Der beste Akku-Rasentrimmer

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Alle Trimmer: Bosch ART 26-18 LI, Ryobi OLT1831S, Gardena ComfortCut Li-18/23R, Black + Decker GLC1823L20, Makita DUR181Z

Der beste Akku-Rasentrimmer ist für uns der Makita DUR181Z. Er hat einen kraftvollen Motor, der auch mit Hartgräsern fertig wird. Das Gerät ist solide gebaut, liegt mit Tragegurt ergonomisch in der Hand und kann etwa eine halbe Stunde mähen. Akku und Lader werden separat verkauft, so kann sich jeder passend für seine Gartengröße ausrüsten. Die klassische Fadenspule kann kostengünstig nachgefüllt werden.

Update 15. Juni 2018

Wir hatten weitere acht Akku-Rasentrimmer im Test. Beeindruckt hat uns der teure EGO Power MST1500E-B mit Leistung und Motor-Feedback. Hochwertig aber nicht ganz so teuer ist der Stihl FSA 56. Wer kein Vermögen ausgeben möchte, wird mit dem Ikra IAT 40-3025 Li zufrieden sein.

Rasentrimmer gibt es einige, doch Geräte mit Akku sind noch nicht häufig zu finden. Sie sind aber praktisch, da man nicht erst die Stromversorgung vorbereiten muss. Einfach in die Hand nehmen und los geht’s!

Wir haben 13 Akku-Trimmer der bekannten Hersteller beschafft und in einem Grundstück mit verschiedenem Bewuchs ausführlich getestet. Preislich lagen die Geräte zwischen 100 und 500 Euro. Oft war ein Akku und das Ladegerät schon dabei, einige Geräte werden aber auch ohne Zubehör verkauft, weshalb sie auf den ersten Blick sehr günstig erscheinen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Makita DUR181Z

Test: Akku-Rasentrimmer – Testsieger Makita DUR181Z
Mit dem Makita können Sie beruhigt auch verwilderte Gärten auf Vordermann bringen. Aber der günstige Preis täuscht: die Akkus muss man extra erwerben.

Mit dem Makita Akku-Rasentrimmer DUR181Z arbeitet man sich mühelos durch den Garten. Selbst dichter Bewuchs und Hartgräserbüschel sind kein Problem. So schafft man tatsächlich einiges an Fläche, bevor der Akku nach etwa einer halben Stunde zur Neige geht. Und in einer guten Stunde ist der mit dem Schnelllader wieder vollständig aufgeladen – davon können andere nur träumen!

Wir empfehlen den Makita für kleine und mittelgroße Gärten bis 600 Quadratmeter – es kommt allerdings auf die Komplexität der Randbereiche an. Mit Akku und Ladegerät kostet der Makita allerdings rund 200 Euro.

Mehr Schnittbreite

Ikra IAT 40-3025 Li

Test Akku-Rasentrimmer: Ikra IAT 40-3025 Li
Mit 30 cm Durchmesser schafft er mehr Fläche bei ähnlicher Leistung.

Mit 30 Zentimeter Schnittbreite und genug Leistung für dichtes Gras liefert der Ikra IAT 40-3025 Li – und das zu einem attraktiven Preis. Hartgräser und dichter Bewuchs sind kein Problem und zudem kann der Trimmer vertikal und horizontal geneigt werden. Dadurch können Sie in Hanglagen, bei Vertiefungen oder unter Bänken und Tischen bequemer arbeiten.

33 Minuten hielt der Ikra-Trimmer im Test durch, das ist sogar etwas besser als Makita. Gegenüber den Niedrigpreismodellen ist Ikra trotz des ebenfalls günstigen Preises im Vorteil: Das Gerät bietet eine höhere Stabilität, längere Einsatzzeit, bessere Leistung und ein Ladegerät mit Wandbefestigung.

Wenn Geld egal ist

EGO Power MST1500E-B

Test Akku-Rasentrimmer: EGO Power MST1500E-B
Mehr "Fahrkomfort" und Leistung wie ein Benziner.

Wenn Sie sich nur mit dem Besten zufriedengeben, dann spielt Ihnen der EGO Power MST1500E-B in die Hände. Der Profi-Trimmer kostet im Set mit Schnelllader und Akku (4 Ah) stolze 500 Euro. Dennoch: Mit diesem Trimmer hat die Arbeit am meisten Spaß bereitet und ging am Schnellsten voran. Kraft und Motor-Feedback sind wie die einer Benzin-Motorsense. Beim »Gas geben« haben wir das Gefühl eines Benzinantriebs, die Umdrehungen werden stufenlos umgesetzt.

Dieses »Fahrgefühl« hatte in diesem Test noch nicht einmal der Testsieger. Die Verarbeitung ist ebenfalls der eines Profis würdig: Der Motorblock besteht komplett aus Aluminium und der Holm ist absolut stabil. Dafür kann die Neigung des Schneidkopfes nicht verändert werden.

Beste Qualität

Stihl FSA 56 Set

Test Akku-Rasentrimmer: STIHL FSA 56
Trimmer für den Stihl-Fuhrpark. Leise und kraftvoll, auch für hohes Gras.

Stihl zielt mit dem FSA 56 auf den anspruchsvollen Gärtner ab, der ein langlebiges und hochwertiges Werkzeug sucht und im besten Fall bereits 36-Volt-Akkus sowie ein Ladegerät von Stihl sein Eigen nennt. Dann gibt es den FSA 56 nämlich bereits ab gut 150 Euro im Online-Handel. Wer Akku und Ladegerät noch braucht, der muss gut das doppelte ausgeben.

Der Zwei-Faden-Trimmer arbeitete im Test so leistungsstark wie Makita oder Ikra – damit kann man sich auch mal durch hohe Hartgräser arbeiten. Schneller kommt man im dichten, auch nassen Gras nur mit dem EGO Power MST1500E-B aus der Profi-Klasse voran. Die Stabilität des Gerätes ist fast auf Profiniveau und im Schnitt etwas besser als beim Makita. Der Holm ist als Teleskopstab angelegt, der Schneidkopf kann aber nicht vertikal gekippt oder horizontal geneigt werden.

Gut & günstig

Black + Decker GLC1823L20

Test Akku-Rasentrimmer: Black + Decker GLC1823L20
Für kleine Gärten ausreichend Leistung. Außerdem leicht und stabil. Und Akku und Ladegerät sind im Preis enthalten.

Für kleine Gärten bis 250 Quadratmeter genügt der Black + Decker GLC1823L20. Er kostet mit Akku und Ladegerät so viel wie unser Testsieger ohne beides und ist damit ein echtes Schnäppchen.

Der Black + Decker ist kraftvoll genug für gut gepflegten Rasen mit weichen Gräsern und leichtem Bewuchs. Schnittbreite und Motorleistung sind zwar geringer als die des Testsiegers und beim Ryobi, dafür hält der Akku auch ein paar Minuten länger durch. Wenn Sie keinen harten Bewuchs haben und ein günstiges Gerät inklusive Akku und Ladegerät kaufen wollen, dann ist der Black + Decker sicher eine gute Alternative.

