Der beste Akku-Staubsauger

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Akku-Staubsauger Test: Fuenf Akkusauger1

Der beste Staubsauger mit Akku ist für uns der CX7-2-45AN von AEG. Die Akkulaufzeit liegt im oberen Drittel der getesteten Geräte und er erreicht selbst in der niedrigsten Stufe schon eine gute Saugleistung. Außerdem hat er einen abnehmbaren Handsauger, der die Krümel zwischendurch bequem verschwinden lässt, ohne dass gleich der ganze Sauger rausgeholt werden muss.

Update 6. Dezember 2018

Wir haben fünf neue Geräte getestet, darunter auch den ersten Akku-Sauger von Vorwerk. Neben dem Kobold VB100 haben wir außerdem den AEG FX9, den SpeedPro Max FC6823/01 von Philips, den Deik VC-1606 und schließlich den Leifheit 11925 Regulus Powervac, der es neben dem Vorwerk zu einer Empfehlung schaffte.

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6. August 2018

Neu hinzugekommen ist der VC 5 Cordless Premium vom Reinigungsspezialisten Kärcher.

23. März 2018

Wir haben vier neue Geräte getestet, darunter den brandneuen Dyson V10. Der ist eine neue Empfehlung, aber leider sehr teuer. Eine Empfehlung ist auch der neu getestete Dirt Devil DD777-1. Unser neuer Top-Favorit ist der AEG CX7-2-45AN.

Gerade in kleineren Wohnungen oder an Orten, die keine Steckdose zur Verfügung haben, sind Staubsauger mit Akku praktisch. Soll das ganze Haus gesaugt werden, kommen die Akku-Sauger meist an ihre Grenzen – so viel Kapazität haben die wenigsten.

Wir haben nun insgesamt 16 Stielstaubsauger mit Akku ausgewählt und ausführlich getestet.

Kurzüberblick: Unsere Empfehlungen

Testsieger

AEG CX7-2-45AN

Test Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45AN
Der CX7 hat in 2. Generation nochmal draufgelegt und konnte sich damit den Testsieg sichern.

Der AEG CX7-2-45AN ist der Nachfolger des ebenfalls getesteten CX7-45ANI. Beim Neuen wurde das Handling nochmals leicht verbessert und offenbar die Steuerung überarbeitet. Der CX7-2 bringt jetzt schon in der niedrigsten Stufe eine beachtliche Saugleistung zustande. Besondere Features wie die effektive Bürstenreinigung und die Beleuchtung am Bürstenkopf runden das Angebot ab. Für diesen Preis gibt es zur Zeit nichts besseres.

Wenn Geld egal ist

Vorwerk Kobold VB100

Akku-Staubsauger Test: Unknown
Mit dem Kobold VB100 hat Vorwerk den ersten Akku-Staubsauger eingeführt – wie erwartet ein durchdachtes, ausgereiftes und leistungsstarkes Gerät.

Mit dem Vorwerk Kobold VB100 haben wir den ersten Akku-Sauger des Wuppertaler Herstellers im Test. Die Erwartungen an den nicht gerade günstigen Sauger waren entsprechend hoch, werden aber auch weitestgehend erfüllt. Der VB100 ist der erste Akku-Sauger, der einen an die Steckdose gebundenen Staubsauger ersetzen kann. Er ist sehr leistungsstark, der Akku hält außergewöhnlich lange und ist binnen zwei Stunden wieder voll aufgeladen. Allerdings kostet das Hightech-Gerät auch entsprechend.

Preistipp

Leifheit 11925 Regulus PowerVac

Der Leifheit 11925 Regulus Powervac ist der einzige der aktuellen Neulinge, der, wie unser Favorit, mit einem praktischen, abnehmbaren Handteil ausgerüstet ist. Er liefert gute Saugleistungen, eine Akkuladung hält standesgemäß lange vor und die Arbeitsfläche wird ausgeleuchtet. Der Akku ist gesteckt und damit bei einem Defekt einfach auszutauschen oder gegen einen zweiten, geladenen Reserve-Akku wechselbar. Auf andere Ausstattungsdetails muss man indes verzichten.

Gut & günstig

Dirt Devil DD777-1

Test Akku-Staubsauger: Dirt Devil DD777-1
Der große Dirt Devil mit oben liegendem Motor lässt sich differenziert an verschiedene Böden anpassen.

