Treppenschutzgitter Test: Treppenschutzgitter Aufmacher
test
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Das beste Treppenschutzgitter

Wir haben 10 Treppenschutzgitter getestet. Das beste ist für uns das Geuther 2733+. Es ist hochwertig verarbeitet, super rüttelfest, kommt ohne Bodenstrebe aus und bietet absolute Sicherheit für das Kind. Auch wenn der Preis recht hoch ist, rechtfertigen die Qualität, Langlebigkeit und der intuitive Aufbau diesen.

Angy Mamelkina
Angy Mamelkina
ist Social Media Managerin, Journalistin und leidenschaftliche Mutter. Als gebürtige Osteuropäerin, die alles unter einen Hut bringen möchte, ist sie immer auf der Suche nach praktikablen Erleichterungen für ihren Alltag.
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Hat ein Baby erstmal raus, wie es krabbeln oder gar laufen kann, dann ist nichts mehr sicher. Vor allem in Wohnungen und Häusern, die über eine Treppe verfügen, kann der kleine Knirps ruckzuck hoch und sich weh tun. Zu häufig wird die Treppe als Gefahrenquelle unterschätzt. Aber es gibt auch manche Räume, die für das Kleinkind lieber nicht zugänglich sein sollten – zum Beispiel eine offene Küche oder eine Abstellkammer. Treppenschutzgitter sind eine gute Lösung, um Unfälle zu vermeiden und bieten auch dann Schutz, wenn man das Kind für einen kurzen Moment nicht im Blick hat. Manchmal ist ein Gitter aber auch ein guter Schutz für Haustiere: Ob Hund oder Katze, es gibt Räumlichkeiten, in denen auch sie nichts zu suchen haben.

Wir haben 10 Treppenschutzgitter getestet. Die Preisspanne verläuft dabei von rund 30 bis 100 Euro. Dabei haben wir vor allem auf die Qualität, Montage und die Sicherheit geachtet. Unsere Tochter (1 Jahr) durfte bei dem Test dabei sein und galt als Sicherheitsmaßstab, was die Breite der Streben sowie die Höhe betrifft. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Geuther 2733+

Test Treppenschutzgitter: Geuther  2733+
Von Geuther kommt ein perfekter Alltagsbegleiter, der langfristige Sicherheit und Schutz bietet.

Unser Favorit im Treppenschutzgitter-Test ist das Geuther 2733+. Mit seinen 83 Zentimeter Höhe und der justierbaren Breite von 67 bis 101 Zentimeter deckt man mit dieser Variante ein großes Spektrum an Treppenbreiten ab. Die Montage des Treppenschutzgitters gestaltete sich nach Anlaufschwierigkeiten (aufgrund eines lose im Verpackungskarton herumfliegenden Montagebeutels) recht einfach. Man braucht ca. 45 Minuten und bekommt einen Schutz, der einige Jahre der täglichen Benutzung standhält.

Auch gut

Safety 1st Flat Step

Test Treppenschutzgitter: Safety First Flat Step
Das Flat Step ist ein Leichtgewicht, stolperfrei und absolut sicher.

Auch gut, besonders aufgrund der Tatsache, dass man bei diesem Gitter nicht bohren muss, ist das Flat Step von Safety 1st. Mit seinen 73 bis 101 Zentimeter in der Breite und einer Höhe von 72 Zentimeter ist es flexibel einsetzbar und bietet verhältnismäßig lange Sorgenfreiheit im Treppenbereich. Die Montage des hochwertig verarbeiteten Metallgitters an der Treppe ist sehr einfach und dauerte nur knappe 25 Minuten.

Besser, aber teurer

Bomi Merle XXL

Test Treppenschutzgitter: Bomi Merle XXL
Das Merle XXL bietet festen Halt, bewegt sich auch bei Rütteln nicht und ist sehr stabil.

