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Das beste Multimedia-Notebook

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Multimedia-Notebook Test: Notebook Acer
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Wir haben uns 25 aktuelle Multimedia-Notebooks angesehen. Das beste für die meisten ist für uns das Acer Aspire 5 A515, das es jetzt auch mit aktuellem AMD-Prozessor gibt. Außerdem konnten uns mit dem Honor MagicBook Pro 16 und dem Samsung Galaxy Book Ion 15 weitere neue Empfehlungen überzeugen. Aber es gibt auch andere interessante Modelle für größere und kleinere Geldbeutel.

Update 25. November 2020

Wir haben uns vier neue Multimedia-Notebooks angeschaut. Unsere neuen Empfehlungen sind das Honor MagicBook Pro 16 und das Samsung Galaxy Book Ion 15.

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30. April 2020

Wir haben uns fünf aktuelle Multimedia-Notebooks angesehen, gleich mehrere Modelle haben eine Empfehlung erhalten. Mit dem Acer Aspire 5 A515 haben wir zudem einen neuen Favoriten.

26. Februar 2020

Huawei hat eine aktualisierte Version des Matebook D14 angekündigt. Wir werden uns das Gerät zeitnah ansehen und hier ergänzen.

4. Oktober 2019

Wir haben fünf neue Modelle aufgenommen. Darunter sind zwei Empfehlungen: Das Acer Swift 3 SF314 und das Asus Vivobook S15.

Ein Multimedia-Notebook ist für Sie das Richtige, wenn Sie unterschiedliche Anforderungen an Ihr Notebook stellen: Multimedia-Inhalte wiedergeben und bearbeiten, Office-Anwendungen produktiv nutzen, schnelles und flüssiges Surfen im Internet und teilweise sogar Gaming in ansehnlichen Details – und das alles für einen vernünftigen Preis. Multimedia-Notebooks sind also echte Allrounder, die preislich im Rahmen bleiben: Schon ab 750 Euro bekommt man gute Modelle.

Wir haben uns durch das schier gigantische Angebot an Multimedia-Laptops gekämpft und uns die interessantesten Modelle für Sie näher angesehen.

Im Vergleich zu teureren Top-Modellen darf man nicht erwarten, dass sie alles perfekt machen. Vor allem, wer es lieber kleiner, dünner und leichter mag, muss bereit sein, für ähnliche Leistung mehr Geld auszugeben. Unsere Empfehlungen hierzu finden Sie in unserem Bericht »Das beste Laptop». Und für spezielle Anwendungen, wie das Spielen aufwendiger PC-Games, gibt es spezielle Gaming-Notebooks, für die wir ebenfalls Empfehlungen haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Acer Aspire 5 A515

Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire 5 A515
Das Acer Aspire 5 meistert Multimedia-Aufgaben mühelos und überzeugt mit Qualität sowie einer guten Akkulaufzeit.

Acer liefert mit dem Aspire 5 A515 ein hochwertiges Notebook mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis ab. Das Multimedia-Laptop ist stabil und bietet gute Eingabegeräte, auch die Leistung kann überzeugen. Dadurch lassen sich sowohl Office-Aufgaben erledigen und Bilder bearbeiten, aber auch Streaming und Surfen im Internet stellen kein Problem dar. Wer gelegentlich ein einfaches Spiel zocken möchte, kann das mit dem leistungsstarken AMD-Prozessor und seiner internen Grafikkarte ebenfalls tun.

Auch gut

Honor MagicBook Pro 16

Test Multimedia-Notebook: Honor MagicBook Pro 16
Mit seine 16 Zoll ist das MagicBook Pro von Honor ein kleiner Exot und orientiert sich optisch stark Apple. Der Preis ist aber deutlich niedriger und die Leistung sehr gut.

Honor ist noch relativ neu am Notebook-Markt, kann aber mit dem MagicBook Pro 16 direkt mit einer hochwertigen Verarbeitung und guter Leistung überzeugen. Dank modernem AMD-Prozessor, großzügigem Arbeitsspeicher und schneller SSD sind hiermit viele Alltagsaufgaben und Multimedia-Anwendungen kein Problem. Wenn es auch mal ein einfaches Spiel sein soll, kann man dieses auf dem 16 Zoll großen Monitor ebenfalls problemlos ausführen.

