Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a 008
test
Veröffentlicht: 18.3.2021

Das beste Multimeter

Wir haben 12 Multimeter getestet. Das beste für die meisten ist für uns das Kaiweets HT118A. Es bietet einen großen Funktionsumfang zum fairen Preis. Günstiger aber immer noch sehr gut ist das AstroAI DT132A. Professionell und höchst genau misst man mit dem PeakTech 3440, aber das muss man sich leisten können. Wer neben den üblichen Messbereichen auch Licht und Töne messen möchte, greift zum Voltcraft MT-52.

Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.

Viele kennen sicher noch Begriffe wie Voltmeter, Strommesser, Ampere- oder Ohmmeter, die jeweils immer nur einen Wert messen können. Durchgesetzt haben sich jedoch sogenannte Multimeter. Die sind, wie der Name bereits sagt, in der Lage, multifunktional zu arbeiten und verschiedene Werte, wie Spannung, Stromstärke oder Widerstand, zu messen. Hinzu kommen noch weitere Möglichkeiten, wie Temperaturmessung oder Diodenprüfung.

Wir haben 12 Multimeter getestet, vom günstigen No-Name-Gerät für 12 Euro bis hin zum hochsensiblen Marken-Gerät für knapp 200 Euro. So viel Geld müssen nur Profis ausgeben, die es wirklich auf Nachkommastellen genau wissen wollen. Für den Hausgebrauch tun es auch deutlich günstigere Modelle. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Kaiweets HT118A

Test Multimeter: Kaiweets HT118A
Das Kaiweets HT118A besitzt das größte Display um die vielen Messmöglichkeiten übersichtlich darzustellen. Ganz besonders sind die leuchtenden Buchsen, die den richtigen Anschluss vorgeben.

Das Kaiweets HT118A kostet nicht die Welt und hebt sich von der Bedienung und den Nutzungsmöglichkeiten dennoch deutlich von der Konkurrenz ab. Allein die aufleuchtenden Messbuchsen, die je nach eingestelltem Messbereich den richtigen Anschluss vorgeben, erleichtern einem die Arbeit damit.

Sämtliche Messungen werden exakt vorgenommen, auf Wunsch gehalten oder mit der Min/Max-Funktion gespeichert. Als Bonus gibt es ein integriertes Arbeitslicht und auch die kontaktlose Spannungsprüfung (NCV) ist möglich.

Gut & günstig

AstroAI DT132A

Test Multimeter: AstroAI DT132A
Bereits für kleines Geld gibt es mit dem AstroAI DT132A ein Multimeter in handlicher Form. Trotz der kleinen Bauform ist das Display angenehm groß und bietet das Messgerät eine gute Ausstattung.

Klein, handlich und günstig ist das AstroAI DT132A. Dennoch muss man auf kaum eine Funktion verzichten. Der Messbereich stellt sich automatisch ein, minimale und maximale Werte werden gespeichert und es kann sogar relativ gemessen werden. Selbst der Spannungsabfall einer Diode wird angegeben, wozu in unserem Test nur vier Geräte in der Lage waren.

Dazu besitzt das Multimeter von AstroAI für seine kompakte Bauform und ein sehr großes Display mit vier Stellen. Ein wenig merkt man am Standfuß aber auch, dass es sich um ein günstiges Messgerät handelt.

Multitalent

Voltcraft MT-52

Test Multimeter: Voltcraft MT-52
Neben den typischen Messmöglichkeiten bietet das Voltcraft MT-52 auch eine Licht-, Lautstärke- und Luftfeuchtigkeitsmessung – ein echtes Multitalent!

Das Voltcraft MT-52 spielt im Multimeter Test eine gesonderte Rolle. Kein anderes Gerät misst neben den gebräuchlichen Einheiten auch die Luftfeuchtigkeit, Lautstärke oder Helligkeit. Das ist einzigartig, ergibt aber sicher nicht für jeden Anwender Sinn. Zumal auch die Lautstärkemessung nicht überzeugen konnte.

An den üblichen Messfunktionen gibt es jedoch nichts auszusetzen. Auch wenn die Herstellerangaben zu den Toleranzen sehr grob ausfallen, weichen die Messergebnisse kaum von denen anderer Geräte mit geringeren Toleranzen ab.

Referenz-Messgerät

PeakTech 3440

Test Multimeter: Peak Tech 3440
Das PeakTech gehört mit seinem farbigen TFT-Display, Bluetooth und einer App in den Profi-Bereich. Der Privatnutzer wird die vorhandenen Möglichkeiten kaum ausnutzen.

Auch das PeakTech 3440 sticht zwischen allen Multimetern hervor. Es ist deutlich teurer, aber qualitativ auch um Längen besser. Mit einem farbigen TFT-Display, Bluetooth und einer App ist es nicht nur funktionaler, es lassen sich auch alle Daten speichern, grafisch darstellen und auswerten.

