Reisebett Test: Reisebett Foto: BabyBjörn
test
Letztes Update: 2.7.2021

Das beste Reisebett

Wir haben 17 Reisebetten für Kinder getestet. Das Beste ist für uns das Hauck Dream’n Play Plus. Es gehört zu den leichteren Reisebetten, lässt sich schnell und leicht aufbauen und ist obendrein noch preisgünstig. Trotzdem überzeugt es mit sehr guter Verarbeitungsqualität und es hat einen großen Ein- und Ausstieg – so können Kinder im Laufalter ganz alleine ins Bett und wieder heraus. Nur ein Babyeinsatz ist leider nicht dabei. Wer einen braucht, wird bei unseren Alternativen fündig.

Andrea Zschocher
ist freie Journalistin, Buchautorin, Bloggerin und Podcasterin. Sie schreibt gern über Familien­themen, unter anderem für Stern.de und Familie.de. Ihre Bücher unterstützen Familien in anspruchsvollen Zeiten. Auf ihrem Blog Runzelfüßchen berichtet sie über die schönen Seiten am Leben mit drei Kindern. Im Podcast "Kinderbuchleben" stellt sie regelmäßig Kinderbücher vor.
Yves Boss
war Autor einer Kolumne und einer Reihe Gute-Nacht-Geschichten für die Zeitschrift Eltern. Er testet mit großer Leidenschaft Produkte für Kinder und Jugendliche. Als Vater von zwei Söhnen im Alter von ein und elf Jahren interessiert er sich außerdem für alles, was den Alltag in der Familie erleichtert.
Letztes Update: 2. Juli 2021

Wir haben ein weiteres Reisebett für Kinder getestet. Für eine Empfehlung hat es beim Bugaboo Stardust aufgrund des hohen Preises leider nicht gereicht. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

21. Mai 2021

Wir haben sechs weitere Reisebetten für Kinder getestet. Unser Favorit bleibt das Hauck Dream’n Play Plus. Der schnelle und einfache Aufbau sowie die gute Verarbeitungsqualität haben uns überzeugt – und das bei einem günstigen Preis. Das Joie Kubbi Sleep, das Kinderkraft Sofi und das Lionelo Sven Plus sind neue Empfehlungen. Das Infantastic Reisebett und das Kinderkraft Uno sind nicht mehr unter unserem Empfehlungen und fortan unter „Außerdem getestet“ zu finden.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Wenn man mit dem Nachwuchs auf Reisen ist, soll der sich auch wohl fühlen – und Eltern sollen keine Angst haben müssen, dass die Kleinen irgendwo heraus- oder herunterfallen. Aber nicht nur für unterwegs sind Reisebetten eine gute Idee, man kann sie auch prima als Übergangsbett im Elternschlafzimmer benutzen, wenn das Beistellbett schon zu klein, der Umzug ins eigene Bett im Kinderzimmer aber noch zu früh ist.

Gut zu wissen: Die meisten Reisebetten sind nur bis zu einem Gewicht von 15 Kilo nutzbar. Sind die Kinder schwerer, muss eine andere Lösung gefunden werden. Die meisten Kinder erreichen dieses Gewicht mit 3 bis 4 Jahren.

Wir haben für unseren Reisebetten-Test 17 Modelle mit Preisen zwischen 30 und 170 Euro unter die Lupe genommen. Neben den Klassikern, die weitgehend auf dasselbe Konstruktionsprinzip setzen, gibt es zunehmend auch eher experimentelle Modelle: Vom Pop-Up-Zelt bis hin zum Schlafsack haben wir uns durch die verschiedensten Varianten probiert – und natürlich hatten auch die Kinder ein Wörtchen mitzureden. Schließlich sind sie es, die in den Bettchen schlafen sollen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Hauck Dream 'n Play Plus

Test Reisebett für Kinder: Hauck Dream'n Play Plus
Unser Testsieger ist unschlagbar günstig und überzeugt trotzdem mit guter Qualität.

Das Reisebett Dream’n Play Plus von Hauck ist so, wie wir uns ein Reisebett vorstellen: Ein rechteckiges Gestellt mit durchsichtigem Fliegengitter, damit das Kind im Schlaf nicht aus dem Bett purzelt. Der Aufbau ging einfach und schnell und mit einem Gewicht von 7,3 Kilo gehört es zu den leichteren Modellen. Überzeugt hat uns vor allem die gute Verarbeitungsqualität – und das bei einem wirklich günstigen Preis.

Auch gut

Joie Kubbi Sleep

Test Reisebett: Joie Kubbi Sleep 2in1
Das komfortable Modell kann als Beistellbett und später auch als Laufstall genutzt werden, wenn das Kind etwas älter ist.

Das Joie Kubbi Sleep besitzt ein kompaktes Faltmaß, lässt sich einfach auf- und zusammenklappen und gut transportieren. Das komfortable Modell kann als Beistellbett und später auch als Laufstall genutzt werden, wenn das Kind etwas älter ist. Dank der stabilen Rahmenkonstruktion steht es sicher und kann mit zwei Rollen leicht verschoben werden. Mesh-Einsätze an allen vier Seiten sorgen für eine optimale Luftzirkulation und ein angenehmes Schlafklima. Es ist etwas kompakter und leichter als unser Favorit von Hauck, mit einer Länge von 86 Zentimetern ist es je nachdem wie schnell der Nachwuchst wächst, daher unter Umständen nicht so lange nutzbar.

Viel Zubehör

Lionelo Sven Plus

Test Reisebett: Lionelo Sven Plus
Das Reisebett bietet viel Platz und Zubehör für das Kind. Für alle Eltern, die ein multifunktionales Komplettpaket suchen.

Wer ein komfortables Gesamtpaket mit viel Zubehör inklusive Wickeltischchen sucht, ist mit dem Lionelo Sven Plus am besten bedient. Zum Zubehör gehört außerdem ein UV- und Mückenschutz, ein ansteckbarer Halter für Windeln und kosmetische Produkte und Spielzeug für Babys und Kleinkinder. Allerdings waren wir sehr überrascht, wie groß das Modell geraten ist – für uns eher eine Empfehlung als Zweitbett als für die Reise.

Gutes Zweitbett

Kinderkraft Sofi

Test Reisebett: Kinderkraft Sofi
Stylisch und schnell aufbaubar, aber nicht sehr klein verpackbar und daher eher als Zweitbett geeignet.

Das stabile Kinderkraft Sofi hat uns mit seiner hochwertigen Verarbeitung, seiner guten Standfestigkeit und der weichen Matratze aus Schaumstoff überzeugt. Die Bauweise nach Wäscheständer-Prinzip ist ungewöhnlich, hat uns aber beim Aufbau positiv überrascht, denn so ist das Bett sehr schnell auf- und abbaubar. Allerdings lässt sich das Bett dadurch nicht sehr klein verpacken. Mit Reißverschlüssen lässt es sich in zwei Höhen verstellen, das macht das neun Kilogramm schwere Modell als Stubenbett, Reisebett und Laufgitter lange nutzbar.

Wenn Geld egal ist

BabyBjörn Reisebett Light

Test Reisebett für Kinder: BabyBjörn Reisebett
Ein Reisebett für all die Eltern, die gern flexibel sind. Leider ist es etwas teurer.

