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Der beste Akku-Rasenmäher

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Akku-Rasenmäher Test: Akku Rasenmaeher Update Alle
Sebastian Jentsch

Sebastian Jentsch

ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.

Wir haben 18 Akku-Rasenmäher getestet. Der beste ist für uns der Stihl RMA 443 PC, denn er macht das Rasenmähen leicht: Der Radantrieb ersetzt das Schieben, die Bedienung geht leicht von der Hand und dank zweier Akkus kann man weiter arbeiten, während der andere Akku wieder auflädt.

Update 15. Juli 2020

Unsere Empfehlung von Deltafox ist mittlerweile nicht mehr auf dem Markt, daher haben wir das Gerät aus unserem Test entfernt. Wir werden nächstes Jahr wieder ein neues Modell des Herstellers testen.

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23. April 2020

Der Bosch AdvancedRotak 36-850 bedient für gut 800 Euro das Premium-Segment, soll dafür aber auch 850 Quadratmeter befahren. Doch soweit kommt es nicht, wir sind von Verarbeitung und Stabilität sehr enttäuscht.

11. April 2020

Wir haben fünf neue Akku-Rasenmäher getestet. Unser neuer Testsieger ist der Stihl RMA 443 PC. Neue Empfehlungen sind außerdem der Einhell Rasarro und der Sabo 43-ACCU VARIO.

6. Mai 2019

Der Hyundai LM3801 58Li Set ist durchdacht und solide konstruiert, platzsparend wenn zusammengeklappt und er hat einen Turbo-Modus, wenn das Gras mal dichter wird. Mit 28 Minuten Laufzeit bringt er unseren Testsieger aber nicht in Gefahr, zumal Hyundai deutlich mehr kostet.

12. April 2019

Wir haben vier neue Akku-Rasenmäher getestet. Unser neuer Testsieger ist das Gerät von Deltafox. Demnächst reichen wir noch ein Update mit dem Hyundai LM3801 58Li Set nach.

Rasen mähen ohne lästige Strippe – das war jahrzehntelang eine Domäne von lauten, stinkenden Benzin-Rasenmähern. Nach der rasanten Entwicklung der Akku-Technologie hat sich das verändert. Mit 36- oder gar 58-Volt-Lithium-Akkus sind lange Laufzeit und gute Leistung endlich vereinbar geworden, zumindest bei den meisten Akku-Rasenmähern.

Wir haben 18 Modelle für Sie getestet. Preislich lagen die Geräte zwischen günstigen 85 und happigen 700 Euro. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Stihl RMA 443 PC

Akku-Rasenmäher Test: Stihl Rma 443 Pc
Der Testsieger ist leicht, aber stabil und mäht auch in schwierigem Gelände mühelos.

Der Stihl RMA 443 PC zeichnet sich einerseits durch sehr gute Arbeitsergonomie und andererseits durch seine solide, langlebige Verarbeitung aus. Ein einarmiger, klappbarer Holm ist sein Markenzeichen, der große Korb wird mühelos von links eingelegt. Die zwei Bedienhebel sind ergonomisch aufeinander abgestimmt. Die Bodenfreiheit verhindert Festfahren auf unebenem Gelände.

Der Radantrieb hilft bei Rampen und Anhöhen und sorgt für müheloses Fahren auch auf großen Flächen. Das Polymergehäuse ist im Vergleich zu Metallkollegen leicht, aber dennoch langlebig, farbstabil und robust. Der RMA 443 PC wird mit zwei Akkus bestückt: Während der eine schon wieder auflädt, können Sie mit dem zweiten eine weitere halbe Stunde Rasen mähen.

Auch gut

Fuxtec E146C

Test Akku-Rasenmäher: Fuxtec E146C
Für große, ebene Flächen ist der Fuxtec mit seinem soliden, schweren Metall-Chassis eine gute Alternative.

Der Fuxtec E146C hat zwei wesentliche Stärken: Sein solides, offenbar langlebiges Metallchassis und seine starke Motorisierung mit Turbo bei dichtem Gras. Auf einen Radantrieb verzichtet der Hersteller, dennoch werden Sie schneller fertig sein. Warum? Wenn Sie selbst schieben, gehen Sie automatisch schneller als die Radantriebe fahren.

Fuxtec E146C eignet sich für große Flächen und auch für dichtes Gras. Rampen, zahlreiche Hindernisse und grobe Unebenheiten sind mit dem Fuxtec allerdings kein Spaß, denn er ist nicht so wendig und außerdem schwer.

Günstiger Bergfahrer

Einhell Rasarro

Test Akku-Rasenmäher: Einhell Rasarro
Leicht, stabil, wendig: Für hügeliges Gelände ist der Rasarro ideal.

Mit dem rasanten Namen Rasarro stellt Einhell einen wahren Meister für Rampen, Hügel und kleinteiliges Gelände her. Das Kunststoffgehäuse ist solide aufgebaut und die Teleskop-Führungsholme sind eine echte Innovation: Der Holm wird einfach auf die gewünschte Personengröße ausgezogen, wie bei einem Rollkoffer.

