das Puky LR M, aber auch das Woom1 und das Veloretti Mini wissen zu gefallen.

Die große, weite Welt entdecken – das wollen nicht nur Erwachsene, sondern gerade auch Kinder. Sie rennen und springen herum, sind neugierig und kaum zu bremsen. Für Entdeckungsreisen dieser Art eignen sich besonders gut Laufräder. Damit können Kinder schon ab zwei Jahren munter drauflos fahren, ohne dass Mama oder Papa neben ihnen stehen und sie festhalten müssen. Das macht Spaß und schmeckt nach großer Freiheit.

Ob diese Freiheit wirklich gut schmeckt, hängt allerdings von vielen verschiedenen Faktoren ab. Das fängt schon beim Transportmittel an – in diesem Fall beim Laufrad. Wir haben uns umgesehen und 29 Modelle getestet, 28 sind derzeit noch erhältlich. Wir wollten wissen, wie sicher, stabil und rasant die kleinen Zweiräder sind – und auf welchem Laufrad sich Entdeckungsreisen besonders lohnen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Puky LR M

Laufrad Test: 3195pexbnfl
Dieses Laufrad hält, was es verspricht: tolle Verarbeitung, unkaputtbar und viel Fahrspaß. Und der Preis stimmt auch noch.

Das Puky LR M ist äußerst robust, sehr gut verarbeitet und ein treuer Begleiter. Auch optisch überzeugt der Klassiker, der auf unnötige Spielereien am Rahmen oder beim Zubehör verzichtet. Der Fahrspaß steht hier ganz klar im Vordergrund. Das LR M hat keine Bremse, ist für Kinder ab zwei Jahren, die zum ersten Mal auf einem Laufrad sitzen, aber bestens geeignet. Durch die lange Sattelstütze und die verstellbare Höhe des Lenkers könne Nachwuchsrennfahrer auf dem Puky recht lange Vollgas geben. Die Reifen aus Vollgummi bieten zwar nicht so viel Fahrkomfort wie luftgefüllte Reifen, garantieren aber, dass man sich nicht über Plattfüße ärgern muss.

Wenn Geld egal ist

Woom 1

Laufrad Test: Woom1
Das Laufrad sieht cool aus – und ist es auch! Rahmen und Komponenten sehr gut verarbeitet.

Das Woom 1 ist von seiner Geometrie her genau auf die Bedürfnisse kleiner Kinder abgestimmt und sorgt mit besten Komponenten, einem sehr leichten Rahmen, einer speziellen Hinterradbremse und einem recht breiten Lenker für viel Fahrspaß. Laut Woom ist es bereits für kleine Rennfahrer ab 1,5 Jahren geeignet. Nur der Preis ist recht hoch.

Das Puky LR Light ist schon allein optisch ein echter Hit. Die sportliche Rahmengeometrie, die Gabel, Luftreifen und Speichen: Das Laufrad kommt wie ein Mini-Mountainbike daher. Auch bei unseren kleinen Testpiloten kam das LR Light sehr gut an – optisch wie fahrtechnisch sorgte es für strahlende Gesichter. Aber auch dieses Alu-Laufrad ist leider nicht gerade günstig.

Gut & günstig

Kettler Speedy

Test Laufrad: Kettler Speedy
Für vorsichtige Kinder eher nicht geeignet, aber als Übergang zum Fahrrad eine gute Idee.

Wenn Sie lieber weniger ausgeben möchten, ist das Kettler Speedy das richtige Laufrad für Sie. Es wird ziemlich schnell und macht Kindern, die das mögen, großen Spaß. Wenn Ihr Nachwuchs eher vorsichtig ist, sollten Sie lieber ein anderes Laufrad wählen. Leider ist der Sattel nicht besonders bequem. Geeignet ist es vor allem für Kinder, die den Übergang vom Lauf- zum Fahrrad vollziehen wollen.

