Das beste Smartphone

Smartphone Test: Testsieger iPhone X
  • Das best Smartphone: Testsieger iPhone X und LG V30.

Das beste iPhone, das man zur Zeit kaufen kann, ist wenig überraschend Apples iPhone X. Es ist allerdings so teuer, dass für viele das technisch fast gleichwertige iPhone 8 Plus zumindest die vernünftigere Wahl ist. Das beste Android-Smartphone ist für uns zur Zeit klar das Samsung Galaxy S9+. Wer nicht unbedingt das neueste und beste braucht, fährt mit älteren Modellen nicht viel schlechter – und spart eine Menge Geld.

Update 12. Juni 2018

Die neuen Flaggschiffe bekommen wir nach und nach herein, den Anfang machten das Samsung Galaxy S9+ und das Huawei P20, weitere werden in Kürze folgen.

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26. Februar 2018

Samsung hat das Samsung Galaxy S9 und S9+ vorgestellt, beide Modelle gibt es ab 16. März zu kaufen. Das neue Samsung-Flaggschiff hat gegenüber dem Vorgänger nur kleinere Neuerungen, vor allem wurde bei der Kamera nachgelegt. Wir werden beide Modelle so schnell wie möglich für Sie testen.

Auch Nokia ist zurück im Smartphone-Geschäft und wird ab Mitte April fünf neue Geräte auf den Markt bringen. Das Nokia 8 Sirocco soll das neue Premium-Gerät sein, knapp 750 Euro wird es kosten.

Außerdem hat LG mit dem V30S Thinq eine Überarbeitung des V30 vorgestellt, das mit dem Voice KI eine verbesserte Variante des Google Assistant integriert und dank künstlicher Intelligenz bessere Fotos machen soll. Ein Markteinführungstermin ist noch nicht bekannt.

7. Februar 2018

Wir haben den Test mit neuen Informationen zum OnePlus 5T ergänzt.

 

 

15. Dezember 2017

Wir haben vier neue Smartphones getestet. Das LG V30 ist unser neuer Android-Testsieger und auch das Huawei Mate 10 Pro ist eine neue Empfehlungen.

 

 

28. November 2017

Um den Portraitmodus genauer zu testen, haben wir Vergleichsbilder mit einer Spiegelreflexkamera gemacht und den entsprechenden Abschnitt aktualisiert.

 

 

11. November 2017

Wir haben das iPhone X getestet, das sich bei den iPhones natürlich an die Spitze setzt.

 

 

23. Oktober 2017

Apple hat das iPhone 7 mit 256 GB Speicher aus dem Store genommen, wer nun ein iPhone mit so viel Speicher haben möchte, muss jetzt das iPhone 8 kaufen, oder auf das iPhone X warten.

 

 

19. Oktober 2017

Wir haben das iPhone 8 Plus und die beiden neuen Google Smartphones Pixel 2 und Pixel 2 XL getestet. iPhone 8 Plus und Pixel 2 XL sind unsere neuen Top-Empfehlungen.

 

 

13. September 2017

Der Herbst bringt eine Menge neuer Flaggschiff-Smartphones: Samsung hat das Galaxy Note 8 auf den Markt gebracht und Apple hat neue iPhones vorgestellt. Das iPhone 8 und 8 Plus kommen noch im September in den Handel, das iPhone X erst im November. Wir werden beide testen, sobald sie verfügbar sind.

Anfang Oktober wird Google außerdem ebenfalls ein neues Smartphone vorstellen. Dann wird auch das LG V30 in den Handel kommen, das wir bereits angefordert haben.

 

 

Wir haben 17 aktuelle Flaggschiff-Smartphones getestet, darunter das iPhone X, das iPhone 8 Plus, das Samsung Galaxy S9+ und die Pixel 2-Smartphones von Google.

Ein eindeutig »bestes Smartphone« zu küren, ist aus unserer Sicht allerdings immer weniger sinnvoll, denn sowohl von der Verarbeitungsqualität her als auch hinsichtlich der technischen Leistung rücken die Flaggschiffe der verschiedenen Hersteller immer näher zusammen.

Das zeigt sich insbesondere auch bei der Kamera: Alle Top-Smartphones schießen sehr gute Fotos. Unterschiede offenbaren sich höchstens in Details, der mehr oder weniger komfortablen Einbindung in das jeweilige Ökosystem – und beim Preis.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Das beste iPhone

Apple iPhone X

Test Smartphone: Apple iPhone X
Das iPhone X sprengt alle Grenzen – nicht nur technisch, sondern auch beim Preis.

Mit dem komplett neu designten iPhone X hat Apple es erneut geschafft, den etwas eingeschlafenen Hype ums iPhone und die Marke Apple wieder anzufachen. Das wurde auch höchste Zeit, denn das über Jahre unveränderte Design des iPhones wirkte gerade im Vergleich zur Android-Konkurrenz langsam etwas altbacken.

Markantestes Merkmal des neuen iPhones ist das riesige Display, das nun quasi randlos die komplette Frontseite bedeckt. Nur eine kleine Insel ragt noch von oben ins Display hinein, hier steckt der Lautsprecher und die Frontkamera, aber auch diese dunkle Fläche auf dem sonst durchgängigen Display hat man im Alltagsgebrauch erstaunlich schnell ausgeblendet.

Dem großen Display ist der Home-Button zum Opfer gefallen und damit auch der Fingerabdrucksensor. Entsperrt wird das Smartphone jetzt per Face-ID, also einer automatischen Gesichtserkennung. Das ist einerseits eine echte Innovation, andererseits klappt das Entsperren nicht in allen Situationen so gut wie mit dem extrem zuverlässigen Fingerabdrucksensor.

Das beste Android

Samsung Galaxy S9+

Test Smartphone: Samsung Galaxy S9+
Mit dem Galaxy S9+ hat Samsung wieder ein Statement gesetzt.

Das Samsung Galaxy S9+ hat ein etwas größeres Display als das Galaxy ohne Plus. Dennoch haben die Koreaner trotz großer Frontabdeckung auf die sogenannte »notch«, also die von oben hereinragende Ecke für Kamera und Lautsprecher verzichtet. Doch das ist nur ein Weg, den Samsungs Flaggschiff alternativ zu Apple beschreitet.

Das erkennt man auch schon an der prall gefüllten Box, denn neben dem Headset, welches dem Smartphone standardmäßig beiliegt, gibt es noch diverse Adapter, welche helfen, die Kommunikation der modernen USB Typ-C-Schnittstelle mit älterer Peripherie zu erleichtern. Das Headset ist nicht nur mit einem klassischen Klinkenkabel versehen, es kommt zudem aus dem Hause AKG, einem Audiospezialisten, der neuerdings zu Samsung gehört.

Das S9+ gibt es in einer Version mit 64 GB oder 256 GB internem Speicher. Beiden ist gemein, dass sie über einen Hybrid-Slot verfügen, also entweder eine zweite SIM-Karte fassen oder den Speicher erweitern können.

Auch gut

Google Pixel 2 XL

Google hat in der zweiten Generation kräftig nachgelegt.

Das Google Pixel 2 XL war eine Zeit lang unser bestes Android-Smartphone. Die zweite Generation von Googles eigenem Smartphone hat zwar das Zeug Samsungs Android-Platzhirsch Galaxy S8 in Bedrängnis zu bringen, das LG macht aber alles noch ein Quäntchen besser.

Aber auch das neue Pixel hat viel dazugelernt. Die immer wichtigere Fotoabteilung ist mit großem Sensor und sehr guter Optik bestückt und verfügt jetzt sogar über einen optischen Bildstabilisator, der eigentliche Clou steckt aber in der Software.

Im 6 Zoll großen Display kommt modernste Technik zum Einsatz. POLED heißt die Variante der OLED-Technik, die sich dank Verwendung von speziellen Kunststoffen geschmeidiger biegen lässt und somit perfekt abgerundet in den Alu-Body eingepasst werden kann.

Natürlich läuft auf dem Pixel das brandaktuelle Android Oreo mit einigen Anpassungen, die nur auf dem Pixel zu finden sind.

Vernünftiger

Apple iPhone 8 Plus

Test Smartphone: Apple iPhone 8 Plus
Hat das alte Design und ist größer, kann aber fast alles, was das iPhone X kann – bis auf Face ID.

Das iPhone 8 Plus ist nach wie vor für alle interessant, die sich nicht mit dem neuen Design des iPhone X anfreunden können – oder dessen exorbitanten Preis, zumal sich gerade das iPhone 8 Plus technisch nur wenig vom iPhone X unterscheidet.

Die Unterschiede zwischen dem 8 und dem 8 Plus betreffen neben dem größeren Display und dem größeren Akku vor allem die Kamera. Beide verfügen zwar über einen optischen Bildstabilisator, der wirkungsvoll hilft, Wackler besonders im Tele-Bereich zu vermeiden, das Plus hat aber im Gegensatz zum kleinen iPhone 8 zwei Objektive, eines für Weitwinkel und eines für Tele-Aufnahmen, und hat damit klar die Nase vorn.

Das Design des iPhone 8 wurde fast vollständig von den Vorgängern übernommen, neu ist lediglich eine Rückseite aus Glas. Das kann man je nach Sichtweise entweder klassisch bzw. altbewährt nennen oder aber auch etwas angestaubt. Das Display löst zwar hoch auf, bleibt jedoch buchstäblich im Rahmen, denn erst beim iPhone X beherrscht der Bildschirm die gesamte Frontseite.

Preis-Leistungs-Tipp

LG V30

Test Smartphone: LG V30
LG hat dem V30 alles angedeihen lassen, was uns bei beim Pixel 2 XL fehlte – und noch mehr.

