Akku-Staubsauger Test: Aufmacher Akku Staubsauger Copyright: Kärcher
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Der beste Akku-Staubsauger

Wir haben 51 Akku-Staubsauger getestet. Der beste für die meisten ist der Tineco Pure One S11, denn er vereint guten Bedienkomfort und sehr gute Reinigungsleistung mit einem guten Preis. Wer mehr Leistung will und bereit ist, dafür tiefer in die Tasche zu greifen, liegt mit dem Dyson V15 Detect richtig. Eine perfekte Saugkraftregulierung, die Akku und Ohren schont, bietet der Tineco Pure One S15 Pro.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 23. September 2022

Mit dem Tineco Pure One S15 Pro kommt ein Akku-Staubsauger der Oberklasse in den Test – und er löst seinen Vorgänger Tineco S12 Pro EX bei der besten Saugkraftregulierung ab. Der sehr günstige Proscenic I10 ist in puncto Saugleistung ebenso nicht zu verachten, kann qualitativ aber nicht ganz so auftrumpfen und landet nicht unter unseren Empfehlungen.

25. März 2022

Im aktuellen Update gab es drei absolut neue Modelle zu testen. Allerdings hat es nur für den sehr leisen Kärcher VC 6 Cordless zu einer Auszeichnung gereicht.

21. Dezember 2021

Wir haben mit dem Dyson V15 Detect und dem Miele Triflex HX1 zwei kostspieligere Akku-Staubsauger getestet. Der Qualitätsunterschied zu günstigeren Modellen ist aber  auch deutlich zu spüren. Vor allem der Dyson hat sich mit seiner enormen Saugleistung aber auch als exzellenter Haar- beziehungsweise Tierhaarsauger ausgezeichnet und ist eine neue Empfehlung. Er ersetzt den Bissell Icon Pet 25V, der jetzt unter „Außerdem getestet“ zu finden ist.

12. November 2021

Wir haben fünf weitere Akku-Staubsauger getestet und der Tineco Pure One S11 hat uns als Komplettpaket überzeugt. Preislich passend saugt er nur so stark wie es nötig ist und verlängert damit die Akku-Leistung erheblich. Er ist unser neuer Testsieger!

Der ehemalige Favorit Rowenta Air Force Flex 460 RH9299WO ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

22. Juli 2021

Mit dem Dyson V11 Absolut Extra Pro, dem Tineco A11 Master und dem Shark IZ201EUT haben wir drei weitere Akku-Staubsauger getestet. Alle drei haben sich gut geschlagen, für eine Empfehlung hat es jedoch nicht gereicht.

31. März 2021

Vier weitere Akku-Sauger bereichern unseren Test. Für den Tineco S12 PRO EX hat es sogar zu einer Auszeichnung gereicht. Er verdrängt den Vorwerk Kobold VB 100, den wir erneut getestet haben und der nun unter „Außerdem getestet“ gelistet ist.

18. Dezember 2020

Mit dem Jimmy JV85 Pro (Xiaomi) und dem Proscenic P11 haben wir zwei weitere Akku-Staubsauger im Test. Für beide hat es jedoch nicht zu einer Empfehlung gereicht.

14. Juli 2020

Wir haben einen neuen Akku-Staubsauger getestet. Der Eufy HomeVac S11 Infinity konnte allerdings keine Empfehlung einfahren.

17. April 2020

Wir haben zehn weitere Geräte zwischen 190 und 500 Euro getestet, leider spiegelt der Preis nicht immer die Qualität wieder. So ist der aktuell günstigste Sauger auch einer der Besten. Neuer Testsieger ist der Rowenta Air Force Flex, der preislich im Mittelfeld liegt.

19. Juli 2019

Wir haben unseren Test um den Dyson V11 Absolute erweitert.

6. Dezember 2018

Wir haben fünf neue Geräte getestet, darunter auch den ersten Akku-Sauger von Vorwerk. Neben dem Kobold VB100 haben wir außerdem den AEG FX9, den SpeedPro Max FC6823/01 von Philips, den Deik VC-1606 und schließlich den Leifheit 11925 Regulus Powervac, der es neben dem Vorwerk zu einer Empfehlung schaffte.

6. August 2018

Neu hinzugekommen ist der VC 5 Cordless Premium vom Reinigungsspezialisten Kärcher.

23. März 2018

Wir haben vier neue Geräte getestet, darunter den brandneuen Dyson V10. Der ist eine neue Empfehlung, aber leider sehr teuer. Eine Empfehlung ist auch der neu getestete Dirt Devil DD777-1. Unser neuer Top-Favorit ist der AEG CX7-2-45AN.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Akku-Staubsauger werden immer beliebter, denn staubsaugen ohne Kabel ist praktisch und geht schneller. Bei der Saugleistung kommen Akku-Staubsauger zwar nicht an ihre verkabelten Kollegen heran, doch das machen sie teilweise durch ihre rotierenden Bürsten wett.

Soll das ganze Haus gesaugt werden, kommen Akkusauger aber meist an ihre Grenzen – so viel Akku-Kapazität haben die wenigsten. Auch beim Aussaugen von Ecken und Kanten haben Akkusauger bislang das Nachsehen. Daher sollte man bei der Anschaffung eines Akku-Staubsaugers den guten alten Kabel-Staubsauger nicht vorschnell in Rente schicken. Mehr zu den Vor- und Nachteilen von Akkusaugern im Alltagsgebrauch lesen Sie weiter unten.

Wir haben in mehreren Testrunden 51 Akku-Staubsauger getestet, 39 davon sind aktuell noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzüberblick: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Tineco Pure One S11

Akku-Staubsauger Test: Tineco Pure One S11
Die automatische Saugkraftregulierung passt sich der Verschmutzung an. Das schont den Akku und die Ohren.

Der Tineco Pure One S11 liefert eine sehr gute Reinigungsleistung zum verhältnismäßig kleinen Preis. Selbst im Turbo-Modus ist er nicht lauter als manch anderer Akkustaubsauger im Sparmodus. Denn Tineco stattet dieses Modell mit einem Staubsensor aus, der den Schmutz erkennt und die Saugleistung nur dann erhöht, wenn sie wirklich benötigt wird.

Das verbessert die Akkuleistung erheblich und sorgt für eine angenehme Geräuschkulisse. Ein extra Bonus ist die Vernetzung mit einer App. Ob man das wirklich braucht, sei jedem selbst überlassen – interessant sind die Infos zum Saugverhalten allemal.

Wenn Geld egal ist

Dyson V15 Detect Absolute

Akku-Staubsauger Test: Dyson V15 Detect Absollute
Der Dyson beindruckt mit einem riesen Zubehörpaket und einer imposanten Saugleistung. Wie er mit Haaren umgeht ist faszinierend.

Den Dyson V15 Detect Absolute muss man sich leisten können. Aber wenn man ihn sich leistet, bekommt man auch das volle Programm. Die Saugleistung ist für einen Akkusauger enorm, der Umfang der Ausstattung ebenso. Die Saugleistung wird automatisch an die aufzunehmende Staubmenge angepasst – und auf dem Display wird die Menge des aufgesaugten Schmutzes nach Partikelgröße angezeigt.

Das ist zwar ebenso wie die nicht wirklich überzeugende Laser-Ausleuchtung der Hartbodendüse eher eine nicht wirklich nützliche Spielerei, aber dafür überzeugt die Saugleistung auf ganzer Linie, speziell auch bei langen Haaren, weshalb der Dyson V15 Detect Absolute auch für Haustierbesitzer eine gute Wahl ist.

Saugkraftregulierung

Tineco Pure One S15 Pro

Test Akku-Staubsauger: Tineco Pure One S15 Pro
Der Tineco Pure One S15 Pro ist eine Klasse für sich, die mit dir spricht und in Videosequenzen zeigt, wie sie funktioniert. Die Saugleistung reguliert sich automatisch oder manuell in 6 Stufen.

Auch der Tineco Pure One S15 Pro passt bei größere Mengen Schmutz automatisch die Saugleistung an und das macht er sogar noch einen Tick besser als der Dyson: Merklich steigt die Drehzahl des Motors und sobald alles eingesaugt ist, sinkt sie wieder. Auch bei der Saugleistung kommt der Tineco S15 Pro an den Dyson V15 Detect heran – das gilt allerdings auch für den Preis. Das farbige LCD-Display könnte man fast als Spielerei sehen, es zeigt aber auch Tipps zur Bedienung und den Akkuzustand in Prozent an.

Gut & günstig

Bosch Zoo'o ProAnimal BCH6ZOOO

Akku-Staubsauger Test: Bosch Zoo O Proanimal
Kein Sauger bürstet besser Teppiche aus und bietet so viel für so wenig Geld.

Wer Teppich intensiv reinigen möchte ohne ein Vermögen zu investieren, ist mit dem Bosch Zoo’o ProAnimal bestens bedient. Kein anderes Testgerät bürstet sich so gut durch den Teppich und holt damit wirklich jeden Krümel aus den Fasern. Auf Laminat wird das allerdings zum Handicap, da die Bürste für deutliche Vibrationen sorgt. Mit der kleinsten Saugstufe kann die Bürste jedoch deaktiviert werden und die Saugleistung ist dennoch besser als bei vielen anderen Saugern im Test.

Stark & Leise

Kärcher VC 6 Cordless Premium ourFamily

Test Akku-Staubsauger: Kärcher VC 6 CORDLESS PREMIUM OURFAMILY
In bekannter Kärcher-Qualität überzeugt der VC 6 vor allem mit einer sehr angenehmen Lautstärke und einer ordentlichen Saugleistung.

Weniger ist manchmal mehr – und wenn nicht mehr Leistung erforderlich ist, muss der bürstenlose Motor im Kärcher VC 6 Cordless auch nicht höher drehen. Das schont die Ohren und den Akku.

Auch wenn man mitunter dass Gefühl hat, dem Akku-Sauger würde die Leistung fehlen oder die Bodenbürste bleibt fast stehen – es reicht aus – und die Auslegware wird nahezu perfekt gereinigt. Bei Bedarf gibt es allerdings auch den Turbo-Modus, bei dem sich der Kärcher aber dennoch mit einer Lautstärke von 72 dB begnügt.