Tolles Holzrad

Pinolino Jojo

Das beste Laufrad aus Holz ist für uns das Jojo von Pinolino. Der Aufbau geht ziemlich schnell ,die Anleitung ist umfangreich und hat viele Bilder – eine Ausnahme unter allen getesteten Laufrädern. Auch der Umbau zu einem Chopper ist genau erklärt, sodass keine Fragen offen bleiben. Gerade wenn wir Eltern etwas für unsere Kleinen zusammenbauen, wollen wir doch sicher sein, dass alles gut sitzt und sie sich nicht verletzen können. Ein sehr solider, robuster und treuer Gefährte bei Entdeckungsreisen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istAuch gutGut & günstigTolles Holzrad
ModellPuky LR MWoom 1Puky LR LightKettler SpeedyPinolino JojoKokua Like a Bike JumperVeloretti MiniPuky LR RideSpecialized HotwalkKinderkraft Runner StarsRebel Kidz Air ClassicKokua Like a Bike White SpokyPuky LR 1Mini Balance BikeHauck Toys Alu Rider 12Bandits & Angels StarterB'twin Run Ride 520 CruiserSmoby SoliniBikestar SportScool Pedex Race LightBikestar ClassicHudora 4WheelyChicco Red BulletRadio Flyer Glide & GoHudora LaufradPinolino Vespa WandaMilly Mally DragonBammax Balance Bike
Laufrad Test: 3195pexbnflLaufrad Test: Woom1Test Laufrad: Puky LR LightTest Laufrad: Kettler SpeedyTest: Laufrad – Testsieger Pinolino JojoTest Laufrad: Kokua LikeaBike JumperLaufrad Test: Veloretti MiniTest Laufrad: Puky LR RideLaufrad Test: Specialized HotwalkTest Laufrad: Kinderkraft Runner StarsTest Laufrad: Rebel Kidz Air ClassicTest Laufrad: Kokua Like a Bike white SpokyTest Laufrad: Puky LR 1Laufrad Test: Mini Balance BikeLaufrad Test: Hauck Alu Rider 12Test Laufrad: Bandits & Angels StarterLaufrad Test: Btwin Run Ride 520 CruiserTest Laufrad: Smoby LaufradTest Laufrad: Bikestar SportLaufrad Test: Bildschirmfoto 2020 06 30 Um 12.32.39Test Laufrad: Bikestar ClassicTest Laufrad: Hudora 4WheelyTest Laufrad: Chicco Red BulletTest Laufrad: Radio Flyer Glide & GoTest Laufrad: Hudora LaufradTest Laufrad: Pinolino Vespa WandaTest Laufrad: Milly Mally DragonTest Laufrad: Bammax Balance Bike
Pro
  • Hochwertiger Rahmen
  • Super Fahrverhalten
  • Lange einsetzbar
  • Sehr solide und robust
  • Leichte Montage
  • Spezielle V-Bremse
  • Bremshebel auch für ganz Kleine geeignet
  • Cooles Design
  • Sehr leichter Aufbau
  • Tolle Optik
  • Toller Rahmen
  • Tolle Verarbeitung
  • Mit Ständer
  • Für geschwindigkeitsliebende Kinder ein riesiger Spaß
  • Guter Übergang zum Fahrrad
  • Mitwachsend
  • Lange einsetzbar
  • Tolle Qualität
  • Lange mitwachsend
  • Mit die beste Verarbeitung im Test
  • Schicker MTB-Look
  • Sehr robust und stabil
  • Super Räder, Achsen und Naben
  • Schöner Rahmen
  • Tolles Design
  • Gute Räder
  • Mit Korb als Extra
  • Tolle Verarbeitung
  • Hochwertige Materialien
  • Vielseitig einsetzbar
  • Schnelle Montage
  • Verfügt über eine Federung
  • Lange mitwachsend
  • Toll verarbeitet
  • Massive und coole Optik
  • Leicht
  • Schönes Design
  • Mit Klingel und Tasche
  • Hochwertiger Rahmen
  • Sattel und Griffe aus Leder
  • Robuste Reifen
  • Tolle Optik
  • Angenehmes Fahrgefühl
  • Tolle Optik
  • Mit Ledersattel
  • Gut verarbeitet
  • Schnell aufgebaut
  • Gut verarbeitet
  • Schnell aufgebaut
  • Baugleich mit Puky LR1
  • Lenker mit Tragegriff
  • Schnellspanner am Sattel und Lenker
  • Integriertes Schutzblech hinten
  • Gutes Handling
  • Kompakte Optik
  • Mit Fahrradkorb
  • Robuster Rahmen
  • Mit Radständer
  • Für kleinere, zarte Kinder gedacht
  • Niedriger Einstieg
  • Gute Reifen
  • Gute Optik
  • Sehr leicht
  • Einfache Montage
  • Cooler Rahmen
  • Sehr solide
  • Sehr robust
  • Für junge und unsichere Kinder geeignet
  • Sehr leicht
  • Coole Optik
  • Sattelrohr mit Schnellspanner
  • Rahmen robust
  • Verpackung sehr klein und handlich
  • Tolle Optik
  • Leichtgewicht
  • Sehr leicht
  • Sehr klein
Contra
  • Etwas schwer
  • Vollgummireifen
  • Lenker sehr breit – kann kleinen Testpiloten Schwierigkeiten bereiten
  • Hoher Preis
  • Hoher Preis
  • Unbequemer Sattel
  • Nicht ganz günstig
  • Teuer
  • Etwas kompliziert im Aufbau
  • Schwer
  • Nur für größere Kinder geeignet
  • Hoher Preis
  • Relativ schwer
  • Aufbau könnte einfacher sein
  • Teuer
  • Qualität nicht ganz so gut wie beim Pinolino
  • Sehr schwer
  • Nur für größere Kinder geeignet
  • Sehr teuer
  • Luftreifen gehen schneller kaputt
  • Sehr schwer
  • Sehr schwer
  • Teuer
  • Verarbeitung überzeugt nicht
  • Montageanleitung sehr reduziert und verwirrend
  • Viel Plastik
  • Bremse mit innovativem Patent, für kleine Hände jedoch schwierig zu bedienen
  • Komplizierte Montage
  • Klebrige Griffe
  • Nicht lange verwendbar, da für größere Kinder eher nicht mehr geeignet
  • Bremshebel für kleine Kinder zu groß
  • Rahmen zerkratzt sehr schnell
  • Plastikreifen
  • Plastikfelgen
  • Vorderachse nicht so hochwertig
  • Sehr schwer - ein echter Brocken
  • Montage umständlich
  • Nicht in der Höhe verstellbar
  • Viel Plastik
  • Montage umständlich
  • Lenkervorbau wackelig
  • Sehr viel Plastik
  • Sehr leicht
  • Wirkt zerbrechlich
  • Schlechte Verarbeitung
  • Schlechte Montageanleitung
  • Sehr viel Plastik
  • Komplizierte und
  • umständliche Montage
  • Schlaufen an den Lenkergriffen stören
  • Schwerer und breiter Rahmen
  • Höhe eher für kleinere Kinder
  • Empfindliche Oberfläche
  • Schlechte Verschraubungen
  • Schlechte Verarbeitung
  • Sehr viel Plastik
  • Sehr wackelig
  • Viel Plastik
  • Nur für ganz Kleine geeignet – wenn überhaupt
Bester Preis
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Vorbereitung aufs Fahrradfahren

Laufräder sind für Kleinkinder ein erster kleiner Schritt in die Eigen- und Selbstständigkeit. Denn die Kleinen sitzen nicht mehr im Kinderwagen oder laufen an der Hand von Mama und Papa, sondern begeben sich auf kleine Entdeckungsreisen – natürlich im Blickfeld der Eltern. Sie erfahren damit eine ganz neue Art und Weise der Fortbewegung. Dabei lernen die Kids nicht nur Geschwindigkeiten einzuschätzen, sondern vor allem auch die Koordination von Armen und Beinen. Vor allem aber wird der Gleichgewichtssinn durch das Laufrad geschult.

 Laufrad Test: Laufrad Fahrspass
Ein Laufrad bringt richtig Spaß und trainiert das Gleichgewicht fürs Fahrrad fahren.

Das ist auch der Grund, warum Laufräder Kinder so gut auf das Fahrradfahren vorbereiten. Lernten Kinder früher noch auf Fahrrädern mit Stützrädern äußerst prekär auf zwei Rädern zu balancieren, machen sie diese Erfahrung heute viel einfacher und sicherer mit dem Laufrad, das im Englischen daher auch Balance Bike genannt wird. Der Umstieg aufs Fahrrad ist für geübte Laufrad-Fahrer keine große Sache: Einfach draufsetzen und losradeln – ganz ohne Stützräder.

Ein Laufrad bereitet Kinder bestens aufs Fahrradfahren vor

Genauso wie später beim Fahrrad fahren, ist es auch beim Laufrad wichtig, dass Kinder – anders als auf unseren Testfotos – einen Helm tragen. Denn auch beim Fahren mit einem Laufrad ist ein Unfall nicht ausgeschlossen.

Außerdem sollten Kinder laut Ärzten und Experten nicht zu früh auf ein Laufrad steigen. Zwei Jahre ist ein gutes Alter, je nach Entwicklungsstand des Kindes. Denn bevor die Kleinen auf zwei Rädern losrollen, sollten sie bereits gut eigenständig gehen können. Außerdem sollte das Laufrad nicht zu oft benutzt werden. Eine gute Mischung aus Gehen und Laufradfahren ist wichtig, da sonst die Gefahr besteht, dass sich das Fußgewölbe bei ausbleibender Beanspruchung nicht entsprechend entwickelt.

Bitte lassen Sie Ihr Kind nur mit einem Laufrad fahren, wenn es einen Helm trägt. Auch mit einem Laufrad können die Kleinen stürzen – und dann schützt ein Helm den Kopf.

Einige Laufräder sind eher für ganz junge und kleine Fahrer geeignet als andere. Die verfügen dann »nur« über die wichtigsten Basics – soll heißen: Diese Laufräder brauchen keine Extras wie Bremsen oder Klingel. Das hat den einfachen Grund, dass Kinder mit zwei Jahren noch so kleine Hände haben, dass sie nicht gleichzeitig den Lenker greifen und klingeln oder bremsen können. Da ist es wichtig, dass Mama und Papa ihren Nachwuchs am Anfang noch begleiten, zur Seite stehen und Hilfestellungen geben.

Einblick in Verkehrsregeln

Mit dem Laufrad bekommen Kinder auch recht früh einen ersten Einblick in und Eindruck von Verkehrsregeln und lernen, auf Geh- und Radwegen den Gegenverkehr sowie Ein- und Ausfahrten zu beachten.

