Das beste schnurlose Telefon

12 DECT Telefone im Test

Das beste schnurlose Telefon ist das FritzFon C5 von AVM – sofern man eine FritzBox mit DECT-Funktion besitzt. Nutzt man hingegen einen Speedport der Telekom, ist das Speedphone 11 vom gleichen Anbieter unsere Empfehlung. Hat man keinen der beiden Router im Einsatz, wird es schwierig. Denn in einem wichtigen Bereich ist die Festnetztelefonie noch immer nicht so richtig im 21. Jahrhundert angekommen: Der Verwaltung von Kontakten. Wer darauf keinen Wert legt, für den gibt es viele gute und günstige Optionen.

Update 10. August 2017

Wir haben unseren Test um weitere Modelle von Gigaset, Telekom, Panasonic und AEG erweitert. Unser Testsieger bleibt das FritzFon C5.

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30. Juli 2017

Zwölf aktuelle DECT-Telefone aus unterschiedlichen Preiskategorien haben wir selbst getestet. Das FritzFon C5 von AVM ist weiterhin unser Favorit, doch es gibt interessante Alternativen.

19. Mai 2017

Das beste schnurlose Telefon bleibt weiterhin das AVM FritzFon C5.

Gigaset bietet mittlerweile mit CAT-iq 2.x allerdings eine Lösung an, wie Kontakte zum Beispiel aus Google-Adressbüchern mit dem Festnetztelefon synchronisiert werden können. Echte Synchronisation ist das zwar nicht, ist aber immerhin ein Anfang.

7. September 2016

Auf der IFA gab es im Bereich DECT-Telefone keine großen Neuigkeiten. Das FritzFon C5 ist weiterhin unsere Empfehlung.

11. März 2016

Das neue FritzFon C5 ist unser neuer Favorit. Es ersetzt das FritzFon C4, das eine fast ebenso gute, günstigere Alternative bleibt.

1. September 2015

AVM hat heute das FritzFon C5 vorgestellt. Die Neuerungen betreffen vor allem Unterstützung von Smart Home Geräten. So kann man nun auch die Musikwiedergabe steuern und die Bilder einer Türsprechanlage anzeigen lassen. Das C5 soll Anfang 2016 auf den Markt kommen. Sobald es verfügbar ist, werden wir es uns ansehen.

Ein gutes schnurloses Telefon sollte heute mehr können, als vor 20 Jahren. Gute Sprachqualität, störungsfreien Empfang und gute Akkulaufzeit liefern kann man inzwischen voraussetzen – und das liefern auch so gut wie alle DECT-Telefone, die man heutzutage kaufen kann.

Bei der Bedienung stecken die meisten Funktelefone fürs Festnetz aber immer noch tief in den 80er Jahren fest. Dabei kann man heute mit jedem noch so billigen Smartphone erleben, wie es besser geht – vor allem, was das Eingeben von Telefonnummern und das Verwalten von Kontakten angeht.

Aber nicht jeder braucht fürs Telefon zuhause eine umfangreiche Kontaktverwaltung. Wer nur seine zehn Rufnummern für Freunde und Familie speichern will, kann auch mit der alten Technik gut leben.

Wir haben uns zwölf aktuelle DECT-Telefone besorgt und ausführlich getestet. Mit dabei waren Modelle mit und ohne eigenen Router, mit und ohne Anrufbeantworter – und mit und ohne komfortabler Kontaktverwaltung.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: AVM FritzFon C5

Test schnurlose Telefon: AVM FritzFon C5
Für Nutzer einer FritzBox gibt es kein besseres Schnurlostelefon.

Das FritzFon C5 ist derzeit das beste DECT-Telefon, weil es viele Funktionen bietet und komfortabel zu bedienen ist. Die Kontaktverwaltung gelingt aber nur mit einer FritzBox mit DECT-Funktion. In dieser Kombination ist das C5 dann aber auch die beste Lösung, wenn man sein Telefonbuch bequem und auf der Höhe der Zeit managen möchte.

Für Speedport: Telekom Speedphone 11

Test schnurlose Telefon: Telekom Speedphone 11
Wer einen Speedport-Router der Telekom nutzt, greift zum Speedphone.

Für Nutzer eines Speedport-Routers der Telekom eignen sich die Telefone der Speedphone-Serie aus gleichem Hause am besten. Beide Geräte harmonieren perfekt miteinander, allerdings ist man bei der Online-Kontaktverwaltung auf den Dienst von T-Online beschränkt. Unserer Meinung nach, reicht für die meisten Menschen das Speedphone 11 völlig aus. Wer es mit einer Fritzbox einsetzen will sollte aber lieber zum Speedphone 50 greifen, denn das ließ sich im Test im Gegensatz zum Speedphone 11 auch mit dem AVM-Router benutzen.

Flexibel: Gigaset CL660HX

Test schnurlose Telefon: Gigaset CL660HX
Das CL660HX versteht sich gut mit vielen DECT-Routern.

Das Gigaset CL660HX unterstützt wie das FritzFon und das Speedphone den CAT-iq-Standard und funktioniert daher sowohl mit der FritzBox als auch dem Speedport-Routern der Telekom. Die Kontaktverwaltung läuft mit den beiden Routern recht gut, die Gigaset-eigene Software-Lösung ist etwas holprig – aber brauchbar.

Mit DECT-Basis: Gigaset SL450A Go

Test schnurlose Telefon: Gigaset SL450A Go
Das Gigaset Go kommt mit der Go Box als Basis und ermöglicht die Kontaktverwaltung per PC oder Smartphone.

