Das beste Mittelklasse-Smartphone

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Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Das beste Mittelklasse-Smartphone für unter 500 Euro ist zur Zeit das Huawei Mate20 Lite. Die hohe Fertigungsqualität verschafft dem Smartphone einen buchstäblich glänzenden Auftritt, den es auch noch langen Stunden Betrieb aufrecht hält. Das Display ist in moderner Technik mit schmalem Rand gefertigt und auch die inneren Werte können sich durchaus sehen lassen, zumal der Preis fast eine ganze Etage tiefer angesiedelt ist.

Update 8. Februar 2019

Huawei zeigt mit dem Mate20 lite einen Vorboten zum Flaggschiff, das Blackberry KEY2 LE bringt die bekannte Blackberry-Tastatur in die Mittelklasse und das HTC U12 life soll an den Erfolg des großen Namensvetters anknüpfen.

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1. Oktober 2018

Wir haben weitere sieben Smartphones aus der attraktiven Mittelklasse in unseren Test aufgenommen. Es gibt einige neue Empfehlungen, an der Spitze ändert sich dagegen nichts.

2. März 2018

Wir haben unseren Test um sieben aktuelle Smartphones der Mittelklasse erweitert und neben neuen Empfehlungen auch einen neuen Testsieger gefunden: Das Nokia 8 konnte uns mit leichtem Abstand zur Konkurrenz überzeugen.

Seitens der Ausstattung können die meisten Mittelklasse-Smartphones der Premium-Klasse Paroli bieten, ja, sie sogar locker übertreffen – oder haben Sie schon mal ein iPhone mit der Möglichkeit einer zweiten SIM-Karte gesehen? Auch das Thema Speichererweiterung wird im Premium-Sektor peinlichst vermieden, damit sich neben dem 32-Gigabyte-Modell auch mit stattem Aufschlag die Version mit 64 oder 128 Gigabyte verkaufen lässt.

Das Entsperren per Fingerprint-Sensor, die Kommunikation per NFC sowie die USB Typ-C-Schnittstelle und die damit verbundene QuickCharge-Kompatibilität gehören aktuell in der Mittelklasse mit nur wenigen Ausnahmen zum Standard.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Huawei Mate20 lite

Mit dem Mate20 Lite hat Huawei ein Lite-Version seines Flaggschiffes in die Budget-Klasse geholt – mit sehr gutem Display mit schmalem Rand, ausdauerndem Akku und zwei Doppelkameras. Da das Ganze auch noch ein einem schicken, rundum verglasten Gehäuse steckt, kann man die leichten Einbußen des nicht mehr ganz so frischen Chipsatzes gut verschmerzen.

Teurer und schneller

Nokia 8

Test Mittelklasse-Smartphone: Nokia 8
Mit dem Nokia 8 liefert HMD ein rundum gelungenes Smartphone fürs Geld.

Das Nokia 8 von Lizenzinhaber HMD Global ist immer noch eines der schnellsten Smartphones in dieser Preisklasse. Ausgestattet mit recht aktueller Prozessortechnik, einem sehr guten Display und nicht zuletzt dem neusten Android-Betriebssystem, macht man hier nichts falsch. Auch das Design und die hohe Fertigungsqualität können begeistern.

Sicherheitstipp

BlackBerry KEY2 LE

Mit dem Blackberry KEY2 LE gibt Hersteller Alcatel in Zusammenarbeit mit der kanadischen Softwareschmiede nunmehr auch der Mittelklasse ein Smartphone mit dem Schwerpunkt Datensicherheit. Da das KEY2 LE auch mit anderen Qualitäten überzeugen kann, ist es mehr als ein Firmen-Smartphone und daher auch für den privaten Einsatz interessant.

Preistipp
Test Mittelklasse-Smartphone: TP-Link Neffos N1
Das Neffos hat ein schönes, solides Unibody-Gehäuse und auch sonst alles, was man braucht.

Das neffos N1 vom Netzwerkspezialisten TP-Link bietet solide Technik im schönen Gehäuse zu günstigen Konditionen. Zwar bewegt sich die Akkulaufzeit eher im Mittelfeld, dafür ist es blitzschnell wieder aufgeladen und mach obendrein selbst bei Dämmerlicht ordentliche Fotos.

