Sounddeck Test: Canton Sound L Sounddeck Copyright: Canton
test
Letzte Aktualisierung:

Das beste Sounddeck

Wir haben 16 Sounddecks getestet. Unser Favorit ist das Canton Sound L, das hervorragenden Sound sowohl für Musik als auch für Filme bietet. Dank der vielseitigen Anschlüsse kann das Deck als Steuerzentrale dienen. Außerdem lässt es sich drahtlos in ein Multiroom-System einbinden oder zum 5.1-Set erweitern.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 8. Juli 2022

Wir haben zwei neue Sounddecks getestet, von Canton kommt das smarte Sound L und von Nubert die nuBoxx AS-425 max.

Das Canton Sound L löst das Teufel Cinedeck als unseren Favoriten ab, weil das Cinedeck nicht mehr verfügbar ist. Das Nubert nuBoxx AS-425 max stellt eine gute Alternative dar, wenn man zusätzlich Wert auf eine hervorragende Stereo-Wiedergabe legt, es ersetzt in dieser Disziplin die nuBox AS-225.

8. April 2021

Wir haben das neue Nubert nuPro AS-3500 getestet. Zur Empfehlung hat es aber nicht ganz gereicht, da es trotz des tollen Sound sehr groß und ziemlich teuer ist.

12. März 2021

Wir haben zwei weitere Sounddecks getestet und unsere Empfehlungen neu sortiert: Da unser ehemaliger Favorit, das Canton DM 90.3 kaum noch verfügbar ist, ist das Teufel Cinedeck zum Testsieger aufgerückt. Das Canton Smart Sounddeck 100 ist als Empfehlung neu hinzugekommen . Das Sounddeck 150 von Magnat hat mit dem Sounddeck 160 einen Nachfolger bekommen, der ihn als unseren Preistipp ersetzt. Das Canton DM 101 ist nun nicht mehr unter den Empfehlungen.

30. September 2020

Sonos hat die Playbase aus dem Programm genommen und auch die Focal Dimension ist nicht mehr erhältlich. Wir haben beide Produkte aus dem Test entfernt. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell, wir werden den Test aber bald aktualisieren.

Weitere Updates
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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Sounddecks sind ursprünglich aus der Notwendigkeit heraus entstanden, dem Flachbildschirm ohne viel Aufwand und mit möglichst wenig zusätzlichen Möbelstücken klanglich auf die Sprünge zu helfen. Deshalb haben die meisten Sounddecks auch keinen Subwoofer dabei, aufgrund ihres größeren Volumens brauchen sie den für gewöhnlich auch nicht. Außerdem kann der Fernseher problemlos auf das Deck gestellt werden, so dass das Sounddeck gleichzeitig Stellfläche ist.

Die Auswahl an Sounddecks ist nach wie vor längst nicht so groß wie die von Soundbars, auch ist man dort weit entfernt von hektischen Modellwechseln, sodass unsere Testgeräte teilweise über eine lange, stabile Marktpräsenz verfügen. Zudem stammen sie fast ausschließlich aus der Entwicklung ausgemachter Audio-Experten.

So setzt Lautsprecherspezialist Nubert, der mit dem AS-250 Sounddeck lange Zeit unseren Favoriten stellte, auf seine ganz eigene Philosophie adäquaten Klangs für Flachbildschirme. Fernab von allen Surround-Imitationen konzentrieren sich die Schwaben auf ausgefeilte und optimierte Stereo-Technik.

Ob Stereo oder Surround – in beiden Fällen gibt es herausragende Geräte. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Canton Sound L

Sounddeck Test: Canton Soundl
Das Sound L von Canton schafft eine beeindruckende Surround-Sound-Kulisse, Subwoofer und Effektlautsprecher können, müssen aber nicht ergänzt werden.

Das Canton Sound L Sounddeck schafft bereis im Alleingang eine hervorragende Surround-Performance mit derart sattem Tiefgang, dass man auf einen separaten Subwoofer gut verzichten kann. Das Sound L hat zudem mehrere Eingänge, drei davon als HDMI-Buchsen ausgelegt, sodass man es direkt als Steuerzentrale nutzen kann. Mit zusätzlichen drahtlosen Lautsprechern kann es jederzeit zu einem richtigen 5.1 -Setup erweitert werden, und lässt sich zudem in ein Multiroom-System einbinden.

Auch gut

Nubert nuBoxx AS-425 max

Test Sounddeck: Nubert nuBoxx AS-425 max
Das nuBoxx AS-425 max liefert eine hervorragende Stereo-Performance, die sich auf Knopfdruck in ein Surround-Sound-Erlebnis umwandeln lässt.

Die nuBoxx AS-425 max vom Audiospezialisten Nubert liefert hervorragenden Stereosound. Es reicht ein Tastendruck, um einen beeindruckenden Surroundsound zu erzeugen. Dieser entsteht zwar rein virtuell, das hört man dem Sounddeck allerdings keineswegs an. Das Tiefbassfundament ist phänomenal, sodass man in den meisten Fällen ohne zusätzlichen Subwoofer auskommt, gleichwohl verfügt das AS-425 max über einen entsprechenden Ausgang.

Wenn Geld egal ist

Canton Smart Sounddeck 100

Sounddeck Test: Canton Smart Sounddeck.p1140x855
Canton hat mit dem Smart Sounddeck 100 Dolby Atmos realisiert.

Mit dem Smart Sounddeck 100 hat Canton die dritte Dimension auch bei den Sounddecks eingeführt, das Sounddeck 100 versteht jetzt auch Atmos und kann den dreidimensionalen Raumklang für ein Sounddeck erstaunlich gut umsetzen. Wie alle Produkte der Smart-Reihe lässt es sich zudem in ein entsprechendes Multi-Room-System integrieren, ja sogar die Ergänzung mit drahtlosen Rears ist problemlos möglich. Allerdings kann das Smart Sounddeck auch schon allein für ein perfektes Heimkino-Erlebnis sorgen.

Gut & günstig

Magnat Sounddeck 160

Sounddeck Test: S L500
Das Sounddeck 160 bietet sehr guten Sound und eine saubere Verarbeitung für wenig Geld.

Mit dem Sounddeck 160 führt Magnat eine gute Tradition fort: Schnelle Installation, einfache Bedienung im täglichen Gebrauch und so viel Sound wie möglich zu einem bezahlbaren Preis. Gerade in kleinen bis mittleren Wohnzimmern ist das Deck von Magnat kaum zu schlagen, erst wenn höhere Pegel gewünscht sind, stößt es an seine Grenzen. Wer nicht viel Geld ausgeben will, findet zurzeit nichts Besseres.

