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Das beste Multiroom-System

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Multiroom-System Test: Sonos System
Stefan Schickedanz

Stefan Schickedanz

schreibt als HiFi-Experte für Publikationen wie AUDIO, VIDEO, StereoPlay und LowBeats. Neben Stereo- und Surround-Sound steht er auf schnelle Autos mit sonoren Anlagen, über die er ebenfalls regelmäßig berichtet.

Wir haben acht Multiroom-Systeme getestet. Um herauszufinden, welches das beste ist, haben wir alle wichtigen Kandidaten ausgiebig unter die Lupe genommen: Neben Platzhirsch Sonos war Boses SoundTouch, das Raumfeld-System des deutschen Lautsprecherspezialisten Teufel und das Omni von Harman/Kardon unter den Testkandidaten. Auch das Heos von Denon und das Yamaha MusicCast haben wir uns angehört und ausprobiert. Die neusten Testteilnehmer sind die Geräte von Riva und Symfonisk von Ikea.

Update 4. November 2019

Wir haben die Gelegenheit gehabt, den neuen Sonos Move zu testen und können eine glatte Empfehlung abgeben.

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9. August 2019

Wir haben die neuen Lautsprecher aus der Kooperation von Ikea und Sonos getestet: Den Ikea Symfonisk Regallautsprecher und die Ikea Symfonisk Tischleuchte.

4. Juli 2019

Die Kooperation von Ikea und Sonos nimmt bald handfeste Formen an: Ab 1. August 2019 werden die beiden Lautsprecher aus der „Symfonisk“ genannten Reihe in den Läden stehen. Das kleinere Modell für das Regal, das sich auch platzsparend an der Wand befestigen lässt, soll mit 99 Euro zu Buche schlagen, während die Speaker-Tischleuchten-Kombi für 179 Euro den Besitzer wechselt.

Wir konnten uns bereits einen ersten Eindruck machen, ein ausgiebiger Test wird in Kürze folgen.

15. Mai 2019

Sonos wurde um eine weitere Steuerungsmöglichkeit erweitert: Google Assistant. Seit Juli 2019 ist die Integration auch in Deutschland erfolgt. Damit demonstriert Sonos die Vorteile einer offenen, partnerschaftlichen Plattform.

16. April 2019

Sonos und Ikea haben ihre gemeinsame Lautsprecher-Serie Symfonisk vorgestellt. Ein Marktstart ist noch nicht bekannt. Wir werden die Lautsprecher natürlich so schnell wie möglich testen.

27. November 2018

Bose hat vergangenes Wochenende die Internet-Radio-Funktion der SoundTouch-Geräte per Software-Update abgeschaltet und setzt nun auf den Streaming-Anbieter TuneIn.

17. September 2018

Wir hatten den Riva Arena und den Riva Festival der Wand-Serie im Test.

12. Juli 2018

Durch ein Software-Update sind die Lautsprecher von Sonos nun auf Apple-Geräten einfach über AirPlay 2 ansprechbar. Wir haben das bereits getestet und den Artikel entsprechend aktualisiert.

22. Dezember 2017

Teufel hat sein Multiroom-Line-up komplett erneuert. Das Label Raumfeld wurde gestrichen und die Boxen technisch komplett überarbeitet: alle Lautsprecher können jetzt Bluetooth, dafür wird Chromecast nicht mehr unterstützt. Auch am Klang wurde nochmal gefeilt. Wir haben uns die neue Lautsprecher One S, One M und Stereo M angehört.

26. Oktober 2017

Wir haben den neuen Sonos One getestet und den Artikel aktualisiert.

5. Oktober 2017

Sonos hat seinen neuen Smart Speaker mit Sprachsteuerung vorgestellt – den Sonos One. Außerdem öffnet Sonos sein System und macht seine Lautsprecher in Zukunft AirPlay-fähig. Das dafür nötige Firmware-Update wird aber erst 2018 erhältlich sein. Wir haben den Test mit den neuesten Infos aktualisiert.

12. Juli 2017

Wir haben die PlayBase von Sonos getestet und den Testbericht aktualisiert. Um es vorwegzunehmen: wir waren begeistert!

23. März 2017

Wir haben die Yamaha MusicCast-Produkte aktualisiert.

7. Dezember 2016

Sonos Lautsprecher können nun auch direkt aus der Spotify App angesprochen werden, man muss also nicht mehr zwingend die Sonos App benutzen. Mit dem neuesten Software-Update wir darüber hinaus Trueplay auch für die Sonos Playbar verfügbar.

Gleichzeitig ist auch das Raumfeld-System von Teufel offener geworden: die auf der IFA angekündigte Integration von Google Cast ist seit dieser Woche auf allen Raumfeld-Systemen verfügbar. Damit kann man bei Raumfeld die Lautsprecher aber nicht nur aus Spotify ohne Umweg über die Raumfeld App ansprechen, sondern auch direkt über die Apps von vielen weiteren Musikdiensten.

Außerdem haben wir uns von Raumfeld die One S und Stereo M Lautsprecher angehört. Der Artikel wurde entsprechend aktualisiert.

7. Oktober 2016

Wir haben den Testbericht durch einige Informationen ergänzt.

6. September 2016

Wir haben uns endlich auch das MusicCast System von Yamaha anhören können. Yamaha bietet wie Raumfeld eine große Modellvielfalt, überzeugt uns aber bei den kleineren Lautsprechern klanglich nicht und auch die App ist noch nicht so ausgereift wie die von Sonos.

1. September 2016

Auf der IFA wurden viele Neuerungen angekündigt, wir haben den Artikel entsprechend aktualisiert.

Sonos will sein Multiroom-System stärker für andere Partner zu öffnen. So wird man die Lautsprecher von Sonos erstmals direkt aus der Spotify-App bedienen können. Auch das Amazon-Sprachsteuerungssystem Alexa soll in Sonos integriert werden.

Harman Kardon hat eine Überarbeitung des Omni-Systems angekündigt. Omni+ verspricht kabellosen HD-Sound und wird im Herbst auf den Markt kommen. Die bisherigen Omni-Lautsprecher, werden den neuen Standard leider nicht unterstützen.

Und Teufels Raumfeld wird demnächst Google Cast unterstützen und bekommt damit auf einen Schlag Zugriff auf 200 weitere Streaming-Dienste.

19. Mai 2016

Wir hatten endlich Gelegenheit, das HEOS-System von Denon zu testen. Klanglich spielt es ganz vorne mit, bei der Bedienung hapert es aber.

14. Januar 2016

Der Artikel wurde mit Informationen zu TruePlay von Sonos ergänzt.

1. Dezember 2015

Wir haben uns die neue Play:5 von Songs angehört – und waren platt: Sonos hat mit der neuen All-in-One-Box der aufholenden Konkurrenz ein schönes Schnippchen geschlagen. Der Artikel wurde aktualisiert und grundlegend überarbeitet.

3. November 2015

Bose hat mit der SoundTouch 10 einen neuen Multiroom-Lautsprecher herausgebracht. Wir haben uns die neuen Boxen für Sie angehört und den Testbericht aktualisiert.

Ende November wird Sonos die neue Play:5 auf den Markt bringen. Wir werden sie demnächst testen.

22. Juli 2015

Der Artikel wurde durch Informationen über die Nutzung von Spotify auf den verschiedenen Systemen ergänzt.