Vergleichstabelle

TestsiegerTeurer und schnellerSicherheitstippPreistipp
Modell Huawei Mate20 lite Nokia 8 BlackBerry KEY2 LE TP-Link Neffos N1 HTC U12 life Elephone S8 Samsung Galaxy A6+ bq Aquaris X2 Pro bq Aquaris X2 Nokia 7 Plus Nokia 6.1 Huawei Mate10 lite Asus ZenFone 4 (ZE554KL) Asus ZenFone 4 Max (ZC554KL) Asus Zenfone 3 (ZE552KL) Honor 9 Samsung Galaxy A5 (2017) Sony Xperia X Compact Lenovo Moto Z Play Huawei P10 lite BlackBerry Motion
Test Mittelklasse-Smartphone: Huawei Mate20 liteTest Mittelklasse-Smartphone: Nokia 8Test Mittelklasse-Smartphone: BlackBerry KEY2 LETest Mittelklasse-Smartphone: TP-Link Neffos N1Test Mittelklasse-Smartphone: HTC U12 lifeTest Mittelklasse-Smartphone: Elephone S8Test Mittelklasse-Smartphone: Samsung Galaxy A6+Test Mittelklasse-Smartphone: bq Aquaris X2 ProTest Mittelklasse-Smartphone: bq Aquaris X2Test Mittelklasse-Smartphone: Nokia 7 PlusTest Mittelklasse-Smartphone: Nokia 6.1Test Mittelklasse-Smartphone: Asus ZenFone 4 (ZE554KL)Test Mittelklasse-Smartphone: Asus ZenFone 4 Max (ZC554KL)Test Mittelklasse-Smartphone: Asus Zenfone 3 (ZE552KL)Test Mittelklasse-Smartphone: Honor 9Test Mittelklasse-Smartphone: Samsung Galaxy A5 (2017)Test Mittelklasse-Smartphone: Sony Xperia X CompactTest Mittelklasse-Smartphone: Lenovo Moto Z PlayTest Mittelklasse-Smartphone: Huawei P10 liteTest Mittelklasse-Smartphone: Blackberry Motion
Pro
  • Sehr gutes Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute Ausstattung
  • Sehr leistungsfähig
  • Gutes Display
  • Aktuelles, schlankes Betriebssystem
  • Chipsatz aus der Premium-Klasse
  • Inklusive DTEK-Unterstützung zur Datensicherheit
  • Hohe Pixeldichte
  • Mit patentierter Tastatur
  • Unibody-Gehäuse aus Metall
  • Rückkameras sind bündig eingelassen
  • Gute Fotos bei Lowlight
  • Schnelle Aufladung
  • Großes, helles Display
  • Eigenständiges Design
  • Relativ günstig
  • Sehr gutes, großes Display
  • Üppige Ausstattung
  • Meistens günstiger Preis
  • Schmaler Display-Rand
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Dual-SIM und Speicherweiterung
  • Mit AndroidOne schlankes, aktuelles Betriebssystem
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Lowlight-Fotos
  • Mit Android One schlankes, aktuelles Betriebssystem
  • Gute Lowlight-Fotos
  • Mit Android One schlankes, aktuelles Betriebssystem
  • Gute Fotos
  • Modernes Full-Size Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Mit Android One schlankes, aktuelles Betriebssystem
  • Headset im Lieferumfang
  • günstig
  • Headset im Lieferumfang
  • Gute Fotoqualität mit zusätzlicher Weitwinkelkamera
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kurze Ladezeit
  • Großer Akku mit enormer Laufzeit
  • Drei Karten-Slots
  • Weitwinkelkamera
  • Günstiger Preis
  • Tolle Fertigungsqualität
  • Üppige Ausstattung
  • Kompaktes, leistungsstarkes Gerät
  • Schönes Design
  • Gute Kamera
  • Wasserfest und lange Akkulaufzeit
  • Auslösetaste für Kamera-Feeling
  • Kann mit Moto Mods flexibel umfunktioniert werden
  • Gute Qualität und schönes Design
  • Inklusive DTEK Unterstützung zur Datensicherheit
Contra
  • Leistung nicht ganz ausgereizt
  • Akkulaufzeit ist nur mittelmäßig
  • Recht kleines Display
  • Mittelmäßige Kamera
  • Betriebssystem veraltet, ohne Update in Sicht
  • Veralteter Chipsatz
  • Schwache Fotoleistung
  • Unkonventionelle Bedienung
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Lieferzeit
  • Veraltete Micro-USB-Schnittstelle, daher keine Schnelllade-Option
  • Kein Headset im Lieferumfang
  • Trotz QuickCharge lange Ladezeit
  • Kein Headset im Lieferumfang
  • Schwache Akkulaufzeit
  • Trotz QuickCharge lange Ladezeit
  • Teurer als der Favorit
  • Unbrauchbare Lowlight-Aufnahmen
  • Nicht mit NFC kompatibel
  • Mittelmäßige Fotoqualität
  • Micro-USB-Anschluss
  • Leistung nur mittelmäßig
  • Schwächen bei Lowlight-Fotografie
  • Geringe Display-Auflösung
  • Kein NFC zum schnellen Bluetooth-Pairing vorhanden
  • Kein Headset im Lieferumfang
  • Betriebssystem nicht aktuell
  • Kleinerer Bildschirm, für große Hände unter Umständen schwierig zu bedienen
  • Kompakter Akku mit geringerer Kapazität
  • Etwas klobig
  • Anschlusskontakte sind sichtbar
  • Abgespeckte Ausstattung
  • Nur Micro-USB
  • Mittelmäßige Kamera
  • Nicht sehr leistungsstark
Bester Preis
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So haben wir getestet

Immer wieder sorgt die recht kurze Akkulaufzeit von Premium-Smartphones für ärgerliche Kommentare seitens der Besitzer. Damit allerdings eine möglichst lange Akkulaufzeit erreicht werden kann, bedarf es eines Akkus mit entsprechender Kapazität. Daraus resultiert aber wiederum eine entsprechende Größe.