 Laufrad Test: Laufrad Fahrspass
Mit einem Laufrad bekommen die Kinder schon mal einen Vorgeschmack auf das Fahrgefühl mit Fahrrad.

Wenn dann das Fahrrad an der Reihe ist, sind die meisten Kinder schon mit den Regeln des Straßenverkehrs vertraut und wissen, worauf sie aufpassen müssen.

Dabei ist aller Anfang schwer. Auch das Fahren mit dem Laufrad muss erst gelernt werden. Seien Sie nachsichtig und geduldig mit Ihrem Kind, wenn es nicht sofort klappt. Kinder sind ausdauernder als wir Eltern glauben. Lassen Sie die Kleinen nur machen und immer wieder probieren, irgendwann klappt es.

So haben wir getestet

Der Markt an Laufrädern ist sehr groß und unübersichtlich. Es gibt Modelle für absolute Anfänger, für Könner und Fortgeschrittene, für den Einsatz im Gelände oder in der Stadt. Manche sind ziemlich schwere Brocken, andere wiederum echte Leichtgewichte. Das ist weniger für die Kinder wichtig, als viel mehr für die Eltern. Denn gerade zu Beginn der ersten Laufrad-Touren kommt es oft vor, dass die kleinen Rennpiloten bereits nach ein paar Metern absteigen und erstmal nicht mehr fahren wollen. Und dann müssen Mama oder Papa anpacken und das kleine Zweirad tragen. Da ist man froh über jedes Leichtgewicht.

 Laufrad Test: Laufrad Test
Zwei unserer kleinen Tester bei der Arbeit.

Die kleinen Bikes kommen mit Luftreifen, Plastik- oder Vollgummireifen. Die Rahmen gibt es aus Stahl, Alu oder Holz gefertigt. Die Auswahl ist einfach riesig. Wir haben uns in zwei Testrunden insgesamt 29 aktuelle Laufräder besorgt und ausgiebig getestet. Dabei haben wir zum einen auf die Verarbeitung und Qualität der Laufräder geachtet, wie schwer oder leicht die Montage ist, was die einzelnen Modelle auf die Waage bringen, was sie für eine Bereifung haben und wie sie sich in Bezug auf Sattel- und Lenkerhöhe einstellen lassen. Schließlich ist es eine große Erleichterung, wenn man für kleine Reparaturen oder Montageschritte am Laufrad nicht gleich einen ganzen Werkzeugkasten braucht.

Feinheiten und Details waren uns ebenso wichtig – und natürlich auch ein paar kleine Testpiloten verschiedener Altersklassen, die einige Runden auf den Laufrädern gefahren sind.

Auf einem Testparcours mit unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten (Kies, Asphalt und Pflasterung) haben unsere Testpiloten schließlich Gas gegeben. Dabei haben wir beobachtet, wie sie die jeweiligen Laufräder annehmen und wie angesagt die einzelnen Modelle sind. Neben Laufleistung, Fahrverhalten und Handling spielte auch die Strapazierfähigkeit der Komponenten wie Sattelstütze, Bremsen oder Lenker und die des Rahmens eine Rolle, ob diese schnell Kratzer aufweisen oder Verschleißspuren bekommen.

Pluspunkte konnte es für kleine Details und Ideen geben, die den Kindern Freude machen, wie hochwertige Verzierungen oder Aufkleber auf dem Rahmen, ein kleiner Korb für den Lenker oder andere besondere Extras.

 Laufrad Test: Puky

Testsieger: Puky LR M

Auch wenn das Puky LR M eigentlich ein Einsteigermodel für Jungen und Mädchen ist, kam der rote Flitzer bei unseren kleinen und großen Testpiloten durchweg bestens an. Warum? Der Klassiker von Puky sorgt für klare Verhältnisse. Das fängt bereits bei der Montage an, die sehr schnell und unkompliziert verläuft.

Schon beim Zusammenbau hat man ein gutes Gefühl, da die Befestigungen an der Sattelstütze und am Lenker durchdacht und hochwertig sind. Es gibt keine unnötigen, scharfen Kanten, keine windigen Verschraubungen und vor allem keinen überflüssigen Schnickschnack. Das Puky ist genau das, was es ist – ein Laufrad! Etwas anderes braucht es nicht und will es auch nicht sein.

Testsieger

Puky LR M

Laufrad Test: 3195pexbnfl
Dieses Laufrad hält, was es verspricht: tolle Verarbeitung, unkaputtbar und viel Fahrspaß. Und der Preis stimmt auch noch.

Beim Puky-Bike lassen sich Sattel- und Lenkerhöhe problemlos verändern. Durch die hochwertige Verarbeitung sind solche kleinen Montageschritte sehr einfach und schnell umsetzbar. Ein Innensechskantschlüssel für Lenker und Sattel sowie ein Schraubenschlüssel für die Achsen an Vorder- und Hinterreifen genügen, um entsprechend arbeiten zu können. Sehr angenehm!

Außerdem brauchen die Befestigungen beim Puky keine billigen Plastikschutzkappen, die vor scharfen Kanten und Schrauben schützen. Beim Puky sind die Schrauben am Lenker und Sattel jeweils abgerundet. Das Sattelrohr hat einen Spielraum von 15 Zentimetern. Somit können Kinder sehr lange auf dem Puky LR M fahren und Spaß haben.

Jede Menge Fahrkomfort trotz Vollgummireifen

Auch die Vollgummireifen mit Kunststofffelgen und breiten Kunststoffspeichen überzeugen. Einerseits sorgen sie dafür, dass das Laufrad nicht allzu schwer wird, andererseits können die Reifen in der Vollgummivariante keinen Platten bekommen. Sie beeinträchtigen die Fahrdynamik nicht allzu sehr, kommen mit jedem Untergrund klar und halten zuverlässig Bodenkontakt. Das verleiht dem Testsieger jede Menge Fahrkomfort. Luftreifen gibt es bei diesem Modell leider nicht. Die findet man nur beim größeren Schwestermodell Puky LR 1, das allerdings sehr schwer ist.

Pluspunkte gibt es für den sogenannten Bananensattel. Er ist vorne hochgezogen und sorgt dafür, dass die kleinen Rennfahrer nicht herunterrutschen und dass sie ihren Schwung behalten, da dieser direkt auf das Laufrad übertragen wird. Wenn dann die Kinder schon etwas schneller unterwegs sind, können sie ihre Füsse bequem auf das Trittbrett stellen. Das wirkt sich auch günstig auf den Schwerpunkt aus und erhöht die Fahrsicherheit. Der Lenker hat keine Begrenzung und lässt sich somit komplett herumdrehen. So bleibt er bei einem möglichen Sturz flach auf dem Boden liegen – das mindert die Verletzungsgefahr.

Nachteile?

Nachteile gibt es eigentlich nicht. Wenn überhaupt, könnte man sagen, dass die 3,5 Kilogramm gegenüber moderneren Laufrad-Konkurrenten etwas zu viel sind. Im Vergleich zu allen Laufrädern im Test liegt das Puky LR M gewichtstechnisch ziemlich genau in der Mitte, gehört aber zu den kleineren Modellen und bringt für die Größe relativ viel auf die Waage. Leichtere Modelle werden allerdings entweder mit viel Plastik und sparsamer Verarbeitung zum Leichtgewicht – oder sind aus Alu und dann sehr teuer.