Aufgrund der sehr geringen Toleranzangaben dient uns das PeakTech als Referenzgerät, mit dem sämtliche Messungen vor dem Test überprüft wurden.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritGut & günstigMultitalentReferenz-Messgerät
Kaiweets HT118A AstroAI DT132A Voltcraft MT-52 PeakTech 3440 Kaiweets HT113B Tacklife DM01M Tacklife DM02A Crenova MS8233D AstroAI AM33D Proster DT33C Beva W-002 Hama EM393B
Test Multimeter: Kaiweets HT118ATest Multimeter: AstroAI DT132ATest Multimeter: Voltcraft MT-52Test Multimeter: Peak Tech 3440Test Multimeter: Kaiweets HT113BTest Multimeter: Tacklife DM01MTest Multimeter: Tacklife DM02ATest Multimeter: Crenova MS8233DTest Multimeter: AstroAI AM33DTest Multimeter: Proster DT33CTest Multimeter: Beva W-002Test Multimeter: hama EM393B
Pro
  • CAT IV bis 600 Volt
  • Gut ablesbares Display
  • Beleuchtete Buchsen je nach Messung
  • Stabile Mess­leitungen
  • Kontaktlose Strom­prüfung
  • Sehr günstig
  • Klein und handlich
  • Beleuchtetes Display
  • Auto-Ranging
  • Relativmessung
  • Viele Mess­möglichkeiten
  • Misst Luft­feuchtigkeit, Laut­stärke und Licht
  • Großes Display
  • Hochwertige Mess­leitungen
  • Kontaktlose Spannungs­prüfung
  • Beleuchtetes und farbiges Grafikdisplay
  • Temperaturfühler
  • Auswertung per App und PC
  • Arbeitet extrem genau
  • kalibrierbar
  • Handlich klein
  • Taschenlampe
  • Kontaktlose Spannungs­prüfung
  • Hold- und Min/Max-Funktion
  • Batterieprüfung unter Last
  • Großes beleuchtetes Display
  • Kontaktlose Spannungs­prüfung
  • Hold-Funktion
  • Taschenlampe
  • Klein und handlich
  • Auto-Ranging
  • Kleines aber umfangreiches Display
  • Kontaktlose Spannungs­prüfung
  • Klein und handlich
  • Auto-Ranging
  • Kleines, aber umfangreiches Display
  • Sehr günstig
  • Hell beleuchtetes Display
  • Klein und handlich
  • Hell beleuchtetes Display
  • Sehr klein
  • Kleines, aber umfangreiches Display
  • Kontaktlose Spannungs­prüfung
  • Sehr klein
Contra
  • Sehr groß
  • Standbügel sehr labil
  • Lautstärke­messung fehlerhaft
  • Mäßige Toleranz­angaben
  • Sehr dick
  • Display eingeschränkt ablesbar
  • Kein Auto-Ranging
  • Standfuß sehr labil
  • Messbuchsen nicht farblich gekenn­zeichnet
  • Frequenzmessung fehlerhaft
  • Nur CAT II
  • Standfuß sehr labil
  • Messbuchsen nicht farblich gekenn­zeichnet
  • Frequenzmessung fehlerhaft
  • Nur CAT II
  • Sehr breit
  • Einfaches Display
  • Kein Auto-Ranging
  • Buchsen nicht farblich gekenn­zeichnet
  • Standfuß wackelig
  • Einfaches Display
  • Kein Auto-Ranging
  • Nur CAT II
  • Kein Auto-Ranging
  • Buchsen nicht farblich gekenn­zeichnet
  • Keine Gummihülle
  • Nur CAT II
  • Kein Standfuß
  • Keine Gummihülle
  • Einfaches Display
  • Display nicht beleuchtet
  • Nur CAT II
Bester Preis
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Abmessungen (B x H x T)88 x 188 x 52 mm78 x 158 x 37 mm79 x 167 x 49 mm81 x 175 x 55 mm75 x 152 x 46 mm90 x 192 x 55 mm72 x 145 x 35 mm74 x 147 x 42 mm70 x 135 x 35 mm73 x 143 x 37 mm69 x 137 x 35 mm70 x 137 x 28 mm
Gewicht353 g223 g329 g426 g218 g436 g191 g177 g140 g175 g125 g142 g
Spannungsversorgung2 x AA3 x AAA9-V-Batterie7,4-V-Li-Ion Akku2 x AAA4 x AA9-V-Batterie9-V-Batterie9-V-Batterie9-V-Batterie2 x AAA9-V-Batterie
DisplayLCDLCDLCDTFT, Farbe, 50.000 pxLCDLCDLCDLCDLCDLCDLCDLCD
Display Größe38 x 60 mm30 x 54 mm34 x 56 mm35 x 46 mm25 x 46 mm38 x 62 mm21 x 40 mm19 x 45 mm15 x 47 mm20 x 47 mm24 x 42 mm15 x 47 mm
Anzeigestellen4-stellig4-stellig4-stellig5-stellig4-stellig4-stellig3 1/2-stellig3 1/2-stellig3 1/2-stellig3 1/2-stellig3 1/2-stellig3 1/2-stellig
SicherheitCAT III 1000 V
CAT IV 600 V
CAT II 600 V
CAT III 300 V
CAT III 600 VCAT III 1000 V
CAT IV 600 V
CAT III 600 VCAT III 1000 V
CAT IV 600 V
CAT II 600 VCAT II 600 VCAT III 1000 VCAT II 600 VCAT II 600 VCAT II 250 V
ZubehörPrüfleitungen
Batterien
Gummihülle
Temperatursensor
Prüfleitungen
Batterien
Gummihülle
Temperatursensor
Prüfleitungen
Batterien
Temperatursensor
Adapter Temp-Sensor
Tasche
Prüfleitungen
Temperaturfühler
Akku
Ladegerät
Prüfleitungen
Batterien
Gummihülle
Prüfleitungen
Batterien
Gummihülle
Temperatursensor
Schraubendreher
Prüfleitungen
Batterien
Gummihülle
Schraubendreher
2x Prüfleitungen
Batterien
Hardcase
Prüfleitungen
Batterie
Gummihülle
Prüfleitungen
Batterie
Gummihülle
Kappen mit Krokoklemmen
Prüfleitungen
Batterien
Schraubendreher
Prüfleitungen
Batterie

Braucht man privat ein Multimeter?

Die wenigsten sind Elektriker oder Elektroniker, und wenn doch, sind sie bereits mit guten Arbeitsmitteln ausgestattet. Also warum sollten wir Nicht-Elektriker und Nicht-Elektroniker ein Multimeter gebrauchen können?

Gründe kann es viele geben. Wir sind vielleicht Bastler, die sich selbst eine LED-Beleuchtung bauen wollen oder möchten eine Steckdose prüfen, weil der angeschlossene Kühlschrank nicht mehr funktioniert. Hilfreich ist ein Multimeter auch im KFZ-Bereich, um die Spannung der Autobatterie zu messen oder zu prüfen, ob die Lichtmaschine ausreichend Ladestrom liefert.

Multimeter Test: Test Multimeter 02
Eine gute Autobatterie liefert zwischen 12,4 und 12,7 Volt. Bei unter 12 Volt muss sie geladen oder gar ausgetauscht werden.

Mit einem Multimeter kann also viel geprüft und gemessen werden, ohne dass großes Fachwissen benötigt wird. Selbst die kleine AA-Batterie, die im ferngesteuerten Auto aufgibt, kann mit 1,2 Volt noch immer in der TV-Fernbedienung verwendet werden. Das erkennt man jedoch nur, wenn man in der Lage ist, die anliegende Spannung zu messen.

Die wichtigsten Fragen

Welches Multimeter ist das beste?

Das beste Multimeter für die meisten ist das Kaiweets HT118A. Es bietet viele Funktionen, misst genau und erleichtert mit aufleuchtenden Anschlussbuchsen die Arbeit. Es bietet eine Funktionalität aus dem Profibereich, richtet sich preislich aber an den Privatnutzer.

Welche Messkategorie brauche ich?

Wer sich auf den KFZ- oder Bastelbereich beschränkt, dem reicht ein Multimeter mit CAT I. Für Haushaltsgeräte mit Stecker ist CAT II erforderlich und bei fester Installation ohne Stecker CAT III. Für Arbeiten am Zählerkasten wird CAT IV benötigt.

Ist true RMS nötig?

Im Privatgebrauch muss es kein True-RMS-Messgerät sein. Wer sich intensiver mit der Elektronik beschäftigt und exakte Messergebnisse der Wechselspannung benötigt, sollte dagegen auf true RMS achten.

Was ist Auto-Ranging?

Bei Multimeter ohne Auto-Ranging muss der Messbereich (z. B. 0 – 6 V, 6 – 60 V, 60 – 600 V) selbst eingestellt werden. Multimeter mit Auto-Ranging benötigen diese Einstellung nicht. Sie wählen selbst den passenden Bereich aus und zeigen sofort das Messergebnis an.

Was ist NCV?

NCV steht für Non-Contact-Voltagedetektion. Das heißt, das Multimeter kann spannungsführende Leitungen orten, ohne diese zu berühren. Meist wird die gefundene Spannung durch Lichtsignale und/oder Anzeige im Display signalisiert.

Analoges oder digitales Multimeter?

