Das beste Navigationsgerät

Navigationssysteme-Test: TomTom Go 6200.

Das TomTom 5200 ist wegen seiner verlässlichen Routenführung, ausgezeichneten Staumeldungen, zahlreichen Extras sowie der kostenlosen Karten-Updates das derzeit beste Navigationsgerät auf dem Markt. Wer nur ein einfaches Navi sucht, das zuverlässig und auf dem schnellsten Wege von A nach B führt, fährt auch mit einem günstigeren Modell gut. Denn auch die Geräte in der unteren Preisklasse müssen sich vor den Top-Modellen nicht verstecken, wenn es um die reine Navigation geht.

Update 14. März 2017

Unser neuer Favorit ist das TomTom 6200/5200, das aktuelle Spitzengerät des niederländischen Herstellers und der Nachfolger unserer bisherigen Empfehlung. Die exzellente Routenführung und die erstklassigen Verkehrsinfos hat TomTom unverändert gelassen – daran gibt es auch kaum etwas zu verbessern. Neu ist die Freisprechfunktion, die Untersützung der Smartphone-Sprachassistenten Siri und Google Now sowie die nützliche Option, Karten-Updates per WLAN direkt aufs Navi zu laden. TomTom hat aber auch weitere neue Navis im Programm, ebenso Garmin. Mehr dazu unter „Alternativen“

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23. September 2016

TomTom hat mit dem 6200/5200, dem 620/520 sowie dem 62/52 neue Versionen unserer bisherigen Empfehlungen vorgestellt. Praktisch: Diese bieten nun WLAN, um Karten-Updates direkt drahtlos auf das Navigationsgerät zu übertragen – ohne lästiges Verkabeln mit dem Computer. Außerdem können Anwender mit den neuen Navis die Sprachassistenten auf ihrem Smartphone steuern. Per Freisprecheinrichtung geben Nutzer über das Navi während der Fahrt Kommandos an Apple Siri, Google Now oder Microsoft Cortana. Auf Wunsch liest es auch empfangene Textnachrichten vor. Allerdings sind die neuen Modelle noch nicht verfügbar, sie sollen im Laufe des Herbsts in den Handel kommen. Sobald das der Fall ist, werden wir sie uns genau anschauen und diesen Artikel aktualisieren. Bis dahin gilt: Die aktuelle Serie von TomTom ist das Beste, was der Markt derzeit zu bieten hat.

19. April 2016

Der Artikel wurde durch Informationen über die aktuellen Verkehrsinformationen von TomTom und die neue TomTom Go Mobile App ergänzt.

Klassische Auto-Navigationsgeräte, die man mit einer Saugnapfhalterung an der Windschutzscheibe befestigt und mit Strom aus dem Zigarettenanzünder versorgt, haben es mittlerweile schwer auf dem Markt. Zum einen gehören fest integrierte Navigationssysteme selbst bei Autos der Mittelklasse inzwischen zum Standard, zum anderen nutzen immer mehr Menschen das Smartphone als Navi.

Dank kostenloser Navi-Apps wie Google Maps, Here WeGo oder Apple Maps sind Smartphones inzwischen eine hervorragende Alternative zum vollwertigen Navi. Immer öfter bieten diese Apps sogar die Möglichkeit, Kartenmaterial herunterzuladen und dieses ohne Internetverbindung zu nutzen. Am besten hat das Here WeGo gelöst, wo man Straßenkarten für einzelne Länder herunterladen kann. Etwas umständlicher ist es bei Google Maps, denn die App bietet nur viereckige Kartenabschnitte als Download an.

Mit Apple Maps kann der Nutzer gar kein Kartenmaterial herunterladen. Das spart zwar Speicherplatz auf dem Handy, aber im Ausland guckt man in die Röhre, will man nicht horrende Gebühren fürs Daten-Roaming in Kauf nehmen. Doch inzwischen haben viele auch eine Datenflatrate fürs Ausland – und innerhalb der EU sollen Gebühren fürs Daten-Roaming komplett abgeschafft werden.

Wer lieber auf die Kompetenz der bekannten Navi-Hersteller wie TomTom, Garmin oder Navigon setzt, findet entsprechende Navigations-Apps auch von diesen Anbietern fürs Smartphone, egal ob für Android, iOS oder Windows Phone.

Welches Navi hat die beste Routenführung?

Die Frage, ob einen die fest installierten Navigationssysteme der Autohersteller, Navi-Apps auf dem Smartphone oder eigenständige Navis von TomTom, Garmin oder anderen Herstellern am besten und schnellsten ans Ziel bringen, ist nicht einfach zu beantworten, denn selbst die Ergebnisse aufwändigster Tests lassen sich nicht verallgemeinern. Dazu ändert sich die Verkehrslage zu schnell. Bleibt man an einer Ampel hängen und blockiert daraufhin ein LKW die Kreuzung, kann das die Fahrzeit drastisch beeinflussen. Und wenn sich ein Stau bildet, können die ersten Fahrer auf der Ausweichroute noch Glück haben und schnell vorankommen, während ein paar Minuten später die selbe Ausweicheroute ebenfalls verstopft ist – weil alle Navis ihre Fahrer über diese Route lotsen.

Stiftung Warentest hat in einem aufwändigen Test die kostenlosen Navigations-Apps Google Maps, Apple Maps und Here WeGo gegen die Apps von TomTom und Navigon sowie die eigenständigen Navis TomTom Go 5200 und Garmin DriveSmart 50LMT-D antreten lassen (Test 03/2017). Das Test-Team legte dabei insgesamt 16.000 Kilometer zurück. Der Unterschied zwischen der kürzesten Gesamtfahrzeit und der längsten betrug gerade mal 4 Prozent.