Vergleichstabelle

TestsiegerCanton Sound L
Auch gutNubert nuBoxx AS-425 max
Wenn Geld egal istCanton Smart Sounddeck 100
Gut & günstigMagnat Sounddeck 160
Nubert nuPro AS-3500
Nubert nuPro XS-7500
Canton DM 90.3
Nubert nuBox AS-225
Canton DM 101
Canton DM 60
Sounddeck Test: Canton Soundl
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Sehr guter virtueller Surroundsound
  • Einfache Anpassung an die Raumakustik
  • Kein Subwoofer nötig
Test Sounddeck: Nubert nuBoxx AS-425 max
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Satter Sound
  • Einfache Installation
  • Kein Subwoofer nötig
  • HDMI wird nicht durchgeschleift
Sounddeck Test: Canton Smart Sounddeck.p1140x855
  • Hervorragender Sound
  • Tolle Umsetzung von Dolby Atmos
  • Drei HDMI-Eingänge
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Recht teuer
Sounddeck Test: S L500
  • Sehr guter Klang in mittleren Räumen
  • Einfache Installation
  • Sehr gut verarbeitet
  • Nicht zur Beschallung großer Räume geeignet
Test  Sounddeck: Nubert nuPro AS-3500
  • Hervorragender Klang mit breiter Stereobasis
  • Einfache Bedienung
  • Bluetooth mit aptX HD und AAC kompatibel
  • Mit 16 Zentimetern recht hoch
Test besten Soundbars und Sounddecks: Nubert nuPro XS-7500
  • Absolut solides Tiefbass-Fundament
  • Einfache Installation
  • Bluetooth integriert
  • Ziemlich groß und schwer
  • HDMI wird nicht durchgeschleift
Test  Soundbar/Sounddeck: Canton DM 90.3
  • Hervorragende Musikwiedergabe
  • 3 HDMI-Eingänge
  • 4K wird durchgeschleift
Test  besten Soundbars und Sounddecks: Nubert nuPro AS-225
  • Hervorragende Verarbeitung
  • großartige, breite Stereobasis
  • Einfachste Installation
  • Ohne Dolby-Decoder
  • kann für manche Fernseher zu schmal sein
Test  besten Soundbars und Sounddecks: Canton DM 101
  • Einfachste Installation
  • Eignet sich auch für große Wohnzimmer und hohe Pegel
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Keine HDMI-Schnittstelle
Test  besten Soundbars und Sounddecks: Canton DM 60
  • Schönes, schlankes Gehäuse Überraschender Tiefgang beim Klang
  • Für große Wohnzimmer etwas unterdimensoiniert
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Warum ein Sounddeck?

Bei vielen Nutzern soll die Soundbar im Wohnzimmer sogar die Stereo-Anlage ersetzen. Da stoßen die meisten Soundbars allerdings an ihre Grenzen, selbst wenn man einen Subwoofer hinzufügt.

Sounddeck Test: Cinedeck Black Environment Dsc08064

Denn Soundbars sind ursprünglich dafür gebaut worden, dass man sie unter einem an der Wand hängenden Flachbildfernseher anbringt. Dafür dürfen sie nicht allzu tief sein. Da die meisten ihren Fernseher aber nicht an die Wand hängen, sondern auf ein Möbel stellen, dürfen Soundbars zudem nicht sehr hoch sein, denn sonst verdecken sie den Bildschirm oder das Empfangsauge für die Fernbedienung. Die Gehäuseabmessungen von Soundbars sind damit in zwei Dimensionen begrenzt, was in klanglicher Hinsicht eine Herausforderung ist, denn für einen möglichst guten Klang braucht ein Lautsprecher vor allem eins: Volumen. Dies gilt insbesondere für die Wiedergabe des Tieftonbereiches.

Sounddecks kommen oft ohne extra Subwoofer aus

Für Fernseher, die auf Möbeln positioniert werden, bietet es sich daher an, die Tiefe der Soundbar als Klangkörper zu nutzen und den Fernseher dann einfach auf diesen zu stellen. Damit war das Konzept der Soundbase, Soundplate bzw. des Sounddecks geboren – so richtig hat man sich noch nicht auf einen Namen für dieses Lautsprecherkonzept geeinigt.

Da ein Sounddeck über deutlich mehr Gehäusevolumen und größere Lautsprecherchassis als eine klassische Soundbar verfügt, machen sie bei Musik meist eine deutlich bessere Figur. Oft kann man mit ihnen sogar den Subwoofer einsparen. Dennoch ist der Trend der Sounddecks leicht rückläufig, streng genommen werden sie mittlerweile fast nur noch von Lautsprecherspezialisten wie Canton oder Nubert entwickelt. Hier versteht man das Potenzial des größeren Gehäuses zu nutzen und ist andererseits nicht auf hohe Stückzahlen angewiesen.

Was ist für wen das Richtige?

Die Entscheidung, ob Sie lieber eine Soundbar, eventuell mit Subwoofer, oder eher ein Sounddeck in Ihr Wohnzimmer stellen, hängt dabei fast ausschließlich von Ihrer Einrichtung ab: Haben Sie den Fernseher, wie es die Werbung gern darstellt, an der Wand aufgehängt, kommt im Grunde nur die Soundbar in Frage.

Die Wahl, ob es dann noch ein zusätzlicher Subwoofer sein soll oder muss, hängt davon ab, ob Sie bereit für ein zusätzliches Möbelstück sind, um auch fast subsonische Tiefbassgewitter beim Film richtig genießen zu können.

Scheidet der Subwoofer aus Platzgründen aus, müssen Sie dagegen mit dem Sound leben, den die Soundbar liefert, was bei einigen unserer Empfehlungen gewiss nicht zu knapp ist.

Sounddeck Test: Canton Soundl Aufm

Testsieger: Canton Sound L

Beim Canton Sound L steht das L für large – also groß – im Gegensatz zur Soundbar Sound M, die im Vergleich eben nur mittelgroß ist. Während die Attribute groß, klein oder eben mittel im Grunde nur im Vergleich überhaupt Sinn ergeben, gibt es beim Klang der meisten Lautsprecher von Canton keine Kompromisse – der Klang ist immer groß.

Testsieger
Canton Sound L
Sounddeck Test: Canton Soundl
Das Sound L von Canton schafft eine beeindruckende Surround-Sound-Kulisse, Subwoofer und Effektlautsprecher können, müssen aber nicht ergänzt werden.

