Das beste Tablet

Tablets im Test – Testsieger Apple iPad (2017)

Das beste Tablet für die meisten Menschen ist das iPad (2017) der fünften Generation. Es ist zwar nur ein kleines Upgrade zu unserer bisherigen Empfehlung iPad Air 2 – und teilweise sogar ein Rückschritt – aber dafür ist es auch günstiger. Die Pro-Modelle sind zwar besser, aber für die meisten viel zu teuer, denn ihre zusätzliche Rechenpower braucht fast niemand.

Update 13. Juni 2017

Das neue iPad Pro ist noch ein gutes Stückchen mehr „pro“ als der Vorgänger und damit für alle, die professionell mit dem iPad arbeiten wollen, ganz klar die erste Wahl. Für alle anderen ist das iPad Pro aber überdimensioniert und zu teuer. Unsere Empfehlung für die meisten bleibt daher das iPad (2017).

Weitere Updates anzeigen
Einklappen
11. April 2017

Das iPad (2017) ist unsere neue Empfehlung. Mehr Tablet braucht fast niemand. Dass der Bildschirm nicht mehr ganz so gut ist wie beim Vorgänger und es etwas dicker ist, geht für den günstigen Preis absolut in Ordnung.

21. März 2017

Apple hat den Nachfolger unseres Favoriten vorgestellt und das „Air“ im Namen gestrichen, es heißt jetzt einfach nur noch „iPad“. Viel geändert hat sich offenbar nicht, es gibt einen schnelleren Prozessor, sonst bleibt alles gleich – bis auf den Preis. Der sinkt auf 399 Euro. Damit wäre es klar die bessere Wahl. Wir werden uns das neue iPad so schnell wie möglich ansehen und unsere Empfehlungen aktualisieren.

15. September 2016

Das iPad Air 2 ist immer noch das beste Tablet für die meisten Menschen.

Allerdings kann es sein, dass vor Weihnachten neue Modelle auf den Markt kommen. Wenn Sie es nicht eilig haben, lieber abwarten!

13. April 2016

Wir haben das neue iPad Pro 9,7 getestet – das beste Tablet für die meisten Menschen bleibt für uns aber das iPad Air 2. Wir haben den Bericht aktualisiert.

24. März 2016

Mit dem iPad Pro 9,7 hat Apple einen direkten Konkurrenten unseres Favoriten herausgebracht. Wir werden das Gerät in den nächsten Tagen testen – vielleicht haben wir dann ein neues bestes Tablet!

18. November 2015

Wir haben das neue iPad mini 4 und das iPad Pro getestet. Unsere Empfehlung für die meisten Menschen bleibt das iPad Air 2, wer es lieber klein und kompakt mag, für den spricht auch nichts gegen das iPad mini 4.

9. September 2015

Apple hat mit dem iPad Pro ein neues Tablet mit einem riesigen 12,9-Zoll-Bildschirm vorgestellt. Wir werden uns das iPad Pro ansehen, sobald es verfügbar ist – für die meisten Menschen wird das iPad Air 2 aber wohl weiterhin die besser Wahl sein, denn das iPad Pro ist nicht nur sehr groß sondern auch sehr teuer.

Neu ist auch das iPad mini 4, das das bisherige iPad mini 3 ersetzt. Das könnte wiederum eine sehr interessante Alternative sein. Wir werden den Testbericht so bald wie möglich aktualisieren.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit: Apple iPad (2017)

Test Tablet: Apple iPad (2017)
Erinnert optisch an seinen Vorgänger, doch technisch steckt mehr drin.

Das aktuelle iPad (2017) zeigt, dass man nicht immer das Rad neu erfinden muss. Auch wenn es designmäßig an das erste iPad Air erinnert, steckt mehr drin, als man auf den ersten Blick erwartet. Technisch wird das iPad (2017) zwar vom iPad Pro in den Schatten gestellt, aber noch mehr Leistung braucht man nur, wenn man ein Tablet zum produktiven Arbeiten einsetzen möchte.