Analoge Messgeräte haben einen großen Vorteil: Sie reagieren äußerst schnell, und ändert sich der Messwert, kann dies gut am Ausschlag des Zeigers beobachtet werden. Das kann beispielsweise hilfreich beim Prüfen der Ladespannung an der Autobatterie sein. Beim Gasgeben kann gut beobachtet werden, ob und wie weit der Zeiger ausschlägt und sich die Ladespannung ändert. Ändern sich die Zahlen auf der Anzeige eines digitalen Messgerätes, wird das sehr unübersichtlich und träge.

Dennoch geht der Trend eindeutig zum digitalen Messgerät, denn analoge Multimeter sind auch sehr fehlerbehaftet. Der erste kann bereits durch parallaxe Ablesefehler des Nutzers entstehen, wenn er nicht gerade von oben auf den Zeiger und die Skala sieht.

Hinzu kommt, dass analoge Messgeräte mechanisch funktionieren und dadurch empfindlich auf Stöße und Magnetfelder reagieren. Auch das Ablesen in Kombination mit dem eingestellten Messbereich ist nicht so einfach, wie mancher denkt.

Digitale Messgeräte sind einfacher zu nutzen

Sie sind relativ unempfindlich gegen Stöße und äußere Einflüsse und Fehler durch falsches Ablesen können erst gar nicht entstehen. Noch einfacher wird es, wenn das digitale Multimeter mit der Funktion Auto-Ranging ausgestattet ist. Dann muss lediglich eingestellt werden, was man messen möchte, und das Messgerät stellt selbstständig den Messbereich ein. So lassen sich in einer Einstellung 5 Volt, aber auch 230 Volt messen.

Digitale Technik hat aber ebenso den Vorteil, dass Daten leicht gespeichert werden können. Bereits sehr günstige Messgeräte bieten eine Minimal- und Maximal-Funktion, die sich die Spitzenwerte merkt. Und mit der Hold-Funktion lassen sich auch Werte messen und «halten”, wenn man beim Messen nicht auf das Display des Multimeters sehen kann.

Multimeter Test: Test Multimeter 01
Digitale Multimeter liefern leicht abzulesende Werte.

Was sagen die Messkategorien CAT I bis CAT IV aus?

Die Messkategorie gibt an, in welchen Bereichen das Messgerät (gilt nicht nur für Multimeter) eingesetzt werden darf. Festgelegt wird die Einstufung in den Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – IEC 61010-2-030.

Damit soll vermieden werden, dass Kurzschlussströme, Überspannungen oder Phasenfehler zu Verletzungen des Nutzers führen. Gibt es dazu keine Angabe, gilt immer die Einstufung CAT I.

Messungen an Stromkreisen, die keine direkte Verbindung zum Netz haben (Batteriebetrieb, KFZ-Bereich)

CAT I
CAT II Messungen an Stromkreisen, die eine direkte Verbindung mittels Stecker mit dem Niederspannungsnetz haben (Haushaltsgeräte)
CAT III Messungen innerhalb der Gebäudeinstallation (Verteiler, fest eingebaute Geräte)
CAT IV Messungen an der Quelle der Niederspannungsinstallation (Hausanschluss, Zählerkasten)

Zusätzlich zur Einteilung der Messkategorie CAT I bis CAT IV kann eine Maximalspannung angegeben sein. Es kann daher sein, dass Messungen bis 600 Volt unter der Einstufung CAT IV möglich sind, unter CAT III aber bis zu 1.000 Volt. So ist es beispielsweise beim AstroAI DT132A möglich.

Im Privatgebrauch bewegt man sich selten in solchen Spannungsbereichen. Maximal wird die Spannung in einer Unterverteilung bis 230 Volt gemessen. Die Angabe CAT III bis 600 Volt ist daher absolut ausreichend. Am Zähler und Anschlusskasten dürfen eh nur geschulte Elektriker arbeiten, und die bringen ihr Arbeitsmaterial mit.

Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Auf dem Multimeter sollten stets die freigegebenen Messkategorien angegeben sein.

Was sind True-RMS-Messgeräte?

Normale Messgeräte richten Wechselspannungen gleich und messen den Gleichrichtwert. Dieser wird mit 1,11 multipliziert, um den Effektivwert zu berechnen. Der Faktor 1,11 gilt jedoch nur für die typische, runde Sinuskurve unserer Wechselspannung. Besitzt die Wechselspannung ein Dreieck- oder Rechtecksignal oder sind die Kurven durch Störungen fehlerhaft, stimmt der Faktor nicht mehr und normale Messgeräte zeigen einen abweichenden Wert an.

Durch immer häufigere Verwendung von Frequenzumrichtern, elektronischen Vorschaltgeräten oder Leistungshalbleitern besitzen Wechselspannungen heute häufig keine saubere Sinuskurve mehr und Messergebnisse mit einem einfachen Messgerät sind nicht genau.

True-RMS-Messgeräte arbeiten etwas anders. RMS steht für Root Mean Square (Effektivwert) und true RMS somit für den »echten Effektivwert”. True-RMS-Messgeräte können die Spannung auch dann korrekt anzeigen, wenn es sich nicht um Sinuskurven handelt. Aber auch True-RMS-Messgeräte haben ihre Grenzen und sind vom eingebauten Prozessor abhängig. Passt die vorhandene Frequenz nicht zu den Fähigkeiten des Messgerätes, kommt es auch hier zu Abweichungen.

Für den Hausgebrauch muss True RMS nicht wirklich im Vordergrund stehen. Die Abweichungen sind nicht sehr groß und die meisten handelsüblichen Netzteile haben eine größere Abweichung als Messfehler, die durch RMS oder True RMS verursacht werden. Fachleute, die auf solche Abweichungen achten müssen, besitzen ganz andere Messelektronik, die hier nicht vorgestellt wird.

Multimeter Test: Test Multimeter 00
Zum Test standen 11 Multimeter für den Heimgebrauch. Das Profi-Gerät von PeakTech diente als Referenzgerät.

So haben wir getestet

Beim Test der Multimeter geht es uns in erster Linie um den Gebrauch der Multimeter, die Handhabung, die Messmöglichkeiten und die Bedienung. Dabei ist es aber ebenso wichtig, wie die gemessenen Werte abgelesen werden können oder ob sie «gehalten” werden können, wenn man beim eigentliche Messvorgang nicht auf die Anzeige sehen kann.

Ebenso müssen die getesteten Multimeter Sicherheitsbestimmungen erfüllen und sollten wenigstens die Anforderungen der Messkategorie CAT III bis 600 Volt erfüllen. In vielen Fällen würde sicher auch CAT II ausreichen, jedoch sind die Preisunterschiede so marginal, dass man sich nicht damit zufrieden geben sollte.

1 von 7
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Zur exakten Messung der Spannung wurde ein Labornetzteil auf 10 Volt Gleichstrom justiert.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Zusätzlich wurde die Spannung an einem stabilisiertem Laptop-Netzteil gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Getestet wurde ein kleinerer Widerstand mit 10 kΩ.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Zusätzlich ein großer Widerstand mit 10 MΩ.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Soweit die Funktion zur Verfügung stand, wurde die Raumtemperatur gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Gute Messgeräte können den Spannungsabfall der Diode in Durchlassrichtung angeben.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Sofern eine Frequenzmessung möglich war, wurde sie am heimischen Stromnetz gemessen.