Vergleichstabelle

TestsiegerTineco Pure One S11
Wenn Geld egal istDyson V15 Detect Absolute
SaugkraftregulierungTineco Pure One S15 Pro
Gut & günstigBosch Zoo'o ProAnimal BCH6ZOOO
Stark & LeiseKärcher VC 6 Cordless Premium ourFamily
Tineco S12 Pro EX
Miele Triflex HX1 SMUL0
Tineco S11 Tango EX
Bissell Icon Pet 25V 2602D
Rowenta Air Force Flex 460 RH9299WO
Proscenic P11 smart
Shark IZ251EUT
Tineco A11 Master
Dyson V11 Absolute Extra Pro
Dyson V11 Absolute
Vorwerk Kobold VB100
Philips SpeedPro Max FC6823/01
AEG FX9 1 IBM
Kärcher VC 5 Cordless Premium
AEG CX7-2-45AN
Proscenic I10
Einhell TE-SV 18 Li
Roidmi X20
Rowenta X-Force Flex 14.60 RH9959
Rowenta X-Force Flex 8.60
Jimmy JV85 Pro
AEG Ergorapido QX8-1-45CR
Dyson V10
Dyson V7
Hoover Athen EVO ATV 324 LD
Shark IZ201EUT
Rowenta X-Force Flex 11.60
AEG QX9-1-ANIM
Proscenic P10
Hoover H-FREE 500 Compact Connected
Leifheit Regulus PowerVac 11925
Roidmi S1E
Eufy HomeVac S11 Infinity
Thomas Quick Stick Boost
Akku-Staubsauger Test: Tineco Pure One S11
  • Sehr gute Saugleistung auf Teppichböden
  • Sehr angenehme Lautstärke
  • Automatische Saugkraftregulierung
  • App für volle Kontrolle
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Hebel für Dauerbetrieb
Akku-Staubsauger Test: Dyson V15 Detect Absollute
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Automatische Leistungsanpassung
  • Restzeitanzeige
  • Perfekt für Haare
  • Gute Saugleistung auf Teppich
  • Etwas zu laut
  • Staubbox umständlich zu handhaben
Test Akku-Staubsauger: Tineco Pure One S15 Pro
  • Sehr gute Saugleistung
  • Sehr gut zu navigieren
  • Automatische Leistungsregulierung
  • Haarfreie Bürste
  • Mit Ladestation
  • Im Turbo kurze Akku-Laufzeit
  • Lange Ladezeit
Akku-Staubsauger Test: Bosch Zoo O Proanimal
  • Sehr gute Bürsten­leistung
  • Mit Tragegurt und Schlauch
  • Kann flach saugen
  • Bürste sehr leicht abnehmbar
  • Akku-Zustands­anzeige
  • Keine Ladestation oder Wandhalterung
  • Brummt auf Laminat
Test Akku-Staubsauger: Kärcher VC 6 CORDLESS PREMIUM OURFAMILY
  • Sehr leise
  • Sehr gute Saugleistung
  • Gute Akkuleistung
  • Leicht
  • Bürstenloser Motor
  • Kein HEPA-Filter
  • Keine angetr. Polsterbürste
Test  Akku-Staubsauger: Tineco S12 PRO EX
  • Zwei Bodendüsen
  • Passt Saugleistung dem Schmutz an
  • Leise
  • Sehr gute Saugleistung
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Mäßige LED-Beleuchtung
  • Arbeitet nicht ganz randnah
Test Akku-Staubsauger: Miele Triflex HX1 SMUL0
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Hohe Verarbeitungsqualität
  • Perfekte Saugleistung in Ecken
  • Gute Saugleistung auf Teppich
  • Angenehme Lautstärke
  • Wenig Zubehör
Akku-Staubsauger Test: Tineco S11 Tango Ex
  • Zwei Akkus
  • Zwei Bodendüsen
  • Leise
  • Sehr gute Saug­leistung
  • Mäßige LED-Beleuchtung
  • Arbeitet nicht ganz randnah
Test  Akku-Staubsauger: Bissel Icon Pet 2602D
  • Qualitativ hochwertig
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Kann flach saugen
  • Sehr gute Beleuchtung
  • Leichte Schmutz­entleerung
  • Steht nicht selbst­ständig
  • Brummt auf Laminat
  • Benötigt Hilfsmittel zur Bürstenreinigung
Akku-Staubsauger Test: 3221614006326 Rh9299 Img
  • Sehr flexibel
  • Saugrohr knickbar
  • Top-Leistung auf Auslegware
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Kann flach saugen
  • Keine Akku-Anzeige
  • Steht nicht selbstständig
Test Akku-Staubsauger: Proscenic   P11 smart
  • HEPA H13 Filter
  • Brushless Motor
  • Komfortable Bedienung
  • Angetriebene Polsterbürste
  • Mäßige Saugleistung
  • Recht laut
Test Akku-Staubsauger: Shark IZ251EUT
  • Sehr gute Akku-Laufzeit
  • Angenehme Lautstärke
  • Umweltgerechte Verpackung
  • Ersatzakku
  • Anti-Hair-Wrap nicht effektiv
  • Mäßige Leistung auf Teppichböden
  • Teppichbürste nicht ausbaubar
Akku-Staubsauger Test: Tineco A11 Master
  • 2 Akkus
  • Sehr viel Zubehör
  • Zwei Bodendüsen für harte/weiche Böden
  • Wandhalterung mit doppelter Ladestation
  • Sehr gute Saugleistung auf Teppich
  • Kurze Akku-Laufzeit
  • Kleine Staubbox
Test  Akku-Staubsauger: Dyson V11 Absolute Extra Pro
  • 2 Akkus und zwei Ladegeräte
  • Automatische Saugkraftregulierung
  • Zwei Bodendüsen für harte/weiche Böden
  • Wandhalterung und Ständer mit Lade­station
  • Grafikdisplay mit Akkuanzeige
  • Mäßige Saugleistung auf Teppich- und Hartböden
  • Sehr teuer
Test  Akku-Staubsauger: Dyson V11
  • Automatische Saugkraftregulierung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Genaue Akku-Anzeige
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Lange Ladezeit
  • Sehr teuer
Akku-Staubsauger Test: Unknown
  • Durchzugsstarke Bürste in zwei Stufen einstellbar
  • Lange Akkulaufzeit
  • Federnd gelagerte Bürste
  • Gute Saugleistung in Ecken
  • Keine Ladestation
  • Keine LED-Beleuchtung
  • Sehr hoher Preis
Test  Akku-Staubsauger: Philips SpeedPro Max FC6823/01
  • Akkustandsanzeige in Prozent
  • Flacher Bürstenkopf saugt weit unter den Möbeln
  • Saugt sich im Teppich schnell fest
Test  Akku-Staubsauger: AEG FX9
  • Zwei Betriebsarten: Motoreinheit lässt sich rauf- und runter­schieben
  • Schlauch herausziehbar für Polster etc.
  • Gute Saugleistung auch auf Teppich
  • Mit Ladedock
  • Kein abnehmbares Handteil
  • Zum Laden muss der Motor unten eingerastet sein
Akku-Staubsauger Test: 1349330 Herodpi (jpg)
  • Kommt direkt einsatzfähig aus dem Karton
  • Flexible Höhen­verstellung
  • Gute Ausstattung
  • Leider ohne Bürste
  • Akku reicht in höchster Stufe nur für 15 Minuten
Test  Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45AN
  • Saugt auf glatten Böden und Teppich gut
  • Handteil inkl. Zubehör perfekt fürs Auto
  • Saugt auch auf erster Stufe schon sehr gut
  • Bei voller Leistung recht geringe Lauf­zeit
  • Grundausstattung dürftig, Unbedingt auf das Zusatzpaket AKIT15 achten!
Test Akku-Staubsauger: Proscenic I10
  • Gute Saugleistung
  • HEPE H13 Filter
  • Sehr laut
  • Teppicherkennung funktioniert kaum
  • Ungenaue Akkuanzeige
Test Akku-Staubsauger: Einhell TE-SV 18 Li
  • Freie Akkuwahl
  • Sehr leicht
  • Sehr laut
  • Mäßige Saugleistung
Test Akku-Staubsauger: Roidmi X20
  • Schlankes schickes Design
  • Effektiv gegen Haare
  • Gute Akkulaufzeit
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Mäßige Leistung auf Teppichböden
  • Recht laut
  • Unpraktische Handhabung
Akku-Staubsauger Test: Bildschirmfoto 2021 11 12 Um 12.12.25
  • Knickbar
  • Große Staubbox
  • Restzeitanzeige
  • Perfekte Eckenreinigung
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Bürste schaltet im Turbo-Modus ab
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Sehr schwer beim Saugen
Test  Akku-Staubsauger: Rowenta X-Force Flex 8.60
  • Knickbares Rohr
  • Abnehmbarer Akku
  • Viel Zubehör
  • Waschbarer Ersatzfilter
  • Mäßige Saugleistung auf Teppich
  • LED-Beleuchtung nicht brauchbar
  • Geringe Akku-Laufzeit
Akku-Staubsauger Test: Jimmy V85 Pro
  • Akkuanzeige in Prozent
  • Knickbares Saugrohr
  • Viel Zubehör
  • Gute Akkuleistung
  • Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr laut
  • Lange Ladezeit
  • Muss in der Wandhalterung geladen werden
Test  Akku-Staubsauger: AEG QX8-1-45CR 2in1
  • Gute Saugleistung auf Teppichböden
  • Schnell als Handgerät nutzbar
  • Kleine Staubbox
  • Auf Teppichen schwer zu navigieren
  • Macht sich auf Auslegware selbstständig
  • Passt nicht unter Schränke
Test  Akku-Staubsauger: Dyson V10
  • Hohe Saugleistung
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • In höchster Stufe reicht der Akku keine 10 Minuten
Test  Akku-Staubsauger: Dyson V7
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • Höchste Stufe reicht für unter 10 Minuten
Test Handstaubsauger mit Akku: Hoover Athen EVO ATV324LD
  • Gute Akkuleistung
  • Gute Einstellungsmöglichkeiten
  • Schwergängige Bürste
  • Handling könnte einfacher sein
Test  Akku-Staubsauger: Shark IZ201EUT
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Knickrohr
  • Platzsparende Parkposition
  • Mäßige Beleuchtung
  • Schlechtes Saugergebnis auf Teppichböden
  • Auf Teppich schwer navigierbar
Akku-Staubsauger Test: Rowenta X Force Flex 11.6 Rh9878 Animal Care
  • Knickbares Rohr
  • Abnehmbarer Akku
  • Viel Zubehör
  • Waschbarer Ersatzfilter
  • Große Staubbox
  • Mäßige Saugleistung auf Teppich
  • Turbo-Modus schaltet Bürste aus
  • LED-Beleuchtung nicht brauchbar
Test  Akku-Staubsauger: AEG QX9-1-ANIM 2in1
  • Ladestation mit magnetischer Halterung
  • Sehr lange Fugendüse
  • Bürstenreinigungsfunktion
  • Handteil nicht sicher befestigt
  • Schwache Saugleistung
  • Bodenbürste sehr laut
  • Kleine Staubbox
Akku-Staubsauger Test: Proscenic P10
  • Akku-Anzeige
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Leise Bodenbürste
  • Leichter Bürstenwechsel
  • Mäßige Saugleistung auf Teppichböden
  • Schwache LED-Beleuchtung
  • Steht nicht selbstständig
Test  Akku-Staubsauger: Hoover H-FREE 500 Compact Connected
  • Kann platzsparend verstaut werden
  • Akku austauschbar
  • Kann flach saugen
  • Bodenbürste leicht ausbaubar
  • Mäßige LED-Beleuchtung
  • Keine Akku-Anzeige
  • Auf Auslegware schwer zu navigieren
Test  Akku-Staubsauger: Leifheit 11925
  • Abnehmbares Handteil mit zusätzlichen Düsen/Bürsten
  • Wechselakku
  • Gute Akkulaufzeit und recht kurze Ladezeit
  • Keine Ladestandsanzeige
  • Recht laut im Betrieb
Test Akku-Staubsauger: Roidmi S1E
  • Schlankes schickes Design
  • Gute Saugleistung auf Teppichböden
  • Schlechte Saugleistung in Ecken
  • Umständliche Staubbox
  • Mäßige Akkuleistung
Test  Akku-Staubsauger: Eufy HomeVac S11 Infinity
  • Zwei Akkus
  • Akku-Anzeige
  • Austauschbare Bürste
  • Leichter Bürstenwechsel
  • Auf höchster Stufe kurze Laufzeit
  • Umständliche Bedienung
  • Kein Dauerbetrieb möglich
Test  Akku-Staubsauger: Thomas Quick Stick Boost
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Gute LED-Beleuchtung
  • Geringe Saugleistung
  • Kunststoffteile nicht hochwertig
  • Teppichbürste sehr laut
  • Keine Akku-Anzeige
  • Bürstenwechsel nur mit Hilfsmittel
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Staubsaugen ohne Kabel: Akku-Staubsauger im Test