Mit dem SL450A Go fährt Gigaset alles auf, was der Hersteller zu bieten hat. So lassen sich Kontakte vom Handy oder vom Computer direkt auf das Telefon übertragen, ohne alles mühsam über die Tastatur einzugeben. Eine echte Synchronisation mit einem Online-Telefonbuch bei Google oder iCloud, funktioniert aber nicht.

Kein Schnickschnack: Panasonic KX-TGJ320

Test schnurlose Telefon: Panasonic KX-TGJ320
Ein einfaches Telefon mit etwas mehr Komfort im Adressbuch.

Wer ohne Adressverwaltung auskommt, aber auf Komfort nicht verzichten will, für den ist das Panasonic KX-TGJ320 eine gute Wahl. Es speichert pro Kontakt bis zu drei Ruf­num­mern, hat ein Farb-Display und kommt mit Anrufbeantworter – solide ohne Schnick­schnack.

Gut und günstig: Telekom Sinus 207

Test schnurlose Telefon: Telekom Sinus 207
Einfach ausgestattet, dafür recht günstig.

Wenn Sie ein ganz einfaches Telefon suchen und damit zufrieden sind, dass pro Kontakt nur eine Rufnummer gespeichert werden kann, dann ist das Sinus 207 der Telekom genau das Richtige für Sie. Ein An­ruf­be­ant­wor­ter ist genauso wie eine Frei­sprech­ein­rich­tung mit dabei – das war es aber auch schon.

Vergleichstabelle

TestsiegerFür SpeedportFlexibelMit DECT-BasisKein SchnickschnackGut und günstig
Modell AVM FritzFon C5 Telekom Speedphone 11 Telekom Speedphone 50 Gigaset CL660HX Gigaset SL450A Go Panasonic KX-TGJ320 Telekom Sinus 207 AEG Eclipse 15 AEG Tongoo 15 AEG Lloyd 15 AEG Prism 15 Panasonic KX-TG6821
Test schnurlose Telefon: AVM FritzFon C5Test schnurlose Telefon: Telekom Speedphone 11Test schnurlose Telefon: Telekom Speedphone 50Test schnurlose Telefon: Gigaset CL660HXTest schnurlose Telefon: Gigaset SL450A GoTest schnurlose Telefon: Panasonic KX-TGJ320Test schnurlose Telefon: Telekom Sinus 207Test schnurlose Telefon: AEG Eclipse 15Test schnurlose Telefon: AEG Tongoo 15Test schnurlose Telefon: AEG Lloyd 15Test schnurlose Telefon: AEG Prism 15Test schnurlose Telefon: Panasonic KX-TG6821
Pro
  • Sehr benutzerfreundlich
  • Viele Funktionen
  • Mit FritzBox exzellente Kontaktverwaltung
  • Einfach zu bedienen
  • Volle CAT-iq-Unterstützung
  • Einfach zu bedienen
  • Volle CAT-iq-Unterstützung
  • Kompatibel zur FritzBox
  • Volle CAT-iq-Unterstützung
  • Arbeitet mit FritzBox und Speedport
  • Kontakte direkt vom Smartphone importieren
  • Drei Rufnummern pro Kontakt
  • Farb-Display
  • Robust und einfach in der Handhabung
  • Schickes Design
  • Schickes Design
  • Schickes Design
  • Gute Tastatur
  • Schickes Design
  • Robust und einfach in der Handhabung
Contra
  • Nur mit FritzBox wirklich brauchbar
  • Nicht mit FritzBox kompatibel
  • Mittelmäßige Tastatur
  • Kontaktverwaltung mit QuickSync etwas umständlich
  • Trotz Internetanschluss keine ausgereifte Kontakt-Synchronisation
  • Menüführung etwas unübersichtlich
  • Nur eine Nummer pro Kontakt möglich
  • Schlecht verarbeitet
  • Nicht sehr benutzerfreundlich
  • AB mit nur 15 Minuten Speicherplatz
  • AB mit nur 15 Minuten Speicherplatz
  • AB mit nur 15 Minuten Speicherplatz
  • Nur eine Nummer pro Kontakt möglich
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Insgesamt zwölf DECT-Telefone haben wir für diesen Test ausgewählt und in Verbindung mit der AVM FritzBox 7590, dem Telekom Speedport Smart und der jeweils eigenen Basisstation getestet, wenn eine zum Lieferumfang gehörte.

12 DECT Telefone im Test
Alle DECT-Telefone im Test.

Vier Modelle unterstützen auch den CAT-iq 2.x-Standard, mit dem eine einigermaßen fortschrittliche Kontaktverwaltung möglich ist. Bei allen anderen Geräten handelt es sich um herkömmliche DECT-Telefone. Sie richten sich an alle, die kein Problem damit haben, eine Handvoll Telefonnummern manuell über die Tastatur des Telefons einzugeben.

Jedes DECT-Telefon ließ sich im Test mit der FritzBox und dem Speedport verbinden und als normales Telefon nutzen. Ein- und ausgehende Gespräche zu führen, war damit kein Problem. Allerdings fallen Extrafunktionen wie der integrierte Anrufbeantworter der FritzBox oder der Zugriff auf die Telefonbücher im Router bei den einfacheren Telefonen weg.

Kontaktverwaltung – eine Tortur

Was bieten schnurlose Festnetztelefone – wegen des Funkstandards auch DECT-Telefone genannt – inzwischen nicht an vielfältigen Funktionen: Man kann sie als Babyfon oder zum E-Mail-Schreiben benutzen, sie empfangen Webradio und rufen RSS-Feeds ab; mit manchen kann man sogar seine Termine verwalten.