Messgeräte sollten möglichst genau arbeiten, um exakte Messergebnisse zu liefern. Hierfür haben wir für alle Multimeter im Test die Kenndaten und mögliche Abweichungen zusammengetragen. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben und es ist niemandem geholfen, wenn wir mit teuren Messsystemen nachweisen, dass der eine oder andere seine angegebenen Toleranzen doch um 1 oder 2 Prozent überschreitet. Die Messwerte sollten sich jedoch in einem gewissen, brauchbaren Rahmen bewegen.

Wir haben natürlich geprüft, ob sich alle Multimeter in diesem Rahmen bewegen, und dazu das Messgerät Peak Tech 3440 als Referenz genutzt. Während beispielsweise für alle anderen Multimeter Toleranzen bei der Gleichspannungsmessung von 0,5 bis 1,8 Prozent angegeben sind, begnügt sich das Peak Tech mit gerade mal 0,05 Prozent – eine Genauigkeit, die im heimischen Gebrauch kaum nötig ist und uns daher als Referenz mehr als ausreicht.

Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a

Unser Favorit: Kaiweets HT118A

Das Kaiweets HT118A kommt mit einem fairen Preis und bietet dennoch mehr als die meisten Messgeräte. Damit ist es nicht nur unsere Top-Empfehlung und ein echter Preis-Leistungs-Sieger.

Unser Favorit

Kaiweets HT118A

Test Multimeter: Kaiweets HT118A
Das Kaiweets HT118A besitzt das größte Display um die vielen Messmöglichkeiten übersichtlich darzustellen. Ganz besonders sind die leuchtenden Buchsen, die den richtigen Anschluss vorgeben.

Auf dem ersten Blick wirkt das HT118A etwas wuchtig und sieht mit seinem eckigen Aufbau ein wenig futuristisch aus. Die vorhandene Gummihülle ist zwar nicht wirklich rutschsicher, bietet mit ihren vielen Kanten aber dennoch einen guten Griff und schützt das Multimeter bei einem Sturz. Sie lässt sich zwar abnehmen, wodurch das Messgerät etwas kleiner wird, weil dann auch die Halterungen für die Messleitungen auf der Rückseite wegfallen, aber sinnvoll ist das nicht. Schließlich bietet die Hülle Schutz, außerdem lässt sich das Kaiweets damit sogar an die Wand hängen.

Umfangreiche Messungen

Vier Tasten und ein Drehschalter, der sich nur im Halbkreis drehen lässt – wie viele Funktionen kann ein solches Messgerät bieten? Mehr als genug! Dank Auto-Ranging muss der Messbereich nicht extra eingestellt werden, was gegenüber Modellen ohne diese Funktion viele Schaltstellungen erspart. Hinzu kommt, dass einige Stellungen mehrfach belegt sind und die gewünschte Messung über die Funktionstaste ausgewählt wird. So belegen akustische Durchgangsprüfung, Widerstandsmessung und Diodenprüfung nur eine Schalterstellung.

Das Kaiweets HT118A ermöglicht auch Temperaturmessungen, benötigt dazu jedoch einen Temperaturfühler, der beiliegt. Laut Herstellerangaben unterliegt die Temperaturmessung einer Toleranz von 2,5 Prozent, tatsächlich werden aber lediglich 0,6° C mehr angezeigt. Da auch unsere beiden Empfehlungen AstroAI DT132A und Voltcraft MT-52 höhere Werte anzeigen, könnte die Abweichung sogar am Referenz-Thermometer liegen. Etwas schade ist allerdings, dass die große Anzeige die Temperatur in Fahrenheit ausgibt und Celsius nur klein darüber steht. Ändern lässt sich das leider nicht.

Was nicht alle Multimeter bieten und auf jeden Fall seine Vorzüge hat, ist die kontaktlose Spannungsprüfung. Diese soll sogar zwischen schwacher und starker AC-Spannung unterscheiden. Leider ist nicht angegeben, wo der Grenzwert liegt. Zumindest gibt das Multimeter in der Nähe des Lichtschalters ein rotes Signal für eine starke Spannung und am Alexa Echo Dot ein grünes Lichtsignal für eine schwache Spannung aus. Mitunter ist es aber auch eine reine Entfernungssache. Ist man nicht nah genug am Lichtschalter, wird eine schwache Spannung signalisiert und die 12-Volt-Monitorbeleuchtung ist offensichtlich doch eine starke Spannung.

Ob man die unterschiedliche Anzeige je nach Spannung braucht ist eine andere Frage, ich finde es schon sehr nützlich, das Multimeter als Leitungsfinder zu nutzen. Denn auch stromführende Kabel in der Wand werden signalisiert.

Stabile Mess­leitungen bietet nicht jeder

Wer wissen möchte, wie es um die Qualität des Multimeters bestellt ist, braucht sich häufig nur die Messleitungen ansehen. Und auch der Multimeter Test hat es gezeigt: Gute Messgeräte besitzen auch gute Messleitungen.

So ist es auch bei Kaiweets HT118A der Fall. Die Messleitungen sind stabil, 120 Zentimeter lang und machen einen hochwertigen Eindruck. Laut Aufdruck sind sie für Messungen bis 10 Ampere zugelassen. Selbst die Angaben CAT II 1000 V und CAT IV 600 V fehlen nicht. Bei günstigen Modellen sucht man vergebens danach.

Aber auch die Stecker und Messspitzen bestätigen den hohen Standard. Die Stecker besitzen eine Schutzkappe (haben fast alle) und auch nach Abzug der Kappe noch einen Berührungsschutz auf dem Metall-Pin. Die Hülse an den Messspitzen, um sicherer und gezielter messen zu können, ist fast schon obligatorisch. Nur bei einigen bricht man sich die Fingernägel ab, um sie zu lösen. Die Hülsen von Kaiweets besitzen kleine Markierungen, werden nur zusammengedrückt und lösen sich so sehr einfach.

1 von 9
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Das HT118A ist groß und wirkt sehr futuristisch.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Je nach eingestellter Messung, leuchten die benötigten Messbuchsen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Ohne Gummihülle wird es etwas handlicher.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Mit Hülle gibt es aber eine Wand- und Messspitzenhalterung.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Die Stecker der Messleitung besitzen einen Berührungsschutz.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Für die Messspitzen gibt es leicht abnehmbare Isolierungen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Unter dem Knubbel verbirgt sich die "Antenne" für NCV-Messungen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Höhere Spannungen werden mit einem H und rotem Licht gekennzeichnet.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Bei geringen Spannungen oder einem zu großen Abstand leuchten die LEDs grün.

Die Größe des Multimeters richtet sich einerseits nach dem Funktionsumfang, andererseits aber auch nach dem Display. Und das ist beim Kaiweets mächtig groß. Mit 60 x 38 Millimeter ist es sogar das größte Display im Multimeter Test. Lediglich das Tacklife DM01M kann da noch mithalten. Während da allerdings nur die Zahlen sehr groß sind, setzt Kaiweets auf eine erweiterte Anzeige. Das HT118A besitzt eine zweite vierstellige Anzeige, welche beispielsweise genutzt wird, um die Temperatur gleichzeitig in Kelvin und in Celsius anzuzeigen oder bei der Messung von Wechselspannung zusätzlich die Frequenz auszugeben.

