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Das beste Smartphone

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Smartphone Test: Smartphone
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.

Wir haben 51 Premium-Smartphones getestet. Das beste Android-Smartphone ist für uns aktuell das Galaxy S20 5G von Samsung. Wer nicht unbedingt das Neueste und Beste braucht, fährt mit älteren Modellen allerdings nicht viel schlechter – und spart eine Menge Geld. Das beste Smartphone für Apple-Fans ist zur Zeit das Apple iPhone 12 Pro – aber es ist auch sehr teuer. Für alle, die nicht viel ausgeben möchten, ist das Apple iPhone 11 vom letzten Jahr die bessere Wahl.

Update 15. Januar 2021

Samsung hat die drei neuen Geräte der Galaxy S21-Reihe vorgestellt. In allen arbeitet mit dem Exynos 2100 der gleiche Prozessor. Die Speichererweiterung per microSD-Karte wird gestrichen, außerdem liegt den neuen Smartphones kein Ladegerät mehr bei. Je nach Modell und Speicherausstattung werden zwischen 849 und 1429 Euro fällig.

Wir werden die Geräte so schnell wie möglich testen.

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27. November 2020

Von Samsung haben wir gleich neue Smatphones getestet, einmal mit dem Galaxy Z Fold2 das erste serienreife Smartphone mit faltbarem Display, das direkt unsere Empfehlung erhält. Außerdem mit dem Galaxy S20 FE die Fan Edition des S20, das ausgerechnet dem großen Bruder verdächtig nah auf die Pelle rückt.

5. November 2020

Mit dem iPhone 12 und dem iPhone 12 Pro haben wir zwei neue iPhones in den Test aufgenommen, von Samsung das Galaxy S20 5G und von Sony das Xperia 5 II, außerdem das OnePlus 8T. Das Set beschert uns prompt vier neue Empfehlungen. Allerdings stehen weitere iPhones der neusten Generation in den Startlöchern – das teurere iPhone 12 Pro Max und das günstigere iPhone 12 mini – die werden wir sobald wie möglich nachreichen.

3. September 2020

Wir haben sieben neue Smartphones getestet. Unsere neuen Empfehlungen sind das Realme X50 Pro und das Sony Xperia 1 II.

24. April 2020

Insgesamt sieben neue Flaggschiff-Modelle haben wir getestet: Von OnePlus mit dem 7T Pro und dem neuen 8 Pro gleich zwei Kandidaten. Das gleiche gilt für Samsung, hier hatten wir neben dem Galaxy S20+ auch das Galaxy Z Flip mit dem Klapp-Display. Von LG ist das G8X mit Zusatz-Display hinzugekommen, Sony schickte das Xperia 5 ins Rennen und mit dem Oppo Find X2 Pro meldet sich der Hersteller mit einem Paukenschlag auf dem deutschen Markt zurück.

25. Oktober 2019

Wir haben das neue iPhone 11 und iPhone 11 Pro getestet. Letzteres ist unser neuer Testsieger und auch das 11er ohne Pro konnte eine Empfehlung einfahren.

27. September 2019

Mit dem Samsung Galaxy Note 10 und dem Galaxy Note 10 Plus haben die aktuellsten Flaggschiffe von Samsung jetzt Einzug gehalten.

7. Juni 2019

Mit dem neuen ZenFone 6 ist es Asus jetzt gelungen, ein Premium-Smartphone herauszubringen. Außerdem haben wir uns das neue OnePlus 7 Pro angeschaut.

28. März 2019

Mit dem Samsung Galaxy S10 und dem günstigeren S10e haben wir zwei der aktuellen Flaggschiffe von Samsung in den Test aufgenommen. Beide konnten mit innovativer Technik überzeugen und jeweils eine Empfehlung kassieren.

7. März 2019

Endlich konnten wir das neue LG V40 ThinQ ausführlich testen, es löst das G7 in unseren Empfehlungen ab.

Ein eindeutig »bestes Smartphone« zu küren ist aus unserer Sicht immer weniger sinnvoll, denn sowohl hinsichtlich der Verarbeitungsqualität als auch der technischen Leistung rücken die Flaggschiffe der verschiedenen Hersteller immer näher zusammen.

Das zeigt sich auch bei den Kameras: Alle Top-Smartphones schießen sehr gute Fotos. Unterschiede offenbaren sich nur in Details, der mehr oder weniger komfortablen Einbindung in das jeweilige Ökosystem – aber vor allem beim Preis.

Die Wahl zwischen einem Android-Smartphone oder einem iPhone entscheiden vor allem die eigenen Vorlieben und die Frage, in welcher Systemwelt man bereits investiert ist. Daher küren wir hier unsere Favoriten aus beiden Welten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Das beste iPhone

Apple iPhone 12 Pro

Test Smartphone: Apple iPhone 12 Pro
Beim 12er iPhone hat Apple sich vom Design her auf die Anfänge besonnen. Viele Fans wird das freuen, zumal die verwendete Technik vom Feinsten ist.

Das Apple iPhone 12 Pro schreibt zusammen mit seinen Kollegen neue, alte Design-Geschichte. Das organisch abgerundete Design ist passé, denn Apple hat sich auf alte Tugenden und das markante Design aus den Anfängen des iPhones besonnen. Ansonsten gibt es die übliche Beschleunigung des Chipsatzes, außerdem wurde die Verpackung erheblich geschrumpft. Das hat weniger ökologische, vielmehr ökonomische Gründe: Bei den 12ern muss man jetzt das Ladegerät extra kaufen, nur das Ladekabel gehört zum Lieferumfang.

Das beste Android

Samsung Galaxy S20 5G

Auch wenn das Samsung Galaxy S20 5G in Grundzügen schon einige Zeit auf dem Markt ist, so hat man ihm jetzt ein Update auf den 5G Mobilfunkstandard verpasst. Damit ist das Galaxy S20 wieder zeitgemäß, außerdem gibt es seitens der Bedienoberfläche vor allem bei der Bildverarbeitung im Fotobetrieb einige sichtbare Verbesserungen. Die Displaygröße liegt mit 6,2 Zoll in etwa bei der der aktuellen iPhones. Die Auflösung und auch die Darstellungsqualität ist dagegen deutlich höher.

iPhone für alle

Apple iPhone 11

Test Smartphone: Apple iPhone 11
Das iPhone 11 kann mit dem 12 Pro ganz gut mithalten, hat noch ein Ladegerät dabei und kostet nur etwa die Hälfte.

Das Apple iPhone 11 ist schon aber 650 Euro zu haben und gehört damit bei Apple eher zur Einstiegsklasse. Es ist noch mit dem älteren IPS-Display bestückt, währen die Pro-Reihe über das bessere OLED verfügt. Außerdem muss es mit zwei Hauptkameras auskommen, die Tele-Brennweite wurde hier ebenfalls eingespart. Dafür ist die Auswahl bei den Gehäusefarben deutlich vielfältiger ausgefallen und im Innern sorgt der gleiche Chip für flüssiges Arbeitstempo und eine hervorragende Bildverarbeitung.

Preistipp

OnePlus 8T

Wie üblich legt der Hersteller mit dem OnePlus 8T ein Update des OnePlus 8 vor. Im Falle des 8T hat der Hersteller etwas mehr als nur das Design angepasst. Obwohl es schon auffällig ist, dass die Kameras jetzt aus der Mitte an die Seite gerückt sind. Auch die Bildverarbeitung wurde sichtbar verbessert und dem T-Modell hat man jetzt ein wirklich dickes Ladegerät beigelegt.