Auch wenn man beim iPad (2017) ein paar Abstriche machen muss – für den zumindest für Apple günstigen Einstiegspreis von knapp 400 Euro ist es momentan das beste Tablet für die meisten.

Für Profis: Apple iPad Pro (2017)

iPad Pro (2017) 12 Zoll
Mit der 12,9-Zoll Version wird das Pro mit Tastaturcover zum richtigen kleinen Laptop.

Wer mit einem Tablet arbeiten und es als Laptop-Ersatz nutzen möchte, ist mit dem iPad Pro am besten bedient. Der jüngste Spross der Apple-Familie überzeugt mit starker Technik und professionellen Funktionen. Mit dem A10X Fusion Chip mit 64-Bit-Architektur und sechs Kernen kann man sogar 4K-Videos bearbeiten und 3D-Modelle rendern – mehr Pro geht nicht. Doch der Preis von 1.200 Euro ist entsprechend gehoben. Für Leute, die einfach nur ein Tablet für den Alltag wollen, ist es eindeutig zu teuer.

Android-Alternative: Samsung Galaxy Tab S2

Test: Android-Tablet – Testsieger Samsung Galaxy Tab S2 8.0
Dünn, leicht, schnell: Das beste Android-Tablet teilt viele Eigenschaften mit dem iPad Air 2.
Amazon€ 379,00

von 36 Lesern gekauft

Das Samsung Galaxy Tab S2 ist für diejenigen eine Alternative, die mit Apple nichts zu tun haben wollen und lieber ein Android-Gerät haben möchten. Im Großen und Ganzen steht es dem iPad (2017) in nichts nach –außer bei der Akkulaufzeit, da schafft das iPad fast drei Stunden mehr.

Gut & günstig: Samsung Galaxy Tab A

Test Tablet: Samsung Galaxy Tab A
Klein aber oho: Mit langer Akkulaufzeit und für unterwegs ist auch ein LTE-Modul verfügbar.

Wer für ein Tablet nicht so viel Geld ausgeben will, der sollte einen Blick auf das Samsung Galaxy A3 werfen. Natürlich muss man hier einige Abstriche machen, vor allem beim Design – statt Aluminium bekommt man beim A3 nur Kunststoff. Auch der Bildschirm reicht bei weitem nicht an das iPad (2017) heran, doch für schlappe 200 Euro bekommt man dennoch ein respektables Tablet.

Vergleichstabelle

Unser FavoritFür ProfisAndroid-AlternativeGut & günstig
Modell Apple iPad (2017) Apple iPad Pro (2017) Samsung Galaxy Tab S2 Samsung Galaxy Tab A Apple iPad mini 4 Samsung Galaxy Tab S3
Test Tablet: Apple iPad (2017)iPad Pro (2017) 12 ZollTest: Android-Tablet – Testsieger Samsung Galaxy Tab S2 8.0Test Tablet: Samsung Galaxy Tab ATest: Tablet: Apple iPad mini 4Test Tablet: Samsung Galaxy Tab S3
Pro
  • Hohe Akkulaufzeit und tolle Bildqualität
  • Guter Laptop-Ersatz für professionelles Arbeiten
  • Unser Testsieger beim besten Android-Tablet
  • Unser bestes günstiges Tablet und ausreichend für den Alltagsgebrauch
  • Display vergleichbar mit dem iPad (2017)
  • Gute Android-Alternative zum iPad Pro
Contra
  • Stärker spiegelndes Display und apple-üblich keine Speichererweiterung möglich
  • Sehr teuer und für den Alltag viel zu viel Power
  • Weniger Akkulaufzeit als das iPad
  • Gehäuse ist aus Kunststoff statt aus Aluminium gefertigt
  • Ist nicht mehr lange im Sortiment
  • Mit fast 700 Euro noch sehr teuer
Bester Preis
Technische Daten  

Die iPad-Story

Zum Erstaunen vieler hat Apple mit dem iPad (2017) ohne große Fanfaren den Nachfolger des iPad Air 2 auf den Markt gebracht. Das »Air« wurde aus dem Namen gestrichen, es heißt jetzt nur noch »iPad«, auch wenn es inzwischen die fünfte Generation ist.

