Der beste Akku-Staubsauger

Die sechs Test-Kandidaten: Philips FC6172/01, AEG CX7-45ANI, Fakir Starky HSA 252, Dirt Devil Cavalier DD698-1, Hoover ATV 324 LD, Bosch Athlet BBH6P25.

Der beste Staubsauger mit Akku ist für uns der CX7-2-45AN von AEG. Die Akkulaufzeit liegt im oberen Drittel der getesteten Geräte und er erreicht selbst in der niedrigsten Stufe schon eine gute Saugleistung. Außerdem hat er einen abnehmbaren Handsauger, der die Krümel zwischendurch bequem verschwinden lässt, ohne dass gleich der ganze Sauger rausgeholt werden muss.

Update 23. März 2018

Wir haben vier neue Geräte getestet, darunter den brandneuen Dyson V10. Der ist eine neue Empfehlung, aber leider sehr teuer. Eine Empfehlung ist auch der neu getestete Dirt Devil DD777-1. Unser neuer Top-Favorit ist der AEG CX7-2-45AN.

Gerade in kleineren Wohnungen oder an Orten, die keine Steckdose zur Verfügung haben, sind Staubsauger mit Akku praktisch. Soll das ganze Haus gesaugt werden, kommen die Akku-Sauger meist an ihre Grenzen – so viel Kapazität haben die wenigsten.

Wir haben nun insgesamt zehn Stielstaubsauger mit Akku ausgewählt und ausführlich getestet.

Kurzüberblick: Unsere Empfehlungen

Testsieger

AEG CX7-2-45AN

Test Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45AN
Der CX7 hat in 2. Generation nochmal draufgelegt und konnte sich damit den Testsieg sichern.

Der AEG CX7-2-45AN ist der Nachfolger des ebenfalls getesteten CX7-45ANI. Beim Neuen wurde das Handling nochmals leicht verbessert und offenbar die Steuerung überarbeitet. Der CX7-2 bringt jetzt schon in der niedrigsten Stufe eine beachtliche Saugleistung zustande. Besondere Features wie die effektive Bürstenreinigung und die Beleuchtung am Bürstenkopf runden das Angebot ab. Für diesen Preis gibt es zur Zeit nichts besseres.

Powerpaket

Bosch Athlet BBH6P25

Test Handstaubsauger mit Akku: Bosch Athlet BBH6P25
Der Athlet von Bosch hat spürbar die meiste Power, allerdings zum Preis geringer Ausdauer.

Beim Bosch Athlet BBH6P25 muss man auf einen Handsauger verzichten, bekommt dafür aber viel Power. Die rotierende Bürste kann je nach Wunsch an- oder abgeschalten werden, was einen großen Unterschied bei der Akkulaufzeit macht. Sehr praktisch: Ohne Bürste lassen sich glatte Böden deutlich besser saugen. Gibt man mit dem Bosch Vollgas ist der Akku allerdings schon nach weniger als 20 Minuten alle.

Wenn Geld egal ist

Dyson V10

Test Akku-Staubsauger: Dyson V10
Der Dyson V10 ist hervorragend ausgestattet und verfügt über eine immense Saugleistung.

Der Dyson V10 protzt als aktuelles Flaggschiff mit enormer Saugleistung und sehr viel Ausstattung. Wie bei allen Dyson-Saugern ist auch beim V10 das Handling einfach und das Design extravagant. Beim V10 wird die Saugleistung in drei Stufen dosiert und zwei sehr unterschiedliche Bürstenköpfe gehören zum Lieferumfang. Mit seiner hohen Saugleistung auf voller Stufe kommt er tatsächlich am nächsten an normale Bodenstaubsauger heran – die Akkulaufzeit ist dann aber begrenzt. Leider spielt der Dyson auch preislich in einer ganz anderen Liga.

Gut & günstig

Dirt Devil DD777-1

Test Akku-Staubsauger: Dirt Devil DD777-1
Der große Dirt Devil lässt sich differenziert an verschiedene Böden anpassen.

