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Das beste Tablet

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Bestes Tablet Test: Surface Go 2 Hand
Boris Hofferbert

Boris Hofferbert

beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.

Wir haben 26 Tablets getestet. Das beste für die meisten ist das Apple iPad Air. In der dritten Modellgeneration hat Apple seinem Klassiker ein größeres Display, einen pfeilschnellen Prozessor sowie die Unterstützung für den Apple Pencil und das hauseigene Smart Keyboard verpasst. Der im Vergleich zum Standard-iPad höhere Preis ist schon allein dadurch gerechtfertigt. Doch auch im Android- und Windows-Lager gibt es spannende neue Alternativen.

Update 18. September 2020

Wir haben das Samsung Galaxy Tab S7 und das Samsung Galaxy Tab S7+ getestet. Beide Androiden schneiden sehr ordentlich ab, die kleinere Version ist unsere neue Alternative für Android-Nutzer.

Apple hat ein neues iPad und ein neues iPad Air vorgestellt. Wir werden die neuen Geräte so schnell wie möglich testen.

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23. Juni 2020

Wir haben vier neue Tablets getestet, darunter das überarbeitete iPad Pro (2020), das Samsung Galaxy Tab S6 Lite und zwei Surface-Tablets von Microsoft. Unsere Empfehlung bleibt, bei den Alternativen hat sich aber etwas getan.

19. März 2020

Gleich zwei spannende Tablet-Neuheiten: Huawei hat die 5G-Variante des MatePad Pro vorgestellt und angekündigt, dass das High-End-Tablet auch in Europa erscheinen wird. Und auch für Apple-Fans gibt es etwas, worauf man sich freuen kann. Apple hat zwei neue Versionen seines Premium-Tablets iPad Pro angekündigt. Mit einem Trackpad-Support und überarbeitetem Prozessor möchte Apple seine Tablets als Laptop-Alternative positionieren.

Wir werden unseren Test aktualisieren, sobald wir Testgeräte haben.

23. Oktober 2019

Wir hatten die siebte Ausgabe des Standard-iPads im Test. Apple betreibt behutsame Produktpflege und liefert eine günstige Alternative zum iPad Air. Wir hätten uns aber ein wenig mehr Leistung gewünscht und wundern uns über die hohen Kosten für das Zubehör.

13. September 2019

Mit dem Samsung Galaxy Tab S6 gibt es endlich wieder ein Premium-Tablet für Android-Fans. Wer keine Lust auf Apple hat, darf hier zugreifen – allerdings gibt es dennoch ein paar Bedenken.

Unterdessen hat Apple ein neues iPad vorgestellt, das Ende September auf den Markt kommt. Wir werden es so schnell wie möglich testen.

16. Mai 2019

Wir hatten die neuesten iPads sowie das Samsung Galaxy Tab S5e im Test. Das iPad Air der dritten Generation konnte im Test so sehr überzeugen, dass es unsere neue Top-Empfehlung ist.

Im Vergleich zu Smartphones ist der Markt für Tablets vergleichsweise überschaubar. Neben dem Apple mit dem iPad buhlen Firmen wie Huawei, Samsung und Amazon um die Gunst der Käufer. Die Unterschiede zwischen den Modellen sind nicht nur technischer Art, sie schlagen sich auch im Preis nieder.

Überraschend ist, dass ausgerechnet Apple mit dem 2018er-iPad einen echten Preis-Hit anbietet: Mittlerweile ist es oft schon für wenig Geld – unter 300 Euro! – zu haben und dabei von der Leistung her immer noch konkurrenzfähig. Auch die kürzlich erschienene siebte Generation des iPads ist mit rund 380 Euro nur unwesentlich teurer. Da kann die Android-Konkurrenz nicht mithalten, denn ähnlich leistungsstarke Tablets mit Android-Betriebssystem sind deutlich teurer. Damit gräbt Apple den anderen Tablet-Herstellern immer mehr das Wasser ab.

Gleichzeitig hat Apple eine teure Pro-Linie eingeführt, die noch mehr Leistung bietet und sich mit Tastatur-Cover und Eingabestift an eine Profi-Klientel richtet. Spätestens mit der Einführung des Apple Magic Keyboards und der Einführung einer Maussteuerung in iPadOS hat das Tablet zunehmend Potenzial zum Laptop-Ersatz – dafür müssen Apple-Fans aber tief in die Tasche greifen.

Mit der dritten Auflage des iPad Air hat Apple im Frühjahr 2019 gewissermaßen eine Zwischenstufe zwischen der teuren Pro- und der günstigen Standardserie eingeführt. Das neue Air schlägt die Brücke zwischen leistungsfähigem Produktiv-Tablet und bezahlbaren Surf- und E-Mail-Gerät.

Ob Android oder iPadOS – Fürs Surfen, Lesen und Videos gucken reicht dagegen die Leistung selbst von zwei Jahre alten Tablets allemal aus. Es gibt somit aus unserer Sicht kaum Gründe, viel Geld für ein Profi-Tablet auszugeben.

Wenn Sie ein möglichst günstiges Tablet suchen, gibt es reichlich Alternativen. Unsere Empfehlung ist dann das Samsung Galaxy Tab A. In der 2019er-Version liefert Samsung eine erstaunlich runde Tablet-Erfahrung für den schmaleren Geldbeutel. Für günstige Tablets haben wir einen eigenen Testbericht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Apple iPad Air

Das aktuelle iPad Air liefert eine nahezu perfekte Balance zwischen hoher Leistung, Top-Verarbeitung und einem zumindest noch fairen Preis. In der dritten Generation erbt das Air viele positive Eigenschaften des zweiten iPad Pro. Nebenher bietet es mehr als genug Leistungsreserven für kommende Versionen des Betriebssystem iPadOS – nur die teureren Pro-Modelle liefern noch mehr Rohleistung als das iPad Air.

Wenn Geld egal ist

Apple iPad Pro (2020)

Das iPad Pro (2020) ist teuer, hievt das iPad aber auf die nächste Stufe. Das fast rahmenlose Display liefert hervorragende Farbtreue, der Apple A12Z Bionic-Prozessor ist atemberaubend schnell und ein USB-Anschluss macht die Verbindung externer Geräte deutlich einfacher. Trotzdem wird auch das neue iPad Pro seinem Anspruch als Laptop-Ersatz nur eingeschränkt gerecht.

Gut & günstig

Apple iPad (2019)

Dass Apple auch günstig so richtig gut kann, beweist das iPad (2019). Das Einsteiger-Tablet aus Cupertino kann zwar bei der Leistung und der Display-Qualität nicht ganz mit seinen teureren Verwandten mithalten, erledigt aber dennoch praktisch alle Aufgaben mit Bravour. Für die meisten Tablet-Käufer dürfte es der perfekte Kompromiss aus Preis und Leistung sein.

Premium-Android

Samsung Galaxy Tab S7

Wer Android als Betriebssystem bevorzugt, wird bei Samsung fündig. Das Galaxy Tab S7 ist eine konsequente Weiterführung des Vorgängers und kommt wie dieser mit dem Eingabestift S-Pen. Anwendungen laufen butterweich über den 120-Hertz-Bildschirm. Wer noch mehr möchte, bekommt mit dem Galaxy Tab S7+ auch eine etwas besser ausgestattete Premium-Variante, allerdings nur gegen einen stattlichen Aufpreis.

