Schneidebrett Test: Aufmacher 1
test
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Das beste Schneidebrett

Wir haben 14 Schneidebretter getestet. Das beste ist für uns das Silit Schneidebrett. Das Kunststoffbrett macht die Messer nicht stumpf, nimmt keine Gerüche an und verfärbt sich nicht. Die Saftrille sorgt dafür, dass die Küche nicht klebt – und auch der Preis stimmt. Wer lieber ein Brett aus Holz will, für den haben wir andere Empfehlungen.

Madeleine Liedke
Madeleine Liedke
ist Radioredakteurin und zweifache Mama und hat ein Faible für Beauty- und Haushaltsgeräte, die ihr Leben einfacher machen und ihr mehr Zeit für die Familie verschaffen.
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Kochen ist wieder total angesagt! In der Küche wird geschnippelt, gehackt, paniert und gedünstet, was das Zeug hält. Damit das auch gut klappt, gibt es nette Küchenhelfer – und Schneidebretter gehören definitiv dazu. Fast jeder hat eins zu Hause. Es gibt sie in allen möglichen Farben, Materialien und Größen.

Die Verbraucher legen aber vor allem viel Wert drauf, dass die Schneidebretter schadstofffrei und antibakteriell sind. Praktisch ist es auch, wenn sie sich in der Spülmaschine reinigen lassen, rutschfest sind und eine »Saftrille« haben. Wir haben 14 Modelle getestet, von denen aktuell noch 14 verfügbar sind.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Silit Schneidebrett

Test Schneidebrett: Silit  Schneidebrett
Unser hochwertiger Testsieger aus Kunststoff schont Ihre Messer und den Geldbeutel.

Obst und Gemüse schnippeln, ohne dass die komplette Küche klebt – genau das kriegt unser Testsieger hin. Das Silit Schneidebrett hat eine angenehme Größe, ist messerschonend und kann in die Spülmaschine. Super praktisch ist die Saftrille. Wer gerne Wassermelone isst, weiß, was das Aufschneiden für eine Sauerei sein kann. Dank der Saftrille bleibt die Flüssigkeit da wo sie hingehört: auf dem Brett.

Die abgerundeten Ecken sind auf der rechten Seite mit Gummi überzogen. Genauso wie der Handgriff. Dadurch rutscht das Silit Schneidebrett beim Schnippeln nicht hin und her. Das Kunststoffmaterial ist weich und schont so Ihre Messer. Allerdings hat das auch den Nachteil, dass man beim Hacken von Kuvertüre oder beim Schneiden von Brot schnell Kratzer sieht. Trotzdem lösen sich keine Kunststoffpartikel und gelangen ins Essen.

Auch gut

WMF Touch

Test Schneidebrett: WMF Schneidebrett Touch
Rutsch nicht weg, saut die Küche dank Saftrille nicht ein aber ist dafür sehr klein.

»Klein, aber oho« – das beschreibt das WMF Schneidebrett Touch am Besten. Mit einer Größe von gerade mal 32 x 20 Zentimetern hat man nicht ganz so viel Platz zum Schnippeln wie bei unserem Testsieger, aber trotzdem hat das Brett in den Praxistests sehr gut abgeschnitten. Das Schneidebrett ist super verarbeitet. Ein großer Pluspunkt ist die Anti-Rutsch-Beschichtung am äußeren Rand. Sie geht einmal komplett um das Brett herum. Damit liegt es fest auf der Arbeitsplatte und rutscht beim Schneiden nicht hin in her.

Pluspunkte kriegt das Brett auch, weil es beidseitig verwendbar ist. Die Vorderseite hat eine praktische, relativ tiefe Saftrille. Aber auch die Rückseite ist so designt, dass sich Flüssigkeiten in der Mitte vom Brett sammeln und einfach weggeschüttet werden können. Das WMF Schneidebrett Touch ist hochwertig verarbeitet. Der verwendete Kunststoff ist messerschonend, sodass sich die Klingen Ihrer Messer nicht so schnell abnutzen.

Cleverer Küchenhelfer

Naturlik Schneidebrett

Test Schneidebrett: Naturlik Schneidebrett
Hochwertiges Bambusschneidebrett ohne Saftrille, punktet aber mit zwei Auffangbehältern aus Edelstahl.

Das besonders praktische Naturlik Schneidebrett ist ein schickes Bambusschneidebrett, das definitiv ein Hingucker in jeder Küche ist. Mega praktisch sind die zwei Auffangbehälter aus Edelstahl. Schnippelt man Gemüse oder Fleisch kann man die Lebensmittel ganz einfach vom Brett in eins der ausziehbaren Schälchen schieben. In das andere Gefäß kann man Gemüsereste oder Abfall verschwinden lassen.

Das Schneidebrett hat zwar keine Saftrille, ist aber so groß, dass Flüssigkeit nicht sofort vom Brett läuft. Das Naturlik Schneidebrett ist mit 1,5 Kilogramm relativ schwer, deshalb rutscht es beim Schneiden auch nicht herum. Super ist, dass das Schneidebrett aus nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Materialen verarbeitet worden ist.

Gut & günstig

Steuber Schneidebrett

Test Schneidebrett: Steuber Schneidebrett
Solides Kunststoffschneidebrett mit kleinen Mankos, dafür überzeugt der Preis.

Das Steuber Schneidebrett überzeugt uns eindeutig mit seinem günstigen Preis. Das Brett ist mit einer Größe von 25 x 14 Zentimetern ausreichend groß. Pluspunkte konnte das Schneidebrett im Test sammeln, weil man es beidseitig nutzen kann. Die rechte und linke Brettseite sind mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung überzogen. Trotzdem rutscht es bei Druck ein bisschen hin und her.

Da das Brett aus Kunststoff ist, stumpfen Messer nicht so schnell ab. Die Saftrille hält kleine Mengen an Flüssigkeit auf dem Brett. Wünschenswert wäre, wenn sie einen Tick tiefer wäre. Praktisch ist, dass man das Brett nicht mit der Hand reinigen muss. Das übernimmt der Geschirrspüler. Das Steuber Schneidebrett hat zwar ein paar kleine Mankos, dafür ist der Preis unschlagbar.

Wenn Geld egal ist

Frankfurter Brett Basic

Schneidebrett Test: Frankfurter Brett3
Nicht nur ein einfaches Schneidebrett, sondern clever durchdacht und mit vielen optionalen Extras.

Das multifunktionale Frankfurter Brett Basic ist ein echtes Highlight. Das Schneidebrett überzeugt mit hochwertigem Massivholz und einem Design, dass Ordnung in jede Küche bringt. Das Brett ist super groß und wird mit zwei Behältern geliefert. Einer ist für Abfall, der andere für Schnittgut. Auf der Rückseite sind eingelassene Silikonringe, die dafür sorgen, dass das Brett an seinem Platz bleibt.

An der Vorderseite befinden sich zwei Edelstahlbügel. Die kann man ausziehen und die Behälter hineinhängen. Damit verdoppelt sich die Arbeitsfläche, da man Geschnippeltes einfach dort mit dem Messer reinschieben und aufbewahren kann. Wer noch mehr Extras haben will, wie zum Beispiel einen magnetischen Messerblock, kann das ganz einfach dazu bestellen. Das toll Ordnungssystem hat allerdings auch seinen Preis.