Außenliegende Kabel hat der Rasarro keine, sie werden im Längsholm zum Motor geführt. Die Zeiten, in denen Sie sich beim Korbwechsel mit einem Kabel verhedderten, sind vorbei. Übrigens fährt der Einhell mit 18-Volt-Kleingeräte-Akkus, die Sie gleichzeitig auch noch für Ihren Einhell-Bohrschrauber etc. verwenden können.

Wenn Geld egal ist

Sabo 43-ACCU VARIO

Akku-Rasenmäher Test: Sabo 43 Accu Vario
Für große, ebene Flächen ist der äußerst solide Sabo mit seinem variablen Radantrieb eine gute Wahl.

Der Sabo 43-ACCU VARIO ist mit allen technischen Schikanen ausgerüstet: Es gibt einen Radantrieb mit fünf Geschwindigkeiten. Die zwei eingelegten Akkus werden nacheinander leer gefahren, Sie können also weitermähen, wenn der erste schon wieder lädt.

Sabo hat Akku und Motor einfach auf das robuste Aluminiumchassis eines Benziners aufgesetzt. Das macht den Akku-Rasenmäher schwer, aber eben auch solide und langlebig. Die Motorisierung ist noch etwas stärker als beim Testsieger.

Wir empfehlen den Sabo 43-ACCU für große, ebene Flächen, auf denen es nicht viele Hindernisse gibt. Das Gerät an sich wäre wendig, jedoch bremst der Radantrieb jedes Mal beim rückwärts ziehen. Zudem lässt sich das Gerät ohne Antrieb schwer schieben.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGünstiger BergfahrerWenn Geld egal ist
ModellStihl RMA 443 PCFuxtec E146CEinhell RasarroSabo 43-ACCU VARIOHyundai LM3801 58Li SetStihl RMA 339 CAL-KO Moweo 46.0 Li SPEinhell GE-CM 43 Li M KitRyobi RLM 18X 41H240FMakita DLM431PT2Bosch Rotak 32 LiEinhell GE-CM 33 LiGrizzly ARM 2433-20Bosch AdvancedRotak 36-850Bosch Rotak 430 Li mit 2x AkkuBlack+Decker Autosense 3in1 CLMA4820L2Einhell GE-CM 18/30 Li
Akku-Rasenmäher Test: Stihl Rma 443 PcTest Akku-Rasenmäher: Fuxtec E146CTest Akku-Rasenmäher: Einhell RasarroAkku-Rasenmäher Test: Sabo 43 Accu VarioTest Akku-Rasenmäher: Hyundai LM3801 58Li SetTest Akku-Rasenmäher: AL-KO Moweo 46.0 Li SPTest Akku-Rasenmäher: Einhell GE-CM 43 Li M KitTest Akku-Rasenmäher: Makita DLM431PT2Test Akku-Rasenmäher: Bosch Rotak 32 LiTest Akku-Rasenmäher: Einhell GE-CM 33 LiTest Akku-Rasenmäher: Grizzly ARM 2433-20Test Akku-Rasenmäher: Bosch AdvancedRotak 36-850Test Akku-Rasenmäher: Bosch Rotak 430 Li mit 2x AkkuTest Akku-Rasenmäher: Black+Decker Autosense 3in1 CLMA4820L2Test Akku-Rasenmäher: Einhell GE-CM 18/30 Li
Pro
  • Stabiler Polymer-Kunststoff
  • Ein-Griff-Höhenverstellung
  • Radantrieb
  • Vergleichsweise leicht
  • Für schwieriges Gelände
  • Korb aufklappbar
  • Doppel Akku: Entleerung nacheinander
  • Schweres Metall-Chassis
  • Mulch-Stopfen
  • Turbo bei dichtem Gras
  • Stabile Kunststoff-Konstruktion
  • Handgeräte-Akkus
  • Stabiler Teleskop-Holm ohne Kabel
  • Lange Laufzeit 48 Minuten
  • Geringes Gewicht, ideal für Rampen, Hügel
  • Stabiles Aluminium-Chassis
  • Variabler Radantrieb, Radantrieb auch ohne mähen!
  • Akkustand am Griff
  • Schnelles Korb einlegen und rausnehmen
  • Stärkerer Motor als Stihl 443
  • Doppel Akku: Entleerung nacheinander
  • Verstärktes Chassis
  • Sehr schnell verstaut
  • Automatischer Wechsel zwischen Normal- und Turbo-Modus
  • Rolle verhindert Radspuren
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Beste Ergonomie
  • Gute Laufzeit im Test
  • Gut zu verstauen
  • Lieferung fertig montiert
  • Stabiles Metall-Kunststoff-Chassis
  • Großer, robuster 70L Korb, einfach entleerbar
  • Gutes manövrieren auf unebenem Gelände
  • Schnelles Korb-Einlegen/Entnehmen
  • kräftiger Motor
  • Radantrieb
  • vergleichsweise leise
  • Automatik-Turbo
  • Leise im Eco-Modus
  • Starke Laufzeit
  • Großer Korb
  • Stabil, aber etwas schwer
  • Klappmechanik ohne Schraubenoder Stecken
  • Lieferung fertig montiert
  • Arbeitet sich durch jedes Gras, auch nasses
  • Gute Laufzeit
  • Gute Holmaufhängung
  • Stabiler Gewebesack
  • Fummliges Zusammenklappen
  • Schmächtige Holmaufhängung
  • Gute Laufzeit
  • Insgesamt gute Verarbeitung
  • Brauchbare Laufzeit
  • Sehr kompakt (zusammengeklappt)
  • Sehr kompakt (zusammengeklappt)
  • Starke Laufzeit
  • Kompakt verstaubar
  • Leise im Vergleich
  • Sicherheit: Schlüssel
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Sehr gute Leistung
  • Für alle Gräser geeignet
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Autosense-Modus
  • Gut für kleine, verwinkelte Gärten
  • Preiswert
Contra
  • Gute Laufzeit nur mit beiden Akkus
  • Schwer, nicht geeignet für Rampen
  • Niedrige Schürze, fährt sich bei grobem Unebenheiten fest
  • Korb-Entnahme nicht ideal
  • Arbeitszeiten nur gut 30 Minuten
  • Totmann-Schalter klickt teilweise ungewollt aus
  • Niedrige Schürze, Festfahren bei groben Unebenheiten
  • Radantrieb bremst bei rückwärts-Bewegung
  • ohne Antrieb schwer zu schieben
  • Gute Laufzeit nur mit beiden Akkus
  • Überstehende „Rasenrechen“ verkanten oft an Zäunen oder Steinen
  • Nur ein Akku im Set
  • Nur 37 cm Schnittbreite
  • Nur 40 Liter Fangkorb
  • Hoher Preis
  • Keine Höhenverstellung des Lenkers
  • Radantrieb für große ebene Flächen zu langsam
  • Nur 26 Minuten Arbeitszeit
  • Zusammenbau nicht ganz einfach
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Zwei Akkus aber kein Doppel-Lader
  • Klappmechanik suboptimal
  • Messer aus Gusseisen
  • Zwei Akkus aber kein Doppel-Lader
  • Kein Eco-Modus
  • Verarbeitung an Korb, Höhenverstellung und Akku-Deckel
  • Schwächelt bei dichtem, trockenem Gras
  • Laufzeit bei dichtem Gras schwach (20 min)
  • Lenkung mit Sportgriffen
  • Kleine Räder
  • Schwache Motorisierung
  • Schlechte Verarbeitung/Qualität
  • Sehr kurze Laufzeit (10 Minuten)
  • Schwammige Fahrweise
  • Laute Plastik-Räder
  • Wackeliger Teleskop-Holm
  • Fahrgefühl bei Manövern, Wenden
  • Korb-Arretierung
  • Korb nicht richtig gefüllt
  • Verarbeitung für den Preis nicht gut genug
  • Wackelig beim Lenken
  • Unbrauchbare Schnellspanner
  • Probleme in dichtem und langem Gras
  • Geringe Schnittbreite
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Nicht für hohes Gras geeignet
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Akku-Rasenmäher: Auf was es ankommt