Akku-Staubsauger sind stark im Kommen, denn mit ihnen hat das lästige Kabel nicht nur als Stolperfalle ausgedient, Akkusauger ohne Kabel sind auch viel schneller einsatzbereit. Gerade bei den sogenannten Stiel-Staubsaugern bietet sich der Akkubetrieb förmlich an. Sie werden dadurch noch leichter und kompakter und haben mehr effektive Reichweite, weil sie weder durch ein lästiges Kabel noch durch fehlende Steckdosen begrenzt werden.

Interessant ist die Tatsache, dass so gut wie alle Akkusauger über eine rotierende Bürste verfügen, die bei den verkabelten Saugern mittlerweile zur Rarität geworden ist.

Rotierende Bürsten statt hoher Saugkraft

Diese Bürsten sind allerdings auch nötig, denn Akku-Staubsauger verfügen nach wie vor nicht über die gleiche Saugkraft wie Staubsauger, die per Kabel mit Strom versorgt werden. Rotierende Bürsten im Saugkopf rücken dem Schmutz mechanisch zuleibe und können ihre geringere Saugkraft dadurch teilweise wettmachen, nicht nur auf glatten Böden sondern vor allem auch auf Teppichen.

Beim Aussagen von Ecken und Kanten helfen die Bürsten aber nicht weiter, denn da kommen sie nicht hin. Hier leisten herkömmliche Bodenstaubsauger mit ihrer hohen Saugkraft nach wie vor bessere Dienste.

Für Teppichböden und vor allem Langflor-Auslegeware sind Akkusauger dennoch nur bedingt zu empfehlen. Es gibt zwar Modelle wie den Bosch ProAnimal, die in der Reinigungsleistung mit einigen Kabelgeräten mithalten können, jedoch reduziert die hohe Saugleistung und das kräftige Bürsten drastisch die Akku-Laufzeit – schon bereits nach 14 Minuten muss das Gerät wieder an die Ladestation. Für den gründlichen Hausputz ist ein herkömmlicher Kabel-Staubsauger da nach wie vor die bessere Wahl.

Vollständig ersetzen kann ein Akku-Staubsauger einen Bodenstaubsauger mit Kabel aus unserer Sicht daher in den meisten Fällen nicht. Akkusauger sind eher sinnvoll als Zusatzgerät für das schnelle Saugen zwischendurch. Da ist es besonders praktisch, wenn man nicht erst ein Kabel anstecken muss und die geringere Saugkraft und die kurze Akkulaufzeit fallen dann nicht ins Gewicht.

2in1: Mit abnehmbarem Handstaubsauger

Bei einigen der getesteten Akku-Staubsauger lässt sich das Handteil ohne Umbauarbeiten abnehmen, um ihn zum Handstaubsauger umzufunktionieren. So kann man mal zwischendurch die Polster abzusaugen. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich diese Modelle unter anderem bei bei Eltern kleiner Kinder: Schnell hat man sich den Handsauger geschnappt und ein paar Krümel weggesaugt. Das Abnehmen des Saugrohres, wie bei einem Stabstaubsauger, entfällt.

 Akku-Staubsauger Test: 2in1 Handsauger
2in1-Sauger sind zwar flexibel einsetzbar, bieten aber meist weniger Leistung und eine kleiner Staubbox.

Man muss bei solchen 2in1-Saugern allerdings bedenken, dass die gesamte Technik von Akku, über Motor und Filter bis zur Staubbox im kleinen Handteil untergebracht werden muss. Es wäre daher unrealistisch, von solchen Geräten dieselbe Leistung wie von größeren Akku-Staubsaugern zu erwarten.

Akku-Angaben nicht immer plausibel

Alle Akkusauger im Test besitzen einen Lithium-Ionen-Akku, der eine konstante Leistung bei sehr geringer Selbstentladung bietet. Leider irritieren hier die verschiedenen Angaben der Voltklassen. Ein Unterschied lässt sich leicht erklären und offenbart, dass eine höher angegebene Spannung gar keine höhere sein muss.

Ein Akkusauger mit 24 Volt muss keine höhere Spannung als ein Modell mit 21,6 Volt haben.

Grund hierfür ist die Anfangs- und die Nominalspannung von Li-Ionen-Zellen. Kurz nach dem Laden besitzt jede Zelle eine Anfangsspannung (auch Ladeschlussspannung genannt) von etwa 4 Volt. Schon bald nach der ersten Nutzung pegelt sich diese jedoch auf ihre Nominalspannung (Nennspannung) ein, die etwa 3,6 Volt beträgt.

Welche Spannung der Hersteller bei seinen Akku-Geräten angibt, bleibt ihm überlassen. So kann es beispielsweise sein, dass zwei Geräte mit dem identischen Akku (7 Zellen) mit 25,2 Volt und mit 28 Volt angegeben werden. Beide Werte stimmen, nur wird einmal mit der Nominalspannung (7 x 3,6 V) und einmal mit der Anfangsspannung (7 x 4 V) gerechnet. Für den Kunden ist das leider irreführend.

Akku-Staubsauger für Allergiker

Heute habe viele Menschen mit Allergien zu kämpfen. Die häufigste ist neben vielen Arten von Heuschnupfen die Hausstauballergie (Hausstaubmilbenallergie). Beim Kauf eines Staubsaugers sollten Allergiker auf den verbauten Luftfilter achten. Die sind eigentlich genormt und leicht zu unterscheiden.

Leider benutzen viele Staubsaugerhersteller statt dieser genormten Bezeichnungen lieber werbewirksame Namen wie »Hyper-Allergiefilter« oder was sie sich sonst noch so einfallen lassen. Manchmal kann man im Kleingedruckten oder in den technischen Daten aber auch genauere Hinweise zur Filterklasse finden.

Allergiker sollten auf einen Staubsauger mit HEPA-Filter achten.

Zur Einschätzung der Qualität des Luftfilters gibt es vier Möglichkeiten: die Filterbezeichnung, die Filterklasse nach EN 1822, die Filtergruppe nach ISO 29463 und eine direkte Angabe der Partikelabscheidung der MPPS (am meisten eindringende Partikelgröße).

Die Hersteller von Staubsauger beschränken sich meist auf die Kennzeichnung des Filter nach EPA, HEPA oder ULPA, wobei ULPA-Filter eher selten zu finden sind. Mitunter wird auch die Filtration in Prozent angegeben. 99,5 % Filterleistung klingt gut, entspricht aber gerade mal der EPA-Filterklasse E12. Es lohnt sich also, genau hinzusehen. Staubsauger ohne Filterangabe, sollten generell gemieden werden.

Filter EN 1822 ISO 29463 Filterung
E10 ≥ 85%
EPA E11 ISO 15 E ≥ 95%
ISO 20 E ≥ 99%
E12 ISO 25 E ≥ 99,5%
ISO 30 E ≥ 99,90%
HEPA H13 ISO 35 H ≥ 99,95%
ISO 40 H ≥ 99,99%
H14 ISO 45 H ≥ 99,995%
ISO 50 U ≥ 99,999%
ULPA U15 ISO 55 U ≥ 99,999 5%
ISO 60 U ≥ 99,999 9 %
U16 ISO 65 U ≥ 99,999 95%
ISO 70 U ≥ 99,999 99%
U17 ISO 75 U ≥ 99,999 995%

Allergiker sollten zu einem Staubsauger greifen, der mindestens einen HEPA-Filter besitzt. Je höher der Wert, desto besser. Gibt ein Hersteller nur »HEPA-Filter« an, ist in der Regel ein H13-Filter gemeint. Bei allen Modellen, bei denen wir Filterklassen ermitteln konnten, haben wir sie in der Vergleichstabelle eingetragen. 

Tierhaarstaubsauger

Auch wenn so mancher Hersteller das eine oder andere Modell so anpreist, spezielle Tierhaarstaubsauger gibt es eigentlich nicht. Kurze Tierhaare sind im Grunde nichts anderes als Schmutz und werden von jedem Staubsauger aufgenommen. Und mit längeren Haaren – egal von Tier oder Mensch – haben fast alle Staubsauger ihre Probleme.

Ohne Teppich und Polster kann auf eine angetriebene Bürste verzichtet werden.