3. September 2014

Sonos ist mit dem Update auf die Software-Version 5.1 jetzt auch ohne Bridge oder Ethernet-Verbindung mit einem Lautsprecher nutzbar. Stattdessen können sich alle Lautsprecher direkt mit dem hauseigenen WLAN verbinden. Der Artikel wurde entsprechend überarbeitet.

Der klassische HiFi-Turm mit Stereo-Lautsprecherpaar hat nicht nur deshalb ausgedient, weil heute kaum jemand mehr Musik vom Plattenspieler, Kassettendeck oder CD-Spieler abspielt.

In Zeiten, in denen man einen Großteil seiner Musikbibliothek im Smartphone mit sich herumträgt oder seine Lieblingsmusik gleich direkt aus dem Internet streamt, will man seinen Sound drahtlos auf die Boxen bringen – und zwar am besten in jeden Raum, auf große Stand- und und kleine Mobil-Boxen, synchron fürs ganze Haus oder getrennt für jeden Raum einzeln.

Derartige Flexibilität versprechen sogenannte Multiroom-Lösungen, die zur Zeit mit Abstand das angesagteste Segment im HiFi-Markt sind.

Mehr Musik hören

Tatsächlich ist es ein ganz anderes Musikerlebnis, ob nur in einem Raum Musik läuft, oder in jedem Raum in der ganzen Wohnung. Erstaunlicherweise wirkt die Musik unaufdringlicher, wenn sie überall läuft. Die Erfahrung zeigt: Mit einem Multiroom-System hört man mehr Musik – was sicher auch daran liegt, dass es damit viel einfacher ist: Einfach auf dem Smartphone eine Playlist starten und schon tönt Musik aus den gewählten Lautsprechern. Das ist einfach toll.

Aber man muss natürlich nicht gleich das ganze Haus mit neuen Lautsprechern ausrüsten. Alle Multiroom-Systeme funktionieren auch als Einzellösungen mit nur einem Lautsprecher. Gegenüber anderen WLAN- oder Bluetooth-Lautsprechern bieten die Systeme aber den Vorteil, dass man bei Bedarf weitere Lautsprecher hinzufügen kann. So kann das System mit den eigenen Ansprüchen mitwachsen.

Die Anschaffung eines Multiroom-Systems ist also eine langfristige Investition, die man sich entsprechend gut überlegen sollte.

Technik im Umbruch

Schwierig wird die Entscheidung für ein Multiroom-System dadurch, dass die Technologie noch relativ neu ist und sich ständig verändert. So macht sich neuerdings Bluetooth aptX daran, der WLAN-Übertragung den Rang abzulaufen. Dagegen setzen Hersteller wie Harman und Yamaha mit HD-Sound, der von der Klangqualität her sogar die gute alte CD in den Schatten stellt – entsprechend feines Gehör vorausgesetzt. Das letzte Wort, welche Technologie sich für die drahtlose Musikübertragung letztendlich durchsetzen wird, ist längst noch nicht gesprochen.

Welche Standards sich durchsetzen werden, ist noch völlig offen

Aber auch die Musiknutzung selbst ändert sich derzeit radikal. Noch vor ein paar Jahren hat man seine CDs gerippt und Songs massenhaft in Tauschbörsen heruntergeladen. Dann hat man eine Zeitlang bei iTunes gekauft. Inzwischen scheint sich das Abo-Modell von Musik-Streaming-Diensten zunehmend durchzusetzen.

Aber auch hier ist völlig unklar, wie sich der Markt weiter entwickeln wird. Nachdem Spotify den Streaming-Markt lange Zeit unangefochten dominiert hat, gibt es mit Deezer, Apple MusicGoogle Play Music und Amazon Prime Music starke Konkurrenten. Apple Music hat in den USA inzwischen sogar Spotify abgehängt.

Auf diese rasanten Veränderungen reagiert jeder Hersteller von kabellosen Lautsprechern anders – entsprechend unterschiedlich sind die Systeme.

So haben wir getestet

Neben Einrichtung und Installation war uns vor allem wichtig, wie gut die Bedienung in einem Setup mit mehreren Räumen ist. Braucht man zum Abspielen eigener Musik oder über Streaming-Dienste zwingend die App des Herstellers oder geht es auch mit AirPlay und GoogleCast? Hier braut jeder Hersteller sein eigenes Süppchen und es ist alles andere als einfach, da den Überblick zu behalten. Wir haben es trotzdem versucht.

Alle Lautsprecher haben wir in mehreren Test-Sessions ausführlich probegehört. Dabei kamen immer verschiedenste Musik-Genres zum Einsatz, um das gesamte Klangspektrum der Lautsprecher beurteilen zu können.

Multiroom-System Test: Sonos System

Testsieger: Sonos

Im Gegensatz zu den anderen Testkandidaten setzte Sonos von Anfang an auf eine proprietäre Funktechnologie: Während sich WLAN normalerweise zentral vom Router ausbreitet, arbeitete jede Sonos-Komponente als eigenständiger WLAN-Repeater, der das Signal an das nächste Gerät weiterreicht.

Das ist ein großer Vorteil, wenn das hauseigene WLAN nicht gut in alle Räume reicht. So konnten wir mit dem Sonos-System problemlos Musik auch in Räumen abspielen, wo mit normalem WLAN keine Musikwiedergabe mehr möglich war. Damit das funktioniert, muss bei Sonos allerdings ein Lautsprecher per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden sein. Oder man verwendet die Sonos-Bridge.

Sonos öffnet sich neuen Übertragungs­wegen

Der Nachteil der proprietären Funktechnologie-Lösung von Sonos war, dass sie zwingend die Nutzung der Sonos-App voraussetzte. So konnte man zum Beispiel nicht einfach Musik von Apples Music-App auf dem iPhone über Sonos abspielen. Das hat sich mit der Einführung von Apples Audio-Übertragungstechnologie AirPlay 2 geändert, die nun auch von Sonos unterstützt wird.

Doch nicht nur bei der Bedienung hat Sonos die Nase vorne, auch klanglich spielen die Boxen der Amerikaner ganz vorne mit. Ein Grund dafür ist eine clevere Funktion, die Sonos Trueplay nennt: Mit Hilfe eines iPhones oder iPads kann man die Sonos-Boxen auf den Raum einmessen. Dazu spielen die Boxen Test-Sounds ab während man mit dem iPhone durchs Zimmer geht und so die Raum-Akustik vermisst. Mit den durch diesen Vorgang erhobenen Daten werden die Sonos-Lautsprecher individuell an die Raumakustik angepasst. Die Veränderung durch die Einmessung ist subtil aber hörbar.

Klangvorteil durch Einmessen: Trueplay ist die größte Innovation seit langem

High-End-HiFi-Systeme setzen schon länger auf das Einmessen der Lautsprecher an den Raum, benötigten dafür aber ein mitgeliefertes, normiertes Mikrophon, was die Sache entsprechend teuer machte. Sonos gelingt das ohne Zusatzkosten, indem einfach die große Verbreitung von Apple-Geräten genutzt wird und liefert damit eine der größten Innovationen der letzten Zeit. Android-Smartphones werden leider nicht unterstützt: es gibt einfach zu viele unterschiedliche Modelle mit zu vielen verschiedenen Mikrophonen, als dass man das System zuverlässig kalibirieren könnte.

Das Einmessen per TruePlay funktioniert nach entsprechendem Software-Update inzwischen mit allen Sonos-Lautsprechern, jüngst auch mit der Playbar.