Viel Bildschirm für wenig Geld

Asus VivoBook 17 F712FA

Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 17 F712FA
Asus VivoBook 17 bietet einen großen Bildschirm, der sich auch für hobbymäßige Bildbearbeitung eignet.

Keine Preise gefunden.

Das Asus VivoBook 17 besticht vor allem durch seinen großen Bildschirm. Dieser dürfte zwar gerne etwas mehr Kontrast bieten, aber auch so wie er ist können Hobbyfotografen ihre Bilder in voller Größe bearbeiten. Dafür sorgt auch die aktuelle Hardware, die für viele alltägliche Aufgaben gut geeignet ist. Durch das große Display und den verhältnismäßig kleinen Akku fällt die Laufzeit aber nicht ganz so super aus. Mit einem Gewicht von circa 2,3 Kilogramm, ist dieses große Notebook außerdem nicht so schwer, wie man es erwarten würde.

Etwas teurer

Samsung Galaxy Book Ion 15

Test Multimedia-Notebook: Samsung Galaxy Book Ion 15
Das Samsung GalaxyBook Ion kostet zwar etwas mehr, bietet aber auch erweiterte Funktionen, von denen man nicht nur mit einem Samsung-Smartphone profitiert.

Mit dem Galaxy Book Ion 15 rundet Samsung sein neu aufgestelltes Notebook-Angebot ab. Das 15 Zoll große Display eignet sich hervorragend für Multimedia-Anwendungen und auch die Hardware ist dafür leistungsstark genug. Wer möchte, verbindet sein Smartphone mit dem Laptop oder lädt es drahtlos auf dem in das Touchpad integrierten Qi-Ladepad. Die Verarbeitung ist rundherum hochwertig und auch das Design setzt eigene Akzente.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutViel Bildschirm für wenig GeldEtwas teurer
ModellAcer Aspire 5 A515Honor MagicBook Pro 16Asus VivoBook 17 F712FASamsung Galaxy Book Ion 15Asus VivoBook 15Dell XPS 17 9700Huawei MateBook D 14Dell Inspiron 14 3493Asus VivoBook S15 mit ScreenpadAcer Swift 3 SF314Lenovo ThinkPad E580Dell Inspiron 15 7570
Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire 5 A515Test Multimedia-Notebook: Honor MagicBook Pro 16Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 17 F712FATest Multimedia-Notebook: Samsung Galaxy Book Ion 15Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 15Test Multimedia-Notebook: Dell XPS 17 9700Test Multimedia-Notebook: Huawei MateBook D 14Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 14 3493Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook S15Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3 SF314Multimedia-Notebook Test: Bildschirmfoto 2020 11 25 Um 10.42.58Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7570
Pro
  • Sehr stabil
  • Gute Eingabegeräte
  • Lässt sich aufrüsten
  • Ansprechendes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Großer Bildschirm
  • Viel Leistung fürs Geld
  • Lässt sich aufrüsten
  • Großer Bildschirm
  • Ansprechendes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Großer Bildschirm
  • Touchpad ist gleichzeitig QI-Ladepad
  • Gute Tastatur
  • Gute Leistung
  • Flaches Gehäuse
  • Leise im Betrieb
  • Großer Bildschirm
  • Ansprechendes Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Sehr gute Leistung
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Günstiger Preis
  • Hohe Qualität
  • Kompakte Abmessungen
  • Platz für zweite SSD-Festplatte
  • Alltagstaugliche Eingabegeräte
  • Ansprechendes Design
  • Bildschirm im Touchpad
  • Gute Leistung
  • Hohe Multithreading-Leistung
  • Edles Gehäuse
  • Niedrige Betriebstemperaturen
  • Fingerabdrucksensor
  • Hoher Blickwinkel
  • Günstiger Preis
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
  • Kompakte Abmessungen
  • Edles, schlankes Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
Contra
  • Kein Speicherkartenleser
  • Lautsprecher recht leise
  • Arbeitsspeicher nicht erweiterbar
  • Touchpad wackelt ganz leicht
  • Kein Speicherkartenleser
  • Mäßiges Kontrastverhältnis
  • Akkulaufzeit etwas kurz
  • Speicherkartenleser muss mit Werkzeug geöffnet werden
  • Material wirkt nicht sehr robust
  • Display biegt sich leicht
  • Touchpad etwas schwammig
  • Adapter notwendig
  • Hohe Temperaturen bei stärkere Last
  • Kein HDMI oder USB-Typ-A
  • Webcam sitzt am unteren Bildschirmrand
  • Kaum Möglichkeiten zum Aufrüsten
  • USB-Typ-C-Anschluss wird für das Netzteil benötigt
  • Bildschirm etwas dunkel
  • Breite Displayrahmen
  • Kein USB-Typ-C
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Kaum aufrüstbar
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Speicherplatz könnte höher sein
  • Hörbare Lüfter unter Last
  • Nur MicroSD-Kartenleser
  • Schwammige Tastatur
  • Verspiegeltes Display
  • Kurze Akkulaufzeit
Bester Preis

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Was muss ein Multimedia-Notebook können?