Das Bomi Merle XXL ist sicherlich das fortschrittlichste Treppenschutzgitter, wenn es um die kinderleichte Montage und die Anleitung geht. Hervorzuheben ist hier die Fortschrittlichkeit des Unternehmens in Hinblick auf die Digitalisierung. Durch die Verfügbarkeit in den Breiten von 63-251 Zentimetern ist das Treppenschutzgitter sehr flexibel einsetzbar und bietet ebenfalls absolute Sicherheit durch den super Schließmechanismus.

Gut und günstig

Hauck Open N Stop

Test Treppenschutzgitter: Hauck Open N Stop
Das Gitter ist leicht angebracht und lässt sich mit einer Hand in beide Richtungen öffnen.

Vom renommierten Kinderbedarf-Hersteller Hauck haben wir zwei Gitter getestet. Das Hauck Open N Stop mit einer Breite von 75 bis 122 Zentimeter und einer Höhe von 76, 5 Zentimeter sticht den hauseigenen Konkurrenten in einem sehr wichtigen Punkt aus: dem Schließmechanismus. Da Hauck ein breites Portfolio an Gittern anbietet, ist die Montageanleitung eine universelle, die für viele Gitter konzipiert ist.

Vergleichstabelle

TestsiegerGeuther 2733+
Auch gutSafety 1st Flat Step
Besser, aber teurerBomi Merle XXL
Gut und günstigHauck Open N Stop
Hauck Stop N Safe 2
Baby Dan Flexi Fit Metall
Baby Dan Guard Me
Dolle Lars
Baby Dan Flexi Fit Holz
Roba 1510
Test Treppenschutzgitter: Geuther  2733+
  • Sehr hochwertig
  • Sehr robust
  • Breiter Durch­gang
  • Bohren erforderlich
Test Treppenschutzgitter: Safety First Flat Step
  • Keine Stufe
  • Super einfache Montage
  • Super leicht
  • Schmaler Durch­gang
Test Treppenschutzgitter: Bomi Merle XXL
  • Super Schließ­mechanismus
  • Kinderleichte Montage
  • Sehr rüttel­fest
  • Hohe Stufe
  • Schmaler Durch­gang
Test Treppenschutzgitter: Hauck Open N Stop
  • Guter Schließ­mechanismus
  • Einfache Montage
  • Stufenhöhe über 3 cm
  • Nicht als Tier­schutz­gitter geeignet
Test Treppenschutzgitter: Hauck Stop N Safe 2
  • Einfache Montage
  • Keine ein­händige Bedienung möglich
Test Treppenschutzgitter: Baby Dan Flexi Fit Metall
  • Breiter Durch­gang
  • Gute Höhe
  • Schlechter Schließ­mechanismus
  • Bohren erforderlich
Test Treppenschutzgitter: Baby Dan Guard me
  • Platzsparend
  • Keine Stufe
  • Schlechtes Design
  • Nicht rüttelfest
  • Billiges Plastik
Test Treppenschutzgitter: DOLLE Lars
  • Gute Verstell­möglichkeit
  • Breiter Durch­gang
  • Minderwertige Materialien
  • Schließ­mechanismus hackt
  • Niedrige Höhe
Test Treppenschutzgitter: Baby Dan Flexi Fit Holz
  • Nachhaltige Materialien
  • Breiter Durch­gang
  • Komplizierte Montage
  • Schrauben schlecht verarbeitet
  • Komplizierter Schließ­mechanismus
Test Treppenschutzgitter: roba Treppenschutzgitter natur
  • Kein Öffnungs­mechanismus
  • Billige Verarbeitung
  • Nicht alltags­tauglich
Produktdetails einblenden

Sicheres Zuhause: Treppenschutzgitter im Test

Treppenschutzgitter – das Sicherheitsfeature für den Alltag. Ein Produkt, das erst in den Kreis der Must-Have-Utensilien rückt, wenn man Kinder oder Tiere im Haushalt hat. Man kann sie nehmen, um Räume und Treppenauf- oder -abgänge abzugrenzen oder Dachböden vor unbefugtem Zutritt zu schützen. Die Kaufentscheidung gestaltet sich jedoch herausfordernder, als man denkt. Schon zu Beginn hat man die Qual der Wahl zwischen den unterschiedlichen Materialen, die auf dem Markt vorhanden sind.