Fast alle Sonos-Lautsprecher lassen sich übrigens als Stereo-Boxen-Paare kombinieren. Das gilt nicht nur für die Play:1 und die Play:3 sondern auch für die große Play:5, nur die Soundbar und die Soundbase machen da eine Ausnahme.

Mit Amazons Echo oder Echo Dot können alle bisherigen Sonos-Lautsprecher über Alexa gesteuert werden. Der Sonos One kommt mit integriertem Mikro und übernimmt die Funktionalität von Echo und Echo Dot. Aber damit nicht genug: Sonos wurde um eine weitere smarte Steuerungsmöglichkeit erweitert: Google Assistant. Als erster Anbieter, der mehrere Sprachassistenten innerhalb eines Soundsystems anbietet, demonstriert Sonos die Vorteile einer offenen, partnerschaftlichen Plattform, bei der die größtmögliche Flexibilität für den User im Vordergrund steht.

Mit dem Google Assistant kann man über den Sonos One, die Sonos Beam oder ein verbundenes Google-Home-Produkt Songs abspielen, TV-Sendungen starten, die Wettervorhersage abrufen und das Smart Home steuern. Für jeden einzelnen Speaker kann man einen Sprachassistenten auswählen, womit mehrere Sprachassistenten in einem System nebeneinander funktionieren. Sonos unterstützt nicht nur Musik und TV-Sound, sondern auch die wichtigsten Funktionen von Google Assistant, einschließlich Continued Conversation oder die Megafon-Funktion. Zusätzliche Funktionen und Aktionen sollen durch laufend neue Updates verfügbar sein und das Erlebnis mit Google Assistant auf Sonos kontinuierlich verbessern.

Sonos hat also die Zeichen der Zeit erkannt und öffnet sein System in alle Richtungen. Das ist gut und richtig so, denn das geschlossene System bot vielleicht anfangs eine überlegene Übertragungsqualität, war aber auch eine Sackgasse, aus der sich die Amerikaner jetzt freischwimmen müssen. Wir sind gespannt, wie gut das klappen wird.

Hörtest

Insgesamt liegen die Lautsprecher von Bose und Harman im Einzelvergleich gegenüber Sonos leicht vorne – mit Ausnahme der neuen Sonos Play:5: Auch wenn sie allein spielt, ist die Play:5 von allen Lautsprechern, die wir gehört haben, der Beste.

Toller Sound

Sonos Play:5 I

Test Multiroom-Systeme: Sonos Play:5 I
Tiefer, satter Bass, ausgewogene Mitten und funkelnde Höhen aus einem kompakten Gehäuse. Da drückt man beim Preis gerne ein Auge zu.

Auch ohne Raumkorrektur spielt die Play:5 nicht nur ihren Vorgänger sondern auch alle anderen Testkandidaten an die Wand. Sie wirkt viel spritziger, breitbandiger und differenzierter. Die Dynamik und die Bass-Qualität überraschen für die moderaten Abmessungen des Lautsprechers. Seine geschlossene Bauweise ermöglicht in Verbindung mit der Aktiv-Technik einen tieferen, trockeneren Bass als mit üblichen passiven HiFi-Boxen mit Bass-Reflex-Abstimmung.

Klein und schick

Sonos Play:1

Seine Stärken spielt Sonos aber erst richtig im Zusammenspiel aus. Paart man zwei Play:1-Boxen von Sonos mit dem hauseigenen Subwoofer können weder Boses SoundTouch 10 noch die SoundTouch 30 klanglich mithalten, die sonst klanglich für uns ganz weit vorne steht.

Empfehlenswert

Sonos Sub Wireless

Test: Multiroom-System: Sonos Sub Wireless
Für ein top Musikerlebnis unerlässlich: der Subwoofer von Sonos.

Das gilt auch für die Play:5 und die Soundbar Playbar fürs Heimkino oder die Playbar in Kombination mit zwei Play:1 und dem Subwoofer. Derart kombiniert wird das Klangspektrum noch dynamischer, räumlicher und breitbandiger – und Sonos zieht der Konkurrenz auf und davon.

Die im Sommer vorgestellte PlayBase überzeugt durch ein funktionales, gleichwohl unaufdringliches Design, das es zur Basis selbst sehr großer Flatscreens macht. Sonos spielt bei der PlayBase das größere Volumen im Vergleich zu einer Soundbar aus trumpft im Vergleich zur Playbar bei den tiefen Frequenzen auf.

Selbst wenn man die exzellente Loudness abschaltete, erzeugte der flache Lautsprecher einen Bass, den man eigentlich nur einer ausgewachsenen Standbox zugetraut hätte – was nicht nur für die Fülle, sondern auch für die Präzision und Differenziertheit gilt. Den optionalen Subwoofer werden gerade Musikfans selbst bei größeren Räumen nicht vermissen.

Stimmen klingen für diese Klasse ausgesprochen natürlich und lösen sich wie die gesamte Hörbühne überraschend gut vom Gehäuse. Die Höhen sind ausreichend spritzig und differenziert, das Taktgefühl der Wiedergabe ließ einen die Musik emotional erleben. Auch wenn der Preis der Sonos PlayBase für viele im Bereich der Schmerzgrenze liegt, ist dieses klanggewaltige, überaus vielseitige Sounddeck jeden Euro wert – vor allem für alle, die vorwiegend Songs damit abspielen wollen.

Der Vielseitige

Sonos Move

Multiroom-System Test: Sonos Move
Satter und dynamischer Sound, mit guten Höhen. Dank eingebautem Akku und IP56-Schutz auch für den Einsatz außerhalb der Wohnung geeignet.

Der erste Wireless-Lautsprecher von Sonos, der auch per Bluetooth-angespielt werden kann ist der Sonos Move. Er wurde im Gegensatz zu den bisherigen Sonos-Boxen auf Mobilität ausgelegt und hat entsprechend einen Akku verbaut. Als Ladedock des Sonos Move dient ein ans Netzteil angeschlossener Ring mit zwei Kontakten auf der Rückseite. Damit lässt sich der integrierte Akku des Move aufladen, um im vollen Zustand bis zu 10 Stunden Betriebszeit zu gewährleisten.

Gegen Staub und Wasserstrahlen geschützt kann man den Sonos Move ohne Bedenken ins Bad oder in den Garten mitnehmen. Der gesamte untere Bereich ist durch gummiartige Oberfläche gegen Feuchtigkeit, Schmutz und Stöße geschützt.

Ein richtiger Mobil-Lautsprecher im üblichen Sinne ist er deshalb aber nicht. Das liegt am Gewicht von 3 Kilogramm und den großen Abmessungen von 16 x 24 x 12,5 Zentimetern. Das ist kein Lautsprecher, den man mal eben so mit ins Freibad nimmt. Er ist eher dazu gedacht, an lauen Sommerabenden in den Garten oder auf die Terrasse gestellt zu werden. 

Der Sonos Move klingt extrem satt und kann mühelos auch in einem größeren Wohnzimmer hohe Abhörpegel erzielen. Die geschlossene 2-Wege-Konstruktion mit einem eigenwilligen Wave-Guide vorm Kalotten-Hochtöner für breite Schallabstrahlung macht richtig Spass. Das liegt nicht nur an der natürlichen, unverzerrten Stimmwiedergabe, sondern auch an der anspringenden Dynamik. Auch die Klarheit der Höhen überzeugt. Hier beweist Sonos ein sicheres Händchen.