Äußerlich gibt es keine Unterschiede zum ersten iPad Air, die Abmessungen sind exakt die selben, auch das Gewicht ist das selbe. Damit ist es leider wieder etwas dicker als das iPad Air 2. Die 30 Gramm mehr Gewicht fallen dagegen nicht auf.

Gleiche Technik, kleinerer Preis

Ansonsten hat es einen etwas schnelleren Prozessor und einen anderen Bildschirm bekommen. Keine großen Veränderungen also – aber das war auch nicht nötig. Denn selbst das zweieinhalb Jahre alte iPad Air 2 lieferte schon mehr als genug Leistung für alles, was die meisten mit einem Tablet anstellen: Im Internet surfen, Filme gucken und App-Spiele zocken.

Der wichtigste Punkt aber: Für Apple völlig unüblich, ist das neue iPad günstiger geworden. Kostete das iPad Air 2 mit 16 Gigabyte Speicher zum Start noch 489 Euro, ist das günstigste Modell jetzt mit 32 Gigabyte für 399 Euro zu haben. Für Apple-Verhältnisse ist das neue iPad damit ein echtes Schnäppchen.

Mit dem iPad Pro hat Apple eine Serie oberhalb der »normalen« iPads etabliert, die noch einmal ein gutes Stückchen leistungsfähiger ist. Doch wie der Name schon sagt, richtet sich das iPad Pro vor allem an professionelle Nutzer. So kommen beide Modelle erstmalig auch mit einem Eingabestift zurecht, der zum Beispiel für Grafiker sinnvoll ist – mehr dazu weiter unten.

Beim der neuesten Version des iPad Pro ist die kleine Version etwas gewachsen, der Bildschirm misst jetzt 10,5 Zoll statt 9,7 Zoll. Die große Variante gibt es weiterhin mit gigantischen 12,9 Zoll Bildschirmdiagonale. Vor allem aber ist das neue iPad noch mal wesentlich leistungsfähiger geworden

Das Mehr an Leistung lässt sich Apple allerdings fürstlich bezahlen: Mit gut 700 Euro geht es beim iPad Pro für die kleinste Variante los. Für den Hausgebrauch ist es damit einfach zu teuer. Das gilt aus unserer Sicht auch für das neue Galaxy Tab S3, das preislich in der selben Liga angesiedelt ist wie das iPad Pro.

Testsieger: iPad (2017)

Beim Design hat sich nichts geändert, das iPad der fünften Generation sieht genau so aus wie das iPad Air 2. Es ist allerdings wieder etwas dicker geworden und ist jetzt wieder genauso tief wie das iPad Air der ersten Generation.

Unser Favorit: Apple iPad (2017)

Test Tablet: Apple iPad (2017)
Erinnert optisch an seinen Vorgänger, doch technisch steckt mehr drin.

Apple hat es aber mit dem A9-Chip des iPhone 6S ausgerüstet. Der ist zwar nicht mehr taufrisch, trotzdem ist das iPad (2017) mit ihm eins der schnellsten Tablets auf dem Markt. Lediglich das iPad Pro und das neue Samsung Galaxy Tab S3 rechnen schneller. Aber wie gesagt: Für das meiste, das man mit einem Tablet anstellt, braucht man so viel Rechenpower gar nicht. Auch auf dem iPad (2017) laufen grafisch anspruchsvolle Games wie Rennsimulationen und Ego-Shooter ohne jeden Ruckler. Auch passionierte Hobby-Gamer müsse sich keine Sorgen machen: Alles, was man in Apples AppStore findet, läuft auf dem iPad hervorragend.