Akku-Rasenmäher funktionieren wie jeder andere Rasenmäher nach dem Prinzip des ansaugenden Rotorblattes: Die Messer haben eine leicht angewinkelte Form und ziehen Luft vom Boden her zu sich heran. Dadurch richten sich die Grashalme auf, werden abgeschlagen und mit dem Luftstrom in den Fangkorb befördert.

Viele Fangkörbe haben eine Füllstandsanzeige auf die Sie achten sollten, damit der Auswurfkanal nicht verstopft wird.

Kritiker des Rotor-Rasenmähers merken an, dass auch Insekten und Käfer im Fangkorb landen, die eigentlich auf der Fläche bleiben sollten. Wenn das ein Thema für Sie ist, fahren Sie einfach mit dem Mulcheinsatz und rechen das Gras nach dem Mähen per Hand zusammen.

Die Schnitthöhe wird immer über die Räder eingestellt, das heißt ein Gestänge setzt alle vier Räder höher oder tiefer. Die Räder haben daher selten eine richtige Achse, sondern sitzen punktuell am Gestänge.

Variante zwei ist eine axiale Verstellung der Schnitthöhe, das wird aber nur beim Einhell City Akku-Rasenmäher umgesetzt. Der Grund: Es ist wenig komfortabel das Gerät zur Seite legen zu müssen, um dann die beiden Achsen händisch in eine zweite oder dritte Aussparung zu schieben.

Viel komfortabler ist die Schnitthöhenverstellung mit einem Hebel am Gerät: Dazu bewegt man den Hebel mit einer Hand und zieht das Gerät am Griff mit der anderen Hand leicht nach oben. Zum Absenken genügt die Hand am Hebel.

 Akku-Rasenmäher Test: Stihl Rma 443
Sabo 43-ACCU VARIO: zentrale Einstellung der Schnitthöhe

Sicherheit geht vor! Daher haben Akku-Rasenmäher in der Regel einen Sicherheitsschlüssel, der für den Betrieb stecken muss. Besitzt er keinen, sollten Sie bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten unbedingt vorher den Akku herausnehmen.