Mit dem Galaxy Z Fold2 hat Samsung das faltbare Display im zweiten Anlauf technisch ausgereift und damit gesellschaftsfähig gemacht. Das Smartphone wird aufgeklappt zum veritablen Tablet und lässt sich in manchen Situationen auch geknickt betreiben. Die innovative Display-Technik und der recht hohe Preis machen das Z Fold2 zum Mobilgerät für Experten oder Technik-Freaks.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Das beste iPhoneDas beste AndroidiPhone für allePreistippFaltbares Display
ModellApple iPhone 12 ProSamsung Galaxy S20 5GApple iPhone 11OnePlus 8TSamsung Galaxy Z Fold2Sony Xperia 5 IISamsung Galaxy S20 FESamsung Galaxy S20+Huawei P40 ProSamsung Galaxy Note 20 UltraApple iPhone 12Apple iPhone 11 ProRealme X50 ProLG G8XOppo Find X2 ProOnePlus 8 ProSony Xperia 1 IISony Xperia 5Samsung Galaxy Z FlipSamsung Galaxy Note 10 PlusHuawei P40OnePlus 7T ProXiaomi Mi 10OnePlus 7 ProApple iPhone XRApple iPhone Xs MaxSamsung Galaxy Note 10Samsung Galaxy S10Samsung Galaxy S10eLG V40 ThinQOnePlus 6TSamsung Galaxy S9+Apple iPhone XApple iPhone 8 PlusSamsung Galaxy Note 9LG G7Samsung Galaxy S9OnePlus 6Sony Xperia XZ2Huawei P20 ProGoogle Pixel 3Nokia 8 SiroccoBlackberry KEY2LG V30Google Pixel 2 XLHuawei P20Google Pixel 2Samsung Galaxy S8
Test Smartphone: Apple iPhone 12 ProTest Smartphone: Samsung Galaxy S20 5GTest Smartphone: Apple iPhone 11Test Smartphone: OnePlus 8TTest Smartphone: Samsung Galaxy Z Fold2Test Smartphone: Sony Xperia 5 IITest Smartphone: Samsung Galaxy S20 FETest Smartphone: Samsung Galaxy S20+Test Smartphone: Huawei P40 ProTest Smartphone: Samsung Galaxy Note 20 UltraTest Smartphone: Apple iPhone 12Test Smartphone: Apple iPhone 11 ProTest Smartphone: Realme X50 ProTest Smartphone: LG G8XSmartphone Test: Oppo Find X2 Pro53Test Smartphone: OnePlus 8 ProTest Smartphone: Sony Xperia 1 IITest Smartphone: Sony Xperia 5Test Smartphone: Samsung Galaxy Z FlipTest Smartphone: Samsung Galaxy Note 10 plusTest Smartphone: Huawei P40Test Smartphone: OnePlus 7T ProTest Smartphone: Xiaomi Mi 10Test Smartphone: OnePlus 7 ProTest Smartphone: Apple iPhone XRTest Smartphone: Apple iPhone Xs MaxTest Smartphone: Samsung Galaxy Note 10Test Smartphone: Samsung Galaxy S10Test Smartphone: Samsung Galaxy S10eTest Smartphone: LG V40 ThinQTest Smartphone: OnePlus 6TTest Smartphone: Samsung Galaxy S9+Test Smartphone: Apple iPhone XTest Smartphone: Apple iPhone 8 PlusTest Smartphone: Samsung Galaxy Note 9Test Smartphone: LG G7Test Smartphone: Samsung Galaxy S9Test Smartphone: OnePlus 6Test Smartphone: Sony Xperia XZ2Test Smartphone: Huawei P20 ProTest Smartphone: Google Pixel 3Test Mittelklasse-Smartphone: Nokia 8Test Smartphone: Blackberry KEY2Test Smartphone: LG V30Test Smartphone: Google Pixel 2 XLTest Smartphone: Huawei P20Test Smartphone: Google Pixel 2Test Smartphone: Samsung Galaxy S8
Pro
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Sehr gutes Display
  • Tolles, griffiges Design
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Brillantes, hochauflösendes Display
  • Umfassende Ausstattung
  • Hervorragende Fotoausstattung
  • Enorm Leistungsstark
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gutes Display
  • Leistungsfähiger Chipsatz
  • Enorme Akkulaufzeit und extrem kurze Ladezeit
  • Hervorragende Fotoausstattung
  • Wahlweise kleines oder großes Display nutzbar
  • Sehr gutes Display
  • HiRes-Audio per Bluetooth und Kabel
  • Professionelle Foto- und Video-Apps
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Leistungsfähiger Chipsatz
  • Recht günstig
  • Hervorragendes Display
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Speichererweiterung möglich
  • Sehr kurze Ladezeit
  • Sehr gutes Display
  • Gute Fotoabteilung
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Hervorragendes Display
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr gutes Display
  • Sehr gute Fotoausstattung
  • Ursprüngliches, kantiges Design
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Fotoausstattung
  • Enorm Leistungsstark
  • QuickCharge Netzteil im Lieferumfang
  • Schneller Chipsatz
  • Ausdauernder Akku
  • Sehr kurze Ladezeit
  • Zweit-Display als Case
  • Umfangreiches Display-Management
  • Gute Fotoleistung
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Hervorragendes Display
  • Schneller Prozessor
  • Hohe Bildwiederholrate für sehr flüssige Wiedergabe möglich
  • Sehr gute Fotos
  • Hervorragendes Display
  • Sehr schneller Prozessor
  • Wireless Fast Charging möglich
  • Professionelle Foto- und Video-App
  • Hervorragendes Display
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Foto- und Video-Aufnahmen
  • Speicher erweiterbar
  • Innovatives Klapp-Display
  • Sehr kompakt zusammenfaltbar
  • Sehr gute Fotos
  • Hervorragende Foto-Leistung
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung und Dual-SIM-Funktion möglich
  • Bedienstift S-Pen ist sicher integriert
  • Sehr gute Fotoqualität
  • Enorme Akkulaufzeit
  • FullSize-Display dank Popup-Kamera
  • Ohne induktives Laden
  • Leistungsfähiger Chipsatz
  • Lange Akkulaufzeit
  • FullSize-Display ohne Notch
  • Schneller Chipsatz
  • Sehr gutes Display
  • Sehr gute Lowlight-Kamerafunktion
  • Lange Akkulaufzeit
  • In diversen Farben verfügbar
  • Hardware nochmal beschleunigt
  • Größtes Display eines iPhones
  • DualSIM (Nano‑SIM und eSIM)
  • Hervorragende Foto-Leistung
  • Hervorragendes Display
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Bedienstift ist im Gerät befestigt
  • Hervorragendes Display
  • Zwei Kameras mit OIS
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
  • Hervorragendes Display
  • Drei Hauptkameras mit unterschiedlichen Brennweiten
  • Speicher aufrüstbar und Dual-SIM dank Hybrid-Slot
  • Kabelloses Laden möglich
  • Innovativer Fingerprint-Sensor im Display
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Innovatives Betriebssystem
  • Hervorragendes Display
  • Sehr gute Lowlight-Kamerafunktion
  • Optischer Bildstabilisator
  • Design komplett überarbeitet
  • Mehr RAM als iPhone 8
  • Kamera nochmals verbessert
  • Großes Display bei kleinen Abmessungen
  • Face ID statt Fingerprint
  • Hervorragende Abstimmung von Hard- und Software
  • Sehr gute Kamera mit optischem Bildstabilisator
  • Hervorragendes Display
  • Erweiterte Bedienung mit dem S-Pen
  • Hervorragende Kamera
  • Diverse USB-C-Adapter im Lieferumfang
  • Hervorragendes Display
  • Speicher erweiterbar
  • Erlaubt induktives Laden
  • Gute Lowlight-Aufnahmen
  • Schön kompakt
  • Großes Display
  • Sehr gute Kamera
  • Gutes Headset im Lieferumfang
  • Hard- und Software optimal ausgereizt
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Kürzeste Ladezeit
  • Sehr gutes Display
  • Induktives Laden möglich
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Künstlerisch ambitionierte Fotoausrüstung
  • Sehr gute Foto-Performance
  • Headset und USB-Adapter
  • Speicher knapp bemessen und nicht erweiterbar
  • Eigenständiges Design
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gutes Display
  • Einzigartige Hardkey-Tastatur
  • Sicheres Android
  • Solides und leichtes Aluminiumgehäuse
  • Kopfhöreranschluss
  • Fingerprint-Sensor mit Home-Taste auf der Rückseite
  • Hervorragender Audio-DAC integriert
  • Speichererweiterung
  • Sehr gute Kamerafunktion mit optischem Bildstabilisator
  • Mit Google Lens und Google Assistent perfekte Einbindung ins Google-Ökosystem
  • Innovatives Display
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Headset mit USB Typ-C-Anschluss
  • Diverse Adapter im Lieferumfang
  • Nahezu gleiche Hardware und Kamera wie das größere XL
  • Mit Google Lens und Google Assistent perfekte Einbindung ins Google-Ökosystem
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
Contra
  • Kein Ladegerät im Lieferumfang
  • Recht teuer
  • Akku-Ausdauer etwas knapp
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Lange Ladezeit
  • Schwächen beim Fotografieren mit wenig Licht
  • Nicht wasserdicht
  • Fotoleistungen sind verbesserungsfähig
  • Nicht mit Google PlayStore kompatibel
  • Akkulaufzeit könnte besser sein
  • Ladegerät muss zugekauft werden
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Recht hoher Preis
  • Keine Schutzklasse
  • Fotos nur mittelmäßig
  • Mit Zweit-Display recht schwer und klobig
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Recht teuer
  • Recht teuer
  • Akkulaufzeit könnte länger sein
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Es gibt noch keine Langzeit-Erfahrungen zum Klappdisplay
  • Noch recht hoher Preis
  • Nicht mit Google PlayStore kompatibel
  • Lowlight-Fotos nur mittelmäßig
  • Displayauflösung niedrig
  • keine Schutzklasse
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Kein induktives Laden
  • Kamera steht weit vor
  • Schlappes Ladegerät im Lieferumfang
  • Face-ID statt Fingerprint
  • Kamera trägt auf
  • Sehr hoher Preis
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Keine Benachrichtigungs-LED
  • Keine Benachrichtigungs-LED
  • Schwächen bei komplexen Lowlight-Aufnahmen
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Wird ohne Headset ausgeliefert
  • Proprietäre Bixby-Sprachsteuerung
  • Face-ID statt Fingerprint
  • Kamera trägt auf
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Sehr hoher Preis
  • Kamera trägt auf
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Recht groß und schwer
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Nur eine Hauptkamera
  • Headset nur optional
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Relativ dick und schwer
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Nicht die aktuellste Prozessor-Hardware
  • Schwache Akkulaufzeit
  • Altbackenes Design
  • Nicht die aktuellste Hardware
  • Schlecht definierter Druckpunkt der Bedientasten
  • Veraltete Hardware
  • Schwache Fotoleistung bei Lowlight
  • Kein Dual-SIM
  • (Noch) kein Android 8
  • Kein Portraitmodus
  • Google sammelt sehr viele persönliche Daten
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Google sammelt sehr viele persönliche Daten
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Proprietäre Sprachsteuerung
  • Reichlich Bloatware
Bester Preis