Kleiner Rückschritt beim Display

Den größten Unterschied zum Vorgänger gibt es beim Display. Es ist zwar etwas heller, dafür ist es aber nicht mehr vollständig laminiert. Der Vorteil davon ist, dass es leichter repariert werden kann. Dafür spiegelt das Display stärker, vor allem, wenn man es im Freien oder bei starker Sonneneinstrahlung verwendet. Die etwas größere Helligkeit kann das nur teilweise kompensieren. Der neue Bildschirm ist daher in gewisser Weise ein Rückschritt zum Vorgänger. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn das Display ist knackscharf, zeigt tolle Farben und ist sehr hell.

Beim Touchscreen hat sich nichts geändert und auch der Home Button kommt nach wie vor mit Fingerabdrucksensor. Das neue iPad kann auch nicht mit Apples Eingabestift Pencil benutzt werden, das bleibt weiterhin den Pro-Modellen vorbehalten.

Der Speicher ist wie bei allen iPads nach wie vor leider nicht erweiterbar, doch das ist auch keine Überraschung bei Apple. Die Basis-Version kommt mit 32 Gigabyte Speicher, eine Variante mit 128 Gigabyte gibt es für erträgliche 100 Euro mehr.

Wählen kann man auch, wenn es um LTE geht. Erhältlich ist das neue iPad als »Wi-Fi« und als »Wi-Fi + Cellular« mit LTE, das kostet dann aber 160 Euro Aufpreis.

Im WLAN unterstützt das iPad (2017) den schnellsten Standard ac, aber das konnten die Vorgänger ebenfalls schon. Bei den Kameras gibt es ebenfalls nichts Neues, es dürfte die selbe sein, die schon im iPad Air 2 und iPhone 6 steckte. Die Ergebnisse sind jedenfalls ordentlich. Klar geht es inzwischen auch besser, aber ernsthaft will mit dem Tablet ohnehin niemand fotografieren und für Video-Chats ist die Qualität der Frontkamera wirklich ansehnlich.

Bei der Akkulaufzeit gibt Apple nach wie vor 10 Stunden an. Tatsächlich konnten wir das iPad sogar noch deutlich länger benutzen. Das hängt aber natürlich stark von der Nutzung ab, bei voller Bildschirmhelligkeit dürfte es eher weniger sein. Unter normalen Alltagsbedingungen ist die Akkulaufzeit des iPad (2017) aber auf jeden Fall erstklassig.

iPad (2017) im Testspiegel

Obwohl das neue iPad erst seit kurzem auf dem Markt ist, gibt es schon einige Tests. Weitere tragen wir nach, sobald sie erscheinen.

Bei Computer Bild schneidet das iPad (2017) mit der Note »Gut« (2,4) ordentlich ab. Minuspunkte gibt es beim Speicher, den man nicht erweitern kann und beim Display, der aufgrund fehlender Anti-Reflektionsschicht stark spiegelt. Das Fazit von Computer Bild:

»Bei Tablets macht Apple so schnell niemand war vor: Das günstige iPad (2017) bietet eine Top-Akkulaufzeit, einen scharfen wie hellen Bildschirm und eine gewohnt einfache Bedienung. Bemerkenswert: In allen wichtigen Testpunkten ist es kaum schlechter als das deutlich teurere Top-Modell iPad Pro 9.7 von 2016.«

Notebookcheck findet zwar, dass Apple mit dem aktuellen iPad ein eigentlich altes Produkt neu aufgewärmt hat, doch bei genauerem Hinsehen bleibt nicht mehr viel Kritik übrig:

»Halten wir fest: Das neue Apple iPad ist schon fast langweilig gut. Es meistert alle Disziplinen gut bis sehr gut. Und trotz seiner betagten Hardware gibt es außerhalb des Apple-Lagers kaum Konkurrenz. Am Ende springt eine fast schon traumhafte Wertung für den ‚Underdog‘ heraus, was aber zu einem nicht unwesentlichen Teil der Schwäche konkurrierender Tablets zuzuschreiben ist.«