Wer ein sehr leichtes Bett sucht, das man schnell auf- und abbauen kann, ist mit dem Reisebett Light von BabyBjörn gut beraten. Es ist mit sechs Kilogramm eines der leichtesten Modelle im Test und wir konnten es innerhalb von 30 Sekunden auf- und abbauen. Auch von Ökotest bekam es die Note »sehr gut«. Allerdings ist es mit rund 270 Euro ganz schön teuer. Wen das nicht stört, der bekommt mit dem Reisebett von BabyBjörn ein erfreulich dezent designtes, leichtes Bett, das optimal zum Reisen ist.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutViel ZubehörGutes ZweitbettWenn Geld egal ist
Hauck Dream 'n Play Plus Joie Kubbi Sleep Lionelo Sven Plus Kinderkraft Sofi BabyBjörn Reisebett Light Bugaboo Stardust Infantastic Reisebett Kinderkraft Uno TecTake Reisebett Fillikid Reisebett Kesser Hubi Lionelo Vera Deryan Travelcot Relags LittleLife Babymoov Babyni Lionelo Leonie
Test Reisebett für Kinder: Hauck Dream'n Play PlusTest Reisebett: Joie Kubbi Sleep 2in1Test Reisebett: Lionelo Sven PlusTest Reisebett: Kinderkraft SofiTest Reisebett für Kinder: BabyBjörn ReisebettTest Reisebett: Bugaboo StardustTest Reisebett für Kinder: Infantastic ReisebettTest Reisebett für Kinder: Kinderkraft UnoTest Reisebett für Kinder: Tectake ReisebettTest Reisebett für Kinder: Fillikid ReisebettTest Reisebett: Kesser HUBI 3in1Test Reisebett: Lionelo VeraTest Reisebett für Kinder: Deryan TravelcotTest Reisebett für Kinder: Relags ReisebettTest Reisebett für Kinder: Babymoov BabyniTest Reisebett: Lionelo Leonie
Pro
  • Niedriger Preis
  • Großer Ein- und Ausstieg
  • Gute Qualität
  • Lange nutzbar
  • 2 Rollen
  • Gute Verarbeitung
  • Mit Seitenausgang
  • Viel Zubehör
  • Große Liegefläche und viel Stauraum
  • Zwei Rollen
  • Mit UV- und Mückenschutz
  • Mit interaktivem Spielzeug für größere Kinder
  • Sehr schönes Design
  • Lange nutzbar
  • Einfacher Auf- und Abbau
  • Perfekt zum Reisen
  • Von Ökotest als sehr gut befunden
  • Lange nutzbar
  • Sehr leicht
  • Bezüge waschbar bei 30°C
  • Sehr einfacher Auf- und Abbau
  • Matratze muss beim Zusammenfalten nicht entfernt werden
  • Wickelauflage
  • Babyeinsatz
  • Zwei Rollen
  • Spielbogen
  • Als Beistellbett nutzbar
  • Sehr variabel
  • Angenehme Höhe
  • Sehr große Liegefläche
  • Sehr großer Ein- und Ausstieg
  • Relativ kompakt
  • Zwei Rollen
  • Zusätzliche Matratze möglich
  • Gute Verarbeitung
  • Zwei Griffe erleichtern den Transport vor Ort
  • Einfacher Auf - und Abbau
  • Sehr leicht
  • Mücken- und Sonnenschutz
  • Luftig
  • Sehr klein und leicht
  • Sehr kindgerecht
  • Gut für den Sommer
  • Mit UV-und Mückenschutz
  • Einfacher Aufbau
  • Mit Spielzeug
  • Gute Verarbeitung
  • Als Beistellbett nutzbar
  • In fünf Höhen verstellbar
  • Mit Wippfunktion
Contra
  • Kein Babyeinsatz
  • Besseres Einrasten der Seitenteile wäre wünschenswert
  • Lange Aufbauzeit durch Zubehör
  • In zusammengeklapptem Zustand immer noch relativ groß
  • Kind liegt sehr tief
  • Kind kann nicht selbstständig herausklettern
  • Kein Babyeinsatz
  • Hoher Preis
  • Keine Rollen
  • Kein Moskitonetz
  • Harte Matratze
  • Nicht sehr hochwertig
  • Ziemlich schwer
  • Nur kurz nutzbar
  • Nimmt viel Platz weg
  • Abbau sehr kompliziert
  • Kein Babyeinsatz
  • Schlechte Verarbeitung
  • Aufdruck behindert Blick aufs Kind
  • Kein Babyeinsatz
  • Nur kurze Nutzbarkeit
  • Matratze riecht leicht chemisch
  • Etwas wacklig
  • Verarbeitung wirkt billig
  • nicht lange nutzbar
  • Beengtes Raumgefühl
  • Schlafmatte wirkt kühl
  • Mehr Schlafsack als Bett
  • Kind liegt auf dem Boden
  • Erst ab 18 Monaten
  • Nur kurz nutzbar
  • Kann sehr warm werden
  • Nur bis 9 kg nutzbar
  • Matratze hat einen starken chemischen Geruch
  • Wippfunktion nicht optimal
  • Matratze etwas hart
Bester Preis
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Liegefläche112 cm86 cm113 cm91 cm105 cm91 cm118 cm83 cm103 cm118 cm91 cm89 cm117 cm137 cm90 cm83 cm
Aufbauzeit1 Minuteunter 1 Minute30 Minuten2 Minutenunter 1 Minuteunter 1 Minute5 Minuten2 Minuten5 Minuten1 Minute10 Minuten3 Minuten1 Minute7 Minuten2 Minuten15 min
Nutzbar bis3 Jahre oder 15 kg3 Jahre oder 15 kg3 Jahre oder 15 kg3 Jahre oder 15 kg3 Jahre oder 15 kg2 Jahre oder 15 kg3 Jahre oder 15 kgca. 7 Monate3 Jahre oder 15 kg3 Jahre oder 15 kg9 Monate oder 9 kg9 Monate oder 9 kg2 Jahre4 Jahre6 Monate9 Monate
ZubehörMatratze, TransporttascheMatratze, Transporttasche, zweite EbeneMatratze, Transporttasche, Sonnensegel, Moskitonetz, Wickelauflage, zweite Ebene, Spielzeug, Einsatz für WindelnTransporttasche, MatratzeMatratze, TransporttascheMatratze, Transporttaschezweite Ebene, Wickelauflage, Matratze, Spielbogenhöhenverstellbar, Matratze, TransporttascheMatratze, TransporttascheRollen, Matratze, TransporttascheTransporttasche, SpannbettlakenTransporttascheLuftmatratze, Schlafmatratze, TransporttascheFußpumpe für integrierte Luftmatratzeintegrierte Matratze, TransporttascheMit Matratze
Abmessungen125 x 60 x 76 cm128 x 82 x 88 cm125 x 65 x 77 cm105 x 63,5 x 72 cm113 x 80 x 60 cm91 x 98 x 8581,6 x 27,8 x 24 cm93 x 68 x 64 cm105 x 105 x 78 cm125 x 66 x 76 cm103 x 69 x 85 cm94 x 57 x 69 cm120 x 75 x 46 cm140 x 90 x 18 cm94 x 94 x 61 cm94 x 59 x 78 cm
Gewicht9,8 kg8,7 kg13,4 kg8,9 kg6 kg6,712,1 kg8,1 kg9,3 kg7,7 kg9 kg7,5 kg1,9 kg2 kg1,4 kg10 kg

Was Sie über Reisebetten wissen müssen

Wer mit Kind verreist, kommt um ein Reisebett meist nicht herum. Denn zum einen sind viele Hotels nicht mit Betten für Kinder ausgestattet, und wenn man Kleinkinder im normalen Bett schlafen lässt, riskiert man, dass sie herausfallen. Zum anderen fühlen sich kleine Kinder in einer vertrauten Umgebung wohler, und da ist es gut, wenn in einem fremden Zimmer in einem womöglich fremden Land ein vertrautes Bett vorhanden ist.