Für Windows-Fans

Microsoft Surface Go 2

Das Surface Go 2 ist das Einsteiger-Tablet in Microsofts Surface-Reihe und wurde im Vergleich zum Vorgänger nochmal an den richtigen Stellen verbessert. Das Display ist auf 10,5 Zoll gewachsen und besonders die teurere Go-Variante hat einen deutlichen Leistungszuwachs spendiert bekommen. Damit ist ein leichtes und lüfterloses Tablet, das als Desktop-Ergänzung eine gute Figur macht und sich eher an Windows-User richtet.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerPremium-AndroidWenn Geld egal istGut & günstigFür Windows-Fans
ModellApple iPad AirSamsung Galaxy Tab S7Apple iPad Pro (2020)Apple iPad (2019)Microsoft Surface Go 2Samsung Galaxy Tab S7+Samsung Galaxy Tab S6Samsung Galaxy Tab S6 LiteMicrosoft Surface Pro XSamsung Galaxy Tab S5eApple iPad MiniApple iPad Pro (2018)Apple iPad (2018)Huawei MediaPad M5
Test Tablet: Apple iPad AirTest Tablet: Samsung Galaxy Tab S7Test Tablet: Apple iPad Pro 2020Test Tablet: Apple iPad (2019)Test Tablet: Microsoft Surface Go 2Test Tablet: Samsung Galaxy Tab S7+Test Tablet: Samsung Galaxy Tab S6Test Tablet: Samsung Galaxy Tab S6 LiteTest Tablet: Microsoft Surface Pro XTest Tablet: Samsung Galaxy Tab S5eTest Tablet: Apple iPad MiniTest Tablet: Apple iPad Pro (2018)Test Tablet: Apple iPad (2018)Test Tablet: Huawei MediaPad M5
Pro
  • Hervorragendes Display
  • Hohe Leistung
  • Ausgereiftes System
  • Unterstützung für Apple Pen und Smart Keyboard
  • Schnell
  • Gutes Display mit 120 Hertz
  • Top verarbeitet
  • Tolle S-Pen-Funktionen
  • Praktischer Desktop-Modus
  • Hohe Rechenleistung
  • Tolle Verarbeitung
  • Top Display
  • Praktisches Zubehör
  • USB-C-Anschluss
  • Immer noch flott
  • Gutes Display
  • Unterstützung für Pencil 1 und Smart Keyboard
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolles Display
  • Flott genug für Windows-10-Apps
  • Lange Akkulaufzeit
  • Schnell
  • Sehr gutes AMOLED-Display mit 120 Hertz
  • Top verarbeitet
  • Tolle S-Pen-Funktionen
  • Praktischer Desktop-Modus
  • Sehr gute Leistung
  • Großartiges AMOLED-Display
  • Sinnvolle Extras
  • Top Verarbeitung
  • Gutes Display
  • Sehr gute Verarbeitung
  • S-Pen inklusive
  • Fairer Preis
  • Flott mit ARM-Apps
  • Windows 10 Pro
  • Sehr gutes Display
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolles AMOLED-Display
  • Sinnvolle Software-Funktionen
  • Erweiterbarer Speicher
  • Hervorragendes Display
  • Hohe Leistung
  • Ausgereiftes System
  • Unterstützung für Apple Pen
  • Riesige Leistungsreserven
  • Sehr gutes Display
  • FaceID
  • USB-C
  • Schnell
  • Guter Akku
  • Pencil-Unterstützung
  • Gutes Display
  • Tolle Verarbeitung
  • Fairer Preis
Contra
  • Stereo-Lautsprecher sind ungünstig positioniert
  • Kein USB-C
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Überfrachtete Software
  • Hoher Preis
  • Akkulaufzeit im 120-Hz-Modus
  • Hoher Preis
  • Kaum Neuerungen gegenüber dem Vorgänger
  • Recht alter Chipsatz
  • Teures Zubehör
  • Altbackenes Design
  • Keine Unterstützung für Pencil 2
  • Kein USB-C
  • Im Windows-S-Mode eingeschränkte App-Auswahl
  • Ohne Type-Cover kaum nutzbar
  • Wenig Leistungsreserven für die normale Windows-Nutzung
  • Überfrachtete Software
  • Akkulaufzeit im 120-Hz-Modus
  • Sehr teuer
  • Softwareseitig nicht ganz ausgereift
  • Unklare Update-Situation
  • Hoher Preis
  • Performance-Aussetzer
  • Kein Dex-Modus
  • Kein Fingerabdruck-Sensor
  • Teuer
  • Keine 64-bit-Software
  • Akkulaufzeit eher durchschnittlich
  • Performance bei x86-Apps durchwachsen
  • DEX-Modus nicht ganz ausgereift
  • Vergleichsweise lahmer Prozessor
  • Altbackenes Design
  • Zu klein für produktive Arbeiten
  • Kein USB-C
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Hoher Preis
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Stärker spiegelndes Display
  • Keine Speichererweiterung möglich
  • Altbackenes Design
  • Kein USB-C
  • Überfachtete Software
  • Kein Kopfhörerausgang
  • Nicht ganz so flott wie das iPad
Bester Preis

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So haben wir getestet

Wir testen regelmäßig alle interessanten Tablets, die neu auf den Markt kommen. Im Test kommt es uns nicht in erster Linie auf technische Benchmarks wie Rechenleistung oder Pixeldichte an, sondern vor allem auf das Bedienerlebnis und die Qualität der Verarbeitung. Wir testen alle Tablets unter realen, alltagsnahen Bedingungen.

 Tablet Test: Ipad Air Smart Keyboard

Testsieger: Apple iPad Air (2019)

Das iPad Air der dritten Generation ist für uns das derzeit beste, was Tablet-Fans kaufen können. Apple hat dem Air sowohl äußerlich als auch innerlich eine Frischzellenkur verpasst. Das iPad Air 2019 ist nicht nur rasend schnell, es punktet auch mit einem sehr gutem Display, langer Akkulaufzeit und Unterstützung für den Apple Pencil und Apples Smart Keyboard. Im Vergleich mit dem günstigsten iPad von 2018 lohnt sich der Aufpreis in vielen Situationen.

iPad Air auf den Spuren des iPad Pro

Gegenüber dem mittlerweile etwas betagten iPad Air 2 hat Apple die neue Ausgabe umfangreich überarbeitet. Dabei stand offensichtlich das iPad Pro 10.5 Modell: Wie dieses bietet das neue iPad Air ein um 0,8 Zoll auf nunmehr 10,5 Zoll (26,67 Zentimeter) gewachsenes Display. Auch den so genannten Smart Connector, der die Verbindung externer Tastaturen ohne Umwege über Bluetooth ermöglicht, ist beim neuen iPad Air an Bord. Apple-Fans sollten aber genau hinschauen: Sowohl beim Pencil als auch beim Smart Keyboard wird jeweils nur die erste Generation unterstützt. Die überarbeiteten Varianten sind dem teuren iPad Pro vorbehalten – nicht nur die iPad-Namensgebung macht Apples Produktportfolio also dezent verwirrend.

Nicht günstig, aber preiswert

Klar strukturiert sind hingegen die Preise des iPad Air. Das günstigste Modell mit 64 Gigabyte internem Speicher und WLAN-Konnektivität wechselt für 549 Euro den Besitzer. Ein Speicher-Upgrade auf 256 Gigabyte kostet iPad-Fans rund 150 Euro, das bei beiden Varianten optionale LTE-Modul für das mobile Surfen kostet rund 140 Euro Aufpreis. Das teuerste iPad Air liegt damit bei rund 860 Euro und damit auf dem Niveau des günstigsten Pro. Gegenüber dem schwächeren Standard-iPad sind je nach Konfiguration bis zu 200 Euro mehr fällig. So oder so: Aus unserer Sicht sind die Preise des aktuellen iPad Air zwar nicht günstig, angesichts des Gebotenen aber durchaus in Ordnung.

