4K-Monitor Test: 4k Monitor
test
Letztes Update: 23.9.2021

Der beste 4K-Monitor

Wir haben 26 4K-Monitore getestet. Der beste für die meisten ist für uns der Dell U2720Q. Die Kombination aus hochwertigem Display, tadelloser Verarbeitung und hervorragender Ergonomie machen den Dell zum perfekten Office-Allrounder. Aber es gibt auch spannende Alternativen.

Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Boris Hofferbert
beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.
Letztes Update: 23. September 2021

Wir haben sechs weitere 4K-Monitore getestet. Eine neue Empfehlung ist der bereits getestete LG 27UL850, da er inzwischen für einen sehr fairen Preis einiges zu bieten hat und die anfänglichen Probleme mit USB-C inzwischen ausgemerzt wurden.

10. September 2020

Wir hatten eine Reihe neuer 4K-Monitore im Test und mit dem Dell U2720Q einen neuen Favoriten. Der Philips Brilliance 329P9 ist eine nicht günstige, aber sehr gut ausgestattete Alternative.

19. August 2019

Wir hatten den AOC U2790PQU im Test. Der 27-Zöller hinterlässt vor allem durch sein sehr gutes Bild und die guten ergonomischen Eigenschaften einen ordentlichen Eindruck. Die etwas altbackene Anschluss-Situation verhindert zwar höheres, als Office-Monitor ist der AOC aber geeignet.

17. Juni 2019

Wir hatten den BenQ EW3270U im Nachtest. Er punktet mit guten Bildeigenschaften und ordentlicher Ausstattung, verpasst aber ob seiner durchwachsenen Ergonomie knapp die Alternativen. Wenn diese nicht so wichtig ist, spricht wenig gegen den Kauf.

5. April 2019

Wir haben 7 weitere Modelle getestet und unser gesamtes Empfehlungsfeld aufgefrischt: Unser neuer Favorit ist der Samsung U32H850. Wer es lieber kleiner mag, findet im LG 27UK650 eine hervorragende Alternative. Grafikdesigner freuen sich über die Farbechtheit des Acer ProDesigner PE270K und schmale Geldbeutel über den verhältnismäßig günstigen BenQ EL2870U.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

4K-Monitore setzen sich am Desktop und als Erweiterung fürs Notebook immer mehr durch. Kein Wunder: Die hochauflösenden Displays stellen Texte, Bilder und Filme wesentlich schärfer dar, als klassische FullHD-Displays. Zudem sind 4K-Monitore erschwinglicher geworden und mittlerweile kommen auch immer mehr PCs und Macs mit der Darstellung von ultrahochauflösenden Inhalten zurecht – Tendenz steigend. Grund genug für uns, einen Vergleichstest aktueller 4K-Monitore durchzuführen.

Unser Testfeld deckt UHD-4K-Monitore in den Preisklassen von unter 300 bis rund 800 Euro ab. Wir konzentrieren uns im Test auf Monitore mit Bilddiagonalen zwischen 27 und 32 Zoll. Zwar gibt es auch kleinere Bildschirme mit 4K-Auflösung, aber bei denen sieht man kaum einen Unterschied zu WQHD-Auflösung, außerdem werden Schriften damit selbst mit Skalierung schlecht lesbar.

Wenn Sie nach einem Office-Monitor suchen, lesen Sie unseren Test zum besten PC-Monitor. Dort finden Sie 24- und 25-Zoller mit WQHD-Auflösung.

Wenn Sie für einen ultrahochauflösenden Bildschirm nicht viel Geld ausgeben wollen, bieten sich Monitore mit TN-Panels an. Hier gibt es eine große Auswahl an 4K-Monitoren für unter 400 Euro. Unser Preistipp kostet sogar nicht einmal 300 Euro. Generell lohnt sich der Mehrpreis für ein 4K mit IPS-Technologie aber in der Regel, denn TN-Panels haben einen entscheidenden Nachteil: Verändert man den Blickwinkel auf den Monitor, verändern sich die Farben – Stichwort »Blickwinkelstabilität«. Für die Bildbearbeitung sind TN-Panels daher grundsätzlich nicht geeignet. Bei der Bildqualität schnitten daher auch in unserem Test Monitore mit IPS-Panel deutlich besser ab. Für den Einsatz als Office-Monitor reichen Monitore mit TN-Panel dagegen aus. Und für Gamer haben sie sogar Vorteile, denn ihre Pixel sind wesentlich reaktionsschneller als die von IPS-Panels.

Wir haben in mehreren Testrunden ingesamt 26 4K-Monitore für Sie getestet, 19 sind aktuell noch erhältlich.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Dell U2720Q

Test  4K-Monitor: Dell U2720Q
Tolle Bildtechnik, USB-C-Anschluss, ausgezeichnete Ergonomie und geradliniges Design machen den Dell zur Empfehlung.

Der Dell U2720Q ist unsere neue Top-Empfehlung unter den aktuellen 4K-Monitoren. Er kombiniert ein sehr gutes Bild mit vielseitigen Anschlussmöglichkeiten, intuitiver Bedienung und einer tollen Ergonomie. Trotz seines vergleichsweise hohen Preises ist das Gesamtpaket für uns das derzeit beste.

Auch Gut

LG 27UL850

Test  4K-Monitor: LG 27UL850
Sehr gutes Bild mit HDR10 und USB-C-Anschluss fürs Laptop.

Der LG 27UL850 ist überzeugt mit einem sehr guten Bild, guter Ergonomie und integriertem USB-C-Anschluss. Das Vorjahresmodell ist inzwischen aber auch preislich attraktiv. Der ebenfalls getestete Nachfolger LG 27UP850-W bietet bis auf eine etwas höhere Helligkeit nicht viel mehr und ist den Aufpreis aus unserer Sicht nicht wert. Wer einen guten Monitor zum Anschluss an ein Laptop mit USB-C-Anschluss sucht, der nicht viel kostet, liegt hier richtig.

Wenn Geld egal ist

Samsung U32H850

Test  4K-Monitor: Samsung U32H850
Groß, sehr gutes Bild, top verarbeitet und durchdachte Bedienung: Samsung verdient sich den Testsieg.

Der Samsung U32H850 bietet eine sehr gute Bildqualität, ist klasse verarbeitet und verfügt über eine gute Ergonomie. Trotz des vergleichsweise großen Displays überzeugt die Ausleuchtung im Test. Durch die insgesamt sehr gute Farbraumabdeckung taugt der Monitor nicht nur für Office-Tätigkeiten, sondern auch zur Bildbearbeitung.

Mit Webcam

Philips Brilliance 329P9

Test  4K-Monitor: Philips Brilliance 329P9
Ein gutes Bild und sinnvolle Extras machen den Philips-Monitor zum interessanten Upgrade.

Der Philips Brilliance 329P9 ist nicht nur größer als unsere Top-Empfehlung, er bietet auch eine Reihe hochinteressanter Extrafunktionen. So verfügt er über eine optional ausfahrbare Webcam mit Windows-Hello-Unterstützung und hilft mit cleveren Sensoren dabei, im Office-Alltag Energie einzusparen. Dafür muss man allerdings auch tiefer in die Tasche greifen.

Gut & günstig

BenQ EL2870U

Test  4K-Monitor: BenQ EL2870U
Trotz TN-Panel ein gutes Bild und ein günstiger Einstieg in die 4K-Welt. Der HDR-Modus enttäuscht allerdings.

