Smartphone Test: Smartphone Aufmacher
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Das beste Smartphone

Wir haben 65 Premium-Smartphones getestet. Das beste Android-Smartphone ist für uns aktuell das OnePlus 10 Pro, der modernste Chipsatz unterstützt vor allem das tolle Display und geht dennoch ziemlich sparsam mit der Energie um. Das beste Smartphone für Apple-Fans ist zur Zeit das Apple iPhone 13 Pro – aber es ist auch sehr teuer. Für alle, die nicht viel ausgeben möchten, ist das kompakte Apple iPhone 13 Mini die günstigere Wahl.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 1. April 2022

Mit dem OnePlus 10 Pro und dem Samsung Galaxy S22 Plus sind gleich zwei neue Flaggschiffe aus der Android-Welt direkt gegeneinander angetreten.

Knapp konnte das OnePlus 10 Pro den Wettbewerb für sich entscheiden, es ist jetzt unser neuer Android-Favorit und hat seinen Vorgänger, das OnePlus 9 Pro 5G, ebenfalls auf die Plätze verwiesen.

15. Oktober 2021

Mit dem iPhone 13 Pro, dem iPhone 13 und dem iPhone 13 mini haben wir gleich drei der vier neuen Apple-Kreationen in den Test aufgenommen. Das iPhone 13 Pro ersetzt nun das iPhone 12 Pro als bestes iPhone, ebenso wie das iPhone 13 mini dem iPhone 12 mini als kompaktestes und günstigstes iPhone folgt.

Dagegen konnte weder das Sony Xperia 5 III noch das Xiaomi 11T 5G dem Kreis unserer Empfehlungen beitreten, die Konkurrenz ist einfach noch zu stark.

4. Juni 2021

Drei neue Smartphones sind hinzugekommen, neben dem Apple iPhone 12 Mini und dem Oppo Find X3 Neo haben wir auch das Vivo X60 Pro 5G neu in den Test aufgenommen.

Während das iPhone 12 Mini das iPhone 11 vom Platz des besten günstigen iPhones verdrängt, ist das Vivo X60 Pro 5G vom Start weg unser neuer Preistipp. Mit dem OnePlus 8T ist unser vormaliger Preistipp weiter nach hinten gerutscht.

1. April 2021

Wir haben zwei neue Smartphones getestet. Das OnePlus 9 Pro 5G verdrängt das Samsung Galaxy S21 Ultra vom Platz des besten Android-Smartphones und unterbricht damit quasi eine Tradition. Neu im Test ist außerdem die günstigere Version ohne Pro, das OnePlus 9 5G.

19. Februar 2021

Wir haben zwei der neuen Samsung-Smartphones getestet. Das Samsung Galaxy S21 Ultra schafft es in die Empfehlungen und verdrängt das Samsung Galaxy S20 5G.

27. November 2020

Von Samsung haben wir gleich neue Smatphones getestet, einmal mit dem Galaxy Z Fold2 das erste serienreife Smartphone mit faltbarem Display, das direkt unsere Empfehlung erhält. Außerdem mit dem Galaxy S20 FE die Fan Edition des S20, das ausgerechnet dem großen Bruder verdächtig nah auf die Pelle rückt.

5. November 2020

Mit dem iPhone 12 und dem iPhone 12 Pro haben wir zwei neue iPhones in den Test aufgenommen, von Samsung das Galaxy S20 5G und von Sony das Xperia 5 II, außerdem das OnePlus 8T. Das Set beschert uns prompt vier neue Empfehlungen. Allerdings stehen weitere iPhones der neusten Generation in den Startlöchern – das teurere iPhone 12 Pro Max und das günstigere iPhone 12 mini – die werden wir sobald wie möglich nachreichen.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Ein eindeutig »bestes Smartphone« zu küren ist aus unserer Sicht immer weniger sinnvoll, denn sowohl hinsichtlich der Verarbeitungsqualität als auch der technischen Leistung rücken die Flaggschiffe der verschiedenen Hersteller immer näher zusammen.

Das zeigt sich auch bei den Kameras: Alle Top-Smartphones schießen sehr gute Fotos. Unterschiede offenbaren sich nur in Details, der mehr oder weniger komfortablen Einbindung in das jeweilige Ökosystem – aber vor allem beim Preis.

Die Wahl zwischen einem Android-Smartphone oder einem iPhone entscheiden vor allem die eigenen Vorlieben und die Frage, in welche Systemwelt man bereits investiert hat. Daher küren wir hier unsere Favoriten aus beiden Welten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Das beste iPhone

Apple iPhone 13 Pro

Test  Smartphone: Apple iPhone 13 Pro
Hat im Vergleich zum Vorgänger ein verbessertes Display. Die sonstige Performance entspricht unseren Erwartungen.

Das Apple iPhone 13 Pro folgt wie das 12er der neuen, alten Designsprache, ohne abgerundetes 2,5D- oder 3D-Display. Es liegt ziemlich schwer in der Hand und vermittelt damit eine enorme Wertigkeit. Das Display unterstützt nunmehr eine Bildrate von bis zu 120 Hz, die vergleichsweise große Notch ist quasi als Erkennungsmerkmal geblieben. Bei der neuen Smartphone-Generation legt Apple offenbar großen Wert auf das Filmen, was mit dem 13 Pro besonders gut geht.

Das beste Android

OnePlus 10 Pro

Test Smartphone: OnePlus 10 Pro
Das OnePlus 10 Pro ist besonders leistungsfähig und geht gleichzeitig sparsam mit der Energie um.

Das OnePlus 10 Pro löst seinen Vorgänger als unseren aktuellen Android-Favoriten ab. Der brandneue Chipsatz verfügt über eine besonders leistungsstarke Grafikabteilung, gibt sich dabei zudem ausgesprochen energiebewusst und verfügt deshalb über reichlich Ausdauer. Ein fettes 80-Watt Ladenetzteil sowie ein USB-C-Kabel und ein Back-Cover aus Silikon in Gehäusefarbe gehören zum Lieferumfang.

Kompaktes iPhone

Apple iPhone 13 mini

Test [Duplicated]  Smartphone: Apple iPhone 13 mini
Die Leistungen liegen zu den großen Schwestermodellen zumeist auf Augenhöhe. Besonders das Display ist gelungen.

Als günstigstes iPhone tritt das kompakte iPhone 13 mini die Nachfolge des 12er an. Die Hardware ist bis auf eine der drei Rückkameras fast identisch mit der der großen Geschwister. Ansonsten gibt es die zwangsläufigen Unterschiede seitens der Größe des Displays und des Akkus. Darüber hinaus hält man mit dem mini ein kompaktes aber sehr leistungsfähiges Smartphone in der Hand.

Preistipp

Vivo X60 Pro 5G

Smartphone Test: Vivo X60 Pro
Liefert hervorragende Bilder und ist sehr gut ausgestattet.

Mit dem X60 Pro 5G ist Hersteller Vivo ein beachtliches Debüt im Premium-Segment gelungen. Es verfügt über außerordentliche fotografische und filmerische Qualitäten sowie über eine ausgezeichnet funktionierenden Bildstabilisierung. Auch das sehr gute Display, der schnelle Prozessor und nicht zuletzt die hochwertige Verarbeitung können der Konkurrenz Paroli bieten, und das zu einem sehr attraktivem Preis.

Faltbares Display

Samsung Galaxy Z Fold2

Test  Smartphone: Samsung Galaxy Z Fold2
Mit faltbarem Display und hervorragender Fotoausstattung, hat Samsungs Galaxy Z Fold2 einen Hit gelandet.

Mit dem Galaxy Z Fold2 hat Samsung das faltbare Display im zweiten Anlauf technisch ausgereift und damit gesellschaftsfähig gemacht. Das Smartphone wird aufgeklappt zum veritablen Tablet und lässt sich in manchen Situationen auch geknickt betreiben. Die innovative Display-Technik und der recht hohe Preis machen das Z Fold2 zum Mobilgerät für Experten oder Technik-Freaks.