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Immer mehr Gemeinsamkeiten

Die Zeit der großen qualitativen Unterschiede bei Smartphones ist weitgehend vorbei, auch und gerade bei den Top-Modellen der Hersteller, den sogenannten Flaggschiffen. Ausreichend Rechenleistung für sämtliche alltäglichen Aufgaben bieten sie alle. Neben 3D-Games können lediglich Virtual- oder Augmented-Reality-Anwendungen die geballte Rechenpower der Top-Smartphones voll ausschöpfen, aber ob die tatsächlich the next big things werden, wie die Hersteller orakeln, ist längst noch nicht ausgemacht.

Auch bei der Akkulaufzeit gibt es keine großen Unterschiede. Ironischerweise halten Mittelklasse-Smartphones meist länger durch als die Flaggschiffe, bei denen es offenbar wichtiger ist, sie möglichst dünn zu bauen, als sie mit einem starken Akku auszustatten. Wechselbare Akkus findet man im oberen Segment schon lange nicht mehr und aus demselben Grund stirbt hier auch langsam, aber sicher der klassische Kopfhörerstecker aus.

Die Kamera wird immer wichtiger

Die größten Unterschiede zwischen teuren Modellen und günstigeren Mittelklassemodellen gibt es nach wie vor bei der Qualität der Kameras. Den sogenannten Bokeh-Effekt, der beim Fotografieren mit einer große Blendenöffnung den Hintergrund unscharf werden lässt und so das Motiv im Vordergrund betont, beherrschen mittlerweile fast alle Smartphones mehr oder weniger gut. Der Trend geht aktuell eher in Richtung Mehrfach-Kamera: so werden bis zu vier Kameras eingesetzt, von der jede ein Spezialgebiet bedient.

Umgekehrt bedeutet das: Wenn Fotos für Sie nicht wichtig sind, gibt es eigentlich keinen Grund, viel Geld für ein teures Flaggschiff-Smartphone auszugeben. Eigentlich. Denn natürlich geht es bei den Top-Modellen der Hersteller auch um Prestige. Deshalb muss nicht nur die Verarbeitung erstklassig sein, sondern auch das Design einen gewissen Wow-Faktor haben. Und für den marktwirtschaftlichen Erfolg hilft selbst der nicht, wenn nicht auch die Marke eine gewisse Strahlkraft hat, wie viele Hersteller schicker Android-Smartphones mit neidischem Blick aufs iPhone immer wieder erleben müssen.

Mit mehr Kameras fotografiert man besser?

Die Hersteller werben gern mit möglichst hohen Pixelzahlen, mittlerweile sind Auflösungen jenseits von 20 oder 40 Millionen Pixeln keine Seltenheit, die ersten Kameras im Smartphone haben sogar über 100 Megapixel. Die Bildqualität wird allerdings im Wesentlichen vom Objektiv bestimmt und von der Bildverarbeitung. Die wird immer wichtiger, weil sie beim Smartphone mehr kompensieren muss als bei einer ausgewachsenen Kamera.

Um eine möglichst große Brennweite abzudecken, setzen die Hersteller zunehmend auf immer mehr Kameras. Meistens deckt jede der Kameras einen Brennweitenbereich ab: Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Tele, mit jeweils angepasster Blendenöffnung. Hinzu kommt dann möglicherweise noch ein Tiefensensor, der für ein schönes Bokeh sorgt oder eine Kamera für künstlerische Schwarzweiß-Aufnahmen.

Alle Kameras schießen Fotos auf sehr hohem Niveau

Bei Lowlight-Aufnahmen trennt sich für gewöhnlich die Spreu vom Weizen: Bei einer Ausleuchtung von 30 Lux geraten Objektiv, Bildsensor und Bildverarbeitung gleichermaßen an ihre Grenzen. Das schlägt sich zumeist im Kompromiss nieder, wie weit die Detailauflösung bei der Verminderung des Bildrauschens auf der Strecke bleibt.

Display: Notch, Drop Notch oder Punch Hole

Als Apple mit dem iPhone X das Display mit der Notch einführte, war das ein echter Meilenstein. Nur noch die Kamera, Benachrichtigungs-LEDs und eventuell ein kleiner Lautsprecher ragen mit der Notch ins Display. Mittlerweile hat das Display mit der hereinragenden Ecke sich auch bei der Konkurrenz durchgesetzt. Der Trend hin zu einer möglichst großen aktiven Displayfläche, mit einer günstigen sogenannten Display-to-Frame Rate (Relation zwischen aktivem Display und inaktiven Rand) hat sich soweit verselbständigt, dass die Notch auf den iPhone Displays beinah schon etwas altbacken wirkt.

Während die Notch noch einen recht großen Teil des oberen Randes einnimmt, ragt die Drop Notch wie der Name schon sagt, nur noch wie ein Tropfen ins Display. Das sogenannte Punch hole liegt schließlich wie eine Insel im aktiven Teil des Displays und dem nur noch die Kamera sitzt.

Um auch diesen Makel zu beseitigen sind einige Hersteller dazu übergegangen, die Frontkamera wie ein Periskop auszufahren oder einfach aufzuklappen. Dann steht die gesamte Fläche fürs Display zur Verfügung. Auf der anderen Seite funktioniert das Ausklappen oder Ausfahren der Kamera meist elektromechanisch und sind entsprechend anfällig.

Inzwischen gibt es erste Smartphones, die die Kamera unter dem Display selbst verstecken. Welchen Einfluss das auf die Bildqualität hat, werden erst Praxistests zeigen. 

So haben wir getestet

Wir haben alle Geräte mehrere Tage im Alltag benutzt. Die Akkulaufzeit haben wir beim Abspielen eines Videos in Dauerschleife mit einer Displayhelligkeit von 50 Prozent gemessen, anschließend die Ladezeit mit dem mitgelieferten Ladenetzteil gestoppt.

Die Leistung jedes Smartphones messen wir mit den Benchmark-Apps Antutu, LDS-3D-Bench und neuerdings AI-Benchmark für die Künstliche Intelligenz.

Um die Kameras beurteilen zu können, machen wir Vergleichsfotos desselben Motivs im Tageslicht, bei guter Innenbeleuchtung und bei wenig Licht, außerdem schießen wir draußen jeweils eine Aufnahme mit starkem Gegenlicht sowie eine bei Dunkelheit, ebenfalls in komplexer Lichtsituation. Alle Testgeräte müssen im Automatikmodus ihre Sichtweise der Welt unter Beweis stellen.