Der Führungsholm kann meist auf die Körpergröße eingestellt werden. Oft geschieht das in zwei Stufen durch Verkürzung des Holmes oder durch Veränderung des Ansetzwinkels am Chassis. Stihl und Bosch verzichten leider ganz auf eine Verstellung des Holmwinkels.

Eine ganz neue Variante ist der Teleskopholm, wie wir ihn bei Einhell Rasarro sehen. Wie bei einem Rollkoffer kann die Grifflänge variabel eingestellt werden.

Akkus und Ladegeräte

Die Motoren der Akku-Geräte arbeiten mit Spannungen von 18, 24, 36 oder 58 Volt. Bei den Rasenmähern werden entweder ein oder gleich zwei Akkus eingesetzt. Der Betrieb mit zwei Akkus klingt komfortabel, hat aber auch Nachteile: Ist auch nur ein Akku leer, stoppt die Maschine. Umständlich sind zwei Akkus auch, wenn kein Doppel-Lader im Lieferumfang enthalten ist, denn dann müssen Sie die Akkus nacheinander aufladen. Einhell steckt gleich zwei Ladegeräte in den Karton, das wirkt unbeholfen, schließlich gibt es Doppel-Lader, wie man bei Makita sieht. Aber zwei einzelne Ladegeräte sind immer noch besser als nur eines.

Einige Mäher fahren nur mit einem Akku. Vorteil: Sie müssen sich nicht um den Ladezustand von zwei Akkus kümmern. Bosch und Black+Decker liefern ihr Gerät mit einem Ladegerät und zwei Akkus aus. Während Sie mit dem einen Akku den Rasen mähen, kann der andere schon wieder aufladen.

Leuchtdioden am Akku informieren über den Ladezustand, das ist inzwischen Standard. Makita geht einen Schritt weiter und hat eine Anzeige am Griff, die die Restkapazität anzeigt.

Typisch an Akkus ist: Es handelt sich ausnahmslos um System-Akkus. Das heißt, die Akkus passen auch in andere Geräte des Herstellers – aber nicht in Geräte anderer Hersteller. Wer also einen Trimmer, eine Heckenschere und einen Akku-Mäher von Einhell besitzt, kann die 36-Volt-Akkus »Power X-Change« untereinander austauschen und es genügt ein einziges Ladegerät. Im Handel können deshalb oft Varianten des Gerätes ohne Akku und Lader erworben werden.

Wenn Sie bereits Akku-Geräte eines bestimmten Herstellers haben, können Sie mit dem Kauf eines Gerätes desselben Herstellers Geld sparen, indem Sie den Mäher ohne Akku und Ladegerät kaufen. Prüfen Sie aber unbedingt vor dem Kauf genau, ob der vorhandene Akku auch wirklich mit Ihrem Wunschgerät kompatibel ist.

Wie oft und auf welche Schnitthöhe sollte man Rasen mähen?

Der Familienrasen braucht im Sommer einen wöchentlichen Schnitt auf 2,5 bis 3,5 Zentimeter. Bei weniger belaufenen Flächen können Sie dem Rasen gern vier bis fünf Zentimeter gönnen. Das Gras kann so besser Fotosynthese betreiben und wird dichter. Hier reicht dann über den Sommer hinweg auch ein Schnitt nur alle zwei Wochen.

Autor im Einatz mit Ryobi RLM18X41H240F
Autor im Einsatz mit Ryobi RLM18X41H240F.

Rasenmäher sind in der Saison relativ häufig im Einsatz. Das kann die Nerven der Nachbarn strapazieren. Der Vorteil von Akku-Mähern: Sie sind deutlich leiser als ihre knatternden Viertakt-Kollegen der Benzin-Front. Mäher mit Elektromotor und Stromkabel sind für kleine Gärten ebenfalls eine Alternative, aber man muss sich mit dem Kabel herumschlagen. Und durch den sparsamen Einsatz von Akku-Wattstunden und mitunter aerodynamisch geformten Messern sind Akku-Modelle sogar noch etwas leiser als ihre Kollegen mit Kabel und 230 Volt.

Wer es noch eine Stufe leiser haben möchte, hat bei manchen Geräten die Möglichkeit, einen Eco-Mode anzuschalten. Hier wird die Drehzahl des Motors an den tatsächlichen Leistungsbedarf angepasst. Der Motor läuft also nicht konstant auf einer Drehzahl, sondern verbraucht nur so viel Energie wie nötig. Das führt nicht nur zu einer Reduzierung der Lautstärke, sondern auch zu einer höheren Akkulaufzeit. Durch diesen Modus sind die Geräte unterm Strich nochmal leiser als die Akku-Rasenmäher, die konstant mit maximaler Kraft durchlaufen.

Langlebigkeit

Was lange hält, bringt dem Handel kein Geld. Das hat sich herumgesprochen: Die Geräte der Baumarkt-Preisklasse, die wir hier hauptsächlich testen, sind selten Geräte mit einer jahrzehntelangen Nutzungsdauer und der besten Materialqualität. Um bestimmte Preise im Markt zu treffen, wird oft nicht so gut wie möglich, sondern nur so gut wie nötig gebaut. Was vordergründig gut aussieht, besteht dann oft aus minderwertigem Kunststoff und ist so konstruiert, dass es gar nicht zehn Jahre im Alltag überleben kann.