Vergleichstabelle

Das beste iPhoneApple iPhone 13 Pro
Das beste AndroidOnePlus 10 Pro
Kompaktes iPhoneApple iPhone 13 mini
PreistippVivo X60 Pro 5G
Faltbares DisplaySamsung Galaxy Z Fold2
OnePlus 9 Pro 5G
Samsung Galaxy S22 Plus
Xiaomi 11T 5G
Apple iPhone 13
Sony Xperia 5 III
Oppo Find X3 Neo
Apple iPhone 12 Mini
OnePlus 9 5G
Samsung Galaxy S21
Samsung Galaxy S21 Ultra
Samsung Galaxy S20 FE
Samsung Galaxy S20 5G
OnePlus 8T
Sony Xperia 5 II
Apple iPhone 12 Pro
Apple iPhone 12
Realme X50 Pro
Sony Xperia 1 II
Samsung Galaxy Note 20 Ultra
Oppo Find X2 Pro
Sony Xperia 5
OnePlus 8 Pro
Samsung Galaxy Z Flip
Samsung Galaxy S20+
Apple iPhone 11 Pro
Apple iPhone 11
Samsung Galaxy Note 10 Plus
Samsung Galaxy Note 10
OnePlus 7 Pro
Samsung Galaxy S10e
Samsung Galaxy S10
OnePlus 6T
Apple iPhone XR
Apple iPhone Xs Max
Samsung Galaxy S9+
Apple iPhone X
Huawei P40 Pro
Google Pixel 3
Samsung Galaxy S9
Samsung Galaxy Note 9
Huawei P20 Pro
OnePlus 6
Apple iPhone 8 Plus
Sony Xperia XZ2
Huawei P20
Google Pixel 2 XL
Google Pixel 2
Samsung Galaxy S8
Test  Smartphone: Apple iPhone 13 Pro
  • Hervorragendes Display
  • Sehr gute Foto­qualität
  • Sehr leistungs­fähige Hardware
  • Keine Speicher­erweiterung möglich
  • Kein Ladegerät im Liefer­umfang
Test Smartphone: OnePlus 10 Pro
  • Hervorragendes Display
  • Sehr gute Foto­qualität
  • Leistungs­fähige und sparsame Hardware
  • Speichererweiterung möglich
Test [Duplicated]  Smartphone: Apple iPhone 13 mini
  • Sehr gutes Display
  • Sehr leistungs­fähige Hardware
  • Kein Ladegerät im Liefer­umfang
Smartphone Test: Vivo X60 Pro
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Foto­leistungen
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Nicht wasserdicht
Test  Smartphone: Samsung Galaxy Z Fold2
  • Hervorragende Foto­ausstattung
  • Wahlweise kleines oder großes Display nutzbar
  • Nicht wasserdicht
Test  Smartphone: OnePlus 9 Pro 5G
  • Hervorragende Foto­qualität
  • Tolles Display
  • Nicht wasserdicht
Test Smartphone: Samsung Galaxy S22+
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Foto­leistungen
  • Ladegerät und -Kabel nur optional erhältlich
Test [Duplicated]  Smartphone: Xiaomi 11T
  • Sehr gutes Display
  • Gute Fotoleistungen
Test [Duplicated]  Smartphone: Apple iPhone 13
  • Sehr gutes Display
  • Sehr leistungs­fähige Hardware
  • Wird ohne Ladegerät geliefert
Test  Smartphone: Sony Xperia 5 III
  • Hervorragendes Display
  • Sehr gute Foto­qualität
  • Sehr leistungs­fähige Hardware
Test  Smartphone: Oppo Find X3 Neo
  • Gutes Display
  • Sehr gute Ausstattung
  • extrem kurze Ladezeit
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
Test  Smartphone: Apple iPhone 12 mini
  • Sehr gutes, hoch auflösendes Display
  • Apple Hightech in kompaktem Gehäuse
  • Kein Ladegerät im Lieferumfang
Test  Smartphone: OnePlus 9 5G
  • Professionelle Foto-App
  • Schneller Chipsatz
  • Nicht wasserdicht
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S21
  • Hervorragende Foto­ausstattung
  • Sehr gutes Display
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Kein Ladegerät im Liefer­umfang
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S21 Ultra
  • Hervorragende Foto­qualität über einen weiten Brenn­weiten­bereich
  • Enorm leistungs­fähig
  • Keine Speicher­erweiterung möglich
  • Kein Lade­gerät im Liefer­umfang
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S20 FE
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Leistungsfähiger Chipsatz
  • Recht günstig
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S20 5G
  • Hervorragende Foto­qualität
  • Brillantes, hochauflösendes Display
  • Umfassende Ausstattung
  • Akku-Ausdauer etwas knapp
Test  Smartphone: OnePlus 8T
  • Sehr gutes Display
  • Leistungsfähiger Chipsatz
  • Enorme Akku­laufzeit und extrem kurze Ladezeit
  • Schwächen beim Fotografieren mit wenig Licht
Test  Smartphone: Sony Xperia 5 II
  • Sehr gutes Display
  • HiRes-Audio per Bluetooth und Kabel
  • Professionelle Foto- und Video-Apps
  • Fotoleistungen sind verbesserungs­fähig
Test  Smartphone: Apple iPhone 12 Pro
  • Hervorragende Foto­qualität
  • Sehr gutes Display
  • Tolles, griffiges Design
  • Kein Ladegerät im Lieferumfang
  • Recht teuer
Test  Smartphone: Apple iPhone 12
  • Sehr gutes Display
  • Sehr gute Fotoausstattung
  • Ursprüngliches, kantiges Design
  • Ladegerät muss zugekauft werden
Test  Smartphone: Realme X50 Pro
  • Schneller Chipsatz
  • Ausdauernder Akku
  • Sehr kurze Ladezeit
  • Keine Schutzklasse
  • Fotos nur mittelmäßig
Test  Smartphone: Sony Xperia 1 II
  • Professionelle Foto- und Video-App
  • Hervorragendes Display
  • Akkulaufzeit könnte länger sein
Test  Smartphone: Samsung Galaxy Note 20 Ultra
  • Hervorragendes Display
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Akkulaufzeit könnte besser sein
Smartphone Test: Oppo Find X2 Pro53
  • Hervorragendes Display
  • Schneller Prozessor
  • Hohe Bildwiederholrate für sehr flüssige Wiedergabe möglich
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Recht teuer
Test  Smartphone: Sony Xperia 5
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Foto- und Video-Aufnahmen
  • Speicher erweiterbar
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
Test  Smartphone: OnePlus 8 Pro
  • Sehr gute Fotos
  • Hervorragendes Display
  • Sehr schneller Prozessor
  • Wireless Fast Charging möglich
  • Recht teuer
Test  Smartphone: Samsung Galaxy Z Flip
  • Innovatives Klapp-Display
  • Sehr kompakt zusammen­faltbar
  • Sehr gute Fotos
  • Es gibt noch keine Langzeit­erfahrungen zum Klapp-Display
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S20+
  • Hervorragendes Display
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Speichererweiterung möglich
  • Sehr kurze Ladezeit
Test  Smartphone: Apple iPhone 11 Pro
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Foto­ausstattung
  • Enorm leistungs­stark
  • QuickCharge-Netzteil im Liefer­umfang
  • Keine Speicher­erweiterung möglich
  • Recht hoher Preis
Test  Smartphone: Apple iPhone 11
  • Hervorragende Fotoausstattung
  • Enorm Leistungsstark
  • Lange Akkulaufzeit
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Lange Ladezeit
Test Smartphone: Samsung Galaxy Note 10 plus
  • Hervorragende Foto-Leistung
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung und Dual-SIM-Funktion möglich
  • Bedienstift S-Pen ist sicher integriert
  • Noch recht hoher Preis
Test Smartphone: Samsung Galaxy Note 10
  • Hervorragende Foto-Leistung
  • Hervorragendes Display
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Bedienstift ist im Gerät befestigt
  • Speicher nicht erweiterbar
Test  Smartphone: OnePlus 7 Pro
  • FullSize-Display ohne Notch
  • Schneller Chipsatz
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Kein induktives Laden
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S10e
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
  • Keine Benachrichtigungs-LED
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S10
  • Hervorragendes Display
  • Zwei Kameras mit OIS
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
  • Keine Benachrichtigungs-LED
Test  Smartphone: OnePlus 6T
  • Innovativer Fingerprint-Sensor im Display
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Innovatives Betriebssystem
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Wird ohne Headset ausgeliefert
Test  Smartphone: Apple iPhone XR
  • Sehr gutes Display
  • Sehr gute Lowlight-Kamerafunktion
  • Lange Akkulaufzeit
  • In diversen Farben verfügbar
  • Kamera steht weit vor
  • Schlappes Ladegerät im Lieferumfang
Test  Smartphone: Apple iPhone Xs Max
  • Hardware nochmal beschleunigt
  • Größtes Display eines iPhones
  • DualSIM (Nano‑SIM und eSIM)
  • Face-ID statt Fingerprint
  • Kamera trägt auf
  • Sehr hoher Preis
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S9+
  • Hervorragendes Display
  • Sehr gute Lowlight-Kamerafunktion
  • Optischer Bildstabilisator
  • Proprietäre Bixby-Sprachsteuerung
Test  Smartphone: Apple iPhone X
  • Design komplett überarbeitet
  • Mehr RAM als iPhone 8
  • Kamera nochmals verbessert
  • Großes Display bei kleinen Abmessungen
  • Face ID statt Fingerprint
  • Face-ID statt Fingerprint
  • Kamera trägt auf
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Sehr hoher Preis
Test  Smartphone: Huawei P40 Pro
  • Sehr gutes Display
  • Gute Fotoabteilung
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Nicht mit Google PlayStore kompatibel
Test  Smartphone: Google Pixel 3
  • Sehr gute Foto-Performance
  • Headset und USB-Adapter
  • Speicher knapp bemessen und nicht erweiterbar
  • Schwache Akkulaufzeit
  • Altbackenes Design
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S9
  • Schön kompakt
  • Großes Display
  • Sehr gute Kamera
  • Gutes Headset im Liefer­umfang
  • Nur eine Hauptkamera
Test  Smartphone: Samsung Galaxy Note 9
  • Hervorragendes Display
  • Erweiterte Bedienung mit dem S-Pen
  • Hervorragende Kamera
  • Diverse USB-C-Adapter im Liefer­umfang
  • Recht groß und schwer
Test  Smartphone: Huawei P20 Pro
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Künstlerisch ambitionierte Fotoausrüstung
  • Nicht die aktuellste Prozessor-Hardware
Test  Smartphone: OnePlus 6
  • Hard- und Software optimal ausgereizt
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Kurze Ladezeit
  • Headset nur optional
  • Keine Speicher­erweiterung möglich
Test  Smartphone: Apple iPhone 8 Plus
  • Hervorragende Abstimmung von Hard- und Software
  • Sehr gute Kamera mit optischem Bildstabilisator
  • Kamera trägt auf
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Kein Kopfhörer­anschluss
  • Hoher Preis
Test Smartphone: Sony Xperia XZ2
  • Sehr gutes Display
  • Induktives Laden möglich
  • Relativ dick und schwer
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
Test  Smartphone: Huawei P20
  • Innovatives Display
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Headset mit USB Typ-C-Anschluss
  • Diverse Adapter im Lieferumfang
  • Kein Kopfhörer­anschluss
Test  Smartphone: Google Pixel 2 XL
  • Sehr gute Kamerafunktion mit optischem Bildstabilisator
  • Mit Google Lens und Google Assistent perfekte Einbindung ins Google-Ökosystem
  • Google sammelt sehr viele persönliche Daten
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
Test  Smartphone: Google Pixel 2
  • Nahezu gleiche Hardware und Kamera wie das größere XL
  • Mit Google Lens und Google Assistent perfekte Einbindung ins Google-Ökosystem
  • Google sammelt sehr viele persönliche Daten
  • Kein Kopfhörer­anschluss
  • Hoher Preis
Test  Smartphone: Samsung Galaxy S8
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
  • Proprietäre Sprachsteuerung
  • Reichlich Bloatware
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Immer mehr Gemeinsamkeiten: Smartphones im Test

Die Zeit der großen qualitativen Unterschiede bei Smartphones ist weitgehend vorbei, auch und gerade bei den Top-Modellen der Hersteller, den sogenannten Flaggschiffen. Ausreichend Rechenleistung für sämtliche alltäglichen Aufgaben bieten sie alle. Neben 3D-Games können lediglich Virtual- oder Augmented-Reality-Anwendungen die geballte Rechenpower der Top-Smartphones voll ausschöpfen, aber ob die tatsächlich the next big things werden, wie die Hersteller orakeln, ist längst noch nicht ausgemacht.

Auch bei der Akkulaufzeit gibt es keine großen Unterschiede. Ironischerweise halten Mittelklasse-Smartphones meist länger durch als die Flaggschiffe, bei denen es offenbar wichtiger ist, sie möglichst dünn zu bauen, als sie mit einem starken Akku auszustatten. Wechselbare Akkus findet man im oberen Segment schon lange nicht mehr und aus demselben Grund stirbt hier auch langsam, aber sicher der klassische Kopfhörerstecker aus.

Apple und Samsung liefern ihre Flaggschiffe aktuell sogar ohne Ladegerät aus. Die Kartons der aktuellen Geräte sind dementsprechend kompakt geraten, sodass auch größere Stückzahlen in einen Container passen und der Transport günstiger wird. Verkauft wird das gern als Nachhaltigkeit.

Einige Newcomer gehen da einen anderen Weg; die mitgelieferten Netzteile bei OnePlus, Xiaomi, Oppo und anderen werden immer größer. Zusammen mit der ausgefeilten Ladeelektronik ergibt das rekordverdächtig kurze Ladezeiten. Zunehmend spielt auch hier das induktive, also kabellose Laden eine Rolle; die entsprechenden Ladegeräte habe wir hier getestet.

Die Kamera wird immer wichtiger

Die größten Unterschiede zwischen teuren Modellen und günstigeren Mittelklassemodellen gibt es nach wie vor bei der Qualität der Kameras. Den sogenannten Bokeh-Effekt, der beim Fotografieren mit einer große Blendenöffnung den Hintergrund unscharf werden lässt und so das Motiv im Vordergrund betont, beherrschen mittlerweile fast alle Smartphones mehr oder weniger gut. Der Trend geht aktuell eher in Richtung Mehrfach-Kamera: so werden bis zu vier Kameras eingesetzt, von der jede ein Spezialgebiet bedient.

Umgekehrt bedeutet das: Wenn Fotos für Sie nicht wichtig sind, gibt es eigentlich keinen Grund, viel Geld für ein teures Flaggschiff-Smartphone auszugeben. Eigentlich. Denn natürlich geht es bei den Top-Modellen der Hersteller auch um Prestige. Deshalb muss nicht nur die Verarbeitung erstklassig sein, sondern auch das Design einen gewissen Wow-Faktor haben. Und für den marktwirtschaftlichen Erfolg hilft selbst der nicht, wenn nicht auch die Marke eine gewisse Strahlkraft hat, wie viele Hersteller schicker Android-Smartphones mit neidischem Blick aufs iPhone immer wieder erleben müssen.

Mit mehr Kameras fotografiert man besser?

Die Hersteller werben gern mit möglichst hohen Pixelzahlen, mittlerweile sind Auflösungen jenseits von 20 oder 40 Millionen Pixeln keine Seltenheit, die ersten Kameras im Smartphone haben sogar über 100 Megapixel. Die Bildqualität wird allerdings im Wesentlichen vom Objektiv bestimmt und von der Bildverarbeitung. Die wird immer wichtiger, weil sie beim Smartphone mehr kompensieren muss als bei einer ausgewachsenen Kamera. Eine Auflösung von 24, 48 oder gar über 100 Megapixel macht nur dann Sinn, wenn die Pixel und damit der Sensor entsprechend groß sind, so dass sie noch genügend Licht einfangen können. Das können die meisten Pixel-Boliden eben nicht.

Um eine möglichst große Brennweite abzudecken, setzen die Hersteller zunehmend auf immer mehr Kameras. Meistens deckt jede der Kameras einen Brennweitenbereich ab: Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Tele, mit jeweils angepasster Blendenöffnung. Hinzu kommt dann möglicherweise noch ein Tiefensensor, der für ein schönes Bokeh sorgt, oder eine Kamera für künstlerische Schwarzweiß-Aufnahmen.

Alle Kameras schießen Fotos auf sehr hohem Niveau

Bei Lowlight-Aufnahmen trennt sich für gewöhnlich die Spreu vom Weizen: Bei einer Ausleuchtung von 30 Lux geraten Objektiv, Bildsensor und Bildverarbeitung gleichermaßen an ihre Grenzen. Das schlägt sich zumeist im Kompromiss nieder, wie weit die Detailauflösung bei der Verminderung des Bildrauschens auf der Strecke bleibt.

Display: Notch, Drop Notch oder Punch Hole

Als Apple mit dem iPhone X das Display mit der Notch einführte, war das ein echter Meilenstein. Nur noch die Kamera, Benachrichtigungs-LEDs und eventuell ein kleiner Lautsprecher ragen mit der Notch ins Display. Mittlerweile hat das Display mit der hereinragenden Ecke sich auch bei der Konkurrenz durchgesetzt. Der Trend hin zu einer möglichst großen aktiven Displayfläche, mit einer günstigen sogenannten Display-to-Frame Rate (Relation zwischen aktivem Display und inaktiven Rand) hat sich soweit verselbständigt, dass die Notch auf den iPhone Displays beinah schon etwas altbacken wirkt.

Während die Notch noch einen recht großen Teil des oberen Randes einnimmt, ragt die Drop Notch wie der Name schon sagt, nur noch wie ein Tropfen ins Display. Das sogenannte Punch hole liegt schließlich wie eine Insel im aktiven Teil des Displays und dem nur noch die Kamera sitzt.

Um auch diesen Makel zu beseitigen sind einige Hersteller dazu übergegangen, die Frontkamera wie ein Periskop auszufahren oder einfach aufzuklappen. Dann steht die gesamte Fläche fürs Display zur Verfügung. Auf der anderen Seite funktioniert das Ausklappen oder Ausfahren der Kamera meist elektromechanisch und sind entsprechend anfällig.

Inzwischen gibt es erste Smartphones, die die Kamera unter dem Display selbst verstecken. Welchen Einfluss das auf die Bildqualität hat, werden erst Praxistests zeigen.

 Smartphone Test: Apple Iphone13pro

Testsieger: Apple iPhone 13 Pro

Die besten Smartphones sind für uns zur Zeit das Apple iPhone 13 Pro und das OnePlus 10 Pro. Die Frage, welches von beiden besser ist, ist ein wenig müßig, denn einerseits liegen beide auf sehr hohem technischen Niveau mit nur geringen qualitativen Unterschieden in den Details. Andererseits haben sich die meisten ohnehin längst entweder für Android oder iOS entschieden. Einen Grund, das Betriebssystemlager zu wechseln, bieten beide Telefone nicht.

Bevor wir auf das aktuelle Vorzeigegerät von OnePlus eingehen, widmen wir uns zunächst dem edlen Telefon mit dem charakteristischen Apfel im Logo.

Das beste iPhone
Apple iPhone 13 Pro
Test  Smartphone: Apple iPhone 13 Pro
Hat im Vergleich zum Vorgänger ein verbessertes Display. Die sonstige Performance entspricht unseren Erwartungen.

Das auffälligste Merkmal, die mittlerweile vergleichsweise große Notch, ist auch bei den neuen 13er iPhones deutlich sichtbar. Der Grund dafür soll die aufwändigere Gesichtserkennung haben, mit der Apple meint, auf den Fingerprintsensor verzichten zu können. Aus der großzügigen Notch lugt also mehr als nur eine einzige Kamera heraus.