Der Dirt Devil DD777-1 ist, wie schon sein günstigerer Bruder, eine preiswerte Alternative zu den Dyson-Saugern mit oben liegender Motor-Filter-Einheit. Dabei ist er ziemlich gut ausgestattet; alle notwendigen Düsen liegen bei, sogar an eine Wandbefestigung für den Sauger wurde gedacht – schließlich können Sauger dieser Konstruktion nicht frei stehen. Dank der zwei Saugstufen und der zuschaltbaren Bürstenrotation, lässt sich der Dirt Devil auf viele Böden individuell einstellen.

Preistipp

Fakir Starky HSA 252

Test: Akku-Staubsauger – Testsieger Starky HSA 252
Ein guter Allrounder für günstiges Geld – der Starky liefert das beste Gesamtpaket.

Der Fakir Starky HSA 252 ist ein guter Allrounder, dessen Kernkompetenz in der perfekten Abstimmung der Akkuleistung liegt. Als unser ehemaliger Testsieger muss er sich nun zwar dem neuen Favoriten geschlagen geben, bleibt aber aufgrund des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnissses weiterhin eine Empfehlung. Es gibt zwar Akkusauger die besser ausgestattet sind, aber nur wenige halten länger durch – und die rudimentäre Ausstattung reicht für den aufgerufenen Preis vollkommen aus.

Vergleichstabelle

TestsiegerPowerpaketWenn Geld egal istGut & günstigPreistipp
Modell AEG CX7-2-45AN Bosch Athlet BBH6P25 Dyson V10 Dirt Devil DD777-1 Fakir Starky HSA 252 AEG CX7-45ANI Dyson V7 Dirt Devil Cavalier DD698-1 Philips FC6172/01 Hoover Athen EVO ATV324LD
Test Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45ANTest Handstaubsauger mit Akku: Bosch Athlet BBH6P25Test Akku-Staubsauger: Dyson V10Test Akku-Staubsauger: Dirt Devil DD777-1Test: Akku-Staubsauger – Testsieger Starky HSA 252Test Handstaubsauger mit Akku: AEG CX7-45ANITest Akku-Staubsauger: Dyson V7Test Handstaubsauger mit Akku: Dirt Devil Cavalier DD698-1Test Handstaubsauger mit Akku: Philips FC6172/01Test Handstaubsauger mit Akku: Hoover Athen EVO ATV324LD
Pro
  • Saugt auf glatten Böden und Teppich gut
  • Handteil inkl. Zubehör perfekt fürs Auto
  • Saugt auch auf erster Stufe schon sehr gut
  • Viel Saug-Power und abnehmbare Bürste
  • Hohe Saugleistung
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Optimale Anpassung an unterschiedliche Böden
  • Bürste separat zuschaltbar
  • Sehr differenzierte Ladezustands- Anzeige
  • Gute Akkulaufzeit im Vergleich mit den anderen Saugern
  • Abnehmbares Handteil
  • Gute Ausstattung
  • Guter Handsauger
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Schmale Konstruktion
  • Mit Wechselakku
  • Viel Ausstattung
  • Gute Akkuleistung
  • Gute Einstellungsmöglichkeiten
Contra
  • Bei voller Leistung recht geringe Laufzeit
  • Grundausstattung dürftig, unbedingt auf das Zusatzpaket AKIT15 achten
  • Kein abnehmbares Handteil
  • Bei voller Leistung wenig Akkulaufzeit
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • Höchste Stufe reicht für nur unter 10 Minuten
  • Sehr teuer
  • Höchste Stufe reicht für ca. 11 Minuten
  • Recht laut im Betrieb
  • Wenig Ausstattung
  • Sehr geringe Akkulaufzeit
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • Höchste Stufe reicht für unter 10 Minuten
  • Gewöhnungsbedürftige Konstruktion mit dem Motor am obern Griff
  • Bürste kommt nicht gut mit Teppichböden zurecht
  • Lange Akku-Ladezeit
  • Schwergängige Bürste
  • Handling könnte einfacher sein
Bester Preis
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Staubsaugen ohne Kabel

Sauger mit Akku sind stark im Kommen, gerade bei den sogenannten Stiel-Staubsaugern bietet sich der Akkubetrieb förmlich an. Sie werden dadurch noch leichter und kompakter und haben mehr effektive Reichweite, weil sie weder durch ein lästiges Kabel noch durch fehlende Steckdosen begrenzt werden.