 Akku-Rasenmäher Test: Akku Rasenmaeher Update Boschadvancedrotak36 850
Bosch AdvancedRotak 36-850: Der Teleskopholm wackelt stark.

Wir weisen in unseren Tests auf minderwertige Materialien oder Sollbruchstellen hin. Im Falle der Rasenmäher sind das Chassis, die Schnitthöhenverstellung, der Lenkholm (Gestänge) und der Fangkorb die kritischsten Bauteile, die große Unterschiede in der Verarbeitungsqualität aufweisen. In den ausführlichen Besprechungen der einzelnen Modelle sagen wir Ihnen, auf was Sie achten sollten.

Das typische Chassis-Obermaterial ist Polyprophylen (PP). Dieser eher weiche Allround-Kunststoff wird als schlagfest beworben, ist aber weder kratzfest, noch so hart wie Polymer-Kunststoff. Nur Stihl setzt auf das langlebige Polymer: Polyprophylen enthält Weichmacher, die bei dauerhafter UV-Bestrahlung (Sonnenlicht) entweichen, dann wird das Material spröde und Farben verblassen.

Immerhin verstärken manche Hersteller den preiswerten Kunststoff: Deltafox als auch Hyundai haben verstärkte Seitenwände rund um das Messer. Das ist nützlich, denn aufgeschlagene Steine können dünnes Polyprophylen zerschlagen, erst recht, wenn es mit den Jahren mürbe wird.

Hyundai LM3801: lobenswert, seitenverstärkter Schnittkasten (PP)
Hyundai LM3801: lobenswert, seitenverstärkter Schnittkasten (PP).

Aktuell bringen auch Baumarkt-Hersteller wie AL-KO oder Fuxtec solide Modelle mit Metall-Chassis auf den Markt. Oft wird das Gehäuse der Benzin-Variante verwendet. Diese Modelle sind schwerer, teurer aber eben auch langlebiger.

 Akku-Rasenmäher Test: Al Ko Moweo 46lisp
AL-KO Moweo 46.0 Li SP: solides Metall-Chassis.

Die Schnitthöhe wird immer über die Räder umgesetzt, das heißt, ein Gestänge setzt alle vier Räder höher oder tiefer. Die Räder haben daher selten eine richtige Achse, sie sitzen punktuell am Gestänge. Bei schlechtem Material genügt dann ein Zusammenstoß und schon eiert ein Rad, wie im Test bei Einhell geschehen.

Der Fangkorb, entweder aus Kunststoff oder aus Textil mit Metallstreben, wird im Einsatz am stärksten strapaziert. Daher sollte die Einhängenase besonders robust und fehlerfrei konstruiert sein. Das ist aber nicht immer der Fall, was uns bei Einhell und bei Makita auffällt.

Das klappbare Gestänge, meist mit Schnellspannerschrauben, ist unausweichlich, denn der Akku-Mäher soll ja auch möglichst kompakt verstaut werden. Leider sind die Gestänge oft wacklig im Chassis verankert, lassen sich nur umständlich falten oder die Schnellspanner lösen sich gar von selbst.

Die Geräte aus dem Baumarkt oder dem Online-Handel werden in mehr oder weniger kompakten Kartonagen geliefert. Sie müssen vor dem Einsatz zusammengebaut werden, was aber einfach und schnell geht.

 Akku-Rasenmäher Test: Al Ko Moweo 46lisp
AL-KO Moweo 46.0 Li SP: frisch aus dem Karton, erstmal basteln.

Hierzu müssen nur die Lenkholme mit Flügelschrauben oder Schnellspannern zusammengesetzt werden. Dazu kommt mitunter noch ein Schaltgriff und etwas Befestigungsmaterial. Der Fangkorb wird aus zwei Kunststoffteilen zusammengesetzt oder es wird ein Gewebesack über ein Metallgestänge gezogen. Ryobi und der Mäher von Stihl werden dagegen bereits fertig montiert geliefert.

Sicherheit und Wartung

Wie beim Vertikutierer muss auch der Rasenmäher sofort stillstehen und den Motor abschalten, wenn der Bediener den Führungsholm loslässt. Das übernimmt der Totmannschalter, der meist als Bügel am Führungsholm angebracht ist.

Hinzu kommt ein Sicherheitsschlüssel, der meistens im Akku-Fach gesteckt wird. Das ist eine simple Lösung, damit Kinder das Gerät nicht anschalten können oder bei Wartungsarbeiten der Akku nicht entnommen werden muss.

STIHL RMA 339 C: Totmann-Bügel auf Benutzer-Seite
Stihl RMA 339 C: Totmannbügel auf Benutzerseite.

Im Gegensatz zu Benzinmähern sind Akku-Rasenmäher fast wartungsfrei. Nach jedem Mähen sollten Sie das Gerät einmal auf die Seite legen und nasses Gras grob von den Innenwänden abwischen. Ansonsten kann hier eine dicke Graspackung entstehen, die das Strömungsverhalten behindert.