Vergleichstabelle

Testsieger Silit Schneidebrett
Auch gut WMF Touch
Cleverer Küchenhelfer Naturlik Schneidebrett
Gut & günstig Steuber Schneidebrett
Wenn Geld egal ist Frankfurter Brett Basic
Springlane Eichenholz Schneidebrett
Springlane Schneidebrett Holz und Marmor
WMF Schneidebrett Bambus
Holzwurm Bambus Schneidebrett 3er Set
Moritz und Moritz 2-teiliges Kunststoff-Set
Umi Holzfaser Schneidebrett
Larhn 3-teiliges Set aus Bambus
Zeller Schneidebrett
Blumtal Schneidebrett aus Bambus
Test Schneidebrett: Silit  Schneidebrett
  • Super Größe
  • Schneidebrett mit Anti-Rutsch-Beschichtung
  • Saftrille fängt Flüssigkeiten auf
  • Kann in den Geschirrspüler
  • Messerschonend
  • Guter Preis
  • Brotmesser hinterlässt schnell Messerspuren
Test Schneidebrett: WMF Schneidebrett Touch
  • Tiefe Saftrille
  • Messerschonendes Material
  • Cleveres Design
  • Beidseitig nutzbar
  • Relativ klein
  • Kein Griff zum Aufhängen
Test Schneidebrett: Naturlik Schneidebrett
  • Schneidebrett mit zwei Auffangbehältern aus Edelstahl
  • FSC-zertifiziert
  • Gute Größe
  • Keine Saftrille
  • Anti-Rutsch-Pads muss man selbst ankleben
Test Schneidebrett: Steuber Schneidebrett
  • Beidseitig nutzbar
  • Schneidebrett mit Anti-Rutsch-Beschichtung
  • Kann in den Geschirrspüler
  • Guter Preis
  • Saftrille könnte tiefer sein
  • Brotmesser hinterlässt schnell Kratzer
Schneidebrett Test: Frankfurter Brett3
  • Rutscht nicht
  • Cleveres, modernes Design
  • Zwei ausziehbare Auffangbehälter sind dabei
  • Viel Zubehör kann man dazu bestellen
  • Sehr hoher Preis
Test Schneidebrett: Springlane  Eichenholz Schneidebrett
  • Hackblock aus Eichenholz
  • Kann bei Verschleiß mehrfach abgeschliffen werden
  • Keine Saftrille
  • Sehr teuer
  • Anti-Rutsch-Pads wirken nicht hochwertig
Test Schneidebrett: Springlane  Schneidebrett Holz und Marmor
  • Sehr schönes Design
  • Hochwertige Verarbeitung und Materialien
  • Man sieht in den Messerspuren Verfärbungen
  • Anti-Rutsch-Pads muss man selbst ankleben
  • Keine Saftrille
  • Hoher Preis
Test Schneidebrett: WMF  Schneidebrett Bambus
  • Tiefe Saftrille
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Klingenschonende Oberfläche
  • Rutscht ein bisschen beim Schneiden
Test Schneidebrett: Holzwurm  Bambus Schneidebrett 3 er Set
  • Guter Preis
  • Alle drei Bretter haben eine Saftrille
  • Rutschen hin und her
  • Trocknen langsam
Test Schneidebrett: Moritz und Moritz  Schneidebrett Set
  • Antirutschfüße
  • Spülmaschinengeeignet
  • Granitoptik
  • Messerschonendes Material
  • Guter Preis
  • Saftrille könnte tiefer sein
  • Relativ dünnes Schneidebrett
Test Schneidebrett: Umi  Holzfaser Schneidebrett
  • Spülmaschinengeeignet
  • Antibakteriell
  • Nimmt keine Gerüche an
  • Hitzebeständig bis 175 Grad Celsius
  • Keine Saftrille
  • Rutscht beim Schneiden rum
  • Relativ klein
  • Hoher Preis
Test Schneidebrett: Larhn  3-teiliges Schneidebrettset aus Bambus
  • Beidseitig verwendbar
  • Verfärbt sich nicht
  • Guter Preis
  • Keine Saftrille
  • Anti-Rutsch-Pads muss man selbst auskleben
  • Relativ dünn
Test Schneidebrett: Zeller  Schneidebrett
  • Sehr guter Preis
  • Spülmaschinengeeignet
  • Keine Saftrille
  • Keine Anti-Rutsch-Beschichtung
  • Sehr dünn
Test Schneidebrett: Blumtal  Schneidebrett aus Bambus
  • Tiefe Saftrille
  • Guter Preis
  • Riecht unangenehm
  • Rutscht hin und her
  • Kleine Bambuspartikel lösen sich beim Schneiden
  • Man sieht Verfärbungen auf dem Brett
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Gut geschnitten ist halb gekocht: Schneidebretter im Test

Auf dem Markt gibt es für jeden Verbraucher das passende Schneidebrett. Man muss nur wissen, was man will. Gerade die Materialienvielfalt kann einem auf den ersten Blick erschlagen. Vor allem bei der Frage Holz oder Kunststoff scheiden sich die Geister.

Holz oder Kunststoff: Was ist besser?

Wie so oft ist auch die Antwort auf diese Frage ein entschiedenes: Es kommt drauf an. Der wichtigste Unterschied zwischen Schneidebrettern aus Holz und Kunststoff: Holz-Schneidebretter können nicht in die Spülmaschine, Schneidebretter aus Kunststoff dagegen – meist – schon. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Manche Schneidebretter aus Kunststoff vertragen die hohe Hitze in der Spülmaschine nicht und verziehen sich.

Wichtiger als das Material ist der richtige Umgang mit Schneide­brettern

Ob Schneidebretter aus Kunststoff hygienischer sind als Schneidebretter aus Holz, ist noch nicht letztendlich geklärt, die dazu durchgeführten wissenschaftlichen Studien liefern widersprüchliche Ergebnisse. Wie hygienisch Schneidebretter sind hängt letztlich vom Grad der Abnutzung, der Art der Reinigung und bei Holzbrettern auch von der Art des Holzes ab. Hinsichtlich der Hygiene ist der richtige Umgang mit Schneidebrettern wichtiger als das Material aus dem sie bestehen.

Schneidebretter aus Kunststoff sind oft anfälliger für Schneidespuren, in denen sich Bakterien festsetzen können. Reinigt man sie in der Spülmaschine, ist das aber kein Problem, denn die hohen Temperaturen beim Waschen in der Maschine machen den Bakterien den Garaus.

In Hölzern enthaltene Tannine wirken anti­bakteriell

Schneidebretter aus Holz haben den Nachteil, dass sie schnell verfärben. Dafür haben einige Holzarten eine antibakterielle Wirkung, etwa Eiche, Nussholz, Bambus oder Olive. Die in diesen Hölzern enthaltene Tannine wirken antiseptisch, also antibakteriell. Das heißt, dass das Schneidebrett durch diesen Stoff nach wenigen Stunden keimfrei ist. Trotzdem muss es natürlich sauber gemacht werden.

