Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a 008
test
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Das beste Multimeter

Wir haben 21 Multimeter getestet. Das beste für die meisten ist für uns das Kaiweets HT118A. Es bietet einen großen Funktionsumfang zum fairen Preis. Günstiger aber immer noch sehr gut ist das AstroAI DT132A. Professionell und höchst genau misst man mit dem PeakTech 3440, aber das muss man sich leisten können. Wer neben den üblichen Messbereichen auch Licht und Töne messen möchte, greift zum Voltcraft MT-52. Eine komfortable und schicke Wahl ist das Kaiweets KM601.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 9. Juni 2022

Wir haben neun weitere Multimeter getestet. Die meisten sind gut und entsprechen ihrem Preis. Besonders hervorheben konnte sich das Kaiweets KM601 mit seiner Bauform eines Outdoor-Handys. Es bringt ein tolles Display und eine sehr komfortable Bedienung mit.

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Viele kennen sicher noch Begriffe wie Voltmeter, Strommesser, Ampere- oder Ohmmeter, die jeweils immer nur einen Wert messen können. Durchgesetzt haben sich jedoch sogenannte Multimeter. Die sind, wie der Name bereits sagt, in der Lage, multifunktional zu arbeiten und verschiedene Werte, wie Spannung, Stromstärke oder Widerstand, zu messen. Hinzu kommen noch weitere Möglichkeiten, wie Temperaturmessung oder Diodenprüfung.

Wir haben 21 Multimeter getestet, vom günstigen No-Name-Gerät für 12 Euro bis hin zum hochsensiblen Marken-Gerät für knapp 200 Euro. So viel Geld müssen nur Profis ausgeben, die es wirklich auf Nachkommastellen genau wissen wollen. Für den Hausgebrauch tun es auch deutlich günstigere Modelle. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Kaiweets HT118A

Test Multimeter: Kaiweets HT118A
Das Kaiweets HT118A besitzt das größte Display, um die vielen Messmöglichkeiten übersichtlich darzustellen. Ganz besonders sind die leuchtenden Buchsen, die den richtigen Anschluss vorgeben.

Das Kaiweets HT118A kostet nicht die Welt und hebt sich von der Bedienung und den Nutzungsmöglichkeiten dennoch deutlich von der Konkurrenz ab. Allein die aufleuchtenden Messbuchsen, die je nach eingestelltem Messbereich den richtigen Anschluss vorgeben, erleichtern einem die Arbeit damit.

Sämtliche Messungen werden exakt vorgenommen, auf Wunsch gehalten oder mit der Min/Max-Funktion gespeichert. Als Bonus gibt es ein integriertes Arbeitslicht und auch die kontaktlose Spannungsprüfung (NCV) ist möglich.

Gut & günstig

AstroAI DT132A

Test Multimeter: AstroAI DT132A
Bereits für kleines Geld gibt es mit dem AstroAI DT132A ein Multimeter in handlicher Form. Trotz der kleinen Bauform ist das Display angenehm groß und bietet das Messgerät eine gute Ausstattung.

Klein, handlich und günstig ist das AstroAI DT132A. Dennoch muss man auf kaum eine Funktion verzichten. Der Messbereich stellt sich automatisch ein, minimale und maximale Werte werden gespeichert und es kann sogar relativ gemessen werden. Selbst der Spannungsabfall einer Diode wird angegeben, wozu in unserem Test nur vier Geräte in der Lage waren.

Dazu besitzt das Multimeter von AstroAI für seine kompakte Bauform und ein sehr großes Display mit vier Stellen. Ein wenig merkt man am Standfuß aber auch, dass es sich um ein günstiges Messgerät handelt.

Multitalent

Voltcraft MT-52

Test Multimeter: Voltcraft MT-52
Neben den typischen Messmöglichkeiten bietet das Voltcraft MT-52 auch eine Licht-, Lautstärke- und Luftfeuchtigkeitsmessung – ein echtes Multitalent!

Das Voltcraft MT-52 spielt im Multimeter Test eine gesonderte Rolle. Kein anderes Gerät misst neben den gebräuchlichen Einheiten auch die Luftfeuchtigkeit, Lautstärke oder Helligkeit. Das ist einzigartig, ergibt aber sicher nicht für jeden Anwender Sinn – zumal auch die Lautstärkemessung nicht überzeugen konnte.

An den üblichen Messfunktionen gibt es jedoch nichts auszusetzen. Auch wenn die Herstellerangaben zu den Toleranzen sehr grob ausfallen, weichen die Messergebnisse kaum von denen anderer Geräte mit geringeren Toleranzen ab.

Referenz-Messgerät

PeakTech 3440

Test Multimeter: Peak Tech 3440
Das PeakTech gehört mit seinem farbigen TFT-Display, Bluetooth und einer App in den Profi-Bereich. Der Privatnutzer wird die vorhandenen Möglichkeiten kaum ausnutzen.

Auch das PeakTech 3440 sticht zwischen allen Multimetern hervor. Es ist deutlich teurer, aber qualitativ auch um Längen besser. Mit einem farbigen TFT-Display, Bluetooth und einer App ist es nicht nur funktionaler, es lassen sich auch alle Daten speichern, grafisch darstellen und auswerten.

Aufgrund der sehr geringen Toleranzangaben dient uns das PeakTech als Referenzgerät, mit dem sämtliche Messungen vor dem Test überprüft wurden.

Komfortabel

Kaiweets KM601

Test Multimeter: Kaiweets KM601
Das Kaiweets KM601 sieht aus wie ein Outdoor-Handy und besitzt ein farbiges Display. Die Farben sind zwar fest und ändern sich nicht, dennoch sorgt das große Display für ein sehr einfaches Ablesen.

Ein Multimeter im Handy-Format? Das geht mit dem Kaiweets KM601. Die Farben auf dem sehr großen Display sind zwar vorgegeben und können sich nicht ändern, dennoch ist das Ablesen der Messwerte ein absolutes Highlight und steigert den Bedienkomfort enorm.

Aber nicht nur die Anzeige des Multimeters ist klasse. Auch der Funktionsumfang kann sich absolut sehen lassen. Nachteilig wirkt sich die einzigartige Bauform nur auf die Positionierung aus. Denn außer es flach hinzulegen, gibt es keine weiteren Möglichkeiten.