Doch nicht nur für Urlaubsreisen sind Reisebetten eine gute Wahl. Sie können auch gut als Zweitbett bei Oma und Opa dienen und sind selbst als Übergangsbetten zuhause eine gute Idee, denn Beistellbett und Babywiege werden oft schon nach acht Monaten zu klein, für das eigene Bett im Kinderzimmer ist es dann aber oft noch zu früh. Ein Reisebett kann in dieser Übergangsphase gut im Elternschlafzimmer aufgestellt werden.

Der wichtigste Hinweis in Bezug auf Reisebetten für Kinder lautet: Lassen Sie die Betten gut auslüften! Denn leider wird bei einem Großteil von ihnen Plastik verwendet und das sollte besser mehrere Stunden vor der ersten Verwendung gut durchgelüftet werden.

Schon vor dem ersten Urlaub Auf- und Abbau üben

Der zweite wichtige Punkt: Machen Sie sich im Vorfeld mit dem Aufbau vertraut. Am besten bauen Sie das Bett schon zu Hause ein- bis zweimal auf und wieder ab. Denn nichts ist schlimmer, als am Urlaubsort mit einem müden, quengeligen Kleinkind ewig rumprobieren zu müssen, wie das Bett denn nun korrekt aufgebaut wird – oder gar festzustellen, dass Sie irgendetwas zuhause vergessen haben.

Die meisten getesteten Reisebetten werden allerdings so gepackt, dass man eigentlich nichts vergessen kann – es gibt nur wenige lose Teile. Überprüfen Sie aber nach jeder Verwendung, ob die Knickgelenke noch reibungslos funktionieren und ob die Bettumspannung ohne Risse ist. Dann steht dem nächsten Urlaub nichts mehr im Weg.

Darauf sollten Sie achten

Natürlich spielt der Preis beim Kauf eines Reisebettes eine wichtige Rolle. Allerdings sollten Sie sich genau überlegen, wie oft und wofür Sie das Bett nutzen wollen. Denn verreisen Sie gern mit Bahn oder Flugzeug, lohnt sich die Investition in ein höherpreisiges Modell wie das von BabyBjörn, denn es ist leicht, lässt sich gut zusammenklappen und kann dank Transporttasche wie ein normales Gepäckstück behandelt werden.

Wenn Sie per Bahn oder Flugzeug verreisen, sollten Sie aufs Gewicht achten

Die meisten Modelle im Test wiegen zwischen acht und 14 Kilo. Das schleppt kein Elternteil mal soeben zur Bahn oder zum Flugzeug. Verreisen Sie hauptsächlich mit dem Auto, tut es auch ein preiswerteres Modell.

Wenn Sie das Reisebett aufstellen, sollten Sie den Platz an der Heizung meiden: Während dem Schlafen könnten die Kinder sonst überhitzen, aus ihrem Bett kommen sie ja nicht heraus. Ebenfalls lohnenswert ist ein Blick nach oben. Steht das Reisebett unter einem Regal oder könnten sich irgendwelche sonstigen Gegenstände lösen und auf das Bett fallen? Lieber vorher kurz schauen, bevor im Nachhinein der Urlaub dahin ist.

Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.

Testsieger: Hauck Dream’n Play Plus

Das Dream’n Play Plus von Hauck hat uns vor allem wegen seines tollen Preis-Leistungs-Verhältnisses überzeugt. Es gab im Test kein preiswerteres Modell, das dennoch so gut verarbeitet war. Das Reisebett lässt sich schnell auf- und abbauen, ist kompakt und wiegt weniger als andere Reisebetten dieser Bauart.

Testsieger

Hauck Dream 'n Play Plus

Test Reisebett für Kinder: Hauck Dream'n Play Plus
Unser Testsieger ist unschlagbar günstig und überzeugt trotzdem mit guter Qualität.

Mit etwas über sieben Kilogramm gehört das Dream’n Play Plus zu den leichteren Reisebetten, nur das BabyBjörn Reisebett Light ist mit sechs Kilo noch etwas leichter. Andere Konstruktionen, wie das Deryan Travelcot, das Babymoov Babyni und das Relags LittleLife, sind mit unter zwei Kilo zwar noch viel leichter, aber die sind eben auch keine »richtigen« Reisebetten. Mehr dazu unter »Alternativen«.

Der Aufbau geht leicht vonstatten

Der Auf- und Abbau geht leicht vonstatten, wenn man das Prinzip einmal verstanden hat: Zunächst zieht man die als Bettpfosten dienenden Stangen auseinander und biegt die abgeknickten Haltestangen nach oben, bis sie einrasten. Erst dann drückt man die Liegefläche nach unten und spannt das Bett so gewissermaßen auf.

Zum Abbau zieht man an der Schlaufe in der Mitte der Liegefläche und löst die Arretierung in der Mitte der Haltestangen. So ist das Bett im Nu zusammengeklappt. Anschließend wird die Matratze um das Bettgestell geklappt. Das erfordert ein wenig Übung, ist aber auch kein Hexenwerk. Am besten probieren Sie Auf- und Abbau drei-, viermal vor dem Urlaub aus, dann haben Sie den Bogen raus.

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Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Einfach auseinanderziehen und die Stangen einklicken lassen.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Man tut sich leichter, wenn man die Liegefläche an der Lasche etwas anhebt und dann die Stangen an den Seiten nach oben zieht.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Hat man den Dreh einmal raus, ist das Bett in einer Minute aufgebaut.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Durch einen separaten Ein- und Ausstieg sind die Kinder selbständiger.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Das Reisebett ist überall sauber verarbeitet.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Zum Abbauen drückt man einfach an den vorgegebenen Punkten.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Kompakt verpackt lässt sich das Hauck-Bett gut transportieren.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Auf der Rückseite der Matratze ist eine kurze Aufbauanleitung angebracht.

Das Hauck-Bett ist uns bei diversen Reisen immer wieder in Hotelzimmern begegnet, was für Qualität und Langlebigkeit spricht. Wie bei allen Reisebetten ist die Liegeauflage nur mit einer dünnen, relativ festen Matratze ausgestattet, die einem auf den ersten Blick zu hart erscheint. Doch Kleinkinder sollen eher hart liegen. Die Testkinder empfanden die mitgelieferte Matratze auch als angenehm. Sie könnten auch eine andere Matratze nutzen, dürfen dann aber die mitgelieferte nicht noch zusätzlich hineinpacken. Zwei Matratzen würden ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Das Dream’n Play Plus verfügt über einen großen Ein- und Ausstieg, der es Kindern ermöglicht, selbstständig in ihr Bett zu gehen. Im Babyalter mag das für Eltern noch unwichtig sein, aber wenn der Nachwuchs erst selber laufen kann, werden Erwachsene dankbar sein für dieses Feature. Denn damit wird den Kindern immerhin ein kleines Stück Selbstständigkeit ermöglicht und die Eltern haben eine Aufgabe weniger, um die sie sich kümmern müssen.

Unser Favorit ist mit 1,12 Meter Liegefläche zwar nicht das längste Bett im Test, allerdings sind die meisten Babybetten ohnehin nur bis zu einem Gewicht von 15 Kilo nutzbar. Praktisch alle Kinder erreichen eher die Gewichtsgrenze, bevor sie vorne oder hinten anstoßen.