Ein großes, leuchtendes Display

Auch die Beleuchtung des Displays gefällt sehr gut. Sie erscheint leicht bläulich und lässt das gesamte Display sehr gleichmäßig erstrahlen. Nur minimal ist zu erkennen, dass sich die zwei LEDs am rechten Rand befinden.

Was kein anderes Display kann, ist die Farbe zu ändern. Das passiert beim Kaiweets HT118A immer dann, wenn höhere Spannungen (230 Volt) gemessen werden. Da sich der Messbereich automatisch einstellt, verliert man so nicht den Blick auf die Sicherheit.

Sehr genaue Mess­ergebnisse

Die Herstellerangaben zur Abweichung der Messergebnisse liegen im Durchschnitt. Es gibt Multimeter mit geringeren Angaben, aber auch welche mit deutlich größeren möglichen Abweichungen. Beim Vergleich mit unserem Referenzgerät dem PeakTech 3440, zeigten sich jedoch nur sehr geringe Abweichungen. Statt 10 Volt Gleichstrom wurden beispielsweise 9,997 Volt gemessen oder 10,00 MΩ statt 9,89 MΩ – Toleranzen, die im Hobby-Bereich keine Auswirkungen haben.

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Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Das Display wird dezent aber sehr gleichmäßig ausgeleuchtet.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Rückseitig sorgt eine kleine Taschenlampe für Licht.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Der Lichtkegel ist nicht sehr groß, reicht aber aus.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Mit einem kleinen Temperaturunterschied von 0,6° C kann man leben.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Bei höheren Spannungen färbt sich das Display rot.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Die Testspannung von 10,00 Volt wird fast genau gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Auch die Widerstandsmessung ist perfekt.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweets Ht118a
Dioden werden nicht nur geprüft, sondern auch ausgemessen.

Das Kaiweets HT118A trumpft vor allem durch ein großes und gut lesbares Display auf. Es bietet aber auch einen enorm hohen Funktionsumfang und passt preislich dennoch in den Hobby-Bereich.

Kaiweets HT118A im Testspiegel

Die Tool Nerds geben dem Kaiweets HT118B 4,5 von 5 Sternen und heben vor allem den Funktionsumfang zum fairen Preis hervor. (übersetzt)

»Vielseitig, perfekt für Anfänger und dennoch mit erstklassigen Funktionen ausgestattet – das Kaiweets Digital Multimeter ist ein ideales Gerät für Benutzer, die eine umfassendes Messgerät zu einem erschwinglichen Preis benötigen.«

Alternativen

Unsere Empfehlung bietet viel zu einem fairen Preis. Unsere Alternativen decken aber auch Wünsche nach einem kleinen handlichen Gerät zum günstigen Preis ab oder bieten echte Multitalente, die sogar noch Licht, Lautstärke und Luftfeuchtigkeit messen.

Preistipp: AstroAI DT132A

Günstig muss nicht billig sein, wie das AstroAI DT132A beweist. Das kleine handliche Multimeter gibt es mit einer guten Ausstattung und Auto-Ranging für gerade mal 20 Euro .

Gut & günstig

AstroAI DT132A

Test Multimeter: AstroAI DT132A
Bereits für kleines Geld gibt es mit dem AstroAI DT132A ein Multimeter in handlicher Form. Trotz der kleinen Bauform ist das Display angenehm groß und bietet das Messgerät eine gute Ausstattung.

Das Multimeter von AstroAI präsentiert sich in einer leuchtend roten Gummihülle, die zum einen isoliert und zum anderen vor Schäden bei einem Sturz schützen soll. Die Funktion des besseren Griffs erfüllt die Hülle allerdings nicht, da die Oberfläche dafür zu glatt ist. Dafür bietet sie auf der Rückseite eine kleine Öse, an der das Multimeter angehängt werden kann.

Äußerlich spiegelt das DT132A schon ein wenig den günstigen Preis wieder. Das merkt man vor allem am nicht so stabilen ausklappbaren Standfuß, der schnell nachgibt und sich nur widerwillig wieder einklappen lässt. Aber wie sagt man so schön: Es zählen die inneren Werte.

Das AstroAI DT132A bringt Messen auf den Punkt

In puncto Ausstattung braucht sich das AstroAI DT132A absolut nicht verstecken und bietet fast so viel, wie unsere Empfehlung das Kaiweets HT118A. Lediglich auf die kontaktlose Spannungsprüfung und einige kleinere Spielereien muss verzichtet werden.

Nicht verzichten muss man hingegen auf ein angenehm großes Display von 30 x 54 Millimeter. Bei der kompakten Bauform ist das schon reichlich groß. Dafür lässt sich neben der vierstelligen Anzeige aber auch jederzeit ablesen, welche Messung gerade eingestellt wurde. Nur die Beleuchtung des Displays sorgt nicht gerade für Begeisterung. Eine zu helle LED auf der linken Seite beleuchtet das Display sehr ungleichmäßig, und schaut man nicht gerade auf die Anzeige, kann sie schon mal sehr blass werden.

1 von 8
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Das AstroAI DT132A zeigt sich klein und handlich.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Auf ein großes Display muss man dennoch nicht verzichten.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Die Beleuchtung ist allerdings sehr einseitig.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Sieht man von oben auf das Display, verschwindet die Anzeige.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Rückseitig gibt es sogar eine Aufhängung.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Der ausklappbare Fuß gibt leider unter Druck nach.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Für exakte Messungen besitzen die Messspitzen Isolierhüllen.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Einen Kontaktschutz für die Stecker gibt es jedoch nicht.

Bei den Angaben zu Messtoleranzen liegt das DT132A im guten Mittelfeld und die Probemessungen haben das auch bestätigt. Nur der Temperatursensor fällt etwas aus der Reihe und zeigt 1,6° C mehr an. Bis auf das Referenzgerät von PeakTech lässt aber auch kein Multimeter die Korrektur der Temperaturmessung zu. Da die Temperatursensoren aber nicht direkt zum Messgerät gehören, kann es hier immer zu Verschiebungen kommen.

Interessant ist die Möglichkeit relative Messungen durchzuführen. So kann leicht die gemessene Spannung eines Netzteils auf Null gesetzt werden und das Multimeter zeigt anschließend den relativen Spannungsverlust unter Volllast. Alternativ kann hierfür aber auch die Min/Max-Funktion genutzt werden.

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Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Messwerte werden groß und deutlich ausgegeben.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Minimale Abweichung bei der Messung von 10 Volt Gleichstrom.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Auch der Widerstand wird absolut exakt gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Sogar der Spannungsabfall einer Diode wird ausgegeben.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Dt132a
Nur die Temperaturmessung liegt etwas daneben.

Insgesamt gefällt das AstroAI DT132A sehr gut. Es ist günstig und bringt dennoch alles mit, was ein gutes Multimeter benötigt. Sämtliche wichtigen Funktionen sind vorhanden und mit Auto-Ranging kommt auch der Comfort nicht zu kurz. Mehr muss ein gutes Multimeter nicht haben.

Vielseitig: Voltcraft MT-52

Spannung, Stromstärke, Widerstand, Frequenz und Temperatur sind nicht genug? Dann ist das Voltcraft MT-52 mit einem erweiterten Funktionsumfang das richtige Multimeter.