Große Akkus finden allerdings in den meisten Schmalhänsen der Premium-Klasse keinen Platz. Das sieht bei der Mittelklasse anders aus, wo niemand unbedingt »das dünnste« in der Hand halten will. Deshalb haben Mittelklasse-Smartphones oft eine bessere Akkulaufzeit als Premium-Handys.

Mittelklasse-Smartphones oft eine bessere Akkulaufzeit als Premium-Handys

Mittlerweile hat allerdings auch die Akkutechnik selbst einen Schub in Richtung Miniaturisierung erfahren, sodass die Schmalhänse aus der Premium-Klasse noch schmaler werden können und die Mittelklasse selbst mit fettem Akku alles andere als fettleibig wirkt. Das Asus Zenfone 4 Max ZC554KL kann hier als gutes Beispiel dienen: Mit seinem 5.000 mAh starken Akku trägt es nicht mehr auf als die Konkurrenz, hält aber länger.

Um vergleichbare Messergebnisse zu erzielen, haben wir die Smartphones mit einem Testvideo in Full-HD gefüttert und es Nonstop laufen lassen. Um das Smartphone besonders zu fordern, ließen wir zudem gleichzeitig das WLAN eingeschaltet. Auch die Aufladezeit der Smartphones haben wir dokumentiert, um einen praxisnahen Wert der Dauer zu bekommen, die man abwarten muss, um sein Smartphone wieder vollständig nutzen zu können.

Bessere Akkulaufzeit als bei Premium-Smartphones

Die WLAN-Reichweite wurde unter Realbedingungen getestet. Dazu muss man wissen, dass ein Vergleich nur zwischen zeitnah gemeinsam getesteten Geräten möglich ist, da die Funkübertragung von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist – sogar schlechtes Wetter kann sie negativ beeinflussen.

Immer häufiger ersetzt das Smartphone die Kompaktkamera – auf jeden Fall für mehr oder weniger alltägliche Schnappschüsse. Darauf haben sich die Hersteller eingestellt. In der Königsdisziplin mussten die Smartphones also zeigen, wie gut ihre Kamera funktioniert. Hierzu haben wir Testfotos unter vergleichbaren Beleuchtungsbedingungen geschossen, unter anderem auch bei Lowlight um 30 Lux und unter komplexen Tageslichtbedingungen.

Auch die Rechenleistung kam auf den Prüfstand, genau genommen gleich auf zwei: Mit den Benchmarks von Antutu und CF-Bench durften die Testgeräte ihre Rechenpower unter Beweis stellen. Die Ergebnisse sind hier ebenso dokumentiert wie die Testfotos.

 Mittelklasse-Smartphone Test: Huawei Mate20lite

Unser Favorit: Huawei Mate20 Lite

Testsieger

Huawei Mate20 lite

Das Huawei Mate20 lite verweist das Nokia 8, unseren ehemaligen Favoriten, auf den zweiten Platz. Zwar können die Finnen nach wie vor mit einem der jüngsten und leistungsfähigen Chip-Sätze in dieser Preisklasse aufwarten, allerdings macht das Mate20 lite in fast allen anderen Belangen die bessere Figur und ist zudem deutlich günstiger zu haben.

Huawei ist einer der größten Smartphone-Hersteller. Da ist es wenig verwunderlich, dass man möglichst jedes Marktsegment abdecken möchte. Es ist dabei überaus geschickt, dem allseits bekannten Flaggschiff eine Lite-Version hinterherzuschicken. Wieviel dann letztendlich vom Mate20 im Lite steckt, können wir nicht abschließend klären, da uns das Mate20 immer noch nicht vorliegt.

Nur soviel: Das Display des Mate20 lite ist zwar groß und fast randlos, das des Mate20 hat dagegen eine noch winzigere Notch und auch die Auflösung ist höher. Beim verwendeten Prozessor hat man sich beim lite gleich mehrere Schubladen darunter bedient, deshalb schafft es auch den Anschluss an das Nokia 8 nicht so ganz.

In anderen Bereichen dagegen hat das Mate20 lite deutlich die Nase vorn, nämlich bezüglich der Akku-Kapazität und der Reichweite zumindest des WLANs, was möglicherweise dem aus funktechnischer Sicht besseren Konstruktion des Huawei geschuldet ist.

Das Mate20 lite steckt im rundum gläsernen Kleid und ist in den Farben Schwarz, Saphirblau und Platingold erhältlich. Die Verarbeitung ist spitze, was nicht zuletzt daran liegt, dass beide Glasscheiben perfekt in den Metallrahmen eingefasst sind. Das dieser tatsächlich aus Metall besteht und nicht aus Kunststoff mit geschickt angebrachtem Metall-Finish, lässt sich spätestens an der kühlen Oberfläche erspüren.

Top-Ausstattung

Beim Prozessor verlässt man sich auf Eigenentwicklungen. Der Kirin 710 kommt zwar, wie bereits angemerkt, nicht aus der obersten Schublade, sorgt aber zusammen mit den 4 Gigabyte RAM für genügend Vortrieb, sodass die meisten Anwendungen unverzüglich starten und es nur in Ausnahmefällen (beispielsweise beim Benchmark-Test) zu Rucklern kommt. Mit dem Nokia 8 kann das Huawei-Telefon allerdings nicht mithalten: Beim Antutu-Benchmark überschreitet das Nokia gar die 200.000er-Marke, während das Mate20 lite bei knapp 140.000 Schluss macht. Im Alltag macht sich das allerdings nicht so oft bemerbar und schließlich kostet dieses Mehr an Leistung auch etwas mehr Geld.