Das Sound L baut mit sieben Zentimetern nicht besonders hoch, dennoch produziert es einen tiefreichenden, durchsetzungsstarken Tiefton. Das liegt daran, dass Canton die vier dazu notwendigen Bass-Chassis im Boden eingebaut hat und diese dort nach dem Downfire-Prinzip arbeiten. Oben auf dem Sound L ist wie üblich eine Glasplatte montiert – stellt man den Fernseher darauf, gibt es keine Kratzer, hängt der Fernseher an der Wand, bietet das Sounddeck ebenfalls eine schöne, pflegeleichte Oberfläche.

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Sounddeck Test: Canton Soundl Aufm
Das Caonton Sound L Sounddeck ist mit sieben Zentimetern schön flach, obendrauf sorgt, wie bei Canton üblich, eine Glasplatte für eine schöne Oberfläche.
Sounddeck Test: Canton Soundl Fb
Die Fernbedienung ist übersichtlich und wie immer grundsolide verarbeitet.
Sounddeck Test: Canton Soundl Anschluesse
Außer den drei HDMI-Eingängen gibt es zwei weitere digitale sowie einen analogen Eingang. Auch ein Subwoofer kann angeschlossen werden.
Sounddeck Test: Canton Soundl Subchassis
Vier Tieftöner strahlen platzsparend nach unten ab, die beiden dazugehörigen Bassreflexöffnungen sind an der Rückseite.

Das Sound L Sounddeck ist sogar in der Lage, als Steuerzentrale zu fungieren. Die vielen Eingänge und der HDMI-Ausgang machen es möglich. Schließt man das Deck damit an den Fernseher oder einen Beamer an, lässt sich sogar ein Menü einblenden. Das erweitert die Einstellmöglichkeiten enorm und macht die Bedienung noch komfortabler.

Bedienung und Ausstattung

Zusammen mit den drei HDMI-Eingängen, digitalen und analogen Schnittstellen sowie einer Bluetooth-Schnittstelle kommt man beim Sound L auf beachtliche acht Eingänge. Jeder hat seine eigene Bezeichnung im Menü, wie zum Beispiel der Blu-ray-, und CD-Player, ein SAT-Receiver oder andere Zuspieler, was sich aber auch entsprechend anpassen lässt.

Auch die Abstände vom Sitzplatz zu den Lautsprechern und deren Pegel lassen sich im Menü sehr differenziert einstellen. Das gilt sowohl für virtuelle als auch für tatsächlich vorhandene Lautsprecher. Wie alle Smart-Komponenten von Canton lässt sich nämlich auch das Sound L mit zusätzlichen Effektlautsprechern und einem Subwoofer zu einem richtigen 5.1 Setup aufstocken.

Canton Sound L im Klangtest

Das Canton Sound L Sounddeck gehört auch klangmäßig zu den ganz großen. Je nach Quellmaterial lassen sich die Soundmodi Stereo, Movie oder Music aktivieren. Davon unabhängig lassen sich die Pegel der Bässe, Mitten und Höhen anpassen.

Hervor­ragender Klang mit druckvollem Bass

Besonders in der Movie-Einstellung liefert das Sound L eine kinoreifen Vorstellung, mit einem überzeugenden Front-Surroundsound, dem es an nichts mangelt. Selbst die Tiefbassgewitter kommen bei Bedarf mit einer brachialen Gewalt, bei der manch ein Gast unvermittelt nach dem nicht vorhandenen Subwoofer sucht.

Nachteile?

Nachteile konnten wir beim Sound L aktuell tatsächlich keine entdecken. Schon im Einzelbetrieb reproduziert das Sounddeck einen tollen Kino-Sound, kann sich aber auch mit Musik sehr gut hören lassen. Ein kleines Manko könnte sein, dass das Sound L keinen Atmos Sound umsetzen kann, dafür muss man dann etwas tiefer in die Tasche greifen – beispielsweise mit dem Smart Sounddeck 100 ebenfalls von Canton.

Canton Sound L im Testspiegel

Wie die meisten anderen Sounddecks auch, ist unser Favorit schon einige Zeit am Markt. Entsprechend groß ist die Menge der Testberichte:

Im AV-Magazin konnte das Sound L in allen Punkten überzeugen. Vor Allem war es der Klang und die Verarbeitung, die dem Sounddeck ein«überragendes« Testergebnis in der Spitzenklasse bescheren. Zudem wurde dem Sound L ein »sehr gutes« Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigt:

»Canton zeigt mit dem Sound L eine enorm vielseitige und klangstarke Audiolösung für das heimische Film-, TV- und Musikvergnügen. Dank breitbandigem Sound, effektvollem Raumklang, kabellosem Audioempfang und Heimkino-Vorstufe samt Funksystem garantiert dieses Sounddeck erstklassigen Klang aus einem hochpotenten, edlen Kompaktaudiosystem.«

Beim Test im lite-Magazin erreichte das Sounddeck mit 90 von 90 möglichen Punkten in der Oberklasse ein hervorragendes Ergebnis, auch hier wurde die Preis-/Leistung mit »sehr gut« bewertet:

»… – … Das Canton Sound L Sounddeck mag ein wenig größer sein als klassische Soundbars, doch in Sachen Dynamik, Plastizität und Kraft ist ihm nur schwer das Wasser zu reichen. Vor allem zeichnet sich Cantons Kino-Spezialist aber durch seine exzellente Räumlichkeit aus. Mit seiner enorm großen Bühnendarstellung bietet das Sound L stets ein packendes, dreidimensionales Filmerlebnis. Auch abseits des blanken Spektakels überzeugt das Sounddeck mit ausgezeichneter Stimmenwiedergabe und einigen cleveren Funktionen. Dazu gefällt die große Anschlussvielfalt, auch wenn die zahlreichen Eingänge gerne etwas leichter erreichbar sein könnten. Davon abgesehen ist die Einrichtung des Systems ein Kinderspiel, selbst wenn man sein 2.1 System nachträglich um weitere Smart Lautsprecher erweitern möchte. Cantons Sound L macht seinem Namen also alle Ehre. Das Gerät ist »Large«, doch der Klang ist es ebenso«

Alternativen

Es geht natürlich auch kleiner und günstiger, aber auch größer und teurer, deshalb haben wir noch einige Empfehlungen zusammengefasst, die mit besonderen Features aufwarten können.