Vergleichstabelle

TestsiegerMehr SchnittbreiteWenn Geld egal istBeste QualitätGut & günstig
Modell Makita DUR181Z Ikra IAT 40-3025 Li EGO Power MST1500E-B Stihl FSA 56 Set Black + Decker GLC1823L20 EGO Power ST1210E Worx WG169E Ryobi OLT1831S AL-KO GT 2025 Einhell GE-CT 18 Li Kit Stiga SGT 24 AE Gardena ComfortCut Li-18/23R Bosch ART 26-18 LI
Test: Akku-Rasentrimmer – Testsieger Makita DUR181ZTest Akku-Rasentrimmer: Ikra IAT 40-3025 LiTest Akku-Rasentrimmer: EGO Power MST1500E-BTest Akku-Rasentrimmer: STIHL FSA 56Test Akku-Rasentrimmer: Black + Decker GLC1823L20Test Akku-Rasentrimmer: EGO Power ST1210ETest Akku-Rasentrimmer: Worx 20V WG 169ETest Akku-Rasentrimmer: Ryobi OLT1831STest Akku-Rasentrimmer: AL-KO GT 2025Test Akku-Rasentrimmer: Einhell GE-CT 18 Li KitTest Akku-Rasentrimmer: Stiga SGT 24 AETest Akku-Rasentrimmer: Gardena-Trimmer ComfortCut Li-18/23RTest Akku-Rasentrimmer: Bosch Akku-Rasentrimmer ART 26-18 LI
Pro
  • Gut verarbeitet
  • Schafft auch Hartgräser
  • Akku ist schnell geladen
  • Guter Preis
  • Schafft auch Hartgräser
  • Gute Laufzeit
  • Stabile Verarbeitung
  • Profi-Stabilität und Wertigkeit
  • Leistung wie ein Benziner
  • Stufenlose Drehzahlsteuerung
  • Schnittbreite 36 cm
  • Stabiler Holm trotz Teleskop
  • Fast Profi-Wertigkeit
  • Leise Zwei-Faden-Spule
  • Ohne Akku/Lader viel günstiger
  • Akku und Ladegerät inklusive
  • Guter Preis
  • Lange Laufzeit
  • Auch für dichtest Gras geeignet
  • Recht gute Qualität
  • Sehr kompakt aufzubewahren
  • Auto-Feed-Schalter ist sehr praktisch
  • 2 Akkus im Lieferumfang
  • Große Schnittbreite
  • Schneidet auch Hartgräser gut
  • Vertikale und horizontale Ausrichtung möglich
  • Bequeme Halteposition möglich
  • Günstig
  • Lässt sich gut verstauen
  • Für kleine Gärten geeignet
  • Viele Einstellmöglichkeiten
  • Akku und Ladegerät inklusive
  • Akku hält am längsten
  • Ladegerät ist recht schnell
Contra
  • Schwer
  • Relativ teuer
  • Akku und Ladegerät nicht inklusive
  • Günstiger als Testsieger
  • Griff-Ergonomie ungünstig
  • Akku und Ladegerät nicht inklusive
  • Sehr teuer
  • Laufzeit trotz großem Akku nur normal
  • Akku und Ladegerät nicht inklusive
  • Hoher Preis
  • Kurze Laufzeit mit 1,6 Ah
  • Langsames Ladegerät im Lieferumfang
  • Schwacher Motor
  • Geringe Schnittbreite
  • Recht kurze Akkulaufzeit
  • Kein Tragegurt
  • Schneidkopf kann nicht geneigt werden
  • Verstellung des Schneidkopfes sehr schwergängig
  • Sehr kurze Akkulaufzeit pro Akku
  • Wackelige Mäheinheit
  • Lange Ladezeit
  • Tippautomatik funktioniert nicht immer
  • Gefahr, dass sich Nylonband verheddert
  • Qualität könnte besser sein
  • Qualitativ sehr schlechte Kunststoffmesser
  • Ungünstige Position des Akkus am Trimmer
  • Tippautomatik funktionierte nicht
  • Nicht für dichtes Gras geeignet
  • Schwaches Schnittergebnis
  • Lange Akku-Ladezeit
  • Schwacher Motor
  • Schafft harte Gräser nicht
Bester Preis
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So haben wir getestet

Das Angebot an Akku-Rasentrimmern ist relativ überschaubar. Voraussetzung war für uns eine Schnittbreite von mindestens 23 Zentimetern, sonst wird es auch bei kleinen Flächen zu mühselig. Insgesamt 13 Akku-Trimmer haben wir inzwischen ausgiebig getestet.

Der günstigste Trimmer im Test war der Black + Decker GLC1823L20 für knapp 100 Euro. Ein 2.0-Ah-Akku und Ladegerät sind bei ihm bereits inklusive. Am teuersten war der EGO Power MST1500E-B – das Profi-Gerät kostet mit Schnelllader und 2,0-Ah-Akku stolze 500 Euro. Der Makita DUR181Z ist mittelpreisig angesiedelt und schlägt zusammen mit 3.0-Ah-Akku und Schnellladegerät mit rund 200 Euro zu Buche.

Alle Trimmer: Bosch ART 26-18 LI, Ryobi OLT1831S, Gardena ComfortCut Li-18/23R, Black + Decker GLC1823L20, Makita DUR181Z
Alle Trimmer aus dem ersten Test: Bosch ART 26-18 LI, Ryobi OLT1831S, Gardena ComfortCut Li-18/23R, Black + Decker GLC1823L20, Makita DUR181Z.

Neu getestet haben wir acht Modelle, die preislich zwischen von knapp hundert und satte 500 Euro liegen. Die Oberklasse stammt von EGO Power fällt als Profi-Gerät eigentlich schon fast aus der Reihe, zeigt uns aber, was technisch machbar ist. Stihl grenzt die Mittelklasse mit dem FSA 56 nach oben hin ab. Das günstigste Modell im Update kommt von Einhell und ist das Gegenstück zum Black + Decker GLC1823L20, den wir immer noch für kleine Gärten und weniger schwieriges Gras empfehlen können.

Alle Trimmer im Update 5/2018 v. links n. rechts: EGO Power MST1500E-B, EGO Power ST1210E, Ikra IAT 40-3025 Li, Stihl FSA 56, AL-KO GT 2025, Einhell GE-CT 18 Li, Stiga SGT 24 AE, Worx 20V WG 169E
Alle neuen Trimmer v. links n. rechts: EGO Power MST1500E-B, EGO Power ST1210E, Ikra IAT 40-3025 Li, Stihl FSA 56, AL-KO GT 2025, Einhell GE-CT 18 Li, Stiga SGT 24 AE, Worx 20V WG 169E.

Auf einem Grundstück mit 1.200 Quadratmetern stand der Frühling in voller Blüte. Rasenkanten, Böschungen, Obstwiese, Zaunstreifen, Straßengraben und Büsche mussten vom hohen Gras befreit werden. Ein schwieriges Umfeld, nicht nur wegen der Fläche, sondern auch wegen der vielen hohen Hartgräser –buschartig wachsenden Grasstauden mit 20 bis 30 Zentimetern Höhe. Hier mussten alle 13 Rasentrimmer zeigen, was sie können.

Wofür ein Rasentrimmer gut ist

Ein Rasentrimmer ist ein elektrisch oder mit Benzin betriebenes Gerät, bei dem an einem Führungsholm ein Motor sitzt, der eine Fadenspule oder ein Kunststoffmesser antreibt. Die schnelle Rotation des Fadens bzw. des Messers schneidet die Gräser.

Rasentrimmer sind vor allem für Kanten und schwierig zu erreichende Stellen geeignet

Da Verletzungsgefahr besteht, ist der Schnittkreis viertel- oder halbseitig mit einem Schild abgedeckt. Dieser verhindert, dass beispielsweise Steine in Richtung des Bedieners geschleudert werden. Außerdem steuert es den Auswurf des Schnittguts.

Von den Trimmern grenzen sich die schwereren und leistungsstärkeren Motorsensen bzw. Freischneider ab. Die sind in der Regel benzinbetrieben, haben einen größeren Schnittkreis und mähen mit zwei Fäden bzw. 2 bis 3 Messern. Motorsensen werden im gewerblichen Bereich eingesetzt und eignen sich für große Flächen, Hartgräser und Unterholz.

Trimmer dagegen sind für für private Gärten von kleiner oder mittlerer Größe gedacht. Vor allem Kantenbereiche oder andere für den rollenden Rasenmäher oder Traktor nicht erreichbare Stellen werden damit gemäht. Es können zwar theoretisch auch ebene Flächen gemäht werden, doch dafür sind Rasentrimmer nicht wirklich gut geeignet: Das Ergebnis würde sehr ungleichmäßig anstatt glatt und schön aussehen.