Zweite Auffälligkeit: Das Apple iPhone 13 Pro wiegt knapp 20 Gramm mehr als sein Vorgänger, und liegt entsprechend gut und wertig in der Hand. Für einen sicheren Halt dürfe auch das neue neue Design sorgen, das sich wie bereits bei den 12ern mit klaren Kanten und einer mattierten Rückseite an die ersten iPhones anlehnt. Anders als bei der Android-Konkurrenz gibt es kaum noch abgerundete Kanten, nicht mal das Display wartet mit sogenanntem 2,5D- oder 3D-Design auf.

Das iPhone 13 Pro gibt es nun sogar in vier Ausbaustufen, die sich jedoch nur seitens der Speicherausstattung unterscheiden. Neben unserem Testmodell mit gerade einmal 128 Gigabyte eingebautem Speicher (um 1.150Euro) kann man sich noch für die 256-, die 512-Gigabyte- oder die 1 -Terabyte-Variante entscheiden, mit entsprechendem Aufpreis (um 1.270, 1.500 und 1.730 Euro). Diese Entscheidung muss man allerdings vor dem Kauf treffen, da es wie üblich keinerlei Nachrüstungsmöglichkeit für den internen Speicher gibt.

Das Apple iPhone 13 Pro ist in Graphit, Gold, Silber und Sierrablau erhältlich, alle Farben sind eher gedeckt als knallig. Die Rückseiten sind sämtlich mattiert, was pflegeleicht ist und zudem edel aussieht. Beim Display setzt man wieder auf die Ceramic-Shield-Oberfläche, sie soll unempfindlicher als die Gorilla-Konkurrenz sein, was wir jedoch lieber nicht ausprobiert haben. Derlei Angaben sind ohnehin rein akademischer Natur, denn wenn das iPhone ungünstig fällt, macht es keinen Unterschied – also besser in eine Hülle investieren.

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Smartphone Test: Apple Iphone13pro Notch
Smartphone Test: Apple Iphone13pro Back
Smartphone Test: Apple Iphone13pro Sim
Smartphone Test: Apple Iphone13pro Komplett

Über dem iPhone 13 Pro mit 6,1-Zoll-Display steht nur noch das iPhone 13 Pro Max, das mit seinem 6,7-Zoll-Display etwas größer ist. Auch ein größerer Akku ist verbaut, der aber wegen des größeren Displays ähnliche Standzeiten aufweist. Tiefgreifender sind da schon die Unterschiede zum iPhone 13 und zum iPhone 13 mini, hier sind die Displays zwar auch in OLED-Technik, allerdings beschränkt sich die Bildwiederholfrequenz auf die üblichen 60 Hz. Auch fehlt den beiden kleineren Geschwistern die Tele-Kamera, womit sich aber auch hier die Einschränkungen weitestgehend erschöpfen.

Die neuen iPhones verfügen nun allesamt über ein hochwertiges OLED-Display, beim iPhone 13 Pro steht zudem eine Bildwechselfrequenz bis zu 120 Hz zur Verfügung, was beim Scrollen noch weicher läuft, aber auch den Akku etwas mehr belastet. Zudem sorgt der neue A15 Bionic Chipsatz für mehr als genug Rechenpower, was unsere Benchmark-Tests eindrucksvoll belegen. Sie belegen jedoch auch, dass der (vergleichbare) Unterschied zur Android-Konkurrenz kaum relevant ist.

Ein Bein hat sich Apple allerdings ungewollt selbst gestellt. Der Fingerprint-Sensor fehlte zwar schon im iPhone 11, im zweiten Jahr der Pandemie mit bestehender Maskenpflicht stellt die Face ID aber eine schlechte Alternative dar: Sie funktioniert mit aufgesetzter Maske nämlich nicht. Bleibt zu hoffen, dass die Maskenpflicht nach und nach weiter reduziert wird.

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Smartphone Test: Iphone Screenshot
Wird die Bildrate nicht beschränkt, arbeitet das iPhone mit 120 Hz.
Smartphone Test: Iphone Screenshot
Wird die Blidrate beschränkt, bleibt sie bei 60 Hz.
Smartphone Test: Iphone Screenshot
Neu ist der Kino-Modus beim Filmen. Er erlaubt das kreative Spiel mit der Schärfeebene.

Bezüglich der Bildrate lag die Konkurrenz von Android ja schon seit einigen Smartphone-Generationen vorn, was sich nun zumindest mit dem iPhone 13 Pro wieder geändert hat. Auch seitens der fotografischen Qualitäten, insbesondere im Portrait-Modus, hat die Konkurrenz längst aufgeschlossen. Was also tun, wenn der Fotomodus an seinen physikalischen Grenzen angelangt ist und kaum signifikante Verbesserungen möglich sind?

Filmen wie fürs Kino

Man lotet einfach andere Grenzen aus und versucht neue Bedürfnisse zu schaffen. Beim iPhone hat man sich nunmehr der Videos angenommen. So macht das iPhone 13 Pro, wie übrigens auch alle anderen 13er, hervorragende Videos, im Kino-Modus kann man sogar, ähnlich wie im Portrait-Modus mit der Schärfeebene experimentieren. Ein gelber Rahmen erscheint im Display auf dem Motiv, welches das iPhone für das relevanteste hält, um alles drumherum unscharf in den Hintergrund zu rücken. Dieses Arbeiten mit der Schärfeebene kennen wir von Kinoproduktionen. Der Rahmen lässt sich übrigens manuell dorthin bewegen, wo man das Bild scharf haben möchte.

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Smartphone Test: Iphonepro Outdoor Lowlight
Apple iPhone 13 Pro: Bereits ohne besondere Einstellungen liefert das iPhone 13 Pro ein sehr gutes Ergebnis. Die Buchstaben der Leuchtschrift sind fein ausdifferenziert und damit gut zu lesen, selbst die Drähte der Hochspannungsleitung sind zu erkennen.
Smartphone Test: Iphonepro Outdoor Lowlighthdr
Apple iPhone 13 Pro: Im HDR-Modus wird das Bild insgesamt heller, die Hell/Dunkel-Dynamik bleibt weitestgehend erhalten.
Smartphone Test: Iphonepro Geli
Apple iPhone 13 Pro: Die Sonne ist nur ganz wenig überstrahlt, woran die Bewölkung sicher ihren Anteil hat. Der Vordergrund wird perfekt belichtet und optimal scharf wiedergegeben.

Ansonsten liegen die Fotoqualitäten des iPhone 13 Pro auf Augenhöhe des Vorgängers, was sicher kein Nachteil ist. Auch das Handling bei Aufnahmen mit wenig Licht oder überhaupt unter schwierigen Lichtverhältnissen hat sich nicht geändert. Das war allerdings auch nicht notwendig. Apple setzt hier auf drei gleiche Sensoren, die jeweils mit 12 Megapixeln ausgestattet sind. Davor sitzt dann nur die jeweils notwendige Linse, also Weitwinkel, Ultraweitwinkel und, wie beim Pro und Pro Max, dasTele-Objektiv. Man setzt also statt auf die Quantität (Anzahl der Pixel) eher auf Qualität der Optiken und der Bildverarbeitung, die ohnehin einen Großteil der Bildqualität ausmacht.

Daher meistert auch das iPhone 13 Pro die Lowlight-Aufnahme am Ruhr-Museum mit hervorragendem Ergebnis. Schon mit normaler Automatik wird die düstere Atmosphäre sehr gut wiedergegeben, und sogar die Leuchtreklame wird so differenziert dargestellt, dass man sie perfekt lesen kann. Im neuen, variablen HDR-Modus wird das Bild insgesamt nochmal heller, mit einem Schieber lässt sich die Aufnahmedauer zwischen einer und drei Sekunden variieren bzw. man verlässt sich auf den von der Automatik eingestellten Wert. Auch die Gegenlichtsituation beherrscht das iPhone 13 Pro bravourös – und das in allen drei Brennweiten. Das Objektiv mit dem extremen Weitwinkel verursacht zudem nur sehr geringe Verzerrungen.

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Smartphone Test: Iphoneprolx
Smartphone Test: Iphonepro Hell
Smartphone Test: Iphonepro Portrait

Auch unter laborähnlichen Bedingungen stellt das iPhone 13 Pro sein fotografisches Können unter Beweis, wenngleich man auch bei Apple mittlerweile meint, künstlich nachschärfen zu müssen, sodass es zu sichtbaren Doppelkonturen kommt.

Der Portrait-Modus sorgt für eine klar definierte Schärfeebene und macht ein tolles Bokeh, leider funktioniert der Zoom in diesem Modus nicht, sodass man den Bildausschnitt nur mit mehr oder weniger Abstand zum Motiv variieren kann. Das iPhone blendet eine entsprechende Nachricht ein, sobald ich dem Motiv nahe komme, um ein schönes Bokeh zu bekommen.

 Smartphone Test: Iphonepro Portrait
Bei richtig gewähltem Abstand zum Motiv fällt das Bokeh ums Portrait perfekt aus.

An der Oberfläche und damit an der Bedienung des iPhone 13 Pro hat sich nur wenig geändert: Die Schiebe-Jalousie schaltet zwischen Home- und Sperrbildschirm um. Wischt man von der Mitte nach unten, erscheint der Ruhe-Bildschirm mit der Mitteilungszentrale und je einer Schaltfläche für die Kamera und die Taschenlampe. Ein Wisch aus der rechten, oberen Ecke lässt die üblichen Einstellbuttons erscheinen. Der ursprüngliche Ein-Aus-Schalter aktiviert Siri, zum Ausschalten muss gleichzeitig eine der beiden Lautstärketasten auf der anderen Seite gedrückt gehalten werden.

An die winzige Verpackung des iPhone 13 Pro hat man sich schon seit Erscheinen des iPhone 12 Pro gewöhnt. Auch daran, dass außer dem iPhone nur noch ein Ladekabel zum Vorschein kommt.

Entweder man hat noch irgendwo ein passendes Ladegerät mit USB-C-Buchse herumliegen oder man beißt in den sauren Apfel und bestellt gleich ein Magsafe-Ladegerät mit. Das ist im Grunde nichts anderes als die seit Jahren erwartete Qi-Ladestation, die magnetisch an der Rückseite des iPhones haftet, um dieses dann kabellos bzw. induktiv aufzuladen. Der Spaß kostet dann nochmal um 40 Euro extra.

Ist das iPhone 13 Pro voll aufgeladen, hält es immerhin satte 27 Stunden in unserem Video-Dauertest durch – und das mit der immer noch vergleichsweise moderaten Akkukapazität von gut 3.000 mAh und eingeschalteter Bildwechselfrequenz von 120 Hz. Beschränkt man diese auf 60 Hz, dürfte der Akku sogar bis zu 30 Stunden durchhalten, ganz wie beim Vorgänger.

Beim Audio-Steaming setzt Apple auf AirPlay

Wer das Smartphone als hochwertige Audioquelle nutzen möchte, funkt via Bluetooth – wobei Apple hier auf AirPlay setzt, mit dem das iPhone auch verlustfreie Formate übertragen kann. Die meisten HiFi-Geräte beherrschen AirPlay, auch wenn die Übertragung leicht zeitverzögert ist. Das fällt aber nur bei Videoinhalten mit Ton auf, denn der Ton wird nicht lippensynchron übertragen.

Apples Sprachassistent Siri funktioniert dank der umfangreichen Lizenzierung durch Drittanbieter immer besser. Insbesondere die Steuerung des Smart Home oder das Streaming der gewünschten Playlist per Smartphone und kompatiblem AV-Receiver funktionieren tadellos.

Nachteile?

Ein entscheidender Nachteil des iPhone 13 Pro ist sicherlich das fehlende Ladegerät in der Grundausstattung. Angesichts des aufgerufenen Preises für das Smartphone ist der Aufpreis für das Magsafe-Ladegerät schon schamlos. Alternativ kann man auch ein altes Netzteil für etwa 25 Euro bestellen, zusammen mit einem passenden Lightning-auf-USB-A-Kabel, denn das Typ-C-Kabel aus dem 13 Pro passt ja nicht. Zudem stellt sich heraus, dass Apple mittlerweile auch hier, wie so oft, Nachahmer gefunden hat, während insbesondere bei vielen Newcomern das Ladenetzteil gar nicht groß und leistungsstark genug sein kann. Im Vergleich dazu macht sich dann auch der eigentliche Nachteil des iPhones bemerkbar: Richtig schnellladen, also von 0 auf 100 Prozent in weniger als einer Stunde, kann man kein iPhone.

iPhone 13 Pro im Testspiegel

Das iPhone 13 Pro ist zwar noch frisch, dennoch gibt es schon einige Tests von Kollegen:

CHIP (10/2021) hat das iPhone 13 Pro ebenfalls schon getestet – mit einem sehr guten (1,2) Testergebnis. Im Fazit heißt es:

»Das Apple iPhone 13 Pro protzt im Test nur so mit Bestwerten. Apple-typisch liefert es eine Performance ab, die in der Android-Welt ihresgleichen sucht. Das Display ist exzellent und die Ausstattung noch sehr gut. Toll finden wir auch die exzellenten Akkulaufzeiten des iPhone 13 Pro im Test. Die Kamera leistet gute Arbeit – kann die des iPhone 12 Pro aber nur in Nuancen übertrumpfen und kommt nicht ganz an die Klasse eines Samsung- oder Xiaomi-Flaggschiffs ran. Neue Features wie der »Kino-Modus«, aber vor allem die hohe adaptive Bildwiederholrate »ProMotion«, die für eine sehr geschmeidige Nutzererfahrung sorgt, sprechen ebenfalls für das iPhone 13 Pro.«

Die Kollegen der Computer Bild haben das iPhone 13 Pro ebenfalls schon unter die Lupe genommen und geben ihm mit 1,6 zwar eine »gute« Testnote, interessanterweise jedoch um 0,1 Punkt schlechter als dem iPhone 12 Pro:

»Das iPhone 13 Pro besticht auf den ersten Blick durch seine hochwertige Verarbeitung und den edlen Look. Die drei Linsen sind nicht nur groß, sondern überzeugten auch im Test – auch bei wenig Licht und bei Zoom-Aufnahmen. Das Display ist sehr hell, zeigt Bewegungen und Scrollen flüssig mit bis zu 120 Hertz an. Die Akkulaufzeit ist gut, liegt allerdings knapp unter der des normalen iPhone 13.«

Alternativen

Für alle, die es sich leisten können und wollen, ist das iPhone 13 Pro eine sehr gute Wahl. Aber nicht jeder mag sich mit Apple anfreunden. Und nicht jeder will so viel Geld ausgeben. Das muss man auch nicht, denn es gibt viele Alternativen, die mit unserem Top-Favoriten mindestens auf Augenhöhe liegen.

