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Das beste Navigationsgerät

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Jochen Wieloch

Jochen Wieloch

begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultrahochauflösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik. Er schreibt unter anderem für audiovision, Tablet und Smartphone, i-fidelity und dpa.

Wir haben insgesamt 16 Navigationsgeräte fürs Auto getestet. Das beste Navi für die meisten ist das neue Garmin Drivesmart 65. Es begeistert durch einen knackig scharfen Bildschirm auf Smartphone-Niveau, eine umfangreiche Ausstattung, hohen Bedienkomfort und die ausgezeichnete Zielführung. Das TomTom Go Premium landet dicht hinter dem Garmin. Lediglich beim Display und Bedientempo lässt das Navi Federn, ansonsten kann es voll überzeugen.

Update 2. August 2019

Wir haben vier neue Navis getestet. Unser neuer Favorit ist das Garmin Drivesmart 65. Wir haben es mit einem 6,95 und einem 5,5 Zoll großen Display unter die Lupe genommen. Ebenfalls empfehlen können wir das TomTom Go Premium.

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2. Juli 2019

Wir haben die Verfügbarkeit der Produkte aktualisiert.

6. Februar 2019

Wir haben die Testergebnisse der Stiftung Warentest (02/2019) zum TomTom Go 6200 hinzugefügt.

30. November 2018

Wir haben vier neue Navis für Sie getestet. Das TomTom Go Essential ist eine neue Empfehlung.

18. Mai 2018

Wir haben weitere Navis getestet und zusammen mit unseren bisherigen Testkandidaten erneut unter die Lupe genommen. Überrascht hat uns ein Navi, das weder von TomTom noch von Garmin kommt.

14. Mai 2017

Unser neuer Favorit ist das TomTom 6200/5200, das aktuelle Spitzengerät des niederländischen Herstellers und der Nachfolger unserer bisherigen Empfehlung. Die exzellente Routenführung und die erstklassigen Verkehrsinfos hat TomTom unverändert gelassen – daran gibt es auch kaum etwas zu verbessern. Neu ist die Freisprechfunktion, die Untersützung der Smartphone-Sprachassistenten Siri und Google Now sowie die nützliche Option, Karten-Updates per WLAN direkt aufs Navi zu laden. TomTom hat aber auch weitere neue Navis im Programm, ebenso Garmin. Mehr dazu unter „Alternativen“.

Unter dem Boom der Smartphones leiden die früher so populären Navigationsgeräte fürs Auto. Schließlich eignet sich auch ein Mobiltelefon, um sich komfortabel von A nach B lotsen zu lassen. So ging der Absatz von portablen und fest eingebauten Navis im Jahr 2018 laut Home Electronics Markt Index Deutschland (HEMIX) um satte 21,6 Prozent zurück.

Mit Becker, Falk und Navigon sind inzwischen gleich mehrere namhafte Hersteller vom Markt verschwunden, TomTom und Garmin schneiden sich mittlerweile die größten Stücke vom Navi-Kuchen ab, hinzu kommen einige neue kleinere Anbieter.

In unserem Test haben wir insgesamt 16 Kandidaten gegeneinander antreten lassen. Wer auf Schnickschnack und aktuelle Verkehrsinformationen verzichten kann, findet auch im preiswerten Segment gute Alternativen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Garmin Drivesmart 65

Test Navigationsgerät: Garmin Drivesmart 65
Toller Bildschirm, üppige Ausstattung, flotte Bedienung und zuverlässige Navigation: Das Garmin hat sich den Platz an der Sonne verdient.

So macht Navigieren Spaß: Auf dem 6,95 Zoll großen Display des Garmin Drivesmart 65 erkennt man jedes Detail. Die Bedienung gelingt problemlos, auch per Sprache, die Ausstattung fällt umfangreich aus. Ebenfalls volle Punktzahl gibt es für die zuverlässige Routenführung.

Auch gut

TomTom Go Premium

Test Navigationsgerät: TomTom Go Premium
Das TomTom Go Premium bringt seine Besitzer zuverlässig ans Ziel und punktet durch aktuelle Verkehrsmeldungen.

Das TomTom Go Premium überzeugt durch saubere Routenführung, störungsfreien GPS-Empfang und kostenlose Karten-Updates. Von den Mitbewerbern hebt sich das TomTom vor allem durch aktuelle und zuverlässige Verkehrsmeldungen ab. Hier ist das Go Premium mit seinem Live-Traffic das Maß aller Dinge.

Gut & Günstig

TomTom Go Essential

Test Navigationsgerät: TomTom Go Essential
Etwas schlechter ausgestattet als das Go 5200, kann das TomTom Go Essential mit guter Zielführung und zahlreichen Extras dennoch punkten.

Das TomTom Go Essential führt den Fahrer sicher und bequem ans Ziel, liefert präzise Informationen, ein gut ablesbares Display und eine flotte Zielsuche. Zur Ausstattung gehören eine Freisprecheinrichtung sowie die Unterstützung von Siri und Google Assistant.

Gute Anweisungen

Garmin DriveSmart 61

Test Navigationsgerät: Garmin DriveSmart 61
Die hilfreichen Fahranweisungen und die lebensechte Darstellung auf dem Display beherrscht Garmin schon immer gut.

Das Garmin DriveSmart 61 verfügt ebenfalls über kostenlose Karten-Updates für Europa. Die Staumeldungen empfängt es über DAB+, was kostenlos und ohne Mobilfunkverbindung funktioniert – anders als bei TomTom. Ein Leckerbissen ist der optisch ansprechende Fahrspurassistent.

Mit Kamera

Garmin DriveAssist 51

Test Navigationsgerät: Garmin DriveAssist 51
Die integrierte Kamera nutzt das Garmin für Zusatzfunktionen wie einen Fahrspurassistent, zusätzlich kommt sie als Dashcam zum Einsatz.

