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Das beste schnurlose Telefon

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schnurlose Telefon Test: Schnurlosestelefon Fritzfon
Riccardo Düring

Riccardo Düring

ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.

Wir haben 29 schnurlose Telefone getestet. Das beste ist das FritzFon C6 von AVM – sofern man eine FritzBox mit DECT-Funktion besitzt. Nutzt man hingegen einen Speedport der Telekom, ist das Speedphone 12 der Telekom unsere Empfehlung. Hat man keinen der beiden Router im Einsatz, wird es schwierig. Denn in einem wichtigen Bereich ist die Festnetztelefonie noch immer nicht so richtig im 21. Jahrhundert angekommen: in der Verwaltung von Kontakten. Wer darauf keinen Wert legt, für den gibt es viele gute und günstige Optionen.

Update 29. Juli 2020

Mit dem Gigaset E720A haben wir ein weiteres schnurloses Telefon getestet. Testsieger bleibt weiterhin das FritzFon C6. Auch an allen anderen Empfehlungen hat sich nichts geändert.

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28. Februar 2020

Wir haben unsere Testreihe um zehn aktuelle DECT-Telefone erweitert. Leider hat sich in der Entwicklung nicht wirklich viel getan. Testsieger ist wieder (mit Abstand) das neue FritzPhone von AVM. Auch das Speedphone 11, das Gigaset SL450A Go, das Gigaset E370A und das Telekom Sinus 207 sind neue Empfehlungen.

4. Mai 2018

Wir haben unseren Test um neue Modelle von Gigaset erweitert. Unser Testsieger bleibt aber nach wie vor das FritzFon C5.

10. August 2017

Wir haben unseren Test um weitere Modelle von Gigaset, Telekom, Panasonic und AEG erweitert. Unser Testsieger bleibt das FritzFon C5.

30. Juli 2017

Zwölf aktuelle DECT-Telefone aus unterschiedlichen Preiskategorien haben wir selbst getestet. Das FritzFon C5 von AVM ist weiterhin unser Favorit, doch es gibt interessante Alternativen.

19. Mai 2017

Das beste schnurlose Telefon bleibt weiterhin das AVM FritzFon C5.

Gigaset bietet mittlerweile mit CAT-iq 2.x allerdings eine Lösung an, wie Kontakte zum Beispiel aus Google-Adressbüchern mit dem Festnetztelefon synchronisiert werden können. Echte Synchronisation ist das zwar nicht, ist aber immerhin ein Anfang.

11. März 2016

Das neue FritzFon C5 ist unser neuer Favorit. Es ersetzt das FritzFon C4, das eine fast ebenso gute, günstigere Alternative bleibt.

1. September 2015

AVM hat heute das FritzFon C5 vorgestellt. Die Neuerungen betreffen vor allem Unterstützung von Smart Home Geräten. So kann man nun auch die Musikwiedergabe steuern und die Bilder einer Türsprechanlage anzeigen lassen. Das C5 soll Anfang 2016 auf den Markt kommen. Sobald es verfügbar ist, werden wir es uns ansehen.

Ein gutes schnurloses Telefon sollte heute mehr können als vor 20 Jahren. Gute Sprachqualität, störungsfreien Empfang und gute Akkulaufzeit kann man inzwischen voraussetzen – und das liefern auch so gut wie alle DECT-Telefone, die man heutzutage kaufen kann.

Bei der Bedienung stecken die meisten Funktelefone fürs Festnetz aber immer noch tief in den 80er Jahren fest. Dabei kann man heute mit jedem noch so billigen Smartphone erleben, wie es besser geht – vor allem, was das Eingeben von Telefonnummern und das Verwalten von Kontakten angeht.

Aber nicht jeder braucht fürs Telefon zuhause eine umfangreiche Kontaktverwaltung. Wer nur seine zehn Rufnummern für Freunde und Familie speichern will, kann auch mit der alten Technik gut leben.

Wir haben uns 29 aktuelle DECT-Telefone besorgt und ausführlich getestet. Mit dabei waren Modelle mit und ohne Anrufbeantworter – und mit und ohne komfortabler Kontaktverwaltung.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

AVM FritzFon C6

Test schnurlose Telefon: AVM FritzFon C6
In Kombination mit einer FritzBox unschlagbar – mehr Funktionen gibt es bei keinem anderen Telefon.

Das FritzFon C6 von AVM ist derzeit das beste DECT-Telefon, weil es viele Funktionen bietet und komfortabel zu bedienen ist. Die Verwaltung der Kontakte gelingt aber nur mit einer FritzBox mit DECT-Funktion. In dieser Kombination ist das C6 dann aber auch die beste Lösung, wenn man sein Telefonbuch bequem und auf der Höhe der Zeit managen möchte.

Für Speedport

Telekom Speedphone 12

Für Nutzer eines Speedport-Routers der Telekom eignen sich die Telefone der Speedphone-Serie aus gleichem Hause am besten. Das Telekom Speedphone 12 harmoniert perfekt mit dem Speedport, der Funktionsumfang schwächelt gegenüber der Fritz-Kombination aus dem Hause AVM jedoch deutlich.

Für Senioren

Gigaset E290HX

Test schnurlose Telefon: Gigaset E290HX
Dank großer Tasten, großer Schrift und sinnvollem Aufbau ist das E290HX einfach zu bedienen.

Das Gigaset E290HX lässt sich dank der extra großen Tasten, zwei Direktwahltasten und des großen Displays besonders leicht bedienen. Etwas schade ist jedoch, dass solch einfach aufgebaute DECT-Telefone mit geringem Funktionsumfang teurer sind, als manch andere mit Farbdisplay.

Das Gigaset CL660HX unterstützt wie das FritzFon und das Speedphone den CAT-iq-Standard und funktioniert daher sowohl mit der FritzBox als auch dem Speedport-Routern der Telekom. Das Manegement der Kontakte läuft mit den beiden Routern recht gut, die Gigaset-eigene Software-Lösung ist etwas holprig – aber brauchbar.

Gut & günstig

Panasonic KX-TGH710GG

Test schnurlose Telefon: Panasonic KX-TGH710GG
Erfindet das Telefon nicht neu, bietet aber alles Nötige und etwas mehr zum kleinen Preis.

