Das beste Multimedia-Notebook

Test: Multimedia-Notebook – Testsieger Acer Aspire F15 F5-573G-53V1

Das beste Multimedia-Notebook 2017 ist das Acer Aspire F15. Es bietet eine ausgewogene Leistung, die sogar für Spiele reicht. Dazu überzeugt es mit guter Akkulaufzeit und einer stabilen Verarbeitung – und das alles zu einem absolut konkurrenzfähigen Preis.

Ein Multimedia-Notebook ist für Sie von Interesse, wenn Sie verschiedene Anforderungen an Ihr Notebook stellen. Multimedia-Inhalte wiedergeben, Office-Anwendungen, schnelles Surfen im Internet und teilweise sogar richtig gutes Gaming sollte es können – und das für einen Preis von nicht mehr als 750 Euro. Ein echter Allrounder also, von dem man dann aber nicht erwarten darf, dass es alles zu hundert Prozent zufriedenstellend abliefert.

Für spezielle Anwendungen wie Gaming gibt es dementsprechend auch Gaming-Notebooks. Wir haben uns drei aktuelle Multimedia-Modelle angesehen und verglichen. Schon für unter 700 Euro bekommt man einen echten Allrounder.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit: Acer Aspire F15 F5 573g 53v1

Bietet für diesen Preis in allen wichtigen Punkten am meisten.

Das Acer Aspire F15 erfüllt alle Anforderungen, die man ein an modernes Multimedia-Notebook stellen kann. Es liefert genug Leistung für alle gängigen Anwendungen und taugt gleichermaßen als Office-Maschine und für leichtes Gaming.

Das Display fällt zwar einen Tick zu dunkel aus, liefert dafür aber eine gute Farbwiedergabe, die auch bei Filmen und Fotos einen guten Eindruck macht. Abseits vom Gaming-Aspekt dürfte die Leistung des Allrounders locker für die nächsten Jahre genügen, zumal die Option, Festplatte und RAM aufzurüsten, Raum für weitere Leistungsreserven öffnet.

Natürlich gibt es in dieser Leistungsklasse keine Luxus-Features wie ein IPS-Display oder zukunftssichere Thunderbolt-3-Anschlüsse. Angesichts des niedrigen Preises und der gestellten Anforderungen sehen wir aber gerne darüber hinweg.

Business-Alternative: Lenovo ThinkPad E570

Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E570
Viel Leistung und gute Verarbeitung, aber leider nur für Studenten wirklich günstig.

Ausgewogene Leistung, gute Verarbeitung und lange Akkulaufzeit – damit kann das Lenovo ThinkPad E570 punkten. Der größte Unterschied zu unserem Favoriten ist die ab Werk verbaute SSD-Karte und ein neuerer CPU. Dafür fällt der Grafikspeicher leider nur halb so groß aus.

Kleiner Bruder: Acer Aspire E15-E575

Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire E15-E575
Die E15-Reihe liefert etwas weniger Leistung und Abstriche bei der Verarbeitung zum Sparpreis.

Keine Preise gefunden.

Diese Alternative aus dem gleichen Hause wie unser Testsieger kann teilweise bereits für unter 600 Euro erworben werden. Dafür gibt es beim E15-E5-575 weniger Grafikleistung und eine nicht ganz so gute Verarbeitung. Auch beim Display müssen Abstriche gemacht werden, doch wer das Notebook für alltägliche Anwendungen verwendet und wem die Spieleperformance nicht so wichtig ist, der bekommt für günstiges Geld ganz schön viel Leistung.

Vergleichstabelle

Unser FavoritBusiness-AlternativeKleiner Bruder
Modell Acer Aspire F15 F5 573g 53v1 Lenovo ThinkPad E570 Acer Aspire E15-E575
Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E570Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire E15-E575
Pro
  • Schnell genug für Anwendungen
  • Begrenzt spieletauglich
  • Farbechtes, mattes FullHD-Display
  • Gute Verarbeitung
  • Aufrüstbar
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Verarbeitung
  • Ab Werk verbaute SSD-Karte
  • Viel Leistung für tägliche Anwendung
Contra
  • Display eher dunkel
  • Ohne Betriebssytem
  • Kleinerer Grafikspeicher als Favorit
  • Weniger Grafikleistung als beim Testsieger
  • Nicht ganz so gute Verarbeitung
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten  

Was muss ein Multimedia-Notebook können?