Mac & i kommt zu dem Schluss, dass sich einige preisbewusste Käufer für das neue iPad (2017) erwärmen könnten, da es außer dem günstigen Preis auch sonst einiges zu bieten hat:

»Das neue iPad ist erstaunlich flott und sein Display sehr schön hell. Leider spiegelt es aber auch so stark wie seinerzeit das iPad Air 1. […] Wer möglichst günstig an ein iPad kommen will, ist mit dem neuen Modell gut beraten. Es ist sogar günstiger als das aktuelle iPad mini 4 und ordnet sich leistungsmäßig zwischen dem iPad Air und dem iPad Pro ein.«

Netzwelt.de kommt zu acht von insgesamt zehn möglichen Punkten und empfiehlt das iPad (2017) auf jeden Fall weiter:

»Es bietet ausreichend Leistung, ein gutes Display sowie die gewohnt hohe Verarbeitungsqualität von Apple. Wer auf den Apple Pencil und die per Smart Connector anschließbaren Tastaturen verzichten kann, findet im Apple iPad 5 einen fähigen Tablet-Begleiter für die kommenden Jahre.«

Was ist mit den anderen iPads?

Die größte Konkurrenz zum iPad (2017) liefert Apple mit seinen Schwestermodellen selbst. Inzwischen gibt es nicht mehr ganz so viele iPads, Apple setzt offenbar wieder auf mehr Übersichtlichkeit.

Leistung satt: iPad Pro

Bei der Anfang Juni vorgestellten zweiten Generation des iPad Pro hat Apple kräftig nachgelegt. Das kleinere iPad Pro ist etwas größer geworden, es hat jetzt eine Bildschirmdiagonale von 10,5 Zoll. Neben dieser Variante gibt es das iPad Pro auch weiterhin im XL-Format mit 12,9-Zoll Bildschirm.

In der neuen Version hat das iPad Pro einen noch besseren Bildschirm bekommen. Dabei war schon der Bildschirm des ersten iPad Pro laut Display Mate das beste Mobil-Display überhaupt. Das neue iPad Pro kann jetzt aber auch noch die Bildwiederholrate dynamisch anpassen und auf bis zu 120 Bildern pro Sekunde erhöhen. Das merkt man schon beim Scrollen, vor allem aber beim Zeichnen mit dem Eingabestift ist die hohe Bildwiederholrate ein echtes Plus.

Für Profis: Apple iPad Pro (2017)

iPad Pro (2017) 12 Zoll
Mit der 12,9-Zoll Version wird das Pro mit Tastaturcover zum richtigen kleinen Laptop.

Denn das iPad Pro kann im Gegensatz zu den kleineren iPads mit dem Apple Pencil bedient werden: er arbeitet extrem präzise und macht auch im direkten Vergleich mit dem Stylus von Microsofts Surface 4 einen besseren Eindruck. Das macht das iPad Pro vor allem für Grafiker und Illustratoren interessant. Außerdem kann das iPad Pro optional mit dem Tastatur-Cover Smart Keyboard ausgerüstet werden.

So leistungsfähig wie ein Laptop

Vor allem aber hat Apple das iPad Pro nochmals deutlich schneller gemacht. Der aktuelle A10X-Chipsatz ist der derzeit mit Abstand schnellste Mobil-Prozessor. In den Benchmarks zieht der A10X nicht nur der ARM-Konkurrenz von Qualcomm und Samsung davon, sondern liegt in Teildisziplinen sogar vor PC-Prozessoren wie dem Intel Core i5. Damit macht Apple das iPad fit für zukünftige Apps für virtuelle Realität (VR) und – noch interessanter – augmented reality (AR), bei der reale und virtuelle Welt miteinander verschmelzen.

Wer sein Tablet nur zum Surfen, Email schreiben und Filme gucken benutzt, braucht so viel Rechenpower bei weitem nicht. Dafür reicht das »normale« iPad (2017) locker aus. Wer aber richtig mit einem Tablet arbeiten will, für den entwickelt sich das iPad Pro mit dem jüngsten Leistungsschub langsam zur echten Alternative zum Laptop.