Klemmen oder schrauben?

Nahezu alle namhaften Hersteller, wie Geuther, Hauck oder Baby Dan, haben Gitter aus Holz, Metall oder Plastik im Angebot. Nach der Wahl des Werkstoffes sollte man im Anschluss prüfen, ob man lieber ein Treppenschutzgitter zum Klemmen installieren möchte oder die Varianten zum Bohren in Frage kommen. Letztere führen immer dazu, dass Löcher im Treppengeländer, Mauerwerk oder in der Tür bei Demontage verfüllt werden müssen oder es zu Problemen mit einem vorhandenen Vermieter führen könnten. So ein Treppengitter ist keine kurzfristige Anschaffung – hat man erstmal eins, bleibt es meistens jahrelang dran. Es ist empfehlenswert sich bei Treppen die von oben nach unten führen sich für ein Gitter zum Schrauben zu entscheiden. Hier ist das Risiko, dass sich das Treppenschutzgitter nach einer Zeit lösen könnte geringer, als bei einem zum Klemmen.

Die äußere Form beeinflusst den Alltag enorm

Nicht genug der Entscheidungen: Auch zwischen Schwenk-, Falt- oder Schiebegittern und ob das Treppenschutzgitter erweiterbar sein soll, muss man weise wählen, denn auch hier beeinflusst die Entscheidung den Alltag enorm. Letztlich entscheidet auch das Budget darüber, welches Treppenschutzgitter im Warenkorb landet, denn die Preisspannen sind groß: Die günstigsten Schutzgitter beginnen bei knappen 25 Euro und nach oben hin verlangen manche Hersteller weit über 100 Euro für ihre Produkte.

Treppenschutzgitter Test: Geuther 2733

Testsieger: Geuther 2733+

Die Firma Geuther, 1881 als Korbwarenfabrik gegründet, ist einer der Platzhirsche im Bereich der Kindermöbel. Seit den 70er Jahren wurden das Sortiment kontinuierlich weiter ausgebaut und die Kapazitäten erhöht. Das Produktportfolio ist immens und reicht vom Treppenschutzgitter über Kinderspielzeug bis zum Kinderbett. Alles wird direkt in Deutschland hergestellt. Das merkt man auch an der Qualität des von uns getesteten Schutzgitters: Das Geuther 2733+ setzt sich an die Spitze unseres Testfelds.

Testsieger
Geuther 2733+
Test Treppenschutzgitter: Geuther  2733+
Von Geuther kommt ein perfekter Alltagsbegleiter, der langfristige Sicherheit und Schutz bietet.

Im Fall des Geuther 2733+ liegen die Vorteile auf der Hand. Besonders der durch die Montage des Treppenschutzgitters entstandene breite Durchgang (entspricht der Breite des ursprünglichen Treppendurchgangs) schränkt die Alltagstauglichkeit nicht ein. Die Anbringung am Treppenabgang gelingt einfach. Die Einhandbedienung – häufig hat man das Kind oder sonstige Gegenstände auf dem Arm – ist sehr und einfach gut möglich. Man drückt nur auf einen Knopf im oberen Bereich.

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Treppenschutzgitter Test: 3fa4176d C6cb 4070 B0d1 57040d14d9f0
Sicher und robust: das Gitter von Geuther 2733.
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Verriegelung des Treppenschutzgitters.
Treppenschutzgitter Test: Geuther 2733
Der sichere Druckmechanismus und die Kindersicherung bieten doppelte Sicherheit.

Eindeutiges Empfehlungskriterium ist die Höhe von 83 Zentimeter. So kann man auch Kinder im fortgeschrittenen Alter am unbefugten Zutritt hindern. Der Schließmechanismus ist einfach und dennoch sicher, da man stets gezwungen ist, das Treppenschutzgitter richtig einrasten zu lassen. Macht man das Schutzgitter einmal auf, schwenkt es nicht zurück, sondern bleibt da, wo es ist. Auch bei den Streben läuft man keine Gefahr, dass ein Kind oder ein Haustier durchrutscht.