Ein weiteres empfehlenswertes Gerät von Garmin ist das DriveAssist 51. Als Besonderheit verfügt es über eine rückseitige Kamera, wodurch es auch als Dashcam genutzt werden kann. Ob man das braucht, ist Geschmacksache. Der Fahrspurassistent ist da schon sinnvoller.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutGut & GünstigGute AnweisungenMit Kamera
Modell Garmin Drivesmart 65 TomTom Go Premium TomTom Go Essential Garmin DriveSmart 61 Garmin DriveAssist 51 Garmin Drivesmart 55 Garmin Drive 52 TomTom Go 5200 TomTom Go Basic TomTom Go 620 Tom Tom VIA 62 TomTom Start 62
Test Navigationsgerät: Garmin Drivesmart 65Test Navigationsgerät: TomTom Go PremiumTest Navigationsgerät: TomTom Go EssentialTest Navigationsgerät: Garmin DriveSmart 61Test Navigationsgerät: Garmin DriveAssist 51Test Navigationsgerät: Garmin Drivesmart 55 & Digital TrafficTest Navigationsgerät: Garmin Drive 52 & TrafficTest Navigationsgerät: TomTom Go 5200Test Navigationsgerät: TomTom Go BasicTest Navigationsgerät: TomTom Go 620Test Navigationsgerät: Tom Tom VIA 62Test Navigationsgerät: TomTom Start 62
Pro
  • Großes und scharfes Display
  • Hohes Bedientempo
  • Sprachsteuerung
  • Zuverlässige Routenführung
  • Fahrspurassistent
  • Aktuelle und zuverlässige Verkehrsmeldungen
  • Radarwarn-Service
  • Sprachsteuerung
  • Unterstützt Siri und Google Now
  • Integration ins Smart Home
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Zuverlässige Routenführung
  • Unterstützung von Siri und Google Assistant
  • Tolle Routendarstellungen
  • Hilfreiche Ansagen
  • Fahrspurassistent
  • Fahrspurassistent
  • rückseitige Kamera
  • Dashcam-Funktion
  • Kollisionswarner
  • Scharfes Display
  • Hohes Bedientempo
  • Sprachsteuerung
  • Zuverlässige Routenführung
  • Fahrspurassistent
  • Zuverlässige Zielführung
  • Hilfreiche Ansagen
  • Fahrspurassistent
  • Aktuelle und zuverlässige Verkehrsmeldungen
  • Radarwarn-Service
  • Sehr gute Steuerung
  • Sehr gute Zielführung
  • Updates über WLAN
  • Smartphone-Benachrichtigungen
  • Um ein ganzes Stück günstiger als der Testsieger
  • Sehr günstig und für Fahrten im eigenen Land völlig ausreichend
  • Europakarte mit lebenslangen kostenlosen Updates
  • Günstig
Contra
  • Interner Akku relativ schnell leer
  • Keine integrierte SIM-Karte für Verkehrsmeldungen
  • Bildschirmauflösung müsste höher sein
  • Bedientempo ausbaufähig
  • Keine SIM-Karte wie beim Go 5200 integriert
  • TomTom liefert bessere Verkehrsmeldungen
  • Verkehrsinformationen sind nicht so präzise
  • Interner Akku relativ schnell leer
  • Halterung von TomTom stabiler
  • Display weniger brillant als bei teureren Garmin-Navis
  • Zuverlässige Verkehrsinfos nur per gekoppeltem Smartphone
  • Funktionen bei der Koppelung mit dem Smartphone könnten noch ausgebaut werden
  • Display weniger brillant als bei teureren TomToms
  • Verkehrsinfos nur per gekoppeltem Smartphone
  • Keine eingebaute SIM-Karte vorhanden
  • Keine Updates per WLAN und keine Verbindung zu Siri oder Google Now
  • Keine zusätzlichen Extras
Bester Preis
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Mobile Navis sind immer noch sinnvoll

Klassische Auto-Navigationsgeräte, die man mit einer Saugnapfhalterung an der Windschutzscheibe befestigt und mit Strom aus dem Zigarettenanzünder versorgt, haben es mittlerweile schwer auf dem Markt. Zum einen gehören fest integrierte Navigationssysteme selbst bei Autos der Mittelklasse inzwischen zum guten Ton, zum anderen nutzen immer mehr Menschen das Smartphone als Navi.

Smartphones lösen Navis zunehmend ab

Dank kostenloser Navi-Apps wie Google Maps, Here WeGo oder Apple Maps sind Smartphones inzwischen eine hervorragende Alternative zum vollwertigen Navi. Immer öfter bieten diese Apps sogar die Möglichkeit, Kartenmaterial herunterzuladen und dieses ohne Internetverbindung zu nutzen. Am besten hat das Here WeGo gelöst, wo man Straßenkarten für einzelne Länder herunterladen kann. Etwas umständlicher ist es bei Google Maps, denn die App bietet nur kleinere Kartenabschnitte als Download an.

Mit Apple Maps kann der Nutzer gar kein Kartenmaterial herunterladen. Das spart zwar Speicherplatz auf dem Handy, aber außerhalb Europas guckt man in die Röhre, will man nicht horrende Gebühren fürs Daten-Roaming in Kauf nehmen. Doch inzwischen haben viele auch eine Datenflatrate fürs Ausland – und innerhalb der EU sind Gebühren fürs Daten-Roaming inzwischen abgeschafft.

Wer lieber auf die Kompetenz der bekannten Navi-Hersteller wie TomTom oder Garmin setzt, findet entsprechende Navigations-Apps auch von diesen Anbietern fürs Smartphone, egal ob für Android, iOS oder Windows Phone.

Welches Navi hat die beste Routenführung?

Die Frage, ob einen die fest installierten Navigationssysteme der Autohersteller, Navi-Apps auf dem Smartphone oder eigenständige Navis von TomTom, Garmin oder anderen Herstellern am besten und schnellsten ans Ziel bringen, ist nicht einfach zu beantworten, denn selbst die Ergebnisse aufwändigster Tests lassen sich nicht verallgemeinern. Dazu ändert sich die Verkehrslage zu schnell. Bleibt man an einer Ampel hängen und blockiert daraufhin ein LKW die Kreuzung, kann das die Fahrzeit drastisch beeinflussen. Und wenn sich ein Stau bildet, können die ersten Fahrer auf der Ausweichroute noch Glück haben und schnell vorankommen, während ein paar Minuten später dieselbe Ausweichroute ebenfalls verstopft ist – weil alle Navis ihre Fahrer über diese Route lotsen.

Nur geringe Unterschiede in der Qualität der Routenführung

Stiftung Warentest hat in einem aufwändigen Test die kostenlosen Navigations-Apps Google Maps, Apple Maps und Here WeGo gegen die Apps von TomTom und Navigon sowie die eigenständigen Navis TomTom Go 5200 und Garmin DriveSmart 50LMT-D antreten lassen (Test 03/2017). Das Test-Team legte dabei insgesamt 16.000 Kilometer zurück. Der Unterschied zwischen der kürzesten Gesamtfahrzeit und der längsten betrug gerade mal 4 Prozent.

Die Unterschiede in der Qualität der Routenführung sind also gering. Nur wegen einer besseren Navigation muss sich niemand ein anderes Navi zulegen – die kostenlosen Apps tun es da genauso.

Unterschiede gibt es aber sehr wohl im Bedienkomfort, bei der Routenansage und der Qualität des Kartenmaterials. Hier kommt es vor allem darauf an, wie aktuell die Karten sind: Mit einem Navi, dessen Karten man seit Jahren nicht aktualisiert hat, wird die Routenführung zum Glücksspiel.

Wozu ein eigenständiges Navi?

Trotz der großen Konkurrenz durch Smartphones gibt es immer noch gute Argumente für ein eigenständiges Navigationsgerät.

Zum einen ist das gesamte Kartenmaterial bereits lokal im Gerät gespeichert, man benötigt zur Navigation also keine Datenverbindung ins Internet und muss auch vorher nichts herunterladen. So haben die höherwertigen Navis bereits Straßenkarten für ganz Europa vorinstalliert. Nur wer auch für den Rest der Welt Karten benötigt, muss sie herunterladen und installieren.

Größter Vorteil: Man braucht keine Internetverbindung

Im einmaligen Kaufpreis ist bereits alles enthalten, was man benötigt: Das Navigationsgerät selbst, das Stromkabel für den Zigarettenanzünder, Updates für das Kartenmaterial, eine Halterung für die Windschutzscheibe und teilweise sogar ein Staumelder mit den aktuellsten Verkehrsinfos, der im Ernstfall Alternativrouten vorschlägt.