Die Trimmer haben einen im Winkel verstellbaren Kopf, teilweise kann er auch seitlich geneigt werden. Dadurch ist es auch möglich mit ihnen an schwierigen Stellen zu mähen, etwa unter Bänken und Büschen.

Akku oder nicht?

Der Vorteil von Rasentrimmern mit Akku ist, dass das störende Hinterherziehen eines Kabels entfällt. Der Trimmer ist durch den Akku zwar etwas schwerer als ein Gerät mit Kabel, doch das merkt man kaum. Benzin-Motorsensen sind deutlich schwerer und lauter – und sie stinken nach Abgas und Benzin.

Bei allen Geräten aus diesem Test können die Akkus auch für andere Geräte der Marke benutzt werden, allerdings nicht immer für jedes Werkzeug. Bosch markiert seine Familien-Akkus zum Beispiel mit der Bezeichnung »Power 4All 18V«.

Akku-Rasentrimmer laufen höchstens 30 bis 40 Minuten mit einem Akku

Der Nachteil von Akku-Trimmern ist natürlich, dass ihre Laufzeit nur zwischen 30 und 45 Minuten liegt – je nach Leistung des Akkus (2,0 bis 4,0 Amperestunden und mehr) und der Stärke des Bewuchses. Für eine kleine 100-Quadratmeter-Liegewiese mit Büschen reicht das aus, bei größeren oder komplexeren Flächen mit vielen Kanten braucht man aber stärkere Akkus und/oder ein bis zwei Ersatzakkus. Schnellladegeräte sind für diesen Zweck sehr nützlich, jedoch fast nie im Zubehör enthalten.

Garten > 600 m², da macht Akku-Trimmern kein Spaß mehr
Bei größeren Gärten von 600m² und mehr geraten Akku-Rasentrimmer an ihre Grenzen.

Wir haben mit den Trimmern ein vergleichsweise wildes Grundstück von etwa 1.200 Quadratmetern bearbeitet. Die meisten Flächen sind nicht versiegelt und es gibt viele Rasenbereiche, Sträucher, Bäume, 60 Meter Hecke mit Böschung sowie einen Radweg mit Straßengraben.

So ein Grundstück ist viel zu groß, um es komplett mit einem Rasentrimmer zu mähen – selbst mit unserem Testsieger würde man zirka sechs Stunden dafür brauchen – bei halbstündiger Laufzeit bräuchte man also volle zwölf Akku-Ladungen. Mit 5-Ah-Akkus, die man zwischendurch auflädt, könnte man den Bedarf auf sechs Akkus senken. Alternativ wäre die Aufteilung in mehrere Arbeitseinsätze. Doch das ergibt wenig Sinn, schließlich gibt es Benzin-Motorsensen schon ab 120 Euro, unser Testsieger kostet dagegen mit Akku und Ladegerät knapp 200 Euro.

Bei großen Flächen kann auch der beste Akku-Trimmer einen kleinen Benzin-Freischneider nicht ersetzen, vor allem nicht bei Kosten/Nutzen-Betrachtung. Der Makita EM2600U - Motorsense - im Bild unten kostet 200 Euro.
Bei großen Flächen kann auch der beste Akku-Trimmer einen kleinen Benzin-Freischneider nicht ersetzen, vor allem nicht bei Kosten-Nutzen-Betrachtung. Der Makita EM2600U, eine Motorsense (im Bild unten) kostet 200 Euro.

Was ist besser: Spule oder Messer?

Rasentrimmer sind üblicherweise mit Fadenspulen ausgerüstet. Ist der Faden aufgebraucht kann man entweder fertige Ersatzspulen kaufen oder einen passenden Faden von einer großen Rolle selbst aufwickeln. Das ist bei den hier genannten Trimmern mit nur einem Mähfaden keine Herausforderung und spart Geld. Auch die Spulen selbst sind Verschleißteile und müssen nach einer gewissen Zeit getauscht werden.

Kunststoffmesser erzielen keinen besseren Schnitt, sind aber einfacher zu wechseln als ein Faden. Außerdem entfällt das Nachziehen des Fadens ebenso wie gegebenenfalls lästige Blockaden.

In erster Linie haben die Hersteller jedoch Interesse an einem Nachkauf von Ersatzmessern. Bei den Spulen kann ein beliebiger No-Name-Faden aufgewickelt werden, daran verdienen Bosch, Einhell und Gardena aber kein Geld.

Sicherheit

Der unscheinbare Trimmer kann durchaus ein gefährliches Arbeitsgerät sein. Der kleine Faden trennt zwar keinen Finger durch, jedoch schleudert er gern mal Steine weg. Deshalb sollte sich im Abstand von mindestens zehn Metern niemand aufhalten, vor allem nicht vor dem Gerät. Denken Sie aber auch an Ihr Auto, Fenster oder andere fragile Flächen.

Makita DUR181Z: mit Brille und Tragegurt
Makita DUR181Z: Mit Brille und Tragegurt.
Immer Schutzkleidung anlegen und aufpassen, dass im näheren Umkreis keine Menschen sind, die durch herumschleudernde Steine verletzt werden könnten.

Beim Bedienen eines Rasentrimmers sollte immer eine Schutzbrille getragen werden. Außerdem ist es wichtig, die Länge des Gerätes auf die eigene Körpergröße einzustellen. Sofern vorhanden sollte auch der Gurt für die bessere Ergonomie eingestellt und angelegt werden. Nur der unser Testsieger von Makita kommt mit Gurt und Schutzbrille im Lieferumfang.

Reinigung, Wartung und Ersatzteile

Messer oder Faden, Spule und Akkus sind die Verschleißteile eines Trimmers und müssen regelmäßig nachgekauft werden. Informieren Sie sich über die entsprechenden Preise. Ein einfacher 3.0-Amperestunden-Akku von Makita kostet bereits stolze 49 Euro, der 5.0-Ah-Akku ist für über 80 Euro zu haben. EGO Power setzt dem ganzen die Krone auf, schon der 2,0-Ah-Akku kostet knapp 100 Euro, das Ladegerät ebenfalls. Bei Ikra geht es günstiger zu, Lader und 2,5-Ah-Akku sind für 83 Euro zu haben.

Akku und Ladegerät sind bei den meisten Trimmern fast genauso teuer oder sogar teurer als das Gerät selbst.

Ersatzteile können teuer werden – vor allem der Akku

Ansonsten beschränkt sich die Wartung darauf, dass man das Schutzschild von Zeit zu Zeit vom festgebackenem Rasenschnitt befreien muss. Elektrische Rasentrimmer sind damit im Gegensatz zu Motorsensen mit Verbrennungsmotor sehr wartungsarme Werkzeuge.

Es ist gar nicht mal so trivial, einen Trimmer über den Winter irgendwo abzustellen. Manche Modelle sind ultra-knapp zusammenfaltbar und nur noch einen Meter lang (Worx, Stiga). Andere hingegen bleiben bei ihrer ausgewachsenen Größe und brauchen entsprechend viel Platz in der Werkstatt (EGO Power-Modelle, Ikra).

Makita DUR181Z: unser Testsieger

Testsieger: Makita DUR181Z

Der Akku-Rasentrimmer von Makita war sofort unser bester Freund. Mit seinem leistungsstarken Motor waren selbst Hartgräserstauden oder Brennnesseln kein Problem. Mit dem Gurt auf die passende Arbeitshöhe gestellt, trägt sich dieser Trimmer angenehm, auch wenn er der schwerste im Test war.

Testsieger

Makita DUR181Z

Test: Akku-Rasentrimmer – Testsieger Makita DUR181Z
Mit dem Makita können Sie beruhigt auch verwilderte Gärten auf Vordermann bringen. Aber der günstige Preis täuscht: die Akkus muss man extra erwerben.