Ohne an einen speziellen Router gebunden zu sein, liefert das Panasonic KX-TGH710GG die besten Ergebnisse. Im Vorteil sind dennoch wieder die FritzBox-Nutzer, denn diese können ihre Kontakte bequem in der FritzBox verwalten.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür SpeedportFür SeniorenFlexibelGut & günstig
ModellAVM FritzFon C6Telekom Speedphone 12Gigaset E290HXGigaset CL660HXPanasonic KX-TGH710GGAVM FritzFon C5Gigaset E720ATelekom Speedphone 11Gigaset SL450A GoAVM FritzFon C4Gigaset SL910APanasonic KX-TGQ400Panasonic KX-TGQ200Panasonic KX-TGK220Panasonic KX-TG6521GBGigaset E370ATelekom Sinus 207Gigaset E560A PlusGigaset A415Gigaset C430Gigaset C570ATelekom Speedphone 50AmazonBasics Icarus 2625
Test schnurlose Telefon: AVM FritzFon C6Test schnurlose Telefon: Telekom Speedphone 12Test schnurlose Telefon: Gigaset E290HXTest schnurlose Telefon: Gigaset CL660HXTest schnurlose Telefon: Panasonic KX-TGH710GGTest schnurlose Telefon: AVM FritzFon C5Test schnurlose Telefon: Gigaset E270ATest schnurlose Telefon: Telekom Speedphone 11Test schnurlose Telefon: Gigaset SL450A GoTest schnurlose Telefon: AVM FritzFon C4Test schnurlose Telefon: Gigaset SL910ATest schnurlose Telefon: Panasonic KX-TGQ400Test schnurlose Telefon: Panasonic KX-TGQ200GBTest schnurlose Telefon: Panasonic KX-TGK220Test schnurlose Telefon: Panasonic KX-TG6521GBTest schnurlose Telefon: Gigaset E370ATest schnurlose Telefon: Telekom Sinus 207Test schnurlose Telefon: Gigaset E560A PlusTest schnurlose Telefon: Gigaset A415Test schnurlose Telefon: Gigaset C430Test schnurlose Telefon: Gigaset C570ATest schnurlose Telefon: Telekom Speedphone 50Test schnurlose Telefon: Amazon Basics Dect
Pro
  • Mit FritzBox enormer Funktionsumfang
  • Angenehmes Farbdisplay
  • Sehr leise bis sehr laute Klingeltöne
  • Änderung der Schriftgröße
  • Viele Internetdienste
  • Optisch sehr ansprechend
  • Sehr gut bedienbare Tasten
  • Einfache Menüführung
  • Tolle Haptik
  • Gute Akku-Leistung
  • Sehr große Tasten
  • Zwei Direktwahltasten
  • Gut lesbares Display
  • Einfache Bedienung
  • Klangfarbe einstellbar
  • Volle CAT-iq-Unterstützung
  • Arbeitet mit FritzBox und Speedport
  • Günstigstes Telefon mit Farbdisplay
  • Seitliche Lautstärketasten
  • Viele Klingeltöne
  • Verschiedene Hintergrundbilder
  • Sehr benutzerfreundlich
  • Viele Funktionen
  • Mit FritzBox exzellente Kontaktverwaltung
  • Automatische Lautstärkeregulierung
  • Gute technische Ausstattung
  • Farbdisplay
  • Einfach zu bedienen
  • Volle CAT-iq-Unterstützung
  • Kontakte direkt vom Smartphone importieren
  • Einfache Handhabung
  • Benutzerfreundlich
  • Angenehme Bedienung
  • Großes, farbiges Touch-Display
  • Bluetooth und USB-Verbindung
  • eigene Hintergrundbilder
  • Gut lesbares Farbdisplay
  • verschiedene Hintergrundbilder
  • einfache Menüführung
  • Tasten sehr gut griffig
  • Klingeltöne von leise bis sehr laut
  • Display gut beleuchtet
  • Tolles Design
  • Gut bedienbare Tasten
  • Gut bedienbare Tasten
  • Wandhalterung
  • Großes Tasten
  • Großes Display
  • SOS-Notruf
  • Robust und einfach in der Handhabung
  • Großes Tasten
  • SOS-Notruf
  • Freisprech-Clip
  • Robust und einfach in der Handhabung
  • Drei Rufnummern pro Kontakt
  • Farb-Display
  • Großes Tasten
  • Großes Display
  • Einfach zu bedienen
  • Volle CAT-iq-Unterstützung
  • Kompatibel zur FritzBox
Contra
  • Funktionsumfang nur mit FritzBox nutzbar
  • Ohne Speedbox sehr begrenzter Funktionsumfang
  • FritzBox-Telefonbuch wird nicht angezeigt
  • Wenig Komfort
  • Uhrzeit wird beim Ausschalten gelöscht
  • Kontaktverwaltung mit QuickSync etwas umständlich
  • Klingeltöne sehr laut
  • Softtasten etwas klein
  • Nur mit FritzBox wirklich brauchbar
  • Display mit geringer Auflösung
  • Mühsame Menüführung
  • Nicht mit FritzBox kompatibel
  • Trotz Internetanschluss keine ausgereifte Kontakt-Synchronisation
  • Ein Eco-Modus verfügbar
  • Keine seitlichen Lautstärketasten
  • Nur mit FritzBox wirklich brauchbar
  • Keine CAT-iq-Unterstützung
  • FritzBox-Telefonbuch wird nicht angezeigt
  • Sehr Teuer
  • Klingeltöne zu laut
  • zu glatte Tasten
  • Ladezeit sehr ungleichmäßig
  • Sehr grobes Display
  • Nervige Klingeltöne
  • Wenig Funktionen
  • Tastensperre nicht ersichtlich
  • Anrufbeantworter dient nicht als Ladestation
  • Nur eine Nummer pro Kontakt möglich
  • Nur eine Nummer pro Kontakt möglich
  • Teuer
  • Nur eine Nummer pro Kontakt möglich
  • Mittelmäßige Tastatur
  • Anrufbeantworter dient nicht als Ladestation
  • Mittelmäßige Tastatur
  • Einzeiliges Display mit Symbolen
  • Nervige Klingeltöne
  • Umständlich zu bedienen
Bester Preis

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Kontaktverwaltung – eine Tortur

Was bieten schnurlose Festnetztelefone – wegen des Funkstandards auch DECT-Telefone genannt – inzwischen nicht an vielfältigen Funktionen: Man kann sie als Babyfon oder zum E-Mail-Schreiben benutzen, sie empfangen Webradio und rufen RSS-Feeds ab; mit manchen kann man sogar seine Termine verwalten.

Aber mal ganz ehrlich: Wer Kinder hat, benutzt im Zweifel lieber ein richtiges Babyfon, fürs Musikhören haben die meisten Menschen sicherlich bessere Geräte und warum um alles in der Welt würde man mit einem schnurlosen Telefon E-Mails schreiben wollen?

Auch auf die Gefahr hin, eine Selbstverständlichkeit festzustellen: Die Funktion, die ein Festnetztelefon am besten beherrschen sollte, ist das Telefonieren.

Viele Extras – doch die Kontakt­verwaltung lässt zu wünschen übrig

Zum Einen gehört dazu eine gute Sprachqualität. Hier haben moderne DECT-Telefone inzwischen keine Probleme mehr, was auch die Stiftung Warentest in ihrem Test bestätigt. Im schlimmsten Fall ist die Sprachqualität durchschnittlich, wirklich schlecht schneidet kein Modell mehr ab. Das konnten wir auch im Test der von uns ausgewählten Modelle bestätigen.

schnurlose Telefon Test: Schnurlosestelefon
Ob man wirklich Zusatzfunktionen wie einen AB benötigt, muss man selbst entscheiden.

Auch die integrierten Anrufbeantworter – viele Modelle gibt es wahlweise mit und ohne AB – tun verlässlich ihren Dienst. Sie unterscheiden sich höchstens in der maximalen Aufnahmedauer oder in der Anzahl der Ansagen, aber sie funktionieren. In Kombination mit einem Router werden sie in vielen Fällen sogar überflüssig.

Um telefonieren zu können, braucht man aber noch etwas anderes: Telefonnummern. Und die möchte man heute komfortabel speichern, verwalten und aktuell halten. Das kennt man vom Smartphone und das soll bitte schön auch beim Festnetz so funktionieren: Einfach die Kontakte vom Computer importieren oder am besten gleich mit dem Adressbuch in der Cloud synchronisieren. Schließlich will man eine neue Telefonnummer nur einmal eintragen und nicht x-mal hintereinander auf verschiedenen Geräten.

Doch was mit dem Smartphone schon lange bestens funktioniert, klappt selbst mit neuen Festnetztelefonen noch lange nicht. Gerade bei einfachen Modellen muss man die Telefonnummern immer noch wie anno 1995 einzeln und manuell über die fummelige Tastatur des Telefons eingeben. Wer schon einmal mehrere Dutzend Kontakte per Hand eingetragen hat, wird schnell die Lust am Festnetztelefon verlieren.

Dass das bei Telefonen für 20 Euro so ist, geht ja noch in Ordnung. Aber auch bei den teuren Spitzenmodellen funktioniert das oft nicht komfortabler. Auch hier ist die Kontaktverwaltung noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

Dect-Telefon Test: Hintergrundbild
Lediglich zwei Modelle gestatten ein eigenes Hintergrundbild.

Echter Sync (fast) nur mit CAT-iq 2

Bei Festnetztelefonen ist eine moderne Kontaktverwaltung nur mit der Hilfe eines Routers möglich, der die Funktion bereitstellt und dem Telefon als Basisstation dient. Viele FritzBoxen von AVM und einige Modelle der Telekom Speedport-Serie kommen dafür in Frage. Sie können Online-Kontakte wie zum Beispiel von Google oder das T-Online-Adressbuch importieren und immer auf dem aktuellen Stand halten.

Apples iCloud unterstützt dagegen bislang kein System. Hier muss man den Umweg gehen, sich notfalls zusätzlich ein Google-Konto anzulegen, mit dem man wiederum die iCloud-Kontakte synchronisieren kann. Einmal eingerichtet funktioniert das tadellos.