Ein weiteres Argument für ein eigenständiges Navigationsgerät ist die Bedienung. Ein Navi ist nur für eine einzige Aufgabe konzipiert, das erleichtert die Benutzerführung. Vielen Menschen geht die Bedienung eines Navis leichter von der Hand als die Bedienung einer Karten-App auf einem Smartphone.

Um die Benutzung so einfach wie möglich zu gestalten, haben die Navi-Hersteller in den letzten Jahren ein paar Schritte zurück gemacht und den Funktionsumfang und damit die Komplexität ihrer Navigationsgeräte reduziert. Fernsehen via DVB-T(2), Musik hören, Videos anschauen – all das kann man mit den meisten modernen Navis nicht mehr oder nur noch in sehr begrenztem Umfang. Und das ist auch gut so.

Vor allem aber bleibt ein Navi in der Regel fest im Auto installiert. Teilen sich mehrere Fahrer einen Wagen, können alle das Navi nutzen. Und weil es deswegen immer am Strom angeschlossen ist, muss man sich keine Sorgen um den Ladestand des Akkus machen. Das eigene Smartphone gibt man hingegen nur ungern aus der Hand.

So haben wir getestet

Eine wichtige Rolle bei unserem Test haben die Bedienung, die Handhabung, der Funktionsumfang und auch die Verarbeitung der Navis gespielt. Wie einfach lässt sich das gewünschte Ziel eingeben, wie schnell wird die beste Route ermittelt und wie gut lässt sich das Display ablesen? All diese Faktoren haben wir natürlich berücksichtigt.

Sechs unserer getesteten Navis: Links das Garmin DriveAssist 51 LMT-S, darunter Blaupunkt TravelPilot 53² CE LMU. In der Mitte das TomTom Start und das Junsun D100. Rechts TomTom Go und Garmin Drive 51 LMT-S. (nicht auf dem Bild: Garmin DriveSmart 61 und TomTom VIA)
Sechs unserer getesteten Navis: Links das Garmin DriveAssist 51 LMT-S, darunter Blaupunkt TravelPilot 53² CE LMU. In der Mitte das TomTom Start und das Junsun D100. Rechts TomTom Go und Garmin Drive 51 LMT-S.

Der zweite entscheidende Punkt ist natürlich die Zielführung: Wie zuverlässig und schnell lotst das Navi seinen Besitzer an die gewünschte Destination? Sinnvoll testen können wir das allerdings nur, ohne die aktuelle Verkehrslage zu berücksichtigen. Aussagekräftige Tests, die die Verkehrslage berücksichtigen, sind, wie gesagt, auch mit hohen Aufwand praktisch nicht durchführbar.

Wir sind mit den Navis nacheinander, um uns auf ein Gerät intensiv konzentrieren zu können, drei unterschiedliche Routen abgefahren. Zwei führten in die Stadt, eine aufs Land. Dabei hat sich gezeigt: Alle Geräte haben uns zuverlässig und auf dem schnellsten Weg ans Ziel gebracht. Natürlich gab es kleinere Abweichungen bei der Routenführung – mal wurde eine Straße früher, mal eine später abgebogen, um auf die nächste Zielstraße zu gelangen. Dies brachte jedoch weder zeitliche Vor- noch Nachteile. Gravierende Unterschiede kristallisierten sich hingegen bei den Verkehrsmeldungen heraus. Hier sind die Markengeräte spitze.

 Navigationsgerät Test: 20190801

Testsieger: Garmin Drivesmart 65

Das beste Navi ist für uns aktuell das Garmin Drivesmart 65. Das 6,95 Zoll große Display ist riesig, die Auflösung ist knackscharf. Funktionsumfang, Bedienung und Navigation begeistern.

Unser Favorit

Garmin Drivesmart 65

Test Navigationsgerät: Garmin Drivesmart 65
Toller Bildschirm, üppige Ausstattung, flotte Bedienung und zuverlässige Navigation: Das Garmin hat sich den Platz an der Sonne verdient.

Das Garmin-Navi gibt es auch in einer Version mit 5,5 Zoll (Drivesmart 55), die wir ebenfalls getestet haben. Wir finden jedoch die Bildschirmdiagonale mit 17,7 Zentimetern und der Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln noch besser – so entgeht einem kein Detail. Das Garmin erinnert an ein kleines Tablet, das Display lässt sich superhell einstellen, um auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar zu sein. Die Optik des flachen Geräts ist modern, der Rand fällt schön klein aus.

 Navigationsgerät Test: 20190801
Die Halterung des Garmin ist funktional, fällt bei TomTom aber deutlich stabiler aus.

Befestigt wird unser Testsieger wie alle anderen Modelle per Saugnapf an der Windschutzscheibe. Das Kugelgelenk rastet sauber ein und sitzt schön fest – so lässt sich der Bildschirm problemlos an die gewünschte Stelle biegen, ohne dass er anschließend in der eingestellten Position verrutscht. Allerdings gefällt uns der Mechanismus bei den hochwertigen TomTom-Modellen besser, dieser wirkt noch stabiler, hier kommt zudem ein pfiffiger Drehmechanismus zum Einsatz, der die Demontage des Navis erleichtert.

46 Länder vorinstallliert

Karten für 46 europäische Länder sind bereits vorinstalliert. Per WLAN lassen sich diese regelmäßig aktualisieren. Einen Computer benötigt man nicht mehr zusätzlich, um die Aktualisierungen vorzunehmen. Auch die Software des Garmin-Navis kann so auf den neuesten Stand gebracht werden.

Schnelle und flüssige Bedienung

Garmin hat seinem Drivesmart 65 einen Dual-Core-Prozessor spendiert. Die zusätzliche Leistung macht sich positiv bemerkbar. Nach weniger als 20 Sekunden ist das Navi einsatzbereit. Auch komplexe Routenberechnungen mit mehreren Zwischenstopps gelingen flott. Menüs lassen sich schnell wechseln. In dieser Disziplin ist Garmin dem Mitbewerber TomTom überlegen.

Amazon Alexa an Bord

Im Menü findet man sich auf Anhieb zurecht. Aufgrund des großen Displays ist es nahezu ausgeschlossen, dass man sich vertippt. Der Startbildschirm ist unterteilt in die Bereiche »Zieleingabe«, »Karte«, »Stopp«, »Apps«, »Lautstärke« und »Einstellungen«. So gibt es keine Überraschungen, was man vorfindet.

Überzeugt hat uns die Sprachsteuerung. Befehle werden sehr zuverlässig erkannt, auch wenn man mal das Fenster aufhat und Umgebungsgeräusche zu vernehmen sind. Das Schlagwort heißt »OK Garmin«, um beispielsweise das gewünschte Ziel durchzugeben. Speziell während der Fahrt ist das um einiges sicherer, als direkt über das Display zu navigieren.

Neu ist die Integration von Amazon Alexa. Ist das Drivesmart 65 mit der »Garmin Drive«-App gekoppelt, kann man sich beispielsweise Informationen zur Route einholen, Nachrichten oder Wetterinfos abrufen oder im Kalender stöbern.