Die Materialien sind hochwertig. Besonders das Holz ist gut verarbeitet und die Treppenschutzgitter sind ausreichend dimensioniert, sodass der Sicherheitsaspekt auf jeden Fall gegeben ist. Das Gitter ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich (natur, dunkel gebeizt, weiß), so dass man es an die Inneneinrichtung anpassen kann.

Geuther 2733+ im Testspiegel

Bisher gibt es keine weiteren Testberichte zum Geuther 2733+. ZPStest, ein slowenisches Partnermagazin von Stiftung Warentest, hat 2019 einige Treppenschutzgitter getestet. Dort schnitt das BabyDan Flexi Fit am besten ab. Bei uns hat es das BabyDan Flexi Fit knapp nicht in die Empfehlungen geschafft. Sollten weitere interessante Testberichte erscheinen, tragen wir sie hier nach.

Alternativen

Neben unserem Testsieger haben wir natürlich auch einige empfehlenswerte Alternativen. Diese bieten ebenfalls volle Sicherheit, schonen nebenher das Portemonnaie und passen sich super der Einrichtung an.

Auch gut: Safety First Flat Step

Beim Safety 1st Flat Step liegen in der einfachen und wertigen Montageanleitung und dem qualitativ guten Montagematerial wesentliche Pluspunkte des Treppenschutzgitters. In den meisten Fällen hat man bei den Klemmgittern eine Schwelle von circa 3-4 Zentimetern. Das ist bei dem Treppenschutzgitter von Safety 1st anders: Man bleibt nicht hängen, der Abstand zwischen Boden und Gitter beträgt knapp einen Zentimeter und somit verläuft das Gitter fast bodeneben.

Auch gut
Safety 1st Flat Step
Test Treppenschutzgitter: Safety First Flat Step
Das Flat Step ist ein Leichtgewicht, stolperfrei und absolut sicher.

Der Durchgang ist bauartbedingt mit 53 Zentimeter recht schmal. Hier muss man darauf verzichten, sperrige oder größere Dinge entlang der Treppe zu transportieren oder in Kauf nehmen, das Treppenschutzgitter zu demontieren. Das klappt aber ebenfalls sehr schnell und man hat den Treppenschutz innerhalb von fünf Minuten ausgebaut.

Die Marke Safety 1st wurde 1984 in den USA aus der persönlichen Erfahrung eines Mannes, Michael Lerner, heraus mit dem Ziel gegründet, Kinder zu schützen. Und dieser Wunsch geht bei dem Treppenschutzgitter vollends auf. Der Schließmechanismus ist farbig gekennzeichnet und man ist gezwungen, das Gitter einrasten zu lassen. Ist das Gitter ordentlich eingerastet, zeigt der Regler Grün an. Ist es das nicht, zeigt der Verschluss Rot an. Der Griff ist ergonomisch geformt, aus hochwertigem, griffigem Plastik und die Einhand-Bedienung ohne Probleme machbar.

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Treppenschutzgitter Test: Safety First Flat Step
Montiertes Safety 1st-Gitter.
Treppenschutzgitter Test: Safety First Flat Step
Ganz wenig Abstand zwischen den Gitterstäben bietet nicht nur für Babys, sondern auch für Tiere Sicherheit.
Treppenschutzgitter Test: Safety First Flat Step
Das Ampelsystem beim Safety 1st garantiert sicheres Verschließen.

Das Treppenschutzgitter lässt sich in beide Richtungen öffnen. Qualitativ macht es, wie bereits beschrieben, einen sehr wertigen Eindruck. Die Metallflächen sind fehlerfrei pulverbeschichtet und das Gitter ist in den Farben Weiß und Schwarz erhältlich. Erweiterungen kann man problemlos zukaufen. Den Sicherheitsaspekt betreffend macht das U-Pressure durch die Stabilität und die geringen Abstände der Streben weitere Pluspunkte. Der U-förmige Rahmen mit vier Druckpunkten kann auf bis zu 108 Zentimeter verlängert werden. Das Flat Step ist also nicht nur sicher, sondern auch anpassungsfähig.