Ein gutes Multimedia-Notebook ist für uns ein echter Allrounder mit guter Leistung für die meisten Anforderungen – und sollte gleichzeitig nicht mehr als 750 Euro kosten.

In dieser Preisklasse liefern aktuelle Intel-CPUs schon seit der 2015 erschienenen Skylake-Generation genug Rechenleistung, um alle typischen Anwendungen wie Bildbearbeitung, das Abspielen von FullHD-Videos, Office-Arbeiten, schnelles Surfen im Internet problemlos bewältigen zu können. Sogar viele aktuelle Games können sie flüssig in Szene setzen.

High-End-Gaming erwarten wir in dieser Preisklasse aber nicht. Wer aktuelle Games in höchsten Details zocken will, muss nach wie vor wesentlich mehr Geld investieren.

Für gute Multimedia-Leistung sollten außerdem mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher ebenso an Bord sein wie ein scharfes FullHD-Display. Wir haben uns bewusst auf die 15,6-Zoll-Klasse konzentriert, da es hier das breiteste Angebot gibt.

Kleineren und damit mobileren Geräten fehlt es oft an Grafikleistung. Dasselbe gilt für 2-in-1-Convertibles, die Laptops und Tablets vereinen. Der Fokus in diesem Test liegt also auf klassischen Allround-Notebooks mit ordentlichen Multimedia-Fähigkeiten zum guten Preis.

Test: Multimedia-Notebook – Testsieger Acer Aspire F15 F5-573G-53V1

Unser Favorit: Acer Aspire F15 F5-573G-53V1

Wir haben uns durch das schier gigantische Angebot an Multimedia-Laptops gekämpft. Unsere aktuelle Empfehlung ist das Acer Aspire in der kryptischen Konfiguration F15 F5-573G-53V1. Es bietet eine sehr gute Systemleistung für Multimedia- und Spieleanwendungen, punktet mit einer guten Verarbeitung, ordentlichen Eingabegeräten und praxistauglicher Akkulaufzeit.

Unser Favorit: Acer Aspire F15 F5 573g 53v1

Bietet für diesen Preis in allen wichtigen Punkten am meisten.

Das 15,6-Zoll große FullHD-Display bringt Spiele und Filme gut zur Geltung und eine flotte Intel Core-i5-CPU sorgt im Zusammenspiel mit dem 8 Gigabyte großen Arbeitsspeicher für gute Multitasking-Leistung. Dank der verbauten Nvidia Geforce GTX 950M ist der Acer-Allrounder auch spieletauglich.

Acer verkauft das Aspire F15 in der günstigen Konfiguration allerdings ohne vorinstalliertes Betriebssystem. Wer keine Lust auf die Installation eines kostenlosen Linux wie Linux Mint oder Ubuntu hat, muss also noch die Kosten für eine Windows-Lizenz einplanen. Entsprechende Lizenzen für Windows 10 oder das immer noch beliebte Windows 7 gibt es bei vielen Händlern aber bereits für unter 20 Euro.

Das Acer Aspire F15 wird in der günstigsten Variante ohne vorinstallieres Betriebssystem verkauft.

Unseren Erfahrungen nach funktioniert sowohl Windows als auch Linux sehr gut auf dem Acer Aspire 15; entsprechende Treiber liefert der Hersteller auf einer CD mit.

Gegen einen Aufpreis von rund 100 Euro ist das Notebook auch mit vorinstalliertem Windows 10 zu haben. Da es vergleichsweise einfach ist, Windows 10 vom USB-Stick zu installieren, kann man hier ordentlich Geld sparen.

Flott und Gaming-tauglich

Herzstück des Acer Aspire F15 ist der Intel Core i5 6200U, der mit bis zu 2,3 Gigahertz getaktet ist. Der Zweikerner basiert auf Intels Skylake-Architektur und bietet für den Windows-Alltag eine mehr als ausreichende Leistung.

Weder im Office-Betrieb noch beim Surfen oder der Arbeit in Programmen wie Photoshop oder Lightroom geht die Performance des F15 spürbar in die Knie. Die RAM-Ausstattung ist mit 8 Gigabyte im flotten Dual-Chanel-Betrieb für alle gängigen Anwendungen absolut ausreichend.