Akku-Sauger werden immer beliebter

Das Kabel hat zudem als Stolperfalle ausgedient und der Sauger ist, wenn er aufgeladen ist, viel schneller einsatzbereit. Ganz besonders interessant ist die Tatsache, dass wirklich alle Sauger über eine rotierende Bürste verfügen, bei den verkabelten Saugern sind die ja mittlerweile zur Rarität geworden.

2-in-1: Mit abnehmbarem Handteil

Bei einigen der getesteten Akku-Sauger – dem AEG CX7-2-45AN und dem CX7-45ANI, dem Fakir, dem Philips und bedingt dem DD777-1 und dem DD698-1 von Dirt Devil sowie den beiden Dyson V7 und V10 – lässt sich das Handteil abnehmen, um mal zwischendurch die Polster abzusaugen. Das sind sogenannte 2-in-1 Staubsauger. Besonders großer Beliebtheit dürften sich diese Modelle unter anderem bei Autobesitzern erfreuen: Schnell hat man sich den kleinen Handsauger geschnappt und mal eben das Auto ausgesaugt.

Wir haben daher auch getestet, ob sich die kleinen Handsauger zusätzlich für den Frühjahrsputz im Auto eignen oder ob ihnen dazu die nötige Power fehlt. Möglicherweise kann man sich so das lange Anstehen an der Tankstelle oder Waschanlage sparen und mit den gesparten Münzen lieber das eigene Sparschwein füttern.

So haben wir getestet

Wir haben insgesamt 10 Akkustaubsauger getestet. Im ersten Durchgang waren der AEG CX7-45ANI, der Bosch Athlet BBH6P25, der Dirt Devil Cavalier DD698-1, der Fakir Starky HSA 252, der Hoover ATV 324 LD, und der Philips FC6172/01 dabei.

Vier Akkusauger sind neu hinzugekommen: Mit dem AEG CX7-2-45AN hatten wir den designierten Nachfolger des CX7-45ANI im Test und der Dirt Devil Cavalier hat mit dem DD777-1 einen stärkeren Bruder bekommen. Die beiden Dyson-Sauger haben wir neu getestet, dabei ist der erschwinglichere Dyson V7 bereits seit 2017 auf dem Markt, wogegen das Flaggschiff V10 erst seit wenigen Tagen verfügbar ist.

Das wichtigste bei einem Akku-Staubsauger ist natürlich, wie lange der Akku hält. Daher mussten in unserem Test alle Sauger auf höchster Stufe und mit eingeschalteter Bürste ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen.

Da die vier neuen Kandidaten damit werben, im normalen Putz-Alltag ohne die Boost- oder Max-Stufe auszukommen, haben wir bei den Modellen die Akku-Angaben entsprechend hinzugefügt, und natürlich auch die erzielte Saugleistung miteinander verglichen. Mit der ersten Messung erhalten wir auf jeden Fall die Mindest-Laufzeit und nicht etwa die unter günstigsten Umständen maximal erreichbare Akku-Laufzeit. Da auch die Ladezeit für einen reibungslosen Einsatz nicht ganz unerheblich ist, haben wir diese Zeiten beim anschließenden Aufladen ebenfalls gestoppt.

Zur Saugleistung haben wir sowohl auf Teppichboden als auch auf glattem Fliesen- und Laminat-Boden gesaugt. Außerdem mussten die Sauger auch die üblichen Problemzonen, wie Ecken und Kanten absolvieren.

Zum Saugen unter Möbeln sind Staubsauger mit Schlitten besser geeignet

Ein möglichst flacher Kopf ist eine Voraussetzung für das Saugen unter Möbeln, da können die meisten Stielsauger bauartbedingt nicht mit Schlittensaugern mithalten. Wo dort der lange, recht flache Schlauch auch bis hinten unter die Betten gelangt, muss man hier Abstriche wegen der Gelenkkonstruktion des Bürstenkopfes, aber vor allem wegen des großen Korpus machen. Ausnahmen in unserem Test sind jeweils die beiden Modelle von Dirt Devil und Dyson, denn dort ist der Motor mit dem Staubbehälter oben am Griff angebracht.