Nützliche Extras

Das Garmin bezieht seinen Strom wie die Mitbewerber über den Zigarettenanzünder. Für kurze autarke Einsätze ist ein Lithium-Ionen-Akku an Bord. Der soll bis zu einer Stunde durchhalten. Als wir im Test die Bildschirmhelligkeit jedoch auf 70 Prozent stehen hatten, gingen schon nach weniger als einer halben Stunde die Lichter aus.

 Navigationsgerät Test: 20190801
In der Regel wird das Navi mit Strom vom Zigarettenanzünder versorgt, der interne Akku macht schnell schlapp.

Ist das Navi per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt, so fungiert dieses als Freisprecheinrichtung. Wer will, kann sich über bevorstehende Blitzer informieren lassen. Ein Navi mit einer entsprechenden Funktion ist nicht verboten. Wer allerdings von der Polizei bei der Nutzung der Radarwarnfunktion während der Fahrt erwischt wird, kann mit einem Bußgeld belegt werden. Die Ordnungshüter dürfen das Gerät zudem beschlagnahmen, was in der Praxis jedoch selten passiert. Wegen der ungewissen und je nach Land unterschiedlichen Auslegung nutzen Autofahrer den Service auf eigenes Risiko.

Die Blitzerwarnung von Navigationsgeräten ist eine gesetzliche Grauzone.

Praktisch sind die diversen Warner: So weist das Garmin auf Tempolimitwechsel hin und alarmiert vor scharfen Kurven, Schulzonen, Wildwechseln und Bahnübergängen. Zusätzlich informiert es darüber, wann man sich auf langen Fahrten mal ein Päuschen gönnen sollte. Smartphone-Benachrichtigungen wie Mails oder Termine können auf dem Display angezeigt und vom Navi vorgelesen werden. Optional lässt sich das Navi mit einer Rückfahrkamera betreiben.

 Navigationsgerät Test: Shopping
Garmin weist darauf hin, dass Anna im Café wartet.

Verkehrsinformationen

Über eine in das Ladekabel integrierte Antenne kann das Drivesmart Verkehrsmeldungen über das Digitalradio (DAB+) abgreifen. Das funktioniert gut, zumindest in Deutschland. Sollte man im Ausland unterwegs sein, wo Digital Audio Broadcasting noch nicht oder nur eingeschränkt verfügbar ist, so arbeitet das Navi mit TMC-Meldungen, die teilweise nicht so präzise sind und verspätet angezeigt werden.

Eine andere Option besteht darin, das Navi mit der Garmin-App zu koppeln und so aktuelle Infos in Echtzeit zum Verkehr, zur Parkplatzsituation, zum Wetter oder zu Radarkontrollen geliefert zu bekommen. Das gelingt tadellos. Vom Handling her ist TomTom mit seiner eingebauten SIM-Karte bei den höherpreisigen Modellen allerdings noch überlegen.

 Navigationsgerät Test: Garmin Drivesmart65 3 .1547698984
34 Minuten Verzögerung – die Hinweise lassen sich natürlich auch auf Deutsch einblenden.

Zieleingabe und Zielführung

Neue Ziele lassen sich am schnellsten per Sprache eingeben. Darüber hinaus bietet Garmin verschiedene Optionen. In das Suchfeld muss man keine vollständige Adresse eingeben. Eine Stadt und anschließend ein Stichwort wie Hafen oder beispielsweise »Olympia« genügen, um in München unter anderem aus der Olympiahalle, dem Olympiapark, dem Olympia-Einkaufszentrum oder benachbarten Hotels und Autovermietungen aussuchen zu können.

Unter »POIs« (Points of Interest) findet man Restaurants, Tankstellen, Einkaufsmöglichkeiten, Parkplätze, Geldautomaten, diverse öffentliche Einrichtungen und Co. TripAdvisor hilft beim Fahnden nach Hotels, Aktivitäten oder Restaurants. Foursquare erweist sich ebenfalls kooperativ, um in der Nähe die nächsten Möglichkeiten zum Tanken, Übernachten oder Essen zu finden.

Zielführung klappt einfach und intuitiv

Die Zielführung erfolgt sowohl optisch als auch akustisch. Die sympathische Frauenstimme weist darauf hin, wenn man etwa nach einer Ampel rechts abbiegen soll, nennt Straßennamen, sagt Abfahrten an und liest Verkehrsinfos vor. Das passt alles. Die Kartendarstellung gefällt. Garmin blendet 3D-Objekte wie etwa den Eifelturm ein, Kontraste und satte Farben überzeugen. Aktuelle Geschwindigkeit, erwartete Ankunftszeit und Restkilometer kann man problemlos ablesen.

Die Orientierung wird zusätzlich durch dreidimensionale Kreuzungsansichten und eine aktive Spuranzeige erleichtert. Auch im dichten Autobahnverkehr behält man so einen kühlen Kopf, wenn man mehrfach die Straße wechseln muss. Im Test gelangten wir immer auf dem schnellsten Weg ans Ziel. Alle Befehle erfolgten rechtzeitig. Wenn wir mit Absicht falsch abbogen, kam die Routenkorrektur prompt.

Uns hat das Drivesmart 65 auf ganzer Linie überzeugt. Das große und scharfe Display mit hoher Leuchtkraft ist leicht ablesbar, die Ausstattung ist üppig, trotzdem leidet darunter nicht der Bedienkomfort. Die Routenführung ist sehr zuverlässig.

Garmin Drivesmart 65 im Testspiegel

Nicht nur bei uns, auch bei den Kollegen in der Fachpresse hat das Garmin Drivesmart 65 sehr gut abgeschnitten.

In der Fachzeitschrift Connect (6/2019) hat das Garmin den Testsieg errungen. Gelobt werden unter anderem der kapazitive Touchscreen, die gute Ausstattung und die Routenführung.

»Der Optik steht die sehr gute Akustik in nichts nach: Das Drive Smart 65 punktet mit genauen und gut getimten Ansagen wie »In 150 Metern, vor der Ampel, links abbiegen«. Auch die Strategie in Stausituationen überzeugt – zumal der Nutzer definieren kann, ob das System eine Umfahrung selbstständig entscheidet oder jedesmal das Okay des Fahrers einholt. Mit dieser hervorragenden Vorstellung erreicht das Garmin Drive Smart 65 ein echtes Traumergebnis und bietet als Routenführer kaum Luft für Verbesserungspotenzial.«

Die Tester von Pocketnavigation heben die Performance des Dual-Core-Prozessors und die optimierte Berechnung von Routen hervor.

»Beim Thema visuelle Zielführung versteht Garmin nach wie vor sein Handwerk sehr gut. In unserem Test war es dadurch nie eine Schwierigkeit, uns mit Hilfe der virtuellen Kartenansicht auf dem realen Straßennetz zu orientieren. Vor allem Autobahnabfahrten lassen sich dank des einmaligen Garmin Real Junction View super leicht meistern, anstatt Adrenalin und Angst im Fahrer zu verbreiten. Die Nachtansicht ist ebenfalls immer wieder ein Genuss, denn sie umfasst auch das Menü und stellt sich automatisch mit gedimmter Helligkeit ein. Was wirklich hilfreich wäre, aber bisher fehlt, ist eine Taste innerhalb der Kartenansicht, mit der man schnell zwischen der 2D- und 3D-Ansicht wechseln kann.«

Kritisiert wird die Halterung. Hier hätte sich die Redaktion eine aktive Magnethalterung gewünscht.