Das LG V30 ist für uns zur Zeit das Android-Smartphone mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Trotz 6-Zoll-Display ist es erstaunlich kompakt und liegt gut in der Hand, was auch hier dem nahezu randlosen Display geschuldet ist. Zum Glück muss man nicht wie beim iPhone X auf gewohnte Bedienelemente verzichten; die Kombination aus Einschalttaste und Fingerprint-Sensor liegt nach wie vor auf der Rückseite.

Außerdem prangt auf der Rückseite, die übrigens mit einer Glasoberfläche versehen ist, ein B&O-Logo, das andeutet, dass man sich beim Klang Unterstützung von Bang&Olufsen aus Dänemark geholt hat, was auch das hochwertige Headsets betrifft.

Das V30 wird ausschließlich mit 64 Gigabyte internem Speicher ausgeliefert, ganz entgegen der gängigen Praxis lässt es sich aber mit einer microSD-Karte aufrüsten – wenn es sein muss, sogar bis zu einem Terabyte.

Vergleichstabelle

Das beste iPhoneDas beste AndroidAuch gutVernünftigerPreis-Leistungs-Tipp
Modell Apple iPhone X Samsung Galaxy S9+ Google Pixel 2 XL Apple iPhone 8 Plus LG V30 Huawei Mate 10 Pro Huawei P20 Samsung Galaxy S8 Blackberry KEYone Apple iPhone 7 HTC U11 Google Pixel 2 OnePlus 5 OnePlus 5T LG G6 Huawei P10 Google Pixel
Test Smartphone: Apple iPhone XTest Smartphone: Samsung Galaxy S9+Test Smartphone: Apple iPhone 8 PlusTest Smartphone: LG V30Test Smartphone: Huawei P20Test Smartphone: Samsung S8Test Smartphone: Blackberry KEYoneTest Smartphone: Apple iPhone 7 PlusTest Smartphone: HTC U11Test: Smartphone – Testsieger OnePlus 5Test Smartphone: OnePlus 5TTest Smartphone: LG G6Test Smartphone: Huawei P10Test: Smartphone – Testsieger Google Pixel
Pro
  • Design komplett überarbeitet
  • Mehr RAM als iPhone 8
  • Kamera nochmals verbessert
  • Großes Display bei kleinen Abmessungen
  • Face ID statt Fingerprint
  • Hervorragendes Display
  • Sehr gute Lowlight-Kamerafunktion
  • Optischer Bildstabilisator
  • Sehr gute Kamerafunktion mit optischem Bildstabilisator
  • Mit Google Lens und Google Assistent perfekte Einbindung ins Google-Ökosystem
  • Hervorragende Abstimmung von Hard- und Software
  • Sehr gute Kamera mit optischem Bildstabilisator
  • Kopfhöreranschluss
  • Fingerprint-Sensor mit Home-Taste auf der Rückseite
  • Hervorragender Audio-DAC integriert
  • Speichererweiterung
  • Edles Design
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Großer Lieferumfang
  • Innovatives Display
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Headset mit USB Typ-C Anschluss
  • Diverse Adapter im Lieferumfang
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
  • Von Blackberry modifiziertes Android
  • BBM an Bord
  • Einfach skalierbare Sicherheitsfunktionen
  • Hervorragende Abstimmung von Hard- und Software
  • Verhältnismäßig guter Preis
  • Sehr performantes Gerät
  • Innovative Edge Sense Bedienung
  • Hervorragende Fotos
  • Nahezu gleiche Hardware und Kamera wie das größere XL
  • Mit Google Lens und Google Assistent perfekte Einbindung ins Google-Ökosystem
  • Enorm leistungsstark
  • Toll angepasstes Betriebssystem
  • Sehr gute Dual-Kamera-Lösung
  • Dual-SIM
  • Enorm leistungsstark
  • Toll angepasstes Betriebssystem
  • Preisgünstig
  • Sehr hoch auflösendes Display
  • Ergonomisch günstige Platzierung des Fingerprint-Sensors
  • Flüssiges User-Interface
  • Gute Speicherausstattung inklusive Nachrüstmöglichkeit
  • Sehr schlankes Gehäuse
  • Üppige Speicherausstattung
  • Eigenwilliges Design
  • Garantiert immer das aktuellste Android
Contra
  • Face ID statt Fingerprint
  • Kamera trägt auf
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Sehr hoher Preis
  • Proprietäre Bixby-Sprachsteuerung
  • Google sammelt sehr viele persönliche Daten
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Kamera trägt auf
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Kein Dual-SIM
  • (noch) Kein Android 8
  • Kein Portraitmodus
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Keine induktive Ladung möglich
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Proprietäre Sprachsteuerung
  • Reichlich Bloatware
  • Hardware schon etwas älter
  • Kleines Display
  • Keine Schnellladefunktion
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Kein NFC
  • Sehr geringe Akkulaufzeit
  • Google sammelt sehr viele persönliche Daten
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Kein Headset im Lieferumfang
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Kein Headset im Lieferumfang
  • Prozessorausstattung nicht mehr zeitgemäß
  • Akkulauf- und Ladezeit könnten besser sein
  • Prozessorleistung nur mittelmäßig Geringe Akkulaufzeit
  • Prozessorleistung nicht mehr ganz zeitgemäß
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Geringe Akkulaufzeit
Bester Preis
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Immer mehr Gemeinsamkeiten

Die Zeit der großen qualitativen Unterschiede bei Smartphones ist weitgehend vorbei, auch und gerade bei den Top-Modellen der Hersteller, den sogenannten Flaggschiffen. Ausreichend Rechenleistung für sämtliche alltäglichen Aufgaben bieten sie alle. Neben 3D-Games können lediglich Virtual- oder Augmented-Reality-Anwendungen die geballte Rechenpower der Top-Smartphones voll ausschöpfen, aber ob diese tatsächlich the next big things werden, wie die Hersteller orakeln, ist längst noch nicht ausgemacht.

Auch bei der Akkulaufzeit gibt es keine großen Unterschiede. Ironischerweise halten Mittelklasse-Smartphones meist sogar länger durch als die Flaggschiffe, bei denen es offenbar wichtiger ist, sie möglichst dünn zu bauen, als sie mit einem starken Akku auszustatten. Wechselbare Akkus findet man im oberen Segment deshalb schon lange nicht mehr und aus demselben Grund stirbt hier auch langsam, aber sicher der klassische Kopfhörerstecker aus.

Die Kamera wird immer wichtiger

Die größten Unterschiede zwischen teuren Modellen und günstigeren Mittelklassemodellen gibt es nach wie vor bei der Qualität der Kameras. Die neueste Errungenschaft ist der sogenannte Bokeh-Effekt, der beim Fotografieren mit einer große Blendenöffnung den Hintergrund unscharf werden lässt und so das Motiv im Vordergrund betont. Das klappt bislang mal mehr, mal weniger gut, aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis man kaum mehr einen Unterschied zwischen einem Smartphone-Portrait und einem mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommenen Foto erkennt.

Umgekehrt bedeutet das: Wenn Fotos für Sie nicht wichtig sind, gibt es eigentlich keinen Grund, viel Geld für ein teures Flaggschiff-Smartphone auszugeben. Eigentlich. Denn natürlich geht es bei den Top-Modellen der Hersteller auch um Prestige. Deshalb muss nicht nur die Verarbeitung erstklassig sein, sondern auch das Design einen gewissen Wow-Faktor haben. Und für den marktwirtschaftlichen Erfolg hilft selbst der nicht, wenn nicht auch die Marke eine gewisse Strahlkraft hat, wie viele Hersteller schicker Android-Smartphones mit neidischem Blick aufs iPhone immer wieder erleben müssen.

So haben wir getestet

Die neuen Flaggschiffe bekommen wir nach und nach herein, den Anfang machten das Samsung Galaxy S9+ und das Huawei P20, weitere werden in Kürze folgen.

Davor waren das LG V30, das Huawei Mate 10 Pro, das OnePlus 5T und das eher exotische KEYone aus der Alcatel-Schmiede mit Blackberry-Branding im gemeinsamen Test.

Zu Beginn hatten wir neben dem iPhone 8 Plus und dem iPhone X das neue Pixel 2 und das Pixel 2 XL von Google im Direktvergleich. Bereits im Frühjahr 2017 haben wir außerdem Samsungs Galaxy S8, das OnePlus 5, das G6 von LG, das P10 von Huawei, iPhone 7 und das Google Pixel der ersten Generation getestet, wenig später kam das HTC U11 dazu.

Wir haben alle Geräte mehrere Tage im Alltag benutzt die Akkulaufzeit beim Abspielen eines Videos in Dauerschleife gemessen, die Ladezeit bestimmt und alle wichtigen Benchmarks ermittelt. Um die Kameras beurteilen zu können, haben wir Vergleichsfotos desselben Motivs im Tageslicht, bei guter Innenbeleuchtung und bei wenig Licht gemacht, außerdem haben wir Videos und Tonaufzeichnungen der Smartphones miteinander verglichen.

Testsieger: iPhone X

Die besten Smartphones sind für uns zur Zeit das iPhone X und das Samsung Galaxy S9+. Die Frage, welches von beiden besser ist, ist ein wenig müßig, denn einerseits liegen beide auf sehr hohem technischen Niveau mit nur geringen qualitativen Unterschieden in verschiedenen Details. Andererseits haben sich die meisten ohnehin längst entweder für Android oder iOS entschieden. Einen Grund, das Betriebssystem-Lager zu wechseln, bieten beide Telefone nicht.

Bevor wir auf Samsungs aktuelles Vorzeigegerät eingehen, widmen wir uns zunächst dem edlen Telefon mit dem charakteristischen Apfel im Logo.

Das beste iPhone

Apple iPhone X

Test Smartphone: Apple iPhone X
Das iPhone X sprengt alle Grenzen – nicht nur technisch, sondern auch beim Preis.