Um die fotografischen Qualitäten der Smartphones noch weiter auszureizen, sind wir dazu übergegangen, Lowlight-Aufnahmen in natura zu machen. Der Erfolg bzw. die teilweise frappierenden Unterschiede zwischen den Kameras der Smartphones geben uns Recht: Sie schlagen sich doch recht unterschiedlich bei Dunkelheit am Ruhrmuseum auf »Zeche Zollverein«. Auch hier sind es wieder Dynamik-Sprünge (zwischen tiefstem Dunkel und einigen sehr hellen Bildanteilen), welche die Kameras nebst Software bewältigen müssen. Sie können alle Testfotos in voller Auflösung betrachten, indem Sie auf ein Bild klicken und es anschließend in der Lightbox per Rechtsklick in einem neuen Tab öffnen.

 Smartphone Test: Iphonepro

Testsieger: Apple iPhone 12 Pro

Die besten Smartphones sind für uns zur Zeit das Apple iPhone 12 Pro und das Samsung Galaxy S20 5G. Die Frage, welches von beiden besser ist, ist ein wenig müßig, denn einerseits liegen beide auf sehr hohem technischen Niveau mit nur geringen qualitativen Unterschieden in den Details. Andererseits haben sich die meisten ohnehin längst entweder für Android oder iOS entschieden. Einen Grund, das Betriebssystemlager zu wechseln, bieten beide Telefone nicht.

Bevor wir auf Samsungs aktuelles Vorzeigegerät eingehen, widmen wir uns zunächst dem edlen Telefon mit dem charakteristischen Apfel im Logo.

Das beste iPhone

Apple iPhone 12 Pro

Test Smartphone: Apple iPhone 12 Pro
Beim 12er iPhone hat Apple sich vom Design her auf die Anfänge besonnen. Viele Fans wird das freuen, zumal die verwendete Technik vom Feinsten ist.

Das Apple iPhone 12 Pro gibt es in drei Ausbaustufen, sie unterscheiden sich nur seitens der Speicherausstattung. Neben unserem Testmodell mit immerhin 128 Gigabyte eingebautem Speicher (um 1.120 Euro) kann man sich noch für die 256- oder die 512-Gigabyte-Variante entscheiden, mit entsprechendem Aufpreis (um 1.240 und 1.460 Euro). Diese Entscheidung muss man allerdings vor dem Kauf treffen, da es wie üblich keinerlei Nachrüstungsmöglichkeit für den internen Speicher gibt.

Das Apple iPhone 12 Pro ist in den Farben Graphit, Silber, Pazifikblau und Gold erhältlich. Die Rückseiten sind sämtlich mattiert, die Oberfläche nennt sich »Ceramic Shield«, ist pflegeleicht und sieht zudem edel aus. Der eigentliche Clou ist jedoch die Rückkehr zum kantigen Design, das bis zum iPhone 6 die Apple Smartphones so unverwechselbar machte, bis man dann ab der siebten Generation zu den abgerundeten Kanten überging. Eine Maßnahme, die viele Fans der Marke missbilligten – bis heute.

Das iPhone 12 Pro teilt mit dem iPhone 12, das Sie weiter unten finden, das 6,1-Zoll Display. Mit 6,7 Zoll liegt das iPhone 12 Pro Max darüber, das iPhone 12 mini mit 5,4 Zoll darunter, beide können aktuell nur vorbestellt werden. Das iPhone 11 ist dagegen weiterhin verfügbar, und weil das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, stellt es nach wie vor unseren iPhone-Preistipp.

Den neuen iPhones ist das OLED Display, die einfacheren LC-Displays bleiben den älteren Modellen vorbehalten. Im iPhone 12 Pro sorgt zudem der neue A14 Bionic Chipsatz für mehr als genug Rechenpower. Außerdem erlaubt er die Kommunikation im 5G-Netz, auch wenn diese lediglich akademischen Charakters ist, da der entsprechende Netz-Ausbau noch in weiter Ferne liegt.

Gerüchten zufolge hat die Kompatibilität mit dem 5G-Netz eine höhere Bildwechselfrequenz des Displays als die üblichen 60 Hertz verhindert. Was da dran ist, ist nicht bekannt, es erscheint aber durchaus plausibel. Die übrigen Benchmark-Tests bescheinigen dem 12 Pro jedenfalls Leistung pur, wobei der Abstand zur Android-Konkurrenz rückläufig ist, sofern sich Systeme überhaupt miteinander vergleichen lassen.

Ein Bein hat sich Apple allerdings ungewollt selbst gestellt. Der Fingerprint-Sensor fehlte zwar schon im iPhone 11, im Jahr der Pandemie mit fortschreitender Maskenpflicht stellt die Face ID aber eine schlechte Alternative dar: Sie funktioniert mit aufgesetzter Maske nämlich nicht.

Die Fotoabteilung des iPhone 12 Pro lässt sich dagegen hervorragend mit der Konkurrenz vergleichen. Neben den drei Kameras mit Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv prangt auf der Rückseite noch der LiDAR Scanner. Der dient unter anderem zur Messung der Entfernung und sorgt damit für eine schnellen Autofokus. Auch der Portrait-Modus und die Lowlight Performance profitieren sichtbar von dem neuen Sensor.

Daher meistert das iPhone 12 Pro auch Lowlight-Aufnahme am Ruhr-Museum mit hervorragendem Ergebnis. Schon mit normaler Automatik wird die düstere Atmosphäre sehr gut wiedergegeben, sogar die Leuchtreklame wird so differenziert wiedergegeben, dass man sie perfekt lesen kann. Im neuen, variablen HDR-Modus wird das Bild insgesamt nochmal heller, mit einem Schieber lässt sich die Aufnahmedauer zwischen einer und drei Sekunden variieren. Auch die Gegenlichtsituation beherrscht das 12 Pro bravourös – und das in allen drei Brennweiten. Das Objektiv mit dem extremen Weitwinkel verursacht zudem nur sehr geringe Verzerrungen.

Auch unter laborähnlichen Bedingungen stellt das iPhone 12 Pro sein fotografisches Können unter Beweis, wenngleich der Algorithmus die künstliche Schärfekorrektur etwas zu stark einstellt, sodass es zu sichtbaren Doppelkonturen kommt.

Der Portrait-Modus sorgt für eine klar definierte Schärfeebene und macht ein tolles Bokeh, leider funktioniert der Zoom in diesem Modus nicht, sodass man den Bildausschnitt nur mit mehr oder weniger Entfernung zum Motiv variieren kann.

 Smartphone Test: Iphonepro Portrait
Da gibt es kaum Kritikpunkte, das 12 Pro schafft ein perfektes Bokeh, allerdings ist der Zoom im Portrait-Modus außer Betrieb.

 

An der Oberfläche und damit an der Bedienung des iPhone 12 Pro hat sich nur wenig geändert: Die Schiebe-Jalousie schaltet zwischen Home- und Sperrbildschirm um. Wischt man von der Mitte nach unten, erscheint der Ruhe-Bildschirm mit der Mitteilungszentrale und je einer Schaltfläche für die Kamera und die Taschenlampe. Ein Wisch aus der rechten oberen Ecke lässt die üblichen Einstellbuttons erscheinen. Der ursprüngliche Ein-Aus-Schalter aktiviert Siri, zum Ausschalten muss gleichzeitig eine der beiden Lautstärketasten auf der anderen Seite gedrückt gehalten werden.

Versorgung und mehr

Schon bei der Ankunft des nagelneuen iPhone 12 Pro ist nun alles anders: Der Karton ist sehr klein geworden, was nur nebensächlich mit dem neuen Umweltbewusstsein von Apple zu tun hat. Beim Auspacken muss man dann feststellen, dass sich außer dem iPhone nur noch ein Ladekabel zum Vorschein kommt. Nichtmal das winzige Steckernetzteil der älteren Generation liegt noch bei. Am anderen Ende des mitgelieferten Ladekabels ist dann ein moderner USB-C-Stecker befestigt, sodass nicht mal mehr das alte Ladegerät herhalten kann.

Entweder man hat noch irgendwo ein passendes Ladegerät herumliegen oder man beißt in den sauren Apfel und bestellt gleich ein Magsafe-Ladegerät mit. Das ist im Grunde nichts anderes als die seit Jahren erwartete Qi Ladestation, die magnetisch an der Rückseite des iPhones haftet, um dieses dann kabellos bzw. induktiv aufzuladen. Der Spaß kostet dann nochmal über 40 Euro extra.