Ein gutes Multimedia-Notebook ist für uns ein echter Allrounder mit guter Leistung für die meisten Anforderungen – und sollte gleichzeitig nicht viel mehr als 1.000 Euro kosten.

In dieser Preisklasse liefern aktuelle Intel-CPUs schon seit der 2015 erschienenen Skylake-Generation genug Rechenleistung, um alle typischen Anwendungen wie Bildbearbeitung, das Abspielen von Full-HD-Videos, Office-Arbeiten und schnelles Surfen im Internet problemlos bewältigen zu können. Sogar viele aktuelle Games können sie in ansehnlichen (sprich: mittleren) Details flüssig in Szene setzen.

High-End-Gaming erwarten wir in dieser Preisklasse aber nicht. Wer aktuelle Spiele in höchsten Details zocken will, muss nach wie vor wesentlich mehr Geld investieren.

Mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sind sinnvoll

Für gute Multimedia-Leistung sollten außerdem mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher ebenso wie ein scharfes Full-HD-Display an Bord sein. Bei unseren Empfehlungen handelt es sich stets um 15,6 Zoll große Notebooks, da es in dieser Klasse das breiteste Angebot gibt.

Kleineren und damit mobileren Geräten fehlt es oft an Grafikleistung. Dasselbe gilt für 2-in-1-Convertibles, die Laptops und Tablets vereinen. Den Fokus legen wir hier daher auf klassische Allround-Notebooks mit ordentlichen Multimedia-Fähigkeiten zum guten Preis.

 Multimedia-Notebook Test: Aspire (1)

Unser Favorit: Acer Aspire 5 A515

Das Acer Aspire 5 A 515 macht nicht nur bei Office-Arbeiten eine gute Figur, sondern auch bei kleineren, grafisch aufwendigeren Aufgaben. Dank der aktuellen Technik von AMD ist das Notebook auch für kleinere Spiele geeignet. Zusätzlich punktet es mit einem großen, kontrastreichen IPS-Display und einer guten Akkulaufzeit.

Unser Favorit

Acer Aspire 5 A515

Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire 5 A515
Das Acer Aspire 5 meistert Multimedia-Aufgaben mühelos und überzeugt mit Qualität sowie einer guten Akkulaufzeit.

Mit dem Aspire 5 A515 liefert Acer ein sehr gutes Notebook ab. Der 15,6 Zoll große Bildschirm eignet sich gut für vielfältige Aufgaben und der verbaute AMD Ryzen 5 4500U gehört zu den aktuellsten Prozessoren. Hinzu kommen ein acht Gigabyte großer Arbeitsspeicher und eine interne Grafikkarte. Letztere hört auf den Namen »Radeon RX Vega 6« und bietet deutlich mehr Leistung, als die vergleichbaren Intel-Grafikkarten. Sie eignet sich sowohl für gelegentliche Bild- und Videobearbeitungen, als auch für kleinere Spiele.

Trotz des relativ günstigen Preises setzt Acer zudem eine 1 Terrabyte (also 1.000 Gigabyte) große SSD in unseren Favoriten ein. Damit startet nicht nur das Windows-Betriebssystem sehr schnell, auch installierte Programme und der Zugriff auf gespeicherte Dateien gehen äußerst zügig vonstatten.

Der Sechskern-Prozessor AMD Ryzen 5 4500U sorgt für eine gute Leistung, die den Alltag erleichtert. Denn im Office-Betrieb lässt es sich stets flüssig Arbeiten, auch mit Profi-Programmen wie Photoshop oder Lightroom. Doch auch alle anderen Alltagssituationen wie das Surfen im Internet gehen mit dem Multimedia-Notebook schnell und einfach von der Hand.