Puky LR M im Testspiegel

Momentan liegen leider keine aktuellen Tests zum Puky LR M vor. Sobald welche erscheinen, werden wir sie hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Das Puky LR M ist ein Klassiker unter den Laufrädern und überragt aufgrund seines Gesamtpakets alle anderen Konkurrenten hier im Test. Qualität, Verarbeitung, Handhabung, Fahrspaß und Preis sind einfach eine Wucht. Allerdings gibt es auch sehr gute Alternativen.

Wenn Geld egal ist

Woom 1

Laufrad Test: Woom1
Das Laufrad sieht cool aus – und ist es auch! Rahmen und Komponenten sehr gut verarbeitet.

Das Woom 1 ist ein Laufrad, das nicht nur cool aussieht, sondern sich auch cool fahren lässt. Gerade für absolute Anfänger sorgen der hochwertige Rahmen samt seiner angepassten Geometrie sowie die tollen Komponenten für einen perfekten Einstieg.

 Laufrad Test: Woom In Aktion
Prüfender Blick eines unserer Tester.

Die Bremse bereitet aufs Fahrradfahren vor

Das Woom 1 ist eines der wenigen Laufräder, die mit einer Bremse ausgestattet sind. Zwar kann man ein Laufrad auch prima mit den Füßen bremsen, als Vorbereitung zum Fahrradfahren ist eine Handbremse aber auch bei Laufrädern sinnvoll – dann müssen sich die Kleinen beim Umstieg aufs Fahrrad nämlich nur noch aufs Treten konzentrieren und nicht auch noch gleichzeitig lernen, die Bremse zu bedienen.

Der Bremshebel des Woom 1 ist speziell auf die kleinen Hände und Bedürfnisse der jungen Laufradpiloten angepasst. Er kommt bereits mit geringer Kraft zur Wirkung. Für die gute Bremswirkung ist allerdings auch die V-Bremse im Miniformat verantwortlich, die jedem großen Mountainbiker, Rennradler oder Tourenfahrer bestens bekannt sein dürfte. Fahrraduntypisch sitzt sie unter dem Rahmengestellt. Das hat den Vorteil, das sich neugierige kleine Finger nicht so schnell einklemmen.

Der Einstieg beim Woom 1 ist sehr niedrig gehalten, damit bereits die Kleinsten eine Runde auf dem Flitzer drehen können. Zudem verhalten sich der Steuersatz – also die Lenkung – als auch die Räder extrem geschmeidig. So lässt sich das Woom 1 ohne großen Aufwand bewegen. Das kam auch bei unseren Testpiloten gut an.

Der einzige Nachteil an diesem Flitzer ist der hohe Preis. Doch dafür bekommt man von der österreichischen Edelschmiede ein echtes Top-Laufrad geliefert. Denn das Woom 1 ist ein Laufrad, das komplett auf die Bedürfnisse der kleinen Kids ausgelegt ist.

Das Puky LR Light ist schon allein optisch ein echter Hit. Die sportliche Rahmengeometrie, die Gabel, Luftreifen und Speichen – das Laufrad kommt wie ein Mini-Mountainbike daher. Am liebsten würde man sich als Mama oder Papa selbst auf das kleine Zweirad setzen und losrasen.

Auch bei unseren kleinen Testpiloten kam das LR Light sehr gut an – optisch wie fahrtechnisch. Fangen wir mit den Luftreifen an: Sie geben dem Laufrad eine Menge Fahrkomfort und sorgen für Spaß bei jeder Tour, ob nun in der Stadt auf Asphalt oder Kopfsteinpflaster, im Park auf Kieswegen oder Rasenflächen, bei Spielplätzen auf Sand und sogar im Wald, wenn es über Stock und Steine geht. Das Puky hält die Spur und ist durch nichts zu bremsen.

Wenn dann allerdings dem jungen Rennpiloten mal die Puste ausgehen sollte, können Mama oder Papa das Rad gut tragen. Mit 3,6 Kilogramm gehört es für diese Größe zu den Leichtgewichten. Dafür sorgen Rahmen, Gabel und Naben, die aus Alu gefertigt sind. Der Name ist bei diesem Puky hier also Programm. Und so kommen Eltern oder auch Großeltern nicht ins Schwitzen, wenn der Nachwuchs mal eine Fahrpause einlegen möchte.

Mit den leichtesten Laufrädern in diesem Test kann es das LR Light zwar nicht aufnehmen, doch das braucht es auch nicht. Denn zu viel Gewichtsersparnis bedeutet oft auch einen Qualitätsverlust. Und da punktet das Puky auf der gesamten Linie. Die Verarbeitung ist vom Lenker über den Rahmen bis hin zur letzten Speiche einfach super.

Neben den sehr hochwertigen Verschraubungen am Steuersatz, an den Achsen und bei der Sattelstütze sind auch die Kunststoff-Sicherheitsgriffe am Lenker toll verarbeitet. Gleiches gilt für das sehr kleine Trittbrett für die Füße zwischen Lenker und Sattel, das ebenfalls aus Kunststoff besteht. Auch der schmale Sattel selbst ist einfach von hoher Qualität – das garantiert viel und lange Spaß mit dem Laufrad.

Sattel und Lenker sind zudem in der Höhe verstellbar. Die schwungvolle und leicht gestreckte Rahmengeometrie ermöglicht einen recht niedrigen Einstieg für Kinder ab drei Jahren.

Doch es gibt auch Minuspunkte. So ist das Puky LR Light mit knapp 150 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Allerdings: Die Qualität, Funktionalität und das Design dieses kleinen und langlebigen Flitzers dürfte sich auszahlen. Wer noch ein paar Euro drauflegt, bekommt das LR Light auch mit Bremse – eine V-Brake. Noch ein kleines Manko: Der Tragegriff am Sattel ist etwas klein und schmal ausgefallen und rutscht einem recht schnell aus der Hand.

Ein dickes Plus gibt es dagegen für die Montage: Ohne großen Verpackungsmüll steht das Puky LR Light mit zwei Handgriffen einsatzbereit vor einem. Perfekt! Und noch ein kleiner Tipp: Wer noch etwas mehr Gewicht einsparen möchte, kann den Ständer abschrauben.

Gut & günstig

Kettler Speedy

Test Laufrad: Kettler Speedy
Für vorsichtige Kinder eher nicht geeignet, aber als Übergang zum Fahrrad eine gute Idee.

Das beste Laufrad für wenig Geld ist für uns das Kettler Speedy. Es macht seinem Namen alle Ehre, denn es läuft sehr gut, die Kleinen bekommen ordentlich Schwung. Das Laufrad ist für Kinder bis 5 Jahre geeignet und bis 50 Kilogramm belastbar. Die Vollgummireifen laufen sehr leicht, haben bei Nässe aber keinen so guten Grip wie Luftkammerreifen, was zur Folge hat, dass die Reifen bei Regenwetter auch schnell mal wegrutschen.

Der Kettler Speedy.
Das Kettler Speedy – einfacher Aufbau.

Die Montage verläuft schnell und unkompliziert. Mit der klaren und guten Anleitung hat man das Kettler-Laufrad im Handumdrehen aufgebaut. Die hochwertigen Bauteile sorgen zusätzlich für ein gutes Gefühl bei den Eltern, die sich trotz eines möglichen »Geschwindigkeitsrausches« keine Sorgen um ihr Kind zu machen brauchen.