Vergleichstabelle

Unser FavoritKaiweets HT118A
Gut & günstigAstroAI DT132A
MultitalentVoltcraft MT-52
Referenz-MessgerätPeakTech 3440
KomfortabelKaiweets KM601
C-Logic 5200
AstroAI DM6000AR
AstroAI M4KOR
Fluke 175
Benning MM P3 (044084)
AstroAI AM33D
Crenova MS8233D
C-Logic 5300
C-Logic 5100
Kaiweets KM100
Hama EM393B
Beva W-002
Test Multimeter: Kaiweets HT118A
  • CAT IV bis 600 Volt
  • Gut ablesbares Display
  • Beleuchtete Buchsen je nach Messung
  • Stabile Mess­leitungen
  • Kontaktlose Strom­prüfung
  • Sehr groß
Test Multimeter: AstroAI DT132A
  • Sehr günstig
  • Klein und handlich
  • Beleuchtetes Display
  • Auto-Ranging
  • Relativmessung
  • Standbügel sehr labil
Test Multimeter: Voltcraft MT-52
  • Viele Mess­möglichkeiten
  • Misst Luft­feuchtigkeit, Laut­stärke und Licht
  • Großes Display
  • Hochwertige Mess­leitungen
  • Kontaktlose Spannungs­prüfung
  • Lautstärke­messung fehlerhaft
  • Mäßige Toleranz­angaben
Test Multimeter: Peak Tech 3440
  • Beleuchtetes und farbiges Grafikdisplay
  • Temperaturfühler
  • Auswertung per App und PC
  • Arbeitet extrem genau
  • kalibrierbar
Test Multimeter: Kaiweets KM601
  • Kontaktloses Prüfen (NCV)
  • Range auto/man möglich
  • True RMS
  • Große farbige Anzeige
  • Viele Messmöglichkeiten
  • Keine Aufstellmöglichkeit
Test Multimeter: C-Logic 5200
  • Kontaktloses Prüfen (NCV)
  • Range auto/man möglich
  • Magnetische Halterung
  • Relative Messung möglich
  • Viele Messmöglichkeiten
  • Etwas groß und unhandlich
  • Display teilweise schlecht lesbar
Test Multimeter: AstroAI DM6000AR
  • Viele Messmöglichkeiten
  • Range auto/man möglich
  • Magnetische Halterung
  • True RMS
  • Relative Messung möglich
  • Etwas groß und unhandlich
  • Display ungleichmäßig beleuchtet
  • Nur kurze Display-Beleuchtung
Test Multimeter: AstroAI M4KOR
  • Klein und handlich
  • Kontaktloses Prüfen (NCV)
  • Auto-Ranging
  • Batterieprüfung
  • True RMS
  • Keine Frequenzmessung
Test Multimeter: Fluke 175
  • Sehr hohe Genauigkeit
  • Hohe Sicherheit
  • Range auto/man möglich
  • True RMS
  • CAT IV 600 V
  • Keine Displaybeleuchtung
  • Mäßiger Funktionsumfang
  • Groß und schwer
  • Sehr teuer
Test Multimeter: Benning MM P3 (044084)
  • Extrem klein und flach
  • Viele Messmöglichkeiten
  • Range auto/man möglich
  • Keine Displaybeleuchtung
  • Batterien nach dem Test leer
Test Multimeter: AstroAI AM33D
  • Sehr günstig
  • Hell beleuchtetes Display
  • Sehr breit
  • Einfaches Display
  • Kein Auto-Ranging
  • Buchsen nicht farblich gekenn­zeichnet
  • Standfuß wackelig
Test Multimeter: Crenova MS8233D
  • Klein und handlich
  • Auto-Ranging
  • Kleines, aber umfangreiches Display
  • Standfuß sehr labil
  • Messbuchsen nicht farblich gekenn­zeichnet
  • Frequenzmessung fehlerhaft
  • Nur CAT II
Test Multimeter: C-Logic 5300
  • Viele Messungen möglich
  • Range auto/man möglich
  • Umfangreiches Display
  • Display teilweise schlecht zu lesen
  • Fehlerhafte Lautstärkemessung
  • Wirre Helligkeitsmessung
  • Schlechte Verarbeitungsqualität
Test Multimeter: C-Logic 5100
  • Temperaturmessung
  • Relative Messung möglich
  • Nur 3 ½ stellige Anzeige
  • Kein Auto-Ranging
  • Keine Displaybeleuchtung
  • Nur CAT III 600 V
  • Groß und unhandlich
Test Multimeter: Kaiweets KM100
  • Mit Tasche
  • Klein und handlich
  • Nur 3 ½ stellige Anzeige
  • Kein Auto-Ranging
  • Wenig Messmöglichkeiten
  • Nur CAT III 600 V
Test Multimeter: hama EM393B
  • Sehr klein
  • Kein Standfuß
  • Keine Gummihülle
  • Einfaches Display
  • Display nicht beleuchtet
  • Nur CAT II
Test Multimeter: Beva W-002
  • Sehr klein
  • Kleines, aber umfangreiches Display
  • Kontaktlose Spannungs­prüfung
  • Kein Auto-Ranging
  • Buchsen nicht farblich gekenn­zeichnet
  • Keine Gummihülle
  • Nur CAT II
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Braucht man privat ein Multimeter?

Die wenigsten sind Elektriker oder Elektroniker, und wenn doch, sind sie bereits mit guten Arbeitsmitteln ausgestattet. Also warum sollten wir Nicht-Elektriker und Nicht-Elektroniker ein Multimeter gebrauchen können?

Gründe kann es viele geben. Wir sind vielleicht Bastler, die sich selbst eine LED-Beleuchtung bauen wollen, oder möchten eine Steckdose prüfen, weil der angeschlossene Kühlschrank nicht mehr funktioniert. Hilfreich ist ein Multimeter auch im KFZ-Bereich, um die Spannung der Autobatterie zu messen oder zu prüfen, ob die Lichtmaschine ausreichend Spannung liefert.

Multimeter Test: Test Multimeter 02
Eine gute Autobatterie liefert zwischen 12,4 und 12,7 Volt. Bei unter 12 Volt muss sie geladen oder gar ausgetauscht werden.

Mit einem Multimeter kann also viel geprüft und gemessen werden, ohne dass großes Fachwissen benötigt wird. Selbst die kleine AA-Batterie, die im ferngesteuerten Auto aufgibt, kann mit 1,2 Volt noch immer in der TV-Fernbedienung verwendet werden. Das erkennt man jedoch nur, wenn man in der Lage ist, die anliegende Spannung zu messen.

Analoges oder digitales Multimeter?

Analoge Messgeräte haben einen großen Vorteil: Sie reagieren äußerst schnell, und ändert sich der Messwert, kann dies gut am Ausschlag des Zeigers beobachtet werden. Das kann beispielsweise hilfreich beim Prüfen des Ladestroms an der Autobatterie sein. Beim Gasgeben kann gut beobachtet werden, ob und wie weit der Zeiger ausschlägt und sich die Ladespannung ändert. Ändern sich die Zahlen auf der Anzeige eines digitalen Messgerätes, wird das sehr unübersichtlich und träge.

Dennoch geht der Trend eindeutig zum digitalen Messgerät, denn analoge Multimeter sind auch sehr fehlerbehaftet. Der erste kann bereits durch parallaxe Ablesefehler des Nutzers entstehen, wenn er nicht gerade von oben auf den Zeiger und die Skala sieht.

Hinzu kommt, dass analoge Messgeräte mechanisch funktionieren und dadurch empfindlich auf Stöße und Magnetfelder reagieren. Auch das Ablesen in Kombination mit dem eingestellten Messbereich ist nicht so einfach, wie mancher denkt.

Digitale Messgeräte sind einfacher zu nutzen

Sie sind relativ unempfindlich gegen Stöße und äußere Einflüsse und Fehler durch falsches Ablesen können erst gar nicht entstehen. Noch einfacher wird es, wenn das digitale Multimeter mit der Funktion Auto-Ranging ausgestattet ist. Dann muss lediglich eingestellt werden, was man messen möchte, und das Messgerät stellt selbstständig den Messbereich ein. So lassen sich in einer Einstellung 5 Volt, aber auch 230 Volt messen.

Digitale Technik hat aber ebenso den Vorteil, dass Daten leicht gespeichert werden können. Bereits sehr günstige Messgeräte bieten eine Minimal- und Maximal-Funktion, die sich die Spitzenwerte merkt. Und mit der Hold-Funktion lassen sich auch Werte messen und »halten«, wenn man beim Messen nicht auf das Display des Multimeters sehen kann.

Multimeter Test: Test Multimeter 01
Digitale Multimeter liefern leicht abzulesende Werte.

Was sagen die Messkategorien CAT I bis CAT IV aus?

Die Messkategorie gibt an, in welchen Bereichen das Messgerät (gilt nicht nur für Multimeter) eingesetzt werden darf. Festgelegt wird die Einstufung in den Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – IEC 61010-2-030.

Damit soll vermieden werden, dass Kurzschlussströme, Überspannungen oder Phasenfehler zu Verletzungen des Nutzers führen. Gibt es dazu keine Angabe, gilt immer die Einstufung CAT I.

Messungen an Stromkreisen, die keine direkte Verbindung zum Netz haben (Batteriebetrieb, KFZ-Bereich)

CAT I Messungen an nicht mit dem Netz verbundenen Stromkreisen (batteriebetrieben, Solarmodule)
CAT II Messungen an Stromkreisen, die eine direkte Verbindung mittels Stecker mit dem Niederspannungsnetz haben (Haushaltsgeräte)
CAT III Messungen innerhalb der Gebäudeinstallation (Verteiler, fest eingebaute Geräte)
CAT IV Messungen an der Quelle der Niederspannungsinstallation (Hausanschluss, Zählerkasten)

Zusätzlich zur Einteilung der Messkategorie CAT I bis CAT IV kann eine Maximalspannung angegeben sein. Es kann daher sein, dass Messungen bis 600 Volt unter der Einstufung CAT IV möglich sind, unter CAT III aber bis zu 1.000 Volt. So ist es beispielsweise beim AstroAI DT132A möglich.

Im Privatgebrauch bewegt man sich selten in solchen Spannungsbereichen. Maximal wird die Spannung in einer Unterverteilung bis 230 Volt gemessen. Die Angabe CAT III bis 600 Volt ist daher absolut ausreichend. Am Zähler und Anschlusskasten dürfen eh nur geschulte Elektriker arbeiten, und die bringen ihr Arbeitsmaterial mit.

Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Auf dem Multimeter sollten stets die freigegebenen Messkategorien angegeben sein.

Was sind True-RMS-Messgeräte?

Normale Messgeräte richten Wechselspannungen gleich und messen den Gleichrichtwert. Dieser wird mit 1,11 multipliziert, um den Effektivwert zu berechnen. Der Faktor 1,11 gilt jedoch nur für die typische, runde Sinuskurve unserer Wechselspannung. Besitzt die Wechselspannung ein Dreieck- oder Rechtecksignal oder sind die Kurven durch Störungen fehlerhaft, stimmt der Faktor nicht mehr und normale Messgeräte zeigen einen abweichenden Wert an.

Durch immer häufigere Verwendung von Frequenzumrichtern, elektronischen Vorschaltgeräten oder Leistungshalbleitern besitzen Wechselspannungen heute häufig keine saubere Sinuskurve mehr und Messergebnisse mit einem einfachen Messgerät sind nicht genau.

True-RMS-Messgeräte arbeiten etwas anders. RMS steht für Root Mean Square (Effektivwert) und True RMS somit für den »echten Effektivwert”. True-RMS-Messgeräte können die Spannung auch dann korrekt anzeigen, wenn es sich nicht um Sinuskurven handelt. Aber auch True-RMS-Messgeräte haben ihre Grenzen und sind vom eingebauten Prozessor abhängig. Passt die vorhandene Frequenz nicht zu den Fähigkeiten des Messgerätes, kommt es auch hier zu Abweichungen.

Im Hausgebrauch ist True RMS nicht so wichtig

Für den Hausgebrauch muss True RMS nicht wirklich im Vordergrund stehen. Die Abweichungen sind nicht sehr groß und die meisten handelsüblichen Netzteile haben eine größere Abweichung als Messfehler, die durch RMS oder True RMS verursacht werden. Fachleute, die auf solche Abweichungen achten müssen, besitzen ganz andere Messelektronik, die hier nicht vorgestellt wird.

Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a

Unser Favorit: Kaiweets HT118A

Das Kaiweets HT118A kommt mit einem fairen Preis und bietet dennoch mehr als die meisten Messgeräte. Damit ist es unsere Top-Empfehlung und ein echter Preis-Leistungs-Sieger.

Unser Favorit
Kaiweets HT118A
Test Multimeter: Kaiweets HT118A
Das Kaiweets HT118A besitzt das größte Display, um die vielen Messmöglichkeiten übersichtlich darzustellen. Ganz besonders sind die leuchtenden Buchsen, die den richtigen Anschluss vorgeben.

Auf dem ersten Blick wirkt das HT118A etwas wuchtig und sieht mit seinem eckigen Aufbau ein wenig futuristisch aus. Die vorhandene Gummihülle ist zwar nicht wirklich rutschsicher, bietet mit ihren vielen Kanten aber dennoch einen guten Griff und schützt das Multimeter bei einem Sturz. Sie lässt sich zwar abnehmen, wodurch das Messgerät etwas kleiner wird, weil dann auch die Halterungen für die Messleitungen auf der Rückseite wegfallen, aber sinnvoll ist das nicht. Schließlich bietet die Hülle Schutz, außerdem lässt sich das Kaiweets damit sogar an die Wand hängen.

Umfangreiche Messungen

Vier Tasten und ein Drehschalter, der sich nur im Halbkreis drehen lässt – wie viele Funktionen kann ein solches Messgerät bieten? Mehr als genug! Dank Auto-Ranging muss der Messbereich nicht extra eingestellt werden, was gegenüber Modellen ohne diese Funktion viele Schaltstellungen erspart. Hinzu kommt, dass einige Stellungen mehrfach belegt sind und die gewünschte Messung über die Funktionstaste ausgewählt wird. So belegen akustische Durchgangsprüfung, Widerstandsmessung und Diodenprüfung nur eine Schalterstellung.

Das Kaiweets HT118A ermöglicht auch Temperaturmessungen, benötigt dazu jedoch einen Temperaturfühler, der beiliegt. Laut Herstellerangaben unterliegt die Temperaturmessung einer Toleranz von 2,5 Prozent, tatsächlich werden aber lediglich 0,6° C mehr angezeigt. Da auch unsere beiden Empfehlungen AstroAI DT132A und Voltcraft MT-52 höhere Werte anzeigen, könnte die Abweichung sogar am Referenz-Thermometer liegen. Etwas schade ist allerdings, dass die große Anzeige die Temperatur in Fahrenheit ausgibt und Celsius nur klein darüber steht. Ändern lässt sich das leider nicht.

Was nicht alle Multimeter bieten und auf jeden Fall seine Vorzüge hat, ist die kontaktlose Spannungsprüfung. Diese soll sogar zwischen schwacher und starker AC-Spannung unterscheiden. Leider ist nicht angegeben, wo der Grenzwert liegt. Zumindest gibt das Multimeter in der Nähe des Lichtschalters ein rotes Signal für eine starke Spannung und am Alexa Echo Dot ein grünes Lichtsignal für eine schwache Spannung aus. Mitunter ist es aber auch eine reine Entfernungssache. Ist man nicht nah genug am Lichtschalter, wird eine schwache Spannung signalisiert und die 12-Volt-Monitorbeleuchtung ist offensichtlich doch eine starke Spannung.

Ob man die unterschiedliche Anzeige je nach Spannung braucht ist eine andere Frage, ich finde es schon sehr nützlich, das Multimeter als Leitungsfinder zu nutzen. Denn auch stromführende Kabel in der Wand werden signalisiert.

Stabile Mess­leitungen bietet nicht jeder

Wer wissen möchte, wie es um die Qualität des Multimeters bestellt ist, braucht sich häufig nur die Messleitungen ansehen. Und auch der Multimeter Test hat es gezeigt: Gute Messgeräte besitzen auch gute Messleitungen.

So ist es auch bei Kaiweets HT118A der Fall. Die Messleitungen sind stabil, 120 Zentimeter lang und machen einen hochwertigen Eindruck. Laut Aufdruck sind sie für Messungen bis 10 Ampere zugelassen. Selbst die Angaben CAT II 1000 V und CAT IV 600 V fehlen nicht. Bei günstigen Modellen sucht man vergebens danach.

Aber auch die Stecker und Messspitzen bestätigen den hohen Standard. Die Stecker besitzen eine Schutzkappe (haben fast alle) und auch nach Abzug der Kappe noch einen Berührungsschutz auf dem Metall-Pin. Die Hülse an den Messspitzen, um sicherer und gezielter messen zu können, ist fast schon obligatorisch. Nur bei einigen bricht man sich die Fingernägel ab, um sie zu lösen. Die Hülsen von Kaiweets besitzen kleine Markierungen, werden nur zusammengedrückt und lösen sich so sehr einfach.

1 von 9
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Das HT118A ist groß und wirkt sehr futuristisch.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Je nach eingestellter Messung, leuchten die benötigten Messbuchsen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Ohne Gummihülle wird es etwas handlicher.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Mit Hülle gibt es aber eine Wand- und Messspitzenhalterung.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Die Stecker der Messleitung besitzen einen Berührungsschutz.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Für die Messspitzen gibt es leicht abnehmbare Isolierungen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Unter dem Knubbel verbirgt sich die "Antenne" für NCV-Messungen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Höhere Spannungen werden mit einem H und rotem Licht gekennzeichnet.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Bei geringen Spannungen oder einem zu großen Abstand leuchten die LEDs grün.

Die Größe des Multimeters richtet sich einerseits nach dem Funktionsumfang, andererseits aber auch nach dem Display. Und das ist beim Kaiweets mächtig groß. Mit 60 x 38 Millimeter ist es sogar das größte Display im Multimeter Test. Lediglich das Tacklie DM01M kann da noch mithalten. Während da allerdings nur die Zahlen sehr groß sind, setzt Kaiweets auf eine erweiterte Anzeige. Das HT118A besitzt eine zweite vierstellige Anzeige, welche beispielsweise genutzt wird, um die Temperatur gleichzeitig in Kelvin und in Celsius anzuzeigen oder bei der Messung von Wechselspannung zusätzlich die Frequenz auszugeben.