Aber mal ganz ehrlich: Wer Kinder hat, benutzt im Zweifel lieber ein richtiges Babyfon, fürs Musikhören haben die meisten Menschen sicherlich bessere Geräte und warum um alles in der Welt würde man mit einem schnurlosen Telefon E-Mails schreiben wollen?

Auch auf die Gefahr hin, eine Selbstverständlichkeit festzustellen: Die Funktion, die ein Festnetztelefon am besten beherrschen sollte, ist das Telefonieren.

Viele nutzlose Extras – doch die Kontakt­-verwaltung lässt zu wünschen übrig

Zum einen gehört dazu eine gute Sprachqualität. Hier haben moderne DECT-Telefone inzwischen keine Probleme mehr, was auch die Stiftung Warentest in ihrem Test bestätigt. Im schlimmsten Fall ist die Sprachqualität durchschnittlich, wirklich schlecht schneidet kein Modell mehr ab. Das konnten wir auch im Test der von uns ausgewählten Modelle bestätigen.

Auch die integrierten Anrufbeantworter – viele Modelle gibt es wahlweise mit und ohne AB – tun verlässlich ihren Dienst. Sie unterscheiden sich höchstens in der maximalen Aufnahmedauer oder in der Anzahl der Ansagen – aber sie funktionieren.

Um telefonieren zu können, braucht man aber noch etwas anderes: Telefonnummern. Und die möchte man heute komfortabel speichern, verwalten und aktuell halten. Das kennt man vom Smartphone und das soll bitteschön auch beim Festnetz so funktionieren: Einfach die Kontakte vom Computer importieren oder am besten gleich mit dem Adressbuch in der Cloud synchronisieren. Schließlich will man eine neue Telefonnummer nur einmal eintragen und nicht x-mal hintereinander auf verschiedenen Geräten.

Doch was mit dem Smartphone schon lange bestens funktioniert, klappt selbst mit neuen Festnetztelefonen noch lange nicht. Gerade bei einfachen Modellen muss man die Telefonnummern immer noch wie anno 1985 einzeln und manuell über die fummelige Tastatur des Telefons eingeben. Wer schon einmal mehrere Dutzend Kontakte per Hand eingetragen hat, wird schnell die Lust am Festnetztelefon verlieren.

Dass das bei Telefonen für 20 Euro so ist, geht ja noch in Ordnung. Aber auch bei den teuren Spitzenmodellen funktioniert das oft nicht komfortabler. Auch hier ist die Kontaktverwaltung noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

Echte Synchronisation mit CAT-iq 2

Bei Festnetztelefonen ist eine moderne Kontaktverwaltung nur mit der Hilfe eines Routers möglich, der die Funktion bereitstellt und dem Telefon als Basisstation dient. Viele FritzBoxen von AVM und einige Modelle der Telekom Speedport-Serie kommen dafür in Frage. Sie können Online-Kontakte wie zum Beispiel von Google oder das T-Online-Adressbuch importieren und immer auf dem aktuellen Stand halten.

Apples iCloud unterstützt dagegen bislang kein System. Hier muss man den Umweg gehen, sich notfalls zusätzlich ein Google-Konto anzulegen, mit dem man wiederum die iCloud-Kontakte synchronisieren kann. Einmal eingerichtet funktioniert das tadellos.

Über den Zugriff der Router auf Online-Telefonbücher ist dann eine echte Synchronisation der Kontakte möglich wie man es vom Smartphone kennt. Dafür benötigt man im Grunde nicht einmal Geräte vom gleichen Hersteller. Im Test funktionierte zum Beispiel auch ein Modell von Gigaset mit der FritzBox 7590 und dem Speedport Smart – wenn auch mit Einschränkungen.

Mit dem CAT-iq-2-Standard ist moderne Kontaktverwaltung möglich

Möglich macht das der Standard CAT-iq 2. Mit Geräten, die diese Technologie unterstützen, können Nutzer Mobilteile von Hersteller A mit der DECT-Basis von Hersteller B verbinden und viele wichtige Funktionen trotzdem nutzen. Dazu gehört ebenfalls die Übertragung von Telefonbüchern.

Voraussetzung: Auch die DECT-Basis-Station unterstützt CAT-iq 2 – und genau das tun inzwischen alle aktuellen FritzBox-Modelle mit DECT-Funktion, wenn das entsprechende Firmware-Update installiert wurde, aber auch die neuesten Speedport-Router der Telekom.

Allerdings scheinen die Hersteller den Standard nicht einheitlich zu implementieren. So konnten wir das Speedphone 11 und das Speedphone 50 der Telekom zwar mit der FritzBox 7590 verbinden, aber das Speedphone 11 war danach nicht mehr zu gebrauchen, weil die Meldung »Bitte warten« das Display blockierte. Auch nach dem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen endete der zweite Versuch mit der Fehlermeldung. Das Speedphone 50 hingegen war pflegeleichter und konnte sogar auf das FritzBox-Telefonbuch zugreifen, das wiederum die Kontakte mit Google synchron hielt.

Das FritzFon C5 ist hingegen etwas anspruchsvoller und kommt eigentlich nur in Verbindung mit einer FritzBox wirklich zurecht. AVM weist sogar selber daraufhin, dass man CAT-iq 2 nicht korrekt umgesetzt hat. Dennoch soll es viele über CAT-iq definierte Dienste und Leistungsmerkmale unterstützen. In unserem Versuch mit dem Speedport Smart der Telekom, der CAT-iq 2 mitbringt, funktionierte der Aufruf des Router-Telefonbuchs allerdings nicht. Dafür brauche man eine FritzBox, lautete die Fehlermeldung auf dem Display des Telefons.