Ist das iPhone 12 Pro voll aufgeladen, hält es immerhin satte 30 Stunden in unserem Video-Dauertest durch – und das obwohl die Akkukapazität mit unter 3.000 Milliamperestunden nicht besonders groß ausfällt.

Bei Audio setzt Apple auf AirPlay

Wer das Smartphone als hochwertige Audioquelle nutzen möchte, funkt via Bluetooth – wobei Apple hierbei auf AirPlay setzt, mit dem das iPhone auch verlustfreie Formate übertragen kann. Die meisten HiFi-Geräte beherrschen AirPlay, auch wenn die Übertragung leicht zeitverzögert ist. Das fällt aber nur bei Videoinhalten mit Ton auf, denn der Ton wird nicht lippensynchron übertragen.

Apples Sprachassistent Siri funktioniert dank der umfangreichen Lizenzierung durch Drittanbieter immer besser. Insbesondere die Steuerung des Smart Home oder das Streaming der gewünschten Playlist per Smartphone und kompatiblem AV-Receiver funktionieren tadellos.

Nachteile?

Ein entscheidender Nachteil des iPhone 12 Pro ist sicherlich das fehlende Ladegerät in der Grundausstattung. Angesichts des aufgerufenen Preises für das Smartphone ist der Aufpreis für das Magsafe-Ladegerät schon schamlos. Alternativ kann man auch ein altes Netzteil für etwa 25 Euro bestellen, zusammen mit einem passenden Lightning auf USB-A-Kabel, denn das Typ-C-Kabel aus dem 12 Pro passt ja nicht. Bleibt die Frage, ob die Fans der Marke das so durchgehen lassen.

iPhone 12 Pro im Testspiegel

Das iPhone 12 Pro ist zwar noch frisch, dennoch gibt es schon einige Tests von Kollegen:

CHIP (11/2020) hat das iPhone 12 Pro ebenfalls schon getestet – mit einem sehr guten (1,4) Testergebnis. Im Fazit heißt es:

»Apples iPhone 11 Pro erweist sich im Test als ein Spitzen-Handy, das kaum Wünsche offen lässt. Optisch hat sich gegenüber dem Vorgänger zwar nicht viel geändert, dafür überzeugen die inneren Werte vollends: Die Performance setzt wieder neue Maßstäbe, hervorragend sind auch Display, Kamera sowie endlich die Akkulaufzeit. Das lässt sich Apple fürstlich bezahlen.«

Die Kollegen der Computer Bild haben das iPhone 12 Pro ebenfalls schon unter die Lupe genommen und geben ihm mit 1,5 eine »gute« Testnote:

»Das iPhone 12 Pro schneidet in unserem Test sehr gut ab, hinterlässt aber dennoch gemischte Gefühle. Es ist zwar leistungsfähiger als sein Vorgänger, doch das macht sich im Alltag durch die höhere und anspruchsvollere Displayauflösung kaum bemerkbar. Die Akkulaufzeit ist sehr gut, und auch die Kamera des iPhone 12 Pro macht einen guten Job – kann die des iPhone 11 Pro aber nicht übertrumpfen. Features wie »MagSafe«, der »LiDAR«-Sensor sowie das stabilere »Ceramic Shield« sprechen hingegen für das iPhone 12 Pro, dafür fehlen im Lieferumfang nun Netzteil und Kopfhörer. Der Preis liegt trotzdem gewohnt hoch.«

Alternativen

Für alle, die es sich leisten können und wollen, ist das iPhone 12 Pro eine sehr gute Wahl. Aber nicht jeder mag sich mit Apple anfreunden. Und nicht jeder will so viel Geld ausgeben. Das muss man auch nicht, denn es gibt viele Alternativen, die mit unserem Top-Favoriten mindestens auf Augenhöhe liegen.

Das beste Android

Samsung Galaxy S20 5G

Das Samsung Galaxy S20 5G hat unseren ehemaligen Android Favoriten, das Galaxy S20+ von diesem Platz verdrängt. Das Galaxy S20 5G ist seitens der Displaygröße und der 5G Ausstattung eher auf Augenhöhe mit der Konkurrenz von Apple.

Das Galaxy S20 5G ist in drei Farben erhältlich: Cosmic Grey, Cloud Pink, und Cloud Blue. Das S20 gibt es ausschließlich mit 128 Gigabyte Speicher, die einzige Wahlmöglichkeit ist dann, ob es nur im 4G Netz funkt oder schon mit 5G kompatibel ist. Die Speicherkapazität ist wegen der Möglichkeit, das Galaxy entsprechend nachzurüsten, nur von geringer Bedeutung. Das 5G-Modell mit 128 Gigabyte geht für knapp unter 1.000 Euro über den Ladentisch, während das 4G Modell knapp 100 Euro günstiger ist.

Der interne Speicher des Galaxy S20 5G kann also praktisch mit einer microSD-Karte mit bis zu einem Terabyte aufgestockt werden. Dann fällt allerdings die zweite SIM-Karte weg, weil der Kartenslot als Hybrid ausgelegt ist.

Der Fingerprint-Sensor ist auch beim Galaxy S20 5G ins Display integriert und funktioniert tadellos. Das tut die Gesichtserkennung zwar auch, allerdings hat der Fingerprintsensor durchaus seine Vorteile, zumindest beim Autofahren muss man zum Entsperren des Smartphones den Blick nicht von der Straße nehmen, außerdem stößt die Gesichtserkennung in Zeiten, in denen das Tragen von Alltagsmasken zur Pflicht wird, schnell an ihre Grenzen.

Neues Display – verbesserte Bedienung

Die weit herumgezogenen Display-Kanten, die bei den Vorgängern sogar aktiv waren, sind auch beim Galaxy S20 5G begradigt. Uns fehlen diese hyperaktiven Display-Kanten keinesfalls, zu sensibel reagierten sie auf jede Berührung, selbst wenn man das Smartphone einfach nur vom Tisch nehmen oder dort ablegen wollte.

Geblieben ist das Einschub-Display, von Samsung mittlerweile Paneele genannt. Konnte man bislang eines dieser Paneele mit beliebigen Apps als Shortcut nutzen, hat Samsung jetzt gleich mehrere Paneele als Vorlagen zur Verfügung. Einmal werden schlicht beliebige Apps in dieser Schnellstartleiste aufgereiht, aber auch Fotos der Kontakte, Live-Nachrichten oder Werkzeuge wie Kompass, Wasserwaage und ähnliches.

Installiert ist das aktuelle Android 10, zusätzlich die hauseigene Oberfläche One UI 2.5, die unter anderem für besagte Paneele zuständig ist. Nach wie vor hat Samsung aber auch eine ganze Reihe weiterer Apps im Galaxy Store, darunter einige, die es im Play Store gar nicht gibt. Samsung hat sich offenbar in den letzten Monaten intensiv um den Ausbau des eigenen App-Stores gekümmert, was insofern von Vorteil ist, dass niemand mehr ausschließlich auf Googles Play Store angewiesen ist. Offenbar haben die Koreaner dabei die Auseinandersetzung zwischen Huawei und Google im Blick.

Jedenfalls wird man bei der Einrichtung des Galaxy S20 höflich gefragt, ob man denn eine oder mehrere Apps aus dem hauseigenen Store laden möchte. Damit zieht eines der Hauptargumente gegen ein Samsung-Smartphone nicht mehr – es gibt so gut wie keine Bloatware mehr und das Betriebssystem ist ziemlich schlank und schnell.

Da liegt allerdings nicht allein an der verschlankten Software, sondern auch daran, dass Samsung als Displayhersteller einer der ersten mit erhöhter Bildwechselrate waren. Mit 120 Bildern pro Sekunde wechselt das Display doppelt so oft wie die Konkurrenz von Apple. Auch sonst ist deutlich zu erkennen, wo eine der Haupt-Expertisen von Samsung liegt. Neben der höheren Framerate verwöhnt das Display auch mit knackigen Farben, einem tiefen Schwarz und einer deutlich höheren Auflösung als fast alle anderen.