64 Gigabyte Speicher schon in der Grund­ausstattung

Obwohl der interne Speicher mit 64 Gigabyte schon recht ordentlich ausgestattet ist, lässt er sich immer noch mit einer entsprechenden MicroSD-Karte aufrüsten – ob man das braucht, muss jeder selbst wissen. Wenn nicht, kann stattdessen eine zweite SIM-Karte eingesetzt und das Huawei dann als kombiniertes Privat- und Firmen-Smartphone genutzt werden.

Auch was das Display angeht, ist man beim Mate20 lite auf der sicheren Seite: Die satten 6,3 Zoll sind mit 2340 x 1080 Pixeln gefüllt, was einer Pixeldichte von etwa 409 ppi entspricht. Trotz einem Zoll mehr Display-Diagonale ist das Huawei nur wenig größer als das Nokia 8, was am fast randlosen Design des Huawei-Geräts liegt.

Energieschub

Den Platz hat man gut genutzt und dem Huawei mit 3.750 mAh gleich eine standesgemäße Akku-Kapazität spendiert. Die reicht immerhin für 15 Stunden Video, liegt damit knapp 5 Stunden über dem Nokia 8 und damit am oberen Ende im Vergleich mit der restlichen Konkurrenz. Die Ladezeit beträgt übrigens weniger als zwei Stunden, da sich das Huawei natürlich aufs Schnellladen versteht und ein entsprechend potentes Ladegerät mitbringt.

Kameravergleich

Das Mate20 lite verfügt, wie die meisten anderen auch, über eine doppelte Rückkamera. Beide Linsen sitzen mittig über dem Fingerprint-Sensor. Jeweils eine fungiert mit satten 24 Megapixeln als Hauptkamera, während die zweite mit 2 Megapixeln eher die kreative Seite bedient und für unterschiedliche Tiefenschärfen und andere künstlerische Effekte zuständig ist.

Wenn das Licht schwindet, schwächeln alle

Dank der üppigen Auflösung schafft die Kamera einen sechsfachen Zoom, ohne dass die Auflösung zu sehr in die Knie geht. Es bleibt also noch genug für eine ordentliche Bildqualität, zumindest solange die Beleuchtung stimmt.

Geht es um knallharte Gegenlichtaufnahmen schlägt sich die Kamera das Mate20 lite sogar sehr gut. Das Gegenlicht ist klar umrissen, die dunklen Partien haben genug Durchzeichnung und auch die Farbdarstellung bleibt jederzeit natürlich, was für eine gute Belichtung auch unter Extrembedingungen spricht.

Bei den älteren Geräten sieht das nicht immer ganz so gut aus, wobei das geänderte Motiv nur eine geringe Rolle spielt, da die Lichtverhältnisse vergleichbar geblieben sind. Gerade das Asus ZenFone 5 versucht, auch den Vordergrund ausreichend zu belichten, was beispielsweise am Himmel zu einer deutlichen Überbelichtung führt – mit der Folge, dass dieser tatsächlich überstrahlt.

Das neffos N1 schafft einen guten Kompromiss: Die Sonne im Gegenlicht wird sehr konturiert abgelichtet, während der Vordergrund zwar dunkel ist, aber keinesfalls absäuft. Unterdessen versucht das Blackberry noch irgendwie das Blau des Himmels herauszuarbeiten – notfalls gibt es eben statt des weichen Übergangs gut sichtbare, klar abgegrenzte Stufen. Die unterschiedlichen Farbabstimmungen fallen nur im Direktvergleich auf und Probleme mit der Schärfe und Detailauflösung waren bei keinem Testkandidaten auffällig.

Unter Laborbedingungen mit klar definierten Lichtquellen – eben nicht von vorn – sieht es da schon besser aus. Hier fällt allerdings die Kantenschärfung auf, die sogar unser Favorit vornimmt. Hier hat das Mate20 lite gerade gegenüber seinen Vorgängern viel dazugelernt. Richtig krass macht das das Huawei Mate10 Lite, was wir allerdings auch schon vom P10 Lite kennen. Das führt an den Kanten der Motive zu sogenannten Überschwingern, die dann aussehen wie eine zweite Kante.

Die beiden Asus Smartphones erlauben sich keine solchen Schnitzer und selbst das Elephone schärft nur moderat nach. Das ZenFone 5 erscheint auf den ersten Blick recht dunkel, also knapp belichtet, liefert aber auch ein kontrastreiches, sattes Ergebnis, während beispielsweise das neffos N1 es mit der Belichtung so gut meint, dass das Ergebnis schon etwas blass wirkt.