Testsieger: AEG CX7-2-45AN

Vom Konstruktionsprinzip her ähnelt der AEG CX7-2-45AN eher den fast schon altbackenen Stielstaubsaugern á là Vorwerk Kobold, denn der schwere Motor ist hier anders als bei den avantgardistischen Modellen von Dyson und Dirt Devil nicht oben am Griff angebracht. Deshalb ist er weniger kopflastig – und das hat Vorteile.

Da haben wir zum Beispiel das simple Abkoppeln der Saugeinheit, die sich mit einem leichten Knopfdruck vom Korpus lösen lässt. So hat man im Handumdrehen einen Handstaubsauger, mit dem eben schnell das Auto ausgesaugt oder das kleine Malheur vom Frühstückstisch beseitigt werden kann.

Testsieger

AEG CX7-2-45AN

Test Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45AN
Der CX7 hat in 2. Generation nochmal draufgelegt und konnte sich damit den Testsieg sichern.
AEG CX7-2-45AN-2

Der CX7-2-45AN lässt sich zwar nicht werkzeuglos zusammenstecken, dennoch geht der Zusammenbau leicht von der Hand und dank der passgenauen Verarbeitung findet die Befestigungsschraube schnell ihr Gewinde.

Auch die mitgelieferte, als Dock ausgelegte Ladestation ist schnell zusammengesetzt und mit dem Ladekabel verbunden. Das lässt sich außerdem weitgehend im Innern des Docks verlegen und damit verstecken.

Nun muss man den AEG nur noch einhängen und etwa dreieinhalb Stunden warten. Dann ist er aufgeladen und kann loslegen.

Die rotierende Bürste ist stets zugeschaltet, lässt sich leicht über die unterschiedlichsten Böden schieben und saugt eingetretene Flusen, Haare und andere Ärgernisse ohne Probleme von jeder Bodenart auf.

Die beiden Betriebsstufen können oben am Griff eingestellt werden. Leider lässt sich die Bürste nicht abstellen, lediglich in der einrastenden Parkposition bleibt sie stehen, um den Boden beim Rotieren auf der Stelle nicht unnötig zu strapazieren.

In keiner der Saugstufen fährt sich die Bürste fest, der Sauger ist auf jedem Boden wendig und kontrollierbar, so dass er sich leicht um Möbel und andere Hindernisse herum lenken lässt, vier LEDs an der Front des Bürstenkopfes sorgen zudem unter den Möbeln für klare Sichtverhältnisse.

Selbst festgetretene Gartenerde auf glatten Böden beseitigt der AEG gut. Schnell sind die gröbsten Klumpen aufgesaugt, wenngleich er wie viele der Konkurrenten bei zu großen Klumpen eher dazu neigt, diese zusammenzuschieben.

Alles zusammen: Sauger, Handsauger, zweite Bürste und die Ladestation des AEG.
Alles zusammen: Sauger, Handsauger, zweite Bürste und Ladestation.

Über Fliesenfugen muss man unter Umständen zweimal saugen, damit auch die letzten Krumen verschwinden. Das funktioniert übrigens bei den Spezialbürsten von Dyson besser, dafür gibt es dort Probleme auf dem Teppich.

Der AEG glänzt mit innovativer Bürstenreinigung

Die Bürste des AEG ist da erstmal einfacher gestrickt, verfügt dafür allerdings über ein effektives Reinigungs-Tool. Jeder kennt das: Oft haben sich schon nach wenigen Bahnen Haare von Mensch oder Tier rund um die Bürste gewickelt und sich zu einem fersten Knoten verbunden. Um die zu beseitigen hat AEG am Bürstenkopf einen Fußschalter angebracht, der beim Betätigen kleine, scharfe Messer zur rotierenden Bürste ausfährt und die Haare oder Flusen in kleine Schnipselchen zerschneidet. So können Sie mühelos aufgesaugt werden und die Bürste ist schnell wieder frei und einsatzbereit, ohne dass man mit den Händen ran muss – eine tolle Detaillösung, die unseres Wissens nach einzigartig ist.

Mitgeliefert werden eine Boden- und Polster-Bürste, zusätzlich kann man verschiedene Aufsteckdüsen erwerben, angeboten werden etwa das Set AKIT 360+ oder das AKIT15. Manche Händler bieten den CX7-2-45AN sogar direkt mit einem der beiden Kits zusammen an, wobei der Aufpreis ziemlich dem des Kits entspricht, so dass Sie nichts falsch machen, wenn Sie mit der Grundausstattung beginnen und später bei Bedarf nachrüsten.