Über den Zugriff der Router auf Online-Telefonbücher ist dann eine echte Synchronisation der Kontakte möglich, wie man es vom Smartphone kennt. Dafür benötigt man im Grunde nicht einmal Geräte vom gleichen Hersteller. Im Test funktionierte das bei einigen Geräten – wenn auch mit Einschränkungen.

Mit dem CAT-iq-2-Standard ist moderne Kontaktverwaltung möglich

Möglich macht das der Standard CAT-iq 2. Mit Geräten, die diese Technologie unterstützen, können Nutzer Mobilteile von Hersteller A mit der DECT-Basis von Hersteller B verbinden und viele wichtige Funktionen trotzdem nutzen. Dazu gehört ebenfalls die Übertragung von Telefonbüchern.

Voraussetzung: Auch die DECT-Basis-Station unterstützt CAT-iq 2 – und genau das tun inzwischen alle aktuellen FritzBox-Modelle mit DECT-Funktion, wenn das entsprechende Firmware-Update installiert wurde, auch wenn AVM diese Funktionen nicht speziell unter dem CAT-iq Standard führt.

Allerdings scheinen die Hersteller den Standard nicht einheitlich zu implementieren. So konnten wir das Speedphone 12 der Telekom zwar mit der FritzBox 7590 verbinden, aber nur eingeschränkt nutzen. Ein Zugriff auf das Telefonbuch der FritzBox war nicht möglich. Gleiches gilt für das Gigaset E290HX.

Das FritzFon C6 ist hingegen etwas anspruchsvoller und kommt eigentlich nur in Verbindung mit einer FritzBox wirklich zurecht. AVM weist sogar selber daraufhin, dass man CAT-iq 2 nicht korrekt umgesetzt hat. Dennoch soll es viele über CAT-iq definierte Dienste und Leistungsmerkmale und viele eigene unterstützen.

Welche Kombination funktioniert und welche nicht, weiß man am Ende nur durch Ausprobieren. Wirklich sichergehen kann man nur, wenn man Basis und Mobilteil vom gleichen Hersteller benutzt. Nur dann ist hundertprozentige Kompatibilität garantiert – leider.

So haben wir getestet

Insgesamt 29 DECT-Telefone haben wir in mehreren Runden getestet, aktuell sind davon noch 23 verfügbar. Für das Update 02/2020 haben wir zehn neue Modelle in Verbindung mit der AVM FritzBox 7490 und der jeweils eigenen Basisstation getestet, sofern eine zum Lieferumfang gehörte.

Einige Modelle unterstützen auch den CAT-iq 2.x-Standard, mit dem dennoch keine einheitliche Kontaktverwaltung möglich war. Bei allen anderen Geräten handelt es sich um herkömmliche DECT-Telefone, die dennoch von der FritzBox profitieren konnten. Beispielsweise übernahm das Panasonic KX-TGK220GW auch ohne CAT-iq das Telefonbuch und übernimmt die FritzBox bei allen Telefonen den Anrufbeantworter oder die Nachtschaltung.

Jedes DECT-Telefon ließ sich im Test mit der FritzBox verbinden und als normales Telefon nutzen. Ein- und ausgehende Gespräche zu führen war damit kein Problem. Allerdings fielen eigene Extrafunktionen, wie Uhrzeit oder der Zugriff auf die Telefonbücher im Router, bei einigen Kandidaten weg.

Dect-Telefon Test: Fritzfon C6

Testsieger: AVM FritzFon C6

Am besten funktioniert die Kontaktverwaltung mit dem FritzFon von AVM – sei es mit dem älteren FritzFon C4, dem FritzFon C5 oder dem aktuellen FritzFon C6, unserem aktuellen Favoriten unter den schnurlosen Telefonen.

Das gilt aber nur in Verbindung mit einer FritzBox mit DECT-Funktion. Der Router dient dann nämlich gleichzeitig als Basisstation zum Telefonieren.

Testsieger

AVM FritzFon C6

Test schnurlose Telefon: AVM FritzFon C6
In Kombination mit einer FritzBox unschlagbar – mehr Funktionen gibt es bei keinem anderen Telefon.

Zwar kann das FritzFon, weil es ein DECT-Telefon ist, auch mit jeder beliebigen DECT-Station betrieben werden, aber dann geht der ganze Komfort der Adressbuch-Verwaltung verloren. Der eigentliche Könner ist hier nämlich nicht das schnurlose Telefon, sondern wie gesagt die DECT-fähige FritzBox mit ihren Software-Funktionen.

Dream-Team: FritzFon C6 mit FritzBox

Zur Kontaktverwaltung bieten die FritzBoxen zwei Möglichkeiten an: Zum einen kann man eine Adressbuchdatei in das Telefonbuch der FritzBox hochladen. Von dort können dann alle Mobilteile darauf zugreifen. Das funktionierte im Test übrigens mit fast allen Mobilteilen, die CAT-iq unterstützen.

Zum anderen erlaubt AVM die Synchronisation von Adressbüchern in der Cloud. Synchronisiert man seine Kontakte mit seinem Konto bei Google, GMX, Web.de oder 1&1, kann man mit dem FritzFon direkt auf die Kontaktdaten zugreifen – so wie es auch das Smartphone macht. Fügt man eine neue Telefonnummer hinzu oder ändert man einen Eintrag, stehen die neuen und geänderten Einträge sofort und automatisch in der FritzBox allen angeschlossenen Mobilteilen und nach wenigen Minuten auch in der Cloud zur Verfügung. Es handelt sich also um eine echte Hintergrund-Synchronisation. So wünscht man sich das.

Wer nicht sämtliche Kontakte im Adressbuch des FritzFons haben will, legt einfach eine Gruppe an und synchronisiert nur die. Alternativ lassen sich auch mehreren Mobilteilen unterschiedliche Telefonbücher zuordnen.

Leider nicht ganz perfekt

Bedauerlicherweise gibt es auch bei der Kombination aus FritzBox und FritzFon ein paar Wermutstropfen. Zum einen bietet das Telefonbuch der FritzBox nicht gerade viele Optionen. So wird standardmäßig nach der Kombination »Vorname Nachname« sortiert, wer seine Kontakte lieber nach Nachnamen sortieren möchte, guckt in die Röhre. Immerhin gibt es eine komfortable Suchfunktion, um auch in umfangreichen Kontaktlisten den gewünschten Namen zu finden. Auch personalisierte Anrufer-Bilder sind möglich.

Apples iCloud wird von der FritzBox nicht unterstützt. Das lässt sich lösen, indem man seine iCloud-Kontakte einfach zusätzlich zum Beispiel mit einem Google-Konto synchronisiert und das dann mit der FritzBox abgleicht. Das funktioniert klaglos und letztlich muss man es nur einmal einrichten, es ist aber viel zu umständlich.

Apple-Nutzer haben Schwierigkeiten

Eine andere Alternative für Apple-Benutzer ist das Dienstprogramm Dial!List. Der Anrufmanager übernimmt nicht nur die Synchronisation mit dem Adressbuch auf dem Mac. Hier kann man auch einstellen, ob man die Kontakte nach Vor- oder Nachnamen sortieren möchte. Außerdem werden auf Wunsch Anrufe auf dem Bildschirm des Macs angezeigt.

Unter dem Strich bietet die Kombination aus FritzFon und FritzBox immer noch die komfortabelste Kontaktverwaltung, die man derzeit nutzen kann.

Auch sonst gefällt uns das FritzFon C6 gut. Ein Grund dafür sind vor allem die hochwertige Verarbeitung und das gut lesbare Display, bei dem sich die Schrift vergrößern oder der Kontrast ändern lässt.

Ansonsten bietet das C6, abgesehen von der weißen Farbe und etwas abgerundeter Form, weitgehend das gleiche wie schon der Vorgänger: Die Menüführung reagiert schnell und auf dem farbigen und vergleichsweise hochauflösenden LCD werden die Profilfotos der Anrufer angezeigt – sofern sie im Adressbuch hinterlegt sind. Auch an der Sprachqualität sowohl beim Freisprechen als auch am Hörer gibt es nichts zu meckern.

