Das beste Multitool

Test: Multitool – Testsieger Dremel 4200

Das beste Multitool ist der Dremel 4200. Die Technik des Erfinders der Multitools hat sich seit Jahren bewährt, ebenso das überaus reichhaltige Zubehör sowie die robuste Konstruktion. Der Dremel kann schleifen, polieren, schneiden, bohren und vieles anderes mehr – alles eine Frage des aufgesetzten Werkzeugs.

Für knifflige Aufträge an beinah unzugänglichen Orten ist ein Multitool mit seiner Vielzahl verschiedener Werkzeuge die erste Wahl. Aufgrund der Größe und der enormen Wandlungsfähigkeit mit den vielen verfügbaren Aufsätzen eignet sich so ein Multitool vor allem für filigranes Arbeiten, weniger dagegen für großflächige Projekte.

Mit dem Dremel fing alles an, der amerikanische Werkzeugspezialist hat als erstes ein Multifunktionswerkzeug auf Basis eines handlichen Oszillation-Antriebs auf den Markt gebracht. Obwohl die wesentlichen Patente längst abgelaufen sind und andere Hersteller ähnliche Produkte auf den Markt gebracht haben, profitiert der original Dremel immer noch vom vorhandenen Knowhow und seinem guten Namen.

Unser Favorit ist allerdings eine Variante zum Oszillations-Antrieb: beim Dremel 4200 dreht sich die Spindel und mit ihr das aufgesetzte Werkzeug, sie schwingt also nicht.

Multifunktionswerkzeuge – drehen oder schwingen

Das technische Prinzip ist dabei so simpel wie effektiv: bei einem Multitool vom Schlag des Dremel handelt es sich schlicht um einen Elektromotor im handlichen axialen Gehäuse, der mit variabler Drehzahl ausgestattet ist. Damit wird eine Spindel angetrieben, die wiederum mit den unterschiedlichsten Werkzeugen bestückt werden kann: zum Bohren Fräsen, Schleifen, Polieren und Gravieren.

Im Gegensatz dazu sollten Multifunktionswerkzeuge erwähnt werden, die das Werkzeug nicht in Drehungen sondern in Schwingungen versetzen, diese Maschinen nennt man daher oszillierende Multifunktionswerkzeuge. Die Werkzeug-Aufsätze beschränken sich dort weitestgehend auf Schleif-, Schab-, Polier- sowie Schneid- und Säge-Arbeiten, aufgrund der Schwingbewegungen und der besonderen Formgebung der Werkzeuge sind diese besonders für schwer zugängliche Schneide- und Schleifarbeiten geeignet.

So kommt ein oszillierender Dreieckschleifer bis in die Ecken, um beispielsweise Reste von Farbe oder Teppichkleber abzuschaben. Mit den Schneide-Aufsätzen können zudem teilmontierte Gipskarton-Platten auf Maß geschnitten werden, oder Nägel, Schrauben und andere Befestigungsmittel wandnah gekürzt werden. Dies lässt sich allerdings auch mit einem rotierenden Multifunktionswerkzeug wie dem Dremel, mit Trennscheibe bewerkstelligen.

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Dremel 4200 Preisvergleich

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