Ryobi RLM18X41H240F: Schneidwerk aus Guss - platzt ab statt zu verbiegen
Ryobi RLM18X41H240F: Schneidwerk aus Guss – platzt ab, statt zu verbiegen.

Sie sollten vor der Überwinterung mit einem Lappen die Messer ölen, damit sie nicht rosten. Bei gusseisernen Messern (Ryobi) ist das nicht nötig. Die Messer müssen nicht geschärft werden: Rasenmäherblätter schneiden das Gras nicht, sie schlagen es mit hoher Geschwindigkeit ab. Dafür können die Messer auch stumpf sein.

Irgendwann sind die Blätter aber durch Steine oder andere harte Materialien auf der Wiese stark abgenutzt. Dann müssen Sie entweder mit einem Schleifstein die Scharten auswetzen und schärfen oder das Messer tauschen. Stahlmesser können einfach geschliffen werden, am Schleifstein oder mit etwas Übung mit dem Winkelschleifer.

Schleifen kann ins Auge gehen! Setzen Sie immer eine Schutzbrille auf.

Der typische Rasenmäher wird ungefähr 20 mal im Jahr genutzt und steht die restliche Zeit im Gartenhaus. Daher sind kompakte Verstaumaße nützlich. Alle Geräte sind mit klappbaren Lenkholmen ausgerüstet. Nach dem Lösen der Flügelschrauben und der Arretierung kann das Gestänge zusammengefaltet oder abgenommen werden.

Kombi-Geräte mit Mulcheinsatz

Einige Modelle werden als Mulchmäher beworben. In diesem Fall wird die Ansaugöffnung einfach mit dem mitgelieferten Mulchkeil blockiert und der Schnitt bleibt auf der Fläche liegen. Durch das Mulchen geben Sie dem Rasen Nährstoffe zurück, denn die kleinen Grashalme verwittern schnell.

Black+Decker Autosense: zum Mulchen wird die Öffnung blockiert.
Black+Decker Autosense: Zum Mulchen wird die Öffnung blockiert.

Aber Vorsicht: Mulchen funktioniert nur mit kurzem Gras! Die abgemähten Halme sollten nicht länger als zwei bis drei Zentimeter sein. Längeres Gras bleibt einfach liegen, wird zu Heu und nimmt dem Rasen das Licht. Mulchen sollte man außerdem nicht ständig. Bleiben zu große Mengen an Schnittgut auf der Rasenfläche liegen, kommt es auch hier zu Licht- und Luftmangel.

So haben wir getestet

Wir haben in drei Testdurchgängen 18 Akku-Rasenmäher verschiedener Hersteller und Preisklassen getestet. Natürlich haben wir aufgrund der unterschiedlichen Konstellation der Geräte darauf geachtet, dass verschiedene Schnittbreiten oder die maximale Rasenfläche nicht als Kriterium für Sieg oder Niederlage dienen.

Die Akku-Mäher wurden sowohl im Garten als auch auf einer größeren Fläche ausführlich getestet. Hier gab es sowohl dichtes und hohes Gras, als auch Hartgräser, Brennnesseln und schwer zugängliche Stellen.

 Akku-Rasenmäher Test: Stihl Rma 443

Testsieger: Stihl RMA 443 PC

So bereitet Rasenmähen Freude! Der Stihl RMA 443 PC ist einfach bedienbar, das liegt an der ergonomischen Konstruktion des Führungsholms sowie am aufklappbaren Fangkorb. Hinzu kommt eine starke Motorisierung mit Eco-Modus. Dennoch ist eine Arbeitszeit von bis zu einer Stunde möglich, bei einfachem Bewuchs und kurzem Gras sogar deutlich mehr.

Testsieger

Stihl RMA 443 PC

Akku-Rasenmäher Test: Stihl Rma 443 Pc
Der Testsieger ist leicht, aber stabil und mäht auch in schwierigem Gelände mühelos.

Wir hatten den Stihl RMA 443 PC inklusive AL 300 Schnell-Ladegerät und 2x AP 200-Akku (4,8-Amperestunden) im Test. Billig ist dieses Set nicht. Doch Komfort und Langlebigkeit haben eben ihren Preis – und genau das sind die Stärken des RMA 443 PC.

Gefertigt wird der Mäher mit einem Chassis aus Metall und schlagfestem Polymer-Kunststoff. Der ist kratzfester, farbechter und härter als Polyprophylen (PP), das bei den meisten anderen Mähern verwendet wird. Polyprophylen, speziell wenn es dauerhaft UV-Licht ausgesetzt wird, ist nicht langlebig: Die Weichmacher entweichen, es wird spröde und bricht dann leichter. Zudem leiden die Farben, sie bleichen aus.

Der Mono-Lenker verleiht dem RMA 443 PC nicht nur eine Optik wie bei einem Raumschiff Enterprise für den Garten, bei keinem anderen Gerät in diesem Test ist der Korbwechsel so schnell und so komfortabel erledigt. Außer beim Stihl RMA 339 C, der kleinen Schwester mit einem baugleichen Korb.

 Akku-Rasenmäher Test: Stihl Rma 443
Stihl RMA 443 PC: Mono-Lenker.