Vor- und Nachteile verschiedener Holzarten

Schneidebretter aus Buchenholz sind relativ billig. Allerdings sollte man von denen lieber die Finger lassen, da sich das Holz schnell verfärbt und reißt. Auch Produkte aus Akazie sind nicht zu empfehlen. Die Schneidebretter werden aus Robinienholz hergestellt. Dadurch kann man die Küchenhelfer zwar lange benutzen, allerdings entstehen schnell Risse oder Spalten im Schneidebrett. Da hilft auch der geringe Preis nicht.

Qualitativ hochwertig sind dagegen Produkte aus Eichenholz. Sie sind sehr robust, lange einsetzbar und schonen die Messerklinge. Sehr preisintensiv sind Schneidebretter aus Nussholz. Ahornholz wird ebenso gern für Schneidebretter verwendet. Obwohl es kein Hartholz ist, ist es robust und punktet mit seiner schönen, hellen Farbe.

Schneidebretter aus Nussholz sehen schick aus, sind messerschonend und Flecke lassen sich durch den hohen Fettgehalt im Holz einfach wegwischen.

Es gibt auch Hersteller, die Schneidebretter aus Olivenholz anbieten. Das sehr harte Holz ist kratzfest und robust. Es eignet sich daher eher, um Essen zu servieren, anstatt es klein zu schneiden. Positiv ist, dass die Schneidebretter durch den hohen Ölgehalt im Holz kaum Gerüche aufnehmen oder verfärben. Minuspunkte sammelt Olivenholz aber damit, dass es sich nach einiger Zeit wölben kann und die Anschaffung sehr teuer ist.

Extrem hart ist auch das Holz vom Gummibaum. Schneidebretter aus diesem Holz sind sehr widerstandsfähig und trotzdem messerschonend. Super ist auch, dass das gelblich-weiße Holz nicht splittert, aufquillt oder sich verzieht.

Ein besonders beliebtes Material für Schneidebretter ist Bambus. Viele halten Bambus für ein Holz, dabei ist es ein Gras. In einem Druckkessel werden Zucker und Bakterien unter hohem Druck und hoher Temperatur aus den Bambuslamellen gepresst. Das dabei entstandene Material wird mit Leim vermischt und zu einem Schneidebrett verarbeitet. Der Leim kann Formaldehyd enthalten, was gesundheitsschädlich ist. Deshalb sollte man nicht das billigste Brett kaufen, sondern auf hochwertige Materialien achten.

Wie pflegt man ein Holzbrett richtig?

Es wäre so praktisch, wenn man Holzbretter nach der Benutzung einfach in den Geschirrspüler stellen könnte. Geht aber leider nicht. Oder geht schon, schadet aber dem Holz. Daher immer per Hand mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen. Danach trocknen lassen – am besten hochkant stehend – und ab in den Küchenschrank oder zurück auf die Arbeitsfläche.

Schneidebretter aus Holz müssen immer mit heißem Wasser, Spülmittel und einem Schwamm gereinigt werden!

Ab und zu können Sie ihr Brett auch mit Öl einreiben. Super eignen sich dafür Leinöl, Kokosöl oder Walnussöl. Was gar nicht geht ist Olivenöl. Das trocknet nicht und wird irgendwann ranzig. Nach dem Einölen sollte man das Schneidebrett zwei Tage zum Trocken stehen lassen. Hat das Holzbrett viele Verschleißspuren oder Kratzer, können Sie es vor dem Einölen noch kurz mit einem feinen Schleifpapier abschmirgeln.

Vor- und Nachteile von Kunststoff-Schneidebrettern

Auch Schneidebretter aus Kunststoff gibt es in verschiedensten Qualitätsstufen. Die meisten Hersteller setzen bei der Herstellung auf Polyethylen (PE 500). Dieser Kunststoff ist besonders stabil und strapazierfähig. Praktisch ist auch, dass sich Kunststoffbretter in den Geschirrspüler stecken lassen. Nach jedem Waschgang sind sie trotzdem noch in Form und verbiegen sich nicht.

Hat ein Kunststoff­brett zu viele Kratzer, sollte man es entsorgen

Beim Schneidebrettern aus Kunststoff sollte man noch darauf achten, dass es nicht zu dünn ist, da das Material dann schneller verschleißt. Außerdem können sich irgendwann kleine Partikel vom Brett lösen und mal ehrlich: Wer isst schon gerne Mikroplastik mit?

Vielen haben auch mit Melaminharz beschichtete Bretter in den Schränken. Ähnlich wie bei den Glasbrettern werden Messerklingen bei ihnen schnell stumpf. Ein Bestandteil dieser Bretter ist auch Formaldehyd. Dieser Stoff ist giftig und daher sollte man diese Bretter nicht zum Schneiden meiden. Melaminharzbretter dürfen nicht in den Geschirrspüler und nicht über 70 Grad Celsius erhitzt werden.

Was bedeutet der Farbcode bei Kunststoff-Schneidebrettern?

Braucht man mehr als ein Schneidebrett? Definitiv! Gerade wenn Sie unterschiedliche Lebensmittel nacheinander verarbeiten, sollten Sie nicht nur ein Schneidebrett benutzen. Denn: Schneiden Sie auf einem Brett erst rohes Fleisch oder Fisch und danach rohes Obst und Gemüse, besteht die Gefahr, dass Sie sich eine Salmonellenvergiftung einfangen, aber auch eine Magen-Darm-Infektion ist möglich.

Um das zu verhindern, benutzen Profi-Köche unterschiedliche Schneidebretter. Damit man in der Küche nicht durcheinander kommt, gibt es Kunststoffbretter mit unterschiedlichen Farben. Der Farbcode ist relativ leicht zu merken:

  • Rot für rotes Fleisch (Rind, Schwein und Wild)
  • Gelb für Geflügel
  • Blau für Fisch
  • Grün für gewaschenes Obst und Gemüse
  • Weiß für Backwaren, Milchprodukte und Gekochtes

Wer kein Kunststoffbrett will, kann sich Bretter aus unterschiedlichen Holzarten besorgen. Wichtig ist nach dem Gebrauch aber immer eins: Alle Schneidebretter müssen mit heißem Wasser gereinigt werden.

Andere Materialien

Neben Holz gibt es noch weitere Materialien aus denen Schneidebretter hergestellt werden. Eins davon ist Glas. Glasschneidebretter sind preiswert und können in der Spülmaschine gereinigt werden, Schimmel und Keime haben also keine Chance. Dafür haben sie einen riesigen Nachteil: Messer werden auf ihnen super schnell stumpf. Außerdem kommt nicht jeder mit dem Geräusch klar, das man hört, wenn die Messerklinge auf die Glasoberfläche trifft.

Marmorbretter sehen zwar hochwertig aus, eignen sich aber eher um Essen zu servieren. Durch die harte Oberfläche werden auch hier Messer sehr schnell stumpf. Zudem sind Marmorbretter säureempfindlich. Wer Obst drauf schneidet, wird rasch sehen, dass sich das Schneidebrett verfärbt. Einen Vorteil haben Marmorbretter aber: Durch ihre kühle Oberfläche lässt sich Brot- oder Keksteig super gut bearbeiten ohne ständig kleben zu bleiben.

