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Das beste Smartphone

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Smartphone Test: Smartphone Titel
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.

Wir haben 44 aktuelle Premium-Smartphones getestet. Das beste Android-Smartphone ist für uns aktuell das Galaxy S20+ von Samsung. Wer nicht unbedingt das Neueste und Beste braucht, fährt mit älteren Modellen allerdings nicht viel schlechter – und spart eine Menge Geld. Das beste für Apple-Fans ist (noch) das Apple iPhone 11 Pro, aber es ist auch sehr teuer. Für alle, die nicht unbedingt das Beste vom Besten brauchen, ist das Apple iPhone 11 daher die bessere Wahl. Allerdings wird Apple sicherlich in den nächsten Wochen die nächste iPhone-Generation vorstellen, wer nicht dringend ein neues iPhone braucht, sollte daher abwarten.

Update 3. September 2020

Wir haben sieben neue Smartphones getestet. Unsere neuen Empfehlungen sind das Realme X50 Pro und das Sony Xperia 1 II.

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24. April 2020

Insgesamt sieben neue Flaggschiff-Modelle haben wir getestet: Von OnePlus mit dem 7T Pro und dem neuen 8 Pro gleich zwei Kandidaten. Das gleiche gilt für Samsung, hier hatten wir neben dem Galaxy S20+ auch das Galaxy Z Flip mit dem Klapp-Display. Von LG ist das G8X mit Zusatz-Display hinzugekommen, Sony schickte das Xperia 5 ins Rennen und mit dem Oppo Find X2 Pro meldet sich der Hersteller mit einem Paukenschlag auf dem deutschen Markt zurück.

25. Oktober 2019

Wir haben das neue iPhone 11 und iPhone 11 Pro getestet. Letzteres ist unser neuer Testsieger und auch das 11er ohne Pro konnte eine Empfehlung einfahren.

27. September 2019

Mit dem Samsung Galaxy Note 10 und dem Galaxy Note 10 Plus haben die aktuellsten Flaggschiffe von Samsung jetzt Einzug gehalten.

7. Juni 2019

Mit dem neuen ZenFone 6 ist es Asus jetzt gelungen, ein Premium-Smartphone herauszubringen. Außerdem haben wir uns das neue OnePlus 7 Pro angeschaut.

28. März 2019

Mit dem Samsung Galaxy S10 und dem günstigeren S10e haben wir zwei der aktuellen Flaggschiffe von Samsung in den Test aufgenommen. Beide konnten mit innovativer Technik überzeugen und jeweils eine Empfehlung kassieren.

7. März 2019

Endlich konnten wir das neue LG V40 ThinQ ausführlich testen, es löst das G7 in unseren Empfehlungen ab.

8. November 2018

Wir haben das Pixel 3 von Google, das OnePlus 6T und das iPhone XR mit aufgenommen. Letzteres wurde unsere neue iPhone-Empfehlung.

8. Oktober 2018

Gleichzeitig mit dem neuen iPhone Xs Max haben wir das Samsung Galaxy Note 9 sowie das kompakte Galaxy S9 mit in den Test aufgenommen.

16. Juli 2018

Wir haben das Sony Xperia XZ2 getestet, das in manchen Punkten eigene Wege geht.

6. Juli 2018

Neben dem Samsung Galaxy S9+ haben wir nun auch die Flaggschiffe der anderen Hersteller getestet; das LG G7, das Huawei P20 Pro, das HTC U12+ sowie das Nokia 8 Sirocco. Auch das Oneplus 6 und das Blackberry KEY2 sind frisch eingetroffen.

12. Juni 2018

Die neuen Flaggschiffe bekommen wir nach und nach herein, den Anfang machten das Samsung Galaxy S9+ und das Huawei P20, weitere werden in Kürze folgen.

15. Dezember 2017

Wir haben vier neue Smartphones getestet. Das LG V30 ist unser neuer Android-Testsieger und auch das Huawei Mate 10 Pro ist eine neue Empfehlungen.

Ein eindeutig »bestes Smartphone« zu küren ist aus unserer Sicht immer weniger sinnvoll, denn sowohl hinsichtlich der Verarbeitungsqualität als auch der technischen Leistung rücken die Flaggschiffe der verschiedenen Hersteller immer näher zusammen.

Das zeigt sich auch bei den Kameras: Alle Top-Smartphones schießen sehr gute Fotos. Unterschiede offenbaren sich nur in Details, der mehr oder weniger komfortablen Einbindung in das jeweilige Ökosystem – aber vor allem beim Preis.

Die Wahl zwischen einem Android-Smartphone oder einem iPhone entscheiden vor allem die eigenen Vorlieben und die Frage, in welcher Systemwelt man bereits investiert ist. Daher küren wir hier unsere Favoriten aus beiden Welten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Das beste iPhone

Apple iPhone 11 Pro

Test Smartphone: Apple iPhone 11 Pro
Das iPhone 11 Pro ist aktuell das leistungsstärkste iPhone, endlich liegt ein Ladegerät zum Schnellladen bei.

Mit dem iPhone 11 Pro hat Apple wieder einen großen Sprung nach vorn gemacht. Es ist in drei Speichervarianten verfügbar, neben unserem Testmuster mit 64 Gigabyte gibt es noch 256 beziehungsweise 512 Gigabyte vorinstalliert. Eine Speichererweiterung ist wie immer beim iPhone nicht möglich, man muss sich also schon beim Kauf entscheiden. Allen gemeinsam ist dagegen der neue A13 Bionic Chip, der für enormen Leistungsschub sorgt – und das Kamera-Triple, welches insgesamt drei Brennweiten zur Verfügung stellt und von einer weiter verbesserten Bildverarbeitung profitiert.

Das beste Android

Samsung Galaxy S20+

Test Smartphone: Samsung Galaxy S20+
Ebenso leistungsfähig wie das iPhone, größer, besser ausgestattet – und mit Android Betriebssytem.

Beim Galaxy S20+ hat Samsung kluge Modellpflege betrieben. Die Qualität des Displays ist wie immer hervorragend, die Fotoleistungen sind auf dem gleichen Niveau wie beim Erzrivalen von Apple und man muss sich nicht schon vor dem Kauf auf die Speicherkapazität festlegen, denn das Galaxy S20+ lässt sich per microSD-Karte aufstocken. Damit ist es, gemessen an der Ausstattung, auch noch günstiger als das iPhone.

Das schnellste Smartphone

Realme X50 Pro

Mit Realme taucht ein neuer chinesischer Hersteller auf dem europäischen Markt auf. Beim Realme X50 Pro hat man sich preislich ziemlich aus dem Fenster gelehnt und landet auf Anhieb in unseren Empfehlungen. Seitens der Hardware hat der Hersteller kaum etwas dem Zufall überlassen – der modernste Chipsatz sorgt für atemberaubende Arbeitsgeschwindigkeit und die Ladetechnik ist vom feinsten.

Profi für Fotos und Videos

Sony Xperia 1 II

Mit dem Sony Xperia 1 II hat der Hersteller seitens der Foto- und Videoabteilung nochmal nachgelegt. Der Nutzer hat nun beispielsweise die Wahl zwischen der einfachen Android-Kamera oder einer App, die in ihre Features an die professionellen Alpha-Kameras von Sony erinnert. Auch das Display verfügt über eine enorme Auflösung und liefert zudem eine sehr natürliche Farbwiedergabe. Auch bei den übrigen Leistungen, wie Akkulaufzeit und Speicherausstattung lässt man sich nicht lumpen.

iPhone für alle

Apple iPhone 11

Test Smartphone: Apple iPhone 11
Das iPhone 11 hat ebenso viel Leistung wir das Pro, ist aber sparsamer ausgestattet - und deutlich günstiger.

Das Apple iPhone 11 liegt in jeder Ausbaustufe unter 1.000 Euro und gehört damit bei Apple eher zur Einstiegsklasse. Zwar ist das Display etwas größer als beim 11 Pro, allerdings sieht man schnell, wo der Rotstift angesetzt wurde: Das iPhone 11 ist noch mit dem älteren IPS-Display bestückt, währen die Pro-Reihe über das bessere OLED verfügt. Außerdem muss es mit zwei Hauptkameras auskommen, die Tele-Brennweite wurde hier ebenfalls eingespart. Dafür ist die Auswahl bei den Gehäusefarben deutlich vielfältiger ausgefallen und im Innern sorgt der gleiche Chip für flüssiges Arbeitstempo und eine hervorragende Bildverarbeitung.

Doppeltes Display

LG G8X

Test Smartphone: LG G8X
Das LG G8X bringt direkt ein zweites Display und ein passendes Case mit.