Günstiger Preis und trotzdem qualitativ hochwertig verarbeitet

Die Seiten des Dream ’n Play Plus sind anders als bei der Konkurrenz nicht mit einem bunten Aufdruck versehen. So können Eltern schnell einen unverstellten Blick auf ihre Kinder im Schlaf erhaschen. Stört eine Giraffe, ein Babybär oder ein anderer Aufdruck die Sicht, dauert es schon mal ein bisschen, bis man im Dunkeln das eigene Kind im Bett ausmacht.

Nachteile?

Das Reisebett von Hauck wird standardmäßig ohne weiteres Zubehör geliefert. Ein Babyeinsatz, mit dessen Hilfe man die Liegefläche erhöhen kann, ist beim Dream’n Play Plus nicht dabei. Für Babys unter 6 Monaten ist eine zweite Ebene aber empfehlenswert, denn die Kinder liegen in den Reisebetten doch ziemlich tief. Das bedeutet für Eltern, dass sie sich tief beugen müssen, um ihr Kind hineinzulegen und herauszuholen. Rückenschonend ist das nicht gerade.

Von Hauck gibt es andere Modelle mit Babyeinhang, wie zum Beispiel das Sleep’n Play Center II. Auch unsere alternative Empfehlung, das Lionelo Sven Plus sowie das Reisebett von Infantastic, haben eine erhöhte Schlafposition für Babys.

Hauck Dream’n Play Plus im Testspiegel

Das Dream’n Play Plus ist bislang noch von keinem anderen seriösen Testportal getestet worden. Stiftung Warentest hatte Reisebetten noch gar nicht im Test. Es gibt allerdings von Ökotest (07/2014) einen Test des etwas einfacheren Hauck Dream’n Play, das bis auf den fehlenden seitlichen Einstieg identisch zur »Plus«-Variante zu sein scheint.

Das Reisebett von Hauck wurde von der Funktionalität als »gut« bewertet. Hinsichtlich der Inhaltsstoffe im Klettverschluss und den Textilien wurde es mit »ausreichend« bewertet. Allerdings schnitten bei den Schadstoffen fast alle Reisebetten schlecht ab. Das liegt vor allem daran, dass Ökotest auch die Textilien der Betten nach den Vorgaben von Spielzeug bewertet, was aus unserer Sicht nicht wirklich sinnvoll ist.

Wem die teils problematischen Inhaltsstoffe dennoch ein Dorn im Auge sind, dem bleibt nur das BabyBjörn Reisebett Light: Es wurde als einziges im Test von Ökotest positiv bewertet.

Bei Ökotest wurden in den Jahren 2012, 2013 und 2014 Tests zu Reisebetten durchgeführt. Hier wurde vor allem die Verwendung von Schadstoffen geprüft, die leider in fast allen Reisebetten stecken.

Alternativen

Auch wenn das Hauck Dream’n Play Plus für uns das beste Reisebett ist, gibt es einige interessante Alternativen.

Auch gut: Joie Kubbi Sleep

Das multifunktionale Joie Kubbi Sleep gefiel uns als Reise- wie auch als Beistellbett bis 15 Kilogramm und wir hatten es im Handumdrehen aufgebaut.

Auch gut

Joie Kubbi Sleep

Test Reisebett: Joie Kubbi Sleep 2in1
Das komfortable Modell kann als Beistellbett und später auch als Laufstall genutzt werden, wenn das Kind etwas älter ist.

Das Joie Kubbi Sleep überzeugte uns durch seine besondere Flexibilität und Vielseitigkeit. Das komfortable Modell kann als Beistellbett und später auch als Laufstall genutzt werden, wenn das Kind etwas älter ist. Dank des einfachen Faltmechanismus mussten wir nicht lange herumwerkeln. Das Reisebett war ruckzuck aufgebaut und verschwand genauso schnell wieder in der Reisetasche. Das Prinzip ist denkbar einfach: einfach die vier Streben per Knopfdruck aus der Verankerung lösen, die rote Lasche am Boden nach oben ziehen, das Bett wie eine Wäschespinne kompakt zusammenklappen, in die Hülle packen und die Matratze dazwischenschieben und ab in die Transporttasche. Das klappte bei uns in unter einer Minute. Super!

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Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
Das Kubbi Sleep.
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
Der Einhang des Kubbi Sleep.
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
Die Faltmatratze wird mit Streben verstärkt.
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
Für Sicherheit sorgen ein stabiler Reiß- und separater Klickverschluss.
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
Der Bassinet-Einhang.
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
Der Seitenausgang für ältere Kinder.
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
Mit zwei Rollen kann das Reisebett bequem im Raum verschoben werden.
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
Am roten Zugband ziehen ...
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
... zusammenklappen ...
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
... und fertig.
Reisebett Test: Joie Kubbi Sleep 2in1
Das Kubbi Sleep in der Transporttasche.

Die stabile Rahmenkonstruktion sorgt für Standsicherheit beim Schlafen und für sicheres Spielen bei größeren Kindern. Die vier Zentimeter dicke Schaumstoffmatratze mit Baumwoll-Überzug ist weich, spricht uns optisch an und kann ab der Geburt genutzt werden. Der pflegeleichte Bezug ist abwaschbar und besitzt eine gute Haptik.

Große Mesh-Einsätze sorgen für eine gute Luftzirkulation

Das vordere Seitenteil ist per Knopfdruck absenkbar und sorgt für ein einfaches Hinein- und Herausheben. Wird der über einen Zipper befestigte Bassinett-Einhang herausgenommen, kann das Kinderbett auch als Laufstall genutzt werden. Der seitliche Durchschlupf ist extra groß und bietet bequem Durchschlupf. Große Mesh-Einsätze sorgen für ein angenehmes Schlafklima und gute Luftzirkulation. Mit einem Gurtsystem kann das Joie am Elternbett befestigt werden.

Über zwei Rollen kann das 8,8 Kilogramm schwere Joie Kubbi Sleep bequem im Raum verschoben werden.

So muss ein Reisebett aussehen: Joie liefert ein gut durchdachtes Reisebett, mit schönem Design und toller Verarbeitung. Das Joie Kubbi Sleep konnten wir schnell aufbauen. Es lässt sich platzsparend verstauen und ist ideal für unterwegs.

Viel Zubehör: Lionelo Sven Plus

Wenn Sie etwas mehr Platz für Verfügung haben und ein All-in-One-Paket für längere Urlaube suchen, ist das Lionelo Sven Plus unser Tipp. Es kommt mit sehr viel Zubehör und kann auch gut im Freien als Tagesbett genutzt werden.

Viel Zubehör

Lionelo Sven Plus

Test Reisebett: Lionelo Sven Plus
Das Reisebett bietet viel Platz und Zubehör für das Kind. Für alle Eltern, die ein multifunktionales Komplettpaket suchen.

Der leider etwas langwierige 30-minütige Aufbau ist dank der einfachen, englischsprachigen Aufbauanleitung immerhin leicht zu bewerkstellligen. Der abwaschbare Polyester-Stoff ist pflegeleicht und wirkt widerstandsfähig.

Bei der Konstruktion haben wir nichts auszusetzen. Sie ist robust und gut verarbeitet. Auf den längeren Seiten des Reisebettes hat man durch die Mesh-Einsätze eine gute Sicht auf das schlafende Kind, und eine ausreichende Luftzirkulation mit angenehmen Schlafklima ist damit auch gegeben. Die zwei Räder, die mit jeweils einer Bremse versehen sind, sind hilfreich, denn das Bett ist groß und mit allen Aufbauten nicht gerade leicht.