Ein großes, leuchtendes Display

Auch die Beleuchtung des Displays gefällt sehr gut. Sie erscheint leicht bläulich und lässt das gesamte Display sehr gleichmäßig erstrahlen. Nur minimal ist zu erkennen, dass sich die zwei LEDs am rechten Rand befinden.

Was kein anderes Display kann, ist die Farbe zu ändern. Das passiert beim Kaiweets HT118A immer dann, wenn höhere Spannungen (230 Volt) gemessen werden. Da sich der Messbereich automatisch einstellt, verliert man so nicht den Blick auf die Sicherheit.

Sehr genaue Mess­ergebnisse

Die Herstellerangaben zur Abweichung der Messergebnisse liegen im Durchschnitt. Es gibt Multimeter mit geringeren Angaben, aber auch welche mit deutlich größeren möglichen Abweichungen. Beim Vergleich mit unserem Referenzgerät dem PeakTech 3440, zeigten sich jedoch nur sehr geringe Abweichungen. Statt 10 Volt Gleichstrom wurden beispielsweise 9,997 Volt gemessen oder 10,00 MΩ statt 9,89 MΩ – Toleranzen, die im Hobby-Bereich keine Auswirkungen haben.

1 von 8
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Das Display wird dezent aber sehr gleichmäßig ausgeleuchtet.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Rückseitig sorgt eine kleine Taschenlampe für Licht.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Der Lichtkegel ist nicht sehr groß, reicht aber aus.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Mit einem kleinen Temperaturunterschied von 0,6° C kann man leben.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Bei höheren Spannungen färbt sich das Display rot.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Die Testspannung von 10,00 Volt wird fast genau gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Auch die Widerstandsmessung ist perfekt.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Dioden werden nicht nur geprüft, sondern auch ausgemessen.

Das Kaiweets HT118A trumpft vor allem durch ein großes und gut lesbares Display auf. Es bietet aber auch einen enorm hohen Funktionsumfang und passt preislich dennoch in den Hobby-Bereich.

Kaiweets HT118A im Testspiegel

Die Tool Nerds geben dem Kaiweets HT118B 4,5 von 5 Sternen und heben vor allem den Funktionsumfang zum fairen Preis hervor. (übersetzt)

»Vielseitig, perfekt für Anfänger und dennoch mit erstklassigen Funktionen ausgestattet – das Kaiweets Digital Multimeter ist ein ideales Gerät für Benutzer, die eine umfassendes Messgerät zu einem erschwinglichen Preis benötigen.«

Alternativen

Unsere Empfehlung bietet viel zu einem fairen Preis. Unsere Alternativen decken aber auch Wünsche nach einem kleinen handlichen Gerät zum günstigen Preis ab oder bieten echte Multitalente, die sogar noch Licht, Lautstärke und Luftfeuchtigkeit messen.

Preistipp: AstroAI DT132A

Günstig muss nicht billig sein, wie das AstroAI DT132A beweist. Das kleine handliche Multimeter gibt es mit einer guten Ausstattung und Auto-Ranging für gerade mal 20 Euro .

Gut & günstig
AstroAI DT132A
Test Multimeter: AstroAI DT132A
Bereits für kleines Geld gibt es mit dem AstroAI DT132A ein Multimeter in handlicher Form. Trotz der kleinen Bauform ist das Display angenehm groß und bietet das Messgerät eine gute Ausstattung.

Das Multimeter von AstroAI präsentiert sich in einer leuchtend roten Gummihülle, die zum einen isoliert und zum anderen vor Schäden bei einem Sturz schützen soll. Die Funktion des besseren Griffs erfüllt die Hülle allerdings nicht, da die Oberfläche dafür zu glatt ist. Dafür bietet sie auf der Rückseite eine kleine Öse, an der das Multimeter angehängt werden kann.

Äußerlich spiegelt das DT132A schon ein wenig den günstigen Preis wieder. Das merkt man vor allem am nicht so stabilen ausklappbaren Standfuß, der schnell nachgibt und sich nur widerwillig wieder einklappen lässt. Aber wie sagt man so schön: Es zählen die inneren Werte.

Das AstroAI DT132A bringt Messen auf den Punkt

In puncto Ausstattung braucht sich das AstroAI DT132A absolut nicht verstecken und bietet fast so viel, wie unsere Empfehlung das Kaiweets HT118A. Lediglich auf die kontaktlose Spannungsprüfung und einige kleinere Spielereien muss verzichtet werden.

Nicht verzichten muss man hingegen auf ein angenehm großes Display von 30 x 54 Millimeter. Bei der kompakten Bauform ist das schon reichlich groß. Dafür lässt sich neben der vierstelligen Anzeige aber auch jederzeit ablesen, welche Messung gerade eingestellt wurde. Nur die Beleuchtung des Displays sorgt nicht gerade für Begeisterung.

Eine zu helle LED auf der linken Seite beleuchtet das Display sehr ungleichmäßig, und schaut man nicht gerade auf die Anzeige, kann sie schon mal sehr blass werden. Ein Manko mit dem viele beleuchtete Displays leben müssen.

1 von 8
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Das AstroAI DT132A zeigt sich klein und handlich.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Auf ein großes Display muss man dennoch nicht verzichten.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Die Beleuchtung ist allerdings sehr einseitig.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Sieht man von oben auf das Display, verschwindet die Anzeige.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Rückseitig gibt es sogar eine Aufhängung.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Der ausklappbare Fuß gibt leider unter Druck nach.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Für exakte Messungen besitzen die Messspitzen Isolierhüllen.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Einen Kontaktschutz für die Stecker gibt es jedoch nicht.

Bei den Angaben zu Messtoleranzen liegt das DT132A im guten Mittelfeld und die Probemessungen haben das auch bestätigt. Nur der Temperatursensor fällt etwas aus der Reihe und zeigt 1,6° C mehr an. Bis auf das Referenzgerät von PeakTech lässt aber auch kein Multimeter die Korrektur der Temperaturmessung zu. Da die Temperatursensoren aber nicht direkt zum Messgerät gehören, kann es hier immer zu Verschiebungen kommen.

Interessant ist die Möglichkeit relative Messungen durchzuführen. So kann leicht die gemessene Spannung eines Netzteils auf Null gesetzt werden und das Multimeter zeigt anschließend den relativen Spannungsverlust unter Volllast. Alternativ kann hierfür aber auch die Min/Max-Funktion genutzt werden.

1 von 5
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Messwerte werden groß und deutlich ausgegeben.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Minimale Abweichung bei der Messung von 10 Volt Gleichstrom.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Auch der Widerstand wird absolut exakt gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Sogar der Spannungsabfall einer Diode wird ausgegeben.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Nur die Temperaturmessung liegt etwas daneben.

Insgesamt gefällt das AstroAI DT132A sehr gut. Es ist günstig und bringt dennoch alles mit, was ein gutes Multimeter benötigt. Sämtliche wichtigen Funktionen sind vorhanden und mit Auto-Ranging kommt auch der Comfort nicht zu kurz. Mehr muss ein gutes Multimeter nicht haben.

Vielseitig: Voltcraft MT-52

Spannung, Stromstärke, Widerstand, Frequenz und Temperatur sind nicht genug? Dann ist das Voltcraft MT-52 mit einem erweiterten Funktionsumfang das richtige Multimeter.

Multitalent
Voltcraft MT-52
Test Multimeter: Voltcraft MT-52
Neben den typischen Messmöglichkeiten bietet das Voltcraft MT-52 auch eine Licht-, Lautstärke- und Luftfeuchtigkeitsmessung – ein echtes Multitalent!

Grundlegend unterscheidet sich das Voltcraft MT-52 nicht so sehr von anderen gut ausgestatteten Multimetern. Es gibt die typischen Messbereiche, eine Hold-Funktion und Auto-Ranging. Bei Bedarf können die Messbereiche aber auch manuell verstellt werden. Das kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn man die Messwerte nur grob beobachten will und die Stellen nach dem Komma irrelevant sind.

Beobachten muss man allerdings auch, wenn nur die Spitzenwerte interessant sind, denn eine Min/Max-Funktion gibt es nicht. Auch die NCV-Funktion für eine kontaktlose Spannungsprüfung funktioniert erst ab einer Spannung von 200 Volt – so zumindest laut Hersteller. Im Test wurde die Spannung aber auch bei der 12-Volt-Monitorlampe und dem Amazon Echo Dot signalisiert, und beide Geräte laufen über ein Netzteil. Es funktioniert also auch bei geringeren Spannungen.