Bei den Lowlight-Aufnahmen geraten sämtliche Smartphones, wie nicht anders erwartet, an ihre Grenzen. Hier geht jeder Hersteller einen anderen Kompromiss ein: Das durch die notwendige Verstärkung entstehende Bildrauschen versucht man in der Bildverarbeitung durch entsprechende Glättungsmaßnahmen zu »verbessern« – was zwangsläufig dazu führt, dass viele Bilddetails gleich mit geglättet werden.

Das Mate20 lite macht hier keine Ausnahme: Der Rauschfilter greift derart stark ein, dass kaum Rauschen zu erkennen ist, aber eben auch nur wenige Details. Hier hat das Nokia 8 eindeutig die Nase vorn. Auch wenn wir seinerzeit die Außenaufnahmen bei Dunkelheit noch nicht gemacht haben, so sprechen doch die 30-Lux-Aufnahmen unter Laborbedingungen eine eindeutige Sprache. Das Bild ist zwar nicht ganz so hell wie bei vielen Konkurrenten – es ist ja ohnehin Dämmerung – und es wird auch nicht allzu sehr am Verstärkungsfaktor gedreht. Die Folge davon ist, dass nur wenig Rauschen entsteht, was dann auch wiederum nicht so extrem glattgebügelt werden muss.

Auch das ZenFone 5 kann hier wieder überzeugen, anders als das Max, bei dem sämtliche Konturen nahezu glattgebügelt werden. Neben dem neffos N1 bekommen auch beide bq Aquarius-Smartphones und das Nokia 7 Plus sowie das Elephone S8 noch einen akzeptablen Kompromiss hin. Alle anderen schießen aus vollen Rohren: Viel Verstärkung, starkes Rauschen, reichlich Glättung, wenig Details und verschwommene Konturen.

Gibt es Nachteile?

Seitens der Fotoabteilung hat Huawei beim Mate20 lite zwar dazugelernt, gerade im Lowlight bleibt aber noch deutlich Luft nach oben. Auch die Performance des Chipsatzes könnte gerade für Mobile-Gamer zu knapp bemessen sein. Allerdings kann man für den guten Preis auch kein Rundumsorglos-Paket erwarten.

Huawei Mate20 lite im Testspiegel

Das Mate20 lite hat auch einige Tester-Kollegen von seinen Qualitäten überzeugen können. Hier haben wir einen Überblick über die aktuellen Tests:

Andreas Seeger von Connect weiß das große Display und die gute Akkuleistung zu schätzen. Das Huawei erreicht die Note »gut« (mit 413 von 500 Punkten):

»Es ändert ohnehin nichts am positiven Gesamteindruck. Denn mit einer exzellenten Ausdauer und einer starken technischen Ausstattung, die vom imposanten Display bis zu einem perfomanten Prozessor und einer guten Kamera reicht, räumt das Mate 20 Lite nahezu alle Konkurrenten aus dem Weg und​ schafft es auf die vorderen Plätze der connect-Bestenliste.«

Auf Chip erhielt das Huawei viel Lob für die Akkuleistung und das gute Display und 87,6% in der Chip-Wertung. Die Preis-Leistung ist allerdings nur »befriedigend«, was wohl noch auf dem Einführungspreis von knapp 400 Euro beruht.

»Das Huawei Mate 20 Lite zeigt im Test eine gute Leistung – mit einer Ausnahme. Das Mittelklasse-Handy, sieht schick aus und kommt in einem schlanken und modernen Glas-Metall-Gehäuse. Die Performance, Ausstattung und vor allem Akku-Laufzeit gefallen uns gut. Lediglich die Fotoqualität lässt bei einem Einführungspreis von rund 400 Euro zu wünschen übrig.«

Bei den Kollegen von Notebookcheck konnte ebenfalls das große Display überzeugen, das Huawei erreichte 86%:

»In unserem Test zeigt sich das Mate 20 Lite als performantes Smartphone, das vor allem durch seinen großen Bildschirm besticht. Die Leistung ist mit anderen Mittelklasse-Smartphones vergleichbar, abseits davon fehlt es dem Huawei-Smartphone aber an Innovationen. Kaufinteressenten sollten das Android-Handy daher als konsequente Weiterentwicklung des Mate 10 Lite sehen«

Alternativen

Das Huawei hat mit dem Nokia 8 mindestens einen Konkurrenten dicht auf der Pelle sitzen. Wer also andere Anforderungen an Preis, Leistung oder Ausstattung stellt, wird hier fündig.

Teurer und schneller

Nokia 8

Test Mittelklasse-Smartphone: Nokia 8
Mit dem Nokia 8 liefert HMD ein rundum gelungenes Smartphone fürs Geld.

Das Nokia 8 von HMD Global, dem Lizenzinhaber des Markennamens, war lange unser Favorit. Auch wenn es nun vom neuen Favoriten auf Platz zwei verwiesen wurde, ist es doch ausgestattet mit aktueller Prozessortechnik, einem sehr guten Display und nicht zuletzt dem neusten Android-Betriebssystem. Somit macht man hier nichts falsch. Auch das Design und die hohe Fertigungsqualität können begeistern.

Zwar haben wir hier noch kein randloses Display, wodurch das 5,3-Zoll Display in einem nicht gerade kompakten Gehäuse steckt, dahinter arbeitet aber modernere und vor allem leistungsfähigere Prozessortechnik als in unserem derzeitigen Favoriten.