Beim Saugen an der Wand oder in Ecken zeigt sich bei allen Akkusaugern, dass ihre Saugstärke längst nicht so hoch ist wie die ihrer kabelgebundenen Kollegen. Doch das bessert sich zur Zeit mit jeder Modellgeneration. Die Köpfe unserer neuen Testgeräte wurden nochmal deutlich strömungsoptimiert, so dass nun weniger Schmutz in Ecken und Kanten liegen bleibt. Ein echter Ersatz für leistungsstarke Staubsauger mit Kabel sind Akku-Staubsauger aber leider nach wie vor dennoch nicht.

Dafür punkten Akku-Staubsauger überall da, wo keine Steckdose ist, zum Beispiel im Auto. Hier kommt der integrierte Hand-Sauger, über den einige der Testmodelle verfügen, zum Einsatz.

Nicht alle Handsauger überzeugen

Von den getesteten Handsaugern konnten da allerdings nur die beiden von AEG einigermaßen überzeugen. Sie reinigen neben den Sitzpolstern auch den Boden relativ gut, vorausgesetzt, Sie stecken unserem Favoriten die passende Düse aufs Handgerät. Der Starky konnte immerhin die Polster und – dank integrierter feiner Bürste – die Armaturen gut von Staub befreien.

Generell ist bei groben Verschmutzungen, gerade im Fußbereich des Autos, der Industriesauger an Tankstellen die effektivere Alternative. Für weniger und trockene Verschmutzung oder um die Sitze mal eben von den Resten der letzten Zwischenmahlzeit zu befreien, geht der AEG aber vollkommen in Ordnung.

Die Akkulaufzeit hängt bei allen Akkustaubsaugern stark davon ab, ob sie mit normaler Leistung laufen, oder ob man sie auf die höchste Stufe stellt. Die Hersteller geben sie meist als Boost-Stufe an. In der Praxis saugt man dagegen doch meistens auf voller Stufe, schließlich ist selbst die in den meisten Fällen noch nicht so stark wie der Normalbetrieb eines kabelgebundenen Bodenstaubsaugers.

Der AEG lief in unserem Test auf höchster Stufe gute 23 Minuten lang. Deutlich besser waren da nur der Fakir und der Hoover. Auf Normalstufe saugt der AEG stolze 50 Minuten.

Was gibt es für Nachteile?

Die Grundausstattung des AEG mit Düsen und weiterem Zubehör ist recht dürftig, entweder erwirbt man das AEG AKIT 360+ oder das AKIT15 direkt dazu oder sucht sich ein Angebot, in dem es enthalten ist.

Etwas mehr noch störte uns, dass man die rotierende Bürste nicht abschalten kann. Mitunter ist der Einsatz der Bürste gar nicht notwendig, könnte man sie abschalten, würde man Akku sparen und die Bürste schonen.

AEG CX7-2-45AN im Testspiegel

Der AEG CX7-2-45AN ist noch so neu, dass es bislang nur wenige Testergebnisse gibt, weitere werden wir bei gegebener Zeit nachreichen:

Im Januar 2018 konnte sich unser Favorit allerdings im ETM Testmagazin die ersten Sporen verdienen und sich unter anderem gegen den Dyson V7 durchsetzen. Er erreichte mit der Note »sehr gut« (96,8%) den Testsieg.

»Mit ihm lässt sich spielend um jedes Mobiliar herummanövrieren; einerlei, ob er im jeweiligen Zeitpunkt Hart- oder Weichböden (Teppichböden) bearbeiten muss. Nicht außer Acht zu lassen sind aber auch seine mehr als ordentlichen Saugleistungen: Alle Arten von Böden werden gleichmäßig gereinigt; nur manchmal ist mehr als ein Hub nötig. Dank spezieller Düse ist auch die Tierhaarbeseitigung kein Problem mehr. […] Die Betriebszeit ist mit durchschnittlich 51:31 Minuten (1. Stufe) bzw. 16:11 Minuten (2. Stufe) allemal stattlich und erlaubt es auch, ausladende Räumlichkeiten in einem Mal zu säubern – ohne dass der Akkumulator zwischenzeitlich schlapp macht.«

Alternativen

Egal ob Design und Optik oder andere Bedürfnisse, nicht für jeden mag der AEG wirklich der richtige Sauger sein, deshalb haben wir alternative Empfehlungen für Sie.