Multitalent

Voltcraft MT-52

Test Multimeter: Voltcraft MT-52
Neben den typischen Messmöglichkeiten bietet das Voltcraft MT-52 auch eine Licht-, Lautstärke- und Luftfeuchtigkeitsmessung – ein echtes Multitalent!

Grundlegend unterscheidet sich das Voltcraft MT-52 nicht so sehr von anderen gut ausgestatteten Multimetern. Es gibt die typischen Messbereiche, eine Hold-Funktion und Auto-Ranging. Bei Bedarf können die Messbereiche aber auch manuell verstellt werden. Das kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn man die Messwerte nur grob beobachten will und die Stellen nach dem Komma irrelevant sind.

Beobachten muss man allerdings auch, wenn nur die Spitzenwerte interessant sind, denn eine Min/Max-Funktion gibt es nicht. Auch die NCV-Funktion für eine kontaktlose Spannungsprüfung funktioniert erst ab einer Spannung von 200 Volt – so zumindest laut Hersteller. Im Test wurde die Spannung aber auch bei der 12-Volt-Monitorlampe und dem Amazon Echo Dot signalisiert, und beide Geräte laufen über ein Netzteil. Es funktioniert also auch bei geringeren Spannungen.

Als positiv sollte auf jeden Fall das Display erwähnt werden. Dieses ist fast so groß wie beim Kaiweets HT118A und nutzt ebenfalls zwei Zeilen. Allerdings werden in der oberen Zeile dauerhaft Temperatur und Luftfeuchtigkeit angezeigt. Die Beleuchtung des Display kann manuell geschaltet werden und wirkt sehr gleichmäßig – nicht zu hell und in einem angenehmen Blauton.

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Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Das Voltcraft MT-52 ist groß, liegt aber noch gut in der Hand.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Rückseitig gibt es Klemmen für die Messspitzen, die aber auch abgenommen werden können.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Der Standfuß ist recht steil, wodurch der Stand nicht ganz so sicher ist.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Oberhalb werden Lautstärke und Luftfeuchtigkeit gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Eine Tasche bieten leider nicht viele.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Darin findet das Multimeter samt Zubehör Platz.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die Beleuchtung ist zwar einseitig, leuchtet das Display aber gut aus.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die kontaktlose Spannungsprüfung ist dauerhaft aktiviert und signalisiert mit einer roten LED.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Das funktioniert sogar, wenn Leitungen unter Putz liegen.

Wer viel kann, kann nichts richtig. Das hört man häufig, und so ein klein wenig trifft das auch auf das Multitalent Voltcraft MT-52 zu, zumindest wenn man sich die Toleranzangaben des Herstellers ansieht. Hier liegen die Werte deutlich über denen der anderen Multimeter im Test.

Bei den typischen Messungen an Spannung, Frequenz oder Widerstand können wir das allerdings nicht bestätigen. Hier gibt es keine besonderen Ausreißer und die Abweichungen sind nicht größer als bei den anderen Testkandidaten. Lediglich die Lautstärkemessung liegt völlig daneben. Bei normalen Zimmergeräuschen zeigt das Multimeter von Voltcraft bereits 55 Dezibel an, während das reine Lautstärkemessgerät lediglich 35 Dezibel misst. Vermutlich produziert das MT-52 eigene Störwellen, denn je lauter die Geräusche im Umfeld werden, desto näher kommen sich die Werte.

Bei der Luftfeuchtigkeit sind die Unterschiede nicht so groß und weichen nur um 6 Prozent zum Hygrometer ab. Bei der Raumtemperatur sind die Angaben sogar sehr genau.

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Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die Temperaturmessung arbeitet sehr genau.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Zur Bestimmung der Frequenz reicht bereits eine Messleitung.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die Gleichspannung von 10 Volt wird ziemlich genau angezeigt.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Auch der gemessene Widerstand stimmt.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Die gemessene Lautstärke liegt jedoch deutlich daneben.
Multimeter Test: Test Multimeter Voltcraft Mt52
Erst mit zunehmender Lautstärke nähern sich die Messwerte.

Das Voltcraft MT-52 ist nicht perfekt aber gut. Auf die üblichen Messwerte eines Multimeters kann man sich verlassen, die Zusatzfunktionen, wie Lautstärkemessung oder Hygrometer, sollte man jedoch nicht zu genau nehmen. Ob die Zusatzfunktionen den höheren Preis rechtfertigen, muss jeder für sich entscheiden.

Professionell: Peak Tech 3440

Das Multimeter PeakTech 3440 ist unser Referenzmessgerät und kann kaum mit den anderen Multimetern verglichen werden. Das PeakTech gehört in den professionellen Bereich, bietet einen deutlich höheren Funktionsumfang, arbeitet viel genauer und ist daher auch in einer anderen Preisklasse angesiedelt.

Referenz-Messgerät

PeakTech 3440

Test Multimeter: Peak Tech 3440
Das PeakTech gehört mit seinem farbigen TFT-Display, Bluetooth und einer App in den Profi-Bereich. Der Privatnutzer wird die vorhandenen Möglichkeiten kaum ausnutzen.

Auf den ersten Blick erscheint das PeakTech 3440 gar nicht so anders als andere Multimeter im Test. Es zählt klar zu den größeren Geräten, ist dazu aber auch noch dicker.

Nimmt man es in die Hand, wird der Qualitätsunterschied jedoch sofort spürbar – kein billiges Plastikteil, das in einer glatten Gummihülle steckt. Das gesamte Gehäuse fühlt sich hochwertig an und die Gummibeschichtung ist griffig. Trotz des recht hohen Gewichtes von 426 Gramm bleibt das Multimeter stets sicher im Griff. Dafür sorgen auch eingearbeitet Vertiefungen an den Seitenflächen.

Als einziges Messgerät im Test benutzt das PeakTech keine Batterien, sondern einen Li-Ionen-Akku, der acht Stunden Dauereinsatz durchhalten soll. Da das Messgerät während der Tests nebenbei fast dauerhaft eingeschaltet blieb, ist die Angabe absolut realistisch und wird im normalen Gebrauch sicher sogar überboten.

Auch die Messleitungen unterscheiden sich von vielen anderen. Sie sind dicker, äußerst robust und die Stecker besitzen zusätzlich einen Berührungsschutz. Eher selten ist auch der zweiteilige Schutz der Messspitzen. Wie fast alle besitzen sie eine abnehmbare Hülse, um die Metallstifte zu »verkürzen«, zusätzlich gibt es aber auch Schutzkappen auf den Spitzen.

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Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Das PeakTech 3440 ist etwas größer, bietet aber auch viel mehr.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Aufgrund des verbauten Akkus fällt das zubehör etwas umfangreicher aus.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Angeschlossen wird das Ladegerät über die Messbuchsen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Dabei verhindert die Passform ein versehentliches Einschalten.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Die Messspitzen bieten Schutzkappen für exakte Messpunkte.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Auch die Messstecker besitzen einen Berührungsschutz.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Der Akku ist austauschbar.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Neben einer gummierten Hülle bietet auch die Struktur einen guten Griff.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Bei Nichtgebrauch können die Messschnüre rückseitig befestigt werden.