Nicht für alle Games optimal geeignet

Zwar bietet das Acer Aspire 5 A515 mehr als genug Leistung, um Filme zu schauen und auch um gelegentlich das ein oder andere Spiel zu zocken. Mit aktuellen Titeln kommt das Notebook aber leider nicht zurecht. Der richtige Spielspaß entsteht daher erst dann, wenn die Grafikeinstellungen drastisch heruntergeschraubt werden.

Etwas ältere Titel laufen hingegen auch mit recht hoch eingestellten Details flüssig. Die Radeon RX Vega 6 leistet dabei ganze Arbeit und ist gerade für ein Multimedia-Notebook eine ordentliche Lösung. Wer hier noch mehr herausholen möchte, kann zu mehr Arbeitsspeicher greifen, da dieser auch der Grafikeinheit zugute kommt.

Wer sich gelegentlich nur den ein oder anderen Stream anschauen möchte, kommt hier ebenfalls voll auf seine Kosten. Denn dank des schnellen WLAN-ax-Moduls, neuerdings als WiFi 6 bezeichnet, kann die Übertragung hochauflösend und auch ruckelfrei genossen werden. Durch integriertes Bluetooth sind zudem qualitative hochwertige Audioübertragungen an kabellose Kopfhörer oder Lautsprecher möglich.

Auf einen guten Klang muss ebenfalls nicht verzichtet werden, denn beim Zocken oder Filmeschauen machen die integrierten Stereo-Lautsprechern eine akzeptable Figur.

Verarbeitung und Ausstattung

Acer setzt bei dem 15,6 Zoll großen Notebook auf hochwertige Materialien. Auf dem Displaydeckel kommt eine gebürstete Aluminiumplatte zum Einsatz, der Rest besteht aus einem festen Kunststoff mit einer angenehmen Oberfläche. Dadurch ist das Aspire 5 A515 sehr leicht und wiegt weniger als zwei Kilogramm. Stabil ist es trotzdem und lässt sich somit problemlos häufig mitnehmen.

Auch das matte Display kann uns mit seinem FullHD-IPS-Panel überzeugen, denn es liefert nicht nur ein kontrastreiches Bild, sondern auch eine angemessene Helligkeit. Dabei fällt vor allem der gute Kontrast positiv auf und auch Schwarztöne erscheinen tief und satt. Die Darstellung von Farben ist ebenfalls kräftig und für ein Notebook dieser Preisklasse angemessen.

Das Gehäuse bietet vier USB-Ports, von denen einer in der modernen Typ-C-Ausführung gehalten ist. Dieser unterstützt zudem den schnellen USB-3.1-Gen1-Standard, der beim Kopieren von Daten besonders schnell ist. Zwei der herkömmlichen USB-Typ-A-Anschlüsse sind immerhin mit USB-3.0 ausgestattet und nur ein einziger muss mit dem langsamen 2.0-Standard auskommen.

Im Gegensatz zu unserem ehemaligen Favoriten, dem Lenovo ThinkPad E590, wird der Typ-C-Anschluss hier nicht durch das Ladegerät belegt. Ein HDMI- und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss runden das Paket zwar ab, Acer verzichtet aber leider auf ein Lesegerät für Speicherkarten.

Gute Akku-Laufzeit

Dank der energiesparenden Technologie liegt die Akkulaufzeit beim Acer Aspire 5 A515 bei circa 8 Stunden. Dabei sollte man aber nicht unbedingt die volle Displayhelligkeit nutzen. Auch durch starke Belastung der Grafikkarte verkürzt sich die Laufzeit deutlich. Für Surfen im WLAN und Office-Arbeiten ist dieser Wert aber realistisch.

Wer viel schreibt, wird mit diesem Notebook ebenfalls glücklich. Nicht nur, dass die Tasten ein angenehmes Tippgefühl vermitteln, durch die Hintergrundbeleuchtung lässt es sich auch bei schlechtem Umgebungslicht gut arbeiten. Das Touchpad gibt einen ordentlichen Mausersatz ab, manch einen könnte aber der (optionale) Fingerabdrucksensor in der oberen linken Ecke stören.

Im Inneren sorgt ein Lüfter für die nötige Abkühlung des Multimedia-Notebooks. Im normalen Office-Betrieb ist dieser meistens abgeschaltet und springt erst nach längerer Arbeitszeit an. Wer es sich zutraut, kann die Unterseite des Aspire 5 abschrauben und erreicht daraufhin den Arbeitsspeicher und die Festplatte, die sich beide austauschen bzw. erweitern lassen.