Auffallend gegenüber den anderen Testkandidaten ist die gut wählbare Klingellautstärke, die sich in zehn Stufen von ganz leise (wirklich leise) bis gut hörbar laut einstellen lässt. Das sogar separat für Anrufe, Wecker, Medien, telefonieren oder freisprechen. Diesen Luxus bietet kein anderes Telefon. Wem dabei dabei keiner der 30 Klingeltöne gefällt, der kann in der FritzBox seinen ganz eigenen MP3-Klingelton hinterlegen. Musikalisch sind hier keine Grenzen gesetzt.

Zusätzlich bietet das FritzFon 6 einige Spielereien, wie Internet-Radio, RSS-Feed, E-Mail-Client, Babyphon und Media-Player. Wer über SmartHome-Geräte von AVM verfügt, kann das FritzFon sogar als Fernbedienung benutzen, sich zum Beispiel das Videobild von der Kamera an der Haustür anzeigen lassen oder die Temperaturen verschiedener Räume kontrollieren.

Was das FritzFon vor allen anderen auszeichnet ist die komfortable Kontaktverwaltung. Zugegeben: Das ist eher eine Leistung der FritzBox als des Mobilteils, denn in der Tat kann man auch mit anderen DECT-Telefonen auf das Adressbuch der FritzBox zugreifen. Doch so reibungslos und schnell wie mit dem FritzFon funktionierte es in unserem Test mit keinem anderen schnurlosen Telefon.

Nachteile?

Wer dagegen keine FritzBox besitzt und sich nicht extra eine anschaffen möchte, dem raten wir vom Kauf des FritzFons ab. Ohne die FritzBox ist die Kontaktverwaltung beim FritzFon praktisch gar nicht möglich. Angeschlossen am Speedport oder an der DECT-Basis des Panasonic KX-TG6821 wollte es im Test partout keine Kontakte anzeigen.

AVM FritzFon C6 im Testspiegel

Philipp Sussmann hat das FritzFon C6 für Techstage getestet und kommt zu einem ähnlichen Fazit wie wir, bemängelt aber das Design:

»Der volle Funktionsumfang und die Einfachheit der Bedienung sind beim Fritz Fon nur zusammen mit einer Fritzbox verfügbar. Aber exakt dafür ist das C6 prädestiniert. Kein DECT-Telefon eines anderen Herstellers bietet ein so komfortables Handling in Zusammenarbeit mit dem beliebten AVM-Router.

In Sachen Sprachqualität, Reichweite und Akkulaufzeit schneitet das Gerät gut bis sehr gut ab. Die Zusatzfunktionen wie Radio oder Babyfon sind durchaus praktisch und einfach einzurichten. Die meisten Sonderfunktionen sind zwar theoretisch ganz praktisch, werden in der Praxis aber nur selten genutzt.

Wer ein DECT-Telefon sucht, welches einfach einzurichten und zuverlässig ist, macht mit dem Fritz Fon C6 alles richtig. Wer knapp 10 bis 15 Euro sparen will, sollte das vergleichbare Vorgängermodell C5 ansehen. Durch sein eigenständiges Design gefällt es uns sogar einen Tick besser als das neue C6.«

Hannes Rügheimer von Connect kritisiert den FritzFon-eigenen Akku gegenüber herkömmlichen Akku-Zellen, zeigt sich aber ansonsten sehr angetan und vergibt 438 von 500 Punkten (sehr gut), was in der Endnote 87,6 Prozent entspricht. Vor allem Ausdauer und Klang werden explizit gelobt:

»Unsere Labormessungen absolviert das Fritzfon C6 souverän: Standbyzeit (12 Tage und 15 Stunden) sowie Gesprächszeit (19:39) sind dank größerem Akku um einiges länger als beim Fritzfon C5, auch der Klang hat sich gegenüber dem C5 verbessert – das C6 erzielt sowohl für Narrowband als auch für HD-Voice die Note »sehr gut«.«

Sebastian Trepesch von Giga vergibt ebenfalls eine Gesamtwertung von 87 Prozent und begründet dies mit der guten Ergonomie, dem großen Funktionsumfang, der hohen Klangqualität und der guten Update-Politik des Herstellers AVM. Die fehlende Unterstützung für Bluetooth-Headsets stört ihn jedoch etwas.

Alternativen

Die Alternativen richten sich in erster Linie nach ihrer Verwendung. Bei einem DECT-Telefon mit eigener Basis kann man sich auf die versprochenen Leistungen verlassen. Nutzt das Telefon jedoch einen Router, können die Funktionen deutlich umfangreicher oder gar nicht mehr vorhanden sein. Hier sollte man vorsichtshalber Router und Telefon eines Anbieters kombinieren.

Für Speedport

Telekom Speedphone 12

Wirklich nur für Nutzer des Speedport! Und diese Einschränkung ist sehr schade. Optisch ist das Speedphone 12 eins der ansprechendsten Telefone im Test – schlicht, wirkt aber enorm edel und verzichtet auf jegliche Schnörkel. Nicht mal das Firmenlogo beeinträchtigt die sehr ruhig Front des Telekom-Telefons und selbst die dezente, aber sehr gleichmäßige Beleuchtung der Tasten fügt sich passend in das Gesamtbild ein.

Lediglich beim Display dürfte gern auf die gesamte Zurückhaltung verzichtet werden. Geboten werden 65.000 Farben auf einem 176 x 220 Pixel auflösenden, 2 Zoll großen Display. Toppen kann das nur das FritzFon 6 mit 262.000 Farben. Kaum zu schlagen ist dagegen der enorme Kontrast zwischen Schwarz und Weiß. Leider – und hier hält sich das Speedphone 12 zu sehr zurück – bekommt man diesen Kontrast ständig zu sehen. Erst beim Speichern einer Einstellung erscheint ein grünes Häkchen und man erkennt endlich, dass es sich um ein Farbdisplay handelt. Etwas mehr Farbe dürfte gern ins Spiel gebracht werden – vielleicht wenigstens in Form einer Akku-Anzeige, die je nach Ladezustand rot oder grün erscheint.

Ebenso schlicht und übersichtlich ist die Menüführung, bei der zwischen einer Grafik- und Listenansicht gewechselt werden kann. Alle Menüpunkte sind leicht zu finden und vor allem sehr verständlich, was hauptsächlich daran liegt, dass die Unterpunkte gut sortiert sind und in erster Linie nur das Nötigste angezeigt wird. Auf eine Alarmfunktion oder das Babyphone muss man nicht verzichten, findet sie jedoch erst etwas tiefer in der Menüstruktur.

Direkt nach dem Test wurde ein Update eingespielt. Jetzt harmoniert das Speedphone 12 auch mit der FritzBox und kann auf das Telefonbuch zugreifen. Auch alle angemeldeten Mobilteile werden korrekt namentlich angezeigt. Damit kann die Begrenzung auf den Speedport aufgehoben werden.

Auffallend beim Speedphone 12 ist der sehr gute Sound der 30 Klingeltöne, die sich in sieben Lautstärkestufen anpassen lassen. Wie bei den meisten DECT-Telefonen im Test, dürfte aber auch die leiseste Einstellung noch leiser sein. Insgesamt ist der Spielraum zwischen leise und laut nicht sehr groß. Als einer der wenigen Testkandidaten ist es beim Speedphone 12 dafür möglich, verschiedenen internen Rufnummern unterschiedliche Klingeltöne zuzuordnen. Wer mehr als eine Rufnummer nutzt, wird das zu schätzen wissen.

Die technische Ausstattung ist eher spartanisch gehalten. So findet man weder seitliche Lautstärketasten noch eine Anschlussmöglichkeit für ein Headset. Interessanter wird es intern und im Telefonbuch. Hier kann zwischen zwei Telefonbüchern gewechselt werden – meine und unsere Kontakte. Während »Meine Kontakte« im Mobilteil abgelegt sind, greifen »Unsere Kontakte« auf den Speicher des Routers zurück.

Für Senioren

Gigaset E290HX

Test schnurlose Telefon: Gigaset E290HX
Dank großer Tasten, großer Schrift und sinnvollem Aufbau ist das E290HX einfach zu bedienen.