Welche Kombination funktioniert und welche nicht, weiß man am Ende nur durch Ausprobieren. Wirklich sichergehen kann man nur, wenn man Basis und Mobilteil vom gleichen Hersteller benutzt. Nur dann ist hundertprozentige Kompatibilität garantiert – leider.

Test schnurlose Telefon: AVM FritzFon C5

Testsieger: AVM FritzFon C5

Am besten funktioniert die Kontaktverwaltung mit dem FritzFon von AVM – sei es mit dem älteren FritzFon C4 oder dem neuen FritzFon C5, unserem aktuellen Favoriten unter den schnurlosen Telefonen.

Testsieger: AVM FritzFon C5

Test schnurlose Telefon: AVM FritzFon C5
Für Nutzer einer FritzBox gibt es kein besseres Schnurlostelefon.

Das gilt aber nur in Verbindung mit einer FritzBox mit DECT-Funktion. Der Router dient dann nämlich gleichzeitig als Basisstation zum Telefonieren.

FritzFon C5 + FritzBox = Top-Kombination

Zwar kann das FritzFon, weil es ein DECT-Telefon ist, auch mit jeder beliebigen DECT-Station betrieben werden, aber dann geht der ganze Komfort der Adressbuch-Verwaltung flöten. Der eigentliche Könner ist hier nämlich nicht das schnurlose Telefon, sondern wie gesagt die DECT-fähige FritzBox mit ihren Software-Funktionen.

Zur Kontaktverwaltung bieten die FritzBoxen zwei Möglichkeiten an: Zum einen kann man eine Adressbuchdatei in das Telefonbuch der FritzBox hochladen. Von dort können dann alle Mobilteile darauf zugreifen. Das funktionierte im Test übrigens mit fast allen Mobilteilen, die CAT-iq unterstützen.

Zum anderen erlaubt AVM die Synchronisation von Adressbüchern in der Cloud. Synchronisiert man seine Kontakte mit seinem Konto bei Google, GMX, Web.de oder 1&1, kann man mit dem FritzFon direkt auf die Kontaktdaten zugreifen – so wie es auch das Smartphone macht. Fügt man eine neue Telefonnummer hinzu oder ändert man einen Eintrag, stehen die neuen und geänderten Einträge sofort und automatisch in der FritzBox allen angeschlossenen Mobilteilen und nach wenigen Minuten auch in der Cloud zur Verfügung. Es handelt sich also um eine echte Hintergrund-Synchronisation. So wünscht man sich das.

Wer nicht sämtliche Kontakte im Adressbuch des FritzFons haben will, legt einfach eine Gruppe an und synchronisiert nur die.

Leider nicht ganz perfekt

Bedauerlicherweise gibt es auch bei der Kombination aus FritzBox und FritzFon ein paar Wermutstropfen. Zum einen bietet das Telefonbuch der FritzBox nicht gerade viele Optionen. So wird standardmäßig nach der Kombination »Vorname Nachname« sortiert, wer seine Kontakte lieber nach Nachnamen sortieren möchte, guckt in die Röhre. Immerhin gibt es eine komfortable Suchfunktion, um auch in umfangreichen Kontaktlisten den gewünschten Namen zu finden.

Apples iCloud wird von der FritzBox nicht unterstützt. Das lässt sich lösen, indem man seine iCloud-Kontakte einfach zusätzlich zum Beispiel mit einem Google-Konto synchronisiert und das dann mit der FritzBox abgleicht. Das funktioniert klaglos und letztlich muss man es nur einmal einrichten, ist aber viel zu umständlich.

Apple-Nutzer haben Schwierigkeiten

Eine andere Alternative für Apple-Benutzer ist das Dienstprogramm Dial!List. Der Anrufmanager übernimmt nicht nur die Synchronisation mit dem Adressbuch auf dem Mac, hier kann man auch einstellen, ob man die Kontakte nach Vor- oder Nachnamen sortieren möchte. Außerdem werden auf Wunsch Anrufe auf dem Bildschirm des Macs angezeigt.

Unter dem Strich bietet die Kombination aus FritzFon und FritzBox immer noch die komfortabelste Kontaktverwaltung, die man derzeit nutzen kann.

Gute Verarbeitung, schnelles Menü

Auch sonst gefällt uns das FritzFon C5 gut. Ein Grund dafür ist vor allem die wertige Verarbeitung, die es auch von seinem Vorgänger C4 abhebt: Die Rückseite wirkt, als wäre sie aus Metall oder Alu. Die Tasten sitzen viel besser und bieten einen knackigen Druckpunkt. Auch die Ladeschale macht einen solideren Eindruck und das Mobilteil steht jetzt etwas fester darin – das C4 rutschte da doch allzu leicht heraus.

Neu sind die Lautstärketasten an der Seite, der Anschluss für das Headset befindet sich jetzt nicht mehr an der Seite sondern oben. So kann man es leichter in die Hosentasche stecken.