Anstatt eines der üblichen Können-wir-auch-Produkte auf den Markt zu werfen, hat man bei LG das Thema Klapp-, Knick oder Roll-Display von der praktischen Warte aus betrachtet. So hat man dem LG G8X schlicht ein zweites Display von der Größe des eigentlichen Displays spendiert. Da dieser Zusatzbildschirm fester Bestandteil eines klappbare Cases ist, lässt er sich ziemlich flexibel integrieren. Das G8X funktioniert natürlich auch ohne – und das sehr gut, dabei bleibt der Preis sehr geschmeidig, sogar mit Doppel-Display.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Das beste iPhoneDas beste AndroidDas schnellste SmartphoneProfi für Fotos und VideosiPhone für alleDoppeltes Display
ModellApple iPhone 11 ProSamsung Galaxy S20+Realme X50 ProSony Xperia 1 IIApple iPhone 11LG G8XHuawei P40 ProSamsung Galaxy Note 20 UltraOppo Find X2 ProOnePlus 8 ProSony Xperia 5Samsung Galaxy Z FlipXiaomi Mi 10 ProSamsung Galaxy Note 10 PlusHuawei P40OnePlus 7T ProXiaomi Mi 10OnePlus 7 ProApple iPhone XRApple iPhone Xs MaxSamsung Galaxy Note 10Samsung Galaxy S10Samsung Galaxy S10eLG V40 ThinQOnePlus 6TSamsung Galaxy S9+Apple iPhone XApple iPhone 8 PlusSamsung Galaxy Note 9LG G7Samsung Galaxy S9OnePlus 6Sony Xperia XZ2HTC U12+Huawei P20 ProGoogle Pixel 3Nokia 8 SiroccoBlackberry KEY2LG V30Google Pixel 2 XLHuawei P20Google Pixel 2Samsung Galaxy S8
Test Smartphone: Apple iPhone 11 ProTest Smartphone: Samsung Galaxy S20+Test Smartphone: Realme X50 ProTest Smartphone: Sony Xperia 1 IITest Smartphone: Apple iPhone 11Test Smartphone: LG G8XTest Smartphone: Huawei P40 ProTest Smartphone: Samsung Galaxy Note 20 UltraSmartphone Test: Oppo Find X2 Pro53Test Smartphone: OnePlus 8 ProTest Smartphone: Sony Xperia 5Test Smartphone: Samsung Galaxy Z FlipTest Smartphone: Xiaomi Mi 10 ProTest Smartphone: Samsung Galaxy Note 10 plusTest Smartphone: Huawei P40Test Smartphone: OnePlus 7T ProTest Smartphone: Xiaomi Mi 10Test Smartphone: OnePlus 7 ProTest Smartphone: Apple iPhone XRTest Smartphone: Apple iPhone Xs MaxTest Smartphone: Samsung Galaxy Note 10Test Smartphone: Samsung Galaxy S10Test Smartphone: Samsung Galaxy S10eTest Smartphone: LG V40 ThinQTest Smartphone: OnePlus 6TTest Smartphone: Samsung Galaxy S9+Test Smartphone: Apple iPhone XTest Smartphone: Apple iPhone 8 PlusTest Smartphone: Samsung Galaxy Note 9Test Smartphone: LG G7Test Smartphone: Samsung Galaxy S9Test Smartphone: OnePlus 6Test Smartphone: Sony Xperia XZ2Test Smartphone: HTC U12+Test Smartphone: Huawei P20 ProTest Smartphone: Google Pixel 3Test Mittelklasse-Smartphone: Nokia 8Test Smartphone: Blackberry KEY2Test Smartphone: LG V30Test Smartphone: Google Pixel 2 XLTest Smartphone: Huawei P20Test Smartphone: Google Pixel 2Test Smartphone: Samsung Galaxy S8
Pro
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Fotoausstattung
  • Enorm Leistungsstark
  • QuickCharge Netzteil im Lieferumfang
  • Hervorragendes Display
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Speichererweiterung möglich
  • Sehr kurze Ladezeit
  • Schneller Chipsatz
  • Ausdauernder Akku
  • Sehr kurze Ladezeit
  • Professionelle Foto- und Video-App
  • Hervorragendes Display
  • Hervorragende Fotoausstattung
  • Enorm Leistungsstark
  • Lange Akkulaufzeit
  • Zweit-Display als Case
  • Umfangreiches Display-Management
  • Gute Fotoleistung
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Sehr gutes Display
  • Gutes Fotoabteilung
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Hervorragendes Display
  • Hervorragende Fotoqualität
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Hervorragendes Display
  • Schneller Prozessor
  • Hohe Bildwiederholrate für sehr flüssige Wiedergabe möglich
  • Sehr gute Fotos
  • Hervorragendes Display
  • Sehr schneller Prozessor
  • Wireless Fast Charging möglich
  • Sehr gutes Display
  • Hervorragende Foto- und Video-Aufnahmen
  • Speicher erweiterbar
  • Innovatives Klapp-Display
  • Sehr kompakt zusammenfaltbar
  • Sehr gute Fotos
  • Gute Fotoqualität
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Leistungsfähiger Chipsatz
  • Hervorragende Foto-Leistung
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung und Dual-SIM-Funktion möglich
  • Bedienstift S-Pen ist sicher integriert
  • Sehr gute Fotoqualität
  • Enorme Akkulaufzeit
  • FullSize-Display dank Popup-Kamera
  • Ohne induktives Laden
  • Leistungsfähiger Chipsatz
  • Lange Akkulaufzeit
  • FullSize-Display ohne Notch
  • Schneller Chipsatz
  • Sehr gutes Display
  • Sehr gute Lowlight-Kamerafunktion
  • Lange Akkulaufzeit
  • In diversen Farben verfügbar
  • Hardware nochmal beschleunigt
  • Größtes Display eines iPhones
  • DualSIM (Nano‑SIM und eSIM)
  • Hervorragende Foto-Leistung
  • Hervorragendes Display
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Bedienstift ist im Gerät befestigt
  • Hervorragendes Display
  • Zwei Kameras mit OIS
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
  • Hervorragendes Display
  • Drei Hauptkameras mit unterschiedlichen Brennweiten
  • Speicher aufrüstbar und Dual-SIM dank Hybrid-Slot
  • Kabelloses Laden möglich
  • Innovativer Fingerprint-Sensor im Display
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Innovatives Betriebssystem
  • Hervorragendes Display
  • Sehr gute Lowlight-Kamerafunktion
  • Optischer Bildstabilisator
  • Design komplett überarbeitet
  • Mehr RAM als iPhone 8
  • Kamera nochmals verbessert
  • Großes Display bei kleinen Abmessungen
  • Face ID statt Fingerprint
  • Hervorragende Abstimmung von Hard- und Software
  • Sehr gute Kamera mit optischem Bildstabilisator
  • Hervorragendes Display
  • Erweiterte Bedienung mit dem S-Pen
  • Hervorragende Kamera
  • Diverse USB-C-Adapter im Lieferumfang
  • Hervorragendes Display
  • Speicher erweiterbar
  • Erlaubt induktives Laden
  • Gute Lowlight-Aufnahmen
  • Schön kompakt
  • Großes Display
  • Sehr gute Kamera
  • Gutes Headset im Lieferumfang
  • Hard- und Software optimal ausgereizt
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Kürzeste Ladezeit
  • Sehr gutes Display
  • Induktives Laden möglich
  • Zwei Frontkameras für künstlerische Selfies
  • Aktuelle, leistungsfähige Hardware
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Künstlerisch ambitionierte Fotoausrüstung
  • Sehr gute Foto-Performance
  • Headset und USB-Adapter
  • Speicher knapp bemessen und nicht erweiterbar
  • Eigenständiges Design
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gutes Display
  • Einzigartige Hardkey-Tastatur
  • Sicheres Android
  • Solides und leichtes Aluminiumgehäuse
  • Kopfhöreranschluss
  • Fingerprint-Sensor mit Home-Taste auf der Rückseite
  • Hervorragender Audio-DAC integriert
  • Speichererweiterung
  • Sehr gute Kamerafunktion mit optischem Bildstabilisator
  • Mit Google Lens und Google Assistent perfekte Einbindung ins Google-Ökosystem
  • Innovatives Display
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Headset mit USB Typ-C-Anschluss
  • Diverse Adapter im Lieferumfang
  • Nahezu gleiche Hardware und Kamera wie das größere XL
  • Mit Google Lens und Google Assistent perfekte Einbindung ins Google-Ökosystem
  • Hervorragendes Display
  • Speichererweiterung möglich
  • Großer Lieferumfang
Contra
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Recht hoher Preis
  • Keine Schutzklasse
  • Fotos nur mittelmäßig
  • Akkulaufzeit könnte länger sein
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Lange Ladezeit
  • Mit Zweit-Display recht schwer und klobig
  • Nicht mit Google PlayStore kompatibel
  • Akkulaufzeit könnte besser sein
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Recht teuer
  • Recht teuer
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Es gibt noch keine Langzeit-Erfahrungen zum Klappdisplay
  • Displayauflösung mittelmäßig
  • keine Schutzklasse
  • Noch recht hoher Preis
  • Nicht mit Google PlayStore kompatibel
  • Lowlight-Fotos nur mittelmäßig
  • Displayauflösung niedrig
  • keine Schutzklasse
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Kein induktives Laden
  • Kamera steht weit vor
  • Schlappes Ladegerät im Lieferumfang
  • Face-ID statt Fingerprint
  • Kamera trägt auf
  • Sehr hoher Preis
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Keine Benachrichtigungs-LED
  • Keine Benachrichtigungs-LED
  • Schwächen bei komplexen Lowlight-Aufnahmen
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Wird ohne Headset ausgeliefert
  • Proprietäre Bixby-Sprachsteuerung
  • Face-ID statt Fingerprint
  • Kamera trägt auf
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Sehr hoher Preis
  • Kamera trägt auf
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Recht groß und schwer
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Nur eine Hauptkamera
  • Headset nur optional
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Relativ dick und schwer
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Schwache Akkulaufzeit
  • Keine induktive Lademöglichkeit
  • Nicht die aktuellste Prozessor-Hardware
  • Schwache Akkulaufzeit
  • Altbackenes Design
  • Nicht die aktuellste Hardware
  • Schlecht definierter Druckpunkt der Bedientasten
  • Veraltete Hardware
  • Schwache Fotoleistung bei Lowlight
  • Kein Dual-SIM
  • (Noch) kein Android 8
  • Kein Portraitmodus
  • Google sammelt sehr viele persönliche Daten
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Google sammelt sehr viele persönliche Daten
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hoher Preis
  • Proprietäre Sprachsteuerung
  • Reichlich Bloatware
Bester Preis