Werden Akku-Staubsauger als Tierhaarstaubsauger bezeichnet, wird das häufig mit einer angetriebenen Bürste begründet. Und die ist auch wichtig, denn wenn sich Tierhaare in Teppiche oder Polster bohren, bekommt man sie durch Saugen allein meist nicht entfernt. Daher sollte man ebenso darauf achten, dass dem Tierhaarstaubsauger zusätzlich eine Polsterdüse mit angetriebener Bürste beiliegt.

Hat man weder Teppiche noch Polster, die von Tierhaaren befreit werden müssen, sollte man dagegen lieber auf eine angetriebene Bürste verzichten. Die hat nämlich nicht nur Vorteile. Handelt es sich um längere Haare, wickeln die sich gern um die Bürste und landen nicht wie gewünscht in der Staubbox. Das passiert selbst bei Staubsaugern, die vom Hersteller als Tierhaarstaubsauger beworben werden.

Haustierbesitzer sollten sich zudem bereits im Vorfeld für einen beutellosen Staubsauger entscheiden. Denn wenn Tierhaare so lange in einem Staubbeutel bleiben, bis der voll ist, kann das beim Saugen zu unangenehmen Gerüchen führen, da die eingesaugte Luft an allen bisher eingesaugten Tierhaaren vorbei strömt und mit der Abluft ins Haus geblasen wird. Staubboxen eines beutellosen Saugers können nach jedem Saugen ohne Mehrkosten geleert werden und sind daher für Haustierbesitzer die bessere Wahl.

 Staubsauger Test: Test Staubsauger Haare
Als Haar-Simulation wird Hanf in den Teppich gedrückt.

Um herauszufinden, welche Modelle gut mit langen Haaren zurecht kommen, müssen sich alle Akku-Staubsauger in unserem Test mit faserigem Hanf rumschlagen, der vorher in den Teppich gedrückt wird. Nur Staubsauger, die den Schmutz gut von Teppichen aufnehmen und sich dennoch nicht mit Haaren (im Test Hanf) verheddern, schneiden in unserer Bewertung gut ab.

Anzumerken ist dabei, dass Hanf aus sehr langen Fasern besteht. Wenn etwa 50 Prozent eingesaugt werden und 50 Prozent auf der Bürste bleiben, ist das bereits ein sehr gutes Ergebnis.

Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tineco Pureones11 06

Testsieger: Tineco Pure One S11

Man muss nicht alles verstehen und man muss auch nicht immer wissen, wie etwas funktioniert. Aber wenn man die Technik sieht, wirkt das schon sehr futuristisch. Der Tineco Pure One S11 gewährt – wie auch andere Modelle von Tineco – den Einblick ins Innere und stattet seine Akku-Staubsauger mit einem durchsichtigen Gehäuse aus. Einen noch tieferen Einblick gibt es in der App, die sich mit dem Akkusauger verbindet.

Testsieger
Tineco Pure One S11
Akku-Staubsauger Test: Tineco Pure One S11
Die automatische Saugkraftregulierung passt sich der Verschmutzung an. Das schont den Akku und die Ohren.

Zu viel oder zu wenig Zubehör? Tineco hat für uns genau den richtigen Weg gefunden. Unverzichtbar und immer dabei sein sollten eine Fugendüse für enge Ecken und eine motorisierte Polsterbürste. Die gibt es natürlich. Obendrein liegt noch eine Staubdüse bei, die etwas breiter saugt und mit langen Borsten sanfter zu Holzmöbeln ist. Eine absolut praktische Zusammenstellung.

Auf den ersten Blick ungewöhnlich ist ein extra Aufsatz, in dem der Luftfilter gereinigt werden kann. Aber dazu später mehr.

Immer das passende Zubehör

Damit das Zubehör nicht rumliegt und der Akku-Staubsauger ordentlich geladen werden kann, gibt es natürlich eine Wandhalterung mit integrierter Ladestation. Diese nimmt zwar nur drei der vier aufsteckbaren Zubehörteile auf, aber jeder hat andere Nutzungsgewohnheiten und wird nicht immer alles nutzen.

Die Wandhalterung kann aber noch mehr. Öffnet man oben den Deckel, kann ein weiterer Akku geladen werden. Zwar liegt dem Pure One S11 nur ein Akku bei und dieser kann zum Laden im Akkusauger verbleiben, es gibt jedoch verschiedene Ausstattungsvarianten und Akkus können auch einzeln nachgekauft werden.

Die Wandhalterung lädt zwei Akkus – und die Akkus können nachgekauft werden. Nötig ist das jedoch nicht.

Uns gefällt aber genau diese Ausstattungsvariante des Pure One S11. Der Tineco Pure One S11 Tango Ex kostet zwar nicht so viel mehr und kommt gleich mit zwei Akkus, aber diese sind dann auch etwas schwächer auf der Brust und eigentlich ist der zweite Akku gar nicht nötig.

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Über mangelndes Zubehör beim Tineco S11 kann man sich nicht beschweren.
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Ob die Idee mit dem Hebel auf Dauer so gut ist?
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Der Turbo kann manuell dazu geschaltet werden. Muss man aber gar nicht.
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Die Wandhalterung nimmt nicht nur Düsen auf, sie lädt auch einen zweiten Akku.
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Ob es nötig ist, zeigen 3 LEDs.
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Das Display zeigt zusätzlich Fehler, wie ein verstopftes Saugrohr.

Saugleistung und Laufzeit

Wer kennt das nicht? Irgendwie ist man immer der Meinung, dass die Saugleistung nicht reicht und man wird verleitet für eine bessere Reinigung auf höchster Stufe zu saugen. Nur leiden darunter häufig nicht nur die Ohren, auch der Akku ist schnell runter und mehr als 15 Minuten auf höchster Stufe bieten die wenigsten Akku-Staubsauger.

Beim Tineco Pure One S11 braucht man sich darüber keine Gedanken zu machen. Einfach einschalten und saugen, alles andere macht der S11 ganz von alleine. Mit angenehmen 65 dB säuselt er leise vor sich hin und nur wenn wirklich mehr Leistung benötigt wird, dann tourt der Motor auf und saugt mit einer höheren Drehzahl. Aber selbst dann begnügt sich der Tineco mit ruhigen 72 dB. Bei manch anderen ist das die Lautstärke im Sparmodus.

Automatisch dosierte Leistung schont Akku und Ohren

Deutlich bemerkbar macht sich das bei unserem größeren Abtreter hinter der Eingangstür. Die ersten Bahnen werden automatisch in voller Leistung gezogen, deutlich zeigt der rote Ring die hohe Schmutzaufnahme an. Mit jedem weiteren Durchgang wird die rote Anzeige kleiner und der Tineco tourt immer weiter ab. Hier wird also nicht nur der Teppich, sondern tatsächlich die Schmutzmenge erkannt.

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Mit der angetriebenen Polsterbürste werden auch Tierhaare vom Polster gesaugt.
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Die Bürstendüse schützt Schränke vor Kratzern.
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Auf Auslegware kann der Tineco mit besten Ergebnissen überzeugen.
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Lediglich außen schiebt er etwas Schmutz vor sich her.
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Seitlich könnte die Leistung etwas besser sein und etwas bleibt auch unter der Düse hängen.
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Mit langen Haaren kommt der Tineco nicht klar. Die wickeln sich um die Bürste.

Das Saugergebnis auf Teppichböden oder Auslegware ist beeindruckend. Bis auf an zwei kleinen Punkten, an denen die Bodendüse etwas Schmutz vor sich her schiebt, wird bereits beim ersten Durchgang fast alles eingesaugt, was auf den Teppich gestreut wurde. In Ecken funktioniert das leider nicht ganz so gut. An der vorderen Kante saugt die Bodendüse zwar sehr gründlich, seitlich dürfte sie aber gern noch etwas besser arbeiten.

Reinigung

Was rein muss, muss irgendwie auch wieder raus. Und das möglichst ohne großen Aufwand oder, dass man selbst in den Schmutz greift. Da ist es natürlich praktisch, wenn sich der Boden der Staubbox schnell und einfach komplett öffnen lässt. Allerdings bilden beim Tineco Pure One S11 Saugeinheit und Staubbox eine Einheit. Das heißt, möchte man die Staubbox abnehmen, muss vorher das Saugrohr entfernt werden.

Dann geht es aber einfach weiter. Deckel öffnen, Schmutz heraus fallen lassen und Deckel wieder verschließen. Haben sich Haare festgesetzt, kann das Innenleben der Staubbox mit einem kleinen Dreh einfach abgenommen und intensiv gereinigt werden.

Der eingebaute Filter kann beim S11 sogar entnommen und gereinigt werden, ohne dass die Staubbox dafür geöffnet wird. Einfach unterhalb rausziehen. Um herausfallenden Schmutz muss man sich dabei wenig Sorgen machen.

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Der EPA-Filter befindet sich am hinteren Ende und kann leicht abgenommen werden.
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Die Entriegelung der Staubbox ist dagegen etwas versteckt angebracht.
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Dafür lässt sie sich um so einfacher öffnen und entleeren.
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Das Innenleben wird mit einer leichten Drehung gelöst und kann extra gereinigt werden.
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Der feinfilter lässt sich sogar entnehmen, ohne die Staubbox zu öffnen.
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Ist dieder zu stark verschmutzt, kann er leicht gereinigt werden.
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In den Filterreinigungsaufsatz stecken, Sauger einschalten und den Filter drehen.
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Nicht ganz so einfach lässt sich die Bodenbürste ausbauen.
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Ist die Verriegelung gelöst, ist sie aber leicht zu reinigen.

Den schmutzigen Filter anschließend durch den Ersatzfilter austauschen und dann kommt der Filterreinigungsaufsatz zum Einsatz. Dieser wird auf den Akku-Staubsauger gesteckt, der verschmutzte Filter eingesetzt und bei laufendem Staubsauger (möglichst im Turbo-Modus) im Einsatz gedreht. Die Reinigungswirkung ist sicher nicht so gut wie mit Druckluft, aber doch beachtlich.

Allerdings ist davon auszugehen, dass viel vom eingesaugten Staub nun wiederum im Ersatzfilter hängt. Für denjenigen, dem keine Druckluft zur Verfügung steht, ist diese Variante aber auf jeden Fall deutlich einfacher, als den Filter jedes Mal auszuwaschen.

Per App alles im Blick

Macht eine App zum Akku-Staubsauger wirklich Sinn? Wir sind uns nicht ganz sicher und haben ihr daher bisher wenig Beachtung geschenkt. Trotzdem kann man ja mal reinsehen – und was einem geboten wird, ist tatsächlich recht interessant.