Es soll 4K sein, aber bitte nicht zu teuer? Dann empfehlen wir den BenQ EL2870U. Der Monitor beweist, dass auch TN-Panels gute Bildeigenschaften haben können. Klassentypisch ist die Farbbrillanz und die Blickwinkelstabilität nicht ganz so gut wie bei den teureren IPS-Panels, aber dafür ist er auch unschlagbar günstig.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch GutWenn Geld egal istMit WebcamGut & günstig
Dell U2720Q LG 27UL850 Samsung U32H850 Philips Brilliance 329P9 BenQ EL2870U Philips 279C9 AOC U27V4EA Huawei MateView BenQ PD2725U Dell Dis 32 P3222QE LG 27UP850-W Acer ProDesigner PE270K AOC U2790PQU AOC U3277PWQU BenQ EW3270U Samsung U32J590 Philips 276E8VJSB Samsung U28E590D Samsung U28E850R
Test  4K-Monitor: Dell U2720QTest  4K-Monitor: LG 27UL850Test  4K-Monitor: Samsung U32H850Test  4K-Monitor: Philips Brilliance 329P9Test  4K-Monitor: BenQ EL2870UTest  4K-Monitor: Philips 279C9Test  4K-Monitor: AOC U27V4EATest  4K-Monitor: Huawei MateViewTest  4K-Monitor: BenQ PD2725UTest  4K-Monitor: Dell Dis 32 P3222QETest  4K-Monitor: LG 27UP850-WTest  4K-Monitor: Acer  ProDesigner PE270KTest  4K-Monitor: AOC U2790PQUTest  4K-Monitor: AOC U3277PWQUTest 4K-Monitor: BenQ EW3270UTest  4K-Monitor: Samsung U32J5904K-Monitor Test: Philips 276e8vjsbTest 4K-Monitore: Samsung U28E590DTest  4K-Monitor: Samsung U28E850R
Pro
  • Sehr gutes Bild mit hoher Farbraumabdeckung
  • Vielseitige Anschluss­möglichkeiten
  • USB-C-Port
  • Hervorragende Ergonomie
  • Sehr gutes Bild
  • HDR10
  • Durchdachte Bedienung
  • FreeSync
  • USB-C-Port
  • Sehr gutes Bild
  • Gute Verarbeitung
  • Top Ergonomie
  • Durchdachte Bedienung
  • Sehr gutes Bild
  • Tolle Extras wie Webcam und Power-Sensor
  • USB-C-Port
  • Gutes Bild
  • Sehr fairer Preis
  • Spieletauglich
  • Anschlüsse gut erreichbar
  • Gute Farben
  • Mit USB-Hub
  • Sehr angenehmes Bild
  • Gute Farben
  • Günstig
  • Anschlüsse gut zu erreichen
  • Standfuß braucht wenig Platz
  • Bedienung über Touchbar
  • Kann Laptops laden
  • Unterstützt Wireless-Display
  • Hohe Helligkeit
  • Mit USB-Hub
  • Sehr hoch einstellbar
  • Übersichtliches Menü
  • Gute Farben
  • USB-Hub mit 2 USB-C-Anschlüssen
  • Kann Laptops laden
  • Kann Laptops laden
  • Sehr hoch einstellbar
  • Anschlüsse gut zu erreichen
  • Tolles Bild
  • Lichtschutzblende inklusive
  • Sehr gute Ergonomie
  • Sehr gutes Bild
  • Gute Ergonomie
  • USB-Hub
  • Gutes Bild
  • Gute Farbraumabdeckung
  • Ordentliche Ergonomie
  • Gutes Bild
  • VA-Panel
  • USB-C-Anschluss
  • Gute Farbdarstellung
  • Durchdachte Bedienung
  • Ordentliches Bild
  • Sehr fairer Preis
  • Gute Farbdarstellung
  • Günstiger Preis
  • Gutes Bild
  • Fairer Preis
  • Viele Anschlüsse
  • Alle Kabel dabei
  • Pivot-Funktion
Contra
  • Wenig Gaming-tauglich
  • Keine Lautsprecher
  • Ausleuchtung nicht optimal
  • Externes Netzteil
  • Blickwinkelstabilität
  • Kein USB-C
  • Hoher Preis
  • Umständliche Menüführung
  • Nicht ganz blickwinkelstabil
  • Etwas blasse Farben
  • Schwache Ergonomie
  • Externes Netzteil
  • Keine Pivot-Funktion
  • Nur neigbar
  • Externes Netzteil
  • Bedienknöpfe etwas weit hinten
  • Kein USB-Hub
  • Kein USB-C
  • Wenig Anschlüsse
  • Kaum Ergonomiefunktionen
  • Hohes Gewicht
  • Standfuß braucht viel Platz
  • Keine Lautsprecher
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Hohes Gewicht
  • Großes externes Netzteil
  • Nicht drehbar
  • HDR-Modus ohne Mehrwert
  • Helligkeit nicht ganz ausgewogen
  • Kein echtes 10-bit-Panel
  • Kein USB-C
  • Veralteter HDMI-Port
  • Starke Lichthöfe beim Testgerät
  • Bedienung etwas umständlich
  • Schwache Ergonomie
  • Schwache Ergonomie
  • Ausleuchtung nicht ganz perfekt
  • Schwache Ergonomie
  • Ausleuchtung nicht ganz perfekt
  • Kein USB-Hub
  • Schlechte Ergonomie
  • Geringe Blickwinkelstabilität wegen TN-Panel
  • Kein USB-Hub
  • Nur eingeschränkt für Bildbearbeitung geeignet
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
Größe27 Zoll (68,6 cm)27 Zoll (68,6 cm)31,5 Zoll (80 cm)31,5 Zoll (80 cm)28 Zoll (71,1 cm)27 Zoll (68,5 cm)27 Zoll (68,6 cm)28,2 Zoll (71,6 cm)27 Zoll (68,6 cm)32 Zoll (81,3 cm)27 Zoll (68,4 cm)27 Zoll (68,6 cm)27 Zoll (68,6 cm)31,5 Zoll (80 cm)31,5 Zoll (80 cm)31,5 Zoll (80 cm)27 Zoll (68,6 cm)28 Zoll (71,1 cm)28 Zoll (71,1 cm)
Auflösung3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.560 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.840 x 2.160 Pixel
PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelTN-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelIPS-PanelTN-PanelTN-Panel
Reaktionszeit5 Millisekunden5 Millisekunden4 Millisekunden5 Millisekunden1 Millisekunde5 Millisekunden4 Millisekunden8 Millisekunden5 Millisekunden8 Millisekunden5 Millisekunden5 Millisekunden5 Millisekunden4 Millisekunden4 Millisekunden4 Millisekunden5 Millisekunden1 Millisekunde1 Millisekunde
Helligkeit350cd/m²350cd/m²250 cd/m²350cd/m²300 cd/m²400 cd/m²350 cd/m²500 cd/m²400 cd/m²350 cd/m²400 cd/m²350 cd/m²350 cd/m²350 cd/m²300 cd/​m²270cd/​m²350 cd/m²370 cd/m²370 cd/m²
Anschlüsse1 x HDMI 2.0
1 x DisplayPort 1.4
1 x USB-C mit DisplayPort
1 x USB-C 3.0
3 x USB-A 3.0
2 x HDMI 2.0
1 x DisplayPort 1.4
1 x USB-C 3.0 mit DisplayPort
2 x USB-A 3.0
1x HDMI 2.0, 1x HDMI 1.4, 1x DisplayPort 1.2, 1x Mini DisplayPort 1.22 x HDMI 2.0
1 x DisplayPort 1.2
2 x USB-A 3.0
2 x USB-A 3.0 (Schnellladefunktion)
1x USB-C 3.1 mit Displayport
2 x HDMI 2.0
1 x DisplayPort 1.4
2x HDMI 2.1
1x DisplayPort 1.4
1x USB-C (Upstream)
4x USB-A 3.2 (Downstream, 2x PowerDelivery bis 65 Watt, schnelles Laden)
1x Kopfhörerausgang
2x HDMI 2.0
1x DisplayPort 1.2
1x Kopfhörerausgang
1x HDMI 2.0
1x Mini-DisplayPort 1.2
1x USB-C (inkl. DisplayPort, PD bis 65 Watt)
2x USB-A 3.0
1x Kopfhörerausgang
Wireless Display
2x HDMI 2.0
1x DisplayPort 1.4
1x Thunderbolt 3 (mit DisplayPort und PowerDelivery bis 65 Watt)
1x Thunderbolt 3 (mit DisplayPort und PowerDelivery bis 15 Watt)
2x USB-A 3.1
1x HDMI 2.2
1x DisplayPort 1.4
1x USB-C 3.2 Gen1 (inkl. DisplayPort, PowerDelivery bis 65 Watt)
4x USB-A 3.2 Gen1
1x GigabitLAN
2x HDMI 2.0
1x DisplayPort 1.4
1x USB-C (inkl. Display Port, PowerDelivery bis 96 Watt)
2x USB-A 3.0
1x Kopfhörerausgang
2 x HDMI 2.0
1 x DisplayPort 1.2
1 x USB-C mit DisplayPort (shared)
1 x HDMI 2.0
1x HDMI 1.4
1 x Displayport
USB-3.0-Hub mit 2 USB-Ports
1 x HDMI 2.0 (MHL)
1 x DisplayPort 1.2
1 x VGA
1 x DVI
2 x HDMI 2.0
1 x DisplayPort 1.2
1 x USB-C 3.0 mit DisplayPort 1.2
1 x HDMI 2.0
1x HDMI 1.4
1 x DisplayPort 1.2
2 x HDMI 2.0
1 x DisplayPort 1.2
2 x HDMI
1 x DisplayPort 1.2
2 x HDMI
DisplayPort
Mini DisplayPort
USB 3.0 Hub mit 4 USB-Anschlüssen
BesonderheitenPivot-Funktion, neigbar, schwenkbar und höhenverstellbarPivot-Funktion, neigbar, schwenkbar und höhenverstellbar
Lautsprecher (2x 5W)
AMD FreeSync
Pivot-Funktion, höhenverstellbar, schwenk- und neigbarPivot-Funktion, neigbar, schwenkbar und höhenverstellbarneigbarPivot-Funktion, schwenkbar, neigbar und höhenverstellbar
USB-Hub
neigbarneigbar, höhenverstellbar, USB-HubPivot-Funktion, schwenkbar, neigbar und höhenverstellbar
USB-Hub
schwenkbar, neigbar und höhenverstellbar
USB-Hub
Pivot-Funktion, neigbar und höhenverstellbar
USB-Hub
Pivot-Funktion, höhenverstellbar, dreh- und neigbarPivot-Funktion, schwenkbar und höhenverstellbar
USB-Hub
Augenschon-Modus
Pivot-Funktion, höhenverstellbar, neigbarneigbarneigbar-ergonomischer und höhenverstellbarer Fuß mit 90 Grad-Schwenkwinkel und OSD-Drehung; Pivot-Funktion
Abmessungen61,1 x 39,5 x 18,5 cm73,1 x 62,0 x 29,8 cm71,5 x 63,6 x 24,6 cm65,7 x 47,6 x 19,5 cm61,2 x 52,7 x 21,8 cm61,4 x 46,2 x 18,7 cm60,8 x 59,1 x 18,2 cm61,5 x 59,9 x 18,8 cm71,2 x 61,9 x 23,3 cm61,4 x 56,9 x 45,9 cm61,4 x 40,7 x 20,7 cm53,5 x 61,5 x 20,0 cm74,2 x 65,9 x 17,1 cm72,6 x 52,2 x 21,5 cm73 x 53,5 x 25,1 cm61,3 x 46,6 x 18,9 cm66,1 x 66,2 x 1,8 cm66,1 x 6,1 x 38,5 cm
Gewicht6,6 kg8,8 kg10,6 kg5,7 kg5,9 kg5,2 kg6,2 kg8,3 kg10 kg5,9 kg4,5 kg6,5 kg11,5 kg7,5 kg6,3 kg4.84 kg5 kg4,9 kg

Wozu ein 4K-Monitor?