Keines unserer fünf Headsets funktionierte ohne Echo

Der Headset-Anschluss des FritzFon C4 war berühmt berüchtigt dafür, dass kaum ein Headset anstandslos mit ihm funktionierte. Das ist beim C5 leider nicht wirklich besser geworden Wir haben es mit fünf verschiedenen Headsets getestet, aber unerklärlicherweise hat AVM das Problem beim Nachfolger immer noch nicht behoben: Der Gesprächspartner wird von einem so lauten Echo seiner eigenen Stimme traktiert, dass der Headset-Anschluss letztlich unbenutzbar ist. Das Problem trat bei allen fünf von uns getesteten Headsets auf. Laut AVM arbeitet man an einer Echo-Unterdrückung, die per Software-Update zur Verfügung gestellt werden soll.

Ansonsten bietet das C5 weitgehend das selbe wie schon der Vorgänger: Die Menüführung reagiert schnell und auf dem farbigen und vergleichsweise hochauflösenden LCD werden die Profilfotos der Anrufer angezeigt – sofern sie im Adressbuch hinterlegt sind. Auch an der Sprachqualität sowohl beim Freisprechen als auch am Hörer gibt es nichts zu meckern.

Leider gibt es auch weiterhin nur die bekannte Auswahl an Klingeltönen, die überwiegend so schrecklich sind, dass eigentlich nur drei in Frage kommen – aber das ist natürlich Geschmacksache.

Auch das FritzFon C5 verzichtet nicht auf die üblichen – aus unserer Sicht überflüssigen – Spielereien wie Internet-Radio, RSS-Feed, E-Mail-Client, Babyfon und Media-Player. Wer über SmartHome-Geräte von AVM verfügt, kann das FritzFon sogar als eine Art Fernbedienung benutzen und sich zum Beispiel ein Videobild von der Kamera an der Haustür anzeigen lassen, wenn jemand klingelt.

Doch solche Spielereien beherrschen auch andere DECT-Telefone. Was das FritzFon vor allen anderen auszeichnet ist die komfortable Kontaktverwaltung. Zugegeben: Das ist eher eine Leistung der FritzBox als des Mobilteils, denn in der Tat kann man auch mit anderen DECT-Telefonen auf das Adressbuch der FritzBox zugreifen. Doch so reibungslos und schnell wie mit dem FritzFon funktionierte es in unserem Test mit keinem anderen schnurlosen Telefon.

Wer dagegen keine FritzBox besitzt und sich nicht extra eine anschaffen möchte, dem raten wir vom Kauf des FritzFons ab. Ohne die FritzBox ist die Kontaktverwaltung beim FritzFon praktisch gar nicht möglich. Angeschlossen am Speedport oder an der DECT-Basis des Panasonic KX-TG6821 wollte es im Test partout keine Kontakte anzeigen. »Funktion benötigt aktuelle FritzBox« lautet die lapidare Fehlermeldung auf dem Display.

Alternativen

Mit Kontaktverwaltung

Die Speedphone-Serie der Telekom bietet volle CAT-iq-Unterstützung und funktioniert daher auch mit kompatiblen Routern anderer Hersteller. Das Speedphone 50 verstand sich im Test jedenfalls besser mit der FritzBox als das FritzFon mit dem Speedport-Router. Das Speedphone 11 verweigerte hingegen die Zusammenarbeit und war nach der Anmeldung an der FritzBox gar nicht mehr zu gebrauchen. Hier gilt wieder das Motto: Probieren geht über Studieren.

Für Speedport: Telekom Speedphone 11

Test schnurlose Telefon: Telekom Speedphone 11
Wer einen Speedport-Router der Telekom nutzt, greift zum Speedphone.

Dennoch ist das Speedphone 11 unsere Empfehlung für alle Besitzer eines Speedport-Routers. Der ganz einfache Grund: Die Tasten lassen sich viel angenehmer benutzen als beim Speedphone 50, wo wir im Test häufiger zweimal auf eine Taste drücken mussten, bevor sie reagierte. Gerade bei einem Schnurlostelefon finden wir einen guten Druckpunkt essentiell.

Was die wichtigen Funktionen angeht, unterscheiden sich die Modelle nicht allzu sehr. Beide bieten ein schönes Farb-Display mit gleicher Auflösung, wobei der Bildschirm des Speedphone 50 etwas größer ist. Beide Modelle speichern 100 Einträge im internen Adressbuch und erlauben pro Kontakt bis zu drei Rufnummern. Wie es sich gehört, sind die Einträge nach dem Schema »Nachname Vorname« sortiert, was den meisten Nutzern wohl entgegen kommen dürfte.

Telekom Speedphone 50

Test schnurlose Telefon: Telekom Speedphone 50
Das Speedphone 50 ist die etwas edlere Variante der Telekom-Telefone.

Größter Unterschied zwischen den Modellen sind die Lautstärkewippe sowie der Headset-Anschluss am Speedphone 50. Beides hat das Speedphone 11 nicht zu bieten. Dennoch lässt sich natürlich auch hier die Hörerlautstärke ändern – und zwar über die Multifunktionstaste in der Mitte. Das ist vielleicht nicht so komfortabel, aber auch nicht weiter tragisch.

Die Ladestationen der Speedphones sehen zwar sehr elegant aus, man muss das Mobilteil aber schon genau hineinstellen, damit es hält und lädt. Einfach im Vorbeigehen ist das meist nicht getan, das geht beim FritzFon besser.

Der größte Nachteil gegenüber der Kombination aus FritzBox und FritzFon ist die eingeschränkte Online-Adressbuch-Funktionalität des Speedport-Routers. Er synchronisiert Kontakte nur mit dem Telekom-eigenen Adressbuch, das mit der @t-online-E-Mail-Adresse des Kunden verknüpft ist. Als Telekom-Kunde bekommt man so eine Adresse automatisch, aber das bedeutet ja nicht automatisch, dass man sie auch benutzt. Wer einen anderen Anbieter für seine Kontaktverwaltung nutzt, muss die Adressen und Nummern erst zu T-Online importieren, um sie dann auf dem Router und schließlich auf dem Telefon nutzen zu können – sehr umständlich.