Unkonventionell: Nubert nuBoxx AS-425 max

Der Lautsprecherspezialist Nubert hat bei seinen Konstruktionen stets die stereophonen Grundlagen im Blick. Auch die Nubert nuBoxx AS-425 max gibt ihm Recht und zeigt, dass prinzipiell zwei Kanäle absolut ausreichen, um einen tollen Surroundsound zu realisieren. Ein besonderes Feature aller Nubert-Geräte findet sich natürlich auch hier – der echte Netzschalter auf der Rückseite, mit dem sich die Box komplett vom Netz trennen lässt – anders als beim üblichen Standby.

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Sounddeck Test: Nubert As 425 Max Aufm
Die Anzeige ist auf dem AS-425 max selbst unter der Abdeckung gut abzulesen.
Sounddeck Test: Nubert As 425 Max Aufm
Die Abdeckung lässt sich auch abnehmen, sodass die hochwertigen Chassis sichtbar werden.
Sounddeck Test: Nubert As 425 Max Fb
Die Fernbedienung kommt mit wenigen Tasten aus, sie ist besonders solide gefertigt.
Sounddeck Test: Nubert As 425 Max Back
Auf der Rückseite finden sich die üblichen digitalen und analogen Eingängen sowie der Subwoofer-Ausgang, der Netzschalter trennt die Box komplett vom Netz, ein Feature an dem außer Nubert nur wenige Hersteller festhalten – leider.

Das Nubert nuBoxx AS-425 max ist nochmal kleiner und auch leichter als das nuPro AS-3500. Wem also bislang das AS-3500 überdimensioniert vorkam, hat nun mit dem AS-425 max eine echte Alternative, die zudem deutlich günstiger zu haben ist. Soviel vorab: Wir haben in unserem 30 Quadratmeter großen Hörraum nichts vermisst, nicht mal einen separaten Subwoofer.

Bei der Installation des Sounddecks von Nubert offenbart sich dann ein ein kleines Manko – auch bei diesem Sounddeck verzichtet der Hersteller auf einen HDMI-Ausgang. Es lässt sich zwar eine HDMI-Quelle anschließen, das Bildsignal wird jedoch nicht durchgeschleift. Das ist nicht tragisch, schränkt allerdings die Einsatzmöglichkeiten des Decks etwas ein, es lässt sich eben nicht als Steuerzentrale nutzen. Auf der anderen Seite ist das AS-425 max natürlich schnell korrekt angeschlossen und damit einsatzbereit. Dank der vielen analogen und digitalen Eingänge lassen sich auch reine Stereo-Quellen, wie beispielsweise ein CD-Player anschließen. Das Smartphone kann über Bluetooth gekoppelt werden, hier wird sogar der verlustarme aptX-Codec unterstützt.

Anders als bei unseren Favoriten von Canton gibt es beim AS-425 max keine Möglichkeit der Raumanpassung, außer der Klangregelung. Die reicht hier allerdings vollkommen aus, Nubert hat sogar eine Schaltung integriert, mit der man die Basisbreite anpassen kann. Die virtuellen Frondlautsprecher stehen also je nach Einstellung breiter auseinander. Spätestens bei der Tiefbass-Performance lernt man das schwere Gehäuse mit der doch recht hohen Bauweise zu schätzen, so können nämlich Tieftöner von beachtlicher Größe nach vorn abstrahlen. Hinten werden diese von zwei Bassreflex-Öffnungen unterstützt.

Mit Dolby Atmos: Canton Smart Sounddeck 100

Das Canton Smart Sounddeck 100 ist quasi ein erweitertes DM 101. Beide sind schön schlank gebaut, verfügen aber über jeweils vier Tieftöner, die im Boden des Decks nach dem Downfire-Prinzip für ordentlich Alarm im Tieftonberich sorgen. Das Smart Sounddeck kann aber noch weit mehr: Die Tonverarbeitung kümmert sich bei Dolby-Atmos-Signalen nun auch um die dritte Klangdimension. Außerdem ist das Sounddeck, wie der Name schon vermuten lässt, Teil der stetig wachsenden Smart-Familie von Canton. Das sind Geräte, die sich perfekt zu einem Multiroom-System kombinieren lassen – und das sind bei Canton nicht nur Lautsprecher.

Wenn Geld egal ist
Canton Smart Sounddeck 100
Sounddeck Test: Canton Smart Sounddeck.p1140x855
Canton hat mit dem Smart Sounddeck 100 Dolby Atmos realisiert.

Drei HDMI-Eingänge bieten Platz für Blu-ray-Player, SAT-Receiver und eine weitere Quelle. Soll der Fernseher die Schaltzentrale bleiben, kann dessen Audio-Ausgang auch direkt digital oder analog angeschlossen werden.

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Sounddeck Test: Canton Smart Sounddeck100
Die Oberfläche des Smart Sounddeck 100 besteht, wie immer bei Canton, aus einer Glasplatte.
Sounddeck Test: Canton Smart Sounddeck100 Anschluesse
Drei HDMI-Eingänge und ein Ausgang stehen zur Verfügung, 4k- und HDR-Signale werden von jedem Eingang an den Bildschirm am Ausgang weitergereicht.
Sounddeck Test: Canton Smart Sounddeck100 Subwoofer
Vier Tieftöner arbeiten quasi als Subwoofer nach dem Downfire-Orinzip.
Sounddeck Test: Canton Smart Sounddeck100 Fb
Die Fernbedienung reicht zur alltäglichen Bedienung.
Sounddeck Test: Canton Screenshot Hauptmenue
Per Fernbedienung kann das Hauptmenü auf dem Bildschirm aufgerufen werden.
Sounddeck Test: Canton Screenshot Ls Einstellung
Im Menü des Sounddecks kann man umfangreiche Einstellungen vornehmen.
Sounddeck Test: Canton Screenshot Kanalpegel
Die Pegel der virtuellen Lautsprecher lassen sich separat an die Hörposition anpassen.

Die Steuerung des Sounddeck 100 übernimmt erstmal natürlich die Fernbedienung, sobald ein Bildschirm am HDMI-Ausgang angeschlossen ist, tut sie das zusammen mit einem übersichtlichen Bildschirm-Menü. Für die Integration in ein Multiroom-System und ins WLAN setzt Canton auf Google Home, also kein Sonos oder Heos und auch kein eigenes, geschlossenes System. Mit Hilfe der App erkennt das Smartphone ohne Schwierigkeiten das Sounddeck oder andere Smart Komponenten, verbindet diese mit dem WLAN und kann jedes Gerät einem Raum zuordnen. Die meisten Streaming-Dienste sind dann nur einen Klick entfernt.