4K bringt viermal so viele Pixel auf den Bildschirm wie es bei FullHD-Auflösung der Fall ist. Dadurch hat man deutlich mehr Platz für Programme und Fenster auf dem Bildschirm. Dadurch kann man produktiver arbeiten. Stellt man die Darstellung am Computer um, bekommt alternativ ein erheblich schärferes Bild bei gleicher Größe.

Wo bei FullHD oder auch dem Zwischenschritt WQHD (2.560 x 1.440 Pixel) deutlich sichtbare Treppenabstufungen bei Texten und Bildern zu erkennen sind, erstrahlen die gleichen Inhalte in 4K glatter. Die zusätzliche Schärfe lässt Texte wie gedruckt wirken, Bilder und natürlich 4K-Videos erscheinen ebenfalls deutlich schöner als bei FullHD. Kurzum: Wer einmal mit einem 4K-Monitor gearbeitet hat, will so schnell nicht mehr zu geringeren Auflösungen zurück.

Mehr Schärfe und mehr Platz auf dem Bildschirm

4K bietet mehr Schärfe und mehr Platz auf dem Bildschirm. Aktuelle Betriebssysteme wie Windows 10, macOS und die meisten Linux-Desktops bieten mittlerweile ausgereifte Funktionen, um Texte, Symbole und GUI-Elemente auf die hochauflösenden Bildschirme zu skalieren. Ganz perfekt funktioniert das aber noch nicht. Vor allem ältere Programme, die lange kein Update mehr erhalten haben, können unter der 4K-UHD-Auflösung zu kleine Schaltflächen aufweisen. Einige Tools, etwas das Screenshot-Programm Greenshot, bieten aber immerhin die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche über die Optionen zu vergrößern.

Apples macOS stellt einen angeschlossenen 4K-Monitor standardmäßig so ein, dass die angezeigten Inhalte der Größe der FullHD-Auflösung entsprechen. Das bedeutet zwar ein perfekt scharfes Bild, aber auch sehr große Schriften und Symbole. In der Praxis ist es sinnvoller, in den Systemeinstellungen unter »Monitore« die Einstellung »skaliert« zu aktivieren. Hier bietet das System dann die Möglichkeit, die Auflösung schrittweise zu erhöhen. Bei den von uns getesteten 27- und 28-Zoll-Monitoren empfanden wir die ersten beiden Zoom-Stufen als angenehmen Kompromiss zwischen gut lesbaren Texten und zusätzlichem Platz auf dem Bildschirm. Das Apple-System macht bei der Skalierung einen hervorragenden Job und passt die installierten Programme wesentlich besser an die hohe Auflösung an als Windows.

4K am PC und Mac: Hardware-Voraussetzungen

Damit Sie die Vorteile eines 4K-Monitors voll ausnutzen können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Das fängt schon bei Ihrem PC oder Laptop an: Ältere Computer ohne HDMI 1.4- oder DisplayPort-Anschluss können die hohe Auflösung oft gar nicht ansteuern. Sollten Sie einen älteren PC verwenden, müssen Sie auf jeden Fall prüfen, um welchen Anschluss es sich handelt. Dabei hilft vor allem ein Blick auf die Grafikkarte. AMD-Grafikkarten sind seit 2010 in der Lage, den Desktop in 4K-Auflösung auszugeben.

Die meisten Grafikkarten unterstützen 4K

Nutzer von Nvidia-Grafikkarten haben seit 2012 die Option, 4K-Auflösung anzusteuern – eine Liste der 4K-fähigen Grafikkarten finden Sie hier. Etwas komplizierter ist der Sachverhalt bei Laptops, die mit einer Grafiklösung von Intel bestückt sind – das gilt beispielsweise auch für ältere Modelle aus Apples MacBook-Reihe. Hier spielt vor allem der verbaute Prozessor eine Rolle. Eine Hilfestellung liefern die 4K-Infoseiten von Intel und Apple.

Beachten Sie außerdem, dass beim Anschluss eines 4K-Monitors mit einem HDMI-Kabel ein aktueller HDMI-2.0-Anschluss nötig ist. Nur darüber können Sie die Ausgabe von 4K-Inhalten mit einer Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde erreichen.

Ältere Grafikkarten mit einem HDMI-1.4-Anschluss liefern hingegen nur die halbe Bildrate. Viele Nutzer empfinden diese Bildrate als unangenehm, weil Bewegungen – etwa die des Mauszeigers – weniger flüssig über den Bildschirm gleiten

Alle 4K-Monitore in unserem Vergleich verfügen über mindestens einen HDMI-2.0-Anschluss. Schließen Sie den Monitor direkt über ein DisplayPort-Kabel an eine 4K-fähige Grafikkarte an, sind die flüssigen 60 Hertz in der Regel garantiert.

Fein raus sind Besitzer von Notebooks mit USB-C-Schnittstelle mit integriertem Display-Port. Darüber lässt sich nicht nur das 4K-UHD-Bild auf den Monitor übertragen, sondern in der Regel auch der Notebook-Akku aufladen und USB-Hubfunktionen nutzen. Mittlerweile sind entsprechende Anschlüsse bei 4K-UHD-Monitoren praktisch Standard.

Gaming in 4K: Schön, aber teuer

Wer in 4K-Auflösung zocken will, muss eine entsprechend starke Grafikkarte einsetzen. Aktuelle Games sind in 4K erst auf Top-Hardware flüssig spielbar. Im Nvidia-Bereich sollte es mindestens eine Geforce RTX 2070 sein, AMD-Gamer erreichen mit einer Vega 64 spielbare Frame-Raten in 4K. Top-Grafikkarten wie die Nvidia Geforce RTX 2080 TI schaffen in vielen, aber noch längst nicht in allen Games flüssige 60 Bilder pro Sekunde. Ab der RTX-30-Generation dürfte dieser Malus endgültig vorbei sein. Eine gute Übersicht über den aktuellen Stand der Spiele-Grafikkarten liefert etwa der kontinuierlich aktualisierte Ratgeber von Computerbase.

Immerhin: Ältere Games und Indie-Titel ohne Grafikbombast funktionieren auch auf leistungsschwächeren Karten in 4K. Die bereits leicht betagte Nvidia Geforce GTX 1070 in unserem Windows-Testsystem lieferte bei Spielen wie Trine, Child of Light oder Rocket League eine absolut spielbare Grundlage in 4K.

FullHD als Alternative

Auch auf leistungsschwächeren Grafikkarten bietet die 4K-Auflösung bietet für Gamer zudem einen akzeptablen Plan B: zocken in FullHD. Durch die 1-zu-1-Skalierung sehen Spiele in 1.920 x 1.080 Pixeln auf einem 4K-Monitor exakt so aus wie auf einem echten FullHD-Display und verlangen entsprechend weniger Rechenpower. Alle 4K-Monitore im Test stellen FullHD-Inhalte sauber dar und bieten damit eine ressourcen- und kontoschonende Alternative zum 4K-Gaming.

Unsere 4K-Testkandidaten eignen sich grundsätzlich trotz ihres Office- und Bildbearbeitungsfokus auch für das Gaming – einen entsprechend leistungsstarken PC vorausgesetzt. Langsamere Spiele, etwa aus dem Strategie- oder Rollenspiel-Genre, kommen auch mit niedrigen Bildraten in 4K schön zur Geltung. Geht es hingegen bei schnellen Shootern oder im E-Sport um Millisekunden, raten wir ohnehin zu dedizierten Gaming-Monitoren.

 4K-Monitor Test: 4kmonitor Dell U2720q Keepbig

Testsieger: Dell U2720Q

Der Dell U2720Q ist für uns der derzeit beste 4K-Monitor. Er kombiniert hervorragende Bildeigenschaften mit einem hohen Grad an Ergonomie. Hinzu kommen umfangreiche Anschlussmöglichkeiten inklusive USB-C, das unaufgeregte Design und die ordentliche Bedienbarkeit. Mit seiner hohen Abdeckung der sRGB und DCI-P3-Farbräume eignet er sich zudem für die semiprofessionelle Bild- und Videobearbeitung.