Der Sattel ist eine Schwachstelle

Einer unserer Testpiloten bemängelte, dass der Sattel unbequem sei. Das liegt vermutlich daran, dass die Sitzfläche etwas groß geraten ist, die Kinder diese nicht voll ausnutzen können und dadurch auf dem Sattel etwas hin und her rutschen.

Das Speedy ist nicht nur für Rennpiloten ein echter Hit, sondern auch für Eltern, die nicht viel Geld ausgeben können oder wollen.

Tolles Holzrad

Pinolino Jojo

Das Jojo von Pinolino ist für uns das beste Laufrad aus Holz. Die sind bei Eltern beliebt, weil sie eben noch mehr wie Spielzeug aussehen.

Allerdings sind Laufräder aus Holz in der Regel deutlich schwerer als Modelle aus Stahl oder Alu. So bringt das Jojo stattliche 4,8 Kilo auf die Waage. Das spüren nicht nur die Kleinen beim Aufheben des Fahrrads, sondern auch Mami und Papi, die das Laufrad bei längeren Ausflügen schnell mal schleppen müssen, wenn der Nachwuchs keine Lust mehr hat.

Der Aufbau des Jojo geht schnell und problemlos vonstatten. Der Sattel des Jojo ist sechsfach höhenverstellbar: Von einer sehr niedrigen Einstiegshöhe als Chopper bei 28 Zentimetern geht es auf 30 und 32 Zentimeter hoch. Diese niedrige Höhe wird möglich, weil der Rahmen komplett gedreht werden kann. Dadurch müssen Kleinkinder nicht sofort lernen, ihr Bein über das Rad zu schwingen, sondern können zunächst ganz unkompliziert das Aufsteigen üben.

Das Laufrad wächst mit

Wenn dann der Umbau zum Laufrad ansteht, sind die Kleinen mit ihrem Rad schon vertraut. Als Laufrad lässt sich der Sattel auf 39, 41 und schließlich 43 Zentimeter hochstellen. Der Abstand zum Untergrund wird somit stetig erhöht, sodass das Laufrad mit den Kindern mitwächst. Durch das Verstellen vom Chopper zum Laufrad wird gewährleistet, dass sich der Winkel proportional zu den Kinderbeinen verändert. Der Lenker ist zwar nicht in der Höhe verstellbar, das fällt aber weniger ins Gewicht, weil sich eben die Sitzhöhe verändern lässt.

Ansonsten ist das Jojo schon allein durch sein robustes Holz ein sehr solides und zuverlässiges Laufrad. Es hat ein gutes Handling und überzeugt durch seine hochwertige Verarbeitung.

Es gibt Sticker in Flammenoptik und zarte Schmetterlinge, die aufgeklebt werden können. Außerdem kann auch ein Reflektorbild angebracht werden.

Außerdem getestet

Kokua Like a Bike Jumper

Das Kokua Like a Bike Jumper ist eines der teuersten Laufräder im Test. Doch wie schon beim Woom 1 hat Klasse einfach ihren Preis. Und beim Kokua Jumper bekommt man jede Menge davon: Der Rahmen, die Räder und die gesamten Komponenten sowie die Verarbeitung sind einfach bemerkenswert – ein echtes Mountainbike im Miniformat für die Kleinen! Wer es sich leisten kann und möchte, hat auf jeden Fall sehr viel Spaß mit dem Jumper – auch wenn der Aufbau etwas umständlich ist.

Was am Ende dann allerdings vor einem auf zwei Rädern steht, ist ein geländetaugliches Laufrad, das sich aber auch im Asphaltdschungel pudelwohl fühlt. Mitgeliefert wird eine zweite, acht Zentimeter längere Sattelstange. So wächst das Bike lange mit, was den hohen Preis etwas relativiert. In der Preisklasse hat für uns das Woom 1 allerdings leicht die Nase vorn, denn das ist noch leichter, hat eine Bremse und ist einfacher aufzubauen. Aber wir müssen zugeben: Das Kokua sieht um Welten cooler aus.

Aus Amsterdam kommt das Veloretti Mini. Veloretti ist eine Edelschmiede, die nicht auf Massenware setzt, sondern auf Klasse – für große und für kleine Biker. Auch wenn das Veloretti Mini durch sein relativ hohes Gewicht und seine Rahmengeometrie eher etwas für größere Laufradler ist, überzeugt uns der holländische Drahtesel auf der ganzen Linie. Die Verarbeitung des Rahmens, des Steuersatzes, der Räder und des Sattels ist vom Allerfeinsten. Nur die Griffe wirken mit ihrem Hartplastik etwas billig und fallen aus dem Rahmen.

Optisch spricht das Laufrad vor allem Nostalgie-Fans an. Über der Gabel prangt ein schönes Wappen auf dem Rahmen. Auch die Farbe unseres Testmusters setzt auf dezentes Understatement. Das Veloretti Mini kommt sehr schick daher und fällt auf. Und es wirkt nicht nur robust und stabil, das ist es auch.

Mit seinem Gewicht von 4,2 Kilo gehört das Veloretti Mini allerdings zu den schwereren Laufrädern. Mit einer Sattelhöhe von 36 bis 44 Zentimetern ist es aber auch klar für ältere, bzw. größere Kinder konzipiert, die dieses Gewicht auch stemmen können. Als Erst-Laufrad für junge Einsteiger ist das Veloretti Mini damit nicht geeignet.

Das LR Ride von Puky ist so etwas wie der große Bruder oder die große Schwester vom LR Light – nur das hier noch mehr der Geländeeinsatz im Vordergrund steht. Mit Bremse (V-Brake) und einer kleinen wartungsfreien Elastomer-Hinterradfederung kann man mit ihm problemlos über Stock und Stein fahren und auch kleine Downhills im Park, im Wald oder in den Bergen meistern. Durch die Federung und Bremse bringt das LR Ride ein halbes Kilo mehr auf die Waage – also 4,1 Kilogramm. Der Rahmen ist auch hier aus Alu und überzeugt – genauso wie die Verarbeitung und Qualität vom Sattel über die Luftreifen bis hin zum Lenker mit Sicherheitsgriffen. Alles wirkt sehr hochwertig und vertrauenserweckend.

Leider ist der Preis für das geländetaugliche Puky sehr hoch ausgefallen. Mit knapp 200 Euro muss man tief in seine Geldbörse greifen. Und auch der Tragegriff unterm Sattel ist etwas zu klein und schmal.

Ein dickes Plus gibt es wie beim LR Light zum Abschluss für die Montage: Der Verpackungskarton ist zwar recht groß, dafür zieht man das Laufrad ohne Plastikmüll einfach raus, fixiert den Lenker und saust los. Fertig! Für die Montage ist nur ein Inbus nötig.

Das Specialized Hotwalk ist ein echter Brocken – massive Optik und massive Qualität auf zwei kleinen Rädern werden hier vom US-Riesen für Kinder geboten. Man merkt, dass es sich hier um ein Laufrad eines erfahrenen Radbauer handelt: Rahmen, Reifen, Speichen, Felgen, Lenker und Steuersatz – alles ist sehr hochwertig verarbeitet. Auch das Trittbrett, auf dem die Kids bei Talfahrten ihre Füße bequem ablegen können, macht einfach Spaß. Das Hotwalk von Specialized gibt sowohl den kleinen Rennpiloten als auch deren Eltern ein gutes Gefühl. Mit einem Gewicht von über 4 Kilo ist es aber ziemlich schwer und auch der Aufbau ist komplizierter als beim ähnlich teuren Woom 1, dem wir daher den Vorzug geben.