Der Dirt Devil DD777-1 ist, wie schon sein günstigerer Bruder, eine preiswerte Alternative zu den Dyson-Saugern mit oben liegender Motor-Filtereinheit. Dabei ist er ziemlich gut ausgestattet: Alle notwendigen Düsen liegen bei und sogar an eine Wandbefestigung für den Sauger wurde gedacht – schließlich können Sauger dieser Konstruktion nicht frei stehen. Dank der zwei Saugstufen und der zuschaltbaren Bürstenrotation lässt sich der Dirt Devil auf viele Böden individuell einstellen.

Bürstenlos gut

Kärcher VC 5 Cordless Premium

Der Kärcher VC 5 Cordless Premium muss zwar ohne rotierende Bürste auskommen, unter seinesgleichen gehört er dennoch zu den besten Saugern. Er muss weder zusammengesteckt noch -geschraubt werden und ist damit quasi direkt einsatzbereit. Auf höchster Stufe geht ihm zwar auch relativ schnell die Puste aus, doch da ist er im Testfeld nicht allein.

Vergleichstabelle

TestsiegerWenn Geld egal istPreistippGut & günstigBürstenlos gut
Modell AEG CX7-2-45AN Vorwerk Kobold VB100 Leifheit 11925 Regulus PowerVac Dirt Devil DD777-1 Kärcher VC 5 Cordless Premium Dyson V10 Bosch Athlet BBH6P25 Fakir Starky HSA 252 AEG FX9 1 IBM Philips SpeedPro Max FC6823/01 Deik VC-1606 AEG CX7-45ANI Dyson V7 Dirt Devil Cavalier DD698-1 Philips FC6172/01 Hoover Athen EVO ATV324LD
Test Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45ANAkku-Staubsauger Test: UnknownTest Akku-Staubsauger: Leifheit 11925Test Akku-Staubsauger: Dirt Devil DD777-1Akku-Staubsauger Test: 1349330 Herodpi (jpg)Test Akku-Staubsauger: Dyson V10Test Handstaubsauger mit Akku: Bosch Athlet BBH6P25Test: Akku-Staubsauger – Testsieger Starky HSA 252Test Akku-Staubsauger: AEG FX9Test Akku-Staubsauger: Philips SpeedPro Max FC6823/01Akku-Staubsauger Test: Deik Vc 1606Test Handstaubsauger mit Akku: AEG CX7-45ANITest Akku-Staubsauger: Dyson V7Test Handstaubsauger mit Akku: Dirt Devil Cavalier DD698-1Test Handstaubsauger mit Akku: Philips FC6172/01Test Handstaubsauger mit Akku: Hoover Athen EVO ATV324LD
Pro
  • Saugt auf glatten Böden und Teppich gut
  • Handteil inkl. Zubehör perfekt fürs Auto
  • Saugt auch auf erster Stufe schon sehr gut
  • Durchzugsstarke Bürste in zwei Stufen einstellbar
  • Lange Akkulaufzeit, sehr kurze Ladezeit
  • Sehr leise im Betrieb
  • Abnehmbares Handteil mit zusätzlichen Düsen/Bürsten
  • Wechselakku
  • Gute Akkulaufzeit und recht kurze Ladezeit
  • Optimale Anpassung an unterschiedliche Böden
  • Bürste separat zuschaltbar
  • Sehr differenzierte Ladezustandsanzeige
  • Kommt direkt einsatzfähig aus dem Karton
  • Flexible Höhenverstellung
  • Gute Ausstattung
  • Hohe Saugleistung
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Viel Saug-Power und abnehmbare Bürste
  • Gute Akkulaufzeit im Vergleich mit den anderen Saugern
  • Abnehmbares Handteil
  • Zwei Betriebsarten: Motoreinheit lässt sich rauf- und runterschieben
  • Schlauch herausziehbar für Polster etc.
  • Gute Saugleistung auch auf Teppich
  • Mit Ladedock
  • Akkustandsanzeige in Prozent
  • Flacher Bürstenkopf saugt weit unter den Möbeln
  • Saugt sich auf Teppich nicht fest
  • Geht bis tief unter die Möbel
  • Gute Ausstattung
  • Guter Handsauger
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Schmal und wendig
  • Mit Wechselakku
  • Viel Ausstattung
  • Gute Akkuleistung
  • Gute Einstellungsmöglichkeiten
Contra
  • Bei voller Leistung recht geringe Laufzeit
  • Grundausstattung dürftig, unbedingt auf das Zusatzpaket AKIT15 achten
  • Ohne abnehmbares Handteil
  • Sehr hoher Preis
  • Keine Ladestandsanzeige
  • Recht laut im Betrieb
  • Höchste Stufe reicht nur für ca. 11 Minuten
  • Recht laut im Betrieb
  • Leider ohne Bürste
  • Akku reicht in höchster Stufe nur für 15 Minuten
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • In höchster Stufe reicht der Akku keine 10 Minuten
  • Sehr teuer
  • Kein abnehmbares Handteil
  • Bei voller Leistung wenig Akkulaufzeit
  • Wenig Ausstattung
  • Kein abnehmbares Handteil
  • Zum Laden muss der Motor unten eingerastet sein
  • Saugt sich im Teppich schnell fest
  • Ungünstige Gewichtsverteilung
  • Für Teppich ungeeignet
  • Stufenschalter ungünstig angebracht
  • Sehr geringe Akkulaufzeit
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • Höchste Stufe reicht für unter 10 Minuten
  • Gewöhnungsbedürftige Konstruktion mit dem Motor am oberen Griff
  • Bürste kommt nicht gut mit Teppichböden zurecht
  • Lange Akku-Ladezeit
  • Schwergängige Bürste
  • Handling könnte einfacher sein
Bester Preis