In knapp über einer Stunde ist der Akku wieder voll

Vor allem die höhere Bildrate geht natürlich auf den Akku. So spielt das Galaxy S20 unser Testvideo ganze 14 Stunden ab. Setzt man die Bildrate auf 60 pro Sekunde zurück, hält es fast 16 Stunden. Das ist zwar kaum rekordverdächtig, angesichts der schlanken Bauweise des Galaxy aber nachvollziehbar. Relativ schlank ist auch das mitgelieferte Ladenetzteil, dennoch lädt es das S20 5G binnen einer knappen Stunde wieder auf 100 Prozent auf.

Im Online-Dauertest von Chip etwa lief das Galaxy S20 nur knapp elf Stunden bei 60 Hz Bildwiederholfrequenz und knapp neun Stunden bei 120 Hz. In der Praxis kommt man mit allen getesteten Smartphones bei normalem Gebrauch gut über den Tag und dürfte auch ohne nächtliche Lademöglichkeit zumindest den Folgetag noch halb bewältigen können.

An einem weiteren Feature hält man bei Samsung eisern fest: Wellness steht auch bei Galaxy S20 hoch im Kurs, weswegen nach wie vor das ANT+-Protokoll unterstützt wird. Und an dieser Stelle machen Samsung-Apps, wie Health oder Wearable erst richtig Sinn. So gibt es neben einfachen Pulsmessern auch Waagen, die außer dem reinen Körpergewicht auch den BMI anzeigen. Klinisch genaue Blutdruckmessgeräte verstehen sich zumeist ebenfalls auf das spezielle Bluetooth-Protokoll. Wer also auf eine solche Infrastruktur angewiesen ist, ist mit dem Galaxy auf jeden Fall gut bedient.

Beim Blick auf die Rückseite des Galaxy S20 5G fallen insgesamt vier Kameras auf, von denen eine wie schon beim Note als Tiefensensor beispielsweise bei VR-Anwendungen und bei Portrait-Aufnahmen mit Bokeh hilfreich zur Seite stehen kann. Darüber hinaus gibt es die Hauptkamera mit Weitwinkel-Optik sowie eine mit Ultra-Weitwinkel und eine mit Tele-Optik. Damit ist es für alle Eventualitäten gerüstet und bei unserem Foto-Test schneidet das S20 entsprechend gut ab.

Besonders schwierige Mischlicht-Situationen mit sehr dunklen und sehr hellen Bildanteilen meistert das Galaxy S20+ ohne Voreinstellungen mit Bravour. Bei Lowlight-Aufnahmen ist sogar deutlich weniger Rauschen zu sehen als beim iPhone, außerdem bekennt das blaue Dekor auf der mittleren Kanne in der Abbildung tatsächlich Farbe. Anders als zum Beispiel auch beim iPhone wird der Streifen nämlich tatsächlich blau abgebildet.

Samsung setzt auf Android-Seite wieder Maßstäbe. Selbst wenn das Galaxy S20 5G noch einen teureren und mutmaßlich besseren Bruder hat, ist es doch eine hervorragende Wahl.

iPhone für alle

Apple iPhone 11

Test Smartphone: Apple iPhone 11
Das iPhone 11 kann mit dem 12 Pro ganz gut mithalten, hat noch ein Ladegerät dabei und kostet nur etwa die Hälfte.

Beim Apple iPhone 11 handelt es sich um eine Sparversion des iPhone 11 Pro, damit konnte man den Preis deutlich bis knapp unter der magischen 1.000-Euro-Schwelle halten. Je nach Speicherausstattung liegt der Preis des iPhone 11 bei 799 Euro (64 Gigabyte), 849 Euro (128 Gigabyte) und 969 Euro (265 Gigabyte).

Dafür stehen hier insgesamt sechs Farbvarianten zur Auswahl, neben Weiß, Schwarz, Grün, Gelb und Violett gibt es noch die Variante RED, von deren Erlös ein Teil direkt an den Global Fund to fight AIDS geht. Die Rückseiten sind, anders als beim 11 Pro, hochglänzend.

Bleiben wir auf der Rückseite: Dort stellen wir den nächsten Unterschied zu den teureren iPhones fest. Das iPhone 11 hat nur zwei Kameras, nämlich eine mit Normal-Brennweite und eine mit Weitwinkel. Auch wenn die Kamera mit dem Tele-Objektiv eingespart wurde, kann auch das iPhone 11 in den meisten Situationen mit den fotografischen Fähigkeiten des 11 Pro mithalten, nur Tierfilmern oder -fotografen wird die Tele-Optik fehlen.

Das Display des iPhone 11 funktioniert noch mit IPS-Technik, das geht zwar in Ordnung, im Vergleich mit moderner OLED-Technik ist es aber weniger blickwinkelstabil und schwarze Inhalte erscheinen eher grau. Ein weiteres Überbleibsel aus alten Tagen schleppt das iPhone 11 ebenfalls mit sich herum: Trotz Schnellladefähigkeit und Induktionsladung hat man dem günstigeren iPhone wieder das winzige Ladegerät beigelegt, damit braucht das iPhone 11 über drei Stunden um von 0 auf 100 Prozent geladen zu werden. Allerdings braucht es anschließend nach unserem Testprozedere schon satte 23 Stunden bis das iPhone wieder leer ist.

Wer unbedingt ein neues iPhone haben möchte und großzügig über besagte Mängel hinwegsehen kann, ist mit dem iPhone 11 dennoch gut bedient. Denn seitens der Kernkompetenzen, wie Arbeitsgeschwindigkeit und Ausdauer sowie Fotografie muss man keine Abstriche hinnehmen.

Preistipp

OnePlus 8T

Das OnePlus 8T ist eines der üblichen T-Modelle des Herstellers. Als Grundlage dient das OnePlus 8, welches in einigen Details ein Update erfahren hat.

Wir hatten das Modell mit 128 Gigabyte und 8 Gigaybte RAM zum Testen. Es gibt außerdem eine Variante mit 256 Gigabyte und 12 Gigaybte RAM, das nur 100 Euro mehr kostet. Da das 8T keinen Hybrid-Kartenslot hat, muss man sich vor dem Kauf überlegen, wieviel Speicher man benötigt, im Zweifel sind die 100 Euro Aufschlag für die doppelte Speicherkapazität gut angelegt.

Das Display gehört mit seinen 6,55 Zoll zu den größeren, hat aber nur eine Pixeldichte von knapp über 400 ppi, was sogar weniger ist als bei den iPhones. dafür hat es andere Qualitäten zu bieten: Normalerweise liegt die Bildwechselfrequenz bei 60 Bildern pro Sekunde, beim OnePlus 8T kann diese auf 120 pro Sekunde erhöht werden. Das sorgt für eine flüssigere Darstellung bei Apps, Filmen und selbst bei Wischgesten. Da nicht alle Apps die höhere Bildfrequenz unterstützen, kann man diese auch abstellen. Die höhere Bildwiederholfrequenz nuckelt aber auch am Akku und geht damit zu Lasten der Laufzeit.

Viel Rücksicht auf den Akku muss man indes kaum nehmen: Der hielt bei unserem Video-Dauertest locker 30 Stunden nonstop durch und war dank des mitgelieferten riesigen 65-Watt-Netzteils innerhalb einer knappen Stunde wieder komplett aufgeladen. Die flinke Ladung hat natürlich auch einen Nachteil: Das Ladegerät ist fast größer als das Smartphone selbst und könnte gerade auf Reisen eher lästig sein.

Installiert ist mit Android 11 das aktuellste Betriebssystem. Als Oberfläche ist Oxygen OS in der Version 11.0.2.3 installiert. Beim OnePlus 8T lassen sich die üblichen Navigations-Buttons gegen eine ganz auf Wischgesten ausgelegte Bedienung austauschen. Die funktioniert besonders als Einhandbedienung recht gut: Die Befehle werden einfach per Wisch vom linken oder rechten Rand eingegeben.

Die Ausstattung des OnePlus 8T ist ansonsten eher sparsam geraten, außer dem besagten riesigen Ladenetzteil liegt dem Smartphone nur ein USB-C Kabel bei. Ein Headset gibt es nicht, das müsste zudem einen USB-C Anschuss oder komplett drahtlos funktionieren. Zwar spricht die Werbung recht unbestimmt von einem Schutz vor eindringendem Wasser, eine Zertifizierung nach einer der üblichen Schutzklassen hat man allerdings nicht vornehmen lassen.

Die Fotoabteilung liefert mit den vier Kameras auf der Rückseite durchweg gute Ergebnisse, selbst unter schwierigen Lichtbedingungen. Selbst bei Lowlight-Aufnahmen wird die Atmosphäre sehr gut getroffen, allerdings schaffen andere hier noch mehr Dynamik. Die kosten meistens aber auch mehr.