Mal abgesehen davon, dass sich der Tineco Pure One S11 per App in der Saugleistung regulieren lässt – was wahrscheinlich niemand macht – erfährt man auch einiges zur Saugleistung. Wie oft wurde bisher gesaugt, welche Menge an Schmutz wurde dabei aufgenommen oder wie lange braucht der Akku noch bis zur vollständigen Ladung?

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Mit der Tineco-App hat man den perfekten Überblick.
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Tineco bietet einige davon, die sich alle hinzufügen lassen.
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Neben der Betriebszeit, wird sogar die eingesaugte Staubmenge angezeigt.
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Wie voll die Staubbox ist, sieht man allerdings auch ohne App.
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Interessanter ist da sicher die noch benötigte Zeit bis zur vollständigen Akku-Ladung.

Richtig sinnvoll ist die App, wenn es Probleme gibt. Dann gibt es die FAQs, den Kontakt zum Support oder den verschiedenen Social Media Diensten. Man kann auch durchaus mal in die App sehen und auf den Verschleiß der verschiedenen Bauteile achten. Wer vergesslich ist, kann sich sogar daran erinnern lassen, den Filter mal wieder zu reinigen.

Nachteile?

Echte Kritikpunkte gibt es beim Tineco Pure One S11 nicht. Wie fast alle Bürstensauger hat er jedoch den Nachteil, dass sich lange Haare aufwickeln. Es gibt allerdings nur wirklich wenige Akkustaubsauger bei denen das nicht der Fall ist.

Tineco Pure One S11 im Testspiegel

Es gibt bislang nur wenige weitere seriöse Testberichte zum Tineco Pure One S11. Die Stiftung Warentest hatte bislang noch kein Modell von Tineco im Test. Im Test von Haus & Garten Test konnte der Tineco keine Auszeichnung einheimsen. Aber das Team von Haustiere-Heute.de hatte den Tineco Pure One S11 im Test und kam zu einem eindeutigen Ergebnis:

»Alles in allem handelt es sich um ein geniales und technikorientiertes Gadget, welches in jedem Haushalt eine gute Figur macht, definitiv seine Vorzüge mit sich bringt und in meinen Augen besser als jeder Staubsauger-Roboter ist. Vor allem im Hinblick auf das Betriebsgeräusch. Wer sensibel auf die dauerhafte akustische Belastung eines Staubsaugers reagiert, ist mit dem S11 wirklich gut bedient.«

Alternativen

Egal, ob Design, Optik oder Anwendungsbereich, jeder hat andere Anforderungen an einen Akku-Staubsauger. Deshalb haben wir die folgenden alternativen Empfehlungen für Sie.

Wenn Geld egal ist: Dyson V15 Detect

Dyson ist dafür bekannt, nicht gerade günstig zu sein und so reißt auch der Dyson V15 Detect ein ordentliches Loch in die Haushaltskasse – aber der V15 ist jeden Cent wert: Er begeistert mit seiner enormen Saugleistung und innovativer Technik. Vor allem gehört er zu den sehr wenigen Akku-Staubsaugern, die tatsächlich kein Problem mit langen Haaren haben.

Wenn Geld egal ist
Dyson V15 Detect Absolute
Akku-Staubsauger Test: Dyson V15 Detect Absollute
Der Dyson beindruckt mit einem riesen Zubehörpaket und einer imposanten Saugleistung. Wie er mit Haaren umgeht ist faszinierend.

Auffallend ist bereits beim Auspacken das umfangreiche Zubehör, zu dem gleich drei angetriebene Bürsten gehören. Braucht man wirklich drei? Eigentlich nicht, aber wenn man die Vorzüge kennengelernt hat, möchte man keine davon mehr missen.

Da wäre als erstes die Bodendüse für Auslegware und Teppich, die den Teppich sehr intensiv aussaugt. Der erzeugte Unterdruck ist so groß, dass die angetriebene Bürste bis zum Stillstand gebremst wird. Allerdings ermöglicht es die Bodendüse, für etwas Nebenluft auf dem Teppich zu sorgen. Dadurch wird der Unterdruck verringert, die hohe Saugleistung geht jedoch nicht verloren.

Die Bürste für Hartböden ist mit einem Laserlicht ausgestattet, das feinste Schmutzpartikel sichtbar machen soll. Uns hat das Laserlicht allerdings nicht so richtig begeistert. Zum einen erzeugte es keine gleichmäßig beleuchtete Fläche, was eher irritiert, zum anderen ist es nur bei der passenden Raumbeleuchtung sinnvoll. In sehr hellen Räumen ist es kaum zu sehen und in dunkleren Räumen wäre eine LED-Beleuchtung sinnvoller.

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Der Dyson bringt reichlich Zubehör und vor allem drei angetriebene Bürsten mit.
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Eine Düse für Teppiche, eine für Hartböden und eine für die Polstermöbel.
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An der Wandhalterung lassen sich allerdings nur zwei Düsen unterbringen.
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Mit zwei verstellbaren Öffnungen lässt sich der Unterdruck auf Teppichböden anpassen.
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Zwei Düsen können für den schnellen Einsatz am Saugrohr untergebracht werden.
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Das Display gibt Auskunft über den eingesaugten Schmutz. Wichtig oder Spielerei?
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Keine Spielerei die Akkuanzeige. Beim Laden in Prozent und beim Saugen mit der Restlaufzeit.

Dafür besticht die Hartbodendüse durch ihre Größe. Trotz angetriebener Bürste ist sie kaum größer als die einfachen, breiten Düsen vieler Nasssauger. Damit kommt man wirklich in jede Ecke und noch dazu lässt sie sich ausgesprochen gut navigieren.

Die dritte Düse ist eine Polsterdüse mit angetriebener Bürste. Sie ist speziell für das Entfernen von Tierhaaren gedacht und konnte im praktischen Test absolut überzeugen.

Auch elektronisch hat der Dyson V15 Detect einiges zu bieten: Sensoren erkennen feinste Schmutzpartikel und passen die Saugleistung automatisch daran an. Das funktioniert zwar ganz gut, bleibt aber eine Nasenlänge hinter den Möglichkeiten des Tineco Akku-Staubsaugers zurück. Dessen Sensoren reagieren noch schneller und deutlicher auf den Schmutz.

Dafür zeigt das Display des V15 an, welche Partikel in welcher Größe eingesaugt wurden. Ganz klar ein technisches Highlight, das auf dem Display toll aussieht – aber interessiert das wirklich? Wer möchte wissen, welcher Staub in welcher Größe eingesaugt wurde? Hauptsache er wurde eingesaugt. Glücklicherweise geht der Dyson auch da kaum Kompromisse ein.

Der Dyson V15 hat Power ohne Ende

Der Praxistest bestätigt es: Der Dyson V15 hat Power ohne Ende. Da stört es auch nicht, dass er auf Teppichböden ein paar Krümel vor sich her schiebt. Zwei mal hin und her und alles ist eingesaugt. Trotz der hohen Saugkraft lässt sich der Dyson gut und vor allem leicht über den Teppich führen. Das schaffen nur sehr wenige, häufig bekommt man eine hohe Saugkraft mit einer guten Führbarkeit nicht unter einen Hut.

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Das Laserlicht bringt in hellen Räumen leider nicht sehr viel.
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In dunklen Räumen ist eine LED-Beleuchtung sinnvoller.
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Ein paar Krümel werden zwar weggeschoben aber ansonsten porentiefe Reinheit.
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Auch in Ecken überzeugend. Nur an der Vorderkante wird wieder etwas weggeschoben.
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Haare werden zwar aufgewickelt aber ebenso selbstständig wieder gelöst.
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Die Polsterdüse dreht aus Haaren einen Zopf und saugt ihn dann einfach weg.
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Auch nach etlichen Versuchen landete der gesamte Hanf in der Staubbox und blieb nicht an der Bürste.

Sein ganzes Potential entfaltet der Dyson wenn ihm Haare in die Quere kommen. Im ersten Moment wickeln sich die Haare (im Test Hanf) zwar um die Bürste der Teppichdüse – aber hier funktionieren die »Haarabstreifer« des Staubsaugers tatsächlich: Trotz aufgewickelter Haare saugt man einfach weiter, bald werden sie gelöst und landen nach und nach in der Staubbox. Faszinierend.

Noch genialer ist die Polster- oder Tierhaarbürste. Hier kann man zusehen wie sich die Haare aufwickeln und langsam den Konus herunter wandern, um dann als aufgedrehter Zopf eingesaugt zu werden. Es macht regelrecht Spaß, dabei zuzusehen.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass man beim Dyson zum Saugen immer den Powerknopf gedrückt halten muss. Mit 1,9 Kilo liegt der Dyson zudem relativ schwer in der Hand, was bei längeren Saug-Sessions ermüdend ist.

Die Akkulaufzeit hat sich gegenüber den Vorgängern nicht verbessert, auf der höchsten Stufe ist mit der Hartbodendüse nach rund 16 Minuten Schluss, mit der Universaldüse ist der Akku noch schneller leer. Im Normalmodus gibt Dyson rund 60 Minuten Akkulaufzeit an, was nach unseren Tests auch realistisch erscheint.

Mit einer Bürste um die sich keine Haare wickeln wäre der Dyson V15 Detect auch der ideale Tierhaarsauger. Rein für diesen Zweck ist der bei Tierhaaren ebenso gute Bissell Icon Pet 25V allerdings die günstigere Wahl.

Die Reinigung von Bürsten und Staubbox ist leider etwas gewöhnungsbedürftig. Als erstes muss zum Entleeren der Staubbox das Saugrohr abgenommen werden und auch dann verbleibt die Staubbox weiterhin an der Saugeinheit. Mit einem kleinem Hebel kann die Staubbox geöffnet und etwas nach unten geschoben werden, bevor der Vorfilter abgestreift wird.

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Um die Bürste der Teppichdüse abzunehmen, wird leider ein Hilfsmittel (Münze oder kleiner Löffel) benötigt.
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Die Hartbodenbürste kann dagegen sehr einfach entnommen werden.
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Leicht zu zerlegen ist die Polsterdüse, der Zusammenbau dafür etwas hakelig.
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Mit einem kleinen Hebel wird die Staubbox nach vorn geschoben.
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Dabei öffnet sie sich und der Schmutz fällt heraus.
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Erst nach einer zweiten Entriegelung kann sie ganz abgenommen werden.
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Der Luftfilter steckt hinten und wird von der Elektronik überwacht.