Bestes Android: OnePlus 10 Pro

Das OnePlus 10 Pro gibt es in den Farben Vulkanisches Schwarz und Smaragdwald, dem grünen Farbton, den auch unser Testmodell hatte. Beide Rückseiten sind zwar mattiert und damit unempfindlicher als Hochglanzoberflächen, dennoch gehört ein Back-Case aus weichem Silikon zum Lieferumfang – in passender Farbe wohlgemerkt. Darüber hinaus stehen zwei Speichervarianten zur Wahl: Entweder mit 128 Gigabyte internem Speicher und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher zur UVP von 899 Euro oder für 100 Euro mehr unser Testmodell mit 256 Gigabyte internem und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Eine Aufrüstung des internen Speichers mit einer microSD-Karte ist nicht möglich, man sollte sich also schon beim Kauf entscheiden, wieviel Speicherplatz voraussichtlich benötigt wird.

Das beste Android
OnePlus 10 Pro
Test Smartphone: OnePlus 10 Pro
Das OnePlus 10 Pro ist besonders leistungsfähig und geht gleichzeitig sparsam mit der Energie um.

Als Basis ist auf dem 10 Pro mit Android 12 die derzeit aktuellste Version installiert. Nach wie vor hat der Hersteller das Betriebssystem mit der eigenen Oxygen Software verfeinert, bei unserem Testmodell mit der aktuellsten Oxygen OS 12.1 Version. Zwar läuft OnePlus schon seit einiger Zeit unter der Flagge von Oppo, dennoch gibt es zwischen den beiden Marken bedeutsame Unterschiede, die laut Hersteller auch bestehen bleiben werden.

Ein bei OnePlus stets wiederkehrendes Ärgernis am Rande ist die fehlende IP-Zertifizierung, zumindest bei in der EU erhältlichen Modellen. Geräte, die nach China oder in die USA geliefert werden, haben zum Beispiel eine IP68-Zertifizierung. Das ist umso unverständlicher, als ja das IP-Schutzklassenzertifikat ausdrücklich ein internationales Zertifikat ist.

Gerade OnePlus verfügt über eine große, und wenn man den Verlautbarungen glauben schenkt, auch sehr einflussreiche Community. Das Feedback fließt deshalb außer in die Konstruktion der Hardware eben auch in das Betriebssystem ein. Die Folge ist, dass im Hause Oppo neben dem Color OS (für die Marke Oppo) eben auch Oxygen OS (für die Marke OnePlus) quasi nebeneinander existieren.

Beide Systeme waren in vielen Dingen Vorreiter, wie beispielsweise bei der Verwaltung von Zugriffsrechten vieler Apps. Viele Features haben mittlerweile sogar den Weg in »normale« Android-Installationen gefunden.

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Smartphone Test: Onepluspro
Das Display des OnePlus 10 Pro hat eine enorme Auflösung und liefert die mittlerweile üblichen 120 Bilder pro Sekunde.
Smartphone Test: Onepluspro Back
Drei Kameras und ein LED-Blitz lugen aus der Rückseite, diese ist matt gehalten, dadurch gibt es weniger Fingerabdrücke.
Smartphone Test: Onepluspro Sim
Zwei SIM-Karten können eingesetzt werden, eine microSD-Karte zur Speichererweiterung ist nicht vorgesehen.
Smartphone Test: Onepluspro Komplett
Außer der Schutzhülle aus Silikon gehört noch das USB-C Kabel und ein Ladenetzteil mit satten 80 Watt Leistung zum Lieferumfang.

Dass es sich beim Mutterkonzern Oppo um einen Großen in der Branche handelt, wird spätestens beim Blick unter die Haube des 10 Pro deutlich. Hier werkelt der Snapdragon 8 der ersten Generation, womit das OnePlus eine der ersten Marken mit diesem Chipsatz überhaupt ist. Unterstützt werden die acht Prozessorkerne entweder von 8 GB RAM oder, wie in unserem Testmodell, von 12 GB RAM.

Unsere Benchmark-Messungen haben dabei Interessantes offenbart; seitens der Rechenleistung des Prozessors hat man jetzt zu Apples aktuellen iPhones aufgeschlossen, allerdings auch nicht mehr. Deutlich zugelegt hat dagegen die Leistungsfähigkeit der Grafikabteilung: Hier hat OnePlus die Messlatte gleich um mehrere Stufen höher gelegt als bei sämtlicher derzeit bekannter Konkurrenz.

Dennoch ist auch der neue Chipsatz auf Energieeffizienz getrimmt, weit über 30 Stunden Testvideo im Dauerbetrieb sprechen eine deutliche Sprache. Gemessen haben wir das mit einer Bildrate von 120 Hertz, bei einer Bildrate von 60 Hertz sollte der Akku sogar noch länger halten.

Anders als Apple und Samsung verzichtet OnePlus nicht auf das beigelegte Ladenetzteil. Ganz im Gegenteil: Der mitgelieferte Klotz liefert eine Leistung von satten 80 Watt. Zusammen mit der neuen SuperVOOC genannten Schnellladetechnik ist das Smartphone in einer guten halben Stunde wieder voll aufgeladen! Auch das 10 Pro ist Qi-kompatibel, kann also induktiv und damit völlig drahtlos aufgeladen werden. Mit der hauseigenen AirVOOC-Ladestation sogar mit bis zu 50 Watt. Sie können das OnePlus sogar selbst als Qi-Ladematte nutzen, beispielsweise um das iPhone einer Freundin aufzuladen.

Da bleibt nur zu hoffen, dass die Elektronik trotz aller Schnellladefähigkeit den Akku möglichst schonend auflädt, denn normalerweise bedeutet jede Schnelladung für den Akku puren Stress, was die Lebenserwartung normalerweise verringert. Allerdings gibt es derzeit noch keine Langzeitstudien zur Lebenserwartung derartig vollgepumpter Smartphone-Akkus.

Hervorragendes Display

Auch beim 10 Pro hat sich OnePlus einmal mehr der Displayqualität verschrieben. Das schlägt sich nicht nur in der enorm hohen Auflösung von 525 ppi nieder, sondern vor allem in den knackigen Farben bei gleichzeitig tiefstem Schwarz. Der Betrachtungswinkel ist dabei ziemlich hoch, was unter anderem dem Online-Gamer zugute kommt.

Smartphone Test: Onepluspro Screenshot
Im Pro-Modus lassen sich außer diversen Bildparametern wie Belichtung, Weißabgleich und ISO unter anderem auch die Datenformate auswählen. Neben JPG stehen auch zwei RAW-Formate zur Auswahl, diese Rohdaten sind besonders bei Profis beliebt, da sie auch nach dem Fotografieren tiefe Eingriffe in die Parameter erlauben.

Ganz besonders gut gefällt aber die Möglichkeit zur Anpassung von Farbtemperatur und andere Abbildungsleistungen. So gibt es gleich drei Modi, die sich hauptsächlich um eine Anpassung der Video-Darstellung kümmern. Damit machen insbesondere gestreamte Filme eine gute Figur, aber auch selbst gedrehte Filme oder eigene Fotos gewinnen dadurch an Darstellungsqualität.

Drei Kameras plus Unterstützung von Hasselblad

Das OnePlus 10 Pro verfügt anders als sein Vorgänger nur noch über drei Kameras auf der Rückseite: Die Weitwinkel-, Ultra-Weitwinkel- und die Tele-Optik sind geblieben, wobei die Tele- und die Hauptkamera über einen hervorragenden optischen Bildstabilisator verfügen. Die Kamera für Schwarzweiß-Aufnahmen wurde kurzerhand gestrichen. Für die Software und deren Anpassung an die Sensoren ist nach wie vor Hasselblad verantwortlich. Diesmal hat man sich mit Nachdruck den bewegten Bildern zugewandt, also dem Filmen, während die Fotoabteilung nur geringfügige Modifikationen erhalten hat. Mehr war allerdings auch nicht notwendig.

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Smartphone Test: Onepluspro Outdoorlowlight
OnePlus 10 Pro: Alles, insbesondere die Bewölkung wird schön durchgezeichnet abgebildet, es lassen sich selbst die Hochspannungsleitungen erkennen.
Smartphone Test: Onepluspro Outdoorlowlight Nachtmodus
OnePlus 10 Pro: Im Nachtmodus gewinnt das Bild an Kontrast und damit an Tiefe, die Leuchtschrift wird erst durch Heranzoomen lesbar.
Smartphone Test: Onepluspro Geli
OnePlus 10 Pro: Die Abendsonne im Frühjahr wird noch von Wolken bedeckt, ist aber dennoch klar umrissen. Der Vordergrund wird perfekt belichtet.

In der Foto-App ist der Wechsel vom Standard- ins Pro-Menü nur einen Touch entfernt. Hier stehen weitreichende professionelle Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Sämtliche Belichtungseinstellungen, der Weißabgleich und die ISO-Einstellungen können nun in feinen Stufen angepasst werden. Zur Belichtungskontrolle kann ein sogenanntes Histogramm eingeblendet werden, und ein künstlicher Horizont hilft bei Bedarf bei der waagerechten Ausrichtung.

Unseren Testparkour musste das OnePlus 10 Pro allerdings mit dem Standard-Menü bewältigen, schließlich liegt uns ja die Schnappschuss-Qualität am Herzen. In komplexen oder extremen Lichtsituationen sorgt schon die Automatik für tolle Ergebnisse. Presets wie der Nacht- oder der Portrait-Modus sind schnell erreicht und bringen meistens noch bessere Ergebnisse. Für den Profi ist es allerdings gut, dass er sich im entsprechenden Pro-Menü ebenfalls schnell zurechtfindet, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

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Smartphone Test: Oneplusprolx
OnePlus 10 Pro: Bei wenigen 30 Lux Ausleuchtung fällt kaum Rauschen auf, bis auf den üblichen blauen Dekorstreifen auf der mittleren Kanne, ist die Sättigung sehr gut.
Smartphone Test: Onepluspro Hell
OnePlus 10 Pro: Bei guter Ausleuchtung gibt es nichts zu beanstanden. Der Pro-Modus muss hier noch nicht mal zum Einsatz kommen.

Bei den Aufnahmen mit festgelegter Beleuchtung des Motivs erlaubt sich das Kamerasystem des OnePlus ebenfalls keinerlei Schwächen. Auch hier kann das Smartphone locker mit den Platzhirschen konkurrieren. Im Portrait-Modus lässt sich zwar wie üblich der Zoom nicht betätigen, dafür ist er aber sowohl bei der Weitwinkel- als auch bei der Ultraweitwinkel-Kamera aktiv, sodass man nicht zwangsläufig dem Motiv auf die Pelle rücken muss bzw. das Portrait auch auf zwei und mehr Gesichter ausweiten kann. Ein einfacher Touch auf das entsprechende Symbol schaltet zwischen den Kameras um. Außerdem erscheint im Portrait-Modus ein Blenden-Symbol auf dem Display; ein Touch darauf blendet einen Schieber ein, mit dem sich die Blende und damit die Stärke des Bokehs nahezu stufenlos einstellen lässt.

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Smartphone Test: Onepluspro Portrait
OnePlus 10 Pro: Der Portrait-Modus funktioniert perfekt als Schnappschuss, per Schieber lässt sich die Stärke des Bokehs quasi stufenlos einstellen.
Smartphone Test: Onepluspro Portrait
OnePlus 10 Pro: Der zweite, weitwinkligere Portrait-Modus erlaubt eine Portraitaufnahme aus größerer Nähe und/oder mit mehreren Personen – auch mit schönem Bokeh.

Mit dem OnePlus 10 Pro hat der Hersteller einen würdigen Nachfolger für unseren ehemaligen Android-Favoriten 9 Pro 5G an den Start gebracht. Die Android-Konkurrenz wird jedenfalls ein weiteres Mal auf die Plätze verwiesen, sogar seitens des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Der nicht zu unterschätzende Community-Faktor sollte selbst der Konkurrenz von Apple nicht egal sein.

Kompaktes iPhone: Apple iPhone 13 Mini

Das Apple iPhone 13 mini basiert technisch auf dem iPhone 13. Aufgrund der kompakten Abmessungen ist natürlich das Display kleiner, und auch der eingebaute Akku hat eine etwas geringere Kapazität. Das kleine iPhone gibt es ebenfalls in drei Speichervarianten, von denen das 128-GB-Modell für rund 800 Euro das günstigste ist. Für 920 Euro folgt dann das 256-GB- und schließlich für rund 1.150 Euro das 512-GB-Modell.

Kompaktes iPhone
Apple iPhone 13 mini
Test [Duplicated]  Smartphone: Apple iPhone 13 mini
Die Leistungen liegen zu den großen Schwestermodellen zumeist auf Augenhöhe. Besonders das Display ist gelungen.