Als positiv sollte auf jeden Fall das Display erwähnt werden. Dieses ist fast so groß wie beim Kaiweets HT118A und nutzt ebenfalls zwei Zeilen. Allerdings werden in der oberen Zeile dauerhaft Temperatur und Luftfeuchtigkeit angezeigt. Die Beleuchtung des Display kann manuell geschaltet werden und wirkt sehr gleichmäßig – nicht zu hell und in einem angenehmen Blauton.

1 von 9
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Das Voltcraft MT-52 ist groß, liegt aber noch gut in der Hand.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Rückseitig gibt es Klemmen für die Messspitzen, die aber auch abgenommen werden können.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Der Standfuß ist recht steil, wodurch der Stand nicht ganz so sicher ist.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Oberhalb werden Lautstärke und Luftfeuchtigkeit gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Eine Tasche bieten leider nicht viele.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Darin findet das Multimeter samt Zubehör Platz.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die Beleuchtung ist zwar einseitig, leuchtet das Display aber gut aus.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die kontaktlose Spannungsprüfung ist dauerhaft aktiviert und signalisiert mit einer roten LED.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Das funktioniert sogar, wenn Leitungen unter Putz liegen.

Wer viel kann, kann nichts richtig. Das hört man häufig, und so ein klein wenig trifft das auch auf das Multitalent Voltcraft MT-52 zu, zumindest wenn man sich die Toleranzangaben des Herstellers ansieht. Hier liegen die Werte deutlich über denen der anderen Multimeter im Test.

Bei den typischen Messungen an Spannung, Frequenz oder Widerstand können wir das allerdings nicht bestätigen. Hier gibt es keine besonderen Ausreißer und die Abweichungen sind nicht größer als bei den anderen Testkandidaten. Lediglich die Lautstärkemessung liegt völlig daneben. Bei normalen Zimmergeräuschen zeigt das Multimeter von Voltcraft bereits 55 Dezibel an, während das reine Lautstärkemessgerät lediglich 35 Dezibel misst. Vermutlich produziert das MT-52 eigene Störwellen, denn je lauter die Geräusche im Umfeld werden, desto näher kommen sich die Werte.

Bei der Luftfeuchtigkeit sind die Unterschiede nicht so groß und weichen nur um 6 Prozent zum Hygrometer ab. Bei der Raumtemperatur sind die Angaben sogar sehr genau.

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Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die Temperaturmessung arbeitet sehr genau.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Zur Bestimmung der Frequenz reicht bereits eine Messleitung.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die Gleichspannung von 10 Volt wird ziemlich genau angezeigt.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Auch der gemessene Widerstand stimmt.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die gemessene Lautstärke liegt jedoch deutlich daneben.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Erst mit zunehmender Lautstärke nähern sich die Messwerte.

Das Voltcraft MT-52 ist nicht perfekt aber gut. Auf die üblichen Messwerte eines Multimeters kann man sich verlassen, die Zusatzfunktionen, wie Lautstärkemessung oder Hygrometer, sollte man jedoch nicht zu genau nehmen. Ob die Zusatzfunktionen den höheren Preis rechtfertigen, muss jeder für sich entscheiden.

Professionell: Peak Tech 3440

Das Multimeter PeakTech 3440 ist unser Referenzmessgerät und kann kaum mit den anderen Multimetern verglichen werden. Das PeakTech gehört in den professionellen Bereich, bietet einen deutlich höheren Funktionsumfang, arbeitet viel genauer und ist daher auch in einer anderen Preisklasse angesiedelt.

Referenz-Messgerät
PeakTech 3440
Test Multimeter: Peak Tech 3440
Das PeakTech gehört mit seinem farbigen TFT-Display, Bluetooth und einer App in den Profi-Bereich. Der Privatnutzer wird die vorhandenen Möglichkeiten kaum ausnutzen.

Auf den ersten Blick erscheint das PeakTech 3440 gar nicht so anders als andere Multimeter im Test. Es zählt klar zu den größeren Geräten, ist dazu aber auch noch dicker.

Nimmt man es in die Hand, wird der Qualitätsunterschied jedoch sofort spürbar – kein billiges Plastikteil, das in einer glatten Gummihülle steckt. Das gesamte Gehäuse fühlt sich hochwertig an und die Gummibeschichtung ist griffig. Trotz des recht hohen Gewichtes von 426 Gramm bleibt das Multimeter stets sicher im Griff. Dafür sorgen auch eingearbeitet Vertiefungen an den Seitenflächen.

Als einziges Messgerät im Test benutzt das PeakTech keine Batterien, sondern einen Li-Ionen-Akku, der acht Stunden Dauereinsatz durchhalten soll. Da das Messgerät während der Tests nebenbei fast dauerhaft eingeschaltet blieb, ist die Angabe absolut realistisch und wird im normalen Gebrauch sicher sogar überboten.

Auch die Messleitungen unterscheiden sich von vielen anderen. Sie sind dicker, äußerst robust und die Stecker besitzen zusätzlich einen Berührungsschutz. Eher selten ist auch der zweiteilige Schutz der Messspitzen. Wie fast alle besitzen sie eine abnehmbare Hülse, um die Metallstifte zu »verkürzen«, zusätzlich gibt es aber auch Schutzkappen auf den Spitzen.

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Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Das PeakTech 3440 ist etwas größer, bietet aber auch viel mehr.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Aufgrund des verbauten Akkus fällt das zubehör etwas umfangreicher aus.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Angeschlossen wird das Ladegerät über die Messbuchsen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Dabei verhindert die Passform ein versehentliches Einschalten.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Die Messspitzen bieten Schutzkappen für exakte Messpunkte.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Auch die Messstecker besitzen einen Berührungsschutz.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Der Akku ist austauschbar.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Neben einer gummierten Hülle bietet auch die Struktur einen guten Griff.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Bei Nichtgebrauch können die Messschnüre rückseitig befestigt werden.

Bereits beim Einschalten sticht das PeakTech 3440 deutlich zwischen allen Testkandidaten hervor – in farbiger TFT-Bildschirm. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Man ist nicht an die Vorgaben eines Standard-LCD gebunden. Je nach Möglichkeiten der Grafik kann alles frei dargestellt werden. Die 50.000 Pixel ermöglichen schon einiges, und Peaktech nutzt das auch.

Sämtliche Messergebnisse werden nicht nur als klar ablesbare Zahlen gezeigt, sie können auch grafisch als Kurven dargestellt und gespeichert werden. Um die Messdaten nachträglich auswerten zu können, besitzt das PeakTech eine Bluetooth-Schnittstelle. So lassen sich die Daten synchron in der dazugehörigen App anzeigen oder auch am PC speichern.

Dank des internen Speichers, kann die grafische Darstellung auf dem TFT-Bildschirm angepasst werden und lassen sich diverse Einstellungen vornehmen. Nach Eingabe eines Passwortes, kann das Multimeter auch neu kalibriert werden. Über die Messgenauigkeit braucht man bei einem solchen Multimeter nicht diskutieren. Hier gibt der Hersteller selbst Toleranzen vor, die sich nur im Messlabor eichen oder überprüfen lassen. Daher dient uns das PeakTech 3440 als Referenzgerät, um alle weiteren Multimeter zu prüfen.

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Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Veränderungen der Messwerte können grafisch dargestellt und gespeichert werden.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Mittels App werden Messdaten zeitgleich auf dem Smartphone oder Tablet angezeigt.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Das funktioniert mit allen Funktionen – auch grafisch.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Übers Menü lassen sich umfangreiche Einstellungen vornehmen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
So lässt sich auch die grafische Darstellung anpassen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Bei keinem anderen Multimeter kann die Temperaturmessung angepasst werden.

Wer das nötige Kleingeld mitbringt oder einfach auf technische Raffinessen steht, darf sich gern das PeakTech 3440 gönnen. Wirklich ausnutzen wird man die vorhandenen Möglichkeiten im privaten Gebrauch aber eher nicht.

Komfortabel: Kaiweets KM601

Auf den ersten Blick erinnert das Kaiweets KM 601 an ein Outdoor-Handy und die flache Bauform lässt sich auch prima in der Tasche verstauen. Die großen Vorteile liegen aber ganz klar im großen und perfekt ablesbarem Display.