Bereits beim Einschalten sticht das PeakTech 3440 deutlich zwischen allen Testkandidaten hervor – in farbiger TFT-Bildschirm. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Man ist nicht an die Vorgaben eines Standard-LCD gebunden. Je nach Möglichkeiten der Grafik kann alles frei dargestellt werden. Die 50.000 Pixel ermöglichen schon einiges, und Peaktech nutzt das auch.

Sämtliche Messergebnisse werden nicht nur als klar ablesbare Zahlen gezeigt, sie können auch grafisch als Kurven dargestellt und gespeichert werden. Um die Messdaten nachträglich auswerten zu können, besitzt das PeakTech eine Bluetooth-Schnittstelle. So lassen sich die Daten synchron in der dazugehörigen App anzeigen oder auch am PC speichern.

Dank des internen Speichers, kann die grafische Darstellung auf dem TFT-Bildschirm angepasst werden und lassen sich diverse Einstellungen vornehmen. Nach Eingabe eines Passwortes, kann das Multimeter auch neu kalibriert werden. Über die Messgenauigkeit braucht man bei einem solchen Multimeter nicht diskutieren. Hier gibt der Hersteller selbst Toleranzen vor, die sich nur im Messlabor eichen oder überprüfen lassen. Daher dient uns das PeakTech 3440 als Referenzgerät, um alle weiteren Multimeter zu prüfen.

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Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Veränderungen der Messwerte können grafisch dargestellt und gespeichert werden.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Mittels App werden Messdaten zeitgleich auf dem Smartphone oder Tablet angezeigt.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Das funktioniert mit allen Funktionen – auch grafisch.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Übers Menü lassen sich umfangreiche Einstellungen vornehmen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
So lässt sich auch die grafische Darstellung anpassen.
Multimeter Test: Test Multimeter Vpeaktech 3440
Bei keinem anderen Multimeter kann die Temperaturmessung angepasst werden.

Wer das nötige Kleingeld mitbringt oder einfach auf technische Raffinessen steht, darf sich gern das PeakTech 3440 gönnen. Wirklich ausnutzen wird man die vorhandenen Möglichkeiten im privaten Gebrauch aber eher nicht.

Außerdem getestet

Kaiweets HT113B

Das Kaiweets HT113B ist der kleine Bruder unseres Testsiegers und sieht diesem auch sehr ähnlich. Nur ist das digitale Messgerät deutlich kleiner und besitzt weniger Funktionen.

Auf die beleuchteten Anschlüsse muss man ebenso verzichten, wie auf die Temperatur- und Frequenzmessung. Dafür kostet das HT113B auch nur die Hälfte und wartet dennoch mit einigen Features auf.

Es gibt ebenso eine integrierte Taschenlampe, Auto-Ranging, kontaktlose Spannungsprüfung und sogar einen Batterie-Test, der die Spannung von 1,5-Volt- und 9-Volt-Batterien unter Last misst. Das Display ist groß genug, auf Wunsch gleichmäßig beleuchtet und zeigt neben vier Stellen auch die Symbole zur eingestellten Messung an. Nur schräg von oben darf man nicht auf das Display sehen, dann schwindet der Kontrast und die Zahlen sind schlecht lesbar.

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Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweeds Ht113b
Das Kaiweets HT113B sieht seinem großen Bruder dem HT118A sehr ähnlich.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweeds Ht113b
Der ausklappbare Standfuß ist stabil und schafft einen guten Arbeitswinkel.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweeds Ht113b
Alternativ kann das Multimeter auch an die Wand gehängt werden.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweeds Ht113b
Die Prüfspannung von 10 Volt wird sehr exakt ausgemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweeds Ht113b
Auch der 10-kΩ-Widerstand wird gut ausgemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweeds Ht113b
Die kontaktlose Spannungsprüfung funktioniert bereits aus einiger Distanz.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweeds Ht113b
Bei Annäherung wird die hohe Spannung rot signalisiert.
Multimeter Test: Test Multimeter Kaiweeds Ht113b
Der Leuchtpunkt der integrierten Taschenlampe ist klein, aber praktisch.

Tacklife DM01M

Wer klaut da bei wem? Das Tacklife DM01M und das Kaiweets HT118A sehen sich schon verdammt ähnlich. Nur in puncto Funktionen muss sich Tacklife ganz klar dem Testsieger geschlagen geben. Es gibt zwar ebenso eine integrierte Lampe und auch die kontaktlose Spannungsprüfung ist möglich, aber bei der Größe des Multimeters erwartet man einfach mehr. Es gibt kein Auto-Ranging und auch keine Min/Max-Funktion.

Insgesamt wirkt alles etwas billiger. Das Klackern des Drehschalters ist es extrem laut und klingt nach Plastik, die Taster besitzen keinen richtigen Druckpunkt und die Beleuchtung des Display ist sehr einseitig.

An den Messungen gibt es dagegen nichts zu bemängeln. Alle Werte werden in der Toleranz ausgegeben und auch die Diodenmessung liefert den Spannungsabfall der Diode.

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Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm01m
Das Tacklife DM01M ist groß, bringt aber auch einiges mit.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm01m
Optisch ähneln sie sich, technisch ist das Kaiweets aber besser.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm01m
Das Display ist groß und ganz gut beleuchtet.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm01m
Zusätzlich gibt es auf der Rückseite eine Taschenlampe.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm01m
Wie mit einem Phasenprüfer können spannungsführende Leitungen angezeigt werden.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm01m
Das funktioniert aber auch kontaktlos.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm01m
Mit einem zusätzlichen Temperaturfühler misst das DM01M die Raumtemperatur.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm01m
Dioden können geprüft und ausgemessen werden.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm01m
Sehr exakt: die Spannungsprüfung.

Tacklife DM02A

Das kleine Tacklife DM02A wirkt auf dem ersten Blick richtig professionell und ich würde es dem größeren DM01M sogar den Vorzug geben.

Es gibt zwar keine Min/Max-Funktion, Taschenlampe oder Kapazitätsmessung, dafür aber ebenso die kontaktlose Spannungsprüfung und auch die Messbereiche müssen nicht manuell eingestellt werden – ein großer Vorteil.

Trotz der handlichen Größe bietet das kleine DM02A alles, was der typische Hobby-Bastler gebrauchen könnte. Schade ist allerdings, dass die Frequenzmessung am heimischen Stromnetz nicht funktioniert hat und auch die Diodenprüfung ohne Messergebnis blieb.

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Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm02a
Das kleine Tacklife DM02A hinterlässt einen professionellen Eindruck.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm02a
Der klappernde Standfuß allerdings nicht.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm02a
Positiv ist das gut ausgeleuchtete Display.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm02a
Die Frequenzmessung im 230-Volt-Netz funktioniert leider nicht.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm02a
Sehr exakt dafür die Messung der Testspannung von 10 Volt.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm02a
Auch die Widerstandmessung passt.
Multimeter Test: Test Multimeter Tacklife Dm02a
Mit flackernder Displaybeleuchtung wird kontaktlos Spannung signalisiert.