Doch zurück in den Sounddeck-Modus. Mit Hilfe des Bildschirm-Menüs kann das Sounddeck 100 umfangreich an die Raumakustik angepasst werden. So können die Pegel der virtuellen Lautsprecher, also rechter und linker Kanal, sowie Center und die beiden rückwärtigen Kanäle, in der Lautstärke aneinander angepasst werden. Ein hilfreiches Testsignal wird automatisch zugeschaltet. Außerdem kann man die Abstände der virtuellen Front-Lautsprecher eingeben.

Nach der Einstellung von Pegel und Abständen gewinnt der Surroundsound an Präzision, die Atmos-Effekte lösen sich etwas mehr von der Front und gewinnen an Höhe. Verglichen haben wir das tatsächlich mit den Werkseinstellungen, allerdings waren die Anpassungen an unseren Testraum nur geringfügig, und entsprechend schnell erledigt. Das Smart Sounddeck 100 ersetzt zwar keine echten Lautsprecher für die Höhen-Informationen, schafft aber trotzdem ein beeindruckend dreidimensionales Klangbild, vor allem im Vergleich zu anderen Sounddecks. Der Schritt in die dritte Klang-Dimension ist Canton also auch hier gelungen.

Preistipp: Sounddeck 160

Wie schon sein Vorgänger folgt auch das Magnat Sounddeck 160 der Intention, ein Sounddeck anzubieten, das schnell einsatzbereit unter dem Fernseher steht, sich leicht bedienen lässt und dabei wenig kostet. Darüber hinaus wurde weder bei der Verarbeitung noch am Klang gespart.

Gut & günstig
Magnat Sounddeck 160
Sounddeck Test: S L500
Das Sounddeck 160 bietet sehr guten Sound und eine saubere Verarbeitung für wenig Geld.

Das Sounddeck 160 hat nur eine HDMI-Buche, die an den Fernseher angeschlossen werden kann, sofern dieser über eine Buchse mit Audio-Rückkanal (ARC) verfügt. Alternativ kann der Fernseher oder aber direkt die Quelle mit einem der digitalen oder analogen Audio-Eingänge verbunden werden. Das Durchschleifen des HDMI-Signals ist mangels einer zweiten HDMI-Buchse nicht möglich.

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Sounddeck Test: Magnat
Schlank, fast unscheinbar und doch schafft das Sounddeck 160 von Magnat einen beeindruckenden Sound,
Sounddeck Test: Magnat Back
Es gibt sogar einen echten Netzschalter auf der Rückseite.
Sounddeck Test: Magnat Subwoofer
Ein Tieftöner arbeitet nach dem Downfire-Prinzip nach unten.
Sounddeck Test: Magnat Fb
Die Fernbedienung ist etwas einfacher gehalten als die des Vorgängers.

Ein Dolby-Digital-Decoder ist eingebaut, sodass die Verbindung über die analogen Buchsen die schlechteste aller Lösungen ist. Im Vergleich zum Vorgänger hat Magnat hier leichtes Feintuning am Klang betrieben. Erkennen lässt sich das an den erweiterten Voreinstellungen, per Fernbedienung lassen sich jetzt die Presets Linear, Music, Movie und Vocal abrufen. Ob es seitens der Lautsprecher und/oder der Elektronik Modifikationen gab, lässt sich ohne weiteres nicht sagen, steht aber zu vermuten.

Jedenfalls eröffnet das Sounddeck 160 eine mindestens ebenso breite Klangbühne wie der Vorgänger, besonders beeindruckend ist immer, wie schnell es dem Sounddeck gelingt, rechts und links neben dem eigentlichen Deck jeweils einen virtuellen Lautsprecher aufzustellen. Auch der Bass schafft eine gute Grundlage, wie immer abhängig vom Untergrund. In unserem Test im mittelgroßen Wohnzimmer funktionierte das sehr gut, allerdings darf man gerade vom Bass keine Wunder erwarten.

Für kleinere und mittlere Setups ist das Magnat allerdings perfekt, außerdem ist es hervorragend verarbeitet und großzügig ausgestattet, sodass man jeden Fernsehton deutlich erweitern kann.

Außerdem getestet

Nubert nuPro AS-3500

Das neue Sounddeck von Nubert, das nuPro AS-3500 ist etwas kleiner und auch günstiger als das riesige XS-7500. Trotzdem ist es mit seinen gut 20 Kilo kein Leichtgewicht. Das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich beherbergt auch das AS-3500 im Grunde zwei aktive Stereo-Lautsprecher, die quasi nebeneinander unter dem Fernseher liegen. Nubert setzt nach wie vor auf optimale Zweikanal-Wiedergabe. Dabei strahlen jeweils ein Mittel- und ein Hochton-Lautsprecher nach vorn ab, außerdem sorgt wiederum pro Kanal ein Tieftöner im Downfire-Betrieb für kräftige Unterstützung im Bass.

Auf der Rückseite findet man neben den analogen und digitalen Audio-Eingänge neuerdings eine HDMI-Buchse, die eARC kompatibel ist. Das Sounddeck kann also jetzt auch unkomprimiertes Surround-Signal per HDMI-Buchse vom Fernseher empfangen. Im AS-3500 wandelt ein Dolby-Decoder das ankommende Signal entsprechend um. Gab es beim Marktstart noch einige Probleme der eARC-Schnittstelle mit einigen älteren Fernsehern, so hat Nubert diese mit dem jüngsten Update beseitigt.

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Sounddeck Test: Nubert Nupro As 3500 Geschlossen
Sounddeck Test: Nubert Nupro As 3500 Offen
Sounddeck Test: Nubert Nupro As 3500 Subs
Sounddeck Test: Nubert Nupro As 3500 Fb1
Sounddeck Test: Nubert Nupro As 3500 Back Komplett

Nubert verzichtet beim nuPro AS-3500 auf ein Display, die meisten Einstellungen werden stattdessen mit dem LED-Ring angezeigt. Über die »tone«-Taste können sowohl Bässe und Mittelhochtöne eingestellt, als auch der Loudness-Effekt ein- und ausgeschaltet werden.