Multiroom-System Test: Sonos Event Move
Das Design ist schlicht und modern. Der Sonos Move fügt sich gut ins Interieur ein.

Vom Boogiefaktor her ist der Move so ziemlich der beste Lautsprecher im Programm. Zwar wirkt sein Bass mit der wie immer bei Sonos standardmäßig aktivierten dynamischen Loudnessregelung ganz schön üppig – vor allem im Oberbass. Und er ist alles andere als trocken, besonders, wenn der Move nahe an der Wand steht. Doch das sehr gelungene Timing der kräftigen Bass-Impulse sorgte für einen gewissen Charme, der sich gerade auch mit Rock, Pop und elektronischen Beats äußert. 

Mancher wünscht sich vielleicht, dass er seine Songs vom Smartphone oder Tablet direkt mit der Sonos Controller App wiedergeben könnte. Doch die wurde für die Bluetooth-Wiedergabe völlig gestrippt, weil Sonos auf Streaming via AirPlay 2 direkt aus den jeweiligen Apps heraus setzt. Allerdings können Musik-Streamingdienste wie Spotify oder Amazon Music mit dem Controller verknüpft werden. Das gilt ebenso für die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant, für die im Sonos Move ein Fernfeld-Mikrofon-Array bereitgestellt wird.

Die Bedienung ist gut, wenn man sich erst einmal dran gewöhnt hat. Die Kennzeichnung an dem auf der Oberseite angebrachten Touchfeld ist nicht ideal, zumal es möglich ist, durch Wisch-Gesten einen Titelsprung herbeizuführen. Die Umschaltung zwischen Bluetooth und WLAN erfolgt wie die Deaktivierung auf der Rückseite, was auch nicht ganz optimal ist. Aber unterm Strich gelingt Sonos mit dem Move ein vielseitiger, klangstarker Lautsprecher für einen durchaus angemessenen Preis. Als mobiler Lautsprecher für Zuhause ist er gewissermaßen die eierlegende Wollmilchsau im Sortiment der Amerikaner.

Sonos One

Auch bei Sonos ist nun die Sprachsteuerung von Alexa eingezogen.

Der Sonos One ist eigentlich eine Play:1, bei der eine Frau eingezogen ist – und zwar keine geringere als Alexa, die menschliche Stimme von Amazon. Das macht die Neuauflage des Bestsellers zum Echo-Killer, denn der Sonos One klingt nicht nur um Welten besser als der innovative Amazon-Lautsprecher, er bindet den hilfreichen digitalen Assistenten auch in das bewährte Ökosystem von Sonos ein. Zwar soll man die Sonos-Lautsprecher zwar eigentlich auch über Amazons Echo oder Echo Dot steuern können, das klappte bei uns im Test aber nicht. Die Steuerung über den Sonos One war dagegen kein Problem. Der Sonos One bietet damit eine optimale Bedienung auch ohne die Sonos App über die Alexa-Sprachsteuerung.

Der Klang des Lautsprechers war keine Überraschung, er klingt nämlich wie der Play:One. Sonos hat hier nach meinem Eindruck höchstens ein wenig an Feinschliff und Transparenz geschraubt und zwar im positiven Sinn.

Zugriff auf die geniale TruePlay-Einmess-Automatik von Sonos wurde mir als Besitzer eines neuen iPhone 8 leider verwehrt. Sonos verwendet ein Profil des integrierten Mikrofons für seine Messung und hat das Profil des iPhone 8 noch nicht integriert. Das soll laut Sonos aber bald nachgeliefert werden.

Die Sprachsteuerung über Alexa funktionierte gut, auch aus der Distanz. Das Mikrofon kann man auch ganz abschalten, um seine Privatsphäre zumindest in Hinsicht auf Mitlauschen von Gesprächen zu wahren. Die Einrichtung von Alexa verlangt nämlich eine regelrechte Passwort-Eingabeorgie und verursacht je nach persönlicher Einstellung Bauchschmerzen bezüglich des Datenschutzes.

Bislang war man zum Abspielen von Musik noch weitgehend auf die App von Sonos angewiesen. Zwar konnte man die Sonos-Lautsprecher schon lange direkt aus der Spotify-App ansprechen, wer aber Musik von YouTube oder einer anderen App auf die Boxen bringen wollte, hatte bislang Pech. Doch nun öffnet sich Sonos nicht nur für andere Übertragungstechnologien wie AirPlay 2 sondern auch für digitale Assistenten wie Alexa, Siri und Google Assistant und wir dadurch deutlich flexibler. Offenbar haben die Kalifornier erkannt, dass sie sich mit der rein proprietären Technologie in eine Sackgasse manövriert haben.

Multiroom-System Test: Airplay 2
Mit AirPlay 2 kann man neuere Sonos-Lautsprecher direkt über iOS ansprechen.

Mit der Unterstützung von AirPlay 2 ist es zumindest von Apple-Geräten aus erstmals möglich, Musik von anderen Apps auf die Sonos-Boxen zu streamen. So kann man zum Beispiel einfach Songs auf YouTube abspielen und direkt aus dem Browser auf alle Lautsprecher streamen. Das funktioniert bei uns in ersten Tests gut. Zwar reagieren die Lautsprecher nicht ganz so flott, wenn man etwa einen Titel überspring und es kommt gelegentlich vor, dass zuerst ein Lautsprecher das Stück anspielt und die anderen erst eine Sekunde später einsteigen. Einmal setzte ein Lautsprecher sogar aus und spielte anschließend zeitversetzt. So etwas ist uns beim Streaming über Sonos Connect noch nie passiert. Aber mit einem kurzen Stop/Play, war das Problem sofort behoben. Wie zuverlässig das AirPlay-Streaming auf Dauer in der Praxis ist, wird sich noch zeigen müssen.

Auch ältere Sonos-Lautsprecher können über AirPlay 2 Musik abspielen – allerdings müssen sie davor über die Sonos-App mit einem neueren Modell gruppiert werden und zwar Sonos Beam, Sonos One, Playbase oder Play:5 der zweiten Generation. In der AirPlay-Lautsprecher-Auswahl in iOS tauchen die älteren Lautsprecher aber leider nicht auf. Um für sie die Lautstärke im Verhältnis zu den anderen Boxen zu ändern, muss man wiederum die Sonos-App bemühen. Zusammen mit der gekoppelten Box lässt sich die Lautstärke aber auch aus anderen Apps ändern.

Die Sonos-App auf dem Mac unterstützt AirPlay 2 bislang noch nicht. Zwar kann man die Sonos Lautsprecher auch über die Systemeinstellung »Ton« sehen und auswählen, aber nur einzeln. Hier mehrere Lautsprecher gleichzeitig auszuwählen, war in unserem Test nicht möglich.

Multiroom-System Test: Apple Home
Über Apples Home-App werden die Sonos-Lautsprecher einzelnen Räumen zugewiesen.