Wer jedoch durch und durch Telekom-Nutzer ist und Hardware sowie Dienste des Anbieters nutzt, fährt mit dem Speedphone 11 oder Speedphone 50 als schnurlose Lösung mit Sicherheit am besten.

Flexibel: Gigaset CL660HX

Test schnurlose Telefon: Gigaset CL660HX
Das CL660HX versteht sich gut mit vielen DECT-Routern.

Natürlich machen sich auch andere Hersteller Gedanken zum Thema Kontaktverwaltung. So wirbt etwa Gigaset mit einer einfachen Kontaktverwaltung über eine Smartphone-App namens ContactsPush und einer Desktop-Software namens QuickSync, die es neben Windows auch für Mac OS X gibt. Beide Programme sind im Vergleich zur überwältigen Mehrzahl der schnurlosen Telefone, die völlig auf solche Lösungen verzichten, ein echter Quantensprung, wurden unserer Meinung nach aber nicht konsequent zu Ende gedacht.

Die ContactsPush-App verbindet sich mit Internet-fähigen DECT-Basisstationen von Gigaset, der so genannten Go Box, wie sie etwa zum Gigaset SL450A Go gehört, und kopiert die Kontakte direkt aus dem Smartphone-Adressbuch aufs Mobilteil. QuickSync macht das selbe mit Adressbucheinträgen von Outlook, dem Windows- oder Mac-Adressbuch oder einem Google-Konto. Voraussetzung dafür ist eine Verbindung des Mobilteils über Bluetooth oder USB-Kabel mit dem Rechner – eine Gigaset Go Box ist dafür nicht erforderlich, so dass das zum Beispiel auch mit dem Gigaset CL660HX funktioniert, das ganz ohne Basisstation kommt und einen DECT-Router voraussetzt.

Leider leisten beide genannten Programme keine automatische Synchronisation, sondern lediglich einen einmaligen Daten-Abgleich. Jedes Mal, wenn neue Kontakte hinzukommen oder Telefonnummern geändert werden, muss man also erneut das Programm starten, die Verbindung herstellen und von Hand einen Abgleich starten.

Mit Benutzerfreundlichkeit, wie wir sie vom Smartphone kennen, hat das nichts zu tun. Aber immerhin bietet Gigaset damit eine halbwegs brauchbare Lösung, um nicht hunderte von Nummern manuell ins Mobilteil eintippen zu müssen. Und die meisten Menschen müssen ja nicht tagtäglich neue Kontakte hinzufügen oder bestehende ändern.

Das Gigaset CL660HX unterstützt CAT-iq 2 – wie übrigens alle Gigaset-Modelle mit der Endung HX im Namen. Es lässt sich direkt und ohne eigene Basis mit einer DECT-FritzBox verbinden: Nach langem Drücken auf die entsprechende Taste am Mobilteil erscheint nicht das lokal auf dem Mobilteil gespeicherte Telefonbuch sondern das Telefonbuch der FritzBox. Solange bei der Synchronisation zwischen FritzBox und Google-Konto nichts schief läuft, zeigt auch das Gigaset-Mobilteil immer die aktuellen Kontaktdaten.

Die Synchronisation funktioniert dabei sogar wie auch mit dem FritzFon in beide Richtungen: Wird ein Kontakt auf dem Mobilteil bearbeitet oder gelöscht, wird diese Änderung auch auf das Google-Adressbuch in der Cloud übertragen. So arbeitet man immer mit dem gleichen Datenbestand.

Allerdings war das Aufrufen der Telefonbucheinträge deutlich langsamer als beim FritzFon C5: Bis auf dem Display tatsächlich die Kontaktdaten erscheinen, vergehen schon mal drei bis vier Sekunden. Solange braucht das Gigaset-Mobilteil wohl, um das Telefonbuch vom Router abzurufen. Ähnlich schleppend läuft das Blättern durch die Liste mit Namen und Nummern. Das kann im Alltag schon an den Nerven zehren. Auch im Test mit dem Speedport-Router war der Abruf der Kontakte ebenso träge.

Mit DECT-Basis: Gigaset SL450A Go

Test schnurlose Telefon: Gigaset SL450A Go
Das Gigaset Go kommt mit der Go Box als Basis und ermöglicht die Kontaktverwaltung per PC oder Smartphone.

Wer keinen DECT-fähigen Router hat, für den sind die Gigaset Go Modelle eine Überlegung wer. Sie kommen mit der Go Box, die einerseits als DECT-Basis fungiert, aber auch ans Internet angeschlossen wird.

Das Gigaset SL450A Go arbeitet dank Bluetooth und USB-Anschluss mit dem QuickSync-Tool von Gigaset zusammen, kann aber auch per WLAN die Telefonnummern aus einem Android-Smartphone oder iPhone übernehmen.

Einen Anrufbeantworter mit ganzen 55 Minuten Aufnahmezeit gibt es genauso wie viele andere Zusatzfunktionen: Babyfon, Kalender, Nachtmodus, E-Mail-Programm und dergleichen sind ebenfalls mit an Bord – die internet-fähige Go Box, die als DECT-Basis dient, macht es möglich.