Preislich hat gerade das designierte Jubiläumsmodell iPhone X nochmal ordentlich draufgelegt: Mit knapp 1.150 Euro für das »kleine« 64 Gigabyte-Modell und 1.320 Euro für die 256 Gigabyte-Variante lag das iPhone X zum Start deutlich oberhalb der 1.000-Euro-Schwelle. Inzwischen ist es teilweise für rund 1.00o Euro zu haben – aber auch das ist immer noch ganz schön saftig.

In Sachen Arbeitsspeicher überwindet das iPhone 8 Plus schon im Antutu-Benchmark-Test die 200.000er-Marke locker und das iPhone X kann nochmal etwas drauflegen – laut Parameter sind dafür hauptsächlich der Prozessor und der Datendurchsatz der internen Schnittstellen verantwortlich. Das iPhone X hat zudem drei Gigabyte RAM statt zwei wie das iPhone 8. Bei der Prozessorleistung vertritt Apple derweil nach wie vor die Philosophie, dass weniger mehr sein kann, zumindest im Vergleich zur Android-Konkurrenz. Weniger RAM und weniger Prozessorkerne werden genutzt, um dennoch gefühlt und messtechnisch die gleiche Leistung auf die Räder zu übertragen.

Es sind bereits erste Apple-User gesichtet worden, die schmerzlich den gewohnten Home-Button vermissen. Dafür gibt es jetzt eine Schiebe-Jalousie; oben mittig aus dem Rahmen herunter gewischt schaltet das Display ab, von unten nach oben gewischt wird es wieder aktiv. Das erinnert erstmal ein wenig an Android, aber noch viel mehr an die von Windows gewohnten Gesten für Touchscreens. Außerdem muss man tatsächlich von der Mitte nach unten wischen, sonst werden nur die wichtigsten Einstellungen eingeblendet – diesmal wirklich wie bei Android. Wischt man übrigens von der unteren rechten Rahmenecke aus, zeigt das iPhone alle kürzlich geöffneten Fenster.

Face-ID überzeugt nicht so richtig

Mit dem Home-Button ist auch der integrierte Fingerprint-Sensor weggefallen. Schadet nicht, könnte man meinen, dafür gibt es jetzt Face-ID, was gut funktioniert – erstaunlicherweise auch im Dunkeln. Aber Sie sollten es unterlassen, das iPhone X beispielsweise im Auto per Face-ID zu entsperren, kann das teuer und obendrein gefährlich werden, schließlich dürfen Sie das Handy beim Fahren nicht in die Hand nehmen. Anders lässt es sich aber nicht entsperren.

Mit dem Fingerabdruck-Sensor kann man die bisherigen iPhones dagegen auch ohne Sichtkontakt entsperren. Viele Szenarien sind denkbar, in denen man sein Smartphone zum Entsperren nicht erst anschauen möchte oder kann. Wie sehr das im Alltag tatsächlich ein Problem ist, wird sich erst noch zeigen müssen. Gut möglich, dass man sich an das neue Handling erst gewöhnen muss, ebenso gut möglich ist es aber, dass sich Face-ID als Flop erweist und im nächsten iPhone wieder ein Fingerabdrucksensor verbaut wird.

Kameravergleich: Doppelt fotografiert besser?

Die Kameras der Top-Smartphones fotografieren allesamt auf sehr hohem Niveau, wie unser Kameravergleich zeigt. Das iPhone X profitiert von einer Blende mit 2.4 (Teleobjektiv) gegenüber der 2.8-er-Blende im iPhone 8. Außerdem hat Apple wohl seitens der Firmware nachgebessert, sodass der Portraitmodus noch zuverlässiger funktioniert und solche misslungenen Versuche wie der meinige mit dem iPhone 8 seltener bis gar nicht mehr auftreten sollten.

Auch unser neuer Favorit, das Galaxy S9+, nutzt zwei Kameras, die sich in der Brennweite und der Blendenöffnung unterscheiden. Eine arbeitet mit einer innovativen Blende mit zwei Öffnungen, f1.5 und f2.4. Die andere verfügt über die Öffnung f2.4. Die Kamera schaltet bei Lowlight-Aufnahmen automatisch die größere Blendenöffnung (f1.5) ein und kann so mehr Licht einfangen, während bei starker Beleuchtung oder Gegenlicht die kleinere (f2.4) dafür sorgt, dass das Foto nicht überbelichtet wird.

Beide Kameras verfügen über optische Bildstabilisatoren, die beim Filmen und Fotografieren das gefürchtete Verwackeln verhindern helfen. Bei Lowlight-Aufnahmen kann somit sogar die Belichtungszeit verlängert werden, ohne dass die Aufnahme verwackelt ist.

Das Hauptaugenmerk liegt hier allerdings auf der Lichtstärke. So verfügt das normale Objektiv über eine Blende von 1.6, was sich in den Lowlight-Aufnahmen auch bemerkbar macht. Das Huawei Mate 10 Pro arbeitet mit einem Schwarzweiß- und einem Farbsensor; hier gibt es dann wieder eine Art Portraitmodus. Es lässt sich eine Einstellung »große Blende« aktivieren, die dann mit einer Schärfeebene arbeitet, die sogar unabhängig vom Motiv funktioniert – und das nicht nur bei Portraitaufnahmen.

Beim OnePlus 5T arbeitet man nun mit zweimal der gleichen Brennweite. Einer der Sensoren hat besonders große Pixel, um auch hier die Lowlight-Qualität zu verbessern. Das Blackberry schließlich muss mit einer Kamera auskommen und zieht in Spezialdisziplinen wie Tiefenschärfe oder Lowlight eindeutig den Kürzeren. Galaxy S8, HTC U11 und Google Pixel haben gegenüber den Neulingen ebenfalls das Nachsehen, wenn auch nur knapp. OnePlus 5, LG G6 und das Huawei P10 lassen bei schwierigen Lichtverhältnissen hingegen deutlicher Federn.

Alle Kameras schießen Fotos auf sehr hohem Niveau

Das iPhone X setzt ebenfalls auf zwei Kameras, respektive zwei Objektive, eines für den Weitwinkel und eines für Tele-Aufnahmen. Beide tragen reichlich auf, teils aufgrund der aufwändigen Optik, teils aufgrund des generell sehr schlanken Bodys des iPhone. Im Gegensatz zum iPhone 8 Plus verfügt das Teleobjektiv des X-Modells nun über eine Blende von 2.4 statt 2.8 mit marginalen Auswirkungen auf entsprechende Aufnahmen bei wenig Licht.

Außerdem ist das Kamera-Array nicht mehr waagerecht wie noch beim iPhone 8 Plus, sondern senkrecht aufgebaut. Schließlich soll man auch auf der Rückseite erkennen, dass es sich um ein iPhone X handelt.

»Wir brauchen nur eine Kamera« war dagegen die lapidare Aussage von Google bei der ersten Präsentation der Pixel 2-Smartphones. Die Qualität der geschossenen Fotos gibt der Aussage Recht, wenn auch nur teilweise, denn der digitale Zoom kostet im extremen Telebereich Auflösung.

Das Huawei P10 arbeitet zwar ebenfalls mit einer doppelten Rückenkamera, eine der beiden mit Leica-Optiken bestückten Kameras kann aber nur monochrom, also schwarzweiß, aufzeichnen und bringt keinen Gewinn seitens der Brennweite oder der Lowlight-Qualität. Beim Huawei kann allenfalls der optische Bildstabilisator punkten: Da werden die Bilder wenigstens nicht verwackelt und es kostet keine Pixel, wie bei den elektronischen Bildstabilisatoren.

Bei den Outdoor-Aufnahmen konnten wir anfangs noch das optimale Wetter nutzen, der strahlende Sonnenschein sorgte für helle und kontrastreiche Motive. Beim Test des iPhone X herrschte hingegen Regenwetter, sodass für den direkten Vergleich die Aufnahmen im Testaufbau genügen müssen. Die vier neuen Smartphones mussten das gleiche Motiv nun bei trübem Winterwetter ablichten, allerdings alle vier unter den gleichen Bedingungen, sodass diese zumindest wieder direkt miteinander verglichen werden können.

Alle Testgeräte mussten im Automatikmodus ihre Sichtweise der Welt unter Beweis stellen. Sie können alle Testfotos in voller Auflösung betrachten, indem Sie auf ein Bild klicken und es anschließend in der Lightbox per Rechtsklick in einem neuen Tab öffnen.

Wie erwartet schlugen sich alle Smartphones beachtlich, kleine Ausreißer gab es lediglich bei der sichtbaren Nachschärfung beim Huawei, die besonders an geraden Kanten für leichte Überschwinger sorgt. Weitere Auffälligkeiten betreffen die Brennweite. So kann das LG G6 mit einem enormen Weitwinkel punkten, der dann allerdings auch einen leichten Fisheye-Effekt mit sich bringt.

Das iPhone 8 Plus und die beiden neuen Pixel-Smartphones profitieren zwar auch vom strahlenden Sonnenschein, allerdings ist das schon die Herbstsonne und von daher nicht ohne weiteres mit den anderen Aufnahmen zu vergleichen. Es fällt allerdings auf, dass das iPhone die Farbakzente etwas anders setzt als das Pixel 2 XL: Während es das Rot der Hütte sehr genau reproduziert, nimmt es das Pixel bei den Grüntönen des Rasens etwas genauer.

Das Foto mit dem iPhone X entstand nochmal später als das des iPhone 8, außerdem gab es wegen der früheren Tageszeit und den grauen Wolken reichlich Gegenlicht von der Sonne, was die Kamera gut meisterte. Die Durchzeichnung gelang auch unter diesen Bedingungen gut – es lässt sich selbst noch ein Flecken blauer Himmel ausmachen.