Für die ersten Versuche oder für besonders zart gebaute Kinder ist das Smoby Solini gedacht. Der gesamte Aufbau dauert nur zehn Minuten, es kann also sofort losgesaust werden. Die 10-Zoll-Gummiräder rollen schön leise und gleichmäßig. Durch den sehr tiefen Einstieg ist es auch für Kleinkinder problemlos möglich, sich aufs Rad zu schwingen. Das zentrale Trittbrett sorgt dafür, dass müde Kinder auch mal ihre Beine ausruhen können. Es wächst lange mit, die Sitzhöhe ist von 32,5 bis 37,5 Zentimeter verstellbar. Ein weiterer Pluspunkt ist der Ständer, mit dem das Solini jederzeit geparkt werden kann – das bieten nur wenige Laufräder. Für nur wenig Geld mehr erhält man aber unseren Favoriten von Puky, der deutlich besser verarbeitet ist.

Kinderkraft Runner Stars

Das Runner Stars von Kinderkraft ist für ein Holzrad sehr leicht, hat ein schickes Design und ist nicht teuer. Die 3,2 Kilogramm können von Dreijährigen bereits gut selbst getragen werden. Der Sitz lässt sich von 37 bis 44 Zentimeter Höhe verstellen und wurde als sehr bequem bewertet. Die Vollgummireifen sorgen für einen leichten Lauf. Das Runner Stars ist robust und schnell zusammengebaut. Außerdem wird es sogar mit Klingel und kleiner Radtasche geliefert – das macht den Kleinen unglaublichen Spaß und fördert das Spielen. Die Klingel hat eine geradezu magische Anziehungskraft auf Kinder, weshalb die Glocke bei den meisten zumindest am Anfang in Dauerbenutzung sein dürfte. Wir waren zufrieden mit dem Laufrad.

Rebel Kidz Air Classic

Das Rebel Kidz Air Classic hat einiges zu bieten. Vor allem optisch sticht es heraus, und das nicht allein durch die Farbe. Besonders der Rahmen ist sehr schön und gut verarbeitet. Wie beim Veloretti Mini ähnelt es hinsichtlich der Bauweise einem richtigen Fahrrad – da fehlen eigentlich nur noch Kette und Pedale. Griffe und Sattel sind aus Leder – das sorgt für einen sehr hohen Fahrkomfort. Allerdings ist dieser Rebell auf zwei Rädern sehr schwer – er bringt das höchste Gewicht in unserem Test auf die Waage. Daher reicht es nicht zur Empfehlung.

Bandits & Angels Starter

Das Bandits & Angels Starter ist ein sehr kompaktes und robustes Laufrad mit besonderen Extras: So ist das Schutzblech am Hinterreifen fest verankert und muss nicht extra montiert werden. Außerdem gibt es zu dem Bike einen kleinen Korb, den die Kinder vorne an den Lenker befestigen und dann Spielsachen, Trinkflasche oder andere wichtige Dinge transportieren können. Rahmen, Räder und Steuersatz sind gut verarbeitet und geschmeidig. Nur die Montageanleitung ist sehr verwirrend und braucht etwas mehr Zeit.

Hauck Toys Alu Rider 12

Der Hauck Alu Rider 12 ist in Deutschland noch gar nicht erhältlich, der Hersteller hat uns das Laufrad aber freundlicherweise schon ausprobieren lassen. Der Tragegriff am Lenker ist eine nette Idee, wenn der kleine Rennfahrer mal eine Verschnaufpause braucht und Mama oder Papa den Flitzer vorübergehend tragen. Auch die Schnellspanner am Steuersatz und an der Sattelstütze sind praktisch und hilfreich. So kann man schnell und ohne Werkzeug Sitz- und Lenkerhöhe verstellen. Der Alu Rider ist allerdings nicht so leicht, wie wir es von einem Alu-Rad erwarten würden und könnte noch etwas besser verarbeitet sein – wie zum Beispiel bei den Rädern, bei denen sich alles um Kunststoff und Gummi dreht.

B'twin Run Ride 520 Cruiser

Das B’twin Run Ride 520 Cruiser ist ein Laufrad vom Outdoor- und Sport-Spezialisten Decathlon. Dabei fällt vor allem der spezielle Bremsgriff vorne am Lenker ins Auge, der mit einem speziellen Patent überzeugen will, das den Kindern das Bremsen erleichtern soll, da er angeblich extra für kleine Kinderhände entwickelt wurde. Bei unseren Testpiloten kam diese »Innovation« nicht so gut an, da sie das Bremsen nicht wirklich vereinfachte. Auch klebten die Griffe am Lenker unangenehm. Ansonsten sind Rahmen und Räder gut. Somit bleibt es unterm Strich ein Laufrad, das nicht völlig überzeugt.

Kokua Like a Bike White Spoky

Das Like a Bike White Spoky von Kokua ist mit über 200 Euro das teuerste Laufrad im Test. Es weiß aber durchaus zu gefallen. Die Luftreifen sind fürs Fahrgefühl sehr angenehm: Sie federn mehr und ahmen das Fahrgefühl des Radfahrens nach. Allerdings sind solche Reifen konstruktionsbedingt auch anfälliger und führten in unserem Test zu einem Platten. Die Sattelhöhe ist von 44 bis 56 Zentimeter verstellbar, was das Laufrad vor allem für größere Kinder interessant macht. Mit einem Gewicht von 3,6 Kilo ist es für ein Holzrad relativ leicht. Wenn es ein Rad aus Holz sein soll, finden wir das Jojo von Pinolino aber praktischer – und das kostet gerade mal ein Viertel.

Für Kinder, die gern ein Laufrad nutzen wollen, aber auf zwei Rädern zu wackelig sind, ist das Hudora 4Wheely keine schlechte Idee. Es ist schön leicht und wendig, was hilft, wenn die Kinder noch unsicher sind. Die schön großen Räder halten es auch dann noch stabil, wenn eine Ecke etwas mal turbulenter umkurvt wird. Allerdings kann es nicht allzu lange genutzt werden, da die Sitzhöhe nicht verstellbar ist.

Das Bikestar Sport macht optisch einiges her. Der Rahmen sieht schon sehr dynamisch aus, dazu kommen die sportlichen Luftreifen und ein recht fetziges Design. In der Praxis lässt das Laufrad dann aber leider nach. So ist der Bremshebel für kleine Hände eher ungeeignet und schwer zu greifen. Der Sattel ist klobig und unbequem. Das Bikestar Sport ist somit gerade das geeignete Modell für absolute Anfänger und kleine Laufrad-Neulinge. Auch die Sattelhöhe lässt sich nur um sieben Zentimeter verstellen – das ist im Vergleich zu den anderen Modellen wenig. Außerdem zerkratzt der Rahmen sehr schnell.