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Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Das Lionelo Sven Plus.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Mit dabei: Eine Auflage zum Wickeln.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Dank UV-Schutz und Moskitonetz ist das Kind auch im Freien vor lästigen Insektenstichen geschützt.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Der seitliche Ausgang für ältere Kinder.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Ein Organizer leistet unterwegs gute Dienste.

Der Einlegeboden fungiert als Matratze, ist faltbar und kann in zwei Höhen eingestellt werden. Befestigt wird er über vier Laschen mit Klettverschlüssen. Das hat in unserem Test ohne große Fummelei funktioniert. Die obere Ebene ist für Kinder bis neun Kilogramm ausgelegt, die untere für Kinder bis 15 Kilogramm. Die drei Zentimeter dicke Reisematratze aus Schaumstoff ist gut gepolstert und weich. Wir empfehlen aber trotzdem zusätzlichen eine kuschelige Decke unterzulegen, da das Polyester-Material etwas kalt und glatt ist.

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Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Das Lionelo bietet eine Stauraum für Windeln und Spielzeug.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Die Faltmatratze wird mit Klettverschlüssen am Einhang und Boden gesichert.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Die Musikbox leuchtet, vibriert und spielt Musik. Die Bedienung fällt allerdings etwas nervig aus.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Auch hier doppelte Sicherheit dank Reiß- und Klickverschluss.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Leicht und bequem kann der Einhang entfernt werden.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Jede Rolle besitzt eine separate Bremse.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Die Lasche am Boden kann ohne großen Kraftaufwand nach oben gezogen werden.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Das Reisebett klappt wieder zusammen.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Das funktioniert sehr gut und ohne fremde Hilfe.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Das Lionelo macht sich klein.
Reisebett Test: Lionelo Sven Plus 2in1
Das Reisebett verpackt in der Transporttasche.

Dank eines aufsteckbaren Sonnenschutzes und eines Moskitonetzes kann das Lionelo gut im Freien verwendet werden, so ist das Kind vor UV-Strahlung und Insektenstichen jederzeit gut geschützt. Die beiden Zubehörteile lassen sich leicht über Klemmen mit Gummibändern befestigen, die an den Rahmen geklippt werden. Allerdings verrutschte in unserem Test immer mal wieder eine Ecke des Moskitonetzes. Hier wären Druckknöpfe die bessere Wahl gewesen.

Ein praktischer Organizer gehört mit zum Lieferumfang

Der abnehmbare Wickeltisch mit ist mit einem gut abwischbaren Material beschichtet, erstaunlich stabil und mit zwei großen Taschen für Windeln oder Hygiene-Artikel funktional ausgestattet. Ein Organizer mit Netzeinsätzen lässt sich bei Bedarf ebenfalls an das Lionelo anklippen.

Ein mit einem Reißverschluss ausgestatteter Seiteneingang sorgt für spielerische Freiheit bei älteren Kindern. Apropos spielerisch: Für Babys werden drei hängende Plüschtiere mitgeliefert, die mit einem Klettverschluss an drei kleinen Schlaufen am Sonnenschutz angebracht werden. Für ältere Kinder ist eine kleine Musikbox in Form eines Hundekopfes im Lieferumfang dabei, die leuchtet, vibriert und Musik abspielt. Die wenig intuitive Bedienung mittels drei identischer Knöpfe und der blecherne Klang der kleinen Box gingen uns allerdings schnell auf die Nerven. Batterien liefert der Hersteller nicht mit.

Aufgrund des zahlreichen Zubehörs dauert der Erstaufbau mit 30 Minuten relativ lang, dafür ist das Bett aber auch vielseitig nutzbar. Das Lionelo Sven Plus ist damit ein sehr gutes Gesamtpaket für den Outdoor-Einsatz und bietet Eltern unterwegs eine Menge Zubehör und Komfort zum fairen Preis.

Modernes Design: Kinderkraft Sofi

Das Kinderkraft Sofi ist mit seinem modernen Design auf den ersten Blick ein Hingucker, auch wenn sich der Rahmen bei genauerem Hinsehen als Holzdekor entpuppt. Es ist superschnell aufbaubar und lässt sich als Wiege, Laufgitter, Reisebett und Stubenbett nutzen.

Gutes Zweitbett

Kinderkraft Sofi

Test Reisebett: Kinderkraft Sofi
Stylisch und schnell aufbaubar, aber nicht sehr klein verpackbar und daher eher als Zweitbett geeignet.

Das vielseitige und praktische Reisebett von Kinderkraft überrascht mit seiner besonderen Bauform: Es lässt sich über zwei ausklappbare Beine wie ein Wäscheständer innerhalb von Sekunden aufstellen. Die Rahmenkonstruktion aus Aluminium mit Holzdekor sorgt für ausreichend Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht. Allerdings lässt sich das Bett dadurch nicht besonders klein zusammenlegen, die Tragetasche ist so groß wie die Grundfläche des Bettchens. Fürs Auto geht das noch, mit dem Flugzeug will man so aber eher nicht verreisen.

Schnell aufgebaut, aber nicht sehr klein verpackbar

Das ansprechende Handbuch ist vorbildlich: Mittels farbiger Fotografien wird man schrittweise und leicht verständlich durch den Aufbau geführt. Der höhenverstellbare Boden ermöglicht eine Nutzbarkeit ab Geburt. Für doppelte Sicherheit in der oberen Position sorgen ein Reißverschluss und ein separater Klickverschluss. Beide halten die Schaumstoffmatratze mit Baumwollbezug fest. Den unter der Matratze entstandenen Raum kann man entweder öffnen um jede Menge Zubehör zu verstauen oder man setzt die Matratze nach unten, lässt das dazugehörige Stoffteil einfach geöffnet, und schon wird aus dem Sofi ein Laufstall mit Seitenausgang.

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Reisebett Test: Reisebett Kinderkraft Sofi 4in1
Das moderne Design des Kinderkraft Sofi gefällt uns hervorragend.
Reisebett Test: Reisebett Kinderkraft Sofi 4in1
Der untere Bereich kann per Reißverschluss geöffnet und als Stauraum oder Seitenausgang für ältere Kinder genutzt werden.
Reisebett Test: Reisebett Kinderkraft Sofi 4in1
Ein stabiler Reißverschluss hält die Matratze sicher an ihrem Platz.
Reisebett Test: Reisebett Kinderkraft Sofi 4in1
Ein Bezug aus Baumwolle schützt die Matratze.
Reisebett Test: Reisebett Kinderkraft Sofi 4in1
Die Beine des Kinderkraft werden wie bei einem Wäscheständer einfach eingeklappt.
Reisebett Test: Reisebett Kinderkraft Sofi 4in1
Das geht mit etwas Kraftaufwand leicht und unkompliziert.
Reisebett Test: Reisebett Kinderkraft Sofi 4in1
In weniger als einer Minute ist das Reisebett abgebaut.
Reisebett Test: Reisebett Kinderkraft Sofi 4in1
Die Reisetasche lässt sich trotz der großen Abmessungen bequem tragen.

Die abgerundeten Kanten sorgen beim Spielen mit und in der Nähe des Bettes für ausreichend Sicherheit. Sobald der Mini sitzen kann, wandert die vier Zentimeter dicke Matratze nach unten und das Sofi wird zum Laufstall.