Unser Favorit

Dell U2720Q

Test  4K-Monitor: Dell U2720Q
Tolle Bildtechnik, USB-C-Anschluss, ausgezeichnete Ergonomie und geradliniges Design machen den Dell zur Empfehlung.

Optik, Ergonomie und Anschlüsse

Mit seiner Bilddiagonalen von 27 Zoll (68,6 Zentimeter) und seinem eleganten Gehäuse fügt sich der Dell U2720Q angenehm dezent in jede Schreibtischumgebung ein. Dank des dünnen Displayrahmens ist der Monitor zudem gut für das Zusammenstellen mehrerer Geräte nebeneinander geeignet. Dell hat das Netzteil erfreulicherweise in den Korpus integriert, sodass es nicht störend unter dem Schreibtisch verstaut werden muss.

Der Standfuß im typischen Dell-Design ist stabil und liefert einen runden Ausschnitt für das Kabelmanagement. Die rechteckige Stellfläche fällt etwas kleiner aus als beim Vorgänger. Wie es sich für diese Klasse gehört, bietet der Monitor eine 100×100-Vesa-Halterung für die Wandmontage.

Ergonomisch anpassbar

Die Möglichkeiten, den Monitor ergonomisch an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, lassen keine Wünsche offen. Ob Höhe, Drehwinkel oder Neigung – der Dell lässt sich mühelos in alle Richtungen verstellen. Sogar der Pivot-Modus funktioniert in beide Richtungen, sodass der Wechsel in die Hochkant-Nutzung für Dokumente und andere Arbeiten leicht vonstatten geht. Kurzum: Dell macht bei der Ergonomie einmal mehr so ziemlich alles richtig.

1 von 8
4K-Monitor Test: 4kmonitor Dell U2720q Keepbig
Der Dell U2720Q steckt in einem dezenten und stabilen Gehäuse.
4K-Monitor Test: Dell U2720q
Der Dell U2720Q im Profil.
4K-Monitor Test: Dell U2720q
Alternativ zum Standfuß erlaubt die VESA-Halterung auch die Wandmontage.
4K-Monitor Test: Dell U2720q
Die Anschlüsse des Dell U2720Q.
4K-Monitor Test: Dell U2720q
An der linken Seite sind USB-Anschlüsse erreichbar.
4K-Monitor Test: Dell U2720q
Die Menüführung ist durchdacht.
4K-Monitor Test: Dell U2720q
Die Tasten bieten Zugriff auf verschiedene Einstellmöglichkeiten.
4K-Monitor Test: Dell U2720q
Die Bedientasten sind am unteren rechten Rand des Monitors untergebracht.

Der Dell U2720Q zeigt sich anschlussfreudig. Die Rückseite beherbergt einen HDMI-2.0- sowie einen DisplayPort-1.4-Eingang. Kompatible Laptops können zudem über eine USB-C-Schnittstelle mit integriertem DisplayPort verbunden werden. Der Anschluss erlaubt nicht nur die Bildausgabe, sondern lädt die Laptop-Akkus auch mit einer Ladeleistung von 90 Watt auf. Das parallele Aufladen und die Videoausgabe über den USB-C-Anschluss haben in unseren Tests mit einem MacBook Pro 13 (2019) und einem Dell XPS 13 aus dem Jahr 2018 problemlos funktioniert.

Gutes Anschlussfeld mit kleinem Haken

Der USB-C-Anschluss dient gleichzeitig als Basis für die USB-Hub-Funktionen des Dell U2720Q. Der Monitor verfügt über zwei USB-A-Anschlüsse an der Rückseite sowie je einen weiteren USB-A- und USB-C-Anschluss an der Seite des Monitors. Letzterer kann nicht als Videoeingang verwendet werden, lädt angeschlossene Geräte aber immerhin mit 45 Watt auf.

Ein kleiner Wermutstropfen: Die USB-Ports sind standardmäßig auf USB-2.0-Bandbreite begrenzt. Sie eignen sich damit vornehmlich zum Anschluss von Geräten wie Tastaturen und Mäusen, limitieren aber die Datenübertragung von von schnellen USB-Sticks oder Festplatten. Das Aktivieren von USB-3.0-Bandbreite ist zwar möglich, halbiert aber die Bildrate über USB-C von 60 auf 30 Hertz, was zu ruckelnden Bewegungen führt – ein Zugeständnis an die Bandbreite des Anschlusses. Wird die volle Speicherbandbreite der USB-Buchsen benötigt, kann das Bild aber auch über ein separates Displayport- oder HDMI-Kabel ausgegeben werden. Dann fungiert der USB-C-Anschluss als reiner USB-Hub mit Ladefunktion.

Bildqualität und Bedienung

Ausstattung und Design können also überzeugen. Doch wie sieht es bei der wichtigsten Disziplin, also der Bildqualität aus? Um es kurz zu machen: Ausgezeichnet. Schon unkalibriert deckt der Dell U2720Q den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent ab und liefert damit ein farbechtes und ausgewogenes Bild.

Doch damit nicht genug: Der Dell-Monitor deckt auch den erweiterten DCI-P3-Farbraum zu über 95 Prozent ab. Damit ist der 4K-Monitor trotz seines Office-Fokus auch für die farbechte Bild- und Videobearbeitung mehr als gut gerüstet. Das unterstreicht auch die 10-bit-Farbtiefe, die die Darstellung von 1,07 Milliarden Farben ermöglicht.

1 von 4
4K-Monitor Test: 4kmonitor Dell U2720q Keepbig
4K-Monitor Test: 4kmonitor Dell U2720q Keepbig
4K-Monitor Test: 4kmonitor Dell U2720q Keepbig
4K-Monitor Test: 4kmonitor Dell U2720q Keepbig

Auch bei der Helligkeit gibt es nichts zu meckern. Schon mit einem Helligkeitsregler auf rund 35 Prozent empfanden wir das Bild des Dell U2720Q in unserem Test als angenehm hell für eine typische Büroausleuchtung. Dell hat den Monitor nach dem Vesa-Standard DisplayHDR 400 spezifiziert, er ermöglicht also ein Mindestmaß an HDR-Tauglichkeit. Tatsächlich wirken HDR-Inhalte, etwa von kompatiblen Spielen unter Windows 10, auf dem Dell U2720Q kräftiger als SDR-Content. Natürlich kann das Ergebnis nicht mit einem High-End-Spielemonitor oder gar einem 4K-UHD-TV mithalten, in der Praxis ist es aber nicht zu verachten.

Fast auf ganzer Linie überzeugend

Im Zusammenspiel mit seiner sehr guten Kontrastdarstellung, einer hohen Blickwinkelstabilität, der guten Entspiegelung und einer bei unserem Testgerät makellosen Ausleuchtung und Farbkonformität kann uns die Darstellung des Dell U2720Q insgesamt fast auf ganzer Linie überzeugen.

Erfreulicherweise setzt sich der sehr gute Eindruck auch bei der Bedienung fort. Die am unteren Gehäuserahmen platzierten Tasten ermöglichen nach einer kurzen Eingewöhnungszeit eine einfache Anpassung der Bildeigenschaften und anderen Einstellungen. Mit dem praktischen Joystick aktueller LG-Monitore kann das Bedienkonzept zwar nicht mithalten, die aufgeräumte Menüstruktur des Dell U2720Q überzeugt aber dennoch im Großen und Ganzen.

Nachteile?

Der Dell U2720Q macht vieles richtig, hat aber auch Nachteile. Das gilt beispielsweise für den Verzicht auf interne Lautsprecher. Zwar überzeugen integrierte Boxen in Monitoren selten mit einem tollen Klang, wer sich aber ab und an ein Video anschauen möchte, muss zu einer externen Lösung greifen.

Auch Gamer werden bei anderen 4K-Monitoren eher glücklich. Dell verzichtet komplett auf die Unterstützung von variablen Bildwiederholraten wie AMDs FreeSync-Technologie. Wenn die Grafikkarte also nicht die vollen 60 Bilder pro Sekunde erreicht, geraten Spiele ins Ruckeln.

Subjektiv könnte man noch das kompakte Format des Monitors aufzählen, da 27 Zoll für einige Benutzer bei der 4K-Darstellung zu klein ist. Das ist allerdings Geschmacksache und lässt sich mit den passenden Einstellungen beheben.

Dell U2720Q im Testspiegel

Zu unserem Testzeitpunkt gibt es noch nicht allzu viele deutschsprachige Tests des Dell U2720Q im Internet. Dennoch haben wir ein paar gefunden:

Spiegel Online hat verschiedene Monitore für das Home Office verglichen. Der Dell U2720Q schnitt dabei gut ab. Matthias Kremp lobt unter anderem die üppigen Anschlussmöglichkeiten und die üppigen Anschlussmöglichkeiten, die durchdachten Ergonomiefunktionen und natürlich das sehr gute Bild:

»Sein IPS-Panel erzeugt ein schön dunkles Schwarz und brillante Farben. Auf seinem 27-Zoll-Display macht sich noch deutlicher als beim Samsung die Detailschärfe der 4K-Auflösung bemerkbar. Wie es sich für ein Profigerät gehört, ist auch hier die Bildschirmoberfläche reflexionsarm mattiert.«

Als Contra führt Spiegel Online vor allem den vergleichsweise hohen Preis für den Monitor auf.