Flach, flott, funktional

Das iPad Air 2019 setzt auf bewährte Tugenden der Tablet-Serie: Das Gehäuse ist wie gewohnt aus Aluminium gefertigt, fühlt sich hochwertig an und ist trotz der geringen Dicke von rund 0,6 Millimetern erfreulich stabil. Mit einem Gewicht von knapp über 450 Gramm ist das Tablet ein Leichtgewicht und liegt hervorragend in der Hand.

Das Display erstreckt sich nicht ganz von Rand zu Rand, da es oben und unten von einem Rahmen umgeben ist. Anders als die neuen Pro-Modelle bietet das iPad Air den gewohnten Home-Button sowie einen Kopfhöreranschluss. Geladen wird es via Lightning, USB-C betrachtet Apple offiziell als »Pro«-Feature.

Das gilt erfreulicherweise nicht mehr für den Apple Pencil (erste Generation) und den Smart Connector für Tastaturen wie das Apple Smart Keyboard. Das optionale Zubehör macht aus dem iPad Air auf Wunsch ein Grafik-Tablet, ein digitales Notizbuch oder eine mobile Schreibmaschine. Ähnlich dem iPad Pro hat das iPad Air damit – je nach Anwendungsfall – das Zeug dazu, einen klassischen Laptop zumindest teilweise zu ersetzen.

Das funktioniert aber nur, wenn man sich mit den Eigenschaften des Betriebssystem iPadOS arrangieren kann. Mit dem im September 2019 veröffentlichten Update auf Version 13 hat Apple das iPad-System stärker von der iPhone-Ausgabe abgegrenzt und mit mehr Funktionen ausgestattet, die man von Desktop-Systemen kennt.

So erlaubt iPadOS 13 einen flexibleren Umgang mit parallel geöffneten Apps und bietet sogar eine rudimentäre Mausunterstützung. Der überarbeitete Safari-Browser öffnet Webseiten nunmehr standardmäßig in der Desktop-Ansicht, sodass auch Dienste wie Google Docs oder WordPress-Blogs besser funktionieren.

Die Dateien-App kann mittlerweile auch auf Netzwerkfreigaben zugreifen, die Nutzung von USB-Laufwerken ist allerdings dem teureren iPad Pro vorbehalten. Kurzum: Apple bringt seine iPads mit iPadOS deutlich näher an eine Desktop-Erfahrung als frühere Versionen des Systems.

Trotz diverser Schritte in die richtige Richtung ist das iPad aber in vielen Situationen immer noch kein vollwertiger Ersatz für einen Laptop. Das Datei-Handling ist umständlicher als bei Windows oder macOS und auch das Multitasking kann noch nicht ganz mit Desktop-Systemen mithalten.

Fairerweise meckern wir hier auf hohem Niveau: Die Anzahl an tablet-optimierten Apps im App Store ist deutlich größer als bei Android. Windows 10 lässt sich trotz großer Mühen seitens Microsoft nach wie vor bei weitem nicht so gut am Touchscreen bedienen wie iOS – die ebenfalls getesteten Surface-Modelle zeigen dies.

Aspekte wie Textverarbeitung, Grafikdesign oder Videoschnitt lassen sich bereits jetzt mit den richtigen Programmen problemlos unter iOS realisieren.

Das liegt auch daran, dass das iPad Air in allen Situationen überaus schnell arbeitet. Apple verbaut mit dem A12 Bionic einen der schnellsten Mobil-Prozessoren auf dem Markt. Ob App-Starts, Multitasking oder grafisch aufwändige Spiele, das iPad Air kommt in keiner Situation auch nur ansatzweise ins Schwitzen.

Damit dürfte es auch noch genug Reserven für künftige Versionen von iOS haben – Apple versorgt seine Geräte traditionell lange mit Updates. Den Wechsel auf iPadOS 13 hat das Air bereits hervorragend hinbekommen. In künftigen Versionen des iPad-Systems dürfte Apple noch weiter daran feilen, das System mit neuen Funktionen mehr und mehr auf Desktop-Niveau zu hieven.

Tablet Test – Testsieger: iPad 2018
Der Apple Pencil funktioniert nun bei praktisch allen aktuellen iPad-Modellen – man muss ihn aber separat kaufen und auf das richtige Modell achten.

Retina-Display und Ausstattung

Das Display des aktuellen iPad Air orientiert sich, wie bereits erwähnt, am 2017er-Pro. Damit erbt das Air nicht nur die sehr gute Abdeckung des DCI-P3-Farbraums, sondern auch die automatische Farbanpassung TrueTone. Diese empfinden wir als sehr angenehm, sie lässt sich aber auch deaktivieren. Der Bildschirm ist zudem laminiert und sitzt damit ohne sichtbare Vertiefung unter dem Frontglas – beim Standard-iPad ist eine Vertiefung zu sehen. Zwar liegt die maximale Helligkeit liegen nicht ganz auf dem Niveau der Pro-Modelle, dennoch hat das iPad Air eines der besten Tablet-Displays, das es derzeit gibt. Zugegeben: Film- und Serienfans dürfte traditionell das 4:3-Bildformat stören, in Sachen Farbwiedergabe und Helligkeit ist das iPad Air aber nach wie vor unschlagbar – und das, obwohl Apple nicht, wie beispielsweise Samsung, auf AMOLED setzt.

Langsames Netzteil

Ansonsten setzt Apple auf bewährte, wenn auch nicht mehr ganz frische Tugenden. Geladen wird das iPad Air via Lightning-Kabel. Dafür braucht es zumindest mit dem mitgelieferten Netzteil Geduld: Es kann über fünf Stunden dauern, bis der Akku voll ist. Ein separat erhältliches Schnellladekabel beschleunigt den Vorgang, das hätte aber gerne in der Packung liegen dürfen. Unabhängig davon dauert es, bis das iPad Air an die Steckdose musst. Apples Laufzeitangaben von über zehn Stunden konnten wie im Surf-, Office- oder auch Videobetrieb in den meisten Situationen sogar locker toppen.

Das Entsperren via TouchID-Fingerabdruck funktioniert im Test stets tadellos und auch in Sachen Konnektivität gibt es nichts zu meckern. Mit Unterstützung für WLAN im schnellen ac-Standard, dem aktuellen Bluetooth 5.0 und einer optionalen LTE-Geschwindigkeit von bis zu 1.000 MBit im Download ist das iPad Air insgesamt gut aufgestellt.

Nachteile?

Bei allem Lob, perfekt ist das neue iPad Air nicht. So wirkt die Bedienung zwar ausgereift, einige Konzepte im Vergleich mit dem hochklassigen iPad Pro allerdings auch altbacken. So hätten wir uns weder über die Entsperrung via FaceID noch über einen modernen USB-C-Anschluss beschwert. Auch die Beschränkung auf den Apple Pencil der ersten Generation ist schade. Zwar funktioniert der Stift sehr gut, sein Nachfolger ist aber nicht nur eleganter, sondern bietet auch mehr Funktionen.

Noch Luft nach oben

Im direkten Vergleich mit dem iPad Pro fällt auch die Bildwiederholfrequenz von 60 gegenüber 120 Hertz deutlich auf. Auf dem iPad Pro laufen Animationen wie der Wechsel zwischen den Homescreens oder das Scrollen im Browser sichtbar flüssiger als auf dem Air – das stört zugegebenermaßen nicht jeden. Die Lautsprecher des iPad Air würden zudem davon profitieren, im Querformat nicht nur auf einer Seite zu liegen. Sie klingen zwar grundsätzlich für ein Tablet sehr gut, einen Stereo-Effekt erzeugen sie allerdings nicht.