Telefone mit großen Tasten werden häufig als Senioren-Telefone bezeichnet, was sicher auch seine Berechtigung hat. Ohne dabei jemanden zu nahe treten zu wollen, doch wenn die Motorik und das Sehvermögen nachlassen, darf gern alles etwas größer sein. Solch große Tasten mit ebenso großer Schrift bietet das Gigaset E290HX.

Das Display des E290HX fällt mit 2 Zoll ebenfalls angenehm groß aus, bietet jedoch lediglich ein Auflösung von 96 x 66 Pixeln. Das ist recht wenig und die Pixel könnte man sogar mit bloßem Auge zählen. Dementsprechend sehen sowohl die Schrift als auch die Grafik sehr grob aus. Davon ausgehend, dass das Telefon über große Tasten mit ebenso großer Schrift verfügt, fällt die grobe Grafik kaum ins Gewicht. Schließlich setzt auch die Anzeige auf eine vergrößerte Darstellung. Wichtig ist eine gute Ausleuchtung des Displays, und die ist gegeben.

Die Menüführung ist einfach und überschaubar – viel verspielte Technik sollte ein Senioren-Telefon auch nicht haben. So kommt das Hauptmenü gerade mal mit sechs Punkten aus.

Das Gigaset E290HX besticht weniger durch eine Vielzahl an Features, sondern vor allem durch seine Ausrichtung auf die Bedürfnisse älterer Mitmenschen. Außer einem 150 Einträge fassenden Speicher für Kontakte und der Auswahl aus 21 vorinstallierten Klingeltönen gibt es wenig zu entdecken. Dafür gibt es große Tasten mit ebenso großer Beschriftung sowie zwei Direktwahltasten für die allerwichtigsten Telefonnummern.

Auf technischer Seite ist das E290HX trotz des etwas altbackenen Äußeren überraschend gut aufgestellt, denn es unterstützt CAT-iq 2 und hält ohne Zwischenladung immerhin 200 Stunden im Standby durch. Lediglich bei der Gesprächszeit hätte es etwas mehr sein dürfen – 10 Stunden sind im Vergleich zu den Geräten der Konkurrenz alles andere als beeindruckend.

Dennoch ist das Gigaset E290HX zumindest für Senioren eine solide Wahl. Die meisten anderen Menschen dürften vermutlich ein Gerät mit einem schickeren Design bevorzugen.

Natürlich machen sich auch andere Hersteller Gedanken zum Thema Kontaktverwaltung. So wirbt etwa Gigaset mit einer einfachen Kontaktverwaltung über eine Smartphone-App namens ContactsPush und einer Desktop-Software namens QuickSync, die es neben Windows auch für MacOS gibt. Beide Programme sind im Vergleich zur überwältigen Mehrzahl der schnurlosen Telefone, die völlig auf solche Lösungen verzichten, ein echter Quantensprung, wurden unserer Meinung nach aber nicht konsequent zu Ende gedacht.

Die ContactsPush-App verbindet sich mit internetfähigen DECT-Basisstationen von Gigaset, der so genannten Go Box, wie sie etwa zum Gigaset SL450A Go gehört, und kopiert die Kontakte direkt aus dem Smartphone-Adressbuch aufs Mobilteil. QuickSync macht dasselbe mit Adressbucheinträgen von Outlook, dem Windows- oder Mac-Adressbuch oder einem Google-Konto. Voraussetzung dafür ist eine Verbindung des Mobilteils über Bluetooth oder USB-Kabel mit dem Rechner – eine Gigaset Go Box ist dafür nicht erforderlich, sodass das zum Beispiel auch mit dem Gigaset CL660HX funktioniert, das ganz ohne Basisstation kommt und einen DECT-Router voraussetzt.

Leider leisten beide genannten Programme keine automatische Synchronisation, sondern lediglich einen einmaligen Datenabgleich. Jedesmal, wenn neue Kontakte hinzukommen oder Telefonnummern geändert werden, muss man also erneut das Programm starten, die Verbindung herstellen und von Hand einen Abgleich starten.

Mit Benutzerfreundlichkeit, wie wir sie vom Smartphone kennen, hat das nichts zu tun. Aber immerhin bietet Gigaset damit eine halbwegs brauchbare Lösung, um nicht hunderte von Nummern manuell ins Mobilteil eintippen zu müssen. Und die meisten Menschen müssen ja nicht tagtäglich neue Kontakte hinzufügen oder bestehende ändern.

Das Gigaset CL660HX unterstützt CAT-iq 2 – wie übrigens alle Gigaset-Modelle mit der Endung HX im Namen. Es lässt sich direkt und ohne eigene Basis mit einer DECT-FritzBox verbinden: Nach langem Drücken auf die entsprechende Taste am Mobilteil erscheint nicht das lokal auf dem Mobilteil gespeicherte Telefonbuch, sondern das Telefonbuch der FritzBox. Solange bei der Synchronisation zwischen FritzBox und Google-Konto nichts schiefläuft, zeigt auch das Gigaset-Mobilteil immer die aktuellen Kontaktdaten.

Die Synchronisation funktioniert dabei sogar, wie auch mit dem FritzFon, in beide Richtungen: Wird ein Kontakt auf dem Mobilteil bearbeitet oder gelöscht, wird diese Änderung auch auf das Google-Adressbuch in der Cloud übertragen. So arbeitet man immer mit dem gleichen Datenbestand.

Allerdings war das Aufrufen der Telefonbucheinträge deutlich langsamer als beim FritzFon C5 oder C6: Bis auf dem Display tatsächlich die Kontaktdaten erscheinen, vergehen schon mal drei bis vier Sekunden. Solange braucht das Gigaset-Mobilteil wohl, um das Telefonbuch vom Router abzurufen. Ähnlich schleppend läuft das Blättern durch die Liste mit Namen und Nummern. Das kann im Alltag schon an den Nerven zehren. Auch im Test mit dem Speedport-Router war der Abruf der Kontakte ebenso träge.

Gut & günstig

Panasonic KX-TGH710GG

Test schnurlose Telefon: Panasonic KX-TGH710GG
Erfindet das Telefon nicht neu, bietet aber alles Nötige und etwas mehr zum kleinen Preis.

Egal ob mit FritzBox, Speedport oder irgendeinem anderen DECT-Empfänger – das Panasonic KX-TGH710GG ist bereits ohne Zusatzdienste fremder Router sehr gut. Mit einer DECT-fähigen FritzBox wird es sogar noch besser, da bequem auf das Telefonbuch zugegriffen und dieses damit auch am PC bearbeitet werden kann – und das, obwohl es nicht CAT-iq-zertifiziert ist. Das Telefon bringt aber auch eine eigene Basisstation mit, an der fünf weitere Mobilteile angemeldet werden können. Das Telefonbuch wird hierbei in der Basis abgelegt und kann von allen Mobilteilen genutzt werden.

Dect-Telefon Test: Panasonic Kxtgq400 Vergleich
Panasonic verwendet modellübergreifend ein einheitliches Menü, ändert mitunter jedoch die Anordnung.

Äußerlich gefällt das KX-TGH710GG durch ein modernes Design und einem hellem sowie klarem Display, welches optisch nur noch vom FritzFon übertroffen wird. Etwas beeinträchtigt wird es jedoch durch die relativ geringe Auflösung von 128 x 160 Pixeln. Dadurch ist die Schrift etwas größer und scrollt teilweise im Menü. Dennoch ist das Menü recht übersichtlich und identisch mit anderen Panasonic-Modellen. Hier wird auf ein bewährtes Design gesetzt, was dem Verbraucher entgegenkommt.

Zur Auswahl stehen 40 Klingeltöne, womit das KX-TGH710GG Spitzenreiter im Test ist. Gewählt werden kann zwischen nervigen Klingeltönen und beruhigenden Melodien, sodass jeder seinen Favoriten finden sollte. Verbessert werden könnte die Klingeltonlautstärke, die sich zwar in sechs Stufen einstellen lässt, aber auch auf kleinster Stufe bereits sehr laut ist – ein Problem, das bei fast allen DECT-Telefonen auffiel. Überzeugen konnte auch in diesem Punkt wieder einmal nur das FritzFon.