Scool Pedex Race Light

Wie der Name schon sagt: Das Pedex Race Light von S’Cool ist ein absolutes Leichtgewicht, bringt gerade einmal 1,9 Kilogramm auf die Waage. Da ist nur das »Laufrad« von Bammax hier in unserem Test leichter, allerdings ist das mehr ein Dreirad für Kleinkinder. Das kleine Zweirad von S’Cool spricht die größeren Kids an, hat kein Trittbrett und schaut bereits wie ein Mini-Mountainbike aus. Der Rahmen ist dabei recht hochwertig, auch die Verschraubungen am Sattel und Steuersatz sind hochwertig, solide und wirken robust. Das kann man leider nur von den Schrauben an der Vorderachse und von den recht harten Gummireifen und Plastikfelgen nicht sagen. Da hat der Hersteller offenbar Gewicht und Qualität einsparen wollen, was dem Gesamtbild des Laufrades allerdings nicht zu Gute kommt.

So kann man mit dem federleichten Flitzer zwar ganz gut loslaufen, der Fahrkomfort ist jedoch nicht sehr hoch. Besonders bei feuchtem oder nassem Untergrund verlieren die Reifen an Bodenhaftung. Und der extreme Leichtbau fühlt sich eher fragil als stabil an. Die Montage ist unkompliziert, ein hochwertiger Inbusschlüssel liegt dabei.

Beim Bikestar Classic Red weiß man sofort, was man in den Händen hält: ein sehr robustes, solides und sicheres Laufrad. Dabei bringt es leider jedoch einige Kilos auf die Waage. Der recht hochwertige Stahlrahmen, die Luftbereifung mit Speichen, die Bremse und der Ständer sorgen für ein Gewicht von 4,4 Kilogramm. So ist man mit diesem Laufrad nicht unbedingt sportlich unterwegs, sondern eher gemütlich, wie ein Easyrider auf seinem nicht motorisierten Gefährt. Durch die kleinen Reifen ist der Fahrkomfort zwar nicht beeinträchtigt, abseits asphaltierter Wege gerät das Classic Red jedoch schnell an seine Grenzen. Im Wald, auf Kieswegen oder in Parks fühlt man sich dementsprechend unwohl auf dem Rad.

Die Montage ist recht umständlich, die Anleitung sehr unübersichtlich. Dazu kleben auf dem Rahmen beim Trittbrett Warning-Aufkleber, die nur schwer zu lesen sind. Das Bremssystem ist nicht sehr effektiv und kommt sehr schwerfällig rüber. Mit Schutzblechen und einem großen Trittbrett für die Füße ist das Bikestar ein solides Schwergewicht auf zwei Rädern.

Das Puky LR 1 ist die »erwachsenere« Variante unseres Testsiegers. Auch das LR 1 wird beinahe einsatzbereit geliefert. Innerhalb von fünf Minuten ist es aufgebaut und für die erste Fahrt bereit. Im Gegensatz zum kleineren LR M kommt es mit Luftkammerreifen und einem Ständer. Die Qualität vom Lenker bis zum Hinterreifen spricht für sich – auch die Verschraubungen am Sattel und Steuersatz sind sehr sauber. Das Puky LR 1 war mit 5,2 Kilogramm allerdings das mit Abstand schwerste Laufrad im Test und ist damit gerade für jüngere Kinder nicht einfach zu handhaben.

Das Mini Balance Bike ist baugleich zum Puky LR 1, kommt aber in anderen Farben und mit MINI-Logo – und kostet dann fast das doppelte. Wie beim Original überzeugt die Verarbeitung, der sehr unkomplizierter Aufbau und ein gutes Handling. Es ist aber fast ebenso schwer – und eben deutlich teurer und damit nur etwas für sehr überzeugte MINI-Fans.

Das Chicco Red Bullet ist ein recht leichtes Laufrad und sorgt durch seine sehr kleine Verpackung für einen ersten Überraschungsmoment: Wie soll da ein Laufrad reinpassen? Beim öffnen wird dann jedoch schnell klar, warum das Paket so klein ist. Das Chicco ist fast komplett in seine Einzelteile zerlegt. Die Montage ist dafür zwar recht unkompliziert, teilweise jedoch umständlich. Die Verschraubungen und Befestigungen am Steuersatz und am Sattel sind nicht gerade hochwertig, kommen sehr billig rüber. Zudem wackelt der Steuersatz unterhalb des Lenkers leicht, lässt sich nicht wirklich fest anziehen.

Die Rahmengeometrie ähnelt einem BMX-Bike und ist damit sehr sportlich. Der Lenker sehr breit und ausladend, für kleine Kinder eher ungeeignet. Ein Trittbrett für die Füße hat es nicht. Der Fahrkomfort hält sich durch die recht harten Gummireifen in Grenzen. Die Plastikfelgen sind nicht gerade vertrauenserweckend. Bei Regen verliert das Laufrad schnell an Bodenhaftung. Auf Kies, Rasen und Waldwegen macht das Chicco eine ganz gute Figur.

Das Pinolino Vespa Wanda ist dank seines ungewöhnlichen Designs ein echter Hingucker. Leider ist das hübsche Äußere auch schon das größte Plus. Denn neben einer sehr empfindlichen Oberfläche, die beim kleinsten Stoß verkratzt, ist die Höhe nicht besonders attraktiv. Der Sitz lässt sich zwar von 32 auf 36 Zentimeter Höhe verstellen, allerdings sind die Hartgummiräder im Vergleich zu allen anderen Laufrädern sehr viel kleiner – und damit wird das gesamte Laufrad sehr niedrig. Das würde theoretisch für einen Gebrauch durch Zweijährige sprechen, dagegen spricht aber das hohe Gewicht. Die 4,6 Kilogramm Eigengewicht verteilen sich aufgrund des massiven breiten Rahmens so ungünstig, dass sich die Kleinen weh tun, wenn sie damit hinfallen.

Das Ratzfratz von Hudora zeigt einem beim Öffnen des recht kleinen und handlichen Verpackungskartons (mit Tragegriff) bereits seine Fratze. Hier warten auf einen noch mehr Einzelteile als beim Chicco, die es zusammen zu bauen gilt. Doch die Anleitung ist sehr undeutlich und kompliziert. Das aufgeblasene Werkzeugset mit Schraubschlüsseln und Inbussen ändert daran nichts.

Der Rahmen schaut solide und robust aus. Die Räder und Felgen sind jedoch aus Kunststoff, sind nicht sehr hochwertig. Das gilt leider auch für die Verschraubungen am Lenker und am Sattel. Die Bremse ist schwergängig. Auf Asphalt und im Gelände kommt das Hudora gut zurecht, bei Nässe kommen die Kunststoff-Räder schnell an ihre Grenzen.

Die Handgriffe mit einer sogenannten »Sicherheitsschlaufe« sorgen eher für das Gegenteil, in dem sich unsere Testpiloten bei einem ungewollten Abstieg schnell mit ihren Händen in der Schlaufe verfangen und es zu einer unangenehmen Bruchlandung kommen kann.

Radio Flyer Glide & Go

Mit 2,8 Kilogramm zählt das Glide & Go von Radio Flyer zu den Leichtgewichten in unserem Test. Doch genau das ist auch sein Schwachpunkt. Mit viel Plastik wird hier gearbeitet, bei den Reifen, Achsen und Felgen. So verfügt das Laufrad über wenig Fahrkomfort, holpert über den Asphalt und lässt dadurch nur wenig Spaß aufkommen. Optisch ganz nett: Die Sattelstütze ist geriffelt. Mit 12 Zentimetern verfügt das Glide & Go über viel Spielraum bei der Sattelhöhe. Auch der Schnellspanner ist hier sehr praktisch. Die Montage ist aber recht kompliziert und verwirrend. Da bekommt man mit unserem Testsieger mehr fürs gleiche Geld.