Ein weiterer Vorteil der AirPlay-Übertragung ist, dass man damit nun auch die Sprachsteuerung über Siri verwenden kann. Dazu muss man aber zunächst über Apples Home-App die Lautsprecher einrichten und einzelnen Räumen zuweisen. Anschließend kann man Siri auf dem iPhone oder dem iPad aktivieren und per Sprachbefehl Musik entweder auf einzelnen Lautsprecher oder in bestimmten Räumen abspielen. »Mach die Musik im Wohnzimmer lauter« ändert prompt die Lautstärke auf allen Lautsprechern, »Mach Fernseher leiser« senkt dagegen nur die Lautstärke unserer Playbase und auf den Sprachbefehl »Spiel überall Daft Punk« tönen die Franzosen aus allen Sonos-Lautsprechern im Haus. Da hat die Siri-Funktion einiges der weitaus früher gestarteten Alexa-Integration voraus, bei der es uns nach wie vor nicht gelingt, Lautsprecher-Gruppen anzusteuern.

Allerdings gibt es auch bei der Steuerung über Siri Verbesserungsbedarf. So kann man etwa keine Songs oder Playlisten über die Spotify-App starten, sondern nur über Apples hauseigene Musik-App. Startet man eine Playlist manuell auf Spotify, kann man aber immerhin per Sprachbefehl die Lautstärke regeln, Songs überspringen und die Musik anhalten und fortsetzen.

Ganz so komfortabel wie die Steuerung über Amazons Alexa ist Siri nicht, denn Alexa hört einfach aufs Wort, während man für Siri ein iPhone oder iPad in der Nähe braucht. Zwar kann man die Sprachsteuerung auch über »Hey, Siri« per Sprachbefehl aktivieren, aber das klappt bei Alexa aus größerer Entfernung dank mehrerer Fernfeld-Mikros deutlich besser. Spricht man dagegen direkt ins iPhone, versteht einen Siri wiederum deutlich zuverlässiger als Alexa in der anderen Ecke des Wohnzimmers. Beides hat also seine Vor- und Nachteile.

Den Sprachassistenten von Amazon unterstützt Sonos schon länger. Dazu bindet man entweder ein Echo-Gerät von Amazon in das Sonos-System ein, oder man verwendet einen neueren, mit Mikrofon ausgestatteten Sonos-Lautsprecher, also eine Play One oder die neue Soundbar Beam.

Multiroom-System Test: Sonos Lifestyle Rgb Small Kitchen One White1
Der Sonos One ist dezent und wertet die Einrichtung auf moderne Art auf.

Besitzer von Android-Handys gucken dagegen nach wie vor in die Röhre. Ob und wann Sonos auch die Übertragung über Googles Chromecast unterstützt, ist noch völlig offen. Immerhin kann man die Sonos Lautsprecher direkt über die Google Music App ansprechen – oder aber natürlich über unterstützte Streaming-Apps wie Spotify. So flexibel wie auf dem iPhone ist man mit Sonos auf Android-Geräten aber bislang nicht. Die Unterstützung von Google Assistant hat Sonos aber zumindest bereits angekündigt.

Auch wenn immer mehr Optionen zur Verfügung stehen, mit denen man Musik auf die Boxen bringt – viele werden sehr gerne weiterhin die Sonos-App zum Abspielen von Musik verwenden. Denn die ist toll designt und reagiert prompt. So würde man sich das nicht nur von Bose und Harman/Kardon wünschen, auch Apples eigene Musik-App könnte sich von Sonos ruhig eine Scheibe abschneiden. Teufel hat mit der Raumfeld-App einen riesigen Schritt nach vorne getan und bietet inzwischen ebenfalls ein gutes Bedien-Erlebnis.

Von allen Herstellern unterstützt Sonos über seine App außerdem das mit Abstand größte Portfolio von Musik-Streaming-Anbietern. Mit dabei ist natürlich Spotify, aber auch Apple Music, Deezer, TuneIn, Google Play Music Amazon Prime Music und SoundCloud und viele mehr. Eine vollständige Liste findet sich hier.

Sonos im Testspiegel

Die neue Sonos Play:5 ging schon vor dem Erstverkaufsdatum mit einer Welle des Beifalls durch die Presse. Die FAZ urteilte:

»Der spielt tatsächlich noch einmal deutlich basskräftiger als sein Vorgänger und erzielt schon als Solist ein akzeptables Stereo-Panorama, das weit über seine eigenen Dimensionen hinausweist.«

Matthias Kremp zeigt sich auf Spiegel Online ebenfalls angetan der neuen Play:5:

»Der neue Play 5 ist ein gutes Produkt. In Sachen Technik, Sound und Design ist Sonos ein spürbarer Schritt nach vorn gelungen. Leider macht gleichzeitig auch der Preis einen Sprung, der Lautsprecher kostet 579 Euro.«

Überzeugt ist Kremp auch von der Einmessautomatik TruePlay, die den Frequenzgang des All-in-one-Lautsprecher-Systems auf den Hörplatz optimiert:

»Ich habe TruePlay mit verschiedenen Sonos-Lautsprechern der Typen Play 1, Play 3 und Play 5 ausprobiert und kam immer zu demselben Ergebnis: Nach dem Einmessen per TruePlay klangen die Boxen, als hätte man einen Vorhang davor weggezogen. Der Sound wird klarer, brillanter, trockener.«

In meinem Test für LowBeats vergab ich 4,8 von 5 Sternen für die Play:5:

»Das Play:5 ist mit Abstand der beste Sonos-Lautsprecher. Schon Mono ist er ein Hit, als Stereo-Paar, das sich dank der großartigen Software einfach einrichten lässt, macht er der klassischen HiFi-Anlage endgültig ihren Rang streitig. Eine Flut von Online-Musik-Diensten und die perfekt zu handhabenden Multi-Room Möglichkeiten machen Sonos zum besten Netzwerk-Audio-System seiner Art. Mit Trueplay-Raumeinmessung über das Smartphone legte Sonos mal wieder das Ohr auf den Puls der Zeit.«

Computer Bild lobte den ausgewogenen Klang, die einfach zu bedienende App und die vielen Musikdienste, die zur Auswahl stehen, tadelt aber die schwierige Einbindung von Netzwerkfestplatten.

Die Zeitschrift AUDIO bewertet das Preis-Leistungsverhältnis der Sonos Play:1 mit »überragend« und urteilt:

»Der Play 1 zeigt eindrucksvoll, dass Sonos trotz niedrigem Preis und Lifestyle-Ambitionen das Thema High Fidelity sehr ernst nimmt – eleganter und preiswerter ist man zu einer Anlage dieser Qualität jedenfalls noch nie gekommen.«

Im Vergleichstest aller gängigen Multi-Room-Konzepte konnte sich AUDIO vor allem für Sonos sowie »den potentesten und schärfsten Konkurrenten« Raumfeld erwärmen. Sonos empfehlen die Stuttgarter wegen seiner »kinderleichten« Einrichtung, Bedienung und Erweiterung.

PCMag gibt den Sonos Play:1-Lautsprechern einen Editor’s Choice Award. Nach Punkten liegen die Sonos-Boxen für PCMag allerdings gleichauf mit der Bose SoundTouch 20. Als Argumente für die Sonos werden der günstige Preis und die einfache Installation angeführt. Während die Bose-Hardware als »fantastisch« bezeichnet wird, finden die Experten die App von Bose problematisch.

Auch Netzwelt hält Sonos neben Raumfeld für »die komfortabelste Art, Stereo-Signale in den eigenen vier Wänden zu verteilen.« Besonders heben die Autoren bei Sonos die vielen Schnittstellen und die im Vergleich zum deutschen Mitbewerber bessere Verarbeitung hervor.