Darüber hinaus stehen beim iPhone 13 mini insgesamt fünf Farbvarianten zur Auswahl; neben Polarstern, Mitternacht, Blau und Rosé gibt es noch die Variante Product Red, von deren Erlös ein Teil direkt an den Global Fund geht, der neben den Infektionskrankheiten AIDS, Tuberkulose und Malaria neuerdings auch Covid 19 bekämpft.

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Smartphone Test: Apple Iphone13mini
Das iPhone 13 mini ist eine kleine Ausführung des iPhone 13, die Leistungsdaten sind die gleichen.
Smartphone Test: Apple Iphone13mini Back
Zwei Kameras auf der Rückseite, der Rückdeckel ist wie das Display aus Glas bzw. Kunststoff, sonst würde das kabellose Laden nicht funktionieren.
Smartphone Test: Apple Iphone13mini Notch
Die Notch ragt auch hier etwas weiter ins Display rein, ist aber etwas schmaler geworden.
Smartphone Test: Apple Iphone13mini Sim
Eine SIM-Karte lässt sich einetzen, eine e-SIM ist bereits installiert.
Smartphone Test: Apple Iphone13mini Komplett
Wie allen aktuellen iPhones liegt auch dem mini nur das Ladekabel bei.

Das iPhone 13 mini hat das gleiche hochwertige OLED-Display wie die größeren 13er, anders als bei den beiden Pro-Modellen bleibt die Bildwechselfrequenz jedoch bei maximal 60 Hz. Die Farbdarstellung, Blickwinkelstabilität und auch der Schwarzwert sind aber ebenso gut.

Ebenso wie das Display hat auch der Akku an Größe und damit an Kapazität einbüßen müssen. Eine Ladung reicht beim Mini trotzdem noch für gut 18 Stunden Dauerbetrieb nach unserer Testmethode, was zwei Stunden länger ist als beim Vorgänger.

Wie die Kollegen lässt sich auch das iPhone 13 mini kabellos laden, mit dem neuen MagSafe-Ladegerät sogar recht schnell. Das liegt daran, dass sich das iPhone, sobald es auf der Ladefläche liegt, automatisch in die optimale Position bewegt. Außerdem liefert das MagSafe-Ladegerät mit 20 Watt doch etwas mehr Leistung als die sonst üblichen induktiven Ladegeräte. Echtes Schnellladen ist aber auch damit und selbst mit dem ebenfalls optionalen Kabel-Ladegerät nicht möglich, da auch das mit nur 20 Watt Ladeleistung nicht gerade der Burner ist.

Ob nun der proprietäre Lightning-Anschluss der Flaschenhals beim Laden ist, mag dahingestellt sein, wäre aber angesichts dieser hochgelobten, innovativen Schnittstelle schon etwas peinlich.

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Smartphone Test: Iphonemini Outdoor Lowlight
iPhone 13 mini Outdoor dunkel: Die Atmosphäre wird perfekt eingefangen, selbst der dunkle Wolkenhimmel hat noch viel Zeichnung, die Leuchtschrift lässt sich gut ablesen.
Smartphone Test: Iphonemini Outdoor Lowlight Hdr
iPhone 13 mini HDR Outdoor dunkel: Im automatischen Nachtmodus sind die Farben etwas satter, die Leuchtschrift strahlt etwas zu stark.
Smartphone Test: Iphonemini Geli
iPhone 13 mini: Bei extremem Gegenlicht zeichnet sich die Sonne (als Gegenlichtquelle) trotzdem klar gegen den Himmel ab. Außerdem ist auch der Vordergrund gut belichtet und selbst der große Baum wird korrekt dunkelgrün statt schwarz abgebildet.

Anders als die Pro-Geräte verfügt das iPhone 13 mini über nur zwei Kameras auf der Rückseite, nämlich eine mit Weitwinkel und eine mit Ultraweitwinkel. Eine Kamera mit Tele-Optik, wie bei den Pros, gehört nicht dazu. An der Bildverarbeitung hat sich gegenüber dem 12er mini nichts geändert, sodass auch die Qualität der Fotos ganz ähnlich ist. Entsprechend gut sind die Fotoleistungen gerade unter erschwerten Bedingungen dann auch.​

Unter laborähnlichen Bedingungen zeigt auch das iPhone 13 mini einen sichtbaren Hang zur softwarebasierten Schärfung der Kanten mit den üblichen Doppelkonturen. Im Portrait-Modus arbeiten Algorithmen an dem unscharfen Hintergrund, und das sehr effektiv. Erst bei genauem Hinsehen und entsprechender Vergrößerung fällt auf, dass einige Feinheiten am Rand des Motivs zu unrecht der Unschärfe zum Opfer fallen.

 Smartphone Test: Iphonemini Portrait
Am Portrait-Modus war nach Meinung bei Apple wohl nicht mehr viel zu verbessern. Schade ist, dass man bezüglich der Entfernung zum Motiv bzw. beim Bildausschnitt ziemlich festgelegt ist.

Gerade weil im Grunde nur wenige Abstriche gegenüber den größeren Geschwistern gemacht werden müssen, ist das iPhone 13 mini das günstigste der aktuellen iPhones, selbst in der mittleren Speicherversion mit satten 256 GB liegt es deutlich unter 1.000 Euro. Auch die kompakten Abmessungen üben angesichts der aktuell modernen Riesendisplays einen gewissen Charme aus.

Preistipp: Vivo X60 Pro 5G

Das X60 Pro 5G ist aktuell das Flaggschiff aus dem Hause Vivo und wegen der noch recht kurzen Marktpräsenz in Europa auch so etwas wie ein Debüt. Gleichwohl liegt es, verglichen mit der Konkurrenz und speziell den anderen Empfehlungen, preislich eher im unteren Bereich. Das hat uns neugierig gemacht.

Preistipp
Vivo X60 Pro 5G
Smartphone Test: Vivo X60 Pro
Liefert hervorragende Bilder und ist sehr gut ausgestattet.

Außer dem Modell in Midnight Black, das uns zur Verfügung stand, gibt es das X60 Pro noch mit einer Rückseite in Shimmer Blue, die deutlich heller ist. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, mit einer Dicke von weit unter acht Millimetern gehört das X60 Pro eher zu den schlanken Smartphones. Die Seiten sind nochmal besonders dünn geraten, weil sie sowohl vom Display als auch von der Rückseite her abgerundet sind. Dass die Rückseite aus Kunststoff ist, merkt man erst nach einer genauen Untersuchung, die Täuschung ist also perfekt gelungen.

1 von 5
Smartphone Test: Vivo X60pro
Das Vivo X60 Pro 5G ist ein überzeugendes Debüt in der Premiumklasse.
Smartphone Test: Vivo X60pro Back
Die Rückseite mutet überzeugend wie Metall an, ist sie aber nicht. Die drei Kameras leisten überzeugende Arbeit.
Smartphone Test: Vivo X60pro Kante
Dezente Designelemente, wie die abgerundeten Seiten und die nach konkav (nach innen) geschliffene Unterkante, verleihen dem Vivo eine edle Optik und eigenständige Haptik.
Smartphone Test: Vivo X60pro Sim
Hier passt nur eine zweite SIM-Karte rein, ein Speicher-Update ist aber bei 256 GB internem Speicher nicht unbedingt notwendig.
Smartphone Test: Vivo X60pro Komplett
Neben dem Ladenetzteil, einem Silikon-Case und dem Ladekabel liegen dem Vivo auch ein Headset und ein Adapter dafür mit USB-C-Anschluss bei.

Darüber hinaus gibt es vom Vivo X60 Pro 5G nur die Version mit 256 Gigabyte internem Speicher. Dieser sollte reichen, da ein Upgrade per Speicherkarte mangels Steckplatz nicht möglich ist.

Das Display liegt mit seiner Diagonalen von 6,56 Zoll im mittlerweile üblichen Rahmen. Die Pixeldichte von knapp 400 ppi ist nicht rekordverdächtig, bietet aber dank AMOLED-Technik einen stabilen Blickwinkel mit knackigen Farben und sehr guten Schwarzwerten. Außerdem kann die Bildwechselfrequenz auf 120 pro Sekunde erhöht werden. Das sorgt für eine flüssigere Darstellung, vor allem beim Scrollen. Die höhere Bildwiederholfrequenz nuckelt aber auch am Akku und geht damit zu Lasten der Laufzeit.

Dieser hielt bei unserem Video-Dauertest bei 120 Hertz immerhin gute 18 Stunden durch. Setzt man die Bildwechselfrequenz herunter, reicht es locker für über 20 Stunden. Das mitgelieferte Netzteil verfügt über 33 Watt, was nur die Hälfte dessen ist, was Oppo, Xiaomi und andere Konkurrenten mitgeben. Dadurch ist es erfreulich kompakt, lädt das Smartphone aber immer noch in knapp einer Stunde auf.

Außer dem Ladegerät und dem dazugehörigen Kabel liegt dem X60 Pro 5G noch das übliche Silikon-Case zum Schutz der Rückseite bei, sowie ein Headset. Da dieses nur an die USB-C-Buchse angeschlossen werden kann, hat man sogar noch einen entsprechenden Adapter beigelegt. Wir kennen das von früheren Samsung-Geräten, dort hat jetzt allerdings auch die neue Sparsamkeit eingesetzt.

Installiert ist mit Android 11 das aktuellste Betriebssystem. Als Oberfläche ist mit Funtouch OS 11.1 eine hauseigene Programmierung eingesetzt.

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Smartphone Test: Vivo X60pro Outdoor Lowlight
Vivo X60 Pro: Schon im Automatik-Modus liefert das Vivo, wenn gleich die Belichtung etwas hell erscheint.
Smartphone Test: Vivo X60pro Outdoor Lowlight Hdr
Vivo X60 Pro: Schaltet man den HDR-Modus zu, gewinnt das Foto an Tiefe und Dynamik. Dunkle Bereiche werden dunkler, helle etwas heller. So soll es ein.
Smartphone Test: Vivo X60pro Outdoor Lowlightai
Vivo X60 Pro: Im Intelligenten Automatik-Modus legt das Vivo sogar noch zu, erkennbar an den scharf abgebildeten Gäsern im Vordergrund.
Smartphone Test: Vivo X60pro Geli
Vivo X60 Pro: Bei Gegenlicht gehts um eine möglichst helle Belichtung. Die Sonne ist leicht überstrahlt, der Vordergrund entsprechend hell.

Der Fotoabteilung des X60 Pro 5G hat Vivo ganz besondere Aufmerksamkeit gegönnt. Zwar befinden sich nur drei Kameras auf der Rückseite, daneben prangt aber stolz das bekannte, blaue Zeiss-Logo. Ansonsten ist die Aufgabenteilung klar: Eine Kamera ist mit einem Weitwinkel-Objektiv bestückt, die zweite mit einem Ultraweitwinkel und die dritte hat eine leichte Tele-Tendenz.

Die Aufnahmen sind durchweg von bestechender Qualität, insbesondere schwierige Lichtbedingungen meistert die Fotoabteilung des Vivo mit Bravour. Selbst unter quasi Laborbedingungen, bei genau festgelegter Beleuchtung, holen die Kameras das Bestmögliche heraus.

Auf den optischen Bildstabilisator in der Hauptkamera mit ihren 48 Megapixeln ist man bei Vivo ganz besonders stolz. Obwohl diese Technik alles andere als neu ist, funktioniert der Verwackelungsschutz hervorragend, und zwar beim Fotografieren wie beim Filmen gleichermaßen.

Im Portrait-Modus lässt sich die Intensität der Unschärfe, also das Bokeh, mit einem Schieber einstellen. Außerdem imitiert eine weitere Einstellung unterschiedliche Licht- oder Kamera-Effekte. Auch diese lassen sich frei in der Intensität skalieren. Viele dieser Effekte werden von bekannten Zeiss-Optiken inspiriert, und das Vivo bietet dadurch noch mehr künstlerische Freiheit als zum Beispiel das iPhone.

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Smartphone Test: Vivo X60pro Portrait
Der Portrait-Modus mit automatischer Bokeh-Einstellung, für unseren Geschmack fast schon zu viel Unschärfe.
Smartphone Test: Vivo X60pro Portrait
Die Unschärfe ist jetzt am Vollanschlag, die letzten Feinheiten um den Kopf herum sind weggebügelt.
Smartphone Test: Vivo X60pro Portrait
Hier ist die Unschärfe am unteren Anschlag, selbst die feinen Härchen im Scheitel sind noch zu erkennen, nach unserer Meinung das beste Ergebnis.

Das Vivo X60 Pro 5G kann also mit Fug und Recht als gelungenes Debüt gelten. Insbesondere die Fotoleistungen sind auf höchstem Niveau. Da es auch sonst wenig zu bemängeln gibt und der Preis angesichts der Ausstattung moderat geblieben ist, ist das Vivo ab sofort unser neuer Preistipp.

Faltbar: Samsung Galaxy Z Fold2

Mit dem Galaxy Z Fold2 ist es Samsung gelungen, das faltbare Display gesellschaftsfähig und vor allem praktikabel zu machen. Ist das Z Flip noch quer geklappt, klappt das Z Fold2 in Längsrichtung und eröffnet damit ein 7,5-Zoll-Display, das entspricht einer Diagonalen von satten 19 Zentimetern.

Faltbares Display
Samsung Galaxy Z Fold2
Test  Smartphone: Samsung Galaxy Z Fold2
Mit faltbarem Display und hervorragender Fotoausstattung, hat Samsungs Galaxy Z Fold2 einen Hit gelandet.

Bei der zweiten Generation des Z Fold hat Samsung nochmal ordentlich nachgelegt: Das große Display, was aus den Innenseiten des Falt-Smartphones gebildet wird, hat nun keine Notch mehr, die noch beim Vorgänger massiv ins Bild ragte.