Nicht viel besser sieht es beim Milly Mally Dragon aus, einem lieblos zusammengestellten Laufrad, das mit viel Plastik und unzureichenden Verschraubungen am Sattel und vorne am Steuersatz jede Menge Minuspunkte sammelt. Mit gerade mal 2,6 Kilo ist es zwar das leichteste Laufrad im Test, doch schon bei der Montage bekommt man ein ungutes Gefühl. Die Verschraubungen sind sehr einfach gehalten, teilweise recht scharfkantig und werden durch dünne Plastikkappen abgedeckt. Die Vollgummireifen sind sehr hart und unkomfortabel beim Fahren. Beim Dragon wurde also leider nicht nur am Gewicht gespart.

Das Bammax Balance Bike soll für die ganz, ganz Kleinen sein. Bereits ab zehn Monaten soll man laut Hersteller auf dem Gefährt, das mehr einem Dreirad ähnelt, fahren können. Das ist laut Experten und Ärzten jedoch, wie hier im Test bereits erwähnt, viel zu früh. Und auch sonst kann das Bammax nicht gerade überzeugen. Die Kombination aus einem kleinen Stahlrahmen und vielen Plastikteilen (Räder, Lenker und Vorderachse) ist fragwürdig und nicht hochwertig. Die Montage läuft zwar schnell und einfach. Das kleine Gefährt, das dann vor einem steht, entspricht jedoch nicht dem notwendigen Standard. Somit ist auch der Einsatzbereich eingeschränkt – Asphalt geht, Gelände nicht. Mit zehn Monaten ist man einfach noch nicht im Laufrad-Alter und braucht auch kein Laufrad. Wir können nur empfehlen: Erst sollten die kleinen Rennfahrer richtig laufen lernen, bevor sie auf ein Laufrad steigen.

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Kommentare

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Pascal Richter
Pascal Richter

Kann absolut nicht nachvollziehen wie hier einige schreiben das Puky die Nr. 1 ist. Das Das Puky LR M hat 8 Zoll Vollgummireifen und ist durch seinen Stahlrahmen so schwer wie einige 12 Zoll Laufräder anderer Hersteller.Zumal man bis zum Fahrrad dann nochmal zur nächst größeren Version wechseln muss und dadurch wieder Geld investieren muss.Die LR 1 Version ist dann über 5 Kilo schwer, was so ein kleines Kind erstmal bedienen muss.Die besten Laufräder sind die Modelle Wom 1, Cubie 120, Scool Pedex.Sie besitzen 12 Zoll Luftbereifung für einen ordentlichen Rollwiederstand, einem Alurahmen so das sie unter 4 Kilo wiegen… Mehr... »

Manu
Manu

Was ein Bullshit! Die Luftreifen sind viel anfälliger und als wenn es etwas aus macht wenn das Laufrad 0,5 – 1kg schwerer ist. Woom ist total überzogen und Hauptsache der Status stimmt. Puky ist und bleibt die Nr.1! Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Diese ganzen sehen und gesehen werden Laufräder wie z.B. Banwood oder oder. Dieser billige Rotz der noch nicht mal die Hälfte wert ist! Aber Hauptsache mein Kind hat ein Woom oder Banwood was das dreifache von Puky kostet.

Monique Bochnig
Monique Bochnig

Wir haben ein Kettler Laufrad…seit 9Jahren und es fährt schon das 3. Kind damit (und das 3. fährt es seit er 1,5Jahre alt ist und nun mit 5Jahren immer noch gerne)

Vera Popp
Vera Popp

Wir haben ein pucky wutsch (gebraucht) mit einem Jahr gekauft, weil er sich in der Krippe, gleich in die Rutsch Tiere verliebt hat. Mit 2 Jahren hat er dann das kettler Laufrad (gebraucht) bekommen. Unbeabsichtigt also das richtige, für unseren motorisch geschickten kleinen Rowdy kurz danach beherrschte er das (geschenkte) pucky (glaub ich) Dreirad und mit 2,5 Jahren fing er mit Roller und Fahrrad (noch mit Stützrädern, Plan ist diesen Sommer, ohne zu üben)an. Ich finde es gut das es unterschiedliche Fahrzeuge gibt, denn jedes Kind ist anders in seiner Entwicklung. 🙂

Pe Leo Sim
Pe Leo Sim

Wir hatten bzw haben Holzlaufrad mit Gummireifen gehabt, dass erst zu nutzen war, wo man oben drüber steigen müsste musste als es schon fast zu spät dafür war, denn es war sehr hoch angesiedelt(war mal ein Geschenk der Oma)… Dann haben wir eines aus Metal von Hudora, welches sich schon besser eignete, weil man auch stufenloser den Sattel einstellen konnte und es leichter war als das Holzlaufrad.. Beide haben Straße wald und Wetter ausgehalten über Jahre hinweg. Zustand Holz am Ende besser… Jetzt bei meiner jüngsten haben wir uns auch für ein Puky entschieden (mit Bremse und Ständer) Puky immer… Mehr... »

Christiane Winkler
Christiane Winkler

Unser kettler laufrad ist auch dabei

Julie Fasching
Julie Fasching

Kann man Laufräder eigentlich iwo testen ?

Anni Puccini
Anni Puccini

Puky. Vom Wutsch über das Laufrad und mittlerweile Fahrrad. Puky ist meiner Meinung nach, die beste Marke. Hatten auch noch das Dreirad und nen Puky Roller.

Ramona Dumancic
Ramona Dumancic

Wir haben auch ein Puky und das hat ein Schutzblech muss man wenn man es will hald extra kaufen oder die plus Version die hat klingel Ständer und Schutzbleche

Tanja Heder
Tanja Heder

Meine beiden Kinder fahren lieber Roller Laufräder waren/sind völlig uninteressant.

Jennifer Dopp
Jennifer Dopp

Für meine Zwillinge auch Puky!

Gertraud Feldhofer
Gertraud Feldhofer

Ganz klar für uns ist puky auf Platz 1

Verena Roos
Verena Roos

Für meine Kinder gibt es immer wieder ein „leichtes“aus Holz

Verena Roos
Verena Roos

Welches das beste ist für mein Kind,dass stellt sich raus wenn mein Kind gut damit klar kommt,oder nicht!!!

Sandra Till
Sandra Till

Bei uns wurde es ein Strider Laufrad.

12 Zoll Reifen, 2,9 kg und durch die anfangs niedrige Satteleinstellung von 1,5 – 5 Jahre.

Anfangs hatte ich auch das kleine Puky im Visier, aber es war einfach zu groß und insgesamt dann doch zu klein, so dass man später doch noch ein 2. hätte kaufen müssen

Das Strider dagegen deckt alles ab und konnte bzw kann auch qualitativ überzeugen.

http://familienleben2punkt0.de.tl/Strider-Laufrad.htm

Daniela Perndorfer
Daniela Perndorfer

Noch eine Stimme für Puky

Bettina Huber
Bettina Huber

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