Für Spiele mit enorm viel Grafikanforderung ist es nicht mehr geeignet

Wer sich die Zeit gelegentlich mit einem guten Spiel vertreiben will, für den ist das Acer Aspire F15 F5-573G-53V1 ebenfalls eine gute Wahl. Das Notebook bietet in Form einer Nvidia Geforce GTX 950M eine nach wie vor veritable Grafikkarte.

Das liegt vor allem daran, dass Acer dem Grafikchip einen 4 Gigabyte schnellen DDR5-Speicher zur Seite stellt. In der Praxis bringt das Acer-Notebook viele Spiele aus den letzten Jahren ruckelfrei in FullHD auf den Bildschirm.

Lediglich bei neueren Grafikkrachern wie Mass Effect, Andromeda oder Rise of the Tomb Rider müssen einige Details heruntergeschraubt werden. Für diesen Preis sind die Gaming-Fähigkeiten des Acer-Notebooks aber absolut konkurrenzfähig.

Dank schnellem ac-WLAN kommen zudem auch hochauflösende Streams ruckelfrei auf dem FullHD-Display an. In Kombination mit den ordentlich klingenden Stereo-Lautsprechern ist das Acer-Notebook also durchaus auch als Netflix-Maschine brauchbar. Wer nicht streamen will, kann natürlich auch Filme vom integrierten DVD-Laufwerk abspielen.

Verarbeitung und Ausstattung

Acer packt das 15,6-Zoll-Notebook in ein erfreulich stabiles Chassis. Zwar setzt der Hersteller dabei primär auf Kunststoff statt edlem Aluminium, dennoch fühlt sich das rund 2,4 Kilogramm schwere Gerät wertig an. Vor allem der stabile, mit Alu verstärkte Displaydeckel gefällt und lässt auf lange Zuverlässigkeit hoffen.

Das Gehäuse beherbergt ein DVD-Laufwerk sowie eine Reihe von Anschlüssen, darunter auch ein zukunftssicherer USB-C-Port. Dieser dient nicht für die Stromversorgung, das 90 Watt-Netzteil hat einen eigenen Anschluss und somit hat man den USB-Anschluss für anderes zur Verfügung.

In der von uns empfohlenen Modellvariante Aspire F15 F5-573G-53V1 kommt das Notebook mit einer 1 Terrabyte großen klassischen Festplatte. Diese bietet ordentliche, wenn auch nicht überragende Schreib- und Lesegeschwindigkeiten im Bereich um die 100 MB pro Sekunde.

Über eine Wartungsklappe können die Käufer des Acer-Notebooks wahlweise die eingebaute Festplatte gegen eine SSD tauschen oder eine schnelle M.2-SSD nachrüsten – ein entsprechender Steckplatz ist vorhanden. Ebenso kann der Arbeitsspeicher auf 16 GB erweitert werden. Der Akku ist hingegen nicht ohne Weiteres tauschbar.

Zukunftssicher ausgestattet

In Sachen Akkulaufzeit können wir dem Acer Aspire F15 ebenfalls ein gutes Zeugnis ausstellen. Die beworbenen 12 Stunden sind zwar nur unter optimalen Laborbedingungen zu erreichen, im Office- und Webbetrieb sind aber je nach Helligkeit Arbeitszeiten von sechs bis acht Stunden drin – in dieser Leistungsklasse ein guter Wert.

Auch bei den Eingabegeräten kann Acer punkten. Die Tastatur (inklusive separaten Ziffernblock) bietet ein insgesamt sehr angenehmes Schreibgefühl mit einem gut spürbaren Anschlag. Hinzu kommt eine optional zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung, die das Schreiben in dunklen Umgebungen vereinfacht.

Damit taugt das Multimedia-Notebook durchaus auch als klassische Office-Maschine, was in der Geräteklasse alles andere als selbstverständlich ist. Auch das Touchpad überzeugt im Praxistest. Die Mausbedienung geht gut von der Hand, unter Windows 10 werden zudem die neuen Multitouch-Gesten sauber unterstützt.

Schwächen

Das Acer Aspire F15 F5-573G-53V1 ist ein beinahe rundum gelungener Multimedia-Allrounder. Der wohl größte Kritikpunkt ist das FullHD-Display. Das ist zwar scharf genug für Filme und Spiele, könnte für unseren Geschmack aber etwas heller ausfallen. Zudem ist es durch seine TN-Bauart im Vergleich zu den edleren IPS-Bildschirmen recht stark blickwinkelabhängig.