Außerdem ist das Außendisplay des Z Fold2 auch größer geworden, die Diagonale entspricht jetzt mit 6,2 Zoll einem normalen Smartphone-Display. Allerdings ist es etwas schmaler als bei anderen Smartphones, um das Klappscharnier unterbringen zu können, liegt dafür aber sehr gut in der Hand und ist leicht zu bedienen.

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Smartphone Test: Samsung Galaxyfoldz2 Front Display
Smartphone Test: Samsung Galaxyfoldz2 Open Display
Smartphone Test: Samsung Galaxyfoldz2 Back
Smartphone Test: Samsung Galaxyfoldz2 Zu
Smartphone Test: Samsung Galaxyfoldz2 Klapp
Smartphone Test: Samsung Galaxyfoldz2 Sim
Smartphone Test: Samsung Galaxyfoldz2 Zubehoer

Der Fingerabdruck-Sensor ist nun sinnvollerweise wieder an die Seite gewandert, so ist er stets gut erreichbar, egal ob das Z Fold 2 gerade auf- oder zusammengeklappt ist. Außerdem hat man sich die Integration von Sensoren in der Display-Oberfläche gespart. Seitens der Displays ist das eine verträgliche Sparmaßnahme, die aus ergonomischer Sicht sinnvoll erscheint.

Anders sieht das bei der Auflösung, der Farbtreue und den anderen Qualitäten der Displays aus. Zumindest das große Klappdisplay kommt ja nicht von der Stange und soll vorrangig andere Qualitäten mitbringen als eine exorbitante Auflösung oder erstklassige Farbreproduktion.

Für ein kleines Tablet ist die Bildqualität sehr gut, unabhängig davon, ob wir das große Display als eine Fläche nutzen oder aufgeklappt, beispielsweise als Tastatur und Bildschirm. Das ist eine Anwendung, die gerade auf Reisen enorme Vorteile mit sich bringt, wenn man unterwegs halbwegs komfortabel schreiben will.

Ein wenig erinnert das Z Fold 2 in aufgeklappter Position an ein kleines Notebook oder den Communicator von Nokia, der seinerzeit gerade bei Geschäftsleuten sehr beliebt und ähnlich teuer war wie das Fold 2.

Das kleine Display, das sich auf der Front zeigt, wenn das Samsung zusammengeklappt ist, ist ebenfalls kein Standardmaß. Es kann aber seitens der Farbtreue und Blickwinkelstabilität ebenso überzeugen wie das des S20 5G. Im insgesamt größeren Gehäuse ist nun genug Platz für einen potenten Akku. Die 4.500 mAh reichen jetzt immerhin für 20 Stunden Testvideo im Dauerbetrieb, betrachtet auf dem großen Display und mit 120-Hertz-Bildrate, die nicht so sparsam ist wie der 60-Hertz-Modus. Da ist bei entsprechenden Einstellungen also durchaus noch mehr drin.

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Smartphone Test: Samsung Galaxy Foldz2 Outdoor Lowlight
Galaxy Z Fold2: Mit normaler Automatik trifft das Z Fold2 perfekt, die Leuchtschrift ist allerdings nicht genug ausdifferenziert, um sie entziffern zu können.
Smartphone Test: Samsung Galaxy Foldz2 Outdoor Lowlight
Galaxy Z Fold2: Der Szenen Optimizer tut dann seine Pflicht und macht die Schrift lesbar, die Atmosphäre der Szenerie bleibt dennoch erhalten.
Smartphone Test: Samsung Galaxy Foldz2 Outdoor Lowlight Tele
Galaxy Z Fold2: Die Optimierung funktioniert auch mit dem Tele-Objektiv.
Smartphone Test: Samsung Galaxy Foldz2 Geli
Galaxy Z Fold2: Die Sonne ist im Gegenlicht leicht überstrahlt, trotzdem ist der Baum davor noch recht differnziert und der Vordergrund säuft nicht im Schwarz ab.

Die Rückkameras sind auf der displaylosen Hälfte der Rückseite untergebracht. Insgesamt sind das drei Stück, die jeweils eine andere Brennweite abdecken: Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Tele. Damit Sie in und aus jeder Situation heraus auch ein Selfie machen, beziehungsweise skypen können, gibt es folgerichtig gleich zwei entsprechende Kameras – in jedem Display eine. Beide haben das gleiche Objektiv und sitzen in einer Insel-Notch, beanspruchen also nicht viel Platz im Display.

Die Weitwinkel- und die Ultraweitwinkel-Kamera hat das Z Fold 2 vom Galaxy S20 5G übernommen, lediglich das Tele ist anders aufgebaut. Die Ergebnisse der Fotosession fallen entsprechend ähnlich aus. Allerdings ist das auch das mindeste, was man für den stolzen Preis des Fold 2 erwarten kann.

Nutzt man zum Fotografieren mit dem Galaxy Z Fold2 die Hauptkameras, ist das sowohl im zugeklappten als auch im offenen Betrieb möglich. Allerdings finden wir das Fotografieren im zusammengeklappten Betrieb komfortabler, auch wenn die Bildvorschau natürlich kleiner ist als beim großen Display.

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Smartphone Test: Samsung Galaxy Foldz2 Portrait Tele Min
Galaxy Z Fold2: Beim Galaxy Z Fold 2 gibt es eine stufenlos einstellbare Unschärfe, hier haben wir die auf Minimum gestellt.
Smartphone Test: Samsung Galaxy Foldz2 Portrait Tele Medium
Galaxy Z Fold2: Die Unschärfe ist auf Mitte gestellt, je nach Entfernung zwischen Motiv und Hintergrund kann das ein besseres Ergebnis sein.
Smartphone Test: Samsung Galaxy Foldz2 Portrait Tele Max
Galaxy Z Fold2: Bei maximal eingfestellter Unschärfe erhalten wir eine sehr schmale Schärfe-Ebene, selbst ein Teil des Haars und der Kleidung sind unscharf.

Der Portrait-Modus versteckt sich beim Samsung Galaxy Z Fold2 quasi im Live-Fokus-Mode. Hier gibt es die bessere, weil vielseitigere Möglichkeit, die Blende anzupassen. Das reicht von der stufenlos einstellbaren Unschärfe bis hin zu weiteren kreativen Blenden-Effekten, die sich allesamt ebenfalls stufenlos in der Intensität einstellen lassen.

 Smartphone Test: Screenshot Samsung Galaxy Foldz2 Portrait
Samsung bietet im Live-Fokus-Modus der Foto-App eine Blende mit skalierbarer Unschärfe, man kann auch andere Blenden-Effekte auswählen und entsprechend skalieren.

Die Ausstattung orientiert sich ebenfalls dem S20: Ein kleines, aber effizientes Schnellladegerät gehört zum Lieferumfang, sodass das Fold2 in knapp über einer Stunde wieder komplett aufgeladen ist. Allerdings hat das Fold2 keinen Hybrid-Kartenslot, sondern nur eine integriert eSIM. Die ermöglicht einen Dual-SIM-Betrieb, sofern Ihr Mobilfunk-Anbieter das überhaupt anbietet. Außerdem ist das Fold 2 nicht wasserdicht, zumindest nicht zertifiziert, was wohl dem aufwändigen Klappmechanismus geschuldet ist.

Das Headset aus dem Lieferumfang kann nicht nur beim Telefonieren überzeugen, auch der Film macht auf dem großen Display zusammen mit den hochwertigen InEars sehr viel Spaß.

Keine Frage, das Samsung Galaxy Z Fold2 gehört eindeutig zu den Spitzenmodellen in der Smartphone-Welt. Allerdings ist der Preis auch ziemlich hoch, daher sollte Ihnen der Zusatznutzen, den das große Klappdisplay mit sich bringt, schon den stattlichen Aufpreis gegenüber einem S20 oder einem Note wert sein.

Außerdem getestet

OnePlus 9 Pro 5G

Das OnePlus 9 Pro 5G gibt es in drei Farbvarianten: Stellar Black, Pine Green und Morning Mist, wie unser Testmodell. Darüber hinaus stehen zwei Speichervarianten zur Wahl, was nicht ganz unerheblich ist, denn auch bei OnePlus verzichtet man mittlerweile auf die Möglichkeit, den Speicher per externer microSD-Karte aufzustocken. So gibt es das Pro-Modell wahlweise mit 128 Gigabyte internem Speicher und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher zur UVP von 899 Euro oder für 100 Euro mehr unser Testmodell mit 256 Gigabyte internem und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Bei OnePlus setzt man mit Oxygen OS auf einen hauseigenen Android-Clone, der viel tiefer im Betriebssystem verankert ist, als die üblichen angepassten Oberflächen, insbesondere was die Rechteverwaltung der installiuerten Apps betrifft.

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Smartphone Test: Onepluspro
Das AMOLED-Display des OnePlus 9 Pro bietet eine farbtreue, hochauflösende Darstellung.
Smartphone Test: Onepluspro Sim
Es gibt nur eine Dual-SIM-Karte, eine Speichererweiterung ist nicht drin und zumindest bei der 256-GB-Version auch nicht notwendig.
Smartphone Test: Onepluspro Back Kl
Insgesamt vier Kameras lugen aus der Rückseite. Gut zu erkennen ist der Schriftzug von Hasselblad, verantwortlich für die gelungene Fotoabteilung.
Smartphone Test: Onepluspro Komplett
Links das riesige 65-Watt-Netzteil, rechts die Silikonhülle und das Ladekabel.

Das OnePlus 9 Pro 5G war eines der ersten Smartphones, in dem der seinerzeit brandneue Snapdragon 888 für die Rechenpower zuständig war. Unterstützt wird der in der Pro-Version von mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher, bei unserem Testmuster sind sogar 12 Gigabyte installiert.

Dass der Chipsatz in punkto 5G optimiert wurde, kann nur sehr aufwändig getestet werden, seine Sparsamkeit angesichts der Leistung konnten wir aber messen. So kamen wir mit unserem Testvideo locker an 30 Stunden Dauerbetrieb heran. Das 9 Pro schafft das sogar mit der wenig sparsamen Bildrate von 120 Hertz, bei einer Bildrate von 60 Hertz reicht der Akku sogar noch länger.

Das mitgelieferte Ladenetzteil liefert eine Leistung von satten 65 Watt. Zusammen mit der »Warp« genannten Schnelllade-Technik ist das Smartphone in einer guten halben Stunde wieder voll aufgeladen! Dass das 9 Pro 5G zudem Qi-kompatibel ist, sich also induktiv und damit völlig drahtlos aufladen lässt, versteht sich da fast schon von selbst.

Beim 9 Pro 5G kann sich die Bildwiederholrate bis maximal 120 Hz automatisch an die Erfordernisse anpassen. Neben dieser höheren Framerate verwöhnt das AMOLED-Display zudem mit knackigen Farben, einem tiefen Schwarz sowie einer deutlich höheren Auflösung als zum Beispiel die iPhones.

 Smartphone Test: Screenshot Onepluspro
Der Pro-Modus ist schnell eingeschaltet, nun stehen diverse Belichtungseinstellungen zur Verfügung. Neben einem künstlichen Horizont für ein gerades Bild gibt es auch eine Histogramm-Anzeige zur Kontrolle der Belichtung.

Auf der Rückseite hat das OnePlus 9 Pro insgesamt vier Kameras: eine mit Weitwinkel-, eine mit Ultra-Weitwinkel- und eine mit Tele-Optik. Die vierte ist in guter OnePlus-Tradition für künstlerische Schwarzweiß-Aufnahmen zuständig. Fotografische Unterstützung hat OnePlus sich bei Hasselblad geholt. Der schwedische Hersteller ist hauptsächlich von der Studio- oder Gebäudefotografie mit Mittel- und Großformatkameras bekannt. Offenbar war der Einfluss der Entwickler von Hasselblad sehr groß, zumindest legen das die Resultate unserer Testaufnahmen nahe.

Allein die App wurde komplett überarbeitet, sodass es jetzt ein Pro-Menü gibt, hinter dem sich weitreichende professionelle Einstellmöglichkeiten verbergen. Sämtliche Belichtungseinstellungen, der Weißabgleich und die ISO-Einstellungen können nun in feinen Stufen angepasst werden.

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Smartphone Test: Onepluspro Outdoor Lowlight
In der schwierigen Mischlichtsituation schlägt sich die Kamera des OnePlus 9Pro schon ganz gut, sogar der Strommast rechts von der Mitte ist schemenhaft zu erkennen. Zu entziffern ist die Leuchtschrift allerdings nicht.
Smartphone Test: Onepluspro Outdoor Lowlight Tele1
Wird das Gebäude etwas näher herangezoomt, ist auch die Schrift zu entziffern, allerdings ist deutliches Rauschen zu erkennen.
Smartphone Test: Onepluspro Outdoor Lowlight Tele2
Mit dem Tele-Objektiv geht´s ganz nah heran. Selbst in dieser schwierigen Lichtsituation kann man gut die Mauerstruktur erkennen, dem guten Bildstabilisator sein Dank.
Smartphone Test: Onepluspro Outdoor Lowlight Hdr
Im HDR-Modus ändert sich nicht viel, nur das Rauschen ist etwas geringer.
Smartphone Test: Onepluspro Outdoor Lowlight Tele Hdr
Herangezoomt und mit aktiviertem HDR-Modus sieht man deutlich mehr Details, sogar die Stromleitung lässt sich jetzt gut erkennen.
Smartphone Test: Onepluspro Geli
Bei extremem Gegenlicht liefert das OnePlus 9 Pro ein hervorragendes Ergebnis. Die Sonne zeichnet sich fast ohne zu überstrahlen sehr gut gegen den strahlenden Himmel ab, der Vordergrund ist ebenfalls gut belichtet.