Und dann ist da natürlich noch die Sache mit dem internen Speicher: Das Einstiegsmodell mit 64 Gigabyte dürfte als reines Surf- und Office-Tablet genügen. Wer aber auch unterwegs eine Serienstaffel oder eine große Musiksammlung konsumieren möchte, kommt schnell an die Speichergrenzen. Die einzige Upgrade-Möglichkeit: Direkt beim Kauf 160 Euro mehr in das 256-GB-Modell investieren. Die saftigen Preisaufschläge für mehr Speicher haben bei Apple leider fast schon Tradition.

iPad Air im Testspiegel

Das runderneuerte iPad Air macht nicht alles, aber sehr vieles richtig. Das sehen auch viele unserer Kollegen so. Notebookcheck spricht wegen der bekannten Design-Komponenten zwar von einem »aufgewärmten Süppchen«, der Test des neuen iPad Air fällt aber insgesamt sehr positiv aus. Neben der guten Systemleistung durch den A12-Prozessor wird auch die Verarbeitung, das insgesamt sehr gute Display und der ausdauernde Akku gelobt.

Im Fazit heißt es dementsprechend:

»Technisch liefert Apple ein weiteres tolles Tablet, dass sich keine echten Patzer leistet und auf bewährte Technik der vergangenen Jahre setzt. Für den Verbraucher wird die Modellpalette dadurch aber immer schwerer zu durchschauen, was mit dem gleichzeitigen Einsatz mehrerer Pencil-Generationen zusätzlich erschwert wird.«

Doch es gibt auch Kritik am iPad Air, etwa am langsamen Aufladen über das mitgelieferte Netzteil und die hohen Zubehörpreis:

»Der knappe Lieferumfang, teures Zubehör und lange Ladezeiten sind wohl die größten Kritikpunkte an dem Tablet.«

Dennoch vergibt Notebookcheck insgesamt 91 von 100 Punkten und die Note »Sehr gut«.

Der Tabletblog spricht beim Test des iPad Air 2019 von einem »fast perfekten Tablet«. Tester Andrzej Tokarski lobt unter anderem die sehr gute Verarbeitung, das »großartige« Display und die sowohl in Anwendungen als auch in Spielen »ausgezeichnete« Performance des iPad Air. Kritik gibt es an der Verwendung von Lightning anstelle von USB-C und den Lautsprechern ohne Stereo-Effekt. Dennoch: Mit der Bestnote 10 von 10 fällt das Fazit entsprechend positiv aus:

»Das Apple iPad Air 2019 ist eines der besten Tablets auf dem Markt. Es bietet ein ausgezeichnetes Display, ist leistungsstärker als fast alle Konkurrenten und bietet eine lange Akkulaufzeit. Gleichzeitig ist die Verarbeitung sehr hochwertig und der Apple Pencil und das Tastatur Cover sind zwar teuer, aber gut umgesetzt.«

Auch Computer Bild hatte das iPad Air 2019 im Test. Das Tester-Duo Sven Schulz und Julia Struck stoßen dabei in das gleiche positiv gefärbte Horn wie praktisch alle anderen Reviewer: Akkuleistung, Verarbeitung, Display und Performance liegen laut Computer Bild auf Top-Niveau. Als Kritik wird auch hier der weniger moderne Lightning-Anschluss und der fehlende Stereo-Aspekt der Lautsprecher angebraucht. Auch der nicht erweiterbare Speicher stößt den beiden Testern negativ auf. Als Gesamtnote für das iPad Air 2019 vergibt Computer Bild ein »gut« (2,1). Das entsprechend positive Fazit:

»Es muss nicht immer Pro sein! Das neue iPad Air hat reichlich Power, ein klasse Display sowie eine lange Akku­laufzeit – und ist mehr als 300 Euro günstiger als ein iPad Pro.«

Alternativen

Die interessantesten Alternativen zum iPad Air liefert Apple selbst in Form der iPad-Pro-Reihe. Googles Android hat zwar bei den Smartphones die absolute Marktmacht, den Tablet-Markt haben die Android-Macher aber offenbar weitgehend aufgegeben und setzen stattdessen auf die Alternative ChromeOS. Microsoft liefert mit dem Surface Go 2 zudem eine spannende Lösung für Windows-Fans.

Wer aufgrund seiner Smartphone-App-Gewohnheiten nicht mit zwei Systemen hantieren möchte, findet auch weiterhin interessante Android-Alternativen.

Premium-Android

Samsung Galaxy Tab S7

Die siebte Generation von Samsungs Galaxy-Tab-S-Reihe erscheint in zwei Größen: Das Samsung Galaxy Tab S7 verfügt über ein 11-Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, während die größere Plus-Version ein 12,4-Zoll-Super-AMOLED-Display bei einer Auflösung 2.800 x 1.752 bietet.

Beide Tablets gehören zum Besten, was der Markt zu bieten hat. Die kleinere Variante ist für uns aufgrund des faireren Preises und der kompakteren Größe das derzeit beste Android-Tablet, die Plus-Variante (mehr dazu weiter unten) ist beim Display und einigen anderen Punkten ein Upgrade.

Gegenüber dem Vorgängermodell ist das Galaxy Tab S7 eine konsequente Weiterentwicklung. Das Display ist auch in der IPS-Variante sehr gut. Wie das iPad Pro bietet es zudem eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz, wodurch Animationen wie das Scrollen durch Webseiten butterweich über den Bildschirm laufen. Durch die vier kräftigen Lautsprecher ist das Tab S7 ein absolut brauchbares Medien-Tablet.

Großartige Verarbeitung trifft auf ordentliche Leistung

Schon die Verarbeitung des Galaxy Tab S7 unterstreicht den Premium-Anspruch der Koreaner. Das Tablet bietet ein stabiles Aluminiumgehäuse mit dünnen Rahmen, das trotz eines Gewichts von unter 500 Gramm überaus stabil ausfällt.

Angetrieben wird das Samsung-Tablet von einem Snapdragon 865+, dem sechs Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Zwar ist der Chip aktuellen Apple-Chipsätzen in der Rohleistung teils deutlich unterlegen, im Android-Alltag merkt man davon auf dem Galaxy Tab S7 praktisch nichts. Sämtliche Apps starten rasend schnell und laufen absolut ruckelfrei über das Display.

Auch der erfreulicherweise mitgelieferte Eingabestift S-Pen profitiert von der höheren Bildrate des Monitors. Samsung hat die Eingabelatenz deutlich reduziert, was vor allem handschriftliche Notizen noch näher ans Schreiben auf Papier heranrückt. Auch das Zeichnen – etwa in der vorinstallierten App PENUP – klappt noch ein wenig besser als beim schon sehr guten Vorgänger.

Wie beim iPad Pro haftet der Eingabestift magnetisch am Gehäuse des Tablets und lädt dabei den integrierten Akku auf. Dieser wird ausschließlich für die Gestenbedienung des Galaxy Tab S7 über den Stift benötigt, da die Verbindung hier via Bluetooth erfolgt. So lassen sich beispielsweise Präsentationen steuern, wenn das Tablet an einem Fernseher angeschlossen ist, was durchaus praktisch ist.

Produktiv dank S-Pen und Desktop-Modus

Gleiches gilt für den mittlerweile erstaunlich ausgereiften DeX-Modus. In Kombination mit Maus und Tastatur – etwa vom teuren, aber auch sehr guten Samsung-Book-Cover – schaltet das Galaxy Tab S7 in eine Desktop-Ansicht um, die Android-Apps ins Fenster hievt. Das Multitasking wirkt hier deutlich flexibler als in Apples iPadOS. Vor allem die Samsung-eigenen Apps oder auch die Office-Apps von Microsoft funktionieren gut in der Desktop-Ansicht. Bei Apps aus dem Google Play Store ist es aber immer noch Glückssache, ob Funktionen wie die unterschiedlich großen Fenster unterstützt werden. Dennoch: Mit DeX zeigt Samsung, welches Potenzial in Android als Desktop-System steckt – schade, dass Google diesen Ansatz nie ernsthaft verfolgt hat.