Möchte man die Staubbox richtig reinigen, muss eine weitere Sperre entriegelt werden. So ganz lässt sich das Innenleben der Staubbox aber auch dann nicht abnehmen oder zerlegen. Die Staubbox ist zwar schnell entleert, die intensive Reinigung aber doch etwas zu umständlich.

Optional gibt es den V15 Detect übrigens noch mit zusätzlichen Akku und weiterem Zubehör als V15 Detect Absolute Extra.

Saugkraftregulierung: Tineco Pure One S15 Pro

Hightech vom Feinsten! Anders lässt sich die Ausstattung des Tineco Pure One S15 Pro kaum bezeichnen. Und damit ist nicht das Zubehör gemeint. Das beinhaltet zwar zwei extra Düsen und eine angetriebene Polsterbürste, umfasst aber nicht mehr als nötig.

Saugkraftregulierung
Tineco Pure One S15 Pro
Test Akku-Staubsauger: Tineco Pure One S15 Pro
Der Tineco Pure One S15 Pro ist eine Klasse für sich, die mit dir spricht und in Videosequenzen zeigt, wie sie funktioniert. Die Saugleistung reguliert sich automatisch oder manuell in 6 Stufen.

Hightech zeigt sich dagegen beim ersten Einschalten, wenn das zuvor schwarze Display Farbe bekommt und eine Dame in englischer Sprache die Funktionen des Tineco Pure One S15 Pro erklärt. Wie in einem Computerspiel-Tutorial soll man anschließend die Funktionen ausprobieren und »nachspielen«.

Okay, solche Animationen könnte man auch als Spielerei sehen, das farbige LCD-Display zeigt aber anschließend auch die Akku-Leistung in Prozent oder welche der sechs Leistungsstufen gerade aktiv ist.

Jeder Krümel wird erkannt und die Saugleistung angepasst

Richtig gelesen, es gibt insgesamt sechs Leistungsstufen. Die kann man zwar per Touch an der Slider-Bedienung selbst einstellen, besser ist es aber, wenn man nach dem Einschalten im Automatik-Modus bleibt.

Der Tineco Pure One S15 Pro entscheidet dann selbst, welche Leistungsstufe gerade benötigt wird und macht das besser als alle anderen Akku-Staubsauger im Test. Sowie auch nur einige Krümel erkannt werden, wird die Saugleistung etwas erhöht. Bei mehr Krümeln noch höher und ist der Schmutz weg, fährt auch die Saugleistung wieder runter.

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Zwei extra Düsen und eine angetriebende Polsterbürste - was will man mehr?
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Praktisch ist der Standfuß, der den Akku-Staubsauger lädt und die zusätzlichen Düsen aufnimmt.
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Mit kurzen Videosequenzen stellt sich der Tineco selber vor.
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Danach zeigt das Display den Akkuzustand und die eingestellte Saugstufe.
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Verstellen lässt sich die Saugleistung über einen Touch-Slider.

Und das Ergebnis sieht man anschließend deutlich auf unserem Testteppich. Die Rollen schieben bei zu vielen Krümeln schon mal was vor sich her, aber im zweiten Zug ist wirklich alles eingesaugt. Das funktioniert auch in den Ecken. Seitlich in voller Düsenbreite und an der Vorderkante sogar etwas weiter.

Die Lautstärke hält sich mit 71 bis 74 dB in Grenzen und gerade die automatische Saugkraftregulierung hilft dabei, den Motor etwas ruhiger laufen zu lassen. Was aber auffällt: Die Bürste in der Bodendüse ist lauter als der Motor und die Sauggeräusche.

Einerseits bürstet die rotierende Bürste gut den Teppich aus, andererseits könnte das auch von den Abstreifern kommen. Die arbeiten nämlich richtig gut und befreiten die Bürste im »Haar-Test« vollständig von den aufgewickelten Hanffasern. Das schaffen nur wenige Akku-Staubsauger!

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2x mal drüber und es bleibt kein einziger Krümel liegen. Die Polsterbürste (links) macht das nicht ganz so gut.
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Auch in Ecken ein perfektes Ergebnis.
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Die Abstreifer sorgen dafür, dass kein Haar auf der Bürste bleibt.

Bei der Reinigung geht der Tineco Pure One S15 Pro neue Wege – und die gefallen uns. Abgesehen davon, dass die Staubbox nicht einzeln abnehmbar ist und dauerhaft mit der Motoreinheit verbunden bleibt. Das ist inzwischen aber bei einigen Akku-Staubsaugern so. Praktischer ist da schon der Abstreifer am metallischen Vorfilter. Um ihn wickeln sich auch bei anderen Modellen gern lange Fusseln und Haare und senken die Saugleistung. Mit einem kleinen Hebel am Griff lassen sich die Verunreinigungen leicht nach unten schieben.

Man sollte allerdings etwas vorsichtig sein. Wird der Hebel zu tief gedrückt, öffnet sich damit die Staubbox und entleert sie. Genau dafür ist der Hebel nämlich da. Staubbox öffnen, Schmutz nach unten schieben und den Vorfilter abstreifen. Einfach toll umgesetzt.

Auch die Bürste ist ebenso schnell gereinigt. Eine kleine Verriegelung wegziehen und schon lässt sich die Seite der Bodendüse verdrehen und die Bürste komplett entnehmen. Selbst die angetriebene Polsterbürste nutzt diesen Mechanismus.

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Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tineco S15 Pro 15
Ein von außen bedienbarer Schieber befreit den Vorfilter von Haare.
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Wird er tiefer geschoben, öffnet sich die Staubbox.
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Das sollte lieber über einem Mülleimer gemacht werden.
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Dann kann auch der Vorfilter entnommen und gereinigt werden.
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tineco S15 Pro 16
Der Feinfilter lässt sich dagegen zu jeder zeit entnehmen und gegen den mitgelieferten Ersatzfilter austauschen.
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tineco S15 Pro 05
Sperre lösen, Seitenteil verdrehen und Bürste entnehmen.
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tineco S15 Pro 09
Dasselbe Prinzip nutzt die Polsterbürste.

Alles muss heute smart sein und eine App mitbringen. Mitunter ist das auch wirklich praktisch und dem Akku-Staubsauger ein Update zu verpassen, kann auf keinen Fall falsch sein. Ansonsten spricht aber nicht wirklich viel für eine App zum Akku-Staubsauger.

Davon ist auch die Tineco-App nicht ausgenommen, die nicht ganz grundlos nur eine Bewertung von 1,8 Sternen hat. Der getestet Akku-Staubsauger ließ sich zwar problemlos koppeln und auch der Akku-Zustand wurde angezeigt – aber das war es dann auch schon. Gut, die Sprachausgabe des Akku-Staubsaugers lässt sich auf Deutsch umschalten, aber das ausstehende Update will einfach nicht laden.

Warum man einen Akku-Staubsauger, der von Hand geführt wird, mit einer App steuern sollte, erschließt sich nicht so ganz. Daher ist es auch nicht so wild, dass es gar nicht erst funktioniert. Letztendlich gibt es dadurch keinen Punkt, warum man den Akku-Staubsauger ins heimische WLAN lassen sollte.

Der Tineco Pure One S15 Pro sieht nicht nur toll aus, er hat technisch auch so einiges zu bieten. Vor allem begeistert aber die sehr gute Saugleistung und der Standfuß, in den der Sauger zum Laden abgestellt werden kann. Die App kann man dagegen getrost im Store belassen.

Preistipp: Bosch Zoo’o ProAnimal

Nach unserem futuristisch anmutenden Testsieger von Rowenta erzeugt der Bosch Zoo’o ProAnimal genau den gegenteiligen Eindruck. Die runden und farbigen Formen setzen uns schnell in eine andere Zeit zurück – nicht jedoch die verbaute Technik.

Gut & günstig
Bosch Zoo'o ProAnimal BCH6ZOOO
Akku-Staubsauger Test: Bosch Zoo O Proanimal
Kein Sauger bürstet besser Teppiche aus und bietet so viel für so wenig Geld.

Eine dreistufige LED-Anzeige informiert über den Ladezustand des Akkus, und als einziges Gerät im Test bietet der ProAnimal eine Filterkontrolle. Nur geladen werden muss der Akku-Staubsauger von Hand. Eine Ladestation oder Wandhalterung gibt es nicht und das Kabel muss manuell eingesteckt werden. Das ist schade, aber da der Akku-Staubsauger selbstständig steht, benötigt er auch keine Wandhalterung.

 Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Anzeige
Eindeutige Anzeigen für den Akku-Zustand oder eine volle Staubbox.

Komfortabler ist dagegen das Einschalten und die Regulierung mittels Schiebeschalter. So modern eine elektronische Steuerung auch ist, der mechanische Schieber ermöglicht es, direkt die gewünschte Saugleistung auszuwählen. Dass der Akku-Staubsauger bereits beim Transport unbeabsichtigt eingeschaltet wird, ist damit ebenfalls ausgeschlossen.

Interessant ist die Möglichkeit, den Akku-Staubsauger komplett umzubauen und mobil mit Tragegurt zu nutzen. Dazu wird das große Griffstück gegen ein kleineres mit Riemenhalterung und die Bodendüse gegen einen Schlauch ausgetauscht. Das Reinigen von Treppen oder Polstermöbel wird so zum Kinderspiel. Zumindest theoretisch, denn ganz so praktisch ist die Handhabung nicht. Der Trageriemen bietet keine Polsterung und rutscht durch das Gewicht des Saugers leicht hin und her.

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Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Griff3
Umgebaut kann der Bosch ProAnimal mit Tragegurt mobil eingesetzt werden.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Laden
Bei all der Ausstattung wirkt der manuelle Ladeanschluss recht altmodisch.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Bedienung1
Mechanische Bedienung der Saugstufe, die sich einfach bedienen lässt.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Griff1
Per Knopfdruck kann das lange Griffstück abgenommen werden.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Griff2
Das kürzere Griffstück ermöglicht die Befestigung des Trageriemens.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Schlauch
Anschließend wird die Bodendüse gegen ein Schlauch ausgetauscht.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Bedienung2
Am kurzen Stück befindet sich dieselbe Einstellmöglichkeit zur Saugregulierung.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Buerste3
Die zusätzlichen Düsen passen leider nur an den Schlauch und können ohne nicht genutzt werden.

Die etwas altmodische Form, die stark an die ersten Bürstensauger erinnert, hat ihre Vor- und Nachteile. So muss eine tiefliegende Saugeinheit den Schmutz nicht so weit heben, was weniger Leistung erfordert und kann auch die Staubbox etwas größer ausfallen. Dafür ist der voluminöse Aufbau mitunter doch hinderlich. Unter Schränke gelangt man damit nicht, und auch die Möglichkeit, das Gerät beim Saugen flach ablegen zu können, ändert nichts daran.