Im gut ausgeleuchteten Test-Setting sind dann schon deutlichere Unterschiede auszumachen. Erstaunlich ist, dass hier das vergleichsweise alte iPhone 7 noch eine ausgesprochen gute Figur macht, wenn auch der Weißabgleich einen Hauch ins Wärmere tendiert, was aber Geschmacksache ist.

Im direkten Vergleich des iPhone X mit dem Galaxy S9+ grenzt der Unterschied beinah schon an Pixel-Zählerei; die Farbabstimmung ist recht ähnlich. In punkto künstlicher Kantenschärfe konnte das S9 nochmal eine Pixelbreite vorlegen und im Vergleich mit dem Galaxy S8 auf das iPhone aufschließen. Dasselbe gilt für das iPhone 8 Plus, es gibt keine sichtbaren Unterschiede zum iPhone X.

Vor allem lässt sich bei diesem Test jedoch feststellen, wie weit die Bildnachbearbeitung dem Schärfeeindruck auf die Sprünge hilft. Das kann man zum Beispiel beim S8 zumindest an einigen Kanten erkennen. Ansonsten fallen hier die leicht überbelichteten Aufnahmen beim LG G6, Huawei P10 und Pixel auf, die besonders bei letzterem zu Lasten des Kontrastes gehen. Beim Neuen Pixel 2 ist das allerdings kein Problem mehr.

Bei Lowlight-Aufnahmen trennt sich für gewöhnlich die Spreu vom Weizen: Bei einer Ausleuchtung von 30 Lux geraten Objektiv, Bildsensor und Bildverarbeitung gleichermaßen an ihre Grenzen. Das schlägt sich zumeist im Kompromiss nieder, wie weit die Detailauflösung bei der Verminderung des Bildrauschens auf der Strecke bleibt.

Das iPhone X setzt wie das iPhone 8 Plus Maßstäbe, indem es das Rauschen nochmal reduziert und die Detailauflösung und Farbsättigung auf ein recht hohes Niveau hebt. Unser neuer Favorit aus dem Android-Lager liefert ebenfalls ein hervorragendes Ergebnis ab, allenfalls die Farbsättigung (gerade von Blau) dürfte noch etwas höher liegen. Den Knaller bringt aber nach wie vor das LG V30: Es liefert ein extrem rauscharmes Foto, dem es kaum an Detailtreue und Farbsättigung fehlt – Chapeau! Eine so gute Aufnahme bei wenig Licht haben wir bislang bei keinem anderen Smartphone gesehen.

Was nicht auf den Fotos zu sehen ist: Beide Pixel kommen meist mit einem Schuss zum scharfen Bild, sofern man nicht freihändig fotografiert – dem gut funktionierenden optischen Bildstabilisator sei Dank. Doch hier hat Apple offenbar nachgebessert: Brauchte das iPhone 8 Plus schon mal mehrere Versuche, um Verwackler zu vermeiden, sitzt das jetzt beim iPhone X ebenfalls beim ersten Schuss, dank eines Updates, von dem auch das iPhone 8 Plus profitiert.

Das iPhone macht auf Wunsch eine Reihenaufnahme, um das beste Foto zu errechnen, da heißt es dann erst recht: im Dunkeln nicht freihändig fotografieren! Aus einer verwackelten Reihenaufnahme kann selbst der schnellste Prozessor kein Foto errechnen, das frei von Artefakten ist.

Dem iPhone 7 auffällig ähnlich agiert das Galaxy S8, hier ist das Rauschen weiter dezimiert, die Farbdetails sind ähnlich zurückhaltend wie dort. Auch das HTC U11 macht bei Lowlight wie auch bei den anderen Aufnahmen eine ausgesprochen gute Figur.

Beim LG und noch mehr beim Huawei P 10 wird das Bildrauschen dagegen gnadenlos glattgerechnet, mit dem zweifelhaften Erfolg, dass auch einige der Details ausgebügelt werden.

Portraitmodus

Auf den Portraitmodus sind beide Hersteller besonders stolz, weil man in diesem Modus zumindest bei Portraitaufnahmen auch ohne große Spiegelreflexkamera ein schönes Bokeh erzeugen kann. Das heißt, das Gesicht ist scharf und der Hintergrund verschwimmt sanft in Unschärfe.

Da sowohl Apple als auch Google besonders viel Gehirnschmalz in die Entwicklung gesteckt haben, um den Portraitmodus zu perfektionieren, haben wir einen direkten Vergleich zwischen den beiden gemacht.

Die Smartphones verwenden hierzu unterschiedliche Techniken. Das iPhone nutzt beide Kameras, um Tiefeninformationen zu gewinnen und kann so das Motiv im Vordergrund vom Hintergrund isolieren. Negativer Nebeneffekt: Der Zoom des iPhones ist im Portraitmodus deshalb nicht aktiv. Dann muss sich der Fotograf in die gewünschte Position bewegen.

Bei den Pixel-Smartphones funktioniert der Zoom auch im Portraitmodus, was die Sache erheblich vereinfacht. Google nutzt einen Algorithmus zur Gesichtserkennung, um eine Person zu erkennen und vom Hintergrund zu isolieren. Erstaunlicherweise klappte das in unserem Test besser als beim iPhone, bei dem der Hintergrund nicht immer zuverlässig erkannt wurde, was ebenfalls seit dem letzten Update behoben ist.

Wir haben eine Reihe Testfotos im Portraitmodus mit dem iPhone X und dem Pixel 2 XL aufgenommen. Zum Vergleich haben wir das Motiv zusätzlich mit einer klassischen Spiegelreflexkamera, der Canon 70D, aufgenommen. Wenn Sie auf die Bilder klicken, können Sie die Fotos anschließend in einem neuen Fenster in Originalgröße öffnen.

Bei den Innenaufnahmen sieht erstmal alles gut aus; der Hintergrund versinkt bei allen Kameras wie gewünscht schön in der Unschärfe. Vergrößert man jedoch die Aufnahmen, werden beim iPhone unschöne Artefakte gerade auf der Haut sichtbar – das Pixel 2 XL ist da deutlich besser. Druckt man diese Bilder aus, wird der Unterschied noch deutlicher. Dafür stellt das Pixel 2 XL das Gesicht nicht überall sauber frei, links neben dem Linken Auge ist ein Stück des Hintergrunds noch scharf.

Bei den Outdoor-Aufnahmen waren wir diesmal darauf erpicht, keinen eindeutigen Hintergrund und schon gar nicht eine einzige Ebene zu haben. Das Ergebnis: Keines der Smartphones ist in der Lage, eine optische Schärfeebene in Höhe des Motivs zu simulieren. Die Schrift auf dem Schild ist gut zu lesen und selbst die Gebäude ganz hinten im Hintergrund sind noch recht scharf abgebildet. Lediglich die Canon schafft es ohne viel Aufhebens, das Motiv vom Hintergrund abzuheben.

Im Gegensatz zum Pixel bietet das iPhone vier Kreativmodi, mit denen auch nachträglich verschiedene Lichtstimmungen für die Portraits festgelegt werden können. Auch hierfür nutzt Apple nach eigenen Angaben die Tiefeninformationen der beiden Kameras. Tatsächlich liefern zumindest die Modi Studiolicht und Konturenlicht gute Ergebnisse.

In den Modi Bühnenlicht und Bühnenlicht mono wird der Hintergrund entfernt. Das funktioniert nicht immer gut, in unserem Beispiel verschwindet auch die rechte Schulter des Models im Schwarz. Allerdings befindet sich die Funktion auch noch im Beta-Stadium – gut möglich, dass Apple hier noch mit einem Software-Update nachbessert.

Das ist überhaupt der Vorteil bei beiden Kameras: Sämtliche Bildveränderungen finden im Nachhinein per Software statt. Sowohl Googles Pixel als auch Apples iPhone werden hier mit der Zeit sicherlich noch kräftig dazulernen und langsam aber sicher die Spiegelreflexkamera obsolet machen – zumindest für Hobbyfotografen.

Videoaufnahmen

Bei der Qualität der aufgezeichneten Videos nehmen sich alle Testkandidaten nicht viel: Bei Tageslicht produzieren sie alle sehr gute Videos, schwindet das Licht, schwindet bei allen auch die Videoqualität.

Alle Testgeräte bis auf das LG G6 können Videos in 4K-Auflösung aufnehmen, iPhone X und Galaxy S9 dank optischem Bildstabilisator sogar recht ruhige. Allerdings braucht ein 4K-Video rund 400 Megabyte Speicherplatz pro Minute. Da ist der Speicher auf dem Handy schnell voll.

Immerhin kann man Fotos und Videos sowohl bei Apple als auch bei Google in der Cloud speichern und auf dem Smartphone speicheroptimierte Versionen behalten. Bei Google ist das kostenlos, bei Apple sind nur 5 Gigabyte kostenlos, 50 Gigabyte kosten einen Euro im Monat, 200 Gigabyte drei Euro und 1 Terabyte zehn Euro.

Unser neuer Favorit ist auch hier deutlich im Vorteil: Beim Galaxy S9 lässt sich der interne Speicher mit einer microSD-Karte locker vervielfachen und zum Speichern einer großen Videodatei wird kein schneller Internetzugang benötigt, wie es bei den angesprochenen Cloud-Speichern der Fall ist.

Während das iPhone 4K mit 24, 30 oder 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen kann, beschränkt sich das LG V30 auf 30 Bilder. Auch Zeitlupen kann das V30 nur mit 120 Bildern pro Sekunde in FullHD aufnehmen. Nach der Aufnahme lässt sich diese variabel in einen Zeitlupen- und einen Bereich in Normaltempo aufteilen. Das iPhone bietet auch die Option von Superzeitlupen mit 240 Bildern pro Sekunde, aber auch das nur in FullHD.