Der Endgegner für jedes Messer sind Steinbretter. Die bestehen in der Regel aus Schiefer oder Granit. Sie sehen zwar super aus, sollten aber eher als Servierbrett oder Untersetzer genutzt werden. Neben der Tatsache, dass sie überhaupt nicht messerschonend sind, sind sie auch noch sehr teuer.

Lifehack: Saubere Küche dank Loch im Schneidebrett

Fast jeder hat ein Schneidebrett zu Hause. Aber vielleicht haben Sie es bisher immer falsch benutzt. Viele Bretter haben ein Loch. Die Meisten hängen ihr Schneidebrett damit irgendwo in der Küche auf oder benutzen es lediglich als Tragegriff.

Dabei gibt es auch einen praktischen Lifehack: Ist das Loch groß genug, können Sie geschnittene Lebensmittel ganz einfach umschütten. Anstatt Gemüse oder Obst vom Brett zu schieben, können Sie das auch durch diese Öffnung. So landen Ihre Zutaten in der Salatschüssel oder in der Pfanne, ohne zu kleckern. Allerdings gilt hier: Auf die Größe kommt es an. Ist das Loch zu klein, funktioniert das Ganze leider nicht und Sie müssen Ihr Essen von der Kante stürzen lassen.

Schneidebrett Test: Aufmacher 1

Testsieger: Silit Schneidebrett

Das Silit Schneidebrett ist für uns der perfekte Küchenhelfer. Das Schneidebrett hat mit 38 x 25 Zentimetern eine angenehme Größe. Super fanden wir auch, dass man beide Seiten des Schneidebretts benutzen kann – ein riesiger Vorteil, wenn man zum Beispiel einen Salat machen will. Auf der Vorderseite schnippelt man Tomaten und Gurken klein, auf der Rückseite gegrilltes Hühnchen oder Mozzarella.

Testsieger
Silit Schneidebrett
Test Schneidebrett: Silit  Schneidebrett
Unser hochwertiger Testsieger aus Kunststoff schont Ihre Messer und den Geldbeutel.

Eine Saftrille am äußersten Rand umringt das Silit Schneidebrett und sorgt dafür, dass der Saft, der beim Schneiden von Obst und Gemüse austritt, auf dem Brett bleibt. Die Flüssigkeit sammelt sich dort und man kann das Ganze dann ganz einfach ins Waschbecken kippen. Die andere Seite praktisch, wenn man Brot, Fleisch oder Fisch verarbeiten will. Die abgerundeten Ecken und der Handgriff sind mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung überzogen. Das gibt beim Schneiden Halt und das Brett rutscht nicht nervig hin und her.

1 von 4
Schneidebrett Test: Brot Schneiden 1
Das Kunststoffmaterial ist messerschonend.
Schneidebrett Test: Brot Schneiden 2
Die Messerklingen werden nicht stumpf, allerdings sieht man schnell Gebrauchsspuren.
Schneidebrett Test: Saftrille
Die Saftrille fängt die Flüssigkeit auf.
Schneidebrett Test: Tomaten Schneiden 1
Auch bei säurehaltigen Lebensmitteln entstehen keine Verfärbungen.

Wer möchte, kann das Silit Schneidebrett auch am Griff aufhängen. Auch das Kunststoffmaterial hat uns im Test überzeugt. Es ist weich und schont die Klinge Ihrer Messer. Das ist sowohl ein Vor- aber auch gleichzeitig ein Nachteil: Hackt man Kräuter, Kuvertüre oder Zwiebeln auf dem Brett, kann man danach Gebrauchsspuren sehen. Auch Brotmesser hinterlassen schnell Kratzer. Wichtig ist hierbei aber nur, dass sich keine kleinen Kunststoffpartikel vom Schneidebrett lösen und ins Essen gelangen. Der Praxistest zeigt: Das passiert hier definitiv nicht. Kunststoff hat auch den Vorteil, dass es keine Gerüche annimmt.

Im Praxistest haben wir Tomaten, Limetten und Orangen kleingeschnitten. Diese Lebensmittel sind sehr säurehaltig. Trotzdem hat sich das Silit Schneidebrett nicht verfärbt. Positiv ist auch, dass man das Silit Schneidebrett einfach in den Geschirrspüler stecken kann. Unser Testsieger ist definitiv ein hochwertiges Brett, das nicht zu teuer ist und uns auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Silit Schneidebrett im Testspiegel

Bislang gibt es noch keine Testberichte anderer Redaktionen zum Silit Schneidebrett. Wenn sich das ändert, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Neben unserem Testsieger gibt es noch eine ganze Reihe anderer praktischer Schneidebretter, die wir ebenfalls empfehlen können.

Auch gut: WMF Touch

Wer ein Brett sucht, das nicht viel Platz in der Küche braucht, ist beim WMF Touch richtig. Das Schneidebrett ist mit einer Größe von 32 x 20 Zentimetern eins der kleinsten im Test. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und das Design durchdacht. Toll ist, dass eine schwarze Anti-Rutsch-Beschichtung um das komplette Brett läuft. Dadurch liegt das Brett fest auf der Arbeitsfläche. Egal, ob man Brot in Scheiben schneidet oder versucht, Kuvertüre klein zu kriegen: Das Brett bleibt da, wo man es hingelegt hat.

Auch gut
WMF Touch
Test Schneidebrett: WMF Schneidebrett Touch
Rutsch nicht weg, saut die Küche dank Saftrille nicht ein aber ist dafür sehr klein.

Das Brett besteht aus Kunststoff, somit werden Ihre Messer nicht stumpf. Allerdings sieht man nach dem Gebrauch die Spuren der Klingen auf der Oberfläche. Trotzdem lösen sich keine Partikel ab. Wie bei unserem Testsieger, kann man das Brett beidseitig verwenden. Die Vorderseite hat eine praktische, relativ tiefe Saftrille. Der Fruchtsaft von unseren geschnittenen Tomaten wurde problemlos aufgefangen. Super ist, dass auch die Rückseite den Saft in der Mitte festhält, was an der cleveren Form des Bretts liegt.

Nachdem wir im Praxistest Erdbeeren kleingeschnitten und das WMF Touch in den Geschirrspüler gesteckt haben, waren keine roten Spuren mehr zu sehen. Auch die Rillen waren sauber. Wichtig war uns auch, dass das Brett nicht mehr nach Lebensmitteln riecht, wenn es im Geschirrspüler war. Das hat das Schneidebrett erfolgreich hingekriegt. Der Geruch von verkleinerten Zwiebeln war weg!

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Schneidebrett Test: Saftrille Wmf Schneidebrett Touch
Die Saftrille fängt Flüssigkeiten gut auf.
Schneidebrett Test: Rückseite Wmf Touch
Das Schneidebrett ist beidseitig nutzbar. Die Rückseite hat zwar keine Saftrille ...
Schneidebrett Test: Rückseite Wmf Touch Gurke
... ist aber so designt, dass Flüssigkeiten in die Mitte laufen.
Schneidebrett Test: Messerspuren Wmf Touch
Der Kunststoff ist weich. Gerade die Spuren von Brotmessern sieht man schnell.

Beim Hacken von Kuvertüre und Kräutern sieht man nach Gebrauch allerdings Messerspuren im Brett. Da das Produkt auch nicht sonderlich dick ist, verschleißt es so schneller als unser Favorit.