Damit wird jeder Teppich wieder flauschig

Dennoch ist der Bosch Zoo‘ ProAnimal eine absolute Empfehlung für Leute, die hauptsächlich Teppiche und Auslegware saugen möchten. Denn kein anderer Akku-Staubsauger bietet eine annähernd gute Bürstenleistung in Kombination mit einer enormen Saugkraft. Damit wird selbst ein platt getretener Teppich wieder flauschig.

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Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Saugleistung
Bereits auf kleinster Stufe bei deaktivierter Bürste (links) ist das Ergebnis beeindruckend.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Schrank2
Der ProAnimal lässt sich beim Saugen flach ablegen.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Schrank1
Unter Schränken wird die Bauform jedoch zum Hinderniss.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Buerste1
Ohne Verriegelung kann die Bürste zur Reinigung abgezogen werden.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Buerste2
Das funktioniert soger, ohne den Sauger umzudrehen.

Für das gute Ergebnis sorgt eine fast schon aggressiv arbeitende Bürste in Kombination mit einer hohen Saugleistung. Dadurch schiebt sich der Akku-Staubsauger zwar schwer über den Teppich, die Reinigungsleistung ist aber beeindruckend.

Auf Stufe 2 lässt sie die Saugstärke etwas verringern, wodurch sich der ProAnimal leichter navigieren lässt. Aber selbst die kleinste Saugstufe 1, bei der auch die Bürste abgeschaltet wird, reicht aus, um im Test die Auslegware gut zu reinigen – sogar besser als manch andere Testgeräte mit aktiver Bürste.

Auf Laminat sollte generell nur die kleinste Saugstufe ohne Bürstenantrieb genutzt werden, denn die kräftige Bürste sorgt auf harten Untergründen für ein deutliches Vibrieren des ganzen Saugers. Auch wenn selbst die kleinste und sehr leise Saugstufe besser als manch andere Akku-Staubsauger reinigt, ist der Bosch ProAnimal eher eine Empfehlung für Teppichböden und Auslegware.

Die größte Staubbox im Test

Zur Entnahme der Staubbox reicht tatsächlich eine Hand aus. Der Bosch-Sauger steht als eines der wenigen Geräte von selbst und mit dem Entriegeln kann die Box auch gleich entnommen werden. Diese fällt mit 900 Milliliter deutlich größer als bei allen anderen Testkandidaten aus, die sich mit 300 bis maximal 600 Milliliter begnügen.

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Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Staubbox1
Die Saugbox lässt sich leicht abnehmen und einsetzen.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Staubbox2
Sie besitzt keinen Verschluss, im Test fiel jedoch nie Schmutz heraus.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Staubbox3
Die Schmutztrennung funktioniert perfekt und alles setzt sich in der Box ab.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Staubbox5
Keine Flusen oder Haare setzen den Filter zu.
Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Staubbox4
Der Staub am Filter hält sich in Grenzen und kann ausgewaschen werden.

Auffallend war im Test, dass sich in der Staubbox des Bosch-Saugers hauptsächlich feiner Staub befand, was auf die gute Reinigungsleistung des Saugers zurückzuführen ist. Der Testteppich wurde etliche Male mit Grieß eingestreut und wieder gesaugt. Der ProAnimal hat jedoch nicht nur den Grieß eingesaugt, sondern auch all den feinen Schmutz, den die anderen Testgeräte liegen gelassen haben.

Leeren lässt sich die Box recht einfach, da nur die beiden Filter entnommen werden müssen. Anschließend kann der Inhalt entleert werden. Bei Bedarf lassen sich alle Teile auch auswaschen.

Mit dem umfangreichen Zubehör und der enormen Saugleistung hätte es für den Bosch Zoo’o ProAnimal fast zum Testsieger gereicht. Als Schwachpunkt ist jedoch das Vibrieren auf harten Untergründen zu sehen. Wer dagegen hauptsächlich Weichböden saugt, wird im Bosch seinen persönlichen, sehr günstigen Testsieger finden.

Stark & Leise: VC 6 Cordless Premium ourFamily

Kärcher ist für viele der Name, wenn es um gute Reinigungsgeräte geht – und auch der Kärcher VC 6 Cordless Premium ourFamily überzeugt vor allem durch eine hervorragende Qualität. Er bietet aber auch einiges mehr: unter anderem eine wunderbar leise Geräuschkulisse.

Stark & Leise
Kärcher VC 6 Cordless Premium ourFamily
Test Akku-Staubsauger: Kärcher VC 6 CORDLESS PREMIUM OURFAMILY
In bekannter Kärcher-Qualität überzeugt der VC 6 vor allem mit einer sehr angenehmen Lautstärke und einer ordentlichen Saugleistung.

Bereits beim Auspacken zeigt sich, dass der Kärcher einfach auf einem anderen Level spielt. Alles wirkt robuster und kein Kunststoffteil fühlt sich billig oder spröde an. Der Kärcher macht einfach was her und auch das Zubehör passt.

Es fehlt zwar leider eine angetriebene Polsterbürste, dafür gibt es eine lange Fugendüse, eine Möbelbürste mit abnehmbaren Borsten und eine Filterreinigungsvorrichtung. Ja, die kennen wir bereits vom Tineco Pure One S11 und wem keine Druckluft zur Reinigung zur Verfügung steht, der findet darin sicher seine Vorteile.

Die Art der Bedienung ist eine wenig gewöhnungsbedürftig und auch die ist vom Tineco bekannt. Für den Kurzbetrieb muss nur der »Abzug« am Pistolengriff betätigt werden. Damit dieser bei längerem Gebrauch nicht dauerhaft gehalten werden muss, kann als Alternative ein Hebel umgelegt werden, der das Drücken übernimmt.

An Leistungstufen stehen nur zwei zur Verfügung, was aber auch vollkommen ausreicht. Ein Standardbetrieb und bei hartnäckigen Fällen der Boost-Modus. Der wird übrigens mit einer großen Taste über dem Griff aktiviert. Die Taste ist so überdimensional groß, da sich direkt darunter der EPA E12 Filter befindet.

Die Anzeigen des Kärcher VC 6 Cordless ourFamily beschränken sich auf LEDs. Drei davon informieren über den Akkuzustand und leuchten dauerhaft als Betriebsanzeige. Wird der Turbo aktiviert, leuchtet zusätzlich ein grüner Ring. Eher nicht sehen möchte man die beiden roten LEDs, die eine blockierte Bürste oder ein verstopftes Saugrohr (voller Filter) signalisieren.

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Das Zubehör ist nicht übermäßig, aber gut.
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Geschalten wird der Kärcher per Taster und einer Verriegelungsmöglichkeit.
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Groß ist die Taste, die den Turbo-Modus aktiviert.
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Die Wandhalterung kann zwei Düsen aufnehmen und lädt den Akku.
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Alternativ funktioniert das aber auch direkt am Akku.
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Die Vorrichtung zur Filterreinigung ist auch von Tineco bekannt.
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Drei LEDs zeigen den Akkuzustand und Betrieb an.
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Zum Turbo-Modus gibt es einen grünen Ring.
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Bei Rot ist etwas verstopft oder blockiert.

Die Reinigung des VC 6 funktioniert super und zeigt nur kleine Schwächen. So ist die Staubbox beispielsweise fest mit der Motoreinheit verbunden und lässt sich nicht abnehmen. Für die Entleerung über den Eimer sollte man daher zumindest das Saugrohr entfernen.

Dann reicht ein kleiner Tastendruck und der untere Deckel öffnet sich. Ebenso schnell kann das gesamte Innenleben entfernt und gereinigt werden. Das geht beim Filter übrigens sogar, ohne die Box zu öffnen oder zu leeren.

Um die Bürste der Bodendüse zu reinigen, kann diese ausgebaut werden. Allerdings wird hierfür ein Hilfsmittel (Schraubendreher, kleiner Löffel, Chip) benötigt. Von Haaren befreit ist sie dann ziemlich schnell, da es deutliche Vertiefungen zwischen den Borsten gibt, wodurch leicht eine Schere oder ein Messer angesetzt werden kann.

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Ein "Klick" reicht und die Box entleert sich.
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Für die intensive Reinigung kann das Innenleben ausgebaut werden.
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Der Filter kann sogar ohne ein Öffnen der Staubbox gewechselt werden.
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Die Entnahme der Bürste ist etwas aufwändiger.
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Reinigen lässt sie sich dagegen leicht.

Bei der Reinigungsleistung schneidet der Kärcher VC 6 Cordless ourFamily ziemlich gut ab. Es gibt zwar zwei kleine Punkte (die Rollen), die etwas Schmutz vor sich herschieben, aber der restliche Bereich ist bereits nach dem ersten Zug gut sauber. Auch die großflächige Reinigung geht extrem schnell, da sich der VC 6 ausgesprochen gut navigieren lässt.

Das beste an der Saugleistung ist jedoch, dass dafür der Turbo-Modus nicht benötigt wird. Die Grundstufe ist absolut ausreichend und so angenehm leise. Es klingt fast so, als wäre etwas nicht in Ordnung und der Motor kommt nicht auf Touren. Auch bei der Teppichbürste hat man mitunter das Gefühl, dass diese fast stehenbleibt.

Aber nein, es ist alles ok – es wird einfach nicht mehr Leistung geliefert als nötig ist. So lässt sich die Geräuschkulisse drastisch reduzieren, der Akku schonen und trotzdem wird alles sauber. Weniger ist manchmal eben mehr.

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Minimal wird etwas weggeschoben aber schnell ist die gesamte Fläche gereinigt.
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Seitlich bleibt in Ecken etwas liegen aber insgesamt überzeugt das Ergebnis.

Der Kärcher VC 6 Cordless ourFamily liefert eine besondere Verarbeitungsqualität und sehr gute Reinigungsleistung. Das Besondere an ihm ist aber die sinnvoll eingesetzt Leistung, die für eine sehr angenehme Lautstärke beim Staubsaugen sorgt.

Außerdem getestet

Proscenic I10

Der Proscenic I10 ist günstig – sogar verdammt günstig. Und dafür ist seine Saugleistung enorm gut. Da kann so manch teurer Akku-Staubsauger nicht mithalten. Auf Teppichen ist mit dem zweiten Zug alles weg und auch Ecken werden sauber ausgesaugt.