Kein Wunder, hat es das Nokia 8 vor seinem Auftritt in der Mittelklasse sogar für einige Zeit in der Premium-Klasse ausgehalten. Davon zeugt nach wie vor die sehr gute Fotoleistung, wenn nur wenig Licht zur Verfügung steht, denn gerade in der Lowlight-Fotografie setzt das Nokia nach wie vor Maßstäbe.

Zudem ist es auch noch recht gut ausgestattet: Es liegt immerhin ein Headset bei, was in der Premium-Klasse und auch hier längst nicht immer der Fall ist.

Nur bezüglich der Akkulaufzeit hinkt das Nokia hinter der Konkurrenz zurück: Gut 10 Stunden Video-Spielzeit sind einfach zu wenig, dabei ist die Kapazität des eingesetzten Akkus eigentlich gar nicht einmal so mager.

Wer ein hochperformantes Smartphone im klassischen Unibody aus Aluminium sucht, wird beim Nokia 8 nach wie vor fündig, auch wenn es noch seinen Preis hat.

Sicherheitstipp

BlackBerry KEY2 LE

Die Rückseite des Blackberry KEY2 LE wird weder von Glas noch von Metall beherrscht – ganz businesslike und vor allem so, wie man es von BlackBerry kennt, gibt es eine rutschfeste, strapazierfähige Soft-Touch-Oberfläche, auf der unübersehbar das Logo des kanadischen Herstellers prangt. Beim KEY2 LE findet sich vorne zudem die typische Blackberry-Tastatur.

Außer der Tastatur – bzw. der Lizenz dazu – steuert das Unternehmen auch das Betriebssystem bei, wobei es sich um ein modifiziertes Android handelt. Hauptbestandteil ist ein Tool namens DTEK, mit dessen Hilfe der Besitzer das Smartphone ohne umfangreiche IT-Kenntnisse von möglichen Sicherheitsrisiken befreien kann. Zumindest ist das der Plan und dank der eingängigen Ampel-Oberfläche kann man mit Unterstützung der Volltexthilfe zumindest stark dazu beitragen, dass sein Blackberry gegen die meisten Angriffe gefeit ist.

Das erfordert anscheinend immer einige Entwicklungsarbeit, denn anders ist es kaum zu erklären, dass auch im Innern des KEY2 LE zum großen Teil nicht mehr ganz taufrische Prozessortechnik arbeitet. Man könnte allerdings auch von bewährter Hardware sprechen, denn zumindest seitens der Schnittstellen ist das Blackberry up to date, was sich in der Typ-C-Buchse ebenso niederschlägt wie in der NFC-Unterstützung bei Bluetooth-Verbindungen.

Seitens der Kamera wird es dann aber wieder hausbacken. Sie reicht für Schnappschüsse bei ausreichendem Licht, mehr kann man nicht verlangen. Wer die schon klassische Tastatur mag und wem die Sicherheit am Herzen liegt, für den ist das BlackBerry ein solides und vor allem sicheres Smartphone.

Preistipp
Test Mittelklasse-Smartphone: TP-Link Neffos N1
Das Neffos hat ein schönes, solides Unibody-Gehäuse und auch sonst alles, was man braucht.

Beim neffos N1 wagt Hersteller TP-Link keine Experimente, zumindest nicht, was das Design anbelangt. Es gibt ein schlichtes, leicht satiniertes Unibody-Gehäuse aus Aluminium, womit das N1 allerdings fast schon alleine dasteht, denn beide Nokias und auch das bq X2 sehen zwar nach Metall aus, verwenden aber Kunststoff für die Rückseite.

Das Display ist noch klassisch, unspektakulär und mit recht breitem Rand versehen, bietet aber mit Full-HD-Auflösung und einer Diagonale von 5,5 Zoll eine klassenübliche Pixeldichte. Die Doppelkamera auf der Rückseite ist bündig eingelassen, sodass das neffos auch auf dem Rücken liegend nicht kippelt und vor allem keine unschönen Kratzer auf der Linse bekommt. Die Kameras sind übrigens so weit vom Fingerprint-Sensor entfernt, dass man sich auf keinen Fall ins Gehege kommt.

Die beiden Kameras verfügen über die gleiche Auflösung und Brennweite, doch eine von beiden macht nur Schwarzweißbilder – Huawei lässt grüßen. Dennoch lassen sich mit der Farbkamera selbst bei wenig Licht noch überzeugende Fotos schießen.

Für die Koordination ist leider noch Android 7 installiert, was allerdings durch die hauseigene Oberfläche NFUI 7.0 deutlich aufgewertet wird. Die USB Typ-C-Schnittstelle ist wieder Stand der Technik und das neffos N1 ist nach fast 14 Stunden Dauerbetrieb in Rekordzeit von nur eineinhalb Stunden wieder komplett aufgeladen.

Letztlich liefert TP-Link mit dem neffos N1 ein unprätentiöses, aber zuverlässiges Smartphone ab, das mit seiner praktischen Ausstattung echten Schnäppchencharakter zeigt. Sogar ein gutes Headset liegt bei.