Sein Akku lädt deutlich schneller als bei den anderen Geräten – bereits nach einer guten Stunde kann es weitergehen. Außerdem liegt der Makita solide in der Hand, hier wackelt nichts, Gestänge und Motor haben einen festen Sitz.

Garten-Test

Bosch, Gardena, Worx, AL-KO, Einhell und Stiga blieben im dichten Gras neben den Gemüsebeeten stecken. Die Kunststoffmesser der Modelle Bosch ART 26-18 LI, Gardena ComfortCut Li-18/23R ,und Einhell GE-CT 18 Li schaffen es nicht, Hartgräser und Grasstauden in einem oder zwei Zügen zu schneiden. Wir mussten mit ihnen an jeder Staude einzeln herumsäbeln. Die Modelle mit einem Faden (Black + Decker GLC1823L20, Worx 20V WG 169E, AL-KO GT 2025 und Stiga SGT 24 AE) machten den Job auch nicht viel besser, der Faden nutzt sich aber an Steinen oder Holz nicht so schnell ab.

Der Faden schneidet

auch Hartgräser ohne Probleme

Soviel Frust und vergeudete Zeit müssen nicht sein, das beweist unser Favorit von Makita: Der kräftig drehende Faden schneidet Hartgräser in einem Zug und dicke Stauden sind bereits nach kurzem Sägen geköpft. So macht die Arbeit mit der 26-Zentimeter-Schnittbreite richtig Spaß.

Fast ebenso viel Freude bereiten uns sowohl der Ikra IAT 40-3025 Li als auch der leuchtgrüne Ryobi OLT1831S. Mit ähnlicher Durchzugskraft wie Makita und stolzen 30 Zentimeter Schnittbreite (zwei Fäden) arbeiteten wir uns mit ihm mühelos durch dichtes, hohes Gras und an Steinkanten entlang. Leider wird der Motor des Ryobi aber schon rund 15 Minuten vor dem Ende schwächer, was die durchzugsstarke Zeit auf gerade mal 15 Minuten verringert. Diesen Nachteil hat der Ikra IAT 40-3025 Li nicht.

Der Black + Decker GLC1823L20 soll hier nicht unter den Tisch fallen. Seine Leistung steht zwischen den kraftlosen Bosch-, Einhell und Gardena-Trimmern sowie der Leistungsspitze mit Makita und EGO Power vornweg und Ryobi sowie Ikra gleich dahinter. Der Black + Decker eignet sich für weiche Gräser, etwa Löwenzahn. Im dichten, hohen Gras kommt er besser klar als Bosch und Gardena, wirklich Spaß macht er aber nicht.

Laufzeit und Ladezeit

Makita gibt für den 3.0 Ah Akku eine Laufzeit von 45 und eine Ladezeit von 22 Minuten an, für den 4.0 Ah Akku werden 60 Minuten Lauf und 36 Minuten Ladezeit versprochen.

In unserem Test ließ der Rasentrimmer von Makita den Faden mit dem 3-Ah-Akku 27 Minuten ohne Unterbrechung sausen – wie immer sind die Laufzeiten bei Akkus in der Praxis deutlich geringer als die Versprechungen der Hersteller. Etwa fünf Minuten vor dem Ende wird der Motor schwächer, dann blinkt ein rotes Lämpchen am Griff.

Ikra läuft mit 2,5 Ah 32 Minuten, Ryobi kann das mit seinen 4.0 Amperestunden auch nicht besser, er schaffte ebenso 27 Minuten bei ununterbrochenem Durchlaufen. Die anderen Trimmer liegen gleichauf oder halten länger durch: Bosch ist hier Spitzenreiter mit 42 Minuten, dicht gefolgt von Black + Decker mit 37 Minuten. Einhell und AL-KO laufen 25 Minuten, Worx (2 Akkus) und Stiga gehen in Vergleich dazu mit 34 und 32 Minuten in Führung.

Selbst die High-End-Trimmer von EGO Power mit 56-Volt-Akkus packen keine Dreiviertelstunde: 20 oder 38 Minuten (je nach Akku) fährt der 300 Euro teure EGO Power MST1500E-B durch den Garten, dann muss für 40 Minuten aufgeladen werden. Der günstigere EGO Power ST1210E ist mit 23 Minuten dabei (2,0 Ah).

Akkulaufzeiten sind geringer als die Hersteller angeben

Die Schlusslichter waren Gardena und Black + Decker mit praxisfernen 260 und 300 Minuten Ladezeit. Es handelt sich hier um ungefähre Angaben, denn wir haben die Ladegerät alle gleichzeitig angeschlossen und dann in halbstündigen Abständen kontrolliert, ob sie »voll« anzeigen.

Ryobi RBC18L40 Akku und Ladegerät 120 min plus Makita DC18RC und 3,0 Ah Akku) BL1830
Ryobi RBC18L40 Akku und Ladegerät 120 min und Makita DC18RC und (3,0 Ah Akku) BL1830.

Bei solchen kurzen Arbeitszeiten braucht es einen Schnelllader, damit es nach der Mittagspause gleich weitergehen kann. Diesen Wunsch erfüllt jedoch nur der teure EGO-Power Schnell-Lader CH5500E mit 40 Minuten. Makitas Ladegerät DC18RC braucht 75 Minuten, um den Akku wieder voll aufzuladen. Danach folgt Bosch mit 80 Minuten und Ryobi mit 160 Minuten beim Akku mit 4 Amperestunden.

Das Thema Aufladen zeigt den Vorteil des Makita-Trimmers, der ohne Akku und Netzteil ausgeliefert wird: Je nach Gartengröße und Betriebszeit kann man bei ihm passende Akku-Kapazitäten und Mengen dazukaufen, ebenso wie ein Schnellladegerät (zum Beispiel DC18RC), das es alternativ auch als Doppellader gibt (DC18RD). Gleiches gilt für den Ikra IAT 40-3025 Li und den EGO Power MST1500E-B, auch sie werden solo verkauft.

Stabilität und Verarbeitung

Der Makita DUR181Z war der schwerste Trimmer im Test, er hat aber auch die solideste Verarbeitung. Der Motor sitzt fest am unteren Ende, nichts schwingt und wackelt im Betrieb. Hier kann der teure EGO Power MST1500E-B noch eins draufsetzen, der Motor und die Verschraubung wirken sehr langlebig. Ikra IAT 40-3025 Li, EGO Power ST1210E und Stihl FSA 56 sind sich bei der Verarbeitung ähnlich, wobei das Pendel im Detail zum Stihl schwingen mag.

Eine stabile Konstruktion, das ist bei den Konkurrenten mitnichten so: Black + Decker kommt mit dem leichten GLC1823L20 noch ganz gut weg, Griff, Motor und Gestänge sind fest, die Spaltmaße sauber.

Bei Ryobi, Bosch, Gardena, Worx, AL-KO, Einhell und Stiga wackelt die Mäheinheit dagegen mehr oder minder stark, was zu einem schwingenden Motor führt. Für die Bedienung ist das unerheblich, aber die Wertigkeit und das gute Gefühl über die Langlebigkeit des Produktes sind dahin.

Das Problem ist hausgemacht: Hersteller wollen den Komfort erhöhen und bauen mehr Winkel/Neigungs-Einstellungen an den Trimmer. Jede variable Position ist jedoch eine Schwachstelle für die Stabilität. Aus diesem Grund sind für uns die Feature-Wunder von Bosch, Gardena, Worx, Ryobi, Einhell und AL-KO eher problematisch.

Ergonomie und Betriebsmodi

Makita verzichtet dagegen auf zahlreiche Betriebswinkel für Motor und Griff. Beim Testsieger kann lediglich der Führungsholm auf die Größe des Bedieners eingestellt werden. Hinzu kommt der verstellbare Winkel des Motors in Bezug auf den Führungsholm: Der Winkel, den der Führungsholm mit dem Erdboden einschließt, kann in 5 Stufen geändert werden, so dass man für sich die jeweils bequemste Arbeitsposition einstellen kann. Diese beiden Einstellungen beherrscht allerdings jeder Trimmer.