Durch den luftdurchlässigen Mesh-Stoff hat man eine gute Sicht auf das Baby und es herrschte eine gute Luftzirkulation. Kleine Kappen aus Gummi zwischen dem Fußboden und der unteren Liege-Ebene sorgen für ausreichend Abstand und schützen das Kind vor Fußbodenkälte. Die untere Seite aus Mesh kann geöffnet werden und dient als praktischer Seiteneingang für krabbelnde Kinder.

Weil man das Kinderkraft Sofi nicht wirklich klein verpacken aber dafür schnell und problemlos auf- und abbauen kann, ist es für uns vor allem als Zweitbett zuhause, im Ferienhaus oder bei den Großeltern geeignet.

Wenn Geld egal ist: Babybjörn Reisebett Light

Das BabyBjörn Reisebett Light ist unsere Empfehlung für alle Eltern, die oft mit Bahn und Flugzeug verreisen, denn da kommt es auf jedes Kilo an. Mit gerade mal sechs Kilogramm wiegt es ein Drittel weniger als unser Favorit. Verpackt wie ein kleiner Koffer, ist es außerdem angenehm zu tragen.

Wenn Geld egal ist

BabyBjörn Reisebett Light

Test Reisebett für Kinder: BabyBjörn Reisebett
Ein Reisebett für all die Eltern, die gern flexibel sind. Leider ist es etwas teurer.

Auch der leichte Auf- und Abbau hat uns überzeugt, kein anderes Modell im Test ließ sich so schnell wieder zusammenpacken – einfach die vier Streben aus der Verankerung lösen, die Matratze zusammengeklappt in die Hülle packen und das nun zusammengefaltete Bett dazwischenschieben. Das klappte bei uns in unter einer Minute.

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Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Das Reisebett Light von BabyBjörn gibt es in vielen verschiedenen Farben.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Große Liegefläche für Kinder bis drei Jahre (oder 105 Zentimeter Körperlänge).
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Das 64 Zentimeter tiefe Bett kann bei Eltern mit Babys schon mal Rückenschmerzen verursachen, denn das Kind liegt fast ganz am Boden.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Warnhinweis: Bitte achten Sie auf Ihr Kind, das Bett kann sonst kippen.

Die Liegefläche ist allerdings etwas kürzer als beim Hauck und vom Hersteller wird auch nur eine Nutzung bis zum Alter von drei Jahren empfohlen. Einen Einstieg für die Kinder gibt es beim BabyBjörn ebenfalls nicht. Doch das größte Manko des Reisebett Light dürfte für die meisten der sehr hohe Preis sein: Es kostet nämlich fünfmal mehr als unser Favorit von Hauck.

Der hohe Preis ist ein Manko

Dafür wurde der Mesh-Bezug von Ökotest lobend erwähnt, es ließen sich keine schädlichen Chemikalien darin finden. Trotzdem sollten sie die Matratze mit einem Laken schützen, das muss aber separat erworben werden. Im Test zeigte sich: Die Babylaken von Ikea tun es auch.

Das BabyBjörn Reisebett Light ist eine Empfehlung für alle Eltern, die weniger mit dem Auto als vielmehr mit Flugzeug und Bahn unterwegs sind und auf ein leichtes Bett angewiesen sind. Der hohe Preis und die vergleichsweise kurze Nutzungsdauer trüben aber den ansonsten positiven Gesamteindruck.

Außerdem getestet

Bugaboo Stardust

Nerviges Zusammenstecken und eingeklemmte Finger gehören mit dem Pop-Up-Reisebett Bugaboo Stardust der Vergangenheit an. Der Aufbau gelingt dank der Falttechnik innerhalb von Sekunden: Einfach die beiden verbauten Clips lösen, das Reisebett auseinander falten und schon ist das stabile Stardust einsatzbereit. Das Handbuch ist geradezu vorbildlich: Mittels schwarzweißer Illustrationen wird man schrittweise und leicht verständlich durch den Aufbau geführt. Mit einem Gewicht von 6,7 Kilogramm liegt das stabile Reisebett von Bugaboo im oberen Mittelfeld.

Die mehrlagige, bequeme Polyurethan-Matratze ist bereits integriert und kann dank Bassinett-Einhang mittels Reißverschluss auf zwei Höhen verstellt werden. Das Neugeborenen-Reißverschlussbett ist bis zu einem Körpergewicht von neun Kilogramm belastbar. So kann das Bett bereits ab der Geburt genutzt werden. Kann das Kind von allein frei sitzen, entfernt man den Einhang und versetzt die Matratze nach unten. Die Bettseiten sind aus einem atmungsaktiven Mesh-Material gefertigt und sorgen für eine permanente Luftzufuhr. So können sowohl die Eltern den Nachwuchs von allen Seiten im Blick behalten als auch das Kind ungehindert die Umgebung.

Reisebett Test: Reisebett Bugaboo Stardust
Das Bugaboo Stardust.

Beim Komfort hat Bugaboo ganze Arbeit geleistet: Die nachhaltigen und schadstofffreien Polyester-Bezüge sind bei 30 Grad in der Maschine waschbar. Dank der mitgelieferten Tragetasche mit Klettverschlüssen kann das Bett auf Reisen wie ein normales Gepäckstück behandelt werden. Riemen halten das Bugaboo auch ohne Tasche geschlossen, sodass es bei Bedarf komfortabel und schnell von Raum zu Raum transportiert werden kann. Auch das Zusammenfalten klappt schnell und gut innerhalb von Sekunden. Der Clou: Die 91 x 51 Zentimeter große Matratze muss dabei nicht entfernt werden.

Im Test konnte uns das solide und hochwertig verarbeitete Reisebett durchaus überzeugen: Dank der Alles-in-einem-Konstruktion kann das Modell zu Hause oder auf Reisen als Bett sowie als praktischer Laufstall genutzt und jederzeit schnell wieder verstaut werden. Es ist leicht, lässt sich gut auf- und zusammenklappen und komfortabel transportieren. Leider verpasst das Stardust von Bugaboo aber trotzdem eine Empfehlung. Der Grund? Es ist ganz schön teuer. Wir hätten uns für einen Preis von circa 230 Euro einfach mehr Zubehör gewünscht: Ein im Lieferumfang fehlendes Moskitonetz, fehlende Rollen, sowie ein nicht vorhandener Seiteneingang für ältere Kinder trüben leider den positiven Gesamteindruck im Test.

Infantastic Reisebett

Das Reisebett von Infantastic ist vor allem aufgrund seiner Extras interessant. Anders als beim Testsieger gibt es bei diesem Reisebett noch eine zweite Ebene für Babys bis acht Kilogramm, sowie eine Wickelauflage und einen Spielebogen. Diese Annehmlichkeiten erleichtern Eltern die erste Zeit mit Kind auf Reisen enorm, vor allem, dass man sich nicht jedes Mal um einen Wickelplatz kümmern muss, sondern alles schon gleich bereit steht und zum Einsatz kommen kann.

Für die ersten Monate, bis das Baby maximal acht Kilogramm wiegt, kann es auf einer höheren Position schlafen – für die Eltern eine wohltuend rückenschonende Angelegenheit. Die zusätzliche Ebene haben wir per Reißverschluss befestigt und mit einem Gestänge stabilisiert, darauf wird die Faltmatratze gelegt. Alternativ können Sie auch eine andere, selbstgekaufte Matratze nutzen. Beachten Sie aber bitte die seitliche Markierung, denn höher darf die Matratze nicht sein, damit das Kind nicht aus dem Bettchen fällt.