Bedienen lässt sich das Panasonic DECT-Telefon dank leicht erhabenen Tasten sehr gut. Sie sind gut zu fühlen, stehen aber nicht stark heraus. Praktisch und leider viel zu selten zu finden sind seitliche Tasten zur Einstellung der Lautstärke, die sich automatisch der aktuellen Nutzung anpassen. So kann der Klingelton oder während des Gesprächs die Hörerlautstärke schnell angepasst werden.

Insgesamt ist das Panasonic KX-TGH710GG ein tolles Gesamtpaket, welches sowohl mit eigener Basis, als auch mit der FritzBox harmoniert und einen guten Funktionsumfang bietet. Echte Kritikpunkte lassen sich nicht finden, wodurch es auch preislich unschlagbar ist. Wer in Betracht zieht, mehrere Mobilteile zu nutzen, sollte gleich ein größeres Kombi-Paket ins Auge fassen, denn einzeln sind sie schwer zu finden und kosten etwa ebenso viel wie das Mobilteil mit Basisstation.

Außerdem getestet

Das Gigaset E720A ist eine interessante Kombination aus einem Großtastentelefon für eine einfache Bedienung und einem sehr gut ausgestattetem Innenleben. Die Begeisterung für das Zusammenspiel hält sich jedoch in Grenzen. Aus technischer Sicht spielt das E720A definitiv auf einem sehr hohen Level mit. Es gibt einen Kalender, Termine, SMS, Bluetooth (auch für Hörgeräte), unbekannte und/oder Anrufe mit unterdrückter Nummer können automatisch abgewiesen werden und teilweise funktioniert auch das Zusammenspiel mit der Fritz!Box ganz gut. Nur schade, dass wieder einmal das Telefonbuch nicht übernommen werden kann. Sehr gut gefällt dagegen die automatische Anpassung der Klingeltonlautstärke. Ist es im Umfeld lauter, erhöht auch das Telefon seinen Klingelton oder die Lautstärke der Freisprechfunktion.

Wirklich unschön ist, dass die guten Funktionen in ein sehr antik wirkendes Telefon gesteckt wurden. Das Display ist zwar farbig, besitzt aber eine mäßige Auflösung. Darunter leidet auch die einfache Menüführung, die man schon von sehr alten Telefonen kennt. Mühsam klickt man sich durch die einzelnen Zeilen, bis man endlich die gewünschte Funktion gefunden hat. Für eine grafische Bedienoberfläche reicht die Auflösung des Displays leider nicht aus.

Es ist nicht ganz klar, wen das Gigaset E720A ansprechen soll. Als Großtastentelefon mit schlichter Bedienung ist es zu komplex. Fans der recht guten Technik werden dagegen kaum Gefallen am Erscheinungsbild und der altmodischen Menüführung haben. Wer jedoch die großen Tasten mag, weil er möglicherweise nicht so fingerfertig ist, aber dennoch nicht auf die vielen Funktionen verzichten will, der wird im E720A sein besonderes Telefon finden.

Das AVM FritzFon C5 war lange Zeit unser Favorit, bis es von seinem Nachfolger FritzFon C6 abgelöst wurde. Bei der neueren Version hat AVM die Ergonomie und den Klang verbessert, außerdem wurde die Akku-Kapazität und damit die Laufzeit deutlich erhöht. Dank AVMs vorbildlicher Update-Politik muss man mit dem FritzFon C5 auf keine der Funktionen verzichten, natürlich gilt aber auch hier, dass das Telefon nur in Verbindung mit einer FritzBox sein volles Potenzial entfalten kann. Auch am Display hat sich nichts verändert. Wer auf die Verbesserungen verzichten kann, kann mit dem FritzFon C5 ein wenig Geld sparen, allen anderen raten wir zum neueren Modell.

Telekom Speedphone 11

Test schnurlose Telefon: Telekom Speedphone 11

Keine Preise gefunden.

Auch das Telekom Speedphone 11 wurde von seinem Nachfolger vom Treppchen verdrängt, ist aber nach wie vor ein gutes Telefon, sofern man einen Speedport-Router sein Eigen nennt. Im internen Adressbuch finden 100 Einträge mit je drei Nummern Platz – besonders üppig ist das nicht. Gut gefallen uns aber vor allem der angenehme Druckpunkt der Tasten. Der größte Nachteil gegenüber der Kombination aus FritzBox und FritzFon ist die eingeschränkte Online-Adressbuch-Funktionalität des Speedport-Routers. Er synchronisiert Kontakte nur mit dem Telekom-eigenen Adressbuch, das mit der @t-online-E-Mail-Adresse des Kunden verknüpft ist. Als Telekom-Kunde bekommt man so eine Adresse automatisch, aber das bedeutet ja nicht automatisch, dass man sie auch benutzt. Wer einen anderen Anbieter für seine Kontaktverwaltung nutzt, muss die Adressen und Nummern erst zu T-Online importieren, um sie dann auf dem Router und schließlich auf dem Telefon nutzen zu können – sehr umständlich.

Für Speedport-Nutzer ist das Speedphone 11 an sich noch immer keine schlechte Wahl. Da der Nachfolger Speedphone 12 aber in etwa genauso viel kostet, sehen wir keinen Grund, noch zum älteren Modell zu greifen.

Wer keinen DECT-fähigen Router hat, für den sind die Gigaset-Go-Modelle eine Überlegung wert. Sie kommen mit der Go Box, die einerseits als DECT-Basis fungiert, aber auch ans Internet angeschlossen wird. Das Gigaset SL450A Go arbeitet dank Bluetooth und USB-Anschluss mit dem QuickSync-Tool von Gigaset zusammen, kann aber auch per WLAN die Telefonnummern aus einem Android-Smartphone oder iPhone übernehmen. Einen Anrufbeantworter mit 55 Minuten Aufnahmezeit gibt es genauso wie viele andere Zusatzfunktionen: Babyfon, Kalender, Nachtmodus, E-Mail-Programm und dergleichen sind ebenfalls mit an Bord – die internet-fähige Go Box, die als DECT-Basis dient, macht es möglich.

Warum Gigaset die Go Box nicht nutzt, um eine echte Synchronisation mit Kontakten in der Cloud zu realisieren, ist uns allerdings schleierhaft. Denn die Go Box ist ja einerseits die DECT-Basisstation, andererseits hat sie Online-Zugang und verbindet so die beiden Welten Festnetztelefonie und Internet.

Die Go Box kann sogar Telefonnummern von Anrufern in öffentlichen Online-Telefonbüchern nachschlagen und so statt der Nummer den Namen des Anrufers anzeigen – eine schöne Idee, die in der Praxis aber nicht so gut funktioniert, weil viele Menschen ihre Telefonnummern inzwischen nicht mehr online veröffentlichen.

An die naheliegende Idee, Schnittstellen für die Adressbücher von Google, iCloud, Web.de oder GMX einzubauen, hat man bei Gigaset aber offenbar nicht gedacht. Das ist mehr als schade, denn damit ist Gigaset auf halbem Weg die Puste ausgegangen, eine richtig gute Lösung abseits der CAT-iq-Router anzubieten. Vielleicht rüstet der Hersteller eine entsprechende Funktion ja irgendwann nach.

Das AVM FritzFon C4 ist ein Vorgängermodell unseres Testsiegers und schon einige Jahre auf dem Markt. Mit dem C5 hat AVM das Gerät geringfügig weiterentwickelt. So fehlt dem C4 beispielsweise der Energiesparmodus, um die Funkleistung im Stand-by-Modus zu reduzieren und es reagiert nicht ganz so flott auf Eingaben wie der Nachfolger. Da mit dem FritzFon C6 schon die zweite neue Generation auf dem Markt ist, können wir das gealterte C4 nicht mehr empfehlen.

Das Gigaset SL910A fällt unter den Testkandidaten deutlich aus der Reihe. Es kostet ein vielfaches und ist das einzige DECT-Telefon mit einem Touch-Display. Da sich viele an ihr Smartphone gewöhnt haben, ist diese Bauform sicher der richtige Weg, die Umsetzung kann jedoch nur bedingt begeistern. Es ist dick, schwer und die Bedienung lässt nicht wirklich ein Smartphone-Feeling aufkommen.