Die beiden EGO-Power-Modelle als auch Stihl gehen im Verzicht noch einen Schritt weiter, hier kann nicht einmal der Winkel-Holm-Motor eingestellt werden. Für die Stabilität und die Langlebigkeit ist das ein Plus: Wo keine Mechanik ist, da kann auch keine kaputt gehen. Im Einsatz hat uns dieser Mangel selten gestört, eine veränderte Körperhaltung konnte das ausgleichen.

In unserem Garten-Test mussten wir lediglich die Länge des Trimmers einstellen und beim Mähen den Winkel des Motors anpassen, um unter einem niedrigen Baum oder an einer Böschung zu mähen. Augenscheinliche Ausstattungs-Wunder wie Gardenas ComfortCut Li-18/23R und Ryobis OLT1831S wirken auf uns daher maßlos übertrieben. Bei ihnen kann der Motor auch noch seitlich geneigt werden – vermisst haben wir diese Funktion beim Testsieger nicht.

Extra-Einstellungen wie die seitliche Neigung des Motors sind überflüssig

Dafür liefert Makita sowohl eine Schutzbrille wie auch einen Tragegurt mit. Bis auf Stihl (Schutzbrille) kommt kein anderer Hersteller kommt auf diese Idee. Die meisten Trimmer haben noch nicht einmal eine Befestigungsöse für den Karabiner eines Gurtes, außer der EGO Power MST1500E-B, der ebenfalls mit Tragegurt kommt.

Makita DUR181Z: leicht zu haltender Power-Button
Makita DUR181Z: leicht zu haltender Power-Button.

Als Schutz gegen ein versehentliches Einschalten sind alle Trimmer mit Arretier-Taste und Ein-/Aus Schalter bestückt. Die Arretier-Taste muss gehalten werden, damit Ein-/Aus gedrückt werden kann. Im Betrieb reicht dann das Halten der Ein-/Aus-Taste.

Bei Makita kann die Power-Taste mühelos gehalten werden, das funktioniert auch bei EGO-Power, Gardena, Einhell, Worx, Ikra, Black + Decker und Ryobi ganz gut. Nur beim Bosch und AL-KO erlahmt die Hand schnell, denn der Druck auf die Taste ist schwerer als bei den anderen Trimmern.

Inbetriebnahme

Alle Trimmer sind nach dem Auspacken ruckzuck einsatzbereit. Die Schilder des Schnittkreises müssen bei allen Trimmern selbst montiert werden. Bei Gardena ließ sich selbiger für die Rückgabe nicht mehr demontieren, hier rasten viele Kunststoff-Nasen ineinander, die sich nicht mehr lösen lassen. Stihl wird, sofern beim Fachhändler gekauft, fertig montiert übergeben.

Makita DUR181Z: Faden Nachziehen, geht auch per Hand
Makita DUR181Z: Faden Nachziehen, geht auch per Hand.

Die Fadenspulen beherrschen die Automatik-Abrollung: Wenn sich der Faden im Betrieb abnutzt – und das geht bei Ästen und Steinen binnen Minuten – verkürzt er sich und der Schnittkreis wird kleiner.

Beim Testsieger Makita muss man den Trimmer dann nur während des Betriebs kurz auf den Boden drücken und die Spule rollt automatisch ein paar Zentimeter ab (Tippautomatik). Ein Metall am Außenrand des Schildes kürzt den Faden sofort auf die richtige Länge. Das alles dauert zwei Sekunden, der Arbeitsvorgang wird nicht unterbrochen.

Ryobi OLT1831S: Fadenlänge auf 26 und 30 cm einstellbar
Ryobi OLT1831S: Fadenlänge auf 26 und 30 cm einstellbar.

Die anderen Trimmer mit Fadenspule, EGO Power, Ryobi, Black + Decker, Worx, AL-KO und Stiga, können den Faden auf dieselbe Art und Weise automatisch verlängern. Nur haben die Spulen dafür keinen sichtbaren Metallknopf, die Mechanik befindet sich stattdessen im inneren der Spule und wird durch Aufstoßen auf den Boden ausgelöst.

Ausnahme ist Worx: Die Taste Command Feed am Griff stoppt den Motor ruckartig, was den Faden einen Zentimeter nachrutschen lässt.

Im Zweifel würden wir auch an dieser Stelle zu Makita greifen, denn der Knopf kann auch mit der Hand zur Verlängerung des Fadens gedrückt werden. Das geht aber auch bei Ikra, AL-KO und EGO Power ST1210E.

Die Spulen von Ryobi, Black + Decker, Stiga, EGO Power MST1500E-B und Worx müssen im Falle eines verklemmten Fadens dagegen geöffnet werden – unpraktisch.

Kosten

Makita, Ryobi und Black + Decker sind kostengünstig im Betrieb, man kann sie auf Wunsch auch selbst mit Fäden neu bewickeln. Bei Bosch ART 26-18 LI, Einhell GE-CT 18 Li und Gardena ComfortCut Li-18/23R müssen zwingend die Messer des Herstellers gekauft werden.

Der Tap und Go Fadenkopf von Makita kostet 13 Euro, eine 90 Meter Rolle Trimmerfaden der Stärke 1,6 Millimeter kostet 10 Euro. Bei Ikra sind Sie mit 17 Euro für eine Ersatzspule (DA-C1) dabei.

Die Stihl FSA-Fadenspule kostet gut 15 Euro. Hier kann auch ein beliebiger 1,6-Millimeter-Faden aufgespult werden. Die Ryobi-Fadenspule kostet 12 Euro, bei Black+Decker gibt es für dieses Geld immerhin gleich drei Fadenspulen a 10 m Länge (A6485).

Fünf Bosch Durablade Kunststoffmesser für ART 26-18 LI kosten 6 Euro, 20 Stück sind es bei Gardena ComfortCut Li-18/23R für 7 Euro. 20 Einhell-Ersatzmesser kosten 4-6 Euro. Das wird teuer, schließlich hatten wir schon während einer einzigen Fahrt zehn Messer verschlissen, vier davon verloren.

Faden ist günstiger als Messer

Kostengünstiger ist auf jeden Fall der Betrieb mit einem Faden, der grundsätzlich bis zum Verschleiß der Spule selbst von Hand aufgewickelt werden kann. Bitte achten sie aber auf den Kauf einer exakt passenden Spule für ihr Modell, bei Online-Händlern mehren sich Beschwerden über nicht ordnungsgemäß funktionierende Spulen beim Einsatz im falschen Modell.

Messer sind teurer im Nachkauf, aber es entfällt das Aufrollen und die Störanfälligkeit der Fadenverlängerung in den Spulen. Am Ende raten wir für einen Allround-Trimmer dennoch zum Faden, denn die Schnittleistung der Messer-Trimmer in unserem Test war wesentlich schlechter. Die Messer blieben im dichten Gras bzw. im Hartgras immer wieder stecken, weil der Motor es nicht schaffte, in Schwung zu bleiben.

Komfort und Arbeitsleistung

Der Makita Akku-Rasentrimmer gefällt uns am besten, weil die Arbeit mit ihm Spaß macht: Mit den passenden Ersatz-Akkus sind so auch problemlos größere Flächen zu schaffen, da der Trimmer nicht mehrfach übers Gras bewegt werden muss. Relativ mühelos arbeitet sich der Makita durch dichtes und hohes Gras.

Noch mehr Spaß machte die Arbeit mit dem Profi-Gerät von EGO Power, dem MST1500E-B. Für 500 Euro Gesamtpreis (mit Akku und Lader) und einer Laufzeit von nur 38 Minuten ist das Preis-Leistungsverhältnis für den Kleingarten-Einsatz aber denkbar schlecht.