Zum Lieferumfang gehören eine Wickelauflage und ein Spielbogen. Dieses All-in-One-Paket kann vielen Eltern die Anfangszeit mit Kind auf Reisen enorm vereinfachen. Denn die abwaschbare Wickelauflage erspart das Suchen nach einem geeigneten Wickelplatz im Hotel und schafft gleichzeitig eine vertraute Umgebung. Und die zwei Rollen am Bett sorgen für etwas mehr Mobilität, sollten Sie das Bett verrücken müssen.

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Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
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Doch all die Zusatzausstattung fällt buchstäblich ins Gewicht: Knapp zwölf Kilogramm sorgen nicht gerade dafür, dass es sich bei diesem Reisebett um leichtes Mobiliar handelt.Mit einem Preis von 60 Euro ist es aber sehr günstig. Leider merkt man das auch an der Verarbeitungsqualität.

Kinderkraft Uno

Das Kinderkraft Uno ist eigentlich ein Beistellbett, kann aber auch auf Reisen mitgenommen werden. Da sich das Beistellbett von einer Höhe von 46 bis 60 Zentimeter anpassen lässt, sollten Sie mit den allermeisten Hotelbetten keine Probleme haben. Klappt das wider Erwarten nicht, können Sie die eigentlich offene Seite des Beistellbettes auch hochziehen und haben dann ein abgeschlossenes Babybett.

Auf- und Abbau gingen sehr schnell, wir mussten lediglich die Beine Aufklappen und den Stabilisierungsrahmen unter dem Bett einstecken – fertig. Auch die Höhenverstellung klappt durch einfaches Drehen an den großen Stellschrauben einfach und bequem. Die Matratze ist zudem angenehm weich und aus einem Stück, während bei den meisten anderen Reisebetten Faltmatratzen dabei waren.

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Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
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Das Bett ist mit 8,1 Kilogramm noch im gut tragbaren Bereich. Verpackt ist es allerdings das größte Modell im Test. Fürs Auto ist das kein Problem, bei Flugreisen fällt es aber eher in die Kategorie Sperrgepäck.

Das Uno ist vor allem eine Empfehlung für alle Eltern, die für Zuhause an die Anschaffung eines Beistellbetts wie etwa des Babybays denken. Es kostet in etwa dasselbe, sieht aber schicker aus – und kann Sie eben auch in den Urlaub begleiten.

Allerdings kann man das Uno wie jedes Beistellbett nur relativ kurz nutzen, nämlich so lange, bis das Kind selbstständig sitzen kann. Das ist meist mit rund sechs Monaten der Fall.

TecTake Reisebett

Das Reisebett von TecTake war im Test das größte. Aufgebaut ist es ein großes Quadrat, das sehr viel Platz einnimmt. Für Krabbelbabys ist das super, weil das Bett dann auch als Laufstall dient. Allerdings ist die Größe auch ein Nachteil: Die wenigsten Hotels und Unterkünfte werden so viel Platz bieten, dass es dort bequem hineinpasst. Sollten Sie einen leicht abwaschbaren Laufstall für Ihr Zuhause suchen und den nötigen Platz haben, kann das TecTake aber Sinn machen. Eine Seite lässt sich öffnen, so dass Kinder, die bereits laufen können, selbstständig hinein- und herausklettern können.

Fillikid Reisebett

Das Kinderreisebett von Filikid ist minimal größer als der Testsieger von Hauck, die Liegefläche beträgt 1,18 Meter. Da aber auch dieses Reisebett nur für Kinder bis 15 Kilogramm zugelassen ist, spielt die größere Länge keine weitere Rolle.

Mit einem Gewicht von acht Kilogramm liegt dieses Reisebett im Mittelfeld. Die Qualität ist ordentlich. Der Giraffen-Aufdruck beim Testmodell störte den Blick aufs Kind zwar etwas, gefällt den Kleinen aber meist besser als ein Bett ohne Aufdruck. Es kostet aber deutlich mehr als unser Testsieger, und es besteht ebenfalls nicht die Möglichkeit, eine zweite Ebene einzuziehen, daher reicht es auch nicht für eine Empfehlung. Für diesen Preis gibt es bessere Betten.

Kesser Hubi

Das Kesser Hubi wird in einer Transporttasche geliefert und bietet eine gute Verarbeitung sowie einem stabilen Stand. Es lässt sich in fünf Höhen bequem verstellen und ermöglicht ebenfalls eine schräge Liegefläche um die Verdauung des Babys zu fördern. Die weiche Matratze kommt mit einem passenden Spannbettlaken aus Baumwolle. Über ein Gurtsystem und verstellbare Füße lässt sich das Kesser als Beistellbett am Bett der Eltern befestigen. Eine faltbare Seitenfront mit Mesh-Einsatz erleichtert zuhause und unterwegs das Hinein- und Herausheben des Kindes.

An beiden Seiten ist jeweils ein größer Griff angebracht, um das Reisebett bequem im Raum zu bewegen. Dieses System erschließt sich uns leider nicht so ganz, da das Kesser ja mit zwei Rollen und Bremse ausgestattet ist. Also warum heben statt rollen? Außerdem wäre das gar nicht so einfach, da das Kesser mit über neun Kilogramm nicht unbedingt zu den leichten Modellen gehört. Als Erklärung fallen uns nur eine Maissonette-Wohnung oder ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Etagen ein.

Die Bedienungsanleitung des Herstellers mit viel zu kleinen Schwarzweißbildern ist unklar und verwirrt uns eher, als das sie hilft. Während unseres Tests verströmte die Matratze einen leichten, chemischen Geruch, bei weitem aber nicht so intensiv wie die des Lionelo Leonie.

Lionelo Vera

Das Lionelo Vera ist für Babys bis neun Kilogramm geeignet und ließ sich innerhalb weniger Minuten aufbauen sowie mit einem Handgriff zusammenklappen und leicht transportieren. Die Verarbeitung der Polster und der fünf Zentimeter dicken Schaumstoffmatratze gefällt uns ebenfalls gut. Mesh-Einsätze an allen vier Seiten sorgen im Sommer für eine gute Luftzirkulation.

Dank Rollen kann das Reisebett leicht an einen anderen Platz bewegt werden. Mit einer Drehung der Kufen um 90 Grad kann das Reisebett in eine Wiege verwandelt werden.

Das Handbuch besteht aus zwei einzelnen A4-Blättern in arabischer Sprache mit sehr kleinen Abbildungen und kommt uns wie ein schlechter Scherz des Herstellers vor. Das Rahmengestell wirkt etwas wacklig und lässt das 7,5 Kilogramm schwere Lionelo Vera stark zu den Seiten ausschwingen. Außerdem trüben die vergleichsweise kurze Nutzungsdauer und das im Lieferumfang fehlende Moskitonetz leider den ansonsten positiven Gesamteindruck.

Deryan Travelcot

Das Pop-Up-Zelt Travelcot von Deryan ist für Kinder bis zwei Jahre geeignet. Die Testkinder hatten allerdings ziemliche Angst in dem Reisezelt, daher sollten Sie dieses Reisebett unbedingt im Vorfeld mit dem Kind auszuprobieren, bevor sie damit in den Urlaub fahren.

Die Matratze ist abwasch- und aufblasbar, den Kindern war sie unangenehm kühl. Beim Liegen auf der Matratze wurde sie auch durch die Körperwärme der Kinder nicht warm. Schade, denn frieren sollte das Kind während des Schlafens nun wirklich nicht. Positiv sind der integrierte Mückenschutz und das geringe Gewicht des Reisebettes.