Powerpaket

Bosch Athlet BBH6P25

Test Handstaubsauger mit Akku: Bosch Athlet BBH6P25
Der Athlet von Bosch hat spürbar die meiste Power, allerdings zum Preis geringer Ausdauer.

Der Bosch Athlet BBH6P25 macht seinem Namen alle Ehre, denn athletisch geht er tatsächlich ans Werk. Keiner der Sauger setzt die rotierende Bürste so vehement ein, wie er.

Dabei lässt sich die Arbeitsweise in drei Stufen dosieren, eine davon sogar ohne Bürste, was zum Saugen glatter Böden besser ist.

Wahrscheinlich kann der Bosch auch deshalb soviel Power entfalten, weil er auf den abnehmbaren Handsauger verzichtet. Eine 3-Segment-Anzeige gibt Auskunft über den Ladezustand des Akkus.

Allerdings ist der Athlet auch bereits nach weniger als 20 Minuten entladen, zumindest, wenn in der höchsten Stufe gesaugt wird. Saugt man in niedrigeren Stufen oder gar mit abgeschalteter Bürste, hält der Akku deutlich länger.

Dosiert man die Arbeitsleistung des Bosch Athlet BBH6P25 geschickt, ist er in diesem Bereich unschlagbar – sofern man auf den kompakten Hand-Sauger verzichten kann.

Wenn Geld egal ist

Dyson V10

Test Akku-Staubsauger: Dyson V10
Der Dyson V10 ist hervorragend ausgestattet und verfügt über eine immense Saugleistung.

Der Dyson V10 bringt von allen Akkustaubsaugern im Test die stärkste Saugleistung und kann einen normalen Bodenstaubsauger am ehesten ersetzen. Er markiert momentan die Spitze des Machbaren im Hause Dyson.

Die Leistung des Saugmotors ist beeindruckend, zumal sie sich in drei Stufen dosieren lässt. In Stufe zwei hält der Akku immerhin eine halbe Stunde durch. Bei maximaler Saugleistung dreht der Dyson mächtig auf und saugt tatsächlich ähnlich stark wie ein kabelgebundener Bodenstaubsauger – dafür geht ihm dann schon nach acht Minuten die Puste aus. Interessant ist auch die Verwendung eines sogenannten Präsenzschalters, der Einschalter lässt sich nämlich nicht verriegeln, beim Loslassen stoppt der Sauger sofort, ähnlich wie bei einer Bohrmaschine.

Der Dyson V10 bringt gleich zwei Bürstenköpfe mit. Eine Dyson-Entwicklung mit den üblichen Bürsten-Borsten, in deren Zwischenräumen eine Art Samt wie von Kleiderbürsten angebracht ist. Glatte, harte Böden werden hiermit sehr gut gereinigt. Für Teppiche und Teppichböden mit etwas tieferem Flor empfiehlt sich dagegen die zweite Bürste. Die schiebt sich zwar nicht so leicht über den Teppich, frisst sich aber auch nicht fest.

Der Dyson V10 fährt zweigleisig; links die zusätzliche Bürste, rechts mit Fließ-Zwischenräumen, die hauptsächlich auf glatten, harten Böden zum Einsatz kommt. Im Übrigen die einzige, die dem V7 beiliegt.
Der Dyson V10 fährt zweigleisig; links die zusätzliche Bürste, rechts mit Fließ-Zwischenräumen, die hauptsächlich auf glatten, harten Böden zum Einsatz kommt.

Auch als kompakter Handsauger eignet sich der Dyson V10, hierzu muss allerdings das Saugrohr an der Filter-Motor-Einheit abgenommen und der gewünschte Aufsatz angesteckt werden. Auch dann ist der Handsauger nicht so kompakt und wendig wie der unseres Testsiegers.

Der größte Nachteil des Dyson aber ist sein Preis: Mit fast 700 Euro kostet er fast dreimal so viel wie unser Favorit. Wenn das für Sie kein Problem ist, bekommen Sie mit dem Dyson V10 den Akkusauger mit der stärksten Saugleistung und einem besonderen, futuristischen Design.