Ein ähnlich hohes Arbeitstempo stellt sich mit Ryobi OLT1831S und Ikra IAT 40-3025 Li ein, beide haben mehr Schnittbreite als der Makita.

Akku-Rasentrimmer Test: Testsieger Makita DUR181Z.
Dem Benzin-Trimmer auf den Fersen – einholen können Sie ihn aber nicht.

Kritikpunkte

Bis auf den hohen Preis für Ladegerät und Akku hat der Makita DUR181Z in unseren Augen keine Nachteile. Die knappe Laufzeit ist ein genereller Nachteil aller Akku-Trimmer, selbst bei Profi-Geräten wie dem EGO Power MST1500E-B.

Makita DUR181Z im Testspiegel

Außer uns haben auch die Tester von selbst ist der Mann (06/2017) den Makita getestet und ihn mit der Note 1,7 bewertet. Positiv bewerteten sie die Trimmerleistung und das er leicht und bequem zu handhaben ist. Als Schwächen wird der hohe Verschleiß an Fäden genannt. Außerdem merken sie an, dass der Trimmer mit Akku und Ladegerät recht teuer wird.

Alternativen

Der Rasentrimmer DUR181Z von Makita hatte in unserem Test ganz klar die Nase vorn – aber er war auch der teuerste, von den EGO Power-Modellen einmal abgesehen. Da vor allem die Akkus und die Ladegeräte teuer sind, kann es mitunter sinnvoller sein, ein Gerät einer anderen Marke zu nutzen, wenn man hierfür bereits Akkus und Ladegeräte besitzt.

Makita ist bei Handwerkern stark verbreitet, aber auch Ikra, Black + Decker oder EGO Power haben ein breites Angebot an Akku-Geräten, die mit denselben Akkus betrieben werden können.

Mehr Schnittbreite

Ikra IAT 40-3025 Li

Test Akku-Rasentrimmer: Ikra IAT 40-3025 Li
Mit 30 cm Durchmesser schafft er mehr Fläche bei ähnlicher Leistung.

Von Ikra kommt unsere Empfehlung für alle, die sich auch mal durch dichtes Gras kämpfen wollen. Der IAT 40-3025 Li mäht auf 30 Zentimeter Breite und ist mit seinen zwei Fäden fast genauso durchzugsstark wie der Testsieger. Die Arbeit geht zügig voran und bereitet Freude, da steht Ikra dem Makita in fast nichts nach. Hartgräser und dichter Bewuchs sind kein Problem.

33 Minuten waren wir mit dem 2,5 Amperestunden-Akku im Garten unterwegs. Beim Makita reichte der 4,0 Ah-Akku für 27 Minuten – Ikra geht offenbar etwas sparsamer mit Energie um.

Die Verarbeitung ist gelungen aber nicht ganz so gut wie beim Testsieger und natürlich lange nicht so gut wie beim EGO Power Profi MST1500E-B.

Gegenüber den Niedrigpreis-Modellen von Black + Decker, AL-KO, Einhell, Bosch und Gardena hat der Ikra aber einige Vorteile: Er ist stabiler, bringt mehr Leistung aufgrund von zwei Fäden, hat ein Ladegerät mit Wandbefestigung dabei und die Griffhöhe und -neigung sind flexibel einstellbar.

Ikra IAT 40-3025 Li - Akku-Pack nach oben angewinkelt am Griff - ergonomisch etwas ungünstig
Das Akku-Pack steckt nach oben angewinkelt am Griff – ergonomisch etwas ungünstig.

Ergonomisch gibt es aber einen Nachteil: Die Akku-Box am Griff ist nach oben angewinkelt und störte uns bei der Handhabung. Der Unterarm stößt an die Box und wir fragen uns, warum man sie nicht unten angebracht hat, was uns ergonomisch sinnvoller erscheint. Der Stiga leidet auch unter diesem Phänomen.

Der Ikra IAT 40-3025 wird ohne Akku und Ladegerät verkauft. Mit einem selbst zusammengestellten Set aus Gerät, Akku und Lader landet man bei 168 Euro (2,5 Amperestunden). Entscheidungsführend kann mitunter sein, ob kompatible Geräte von Makita oder Ikra bereits benutzt oder in Zukunft eingesetzt werden.

Wenn Geld egal ist

EGO Power MST1500E-B

Test Akku-Rasentrimmer: EGO Power MST1500E-B
Mehr "Fahrkomfort" und Leistung wie ein Benziner.

Wenn Sie uns fragen, mit welchem Trimmer die Arbeit am meisten Freude bereitet hat, lautete die Antwort ganz klar: mit dem EGO Power MST1500E-B. Der Profi-Trimmer ist zwar mit 300 Euro (ohne Akku und Lader) teuer, jedoch hat er Kraft und Motor-Feedback wie eine Motorsense. Wir meinen damit das Gefühl beim Gas geben. Das Schneidwerk können wir sachte, mittel oder mit Vollgas drehen lassen und das ohne Abstufungen. Ein solch gutes »Fahrgefühl« hatte in diesem Test noch nicht einmal der Testsieger.

EGO Power ST1210E: schon der 2,0-Ah-Akku ist enorm groß
EGO Power ST1210E: schon der 2,0-Ah-Akku ist enorm groß.

EGO Power setzt auf 56-Volt-Akkus. Gegen diese mächtigen Packs wirken die 18-, 24- oder 40-Volt-Akkus wie kleines Spielzeug. Wir hatten eine 2,0 Ah und eine 4,0 Ah-Version und zwei Ladegeräte im Test (Normal- und Schnell-Lader).

Das Schnell-Ladegerät hat wie bei Makita einen Lüfter. Es lädt den 4,0-Ah-Akku in 40 Minuten. Das ist auch nötig, denn der Trimmer hält im Betrieb je nach verwendetem Akku nur 20 oder 38 Minuten durch. Es handelt sich wie üblich um Familien-Akkus, mit denen auch andere EGO-56-Volt-Geräte betrieben werden können.

Die Verarbeitung ist Oberklasse, also auch besser als bei Makita oder Stihl FSA 56. Der Motorblock besteht komplett aus Aluminium und er ist neben Makita der einzige Trimmer, der einen Gurt mit dabei hat.

Die hervorragende Stabilität der beiden EGO Power-Trimmer geht allerdings auf Kosten der Ergonomie: Die Schneidköpfe haben keine horizontale und vertikale Neigung. Das heißt Rasenkanten-Schneiden ist nicht drin und steile Böschungen müssen mit unbequemen Haltungen bearbeitet werden. Ein Ausschlusskriterium ist das für uns aber nicht, denn der Schneidkopf sitzt viel fester am Holm und das Umstellen der Neigung während des Arbeitens unterbricht bei anderen Geräten den Arbeitsfluss.

Beste Qualität

Stihl FSA 56 Set

Test Akku-Rasentrimmer: STIHL FSA 56
Trimmer für den Stihl-Fuhrpark. Leise und kraftvoll, auch für hohes Gras.

Der Stihl FSA 56 aus der Consumer-Serie des Herstellers kann im Fachhandel oder in Online-Shops für 150 oder 300 Euro (mit Akku und Ladegerät) erworben werden. Wer bereits 36-Volt-Stihl-Akkus benutzt, der kann den FSA 56 ohne Akku und Ladegerät zum günstigen Preis erwerben. Doch auch dann ist der Stihl noch gut 50 Euro teurer als der Testsieger von Makita.

Akku-Rasentrimmer Test: Testsieger Makita DUR181Z.
Stihl FSA 56: Fast ein Profi-Gerät, aber mit wenig Ausdauer mit dem Standard-Akku AK 10 (21 Minuten im Test).

Zum anspruchsvollen – aber nicht überzogenen – Preis bekommt der Käufer eine semi-professionelle Verarbeitung und Stabilität in die Hand. Der Teleskop-Holm (153-173 Zentimeter) erlaubt die Anpassung an kleine oder ganz große Benutzer. Der Holm bleibt trotz der Verlängerungsmechanik ordentlich stabil.