Pluspunkte konnte es aber sammeln, da es nach dem Praxistest mit geschnittenen Erdbeeren nicht verfärbt ist. Wir haben das WMF Schneidebrett Touch einfach in den Geschirrspüler gesteckt, und sauber wieder rausgeholt. Auch der Geruch von den geschnittenen Zwiebeln blieb nach der Reinigung nicht länger haften. Das WMF Touch ist wirklich ein praktischer Küchenhelfer und kriegt daher unsere Empfehlung.

Preistechnisch liegt das WMF Touch bei den getesteten Schneidebrettern im Mittelfeld. Uns hat es aber mit seiner hochwertigen Verarbeitung und dem Design überzeugt.

Clever: Naturlik Schneidebrett

Das Naturlik Schneidebrett punktet sowohl mit einem cleverem Design und hochwertigen Materialen. Bevor man das Schneidebrett aus Bambus benutzen kann, raten die Hersteller es einzuölen, um die Lebensdauer des Brettes zu erhöhen. Dafür eignen sich zum Beispiel Kokos- oder Speiseöl. Das Schneidebrett ist 40 x 29 Zentimeter groß und 1,5 Kilogramm schwer. Durch das hohe Gewicht ist das Schneidebrett in den Praxistests nicht verrutscht. Wer möchte, kann noch Anti-Rutsch-Pads auf die Rückseite kleben. Die sind allerdings wirklich billig und halten wahrscheinlich nur ein paar Wäschen.

Cleverer Küchenhelfer
Naturlik Schneidebrett
Test Schneidebrett: Naturlik Schneidebrett
Hochwertiges Bambusschneidebrett ohne Saftrille, punktet aber mit zwei Auffangbehältern aus Edelstahl.

Ansonsten machen die Materialien des Naturlik einen sehr hochwertigen Eindruck. Die zwei praktischen, integrierten Auffangbehälter sind aus Edelstahl und können nach Gebrauch ganz einfach in den Geschirrspüler. Sie sind super praktisch, weil man Geschnittenes und Flüssigkeiten einfach vom Brett schieben kann. Der Abfall landet im zweiten Gefäß. Beide sind ausziehbar, und man kann sie dann beispielsweise zum Müll oder zur Pfanne bringen, ohne zu kleckern. Dadurch fehlt die Saftrinne bei diesem Schneidebrett nicht unbedingt.

Das Brett selbst besteht aus nachhaltigem Bambus und ist FSC-zertifiziert. Das Zertifikat bekommen Produkte, die verantwortungsvolle Forstwirtschaft unterstützen und dabei helfen, Wälder zu erhalten. Das Schneidebrett ist härter als Kunststoff, sehr langlebig und weist beim Schneiden kaum Messerspuren oder Kratzer auf. Im Gegensatz zu manchen Kunststoffbrettern gerät so auch kein Plastik ins Essen.

1 von 4
Schneidebrett Test: Auffangbehältr Naturlik Schneidebrett
Das Brett hat zwei praktische Auffangbehälter aus Edelstahl.
Schneidebrett Test: Brot Schneiden Naturlik Schneidebrett
Das Schneidebrett hat eine schöne Größe.
Schneidebrett Test: Naturlik Schneidebrett Praxistest Brot
Spuren von Messerklingen sieht man nicht ganz so doll wie bei Kunststoffbrettern.
Schneidebrett Test: Anti Rutsch Pads 1
Die Anti-Rutsch-Pads kann man auf die Rückseite kleben. Gut, dass das Brett sie nicht braucht.

Bevor man das Naturlik Schneidebrett benutzen kann, empfiehlt der Hersteller das Produkt einzuölen. Das geht zum Beispiel mit Kokos- oder Walnussöl.

Bambus ist härter als Kunststoff, daher sieht man nicht so schnell Kratzer oder Messerspuren. Gerade beim Zwiebeln oder Kuvertüre hacken und Brot schneiden merkt man den Unterschied. Die Gebrauchsspuren sind minimal. Im Test haben wir auch Erdbeeren, Ananas und rote Zwiebeln auf dem Brett kleingeschnitten. Es ist weder verfärbt, noch hat es den Geruch der Lebensmittel angenommen.

Das Brett wird mit einem Schwamm, Spülmittel und mindestens 60 Grad heißem Wasser gereinigt. Danach muss man es trocknen lassen und von Zeit zu Zeit einölen. Das Trocknen dauert natürlich einen Tick länger als bei Kunststoffbrettern. Trotzdem sind wir vom modernen Design, der nachhaltigen Materialien und dem Preis überzeugt. Ein Schneidebrett, von dem Sie lange etwas haben.

Gut und günstig: Steuber Schneidebrett

Zugegeben – das Brett hat ein paar kleine Macken. Aber dafür stimmt einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Steuber Schneidebrett ist einen Tick kleiner und dünner als unser Testsieger, aber wie das Silit Schneidebrett kann man beide Seiten des Bretts zum Schneiden benutzen.

Gut & günstig
Steuber Schneidebrett
Test Schneidebrett: Steuber Schneidebrett
Solides Kunststoffschneidebrett mit kleinen Mankos, dafür überzeugt der Preis.

Die Vorderseite ist mit einer Saftrille ausgestattet. Die ist super, wenn man wässrige Lebensmitte wie Wassermelone, Ananas oder Paprika schnippelt. Schön wäre allerdings, wenn sie ein bisschen tiefer wäre, so wie beim Silit Schneidebrett . Die rechte und linke Seite sind mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung ausgestattet. Die ist zwar nicht ganz so gut wie die von unserem Testsieger, aber das Brett rutsch nur minimal. Am Handgriff kann man das Brett irgendwo in der Küche aufhängen.

Das Brett ist aus Kunststoff. Ihre Messer werden das lieben, dadurch werden sie nämlich nicht so schnell stumpf. Durch das relativ weiche Material hatte das Steuber Schneidebrett allerdings nach den Praxistests einige Kratzer.

1 von 4
Schneidebrett Test: Steuber Praxistest Tomaten
Die Saftrille fängt die Flüssigkeit von wässrigen Lebensmitteln wie Tomaten gut auf.
Schneidebrett Test: Rückseite Steuber Schneidebrett
Das Schneidebrett kann beidseitig benutzt werden.
Schneidebrett Test: Steuber Praxistest Zwiebeln
Erst Zwiebeln schneiden, dann in den Geschirrspüler – der Zwiebelgeruch ist danach weg.
Schneidebrett Test: Steuber Messerspuren
Das weiche Kunststoff ist messerschonend, aber man sieht dafür die Messerspuren.

Besonders das Brotmesser hat sich im Kunststoff verewigt. Positiv ist dafür, dass das Steuber Schneidebrett keine Gerüche angenommen hat und sich auch nicht durch geschnittene Erdbeeren oder Ananas verfärbt hat. Nach den Praxistests ist das Steuber Schneidebrett einfach in den Geschirrspüler gewandert. Nach dem Waschgang war es nicht verbogen oder verformt.