Gut & günstig

Dirt Devil DD777-1

Test Akku-Staubsauger: Dirt Devil DD777-1
Der große Dirt Devil lässt sich differenziert an verschiedene Böden anpassen.

Beim Dirt Devil DD777-1 ist der Motor wie beim Dyson oben angebracht. Deshalb führt er sich an der langen Stange entsprechend kopflastig. Hat man sich einmal daran gewöhnt, lernt man schnell die Vorteile dieses Konstruktionssystems schätzen: Der Bürstenkopf und das Saugrohr bauen nicht sehr hoch, man kann also bis tief unter die Möbel fahren, wenn man dabei etwas in die Knie geht.

Der Dirt Devil hat dem deutlich teureren Dyson sogar einige Vorzüge voraus. So verfügt er als einziger im gesamten Testfeld über eine differenzierte Ladungsanzeige. In 25-Prozent-Schritten zeigen gleich vier Lämpchen recht genau den Akkustand an, sowohl beim Aufladen, als auch beim Saugen.

Die Ladezeit liegt mit knapp vier Stunden im mittleren Bereich des Testfeldes, die Laufzeit dürfte dagegen gern etwas länger sein. Mit 39 Minuten in Stufe 1 liegt der DD777-1 hinter unserem Favoriten, mit 11 Minuten in der stärksten Stufe sogar deutlich. Dafür lässt sich beim Dirt Devil die Rotation der Bürste separat zu- und abschalten, was unter Umständen auf glatten, harten Böden Akku spart.

Wer unterschiedliche Böden auf überschaubarer Fläche reinigen muss, zudem einen günstigen Sauger mit obenliegender Motor-Filter-Einheit sucht, sollte den DD777-1 in die engere Auswahl nehmen.

Preistipp

Fakir Starky HSA 252

Test: Akku-Staubsauger – Testsieger Starky HSA 252
Ein guter Allrounder für günstiges Geld – der Starky liefert das beste Gesamtpaket.

Wenn Sie nicht viel Geld ausgeben wollen, ist der Fakir Starky HAS 252 die beste Wahl. Er überzeugt vor allem auch durch seine lange Akkulaufzeit: Mit 46 Minuten übertrifft er die meisten Mitstreiter um ein Vielfaches, manch anderer Sauger schafft gerade einmal die Hälfte.

Der Sauger kann ohne Probleme ständig im Lade-Dock bleiben und war beim Teststart randvoll. Das spricht für eine ausgeklügelte Lade-Elektronik.

Der Starky lässt sich zwar nicht werkzeuglos zusammenstecken, dennoch geht der Zusammenbau leicht von der Hand. Die beiden Betriebsstufen werden oben am Griff eingestellt. Wie auch beim AEG lässt sich die Bürste leider nicht abstellen, sondern ruht sich lediglich in geparkter Position aus.

In beiden Stufen fährt sich die Bürste nicht fest, der Sauger bleibt immer wendig und kontrollierbar. Nur der AEG lässt sich nochmal spürbar leichter um Möbel und andere Hindernisse herum lenken, hat jedoch auch seinen Preis.

Der Starky ist der perfekte Akku-Sauger für alle, die ungern Kompromisse eingehen wollen, auch nicht beim Preis, denn da ist der Starky HSA 252 unschlagbar.

Außerdem getestet

AEG CX7-45ANI

Auch der AEG CX7-45ANI, der Bruder unseres Favoriten, legte einen sehr guten Start hin. Kaum aus der mitgelieferten Ladestation entnommen, legt die Bürste gut los und macht auch auf Teppichböden eine gute Figur, ohne sich festzusaugen.

Schon hier ließ sich das Potential dieser Baureihe erahnen, lediglich die relativ kurze Laufzeit bei maximaler Saugleistung kostete dem CX7-45ANI seinerzeit den Testsieg. Kein Wunder: zwar lief er auf Saugstufe 1 länger, konnte dort aber mit seiner Saugleistung nicht recht überzeugen. Seine Ausstattung mit zusätzlichen Düsen ist jedoch besser.