Das gilt vor allem, wenn iOS 11 im Herbst verfügbar sein wird. Denn Apple hat die neue Version des mobilen Betriebssystems für das iPad Pro kräftig aufgebohrt, vor allem was das Wechseln zwischen Apps und das gleichzeitige Arbeiten in mehreren Apps im Multitask-Modus angeht.

Mit den als Zubehör erhältlichen Tastaturcovern wird aus dem Tablet dann ein richtiges kleines Notebook. Gerade dafür ist die etwas größere Bildschirmbreite des kleineren iPad Pro ein echter Segen, denn so bringt Apple eine komplette Tastatur auf dem Cover unter – so kann man tatsächlich auch gut längere Texte tippen.

Wer wirklich produktiv arbeiten will, greift am besten zum großen iPad Pro mit 12,9-Zoll Bildschirm: vom Format her entspricht es einem MacBook Air oder einem kleinen 13-Zoll-MacBook Pro.

Preislich liegt die Version mit 12,9 Zoll mit einem Einstiegspreis von 900 Euro allerdings noch ein Stück über dem kleinen iPad Pro, wer die 128 Gigabyte-Variante haben möchte, muss sogar im vierstelligen Bereich investieren. Für diesen Preis bekommt man auch ein gutes Laptop.

Sicher: die meisten werden zum Arbeiten weiterhin lieber zum Laptop greifen. Aber mit dem neuen iPad Pro wird die Zielgruppe für Leute, die ganz aufs Laptop verzichten möchten, ein gutes Stück größer.

Es geht auch kleiner: iPad mini 4

Wer Arbeit und Tablet nicht unter einen Hut bringt und eher etwas kleines, handliches sucht, für den ist das kleinere iPad mini 4 die beste Wahl – so lange es das noch gibt. Denn es sieht ganz so aus, als ob Apple das kleine Format in Zukunft einstellen wird.

Apple iPad mini 4

Test: Tablet: Apple iPad mini 4
Das aktuelle iPad mini 4 muss sich nicht vor seinem großen Bruder verstecken.

Im iPad mini 4 werkelt ein A8-Prozessor, der in der Praxis trotz eines Kerns nur wenig langsamer ist als der A9 im iPad (2017).

Auch bei der Displayqualität hat das iPad mini 4 mit seinem größeren Bruder gleichgezogen: Hatten die Vorgänger-Minis noch mit vergleichsweise blassen Farben zu kämpfen, hat das iPad mini 4 zu den größeren Geschwistern aufgeschlossen. An die Qualität der iPad Pros kommt es freilich nicht heran.

Damit ist das iPad mini 4 eine echte Alternative zum iPad (2017). Der wesentliche Unterschied ist eben die Größe – und welche man da bevorzugt, ist reine Geschmacksache. In Zeiten stetig wachsender Smartphones macht für uns ein kleines Tablet zwar eher weniger Sinn. Aber wer auch sein Handy lieber handlich mag, für den ist das iPad mini 4 sicherlich eine attraktive Option.

Allerdings gibt es das iPad mini 4 nur noch in der Variante mit 128 Gigabyte und kostet damit fast 500 Euro. Das iPad (2017) mit 32 Gigabyte ist da die günstigere Option.

Jenseits von Apple

Wer sich partout nicht mit Apple anfreunden kann, für den gibt es natürlich auch interessante Android-Alternativen. Im Gegensatz zu Apples Ökosystem sind Android-Apps in der Regel allerdings nicht für Tablets optimiert, weshalb Apple hier eher die Nase vorn hat.