Dem SFT-Magazin (6/2019) gefallen der sehr große Funktionsumfang, hilfreiche Wegbeschreibungen sowie die einfache Bedienung. Abstriche gibt es lediglich für gelegentliche Spiegelungen des Bildschirms.

Alternativen

Obwohl unser Testsieger in den meisten Punkten die besten Ergebnisse hervorgebracht hat, gibt es Geräte, die fast genauso gut sind oder mit einem günstigeren Preis und etwas weniger Ausstattung daherkommen.

Auch gut

TomTom Go Premium

Test Navigationsgerät: TomTom Go Premium
Das TomTom Go Premium bringt seine Besitzer zuverlässig ans Ziel und punktet durch aktuelle Verkehrsmeldungen.

Ob TomTom oder Garmin ist eine ähnliche Glaubensfrage wie Mercedes oder BMW. Beide Marken haben ihre Fanlager. So dürfte die TomTom-Fraktion jetzt nicht sonderlich glücklich darüber sein, dass wir nach unserem Navi-Update Garmin den Testsieg zusprechen und sich TomTom mit einer Empfehlung zufrieden geben muss. Das TomTom GoPremium ist ein ausgezeichnetes Gerät, in vielen Punkten dem Garmin Drivesmart 65 ebenbürtig oder sogar einen Tick besser. Doch zwei elementare Dinge sind uns aufgefallen. Deshalb beginnen wir beim Go Premium ausnahmsweise mal mit den Schwächen.

 Navigationsgerät Test: 20190801
Sofort als TomTom zu erkennen: Das Gehäuse des Go Premium bietet optisch keine Überraschung.

Da ist zum einen das 5 Zoll große Display (eine Version mit 6 Zoll ist ebenfalls verfügbar). Die Auflösung mit 480 x 272 Pixeln ist für uns nicht mehr zeitgemäß. Wenn man auf den Bildschirm schaut, hat man den Eindruck, als sei hier jahrelang nichts mehr passiert. Die Darstellung ist leicht pixelig – so wie auf einem älteren Smartphone. Das Drivesmart von Garmin löst beim 5-Zoll-Modell mit 1200 x 720 Pixeln auf. Der Unterschied ist immens. Die Auflösung ist viel feiner, die Detailarbeit besser, der Gesamteindruck brillanter. Diesen Look erwartet man im Jahr 2019.

Der andere Punkt ist das Bedientempo. Die Spitzenmodelle von Garmin haben hier die Nase vorn, reagieren flotter und berechnen das Ziel schneller. Keine Sorge, auch das TomTom Go Premium ist keine lahme Schnecke und erledigt seine Aufgaben zuverlässig. Im direkten Vergleich merkt man jedoch: Bei Garmin läuft es flüssiger.

Bei der Routenwahl erlaubt sich das neue Modell keine Patzer, es führt zuverlässig ans Ziel und gefällt durch rechtzeitige Sprachansagen. Die eingeblendeten 3D-Gebäude sind ebenso gelungen wie die rechts eingeblendeten Zusatzinformationen (Ankunftszeit, Restkilometer etc.). Eine Besonderheit ist die eingebaute SIM-Karte. Mit dieser empfängt das TomTom sehr zuverlässige und detaillierte Echtzeit-Verkehrsdaten. Zusatzkosten entstehen dadurch nicht – auch nicht im Ausland.

TomTom liefert sehr zuverlässige und detaillierte Echtzeit-Verkehrsdaten

Alternativ kann man die TomTom-App auf seinem Smartphone installieren und mit dem Navi koppeln. Auch auf diesem Weg empfängt man Verkehrs- und Blitzer-Infos, wobei man sich dies dank der SIM-Karte an Bord sparen kann. Die »My-Drive«-App macht bestenfalls dann Sinn, wenn man die letzten Meter zum Ziel zu Fuß zurücklegen muss, beispielsweise weil man keinen Parkplatz in unmittelbarer Nähe findet. In diesem Fall übernimmt das Smartphone automatisch die finale Zielführung.

Bei der Adresseingabe hat sich TomTom von Google Maps & Co. inspirieren lassen: Das Gerät fragt Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Stadt nicht einzeln ab, sondern man tippt einfach alles in eine Zeile. Das gilt auch für Sonderziele (POI = Point of Interest) wie »Supermarkt« oder »Bankautomat«. Schon nach Eingabe weniger Buchstaben erscheinen die verfügbaren Adressen, die man dann einfach mit einem Fingertipp auswählt.

Bei Points of Interest (POIs) kann man in der Umgebung des aktuellen Standorts oder – falls man bereits unterwegs ist bzw. schon eine Route geplant hat – entlang der Strecke suchen. Letzteres ist extrem praktisch, wenn man beispielsweise dringend eine Tankstelle braucht. Eine Sprachsuche, die sich auf Wunsch auch mit einem Sprachbefehl starten lässt, ist ebenfalls vorhanden.

Kompatibel mit Siri und Google Now

Das Go Premium ist kompatibel mit der Siri-Sprachsteuerung und Google Now. Zur Ausstattung gehören eine Freisprechfunktion und regelmäßige weltweite Kartenupdates. Die Saugnapf-Halterung ist sehr stabil. Der integrierte Akku hält theoretisch bis zu eine Stunde, war im Test aber deutlich früher leer. Eine TomTom-Neuheit versteckt sich hinter der IFTTT-Integration (If This Then That). So lässt sich das Navi in ein Smart Home einbinden. Direkt vom Auto aus kann man so beispielsweise Thermostate steuern oder die Garage öffnen.

Der Funktionsumfang des TomTom Go Premium überzeugt, man kommt garantiert ans Ziel und darf sich über exzellente und stets aktuelle Verkehrsinfos freuen. Wir wünschen uns lediglich ein höher aufgelöstes Display und eine etwas flottere Bedienung.

Gut & Günstig

TomTom Go Essential

Test Navigationsgerät: TomTom Go Essential
Etwas schlechter ausgestattet als das Go 5200, kann das TomTom Go Essential mit guter Zielführung und zahlreichen Extras dennoch punkten.

Mit dem Go Essential hat TomTom eine günstigere Alternative zum Go 5200 im Sortiment, unserem bisherigen Testsieger. Während das teurere Navi für die komplette Nutzungsdauer des Geräts kostenlose Kartenupdates für die gesamte Welt anbietet, beschränkt sich dieser Service für das Go Essential auf Europa. Das dürfte im Normalfall aber locker ausreichen.

Die Nutzung des Radarkameradienstes ist zudem für einen Testzeitraum auf sechs Monate limitiert, während es beim Go 5200 keine zeitliche Einschränkung gibt. Darüber hinaus fehlt dem Go Essential die Möglichkeit, TomTom-Dienste über eine integrierte SIM-Karte abzurufen.

 Navigationsgerät Test: 20181130
Das TomTom Go Essential gibt es mit 5 und 6 Zoll großem Touchdisplay.