Der Grund: Wir müssen nicht mehr zwischen die Holme greifen, es gibt ja nur einen. Der Korb muss nicht sauber in die Arretierung gesetzt werden, es reicht ein grobes Aufwerfen, den letzten Zentimeter findet er von allein. Standard ist das nicht: Bei Makita verhakte sich das Gewebe des Korbes immer mit der Arretiernase und wir mussten fummeln.

Die Ein-Griff-Höhenverstellung ist ebenfalls stark: Anstatt einen kleinen Hebel einrasten zu lassen, ziehen Sie an einem großen Griff das Gerät einfach nach oben bzw. drücken es herunter. Eine Markierung zeigt, auf wie vielen Zentimetern Sie gerade sind.

Komfortabel ist der Ein-Gang-Radantrieb: Der sorgt für den nötigen Vortrieb, besonders hilfreich ist das bei Steigungen – oder wenn man beim Rasenmähen telefonieren möchte. Die Geschwindigkeit kann nicht angepasst werden.

Um streckenweise Akku-Energie zu sparen, kann der Stihl RMA 443 PC auch ohne Radantrieb benutzt werden. Sie schieben den Stihl dann einfach mit laufendem Mähwerk über die Wiese. Das hört sich nach einer Selbstverständlichkeit an, ist es aber nicht. Der teurere Konkurrent Sabo 43-ACCU VARIO muss immer mit Radantrieb benutzt werden.

Die Bedienhebel für Mähwerk und Antrieb sind solide aufgebaut und ergonomisch. Wir können den Mäher mit einer Hand lenken und dabei beide Griffe halten. Die Hand fürs Smartphone ist also frei.

Nicht vorrangig, aber erwähnenswert: Stihl-Geräte werden fertig montiert geliefert! Sie müssen also keinen Griff oder Korb zusammenstecken. Und mit einer Lärmbelastung von 92 Dezibel gehört der Stihl zu den leiseren Rasenmähern.

Starke Technik

Der Stihl RMA 443 PC hat eine Schnittbreite von 41 Zentimetern, das ist in diesem Test Mittelfeld. Natürlich bietet Stihl auch Mäher mit größeren Schnittbreiten an, hier steigt aber auch der Preis nochmal deutlich, weshalb wir uns für den Test für dieses Gerät entschieden haben. Der Motor arbeitet sich zuverlässig durch hohes, dichtes Gras und lässt sich nur ganz selten mal abwürgen.

Die Laufzeit liegt bei mittelschwerem Bewuchs bei 24 Minuten mit einem Akku, das verdoppelt sich mit den beiden 4,8-Ah-Akkus auf knapp eine Stunde. Wir haben in dieser Zeit zehn bis zwölf mal den 55-Liter-Korb entleert.

Die zwei Akku-Slots werden mit zwei baugleichen Akkus bestückt. Sie können aber auch nur mit einem Akku fahren, z. B. wenn der anderen noch lädt. Die Akkus werden nämlich nacheinander entleert, den Status erkennen sie an der LED-Anzeige am Akku.

 Akku-Rasenmäher Test: Stihl Rma 443
Stihl RMA 443 PC: Akkus werden nacheinander leer gefahren.

Der Eco-Modus war im Test stets aktiv. Der Modus spart Energie (geringere Drehzahl) und drosselt die Laustärke. Fahren wir durch hohes, dichtes oder nasses Gras, erhöht sich für kurze Zeit automatisch die Drehzahl. Wenn dieser Turbo nicht gewünscht wird, kann der Eco-Mode per Schalter im Akku-Fach deaktiviert werden. Das Mähwerk läuft dann ständig mit voller Kraft.

Durch diesen Eco-Mode sind die Geräte unterm Strich leiser als solche Modelle, die einfach konstant mit maximaler Kraft durchlaufen.

Die mit Hartgummi bezogenen Räder sorgen für eine gewisse Laufruhe, wenn der Mäher über Beton, Asphalt oder Gehwege geschoben wird. Sie rutschen nicht so schnell und machen weniger Krach.

Beim Verstauen ist Stihl ebenfalls ein Primus: Ein Griff genügt, um den Holm zu falten. Frickeliges Schrauben und eingeklemmte Finger kommen hier nicht vor.

Nachteile?

Am Griff befindet sich leider keine Statusanzeige zum Füllstand der beiden Akkus. Sie müssen zum Status-Check die Klappe öffnen. Ein Mulchkeil für die ökologische Rasenpflege gehört nicht zum Standard-Kit, kann aber optional erworben werden.

Der größte Nachteil des Stihl ist aber sein Preis: Eine sehr gute Laufzeit gibt es nur mit beiden Akkus und das treibt den Preis kräftig in die Höhe. Mit Ladegerät und zwei Akkus muss man mindestens 700 Euro auf den Tisch legen. Unser Tipp: Wenn diese Investition Ihre Möglichkeiten übersteigt, verbünden Sie sich mit einem oder zwei guten Nachbarn und erwerben Sie einen Akku-Mäher gemeinsam. So sind die Kosten für jeden recht niedrig und das Gerät nimmt nur Platz in einem Schuppen weg.