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Immer mehr Gemeinsamkeiten

Die Zeit der großen qualitativen Unterschiede bei Smartphones ist weitgehend vorbei, auch und gerade bei den Top-Modellen der Hersteller, den sogenannten Flaggschiffen. Ausreichend Rechenleistung für sämtliche alltäglichen Aufgaben bieten sie alle. Neben 3D-Games können lediglich Virtual- oder Augmented-Reality-Anwendungen die geballte Rechenpower der Top-Smartphones voll ausschöpfen, aber ob die tatsächlich the next big things werden, wie die Hersteller orakeln, ist längst noch nicht ausgemacht.

Auch bei der Akkulaufzeit gibt es keine großen Unterschiede. Ironischerweise halten Mittelklasse-Smartphones meist länger durch als die Flaggschiffe, bei denen es offenbar wichtiger ist, sie möglichst dünn zu bauen, als sie mit einem starken Akku auszustatten. Wechselbare Akkus findet man im oberen Segment schon lange nicht mehr und aus demselben Grund stirbt hier auch langsam, aber sicher der klassische Kopfhörerstecker aus.

Die Kamera wird immer wichtiger

Die größten Unterschiede zwischen teuren Modellen und günstigeren Mittelklassemodellen gibt es nach wie vor bei der Qualität der Kameras. Den sogenannten Bokeh-Effekt, der beim Fotografieren mit einer große Blendenöffnung den Hintergrund unscharf werden lässt und so das Motiv im Vordergrund betont, beherrschen mittlerweile fast alle Smartphones mehr oder weniger gut. Der Trend geht aktuell eher in Richtung Mehrfach-Kamera: so werden bis zu vier Kameras eingesetzt, von der jede ein Spezialgebiet bedient.

Umgekehrt bedeutet das: Wenn Fotos für Sie nicht wichtig sind, gibt es eigentlich keinen Grund, viel Geld für ein teures Flaggschiff-Smartphone auszugeben. Eigentlich. Denn natürlich geht es bei den Top-Modellen der Hersteller auch um Prestige. Deshalb muss nicht nur die Verarbeitung erstklassig sein, sondern auch das Design einen gewissen Wow-Faktor haben. Und für den marktwirtschaftlichen Erfolg hilft selbst der nicht, wenn nicht auch die Marke eine gewisse Strahlkraft hat, wie viele Hersteller schicker Android-Smartphones mit neidischem Blick aufs iPhone immer wieder erleben müssen.

Mit mehr Kameras fotografiert man besser?

Die Hersteller werben gern mit möglichst hohen Pixelzahlen, mittlerweile sind Auflösungen jenseits von 20 oder 40 Millionen Pixeln keine Seltenheit, die ersten Kameras im Smartphone haben sogar über 100 Megapixel. Die Bildqualität wird allerdings im Wesentlichen vom Objektiv bestimmt und von der Bildverarbeitung. Die wird immer wichtiger, weil sie beim Smartphone mehr kompensieren muss als bei einer ausgewachsenen Kamera.

Um eine möglichst große Brennweite abzudecken, setzen die Hersteller zunehmend auf immer mehr Kameras. Meistens deckt jede der Kameras einen Brennweitenbereich ab: Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Tele, mit jeweils angepasster Blendenöffnung. Hinzu kommt dann möglicherweise noch ein Tiefensensor, der für ein schönes Bokeh sorgt oder eine Kamera für künstlerische Schwarzweiß-Aufnahmen.

Alle Kameras schießen Fotos auf sehr hohem Niveau

Bei Lowlight-Aufnahmen trennt sich für gewöhnlich die Spreu vom Weizen: Bei einer Ausleuchtung von 30 Lux geraten Objektiv, Bildsensor und Bildverarbeitung gleichermaßen an ihre Grenzen. Das schlägt sich zumeist im Kompromiss nieder, wie weit die Detailauflösung bei der Verminderung des Bildrauschens auf der Strecke bleibt.

Display: Notch, Drop Notch oder Punch hole

Als Apple mit dem iPhone X das Display mit der Notch einführte, war das ein echter Meilenstein. Nur noch die Kamera, Benachrichtigungs-LEDs und eventuell ein kleiner Lautsprecher ragen mit der Notch ins Display. Mittlerweile hat das Display mit der hereinragenden Ecke sich auch bei der Konkurrenz durchgesetzt. Der Trend hin zu einer möglichst großen aktiven Displayfläche, mit einer günstigen sogenannten Display-to-Frame Rate (Relation zwischen aktivem Display und inaktiven Rand) hat sich soweit verselbständigt, dass die Notch auf den iPhone Displays beinah schon etwas altbacken wirkt.

Während die Notch noch einen recht großen Teil des oberen Randes einnimmt, ragt die Drop Notch wie der Name schon sagt, nur noch wie ein Tropfen ins Display. Das sogenannte Punch hole liegt schließlich wie eine Insel im aktiven Teil des Displays und dem nur noch die Kamera sitzt.

Um auch diesen Makel zu beseitigen sind einige Hersteller dazu übergegangen, die Frontkamera wie ein Periskop auszufahren oder einfach aufzuklappen. Dann steht die gesamte Fläche fürs Display zur Verfügung. Auf der anderen Seite funktioniert das Ausklappen oder Ausfahren der Kamera meist elektromechanisch und sind entsprechend anfällig.

Inzwischen gibt es erste Smartphones, die die Kamera unter dem Display selbst verstecken. Welchen Einfluss das auf die Bildqualität hat, werden erst Praxistests zeigen. 

So haben wir getestet

Wir haben alle Geräte mehrere Tage im Alltag benutzt. Die Akkulaufzeit haben wir beim Abspielen eines Videos in Dauerschleife mit einer Displayhelligkeit von 50 Prozent gemessen, anschließend die Ladezeit mit dem mitgelieferten Ladenetzteil gestoppt.

Die Leistung jedes Smartphones messen wir mit den Benchmark-Apps Antutu, LDS-3D-Bench und neuerdings AI-Benchmark für die Künstliche Intelligenz.

Um die Kameras beurteilen zu können, machen wir Vergleichsfotos desselben Motivs im Tageslicht, bei guter Innenbeleuchtung und bei wenig Licht, außerdem schießen wir draußen jeweils eine Aufnahme mit starkem Gegenlicht sowie eine bei Dunkelheit, ebenfalls in komplexer Lichtsituation. Alle Testgeräte müssen im Automatikmodus ihre Sichtweise der Welt unter Beweis stellen.

Um die fotografischen Qualitäten der Smartphones noch weiter auszureizen, sind wir dazu übergegangen, Lowlight-Aufnahmen in natura zu machen. Der Erfolg bzw. die teilweise frappierenden Unterschiede zwischen den Kameras der Smartphones geben uns Recht: Sie schlagen sich doch recht unterschiedlich bei Dunkelheit am Ruhrmuseum auf »Zeche Zollverein«. Auch hier sind es wieder Dynamik-Sprünge (zwischen tiefstem Dunkel und einigen sehr hellen Bildanteilen), welche die Kameras nebst Software bewältigen müssen. Sie können alle Testfotos in voller Auflösung betrachten, indem Sie auf ein Bild klicken und es anschließend in der Lightbox per Rechtsklick in einem neuen Tab öffnen.

 Smartphone Test: 71rovazreil. Ac Sl1500

Testsieger: Apple iPhone 11 Pro

Die besten Smartphones sind für uns zur Zeit das iPhone 11 Pro und das Samsung Galaxy Note 10 Plus. Die Frage, welches von beiden besser ist, ist ein wenig müßig, denn einerseits liegen beide auf sehr hohem technischen Niveau mit nur geringen qualitativen Unterschieden in den Details. Andererseits haben sich die meisten ohnehin längst entweder für Android oder iOS entschieden. Einen Grund, das Betriebssystemlager zu wechseln, bieten beide Telefone nicht.

Bevor wir auf Samsungs aktuelles Vorzeigegerät eingehen, widmen wir uns zunächst dem edlen Telefon mit dem charakteristischen Apfel im Logo.

Das beste iPhone

Apple iPhone 11 Pro

Test Smartphone: Apple iPhone 11 Pro
Das iPhone 11 Pro ist aktuell das leistungsstärkste iPhone, endlich liegt ein Ladegerät zum Schnellladen bei.