Besser, aber teurer: Bomi Merle XXL

Willkommen im 21. Jahrhundert! Montageanleitung per QR Code, intuitive Bedienungsanleitung, Whats App Support, in vielen Größen erhältlich und sehr ergonomische Funktion zeichnen Treppenschutzgitter von Bomi aus. Besonders die Variabilität mit Breiten von 63-251 Zentimeter und einer Höhe von 76 Zentimeter macht das Bomi Merle XXL sehr flexibel einsetzbar und es bietet durch die respektable Höhe einen guten Langzeitschutz. Die Befestigung an der Treppe ist durch die top Bedienungsanleitung sehr einfach und geht auch in Windeseile, ebenso die Demontage. Der Schließmechanismus ist sehr einfach und rastet, begleitet durch ein deutlich hörbares Klicken, gut ein.

Besser, aber teurer
Bomi Merle XXL
Test Treppenschutzgitter: Bomi Merle XXL
Das Merle XXL bietet festen Halt, bewegt sich auch bei Rütteln nicht und ist sehr stabil.

Der ergonomische Griff macht die Einhand-Bedienung zum Kinderspiel. Rundum erweckt das Treppenschutzgitter einen sehr hochwertigen Eindruck, auch was die Stabilität betrifft. In unserem Test hatten wir die Version in XXL, die an einer Standardtreppe nicht zu montieren war. Hier kann man perfekt Durchgänge absperren, die man mit Erweiterungen anderer Hersteller nicht abdecken kann. Negativ anzumerken ist die verhältnismäßig hohe Schwelle, die mit 4,5 Zentimeter im Vergleich zu den anderen Testgittern das Schlusslicht markiert.

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Treppenschutzgitter Test: Bomi Merle Xxli
Das Bomi-Gitter bietet die Möglichkeit auch ganze Räume abzuriegeln.
Treppenschutzgitter Test: Bomi Merle Xxli
Das Treppenschutzgitter von Bomi ist besonders breit und kann variabel eingesetzt werden.

Da es sich um ein Treppenschutzgitter handelt, bei dem nicht gebohrt werden muss, entsteht auch hier bauartbedingt ein eher schmaler Durchgang, der Abstriche in der Gesamtbewertung erzeugt. Abschließend überwiegen jedoch die Vorteile des Gitters – die fortschrittliche Digitalisierung, die Variabilität, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Alle Varianten sind in Weiß erhältlich.

Gut und günstig: Hauck Open N Stop

Da Hauck ein breites Portfolio an Treppenschutzgittern anbietet, ist die Montageanleitung eine universelle, die für viele Gitter konzipiert ist. Dennoch führt diese zum Ziel, und das Hauck Open N Stop ist in ca. 25 Minuten rüttelfest an der Treppe montiert. Der durch die Montage entstandene Durchgang ist mit 50,5 Zentimeter der schmalste im Test und schränkt die Alltagstauglichkeit ein wenig ein. Das Hauck Open N Stop ist in der Breite bis zu 122 Zentimeter erweiterbar und ist mit seinen 76,5 Zentimeter Höhe eines der höchsten im Gesamttest.

Gut und günstig
Hauck Open N Stop
Test Treppenschutzgitter: Hauck Open N Stop
Das Gitter ist leicht angebracht und lässt sich mit einer Hand in beide Richtungen öffnen.

Ist der Aufbau erstmal durch, erfolgt natürlich der Alltagstest, und dieser startet mit einer kleinen Stolperfalle. Wie viele andere Treppenschutzgitter hat auch der Hauck Open N Stop eine Stufe. Die Höhe beträgt nur drei Zentimeter und ist somit spürbar, behindert jedoch kaum. Dass die Befestigung sehr einfach ist, liegt auch am sehr wertigen Montagematerial. Das bohrungsfreie Treppenschutzgitter macht einen generell qualitativen Eindruck und besticht mit seinem vergleichsweise günstigem Preis.