Stihl RMA 443 PC im Testspiegel

Es gibt bislang keine weiteren Testberichte vom Stihl RMA 443 PC, denn das Modell ist noch sehr neu. Sollten wir Tests finden, so tragen wir sie hier nach.

Alternativen

Der Stihl RMA 443 PC bietet als Allrounder das beste Gesamtpaket aller getesteten Akku-Rasenmäher. Dennoch wird sich nicht jeder in der Preisklasse von knapp 800 Euro wohl fühlen, für kleine Gärten wäre der Stihl schlichtweg überdimensioniert.

Von daher stellen wir hier weitere Empfehlungen vor, für schmalere Budgets und für kleinere Gärten.

Auch gut

Fuxtec E146C

Test Akku-Rasenmäher: Fuxtec E146C
Für große, ebene Flächen ist der Fuxtec mit seinem soliden, schweren Metall-Chassis eine gute Alternative.

Fuxtec nimmt für den E146C das Chassis eines Benzin-Rasenmähers und pflanzt den Akku samt Motor darauf. Dadurch entsteht ein stabiler, langlebiger Mäher aus Metall mit Kunststoffanbauteilen. An der schweren Qualität gibt es kaum etwas zu meckern, dazu passen auch die großen Hartgummiräder, die metallische Holmbefestigung sowie der große Korb aus Gewebe und Metall.

Bei dichtem Gras steigert sich die Drehzahl für eine kurze Zeit. Einen veränderbaren Eco-Modus gibt es keinen, er ist quasi stets aktiv. Die Laufzeit von einer guten halben Stunde haben wir auf einer Wiese mit mittelschwerem Bewuchs ermittelt. In dieser Zeit haben wir den Korb sechsmal entleert. Im Leerlauf dreht das Mähwerk 54 Minuten. Die Arbeitszeit bei einfachem, kurzen Rasen wird also irgendwo zwischen 30 und 54 Minuten liegen.

Schmächtige Zeitgenossen und Besitzer kleiner, verwinkelten Gärten sollten Abstand nehmen: Der schwere Fuxtec wiegt 23,6 Kilogramm plus Akku! Er ist daher nicht so wendig und hat außerdem keinen Radantrieb, der bei Steigungen helfen könnte.

Die solide Korbfixierung am Chassis und die große Korböffnung sind Vorteile. Allerdings lässt sich der Korb etwas fummelig in die Fixiernasen setzen, da muss man schon genau hinsehen. Der zweite Nachteil ist die niedrige Schürze vorn, bei groben Unebenheiten fährt sich der Fuxtec damit fest.

Für kleine Gärten unter 350 Quadratmetern ist der Fuxtec E146C schlichtweg überdimensioniert, es sei denn Sie haben sehr dichtes, hohes Gras und brauchen dafür ein starkes Mähwerk. Wir empfehlen den Fuxtec für große, ebene Flächen bis 500 Quadratmetern und für kräftige Typen, die verächtlich auf die selbstfahrenden Mäher herabschauen.

Günstiger Bergfahrer

Einhell Rasarro

Test Akku-Rasenmäher: Einhell Rasarro
Leicht, stabil, wendig: Für hügeliges Gelände ist der Rasarro ideal.

Der Einhell Rasarro ist ein schmaler 38-Zentimeter-Mäher für kleine Flächen, der vor allem für Besitzer von anderen Einhell-Akkugeräten eine gute Wahl ist. Hier werden nämlich die handlichen 18-Volt-Akkus eingesetzt, die auch bei Trimmer, Akkuschrauber und Co. gesteckt werden. Man muss also keine neuen Akkus kaufen und das spart kräftig Geld.

Für 2 x 4 Ah ist die Laufzeit dann auch ziemlich gut, erst nach 48 Minuten gehen die Lichter aus. Während dieser Zeit haben wir sieben Mal den Korb entleert. Die Akkus müssen zwingend beide eingesetzt sein. Sie können nicht den einen aufladen und mit dem anderen fahren. Das Aufladen im Doppel-Ladegerät dauert übrigens 75 Minuten. Im Leerlauf brummt das Mähwerk 58 Minuten.

Der Korpus des nur 41 Zentimeter breiten Einhell Rasarro besteht vollständig aus Kunststoff, dennoch ist die Konstruktion solide und wirkt einigermaßen langlebig. Die Umrahmung des Mähwerks ist verstärkt, die Holme sicher fixiert.

 Akku-Rasenmäher Test: Einhell Rasarro
Einhell Rasarro: innovativ, stabil und ohne Kabel – der Teleskopholm.

Eine echte Innovation stellt der ausziehbare Teleskopholm dar. Wie beim Rollkoffer ziehen Sie die passende Länge aus und fixieren dann mit zwei Klemmen. Das Herumfummeln an irgendwelchen Flügelschrauben und ein Umklappen zum Parken entfällt. Der eckige Holm ist verwindungsfester als günstige Rundstahlkonstruktionen.

Weiterhin ist das Kabel verschwunden, welches Totmanngriff und Korpus bei jedem Mäher verbindet. Es ist im Holm integriert.