Das Steuber Schneidebrett ist nicht ganz so hochwertig wie unser Testsieger. Aber dafür auch um einiges preiswerter. Wer ein solides Brett sucht mit dem man den Kühlschrank leer schnippeln kann, ist bei diesem Brett definitiv richtig.

Wenn Geld egal ist: Frankfurter Brett Basic

Dieses Schneidebrett vereinfacht das Kochen definitiv. Nebenbei bleibt die Küche aufgeräumt und sauber. Das Frankfurter Brett Basic wird aus Massivholz hergestellt und überzeugt mit einer sehr großen Arbeitsfläche. Durch die mitgelieferten Auffangbehälter kann man die Arbeitsfläche sogar vergrößern, da man sie vor dem Brett einhängen kann. In einem Behälter sammelt man den Müll, in den anderen schiebt man das geschnittene Obst oder Gemüse.

Wenn Geld egal ist
Frankfurter Brett Basic
Schneidebrett Test: Frankfurter Brett3
Nicht nur ein einfaches Schneidebrett, sondern clever durchdacht und mit vielen optionalen Extras.

Das Frankfurter Brett Basic hat eine tiefe Saftrille, damit nicht die komplette Küche schwimmt. Das Holz ist messerschonend. Man sieht zwar Messerspuren auf der Oberfläche, aber im Gegensatz zu anderen Bambus- und Kunststoffbrettern nur sehr leicht. Gereinigt wird das Brett per Hand, die Auffangbehälter können in den Geschirrspüler.

Die Behälter sind praktischerweise auch mit Deckeln ausgestattet. So kann Geschnittenes im Kühlschrank gelagert werden. Das Brett nimmt keinen Geruch an und verfärbt sich nicht. Wen der Preis nicht umhaut, der kann sich noch weitere Extras dazukaufen.

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Schneidebrett Test: Frankfurter Brett 3
Das Frankfurter Brett Basic kommt mit zwei Auffangbehältern.
Schneidebrett Test: Behälter Frankfurter Brett
Ein Auffangbehälter ist für Abfall, der andere für Schnittgut.
Schneidebrett Test: Aufziehbare Edelstahlstäbe
Man kann aber noch Extras hinzufügen ...
Schneidebrett Test: Frankfurter Block
... zum Beispiel den Frankfurter Block, einen magnetischen Messerschleifer.
Schneidebrett Test: Frankfurter Block Ansicht
Den zieht man aus dem Block, füllt Wasser rein und schon wird's scharf ...
Schneidebrett Test: Frankfurter Block Messer Schleifen
... also das Messer. Erst wird grob, dann fein geschliffen.
Schneidebrett Test: Konsole Flexibel
In die Konsole kommen die Behälter, die man gerade braucht.
Schneidebrett Test: Zubehör Unterlagen
Auch dazu bestellen kann man ein Set mit Schnittstellen. Sie halten das Brett sauber.
Schneidebrett Test: Zugehör Unterlagen Unterschiedliche Größen
Die Schnittstellen gibt es in unterschiedlichen Größen.
Schneidebrett Test: Umfüllen
Egal, wie scharf Ihr Messer ist, auf der Unterlage sieht man keine Kratzer.

Im Test hatten wir unter anderem die adaptive Station für den hinteren Teil des Bretts. In die kann man weitere Auffangbehälter einhängen. Die Konsole ist tragbar und lässt sich zum Beispiel mit Kräutern, Gewürzen oder anderen Zutaten befüllen, die man griffbereit haben will.

Super praktisch war auch der Frankfurter Block. Das ist quasi ein magnetischer Messerblock mit integriertem Messerschleifer. Den zieht man einfach aus dem Block, füllt ihn mit Wasser und kann dann die Messer durchziehen. Erst wird grob, dann fein geschliffen. Er steht auch nicht irgendwo blöd rum, sondern hängt in der Konsole.

Wirklich praktisch sind die flexiblen Schneideunterlagen aus Kunststoff. Die haben drei verschiedenen Größen und können einfach auf das Frankfurter Brett Basic gelegt werden. Hier kann man zum Beispiel zwischendurch was drauf schneiden, ohne dass das Brett schmutzig wird. Die Schneideunterlagen kommen dann einfach in den Geschirrspüler. Kostet natürlich alles extra. Das Frankfurter Brett Basic ist aber auch ohne das optionale Zubehör super und hat uns definitiv überzeugt. Für den Preis von 109 Euro muss man übrigens das Klarsicht-Behälter-Set auswählen.

Außerdem getestet

Springlane Eichenholz Schneidebrett

Das Springlane Eichenholz Schneidebrett ist eigentlich kein klassisches Schneidebrett, sondern ein Hackblock. Das Brett wurde aus hochwertigem Eichenholz hergestellt, das quer zur Baumfaser geschnitten worden ist. Dieses Stirnholz kann mehrfach abgeschliffen werden, sobald man zu viele Gebrauchsspuren auf dem Brett sieht. Dort können sich mit der Zeit Keime ansiedeln. Hier werden die Rillen einfach mit Schleifpapier entfernt, was die Lebensdauer des Brettes deutlich erhöht.

Das Springlane Eichenholz Schneidebrett hat auf der Rückseite sechs Anti-Rutsch-Pads angebracht. Die wirken im Gegensatz zum Rest des Hackblockes sehr billig. Eine Saftrille hat das Brett nicht. Wäre zwar wünschenswert – aber der Saft von geschnittenen Tomaten ist nicht sofort auf die Arbeitsfläche gelaufen, da der Hackblock mit 40 x 30 Zentimetern sehr groß ist.

Sehr schön ist auch das Design vom Brett. Um das sehr schwere Brett besser tragen zu können, gibt es zwei Aussparungen an der Seite. In den Praxistests hat das Springlane Eichenholz Schneidebrett ansonsten gut abgeschnitten. Rote Spuren von geschnittenen Erdbeeren gab es nicht und das Brett hat nach der Handreinigung auch nicht mehr nach gehäckselten Zwiebeln gerochen.

Damit das Eichenholz lange schön bleibt, empfiehlt der Hersteller, es regelmäßig mit Speiseöl einzureiben. Das Springlane Eichenholz Schneidebrett ist ein schönes Brett mit kleines Mankos. Die und der sehr hohe Preis haben dazu geführt, dass das Brett nicht bei unseren Empfehlungen gelandet ist.

Umi Holzfaser Schneidebrett

Erstmal was positives: Das Umi Holzfaser Schneidebrett ist BPA-frei, umweltfreundlich, kann in den Geschirrspüler und macht die Klinge Ihrer Messern nicht stumpf. Allerdings ist es mit einer Größe von 29,8 x 21,5 Zentimetern eins der kleinsten Schneidebretter im Test. Noch dazu kommt, dass es beim Schneiden schnell wegrutscht, da es weder Gumminoppen, noch eine Anti-Rutsch-Beschichtung hat.

Das Umi Holzfaser Schneidebrett besteht aus Holzfasern und Schichten mit harzgesättigten Fasern, die gepresst und zu einer festen Platte gebacken wurden. Dadurch kommt dieser Küchenhelfer super mit Hitze klar und kann auch als Untersetzer für heiße Pfannen oder Töpfe genutzt werden. Blöd ist allerdings, dass das Schneidebrett keine Saftrille hat. Dadurch, dass das Brett auch noch so klein ist, läuft die Flüssigkeit munter vom Brett auf die Arbeitsfläche. Super klebrige Angelegenheit, die man dann auch noch teuer bezahlen soll!