Komfortabel
Kaiweets KM601
Test Multimeter: Kaiweets KM601
Das Kaiweets KM601 sieht aus wie ein Outdoor-Handy und besitzt ein farbiges Display. Die Farben sind zwar fest und ändern sich nicht, dennoch sorgt das große Display für ein sehr einfaches Ablesen.

Ein Multimeter mit einem farbigen Grafikdisplay? Nein, das kann das Kaiweets leider nicht bieten. Hierbei handelt es sich »nur« um ein farbiges LC-Display. Aber das ist trotzdem super und ist mit seinen zwei zusätzlichen Farben (blau/gelb) sehr übersichtlich und aus jedem Winkel sehr gut abzulesen.

Aber nicht nur beim Display hebt sich das Kaiweets KM 601 von anderen Multimetern im Test ab. Der gesamte Aufbau wirkt einfach moderner und auf das typische Drehrad zur Einstellung der Messung wird ganz verzichtet. Aber wie stellt man die Messung oder den Messbereich ein?

Erst einmal gar nicht, denn es gibt eine clevere »Messerkennung«. Zumindest die drei Bereiche Spannung, Widerstand und Durchgangsprüfung werden automatisch erkannt und müssen nicht eingestellt werden. Sie lassen sich aber auch per Tastendruck direkt auswählen, so wie auch die weiteren verschiedenen Messungen per Tastendruck ausgewählt werden.

Wer häufig zwischen verschiedenen Messungen wechseln muss, wird die Art der Einstellung aber vermutlich nicht ganz so mögen, denn man muss sich immer durch alle Einstellungen klicken. Möchte man beispielsweise nach der Kapazitätsmessung eine Diode prüfen, erfordert das elf Tastendrücke. Einmal zu viel gedrückt, muss man nochmal ran.

Praktisch sind dagegen – das kennen wir schon vom Kaiweets HT118A – die Leuchtanzeigen (LEDs) zum richtigen Anschluss der Messleitungen. Je nachdem, was eingestellt wird, leuchten die entsprechenden LEDs der richtigen Anschlussbuchsen auf. Und stecken die Leitungen für eine Messung nicht richtig, wird das durch ein zusätzliches rotes Licht und einer Meldung signalisiert.

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Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 01
Neben einer Tasche und einem Temperatursensor gibt es beim KM601 sogar zwei Sätze Batterien dazu.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 02
Das gesamte Zubehör passt in die beigelegte Tasche.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 06
Leider auch von hinten wie ein Smartphone und einen extra Ständer gibt es nicht, dafür aber eine integrierte Taschenlampe.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 04
Die Anschlussbuchsen befinden sich beim Kaiweets unten.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 05
Die Winkelstecker müssen daher beim Ablegen seitlich gedreht werden.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 07
Praktisch: Die automatische Abschaltung (APO- Auto Power Off) kann deaktiviert werden.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 08
NCV für kontaktlose Spannungsprüfung.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 03
Die Messleitungen sehen sehr stabil aus und sind CAT III 1000 V sowie CAT IV 600 V zugelassen.

Die Bauform des Kaiweets KM 601 ist interessant und bietet klare Vorteile. Das zeigt sich im großen Display und den Anschlüssen unterhalb. Die Kabel stecken nicht wie üblich von oben auf dem Multimeter, sondern werden unten eingesteckt. Dadurch sind sie nicht im Weg und stören auch nicht die Bedienung.

Allerdings zieht das auch einen Nachteil mit sich. Das flache Multimeter von Kaiweets lässt sich nicht aufstellen und muss immer flach abgelegt werden. Daran muss man sich gewöhnen.

Aus technischer Sicht bringt das Kaiweets alles mit, was ein Multimeter haben muss. Es bietet True RMS, automatische und manuelle Range-Wahl, Hold- Min/Max-Funktion, besitzt eine integrierte Taschenlampe, kontaktlose Spannungsprüfung und was sehr gut gefällt – die Auto-Power-Off Funktion kann deaktiviert werden. Dauern die Handgriffe zwischen zwei Messungen mal länger, schaltet sich das Multimeter dann nicht aus.

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Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 09
Die kontaktlose Spannungsprüfung ist H/L ist nie genau, funktionierte im Test aber super.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 11
Der Auto-Modus erkennt, ob die Spannung oder der Widerstand gemessen oder ein Durchgang geprüft werden soll.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 12
Bei Messung der Wechselspannung wird gleichzeitig auch die Frequenz angezeigt.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 10
LEDs zeigen, welche Anschlüsse genutzt werden müssen. Ansonsten gibt es eine Fehlermeldung.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km601 14
Der Zeiger zeigt deutlich, was gemessen wird. Unter dem Messwert steht die aktuelle Einheit und obendrein zeigt darunter eine Skala an, wo man sich im aktuellen Messbereich befindet.

Das Kaiweets KM 601 im Stil eines Outdoor-Handys ist nicht nur etwas fürs Auge. Neben einem perfekten Display bietet es viele Funktionen, die die Arbeit damit erleichtern und sogar sicherer machen.

Außerdem getestet

C-Logic 5200

Viele Funktionen benötigen Platz. So scheint es zumindest beim C-Logic 5200 der Fall zu sein. Mit 366 Gramm und einer Stärke von 5 Zentimeter ist das grüne Multimeter schon ein echter Brocken.

Dafür kann es aber auch einiges und es sind sogar Messungen im Bereich CAT IV möglich, was allerdings eher in den professionellen Bereich fällt. Dazu zählen auch Arbeiten am Zählerschrank, wofür die magnetische Halterung gut geeignet ist. So wirklich professionell ist es dann aber auch wieder nicht, denn dann sollte das Multimeter über True RMS verfügen.

Etwas unschön ist das Display, das zwar über eine Beleuchtung verfügt, welche aber die Sicht deutlich einschränkt. Ist die Beleuchtung eingeschaltet, zeigt sich die Anzeige nur noch schräg von unten klar und deutlich. Frontal wird sie blass und von oben ist sie gar nicht mehr zu sehen.

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Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5200 01
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5200 04
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5200 08
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5200 05
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Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5200 06
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5200 07

Das C-Logic 5200 ist zwar groß und schwer, hat dafür aber auch einiges zu bieten. Wer auf True RMS und ein beleuchtetes Display (bedingt) verzichten kann, dem wird mit dem dicken Multimeter einiges geboten.

AstroAI DM6000AR

Auch das AstroAI DM6000AR gehört zu den größeren Multimetern, die einiges zu bieten haben. Das große Display ist nicht zu überladen und setzt stattdessen lieber auf große Zahlen, die gut ablesbar sind. Das bleibt auch so, wenn die etwas einseitige Beleuchtung eingeschaltet wird.

Leider fehlt die bei den großen Multimetern übliche kontaktlose Spannungserkennung. Dafür wäre mit optionalem Zubehör die Messung als Stromzange (Clamp Meter) möglich, nur zu finden ist das Zubehör leider nicht.

Die Bedienung ist dank Auto-Ranging einfach, die Range kann aber auch manuell verschoben werden. Sehr praktisch ist die relative Messung, die den aktuellen Messwert auf Null setzt und die Differenz zum gespeicherten Messwert anzeigt.

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Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dm6000ar 01
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Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dm6000ar 08

Das AstroAI DM6000AR ist zwar recht groß, aber dafür etwas flacher, wodurch es noch gut in der Hand liegt. Alternativ lässt sich aber auch ein Standfuß ausklappen oder kann die Magnethalterung genutzt werden. Das Display bleibt dabei in jeder Position gut lesbar.

AstroAI M4KOR

Wer es klein und handlich mag, kann zum AstroAI M4KOR greifen. Frequenzmessungen sind damit zwar nicht möglich, aber das kleine Multimeter richtet sich auch eher an die Hobbynutzer und die können in den meisten Fällen darauf verzichten.

Dafür bietet das Multimeter eine Batterieprüfung, die noch intakte oder zu weit entladene Batterien mit einem farbigen Licht anzeigt. Obendrein ist eine Taschenlampe integriert und auch die kontaktlose Spannungsprüfung (NCV) funktionierte im Test super.

Um die Bedienung zu vereinfachen, verfügt das M4KOR über eine Auto-Range-Funktion, die zuverlässig den Messbereich anpasst. Dabei lassen sich die Messwerte mit der Hold-Taste für ein zeitlich verzögertes Ablesen fixieren.