Sehen beispielsweise beim DVD-Schauen mehrere Betrachter aus verschiedenen Richtungen auf den Schirm, lassen Kontraste und Helligkeit deutlich nach. Für die Solo-Nutzung genügt der Bildschirm des Acer Aspire F15 aber durchaus; Farben werden akkurat wiedergegeben.

Kritik: Lauter Lüfter und etwas zu dunkles Display

Da das Display zudem matt ausfällt, lassen sich Inhalte auch im Freien noch gut erkennen – zumindest, wenn die Sonne nicht direkt auf den Bildschirm scheint.

Als etwas störend dürften manche Nutzer den unter Last recht lauten Lüfter empfinden; bei geringer Belastung ist dieser aber kaum zu hören. Für Gamer könnte sich indes die verbaute Grafikkarte als Kaufhindernis entpuppten.

Die Spiele-Performance der Geforce GTX 950M ist, wie bereits erwähnt, ordentlich. Allzu viele Reserven für künftige Top-Games bietet das Acer-Notebook allerdings nicht. Wer plant, auch künftige Spiele zocken zu können, sollte gegebenenfalls nach einem Notebook mit Geforce GTX 1060M oder Ähnlichem Ausschau halten.

Acer Aspire F15 F5-573G im Testspiegel

Die Notebook-Experten von Notebookcheck (06/2016) haben das Acer Aspire F15 F5-573G-53V1 ausführlich auf Herz und Nieren getestet. Tester Sebastian Bade ist vor allem von den Allrounder-Qualtitäten des Acer-Notebooks angetan:

»Das Acer Aspire F15 ist ein Multimedia-Gerät, welches durchaus auch ausreichend Leistungsreserven hat, um das eine oder andere Spiel flüssig darzustellen. Das 15,6-Zoll-Gerät bietet eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und kann auch als guter Allrounder für den Office-Betrieb genutzt werden.«

Das Display muss auch von Notebookcheck Kritik einstecken. Hier heißt es:

»Der Einsatz eines Full-HD-Displays ist absolut die richtige Wahl. Die Leistung der dedizierten GPU reicht, um anspruchsvolle Anwendungen auch in der nativen Auflösung widerzugeben. Aber insgesamt betrachtet kann sich das TN-Panel gegen die hochwertigen IPS-Panels nicht durchsetzen. Dafür ist die preisliche Gestaltung des Acer aber deutlich attraktiver als bei der Konkurrenz.«

Insgesamt kann das Bild des Acer aber dennoch überzeugen:

»Und trotz dieser Werte wirkt das Bild recht ansehnlich, sodass Multimedia-Anwendungen wie Filme oder auch Spiele, gut dargestellt werden können.«

Das Fazit fällt insgesamt sehr positiv aus:

»Das Acer Aspire F15 F5-573G-53V ist ein ausdauerndes 15-Zoll-Multimedia-Notebook mit Gaming-Ansätzen. Das Gerät gibt es zu einem sehr attraktiven Preis von deutlich unter 1.000 Euro. Die Kombination aus einem ULV-Skylake-Prozessor und einer Nvidia GeForce GTX 950M als dedizierte GPU überzeugt und reicht, um auch aktuelle Spiele flüssig wiederzugeben. Bei nicht benötigter GPU-Leistung übernimmt die Intel HD Graphics 520 die Arbeit und sorgt somit zusätzlich für gute Akkulaufzeiten. Die Eingabegeräte sind uns positiv in Erinnerung geblieben und eignen sich auch für einen Office-Einsatz.«

Notebookcheck bewertet das Acer Aspire F15 mit einer guten Gesamtnote von 82 Prozent.