Das Apple iPhone 11 Pro gibt es in drei Ausbaustufen, sie unterscheiden sich nur seitens der Speicherausstattung. Neben unserem Testmodell mit fast schon dürftigen 64 Gigabyte eingebautem Speicher (um 1.150 Euro) kann man sich noch für die 256- oder die 512-Gigabyte-Variante entscheiden, mit entsprechendem Aufpreis (um 1.320 und 1.550 Euro). Diese Entscheidung muss man allerdings vor dem Kauf treffen, da es wie üblich keinerlei Nachrüstungsmöglichkeit für den internen Speicher gibt.

Außer den Speichervarianten gibt es das iPhone 11 Pro noch in den Farben Space Grau, Silber, Nachtgrün und Gold, allesamt recht gedeckte Farben. Die Rückseite hat ebenfalls eine Änderung erfahren: Sie ist jetzt mattiert, im Gegensatz zu den hochglänzenden Kollegen, das ist pflegeleicht und sieht zudem edel aus.

Das iPhone 11 Pro ist mit seinem 5,8-Zoll Display das kleinste der neuen iPhones. Mit 6,5 Zoll liegt das iPhone 11 Pro Max deutlich darüber, verfügt aber außer dem größeren Display und dem größeren Akku sowie einer daraus resultierenden längeren Laufzeit über keinen signifikanten Mehrwert. Für das Max werden jeweils 100 Euro mehr fällig. Von der Größe genau dazwischen liegt das iPhone 11, über das wir etwas weiter unten genauer berichten.

Innen werkelt der A13 Bionic Chipsatz, der nicht nur für rekordverdächtige Leistung sorgt, sondern auch maßgeblich an der Performance der Face-ID sowie der Fotoabteilung beteiligt ist. Folgerichtig liegt das iPhone 11 Pro im direkten Benchmark-Vergleich gegenüber der Android-Konkurrenz wieder deutlich vorn.

Das iPhone 11 Pro meistert die Gegenlichtsituation bravourös – und das in allen drei Brennweiten. Das Objektiv mit dem extremen Weitwinkel verursacht zudem nur sehr geringe Verzerrungen.

Der Home-Button ist endgültig Geschichte, ebenso wie der darin integrierte Fingerprint-Sensor. An der Bedienung, wie wir sie schon vom letzten Update kennen, hat sich dann auch nur wenig geändert: Die Schiebejalousie schaltet zwischen Home- und Sperrbildschirm um. Das erinnert erstmal ein wenig an Android, aber noch viel mehr an die von Windows gewohnten Gesten für Touchscreens. Außerdem muss man tatsächlich von der Mitte nach unten wischen, sonst werden nur die wichtigsten Einstellungen eingeblendet – diesmal wirklich wie bei Android. Wischt man übrigens von der unteren rechten Rahmenecke aus, zeigt das iPhone alle kürzlich geöffneten Fenster als Cover-Flow.

Face-ID funktioniert zuverlässig, der Fingerprint-Sensor wurde eingespart

Der Fingerprint-Sensor wird von Face-ID ersetzt, was gut funktioniert – erstaunlicherweise auch im Dunkeln. Aber Sie sollten es unterlassen, das iPhone beispielsweise im Auto per Face-ID zu entsperren. Das kann teuer und obendrein gefährlich werden, schließlich dürfen Sie das Handy beim Fahren nicht in die Hand nehmen. Anders lässt es sich aber nur schwer entsperren.

Einige vorher auf dem iPhone unbekannte Apps sind seit iOS 13, welches auf dem iPhone 11 Pro installiert ist, neu hinzugekommen, wie die AppleTV App oder einige Kurzbefehle. Direkt nachdem die beiden iPhones bei uns eingetroffen waren, gab es fast täglich neue Updates und Bugfixes, sodass schon nach wenigen Tagen aus der Version 13.0 die Version 13.1.3 geworden ist. Apple musste offenbar schnell auf teilweise gravierende Mängel reagieren, so gab es Probleme mit der Akkulaufzeit bzw. der entsprechenden Anzeige. Wir haben beide Geräte mit der Version 3.1.3 getestet und konnten erstmal keine Probleme mehr erkennen.

Versorgung und mehr

Seitens der Energieversorgung hat das iPhone 11 Pro gegenüber den Vorgängern nochmal leicht zugelegt. Die Akkukapazität liegt jetzt bei 3.000 Milliamperestunden. Die Laufzeit in unserem Video-Dauertest beträgt satte 25 Stunden. Zum Aufladen gibt es eine Schnellladefunktion, die jetzt vom üppig dimensionierten Lade-Netzteil, das dem 11 Pro beiliegt, unterstützt wird. Das iPhone 11 Pro ist dann auch binnen eineinhalb Stunden wieder voll aufgeladen. Es geschehen also auch bei Apple noch Zeichen und Wunder.

Wie viele Smartphones dieser Preisklasse verfügt das iPhone 11 Pro außerdem über die Möglichkeit, den Akku kabellos mithilfe von Induktion aufzuladen. Passende Ladegeräte mit Qi-Standard gibt es bereits, auch Ikea baut Nachttische zum kabellosen Laden und selbst in manchen neuen PKWs ist die Technik schon verbaut.

Bei Audio setzt Apple auf AirPlay

Wer das Smartphone als hochwertige Audioquelle nutzen möchte, funkt via Bluetooth, wobei Apple hierbei auf AirPlay setzt, mit dem das iPhone auch verlustfreie Formate übertragen kann. Die meisten HiFi-Geräte beherrschen AirPlay, auch wenn die Übertragung leicht zeitverzögert ist. Das fällt aber nur bei Videoinhalten mit Ton auf, denn der Ton wird nicht lippensynchron übertragen.

Apples Sprachassistent Siri muss bei Fragen manchmal schon etwas länger grübeln. Nichtsdestotrotz funktioniert die Steuerung des Smart Home oder das Streaming der gewünschten Playlist dank der umfangreichen Lizenzierung durch Drittanbieter reibungslos. Außerdem lernt Siri beinah stündlich hinzu, sodass beispielsweise sinnlose Fragen oder Witze schnell als solche erkannt und teilweise mit Ironie beantwortet werden. Darüber hinaus kann Siri dank der Marktmacht und der geschickten Lizenzierungspolitik viel besser mit Hardware anderer Hersteller zusammenarbeiten, was fürs Media-Streaming und die Hausautomation von Vorteil ist.

Nachteile?

Der größte Nachteil des iPhone 11 Pro ist der hohe Preis. Gerade angesichts des knappen Speichers unseres Testmodells dürfte der Preis selbst eines solchen Prestigeobjektes zumindest knapp unter 1.000 Euro liegen. Allerdings naht Rettung, sogar direkt aus Cupertino, denn direkt mit Erscheinen der 11-er iPhones haben die Vorgänger einen deutlichen Preisnachlass erfahren.

iPhone 11 Pro im Testspiegel

Das iPhone 11 Pro ist zwar noch frisch, dennoch gibt es schon einige Tests von Kollegen:

CHIP (10/2019) hat das iPhone 11 Pro schon getestet – mit einem sehr guten (1,2) Testergebnis. Im Fazit heißt es:

»Apples iPhone 11 Pro erweist sich im Test als ein Spitzen-Handy, das kaum Wünsche offen lässt. Optisch hat sich gegenüber dem Vorgänger zwar nicht viel geändert, dafür überzeugen die inneren Werte vollends: Die Performance setzt wieder neue Maßstäbe, hervorragend sind auch Display, Kamera sowie endlich die Akkulaufzeit. Das lässt sich Apple fürstlich bezahlen.«

Inside Digital hat das iPhone 11 Pro ebenfalls schon im Oktober 2019 getestet und verleiht ihm direkt fünf Sterne:

»Ein tolles Display, rasante Bedienung, feine Softwarelösungen und eine starke Kamera sind die augenscheinlichen Stärken des iPhone 11 Pro im Test. Dazu kommen die tolle Haptik der Rückseite, die matte Glasoberfläche, eine verlässliche Update-Politik und eine tolle Verzahnung des iPhone 11 Pro mit dem restlichen Ökosystem Apples. Die negativen Punkte sind wie die positiven »typisch Apple«. Der Preis ist sehr hoch, der Lightning-Anschluss ist langsam wirklich unnötig geworden und es gibt keine Speichererweiterung sowie 5G. In der Regel stören sich Apple-Kunden genau an diesen Kritikpunkten nicht. Wer jedoch von einem Androiden umsteigen will, wird diese Punkte negativ sehen. Eine uneingeschränkte Empfehlung zum Kauf gibt es für niemanden. Gerade Menschen, die ihr Handy lange nutzen wollen sind beim iPhone 11 Pro nur mit den größeren Speichervarianten gut aufgehoben. Die Einschränkung ist hier aber das fehlende 5G.«

Computer Bild verleiht dem iPhone 11 Pro in seinem Videotest die Note 1,8.

Alternativen

Für alle, die es sich leisten können und wollen, ist das iPhone 11 eine sehr gute Wahl. Aber nicht jeder mag sich mit Apple anfreunden. Und nicht jeder will so viel Geld ausgeben. Das muss man auch nicht, denn es gibt viele Alternativen, die mit unserem Top-Favoriten mindestens auf Augenhöhe liegen.

Das beste Android

Samsung Galaxy S20+

Test Smartphone: Samsung Galaxy S20+
Ebenso leistungsfähig wie das iPhone, größer, besser ausgestattet – und mit Android Betriebssytem.