Schwächen?

Auch wenn es sich beim Acer Aspire 5 A515 um unseren Favoriten handelt, gibt es dennoch die ein oder andere Schwäche. Für ein Multimedia-Notebook ist der Verzicht auf einen Speicherkartenleser besonders schmerzlich. Dadurch muss man immer ein Kabel für den Fotoapparat oder einen Adapterstick dabei haben.

Auch die unter Last hörbar aufdrehenden Lüfter könnten für empfindliche Ohren doch etwas zu geräuschintensiv ausfallen. Zwar stört die Lautstärke im normalen Betrieb so gut wie gar nicht, dennoch dreht das Notebook zum Beispiel im Gaming-Betrieb etwas auf.

Abseits davon gibt es aber kaum etwas zu bemängeln. Dass andere Notebook-Displays Farben vielleicht noch kräftiger anzeigen, ist bereits Kritik auf hohem Niveau. Und auch obwohl das Gehäuse bereits sehr stabil ist, geht es natürlich mit mehr Einsatz von Aluminium noch robuster, was aber wiederum Auswirkungen auf das Gewicht hätte.

Acer Aspire 5 A515 im Testspiegel

Von Acers Aspire 5 A515 gibt es mittlerweile unzählige Varianten. Das hier empfohlenen Modell ist noch recht neu auf dem Markt, konnte aber bereits einige Tester überzeugen.

So erreichte das Aspire 5 im Test von Notebookcheck (04/2020) eine gute Gesamtwertung. Dabei wurde vor allem das ordentliche Preis-Leistungs-Verhältnis hervorgehoben:

»Acers 15,6-Zoller ist schon für unter 700 Euro zu haben. Für wenig Geld bringt er eine brauchbare Spieleleistung auf den Schreibtisch. Zudem hat er aktuelles WiFi 6 an Bord und mehr Massenspeicher wäre per 2,5-Zoll SATA SSD/HDD nachrüstbar. Dazu kommen eine gute Laufzeit von über acht Stunden und ein geringes Gewicht nebst mattem Display.«

Bei Techradar (11/2019) fällt das Testurteil ebenfalls gut aus:

»Das Acer Aspire 5 ist ein Mittelklasse-Laptop, der so gut wie alle Anforderungen eines Alltags-Laptops erfüllt: Er erledigt die meisten Aufgaben gut, spielt Medien gut ab und hat eine sehr gute Akkulaufzeit sowie einen überzeugenden Preis.«

Und auch bei CNET (11/2019) konnte das Acer Aspire 5 A515 mit seiner Leistung und einem guten Preis überzeugen:

»Das Acer Aspire 5 ist ein 15,6-Zoll-Thin-and-Light-Gerät, das definitiv mehr Leistung für Ihr Geld bietet, als Sie vielleicht erwarten.«

Alternativen

Der Markt an Multimedia-Notebooks ist ziemlich groß und unübersichtlich. Wir haben für Sie drei spannende Alternativen zu unserem Favoriten herausgepickt.

Auch gut

Honor MagicBook Pro 16

Test Multimedia-Notebook: Honor MagicBook Pro 16
Mit seine 16 Zoll ist das MagicBook Pro von Honor ein kleiner Exot und orientiert sich optisch stark Apple. Der Preis ist aber deutlich niedriger und die Leistung sehr gut.

Im Honor MagicBook Pro 16 kommt Technik von AMD zum Einsatz. Als Prozessor wird der AMD Ryzen 5 4600H eingesetzt, der im Vergleich zu unserem Favoriten noch etwas mehr Leistung bietet. Auch der Arbeitsspeicher fällt mit 16 Gigabyte größer aus, allerdings ist der Speicherplatz mit 512 Gigabyte etwas kleiner. Da hier aber ebenfalls eine SSD eingesetzt wird, ist die Geschwindigkeit beim Schreiben und Lesen von Daten wiederum gleichauf. Während man die SSD zudem später noch austauschen kann, ist der Arbeitsspeicher hingegen fest verbaut und lässt sich nicht wechseln oder erweitern.