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Multimeter Test: Test Multimeter Astroai M4kor 01
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai M4kor 02
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai M4kor 05
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai M4kor 03
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai M4kor 04

Das kleine AstroAI M4KOR ist aus technischer Sicht nicht der Überflieger, deckt aber mit den üblichen Messbereichen, NCV, einer Taschenlampe und Batterieprüfung die wichtigsten Funktionen im Haushalt oder der eigenen Werkstatt ab. Und das zu einem äußerst fairen Preis.

Fluke 175

Um es vorweg zu nehmen: Fluke-Multimeter richten sich eher nicht an den Privatanwender. Trotz des enorm hohen Preises bietet das Fluke 175 nicht mehr als andere (günstige) Multimeter im Test. Das Display ist nicht beleuchtet, es gibt keine kontaktlose Spannungsprüfung und als Zubehör liegen lediglich Messleitungen bei. Da bieten Multimeter, die ein Zehntel kosten, mitunter mehr.

Jetzt das Aber: Bei den Toleranzangaben wird das Fluke von keinem anderen Multimeter unterboten. Und CAT IV erlaubt damit das Arbeiten am Hausanschluss und Zählerkasten, was nicht in den Arbeitsbereich des Heimwerkers fällt. Auch das Gewicht und die Verarbeitungsqualität zeigen, dass das Multimeter für professionelle Anwendungen gemacht wurde.

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Multimeter Test: Test Multimeter Fluke 175 01
Multimeter Test: Test Multimeter Fluke 175 03
Multimeter Test: Test Multimeter Fluke 175 02
Multimeter Test: Test Multimeter Fluke 175 04
Multimeter Test: Test Multimeter Fluke 175 05
Multimeter Test: Test Multimeter Fluke 175 06

Qualität und Messgenauigkeit sprechen beim Fluke 175 ganz klar für den professionellen Einsatz. Das hat allerdings seinen Preis und der private Anwender muss sich gut überlegen, ob ein günstigeres Multimeter – das auch mehr bietet – nicht doch die bessere Wahl ist.

C-Logic 5300

Die eierlegende Wollmilchsau mit saurer Milch und schmutziger Wolle – so in etwa lässt sich das C-Logic 5300 kurz beschreiben.

Spannung, Stromstärke, Widerstand, Frequenz, Luftfeuchtigkeit, Schallpegel, Lichtstärke … Es gibt kaum etwas, was das 5300 nicht messen kann. Ob man sich auf die Messwerte verlassen kann, ist allerdings etwas anderes.

An den typischen Funktionen als Multimeter ist nichts aussetzen und die Toleranzangaben unterscheiden sich kaum von vergleichbaren Multimetern. Auf eine kontaktlose Spannungsprüfung, Min/Max-Funktion oder True RMS muss man allerdings verzichten.

Getrost verzichten kann man auf die Zusatzfunktionen, wie Helligkeit oder Schallpegel. Der gemessene Schallpegel liegt 32 dB über der Messung mit einem speziellen Messgerät und die Helligkeitsmessung zeigt in einer höheren Range (x10) plötzlich einen völlig anderen Wert an. Da werden aus 178 Lux dann 320 Lux. Nutzbar sind solche Messungen leider nicht.

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Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5300 01
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5300 03
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5300 04
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5300 05
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5300 02
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5300 06
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5300 07
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5300 08

Für die reichlichen Funktionen geht die Größe des C-Logic 5300 in Ordnung. Da einige Messungen aber nicht brauchbar sind und man getrost auf die Funktionen verzichten kann, bringt es wenig, ein solch großes und teilweise schlecht verarbeitetes Multimeter zu nutzen.

Benning MM P3 (044084)

Der erste Eindruck zum Benning MM P3: Genial!

Typische Multimeter besitzen eine Kastenform. Dass das nicht zwingend nötig ist und ein Multimeter tatsächlich sogar in die bekannte »Westentasche passt«, beweist das MM P3. In der Bezeichnung MM P3 steckt ein MP3 und genau daran erinnert das Multimeter auch. Es ist nicht größer als ein MP3-Player.

Wer keine extrem umfangreichen Messungen benötigt, aber trotzdem ein Multimeter am Mann haben möchte, wird das Benning lieben. Eingepackt in eine kleine Falttasche passt es in jede Tasche oder noch so kleinen Werkzeugkoffer. Und für die geringe Größe sind sogar erstaunlich viele Messmöglichkeiten vorhanden.

Es gibt allerdings auch einige Haken, die teilweise der kleinen Bauform geschuldet sind. So lassen sich die Messleitungen nicht austauschen und sind fest mit dem Gerät verbunden. Warum die Messspitzen auch fest ummantelt sind, was die Kontaktmöglichkeit stark einschränkt, ist allerdings nicht nachvollziehbar. Einen abnehmbaren Schutz gibt es leider nicht.

Ebenfalls nicht ganz so praktisch wie gedacht ist die kleine Falttasche. Die Messleitungen zu fixieren ist schon sehr fummelig und die Tasche ist so steif, dass sie stets mit einer Hand offen gehalten werden muss.

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Multimeter Test: Test Multimeter Benning Mmp3 01
Multimeter Test: Test Multimeter Benning Mmp3 05
Multimeter Test: Test Multimeter Benning Mmp3 03
Multimeter Test: Test Multimeter Benning Mmp3 04
Multimeter Test: Test Multimeter Benning Mmp3 02
Multimeter Test: Test Multimeter Benning Mmp3 07
Multimeter Test: Test Multimeter Benning Mmp3 06

Das Benning MM P3 ist von der Bauform her einfach genial und ein super Helfer, der schnell in jeder Tasche verschwindet. Das Display lässt sich einfach ablesen und trotz der Größe bringt das MM P3 einiges an Messmöglichkeiten und Funktionen mit.

Verbessert werden kann noch die Tasche, die sich von alleine schließt, und es fehlt vor allem eine automatische Abschaltung.

C-Logic 5100

Kann man machen, muss man aber nicht: Das C-Logic 5100 ist kein schlechtes Multimeter, hinkt der Zeit aber weit hinterher. Es ist groß, unhandlich und lässt jeglichen Komfort vermissen.

Trotz der enormen Größe bietet die Anzeige nur dreieinhalb Stellen und bis auf eine kleine Zahl zur eingestellten Range ist nichts weiter auf der Anzeige zu finden. Ein kurzer Blick auf das Display zeigt also nicht an, ob gerade die Spannung, der Widerstand oder die Kapazität eines Kondensators gemessen wird.

Das kann schnell zu Messfehlern führen, denn das Drehrad besitzt insgesamt 32 Schalterstellungen und schnell ist man mal verrutscht oder vermacht sich, was als letztes gemessen wurde. Vor Jahren sicher normal, inzwischen sind für den gleichen Preis aber deutlich komfortablere Multimeter zu bekommen.

Generell kommt der Komfort beim C-Logic 5100 ziemlich kurz. Bis auf eine automatische Abschaltung und die Hold-Funktion gibt es nichts, was dem aktuellen Stand entspricht. Das Display ist nicht beleuchtet, Auto-Ranging gibt es nicht, keine Min/Max-Funktion, keine relativen Messungen und auch True RMS sucht man vergebens.

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Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5100 02
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5100 04
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5100 03
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5100 06
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5100 08
Multimeter Test: Test Multimeter Clogic 5100 09

Auch wenn das C-Logic 5100 mit den vielen Beschriftungen am Drehrad den Eindruck erweckt, es gäbe viele Einstellungen, bietet es technisch nicht wirklich viel. Das Display ist zwar groß, zeigt mit dreieinhalb Stellen aber nicht viel und lässt vor allem eine Anzeige der Einheit zur Messung vermissen.

Das führte vor allem bei der Frequenzmessung zu kuriosen Ergebnissen. Laut Hersteller sollen Messungen bis 20 kHz möglich sein – auf dem Gerät steht allerdings 20 Hz. Was misst der Nutzer, der die Beschreibung des Herstellers nicht kennt?

Kaiweets KM100

Wer mal fix die Autobatterie prüfen oder einen Kabelbruch suchen will, wird dem kleinen, handlichen Kaiweets KM100 sicher zufrieden sein. Allzu große Erwartungen sollte man für den Preis aber nicht haben.