In komplexen oder extremen Lichtsituationen sorgt beim OnePlus 9 Pro schon die Automatik für tolle Ergebnisse. Presets wie der Nacht- oder der Portrait-Modus sind schnell erreicht und bringen oft noch bessere Ergebnisse. Im Pro-Modus stehen dem Profi-Fotografen sämtliche Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, wie er sie von seiner Kamera gewohnt ist.

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Smartphone Test: Oneplusprolx
Bei Ausleuchtung von 30 Lux zeigt sich die Kamera des OnePlus 9 Pro von seiner besten Seite; kein sichtbares Rauschen, die Atmosphäre ist perfekt getroffen, sogar das blaue Dekor der mittleren Kanne wird blau wiedergegeben.
Smartphone Test: Onepluspro Hell
Bei guter Ausleuchtung gibt es nichts zu beanstanden.

Bei den Aufnahmen unter Quasi-Laborbedingungen, also mit festgelegter Beleuchtung des Motivs, erlaubt sich das Kamerasystem des OnePlus keinerlei Schwächen. Hier bewegt man sich ebenfalls auf höchstem Niveau und kann locker mit den Platzhirschen konkurrieren. Im Portrait-Modus lässt sich zwar der Zoom nicht betätigen, dafür ist er aber sowohl bei der Weitwinkel- als auch bei der Ultraweitwinkel-Kamera aktiv, sodass man nicht zwangsläufig dem Motiv auf die Pelle rücken muss bzw. das Portrait auch auf zwei und mehr Gesichter ausweiten kann. Ein einfacher Touch auf das entsprechende Symbol schaltet zwischen den Kameras um.

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Smartphone Test: Onepluspro Portrait Nah Bokeh
Im Portrait-Modus liefert die Kamera des 9 Pro ein schönes Bokeh, der Zoom funktioniert im Portrait-Modus nicht.
Smartphone Test: Onepluspro Portrait Weit Bokeh
Dafür funktioniert der Portrait-Modus aber auch mit dem Ultraweitwinkel-Objektiv.
Smartphone Test: Onepluspro Portrait Stuhl Bokeh
Obwohl die Stuhllehne nah dran ist, wird sie leicht unscharf abgelichtet.

Das 9 Pro 5G von OnePlus kann in fast allen Disziplinen die Konkurrenz hinter sich lassen und in den übrigen zumindest locker aufschließen. Allerdings hat OnePlus auch preislich zur Konkurrenz aufgeschlossen, aber Qualität hat eben überall ihren Preis. Durch den Nachfolger dürfte dagegen der Preis fürs 9 Pro sinken, womit ein hervorragendes Smartphone etwas erschwinglicher werden dürfte.

Samsung Galaxy S22 Plus

Das Samsung Galaxy S22 Plus ist quasi das mittlere der drei neuen aus der S22-Modellreihe. Es liegt zwischen dem noch größeren S22 Ultra und dem kleineren S22 und ist in den Speicher-Varianten mit 128 und 256 GB verfügbar. Da wie üblich auf eine Erweiterungsmöglichkeit per microSD-Karte verzichtet wird, empfiehlt sich der Kauf der 256 GB Variante, da der aktuelle Aufpreis nur 50 Euro beträgt, was bei einer UVP von knapp über 1.000 Euro nicht viel ausmacht. Das S22 Plus und das S22 gibt es in den Farben Green, Phantom Black, Phantom White und Pink Gold. Das Ultra zusätzlich in Burgundy statt Pink Gold. Die Rückseiten sind sämtlich matt und damit ziemlich unempfindlich.

Beim Kauf sollte man sich allerdings fragen, ob man nicht direkt ein Ladegerät mitbestellt, da das bei Samsung nicht mehr zum Lieferumfang gehört. Man kann aber auch jedes andere USB-Ladenetzteil nutzen, oder das Galaxy einfach auf einer vorhandenen Qi-Ladematte drahtlos aufladen.

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Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus
Das Galaxy S22 Plus liegt bei der Display-Größe zwischen dem normalen S22 und dem Ultra, die Displayqualität ist über jeden Zweifel erhaben.
Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Back
Die Rückseite ist hier matt gehalten, eine saubere Lösung sind auch die drei Kameras.
Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Sim
Eine Speichererweiterung passt hier nicht mehr rein, nur zwei SIM-Karten.
Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Nt
Das Ladenetzteil gehört auch bei Samsung nicht mehr zum Lieferumfang, und muss bei Bedarf optional dazu bestellt werden. Ein Ladekabel ist (noch) dabei.

Der Karton des Galaxy S22 Plus hat dann auch nur etwa ein drittel des Volumens vom OnePlus 10 Pro, welches wir zur gleichen Zeit getestet haben. Die Argumentation ist die gleiche, wie bei Apple; es passen einfach mehr Smartphones in einen Container, und der Verpackungsmüll fällt auch geringer aus. Unserer Meinung nach lässt sich der CO2-Fußabdruck jedoch deutlicher verkleinern, wenn man schlicht die Lebenszyklen der Smartphones generell verlängert.

Samsung setzt wie meistens auf Prozessoren aus eigenem Anbau; im Galaxy S22 Plus werkelt daher ein Exynos 2200 mit acht Kernen und maximaler Taktfrequenz von 2,8 GHz. Unterstützt wird er von 8 GB RAM. Damit schließt nun auch Samsung leistungsmäßig zu den aktuellen iPhones auf, ohne sie jedoch zu übertrumpfen. Allerdings ist die Frage nach der reinen Rechenpower sowieso seit einigen Jahren eher akademisch, vielmehr kommt es mittlerweile auch hier auf Energieeffizienz an. Das S22 Plus muss sich mit seinem 4.500 mAh Akku keinesfalls verstecken, immerhin reicht eine Ladung für locker einen Tag in unserem Video-Testbetrieb. Lediglich das Nachladen gestaltet sich etwas langwierig, da Samsung aktuell wohl nur das übliche mickrige Ladenetzteil im Angebot hat. Damit nimmt der komplette Ladevorgang dann schon weit über eine Stunde in Anspruch. Andererseits schont das womöglich sogar den Akku, und erhöht damit seine Lebensdauer.

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Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Outdoorlowlight
Samsung Galaxy S22 Plus: Bereits ohne besondere Hilfsmittel liefert das Galaxy ein kontrastreiches, detailreiches Ergebnis mit guter Durchzeichnung. Selbst in der Leuchtschrift kann man fast die einzelnen Buchstaben erkennen.
Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Outdoorlowlight Nachtmodus
Samsung Galaxy S22 Plus: Im Nachtmodus wird das Rauschen dezent geglättet und die Leuchtschrift ist komplett lesbar. Allerdings ist ein Teil der Hochspannungsleitungen der Glättung zum Opfer gefallen.
Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Geli
Samsung Galaxy S22 Plus: Bei extremem Gegenlicht wird die Lichtquelle vor dem Hintergrund klar differenziert, dennoch wird auch der Rest des Bildes perfekt belichtet.

Anders als das Galaxy Ultra mit seinen insgesamt fünf Kameras auf der Rückseite, muss das S22 Plus mit deren drei auskommen. Das tut es auch, wir meinen sogar, dass die Hauptkamera, unterstützt von einer mit Ultraweitwinkel- und einer mit Tele-Objektiv einen hervorragenden Job macht. Unsere Motive in Extremsituationen meistert die Fotoabteilung des Samsung jedenfalls mit Bravour selbst im vollautomatischen Schnappschuss-Modus.

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Smartphone Test: Samsung Galaxy S22pluslx
Samsung Galaxy S22 Plus: Bei wenig Licht ist zwar sanftes Helligkeitsrauschen zu erkennen, dafür ist jedoch die Farbdarstellung perfekt und alle Farben werden satt abgebildet.
Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Hell
Samsung Galaxy S22 Plus: Ist genug Licht vorhanden, gibt es wie üblich keinerlei Beanstandungen am Ergebnis.

Da ist es gar keine Frage, dass das Galaxy S22 Plus unter normalen Lichtbedingungen keinerlei Schwächen zeigt. Bei wenig Licht gelingt nicht nur eine nahezu rauschfreie Aufnahme, sämtliche Farben zeigen sogar eine perfekte Sättigung, so dass auch nachts nicht alle Katzen grau erscheinen. Im Portrait-Modus setzt man auf einen stufenlos einstellbaren Grad der Unschärfe, der wirkt natürlich nicht ausschließlich bei Portrait-Aufnahmen, sondern kann auch andere Motive mit einem schönen Bokeh versehen.

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Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Portrait Auto
Samsung Galaxy S22 Plus: In der Grundeinstellung des Portrait-Modus wird das Gesicht perfekt freigestellt, lediglich bei feinen Strukturen wie den Haaren arbeiten andere etwas akkurater.
Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Portrait Max
Samsung Galaxy S22 Plus: Ist die Unschärfe auif Maximum gestellt, kann man kaum noch einzelne abstehende Haare erkennen, hier wird schlicht zu viel des Guten gemacht.
Smartphone Test: Samsung Galaxy S22plus Portrait Min
Samsung Galaxy S22 Plus: Steht die Unschärfe auf Minimum haben wir ein sehr natürlich wirkendes Bokeh.

Insgesamt kann das Galaxy S22 Plus zwar begeistern, es treten jedoch andere Wettbewerber auf den Plan, die der Marke den Platz auf dem Android Thron zusehends streitig machen. Interessant ist dabei, dass sich im Premium Segment die Preise auch nach Wochen und Monaten kaum nach unten bewegen. Damit dürfte auch das S22 Plus ein wertstabiles Prestigeobjekt werden, mit dem sich auch noch prima fotografieren lässt.

Xiaomi 11T 5G

Das Xiaomi 11T gibt es in zwei Speichervarianten zu kaufen, einmal in der Version mit 128 GB, wie sie uns zum Test vorlag, und einmal mit 256 GB, die dann knapp 100 Euro mehr kostet. Allerdings ist das 11T trotz 5G-Kompatibilität mit 599 Euro bzw. 699 Euro ohnehin am unteren Preisspektrum in dieser Kategorie angesiedelt.

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Smartphone Test: Xiaomit
Das Xiaomi 11T hat eines der winzigsten Punch-Holes für die Selfie-Kamera.
Smartphone Test: Xiaomit Back
Auf der hochglänzenden Rückseite finden sich drei Kameras und ein LED-Blitz.
Smartphone Test: Xiaomit Sim
Eine zweite SIM-Karte kann eingesetzt werden, eine Speichererweiterung ist nicht möglich.
Smartphone Test: Xiaomit Komplett
Das Silikon-Case, ein Ladekabel und das kräftige 67-Watt-Ladenetzteil gehören zum Lieferumfang.

Trotzdem verfügt das Xiaomi 11T über einige Zutaten, die man meistens im oberen Preissegment findet. Dazu gehört das sehr gutes Display, welches wahlweise eine Bildwiederholrate von 60 Hz oder 120 Hz zulässt. Dadurch ergibt sich eine besonders augenschonende, flüssige Wiedergabe, die allerdings zu Lasten des Akkus geht.

Das macht dem Akku im Xiaomi 11T allerdings nicht viel aus, schließlich hält er im 120-Hz-Modus immer noch 25 Stunden nonstop durch. Anschließend ist er mit Hilfe des beiliegenden, potenten 67-Watt-Ladegerätes in einer guten halben Stunde wieder komplett aufgeladen.

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Smartphone Test: Xiaomit Outdoor Lowlight
Hier zeigt das Xiaomi 11T seinen stärksten Auftritt: Zwar ist das Mauerwerk nicht mehr detailliert zu erkennen, die Buchstaben der Leuchtschrift dagegen sehr wohl.
Smartphone Test: Xiaomit Outdoor Lowlighthdr
Im HDR-Modus wird das Bild aufgrund der längeren Belichtungszeit in Teilen etwas unscharf. Hier lohnt sich ein sicherer Stand oder ein Gimbal.
Smartphone Test: Xiaomit Geli
Bei extremem Gegenlicht überstrahlt die Sonne etwas, der Vordergrund wird dafür aber korrekt belichtet.

Auch die Fotoabteilung des Xiaomi 11T leistet eine beachtliche Arbeit, insbesondere unter schwierigen Lichtbedingungen können sich die Ergebnisse sehen lassen. Ausgerechnet unter quasi Laborbedingungen, also bei perfekter Ausleuchtung, zeigt das Xiaomi aber Schwächen. Die Detailtreue lässt sichtbar nach, und auch die Farben sind zum Teil zu blass. Bei weniger Licht greifen die Rauschfilter so stark ein, dass kaum noch Details abgebildet werden. Da hilft es auch nur wenig, dass die Hauptkamera mit satten 108 Megapixeln ausgestattet ist, Pixel sind eben nicht alles.

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Smartphone Test: Xiaomit Hell
Selbst bei guter Beleuchtung ist noch viel Potential zu erkennen: Die Detailtreue lässt zu wünschen übrig und auch die Sättigung, insbesondere des blauen Dekor-Streifens auf der mittleren Kanne ist quasi nicht vorhanden.
Smartphone Test: Xiaomitlx
Bei einer Ausleuchtung von 30 Lux stößt die Kamera des Xiaomi 11T sichtbar an ihre Grenzen: Die Rauschfilter greifen sichtbar ein, sodass kaum noch Details zu unterscheiden sind, und auch die Sättigung geht enorm zurück.

Das Xiaomi 11T verfügt selbstverständlich auch über einen Portraitmodus, wo es sogar ganz ordentliche Ergebnisse liefert. Wie bei den meisten Konkurrenten funktioniert der Zoom im Portrait-Betrieb nicht, für den gewünschten Bildausschnitt muss man dann gegebenenfalls die Entfernung zum Motiv ändern.

 Smartphone Test: Xiaomit Portrait
Das Bokeh im Portrait-Modus sieht sehr gut aus. Wenn man das Foto etwas vergrößert, fällt jedoch ein feiner »Heiligenschein« rund um den Kopf auf.