Das englischsprachige Magazin Laptopmedia (12/2016) testet eine alternative Ausstattung des Aspire F15 mit SSD unter Core-i7-CPU. Davon abgesehen zeigen sich die Tester aber ähnlich zufrieden mit der aktuellen Allrounder-Modellreihe aus dem Hause Acer. Neben der hier sogar als »überragend« angesehen Akkulaufzeit gefällt den Testern vor allem die gute Performance zum fairen Preis:

»Was das Acer Aspire F15-573G bei der Mobilität vermissen lässt, gleicht er mit exzellenter Leistung und dem durchdachten Kühlsystem voll und ganz aus. Zum vergleichsweise niedrigen Preis punktet das Notebook mit der leistungsstarken GTX 950M mit 4 GB DDR5-Videospeicher, einem energieeffizienten Core i5 oder gar Core i7-ULV-Prozessor und massig Speicherplatz inklusive Option auf eine M.2-SSD.«

Insgesamt bekommt das Acer-Notebook eine eindeutige Kaufempfehlung.

Alternativen

Der Markt an Multimedia-Notebooks ist gut gefüllt. Wir haben drei spannende Alternativen zu unserem Notebook-Favoriten herausgepickt.

Business-Alternative: Lenovo ThinkPad E570

Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E570
Viel Leistung und gute Verarbeitung, aber leider nur für Studenten wirklich günstig.

Die ThinkPad-Reihe ist traditionell eher in der Office- als in der Multimedia-Welt zuhause. Die aktuelle Generation E570 schlägt erfolgreich die Brücke zwischen den beiden Modellklassen. Mit der typischen ThinkPad-Bauweise, einer sehr guten Tastatur und ordentlicher Leistung kann das ThinkPad E570 in den meisten Situationen vollends überzeugen.

Gegenüber dem Acer Aspire F15 kann Lenovo vor allem mit einer ab Werk verbauten SSD sowie der neueren CPU-Generation Intel Core i5 7200U punkten. Wie bei unserem Testsieger verbaut auch Lenovo im ThinkPad E570 eine GeForce GTX 950M. Allerdings muss sich das ThinkPad im Vergleich zum Acer mit einem halb so großen Grafikspeicher begnügen. Das führt dazu, dass in einigen Spielen nicht alle Details aktivierbar sind.

Davon abgesehen kann das Lenovo ThinkPad E570 mit einer ausgewogenen Leistung, guter Verarbeitung und langer Akkulaufzeit überzeugen. Wer sich für das Multimedia-Notebook von Lenovo interessiert, muss aber mit einem Wermutstropfen leben: Die vorgestellte Variante ist zum Preis von unter 750 Euro offiziell nur im Campus-Programm von Lenovo erhältlich.

Nicht-Studenten bzw. Lehrkräfte müssen je nach Shop rund 100 bis 150 Euro mehr auf den Tisch legen, was aus dem Schnäppchen ein nur noch ordentliches Angebot macht.

Kleiner Bruder: Acer Aspire E15-E575

Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire E15-E575
Die E15-Reihe liefert etwas weniger Leistung und Abstriche bei der Verarbeitung zum Sparpreis.

Keine Preise gefunden.

Wer es günstiger will, findet mit dem Acer Aspire E15-E5-575 eine interessante Alternative zum Testsieger. Die hausinterne Konkurrenz wechselt bereits für unter 600 Euro den Besitzer.

Diese Modellvariante bietet im Vergleich zu unserem Favoriten mit der GeForce GTX 940M weniger Grafikleistung für Spiele.

Im Gegenzug verbaut Acer den moderneren Prozessor Intel Core i5-7200U, der gegenüber dem Vorgängermodell rund 10 Prozent mehr Leistung bringt.

Abstriche müssen hingegen beim weniger stabilen Gehäuse und dem Display hingenommen werden. Das löst immer noch mit FullHD auf, ist aber im Vergleich zur F-Serie ein gutes Stück dunkler. Von diesen Makeln abgesehen liefert das Aspire E15-E5-575 erstaunlich viel Leistung für wenig Geld. Wenn die Spieleperformance nicht so wichtig ist, kann hier tatsächlich ein Schnäppchen gemacht werden.

Kommentare

3 Kommentare zu "Das beste Multimedia-Notebook"

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Ohne eine zusätzliche SSD finde ich den Preis zu hoch. Ich verstehe auch die Logik nicht, wenn ich Spielen will, dann kaufe ich mir ein stärkeres Notebook und wenn nicht dann brauche ich die Grafikkarte nicht.

Ich verstehe die Logik auch nicht, wenn ich spielen will, hole ich mir die Playstation 4.

TN Displays sind nicht mehr zeitgemäß (IPS bietet bessere Bildqualität vor allem bei seitlicher Betrachtung )

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