Mit der Wide-Taste lassen sich insgesamt drei Effekte einstellen – eine eher dezente Raumerweiterung, eine deutliche Raumerweiterung sowie den Dialog-Modus für eine Optimierung der Sprachwiedergabe. Sämtliche Klangeinstellungen können als Presets auf den Tasten p1 bis p3 der Fernbedienung abgespeichert werden, um sie bei entsprechender Filmkost abzurufen. Während das Farbenspiel bei der Klangregelung noch etwas gewöhnungsbedürftig ist, kommt man mit der Einstellung der Stereo-Basisbreite schnell zurecht.

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Sounddeck Test: Nubert As 3500 Bass
Sounddeck Test: Nubert As 3500 Hoehen
Sounddeck Test: Nubert As 3500 Loudnessoff
Sounddeck Test: Nubert As 3500 Loudnesson
Sounddeck Test: Nubert As 3500 Stereo
Sounddeck Test: Nubert As 3500 Wide
Sounddeck Test: Nubert As 3500 Xtrawide
Sounddeck Test: Nubert As 3500 Voice

Wie auch immer die Klangeinstellungen des nuPro AS-3500 ausfallen, das Sounddeck kann in jeder Einstellung überzeugen. Besonders die zweistufige Einstellung der Basisbreite liefert ein beeindruckendes Sounderlebnis: Schritt für Schritt rücken die beiden imaginären Lautsprecherboxen auseinander und ergeben so ein raumfüllendes wie auch räumliches Klanggeschehen. Trotzdem sind Dialoge hervorragend zu verstehen, falls nicht, hilft man einfach mit der speziellen Fokussierung auf die Sprachwiedergabe nach.

Das nuPro AS-3500 empfiehlt sich immer dann, wenn das kleinere, günstige AS-225 zu knapp für die Raumgröße ist. Das AS-3500 kann zudem locker zwei ausgewachsene Stereo-Boxen ersetzen, zumal es problemlos per Bluetooth vom Smartphone streamen kann – und das in ausgesprochen hoher Qualität. Daran gemessen ist der Preis gar nicht mehr so hoch.

Canton DM 101

Das Canton DM 101 ist Nachfolger des DM 100. Äußerlich ist das schlanke Sounddeck unverändert geblieben, beim Sound-Check gelangt die Räumlichkeit des DM 101 problemlos in Gefilde der Playbase von Sonos, allerdings ganz ohne Einmessen per Smartphone und ohne Sub-Unterstützung. Das DM 101 wird einfach an die an den digitalen Ausgang von Player, Fernseher oder Beamer angeschlossen, Multiroom ist mangels WLAN allerdings nicht möglich.

Das DM 101 verfügt nur über jeweils einen optischen und einen koaxialen Digital-Eingang. Es wird vorzugsweise direkt an den entsprechenden Ausgang des Fernsehers angeschlossen, sofern vorhanden. Andernfalls bleibt nur der direkte Anschluss an das Quellgerät, also beispielsweise einen Blu-ray-Player. Damit haben wir im Grunde schon die wesentlichen Nachteile des Canton-Sounddecks erfasst.

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Soundbars und Sounddecks Test: Canton Dm101
Soundbars und Sounddecks Test: Canton 101 Persp
Soundbars und Sounddecks Test: Canton 101 Fb
Soundbars und Sounddecks Test: Canton Anschluesse
Soundbars und Sounddecks Test: Canton Tieftöner

Andererseits erweist sich dieses vermeintliche Manko durchaus als Vorteil beim Anschließen, denn sämtliche benötigten Kabel gehören zum Lieferumfang. Beim Anschluss der optischen oder koaxialen Schnittstelle kann man kaum Fehler machen und erhält dennoch das volle Dolby- bzw. DTS-codierte Signal.

Damit weiß das DM 101 hervorragend umzugehen: Im Vergleich zum Vorgänger DM100, hat man hier reichlich Feintuning betrieben und sowohl die Lautsprecher-Chassis als auch die DSP-Schaltung überarbeitet. Der digitale Signalprozessor (DSP) ist hauptsächlich dafür verantwortlich, aus dem ankommenden Signal einen Sound zu kreieren, der dem Sounddeck ein veritables räumliches Klanggeschehen entlockt.

Im Film-Modus löst sich der Klang komplett von dem DM 101 und schafft eine beachtliche Breite und Tiefe sowie bei entsprechendem Pegel und entsprechender Raumakustik einen gut wahrnehmbaren Rear-Effekt.

Nubert nuBox AS-225

Test  besten Soundbars und Sounddecks: Nubert nuPro AS-225
Der Verzicht auf Surround-Effekte beschert der AS-225 den besten Klang fürs Geld.

Seit 25 Jahren ist die nuBox in unterschiedlichen Varianten auf dem Markt – Grund genug für Nubert, mit der nuBox AS-225 eine Soundbar als Jubiläumsmodell auf den Markt zu bringen. Streng nach Nuberts Philosophie arbeitet auch dieses Exemplar nach dem Stereo-Prinzip und verzichtet nach wie vor auf sämtliche Dolby- und andere Decoder. Hinzugekommen ist indes eine ganze Reihe moderner Schnittstellen, die bei den anderen Modellen nur optional zur Verfügung standen.

Das Nubert nuPro AS-225 ist viel kleiner als das AS-250. Es wird auch auf die seitlich abstrahlenden Chassis verzichtet und nicht zuletzt auf das enorme Bass-Volumen, das die größere Schwester produzieren kann. Auch hier lässt sich »AS« mit »Aktives Stereoboard« übersetzen, denn nichts anderes haben die Schwaben da entwickelt, ganz ohne Surround-Effekte und voll und ganz auf perfekte Stereo-Wiedergabe getrimmt. Allerdings kann Stereo auch räumlich klingen, wie Nubert mit der nuBox AS-225 unter Beweis stellt.

Nubert nuBox AS-225
Test  besten Soundbars und Sounddecks: Nubert nuPro AS-225
Der Verzicht auf Surround-Effekte beschert der AS-225 den besten Klang fürs Geld.

Vermissten wir beim AS-250 noch so wichtige Schnittstellen wie Bluetooth und HDMI, so ist das AS-225 jetzt komplett ausgestattet. Obwohl die Box im Grunde aus zwei Zweiwege-Boxen besteht, hat man hier auf einen separaten Subwoofer verzichtet. Der kann allerdings bei Bedarf angeschlossen werden, was nach unseren Erfahrungen aber nur in Räumen weit jenseits der 20 Quadratmeter erforderlich ist. Darunter schlägt sich die nuPro AS-225 wacker, selbst im Tieftonbereich.