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Treppenschutzgitter Test: Hauck Open N Stop
Schmal, aber trotzdem sicher.
Treppenschutzgitter Test: Hauck Open N Stop
Der Durchgang ist ziemlich schmal, ist das Gitter erst aufgebaut.

Die Stabilität ist hier ebenso wie bei anderen Klemmgittern sehr hoch, da der Hauptwerkstoff Metall ist. Egal ob beim Auf- und Zumachen oder wenn man sich daran fest hält: Am Treppenschutzgitter bewegt sich nichts. Der Schließmechanismus verfügt über eine Doppelsicherung. Das heißt, es hat einen zweifachen manuellen Verriegelungsmechanismus und rastet zuverlässig im kindersicheren Verschluss ein. Dieser hat sich bei unserem Test aber ab und an verhakt. Das Treppenschutzgitter kann dennoch nur mit einer Hand bedient werden und öffnet sich in beide Richtungen, schwingt aber oft zurück, was das Durchgehen ein wenig erschwert. Durch die gute Höhe von 76, 5 Zentimeter bietet es viel Sicherheit, auch wenn die Kinder dann bisschen größer sind.

Außerdem getestet

Baby Dan Flexi Fit Metall

Baby Dan wurde 1947 in Dänemark gegründet. Mit seinen über 110 Mitarbeitern, verteilt auf die Standorte in Dänemark und England, blickt die Firma auf einen über 70-jährigen Erfahrungsschatz im Business zurück und hat sich in den letzten Jahren auf Sicherheitsprodukte und Möbel für 0- bis 3-jährige Kinder spezialisiert.

Das Treppenschutzgitter Baby Dan Flexi Fit Metall landet bei unserem Test im Mittelfeld. Das Modell aus Metall (Baby Dan schickt auch ein äquivalentes Modell aus Holz ins Rennen) deckt Öffnungen von 69 Zentimeter bis 106,5 Zentimeter ab und ist mit 73 Zentimeter Höhe ebenso im Mittelfeld anzusiedeln, was die Verwendungsdauer betrifft.

Die Montage am Treppenabgang dauerte mit knapp 40 min recht lange, da man hier Bohrschablonen verwenden muss und die Anbauteile nicht sehr hochwertig sind (Schrauben drehten schon durch). Nach der Montage hat man den Vorteil, dass hier ein breiter Durchgang entsteht. Generell öffnet es sich bei der Montage zwischen den Geländerpfosten in beide Richtungen. Wenn man das Treppenschutzgitter an der Stirnseite montieren möchte, ist das ebenso möglich, dann öffnet es nur in eine Richtung.

Die Wertigkeit im Gegensatz zur Holzvariante ist höher, aber aufgrund der billig wirkenden Plastikbauteile wird die Lebensdauer nicht die Längste sein. Schon beim Aufbau weisen diese erste Kratzer auf, auch wenn sie einen stabilen Eindruck machen. Der Schließmechanismus funktioniert nicht ganz einwandfrei und hakt ab und an. Man muss gut aufpassen ob das Treppenschutzgitter wirklich verschlossen ist oder nicht. Preislich liegt dieser Treppenschutz im oberen Drittel. Es ist in drei unterschiedlichen Farben erhältlich.

Hauck Stop N Safe 2

Das Hauck Stop N Safe 2, ist, genauso wie das Open N Stop, in den Breiten 75-122 Zentimeter montierbar (mit Erweiterung). Das Treppenschutzgitter ist bis auf den Schließmechanismus baugleich und bietet die gleichen Vorteile wie das Open N Stop. Leider ist die Einhandbedienung schwieriger als beim Schwestermodell.

Das Kinderschutzgitter wird mittels vier verstellbaren Schrauben zwischen Türen oder Treppen eingeklemmt, dadurch entstehen keine Bohrlöcher. Auch wenn das Treppenschutzgitter Hauck Open’n Stop ohne Bohren auskommt, ist das Anbringen ein wenig knifflig. Sobald man die Tür aufstößt, kommt sie wieder zurück und erschwert somit das Durchgehen, da man diese dann doch festhalten muss. Der Preis liegt zudem knapp über dem des Open N Stop.