Display: Die Sache mit der »Notch«

Der ultimative Unterschied zur Konkurrenz – auch zur hausinternen – ist das randlose Display. Naja, quasi randlos, wenn man das kontrovers diskutierte Design-Element »notch« außer Acht lässt, denn effektiv lässt sich das Display dort nicht wirklich nutzen. Allerdings hat Apple aufgrund seiner Kontrolle über die App-Entwicklung einen gravierenden Vorteil. Man kann die Programmierer in die Pflicht nehmen, gewisse Rücksicht auf das besondere Display-Design zu nehmen.

Bei der Energieversorgung geht das iPhone X zugunsten eines möglichst schlanken Designs sparsam mit der Kapazität um – gut 2.700 mAh sind eingesetzt. Die Laufzeit in unserem Video-Dauertest beträgt überraschende 14 Stunden. Zum Aufladen gibt es zwar über eine Schnellladefunktion, das Gerät muss aber trotzdem drei Stunden an das mitgelieferte, unterdimensionierte Netzteil. Apple verspricht aber, dass es nach 30 Minuten wieder 50 Prozent Kapazität haben soll. Das schlanke Steckernetzteil des iPhones wird übrigens während des Ladens recht warm. Von einem aufgequollenen Akku beim iPhone, wie im Netz kolportiert, war bei uns allerdings nichts zu erkennen.

Wie viele Smartphones dieser Preisklasse verfügt auch das iPhone X außerdem über die Möglichkeit, den Akku kabellos mithilfe von Induktion aufzuladen. Passende Ladegeräte mit Qi-Standard gibt es bereits, auch Ikea baut Nachttische zum kabellosen Laden und selbst in manchen neuen PKWs ist die Technik schon verbaut. Die Induktionsladung war wohl der maßgebliche Grund dafür, dass Apple beim iPhone die Glasrückseite wieder eingeführt hat, denn der Alu-Unibody schirmt zu sehr ab.

An der Hardware des iPhone X gibt es nur wenig auszusetzen. Bemängeln kann man die schwache Akkulaufzeit und die lange Ladezeit, das war es dann aber auch schon – wobei wir ja gesehen haben, dass es hier zu starken Schwankungen kommen kann, je nach Anwendungsprofil.

Bei Audio setzt Apple auf AirPlay

Wer das Smartphone als hochwertige Audioquelle nutzen möchte, funkt via Bluetooth, wobei Apple hierbei auf AirPlay setzt, mit dem das iPhone auch verlustfreie Formate übertragen kann. Die meisten HiFi-Geräte beherrschen AirPlay, auch wenn die Übertragung leicht zeitverzögert ist. Das fällt aber nur bei Videoinhalten mit Ton auf, denn der Ton wird nicht lippensynchron übertragen.

Apples Sprachassistent Siri muss bei Fragen manchmal schon etwas länger grübeln. Nichtsdestotrotz funktioniert die Steuerung des Smart Home oder das Streaming der gewünschten Playlist dank der umfangreichen Lizensierung durch Drittanbieter reibungslos. Außerdem lernt Siri beinah stündlich hinzu, sodass beispielsweise sinnlose Fragen oder Witze schnell als solche erkannt und teilweise mit Ironie beantwortet werden. Darüber hinaus kann Siri dank der Marktmacht und der geschickten Lizensierungspolitik viel besser mit Hardware anderer Hersteller zusammenarbeiten, was fürs Media-Streaming und die Hausautomation von Vorteil ist.

Die Unterschiede zu günstigeren Top-Smartphones sind nicht sehr groß

Der größte Nachteil des iPhones ist der hohe Preis. Denn so gut das iPhone X auch ist, die Unterschiede zu günstigeren Top-Smartphones sind nicht sehr groß. Erwartungsgemäß werden sowohl das S9+ als auch das Huawei P20 in absehbarer Zeit im Preis nachgeben, was bei Apple nicht in dem Ausmaß stattfinden wird.

Das Argument der Preisexplosion gilt für das iPhone X noch mehr, zumal die technischen Errungenschaften, die man sich damit erkauft, nicht unbedingt nach jedem Geschmack sind. Als größter Nachteil des iPhone X kann sich, wie gesagt, der Wegfall des Fingerprint-Sensors erweisen, zumindest bei einigen Szenarien.

iPhone X im Testspiegel

CHIP (11/2017) testete das iPhone X ebenfalls und vergab eine Gesamtbewertung von 93,5 Prozent. Im Fazit heißt es:

»Die Performance ist herausragend, die Verarbeitung top und die Kamera von gewohnter Qualität. Auch das neue Display mit OLED-Technik weiß zu überzeugen, zeigt allerdings auch ein paar bisher von Apple unbekannte Schwächen. Negativ fällt allerdings der Akku auf – das iPhone 8 Plus läuft rund zwei Stunden länger.«

Für Matthias Kremp von Spiegel Online (11/2017) ist das iPhone X zur Zeit das beste Handy der Welt. Er lobt die Gesichtserkennung, die reibungslos funktioniert, und hat viel Spaß mit den Animojis. Er kritisiert aber den schwachen Akku und das langsame Aufladen. Im Fazit heißt es:

»Vieles am Jubiläums-iPhone ist Apple gelungen. Der Bildschirm und die Kameras sind hervorragend, die neue Gesichtserkennung funktioniert meist problemlos. Leistung haben die neuen iPhones, auch die 8er-Modelle, sowieso im Überfluss. Sie sind zudem gegen Wasser geschützt und lassen sich kabellos aufladen. Die Schnellladefunktion aber ist nur mit teurem Zubehör nutzbar. Das ist ärgerlich. Bei Preisen zwischen 1149 und 1319 Euro sollte ein Schnellladegerät mitgeliefert werden.«

Computer Bild bewertet das iPhone X mit der Note 1,9. Das Fazit ist ähnlich wie bei uns und anderen Tests:

»Der neue kontraststarke XXL-Bildschirm bedeckt fast die gesamte Front und ist DAS Highlight des X. Die innovative Gesichtserkennung funktioniert nach einiger Gewöhnung gut und schneller als der Iris-Scan der Konkurrenz. Allerdings ist die Handhabung nicht ganz so intuitiv wie beim Fingerabdrucksensor in früheren iPhone-Modellen. Der Prozessor ist genauso turboschnell wie beim iPhone 8, der Telezoom der zweiten Kameralinse kaum spürbar verbessert. Die größte Enttäuschung: Der Akku schafft bei intensiver Nutzung nicht einmal zehn Stunden, das machen das iPhone 8, das 8 Plus und die Konkurrenz besser!«

Golem lobt am iPhone X das neue Design, den tollen Bildschirm und das gut funktionierende Face-ID:

»Mit dem iPhone X zeigt Apple, wie ein modernes iPhone ausschaut. Verglichen mit dem Design des iPhone 8 und iPhone 8 Plus ist Apple mit seinem jüngsten Gerät im Jahr 2017 angekommen. […] Dazu kommt, dass das iPhone X ein extrem leistungsfähiges und gut verarbeitetes Smartphone ist – ein klares Top-Gerät.«

Alternativen

Für alle, die es sich leisten können und wollen, ist das iPhone X eine sehr gute Wahl. Aber nicht jeder mag sich mit Apple anfreunden. Und nicht jeder will so viel Geld ausgeben. Muss man auch nicht, denn es gibt viele Alternativen, die mit unserem Top-Favoriten fast auf Augenhöhe liegen.

Das beste Android

Samsung Galaxy S9+

Test Smartphone: Samsung Galaxy S9+
Mit dem Galaxy S9+ hat Samsung wieder ein Statement gesetzt.

Wer Android gegenüber iOS bevorzugt und trotzdem ein hochwertiges Smartphone sein Eigen nennen möchte, bekommt schon ab 700 Euro das Samsung Galaxy S9+ und fährt damit deutlich günstige als mit dem Konkurrenten von Apple. Zu haben ist es ebenfalls in zwei Varianten mit 64 Gigabyte und 256 Gigabyte, außerdem kann man bei beiden den Speicher preisgünstig mit einer microSD-Karte aufrüsten – eine Option, die gerade in den höheren Preisregionen eine echte Rarität geworden ist.

Wer mit dem integrierten Speicher auskommt, was gerade bei der 256-Gigabyte-Variante eine lange Zeit der Fall sein dürfte, kann den Hybrid-Slot auch für eine zweite SIM-Karte nutzen, um beispielsweise die private von der geschäftlichen Nutzung zu trennen.

Beim Arbeitsspeicher hat Samsung mit dem Galaxy S9+ deutlich nachgelegt und übertrifft die vom iPhone vorgelegte Marke nochmal deutlich, erreicht mit Antutu locker 220.000 Punkte und einmalig sogar weit über 240.000 Punkte. Samsung nutzt den neuen Exynos 9810-Prozessor aus eigener Entwicklung und es ist anzunehmen, dass sowohl der Flash-Speicher als auch die RAM-Bausteine aus den eigenen Fabriken und Entwicklungslabors stammen.

Auch Samsung setzt auf ein möglichst günstiges Display-zu-Rand-Verhältnis, geht dabei allerdings nicht so weit, dass man den oberen Rand bis zur Kante ausnutzt, um dann mit der »notch« genannten Aussparung für Kamera und Lautsprecher einen vermeintlichen Design-Akzent zu setzen, bzw. zu kaschieren, dass der entsprechende Display-Streifen bis auf ein paar Anzeigen zu nichts nutze ist. Beim Galaxy S9+ hat man sich mehr auf den unteren Rand und die Seiten konzentriert: Seitlich führt das aktive Display um die Kante herum; unten geht man fast bis an den Rand.

Fingerprint-Sensor wieder auf der Rückseite

Die drei Android-Buttons werden bei Bedarf eingeblendet, der Fingerprint-Sensor wurde kurzerhand auf die Rückseite verlegt. Gerade die umgebogenen, sensitiven Seiten des Displays sind jedoch gewöhnungsbedürftig, da sich anfangs die Lasche mit den Icons für den Schnellzugriff öfter mal ungewollt einblendet. Diese ist übrigens immer noch frei konfigurierbar, was äußerst simpel funktioniert.