Dyson V7

Der Dyson V7 ist zwar eine ganze Ecke günstiger als der V10, liegt aber dennoch im oberen Bereich des gesamten Tests. Im Unterschied zum V10 ist hier der Staubbehälter nicht axial sondern radial zum Stiel orientiert und nimmt damit etwas mehr Platz ein. Die Leistung ist ebenfalls geringer, sie wird zudem nur in zwei Stufen dosiert.

In der Ausstattung hat man sich hier ausgerechnet den Bürstenkopf gespart, so dass der V7 für Teppiche weniger geeignet ist. Dafür ist das Gerät dann auch schlicht zu teuer. Auch der V7 wird, wie der V10, mit einem Präsenzschalter eingeschaltet, der sich nicht verriegeln lässt; lässt man los, geht der Sauger aus.

Dirt Devil Cavalier DD698-1

Der Dirt Devil Cavalier DD698-1 ist der kleinere Bruder des DD777 -1. Er verfügt über das gleiche Design mit dem Motor am Stielkopf, wodurch der Bürstenkopf mitsamt dem Stiel ebenfalls sehr flach gehalten ist, und damit auch problemlos unterm Sofa saugen kann, zumindest, wenn man zu entsprechenden Kniebeugen bereit und in der Lage ist.

Das ist aber immer noch praktischer als das alternative Design – so kommt unser Favorit selbst mit Kniebeugen nicht tiefer unter die Couch. Hinzu kommt, dass der Bürstenkopf recht schmal gehalten ist. Für eine kleine Wohnung mit vielen Ecken ist er ideal, auch deshalb, weil er zu einem Handsauger umgebaut werden kann. Ebenfalls gut: Er ist mit einem Wechselakku ausgestattet.

Philips FC6172/01

Der Philips FC6172/01 ist ein wahres Ausstattungswunder. Er sieht gut aus und bringt allerhand Zubehör mit. Schön ist außerdem, dass er ebenfalls als 2-in-1 Gerät konzipiert ist. Leider bringt er keinen als Ladestation ausgeführten Standfuß mit, man muss mit einer Wandbefestigung Vorlieb nehmen.

Die ist allerdings recht solide gebaut und man kann den Sauger gut darin parken – sogar passende Dübel liegen bei. Die Akkulaufzeit von 25 Minuten bei voller Leistung liegt auf dem Niveau des Dirt Devil.

Seine Rollen und auch das Gelenk des Bürstenkopfes laufen gut. Allerdings macht die Bürste schon nach wenigen Metern im tieferen Teppichboden schlapp, erst ein Neustart setzt sie wieder in Gang. Zum vollständigen Aufladen braucht er leider mehr als fünf Stunden.

Hoover Athen EVO ATV324LD

Der Hoover ATV 324 LD macht bereits beim Zusammenbau ähnliche Probleme, wie sein Kollege mit Netzkabel: Die Griffstange wird fest mit dem Korpus verschraubt, soweit so gut, leider ist es aber eine enorme Fummelei, bis sich die Schraube am Gewinde befindet.

Ist der Hoover montiert, kann man nach dem Aufladen direkt loslegen und das für satte 40 Minuten – mindestens, denn wie bei allen anderen haben wir das in höchster Stufe gestoppt.

Schnell macht sich aber das etwas schwergängige Gelenk der Bürste bemerkbar, was den Hoover Punkte in der Wendigkeit und damit dem Handling kostet. Andererseits lässt sich kein anderer Sauger so gut Dosieren wie der Hoover: Es gibt zwei Saugstufen, bei beiden kann dank Turbo-Taste die Bürste extra zugeschaltet werden.

Das ist auch gut so, weil sich die Bürste im tiefen Teppich gern mal festfährt, so dass sie durch einen Neustart wieder in Gang gesetzt werden muss.

Kommentare

5 Kommentare zu "Der beste Akku-Staubsauger"

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Helga Stadie
Helga Stadie

Der Test war für mich sehr informativ.

peter
peter

ich benutze einen dyson akkusauger seit 2011 (ca 6 jahre das gleiche modell), warum habt ihr dyson ausgelassen?

Redaktion
Redaktion

Wir werden den Test demnächst mit Modellen von Dyson aktualisieren!

Emina Almir Babajic

Die sind voll scheisse…

Nadine Jäger

Wir haben den Philips und sind total zufrieden!