Die britische Ausgabe des PCMag hat den Dell U2720Q ebenfalls unter die Lupe genommen. Tester Tony Hoffman lobt dabei die bereits werksseitig sehr gute Kalibrierung und die sehr guten ergonomischen Eigenschaften des Dell U2720Q. Selbst professionelle, farbkritische Arbeiten seien demnach kein Problem für den Dell-Allrounder. Das Fazit fällt entsprechend positiv aus:

»Der U2720Q liegt irgendwo zwischen Standard-Office- und Profi-Grafikermonitoren. Er bietet eine gute Leistung und hohe Farbgenauigkeit zu einem Premium-Preis, ist aber dennoch erschwinglicher als ein vollwertiger professioneller Monitor.«

Einen weiteren englischsprachigen Test des Dell U2720Q liefert Storage Review. Neben den guten Bildeigenschaften wird hier vor allem die Home-Office-Tauglichkeit, die der praktische und zuverlässige USB-C-Hub bietet, gelobt. Kritik gibt es für die Entspiegelung, die die Redaktion je nach Lichteinfall als nicht ganz optimal empfindet – unserer Meinung nach liegt der Dell in diesem Bereich aber absolut im Rahmen. Das Fazit von Storage Review zum U2720Q schlägt in eine ähnliche Kerbe wie die anderen Tests:

»Insgesamt ist der Dell U2720Q ein feines Stück Technologie. Er fügte sich nahtlos in meinen Arbeitsablauf ein, und ich musste wirklich tief graben, um etwas herauszufinden, was mir an diesem Monitor nicht gefiel – das ist ein Problem, das man gerne hat. Er ist keine Budget-Option und für den allgemeinen Office-Alltag vielleicht sogar ein wenig zu gut ausgestattet. Für diejenigen, die die Farbtechnologien nutzen können, stellt der Dell-Monitor aber eine sehr gute Option in der gehobenen Mittelklasse dar.«

Alternativen

Der Markt für 4K-Monitore ist breit, entsprechend viele hochwertige Alternativen gibt es. Wir stellen unsere Empfehlungen im Folgenden vor.

Auch Gut: LG 27UL850

Der LG 27UL850 ist in einer früheren Testrunde nur knapp an einer Empfehlung vorbeigeschrammt. Da der Preis nun aber deutlich gesunken ist, und die anfänglichen Probleme mit dem USB-C-Anschluss ausgemerzt wurden, ist er inzwischen eine gute, preislich überaus attraktive Alternative zu unserem Favoriten.

Auch Gut

LG 27UL850

Test  4K-Monitor: LG 27UL850
Sehr gutes Bild mit HDR10 und USB-C-Anschluss fürs Laptop.

LG hat mit dem 27UL850 einen sehr guten 4K-Monitor mit 27 Zoll Bilddiagonale im Programm. Das schlichte Design gefällt und wirkt dank schmaler Rahmen oben und an den Seiten sehr modern. Der Standfuß ist aus Metall und sehr stabil, wurde aber mit Kunststoff ummantelt. Das bemerkt man im Alltag allerdings kaum.  Durch den geschwungenen Fuß wird zudem etwas mehr Platz auf dem Tisch benötigt, dafür stehen aber eine Höhenverstellung und die Pivot-Funktion bereit. Das Display lässt sich außerdem Schwenken und Neigen, wodurch es optimal an die eigene Sitzposition angepasst werden kann.

Starke Farben dank HDR

Auf dem Bildschirm von LG sehen Inhalte nicht nur gestochen scharf, sondern dank starker Farben auch sehr kräftig aus. Das wird durch eine hohe Farbraumabdeckung von 95 Prozent (DCI-P3) erreicht, was manch einem vielleicht schon etwas zu kräftig sein könnte. Hier schafft aber entweder eine Kalibration Abhilfe oder man passt sich die Anzeige einfach im Menü des Monitors an. Dieses ist bei LG nämlich ausgesprochen übersichtlich und lässt sich über den mittig im Gehäuserahmen untergebrachten Joystick sehr einfach bedienen.

1 von 5
4K-Monitor Test: Lg 27ul850
Beim LG 27UL850 fällt der geschwungene Standfuß auf.
4K-Monitor Test: Lg 27ul850
Die Halterung kann in der Höhe verstellt werden.
4K-Monitor Test: Lg 27ul850
Alle Anschlüsse sind gerade von hinten zu erreichen.
4K-Monitor Test: Lg 27ul850
Das schmale Display lässt sich auch neigen.
4K-Monitor Test: Lg 27ul850
Eine Pivot-Funktion ist ebenfalls vorhanden.

Für den Anschluss von PC oder Laptop steht neben zweimal HDMI und einmal DisplayPort auch ein USB-C-Anschluss bereit. Dieser bereitete in einem Nachtest auch keine Probleme mehr, weshalb wir diesen ehemaligen Minuspunkt streichen konnten. Der USB-C-Port bringt aber nicht nur ein Bild auf den LG, sondern verbindet auch zwei USB-A-Ports mit dem verbundenen Computer. Dank einer Ausgangsleistung von 60 Watt, können sich darüber sogar angeschlossene Notebooks oder auch MacBooks aufladen lassen.

Aber aufgepasst: Man kann nicht jedes USB-C-Kabel als Monitor-Kabel verwenden. Es muss vielmehr ein Kabel sein, dass auch den Thunderbolt-Standard unterstützt. Mit dem beigelegten USB-C-Kabel des Monitors funktioniert die Verbindung im Test auf Anhieb, mit den USB-C-Kabeln, die Apple zusammen mit dem Netzteil der MacBooks ausliefert, bekommt man dagegen kein Bild auf den Monitor.

1 von 3
4K-Monitor Test: Lg 27ul850
4K-Monitor Test: Lg 27ul850
4K-Monitor Test: Lg 27ul850

Bei unseren Testmuster war die Ausleuchtung allerdings nicht optimal, da machte unser Favorit von Dell eine etwas bessere Figur. Auch das externe Netzteil finden wir nicht optimal.

Alles in allem liefert der LG 27UL850 im Test aber eine sehr gute Leistung ab. Für den stark gesunkenen Preis ist er auf jeden Fall eine Empfehlung wert und sollte für die meisten genau der richtige 4K-Monitor sein.

Mit dem LG 27UP850-W gibt es inzwischen einen Nachfolger, der eine etwas höhere Bildschirmhelligkeit und eine etwas höhere Ladeleistung am USB-C-Port bietet. Beides rechtfertigt aus unserer Sicht den Aufpreis nicht.

Wenn Geld egal ist: Samsung U32H850

Unser bisheriger Favorit unter den 4K-UHD-Monitoren ist nach wie vor eine Empfehlung wert. Der Samsung U32H850 bietet auf seinem 31,5-Zoll-UHD-Display ausgewogene Bildeigenschaften und eine hervorragender Ergonomie.

Wenn Geld egal ist

Samsung U32H850

Test  4K-Monitor: Samsung U32H850
Groß, sehr gutes Bild, top verarbeitet und durchdachte Bedienung: Samsung verdient sich den Testsieg.

Bereits mit den Werkseinstellungen zeigt der Samsung U32H850 ein durchaus gutes Bildergebnis. Das 4K-Bild überzeugt mit realistischen, nicht überzeichneten Farben. Den leichten Blaustich bekommen wir via Kalibrierung in den Griff, sodass die Farbdarstellung des U32H850 überzeugend ausfällt. Die Ausleuchtung ist trotz des großen Bildschirms zwar nicht perfekt, aber auf einem sehr guten Niveau, Helligkeit und Kontrast überzeugen nach etwas Feintuning in den Bildschirmeinstellungen ebenfalls.

Enorme Farbraumabdeckung

Die Messergebnisse unterstützen den guten Eindruck des Samsung-Monitors. Den sRGB-Farbraum bildet er zu 100 Prozent ab, den AdobeRGB-Farbraum deckt er zu 91 Prozent ab. Zudem erlaubt der Monitor dank seines 10-Bit-Panels die Darstellung von 1,07 Milliarden Farben. Wie unser Dell-Favorit ist auch der Samsung-Monitor gut gerüstet für Bild- und Videobearbeitung.

Der größte Nachteil des Samsung U32H850 ist der fehlende USB-C-Anschluss. Wer schnell ein modernes Notebook mit dem Monitor verkabeln will, fährt mit den Alternativen von Dell oder Philips besser. Davon abgesehen sind die Anschlussmöglichkeiten inklusive USB-3.0-Hub völlig in Ordnung. Im Vergleich zu den Modellen von Dell und Philips fällt der Samsung-Monitor auch bei der Blickwinkelstabilität ein wenig zurück. Das wird aber nur zum Problem, wenn mehrere Nutzer vor dem Bildschirm sitzen.