Warum Gigaset die Go Box nicht nutzt, um eine echte Synchronisation mit Kontakten in der Cloud zu realisieren, ist uns allerdings schleierhaft. Denn die Go Box ist ja einerseits die DECT-Basisstation, andererseits hat sie Online-Zugang und verbindet so die beiden Welten Festnetz-Telefonie und Internet.

Die Go Box kann sogar Telefonnummern von Anrufern in öffentlichen Online-Telefonbüchern nachschlagen und so statt der Nummer den Namen des Anrufers anzeigen. Eine schöne Idee, die in der Praxis aber nicht so gut funktioniert, weil viele Menschen ihre Telefonnummern inzwischen nicht mehr online veröffentlichen.

An die naheliegende Idee, Schnittstellen für die Adressbücher von Google, iCloud, Web.de oder GMX einzubauen, hat man bei Gigaset aber offenbar nicht gedacht. Das ist mehr als schade, denn damit ist Gigaset auf halbem Weg die Puste ausgegangen, eine richtig gute Lösung abseits der CAT-iq-Router anzubieten. Vielleicht rüstet der Hersteller eine entsprechende Funktion ja irgendwann nach.

Ohne Kontaktverwaltung

Nicht jeder hat ein umfangreiches Telefonbuch, das er über einen Online-Dienst synchronisiert und auf das er mit dem schnurlosen Telefon zuhause zugreifen möchte. Wer einfach nur ein gutes DECT-Telefon sucht und sich nicht daran stört, die 10 oder 20 Telefonnummern, die man regelmäßig anruft, manuell einzugeben, könnte an folgenden Empfehlungen Gefallen finden.

Kein Schnickschnack: Panasonic KX-TGJ320

Test schnurlose Telefon: Panasonic KX-TGJ320
Ein einfaches Telefon mit etwas mehr Komfort im Adressbuch.

Das Panasonic KX-TGJ320 kommt mit einem einfachen Anrufbeantworter mit einer Aufnahmezeit von 40 Minuten, hat ein übersichtliches Farb-Display und bietet ein Detail, das man im ersten Moment vielleicht übersieht, das später aber noch wichtig sein könnte: Das interne Telefonbuch erlaubt pro Kontakt bis zu drei Rufnummern einzutragen – bei einfachen Schnurlostelefonen keine Selbstverständlichkeit.

Viele der getesteten Modelle verknüpfen einen Namen mit einer Telefonnummer – das war’s. Wer zum selben Kontakt auch noch eine zweite Nummer eingeben möchte, muss einen neuen Eintrag im Telefonbuch erstellen. Mit dem Panasonic kann man dagegen die private, die geschäftliche und die mobile Nummer für eine Person abspeichern.

Daneben bietet das Panasonic alle üblichen Funktionen eines modernen DECT-Telefons: Der AB lässt sich auch von unterwegs abrufen, es gibt eine Freisprecheinrichtung, unerwünschte Anrufer können blockiert werden, es lässt sich als Wecker nutzen – und ja: die unvermeidliche Babyfon-Funktion ist auch dabei.

Gut und günstig: Telekom Sinus 207

Test schnurlose Telefon: Telekom Sinus 207
Einfach ausgestattet, dafür recht günstig.

Mit dem Sinus 207 der Telekom geht es noch eine Nummer günstiger: Es ist ein sehr einfaches, aber trotzdem gutes Telefon mit klarem Klang und einer sehr soliden Verarbeitung. Es liegt gut in der Hand und die Tasten lassen sich gut drücken. Auch ein Freisprecher gehört zum Funktionsumfang.

Das interne Telefonbuch ist mit maximal 150 Einträgen etwas knapp bemessen, zumal man pro Kontakt nur eine Rufnummer speichern kann. Aber für viele reicht das völlig aus.

Die Version Sinus A 207 kommt zusätzlich mit Anrufbeantworter, der eine Aufnahmekapazität von bis zu 30 Minuten bietet.

Wer ein ganz einfaches, aber sauber verarbeitetes Telefon ohne Schnickschnack sucht, für den ist das Sinus 207 die beste Wahl.

Außerdem getestet

AEG Eclipse 15

Das AEG Eclipse 15 ist mit seiner extravaganten Form ein echter Hingucker – das war es aber auch schon. Die Verarbeitung passt nicht unbedingt zum edlen Erscheinungsbild des Designerstücks. Vor allem die sehr wackelige Tastatur war im Test ein echtes Ärgernis: Wenn man eine Taste drückt, bewegst sich das ganze Tastenfeld mit. Für den Preis darf man etwas mehr erwarten.

Hinzu kommen funktionale Schwächen. So sind Teile des Menüs immer noch in englischer Sprache gehalten, selbst wenn man auf Deutsch umschaltet. Der Name eines Kontakts im Telefonbuch darf maximal zwölf Zeichen lang sein. Schon mittellange Namen passen also nicht ganz hinein.

Zudem gibt es gerade einmal zehn Melodien zur Ruftonauswahl – sehr mager. Das kleine, lediglich zweizeilige Display ist zudem sehr grobpixelig und macht die Navigation durchs Menü nicht gerade einfach.

AEG Tongoo 15

Die AEG-Modelle Tongoo 15, Lloyd 15 und Prism 15 richten sich ebenfalls an Fans von Telefonen mit außergewöhnlicher Form. Das ist auch die einzige Eigenschaft, in der sie sich unterscheiden. Funktional sind sie identisch – und in diesem Bereich nicht besonders gut bestückt.