Beim Display hat es Android generell ungleich schwerer – zu viele Hardware-Köche sind hier am Werk, zu viele Varianten am Markt, und noch mehr Programmierer, die vordergründig zwar für einen vollen PlayStore sorgen, aber auch für reichlich Frust über Inkompatibilitäten.

Samsung macht da mit dem neuen Galaxy keine Ausnahme, auch hier weicht allein schon das Seitenverhältnis des aktiven Displays vom Mainstream ab und nicht selten werden bei den Apps die abgerundeten Display-Kanten einfach schwarz und inaktiv gehalten. Auf der Habenseite ist dagegen eindeutig die Samsung eigene Oberfläche »Experience« in der aktuellen Version 9.0 zu verbuchen: Alles was direkt mit der Samsung-Hardware harmonieren soll, tut dies auch.

Schließlich verzichtet Samsung nicht auf den Fingerprint-Sensor und auch der Home-Button wird bei Bedarf gemeinsam mit seinen beiden Kollegen im Bildschirm eingeblendet. Dieser reagiert jetzt auf Klopfzeichen, um das Smartphone aus dem Standby zu erwecken. Der Fingerabdruck-Sensor liegt jetzt günstiger als beim Vorgänger unterhalb der ebenfalls vertikal angeordneten Kameras, so dass man diese nicht mehr versehentlich verdeckt. Auf einen unsichtbar im Display integrierten Fingerabdruck-Sensor verzichtet Samsung bislang.

In knapp zwei Stunden ist der Akku voll

Beim Akku punktet das Galaxy S9+ mit 3.500 mAh, auch im kleineren S9 sind immerhin 3.000 mAh verbaut. Dank der beachtlichen Kapazität betrug die Laufzeit in unserem Video-Dauertest beim S9+ satte 18 Stunden, bis es an die Steckdose musste – oder auf die kabellose Ladestation, denn wie auch schon das S8 beherrscht das S9 ebenfalls das induktive Laden. Am Kabel brauchte das Gerät knapp zwei Stunden, bis die Akku-Anzeige wieder 100 Prozent vermeldete.

Allerdings haben andere Tester Ergebnisse mit anderen Vorzeichen ermittelt: Im Online-Dauertest von CHIP etwa lief das Samsung S9+ keine 10 Stunden. Damit liegt es zwar immer noch über den neuneinhalb Stunden des Konkurrenten mit dem großen X, zeigt aber auch die Grenzen derartiger Testszenarios: In der Praxis kommt man mit allen getesteten Smartphones bei normalem Gebrauch gut über den Tag – mehr aber auch nicht.

Bei Audio hat das S9+ die Nase vorn

Seitens der hochkarätigen Bluetooth-Übertragung von Audiodaten hat das Galaxy S9+ eindeutig die Nase vorn; es unterstützt neben dem aptX auch den aptX HD Codec zur Übertragung in mindestens CD-Qualität. Im neuen Android Oreo ist zudem der hochwertige LDAC-Codec implementiert. Ursprünglich eine Entwicklung von Sony, haben die ihr Versprechen wahr gemacht und den Codec für Android 8 zur Verfügung gestellt.

Damit wäre das S9+ und mit ihm jedes andere Smartphone mit Android Oreo oder 8 in der Lage, HiRes-Audio auch via Bluetooth zu übertragen. Voraussetzung ist, dass auch die Gegenseite den Codec versteht und übersetzen kann, was bislang fast nur bei Sony-Geräten der Fall ist. Ansonsten bleibt immer noch der aptX-Codec, der immerhin CD-Qualität liefert und sehr weit verbreitet ist.

Für alle anderen Fälle bleibt nur noch WiFi, um gut und vor allem komfortabel hochauflösende Kost von Tidal, Quobuz und anderen Streaming-Diensten auf der hochwertigen HiFi-Anlage zu Gehör zu bringen. Außerdem liegt dem Galaxy S9+ ein sehr gutes Headset von AKG bei – zwar klassisch mit Kabel, allerdings hat auch Samsung die Tendenz zum hochwertigen, mobilen Audiostreaming erkannt, und einen Audio-DAC integriert, der auch HiRes-Audio decodieren kann und dann ganz ohne Funkumwege direkt per Kabel auf die Kopfhörer bringt.

Mit der neuen Pixel-Generation hat Google gleichzeitig eine verbesserte Sprachsteuerung für Android-Smartphones eingeführt, nämlich den Google Assistant. Der arbeitet nun so ausgefeilt, dass er sogar die Stimme seines »Meisters« erlernen kann und auf seinen Kalender zugreift. Die neue Anwendung Google Lens bleibt aber vorerst den Pixel-Smartphones vorbehalten und obwohl Samsung auch beim Galaxy S9+ auf den hauseigenen Assistenten Bixby setzt, so lässt sich die entsprechende Taste mit nur wenigen Klicks auf den Google Assistant umbelegen und aus einem eher dezent operierenden Sekretär wird ein renitenter Begleiter.

Auch gut

Google Pixel 2 XL

Google hat in der zweiten Generation kräftig nachgelegt.

Das Google Pixel 2 XL ist unser ehemaliger Favorit. Google hat hier viel vom U11 übernommen, was nicht verwunderlich ist, da HTC die Pixel-Smartphones unter Googles Regie produziert.

Das große, weit abgerundete Display kommt allerdings von LG, da HTC selbst keine Displays produziert. Es hat daher auch ähnliche Spezifikationen wie das unseres neuen Favoriten, bis hin zur Auflösung. Die von vielen bemängelte Farbverschiebung bei besonders schräger Draufsicht ist allerdings beim Pixel 2 XL etwas deutlicher wahrzunehmen als beim V30. Unserer Meinung nach hat das jedoc bei keinem der beiden Smartphones im Alltag irgendwelche negativen Folgen.

Besonders viel Wert hat man bei Google auf den Portraitmodus gelegt, wohlweislich, dass auch Apple genau dasselbe Feature in den Fokus stellt, daher haben wir den direkten Vergleich der beiden weiter oben bestehen lassen. Seitens der Lowlight-Qualität werden jedoch sowohl iPhone als auch Pixel vom LG V30 düpiert.

Anders als beim neuen Favoriten läuft auf dem Pixel bereits das brandaktuelle Android Oreo, allerdings mit einigen Anpassungen, die aktuell nur auf dem Pixel zu finden sind. Die Squeeze-Geste, also das »Quetschen« des Smartphones hat das Pixel 2 von HTC übernommen, allerdings ist diese Geste beim HTC relativ frei zu belegen, während beim Pixel ausschließlich der Google Assistant gestartet wird.

Die Akkulaufzeit von V30 und Pixel 2 XL war bei unseren Tests ähnlich. Das Pixel nuckelt allerdings bei aktivem Display selbst im Standby ständig am Akku, weil permanent Uhrzeit und Datum angezeigt werden. Bei unseren Tests sank der Akkustand des Pixel 2 im Standby immerhin um 16 bis 20 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Allerdings lässt sich das Display der Pixel-Smartphones auch komplett abschalten.

Obwohl das LG V30 das Pixel 2 XL vom Spitzenplatz verdrängt hat, bleiben die Unterschiede gering. Lediglich der Preis des Pixel 2 XL wird stabil bleiben, während das V30 nach einiger Zeit günstiger werden wird, das Pixel wäre demnach eine interessante Geldanlage.

Vernünftiger

Apple iPhone 8 Plus

Test Smartphone: Apple iPhone 8 Plus
Hat das alte Design und ist größer, kann aber fast alles, was das iPhone X kann – bis auf Face ID.

Das ebenfalls neue iPhone 8 Plus folgt äußerlich ganz der Tradition des direkten Vorgängers und ist damit so ganz anders als das iPhone X. Gegen das 8 Plus wirkt das X-Modell ausgesprochen zierlich und es fällt erst bei näherem Hinsehen auf, dass das größere 8 Plus über ein kleineres Display verfügt.

Darunter findet sich wie üblich der mit dem Fingerprint-Sensor kombinierte Home-Button und für den Apple-User ist alles gut, sofern sie auf die neue Face-ID verzichten können. Die ist nämlich vorerst dem X-Modell vorbehalten. Auf der Rückseite sieht man dann die äußerliche Ähnlichkeit zum iPhone X, denn auch das iPhone 8 Plus hat eine Doppel-Kamera, die, bis auf die Blende der Telelinse, mit der des iPhone X identisch ist. Das lässt sich übrigens auch gut anhand unserer Testfotos nachvollziehen.

Auch die gläserne Rückseite unterscheidet das iPhone 8 und 8 Plus von seinen Vorgängern. Diese ist notwendig, um das induktive Laden zu ermöglichen.

Zwischen Display und Rückseite sind sich die beiden neuen Modelle wiederum sehr ähnlich. Beide verfügen über den neuen A11 Bionic-Chip, der beim iPhone 8 Plus mit 2 GB RAM statt mit 3 GB auskommen muss. Und das tut er auch, schließlich liegen die Benchmarks beider Geräte auf ähnlich hohem Niveau.

Das iPhone 8 Plus ist damit die klassische Alternative zum iPhone X-Design mit gleicher Leistungsfähigkeit wie das teurere Schwestermodell.

Preis-Leistungs-Tipp

LG V30

Test Smartphone: LG V30
LG hat dem V30 alles angedeihen lassen, was uns bei beim Pixel 2 XL fehlte – und noch mehr.