Dennoch hebt sich der Funktionsumfang schon deutlich von anderen DECT-Telefonen ab. So lässt es sich per USB-Kabel laden oder mit dem PC verbinden. Mittels der Software QuickSync können die Telefonkontakte bearbeitet und mit einem personalisiertem Foto versehen werden. Auch die Kontaktübertragung per Bluetooth vom Smartphone funktionierte, wenn auch nur mit einzelnen Kontakten. Schade ist hingegen, dass das Telefonbuch der FritzBox zwar versprochen, aber dennoch nicht angezeigt wird.

Insgesamt ist der Weg zum Mix aus Smartphone und DECT-Telefon sicher gut und richtig, aber in der Umsetzung noch weit von einem zufriedenstellenden Ergebnis entfernt. Vor allem der doch sehr übertriebene Preis dürfte davon abschrecken.

Mit dem Panasonic KX-TGQ400GB verspielt Panasonic ein paar gute Punkte. Bei fast identischer Ausstattung, einem größeren Display und CAT-iq-Standard könnte es so gut wie unsere »Gut & günstig«-Empfehlung Panasonic KX-TGH710GG sein. Leider ist die Oberfläche der Tasten viel zu glatt und die gesamte Tastatur zu eben. Einen Unterschied zwischen den einzelnen Tasten ist nicht zu fühlen, wodurch ein schlechter Bedienkomfort entsteht. Positiv fällt dagegen der Akku mit seiner sehr langen Bereitschafts- und Gesprächszeit auf. Allerdings hat das Telefon etwas Mühe, damit umzugehen. Selbst nach einer halben Stunde auf der Ladestation wird noch immer ein leerer Akku signalisiert. Dennoch ist es kein schlechtes Telefon, und wem die glatte, edle Oberfläche gefällt, der findet sich sicherlich auch mit den daraus entstehenden Nachteilen ab.

Das Panasonic KX-TGQ200GB ist die beste Wahl unter den DECT-Telefonen mit monochromen Display. Die Bedienung und der Funktionsumfang sind in etwa identisch mit den meisten Telefonen von Panasonic. Man muss jedoch bei allem ein paar Abstriche machen. Das Display hat keine Farbe, ist etwas kleiner und bietet eine geringere Auflösung. Auch auf CAT-iq muss teilweise verzichtet werden, was bei der Übernahme der Uhrzeit deutlich wird. Diese muss nämlich händisch eingegeben werden. Mit dem Telefonbuch der FritzBox hat das KX-TGQ200GB dagegen kein Problem. Interessant sind die Tasten, welche hinterlegt beleuchtet sind – das wirkt altmodisch, sieht aber irgendwie toll aus. Schade ist nur, dass hierfür eine andere Leuchtfarbe als für das Display verwendet wird.

Optisch etwas aus der Rolle fällt das Panasonic KX-TGK220GW. Aufgestellt sieht es aus wie eine Säule und lässt dahinter kein Telefon vermuten. Innen versteckt sich die gewohnte Technik von Panasonic, die auf dem kleinem Display jedoch nicht so gut zur Geltung kommt. Die Schrift ist hierfür zu groß und das Telefonbuch wirkt extrem unübersichtlich. Ebenso schade ist, dass im aufgestellten Zustand lediglich eine kleine LED über den Ladezustand oder entgangene Anrufe informiert. Dafür wird auch ohne CAT-iq das FritzBox-Telefonbuch angezeigt. Beim Preis wird offenbar das Design mitgerechnet, denn das KXTGK22GW ist teurer als andere Modelle mit besserer Ausstattung.

Panasonic KX-TG6521GB

Sehr günstig ist das Panasonic KX-TG6521GB, dafür darf man jedoch auch nicht zu viel erwarten: Kein Babyphone, kein Nachtmodus, kein CAT-iq und auch das Telefonbuch der FritzBox wird nicht angezeigt. Dazu hat man lediglich 15 Klingeltöne, die sich in sechs Stufen von angenehm leise bis sehr laut regulieren lassen. Als kleinen Bonus gibt es eine Basis-Station, welche sich sogar an der Wand befestigen lässt. Wer sich mit den vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Funktionen anfreunden kann, bekommt ein sehr günstiges Telefon aus dem Hause Panasonic.

Große Tasten mit einem festen Druckpunkt, ein großes Display mit Lupenfunktion und ein SOS-Notruf – diese Besonderheiten zeichnen das Gigaset E370A aus. Damit eignet sich das Telefon auch und gerade für Senioren, die mit den kleinen Bildschirmen und teils winzigen Tasten manch anderer Modelle nicht so gut zurechtkommen.

Die Lupenfunktion vergrößert gerade angewählte Elemente auf dem Display nochmals, sodass man etwa beim Scrollen durch das Telefonbuch oder das Einstellungsmenü die einzelnen Namen und Optionen noch besser ablesen kann – ein Segen für schwache Augen.

Die SOS-Funktion sendet mit nur einem Tastendruck einen Notruf an eine vorher festgelegte Telefonnummer. Der Angerufene hört nach dem Abnehmen, dass es sich um einen Notruf handelt. Drückt er die Taste 5, wird er mit dem Anrufer verbunden, der sich nun per Freisprechfunktion verständigen kann. Im Notfall muss der Nutzer das Telefon also nicht ans Ohr halten, sondern kann es nach dem Drücken der Notruftaste ablegen. Bis zu vier SOS-Rufnummern lassen sich mit dem E370A speichern. Geht im Notfall niemand oder nur der Anrufbeantworter ran oder es ist besetzt, wählt das Telefon die nächste Nummer in der Liste.

Gigaset E370A: Dank großer Tasten, großem Display und SOS-Ruf ideal für Senioren.
Gigaset E370A: Dank großer Tasten, großem Display und SOS-Ruf ideal für Senioren.

Neben diesen sinnvollen Funktionen gefiel uns die robuste Verarbeitung des Gigaset-Modells. Vor allem den knackigen Druckpunkt der Tastatur empfanden wir als sehr angenehm, und das große, leuchtstarke Farb-Display war gut abzulesen.

Zu jedem Kontakt im Adressbuch lassen sich drei Telefonnummern und sogar das Datum des Geburtstages speichern. Das Telefon erinnert seinen Besitzer dann an diesen Termin.

Der Anrufbeantworter nimmt bis zu 55 Minuten auf. Kleines Manko: Der AB dient nicht als Ladestation, sodass man zwei Geräte auf der Kommode stehen hat. Als Gigaset E370 gibt es das Modell auch ganz ohne Anrufbeantworter.

Das Sinus 207 der Telekom ist ein sehr schlicht gehaltenes, aber trotzdem gutes Telefon mit klarem Klang und einer sehr soliden Verarbeitung. Es liegt angenehm in der Hand und die Tasten lassen sich gut drücken. Auch einen Freisprecher gehört zum Funktionsumfang. Das interne Telefonbuch ist mit maximal 150 Einträgen etwas knapp bemessen, zumal man pro Kontakt nur eine Rufnummer speichern kann. Das ist im Vergleich zur Konkurrenz zu wenig. Die Version Sinus A 207 kommt zusätzlich mit Anrufbeantworter, der eine Aufnahmekapazität von bis zu 30 Minuten bietet. Unterm Strich bleibt somit in ein ganz einfaches, aber sauber verarbeitetes Telefon ohne Schnickschnack.

Das Gigaset E560A Plus kommt nicht nur mit Anrufbeantworter und praktischer SOS-Funktion, sondern hat auch noch einen Freisprech-Clip im Lieferumfang. Dabei handelt es sich um den Gigaset L470, den es auch einzeln zu kaufen gibt und der sich auch mit vielen anderen Gigaset-Telefonen nutzen lässt. Zugegeben: Der Clip hat uns im Test überzeugt und liefert für einen Freisprecher einen wirklich guten Klang, wirklich nützlich finden ihn aber nicht. Und die Kombination aus Telefon und Freisprech-Clip ist auch noch ziemlich teuer.