Das wahlweise 5 oder 6 Zoll große Display wird über einen starken Magnet mit der stabilen Saugnapfhalterung befestigt. Ein Drehmechanismus sorgt dafür, dass der Saugnapf bombenfest hält und spielend einfach wieder von der Scheibe entfernt werden kann.

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Die Befestigung erfolgt über einen stabilen Saugnapf, der Haltearm wird per Magnet in der Rückseite des Navis befestigt.

Die Bedienung des TomTom ist einfach, die Menüs sind selbsterklärend, die Routenberechnung erfolgt schnell. Insgesamt gefällt das hohe Arbeitstempo des Navis, das seine Routeninformationen rechtzeitig liefert, um sich riskante Fahrmanöver sparen zu können. Der Akku hält bis zu einer Stunde – so ist man für eine gewisse Zeit auch ohne Stromversorgung über den Zigarettenanzünder autark.

Karten und Updates lassen sich per WLAN laden, Telefongespräche können mit durchschnittlicher Qualität über die integrierte Freisprechfunktion geführt werden, und für gekoppelte Smartphones stehen die Sprachassistenten Siri und Google Assistant zur Verfügung. All das ist identisch mit dem TomTom Go 5200.

Man muss das Smartphone koppeln

Entscheidender Unterschied: Während sich das Spitzenmodell aktuelle Verkehrsinfos über eine eingebaute SIM-Karte herunterpflückt, muss man dafür beim Go Essential sein Smartphone koppeln. Erst so kommt man in den Genuss der wirklich guten und hilfreichen Infos zu Staus und der aktuellen Verkehrslage. Das zehrt am Akku des Mobiltelefons und kostet Datenvolumen.

Abgesehen davon ist das TomTom Go Essential ein ausgezeichnetes Navi – es ist günstiger als das Go 5200, aber etwas schlechter ausgestattet.

Gute Anweisungen

Garmin DriveSmart 61

Test Navigationsgerät: Garmin DriveSmart 61
Die hilfreichen Fahranweisungen und die lebensechte Darstellung auf dem Display beherrscht Garmin schon immer gut.

Weltmarktführer und größter Konkurrent von TomTom ist der US-Hersteller Garmin. Mit dem Garmin DriveSmart ist eine empfehlenswerte und sogar etwas günstigere Alternative zu den Spitzenmodellen von TomTom erhältlich, die es mit 5 oder 6 Zoll großem Display gibt (DriveSmart 51 oder 61).

Das Garmin DriveSmart 61 kommt ebenfalls mit kostenlosen Karten-Updates für ganz Europa – wie bei TomTom sind das 45 Länder. Für weitere Länderkarten muss der Nutzer jedoch zahlen. Allerdings: Wie bei TomTom ist inzwischen auch mit der ganzen neuen Garmin-Modellreihe die Aktualisierung des Materials bequem per WLAN möglich.

Staumeldungen werden über DAB+ empfangen

Zudem gibt es einen Traffic-Service. Anders als TomTom empfängt das Gerät die Staumeldungen allerdings über DAB+, eine aufgebohrte Variante des Standards für digitales Radio. Das funktioniert kostenlos ohne Mobilfunkverbindung und ohne Smartphone. Um zusätzliche Verkehrsinfos zu empfangen oder für Fahrten in Regionen ohne DAB+-Empfang bietet Garmin die Möglichkeit, das Navi mit dem Smartphone zu koppeln. Das geht dann wiederum zu Lasten des eigenen Handy-Vertrages.

Die Verkehrsinformationen sind allerdings nicht so präzise wie die von TomTom. Garmin bezieht seine Daten vom Anbieter Here, der auch die Navi-App Here WeGo anbietet. Wie Pocketnavigation im Test des Garmin DriveSmart schreibt, können »die Here-Verkehrsmeldungen nicht ganz mit den Stauinformationen von TomTom mithalten.«

Der große Vorteil von Garmin gegenüber der Konkurrenz ist schon seit Langem die gekonnte Darstellung der Route und der Fahranweisungen auf dem Display. Kreuzungen und Autobahnabfahrten werden nahezu fotorealistisch angezeigt und mit einem extrem hilfreichen Fahrspurassistenten unterlegt. »Photo Real Junction View« nennt Garmin diese Funktion.

Kreuzungen und Autobahnabfahrten werden nahezu fotorealistisch angezeigt

Hinzu kommen die so genannten »Garmin Real Directions«: Statt bloß Straßennamen anzusagen, weist die Stimme aus dem Navi an, »nach der Tankstelle links« zu fahren. Das ist oft viel einfacher, als verzweifelt mit Adleraugen nach den Schildern an Kreuzungen und Querstraßen zu suchen.

Darüber hinaus bietet Garmin in seinen Spitzen- und Mittelklasse-Navis schon immer eine Freisprechfunktion an. Dank Smartphone Link lassen sich die Geräte zudem mit dem Handy koppeln und so werden Nachrichten vom Mobiltelefon direkt auf dem Navi-Bildschirm angezeigt. Die Sprachassistenten Siri und Google Now lassen sich allerdings nicht über das Navigationsgerät starten und steuern.

Mit Kamera

Garmin DriveAssist 51

Test Navigationsgerät: Garmin DriveAssist 51
Die integrierte Kamera nutzt das Garmin für Zusatzfunktionen wie einen Fahrspurassistent, zusätzlich kommt sie als Dashcam zum Einsatz.

Mit dem DriveAssist 51 hat Garmin zudem ein Navi mit rückseitiger Kamera im Sortiment. Dieses Modell gibt es lediglich mit 5-Zoll-Display – und bis auf die Kamera und die daraus resultierenden Funktionen gleicht es dem DriveSmart.

So bietet es eine Funktion namens »Real Vision« bei der das Bild der Kamera kurz vor Ende der Fahrt auf dem Bildschirm eingeblendet und das Ziel mit einer kleinen Flagge markiert wird. Mehr als eine nette Spielerei scheint das aber nicht zu sein.

Auf den ersten Blick sinnvoller mutet der Fahrspurassistent an: Die Kamera behält die Fahrbahnmarkierungen im Auge und warnt den Fahrer, wenn er diese berührt oder überfährt. Allerdings merken die Experten von Pocketnavigation zu Recht an, dass er in der Praxis zu häufig Fehlwarnungen auslöst, wenn die Kamera nicht präzise genug ausgerichtet ist. Daher ist diese Funktion ab Werk deaktiviert. Zusätzlich warnt die Kamera, wenn man zu dicht auf das voraus fahrende Auto auffährt. Aber ob ein Kollisionswarner ohne selbständigen Bremsvorgang des Fahrzeugs überhaupt sinnvoll ist?

Navi und Dashcam in einem: das Garmin DriveAssist 51.

Als klassische Dashcam kommt die integrierte Kamera ebenfalls zum Einsatz: Sie filmt fortlaufenden das Geschehen vor der Motorhaube und speichert die Aufnahmen als einminütige Videos auf der Speicherkarte. Ist diese voll, werden ältere Videos gelöscht. Kommt es zu einem Vorfall (starkes Bremsen, Kollision) wird das aktuelle Video dauerhaft gespeichert, so dass es später beispielsweise zur Rekonstruktion eines Unfalls dient.