Der Aufbau geht sensationell schnell, der Abbau zog sich allerdings in die Länge. Denn der Nachteil an Pop-Up-Zelten ist, dass man sie irgendwie so zusammenzufalten muss, dass sie einem nicht ständig ins Gesicht schnalzen. Mit etwas Übung klappt das aber.

Relags LittleLife

Auf den ersten Blick konnte der Schlafsack LittleLife von Relags zumindest die Testkinder sehr begeistern. Auch uns gefiel der niedliche Schlafsack in Pinguin-Form zunächst.

Doch die beigelegte Luftpumpe ist ziemlich windig und man muss ein wenig Kondition mitbringen – bis das Bett aufgepumpt ist, dauert es eine Weile. Auch in der Praxis bereitet das Bett Probleme. Zum einen ist die Öffnung des Schlafsacks sehr klein, zum anderen fragen wir uns, ob man wirklich sein Kind auf dem Boden eines Hotelzimmers schlafen lassen will.

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Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.
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Wenn Sie allerdings mal eine Nacht bei den Großeltern oder bei Freunden ohne Gästebett schlafen, kann der Relags eine lustige Alternative sein, auch wenn wir ihn dafür etwas zu teuer finden.

Babymoov Babyni

Das Babyni von Babymoov ist ein Pop-Up-Zelt für die Kleinsten, das wir uns sehr gut im Garten aber weniger auf Reisen vorstellen können. Es lässt sich relativ schnell aufbauen und überzeugt mit einem Bodendurchmesser von 90 Zentimetern. Auf eine Aufbauanleitung wurde verzichtet, lediglich ein einzelner Zettel am Zelt erklärt das Handling.

Das Babyni ist für Kinder bis maximal neun Kilogramm geeignet, darf aber nicht mehr benutzt werden, sobald die Babys eigenständig sitzen, sich drehen oder auf Hände und Knie stützen können. Auf uns wirkte das Pop-Up-Zelt für Babys eher wie ein Sommerzelt mit extra Spielzeug, das bei warmen Temperaturen etwas Schatten spendet.

Ein Reisebett ist es für uns eher nicht. Das liegt auch an der dünnen Matratze, die nicht besonders bequem ist.

Lionelo Leonie

Das Lionelo Leonie enttäuscht uns direkt als wir den Karton öffnen. Schon beim Auspacken verströmt die Matratze einen starken chemischen Geruch, der auch nach Tagen nur wenig von seiner Intensität verliert. Der Aufbau gestaltet sich aufgrund der Befestigung der Beinteile mit vier Schrauben und einem Inbus als ziemlich langwierig – wir brauchten rund 15 Minuten.

Die 83 x 50 Zentimeter große Matratze ist hart und gibt auf Druck nur wenig nach. Die mit Rollen versehenen Füße können nach oben geklappt werden und ermöglichen dann eine Wippfunktion, die wir aber als zu hart empfinden. Das Leonie kann als Beistellbett genutzt und komfortabel in fünf Stufen höhenverstellt werden.

Schade: Das Reisebett von Lionelo macht auf uns einen soliden Eindruck und hätte eine Chance auf eine Empfehlung gehabt, doch die kurze Nutzbarkeit von neun Monaten ist ein Manko. Die extreme Geruchsbelästigung durch die Matratze ist sogar ein absolutes No-Go und befördert das Lionelo Leonie an das Ende unseres Testfeldes.

So haben wir getestet

Nach ausführlicher Recherche haben wir aus dem großen Angebot von Kinder-Reisebetten 17 Modelle ausgewählt. Das günstigste ist für rund 30 Euro zu haben, das teuerste kostet fast zehnmal mehr. Wir wollten eine möglichst breite Auswahl an Reisebetten testen, sodass es in unseren Test auch Modelle geschafft haben, die auf den ersten Blick gar nicht so sehr an Reisebetten erinnern.

Wohl am weitesten entfernt von der klassischen Variante ist das LittleLife von Relags: Eigentlich ist es eine Art Schlafsack, gemacht für Kinder ab 18 Monaten. Auch nicht gerade klassisch sind das Deryan Travelcot und das Babymoov Babyni. Bei beiden handelt es sich um Pop-Up-Zelte, die sich innerhalb weniger Sekunden von selbst entfalten. Beim Zusammenbau und vor allem auch beim Abbau brauchten wir bei ihnen aber starke Nerven und viel Fingerspitzengefühl.

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Reisebett Test: Reisebett Bugaboo Stardust
Reisebett Test: Reisebett Gruppenfoto
Kinder-Reisebetten Test: Testsieger Hauck Dream 'n Play.

Die Reisebetten von Fillikid, Infantastic und Hauck sind im Aufbau alle sehr ähnlich und erfordern durch die Bank beim Abbau einiges an Geduld. Unser Tipp: Fangen Sie frühzeitig damit an. Niemand sollte sich vor der Abfahrt aus dem Urlaub mit dem richtigen Zusammenfalten eines Reisebettes herumärgern, sonst ist die Erholung schnell dahin. Das Reisebett Light von BabyBjörn lässt sich dagegen sehr einfach auf- und abbauen. Dafür war es aber auch das teuerste Modell im Test.

Aber wir haben nicht nur die Handhabung getestet, schließlich geht es auch darum, wie gut man darin schlafen kann. Deshalb haben wir Testkinder im Alter von vier Monaten, anderthalb Jahren und vier Jahren alle Reisebetten ausprobieren lassen. Das war vor allem deshalb nötig, weil einige Modelle nur für Babys bis sechs Monate zugelassen sind, andererseits passen Vierjährige von der Größe her nicht mehr in alle Betten.

Die wichtigsten Fragen

Wozu braucht man ein Reisebett?

Ein Reisebett für Kinder ist für das Schlafen auf Reisen konzipiert, wie beispielsweise im Urlaub oder beim Besuch von Verwandten. Oft werden Reisebetten aber auch als Übergangsbett im Elternschlafzimmer genutzt, wenn das Kind noch nicht alt genug ist, um im eigenen Zimmer zu schlafen. Ein Klappmechanismus sorgt für einen schnellen und leichten Auf- und Abbau. Mesh-Material oder Netze gewährleisten den Sichtkontakt zum Kind und eine optimale Luftzirkulation.

Wie viel wiegt ein Reisebett?

Die meisten Reisebetten wiegen zwischen acht und zehn Kilogramm. Es gibt aber auch Leichtgewichte, die nur zwei bis sechs Kilogramm auf die Waage bringen.

Welche Nachteile haben Reisebetten?

Im Vergleich zu einem normalen Kinderbett ist der Schlafkomfort normalerweise ein wenig schlechter. Hohe Reisebetten können außerdem beängstigend für die Kleinen sein.

Worauf sollte man beim Kauf eines Reisebetts achten?

Der wichtigste Punkt bei einem Reisebett für Kinder ist die Matratze. Selbst bei vielen Markenherstellern sind diese oft sehr dünn. Das ist für Babys kein Problem, kann aber für Kleinkinder unbequem werden. Hilfreich sind bei Kinderreisebetten Rollen, mit denen das Bett hin- und hergeschoben werden kann. Für Babys und Neugeborene empfiehlt sich zudem unter Umständen eine Wickelauflage. Die ist bei einigen Herstellern optional erhältlich, bei anderen bereits im Lieferumfang enthalten.

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