Wer sich nicht zum Apfel-Logo hingezogen fühlt, greift bei den hochwertigen Smartphones dann zum Erzrivalen Samsung, der mit dem Galaxy S20+ sorgsame Modellpflege betrieben hat und damit das Galaxy Note 10 aus der Android-Favoriten-Rolle verdrängt.

Das Galaxy S20+ ist, wie der Name schon verrät, eines aus einer größeren Produktfamilie. Dabei ist es noch nicht einmal das eigentlich Flaggschiff, das hört nämlich auf den Namen Galaxy S20 Ultra, unterhalb des Galaxy S20+ liegt dann noch das günstigere Galaxy S20. Alle drei haben unterschielich große Displays, wobei das S20+ unseres Erachtens das praktischste Modell ist, weil das Display nicht zu klein ist und das Smartphone trotzdem noch gut in der Hand liegt.

Das Galaxy S20+ ist in drei Farben erhältlich: Cosmic Gray, Cosmic Black, und Cloud Blue. Die Preise starten je nach Speicher- oder Netz-Ausstattung bei knapp 1.000 Euro (4G, 128 Gigabyte) und gehen bis 1.250 Euro (5G, 512 Gigabyte). Die Speicherkapazität ist wegen der Möglichkeit, das Galaxy entsprechend nachzurüsten, nur von geringer Bedeutung, so könnte man auch das 5G-Modell mit 128 Gigabyte auswählen, was für knapp 1.100 Euro über den Ladentisch geht.

Die Speichervarianten 128 Gigabyte oder 512 Gigabyte sind tatsächlich nur für das 5G-Modell verfügbar, auf eine 256 Gigabyte-Variante verzichtet man bei Samsung komplett. Das macht die Modellpolitik zwar nicht durchsichtiger, soll uns aber auch nicht weiter stören, denn wie bereits erwähnt lässt sich das Galaxy S20+ leicht per microSD-Karte nachrüsten. Dann fällt allerdings die zweite SIM-Karte weg, weil der Kartenslot als Hybrid ausgelegt ist.

Der Fingerprint-Sensor ist auch beim Galaxy S20+ ins Display integriert und funktioniert tadellos. Das tut die Gesichtserkennung zwar auch, allerdings ist sie bei weitem nicht so aufwändig konstruiert wie beim iPhone, wo man sich ja fast komplett darauf verlassen muss.

Neues Display – verbesserte Bedienung

Das Display wurde komplett überarbeitet – was auf Anhieb fehlt, sind die weit herumgezogenen Kanten, die zudem bei den Vorgängern sogar aktiv waren. Das heißt, uns fehlen diese hyperaktiven Display-Kanten keinesfalls, zu sensibel reagierten sie auf jede Berührung, selbst wenn man das Smartphone einfach nur vom Tisch nehmen oder dort ablegen wollte.

Geblieben ist das Einschub-Display, von Samsung mittlerweile Paneele genannt. Konnte man bislang eines dieser Paneele mit beliebigen Apps als Shortcut nutzen, hat Samsung jetzt zwei weitere Paneele hinzugefügt. Einmal das Paneel Smart Select, eine erweiterte Screenshot-Funktion und die Tools, aus denen Sie Kompass, Wasserwaage, Schrittzähler, Blitzlicht oder Lineal auswählen können.

Installiert ist das aktuelle Android 10, zusätzlich die hauseigene Oberfläche One UI 2.1, die unter anderem für die Seiten-Paneele (interessanter Begriff) zuständig ist. Nach wie vor hat Samsung aber auich eine ganze Reihe weiterer Apps im Galaxy Store, man ist aber nicht mehr gezwungen, diese auch zu nutzen. Schon bei der Einrichtung werden wir höflich gefragt, ob wir denn die Samsung-Apps nutzen möchten und können das auch komplett ablehnen. Damit zieht eines der Hauptargumente gegen ein Samsung-Smartphone nicht mehr – es gibt so gut wie keine Bloatware mehr und das Betriebssystem ist ziemlich schlank.

In knapp über einer Stunde ist der Akku voll

Der Akku des Galaxy S20+ hält mit unserem Testprozedere über 21 Stunden durch und ist anschießend in etwas über einer Stunde wieder voll aufgeladen – und zwar mit dem mitgelieferten Netzteil – also anders als bei der Apfel-Konkurrenz. Die Bildwiederholrate des neuen Displays lässt sich von 60 auf 120 Hertz (60 bzw. 120 Bilder pro Sekunde) umstellen, auf 120 Hertz läuft insbesondere das Scrollen deutlich flüssiger und augenschonender ab. Die Akkulaufzeit haben wir bei einer Bildwiederholrate von 60 Hertz gemessen, die höhere Bildwiederholrate kostet aber etwa zwei Stunden Akkulaufzeit, womit wir immer noch bei sehr guten 19 Stunden wären.

Im Online-Dauertest von Chip etwa lief das Galaxy S20+ nur knapp unter zwölf Stunden. Damit liegt es zwar immer noch über den neuneinhalb Stunden des Konkurrenten von Apple mit dem großen X, zeigt aber auch die Grenzen derartiger Testszenarios: In der Praxis kommt man mit allen getesteten Smartphones bei normalem Gebrauch gut über den Tag und dürfte auch ohne nächtliche Lademöglichkeit zumindest den Folgetag noch halb bewältigen können.

An einem weiteren Feature hält man bei Samsung eisern fest: Wellness steht auch bei Galaxy S20+ hoch im Kurs, weswegen nach wie vor das ANT+-Protokoll unterstützt wird. Und an dieser Stelle machen Samsung-Apps, wie Health oder Wearable erst richtig Sinn. So gibt es neben einfachen Pulsmessern auch Waagen, die außer dem reinen Körpergewicht auch den BMI anzeigen. Klinisch genaue Blutdruckmessgeräte verstehen sich zumeist ebenfalls auf das spezielle Bluetooth-Protokoll. Wer also auf eine solche Infrastruktur angewiesen ist, ist mit dem Galaxy auf jeden Fall gut bedient.

Drei Kameras und ein Entfernungs-Sensor für Virtuelle Reality

Beim Blick auf die Rückseite des Galaxy S20+ fallen insgesamt vier Kameras auf, von denen eine wie schon beim Note als Tiefensensor beispielsweise bei VR-Anwendungen und bei Portrait-Aufnahmen mit Bokeh hilfreich zur Seite stehen kann. Darüber hinaus gibt es die Hauptkamera mit Weitwinkel-Optik, sowie eine mit Ultra-Weitwinkel und eine mit Tele-Optik. Damit ist für alle Eventualitäten gesorgt und bei unserem Foto-Test schneidet das S20+ entsprechend gut ab.

Besonders schwierige Mischlicht-Situationen mit sehr dunklen und sehr hellen Bildanteilen meistert das Galaxy S20+ ohne Voreinstellungen mit Bravour. Bei Lowlight-Aufnahmen ist sogar deutlich weniger Rauschen zu sehen als beim iPhone, nur die Farbsättigung ist etwas hoch, damit nachts nicht alle Katzen grau erscheinen.

Samsung setzt auf Android-Seite wieder Maßstäbe, selbst wenn das Galaxy S20+ noch einen teureren und mutmaßlich besseren Bruder hat, ist es doch eine hervorragende Wahl.

Das schnellste Smartphone

Realme X50 Pro

Mit dem Realme X50 Pro kratzt der Hersteller schon an dem einen oder anderen Flaggschiff. Allerdings müssen die Anstrengungen nicht allzu gewaltig sein, zumal der Preis deutlich unterhalb der 1.000-Euro-Schwelle angesiedelt ist. Der Hersteller hat offenbar Zugriff auf einige wichtige Zutaten, die in einem Smartphone im Premium-Segment erwartet werden.

Dazu gehört an einer der vordersten Stellen natürlich ein hochwertiges Display. Nun liegt die Auflösung des hochwertigen AMOLED-Displays beim Realme X50 Pro mit knapp über 400 ppi (Pixel pro Inch) nicht besonders hoch. Allerdings sagt die schiere Auflösung nicht alles über die Qualität eines Displays aus. Beim X50 Pro wird das Benutzerauge zudem mit einer höheren Bildrate verwöhnt als sie normalerweise üblich ist.

Normalerweise liegt die Bildwechselfrequenz bei 60 Bildern pro Sekunde, beim X50 Pro kann diese auf 90 pro Sekunde erhöht werden. Das sorgt für eine flüssigere Darstellung bei Apps, Filmen und selbst bei Wischgesten. Da nicht alle Apps die höhere Bildfrequenz unterstützen, kann man diese einfach auf Automatik stellen. Eine höhere Bildwiederholfrequenz nuckelt aber auch am Akku und geht damit zu Lasten der Laufzeit.

Viel Rücksicht auf den Akku muss man indes kaum nehmen: Der hielt bei unserem Video-Dauertest locker 24 Stunden nonstop durch und war dank des mitgelieferten riesigen Netzteils innerhalb einer guten Stunde wieder komplett voll aufgeladen. Die flinke Ladung hat natürlich auch einen Nachteil: Das Ladegerät ist fast größer als das Smartphone selbst und könnte gerade auf Reisen eher lästig sein.