Der Schneidkopf kann nicht geneigt werden, weder vertikal noch horizontal. Das ist ein kleiner ergonomischer Nachteil, wenn unter Gartenmöbeln, Sträuchern oder in Gräben gemäht wird. Bei diesem Detail ist der Makita-Trimmer – und jeder andere mit neigbarem Schneidkopf – besser aufgestellt.

Die Laufzeit mit dem 1,6-Amperestunden-Akku lag im Test bei 21 Minuten, das ist für den Preis enttäuschend. Andererseits hielt der Makita, obwohl er mit einem 3,0-Ah-Akku bestückt war. auch nur 27 Minuten durch. Für den Stihl gibt es auch den Ersatzakku AK 20 mit 3,2 Ah, der sollte die Laufzeit verdoppeln. Dieser Akku kostet aber bereits 120 Euro.

Der Zwei-Faden-Trimmer ist so leistungsstark wie Makita, Ryobi oder Ikra, nur dem EGO Power MST1500E-B kann er nicht das Wasser reichen. Hier könnten aber sicherlich die Profi-Trimmer von Stihl mithalten.

Mit dem Stihl FSA 56 kann man sich also schon mal durch ein paar hohe Hartgräser arbeiten. Zu viel dichtes und hohes Gras sollte es aber nicht sein, dann lässt nämlich die Schneidkraft nach und der Benutzer braucht viel Zeit für wenige Meter.

Wir empfehlen den Stihl für Gärten bis 500 Quadratmeter, wer mehr hat sollte über einen zweiten Akku nachdenken. Der Akku lädt zwar in 50 Minuten wieder voll, aber so lange wollen wir dann doch nicht bis zur Fortsetzung des Projektes warten.

Gut & günstig

Black + Decker GLC1823L20

Test Akku-Rasentrimmer: Black + Decker GLC1823L20
Für kleine Gärten ausreichend Leistung. Außerdem leicht und stabil. Und Akku und Ladegerät sind im Preis enthalten.

Für unter 100 Euro gibt es den Black + Decker 18V Trimmer inklusive 2.0 Ah Lithium-Ionen-Akku.

Seine Schnittbreite ist mit 23 Zentimeter allerdings kleiner als bei unserem Favoriten und auch die Leistung des Motors ist geringer. Dafür hielt der Black + Decker bei der Laufzeit länger durch (37 Minuten mit 2.0 Ah). Die Stabilität des Trimmers ist recht gut, gleichzeitig wiegt er weniger als der Makita.

Schwachstelle des Preis-Leistungs-Siegers ist das im Lieferumfang enthaltene, langsame Mini-Ladegerät. Für 35 Euro bietet Black + Decker aber das Multivolt-Schnellladegerät BDC1A an, das diesen Akku in gut zwei Stunden auflädt. Wenn Sie den Akku relativ zügig wieder laden wollen, um das Projekt am gleichen Tag abzuschließen, sollten Sie das Schnellladegerät gleich dazukaufen. Der kraftvolle 4.0 Ah-Akku BL4018 von Bosch erscheint reizvoll, kostet allerdings stolze 100 Euro.

Für einen kleinen Garten bis 250 Quadratmeter mit weichen Gräsern ist der Black + Decker 18V Trimmer eine gute, preisgünstige Wahl.

Außerdem getestet

Wenn Sie bei unseren Alternativen nicht fündig geworden sind, dann gibt es auch in dieser Kategorie noch einige Trimmer, die für Sie vielleicht besser passen. Mit ein paar Nachteilen muss man dann aber leben.

Der teure EGO Power Profi MST1500E-B hat einen kleinen Bruder, den EGO Power ST1210E. Hier ist die Verarbeitungsqualität niedriger, er hat einen Kunststoff-Schneidkopf und ein Trage-Gurt ist hier nicht im Lieferumfang enthalten. Die Qualität ist aber immer noch besser als die einiger anderer Trimmer aus dem Test.

Wie beim Profi-Modell kann der Schneidkopf auch hier nicht geneigt werden, weder horizontal noch vertikal. Mit seinen zwei Fäden und dem starken Motor arbeitet sich der EGO Power ST1210E problemlos durch dichtes Gras. Das Motor-Feedback, oder das »Fahrgefühl« ist aber nicht so gut wie beim großen Bruder. Mit dem 2-Amperestunden-Akku reichte es im Test für 23 Minuten Laufzeit, das ist nicht gerade viel.

Der Preis liegt beim Solo-Gerät bei 149 Euro, allerdings kommen schnell mal knapp 200 Euro dazu, wenn man ein Ladegerät und einen 2,0 Ah Akku braucht. Hier ist der Stihl FSA 56 im Set für knapp 300 Euro die bessere Wahl.

Der Worx 20V WG 169E ist neben Stiga das kompakteste Gerät im Test, wenn es um die Aufbewahrung geht. So klein macht sich sonst niemand, denn er besteht aus zwei Teilen und wird zusammengesteckt. Klein ist auch das Ladegerät, es lässt sich aber nicht an der Wand befestigen und braucht wenigstens zwei Stunden für die Ladung (2 Ah). Standfüße gibt es ebenfalls nicht.

Eine sehr schöne Funktion ist der Auto-Feed-Schalter am Griff. Er stoppt den Motor ruckartig, so dass der Faden ein bis zwei Zentimeter aus der Spule rutscht. Man muss also nicht, wie sonst üblich, die Spule aufklopfen, um den Faden zu verlängern (Tippautomatik). Für den Komfort ist das ein Vorteil, allerdings hört der Spaß dann bei der horizontalen Verstellung des Schneidkopfes auf:

Hier soll der Nutzer den Kopf mit dem Fuß fixieren und dann den Holm mit Gewalt nach oben oder unten drücken. Das geht schwer und der Fuß hat keinen richtigen Trittpunkt. Außerdem knackt es dabei mörderisch laut und wir meinen, dass diese Mechanik sicherlich nicht lange halten wird.

Schade, denn die vertikale Verstellung sowie die Verlängerung des Holmes funktioniert bequem und einwandfrei. Die Laufzeit ist mit 17 Minuten die kürzeste im gesamten Test, dafür liegen aber zwei Akkus im Karton, was dann schon 34 Minuten ergibt. Bei Amazon findet man bei Bedarf nur den Worx-Trimmer ohne Akku für 60 Euro. Der Akku 20V 2,0 Ah kostet extra 40 Euro. Der Ein-Faden-Trimmer spielt was die Leistung angeht in derselben Liga wie AL-KO, Einhell, Stiga, Gardena, Black + Decker und Bosch. In dichtem Gras fährt sich der Schneidkopf fest, die Leistung ist gering.

30 Zentimeter Schnittbreite bringt der Ryobi unter seinem durchzugsstarken Motor zustande. Die Arbeit geht zügig voran und bereitet Freude, da steht Ryobi dem Makita in nichts nach. Hartgräser und dichter Bewuchs sind kein Problem.

Nachteile sind die wackelige Mäheinheit, die relativ lange Ladezeit von 160 Minuten sowie der bereits nach rund 15 Minuten schwächer werdende Motor. Ein Vorteil gegenüber unserem Favoriten kann die Neigungsmöglichkeit des Motors am Holm sein – wir halten diese Funktion allerdings für überflüssig.

Der Ryobi Akku-Rasentrimmer OLT1831S wird ohne Akku und Ladegerät für rund 70 Euro verkauft. Mit Ladegerät und 4.0 Ah Akku (Set Ryobi RBC18L40) ist er jedoch rund 100 Euro teurer. Für nur wenig mehr gibt es da schon unseren Favoriten von Makita samt Ladegerät und Akku.