Während Android-Smartphones das iPhone beim Marktanteil längst überholt haben, regiert bei Tablets nach wie vor das iPad. Viele Hersteller von Android-Tablets haben sich zurückgezogen, weil die Verkaufszahlen einfach zu schlecht waren. Entsprechend wenig Neues ist in den letzten Jahren auf den Markt gekommen. Die meisten Hersteller konzentrieren sich inzwischen auf sehr günstige Modelle, nur Samsung versucht weiter, Apple auch technologisch die Stirn zu bieten.

Das beste Android-Tablet: Samsung Galaxy Tab S2

Unsere aktuelle Empfehlung als bestes Android-Tablet ist derzeit das Samsung Galaxy Tab S2, für das seit Ende März der Nachfolger Galaxy Tab S3 auf dem Markt ist, das wir gerade testen.

Das Samsung Galaxy Tab S3 ist ein direkter Konkurrent des iPad Pro. Das schlägt sich auch im Preis nieder: Fast 700 Euro wollen die Koreaner für die günstigste Variante haben. Für die meisten dürfte es daher einfach zu teuer sein – zumindest bislang, denn im Gegensatz zu den iPads sinken die Preise von Samsungs Tablets erfahrungsgemäß schon bald nach der Markteinführung stark.

Bei den derzeitigen Preisen fürs Galaxy Tab S3 ist die beste Android-Option für die meisten Menschen ist aus unserer Sicht nach wie vor das Galaxy Tab S2.

Android-Alternative: Samsung Galaxy Tab S2

Test: Android-Tablet – Testsieger Samsung Galaxy Tab S2 8.0
Dünn, leicht, schnell: Das beste Android-Tablet teilt viele Eigenschaften mit dem iPad Air 2.
Amazon€ 379,00

von 36 Lesern gekauft

Es ist nicht nur ein unglaublich dünnes, sondern auch ein überaus flottes Tablet ab, das in vielen Aspekten mit dem iPad mithalten kann – sich diesem aber auch immer mehr annähert. So hat Samsung den Formfaktor des hochauflösenden Displays beim Tab S2 von 16:9 auf 4:3 verändert und damit dem iPad angepasst.

Auch Multitasking funktioniert auf Samsungs angepasster Android-Oberfläche ähnlich wie beim iPad, nur dass hier Samsung einmal Apple vorgemacht hat, wie es geht.

Wie das iPad kommt auch das Tab S2 in zwei Größen, wobei auch hier die größere Variante eine schlechtere Akkuleistung liefert. Allerdings kommt Apple mit dem Tablet-Schlankheitswahn etwas besser zurecht, beim iPad werden die versprochenen 10 Stunden Laufzeit sowohl vom iPad (2017) als auch vom iPad Mini 4 erreicht, während dem großen Samsung-Konkurrenten schon nach weniger als 7 Stunden die Puste ausgeht.

Günstige Android-Alternative: Samsung Galaxy Tab A

Gut & günstig: Samsung Galaxy Tab A

Test Tablet: Samsung Galaxy Tab A
Klein aber oho: Mit langer Akkulaufzeit und für unterwegs ist auch ein LTE-Modul verfügbar.

Wer es günstiger möchte, für den ist das Samsung Galaxy Tab A eine Überlegung wert. Unsere Empfehlung als derzeit bestes günstiges Tablet kann vor allem mit seiner grandiosen Akkulaufzeit locker mit Apple mithalten.

Bei der Performance und auch beim Bildschirm kommt das Galaxy Tab A freilich nicht an die Konkurrenz von Apple heran – irgendwo muss man bei dem Preis eben Abstriche machen.

Für die LTE-Option muss man beim Galaxy Tab A nur 60 Euro aufzahlen, im Gegensatz zu den satten 160 Euro beim iPad (2017).

Bei Design und Verarbeitung sticht Apple das Tab A allerdings locker aus. Samsung setzt nur beim größeren Bruder Tab S2 auf ein Aluminiumgehäuse. Für den günstigen Preis muss man hier mit Kunststoff Vorlieb nehmen.

Unserem kompletten Testbericht zum Samsung Galaxy Tab A lesen Sie hier.