AEG Lloyd 15

So erlaubt der Anrufbeantworter eine maximale Aufnahmedauer von gerade einmal 15 Minuten. Das ist wirklich sehr wenig. Übersetzungsproblem gibt aber auch bei diesen drei Telefonen, denn die Standardansage für den AB gibt es nur auf Englisch. Einen eigenen Text einzusprechen, ist also fast unumgänglich.

AEG Prism 15

Ist eine neue Nachricht auf dem AB, signalisiert die Basis dies durch ein kleines rotes Licht. Einen verpassten Anruf ohne Nachricht signalisiert sie hingegen gar nicht. Das tun auch viele andere Modelle nicht, dort kann man die entsprechende Info aber immerhin sofort auf dem Display des Mobilteils ablesen.

Die AEG-Telefonen liegen hingegen mit dem Bildschirm nach unten in oder auf der Station. Zudem sind die Tasten nicht beleuchtet, dafür aber im Gegensatz zum Eclipse 15 viel besser zu bedienen. Vor allem beim Lloyd 15 bieten sie einen guten Druckpunkt und liegen nicht allzu dicht beieinander.

Insgesamt sind die drei Modelle viel besser verarbeitet als das wesentlich teurere Eclipse 15. Auch die Bildschirme sind besser abzulesen.Sie sind zwar auch nur zweizeilig, monochrom und sehr grob, spiegeln dafür aber nicht so stark.

Panasonic KX-TG6821

Beim Panasonic KX-TG6821 handelt es sich um ein einfaches DECT-Telefon ohne echte Schwächen, aber auch ohne große Highlights. Auch dieses Modell hat das »Problem«, dass es nur eine Rufnummer pro Kontakt speichern kann. Das Adressbuch wird zentral in der Basis gespeichert, so dass weitere Mobilteile, die man zusätzlich kaufen kann, sofort auf die gleichen Daten zugreifen können. Allerdings: Bei 120 Einträgen ist Schluss.

Immerhin sind das große Display sowie die Tasten beleuchtet und gut abzulesen. Letztgenannte sind aber etwas schwammig und bieten einen leicht unscharfen Druckpunkt. Der Bildschirm ist monochrom aber dennoch viel besser abzulesen als die Anzeigen der AEG-Modelle.

Der Anrufbeantworter nimmt bis zu 30 Minuten auf, als Panasonic KX-TG6811 gibt es das Telefon auch ohne AB.

Kommentare

23 Kommentare zu "Das beste schnurlose Telefon"

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das alte Sinus in 2 km auch noch Empfang

Braucht die Heute noch wer selbst in Firmen werden die immer weniger.

Alle meine Siemens Telefone bedienen sich des Nummernspeichers meiner fritzbox … und der würde problemlos durch Synchronisation mit dem iPhone gefüllt … wo ist Euer Problem?

Die beste Freisprechfunktion (derzeit) bietet die Panasonic KX-TG32.. Reihe, diese hat nämlich eine Vollduplex Freisprechfunktion die den anderen Modellen meist fehlt. Ansonsten würde ich eher die Gigaset HX Mobilteile empfehlen, dort ist die Anbindung sowohl an Speedport als auch an Fritz! Box vorbildlicher gelöst.

Das Gigaset HX hat ein Freund von mir und sind wirklich gut, die Panasonic kenne ich gar nicht.

Leider ist das FritzFon C5 was das Freisprechen anbelangt nicht die erste Wahl, deshalb liebe ich immer noch meine Gigaset C4000 an meiner Fritzbox…..
Aber vielleicht schaft es AVM ja mal aufzuholen bei der Freisprechqualität damit ich meine C4000 in Rente schicken kann

Was das geht noch besser ? Also ich war extrem erstaunt beim c5

Steve nee die Freisprecheinrichtung des C5 ist noch in den Kinderschuhen, das macht ein Gigaset C4000 um Welten besser und das schon vor über 15 Jahren. Also ist die Technik vorhanden.
Ich habe beide und nutze das C5 eigentlich nur zu Radio hören über die Klinkenbuchse, und nur zur Not zum Telefonieren.

Christian
Christian

das neue Telefon ist ja SOOOOOO toll! Aber lächerlich das es nicht mal Bluetooth für ein Headset hat. Da ist man mit Kabel noch im 20. Jahrhundert!

Frage zu FritzFon C5 und FritzBox Ich habe noch eine analoge Nebenstellenanlage an der FritzBox geschaltet für Türsprechstellen zu betreiben die analog laufen.Kann ich diese weiterhin an den FritzFon Geräten annehmen?

Redaktion

Das können wir Ihnen leider nicht mit Gewissheit sagen – technisch spricht aber nichts dagegen.

@bernd. Stimmt. Tolles Gerät, aber zum telefonieren nicht zu gebrauchen. Altes gigaset immer noch besser

Am besten gar kein Festnetz, für was hat man beim Handy alle Flats und billiger als Festnetz

Äh Bernd , von wieviel Metern Reichweite schreibst Du ?

Okay ! Aber Du weißt schon das das auch mit der Lage der Fritzbox zu tun hat ?
Da gibt’s einen Reichweiteverstärker
Hat früher auch das alte Gigaset von der Telekom bzw. SIEMENS
Das ging schon heftig weit nur sind diese Frequenzbereiche mittlerweile nicht mehr vergeben und somit nicht mehr erlaubt !
Ich hab mich dazu mal befragt und die Neuen taugen gerade mal um die Ecke ?

ist ggfls wenn überhaupt das neue c5!

Ich habs auch und ist super!

find es ok!

Habe ich & bin zufrieden ☺️

Nick Lu Touch ID oben am Telefon. 😀

AFERİN

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