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Soundbars und Sounddecks Test: Nubert
In der nuPro AS-225 hat Nubert jetzt ein Bluetooth-Modul und eine HDMI-Buchse eingebaut, bei der großen AS-250 fehlt beides.
Soundbars und Sounddecks Test: Nubert Offen
Die Frontbespannung der nuPro AS-225 lässt sich dank unsichtbarer Magnethalter leicht abnehmen.
Soundbars und Sounddecks Test: Nubert Input
Farbenspiel: Die farbige LED zeigt den aktiven Eingang an, zur Unterstützung hat Nubert einen Spickzettel beigelegt – einfach aber wirksam.
Soundbars und Sounddecks Test: Nubert Fb
Die bekannte, kleine Fernbedienung kommt nach wie vor mit wenigen Tasten aus.
Soundbars und Sounddecks Test: Nubert Back
Hinten sorgt jeweils eine Bassreflexöffnung pro Kanal für eine solides Bassfundament.

Darüber hinaus verfügt das nuPro AS-225 über eine enorme Stereobreite, im Movie-Modus nochmal etwas mehr als im Musik-Preset. Der Verzicht auf nahezu alle virtuellen Surround-Effekte verleiht dem AS-225 einen enorm raumfüllenden Klang ohne hörbare Verfärbungen. Im Gegensatz zum großen AS250 verfügt das AS-225 ab Werk über eine Bluetooth-Schnittstelle und eine HDMI-Buchse, im Gegenzug liefert es etwas weniger Tiefgang und ist zudem deutlich günstiger zu haben als die große Schwester. Solle es dann doch mal an Tiefbass fehlen, lässt sich ohne große Umschweife auch nachträglich ein Subwoofer anschließen.

Canton DM 60

Das Sounddeck Canton DM 60 ist der Nachfolger des DM 55 und hat einige kleine aber auch größere Verbesserungen erfahren. So wurden die Mitteltöner optimiert, was hörbar noch mal eine bessere Anbindung an den Tieftonbereich mit sich bringt. Außerdem hat man die Klangeinstellungen erweitert; so gibt es jetzt außer der Bass- und Höhen-Korrektur auch eine der Mitten, sämtliche um +/- 6 Dezibel. Auch ein drittes Preset wurde dem DM 60 spendiert, so kann man nun zwischen »Movie«, »Music« und »Stereo« wählen, wobei das neue »Music« -Preset die optimierte Einstellung für Konzertaufnahmen in 5.1 darstellt.

Gleich geblieben ist, dass es viel größer und breiter klingt als es aussieht. Es hat sichtbar weniger Volumen als die Sonos Playbase, schlägt diese aber in punkto Druck und Präzision im Bass um Welten. Seitens der räumlichen Abbildung, also der Bühnenbreite liegt die Sonos dank der Einmessung dann zwar wieder vorn, nur zeigt das Canton Deck deutlich die Mängel der Sonos auf – auch im breiten Surroundmodus bleiben Dialoge klar und deutlich. Selbst der Leadgesang von Roger Waters bleibt sonor und und weitestgehend unverfärbt, das gelingt dem DM 60 nun noch besser im »Music«-Preset. Für Film- und Musikfreunde, die auf ein proprietäres Multiroom-System verzichten wollen, ist das DM 60 eine bessere und auch günstigere Alternative zu Sonos.

Canton DM 90.3

Anschlussseitig gibt sich das Canton DM 90.3 sehr offen: Drei HDMI-Eingänge bieten Platz für Blu-ray-Player, SAT-Receiver und eine weitere Quelle. Soll der Fernseher die Schaltzentrale bleiben, kann dessen Audio-Ausgang auch direkt digital oder analog angeschlossen werden.

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Sounddeck Test
Sounddeck Test
Sounddeck Test: Testsieger Canton DM 90.3.

Andernfalls wird der HDMI-Ausgang des Decks eben mit dem Fernseher verbunden, 4K-Bildsignale werden übrigens komplett an den Bildschirm weitergeleitet. Da der Ausgang ARC-fähig ist (Audio-Rückkanal), lässt sich die Lautstärke des Sounddecks bequem mit der TV-Fernbedienung einstellen.

So übersichtlich die Fernbedienung sich auch gibt, so umfangreich lässt sich das Sounddeck damit steuern. Die wichtigsten Tasten sind einmal das Paar für die Eingangswahl (links) sowie das für die Lautstärke (rechts). Unterhalb der Lautstärke gibt es ebenfalls eine Auswahltaste, um die Pegel der Bässe und Höhen einzustellen.

Bei längerem Druck auf diese Sound-Taste erscheinen die Kürzel für Lippensynchronität und EQ im Display, die dann ebenfalls entsprechend eingestellt werden können. Drei Equalizer-Einstellungen stehen zur Verfügung, die je nach Konstellation von Soundbar und TV zum Tragen kommen.

Das Preset EQ1 ist werksseitig eingestellt und ist die richtige Option, wenn das Canton-Sounddeck auf dem Sideboard steht und der TV an der Wand befestigt ist. Das Preset EQ2 kommt zum Tragen, wenn der TV auf dem Sounddeck steht und wenn das Sounddeck im Regal steht, ist die Einstellung EQ3 zu verwenden.

Neu in der dritten Version des Sounddecks ist der implementierte DTS-TruSurround-HD-Algorithmus, der ein noch eindrucksvolleres Klangbild erzeugt als noch im 90.2. Die Umschaltung zwischen Zweikanal- und Surround-Wiedergabe geschieht übrigens ebenfalls auf Tastendruck mit der Play-Mode-Taste.

Nubert nuPro XS-7500

Als Sounddeck sprengt das Nubert nuPro XS-7500 viele Grenzen. So sollte der 32 Kilo schwere Bolide zwingend von zwei Personen transportiert werden, zur Installation unter dem Fernseher wäre eine dritte zum Handling des Fernsehers sicher willkommen. Dafür lässt sich der Sound anschließend auch gemeinsam im großen Wohnzimmer raumfüllend genießen.

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Soundbars und Sounddecks Test: Nubert X7500 Mitabd
Soundbars und Sounddecks Test: Nubert X7500 Fb
Soundbars und Sounddecks Test: Nubert X7500 Anschluesse

Vor der Aufstellung sollten allerdings die mitgelieferten Füße untergeschraubt werden. Sie sorgen für den notwendigen Abstand zur Standfläche, damit die beiden Subwoofer ungestört ihre Arbeit machen können. Sie sind nämlich im Boden montiert und arbeiten nach dem Downfire-Prinzip. Die Füße selbst lassen sich in zwei Positionen montieren: einmal nach außen geklappt für eine breite Aufstellung über die Seiten des Sounddecks hinaus und einmal nach innen orientiert und damit ohne Überstand.