Außerdem getestet

Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Navigationsgeräte von TomTom und Blaupunkt, die bezüglich der reinen Navigation keine größeren Schwächen aufweisen, aber schlechter ausgestattet sind.

Garmin Drivesmart 55

Das Garmin Drivesmart 55 ist absolut baugleich mit dem Garmin Drivesmart 65. Wie man anhand des Namens schon erfährt, ist lediglich das Display kleiner. Dieses kommt auf eine Diagonale von 5,5 anstatt 6,95 Zoll. 13,9 oder 17,7 Zentimeter – der Unterschied ist schon beachtlich. Wem die preisliche Differenz von 50 Euro nicht wehtut, sollte zum Drivesmart 65 greifen. Hier ist die Ablesbarkeit bzw. Erkennbarkeit noch besser und dadurch angenehmer. Beide Displays sind knackscharf, wobei das Drivesmart 55 mit 1.200 x 720 Pixeln sogar eine etwas höhere Auflösung bietet (1.024 x 600 Bildpunkte beim Drivesmart 65). Der Funktionsumfang ist abgesehen hiervon identisch, die Ausstattung ist top und das Arbeitstempo fällt sehr flott aus.

Wer im Cockpit eher auf etwas Understatement steht, greift zum Garmin Drivesmart 55, für alle anderen ist das größere Modell die bessere Alternative.

Als Einsteiger-Navi macht das Garmin Drive 52 eine gute Figur. Das Display mit 480 x 272 Pixeln hinkt den teureren Modellen aus der Drivesmart-Serie bei der Auflösung zwar deutlich hinterher. Abgesehen davon kommt man mit den Informationen auf dem 5 Zoll großen Bildschirm aber zuverlässig ans Ziel. Für die Zieleingabe bietet Garmin mehrere Möglichkeiten an – entweder die Volltextsuche, die Adresseingabe, über Points of Interest (POIs) oder mittels Recherche in TripAdvisor und Foursquare.

Befehle werden zügig umgesetzt, Anweisungen beispielsweise zum Abbiegen gibt das Garmin rechtzeitig und zuverlässig. Die Darstellung gefällt, dazu gehören die 3D-Ansicht und die realistische Spurführung. Wer fundierte Aussagen zur aktuellen Verkehrslage möchte, sollte unbedingt die App auf seinem Smartphone installieren, um für den nächsten Stau und die passende Abfahrt gerüstet zu sein. 46 Länder sind vorinstalliert. Wer will, kann sich vom Drive 52 vor scharfen Kurven, Schulzonen, Wildwechsel, Tempolimitänderungen oder bei Tempoüberschreitung warnen lassen.

Insgesamt verrichtet das Garmin Drive 52 zuverlässig seinen Job.

Unseren bisherigen Testsieger, das TomTom Go 5200 mit einem 5 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen, können Sie natürlich weiterhin getrost kaufen. Beim Go 5200 ist Kartenmaterial für Europa vorinstalliert, den Rest der Welt mit mehr als 150 Länden gibt es als Gratis-Download (nur einige Teile von Süd- und Mittelamerika sowie große Teile von Asien sind ausgenommen). Seine Live-Dienste bezieht das Modell über eine eingebaute SIM-Karte samt Mobilfunkmodem. Wie ein Smartphone geht das Navi damit über das Handy-Netz online, um aktuelle Informationen zur Verkehrslage zu erhalten. Das funktioniert perfekt, ebenso wie die Routenführung.

Wer will kann das Navi mit einem Android-Smartphone oder iPhone koppeln, um über die Verbindung die smarten Assistenten Google Now oder Siri zu nutzen. Mit dem Sprachbefehl »Telefon aktivieren« startet das Go 5200 den Assistenten auf dem Handy, der daraufhin den Worten des Fahrers lauscht. So lässt sich etwa das Wetter abfragen oder eine Adresse herausfinden. Die Antwort teilen Google Now und Siri über die Lautsprecher des Navis mit. Eine Freisprecheinrichtung steht ebenfalls parat.

Rechts neben der Karte blendet das Navi während der Fahrt dauerhaft eine Infoleiste ein. Dort sieht der Nutzer den Streckenverlauf in linearer Form und Parkplätze, Tankstellen, Blitzer sowie Verkehrsstörungen werden nach Entfernung sortiert mit einem Icon angezeigt. Bei Staus und Baustellen sieht man anhand der Farbe und einer entsprechenden Einblendung, wie kurz oder lang die Verzögerung dadurch wird. Außerdem gibt es hier Informationen über die verbleibende Entfernung, Fahrzeit, Geschwindigkeit, Uhrzeit und Ankunftszeit. Im Gegensatz zum neuen TomTom Go Premium lässt sich das Go 5200 nicht in das smarte Zuhause einbinden.

Das TomTom Go Basic hat das Kartenmaterial für Europa an Bord und erlaubt lebenslange Updates. Der Radarkamera-Service kann nur drei Monate genutzt werden. Updates erfolgen per WLAN, Smartphone-Benachrichtigungen landen auf dem Bildschirm.

Im Gegensatz zum TomTom Go Essential fehlen die Freisprecheinrichtung und die Unterstützung von Google Assistant sowie Siri. Für Verkehrsinfos benötigt man ein Smartphone. Das Display ist mit einer Diagonalen von 5 und 6 Zoll zu haben. Die Brillanz und die Ablesbarkeit sind schlechter als beim teureren Go Essential. Ebenso ist keine Magnethalterung verbaut. Der Saugnapfarm ist über ein Kugelgelenk eingerastet.

Die Zielführung gelingt problemlos, hier liegt das Go Basic auf einem Niveau mit den teureren Modellen von TomTom. Auch das Arbeitstempo des Navis ist in Ordnung. Unser Tipp: Lieber noch paar Euro mehr investieren und das besser ausgestattete TomTom Go Essential nehmen, bei dem uns auch das leuchtstärkere Display besser gefällt.

Wer nur selten ins Ausland fährt und dort nicht auf aktuelle Verkehrsinfos angewiesen ist, sollte einen Blick auf das TomTom Go 620 werfen, das es als Go 520 ebenfalls in einem 5-Zoll-Display gibt. Der einzige Unterschied zur 1000er-Serie: Die Geräte der 100er Serie haben keine eingebaute SIM-Karte, sondern verbinden sich per Bluetooth mit dem Smartphone und gehen darüber online. So kommt man auch mit diesen Navis in den Genuss aktueller Verkehrsinfos.

Das ist zwar nicht ganz so komfortabel wie die eingebaute SIM-Karte, aber dafür sind die Navis erheblich günstiger. Natürlich braucht man dafür ein Smartphone mit Datentarif – und den haben die meisten nur fürs Inland.

Auch wenn dann das Surfen kostenfrei ist, zerrt das Navi am Inklusiv-Volumen des Smartphone-Tarifs. Abgesehen davon unterscheiden sich das TomTom Go 620 und 6200 und TomTom Go 520 und 5200 nicht voneinander.