Der günstige Preis muss sich aber auch irgendwo abzeichnen und das merkt man dann halt an der Qualität. Da tendieren wir doch lieber zum etwas teureren Bosch Zoo’o ProAnimal, der nicht viel teurer, aber deutlich hochwertiger ist.

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Etwas ernüchternd ist auch die »automatische Teppicherkennung«, die schon im Langzeittest des Proscenic P11 smart nicht wirklich begeistern kann. Bei der ersten Benutzung des I10 lief die automatische Erkennung dauerhaft im Teppichmodus. Nach der Akku-Ladung wird der Teppich dagegen selten erkannt.

Richtig gut gefiel uns das mitgelieferte Pflegeset für Haustiere. Es ist für die Modellvarianten P10, P10 Pro, P11, P11 Smart und den I10 geeignet und beinhaltet neben zwei Bürsten auch ein Schergerät. Sämtliche Aufsätze können an den Saugschlauch angeschlossen werden und saugen bereits beim Bürsten oder Scheren die Tierhaare ab.

Dabei ist es jedoch wichtig, das Haustier von klein auf daran zu gewöhnen. Unsere Langhaarkatze zeigte wenig Begeisterung für die Geräusche des Akku-Staubsaugers und ließ nur ohne Saugfunktion einen kurzen Kontakt zu.

Tineco S12 Pro EX

Die Bedienung des Tineco S12 Pro EX ist einfach, aber gewöhnungsbedürftig. Zum Einschalten muss der Taster dauerhaft gedrückt oder ein kleiner Hebel umgelegt werden, der dann den Taster gedrückt hält. Bisher fehlt uns die Langzeiterfahrung, ob der Hebel nicht doch irgendwann abbricht. Aber auch diese Variante ist inzwischen bei einigen Akku-Staubsaugern zu finden.

Nach dem Starten befindet sich der Akku-Staubsauger von Tineco im Automatik-Betrieb und Automatik steht hier tatsächlich für Automatik. Also nicht nur eine automatische Leistungsregulierung, die den Luftstrom konstant hält und bei einem höheren Widerstand die Drehzahl des Motors erhöht. Das ist schon Luxus, aber keine Herausforderung für den S12. Er passt die Saugleistung dem Schmutz an.

In Ecken ist der Tineco S12 Pro EX allerdings nicht ganz so gründlich wie manch andere. Die Vorderkante wird zwar fast perfekt sauber, seitlich bleibt jedoch ein kleiner Streifen ungereinigt. Auf Teppichen ist er dagegen absolut super und reinigt sehr gründlich.

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Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tinecos12proex
Zum Einschalten muss der Taster dauerhaft gedrückt oder mit einem Hebel verriegelt werden.
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tinecos12proex
Der Tineco startet im Automatik-Betrieb, kann aber auch variabel gesteuert werden.
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tinecos12proex
Dazu muss nur der Finger über das Sensorfeld bewegt werden.
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tinecos12proex
Die Anzeige informiert über den Akku-Zustand, die eingestellte Saugstärke, ein verstopftes Saugrohr und vollen Schmutzbehälter.
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tinecos12proex
Mit 72 dB im Automatik-Betrieb ist der Tineco angenehm leise.
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Auch unter Volllast bleibt die Lautstärke im Rahmen.
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Ein nahezu perfektes Saugergebnis auf Auslegware.
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Seitlich arbeitet er allerdings nicht ganz randnah.

Insgesamt begeistert der Tineco S12 Pro EX durch ein reichhaltiges Zubehörpaket, Innovationen und sehr guter Saugleistung auf Auslegware.

Miele Triflex HX1 SMUL0

Miele gehört zu den Haushaltsgeräteherstellern, die Wert auf Qualität und eine lange Haltbarkeit legen. Die hohe Fertigungsqualität muss allerdings auch beim Miele Triflex HX1 bezahlt werden. Wer allerdings einmal mit dem Akku-Staubsauger von Miele gearbeitet hat, der spürt genau, was er in der Hand hält.

Viel Zubehör gibt es zum Akkusauger von Miele nicht: eine Fugen-, eine Polster- und eine Möbelbürstet. Aber bis auf eine angetriebene Möbelbürste vermisst man eigentlich auch nichts.

Auf Teppichböden und vor allem in Ecken schlägt sich der Miele super. Auch wenn beim ersten Zug noch einiges liegen bleibt, reicht beim zweiten Zug selbst die niedrigste Stufe aus, mit der der Akku bis zu 60 Minuten durchhält, um den Boden sauber zu bekommen.

Sehr gut gefällt das Konzept der Staubbox. Auf der befindet sich oberhalb ein drehbarer Ring. Auf der ersten Stufe löst sich die Staubbox vom Gerät. Wird etwas weiter gedreht, öffnet sich darunter angebrachte Deckel und der Schmutz fällt heraus. Wird der Ring noch weiter verdreht, kann das gesamte Innenleben zur Reinigung aus der Staubbox genommen werden. Klasse umgesetzt.

Unterm Strich macht der Miele seine Sache in fast allen Bereichen gut, aber nicht besser als andere, teilweise deutlich günstigere Geräte.

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Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Miele Triflex Hx1 01
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Tineco S11 Tango EX

Der Tineco S11 Tango EX ist der kleinere Bruder des S12 Pro EX und bietet eine ähnliche Saugleistung. Die Bodendüse arbeitet seitlich zwar nicht ganz randnah, bietet an der Vorderkante aber eine fast perfekte Reinigungsleistung. Auch auf Teppichböden schlägt er sich gut und dieser wird bereits im Automatik-Betrieb sehr sauber. Im Turbo-Modus bleibt dann kein Krümel mehr liegen.

Die Ausstattung ist enorm umfangreich und reicht von einer ausziehbaren, flexiblem Fugendüse bis zum Aufsatz zur Filterreinigung. Entgegen dem S12 Pro EX muss hier der Filter aber von Hand gedreht werden.

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Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tinecos11tangoex
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tinecos11tangoex
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Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tinecos11tangoex
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Tinecos11tangoex

Sehr gut gefällt, dass auch dem S11 zwei Bodendüsen für harte und weiche Böden beiliegen. Also kein lästiges Austauschen der Bürsten und stattdessen einfach die gesamte Bodendüse wechseln. Ebenfalls gewechselt werden kann der Akku und ein zweiter liegt sogar gleich bei. Das gute daran ist die Wandhalterung, in der sowohl der eingesetzte Akku als auch der Zweitakku gleichzeitig geladen werden kann. Mit beiden Akkus verdoppelt sich die Saugleistung auf bis zu eine Stunde.

Der Tineco S11 Tango EX bietet ein tolles Gesamtpaket aus umfangreicher Ausstattung und einer sehr guten Saugleistung. Mit etwas über 70 dB saugt er angenehm leise und reinigt die Auslegware dennoch nahezu perfekt.

Bissell Icon Pet 25V 2602D

Der Bissell Icon Pet 2602D ist ein solider Akkusauger, der durch einen hohen Bedienkomfort, einer Top-Beleuchtung und einer perfekten Staubbox besticht. Die Reinigungsleistung auf Auslegware ist gut, reicht aber nicht an Bosch oder Rowenta heran. Damit prädestiniert sich der Bissell vor allem für Nutzer mit vielen Hartböden und einigen Teppichen.

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Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Ladestation2
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Bedienung
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Filter
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Fugenduese1
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Moebelbuerste3
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Saugleistung
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Bodenbuerste1
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Bodenbuerste4
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Bodenbuerste2
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Bodenbuerste3
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Staubbox1
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Staubbox2
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Staubbox3
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Staubbox4
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Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Staubbox6
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Staubbox8
Akku-Staubsauger Test: Bissel Iconpet Staubbox7

Punkten kann der Bissell Icon Pet mit einer einmaligen Beleuchtung, mit der man tatsächlich auch bei Nacht saugen könnte. Auch das Wechselsystem der Düsen ist, genau wie beim Testsieger von Rowenta, perfekt umgesetzt: Die Verriegelung lässt sich leicht lösen und sitzt dennoch sehr stabil. Auch die Kombination mit allen Düsen am Gerät oder Saugrohr ist optimal umgesetzt.

Nicht ganz so optimal ist die Reinigungsleistung auf Auslegware. Zwar klar besser als viele günstige Geräte, aber dennoch deutlich hinter Rowenta und Bosch. Interessant ist aber, dass bereits die kleinste Saugstufe recht gut abschneidet, der große Unterschied bei höchster Saugleistung fehlt dann jedoch.

Fazit nach 2 Jahren im Langzeittest: Die positiven Punkte des Bissell Icon Pet 2602D bleiben von Anfang bis Ende. Er lässt sich leicht reinigen und um die rotierende Bürste in der Bodendüse wickeln sich keine Haare. Wirklich nie! Es ist einfach genial, wie Bissell das gelöst hat.

Nicht so genial ist, dass der Langzeittest nach bereits zwei Jahren sein Ende findet. Der Akku ist leer und lädt auch nicht mehr. Dazu kommen einige Alterserscheinigen, die den ansonsten guten Eindruck deutlich trüben können.

Eine kleine Rolle der Bodendüse hat sich in Wohlgefallen aufgelöst, irgendwo hat die Stromverbindung zur Düse einen Wackler und der Schlauch in der Bodendüse wird nur noch durch Panzertape gehalten. Es sind kleine Teile, die man leicht wechseln könnte, Bissel bietet jedoch lediglich die gesamte Bodendüse für 60 Euro als Ersatzteil an. Und auch der Akku ließe sich nur in der Werkstatt mit anfallenden Reparaturkosten wechseln.

Rentabel ist beides nicht und der nächste Weg in den Elektroschrott damit besiegelt.

Rowenta Air Force Flex 460 RH9299WO

Der Rowenta Air Force Flex 460 sieht schon ein wenig futuristisch aus und in einigen Punkten ist er das auch. Wer kommt schon auf die Idee, das Saugrohr zu knicken? In der Praxis schlägt sich die Möglichkeit aber sehr gut. Schnell gelangt man so unter Schränke oder Betten – zumindest unter schmale Betten, denn bei 75 Zentimetern ist auch wieder Schluss. Im alltäglichen Gebrauch ist das aber absolut ausreichend.

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Akku-Staubsauger Test: Rowenta Airforceflex Bodenbuerste1
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Akku-Staubsauger Test: Rowenta Airforceflex Bedienung4
Akku-Staubsauger Test: Rowenta Airforceflex Bedienung3
Akku-Staubsauger Test: Rowenta Airforceflex Polsterduese
Akku-Staubsauger Test: Rowenta Airforceflex Bedienung