Im Gegenzug kann der Samsung-Monitor mit der Unterstützung von AMD FreeSync punkten, wovon Gamer mit AMD-Grafikkarten profitieren können. Insgesamt liefert Samsung mit dem U32H850 eine gute Performance ab.

Mit smarten Extras: Philips Brilliance 329P9

Der Philips Brilliance 329P9 bietet nicht nur ein gutes Bild, sondern auch eine Reihe cleverer Funktionen. Ein Beispiel dafür ist die integrierte Webcam, die auf Knopfdruck aus dem Gehäuse des Monitors ausfährt. Sie liefert ein akzeptables Bild und ist kompatibel mit der biometrischen Entsperrfunktion Windows Hello. Unter Windows 10 kann der Monitor also die Eingabe eines Passworts ersparen.

Mit Webcam

Philips Brilliance 329P9

Test  4K-Monitor: Philips Brilliance 329P9
Ein gutes Bild und sinnvolle Extras machen den Philips-Monitor zum interessanten Upgrade.

Wie der Dell U2720Q bietet er außerdem die Konnektivität via USB-C, erweitert diese aber sogar um einen Ethernet-Anschluss. Damit lassen sich Laptops unkompliziert ins Büro-Netzwerk bringen. Wie bei Dell ist der Anschluss bei der gleichzeitigen Bildübertragung aber entweder auf USB-2.0-Leistung oder 30 Hertz Bildwiederholrate beschränkt.

1 von 5
4K-Monitor Test: 4kmonitor Philips Brilliance 329p9 Keepbig
Der Philips 329P9 bietet viele praktische Extras.
4K-Monitor Test: Phillips 329p9
Die Windows-Hello-fähige Webcam.
4K-Monitor Test: Phillips 329p9
Die Kamera lässt sich nach hinten wegklappen und im Gehäuse verstecken.
4K-Monitor Test: Phillips 329p9
So sieht die Kamera im "eingefahrenen" Zustand aus.
4K-Monitor Test: Phillips 329p9
Ein Blick auf die Anschlüsse des 329P9.

Toll sind die eingebauten Sensoren. Auf Wunsch passt der Philips-Monitor die Helligkeit an die Lichtumgebung an, was im Test gut funktioniert. Noch beeindruckender ist der so genannte Power Sensor. Ist dieser aktiviert, erkennt der Monitor via Infrarot, ob der Benutzer vor dem Gerät sitzt. Verlässt man den Arbeitsplatz, regelt der 32P9 die Helligkeit stark runter, um Energie zu sparen. Beide Sensoren funktionieren in unseren Tests zuverlässig, können aber natürlich auch deaktiviert werden.

Tolle Sensorik

Die Bildeigenschaften des Monitors können insgesamt ebenfalls überzeugen, fallen aber ein wenig hinter unseren Favoriten zurück. Die Farbraumabdeckung ist nicht ganz so breit wie beim Dell, außerdem weist das Bild einen leichten Blaustich auf, was sich per Kalibrierung leicht beheben lässt. Als etwas störend empfinden wir die bei unserem Testgerät nicht ganz gleichmäßige Ausleuchtung, was vor allem bei schwarzen Bildinhalten auffällt. Dennoch empfinden wir das Bild des 31,5 Zoll großen Displays in der Praxis als angenehm.

1 von 4
4K-Monitor Test: 4kmonitor Philips Brilliance 329p9 Keepbig
4K-Monitor Test: 4kmonitor Philips Brilliance 329p9 Keepbig
4K-Monitor Test: 4kmonitor Philips Brilliance 329p9 Keepbig
4K-Monitor Test: 4kmonitor Philips Brilliance 329p9 Keepbig

Die Ergonomiefunktionen können mit dem Dell U2720Q mithalten und machen den Philips Brilliance 329P9 vollends arbeitsplatztauglich. Deutliche Abstriche gibt es hingegen bei der Bedienung. Die Menüs sind verschachtelt, außerdem ist die Navigation durch die rückseitig am Gehäuse untergebrachten Tasten für unseren Geschmack zu umständlich gelöst.

Abstriche bei der Bedienung

Alles in allem ist der Philips Brilliance 329P9 für uns die Top-Alternative zum Dell 2720Q. Vor allem die clevere Ausstattung mit Webcam, der Hub samt Ethernet und durchdachter Sensorik und der größere Bildschirm können im Test des 4K-UHD-Monitors überzeugen. Der Preis ist allerdings gesalzen.

Preis-Tipp: BenQ EL2870U

Ein 4K-Monitor soll es sein, aber das Budget ist eher klein? Dann kann sich ein Blick auf günstigere TN-Panels lohnen. Der BenQ EL2870U hat uns im Test positiv überrascht und gezeigt, dass auch abseits der teureren IPS-Panels eine gute Bildqualität erreicht werden kann.

Gut & günstig

BenQ EL2870U

Test  4K-Monitor: BenQ EL2870U
Trotz TN-Panel ein gutes Bild und ein günstiger Einstieg in die 4K-Welt. Der HDR-Modus enttäuscht allerdings.

BenQ sieht eindeutig Spieler als Zielgruppe des EL2870U. Die kommen mit schnellen Schaltzeiten und einer selbst im unkalibrierten Zustand sehr guten Farbwiedergabe tatsächlich auf ihre Kosten. Ähnlich wie beim LG-Kontrahenten bringt der werbewirksame HDR-Modus allerdings auch hier wenig. Im Test mit einer PS4 Pro gefällt uns beispielsweise Horizon: Zero Dawn ohne HDR besser als mit – hier macht die fehlende Maximalhelligkeit einen Strich durch die Rechnung.

1 von 9
4K-Monitor Test: Benq El2870u
Äußerlich gibt sich der BenQ EL2870U traditionell.
4K-Monitor Test: Benq El2870u
Aufgrund des TN-Panels ist die Blkinkwinkelstabilität nicht ganz so gut wie bei der Konkurrenz.
4K-Monitor Test: Benq El2870u
Die Rückseite sammelt schnell Fingerabdrücke, vor allem am Standfuß.
4K-Monitor Test: Benq El2870u
Der Standfuß in der Rückansicht im Detail.
4K-Monitor Test: Benq El2870u
Das Anschlussfeld im Detail. Der Monitor verfügt unter anderem über zwei HDMI-Eingänge, einen Eingang für Display-Port und einen Kopfhörerausgang.
4K-Monitor Test: Benq El2870u
Die grüne Power-LED ist erfreulich unaufdringlich an der Unterseite angebracht.
4K-Monitor Test: Benq El2870u
Der Standfuß von vorne.
4K-Monitor Test: Benq El2870u
Der Monitor verfügt über einen Blaulichtfilter. Das schont die Augen.
4K-Monitor Test: Benq El2870u
Die Bildeinstellungen lassen einiges an Fein-Tuning zu.

Davon abgesehen überzeugen uns die Bildeigenschaften des BenQ EL2870U im Test. Lediglich die TN-Panel-typisch schwache Blickwinkelstabilität fällt hier noch mehr auf als bei unserem Samsung-Favoriten.

Negativ fallen zudem Ergonomie und Bedienung auf: Eine Höhenverstellung ist ebensowenig möglich wie eine Drehung in den Pivot-Modus, lediglich die Neigung lässt sich anpassen. Auch erfordert die Bedienung über die fünf Tasten auf der Unterseite des Monitors einige Einarbeitungszeit. Trotzdem: Für deutlich unter 300 Euro liefert der BenQ EL2870U ein erstaunlich gutes 4K-Gesamtpaket.

Außerdem getestet

Philips 279C9

Der Philips 279C9 steht auf einem kleinen eckigen Standfuß, der sich aber genau wie der Displayständer sehr stabil zeigt. Damit lässt sich der Monitor auch Schwenken und Neigen sowie in der Höhe verstellen. Das Drehen ist allerdings etwas schwergängig. Nicht schwer, sondern leicht zu erreichen sind die Anschlüsse an der Rückseite, die alle gerade nach hinten herausgeführt wurden. Das gilt auch für den USB-Hub und den Netzanschluss, der allerdings durch ein externes Netzteil hergestellt wird.

Beim Design orientiert sich auch Philips am allgemeinen Trend zu schmalen Bildschirmrändern. Aber nicht nur das Gehäuse sieht gut aus, auch das Display zeigt starke Farben und ist angenehm für die Augen. Integrierte Lautsprecher gibt es nicht, aber einen Kopfhörerausgang, der Tonsignale von der Bildquelle an Lautsprecher oder Headsets weiterleitet. Die Bedienung des Menüs erfolgt über einen kleinen Joystick an der Unterseite des Bildschirms. Hierüber kann der Philips 279C9 auch ein- und ausgeschaltet werden, wofür der Joystick aber sehr lange gedrückt werden muss.