Hinter dem Display ist der aktuellste Chipsatz für die enorme Arbeitsgeschwindigkeit des Realme X50 Pro verantwortlich. Unterstützt wird er von satten 12 Gigabyte Arbeitsspeicher, was der Leistungsfähigkeit nur förderlich sein kann.

Installiert ist mit Android 10 das aktuellste Betriebssystem. Die Oberfläche nennt sich zwar »realme UI«, ist aber ein alter Bekannter namens »Color OS« und ist so ähnlich auf allen Oppo-Smartphones zu finden. Beim Realme X50 Pro lässt sich eine zusätzliche Leiste aus der Seite des Menüs ziehen – diese sogenannten Quick Tools lassen sich frei belegen. Das erinnert ein wenig an die Toolbar von Samsung und ist ebenso komfortabel.

Ansonsten ist die Ausstattung des X50 Pro eher sparsam, so kann der interne Speicher von 256 Gigabyte nicht weiter aufgestockt werden, eine zweite SIM-Karte passt ebensowenig in den Slot. Der Lieferumfang beschränkt sich auf das fette Ladenetzteil, das dazugehörige Kabel sowie ein Silikon-Case zum Schutz der Rückseite des Smartphones. Leider ist das Smartphone entgegen dem allgemeinen Trend weder gegen Eindringen von Staub noch von Wasser geschützt, zumindest fehlt die Zertifizierung der entsprechenden Schutzklasse.

Auch die Fotoabteilung liefert trotz vier Kameras auf der Rückseite nur mittelprächtige Ergebnisse und bleibt gerade bei schlechten Lichtverhältnissen hinter den Erwartungen zurück.

Einzig die beiden Frontkameras erlauben fotografischen Spielraum: Entweder Sie machen mit der Weitwinkel-Kamera ein normales Selfie oder Sie nutzen die zweite mit Ultraweitwinkel-Objektiv, um problemlos ein Selfie mit einer größeren Gruppe oder einfach mehr Hintergrund zu machen.

Smartphone Test: Realme X50pro Portrait32
Im Portrait-Modus gibt es zwar keinen Zoom, man kann aber zwischen den Objektiven wechseln (1x, 2x). Mit einem Schieber lässt sich das Bokeh, bzw. die Stärke der Unschärfe stufenlos einstellen.

Trotz allem kann das Realme X50 Pro in den Kernkompetenzen wie Arbeitsgeschwindigkeit, Akkulaufzeit und Display-Qualität überzeugen, zumal der Preis wirklich moderat ist.

Profi für Fotos und Videos

Sony Xperia 1 II

Mit dem Xperia 1 II drückt Sony massiv in die Premium-Liga, zumindest der Preis ist entsprechend hoch angesetzt. Dafür erhält man erstmal ein ungewohnt schlankes Smartphone und hat zudem die Auswahl zwischen einem dezent violetten und einem noch dezenteren schwarzen Gehäuse. Der schlanke Auftritt liegt, wie schon beim Sony Xperia 5, an dem 21:9-Seitenformat, welches Sony sich beim Kino abgeschaut hat.

Gerade das Display hat es auch sonst in sich: Nicht nur dass es mit einer rekordverdächtigen Auflösung von 643 ppi (Pixel pro Inch) aufwarten kann, es liefert darüber hinaus ein sehr tiefes Schwarz, wo manch andere bestenfalls dunkelgrau erscheinen. Dies und das 21:9-Seitenformat prädestinieren das Xperia 1 II zur Wiedergabe von Filmen, ob nun selbst gedreht oder gestreamt.

Randlos, ob mit oder ohne Notch oder wie auch immer: Bei Sony spielt die Display-Frame-Ratio (Verhältnis zwischen aktivem Display und Rand) offenbar eine eher untergeordnete Rolle. Zwar ist der Rand an den beiden langen Kanten kaum vorhanden, oben und unten sind dagegen deutliche Ränder zu erkennen. Überall, wo es weniger um Fragen des Geschmacks, sondern um echten Bedienkomfort geht, liegt das Xperia 1 II ganz vorn.

Die Ein/Aus-Taste am Rand ist nach wie vor mit dem Fingerprint-Sensor kombiniert und als Sony-Spezialität darf natürlich auch die Foto-Taste nicht fehlen. Ein längerer Druck auf diese Taste und die Foto-App startet, selbst wenn das Display aus und sogar verriegelt ist. Beim zweiten Druck auf die Taste löst es dann auch schon aus.

Ebenfalls entgegen dem allgemeinen Trend gibt es im Xperia noch die Buchse fürs Headset – ein dazu passendes, hochwertiges Headset gehört standardmäßig zum Lieferumfang. Im Inneren sorgt der aktuellste Chipsatz für genügend Rechenpower und wird dabei von 8 Gigabyte RAM unterstützt. Der interne Speicher ist mit 256 Gigabyte zwar schon recht üppig, trotzdem gibt es darüberhinaus einen Hybrid-Kartenslot, der entweder eine zweite SIM-Karte oder aber eine microSD-Karte für zusätzliche Speicherkapazität aufnimmt. Gerade Fotografen oder noch mehr Filmer dürften sich über diese Upgrade-Möglichkeit freuen.

Beim Xperia 5 konnten wir uns bereits an der professionellen Video-App erfreuen, die dem Filmer diverse Einstellungsmöglichkeiten für tolle 4K-Produktionen bietet. Diese App ist auch auf dem Xperia 1 II vorinstalliert und nun macht die Headset-Buchse doppelt Sinn: Hier lässt sich nämlich ohne viel Aufwand ein hochwertiges externes Mikrofon anschließen, damit auch der Ton adäquat zum Video passt.

Die Fotoabteilung hat nun ebenfalls App-Zuwachs bekommen. Neben der Standard Foto-App hat Sony nunmehr eine zweite installiert, die den Bedienkomfort der Alpha Profi-Kameras aufs Smartphone überträgt. Diese Foto-App kann entweder direkt aktiviert werden oder lässt sich einfach per Touch aus der Standard-App heraus einschalten.

Besonderer Clou dieser App ist nicht, dass natürlich die Auslösetaste am Smartphone aktiv ist, sondern obendrein die beiden Lautstärketasten als zusätzliche Bedienelemente genutzt werden können. Damit kann entweder der Zoom, die Belichtung oder der Bildmodus betätigt werden. Kein Wischen mehr auf dem Display also, um die Brennweite oder andere Parameter einzustellen. Das ungewöhnliche Seitenverhältnis des Displays zeigt an dieser Stelle den Vorteil, dass die Einstellungen seitlich eingeblendet werden können, ohne dass das Bild allzu klein wird.

Allerdings scheint unter der professionellen Ausrichtung die automatische Belichtung etwas ins Hintertreffen geraten zu sein. Zwar liefert das Xperia 1 II durchweg gute bis sehr gute Ergebnisse, bei unserer Lowlight-Aufnahme im Freien hatten wir uns allerdings etwas mehr erhofft. Hier kann man zwar anhand der Einstellmöglichkeiten sicher noch einiges herausholen, das ist dann aber kein Schnappschuss mehr.

Besonders wenn Sie ein Portrait machen wollen, mit genau definierter Unschärfe, also einem sogenannten Bokeh, führen beim Xperia ebenfalls mehrere Wege zum Ziel. Bei der normalen Foto-App gibt es eine Einstellung mit der sich unabhängig vom Motiv (Portrait oder nicht) eine genau definierte Schärfeebene einstellen lässt. Mit einem kleine Schieber lässt sich diese sogar variieren. Allerdings sind die Kontrollmöglichkeiten auf dem Display doch begrenzt.

Der erfahrene Fotograf setzt die Pro-App ein, dann kann er mit den manuellen Einstellungen ein perfektes Bokeh erreichen. Das geht natürlich nicht eben auf die Schnelle.

Beim Xperia 1 II verfolgt Sony konsequent den eingeschlagenen Weg und hat hier sogar gegenüber den Vorgängern deutlich nachgebessert. So wurde die Akkulaufzeit leicht verlängert und das Display hat ebenfalls deutlich an Qualität zugelegt. Einige nette Features wie die Headset-Buchse oder die Fototaste hat man beibehalten, nicht aus Nostalgie sondern wegen des Bedienkomforts.

iPhone für alle

Apple iPhone 11

Test Smartphone: Apple iPhone 11
Das iPhone 11 hat ebenso viel Leistung wir das Pro, ist aber sparsamer ausgestattet - und deutlich günstiger.

Beim Apple iPhone 11 handelt es sich um eine Sparversion des iPhone 11 Pro, damit konnte man den Preis deutlich bis knapp unter der magischen 1.000-Euro-Schwelle halten. Je nach Speicherausstattung liegt der Preis des iPhone 11 bei 799 Euro (64 Gigabyte), 849 Euro (128 Gigabyte) und 969 Euro (265 Gigabyte).

Dafür stehen hier insgesamt sechs Farbvarianten zur Auswahl, neben Weiß, Schwarz, Grün, Gelb und Violett gibt es noch die Variante RED, von deren Erlös ein Teil direkt an den Global Fund to fight AIDS geht. Die Rückseiten sind, anders als beim 11 Pro, hochglänzend.