Außerdem getestet

Das HTC U12 Life erinnert zwar zumindest dem Namen nach an das sehr gute U12, welches wir unter den Premium-Smartphones gelistet haben – das war es aber eigentlich auch schon. Zwar kommt ein großes, helles Display zum Einsatz, das hat aber nach alter Bauweise einen recht breiten Rand und macht das ganze Smartphone unnötig groß. Akkulaufzeit und Foto-Qualitäten bewegen sich ebenso am unteren Rand. Dafür ist das HTC aber recht günstig zu haben, wodurch es dann schon wieder an Attraktivität gewinnt.

Das Elephone S8 ist ein echtes Schnäppchen, wenn man kein Problem mit einem Direktimport aus China und der daraus resultierenden Wartezeit von einigen Wochen hat. Auch wegen des großen 6-Zoll-Displays sticht es aus dem Rest des Testfeldes hervor. Beim Design lassen sich Anleihen zum Honor 9 erkennen und der 10-Kern-Prozessor drückt ordentlich aufs Gas – allerdings fordert der niedrige Preis auch seinen Tribut.

Das Samsung Galaxy A6+ hinterlässt beim Test einen leicht zwiespältigen Eindruck: Das Display ist groß und hat nur einen schmalen Rand, was stark an das S9 und Note 9 erinnert, andererseits gibt es hier noch einen Unibody aus Alu. Die eingesetzte Prozessor-Hardware treibt das Gerät recht unspektakulär an. Das gleiche gilt übrigens für die Foto-Performance: Im Dunkeln wird alles weichgezeichnet und glattgebügelt.

Der Akku hält dafür über 20 Stunden bei unserem Test-Video durch, aufgrund der alten Micro-USB-Schnittstelle benötigt er aber zweieinhalb Stunden, bis er wieder voll einsatzfähig ist. Mit dem Galaxy A6+ erhält man viel Samsung-Technik mit einigen Abstrichen zum moderaten Preis, solange die Preise der großen Brüder stabil bleiben.

Das spanische Unternehmen bq ist zwar schon seit einiger Zeit auch hierzulande auf dem Markt, kann sich aber nicht so recht ausbreiten. Zu Unrecht, wie das Aquaris X2 Pro beim Test zeigt. Leistungsmäßig liegt das Pro-Modell mit dem Nokia 7 Plus nahezu gleichauf und beide deutlich hinter unserem aktuellen Favoriten.

Das sauber verarbeitete Gehäuse ist mit einem »Glasrücken« – der aber wie bei allen eigentlich aus Polycarbonat besteht – versehen, fast nahtlos eingepasst in einen Alu-Rahmen. Installiert ist mit Android One ein schlankes Betriebssystem, bei dem regelmäßige Updates garantiert sind. Das Display ist hervorragend, die Fotos bei Dämmerung gelingen dem Aquaris X2 Pro sehr gut und die hier noch recht unbekannte Marke garantiert so manchen neugierigen Blick.

Das bq Aquaris X2 ist der günstigere Bruder des Pro. Display und Fotoabteilung sind gleich, die Größe ebenfalls, nur der verwendete Chipsatz ist leistungsmäßig etwas abgespeckt. Die Akkukapazität ist ebenfalls eher mittelprächtig, dafür gibt es eine USB Typ-C-Schnittstelle mit Schnellladefunktion. Der ist das magere Netzteil allerdings kaum gewachsen, sodass das bq für die vollständige Aufladung gut zwei Stunden benötigt. Ein Headset gehört bei beiden leider nicht zum Lieferumfang.

Das Nokia 8 hat die Messlatte so hoch gelegt, dass selbst die Geschwister, wie das Nokia 7 Plus, dem kaum gerecht werden können. Zwar gibt es auch hier das prestigeträchtige Zeiss-Logo an der Doppelkamera, dennoch meint man, nicht auf die softwareseitige Nachschärfung verzichten zu können. Insgesamt wirkt das 7 Plus billiger als unser Favorit, was es aktuell aber leider nicht ist.

Das Nokia 6.1 ist tatsächlich erheblich günstiger als unser Favorit, aber gegenüber dem 7 Plus nochmal deutlich abgespeckt. Auf der Rückseite gibt es hier nur eine Kamera, die dann auch im Lowlight nur verwaschene Bilder macht. Außerdem gibt es weniger Leistung, weniger Speicher und eine einfachere Verarbeitung. Wer sowieso nicht in der Dämmerung fotografiert, aber ein solides, ausbaufähiges Smartphone für knapp über 200 Euro sucht, wird bei Nokia fündig.

Asus ZenFone 4 (ZE554KL)

Das Asus Zenfone 4 ZE554KL spielt nicht nur preislich in einer höheren Liga als das fast namensgleiche Asus Zenfone 4 Max ZC554KL. Die Rückseite besteht aus hartem Glas, welches im Zweifel weniger anfällig für Kratzer ist als die meisten Unibody-Gehäuse aus Metall. Im Fall einer Beschädigung lässt sich das Glas außerdem recht unkompliziert auswechseln. Auch die Fotoabteilung arbeitet gut, allerdings wurde das Zenfone 4 in der Empfehlung als Fotospezialist vom Zenfone 5 abgelöst.