Computer Bild attestiert der Sonos Play:3 sogar einen »Wow-Effekt«, lobt die intuitive Bedienung und den als raumfüllend bezeichneten Klang, der kaum Wünsche bei den Testern offen ließ. Dafür gab es die Note »befriedigend«, womit die Play:3 nicht ganz an die mit »gut« bewertete Bose SoundTouch 20 heranreicht. Die Punkte gehen für Computer Bild auf das Konto des Bedienkonzepts und des als angenehm, voluminös und deutlich raumfüllender, als angesichts der Größe zu erwartenden Klangbildes.

Auch die Stiftung Warentest lobt den Ton, vor allem der Play :3:

»Play:3 klingt am besten im Test. […] Play:5 und Play:3 können klanglich eine Mini-Hifi-Anlage ersetzen. Auch die Play:1 klingt gut – trotz des kleinen Gehäuses.«

Ikea Symfonisk

 Multiroom-System Test: Symfonisk Ikea

Das bekannte schwedische Möbelhaus bereichert durch die im letzten Jahr verkündete Kooperation mit dem Multiroom-Pionier Sonos nicht nur sein eigenes Angebot. Die beiden ersten WLAN-Lautsprecher im Ikea-Programm erweisen sich auch als ebenso kostengünstige wie pfiffige Alternative zu den reinrassigen Sonos-Boxen.

Zum einen gibt es den mit 99 Euro sehr günstigen Symfonisk-Regal-Lautsprecher. Die Bezeichnung nimmt Ikea wörtlich. Denn die kleine Box kann man nicht nur in ein Regal stellen, man kann sie auch an die Wand hängen und damit selbst zu einem – kleinen – Regal machen.

Außerdem gibt es die Symfonisk-Tischlampe, die Lautsprecher und Lampe kombiniert. Wer den seitlich am stoffbezogenen Korpus angebrachten Drehschalter betätigt, bringt den Symfonisk zum Leuchten. Mit drei weiteren Tasten im Lampensockel lässt sich die Lautstärke regeln und die Wiedergabe starten bzw. stoppen. Mit einem Preis von rund 180 Euro bleibt selbst der größere der beiden Ikea-Lautsprecher noch unter dem, was Sonos für seine Einstiegsprodukte verlangt.

Das Rückgrat der Ikea-Bedienphilosophie ist genau wie bei Sonos die App. Und zwar nicht irgendeine App, sondern das Original von Sonos. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich die Kooperationsprodukte der Symfonisk-Linie nahtlos in ein bestehendes Sonos-System integrieren lassen. Damit schaffen sich die Amerikaner zwar eine Konkurrenz im eigenen Haus, steigern aber letztlich die Attraktivität ihres Ökosystems und senken letztlich auch mit dem quaderförmigen Symfonisk-Speaker die Einstiegsschwelle gegenüber ihren eigenen Produkten erheblich.

Hörtest

Das Ergebnis der TruePlay-Einmessung überzeugt auch in Verbindung mit den Ikea-Boxen. Man kann in den Raumeinstellungen der App die ermittelte Korrektur abschalten, um sich ein Bild von der Wirkungsweise zu verschaffen. Wie üblich klingt der Bass beider Symfonisk-Lautsprecher mit TruePlay konturierter und die Durchhörbarkeit in den Mitten gewinnt im gleichen Maße wie die Höhenwiedergabe. Ebenfalls von Sonos kennt man die standardmäßig aktivierte automatische Loudness-Korrektur. Sie macht den Klang satter und gefälliger.

Ikea Symfonisk Regallautsprecher

Im Hörtest mit dem kleinen Symfonisk Regal-Lautsprecher führt die Loudness-Korrektur allerdings bei Hip Hop-Tracks wie »Mask Off« von Future zu einer gewissen Überforderung der Tieftonsektion. Der Bass verliert spürbar an Kontur und neigt zum Grummeln. In diesem Fall hilft es, die Loudness für einen trockenen, deutlich sauberen Bass zu deaktivieren.

Abgesehen von solchen Tiefton-Orgien wirkt die Wiedergabe mit aktivierter Loudness voller und stimmiger. Die Homogenität, die der für unter 100 Euro angebotene Ikea Symfonisk an den Tag legt, ist für diese Klasse schlicht überragend. Seine Dynamikreserven reichen spielend, um ein mittelgroßes Wohnzimmer lauter zu beschallen als den meisten Nachbarn lieb ist.

Sonos-Imitat für kleines Geld?

Was hier für ein kleines Geld geboten wird, braucht sich hinter einem doppelt so teuren Sonos One im normalen Betrieb nicht zu verstecken. Nur bei extremen Bässen würde ein echter Sonos doch etwas sauberer bleiben. Doch die gesamte Klangabstimmung des Ikea Symfonisk Regal-Lautspreches folgt den gleichen Idealen wie die eigenen Lautsprecher der Amerikaner.

Ikea Symfonisk Tischleuchte

Die Symfonisk-Tischleuchte rechtfertigt ihren höheren Preis nicht nur durch ihren nicht zu verachtenden Zusatznutzen als Leuchtkörper. Sie besitzt auch mehr Reserven im Bass, nicht nur, was Pegel betrifft, sondern auch Differenziertheit. Trotzdem wirkt sie nicht ganz so wie aus einem Guss wie ihr kleiner Bruder. Gerade manche Frauenstimmen, etwa die von Florence + The Machine (»Hunger«) wirken klarer und differenzierter, allerdings auch etwas näselig und vorlaut. So erscheint das leuchtende Lautsprecher-Beispiel trotz aller Differenziertheit und seiner feinen Hochtonauflösung nicht ganz so stimmig wie das Einstiegsgerät, das mit seiner besonders musikalischen Spielweise seine kleinen Schwächen im Detail einfach überspielt.

Die Tischleuchte hat klangliche Einbußen

Außerdem weckt der runde Korpus der LED-Leuchte Erwartungen, die der Klang nicht hält. Zu einer Zeit, in der Rundumstrahler mit 360-Grad-Sound schwer im Trend liegen, erwartet man aufgrund der Form auch ein omnidirektionales Klangfeld. Gerade deshalb fällt umso deutlicher auf, dass der runde Symfonisk seinen Klang recht deutlich nach vorn bündelt – wie den Lichtkegel einer Taschenlampe. Wenn man sich von der direkten Mittelachse wegbewegt, lassen Transparenz und Brillanz spürbar nach. Deshalb gilt dem schnörkellosen, charmant abgestimmten Einstiegsangebot der Symfonisk-Serie von Ikea unsere besondere Empfehlung.

Die schwedische Licht-Gestalt ist trotzdem eine Bereicherung mit einem von Lautsprechern bisher nie gekannten Funktionsumfang und einem smarten Styling, das ihr auch Zugang zu Wohnlandumgebungen verschafft, in denen konventionelle Lautsprecherboxen als störend empfunden werden.

Bedienung

Für den günstigen Preis muss man gerade beim kleineren Symfonisk-Lautsprecher leichte Abstriche in der Materialqualität und Verarbeitung machen. So bieten etwa die Tasten des eckigen Symfonisk ein schwammiges Gefühl und sorgen dafür, dass der Zeigefinger wegen ihres kleinen Durchmessers an der Einfassung hängenbleibt. Die Tasten der Symfonisk-Lampe bieten dagegen keinen Grund zur Beanstandung. Hier stört lediglich der prominent auf der Rückseite platzierte Ethernet-Anschluss. Eine Zuführung von unten wie beim Netzkabel der LED-Lampe wäre da deutlich eleganter.