AOC U27V4EA

Mit dem AOC U27V4EA stellt man sich einen 4K-Monitor auf den Schreibtisch, der durch seinen kleinen kreisförmigen Standfuß wenig Platz verbraucht. Die Halterung für den Bildschirm ist allerdings etwas dünn, wodurch das Display schnell wackelt. Auch beim Drücken der Bedienknöpfe am unteren rechten Rand bewegt sich der Bildschirm ein wenig. Kabel können bequem und gerade von hinten eingesteckt werden. Lautsprecher wurden ebenfalls integriert.

Das Design ist durch die sehr schmalen Rahmen sehr ansprechend und auch die Darstellung von Farben gefällt uns gut. Die Helligkeit ist ausreichend hoch und für die meisten Einsatzzwecke sind genug Anschlüsse vorhanden. Hierbei muss allerdings auf USB-Ports verzichtet werden. Hinzu kommt, dass sich der Bildschirm nur neigen lässt und sonst keine Ergonomie-Funktionen mit sich bringt. Außerdem muss ein externes Netzteil irgendwo auf oder unter dem Tisch verstaut werden.

Huawei MateView

Der Huawei MateView zeichnet sich durch sein besonderes Bildformat aus. Während die meisten Konkurrenzmonitore mit 16:9 oder 16:10 daherkommen, ist das Display des MateView mit 3:2 schon fast quadratisch. Das erzeugt eine deutlich höhere Arbeitsfläche, die dafür nicht so weit in die Breite geht. Die Bildqualität ist dabei sehr gut und auch der Monitor selbst kann sich sehen lassen. Das Design wirkt sehr edel und ist dem etwas höheren Preis angemessen. Für die Bedienung setzt Huawei zudem weder auf Knöpfe noch einen Joystick, sondern integriert eine Touchbar im unteren Rahmen des Bildschirms. Diese reagiert zwar ein wenig Träge, zeigt sich aber alltagstauglich.

Ebenfalls eine Besonderheit ist, dass der Huawei MateView bereits zusammengebaut geliefert wird. Dadurch ist kein Aufbau nötig und er kann einfach aufgestellt und angeschlossen werden. Der schmale Fuß nimmt nicht viel Platz weg und dank Ergonomie-Funktionen, wie der Höhenverstellung und einem neigbaren Display, ist auch für etwas Komfort gesorgt. Ein wenig gering fallen die Anschlussmöglichkeiten aus, aber für HDMI, DisplayPort und USB-C ist jeweils ein Port vorhanden. Letzterer stellt auch einen USB-Hub bereit, was den Anschluss weiterer Geräte ermöglicht. Hinzu kommt, dass der Huawei MateView auch WirelessDisplay unterstütz und somit Bildsingale drahtlos empfangen kann.

BenQ PD2725U

Auf dem Schreibtisch nimmt der große rechteckige Standfuß des BenQ PD2725U einiges an Platz weg. Dafür steht der Bildschirm sehr stabil und lässt sich höher einstellen, als die meisten anderen Bildschirme. Außerdem lässt er sich Schwenken, Neigen und Drehen. Ein USB-Hub ist ebenfalls vorhanden und kann, genau wie die übrigen Anschlusskabel, hinter einer Abdeckung auf der Rückseite verborgen werden. Sehr gut hat uns außerdem das Menü gefallen, da es übersichtlich ist und sich mit dem kleinen Joystick an der hinteren rechten Ecke gut bedienen lässt.

Ein extra Power-Knopf erlaubt zudem das bequeme Ein- und Ausschalten des BenQ-Monitors. Angezeigte Farben wirken im ersten Moment ein klein wenig stechend, lassen sich aber im Menü auch schnell etwas entkräften. Die internen Lautsprecher eignen sich nur für sehr seltene Medienwiedergaben, weshalb lieber ein Headset oder Lautsprecher mit dem Kopfhöreranschluss verbunden werden sollten. Wer den Bedarf dafür hat, kann den ganzen Bildschirm zudem als Monitor-Tastatur-Umschalter benutzen. So lassen sich die daran angeschlossenen Geräte per Knopfdruck einfach mit einem zweiten Laptop oder PC nutzen.

Dell Dis 32 P3222QE

Wer einen großen Bildschirm sucht ist beim Dell Dis 32 P3222QE richtig. Mit seinen 32 Zoll bietet er genug Platz für viele offene Fenster und das scharfe Bild sowie die ansprechenden Farben sorgen dafür, dass auch alles gut aussieht. Dank schmaler Bildschirmrahmen wirkt er optisch modern und der integrierte USB-C-Hub macht das Display zu einer kleinen Docking-Station, die sogar einen Laptop laden kann.

Der große Bildschirm von Dell braucht aber nicht nur viel Platz, sondern wiegt auch einiges, weshalb er auf einem stabilen Tisch stehen sollte. Die Anschlüsse sind auf der Rückseite etwas schwierig zu erreichen, dafür finden sich aber am unteren Rand zwei USB-Ports. Auf interne Lautsprecher verzichtet Dell, stattet den P3222QE aber mit zahlreichen Ergonomie-Funktionen aus. Dadurch lässt sich das 32-Zoll-Display in der Höhe verstellen und ist dreh- sowie neigbar.

LG 27UP850-W

LG hat mit dem 27UP850-W einen ebenfalls guten 4K-Monitor mit 27 Zoll Bilddiagonale im Portfolio. Der sieht nicht nur schick aus, er liefert auch ein sehr gutes Bild. Die Farbraumabdeckung liegt bei 95 Prozent (DCI-P3) und die Helligkeit ist mit bis zu 400 cd/m² recht hoch. Grandios ist das mittlerweile LG-typische Bedienkonzept mit seinen aufgeräumten Menüs und der einfachen Navigation über einen mittig im Gehäuserahmen angebrachten Joystick.

Alles in allem liefert der LG 27UP850-W im Test auch eine grundsolide Leistung ab. Dabei sind die internen Lautsprecher zwar nur für die gelegentliche Wiedergabe von Medien geeignet, ein Kopfhörerausgang ist aber ebenfalls vorhanden. Alle Anschlüsse sind gerade von hinten erreichbar und dank vieler Ergonomiefunktionen lässt sich der Bildschirm gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Acer ProDesigner PE270K

Der Acer ProDesign PE270K richtet sich an ambitioniertere Bildbearbeiter und Designer. Das gelingt: Neben einer sehr guten Farbdarstellung überzeugt der Monitor auch mit einem mitgelieferten Blendschutz, der störende Lichteinfälle bei der Bildbearbeitung minimiert. Die Farbabdeckung liegt nach einer manuellen Kalibrierung auf einem ähnlich hohen Niveau wie beim Testsieger von Dell, die Ausleuchtung ist allerdings nicht ganz so gelungen.

Fast schon selbstverständlich angesichts der angesprochenen Zielgruppe ist die hervorragende Ergonomie des Acer-Monitors. Er lässt sich drehen, neigen, in der Höhe verstellen und bietet einen Pivot-Modus – dem komfortablen Arbeiten steht also nichts im Weg. Schön ist auch der integrierte USB-Hub sowie der USB-C-Anschluss für moderne Laptops. Kurz und knapp: Acer macht beim ProDesgin PE270K vieles richtig und liefert damit einen hochinteressanten 4K-Monitor, der nur knapp am Empfehlungstreppchen vorbeischrammt.

AOC U2790PQU

Der AOC U2790PQU ist beinahe der Prototyp eines grundsoliden Office-Monitors. Sein 4K-IPS-Panel liefert ein ausgewogenes, helles Bild mit sauberen Farben. Sein Gehäuse ist dezent gestaltet und trotz Verzicht auf Metallkomponenten ordentlich verarbeitet. Zudem lässt sich der 27 Zoll große Monitor drehen, neigen und in der Höhe verstellen – die Ergonomie stimmt also auch. Die integrierten 2-Watt-Stereoboxen klingen recht blechern, genügen aber für den gelegentlichen Videokonsum.

Leider hat AOC aber in Sachen Anschlüssen ein wenig auf die Bremse gedrückt. So finden wir es wenig zeitgemäß, dass einer der beiden HDMI-Eingänge noch auf HDMI 1.4 setzt und damit 4K lediglich mit ruckeligen 30 Bildern pro Sekunde erlaubt. Zudem freuen wir uns zwar über den USB-Hub, einen USB-C-Anschluss für die schnelle Verkabelung moderner Laptops fehlt allerdings. Wer mit diesen Einbußen leben kann, erhält zum fairen Preis einen Office-Monitor mit sehr guten Bildeigenschaften.

Unser bisheriger Testsieger, der Asus PG27UG, ist trotz seines fortschreitenden Alters immer noch ein sehr guter 4K-Monitor. Er punktet mit einer guten Ausstattung und tollen Bildeigenschaften. Abzüge gibt es hingegen für den fehlenden USB-Hub und die im Vergleich zu Samsung und LG eher umständliche Bedienung. Trotzdem ist der ASUS PG27UG immer noch eine Empfehlung wert, auch wenn der Preis nach wie vor recht hoch ausfällt.