Moritz und Moritz 2-teiliges Kunststoff-Set

Gut – das Moritz und Moritz hat ein ganz nettes Design in Granitoptik. Trotzdem wirkt es nicht ganz so hochwertig wie seine Konkurrenten. Die Schneidebretter sind relativ dünn. Dadurch verschleißen sie schneller. Die Größe von 25 x 15 Zentimetern ist absolut okay. Was stört ist, dass die Saftrinne der Schneidebretter nicht besonders tief ist. Das sorgt unfreiwillig für eine ganz schöne Sauerei in der Küche.

Die Bretter haben auf der Rückseite an jeder Seite ein rundes Gummifüßchen. Rutschen tut das Schneidebrett aber trotzdem. Im Praxistest haben wir auf dem Schneidebrett Paprika, Erdbeeren und Ananas klein geschnippelt. Obwohl diese Lebensmittel ganz gerne abfärben, war nach einem Trip im Geschirrspüler nichts zu sehen. Klar, das Brett ist auch schwarz, aber Kunststoff verfärbt sich in der Regel auch nicht.

Rillen und Kratzer vom Schneiden gab es allerdings, da das Kunststoff ja sehr weich ist. Auch Zwiebeln zu schneiden war kein Problem. Das Brett hat keinen Geruch angenommen. Trotzdem konnte das Schneidebrett im Test nicht richtig überzeugen und findet sich bloß im Mittelfeld wieder.

Holzwurm Bambus Schneidebrett 3er Set

Anstatt einem, kriegt man hier gleich drei Schneidebretter nach Hause geliefert. Die Bretter sind aus Bambus und unterschiedlich groß. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Was allerdings stört ist, dass die Bretter beim Schneiden wirklich stark hin und her rutschen. Das ist uns extrem beim Hacken von Kuvertüre und beim Schneiden von Brot aufgefallen.

Im Gegensatz zu unseren Empfehlungen haben die Bretter leider keine Anti-Rutsch-Pads und auch keine Beschichtung. Das können andere Bretter im Test viel besser. Wünschenswert wäre außerdem, dass die Saftrille der Bretter einen Tick tiefer wäre. Den Saft von ein paar Tomaten hält sie noch, bei einer großen Wassermelone sieht das anders aus. Da geht schon mal was daneben.

Unten auf der rechten Seite ist das Holzwurm-Logo relativ groß eingebrannt worden. Uns hat das an sich nicht gestört. Aber das ist Geschmackssache. Im Gegensatz zu unserem empfohlenen Naturlik Schneidebrett, das auch aus Bambus hergestellt ist, sieht man Messerspuren deutlicher auf der Oberfläche des Schneidebretts.

Positiv ist, dass es keine Gerüche angenommen hat oder durch den Praxistest mit verkleinerten Erdbeeren verfärbt wurde. Reinigen muss man das Brett per Hand. Mit Spülmittel und heißem Wasser ist das kein Problem. Negativ ist uns aber aufgefallen, dass die Bretter sehr lange brauchen, um zu trocknen. Deshalb konnte uns das Holzwurm Bambus 3er Set nicht begeistern.

Blumtal Schneidebrett aus Bambus

Der erste Eindruck vom Blumtal Schneidebrett aus Bambus ist gut. Es hat mit 38 x 25 Zentimetern eine super Größe. Allerdings gehen mehrere Sachen gar nicht. Erstmal riecht das Schneidebrett total unangenehm und dann splittern auch noch winzige Bambusteilchen ab, sobald man auf dem Schneidebrett schneidet oder hackt. Das geht natürlich gar nicht. Denn so gelangen die Teilchen auch ins Essen. Da Bambusbretter geleimt sind, ist das auf jeden Fall nicht gesund.

Das Blumtal Schneidebrett aus Bambus hat eine tiefe Saftrille. Die ist allerdings sehr rau, was nicht gerade für eine hochwertige Verarbeitung spricht. Spuren von scharfen Messern sieht man viel stärker als bei den anderen Bambusbrettern im Test. Das ist absolut enttäuschend. Rutschfest ist es leider auch nicht. Sobald man also losschnippelt, bewegt sich das Blumtal auf der Arbeitsfläche hin und her.

Spuren von geschnitten Erdbeeren konnte man nach der Handreinigung mit warmen Wasser und Spülmittel noch in den Messerrillen auf der Oberfläche sehen. Der Geruch von Zwiebeln war nicht mehr da. Dafür der anfangs beschriebene unangenehme Geruch. Definitiv keine Kaufempfehlung für dieses Brett!

Zeller Schneidebrett

Das Zeller Schneidebrett ist ein einfaches Schneidebrett ohne Schnickschnack. Es ist aus Kunststoff gefertigt und relativ dünn. Das hat den Nachteil, dass es sich schnell abnutzt. Die Größe von 25 x 15 Zentimetern ist ausreichend. Was wirklich stört, ist, dass das Brett sehr leicht ist und beim Schneiden ständig hin und her rutscht. Andere Schneidebretter im Test haben eine Anti-Rutsch-Beschichtung. Die fehlt hier komplett. Wäre aber schön!

Eine Saftrille, um Flüssigkeiten zu sammeln, gibt es auch nicht. Dadurch schwimmt die halbe Küche, wenn man wässrige Lebensmittel wie Gurken oder Tomaten verarbeitet. Praktisch ist, dass man das Brett im Geschirrspüler reinigen kann. Nachdem wir Erdbeeren auf dem Zeller Schneidebrett klein geschnippelt und es gereinigt haben, hat man keine Verfärbungen gesehen. Liegt aber vielleicht an der Granitoptik. Der Zwiebelgeruch war nach dem Geschirrspüler auch weg. Sobald man auf dem Brett scheidet oder hackt, sieht man Messerspuren. Begeistern kann bei diesem Brett nur der günstige Preis.

Springlane Schneidebrett Holz und Marmor

Modernes Design trifft auf hochwertige Materialien! So kann man das Springlane Schneidebrett Holz und Marmor am Besten beschreiben. Das Brett hat mit 43 x 32 Zentimetern eine wirklich schöne Größe. Das helle, warme Kautschukholz hat den Vorteil, dass es unempfindlich gegen Feuchtigkeit ist.

Einen Pluspunkt mehr gibt’s dafür, dass auch dieses Holzbrett FSC-zertifiziert ist. Wie bereits bei unserem empfohlenen Naturlik Schneidebrett erwähnt, bekommen dieses Siegel Produkte, die verantwortungsvolle Forstwirtschaft unterstützen und dabei helfen, Wälder zu erhalten.

Der verwendete weiße Marmor ist ebenfalls ein echter Hingucker. Nur Messer dürfen diesem Teil vom Brett nicht zu Nahe kommen: Marmor macht Klingen nämlich stumpf. Der Kautschukholz ist aber dafür sehr messerschonend. Toll ist auch, dass man keinen Übergang zwischen Holz und Marmor spüren kann, wenn man mit der Hand darüber geht.