 

Allerdings dürften die meisten ihre Symfonisk-Lautsprecher über das integrierte WLAN betreiben. Dabei gibt es wie bei Sonos die Möglichkeit, gewöhnliche WLAN-Übertragung oder die proprietäre Boost-Funktion von Sonos für weiträumige Netzwerkabdeckung zu verwenden. Im Boost-Betrieb funktioniert jeder Lautsprecher im System wie ein WLAN-Repeater, was in großen Häusern beim Überbrücken weiter Funkstrecken von Vorteil ist.

Die Installation verläuft wie von Sonos bekannt sehr einfach, zumal der Benutzer von der App durch die Installation geführt wird. Wie bei Sonos üblich, muss der Nutzer einen Account bei den Amerikanern anlegen. Weitere Registrierungen sind zum Verwenden von Amazon Alexa oder dem Google Assistenten erforderlich.

Direkt nach dem Hinzufügen des Lautsprechers besteht für Apple-User die Möglichkeit, ihn unter Zuhilfenahme des Mikrofons im iPhone oder iPad via TruePlay-Einmessung zu kalibrieren. Dazu werden Messtöne über den jeweiligen Symfonisk-Lautsprecher wiedergegeben, während der User mit seinem iDevice in der Luft wedelnd den ganzen Raum abstreitet. Wie das geht, verrät ein in die App integrierter Film. Viel besser kann man eine Installation eigentlich nicht machen.

Ikea Symfonisk im Testspiegel

Die Kollegen von Chip sind begeistert und geben weitere Denkanstöße:

»Die Symfonisk-Lampe mit Speaker fanden wir klanglich durchaus auf einer Stufe mit dem Sonos-eigenen One, der zusätzlich noch über die integrierte Sprachassistentin Alexa verfügt. Hier kommt schon ein richtig guter Sound mit brauchbaren Bässen und differenzierten Mitten und Höhen raus. Und auch optisch macht die Lampe durchaus etwas her. Schade finden wir, das Ikea nicht sofort eines seiner smarten Tradfri-Leuchtmittel zur durchaus smarten Leuchte legt – das wäre das i-Tüpfelchen gewesen.«

Computer Bild bemängelt die Mitten, ist aber grundsätzlich auch zufrieden:

»Die erste Zusammenarbeit zwischen IKEA und Sonos macht im Test eine gute Figur. Der Klang ist angenehm und es fehlt lediglich an Mitten. Gut: Der Symfonisk-Lautsprecher profitiert von der Sonos-Einmessautomatik und hat dadurch in jeder Position den optimalen Klang. Die Ersteinrichtung ist zwar ein wenig umständlich, dafür punktet die Sonos-App mit einer großen Vielfalt an Streaming-Diensten. Zudem lässt sich der Symfonisk als Regal nutzen – klasse.«

 

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Kommentare

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hellweg03408
hellweg03408

Bräuchte bitte einmal eine Experteninfo: Habe im Wohnzimmer BANG&OLUFSEN BeoSound 3200 und 2 BeoLab6000 Lautsprecher. Da wir nun unsere große Küche mit Essbereich renovieren, denke ich dort über den Beginn einer Multiroom-Lösung nach, in die ich aber die B&O integrieren möchte, um z.B den Fernsehsound, der ebenfallls über die B&O im Wohnzimmer läuft, oder die CD Abspielung auch in die Küche zu bekommen … ja, ich bin 53 und höre tatsächlich auch noch CDs 🙂 B&O scheint Multiroom völlig zu verschlafen. Es wird zudem extrem teuer, wenn man perspektivisch das ganz Haus mit B&O Lautsprechern ausstattet. Laut Info in einem… Mehr... »

Michi
Michi

Schau mal bei max2play und hifiberry rein. Die haben sicher eine lösung für dich,allerdings nur mit ein wenig eigeninitiative.

Peter
Peter

Wenn Du mit Teufel starten möchtest und Deine B&O mit einbinden willst, dann ist das die Lösung: https://www.teufel.de/multiroom/teufel-streamer-p16566.html
Ein AUX-Eingang hat die BeoSound3200 und Du kannst sie damit in Streamingzeitalter holen. Weitere Räume kannst Du dann mit den Teufel-Lautsprechern ausstatten.

Hans Fischer
Hans Fischer

Ohne Bluesound fehlt hier aber ein ganz wichtiger Player am Markt. Mal abgesehen von der besten App findet BlueOS auch immer mehr Unterstützung in der Industrie.

T.F.
T.F.

Dieser Artikel von Alles Beste gibt einen hervorragenden Einblick in die Multiroom Systeme. Ich habe diesen Artikel als Wissensgrundlage genommen und bin damit in die eigene Vergleichsrecherche losgezogen. Die Testphase ging von Nov 18 bis jetzt Jan 19 über folgende Systeme: 1. Sonos, 2. Bose, 3. Teufel – dieser dann auch mein pers. Sieger wurde und nun in einigen Räumen seinen Schall verbreitet. 1. Sonos – System: 2x Pl 1, 2x Pl 5, Soundbar und Sub (bei einem Freund in allen Varianten incl. 5.1 getestet) -klares PRO: Das Handling und die Konfiguration der App -sehr gut auch der Klang im… Mehr... »

Kay Schlegel
Kay Schlegel

Sie sollte unbedingt mal das Angebot von Bluesound in Augenschein nehmen. Meiner Meinung nach das -aktuell – beste Multiroom-System. BluOs läuft einfach unfassbar stabil und performant.

Clarissa
Clarissa

BOSE MELDUNG: seit Montag 19.11.2018 ist bei Bose nichts mehr mit Internetradio bei SoundTouch-Geräten!
Neueste wichtige Mitteilung, überdenken Sie Ihre zukünftige Kaufentscheidung!
Bose hat am Montag den Internetradioempfang OHNE Vorwarnung eingestellt! Kein einziger SoundTouch-Geräte -User wusste Bescheid, es ging plötzlich nichts mehr, man hatte stundenlang unnötig mit Fehlersuche und Verzweiflung verbracht! Das ist keine Kundenservice! Umgestellt auf Tunein…lesen Sie bitte in der Bose Community, Bose Kunden sind zu recht verärgert!

Redaktion
Redaktion

Wir haben bei Bose nachgefragt. Tatsächlich wurde der Provider von Internetradio auf TuneIn umgestellt. Die automatische Umstellung der gespeicherten Sender hat offenbar nicht bei allen Kunden funktioniert. Grundsätzlich können SoundTouch-Besitzer aber weiterhin Internet-Radio nutzen. Möglicherweise müssen Sie Ihren Sender neu suchen und erneut speichern.

Carsten Wandt
Carsten Wandt

Wer sich solchen hässlichen Bass(l)hastigen Müll hinstellt, dem ist nicht mehr zu helfen😅

Stefan Müller
Stefan Müller

Artikulieren Sie sich in einem Forum Bitteschön sachlich! Unverschämtheit!