Das LG V30 ist für uns zur Zeit die Preisleistungsempfehlung im Bereich der Android-Smartphones. Trotz 6-Zoll-Display ist es erstaunlich kompakt und liegt gut in der Hand, was auch hier dem nahezu randlosen Display geschuldet ist. Zum Glück muss man nicht wie beim iPhone X auf gewohnte Bedienelemente verzichten; die Kombination aus Einschalttaste und Fingerprint-Sensor liegt nach wie vor auf der Rückseite.

Außerdem prangt auf der Rückseite, die übrigens mit einer Glasoberfläche versehen ist, ein B&O-Logo, das andeutet, dass man sich beim Klang Unterstützung von Bang&Olufsen aus Dänemark geholt hat, unter anderem in Form eines hochwertigen Headsets.

Das V30 wird ausschließlich mit 64 Gigabyte internem Speicher ausgeliefert, ganz entgegen der gängigen Praxis lässt es sich aber mit einer microSD-Karte aufrüsten, wenn es sein muss sogar bis zu einem Terabyte. Was fehlt ist eigentlich nur die aktuellste Android-Version – die soll Anfang 2018 verfügbar sein.

Außerdem getestet

Huawei Mate 10 Pro

Huawei konnte mit dem Mate 10 Pro aufschließen, es gibt sogar noch eine Luxusvariante im Porsche-Design.

Das Huawei Mate 10 Pro liegt ebenfalls mit unserem Favoriten gleichauf, zumindest fast. Die Hard- und Software-Ausstattung kommt hier aus dem obersten Regal, mit Oreo ist sogar schon die neuste Android-Version installiert. Dennoch hat man es bei Huawei geschafft, selbst das Betriebssystem noch mit der eigenen Note zu versehen. Das ganze Mate 10 Pro kommt wie aus einem Guss daher, so gut passt die edle Android-Oberfläche zum ebenfalls edlen Gesamtbild.

Dabei hat Huawei jüngst gezeigt, wie sich das tolle Design sogar noch toppen lässt, indem man eine Porsche-Design-Edition des Mate 10 Pro aufgelegt hat. Vom Preis her liegt diese sogar höher als das teuerste iPhone.

Hinter den Design-Kulissen arbeitet allerdings die gleiche Hardware; der Prozessor kommt aus eigener Entwicklung und liegt auf dem gleichen Niveau wie bei der Konkurrenz. Bei der Doppelkamera kommt Technik von Leica zum Einsatz; anders als die meisten anderen setzt man hier auf eine Farbkamera und eine komplett auf Schwarzweiß-Fotos abgestimmte Fotoeinheit.

Huawei P20

Test Smartphone: Huawei P20
Das P20 verfügt über ein neues, randloses Display, die übrige Hardware ist weniger taufrisch.

Das Huawei P20 ist ein Update des P10, und das sieht man auch auf Anhieb. Sah das P10 mit seinem hochgezogenen Rahmen ums Display und der rauen Oberfläche des Unibody-Gehäuses noch etwas – nennen wir es mal »robust« – aus, so hat das P20 nunmehr ein 2,5D-Display mit leicht abgerundeten Kanten und die Rückseite ist ebenfalls aus Glas gefertigt. Das hat beim Huawei allerdings rein kosmetische Gründe, denn während andere Smartphones die gläserne Rückseite für die kabellose Ladung per Induktion aus technischen Gründen benötigen, verzichtet Huawei hier noch auf das kabellose Laden. Das gilt allerdings nicht für das Schnellladen, denn der Akku ist nach knapp 18 Stunden unermüdlicher Wiedergabe unseres Testvideos binnen weniger als zwei Stunden wieder voll einsatzbereit.

Der Lieferumfang ist, wie so oft bei Huawei, üppig. Zwar wird auf die Kopfhörerbuchse verzichtet, aber ein Headset mit USB Typ-C Anschluss liegt bei, ebenso wie ein Adapter für ein ganz normales Kabel-Headset.

Zwar sind Prozessor und Speicherausstattung nicht mehr ganz up-to-date, der Leistungsfähigkeit tut das aber keinen Abbruch, und auch der Preis sinkt sukzessive in tiefere Regionen.

Samsung Galaxy S8

Test Smartphone: Samsung S8
Das aktuelle Galaxy S8 erlangt dank einiger Innovationen und durch den raschen Preisverfall unsere Preis-Leistungsempfehlung.

Eine gute Empfehlung ist auch weiterhin Samsungs Galaxy S8. Es liegt in der Leistungsbilanz immer noch weit vorne und sein innovatives Design lässt selbst die beiden Neuzugänge Pixel 2 und iPhone 8 alt aussehen: Beinah rahmenlos schmiegt sich das Display um die abgerundeten Kanten, aus denen bei Bedarf die App-Anzeige mit den wichtigsten Shortcuts geschoben werden kann.

Das scheint angesichts der immer noch reichlich vorhandenen Bloatware auch notwendig, sorgt dieses Feature doch für ein aufgeräumtes Display bei gleichzeitig schneller Erreichbarkeit der wichtigsten Apps. Auf jeden Fall liegt das Galaxy S8 mit seinen Rundungen extrem gut in der Hand und lässt sich trotz des großen Displays beinah komplett einhändig bedienen.

Vor allem aber ist es dank kräftig gefallener Preise inzwischen ein echtes Schnäppchen, das damit in der Preis-Leistungsbilanz sogar unseren vormaligen Favoriten OnePlus 5 den Rang abläuft.

Blackberry KEYone

Das Blackberry KEYone ist wie gesagt schon einige Zeit am Markt. Das Android-Betriebssystem wurde von Blackberry modifiziert und hat einige Apps erhalten, die es vorher nur für Blackberrys gab. So gibt es den BB-Messenger, der über die Datensicherheit von WhatsApp nur müde lächeln kann.

Die installierte DTEK-App checkt das Smartphone nach Sicherheitslücken ab und gibt nach dem eingängigen Ampelprinzip solange Tipps zur Verbesserung, bis der Zeiger im grünen Bereich liegt. Das Gehäuse ist solide, die Rückseite ist mit einer feinen rutschfesten Softtouch-Oberfläche überzogen.

Das Blackberry KEYone ist nach wie vor für die Infrastruktur vieler Firmen die sicherste Lösung, darüber hinaus findet sich bislang an keinem Smartphone eine Hardkey-Tastatur, die auch nur annähernd so ergonomisch wie die Blackberry Tastatur ist, was für viele schon allein ein Kaufargument ist.

Apple iPhone 7

Das iPhone 7 und das größere iPhone 7 Plus sind nach wie vor erhältlich – nach Vorstellung des iPhone 8 aber günstiger.

Auch das iPhone 7 hat im Gegensatz zum iPhone 7 Plus nur eine Kamera, das Plus nimmt mit der Doppelkamera schon die Technik des iPhone 8 vorweg. Allerdings ist die Bildqualität, die selbst das iPhone 7 mit der Rückkamera erreicht, nach wie vor wegweisend und gilt völlig zurecht als Referenz.

Das iPhone 7, insbesondere das iPhone 7 Plus, bleiben damit nach wie vor eine Empfehlung für alle Apple-Fans, die ihren Geldbeutel schonen, aber auf eine sehr gute Kamera nicht verzichten wollen.

Noch günstiger geht es bei Apple mit dem ebenfalls weiter erhältlichen iPhone 6s (ab ca. 500 Euro) und dem kleinen iPhone SE (ab ca. 400 Euro), bei denen man allerdings Abstriche bei der Kamera und der Leistungsfähigkeit des Prozessors machen muss.

HTC U11

Wem es auf sehr gute Fotoqualität ankommt, für den kann auch das HTC U11 eine gute Wahl sein: Seine Kamera gehört nach wie vor den zu den besten, die Smartphones derzeit zu bieten haben.

Das Design des HTC U11 ist sehr eigenständig und das Smartphone wird aktuell in fünf verschiedenen Farbvarianten angeboten. Es verwöhnt mit enormer Performance und liegt leistungsmäßig nah an unserem Favoriten. Das installierte Android ist mit der HTC-eigenen Oberfläche »Sense« veredelt, die mit »Edge Sense« nochmal um ein interessantes Feature erweitert wurde.

Das HTC U11 ist interessant für alle, die Wert auf individuelles Design abseits vom Mainstream legen. Um die Leistungsfähigkeit braucht man sich keine Gedanken machen, eher schon um die Fingerabdrücke auf der Rückseite – aber dafür wird ein feines Tuch mitgeliefert.

Google Pixel 2

Eine Nummer und ein Zoll kleiner ist das Pixel 2 ohne XL-Zusatz. Display und Akku sind hier kleiner, die entscheidende Hardware ist jedoch die gleiche wie beim großen Bruder. Beim Display handelt es sich um die AMOLED-Variante mit kontrastreicher Darstellung und nur moderat abgerundeten Kanten.

Im Gegensatz zum iPhone 8 ist das Kameramodul beim kleinen und großen Pixel 2 das gleiche. Auch hier sorgt ein optischer Bildstabilisator für wackelfreie Fotos und der zuschaltbare Portraitmodus macht ebenfalls ein schönes Bokeh bei Portraitaufnahmen. Auch der Online-Reiseführer Google Lense ist ebenso verfügbar wie der Google Assistent, der hier ebenfalls per Active Edge gestartet werden kann. Die drucksensitiven Kanten hat Google vom HTC U11 übernommen, dort heißen sie Edge Sense.

Bei beiden Pixel Smartphones kann das Display »always on« betrieben werden, sodass Uhrzeit und Datum ständig ablesbar sind.

OnePlus 5

Das OnePlus 5, der Underdog aus Fernost, braucht sich technisch und seitens der Leistungsdaten ebenfalls nicht hinter den großen Marken zu verstecken. Der Akku glänzt gar mit der längsten Laufzeit, die wir bislang ermitteln konnten, auch die Ladetechnik arbeitet zuverlässig und schneller als die Konkurrenz.