Baby Dan Flexi Fit Holz

Das Baby Dan Flexi Fit Holz machte im Test keine gute Figur. Sehr lange Montagezeit, qualitativ schlechte Anbauteile und instabil wirkende Gitterstäbe trübten den Eindruck. Mit 73 Zentimeter Höhe landete es bei diesem Kriterium ebenso im Mittelfeld wie sein Schwesterprodukt. Der Schließmechanismus des Schutzgitters ist schwierig mit einer Hand zu bedienen. Die Tatsache, dass ein breiter Durchgang entsteht, macht die negativen Punkte leider nicht wett. Selbst der im Mittelfeld angesiedelte Preis ist hier leider kein Kaufargument.

Dolle Lars

Das Schutzgitter Lars von Hersteller Dolle ist mit den Einstellmöglichkeiten von 74 bis 113 Zentimeter sehr variabel, mit seiner Höhe von 68 Zentimeter aber recht niedrig und somit nicht sehr lange verwendbar. Die Befestigung war recht simpel und dauerte trotz Bohren (Bohrschablone vorausgesetzt) nur ca. 25 Minuten.

Die Einhandbedienung ist möglich, dennoch ist der Öffnungs- und Schließmechanismus unpraktisch. Auch die Langlebigkeit muss in Frage gestellt werden. Nach wenigen Öffnungen und Schließungen waren die »billig« anmutenden Plastikteile schon leicht abgenutzt. Vorteile sind der breite Durchgang, der nach der Montage entsteht, und die guten Verstellmöglichkeiten. Bezüglich der Stabilität macht das Holz einen guten Eindruck, die Plastikteile, wie oben schon beschrieben, aber überhaupt nicht. Die Konstruktion ist zu wackelig, und schon bei der Montage entstehen erste Kratzer.

Baby Dan Guard Me

Das Baby Dan Guard Me ist das einzige getestete Gitter, das vollständig aus Plastik gefertigt ist und als Falttür-Konstruktion in den Test geht. Die Montage mit der mitgelieferten Bohrschablone ist einfach gestaltet, aufgrund der Anbauteile aber eher suboptimal. Hier merkt man hier sehr schnell, dass die Plastikkonstruktion nicht sehr beständig ist. Besonders die Halterungen sind sehr instabil. Wackelt man ein bisschen dran herum, entsteht darunter sofort ein Spalt. Lehnt man sich gar dagegen an, hält das Gitter das nicht gut aus.

Das Gitter ist 72 Zentimeter hoch, kann jedoch durch eine höhere Montage auch etwas höher gesetzt werden und ist bis auf knappe 113 Zentimeter erweiterbar. Negativ zu erwähnen ist, dass die Konstruktion sehr lange Schrauben benötigt, die ebenso tiefe Bohrlöcher brauchen, um ausreichend solide zu sitzen. Durch die instabile Konstruktion, die durch tiefe Bohrlöcher umständliche Montage und die billig wirkenden Materialien lassen das Gitter im unteren Drittel des Testfelds landen. Auch optisch ist das Guard Me gewöhnungsbedürftig und wirkt sehr sperrig. Fasst man das weiße Plastik mit dreckigen Händen an, was bei Kindern oft der Fall ist, bleiben sofort Abdrücke darauf zurück. Diese lassen sich zwar abwischen, bei Tomatensauce oder ähnlichem wird es aber schwierig.

Roba 1510

Das Schlusslicht im Test bildet das Roba 1510. Das Gitter ist mit 62 Zentimeter bis 106 Zentimeter variabel einsetzbar und mit 71 Zentimeter in der Höhe gut dimensioniert. Leider ist das Gitter nicht alltagstauglich, weil es nach der Montage keine Öffnungsmöglichkeit bietet. Es eignet sich daher nur, um Areale abzusperren, die nie nicht betreten werden sollen. Die Qualität der Elemente ist niedrig und die Montage sehr fummelig, auch wenn man hier nicht unbedingt bohren muss.