Die Unterschiede in der Qualität der Routenführung sind also gering. Nur wegen einer besseren Navigation muss sich niemand ein anderes Navi zulegen – die kostenlosen Apps tun es da auch.

Unterschiede gibt es aber sehr wohl im Bedienkomfort, bei der Routenansage und der Qualität des Kartenmaterials. Hier kommt es vor allem darauf an, wie aktuell die Karten sind: mit einem Navi, dessen Karten man seit Jahren nicht aktualisiert hat, wird die Navigation zum Glücksspiel.

Wozu ein eigenständiges Navi?

Trotz der großen Konkurrenz durch Smartphones gibt es immer noch gute Argumente für ein eigenständiges Navigationsgerät.

Zum einen ist das gesamte Kartenmaterial bereits lokal im Gerät gespeichert, man benötigt zur Navigation also keine Datenverbindung ins Internet und muss auch vorher nichts herunterladen. So hat das TomTom Go 5200 bereits Straßenkarten für ganz Europa vorinstalliert. Nur wer auch für den Rest der Welt Karten benötigt, muss sie herunterladen und selber installieren – das geht aber mit dem neuen TomTom-Navi einfach wie nie (dazu später mehr).

Im einmaligen Kaufpreis ist bereits alles enthalten, was man benötigt: Das Navigationsgerät selbst, das Stromkabel für den Zigarettenanzünder, Updates für das Kartenmaterial, eine Halterung für die Windschutzscheibe – und teilweise sogar ein Staumelder mit den aktuellsten Verkehrsinfos, der im Ernstfall Alternativrouten vorschlägt.

Ein weiteres Argument für ein eigenständiges Navigationsgerät ist die Bedienung. Ein Navi ist nur für eine einzige Aufgabe konzipiert, das erleichtert die Benutzerführung. Vielen Menschen geht die Bedienung eines Navis leichter von der Hand als die Bedienung einer Karten-App auf einem Smartphone.

Um die Benutzung so einfach wie möglich zu gestalten, haben die Navi-Hersteller in den letzten Jahren ein paar Schritte zurück gemacht und den Funktionsumfang und damit die Komplexität ihrer Navigationsgeräte reduziert. Fernsehen via DVB-T, Musik hören, Videos anschauen – all das kann man mit den meisten modernen Navis nicht mehr oder nur noch in sehr begrenztem Umfang. Und das ist auch gut so.

Vor allem aber bleibt ein Navi in der Regel fest im Auto installiert. Teilen sich mehrere Fahrer einen Wagen, können alle das Navi nutzen. Und weil es deswegen immer am Strom angeschlossen ist, muss man sich keine Sorgen um den Ladestand des Akkus machen. Das eigene Smartphone gibt man hingegen nur ungern aus der Hand.

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Kommentare

19 Kommentare zu "Das beste Navigationsgerät"

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Ohne Worte. Staumeldung top. Routenführung oft fragwürdig und Sprachsteuerung der allerletzte Schrott. (TT 6100 World) Und der Kracher-Der Support von TT auf Facebook ignoriert jegliche Anfragen bzgl.technischer Probleme. FINGER BESSER WEG und besser zu Garmin oder alten Navigon greifen.

tom tom ist der beste

Als Vielfahrer kann ich die Vorteile des TomTom 5000 und 6000 nur bestätigen. Nutze es seit 2 Jahren

Gerhard
Gerhard

Sehr zufrieden mit meinem TomTom!

Ich hab das 600er und nutze es auch für Fahrten wo mir die Strecke bekannt ist (in Hamburg z.B). Tomtom kennt die Verkehrslage einfach super und umfährt den Stau.

Garmin ist noch besser ,

ED2000
ED2000

Garmin nüvi 2599 LMT-D hat nach dem Kauf einwandfrei funktioniert. Nach dem
1. Update verliert Garmin nach kurzer Zeit die Satelliten und findet sie auch nicht
mehr. Daher nicht mehr zu gebrauchen.

Huar! Ich habe das Teil und es ist grottenschlecht. Würde es nie wieder kaufen. Es braucht allein 5 min. zum hoch fahren, mieses touchunempfindliches Display, schlechte Software dazu…usw usw…

Ich nutze schon länger das GO 5100 und bin sehr zufrieden damit. Nur das GO 930 hat mich einmal in Bulgarien in der Nacht auf eine (vermutlich ehemalige Straße) geführt, die wie ein ausgetrocknetes Flussbett mit riesengroßen Steinen war. Ich bin für 7 km eineinhalb Stunden gefahren und habe tausend Ängste ausgestanden. Mitten in der Einsamkeit und das um 2 Uhr früh.

Wer daran glaubt wir seelig,wer nich,kommt direkt in den Himmel

MapFactor Navigator auf meinen 78 EUR Doogee X5 MAX pro erledigt alles bestens.

Kann jetzt nix über Tomtom sagen, aber mit meinem 10Jahre alten Falk bin ich bisher bestens zufrieden, fehlen zwar die ganzen Updates, aber die Zielführung schlägt so manches moderneres Teil

TomTom war mal gut, stimmt…..aber schon lange nicht mehr fuehrend in Sachen Navigation….kann dann weg.

ich habe „meine Frau“, zuverlässig seit 47 Jahren …. rechts ist immer links eh klar

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