Auf der Kehrseite wirkt das Samsung-Tablet gelegentlich überfrachtet. Jede Menge vorinstallierte Apps, wenig ausgereifte Funktionen wie ein Kinder-Modus oder der Bixby-Sprachassistent, zwei App Stores, verschachtelte Menüs – weniger wäre hier teils mehr gewesen. Generell hat Samsung sehr viel am Android-Basissystem verändert, was allerdings zugegebenermaßen auch an den erweiterten Funktionen wie den S-Pen-Extras liegt. In der Praxis wirkt iPadOS nach wie vor deutlich stringenter als das Samsung-Gegenstück.

Akkulaufzeit nicht optimal

Nicht ganz top ist die Akkulaufzeit im 120-Hertz-Modus: Nach rund sieben bis acht Stunden ist hier Schluss. Durch das Umschalten auf ein klassisches 60-Hertz-Display hält das Tablet einige Stunden länger durch, verliert aber einen seiner Vorzüge.

Auch wenn wir uns ein wenig mehr Software-Geradlinigkeit gewünscht hätten, ist das Samsung Galaxy Tab S7 ein beeindruckend gutes Tablet. Die Kombination aus hervorragender Verarbeitung, dem guten Display und Extras wie dem tollen S-Pen und dem hilfreichen DeX-Modus machen es zur Top-Alternative zum iPad Pro in der Android-Welt. Wenn Samsung sein Versprechen wahr macht, die aktuellen Tablets länger mit Android-Updates zu versorgen, kann man durchaus seine Freude an dem Gerät haben.

Wenn Geld egal ist

Apple iPad Pro (2020)

Apple hat sein iPad Pro im Frühjahr 2020 überarbeitet. Ein neues Design oder den erwarteten Wechsel bei der Display-Technologie brachte die mittlerweile vierte Version nicht mit, stattdessen gab es sanfte Modellpflege. Das ohnehin schon pfeilschnelle Tablet arbeitet dank des verbesserten A12Z-Prozessors noch ein wenig flotter, mit konstant 6 Gigabyte RAM und einer Basisausstattung von 128 Gigabyte internen Speicher bietet das iPad Pro 2020 zudem mehr Leistungsreserven für künftige Versionen von iPadOS.

Das Display mit 11- bzw. 12,9-Zoll zeigt weniger Rahmen als die günstigeren iPads, außerdem laufen Animationen dank einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz deutlich flüssiger über den Bildschirm. Die verbesserte Kamera des neuen iPad Pro knipst auf höherem Niveau, außerdem bietet sie einen LiDAR-Sensor für Augmented-Reality-Apps – von denen gibt es aber derzeit noch nicht allzu viele im App Store. Wie aktuelle iPhones bietet das iPad Pro zudem die Gesichtserkennung FaceID, die sehr zuverlässig funktioniert.

Das iPad Pro 2020 liefert eine deutliche Mehrleistung gegenüber dem iPad Air, außerdem ist das Design mit seinen schmalen Displayrahmen und einem aktuellen USB-C-Anschluss moderner. Fairerweise sei aber gesagt, dass es derzeit kaum Apps gibt, die die Leistung des iPad Pros ausnutzen.

Unterstützung für Magic Keyboard und Apple Pencil 2

Seine größten Stärken kann das iPad Pro vor allem mit seinem exklusiven Zubehör ausspielen. Der Apple Pencil 2 arbeitet präziser als der Erstling und lädt außerdem komfortabel durch magnetisches Andocken ans Gehäuse auf. Das im April 2020 vorgestellte Magic Keyboard ist die wohl interessanteste Ergänzung für das Pro. Wird das iPad magnetisch in das Tastatur-Case eingehängt, steht eine hervorragende Tastatur samt Trackpad zur Verfügung. Die mit iPadOS 13.4 eingeführte Maussteuerung funktioniert auf dem überaus präzisen Trackpad des Magic Keyboard nahezu perfekt. Im Zusammenspiel mit dem sehr angenehmen Tippgefühl der beleuchteten Tasten kommt das iPad Pro der lange gehegten Idee des Laptop-Ersatzes so nahe wie nie zuvor.

Das Magic Keyboard des iPad Pro hat das Zeug dazu, der viel zitierte »Game Changer« für die produktive Nutzung des Apple-Tablets zu sein. Apple ist es beim ersten Versuch gelungen, die Bedienung von iPadOS via Mausgesten praktisch perfekt in das System zu integrieren, was besonders beim Bearbeiten von Texten und Bildern ein Segen ist. Letztere profitieren vor allem von Apple Pencil 2, der gegenüber der ersten Ausgabe präziser funktioniert.

Der Preis von über 300 Euro für das Keyboard ist aber selbst für Apple-Verhältnisse gesalzen. Hinzu kommt, dass das Magic Keyboard sowohl von der Dicke als auch vom Gewicht ordentlich aufträgt – über 1 Kilogramm bringt das iPad Pro 11 in der Tastatur-Hülle auf die Waage. Erwähnenswert ist zudem, dass die Akkulaufzeit des iPad Pro von den Apple-typischen zehn Stunden beim Dauereinsatz des Keyboards leidet und im Schnitt ca. eine Stunde kürzer ausfällt. Übrigens: Das Magic Keyboard funktioniert auch mit dem optisch baugleichen iPad Pro von 2018, außerdem dürfen natürlich auch Bluetooth-Tastaturen, Mäuse oder Trackpads eingesetzt werden.

Kurz: Ob mit oder ohne Magic Keyboard, das iPad Pro ist das technisch beste Tablet, das man derzeit kaufen kann. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass es aus unserer Sicht nach wie vor nicht als Empfehlung für die meisten Menschen in Frage kommt. Zum Preis eines Mittelklasse-Laptops kann man das iPad Pro in Kombination mit dem Magic Keyboard nur dann vollumfassend empfehlen, wenn wahlweise der eigene Workflow unter iOS umsetzbar ist oder es schlicht und ergreifend die neueste Technik sein soll.

Gut & günstig

Apple iPad (2019)

Nach den Updates für iPad Air und iPad Mini schob Apple im Herbst 2019 die insgesamt siebte Version des Standard-iPads hinterher. Das günstigste Tablet im Apple-Portfolio ist gleichzeitig das erste, das ab Werk mit iPadOS 13 läuft. Davon abgesehen hat Apple das Einsteiger-iPad gegenüber der Version von 2018 vor allen in Details überarbeitet.

So unterstützt die neue Version erstmals nicht nur den Apple Pencil (erneut nur in der ersten Generation), sondern – wie das iPad Air – auch das Smart Keyboard Cover. Möglich wird dies durch die Integration des Smart Connectors. Wie das Air lässt sich das iPad (2019) also über die optionale Tastatur wie ein Laptop verwenden – zumindest beim Schreiben.

Angenehmes Display, aber ohne True Tone

Neben dem zusätzlichen Tastaturanschluss hat Apple den Bildschirm des iPads von 9,7 auf 10,2 Zoll vergrößert. Der Rand ist damit ein wenig schmaler als beim 2018er-Modell, mit dem schicken iPad Pro kann das Einstiegs-iPad aber nicht mithalten. Das Display ist wie gewohnt angenehm hell und knackscharf. Im direkten Vergleich mit den teureren Modellen fehlt allerdings die Farbanpassung True Tone. Außerdem sitzt das Display etwas tiefer im Gehäuse als beim iPad Air oder dem iPad Mini 5, was für einen etwas weniger eleganten Look sorgt. Das fällt aber nach einiger Zeit in Benutzung praktisch nicht auf.