AL-KO hat den günstigen Akku-Trimmer GT 2025 im Programm. Mit seiner Schnittbreite von nur 25 Zentimetern gibt er sich die Hand mit Einhell, Black + Decker, Gardena und Bosch. Der Ein-Faden-Trimmer hat nur eine begrenzte Leistung, die Laufzeit im Test (2,5 Ah Akku) lag bei 25 Minuten.

Leider bereitete die Arbeit wenig Freude: Die Tippautomatik funktionierte oft nicht und der Faden kürzte sich sehr häufig nicht von selbst ein. Der Grund: Die Rotationsgeschwindigkeit ist zu gering, der Faden schlägt nicht von selbst am scharfen Metallstück ab. Am Ende ging dann auch noch die Fadentrommel im Betrieb auf und das Nylonband verhedderte sich vollständig – Komfort sieht anders aus.

Der Trimmer kann vertikal und horizontal ausgerichtet werden, das haben alle Geräte, außer die beiden von EGO Power, gemein. Der Griff lässt sich variabel am Holm mit einem Schnellspanner fixieren, das sorgt für eine bequeme Halteposition. Ansonsten lässt die Qualität leider zu wünschen übrig: Der Motor wackelt am eher fragilen Holm und der Griff ist nur ausreichend fest. Ikra, Makita und natürlich EGO Power haben eindeutig die stabileren Geräte.

Einhell GE-CT 18 Li Kit

Der Einhell GE-CT 18 Li arbeitet wie Gardena und Bosch mit Kunststoff-Messern. Die haben uns beim vorangegangenen Test schon nicht überzeugen können – doch hier kam es noch schlimmer:

Während der 25-minütigen Arbeitszeit haben wir viermal das Messer verloren und wenigstens weitere sieben Messer verschlissen. Der Einhell ist damit untauglich für Gärten mit Stein- oder Holz-Details oder wenn viele Büsche, Hecken und Bäumen vorhanden sind. Da kann ja immer mal Geäst auf dem Boden herumliegen. Hieran nutzen sich die Messer aber rasant ab und das kann nicht Sinn der Sache sein.

Die Stabilität von Griff, Holm und Motor ist gering und bewegt sich in etwa auf Gardena und AL-KO Niveau. Der Preis bleibt bei unter 100 Euro, inklusive Lader und 2,0-Ah-Akku. Doch empfehlen möchten wir diesen Trimmer auf Grund der Nachteile nicht. Dann doch lieber den Black + Decker GLC1823L20 mit mehr Laufzeit oder den Worx 20V WG 169E mit ähnlicher Arbeitszeit und Command Feed.

Der Stiga SGT 24 AE ist eine Ein-Faden-Trimmer für kleine Gärten und den eher seltenen Einsatz. Der Holm wird zusammengesteckt, deshalb lässt er sich von allen Geräten in diesem Test am besten verstauen. Leider ist das für die Stabilität eher von Nachteil, auch der Motor hängt eher wackelig daran.

Aus einem unerfindlichen Grund neigt sich der Akku-Pack hinter dem Handgriff nach oben. Wie bei Ikra ist das ein ergonomischer Nachteil, ständig stört sich unser Unterarm daran. Außerdem funktionierte beim Testgerät leider die Tippautomatik zur Fadenverlängerung gar nicht, was aber auch ein Problem allein unseres Gerätes sein könnte.

Die Leistung des Ein-Faden-Trimmers ist eher bescheiden. Bei dichtem Gras oder sehr vielen Hartgräsern bleibt der Stiga stecken. Bei weniger starken Herausforderungen können wir uns aber an der 32-minütigen Laufzeit (4,0 Ah Akku) sowie der Schnittbreite von 25 bis 30 Zentimetern erfreuen.

Gardena ComfortCut Li-18/23R

Der Gardena-Trimmer ComfortCut Li-18/23R hatte keine Chance gegen den Testsieger. Der schwache Motor kämpfte mit seinem Kunststoffmesser vergeblich gegen unser dichtes Gras. Hartgräser-Stauden wurden zu einer mühsamen Tortur, Rasenkanten blieben unsauber.

Hinzu kommt eine sehr lange Ladezeit von 4,5 Stunden bei einer Laufzeit von einer halben Stunde. Die vielen ergonomischen Einstellmöglichkeiten mögen zwar praktisch sein, doch was nutzen sie bei so einem schwachen Schnittergebnis?

Der Bosch ART 26-18 LI ist mit einem Durablade-Messer bestückt. Leider ist er damit genauso schwach unterwegs wie der Gardena-Trimmer. Die Laufzeit von 42 Minuten ist zwar die beste im Feld, doch das hilft nicht viel, wenn wir mehrmals über die Bereiche mähen müssen bzw. im dichten Bewuchs stecken bleiben.

Positiv: Das inkludierte Ladegerät lädt in 80 Minuten den Akku auf. Er kann auch für andere, kompatible Bosch-Geräte genutzt werden.

Bosch hat ein etwas kleineres Schwestergerät im Angebot: Der Bosch ART 23-18 LI hat eine Schnittbreite von 23 Zentimeter im Gegensatz zu den 26 des großen Bruders und kommt mit einem etwas schwächeren Akku, ist aber nicht wesentlich günstiger zu haben.

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Kommentare

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Jan Olé
Jan Olé

Wollte eure Seite erst liken, weil sie interessant aussah. Wenn ich allerdings sehe, dass der Hersteller der besten Geräte in dem Bereich (Stihl) erst gar nicht getestet wird, sondern ein Haufen Baumarkt-Geräte, gehe ich davon aus, dass die anderen Tests auch entweder gekauft oder/und von bestenfalls branchenfernen Menschen durchgeführt werden…

Redaktion
Redaktion

Stihl hat uns leider kein Testgerät zur Verfügung gestellt. Unser Testurteil bilden wir absolut frei und unabhängig – genau deshalb scheuen sich manche Hersteller, uns Geräte für unsere Vergleichstests zur Verfügung zu stellen.

Robert
Robert

Kann mich dem vorschreiber anschliessen.Stihl darf nicht fehlen und was ist mit dem hersteller EGO (https://egopowerplus.de/produkte/rasentrimmer-und-freischneider).Sonst eine gute seite LG.

Heinz Heinz
Heinz Heinz

Da werde ich wohl bei meiner Benzinmotorsense mit 3ps geschossen in der Bucht für 75€ bleiben müssen. Läuft jetzt seit 6 Jahren fast jedes Wochenende mehr wie eine Stunde ohne Probleme. Ok der Benzinschlauch ist mal gebrochen (5€ Ersatz) – wenn ich bedenke das der 5Amp Akku 80 Euro kostet hätte ich in die Maschine ca. 50 Liter Sprit lassen können. Meine Frage ist hält der Akku 6 Jahre?

Thorsten Stroh
Thorsten Stroh

Sehe ich auch so. Für ein großes Grundstück ist der Benzintrimmer am besten. Für ein kleines Grundstück reicht Kabel.
Der Trimmer mit Akku steht sich kaputt und dann kann man andauert Teure Akkus kaufen, die einen haufen wichtiger Ressourcen beinhalten.

Marco Eausa
Marco Eausa

Sehr subjektiv der Test find ich. Der Ryobi ist billiger, leichter, größere Schnittbreite und flexibler in den Einstellungen. Nur weil die im Test nicht gebraucht wurden, sind sie doch trotzdem vorhanden.

Sascha Borgmann
Sascha Borgmann

Habe mittlerweile 3 Geräte und kein Faden hält lange. Wir haben Natursteine am Rand. Komm ich da einmal ran ist jedesmal der Faden weg. Wie sieht das beim Testsieger aus?

Jens Schad
Jens Schad

Ich nutze den Oregon Nylium Mähfaden auf einer Solo 105 (Benziner)
Ist sehr zäh und abriebfest. Besser als alles was bei den Geräten mitgeliefert wird, versprochen.
Hatte noch nie einen Fadenbruch.

Sascha Borgmann
Sascha Borgmann

Danke schau ich mir an