Durch den eingesetzten Prozessor von AMD ist auch gleich die interne Grafikeinheit Radeon RX Vega 6 mit an Bord. Diese teilt sich den Arbeitsspeicher mit dem Rest des Systems und kann dadurch auch kleinere Spiele durchaus gut ausführen. Für Multimedia-Anwendungen, wie Bild- und Videobearbeitung ist die Leistung auf jeden Fall gut genug, bei sehr anspruchsvollen Games muss man aber mit niedrigen Grafikstufen leben.

Das Gehäuse besteht rundherum aus Metall und ist dadurch äußerst stabil. Dank einer Akkulaufzeit von circa acht Stunden kann es so auch mal den ganzen Tag mit unterwegs sein, ohne dabei Schaden zu nehmen oder eine Steckdose zu brauchen. Leider wird der einzige USB-Typ-C-Anschluss auch zum Laden benötigt, sodass bei angeschlossenem Netzteil nur drei herkömmliche USB-Typ-A-Ports bereitstehen. Hinzu kommen noch ein HDMI- und ein Headset-Anschluss, womit das Honor MagicBook Pro 16 relativ wenig Verbindungsmöglichkeiten bietet. Dafür setzt es auf schnelles ac-WLAN (WiFi 5) und Bluetooth 5.0.

Wer viel schreibt, wird mit der guten Tastatur sehr zufrieden sein. Auch das Touchpad ist super als Mausersatz geeignet und ermöglicht eine präzise Navigation des Zeigers auf dem Bildschirm. Letzterer kann Farben zudem gut anzeigen und bietet rundum solide Werte. Mit einer Größe von 16,1 Zoll ist er dabei nicht ganz so riesig wie ein 17-Zoll-Monitor, bietet aber dennoch mehr Platz zum Arbeiten als ein 15-Zoll-Gerät. Dank schmaler Display-Rahmen ist der äußere Eindruck zudem sehr modern. Um diese zu realisieren, musste allerdings die Webcam an den unteren Bildschirmrand wandern. Das ist etwas ungünstig, da diese Froschperspektive für ein eher unvorteilhaftes Bild in Videochats sorgt.

Trotz der guten Leistung bleibt das Notebook von Honor stets angenehm leise. Die Lüfter geben höchstens ein leises, gleichmäßiges Rauschen von sich, wenn das ganze System etwas stärker beansprucht wird. Wer viel unterwegs ist und daher ein leichtes Notebook sucht, welches zudem noch eine ordentliche Leistung mit sich bringt, sollte sich unbedingt das Honor MagicBook Pro 16 näher ansehen.

Viel Bildschirm für wenig Geld

Asus VivoBook 17 F712FA

Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 17 F712FA
Asus VivoBook 17 bietet einen großen Bildschirm, der sich auch für hobbymäßige Bildbearbeitung eignet.

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Das Asus VivoBook 17 ist günstig zu haben und bietet einen 17 Zoll großen Bildschirm. Als Prozessor wird ein sparsamer Intel Core i3-10110U eingesetzt, der vielen täglichen Aufgaben gewachsen ist. Hinzu kommen ein acht Gigabyte großer Arbeitsspeicher und eine schnelle, 512 Gigabyte fassende SSD. Für Bildinhalte ist die interne Intel-UHD-Graphics-620-Grafikeinheit verantwortlich.

Beim Gehäuse wird auf einen robusten Kunststoff gesetzt, der das VivoBook 17 in Anbetracht seiner Größe zu einem recht leichten Gerät macht. Mit nur 2,3 Kilogramm lässt es sich daher auch gelegentlich mitnehmen, wobei man hierbei immer an das Netzteil denken sollte. Die Akkulaufzeit fällt nämlich recht kurz aus, wodurch bereits nach circa vier Stunden beim Surfen im Internet das Licht ausgeht.

Mit den vorhanden Anschlüssen dürften die meisten zufrieden sein, zumal neben normalen USB-Typ-A-Ports und einem HDMI-Anschluss auch ein moderner Typ-C-Port sowie ein microSD-Kartenleser vorhanden sind. Wer viel schreibt, könnte mit der etwas schwammigen Tastatur hadern, nach etwas Eingewöhnungszeit ist diese aber durchaus gut zu gebrauchen.

Neben schnellem ac-WLAN (WiFi 5) bietet das VivoBook auch Bluetooth 4.2. Wer sich das Aufrüsten seines Laptops zutraut, kann außerdem relativ leicht die Bodenplatte des großen Notebooks abschrauben. Darunter findet sich ein Platz für eine zweite Festplatte und auch die SSD sowie der Arbeitsspeicher lassen sich austauschen.