Bleiben wir auf der Rückseite: Dort stellen wir den nächsten Unterschied zu den teureren iPhones fest. Das iPhone 11 hat nur zwei Kameras, nämlich eine mit Normal-Brennweite und eine mit Weitwinkel. Auch wenn die Kamera mit dem Tele-Objektiv eingespart wurde, kann auch das iPhone 11 in den meisten Situationen mit den fotografischen Fähigkeiten des 11 Pro mithalten, nur Tierfilmern oder -fotografen wird die Tele-Optik fehlen.

Das Display des iPhone 11 funktioniert noch mit IPS-Technik, das geht zwar in Ordnung, im Vergleich mit moderner OLED-Technik ist es aber weniger blickwinkelstabil und schwarze Inhalte erscheinen eher grau. Ein weiteres Überbleibsel aus alten Tagen schleppt das iPhone 11 ebenfalls mit sich herum: Trotz Schnellladefähigkeit und Induktionsladung hat man dem günstigeren iPhone wieder das winzige Ladegerät beigelegt, damit braucht das iPhone 11 über drei Stunden um von 0 auf 100 Prozent geladen zu werden. Allerdings braucht es anschließend nach unserem Testprozedere schon satte 23 Stunden, bis das iPhone wieder leer ist.

Wer unbedingt ein neues iPhone haben möchte und großzügig über besagte Mängel hinwegsehen kann, ist mit dem iPhone 11 dennoch gut bedient, denn seitens der Kernkompetenzen, wie Arbeitsgeschwindigkeit und Ausdauer sowie Fotografie muss man keine Abstriche hinnehmen.

Doppeltes Display

LG G8X

Test Smartphone: LG G8X
Das LG G8X bringt direkt ein zweites Display und ein passendes Case mit.

Mit dem G8X zielt LG eindeutig auf das Galaxy Fold von Samsung. Wie so oft zaubert LG, angesichts der Schwierigkeiten mit denen sich letzteres am Markt behauptet, auf eine eher pragmatische Lösung das Klapp-Displays: Sie wollen ein hochwertiges Smartphone mit variabler Display-Größe? Bitteschön: Das LG G8X bietet genau das, wenn auch bei weitem nicht so innovativ und elegant wie bei der Konkurrenz.

Gegen ein elegantes Auftreten des LG G8X spricht schon allein der fast zwei Zentimeter dicke Barren, den man in der Hand hält, sofern man das Smartphone zusammengeklappt hat. Dabei geht es selbst beim G8X auch anders, schließlich handelt es sich um ein normales Smartphone mit einem einzigen 6,4-Zoll-Display, das in ein Case eingesetzt werden kann, in dem ein weitere Bildschirm integriert ist. Ohne Zweit-Display und Cover ist es ebenso schlank wie andere Smartphones auch, anders als dort stehen zudem die Rückkameras nicht ab, sodass auch die Rückseite eine durchgehende Fläche bildet.

Eingesetzt wird das Smartphone in einen entsprechenden USB-C-Sockel, der sich im Display-Cover befindet, interessanterweise steht dann kein USB-C-Anschluss mehr zur Verfügung, sondern nur eine proprietärer Kontaktleiste. Ein Adapter auf USB-C gehört aber glücklicherweise zum Lieferumfang.

Zugeklappt ist das Gerät nun gut 15 Millimeter dick, mit einem Spiegel sowie einem Minidisplay für Datum, Uhrzeit und Benachrichtigungs-Anzeige. Aufgeklappt haben wir dann zwei Bildschirme zur Verfügung, die wir mit den entsprechenden Einstellungen individuell konfigurieren können. Die beiden Displays lassen sich nämlich sowohl zu einem großen zusammenfassen, oder jeweils mit alternativen Inhalten füllen. Besonders praktisch ist es beispielsweise, das Mailprogramm auf dem Klappbildschirm zu positionieren und die Tastatur auf dem anderen, so hat man fast den Komfort eines Notebooks.

Das Zweite Display braucht natürlich Energie, die bringt das LG G8X allerdings auch reichlich mit: Satte 35 Stunden lief unser Testvideo, allerdings nur auf dem Hauptdisplay. Aber selbst wenn sich die Akkulaufzeit bei Nutzung beider Displays halbieren sollte, ist das immer noch ein akzeptabler Energieverbrauch für den Komfort, den zwei Displays bieten. Sinkt die Akku-Kapazität unter 15 Prozent, schaltet sich ohnehin das Zusatzdisplay ab. Kleine Kuriosität am Rande: Auch auf dem Zweitdisplay erscheint eine schwarze Notch, obwohl dort gar keine Kamera installiert ist.

Beim Fotografieren erlaubt sich das LG G8X ebenfalls kaum Schwächen, zwar meint man es mit der Schärfe etwas zu gut, die Kanten zeigen oft die entsprechenden Artefakte, die Belichtung gelingt aber in den meisten Fällen gut. Unsere Testaufnahme nach Sonnenuntergang mit vielen unterschiedlichen künstlichen Lichtquellen meistert das LG G8X zumindest im zugeschalteten HDR-Modus gut.

Das LG G8X ist eine pragmatische Alternative zu den Falt- und Knick-Displays anderer Hersteller. Es ist zwar bei weitem nicht so elegant, aber deutlich praktischer und vor allem billiger, außerdem dürfte es robuster sein.

Außerdem getestet

Hier finden Sie sämtliche noch verfügbare Geräte, die wir getestet haben, darunter auch einige ehemalige Testsieger. Wegen der teilweise rasanten Modellwechsel sind diese deutlich billiger zu bekommen als noch vor Monaten. Deshalb kann man hier schnell mal ein Schnäppchen machen und ein sehr gutes Smartphone fast zum Einsteigerpreis ergattern.

Das Huawei P40 Pro ist eines der ersten Premium-Smartphones von Huawei, auf dem nicht der Playstore von Google sondern die Huawei AppGallery vorinstalliert ist. Eine Installation des Playstores ist für den Normalbenutzer weder möglich, noch erwünscht. Einige Apps aus dem Playstore lassen sich trotzdem installieren, wenn man den Umweg über den Browser geht. Allerdings muss man etwas rumprobieren. Gängige Apps wie diverse Wetter-Apps, Social Media, Massenger und natürlich viele Einkaufstools finden sich bereits in der AppGallery, andere stehen auf einer Art Wunschliste, die wohl nach und nach abgearbeitet wird.

Installiert ist natürlich trotzdem Android 10, unterfüttert mit der hauseigenen EMUI Oberfläche. Diese bietet einiges an Individualität im Android-Einerlei, was weit über eine Aufhübschung der Icons hinausgeht. So weichen einige Gesten vom Standard ab, wie zum Beispiel das Schließen einer App, indem man einfach von unten in den Bildschirm wischt. Ein Display nur für Nachrichten-Feeds gehört ebenso dazu wie eine Toolbar, die sowohl individuell bestückt als auch an unterschiedlichsten Stellen aus dem Displayrand gewischt werden kann.

Das Display des P40 Pro bricht zwar keine Rekorde in Bezug auf die Auflösung, dafür gibt es aber die Wahl zwischen einer Bildwiederholrate von 60 oder 90 Bildern pro Sekunde, was für eine flüssige Darstellung sorgt. Bei der Leistungsmessung zeigte dann wieder gewohnte Kost auf Klassenniveau – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Akku hält satte 30 Stunden und ist mit Hilfe des mitgelieferten großen Ladenetzteils in Kürze wieder aufgeladen.

Speicher ist ebenfalls mit 256 Gigabyte satt vorhanden, der kann sogar dank des Hybrid-Slots aufgestockt werden. Allerdings geht Huawei auch hier einen neuen Weg, eine NM-Card (Nano Memory Card) ersetzt die MicroSD-Karte und wie nicht anders zu erwarten, kommt die neue Speichertechnologie aus dem Hause Huawei. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Während vorn aus dem Display zwei Kameras ins Selfie-Gesicht zu blicken scheinen, gibt es auf der Rückseite deren vier, alle mit unterschiedlichen Brennweiten. Bei der vermeintlichen zweiten Frontkamera handelt es sich übrigens um einen Tiefensensor, der schafft ein schönes Bokeh bei den Selfies. Auch die rückwärtigen Kameras, die aus Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Tele-Objektiv sowie Tiefensensor bestehen, leisten gute Arbeit. Insbesondere die Lowlight-Fähigkeiten liegen auf hohem Niveau.

Smartphone Test: Huawei P40pro Portrait32
Beim Huawei P40 Pro funktioniert sogar der Zoom im Portrait-Modus, außerdem werden Beauty- und andere Effekte zur Verfügung gestellt.

Mit dem Huawei P40 Pro erhält man ein Smartphone, das sich nach und nach vom Mainstream entfernt – und ob nun gewollt oder gezwungenermaßen – es wird wieder etwas bunter in der Android-Einheitswelt. Die technischen Eckdaten sind jedenfalls über jeden Zweifel erhaben.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra

Das Samsung Galaxy Note 20 Ultra ist das Pendant zum Galaxy S20+, unserem Android-Favoriten, nur dass das Note 20 für die Bedienung mit dem S-Pen optimiert wurde und diesen natürlich gleich mitbringt. Das Display des Note 20 Ultra ist zudem nur wenig größer als das unseres Favoriten, was daran liegt, dass es sich dort um die Plus-Variante handelt.