AOC U3277PWQU

AOC liefert mit dem U3277 einen prinzipiell hochinteressanten 4K-Monitor. Das 31,5-Zoll-Display punktet mit einer guten Farbraumabdeckung (100 Prozent sRGB, 91 Prozent AdobeRGB) und hellen, kräftigen Farben. Auch die Bedienung und die internen Lautsprecher, die zumindest für gesprochene Filmdialoge ausreichen, bewegen sich auf einem guten Niveau. Leider zeigt zumindest unser Testgerät in dunklen Testszenen deutliche Lichthöfe an den Rändern – fairerweise sei gesagt, dass dies auch aufgrund der Serienstreuung zustande gekommen sein kann. Abgesehen davon ist der AOC U3277 nämlich ein durchaus empfehlenswerter Monitor zu einem fairen Preis.

BenQ EW3270U

Der BenQ EW3270U ist ein durchaus interessanter Vertreter der etwas größeren Displays (31,5 Zoll bzw. 80 Zentimeter). Er punktet mit einer guten Ausleuchtung, einer sehr guten Farbwiedergabe und nicht perfekter, aber ordentlicher Ausleuchtung. Ebenfalls praktisch ist der integrierte USB-C-Anschluss für moderne Laptops. Zu einem fairen Preis kann der BenQ-Monitor daher durchaus als Alternative zu unserem Testsieger betrachtet werden. Leider hat BenQ aber wie schon beim EL2870U an der Ergonomie gespart. Das große Display lässt sich lediglich nach vorne und hinten neigen, eine Drehung oder Höhenverstellbarkeit ist nicht gegeben. Der Monitor sollte angesichts seiner Größe also schon optimal in die aktuelle Arbeitsumgebung passen.

Samsung U32J590

Der Samsung U32J590 ist ein abgespeckter und günstigerer Verwandter des Samsung U32H850 und teilt sich einige der positiven Eigenschaften diesem. So ist das Bild insgesamt sehr gut, Farben und Kontraste überzeugen, die Bedienung per Joystick geht leicht von der Hand. Im Vergleich zur hausinternen und der Test-Konkurrenz fällt aber die inhomogene Ausleuchtung negativ auf. Auch die fehlenden Ergonomiefunktionen sind uns ein Dorn im Auge – vor allem angesichts der Größe fehlt eine Höhenverstellung doch sehr. Hinzu kam, dass wir den Standfuß an unserem Testgerät nur zu zweit mit einiger Mühe und sanfter Gewalt wieder abbauen konnten. Zwar dürften die meisten ohnehin kaum eine Notwendigkeit dafür sehen und der Umstand ist auch nicht in unser Urteil eingeflossen. Erwähnt haben wollen wir es aber trotzdem, zumal der Monitor von Haus aus auch Bohrungen für eine Wandmontage mitbringt.

Insgesamt fällt es uns trotz des günstigen Preises schwer, eine Empfehlung für den Samsung U32J590 auszusprechen.

Philips 276E8VJSB

Der Philips 276E8VJSB ist ein günstiger Allround-Monitor ohne größere Schwächen, aber leider auch ohne besondere Stärken. So gefällt das Bild im Office-Einsatz, die Ausleuchtung ist aber für Filme oder die Bildbearbeitung nicht optimal. Das Design des Office-Monitors ist gelungen, im Gegenzug fehlt es aber an Anpassungsmöglichkeiten in Sachen Ergonomie. Auch die Bedienung ist eher durchwachsen gelöst. Insgesamt macht man mit dem Philips-Modell nicht viel falsch, die Konkurrenz bietet aber zum Teil mehr fürs Geld.

Samsung U28E590D

Der Samsung UE28U590D ist weiterer günstiger 4K-Monitor mit TN-Panel. Das macht sich vor allem bei seitlicher Betrachtung bemerkbar: Hier gehen die Farben und Kontraste recht schnell unter. Immerhin: Bei frontaler Betrachtung macht der Samsung-Monitor tatsächlich eine gute Figur. Im voreingestellten Standardmodus wirken Schriften angenehm scharf, auch Helligkeit und Kontrast bewegen sich auf einem akzeptablen Niveau. Bei Bewegtbildern macht der Samsung-Monitor ebenfalls einen guten Job – weder bei Filmen noch beim Gaming sehen wir eine störende Schlierenbildung. Kurzum: Sieht man von den bauartbedingten Nachteilen des TN-Panels ab, liefert der Samsung UE28U590D eine ansprechende Leistung.

Samsung U28E850R

Der Samsung U28E850R ist kommt zwar mit USB-3.0-Hub und MiniDisplayPort, hat aber wieder nur ein TN-Panel. Dafür finden wir ihn mit einem Preis von knapp 330 Euro zu teuer. Nicht nur hausintern gibt es bessere Alternativen, zumal mittlerweile auch schon IPS-Panels in dieser Preisklasse zu haben sind.

So haben wir getestet

Wir haben die 4K-Monitore in unserem Vergleichstest sowohl an einem PC mit Windows 10 als auch an einem MacBook Pro mit macOS getestet. Der Testschwerpunkt lag dabei auf die praktische Alltagsnutzung. Neben dem klassischen Office-Alltag mussten sich die Monitore auch beim PC-Gaming sowie der Film- und Fotowiedergabe beweisen. Außerdem haben wir mit diversen Testbildern gearbeitet, um die Blickwinkelstabilität und die Farbtreue zu prüfen.

1 von 5
4K-Monitor Test: 4k Monitor Alle
4K-Monitor Test: 4k Monitore Gruppenfoto
4K-Monitor Test: 4k Monitore Update
test: Der beste 4K-Monitor – 4K Monitore 1 e1599645050538 scaled
test: Der beste 4K-Monitor – 4KMonitorTest 0342

Vor allem Einsteiger-Monitore neigen auf den Werkseinstellungen dazu, Farben falsch wiederzugeben. Das merkt man spätestens, wenn ein bearbeitetes Foto nach dem Ausdruck (oder auch auf einem anderen Monitor) plötzlich völlig anders aussieht. Um zu prüfen, wie gut die getesteten 4K-Monitore ab Werk eingestellt sind, haben wir sie mit dem Datacolor Spyder Pro 5 gemessen und kalibriert.

Praktisch durch die Bank stellten wir dabei fest, dass die Displays bei Werkseinstellungen einen zumindest leichten Farbstich ins Blaue oder Rote aufweisen. Nach der Kalibrierung weisen alle Testkandidaten ein ausgewogeneres Bild auf, was vor allem für die farbechte Bearbeitung von Fotos oder Videos von entscheidender Bedeutung ist.

Um den eigenen Monitor zu kalibrieren ist es nicht unbedingt nötig, auf teure Hardware zurückzugreifen. Mithilfe von Testbildern und diverser Einstellungen können Farbe, Helligkeit und Kontrast gut an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Eine gute Anleitung zum Thema Monitorkalibrierung findet sich beispielsweise bei den Kollegen vom PC Magazin. Eine Anleitung für die Bildschirmkalibrierung am Mac gibt es beispielsweise hier.

Neben den Bildeigenschaften gehört auch die Ergonomie zu den wichtigen Bewertungskriterien. Die Möglichkeit, die Displays durch Einstellung von Höhe, Drehung und Neigung an die persönliche Arbeitsweise anzupassen, ist vor allem im Office-Einsatz wichtig. Auch die Bedienung sowie die verfügbaren Anschlüsse spielen bei der Bewertung eine wichtige Rolle.

Die wichtigsten Fragen

Wie teuer ist ein 4K-Monitor?

Die Preise für gute 4K-Monitore beginnen bei circa 300 Euro. Es gibt auch günstigere Angebote, bei denen man mit einem älteren Modell noch durchaus ein Schnäppchen machen kann. Noch billigere Bildschirme haben aber meist eine geringere Qualität bei den dargestellten Farben und dem Funktionsumfang.

Worauf muss man bei einem 4K-Monitor achten?

Für viele ist die Größe einer der wichtigsten Punkte. Ein Bildschirm sollte genug Übersicht über geöffnete Anwendungen bieten, darf aber auch nicht zu groß sein. Hier spielt der eigenen Geschmack eine entscheidende Rolle. Wer in hellen Umgebungen arbeitet, sollte zudem auf eine hohe Leuchtkraft achten und wer viel mit Foto- und Videobearbeitung zu tun hat, benötigt eine möglichst hohe Farbraumabdeckung. Auch sollten die richtigen Anschlüsse für den heimischen PC bzw. den Laptop vorhanden sein.

Was bringen Ergonomiefunktionen?

Je nach Arbeitsweise kann es hilfreich sein, wenn sich der Bildschirm beispielsweise mit einer Pivot-Funktion auch Hochkant stellen lässt. Dies wird aber nicht von jedem benötigt. Sehr angenehm ist außerdem eine Höhenverstellung und das Neigen eines Monitors, da so eine Anpassung an die eigene Körpergröße und Sitzhaltung möglich ist. Drehbar muss ein Display nur sein, wenn diese Funktion im Alltag häufig benötigt wird.

Newsletter abonnieren und gewinnen!

Mit unserem Newsletter sind Sie nicht nur immer auf dem neuesten Stand, Sie haben auch jede Woche die Chance, aktuelle Testgeräte zu gewinnen. Jetzt anmelden!

Kommentare

3 Kommentare