Eine interessante Entscheidung traf Apple in Sachen Performance. Wie im Vorgänger steckt im iPad 2019 der ältere A10-Fusion-Prozessor aus dem Jahr 2016. Der liegt leistungsmäßig ein gutes Stück hinter dem A12 des iPad Air. Trotzdem macht das iPad 2019 im Test eine ordentliche Figur und bietet genug Leistung für iPadOS 13 und tendenziell auch künftige Versionen.

Das System läuft in den meisten Situationen flüssig, Apps starten flott und das Multitasking gelingt problemlos. Vor allem bei mehreren Apps macht sich bemerkbar, dass der Arbeitsspeicher im iPad 2019 von zwei auf drei Gigabyte gewachsen ist. Nach einigen Updates läuft iPadOS auch auf dem derzeit günstigsten iPad rund und stabil.

Trotz vergleichsweise biederer Hardware hinterlässt das Apple iPad 2019 im Test einen hervorragenden Eindruck. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass Verarbeitung, Display und Performance für den ausgerufenen Preis einfach passen. Wie die anderen iPads ist vor allem die ausgereifte App-Infrastruktur ein Pluspunkt, bei dem Apple der Konkurrenz meilenweit voraus ist.

Fairerweise sei gesagt, dass der günstige Preis des iPads durch das teure Zubehör etwas ad absurdum geführt wird. Je nach Angebot kostet die Ergänzung von Apple Pencil und Smart Keyboard gut und gerne 250 Euro. Möchte man zusätzlich den mit 32 Gigabyte sehr knappen Speicher auf 128 Gigabyte erweitern, sind weitere 100 Euro extra fällig. Wer sparen möchte, kann natürlich wie bei allen iPads auf eine Bluetooth-Tastatur ausweichen. Seit dem Update auf iPadOS 13.4 unterstützt auch das günstigste iPad die Bedienung mit der Maus oder einem Trackpad, was sehr gut funktioniert.

Für Windows-Fans

Microsoft Surface Go 2

Mit dem Surface Go 2 hat Microsoft eine neue Version seines Einsteiger-Tablets auf den Markt gebracht. Neben einem von 10,1 auf 10,5 Zoll gewachsenen Display bietet es vor allem in den teureren Varianten einen spürbaren Leistungszuwachs.

Wie beim Erstling ist Windows 10 Home im so genannten S-Modus installiert. Diese Spezialinstallation erlaubt ausschließlich die Nutzung Apps aus dem Microsoft Store – und hier liegt die große Krux des Surface Go 2. Im Store finden sich zwar mittlerweile einige große Namen (etwa Apple iTunes, Netflix oder Spotify), das gigantische Softwareangebot von Windows kommt aber nicht zur Geltung. Auch Alternativen zum Microsoft-Browser Edge sind im S-Modus nicht drin. Die gute Nachricht: Auf Wunsch kann einmalig aus dem S-Mode zum »echten« Windows 10 gewechselt werden – dann wird aus dem Surface Go 2 ein vollwertiges Windows-Convertible.

Zum besseren Vergleich mit der Konkurrenz haben wir das Surface Go 2 aber im S-Mode belassen. In der von uns getesteten Version mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher, 128 GB großer SSD und dem Pentium Gold Prozessor 4425Y laufen die typischen Windows-10-Apps sowie die vorinstallierte Microsoft-Office-Suite (die ein Microsoft-365-Abo voraussetzt) insgesamt flüssig auf dem Microsoft-Tablet. Mit dem hohen Arbeitstempo des iPads kann das Microsoft-Tablet aber nicht mithalten. Möglicherweise ist die teurere Variante mit Intel-M3-CPU die bessere Wahl, die mit über 800 Euro (ohne Tastatur-Cover) aber preislich schon auf iPad-Pro-Niveau liegt.

Die Akkulaufzeit von acht bis zehn Stunden und die Verarbeitung des kleinen Microsoft-Tablets befinden sich auf einem sehr guten Niveau. Das Gehäuse aus stabilen Aluminium wiegt knapp über 500 Gramm und liegt und liegt hervorragend in der Hand. Der Surface-typische Kickstand erlaubt die komfortable Aufstellung ohne Hülle.

Softwareseitig bleibt Windows 10 auf dem Tablet auch im S-Modus ein zweischneidiges Schwert. Die nativen Win-10-Apps lassen sich über den Touchscreen gut bedienen, die Navigation durch den Windows-Explorer funktioniert hingegen erst mit der Maus wirklich gut.

Das Type Cover ist empfehlenswert

Generell kann man Käufern des Surface Go 2 nur empfehlen, das separate Microsoft Type Cover zu kaufen. Die rund 100 Euro teure Tastatur verbindet sich magnetisch mit dem Go 2 und schützt das sehr gute Display des Windows-Tablets. Aufgeklappt lässt es sich auf dem Type-Cover insgesamt angenehm schreiben, wenn es auch nicht mit dem Magic Keyboard aus dem Hause Apple mithalten kann – das kostet aber auch mehr als das Dreifache. Auch der Eingabestift Surface Pen funktioniert mit dem Surface Go, muss aber ebenfalls separat erstanden werden.

Trotz des vergleichsweise hohen Preises ist das Surface Go 2 eine Empfehlung wert. Das gilt vor allem für Windows-Fans auf der Suche nach einer portablen, leichten und lüfterlosen Ergänzung zum heimischen Desktop. Wer keine Lust auf die Einarbeitung in ein zweites System hat und sich mit dem App-Angebot im Windows Store arrangieren kann, macht mit dem Surface Go 2 wenig falsch. Vor allem die Option, durch den Wechsel aus dem S- zum Standard-Modus eine vollwertige Windows-Umgebung zu erhalten, machen das Microsoft Surface Go 2 attraktiv.

Außerdem getestet

Wie bereits erwähnt, dominiert Apple den Tablet-Markt und Alternativen gibt es nur wenige. Trotzdem haben wir hier noch einige Tablets, die möglicherweise interessant für Sie sind.

Samsung Galaxy Tab S7+

Das Samsung Galaxy Tab S7+ ist das Upgrade-Modell zum Tab S7. Gegenüber diesem punktet es vor allem mit dem 12,4-Zoll großen Display mit Super-AMOLED-Technologie. Vor allem bei der Filmwiedergabe überragt es das bereits sehr gute Tab S7 dank perfektem Schwarz und kann hier sogar dem iPad Pro den Rang ablaufen.

Gegenüber seinem kleineren Verwandten bietet das teuerere Tab S7+ zudem einen doppelt so großen internen Speicher (256 Gigabyte) sowie acht statt sechs Gigabyte Arbeitsspeicher. Davon abgesehen teilt es sich praktisch alle Eigenarten seines kleineren Verwandten, darunter den tollen S-Pen und die Top-Verarbeitung. Wer sich nicht vom äußerst hohen Preis für ein Android-Tablet nicht abschreckt, erhält hier eine Menge Leistung und gute Funktionen. Optional ist es sogar mit 5G-Konnektivität verbunden – der Aufpreis dafür ist aber gesalzen.

Das Samsung Galaxy Tab S6 ist immer noch bei vielen Shops erhältlich und noch immer ein ordentliches Tablet. Mit dem Erscheinen der Galaxy-Tab-S7-Reihe dürfte der Preis für die Vorgängergeneration recht schnell fallen. Das Galaxy Tab S6 kommt mit einem etwas kleineren Display und verzichtet auf die flüssige Darstellung mit 120 Hertz. Auch die Leistung kann nicht mit der neueren Generation mithalten, reicht aber für die meisten Android-Anwendungen noch vollkommen aus.