So haben wir getestet

Bei allen Treppenschutzgittern sind wir gleich vorgegangen: Wir haben sie ausgepackt und direkt auf Mängel am Material überprüft. Zudem haben wir auf den Geruch und die Qualität der Materialien geachtet: Hat das Holz irgendwo Fehler, ist es glatt oder kann man sich daran verletzen? Auch beim Metall haben wir die Qualität der Lackierung, sowie auf mögliche Fehler beachtet.

Weiter ging es mit der Anleitung: Ist überhaupt eine dabei und wie ausführlich und verständlich ist der Aufbau beschrieben? Zudem haben wir dann anhand der Anleitung geprüft, ob alle Teile mitgeliefert wurden.

Treppenschutzgitter Test: Gitter Alle
Alle Treppenschutzgitter in unserem Test im Oktober 2022.

Nach dem Auspacken ging es an die Vermessung und den Aufbau. Die vom Hersteller angegebene Maße haben wir noch einmal genau überprüft. Bei der Montage haben wir mit Hilfe einer Stoppuhr die Zeit erfasst, die für den Aufbau und die vollständige Installation nötig war. Dabei haben wir nochmal präzise auf die Einzelteile geachtet: Passen die Schrauben? Ist Hilfsmaterial dabei, wie eine Schablone? Machen die Schrauben alles mit oder gibt das Material direkt beim Aufbau nach? Alles wurde notiert und in den Gesamtbericht aufgenommen.

Nachdem der Aufbau erledigt war, haben wir jedes Gitter zwei volle Tage lang getestet, es auf- und zugemacht und die Standfestigkeit getestet. Es wurde daran gerüttelt, unsere Tochter durfte sich daran hochziehen und daran spielen. Den Schließmechanismus jedes Gitters haben wir einhundert Mal überprüft. Beim Abbau haben wir darauf geachtet, wie unkompliziert das funktioniert und welche Spuren das Gitter auf dem Holz beziehungsweise im Mauerwerk hinterlassen hat.

Die wichtigsten Fragen

Wie befestigt man ein Treppenschutzgitter?

Es gibt mehrere Möglichkeiten das Gitter zu befestigen. Dabei entscheidet man immer zwischen Bohren und Klemmen. Dabei sollte man bedenken, ob man eher nach einer vorübergehenden, kurzfristigen Lösung sucht oder nach einem Treppenschutzgitter, das gut und gerne einige Jahre oder vielleicht sogar für immer an einer bestimmten Stelle bleiben soll. Zudem ist es auch eine Frage, ob man zur Miete wohnt oder im Eigentum. Nicht alle Vermieter freuen sich über Löcher im Treppengeländer. Da eignet sich dann doch besser eine Lösung zum Klemmen. Diese hält meistens genauso sicher und fest.

Ab wann braucht man Treppenschutzgitter?

Spätestens wenn man ein Kleinkind hat, welches überall hochkrabbeln will, oder auch ein älteres Kind, das in bestimmte Zimmer nicht rein soll, lohnt sich die Anschaffung eines Gitters.

Welches Material für ein Treppenschutzgitter?

Das ist Geschmacksache. Es gibt Treppenschutzgitter aus Holz, Metall und Plastik. Was die Stabilität und Langlebigkeit betrifft, sind die Gitter aus Metall am stabilsten. Beim Thema Nachhaltigkeit punktet Holz. Plastik hängt dagegen in den beiden Punkten hinterher. Egal aus welchem Material, gibt es die Gitter mittlerweile in verschiedenen Farben. Die gängigsten sind Holz sowie Weiß- und Silber-Metall. Aber auch in Schwarz kriegt man mittlerweile Modelle. Es hängt von der Einrichtung, den Ansprüchen und den eigenen Anforderungen ab.

Wie viel kostet ein Treppenschutzgitter?

Die Preisspanne bei den Treppenschutzgittern in unserem Test liegt zwischen 25 Euro und 100 Euro.

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 Test: Artboard

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