Der große Bildschirm zeigt angenehme Farben und besitzt eine durchschnittlich gute Helligkeit. Der Kontrast dürfte aber gerne etwas besser ausfallen. Für den aufgerufenen Preis ist das Asus VivoBook 17 aber eine durchaus gute Wahl für jeden, der auf der Suche nach einem Laptop mit einem großen Display ist.

Etwas teurer

Samsung Galaxy Book Ion 15

Test Multimedia-Notebook: Samsung Galaxy Book Ion 15
Das Samsung GalaxyBook Ion kostet zwar etwas mehr, bietet aber auch erweiterte Funktionen, von denen man nicht nur mit einem Samsung-Smartphone profitiert.

Im Samsung Galaxy Book Ion 15 arbeitet ein Prozessor von Intel zusammen mit einer Grafikeinheit von Nvidia. Dabei sorgt der eingesetzte Intel Core i7-10510U für einen flüssigen Betrieb und die Nvidia GeForce MX250 kann ältere Spiele auf hohen und neuere Games auf niedrigen Grafikstufen flüssig ausführen. Durch eine schnelle SSD mit 512 Gigabyte Speicherplatz gibt es außerdem so gut wie keine Ladezeiten mehr und der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher ist für kommende Anwendungen groß genug.

Auch kann man auf moderne Anschlüsse, wie ein USB-Typ-C-Port, zurückgreifen. Da dieser außerdem nicht zum Laden verwendet wird, lässt er sich auch bei angestecktem Netzteil benutzen. Der SD-Kartenleser nimmt selbige allerdings nur im microSD-Format auf. Speicherkarten müssen außerdem in einen kleinen Schacht gelegt werden, der sich nur mit einer Nadel öffnen lässt, wie man sie für SIM-Karten bei modernen Smartphones benötigt.

Das FullHD-Display ist 15 Zoll groß und bietet eine Besonderheit. Die Technik dahinter besteht nämlich aus Samsungs QLEDs, die nicht nur starke Farben auf den Bildschirm zaubern, sondern auch sehr hell sind. Dadurch kann man das Samsung Galaxy Book Ion auch im Freien gut verwenden und die spiegelnde Bildschirmoberfläche stört nicht so stark, wie manch anderen Laptops. Mit seinem hochwertigen Gehäuse vermittelt das Notebook zudem einen ganz eigenen Eindruck, der lediglich durch das etwas dünn wirkende Material geschmälert wird.

Wer viel schreiben muss, wird außerdem mit der Tastatur sehr zufrieden sein. Alle Tasten sind gut zu erreichen und lassen sich angenehm drücken. Ein Fingerabdrucksensor ist ebenfalls vorhanden. Da Samsung auch viele Smartphones herstellt, integriert der Hersteller eine Software, die das Notebook direkt mit dem Smartphone verbindet. So sind immer alle Daten vom Telefon abrufbar. Ein weiteres Features ist das drahtlose Ladepad, welches Samsung in das Touchpad integriert. Diese Idee ist zwar nicht schlecht, aber wenn ein Telefon auf dem Pad liegt, lässt sich der Mauszeiger schlicht nicht mehr damit bedienen.

Alles in allem hat Samsung mit dem Galaxy Book Ion 15 aber ein sehr gutes Gerät im Angebot. Vor allem der Bildschirm und die Kompatibilität zu Smartphones heben es von anderen Laptops ab. Trotz des etwas höheren Preises kann man hier daher getrost einen genaueren Blick riskieren.

Was gibt es sonst noch?

Asus VivoBook 15

Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 15

Keine Preise gefunden.

Unsere Empfehlung mit großem Bildschirm gibt es auch als 15-Zoll-Modell, das somit etwas kleiner ausfällt. Das ändert aber nichts an dem robusten und flachen Gehäuse aus Kunststoff, wobei sich allerdings der Displaydeckel leicht durchbiegen lässt. Die AMD-Hardware ist auf dem neuesten Stand und sehr leistungsstark. Auch der Speicherplatz und die Erweiterungsmöglichkeiten fallen großzügig aus. Wenn man mit dem nicht ganz so hellen Display und dem etwas weichen Touchpad leben kann, ist das Asus VivoBook 15 eine durchaus gute Wahl sein.