Das Gigaset A415 ist ein Modell mit Monochromanzeige und einem Speicher für 100 Kontakte, wobei nur eine Nummer pro Name möglich ist. Das ist eine Einschränkung in Zeiten, in denen man meist eine Mobilfunk- und eine Festnetznummer besitzt. Aber man kann natürlich auch einfach jeweils eigene Einträge für »Mobil«, »Zuhause« oder »Büro« vergeben. Dennoch ist uns der Umfang zu mager.

Das Gigaset C430 bietet etwas mehr: Ein Farb-Display und 200 Einträge mit je drei Nummern – damit ist man gut aufgestellt. Allerdings reagiert es nicht besonders flott auf Eingaben. Zudem gehört es nicht mehr zu den ganz günstigen Modellen. Gerade weil es nur für ein paar Euro mehr neuere Modelle mit flotterer Bedienung gibt, lohnt sich ein Kauf unseres Erachtens nur noch bedingt.

Das Gigaset C570A ist, bis auf die SOS-Funktion, weitgehend identisch mit dem E370A. Auch hier gibt es große Tasten und eine einfache Bedienung. Allerdings kriegt man das E370A je nach Angebot teilweise zum selben oder sogar niedrigeren Preis und ist daher die sinnvollere Wahl – gerade für Senioren. Oder man greift zu unserer Empfehlung Gigaset E290HX.

Telekom Speedphone 50

Vom Speedphone 11 unterscheidet sich das Speedphone 50 im Wesentlichen nur durch die Lautstärkewippe sowie den Headset-Anschluss. Beides hat das Speedphone 11 nämlich nicht zu bieten. Außerdem war das Speedphone 50 im Test kompatibel zur FritzBox. Aber für die FritzBox gibt es bessere Modelle und nur für den Headset-Anschluss und die Lautstärkewippe finden wir den Aufpreis zum Speedphone 11 zu hoch.

AmazonBasics Icarus 2625

Test schnurlose Telefon: Amazon Basics Dect

Keine Preise gefunden.

Warum macht Amazon als ein weltweit agierendes Unternehmen solch komische Sachen? Beim heutigen Stand der Technik ist das AmazonBasics Icarus 2625 eine Zumutung. Kleine einzeilige Display hat man von Taschenrechnern oder Handys aus der eigenen Jugend in Erinnerung. Dazu kommt eine Auswahl an fünf nervigen Klingeltönen, die vermutlich nicht mal an den Klang des alten Nokias heranreichen.

Klar könnte man jetzt sagen »Dafür ist der Preis unschlagbar« – ist er aber nicht. Das Panasonic KX-TG6521GB kostet nicht mehr und ist deutlich besser ausgestattet. Und für nur fünf Euro mehr bekommt man das Panasonic KX-TGH710GG mit Farbdisplay. »Gut und günstig« passt beim Icarus 2625 daher leider nicht.

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Kommentare

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DeezNutz77
DeezNutz77

Speedphone 11 läuft auf der Fritzbox 7590 mit allen Sicherheitseinstellungen und lässt sich wie das C5 ebenso bequem vom Router aus verwalten. Also was den Test angeht -> Stimmt so nicht.

leo
leo

Komischer Test. Warum zum Teufel sollte ich meine Kontaktdaten ins Internet hochladen? So bescheuert kann doch keiner sein…
Ich würde sie gerne zwischen einzelnen Mobilteilen abgeleichen können, und am liebsten in Excel bearbeiten.

Karl Nehme
Karl Nehme

Kann man am speedphon 51 bilder speichern, damit man beim anruf den anrufenden sieht?

Ralf
Ralf

Hat mal jemand von euch ein Fritz Fon C5 fallen lassen? Da ist eure Testmodus leider überfordert. Meine C5 sind 1 Jahr alt. Ich muß neu kaufen. Nur wegen Sturzschäden. Fällt es auf Hartboden ist oft die Lautsprecherqualität beendet oder das Gehäuse bricht gleich mehrfach. Das Telefon ist ansonsten toll. Nur die Reichweite der Fritzbox ist ein Witz. Früher bin ich mit dem schurlosen Telefon 300m weg gewesen, kein Problem. Jetzt ist nach 10m Schluß. Lächerlich.
Leider keine andere Wahlmöglichkeit.

Wolle
Wolle

Ich habe dasselbe Problem. Box steht im Keller C5 in der Küche, dazwischen Stahlbeton. Ich nutze jetzt einen DECT-Repeater von AVM. Mit 70 Euro nicht gerade billig, aber es funktioniert.

Florian Balazs
Florian Balazs

das alte Sinus in 2 km auch noch Empfang

Radner Günther
Radner Günther

Braucht die Heute noch wer selbst in Firmen werden die immer weniger.

Gerd Strakeljahn
Gerd Strakeljahn

Alle meine Siemens Telefone bedienen sich des Nummernspeichers meiner fritzbox … und der würde problemlos durch Synchronisation mit dem iPhone gefüllt … wo ist Euer Problem?

Guido Titsch
Guido Titsch

Die beste Freisprechfunktion (derzeit) bietet die Panasonic KX-TG32.. Reihe, diese hat nämlich eine Vollduplex Freisprechfunktion die den anderen Modellen meist fehlt. Ansonsten würde ich eher die Gigaset HX Mobilteile empfehlen, dort ist die Anbindung sowohl an Speedport als auch an Fritz! Box vorbildlicher gelöst.

Peter Prötter
Peter Prötter

Das Gigaset HX hat ein Freund von mir und sind wirklich gut, die Panasonic kenne ich gar nicht.

Peter Prötter
Peter Prötter

Leider ist das FritzFon C5 was das Freisprechen anbelangt nicht die erste Wahl, deshalb liebe ich immer noch meine Gigaset C4000 an meiner Fritzbox…..
Aber vielleicht schaft es AVM ja mal aufzuholen bei der Freisprechqualität damit ich meine C4000 in Rente schicken kann

Steve Kaiser
Steve Kaiser

Was das geht noch besser ? Also ich war extrem erstaunt beim c5

Peter Prötter
Peter Prötter

Steve nee die Freisprecheinrichtung des C5 ist noch in den Kinderschuhen, das macht ein Gigaset C4000 um Welten besser und das schon vor über 15 Jahren. Also ist die Technik vorhanden.
Ich habe beide und nutze das C5 eigentlich nur zu Radio hören über die Klinkenbuchse, und nur zur Not zum Telefonieren.

Christian
Christian

das neue Telefon ist ja SOOOOOO toll! Aber lächerlich das es nicht mal Bluetooth für ein Headset hat. Da ist man mit Kabel noch im 20. Jahrhundert!

Martin Schlender
Martin Schlender

Frage zu FritzFon C5 und FritzBox Ich habe noch eine analoge Nebenstellenanlage an der FritzBox geschaltet für Türsprechstellen zu betreiben die analog laufen.Kann ich diese weiterhin an den FritzFon Geräten annehmen?

Redaktion
Redaktion

Das können wir Ihnen leider nicht mit Gewissheit sagen – technisch spricht aber nichts dagegen.

Horst D. Molitor
Horst D. Molitor

@bernd. Stimmt. Tolles Gerät, aber zum telefonieren nicht zu gebrauchen. Altes gigaset immer noch besser

Birgit Riedel
Birgit Riedel

Am besten gar kein Festnetz, für was hat man beim Handy alle Flats und billiger als Festnetz

Rainer Rietsch
Rainer Rietsch

Äh Bernd , von wieviel Metern Reichweite schreibst Du ?

Rainer Rietsch
Rainer Rietsch

Okay ! Aber Du weißt schon das das auch mit der Lage der Fritzbox zu tun hat ?
Da gibt’s einen Reichweiteverstärker
Hat früher auch das alte Gigaset von der Telekom bzw. SIEMENS
Das ging schon heftig weit nur sind diese Frequenzbereiche mittlerweile nicht mehr vergeben und somit nicht mehr erlaubt !
Ich hab mich dazu mal befragt und die Neuen taugen gerade mal um die Ecke ?

Marc Meier
Marc Meier

ist ggfls wenn überhaupt das neue c5!