Die neu aufgelegte VIA-Serie von TomTom – als VIA 62 mit 6-Zoll- und als VIA 52 mit 5-Zoll-Display – schließt als Mittelklasse die Lücke zwischen der Go- und der Start-Serie (s. unten). Der Hersteller lässt im VIA die meisten Features weg, die mit der neuen Go-Serie eingeführt wurden. Es gibt also keine Updates per WLAN, keine Verbindung zu Siri und Google Now und kein Vorlesen von SMS.

Allerdings: Per Bluetooth lassen sich Smartphone und Navi koppeln, so das Freisprechen und Verkehrsinfos über das Mobilfunknetz trotzdem zur Verfügung stehen. Dafür muss der Nutzer jedoch auf einen resistiven Touchscreen und damit auf bequemes Wischen und Multitouch verzichten. Denn das Display des VIA 62 ist kapazitiv und reagiert damit auf Druck und nicht auf bloße Berührung.

Weitere Unterschiede zu den großen Brüdern: Enthalten sind lediglich Karten für Europa, die Halterung ist fix am Navi befestigt (das Ladekabel steckt man direkt ins Gehäuse) und Updates für Radarkameras gibt es nur drei Monate lang.

Noch günstiger als mit dem VIA geht es mit den Start-Modellen. Bei der einfachsten Modellreihe von TomTom muss man vollständig auf aktuelle Verkehrsinformationen verzichten. Stattdessen unterstützen die Geräte das gute alte TMC (Traffic Message Channel), das über analoge Radiofrequenzen kostenfrei empfangbar ist. TMC bietet zwar keineswegs so exakte Verkehrsinfos wie die eigenen Lösungen der Navi-Bauer, aber als kostenlose Alternative ist es brauchbar.

Wer auf detaillierte Verkehrsinformationen verzichten kann, findet im TomTomStart 52 eine preiswerte Lösung.

Die Start-Modelle sind mit Kartenmaterial für ganz Europa ausgestattet – inklusive lebenslangen Karten-Updates. Die 4,3 sowie 5 und 6 Zoll großen Touch-Displays des Start 42, Start 52 und Start 62 nutzen wie die VIA-Reihe eine kapazitive Technik. Zudem sind Halterung und Navi ebenfalls fest verbunden.

Auf alle anderen Zusatzfunktionen, wie Freisprecheinrichtung, WLAN, Kopplung mit den Smartphone-Assistenten und sogar die Zusammenarbeit mit TomTom MyDrive, muss der Nutzer verzichten. Dafür ist die Start-Serie entsprechend günstig.

14
Kommentare

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Horst
Horst

Hatte auch einmal ein Tomtom Trucker 500. Ich war mit dem Betrieb zufrieden. Nach einem halben Jahr täglichen Betriebs sagte mir das Navie, dass es ab sofort – Dienstag – kleine Dienste mehr gibt. Am folgenden Wochenende habe ich das Gerät zum Update an den Computer gehängt. Nach 9 Stunden kam die Meldung, das Update sei beendet. Als ich das Navie am Montag wieder in Betrieb nehmen wollte, sagte es mir, dass keine Karten mehr vorhanden sind. Reparaturversuche waren erfolglos. Man hängt in einer Endlosschleife (das Gerät hat keine Karten, schließen Sie es an den Computer an – eine dümmere… Mehr... »

Irgendeiner
Irgendeiner

Ich wage zu bezeweifeln dass die Geräte unter realistischen Bedingungen getestet wurden.

Mark Jung
Mark Jung

Tomtom Go 6200 Was gut an Tomtom Go 6200 ist, guter, präziser Stau- und Blitzerwarner, zeigt selbst jede langsam gefahrene Stelle an(teilweise übertrieben) Weiter ist sehr gut, dass veränderte Geschwindigkeiten, Blitzer, …direkt an Tomtom gemeldet werden können. Was nicht gut ist: Die Karte selber ist grau in grau, es werden die Straßen nicht farblich sortiert (z.B. Autobahn=blau, Bundesstraße=gelb,..), man kann nicht selber entscheiden und sagen jetzt fahre ich über die BXX und könnte abkürzen, weil ich nicht sehe, welche Straße dort ist. Auch fährst du deine Strecke, ohne zu sehen wie die Gegend, Bundesland, die Dörfer, Städte heißen (alles graue… Mehr... »

Chinghiss
Chinghiss

Das JUNSUN ist der allergrösste China Billigschrott!
Ihre ganze Testreihe ist durch die Auflistung von diesem Schrott völlig er Unsinn!

Goffee
Goffee

warum testet niemand wie sich das Navi verhät, wenn man ohne Routenplanung unterwegs ist. (Waze auf dem Smartphone zeigt trotzdem die Karte in Fahrtrichtung und in richtiger Größe, Tankstellen und PoI’s). TomTom z.B. dreht die Karte nicht und die Straßen sieht man nur richtig, wenn man extrem reinzoomt. PoI’s werden gar nicht angezeigt.

Mark Jung
Mark Jung

Genau!!! Ich nehme lieber Garmin

Karl-Heinz Geschermann
Karl-Heinz Geschermann

Kann ich wählen zwischen Straße oder Autobahn

Chinghiss
Chinghiss

unverständliche Frage! Du kannst „Autobahnen vermeiden“ einstellen beim TomTom

Roland Hens
Roland Hens

Kann jetzt nix über Tomtom sagen, aber mit meinem 10Jahre alten Falk bin ich bisher bestens zufrieden, fehlen zwar die ganzen Updates, aber die Zielführung schlägt so manches moderneres Teil

Stelzer
Stelzer

Fehlende Updates können auch den TomTom-Besitzer schnell ereilen. Die Behauptung „lebenslange kostenlose updates“ ist nichts als ein windiger Marketingtrick. TomTom definiert „lebenslang“ als die Zeit in der es kostenlose updates gibt. Auf Deutsch: Updates gibt es, solange TomTom diese bereitstellt. Und damit kann auch bei einem Neugerät schon sehr schnell Schluss sein.

Max Arbo
Max Arbo

TomTom Go 51 Weltweit Karten mit lebenslang updates. Gekauft Juni 2016. Letzte kostenlose updates Januar 2018. Jetzt D+Schweiz+Österreich €44,95 und USA+Kanada €49,95.
Ist genauso ein betrügerischer Marketingterm wie lifetime brakes in USA. Wozu haben wir eine Wettbewerbsbehörde?

Hans Sluka
Hans Sluka

Ich nutze schon länger das GO 5100 und bin sehr zufrieden damit. Nur das GO 930 hat mich einmal in Bulgarien in der Nacht auf eine (vermutlich ehemalige Straße) geführt, die wie ein ausgetrocknetes Flussbett mit riesengroßen Steinen war. Ich bin für 7 km eineinhalb Stunden gefahren und habe tausend Ängste ausgestanden. Mitten in der Einsamkeit und das um 2 Uhr früh.

ED2000
ED2000

Garmin nüvi 2599 LMT-D hat nach dem Kauf einwandfrei funktioniert. Nach dem
1. Update verliert Garmin nach kurzer Zeit die Satelliten und findet sie auch nicht
mehr. Daher nicht mehr zu gebrauchen.

Gerhard
Gerhard

Sehr zufrieden mit meinem TomTom!