Der S-Pen ist auch hier im Paket und ein praktischer Helfer für Notizen und Zeichnungen, wenn er auch beim Tab S7 noch besser funktioniert. Auch der DeX-Modus ist beim Tab S6 schon an Bord. Die Akkulaufzeit ist sogar besser als beim direkten Nachfolger, dessen 120-Hertz-Display die Laufzeit mindert. Kurzum: Das Upgrade vom Galaxy Tab S6 zum Galaxy Tab S7 kann sich lohnen, doch zu einem guten Kurs ist der Vorgänger für Android-Fans noch immer interessant.

Samsung Galaxy Tab S6 Lite

Das Samsung Galaxy Tab S6 Lite ist im Vergleich zu den Top-Geräten der Koreaner zwar abgespeckt, dafür aber vergleichsweise günstig zu haben. Rein haptisch merkt man von der Budget-Ausrichtung nichts, liegt das schlanke Metallgehäuse doch wunderbar in der Hand. Beim Display verzichtet Samsung zwar auf AMOLED-Technologie, dennoch hinterlässt der Bildschirm des Tab S6 Lite dank scharfer Auflösung und satten Farben einen guten Eindruck.

Bei der Alltagsnutzung wird aber schnell deutlich, wo Samsung den Rotstift angesetzt hat. So gibt es keinen Fingerabdrucksensor, die alternative Entsperrung per Gesichtserkennung klappt – anders als etwa beim iPad Pro – nur bei gutem Licht zuverlässig. Schwer wiegt die nicht ausgewogene Performance: Bei der Navigation durch Android und die zugehörigen Apps fallen immer wieder kleine Verzögerungen und Ruckler auf – nicht massiv, aber durchaus störend.

Auch auf Software-Extras wie den DEX-Modus muss hier verzichtet werden. Im Gegenzug legt Samsung dem Tablet den S-Pen-Eingabestift bei, der sehr gut funktioniert. Insgesamt ist das Samsung Galaxy Tab S6 Lite ein ebenso grundsolides wie unspektakuläres Tablet für Android-Fans. Wer das Tablet nicht unbedingt als Arbeitsgerät nutzen möchte oder schlicht keine Lust auf Apple hat, macht hier wenig falsch.

Microsoft Surface Pro X

Mit dem Surface Pro X hat Microsoft ein zumindest in der Theorie revolutionäres Windows-10-Tablet auf den Markt gebracht: Anstelle der typischen Intel-Prozessoren wird es von einer CPU auf ARM-Basis angetrieben, wie sie auch im Android- und iOS-Bereich Standard ist. Die Hoffnung, dass der Microsoft-SQ1-Prozessor der Intel-Konkurrenz davonläuft, erfüllt sich zwar nicht, dennoch ist das Surface Pro X im Alltag flott – zumindest mit ARM-kompatiblen Programmen.

Das Problem: Klassische, für die x86-Architektur entwickelte Programme laufen nur per Emulation auf dem Surface Pro X – und das bremst spürbar aus. Noch verheerender ist, dass 64-bit-Versionen erst gar nicht auf dem ARM-Surface starten; die Emulation unterstützt lediglich 32-bit-Programme. Ein prominentes Negativbeispiel für die Software-Kompatibilität des Surface Pro X liefert die Adobe-CC-Suite. Photoshop, Lightroom und Co. liegen nur noch als 64-bit-Versionen vor und bleiben dem Pro X zumindest derzeit vorenthalten. Adobe hatte eine native ARM-Version versprochen, geliefert haben sie aber noch nicht. Gerüchten zufolge arbeitet an Microsoft zwar an einer Emulation von 64-bit-Programmen, aber bis das erscheint, könnte es wahrscheinlich schon einen Nachfolger des Surface Pro X geben.

Auch die Akkulaufzeit des Surface Pro X ist mit einer durchschnittlichen Zeit von fünf bis sieben Stunden nicht auf dem Niveau, das man sich von einem Wechsel der Prozessorarchitektur erhoffen durfte. Die Software ist einfach nicht optimiert genug, die Emulation frisst viel Leistung. Insgesamt ist das Surface Pro X angesichts seines hohen Preises damit keine Tablet-Empfehlung – was angesichts der hervorragenden Verarbeitung, des tollen Displays und der LTE-Integration schade ist.

Samsung Galaxy Tab S5e

Neben dem teuren Samsung Galaxy Tab S6 und dem Tab S6 Lite gibt es mit dem Samsung Tab S5e eine weitere interessante Android-Alternative zum iPad. Tatsächlich bietet das günstigere Samsung-Modell viele Vorteile des teureren Verwandten, etwa den Dex-Modus oder das sehr gute AMOLED-Display. Zusammen mit den guten AKG-Boxen ist es vor allem für Videofans eines der interessantesten Tablets auf dem Markt. Abstriche müssen vor allem bei der Performance hingenommen werden: Wo das Tab S6 praktisch rundherum flüssig läuft, gönnt sich das Tab S5e mit weniger Arbeitsspeicher und langsameren Prozessor schon einmal eine kurze Denkpause. Auch der praktische S-Pen fehlt beim günstigeren Samsung-Modell.

Kurzum: Das Galaxy Tab S5e ist die Budget-Version aus Samsungs letzten Tablet-Stall. Als Alltagsgerät macht es dennoch eine gute Figur, wenn es auch den allerhöchsten Ansprüchen nicht ganz gerecht wird.

Neben dem iPad Air hat Apple im Frühjahr 2019 auch das iPad Mini neu aufgelegt. Dabei wurde vor allem das Innenleben überarbeitet, denn optisch setzt Apple auf das praktisch identische Design der Vorgänger. Bedeutet: Das iPad Mini ist mit 300 Gramm angenehm leicht und mit einer Display-Diagonalen von 7,9 Zoll deutlich kompakter als die größeren iPads. Leider sind aber auch die großen Ränder um den Touchscreen geblieben, die nicht mehr ganz zeitgemäß wirken.

Unabhängig davon ist das neue Mini erstaunlich nahe dran am iPad Air. Das Display ist ähnlich hochwertig, der verbaute Apple-A12-Prozessor identisch schnell und auch den Apple Pencil 1 darf man nun auf dem iPad Mini nutzen. Lediglich der Anschluss für das Smart-Keyboard fehlt, wobei eine derart kompakte Tastatur vermutlich eh keinen Spaß machen dürfte. Ansonsten teilt sich das iPad Mini natürlich auch einige Schwächen mit seinem großen Verwandten, etwa das fehlende FaceID. Trotzdem: Wer ein kompaktes Tablet mit tendenziell langfristiger Software-Unterstützung sucht, findet nichts besseres als das iPad Mini 2019.

Das iPad Pro 2018 ist zwar nur noch im Abverkauf erhältlich, dafür aber oft günstiger als die 2020er-Variante. Es bietet zwar etwas weniger Leistung als Apples Topmodell, stellt die anderen Tablets im Test aber immer noch in den Schatten. Die Verarbeitung liegt auf dem gleichen hohen Niveau, das Display ist eines der besten im Vergleich und die Kombination mit dem Apple Pencil 2 und dem Magic Keyboard hieven das Tablet auf Laptop-Niveau.

Zwar bietet die günstigste Variante des 2018er Pro mit 64 Gigabyte internen Speicher weniger Platz für Apps als die neuere Version, davon abgesehen spricht aber wenig dagegen, das günstigere Upgrade zum iPad Air zu kaufen.