Einzig die beiden Frontkameras erlauben fotografischen Spielraum: Entweder Sie machen mit der Weitwinkel-Kamera ein normales Selfie oder Sie nutzen die zweite mit Ultraweitwinkel-Objektiv, um problemlos ein Selfie mit einer größeren Gruppe oder einfach mehr Hintergrund zu machen.

 Smartphone Test: Oneplust Portrait
Der Portrait-Modus liefert gute Ergebnisse, allerdings ist auch hier der Zoom außer Betrieb.

Das OnePlus 8T ist leistungsfähig, hat ein sehr gutes Display und es lassen sich gute Fotos machen. Die enorme Akkulaufzeit und das fette Ladegerät sorgen für praxisgerechten Betrieb. Damit liefert das OnePlus viel Smartphone fürs wenig Geld und ist zurecht unser aktueller Preistipp.

Mit dem Galaxy Z Fold2 ist es Samsung gelungen, das faltbare Display gesellschaftsfähig und vor allem praktikabel zu machen. Ist das Z Flip noch quer geklappt, klappt das Z Fold2 in Längsrichtung und eröffnet damit ein 7,5-Zoll Display, das entspricht einer Diagonalen von satten 19 Zentimetern.

Bei der zweiten Generation des Z Fold hat Samsung nochmal ordentlich nachgelegt: Das große Display, was aus den Innenseiten des Falt-Smartphones gebildet wird, hat nun keine Notch mehr, die noch beim Vorgänger massiv ins Bild ragte.

Außerdem ist das Außendisplay des Z Fold2 auch größer geworden, die Diagonale entspricht jetzt mit 6,2 Zoll einem normalen Smartphone-Display. Allerdings ist es etwas schmaler als bei anderen Smartphones, um das Klappscharnier unterbringen zu können, liegt dafür aber sehr gut in der Hand und ist leicht zu bedienen.

Der Fingerabdruck-Sensor ist nun sinnvollerweise wieder an die Seite gewandert, so ist er stets gut erreichbar, egal ob das Z Fold 2 gerade auf- oder zusammengeklappt ist. Außerdem hat man sich die Integration von Sensoren in der Display-Oberfläche gespart. Seitens der Displays ist das eine verträgliche Sparmaßnahme, die aus ergonomischer Sicht sinnvoll erscheint.

Anders sieht das bei der Auflösung, der Farbtreue und den anderen Qualitäten der Displays aus. Zumindest das große Klappdisplay kommt ja nicht von der Stange und soll vorrangig andere Qualitäten mitbringen als eine exorbitante Auflösung oder erstklassige Farbreproduktion.

Für ein kleines Tablet ist die Bildqualität sehr gut, unabhängig davon, ob wir das große Display als eine Fläche nutzen oder aufgeklappt, beispielsweise als Tastatur und Bildschirm. Das ist eine Anwendung, die gerade auf Reisen enorme Vorteile mit sich bringt, wenn man unterwegs halbwegs komfortabel schreiben will.

Ein wenig erinnert das Z Fold 2 in aufgeklappter Position an ein kleines Notebook oder den Communicator von Nokia, der seinerzeit gerade bei Geschäftsleuten sehr beliebt und ähnlich teuer war wie das Fold 2.

Das kleine Display, das sich auf der Front zeigt, wenn das Samsung zusammengeklappt ist, ist ebenfalls kein Standardmaß. Es kann aber seitens der Farbtreue und Blickwinkelstabilität ebenso überzeugen wie das des S20 5G. Im insgesamt größeren Gehäuse ist nun genug Platz für einen potenten Akku. Die 4.500 mAh reichen jetzt immerhin  für 20 Stunden Testvideo im Dauerbetrieb, betrachtet auf dem großen Display und mit 120 Hertz Bildrate, die nicht so sparsam ist wie der 60-Hertz-Modus. Da ist bei entsprechenden Einstellungen also durchaus noch mehr drin.

Die Rückkameras sind auf der displaylosen Hälfte der Rückseite untergebracht. Insgesamt sind das drei Stück, die jeweils eine andere Brennweite abdecken: Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Tele. Damit Sie in und aus jeder Situation heraus auch ein Selfie machen, beziehungsweise skypen können, gibt es folgerichtig gleich zwei entsprechende Kameras – in jedem Display eine. Beide haben das gleiche Objektiv und sitzen in einer Insel-Notch, beanspruchen also nicht viel Platz im Display.

Die Weitwinkel- und die Ultraweitwinkel-Kamera hat das Z Fold 2 vom Galaxy S20 5G übernommen, lediglich das Tele ist anders aufgebaut. Die Ergebnisse der Fotosession fallen entsprechend ähnlich aus. Allerdings ist das auch das mindeste, was man für den stolzen Preis des Fold 2 erwarten kann.

Nutzt man zum Fotografieren mit dem Galaxy Z Fold2 die Hauptkameras, ist das sowohl im zugeklappten als auch im offenen Betrieb möglich. Allerdings finden wir das Fotografieren im zusammengeklappten Betrieb komfortabler, auch wenn die Bildvorschau natürlich kleiner ist als beim großen Display.

Der Portrait-Modus versteckt sich beim Samsung Galaxy Z Fold2 quasi im Live-Fokus-Mode. Hier gibt es die bessere, weil vielseitigere Möglichkeit, die Blende anzupassen. Das reicht von der stufenlos einstellbaren Unschärfe bis hin zu weiteren kreativen Blenden-Effekten, die sich allesamt ebenfalls stufenlos in der Intensität einstellen lassen.

 Smartphone Test: Screenshot Samsung Galaxy Foldz2 Portrait
Samsung bietet im Live-Fokus-Modus der Foto-App eine Blende mit skalierbarer Unschärfe, man kann auch andere Blenden-Effekte auswählen und entsprechend skalieren.

Die Ausstattung orientiert sich ebenfalls dem S20: Ein kleines, aber effizientes Schnellladegerät gehört zum Lieferumfang, sodass das Fold2 in knapp über einer Stunde wieder komplett aufgeladen ist. Allerdings hat das Fold2 keinen Hybrid-Kartenslot, sondern nur eine integriert eSIM. Die ermöglicht einen Dual-SIM-Betrieb, sofern Ihr Mobilfunk-Anbieter das überhaupt anbietet. Außerdem ist das Fold 2 nicht wasserdicht, zumindest nicht zertifiziert, was wohl dem aufwändigen Klappmechanismus geschuldet ist.

Das Headset aus dem Lieferumfang kann nicht nur beim Telefonieren überzeugen, auch der Film macht auf dem großen Display zusammen mit den hochwertigen InEars sehr viel Spaß.

Keine Frage, das Samsung Galaxy Z Fold2 gehört eindeutig zu den Spitzenmodellen in der Smartphone-Welt. Allerdings ist der Preis auch ziemlich hoch, daher sollte Ihnen der Zusatznutzen, den das große Klappdisplay mit sich bringt, schon den stattlichen Aufpreis gegenüber einem S20 oder einem Note wert sein.

Außerdem getestet

Hier finden Sie sämtliche noch verfügbare Geräte, die wir getestet haben, darunter auch einige ehemalige Testsieger. Wegen der teilweise rasanten Modellwechsel sind diese deutlich billiger zu bekommen als noch vor Monaten. Deshalb kann man hier schnell mal ein Schnäppchen machen und ein sehr gutes Smartphone fast zum Einsteigerpreis ergattern.

Dank des außergewöhnlichen Formfaktors des Displays ist das Xperia 5 auch in der zweiten Generation schön handlich schlank und verfügt doch mit 6,1 Zoll Diagonale über eine beachtliche Größe. Das schlanke 21:9-Seitenformat hat Sony sich beim Kino abgeschaut. Randlos, ob mit oder ohne Notch: Bei Sony spielt die Display-Frame-Ratio (Verhältnis zwischen aktivem Display und Rand) eine eher untergeordnete Rolle. Zwar ist der Rand an den beiden langen Kanten kaum vorhanden, oben und unten sind dagegen deutliche Ränder zu erkennen.