Dell XPS 17 9700

Test Multimedia-Notebook: Dell XPS 17 9700

Keine Preise gefunden.

Das Dell XPS 17 9700 richtet sich an jeden, der etwas mehr Geld ausgeben möchte und nach einem möglichst großen Display sucht. Auf den ersten Blick fällt das hochwertige Gehäuse auf, das sich auch durch sein Design von vielen Konkurrenten absetzen kann. Die verbaute Hardware von Intel hält im Inneren das, was der Laptop von Außen verspricht. Es wird eine gute Leistung geboten, die vielfältige Multimediaeinsätze möglich macht. Allerdings muss man viel mit Adaptern arbeiten, da hier nur 4 Thunderbolt-Anschlüsse zu finden sind. Wen das und der hohe Preis nicht stören, der erhält ein optisch äußerst ansprechendes 17-Zoll-Notebook.

Wer die knapp 700 Euro für das Huawei MateBook D 14 ausgibt, wird es nicht bereuen. Der kleine Laptop kommt mit einer guten Akkulaufzeit und kann die Leistung seiner Hardware von AMD hervorragend ausnutzen. Für Multimediaaufgaben ist der Bildschirm manch einem vielleicht zu klein, er bietet aber eine gute Helligkeit, einen starken Kontrast und gute Farben. Wer ein möglichst mobiles, günstiges und performantes Notebook sucht, wird hiermit sehr zufrieden sein.

Acer Swift 3 SF314

Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3 SF314

Keine Preise gefunden.

Eines der günstigen Modelle in unserem Artikel ist das Acer Swift 3 SF314. Es ist mit dem leistungsstarken Ryzen 5 3500U ausgestattet und bietet genug Leistung für vielfältige Tätigkeiten. Die kleine Bauform und die tollen Werte beim Multitasking machen das Swift 3 ideal für den Genuss von Netflix, Youtube und co. unterwegs. Die Akkulaufzeit dürfte aber gerne etwas besser ausfallen und auch die Eingabgeräte sind nicht für Vielschreiber geeignet. Insgesamt ist das Acer Swift 3 aber ein gutes Paket.

Asus VivoBook S15 mit Screenpad

Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook S15

Keine Preise gefunden.

Asus macht das VivoBook S15 einzigartig, indem es ein zweites Display im Touchpad verbaut. Dort lassen sich dann kleine Videos oder beispielsweise eine Taschenrechner-App anzeigen. Dank moderner Technik und einem Preis von derzeit unter 1000 Euro, schlägt sich das Multimedia-Notebook im Vergleich mit der Konkurrenz sehr gut. Die Leistung ist für einen produktiven Alltag mehr als ausreichend, nur unterwegs dürfte der Akku gerne länger durchhalten. Wen das nicht stört, der bekommt mit dem Asus VivoBook S15 mit Screenpad einen besonderen Laptop in die Hand.

Unser ehemaliger Favorit ist immer noch erhältlich und glänzt mit einer hochwertigen Verarbeitung und guten Akkulaufzeiten. Die Qualitäten der Neuauflage sind auch beim Lenovo ThinkPad E580 noch deutlich vorhanden, sodass Käufer mit diesem Modell ein hochwertiges Schnäppchen ergattern können.

Das Vorjahresmodell unserer »Auch gut«-Empfehlung ist immer noch erhältlich und bietet dasselbe gute Design und eine ordentliche Leistung. Dank der schnellen SSD und einer zweiten, größeren Festplatte ist zudem viel Speicherplatz vorhanden. Anwender, die nicht immer das aktuellste Modell suchen, werden hier fündig. Das Dell Inspiron 15 7570 bietet aber nur eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit.

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Kommentare

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David Maciejewski
David Maciejewski

Jana Muhr

Oliver Rapp
Oliver Rapp

Ohne eine zusätzliche SSD finde ich den Preis zu hoch. Ich verstehe auch die Logik nicht, wenn ich Spielen will, dann kaufe ich mir ein stärkeres Notebook und wenn nicht dann brauche ich die Grafikkarte nicht.

Christian Kahnt
Christian Kahnt

Ich verstehe die Logik auch nicht, wenn ich spielen will, hole ich mir die Playstation 4.

Ulrich Brossmann
Ulrich Brossmann

TN Displays sind nicht mehr zeitgemäß (IPS bietet bessere Bildqualität vor allem bei seitlicher Betrachtung )