Crenova MS8233D

Das Multimeter Crenova MS8233D ist dem kleinen Tacklife sehr ähnlich und teilt sich mit ihm sogar die fehlerhafte Frequenzmessung.

Der Funktionsumfang ist allerdings etwas anders aufgeteilt. NCV – die kontaktlose Spannungsprüfung gibt es nicht, dafür verfügt das Crenova über eine Min/Max-Funktion und kommt in einer stabilen Tasche. Darin sind auch zwei Sätze an Messleitungen zu finden. Einmal mit den typischen Messspitzen und ein weiterer Satz mit Kroko-Klemmen. Das bietet kein anderes Messgerät.

Auch das kleine Display beziehungsweise die Beleuchtung kann sich sehen lassen. Sie ist sehr sehr hell, weiß und verteilt sich gut über das gesamte Anzeigefeld. Nur der Signalton ist nervig. Bei jedem Umschalten und jedem Tastendruck piept es unangenehm laut.

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Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Nur wenige Multimeter bringen eine Tasche mit.
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
In der Tasche sind zwei Sätze an Messleitungen – mit Spitze und mit Kroko-Klemme.
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Der ausklappbare Standfuß ist leider etwas labil.
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Praktisch dafür die Halterungen für Messspitzen.
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Das Display wird gut ausgeleuchtet und ist leicht abzulesen.
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Eine Frequenzmessung im 230-Volt-Netz ist leider nicht möglich.
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Die Spannung von 10 Volt wird dafür ganz gut ausgelesen.
Multimeter Test: Test Multimeter Crenova Ms8233d
Auch der Widerstandswert stimmt.

AstroAI AM33D

Unser günstigstes Multimeter im Test ist das AstroAI AM33D. Leider merkt man das auch in einigen Punkten. Bereits wenn man das Multimeter in die Hand nimmt, kommt ein »billiges« Gefühl rüber. Die Gummihülle ist glatt, bietet keinen guten Griff und der ausklappbare Stützfuß klappert. Nutzt man diesen, liegt das Messgerät sehr flach und beim Einstellen des Messbereiches gibt die Stütze spürbar nach.

Dafür ist die zwar einseitige Beleuchtung des Displays sehr hell und die Werte lassen sich gut ablesen. Den Messbereich muss man allerdings manuell auswählen – Auto-Ranging gibt es nicht.
Interessant ist die Funktion, die eine Prüffrequenz von 50 Hertz ausgibt – sofern man die für sich irgendwie nutzen kann.

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Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Das AstroAI AM33D ist recht breit, besitzt aber nur ein kleines Display.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Die Beleuchtung ist einseitig, dafür aber auch sehr hell.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Auch der zu kleine und labile Standfuß kann nicht überzeugen.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Die Gummihülle ist sehr glatt und wirkt minderwertig.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Die Messbuchsen sind leider nicht farblich gekennzeichnet.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Die ausgegebene Prüffrequenz von 50 Hertz stimmt fast perfekt.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Und auch die 10-Volt-Prüfspannung wird gut gemessen.
Multimeter Test: Test Multimeter Astroai Am33d
Was gerade gemessen wird, sieht man nur am eingestellten Drehschalter.

Proster DT33C

Das Proster DT33C sieht mit seiner knubbeligen Form schon etwas kurios aus. Der untere Bereich mit den Steckkontakten ist deutlich dicker, damit die Batterie darunter ihren Platz findet. Funktionstechnisch ist es dem günstigen AstroAI AM33D sehr ähnlich, fühlt sich aber etwas wertiger an und auch der Stützfuß ist stabiler.

Die Anzeige ist minimal größer, klarer und lässt sich etwas besser ablesen. Als Bonus liegen den Messleitungen isolierte Kroko-Klemmen bei, die einfach aufgesteckt werden. Solchen Kleinigkeiten wird leider viel zu wenig Beachtung geschenkt.

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Multimeter Test: Test Multimeter Proster Dt33c
Das Proster ist klein und handlich, hat aber auch nicht so viel zu bieten.
Multimeter Test: Test Multimeter Proster Dt33c
Der Standfuß ist etwas klein, aber stabil.
Multimeter Test: Test Multimeter Proster Dt33c
Die Beleuchtung ist okay, wenn auch sehr einseitig.
Multimeter Test: Test Multimeter Proster Dt33c
Die Prüfspitzen besitzen zwar keine abnehmbare Hülle, aber Schutzkappen.
Multimeter Test: Test Multimeter Proster Dt33c
Zusätzlichen liegen aufsteckbare Kroko-Klemmen bei.
Multimeter Test: Test Multimeter Proster Dt33c
Die gemessene Prüfspannung liegt nur 0,07 Volt daneben.
Multimeter Test: Test Multimeter Proster Dt33c
Und auch die Widerstandsmessung ist in Ordnung.

Beva W-002

Günstig, klein und handlich sind die Markenzeichen des Beva W-002 und wenn es nicht nur die Messkategorie CAT II erfüllen würde, wäre es eine echte Empfehlung.

Es verfügt zwar nicht über Auto-Ranging und auch die Auswahl der Messfunktionen ist begrenzt, aber wer nicht mehr als Spannungs- und Widerstandsmessungen benötigt, darf sich zusätzlich über eine kontaktlose Spannungsprüfung freuen.

Auch das Display hebt sich klar von den anderen günstigen Multimetern im Test ab. Es bietet zwar ebenfalls nur 3 ½ Stellen, dafür wird zusätzlich auch die Einheit des ausgewählten Messbereiches angezeigt.

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Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Das Messgerät von Beva ist klein und passt in die Jackentasche.
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Leider sind die Messbuchsen nicht farblich gekennzeichnet.
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Die Beleuchtung des Displays ist einseitig, verteilt sich aber ganz gut.
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Etwas kräftiger Drücken und auch der ausklappbare Fuß verteilt sich.
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Sehr exakt die Messung der 10-Volt-Prüfspannung.
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Auch beim Widerstand exakte Ergebnisse.
Multimeter Test: Test Multimeter Beva W002
Die kontaktlose Spannungsprüfung ist dagegen nicht zu gebrauchen. Die schlägt bereits 30 Zentimeter vor irgendwelchen Leitungen an.

Hama EM393B

Das Hama EM393B war die große Enttäuschung im Multimeter-Test. Man kann zwar nicht sagen, dass es einen billigen Eindruck hinterlässt, für den Preis bietet es aber auch nichts. Es gibt keine Display-Beleuchtung, keine Hold- oder Min/Max-Funktion und nicht mal einen ausklappbaren Ständer.

Es begnügt sich auch kein anderer Hersteller mit einer Blister-Verpackung, in der das Messgerät hinterher nicht mehr aufbewahrt werden kann. Für den Preis erwartet man einfach mehr als ein Multimeter, das sich noch auf dem technischen Stand von vor fünf Jahren befindet.

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Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b
Klein und handlich, aber leider ohne jeglichen Komfort.
Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b
Die Messbuchsen sind farblich gut gekennzeichnet.
Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b
Ziemlich exakt die Spannungsprüfung.
Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b
Und auch beim Widerstand genaue Ergebnisse.
Multimeter Test: Test Multimeter Hama Em393b
Die ausgegebene Prüffrequenz von 50 Hertz liegt leider deutlich daneben.

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