Das iPad (2018) ist ebenfalls noch bei einigen Händlern erhältlich und dabei nochmals günstiger als die überarbeitete Version von 2019. Das etwas kleinere Display und der fehlende Anschluss für Apples Tastaturcover sind vergleichsweise kleine Einschränkungen, zumal der Prozessor genauso flott arbeitet wie im neueren Modell. Mit iPadOS 13 kommt das 2018er iPad ebenfalls gut zurecht, lediglich beim Multitasking muss dank kleinerem Arbeitsspeicher gelegentlich mit kleinen Wartezeiten gerechnet werden. Davon abgesehen ist das iPad der sechsten Generation nach wie vor empfehlenswert. Das gilt vor allem für Fans des Apple Pencils, den das günstige Gerät ebenfalls unterstützt.

Huawei MediaPad M5

Test Tablet: Huawei MediaPad M5

Keine Preise gefunden.

Neben Samsung setzt vor allem Huawei im Android-Sektor noch auf Tablets. Das 2018 erschienene Huawei MediaPad M5 zeigt sich im Test vergleichbar vielseitig wie das Samsung Galaxy Tab S6. Es ist flott genug für aktuelle Android-Apps, bietet eine halbwegs aktuelle Software und gute Hardware.

Huawei orientiert sich mit seiner eigenen Oberfläche stark an iOS. Das zeigt sich etwa auf dem Home-Screen, der wie iOS alle installierten Apps beherbergt, statt weniger benutzte in einem separaten Menü zu verstecken. Gleichzeitig lassen sich aber auch viele Aspekte bis ins kleinste Detail anpassen, etwa die Belegung des Home-Buttons. Der dient übrigens auch als Fingerabdrucksensor, der ähnlich gut funktioniert wie auf dem iPad.

Das Display kann nicht ganz mit Samsung oder den iPads mithalten, ist aber dennoch hell und scharf genug für die meisten Ansprüche. Außerdem lässt sich der Speicher per MicroSD-Karte erweitern. Für Android-Fans ist das Huawei MediaPad M5 damit gewissermaßen die 1-B-Empfehlung.

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Kommentare

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Big Wlassak
Big Wlassak

Ich besitze beides. Ein Samsung Tab und das iPad Pro 2018. Beides mit LTE. Was kaum einer weiß – und was dann sehr ernüchternd ist: So toll ein iPad ist, aber ein eigenständiges WhatsApp gibt es für iPads nicht. Dieses wird zwar immer wieder in Aussicht gestellt, ob und wann es überhaupt jemals verfügbar sein wird, steht in den Sternen. Ein Senden und Empfangen von SMS geht laut Apple-Support auch vom iPad aus nicht möglich. Mein Fazit: Beim iPad funktioniert alles sehr geschmeidig, dafür sind die Apps teurer – oft nur Abos mit monatlichen Zahlungen. Bei einem Android Tablet sind… Mehr... »

Henri
Henri

Wo bleibt das Microsoft Surface Go? Wird mit keinem Wort berücksichtigt und wird in anderen Testberichten hochgelobt.

Redaktion
Redaktion

Wir haben bereits ein Testgerät angefordert!

KaufdocheinTablet
KaufdocheinTablet

Wie wärs mit Kaufen?

Radner Günther
Radner Günther

Tablet werden immer unbeliebter seh es bei mir wenn ma Smartphon.und Smart TV hat is es unnötig.

Claudia Hartwig
Claudia Hartwig

Kann mir hier jemand einen Tipp geben, ob ich meinem Mann ein smartphone oder ipad oder Tablet schenken soll ? er arbeitet viel im Internet und sein jetziges Phone ist ihm ein wenig zu klein. Ist denn ein Tablet oder I Pad da die richtige Wahl?

Wolfgang Patscheider
Wolfgang Patscheider

Im ersten Augenblick ich hab ich mich geärgert dass ich noch die „alte“ Variante des pro gekauft habe, dann muss ich lesen dass das neue erstens wieder schwerer geworden ist (eignet sich das alte kaum für längeren Gebrauch ohne dass einem die Hand herunterfällt), so ist jetzt auch das Display noch schlechter, ich fasse es nicht!

Ein schritt in die absolut falsche Richtung! Auch das alte ist im Freien bei Sonnenschein praktisch unbrauchbar, und das neue jetzt noch schlechter?

Ich bin jetzt richtig froh noch das alte gekauft zu haben!

Helmut Schmidt
Helmut Schmidt

Ich bleibe auch beim Pro 1
Ist super gegenüber dem Air 2 und ich finde bei normaler Nutzung im Freien ganz passabel

Dirk Bockstegers
Dirk Bockstegers

Ihr verwechselt das iPad (2017) das vor etwa 2 Monaten erschienen ist mit dem neuen iPad Pro 10,5″ und 12,9″ (2017)…

Dennis Mathias Imm
Dennis Mathias Imm

Das iPad Pro 10,5″ 2017 ist dass was der Beitrag hier oben beschreibt. Das Display kann Doppelt so viel Herz anzeigen , ist heller und hat ein größeres display . Es ist minimal leichter geworden. Habe es mir geholt und ich habe nie ein besseres Tablet gehabt !!

Ronny Scholz
Ronny Scholz

Schon bestellt!

Erik Dorn
Erik Dorn

Für viele sind es die Yoga tablets.

Andy Stevens
Andy Stevens

Das iPad Pro ist schon das beste Tablet was man bekommen kann. Zugegeben der Preis ist sehr hoch wenn man es in der größten Stufe betrachtet (256GB). Jedoch ersetzt es meiner Meinung nach keinen „richtigen“ MAC solange es unter iOS läuft. Auf der großen Variante wäre ein MAC OS schon besser. Ich habe mir erst das iPad 2017 geholt und bin zufrieden.

Thomas Kühnlein
Thomas Kühnlein

bald kommt iOS 11 mit einem „Finder“, bin gespannt.

Zusammen mit einem Keyboard (z.B. Razer) und guter Software, z.B.:
https://affinity.serif.com/de/photo/ipad/
kann man doch schon sehr viel machen. Für Coding & Office gibt es ja bereits ganz gute software.

Tipp: Quadro & Astropad (dazu braucht man einen Mac, ja) und Parallels Access

Rocco Ludwig
Rocco Ludwig

Dann lieber das iPad Air 2, das ist von der Hardware um einiges besser!

Walti Kossel
Walti Kossel

Genau

Will Berghoff
Will Berghoff

Nie wieder Apple! Selbstzerstörende Billigware!

Udo Scholz
Udo Scholz

Ziemlich inhaltsloser Kommentar. Und somit sinnfrei dazu.

Pascal Parvex
Pascal Parvex

Apropos leistungsfähigstes Tablet: Wo bleibt das Microsoft Surface? Ausgeschlossen, weil es kein beschnittenes Betriebssystem bietet?

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Das Microsoft Surface 3 haben wir hier gestestet: http://www.allesbeste.de/test/das-beste-windows-tablet/

Manfred Pacak
Manfred Pacak

Air 1 tuts auch noch ^^

Jörg Weber
Jörg Weber

Ich möchte das iPad Pro nicht mehr missen. Etwa zum Lesen von Tageszeitungen und Magazinen ist es Spitze.

Stefan Schmidt
Stefan Schmidt

air 2 ist top

Daniel Thomanetz
Daniel Thomanetz

Philipp Jank??!

Philipp Jank
Philipp Jank

Vielleicht wirkliche die bessere Wahl?! Hmm ?

Daniel Thomanetz
Daniel Thomanetz

Philipp Jank naja laut dem testbericht scheint es für die normale Verwendung absolut top zu sein?

Philipp Jank
Philipp Jank

Und echt um einiges billiger