Das Display bietet nur dreieinhalb Stellen, verfügt aber zumindest über eine Hintergrundbeleuchtung und zeigt die Einheit der aktuellen Messung an. Auch eine Hold-Funktion gibt es, die die letzte Messung speichert. Das war es dann allerdings auch schon mit besonderen Funktionen.

Die sehr dünnen Messleitungen ohne Schutzkappen wirken nicht sehr überzeugend, sollen aber bis 1.000 Volt vertragen. Austesten möchte man das nicht, und das Multimeter gestattet auch nur die Messkategorie CAT III bis 600 Volt.

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Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km100 05
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km100 02
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km100 03
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km100 04
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Km100 06

Das Kaiweets KM100 ist das kleine Multimeter, das man sich in den Werkzeugkasten legt, um bei Bedarf eines zur Hand zu haben. Für den sehr günstigen Preis sollte man allerdings nicht zu viel erwarten. Im Test gab es an den Messergebnissen aber nichts auszusetzen.

Crenova MS8233D

Das Multimeter Crenova MS8233D ist dem kleinen Tacklife sehr ähnlich und teilt sich mit ihm sogar die fehlerhafte Frequenzmessung.

Der Funktionsumfang ist allerdings etwas anders aufgeteilt. NCV, die kontaktlose Spannungsprüfung, gibt es nicht, dafür verfügt das Crenova über eine Min/Max-Funktion und kommt in einer stabilen Tasche. Darin sind auch zwei Sätze an Messleitungen zu finden. Einmal mit den typischen Messspitzen und ein weiterer Satz mit Kroko-Klemmen. Das bietet kein anderes Messgerät.

Auch das kleine Display beziehungsweise die Beleuchtung kann sich sehen lassen. Sie ist sehr sehr hell, weiß und verteilt sich gut über das gesamte Anzeigefeld. Nur der Signalton ist nervig. Bei jedem Umschalten und jedem Tastendruck piept es unangenehm laut.

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Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d

AstroAI AM33D

Unser günstigstes Multimeter im Test ist das AstroAI AM33D. Leider merkt man das auch in einigen Punkten. Bereits wenn man das Multimeter in die Hand nimmt, kommt ein »billiges« Gefühl rüber. Die Gummihülle ist glatt, bietet keinen guten Griff und der ausklappbare Stützfuß klappert. Nutzt man diesen, liegt das Messgerät sehr flach und beim Einstellen des Messbereiches gibt die Stütze spürbar nach.

Dafür ist die zwar einseitige Beleuchtung des Displays sehr hell und die Werte lassen sich gut ablesen. Den Messbereich muss man allerdings manuell auswählen – Auto-Ranging gibt es nicht.
Interessant ist die Funktion, die eine Prüffrequenz von 50 Hertz ausgibt – sofern man die für sich irgendwie nutzen kann.

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Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d

Beva W-002

Günstig, klein und handlich sind die Markenzeichen des Beva W-002, und wenn es nicht nur die Messkategorie CAT II erfüllen würde, wäre es eine echte Empfehlung.

Es verfügt zwar nicht über Auto-Ranging und auch die Auswahl der Messfunktionen ist begrenzt, aber wer nicht mehr als Spannungs- und Widerstandsmessungen benötigt, darf sich zusätzlich über eine kontaktlose Spannungsprüfung freuen.

Auch das Display hebt sich klar von den anderen günstigen Multimetern im Test ab. Es bietet zwar ebenfalls nur 3 ½ Stellen, dafür wird zusätzlich auch die Einheit des ausgewählten Messbereiches angezeigt.

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Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002

Hama EM393B

Das Hama EM393B war die große Enttäuschung im Multimeter-Test. Man kann zwar nicht sagen, dass es einen billigen Eindruck hinterlässt, für den Preis bietet es aber auch nichts. Es gibt keine Display-Beleuchtung, keine Hold- oder Min/Max-Funktion und nicht mal einen ausklappbaren Ständer.

Es begnügt sich auch kein anderer Hersteller mit einer Blister-Verpackung, in der das Messgerät hinterher nicht mehr aufbewahrt werden kann. Für den Preis erwartet man einfach mehr als ein Multimeter, das sich noch auf dem technischen Stand von vor fünf Jahren befindet.

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Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b
Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b
Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b
Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b
Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b

So haben wir getestet

Beim Test der Multimeter geht es uns in erster Linie um den Gebrauch der Multimeter, die Handhabung, die Messmöglichkeiten und die Bedienung. Dabei ist es aber ebenso wichtig, wie die gemessenen Werte abgelesen werden können oder ob sie »gehalten” werden können, wenn man beim eigentliche Messvorgang nicht auf die Anzeige sehen kann.

Ebenso müssen die getesteten Multimeter Sicherheitsbestimmungen erfüllen und sollten wenigstens die Anforderungen der Messkategorie CAT III bis 600 Volt erfüllen. In vielen Fällen würde sicher auch CAT II ausreichen, jedoch sind die Preisunterschiede so marginal, dass man sich nicht damit zufrieden geben sollte.

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Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Zur exakten Messung der Spannung wurde ein Labornetzteil auf 10 Volt Gleichstrom justiert.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Zusätzlich wurde die Spannung an einem stabilisiertem Laptop-Netzteil gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Getestet wurde ein kleinerer Widerstand mit 10 kΩ.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Zusätzlich ein großer Widerstand mit 10 MΩ.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Soweit die Funktion zur Verfügung stand, wurde die Raumtemperatur gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Gute Messgeräte können den Spannungsabfall der Diode in Durchlassrichtung angeben.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Sofern eine Frequenzmessung möglich war, wurde sie am heimischen Stromnetz gemessen.

Messgeräte sollten möglichst genau arbeiten, um exakte Messergebnisse zu liefern. Hierfür haben wir für alle Multimeter im Test die Kenndaten und mögliche Abweichungen zusammengetragen. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben und es ist niemandem geholfen, wenn wir mit teuren Messsystemen nachweisen, dass der eine oder andere seine angegebenen Toleranzen doch um 1 oder 2 Prozent überschreitet. Die Messwerte sollten sich jedoch in einem gewissen, brauchbaren Rahmen bewegen.

Wir haben natürlich geprüft, ob sich alle Multimeter in diesem Rahmen bewegen, und dazu das Messgerät Peak Tech 3440 als Referenz genutzt. Während beispielsweise für alle anderen Multimeter Toleranzen bei der Gleichspannungsmessung von 0,5 bis 1,8 Prozent angegeben sind, begnügt sich das Peak Tech mit gerade mal 0,05 Prozent – eine Genauigkeit, die im heimischen Gebrauch kaum nötig ist und uns daher als Referenz mehr als ausreicht.

Die wichtigsten Fragen

Welches Multimeter ist das beste?

Das beste Multimeter für die meisten ist das Kaiweets HT118A. Es bietet viele Funktionen, misst genau und erleichtert mit aufleuchtenden Anschlussbuchsen die Arbeit. Es bietet eine Funktionalität aus dem Profibereich, richtet sich preislich aber an den Privatnutzer.

Welche Messkategorie brauche ich bei einem Multimeter?

Wer sich auf den KFZ- oder Bastelbereich beschränkt, dem reicht ein Multimeter mit CAT I. Für Haushaltsgeräte mit Stecker ist CAT II erforderlich und bei fester Installation ohne Stecker CAT III. Für Arbeiten am Zählerkasten wird CAT IV benötigt.

Ist true RMS nötig?

Im Privatgebrauch muss es kein True-RMS-Messgerät sein. Wer sich intensiver mit der Elektronik beschäftigt und exakte Messergebnisse der Wechselspannung benötigt, sollte dagegen auf true RMS achten.

Was ist Auto-Ranging?

Bei Multimeter ohne Auto-Ranging muss der Messbereich (z. B. 0 – 6 V, 6 – 60 V, 60 – 600 V) selbst eingestellt werden. Multimeter mit Auto-Ranging benötigen diese Einstellung nicht. Sie wählen selbst den passenden Bereich aus und zeigen sofort das Messergebnis an.

Was ist NCV?

NCV steht für Non-Contact-Voltagedetektion. Das heißt, das Multimeter kann spannungsführende Leitungen orten, ohne diese zu berühren. Meist wird die gefundene Spannung durch Lichtsignale und/oder Anzeige im Display signalisiert.

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