Olaf König
Olaf König

NICHT KAUFEN, das ist wirklich Müll!!! Ich versuche das Zeug seid ca. 2 Jahren zu benutzen (5 Geräte, 2 davon am Lan, Neupreis insgesamt ca. 2000€). Manchmal funktioniert es ein paar Tage, dann hört man Musik die plötzlich anfängt zu stottern und dann ganz aufhört. In der App sind dann die Wlan Geräte nicht mehr zu finden. Nach ein paar Stunden sind sie dann wieder da. Ich hatte gehofft das wird mal besser aber das wird wohl nichts mehr. Ich würde das Zeug am liebsten entsorgen, leider kann sich bei diesem ganzen Multiroomkram nicht sicher sein ob eine andere Marke… Mehr... »

Andy Ehlers
Andy Ehlers

Hmmm? Immer sind die anderen Schuld. Wo wohnst Du denn? Einfamilienhaus, Wohnblock? Hat Dein Nachbar ein stärkeres WLAN aufgebaut, der in Deinen Kanal funkt? Nicht jeder Router kann Auto Kanal und auch nicht jedes Endgerät. Also erstmal WLAN sauber installieren, dann mal weiterschauen. deine Beschreibung hört sich eher nach ner WLAN Problematik an!!!

Dpascalm
Dpascalm

Also ich habe ein Sonos 5.1 Anlage und bin seid über 1 Jahr begeistert von dem Sound und der leichten einstellbarkeit der Anlage. Problemlos Filme oder schnell mal übers Handy Musik hören .. super einfach. Klanglich top

Gerhard Zimmermann
Gerhard Zimmermann

Irgendwann wird dazu noch der Acustimas 300 dazu kommen, der hat mich im zusammenspiel mit St 300 sehr beeindruckt…….

Gerhard Zimmermann
Gerhard Zimmermann

Schon toll was ihr da alle schreibt und getestet habt…… Ich habe mir nach langem Vergleich mit anderen super multi Room Systeme, für die SoundTouch 300 entschieden und bereue diesen Schritt nicht……. Geiler sound im ganzen raum

Wolf
Wolf

Also,die Play 5 als „Ohne Mitten und Höhen“ zu bezeichnen,ist fast schon unverschämt. Ich habe die Teile letztens im Media Markt gehört,im Stereoverbund und dem Subwoofer. Nicht weil ich danach gesucht hätte,sondern um zu ergründen,woher dieser fantastische Klang im ganzen Markt kam. Diese High End Anlage wollte ich genauer sehen. Ich hab geschluckt,ungläubig den Kopf geschüttelt und konnte,wollte es nicht glauben daß dieser Klang wirklich DA rauskam..unbegreiflich,unfuckingfassbar gut. Mehr und besser geht nicht mit Streaminglautsprechern. ABSOLUTE TOP KAUFEMPFEHLUNG von mir.

Rene Blievernicht
Rene Blievernicht

Sonos war mal gut. Die ständige Änderungen an der GUI, hochfrequente Updates mit fraglichem Nutzen und immer mehr Problemen, sowie eine ungebührliche Datensammelei disqualifizieren diese Produkte immer mehr. Es ist nicht mehr zu akzeptieren. Wer es nicht glaubt kann ja Mal die Kommentare im Play Store lesen. Und: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Sonos-fordert-mehr-Daten-sonst-droht-Sendeschluss-3810249.html

Herby
Herby

Dem kann ich nur zustimmen! Genau das ist auch meine Erfahrung mit Sonos.
Und deshalb habe ich mich jetzt entschlosssen, dass es rausfliegt!

Will
Will

Teuer sind sie alle, aber Sonos vor Denon? 2x Heos 7 und die Denon Bar schlagen die Sonos um Längen! Alleine die Technik und Formate der Denon Bar gegenüber der Sonos Playbar oder Base…. Eindeutig Denon!

Carsten Wandt
Carsten Wandt

Ist klar. Du Profi😅

Stephan Alisch
Stephan Alisch

Da gebe ich dir Recht, und bereue meinen Wechsel zu Denon überhaupt nicht! Nicht falsch verstehen Sonos ist wirklich erste Sahne, aber die ständigen App Veränderungen und Anpassungen sowie auch das immer häufiger abrupte stoppen der Musik nervt doch gewaltig. Es lief vorher alles so smooth. Was mich allerdings am Denon gegenüber Sonos sehr stört ist die Pause Taste mit der nervigen blau blinkende LED, warum nicht Play/Stop Wie bei Sonos? Was ich sehr zu schätzen weiss sind allerdings die Anschluss Möglichenkeiten sowie das ich meine Heos Lautsprecher problemlos mit dem Denon Heos AVR laufen lassen kann! Bravo, doch warum… Mehr... »

Bernd Thomas
Bernd Thomas

Teufel ist eine Katastrophe. Ende 2016 habe ich einen One S und einen Connector gekauft. Der One S lief über WLAN und hat sich trotz stabilem Signal immer wieder abgemeldet oder aufgehängt. Wiederholt war bei beiden Geräten kein Zugriff möglich, so dass ich das System mehrmals neu aufsetzen musste. Der Support hüllt sich in Schweigen. Jetzt ist mal wieder in der App nur Leiste Home-Musikdienste-OnlineHB-Einstellungen zu sehen. Wer technisch nicht versiert ist, dem kann ich nur abraten. Jetzt steht wieder das alte Kofferradio in der Küche. Meine itunes Konserven höre ich mit dem Laptop an der Stereoanlage.

Charlie
Charlie

– Meine Suche hat ein Ende / Denon Heos 7 HS2 – @Thomas – Ähnliches, wie du es berichtest, habe ich auch erlebt (siehe meinen Beitrag vom 28. Dezember 2017 15:08) und bin nun von Teufel („Stereo M“ 2. Generation) weg, hin zu Denon gewechselt und bin super glücklich mit den 2 x Heos 7 HS2 im Stereo-Verbund! – In kürzester Zeit zum wunderbarsten Klanggenuss – OK, für die Ersteinrichtung der Denon Sprösslinge -die super einfach, schnell und problemlos ablief- muss man sein Tablet oder Smartphone mit einem Kabel zum Lautsprecher verbinden, dafür renne ich jedoch nicht Minuten lang mit… Mehr... »

Bernd
Bernd

ich besitze eine Soundtouch 20 und eine Soundtouch 30. Klanglich ganz OK allerdings als Multiroomsystem vollkommen ungeeignet. Ständige kurze Unterbrechungen. Für mich unbrauchbar. Auch die ständigen Updates bringen keine Besserung. Grüße Bernd
P.S. zusammen mit Alexa funktioniert das Ganze nur mit sehr langen Verzögerungen also ebenfalls unbrauchbar

Thomas H.
Thomas H.

Ich kenne nur Sonos und Teufel, deswegen kann ich kein Urteil über die anderen fällen. Es ist eine Schande was beide Hersteller für die hohen Preise leisten. Sonos mit einem Stromverbrauch von 6-7W im „Ruhezustand“ , das sind bei 4 LS im Jahr 80Euro ohne Musik gekostet zu haben. Die maxTitel bei kompletten Tags und Ordnerstruktur unter 40.000. besch…ener Support. Teufel bekommt die App nicht in den Griff. Installation, wie vor 20 Jahren. Kann zwar meine Musik vom Handy streamen, aber was habe ich davon, wenn keine Ordnerstruktur oder vergleichbares gibt um meine einzelnen Hörbuchdateien, meine Klingeltöne usw mit auf… Mehr... »

Charlie
Charlie

Hallo Thomas!
Vielleicht interessiert dich mein Bericht vom 24. Januar 2018 10:26

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