Die handliche Griffkante sorgt dafür, dass man das relativ schwere Schneidebrett super leicht anheben kann. Was überhaupt nicht zum hochwertigen Springlane Schneidebrett Holz und Marmor passt, sind die mitgelieferten selbstklebenden Anti-Rutsch-Pads. Die sehen wirklich billig aus und machen keinen guten Eindruck.

Eine Saftrille fehlt dem Schneidebrett auch. Gereinigt wird das Brett mit der Hand, Spülmittel und sehr heißem Wasser. Nachdem wir in den Praxistest viele Lebensmittel auf der Oberfläche geschnitten haben, ist uns aufgefallen, dass sich die entstandenen Kratzer und Messerspuren rot gefärbt haben. Die Farbe der Erdbeeren, die dafür verantwortlich sind, sieht man deutlich auf dem Brett. Auch nach der Reinigung. Dieser Aspekt und der sehr hohe Preis haben dazu geführt, dass das Springlane Schneidebrett Holz und Marmor keine Empfehlung von uns kriegt.

WMF Schneidebrett Bambus

Das WMF Schneidebrett Bambus macht erstmal einen guten Eindruck. Das Schneidebrett ist angenehm groß und hat eine tiefe Saftrille. Allerdings gab es für zwei Dinge im Test Minuspunkte. Erstmal rutscht das Brett beim Schneiden hin und her. Das liegt daran, dass es keine Anti-Rutsch-Pads auf der Rückseite gibt oder irgendwas Vergleichbares.

Noch dazu kommt, dass das Bambusmaterial bei diesem Produkt besonders weich ist. Beim Schneiden von Zwiebeln und Brot entstehen schnell tiefe Messerspuren. Wenn man das Brett mit der Hand wäscht und einölt, kaschiert man damit ein bisschen die Kratzer. Immerhin verfärben sich die Rillen oder die Oberfläche vom Erdbeerschneiden nicht. Auch Zwiebelgeruch haftet nach der Reinigung nicht am Brett. Trotzdem waren andere Schneidebretter im Test besser.

Larhn 3-teiliges Set aus Bambus

Etwas enttäuscht waren wir vom Larhn Schneidebrettset aus Bambus. Die drei unterschiedlich großen Bretter machen erstmal einen guten Eindruck. Allerdings entstehen beim Schneiden schnell tiefe Kerben im Bambus. Da sich in diesen Rillen schnell Keime ansiedeln, können wir für dieses Set keine Kaufempfehlung abgeben.

Die Bretter haben auch keine Saftrille. Da sie im Gegensaft zu den anderen Brettern relativ klein sind, schwimmt die Küche natürlich wenn man Tomaten, Wassermelone oder Gurken klein schneidet. Die mitgelieferten Anti-Rutsch-Pads sind ok. Das Brett verfärbt sich auch nicht oder nimmt Gerüche an. Reinigen muss man die Bretter mit der Hand. Auch der gute Preis könnte uns aber am Ende nicht überzeugen.

So haben wir getestet

Um eine möglichst breite Produktpalette abzubilden, haben wir 14 Schneidebretter mit unterschiedlichen Materialen getestet. Wir haben sowohl Schneidebretter von bekannten Herstellern als auch No-Name-Produkte mit einbezogen. Wichtig war uns auch, wie die Schneidebretter beim Amazon-Ranking abschneiden. 14 sind aktuell noch verfügbar.

Alle Schneidebretter mussten die selben Praxistests durchlaufen. Um zu sehen, ob sich die Bretter schnell verfärben, haben wir Erdbeeren aufgeschnitten. Danach wurden Holzbretter mit der Hand, und Kunststoffbretter in der Spülmaschine gereinigt. Ob noch Spuren von den Erdbeeren zu sehen waren, haben wir für Sie festgehalten.

Schneidebrett Test: Bretter Im Test
Die 14 im Juli 2022 getesteten Schneidebretter.

Weiter ging es mit dem Schnittspurentest. Dazu haben wir Zwiebeln klein geschnitten, Kuvertüre gehackt und Brot mit einem Brotmesser geschnitten. Wie tief, schnell und sichtbar sich die Messerklingen im Schneidebrett verewigt haben, konnten wir so testen.

Beim Benutzen der Schneidebretter haben wir auch viel Wert drauf gelegt, dass die Produkte nicht über die Arbeitsflache rutschen. So beugt man Verletzungen vor und ärgert sich nicht über’s Brett.

Ein gutes Schneidebrett unterstützt in der Küche und macht sie nicht unnötig dreckig. Manche Schneidebretter haben deshalb eine Saftrille, um Flüssigkeiten aufzufangen. Wie gut das klappt und wohin der Saft bei Brettern ohne Saftrinne läuft, haben wir überprüft. Dazu haben wir wässrige Lebensmittel wie Tomaten, Wassermelone und Gurke aufgeschnitten.

Wie gut die Schneidebretter verarbeitet und wie hochwertig die Materialen sind, haben wir ebenfalls überprüft.

Die wichtigsten Fragen

Welches Schneidebrett ist das beste?

Das beste ist für uns das Silit Schneidebrett.  Das Kunststoffbrett macht Ihre Messer nicht stumpf, nimmt keine Gerüche an und verfärbt sich auch nicht. Die Saftrille sorgt dafür, das Ihre Küche nicht klebt. Auch der Preis stimmt und macht das Schneidebrett so zu unserem Favoriten.

Wie bekommt man ein Schneidebrett wieder sauber?

Wie Sie Ihr Schneidebrett richtig reinigen, kommt vor allem aufs Material an. Holzbretter dürfen auf keinen Fall in den Geschirrspüler, sondern müssen per Hand gereinigt werden. Am Besten geht das mit sehr heißem Wasser (ab 60 Grad Celsius), mildem Spülmittel und einem Schwamm. Danach muss das Brett gut trocknen. Alle 3 bis 4 Wochen können Sie Ihr Holzschneidebrett mit Leinöl, Kokosöl oder Walnussöl einreiben. Das verlängert die Haltbarkeit.

Bretter aus anderen Materialien sind in der Regel spülmaschinengeeignet. Wichtig ist hier, dass die Temperatur beim Spülgang mindestens 60 Grad Celsius hat, um alle Bakterien und Keime abzutöten.

Wie bekomme ich Zwiebelgeruch aus meinem Schneidebrett aus Holz?

Befeuchten Sie Ihr Holzbrett mit Wasser, bestreuen Sie es dann großzügig mit groben Salz. Das Salz muss mindestens 10 Minuten einziehen. Danach können Sie das Holzbrett mit Zitrone einreiben und die Salz- Zitronenmischung nochmal 5 Minuten einwirken lassen. Zum Schluss wird das Schneidebrett mit klarem Wasser abgespült.

Sind Schneidebretter aus Holz unhygienisch?

Nein. Holzbretter mit einem hohen Gerbsäure-Anteil sind sogar antibakteriell. Trotzdem sollten sie nach jedem Gebrauch mit sehr heißem Wasser (60 Grad Celsius) und Spülmittel gereinigt werden. Übrigens werden bei jedem Messerschnitt neue antibakterielle Stoffe freigesetzt. Kiefernholz, Eichenhof und Lärchenholz sind die größten Keimkiller.

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 Test: Artboard

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