Mit dem Mate10 Lite hat Huawei eine abgespeckte Variante des Mate10 herausgebracht. Das Display ist fast so groß wie das des Elephone, verfügt allerdings nicht über dessen Pixeldichte. 64 Gigabyte Speicher gehören hier auch zur Standardausstattung, die zudem noch aufgestockt werden kann. Dem Lite liegt sogar ein Headset bei, allerdings findet man auch noch einen Micro-USB-Anschluss.

Asus ZenFone 4 (ZE554KL)

Die Rückseite des Asus Zenfone 4 ZE554KL besteht aus hartem Glas, was dem Smartphone eine gewisse Wertigkeit verleiht. Allerdings muss sich auch die Technik hinter dem Glas keinesfalls verstecken, denn schon das Zenfone 4 konnte mit Leistungen in der Fotoabteilung überzeugen.

Asus ZenFone 4 Max (ZC554KL)

Groß ist am Asus Zenfone 4 Max ZC554KL eigentlich nur der Akku, ansonsten sprengen weder Display noch Gehäuse den Rahmen dieses Tests. Mit dem Akku kommt das Zenfone dann allerdings auch auf fast 24 Stunden beim Nonstop-Video-Maraton – das ist aktueller Rekord. Außerdem verzichtet Asus beim Max auf den Hybrid-Slot und hat einen Schacht für gleich drei Karten spendiert.

Asus Zenfone 3 (ZE552KL)

Das Asus Zenfone 3 ZE552KL ist unser vormaliger Favorit. Zwar sind an ihm die technischen Entwicklungen nicht spurlos vorbeigegangen, dennoch konnte es sich im Gesamtkonzept gegen die damalige Konkurrenz behaupten. Das hervorragende Finish, gepaart mit üppiger Ausstattung und reichlich Performance, war zum damaligen Preis kaum zu schlagen – und der hat jetzt nochmal deutlich nachgegeben.

Das Honor 9 war lange Zeit unser Empfehlung, wenn es um ein leistungsfähiges Smartphone mit kompakten Abmessungen geht. Allerdings ist das Honor 9 kaum noch verfügbar, und wenn, dann ist es angesichts der Tatsache, dass auch das Betriebssystem allmählich in die Jahre gekommen ist, deutlich überteuert. Sollte es Ihnen dennoch mal als Schnäppchen zum Preis um 200 Euro unterkommen, lohnt sich der Zuschlag.

Samsung Galaxy A5 (2017)

Das Samsung Galaxy A5 2017 kann auf eine nachhaltige Entwicklung zurückgreifen, schließlich gibts es die A-Klasse schon seit 2015. Das 2017er-Modell kann mit einem besonderen Gehäuse-Design aufwarten: Es ist nach Schutzklasse IP68 zertifiziert. Damit kann man es sogar über einen längeren Zeitraum bis zu einem halben Meter tief in Wasser eintauchen. Außerdem überzeugte es mit der zweitbesten Akkulaufzeit im Test: Rund 20 Stunden Laufzeit können sich immer noch sehen lassen, zumal es nach kurzen 90 Minuten wieder komplett aufgeladen ist.

Sony Xperia X Compact

Das Sony Xperia X Compact ist trotz seiner Avancen ans Fotografieren und an die Playstation insgesamt nicht mehr recht zeitgemäß. Die Displayauflösung entspricht mit 1.280 x 720 Pixeln gerade mal HD-Anforderungen, Full-HD ist Fehlanzeige. Die Akkulaufzeit beträgt zwar gute zehn Stunden, allerdings braucht das kompakte Xperia auch fast drei Stunden, bis es wieder voll aufgeladen ist.

Mit dem Moto Z Play tritt Lenovo in die gleichen Fußstapfen, in denen jüngst noch LG mit der »Friends«-Reihe unterwegs war. Diverse verfügbare Module statten das Smartphone mit Spezialfunktionen aus. Es gibt bislang schon moto mods, wie die verschieden Module heißen, zum Fotografieren mit einer Optik von Hasselblad, ein Audiopaket vom Spezialisten JBL und einige andere. Das Moto protzt zudem mit enormer Akkukapazität.

Die Lite-Version des Huawei P10 bringt gerade einmal den halben Preis der »Vollversion« auf die Waage, dafür erwartet einen erstmal gewohnte Qualität. Seitens der Ausstattung wurde dann allerdings geschwächelt. Schon damals konnten wir auf das günstigere P8 lite aus der Einstiegsklasse verweisen. Das ist mit ähnlichen Eckdaten aber deutlich günstiger zu haben.

Das Blackberry Motion wird viel zu teuer gehandelt – im Bereich Datensicherheit gibt es jetzt Konkurrenz aus eigenem Haus, denn das Key2 LE ist leistungsfähiger, hat eine bessere Kamera und verfügt zudem über die patentierte Tastatur aus dem Hause Blackberry. Obendrein ist es deutlich günstiger zu haben.

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Kommentare

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Helloan
Helloan

Das Xiaomi redmi note ist hier nicht mal erwähnt, dabei killt es alle diese Phones um Längen und kostet weniger als die Hälfte