Die Framerate (also Bildwiederholrate) des Displays von wahlweise 60 oder 120 Hertz sorgt für flüssiges Scrollen. Darüber hinaus lässt sich die Touch Scanrate auf flotte 240 Hertz erhöhen, insbesondere beim Gaming verkürzt das die Reaktionszeit ganz wesentlich. Nicht nur Spieler werden ihre Freude am Xperia 5 II haben, auch für ambitionierte Fotografen und Videofilmer bietet das Sony dorch die Profi-Foto-Appmehr Möglichkeiten als andere Smartphones.

Die Ein/Aus-Taste am Rand ist nach wie vor mit dem Fingerprint-Sensor kombiniert und als Sony-Spezialität darf natürlich auch die Foto-Taste nicht fehlen. Ein längerer Druck auf diese Taste und die Foto-App startet, selbst wenn das Display aus und sogar verriegelt ist. Beim zweiten Druck auf die Taste löst es dann auch schon aus. Die Taste zur Aktivierung des Google Assistant reiht sich ebenfalls dort ein, die Enge kann schon mal für unbeabsichtigte Fehlbedienung sorgen.

Entgegen dem allgemeinen Trend gibt es im Xperia 5 II noch die Buchse fürs Headset – ein dazu passendes, hochwertiges Headset gehört standardmäßig zum Lieferumfang. Der interne Speicher ist mit 128 Gigabyte zwar recht knapp, es gibt aber einen Hybrid-Kartenslot, der entweder eine zweite SIM-Karte oder aber eine microSD-Karte für zusätzliche Speicherkapazität aufnimmt.

Allerdings scheint unter der professionellen Ausrichtung die automatische Belichtung etwas ins Hintertreffen geraten zu sein. Das Xperia 5 II liefert durchweg gute bis sehr gute Ergebnisse, bei unserer Lowlight-Aufnahme im Freien hatten wir uns allerdings etwas mehr erhofft. Hier kann man zwar anhand der Einstellmöglichkeiten sicher noch einiges herausholen, das ist dann aber kein Schnappschuss mehr.

Bei der normalen Foto-App gibt es eine Einstellung mit der sich unabhängig vom Motiv (Portrait oder nicht) eine genau definierte Schärfe-Ebene einstellen lässt. Mit einem kleine Schieber lässt sich diese sogar variieren. Der Zoom funktioniert in diesem Modus nicht, sodass man den gewünschten Bildausschnitt entweder durch die Entfernung zum Motiv oder später durch Beschneiden auswählen muss.

Das Xperia 5 II ist bestens auf die meisten multimedialen Herausforderungen vorbereitet. Fotos und Videos, ob selbstgedreht oder gestreamt werden auf dem Display bestens dargestellt. Auch Audiodaten in höchster Auflösung wahlweise drahtlos per Bluetooth oder einfach über die Kopfhörerbuchse weitergereicht.

Das Kürzel »FE« in der Typenbezeichnung des Samsung Galaxy S20 FE 5G bedeutete »Fan Edition«, mutmaßlich ist hier die Fangemeinde der Marke Samsung angesprochen. Wie dem auch sei, die Fans hochwertiger Technik zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sollten sich in jedem Fall ebenfalls angesprochen fühlen. Die Fan Edition muss sich letztlich am Galaxy S20 5G messen lassen, denn das ist das Vorbild und besetzt außerdem unseren Favoritenplatz bei den Android-Smartphones. Dabei gibt es schon rein äußerlich deutliche Unterschiede: so ist das Display des S20 FE zwar etwas größer als vom teureren Bruder, dafür ist es an den Seiten nicht umgebogen, sondern insgesamt plan. Auch die Auflösung ist deutlich geringer ausgefallen, das tut der übrigen Darstellungs-Qualität aber keinen Abbruch.

Die Rückseite ist hier aus mattem Kunststoff statt aus Glas, was im Grunde aber auch eine geringere Empfindlichkeit der Oberfläche mit sich bringt. Außerdem sind dadurch insgesamt sechs Farbvarianten des S20 FE möglich: Cloud White, Cloud Navy (dunkelblau), Cloud Lavender, Cloud Mint, Cloud Orange und Cloud Red.

Innen werkelt diesmal nicht der übliche Exynos Chipsatz, sondern die Snapdragon Alternative – mit durchschlagendem Erfolg. So liefert das S20 FE in sämtlichen Benchmarks deutlich bessere Ergebnisse ab als das S20 5G. Ganz ähnliche Ergebnisse erzielt dagegen die Fotoabteilung, was kein Wunder ist, da die Kameras überwiegend aus der gleichen Produktion stammen wie bei den teureren Brüdern. Dasselbe gilt für die Software, also die Bildverarbeitung.

Insgesamt kann das Samsung Galaxy S20 FE also auch Hobbyfotografen überzeugen, weil es schon sehr gute Schnappschüsse erlaubt, die durch die Profi-Einstellungen in der Foto-App nochmal weitgehend individualisiert werden können.

Bleibt eigentlich nur die Frage, warum sich das Samsung Galaxy S20 FE nicht gegen unseren aktuellen Preistipp von OnePlus durchsetzen kann. In Fast allen Testkriterien liegt das S20 FE tatsächlich mindestens gleichauf oder übertrifft den Konkurrenten sogar leicht. Das gilt allerdings aktuell auch für den Preis, das S20 FE ist nämlich noch deutlich teurer als unser Preistipp – also doch eher was für Fans.

Das Galaxy S20+ ist in drei Farben erhältlich: Cosmic Gray, Cosmic Black, und Cloud Blue. Die Preise starten je nach Speicher- oder Netz-Ausstattung bei knapp 1.000 Euro (4G, 128 Gigabyte) und gehen bis 1.250 Euro (5G, 512 Gigabyte). Die Speicherkapazität ist wegen der Möglichkeit, das Galaxy entsprechend nachzurüsten, nur von geringer Bedeutung, so könnte man auch das 5G-Modell mit 128 Gigabyte auswählen, was für knapp 1.100 Euro über den Ladentisch geht.

Das Display wurde komplett überarbeitet – was auf Anhieb fehlt, sind die weit herumgezogenen Kanten, die zudem bei den Vorgängern sogar aktiv waren. Das heißt, uns fehlen diese hyperaktiven Display-Kanten keinesfalls, zu sensibel reagierten sie auf jede Berührung, selbst wenn man das Smartphone einfach nur vom Tisch nehmen oder dort ablegen wollte.

Geblieben ist das Einschub-Display, von Samsung mittlerweile Paneele genannt. Konnte man bislang eines dieser Paneele mit beliebigen Apps als Shortcut nutzen, hat Samsung jetzt zwei weitere Paneele hinzugefügt. Einmal das Paneel Smart Select, eine erweiterte Screenshot-Funktion und die Tools, aus denen Sie Kompass, Wasserwaage, Schrittzähler, Blitzlicht oder Lineal auswählen können.

Installiert ist das aktuelle Android 10, zusätzlich die hauseigene Oberfläche One UI 2.1, die unter anderem für die Seiten-Paneele (interessanter Begriff) zuständig ist. Nach wie vor hat Samsung aber auch eine ganze Reihe weiterer Apps im Galaxy Store, man ist aber nicht mehr gezwungen, diese auch zu nutzen.

 

Der Akku des Galaxy S20+ hält mit unserem Testprozedere über 21 Stunden durch und ist anschießend in etwas über einer Stunde wieder voll aufgeladen – und zwar mit dem mitgelieferten Netzteil. Die Bildwiederholrate des neuen Displays lässt sich von 60 auf 120 Hertz (60 bzw. 120 Bilder pro Sekunde) umstellen, auf 120 Hertz läuft insbesondere das Scrollen deutlich flüssiger und augenschonender ab. Die Akkulaufzeit haben wir bei einer Bildwiederholrate von 60 Hertz gemessen, die höhere Bildwiederholrate kostet aber etwa zwei Stunden Akkulaufzeit, womit wir immer noch bei sehr guten 19 Stunden wären.

Beim Blick auf die Rückseite des Galaxy S20+ fallen insgesamt vier Kameras auf, von denen eine wie schon beim Note als Tiefensensor beispielsweise bei VR-Anwendungen und bei Portrait-Aufnahmen mit Bokeh hilfreich zur Seite stehen kann. Darüber hinaus gibt es die Hauptkamera mit Weitwinkel-Optik, sowie eine mit Ultra-Weitwinkel und eine mit Tele-Optik. Damit ist für alle Eventualitäten gesorgt und bei unserem Foto-Test schneidet das S20+ entsprechend gut ab.

Samsung setzt auf Android-Seite wieder Maßstäbe, selbst wenn das