Drinnen kommt, soweit möglich, die gleiche Technik wie beim S20+ zum Einsatz. So ist es kaum verwunderlich, dass die Leistungsdaten der Benchmarks nur geringfügig voneinander abweichen. Die Akkulaufzeit ist mit 18 Stunden nach unserem Video-Test zwar etwas niedriger, dafür ist das Note 20 Ultra binnen einer guten Stunde wieder komplett aufgeladen, noch dazu mit dem erstaunlich kompakten Ladenetzteil aus dem Lieferumfang.

Das Display zeigt nicht nur mit dem S-Pen seine Stärken, die Bildwiederholfrequenz lässt sich zwischen 60 und 120 Hertz umschalten, bzw. wird automatisch an die Anwendungen angepasst. Samsung hat ohnehin das Display nochmal verbessert, die Kanten gehen längst nicht mehr so weit um die Kurve wie bei den Vorgängermodellen. Damit werden Fehlbedienungen weitgehend vermieden.

Mit den drei Kameras auf der Rückseite des Galaxy Note 20 Ultra lassen sich ebenso vorzügliche Fotos machen wie mit den meisten Samsung-Smartphones. Gegenlicht, Dunkelheit und anderen schwierigen Lichtsituationen ist das Note 20 Ultra zweifelsohne gewachsen.

Smartphone Test: Galaxy Note20ultra Portrait
Beim Galaxy Note 20 Ultra geht fasz alles automatisch. Die erforderliche Brennweite lässt sich direkt auswählen, die Kamera erkennt das Gesicht und macht auf Anhieb ein perfektes Portrait. Auf Wunsch lässt sich zudem der Szenen-Optimierer zuschalten. Die Veränderungen sieht man aber erst im Endergebnis auf eionem großen Bildschirm, das Smartphone-Display ist für eine direkte Kontrolle zu klein.

Das Galaxy Note 20 Ultra bringt alles mit, was auch unseren Favoriten auszeichnet. Darüberhinaus ist es für die Bedienung mit dem S-Pen optimiert und daher für jeden eine interessante, wahrscheinlich sogar die einzige Alternative, der sich an den Komfort der Bedienung mit dem Stift gewöhnt hat.

Bislang tummelte sicher Hersteller Oppo eher im mittleren Preissegment, konnte allerdings auch dort schon mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Entsprechend selbstbewusst will man jetzt das Find X2 Pro  in der Premium-Klasse positionieren, allerdings auch zum Premium-Preis. Wer bei den großen Jungs im Sandkasten mitspielen will, muss eine entsprechend große Schaufel mitbringen, daran hat sich auch auf dem Smartphone-Markt nichts geändert. So waren wir gespannt, was das Find X2 Pro zu bieten hat.

Ein riesiges Display mit dünnem Rand und einer O-Kamera in der oberen linken Ecke sind schon mal ganz gut, gehören aber auch eine Klasse drunter schon zum Standard. Besser ist da schon die Möglichkeit, die Bildwiederholrate vom 60 Hertz Standard auf 120 Hertz hochzusetzen. Nun werden statt 60 Bilder pro Sekunde doppelt so viele erzeugt, was gerade beim Wischen und Scrollen einen deutlich flüssigeren Eindruck macht und nebenbei auf Dauer angenehmer für die Augen ist. Oppo geht sogar so weit, eine automatische Auswahl anzubieten. Dann wird die Bildfrequenz je nach Anwendung auf 60 beziehungsweise 120 Hertz gestellt. Das spart unter Umständen Akku gegenüber der festen 120-Hertz-Einstellung.

Gerade hier hat das Oppo Find X2 Pro noch einen gewissen Nachholbedarf, denn in unserem Test lief es gerade einmal 15 Stunden und liefert damit gerade einmal Mittelmaß. Andererseits gehört ein fettes 65W-Ladegerät zum Lieferumfang, sodass das Smartphone in weniger als einer Stunde wieder voll aufgeladen ist.

Der hohe Energiebedarf hat unseres Erachtens aber auch einen bestimmten Grund. Beim Leistungstest, für den wir mittlerweile drei unterschiedliche Benchmark-Apps nutzen, konnte das Oppo gleich die komplette Konkurrenz auf die Plätze verweisen. Das ist umso verwunderlicher, als das OnePlus 8 Pro mit dem Snapdragon 865 den gleichen Chipsatz nutzt, sich aber dennoch mit dem zweiten Platz hinter dem Oppo zufriedengeben muss. Es könnte also durchaus sein, dass der Akku des Find X2 Pro bescheidener konsumiert, wenn der Motor, sprich der Prozessor, nicht ständig am Limit arbeiten muss.

Die Kamera-Bestückung ist mit drei Hauptkameras auf der Rückseite beinah schon klassisch zu nennen. Kaum gibt es noch ein Premium-Smartphone, das nicht mindestens drei Brennweiten mit entsprechenden Kameras abdeckt. Das gilt auch fürs Find X2 Pro – die Hauptkamera auf der Rückseite bedient mit 48 Megapixeln den Weitwinkel-Bereich. Eine zweite mit gleicher Auflösung ist mit einem Ultra-Weitwinkel-Objektiv ausgestattet, die dritte im Bunde versorgt eine Tele-Optik mit 13 Megapixeln.

Grundsätzlich werden alle Motive zu hell belichtet, dadurch wirken die Fotos eigentlich etwas kontrastarm. Beim Oppo gleicht man das mit hoher Farbsättigung aus, dadurch wirken die Fotos mitunter etwas zu bunt. Mischlichtsituationen hat das Find X2 Pro aber im Griff. Unser Lowlight-Szenario wurde zwar im ersten Durchgang wie üblich etwas zu hell und damit kontrastarm abgelichtet, im zweiten Durchgang schalteten wir den HDR-Modus ein und erhielten prompt Fotos mit tollem Kontrast und optimaler Belichtung.

Das Find X2 Pro  hinterlässt aktuell noch einen etwas zwiespältigen Eindruck, preislich und seitens der Prozessorleistung bewegt es sich zurecht auf Augenhöhe mit der direkten Konkurrenz. Die Akkuleistung und die Foto-Abteilung erfüllen nicht ganz die Erwartungen, allerdings ist ja noch etwas Zeit für Feintuning per Firmware-Update und/oder Preisgestaltung.

Mit dem OnePlus 8 Pro greift der Hersteller nun ernsthaft zu den Sternen, das Image das Underdogs ist spätestens angesichts des Preises passé – knapp unter 1000 Euro werden für das aktuelle Flaggschiff aufgerufen, dafür kann man bei OnePlus schon einiges erwarten. Ganz neu ist dann auch der Prozessor, der dem OnePlus 8 Pro spendiert wurde. Der Snapdragon 865 ist wirklich noch nicht weit verbreitet, flankiert wird die Recheneinheit von satten 12 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Auf die ausfahrbare Selfie-Kamera hat man hier allerdings zugunsten einer Insellösung verzichtet, das war offenbar zu viel möglicherweise anfällige Mechanik für solch ein Objekt der Begierde. Dafür kann das 8 Pro jetzt auch per Induktion aufgeladen werden – und damit das in der Rekordzeit von knapp über einer Stunde läuft, hat man gleich einen echten Klopper von Ladegerät mit entwickelt, verlässt sich also nicht auf Fremdhersteller. Diese funktionieren natürlich auch, aber bei weitem nicht so schnell.

Den orignal Warp Charge 30 Wireless Charger kann man optional für knapp 70 Euro erwerben. Die Ladezeit ist damit ebenso kurz, wie mit dem Kabel, nur eben komfortabler.

Die Fotos mit dem OnePlus 8 Pro gelingen durchweg gut, insbesondere schwierige Mischlicht-Situationen meistert das Smartphone sehr gut, ausgerechnet bei der Lowlight-Aufnahme unter quasi Laborbedingungen patzt es dann aber und bringt einfach zu viel Sättigung in die Farben. Ein Manko, was sich sicher per Firmware-Update beheben lässt.

Das 8 Pro ist also eine echte Ansage und fast hätte es bei uns das 7 Pro als schnellstes Android abgelöst, wenn nicht ein anderer Newcomer an dem OnePlus 8 Pro vorbeigezogen wäre.

Fast aus der zweiten Reihe bahnt sich das Sony Xperia 5 den Weg in die Premium-Klasse. Dabei muss es kein Nachteil sein, dass Sony sich nicht unbedingt an der Konkurrenz orientiert, zumindest nicht, was das Design anbelangt. Lange Zeit konnten wir insbesondere der Fotoabteilung nur mittelprächtige Ergebnisse bescheinigen – und das, wo doch die meisten Wettbewerber sich gerade hier auf die Hardware von Sony verlassen. Mit dem Xperia 5 scheinen nun andere Zeiten anzubrechen, denn bei Sony hat man sich einer der Kernkompetenzen erinnert.

Durch das das 21:9-Seitenformat des Displays bleibt das Smartphone trotz des großen Bildschirms schön schmal und handlich. Das 21:9-Seitenverhältnis hat Sony sich beim Kino abgeschaut – das kommt nicht von ungefähr, denn zusammen mit der OLED-Technik macht nämlich gerade der Film auf dem Display des Sony besonders Spaß.