Der HDMI(ARC) Eingang wird mit einem kleinen anschraubbaren HDMI-USB-Adapter realisiert, ansonsten gibt es mehrere digitale Eingänge, sowohl in koaxialer als auch in optischer Ausführung. Wie meistens bei Nubert ist das Spunddeck als reines Zweikanal- also Stereo-Deck konzipiert, zudem sich ein massiver Bass gesellt.

Klanglich kann es gerade im großen Wohnzimmer überzeugen, die Lautsprecher sind so weit auseinander, dass es eine breite Stereo-Basis vermittelt. Diese kann zudem mit Hilfe der Wide-Sound-Taste auf der Fernbedienung nochmal virtuell erweitert werden. Der Bass geht gnadenlos tief runter und arbeitet ungemein präzise, selbst bei Pegeln, die gut und gerne einen Nachbarschaftsstreit auslösen könnten. Der Bass lässt sich mit Hilfe der Nubert X-Remote App zudem an die Raumakustik anpassen, sodass es nicht zu unerwünschten Dröhn-Effekten kommt.

Mit seiner guten Performance ersetzt das XS-7500 ein Paar ausgewachsener Stereo-Boxen, es spielt ungeheuer souverän, beinah schon gelassen auf. Allerdings hat der Bolide auch seinen Preis und ein Fernseher unterhalb von 50 Zoll kann schon etwas verloren auf dem Sounddeck wirken.

So haben wir getestet

Wir haben in mehreren Vergleichstests insgesamt 16 Sounddecks getestet. Neben ausführlichen Hörtests zur Klangbeurteilung prüfen wir dabei auch die Anschlussmöglichkeiten und bewerten die Verarbeitungsqualität. Das wichtigste ist natürlich, dass sich das Sounddeck problemlos an die vorhandene Peripherie anschließen lässt. Die meisten Sounddecks werden direkt mit dem Fernseher verbunden. Entweder digital, per HDMI-, optischer oder koaxialer Buchse bzw. analog über die Cinch-Buchse. Letztere liefert allerdings nur Stereo-Signal. Je mehr dieser Anschlüsse an dem Sounddeck zur Verfügung stehen, desto vielseitiger lässt es sich anschließen.

Sounddeck Test
Oben die Canton DM 90.3, links oben die DM 55, darunter die Sonos Playbase, ganz unten die Focal Dimension mit Subwoofer und rechts AS 250 und AS 450 von Nubert.

Seitens der Installation bilden die meisten Sounddecks den schnellsten Weg zum prallen Fernseh-Sound. Das einzige größere Hindernis liegt darin, dass der Fernseher kurz angehoben werden muss, um das Deck darunter zu stellen. Je nach Größe des Fernsehers kann es von Vorteil sein, sich ein oder gar zwei kräftige Helfer dazuzuholen.

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Sounddeck Test: Magnat Canton Nubert
Soundbars und Sounddecks Test: Beide Sounddecks
Soundbars und Sounddecks Test: Canton Dm101
Soundbars und Sounddecks Test: Nubert
Soundbars und Sounddecks Test: Teufel Nubert
Soundbars und Sounddecks Test: Sounddecks und Soundbars.

Als Zuspieler stand uns der Oppo UDP-203 zur Verfügung, ein Blu-ray-Player, der nicht nur die meisten Surround-Formate beherrscht, die auf die Disks gebannt sind, sondern der auch über die diversen Ausgänge verfügt, um die verschiedenen Soundbars und Sounddecks direkt anzuspielen. Da Oppo die Produktion der Player mittlerweile leider eingestellt hat, finden Sie hier von uns getestete Alternativen.

Anschließend mussten die Probanden zeigen, was sie klanglich drauf haben. Dazu war die klangliche Umsetzung diverser Filmtonformate angesagt. Hierzu standen u. a. Die Tribute von Panem Mockingjay Teil 1 und Mockingjay Teil 2 zur Auswahl, außerdem Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. All diese Scheiben liefern neben den anderen Dolby-Formaten auch Dolby Atmos. Dasselbe gilt für Roger Waters The Wall mit seinen herrlichen Live-Konzert-Aufnahmen und neuerdings für Bohemian Rapsodie.

Die wichtigsten Fragen

Braucht man für ein Sounddeck einen Subwoofer?

Große Sounddecks wie von Nubert oder Canton haben oft mehrere Basslautsprecher, die nach unten abstrahlen (Downfire-Prinzip). Hier kommt man meistens ohne Subwoofer aus. Trotzdem kann man auch große Sounddecks oft um einen Sub ergänzen, bei den kleineren geht das meistens sowieso.

Wie schließt man ein Sounddeck an?

Der einfachste Weg geht über den Tonausgang des Fernsehers – entweder digital oder analog. Wichtig ist, dass der analoge (Cinch-Ausgang) nur Stereosound ausgibt, Surroundeffekte sind damit nicht zu realisieren. Ideal ist entweder eine der digitalen Schnittstellen oder, falls vorhanden, direkt die HDMI-Buchse.

Kann man Musik vom Smartphone auf ein Sounddeck streamen?

Viele Sounddecks haben Bluetooth integriert, das ist die komfortabelste Möglichkeit, Musik vom Smartphone auf ein Sounddeck zu streamen. Alternativ lässt sich auch der analoge Eingang des Sounddecks mit dem Kopfhörer-Ausgang des Smartphones verbinden – sofern das Smartphone noch einen hat.

Kann man mehrere Geräte mit einem Sounddeck verbinden?

Einige Sounddecks haben mehrere HDMI-Eingänge und einen HDMI-Ausgang. So kann man an jeden Eingang ein anderes Gerät anschließen. Das Sounddeck kümmert sich dann um den Ton, während das Bild schnurstracks zum Fernseher weitergereicht wird. Das ist die komfortabelste Lösung. Alternativ kann man auch jeden Ton-Eingang des Sounddecks (analog, optisch-digital und coaxial-digital) mit einer anderen Quelle verbinden, vorausgesetzt diese Quellen verfügen über entsprechende Ausgänge. Das Bild wird in diesem Fall separat per HDMI oder anders an den Fernseher weitergeleitet. Diese Lösung ist aber komplex und funktioniert auch nicht immer.

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 Test: Artboard

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