Kommentare

27 Kommentare zu "Das beste Tablet"

avatar

Tablet werden immer unbeliebter seh es bei mir wenn ma Smartphon.und Smart TV hat is es unnötig.

Claudia Hartwig
Claudia Hartwig

Kann mir hier jemand einen Tipp geben, ob ich meinem Mann ein smartphone oder ipad oder Tablet schenken soll ? er arbeitet viel im Internet und sein jetziges Phone ist ihm ein wenig zu klein. Ist denn ein Tablet oder I Pad da die richtige Wahl?

Im ersten Augenblick ich hab ich mich geärgert dass ich noch die „alte“ Variante des pro gekauft habe, dann muss ich lesen dass das neue erstens wieder schwerer geworden ist (eignet sich das alte kaum für längeren Gebrauch ohne dass einem die Hand herunterfällt), so ist jetzt auch das Display noch schlechter, ich fasse es nicht!

Ein schritt in die absolut falsche Richtung! Auch das alte ist im Freien bei Sonnenschein praktisch unbrauchbar, und das neue jetzt noch schlechter?

Ich bin jetzt richtig froh noch das alte gekauft zu haben!

Ich bleibe auch beim Pro 1
Ist super gegenüber dem Air 2 und ich finde bei normaler Nutzung im Freien ganz passabel

Ihr verwechselt das iPad (2017) das vor etwa 2 Monaten erschienen ist mit dem neuen iPad Pro 10,5″ und 12,9″ (2017)…

Das iPad Pro 10,5″ 2017 ist dass was der Beitrag hier oben beschreibt. Das Display kann Doppelt so viel Herz anzeigen , ist heller und hat ein größeres display . Es ist minimal leichter geworden. Habe es mir geholt und ich habe nie ein besseres Tablet gehabt !!

Schon bestellt!

Für viele sind es die Yoga tablets.

Das iPad Pro ist schon das beste Tablet was man bekommen kann. Zugegeben der Preis ist sehr hoch wenn man es in der größten Stufe betrachtet (256GB). Jedoch ersetzt es meiner Meinung nach keinen „richtigen“ MAC solange es unter iOS läuft. Auf der großen Variante wäre ein MAC OS schon besser. Ich habe mir erst das iPad 2017 geholt und bin zufrieden.

bald kommt iOS 11 mit einem „Finder“, bin gespannt.

Zusammen mit einem Keyboard (z.B. Razer) und guter Software, z.B.:
https://affinity.serif.com/de/photo/ipad/
kann man doch schon sehr viel machen. Für Coding & Office gibt es ja bereits ganz gute software.

Tipp: Quadro & Astropad (dazu braucht man einen Mac, ja) und Parallels Access

Dann lieber das iPad Air 2, das ist von der Hardware um einiges besser!

Genau

Nie wieder Apple! Selbstzerstörende Billigware!

Ziemlich inhaltsloser Kommentar. Und somit sinnfrei dazu.

Apropos leistungsfähigstes Tablet: Wo bleibt das Microsoft Surface? Ausgeschlossen, weil es kein beschnittenes Betriebssystem bietet?

Das Microsoft Surface 3 haben wir hier gestestet: http://www.allesbeste.de/test/das-beste-windows-tablet/

Air 1 tuts auch noch ^^

Ich möchte das iPad Pro nicht mehr missen. Etwa zum Lesen von Tageszeitungen und Magazinen ist es Spitze.

air 2 ist top

Philipp Jank??!

Vielleicht wirkliche die bessere Wahl?! Hmm ?

Philipp Jank naja laut dem testbericht scheint es für die normale Verwendung absolut top zu sein?

Und echt um einiges billiger

Hab mir erst das Air 2 geholt um mein 3er in Rente schicken zu können, für meine Anwendungen wäre das Pro 9,7″ einfach zu overpowerd.

Das ist leider so mit dem Preis aber sie halten auch viel aus , mein 2 war schön baden und läut immer noch ! Von daher wird es mal Zeit für was neues

wpDiscuz