Das Xiaomi 11T ist ein günstiges Smartphone, welches zwar einiges zu bieten hat, allerdings ist unser aktueller Preistipp nur wenig teurer und setzt dabei in puncto Fotoabteilung, Rechenleistung und Ausstattung nochmal eines drauf.

Apple iPhone 13

Das neue Apple iPhone 13 liegt technisch und seitens der Ausstattung gesehen näher am iPhone 13 Mini als am iPhone 13 Pro. Alle verfügen über nahezu die gleiche Hardware, mit den bekannten Unterschieden in der Displaygröße und Akkukapazität. Die Kamera-Ausstattung ist die gleiche wie beim iPhone 13 Mini, nämlich mit zwei statt drei Rückkameras, beide haben kein Tele-Objektiv wie die beiden Pro-Versionen.

Damit liegen auch die Fotoleistungen auf dem gleichen Niveau wie beim mini. Das iPhone 13 verfügt sogar über den neuen Kino-Modus, der beim Filmen für eine gezielte, kreative Unschärfe sorgen kann. Wem das mini zu klein ist, der gibt eben die knapp 100 Euro mehr für das größere iPhone 13 aus. Selbst die Farben und die Speichervarianten der beiden Modelle sind gleich.

Sony Xperia 5 III

Auch mit der dritten Auflage des Sony Xperia 5 III wandelt Sony abseits der ausgetretenen Smartphone-Pfade. Augenfälligstes Merkmal hierzu ist sicherlich das sogenannte Cinemawide Display im 21:9-Seitenverhältnis. Nach wie vor verzichtet Sony auf jede Art von Notch und macht einfach den Rand ums Display so schmal wie möglich. Der aktive Teil des Bildschirms ist offenbar viel zu schade, um von einem schwarzen Loch unterbrochen zu werden, so klein dieses auch sein mag.

Das Xperia gibt es in nur einer Speichervariante zu kaufen, die eingebauten 128 Gigabyte lassen sich jedoch ohne weiteres mit einem Speicherkarte bis zu einem Terabyte aufstocken, sofern man auf die zweite SIM-Karte verzichten kann.

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Smartphone Test: Sony Xperiaiii
Sony macht beim Display des Xperia 5 III wieder alles anders als die meisten anderen: Der Formfaktor ist 21:9, eine Notch gibt es nicht, dafür einen schmalen, geraden Rand und eine blitzsaubere Farbdarstellung.
Smartphone Test: Sony Xperiaiii Back
Drei Kameras sind auf der Rückseite, mit Zeiss-Optik.
Smartphone Test: Sony Xperiaiii Headset
Eine Buchse fürs Headset gibt es zwar, das Headset gehört aber nicht mehr zum Lieferumfang.
Smartphone Test: Sony Xperiaiii Sim
Das Hybrid-Slot fasst wahlweise zwei SIM-Karten oder eine SIM- und eine Speicherkarte.
Smartphone Test: Sony Xperiaiii Tasten
An der Seite ist neben dem Auslöser für die Fotofunktion und die Kombitaste zum Ein-/Ausschalten mit Fingerprintsensor, dazwischen ist die Taste für den Sprachassistenten.
Smartphone Test: Sony Xperiaiii Komplett1
Das Headset wurde eingespart, dafür ist jetzt ein kräftigeres Ladenetzteil dabei.

Tatsächlich ist das OLED-Display des Xperia 5 III von hervorragender Qualität. Gerade der Formfaktor lädt förmlich dazu ein, Filme am Smartphone zu genießen, natürlich im Querformat. Der Formfaktor 21:9 entspricht nämlich dem Seitenverhältnis vieler Kinofilme, was natürlich kein Zufall ist. Es ist auch kein Zufall, dass Sony wie immer den Controller fürs Gaming integriert hat, der zuschaltbare Gaming-Turbo beschleunigt das Smartphone nochmal zusätzlich und sorgt so für kurze Reaktionszeiten.

Diese hat das Smartphone auch beim Fotografieren: Hält man die unterste Taste (im Querformat die ganz rechts) etwas länger gedrückt, schaltet das Xperia direkt in den Fotomodus. Hier gibt man sich gar nicht erst mit anderen Spielereien ab, sondern schaltet direkt die Xperia eigene Foto-App ein. Diese bietet außer einer gut funktionierenden Automatik noch viele professionelle Einstellmöglichkeiten.

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Smartphone Test: Sony Xperiaiii Outdoor Lowlight
Sony Xperia 5 III: Die Szenerie wird zwar prinzipiell sehr gut belichtet, selbst die Strukturen des Mauerwerks sind zu erkennen, allerdings reicht es nicht, um die Leuchtschrift soweit auszudifferenzieren, dass man sie lesen kann.
Smartphone Test: Sony Xperiaiii Outdoor Lowlighthdr
Sony Xperia 5 III: Im HDR-Modus ist die Szenerie noch etwas heller, aber für die leuchtschrift reicht es immer noch nicht. Hier müsste man mit den Eisntellungen experimentieren.
Smartphone Test: Sony Xperiaiii Geli
Sony Xperia 5 III: Bei extremem Gegenlicht zeigt die Kamerafunktion ihre Stärken, die Sonne ist nicht überstrahlt, der Wolkenhimmel ist fein ausdifferenziert und trotzdem ist auch der Vordergrund perfekt belichtet.

Entsprechend gute Fotoergebnisse sind dann auch mit dem Xperia 5 III zu erzielen. Ausgenommen unsere etwas schwierige Mischlichtsituation, die wird von der Automatik nicht eindeutig umgesetzt, so dass man da einige Abstriche im Vergleich zur Konkurrenz machen muss. Natürlich wird man mit gezielten Einstellungen auch hier bessere Ergebnisse bekommen, dann ist es aber kein Schnappschuss mehr.

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Smartphone Test: Sony Xperiaiii Hell
Sony Xperia 5 III: Bei guter Austeuchtung gibt es nichts am Foto zu bemängeln, selbst die Nachschärfung hält sich in Grenzen.
Smartphone Test: Sony Xperiaiiilx
Sony Xperia 5 III: Der Rauschteppich bei nur 30 Lux Ausleuchtung ist minimal, der Clou ist, dass alle vorhandenen Farben in guter Sättigung gezeigt werden.

Alle anderen Fotosituationen meistert das Xperia 5 III jedoch ohne besondere Einstellungsmaßnahmen mit Bravour. Selbst die Aufnahme bei knappen 30 Lux Ausleuchtung klappt vorbildlich. Das Ergebnis glänzt mit wenig Rauschen bei gleichzeitig natürlicher Farbwiedergabe. Im Portrait-Modus lässt sich die Intensität des Bokehs sogar per Schieber einstellen.

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Smartphone Test: Sony Xperiaiii Portrait
Selbst ganz nah am Motiv schafft es der Portrait-Modus, den Hintergrund in genug Unschärfe tauchen zu lassen.
Smartphone Test: Sony Xperiaiii Portrait
Die Stärke des Bokehs ist zudem mit einem Schieber fein abstimmbar und damit sogar unabhängig davon, ob gerade ein Gesicht fotografiert witd oder ein anderes Motiv.

Der Akku reicht selbst bei 120 Hz Bildwiederholrate für 23 Stunden Nonstop-Videobetrieb. Allerdings dauert der Ladevorgang trotz mittlerweile etwas größerem 30-Watt-Ladenetzteil mehr als anderthalb Stunden.

Das Xperia 5 III setzt die Tradition der Vorgänger fort und liefert eine gute Grundlage für alles, was mit Multimedia zu tun hat, also Video- und Audio-Streaming sowie Fotografieren und nicht zuletzt der Einsatz als Gaming-Controller.

Oppo Find X3 Neo

Hersteller Oppo deckt mittlerweile das gesamte Preisspektrum im Smartphone-Sektor mit entsprechenden Produkten ab. Das Find X3 Neo gehört zu einer ganzen Reihe neuer Smartphones. Es liegt zwischen dem X3 Pro und dem X3 Lite zwar genau in der Mitte, gehört aber preislich eher in die Premium-Klasse als darunter.

Entsprechend edel tritt allein das Gehäusefinish in Erscheinung. Die Rückseite ist zwar nicht aus Metall – das wäre längst nicht mehr zeitgemäß – , ist aber sowohl optisch als auch haptisch sehr nah dran.

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Smartphone Test: Oppo Findx3neo
Ein riesiges, helles Display mit einer winzigen Notch oben in der Ecke für die Selfie-Kamera machen die Frontseite des Find X3 Neo aus.
Smartphone Test: Oppo Findx3neo Back
Die Rückseite des Oppo ist leicht satiniert, das ist rutschfest und sieht obendrein edel aus.
Smartphone Test: Oppo Findx3neo Sim
Das Kartenslot ist nur für zwei SIM-Karten gedacht. Eine Speichererweiterung ist nicht möglich, bei 256 GB aber auch kaum notwendig.
Smartphone Test: Oppo Findx3neo Komplett
Zum Lieferumfang gehört sogar ein Headset mit herkömmlichem Miniklinken-Stecker. Das Ladenetzteil ist fett, das Smartphone entsprechend nach einer halben Stunde wieder voll aufgeladen.

Das Find X3 Neo ist zwar in drei Farben erhältlich, es gibt aber nur eine einzige Speichervariante, nämlich die mit 256 Gigabyte. Diese Qual der Wahl entfällt damit zwar beim Kauf, andererseits muss man mit dem Speicher auch auskommen, eine Nachrüstung per microSD-Karte ist nicht möglich. Die Verwendung zweier SIM-Karten ist allerdings möglich.

Der Prozessor ist nicht das schnellste verfügbare Modell, das bleibt dem Pro vorbehalten. Die Leistung reicht im Alltag aber vollkommen aus. Der Akku ist mit 4.500 mAh zwar nicht gerade winzig, dennoch reicht seine Kapazität in unserem Test gerade mal für knapp 14 Stunden Dauerbetrieb. Zwar haben wir das bei der erhöhten Bildfrequenz von 90 Hertz gemessen, viel länger hält der Akku aber auch im sparsameren 60-Hertz-Modus nicht durch. Dafür sorgt das überaus üppige Netzladegerät binnen einer guten halben Stunde für eine komplette Ladung.

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Smartphone Test: Oppo Findx3neo Outdoor Lowlight
Der sommerliche Abendhimmel ist ganz gut getroffen, selbst die mäßige Bewölkung ist sehr gut zu erkennen. Leider reicht es nicht, um die Leuchtschrift komplett zu differenzieren.
Smartphone Test: Oppo Findx3neo Outdoor Lowlight
Schaltet man den Nachtmodus ein, ändert sich nicht besonders viel, dennoch ist auch hier die Stimmung sehr gut getroffen.
Smartphone Test: Oppo Findx3neo Geli
Die Sonne ist ziemlich klar gegen den Himmel abgegrenzt, der Vordergrund schön hell, das Grün vielleicht etwas zu satt. Trotzdem ein sehr gutes Ergebnis.
Smartphone Test: Oppo Findx3neo Hell
Wenn das Motiv hell genug Beleuchtet wird, gibt es am Foto nichts zu beanstanden.
Smartphone Test: Oppo Findx3neolux
Bei wenig Licht greifen schnell die Rauschfilter ein und das Foto wirkt etwas unscharf. Dafür bleibt die Sättigung selbst im blauen Dekorstreifen der großen Kanne fast komplett erhalten.

Das Find X3 Neo hat eine recht effektive Fotoabteilung an Bord. Die insgesamt vier Rückkameras können in den meisten Fällen für gute Fotos sorgen. Bei Spezialaufträgen wie zum Beispiel Portraits mit dem allseits beliebten Bokeh geht die Bildverarbeitung etwas grobschlächtig zur Sache. Da ist es gut, dass man sich nicht auf die automatischen Einstellungen verlassen muss.

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Smartphone Test: Oppo Findx3neo Portrait
Der Portrait-Modus beim Oppo Find X3 Neo arbeitet offensichtlich, wie viele Konkurrenten, auch auf der Basis von Algorithmen. In der Automatik funktioniert das ganz gut, lediglich die eigentlich vorhandenen feineren Härchen im Scheitel sind fast komplett unsichtbar.
Smartphone Test: Oppo Findx3neo Portrait
Das geht gar nicht: Stellt man die Unschärfe per Hand auf Maximum, wird das halbe Gesicht unscharf.
Smartphone Test: Oppo Findx3neo Portrait
Steht die Unschärfe auf Minimum, erhalten wir ein besonders natürliches Ergebnis.

Das Oppo Find X3 Neo ist zwar ein rundum gelungenes Smartphone, für das, was es über seine umfangreiche Erstausstattung hinaus zu bieten hat, aktuell aber noch etwas zu teuer.

Apple iPhone 12 Mini

Beim iPhone 12 Mini stehen insgesamt sechs Farbvarianten zur Auswahl, neben Weiß, Schwarz, Blau, Grün und Violett gibt es noch die Variante Product Red, von deren Erlös ein Teil direkt an den Global Fund geht, der neben den Infektionskrankheiten AIDS, Tuberkulose und Malaria neuerdings auch Covid 19 bekämpft. Das kleine iPhone gibt es zudem in drei Speicher-Varianten, von denen das 64-GB-Modell das günstigste ist. Im Abstand von jeweils etwa 150 Euro folgt dann das 128 GB und schließlich das 256 GB Modell.

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Smartphone Test: Apple Iphonemini
Das iPhone 12 Mini ist genauso performant wie das iPhone 12, nur eben etwas kompakter.
Smartphone Test: Apple Iphonemini Back
Auf der Rückseite des iPhone 12 Mini gibt es zwei Kameras mit den gleichen Spezifikationen wie beim iPhone 12.
Smartphone Test: Apple Iphonemini Notch
Die breite Notch wirkt auch beim Mini schon etwas altbacken.