Das Gerät bot beim Start ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Da sein Preis allerdings stabil blieb, während Galaxy S8 und das HTC U11 immer günstiger zu haben waren, ist das OnePlus 5 inzwischen keine Empfehlung mehr für uns. Vor allem mit dem Galaxy S8 bekommt man inzwischen für einen nur noch kleinen Aufpreis doch einiges mehr. Vor allem bei der Kamera lässt das OnePlus 5 Federn.

Eine interessante Alternative ist das OnePlus 5 aber nach wie vor für alle, denen es vor Samsungs Bloatware graut. Denn das OxygenOS des OnePlus 5 ist im Auslieferungszustand ausgesprochen schlank und reagiert sehr schnell, ohne dass man das Gefühl hätte, dass irgendetwas fehlt.

OnePlus 5T

Mit dem OnePlus 5T hat der Hersteller jüngst ein Update des seit Sommer am Markt befindlichen 5er-Modells nachgeschoben, ähnlich den Vorgängermodellen OnePlus 3 und 3T. Das neue T-Modell kommt nunmehr, auch dank schmalem Rahmen, mit einem größeren Display in etwa gleichbleibendem Gehäuse.

Die Pixeldichte ist dank der ebenfalls moderat erhöhten Auflösung nahezu die gleiche und der enorm langen Akkulaufzeit hat das etwas größere Display ebenfalls nicht geschadet. Lediglich mit der Doppelkamera auf der Rückseite war man wohl nicht so ganz zufrieden, was wir mit unseren Testfotos durchaus nachvollziehen konnten. Statt zweier unterschiedlicher Brennweiten kommt nun zweimal die gleiche zum Einsatz, geändert hat sich die Größe der einzelnen Pixel eines der beiden Sensoren, um die Lowlight-Fähigkeiten zu verbessern. Bei unseren Testfotos war das Rauschen dann auch geringer, was allerdings erst nach Vergrößerung des Bildausschnites sichtbar wird.

Mittlerweile gibt es mit dem OnePlus 5T Lava Red sogar noch ein Sondermodell. Neues steckt nicht drin, lediglich die Farbe ist, wie der Name schon verrät, beim Lava Red rot und die Sonderedition gibt es ausschließlich mit 128 GB und in limitierter Auflage. Der Rest ist gleich geblieben.

LG G6

Wer noch weniger ausgeben will, sollte sich das LG G6 ansehen. Es ist vor allem deshalb günstiger, weil es schon etwas länger auf dem Markt ist. Trotzdem kann das LG G6 mit interessanten Details punkten. So hat das Display fast dieselbe Auflösung wie das Galaxy S8. Allerdings hat es keine Krümmung und ist nicht ganz so blickwinkelstabil.

LG hält auch beim G6 an der eigenwilligen Positionierung der Bedienelemente fest, der Ein/Aus-Taster ist mit integriertem Fingerprint-Sensor mitten auf der Rückseite untergebracht, direkt unterhalb der beiden Kamera-Objektive. Das ist ergonomisch günstig und stellt nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal mit Wiedererkennungseffekt dar, führt aber auch zu Fingerabdrücken auf den Objektiven.

Huawei P10

Auch Huawei schickt mit dem P10 ein Smartphone ins Rennen, das sich nicht nur aufgrund des aufgerufenen Preises im Premium-Segment platziert. Hier prangen ebenfalls zwei Objektive auf der Rückseite, noch dazu vom Objektiv-Spezialisten Leica. Allerdings gibt es keine zwei Brennweiten, wie beim OnePlus und LG G6.

Eine der Kameras ist für normale Farbfotos, die andere für Schwarzweißfotos zuständig. Das P10 steckt im schlanken Unibody-Gehäuse, das es in den Ausführungen Graphite Black, Mystic Silver, Dazzling Blue und Prestige Gold gibt. In dem schlanken Gehäuse stehen satte 64 Gigabyte Speicher zur Verfügung, die per microSD-Karte zusätzlich um weitere 256 Gigabyte aufgestockt werden können.

Der Akku verfügt zwar über eine hohe Kapazität, reicht aber nur für knapp 13 Stunden. Andere halten deutlich länger durch. Das Huawei P10 kann allerdings punkten, wenn der Preis nochmal spürbar sinkt.

Google Pixel

Das Google Pixel und sein größerer Bruder, das Pixel XL, sind aktuell nicht über den Google Store verfügbar und werden es dort wohl auch nicht mehr sein. Der verwendete Snapdragon-821-Prozessor war im letzten Jahr tatsächlich noch State of the Art, wirkt nun allerdings etwas altbacken. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich diese Leistungsunterschiede im täglichen Gebrauch kaum bemerkbar machen.

Anstelle eines komplett puren Androids läuft auf dem Pixel eine leicht angepasste Version. Als Herzstück fungiert dabei der Google Assistant, einer verbesserten Version von Google Now. Das Pixel gehörte noch vor einem halben Jahr zum Besten, was das Android-Lager zu bieten hat. Doch den aufgerufenen Preis von über 500 Euro empfinden wir immer noch als zu hoch – zumal ja mit unserem Testsieger und dem Pixel 2 die Nachfolger auf dem Markt sind.

143
Kommentare

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Genelec
Genelec

das beste ist das iphone x .so what…!?

Reinhold Schneider
Reinhold Schneider

Keines dieser Geräte hier ist wirklich schlecht Das LG V30 ist auf jeden fall oben mit dabei. Es kommt auch auf die optimierung an finde die von HTC und Oneplus Klasse auch die vom Nokia 8 nicht schlecht sehr gut eine dezente oberfläche bzw Stock Android anzubieten

Mathias Bach
Mathias Bach

Wenn man bedenkt, das ein LG V30 bis knapp 900€ kostet mit 64GB Speicher, ist technisch zwar bestimmt gut, aber dann kann man für ein 64GB iPhone X, 250€ mehr hinlegen und hat das beste Handy z.Z.!
Die Kamera das Display und die Performance sind insgesamt vom iPhone X konkurrenzlos!
Verkaufen Sie nach 2 Jahren ein iPhone X und ein LG V30, da fragt jeder was ist ein LG V30?! Der Wiederverkaufswert gleich null!

Franz Hofer
Franz Hofer

Irgendwie hässlich

On Line
On Line

Schwätzer das beste ist das Huawei mate 10 pro ihr lappen

Genelec
Genelec

Ja dann gehen wir mal ins tonstudio und schliessen das gerät mal an…dann hörst du den schrott.dann schliessen wir mal ein huawei an einen profimonitor an..was willst damit mehr zoommöglichkeit ..bei schlechterer qualität – was nützen da leica linsen …dann arbeiten wir mal richtig ..nachher wirst du das freiwillig entsorgen ..und ich denke nicht das du hier mit lappen schreibst .samsung ist auch nicht besser ..man muss so geräte auch mal in qualitativer umgebung testen , dann sieht man , hört man und merkt man – was iphone bedeutet und wie ärgerlich es ist – geld zu verbrennen !

Christian Pahlke
Christian Pahlke

Das Note 8 ist der Hammer in allen Belangen

Alexander Kuzmenko
Alexander Kuzmenko

Samsung Galaxy Note 8📱- das beste Smartphone!

Andrew Andy Millward
Andrew Andy Millward

Wie man nicht war nehmen kann das das iPhone X einfach spitze ist.

Zu Ra
Zu Ra

LG V30 the best

Christian Ghetta
Christian Ghetta

Welches nun?

Ronny Althaus
Ronny Althaus

Das neue Huawei, ein einfach klasse Smartphon und kann locker mit iPhone und Co mithalten.

Alon Loni
Alon Loni

iPhone x der beste

Roman Hörmann
Roman Hörmann

IPhone 8 hat wenigstens noch einen Homebutton und nicht das Face ID

Peppan Duellmann
Peppan Duellmann

Ein richtig gutes Handy ist das Xperia XZ Premium Es steht dem IPhone X stolz gegenüber mit bester Qualität und Leistung.

Niklas Schwarz
Niklas Schwarz

Keiner redet úber das richtig gute Handy das HTC u11 und u11+ das Handy ist wohl um einiges besser als das LG komisch das das Handy niemand testet und wenn dann schlecht bewertet…..es liegt auch sicher nicht daran das HTC den Testern kein Geld in rachen schieben

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Das HTC U11 hatten wir auch im Test, uns hat vor allem die hervorragende Kamera gut gefallen. Inzwischen kann es aber nicht mehr ganz mit den neueren Modellen mithalten. Trotzdem ist das HTC U11 ohne Frage ein tolles Smartphone.

Der Vorwurf der bezahlten Bewertungen kommt leider immer, wenn wir eine andere Meinung haben. Aber so läuft es nicht. Kein Hersteller zahlt für positive Kritiken. Und wir würden – wie jede andere seriöse Publikation – auch keins annehmen.

Frank Michels
Frank Michels

AllesBeste.de hat der TÜV auch gesagt 😉

Niklas Schwarz
Niklas Schwarz

Warum sollte es mit den neuen Smartphones nicht mehr mithalten können? Der Prozessor ist der beste auf dem Markt meiner Meinung nach dann hat es die beste Kamera der Sound ist Hammer mit der ausmessung des hörganges. Dann hat es Alexa und Edge Sense….was haben den die anderen Smartphones zu bieten bis auf einen besseren Bildschirm?

Niklas Schwarz
Niklas Schwarz

Und dual sim hat auch nicht jedes Handy…..genau so wie so eine schöne Software Oberfläche….es wird nie alles vom Handy bewertet einfach lächerlich

Niklas Schwarz
Niklas Schwarz

Dann wird zb der Akku schlecht bewertet…ja es hat nur 3000 mah aber das er damit länger hält als andere Smartphones wird dabei nicht gesagt -.- softwaretechnisch ist es das beste Handy auf dem Markt das ist Fakt…kann ich gerne in Form von Benchmarks belegen