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Staubsaugen ohne Kabel

Sauger mit Akku sind stark im Kommen. Gerade bei den sogenannten Stiel-Staubsaugern bietet sich der Akkubetrieb förmlich an. Sie werden dadurch noch leichter und kompakter und haben mehr effektive Reichweite, weil sie weder durch ein lästiges Kabel noch durch fehlende Steckdosen begrenzt werden.

Akku-Sauger werden immer beliebter

Das Kabel hat zudem als Stolperfalle ausgedient und der Sauger ist, wenn er aufgeladen ist, viel schneller einsatzbereit. Ganz besonders interessant ist die Tatsache, dass so gut wie alle Sauger über eine rotierende Bürste verfügen, was bei den verkabelten Saugern mittlerweile zur Rarität geworden ist.

2-in-1: Mit abnehmbarem Handteil

Bei einigen der getesteten Akku-Sauger – dem AEG CX7-2-45AN und dem CX7-45ANI, dem Fakir Starky HSA 252, dem Philips und bedingt dem DD777-1 und dem DD698-1 von Dirt Devil sowie den beiden Dyson V7 und V10 – lässt sich das Handteil abnehmen, um mal zwischendurch die Polster abzusaugen. Das sind sogenannte 2-in-1 Staubsauger. Besonders großer Beliebtheit dürften sich diese Modelle unter anderem bei Autobesitzern erfreuen: Schnell hat man sich den kleinen Handsauger geschnappt und mal eben das Auto ausgesaugt.

Wir haben daher auch getestet, ob sich die kleinen Handsauger zusätzlich für den Frühjahrsputz im Auto eignen oder ob ihnen dazu die nötige Power fehlt. Möglicherweise kann man sich so das lange Anstehen an der Tankstelle oder Waschanlage sparen und mit den gesparten Münzen lieber das eigene Sparschwein füttern.

So haben wir getestet

Wir haben insgesamt 11 Akkustaubsauger getestet. Im ersten Durchgang waren der AEG CX7-45ANI, der Bosch Athlet BBH6P25, der Dirt Devil Cavalier DD698-1, der Fakir Starky HSA 252, der Hoover ATV 324 LD, und der Philips FC6172/01 dabei.

Vier Akkusauger sind neu hinzugekommen: Mit dem AEG CX7-2-45AN hatten wir den designierten Nachfolger des CX7-45ANI im Test und der Dirt Devil Cavalier hat mit dem DD777-1 einen stärkeren Bruder bekommen. Die beiden Dyson-Sauger haben wir neu getestet, dabei ist der erschwinglichere Dyson V7 bereits seit 2017 auf dem Markt, wogegen das Flaggschiff V10 erst seit wenigen Tagen verfügbar ist. Ganz neu im Test ist der VC5 Cordless Premium von Kärcher.

Das wichtigste bei einem Akku-Staubsauger ist natürlich, wie lange der Akku hält. Daher mussten in unserem Test alle Sauger auf höchster Stufe und mit eingeschalteter Bürste ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen.

Da die vier neuen Kandidaten damit werben, im normalen Putzalltag ohne die Boost- oder Max-Stufe auszukommen, haben wir bei den Modellen die Akku-Angaben entsprechend hinzugefügt, und natürlich auch die erzielte Saugleistung miteinander verglichen. Mit der ersten Messung erhalten wir auf jeden Fall die Mindestlaufzeit und nicht etwa die unter günstigsten Umständen maximal erreichbare Akku-Laufzeit. Da auch die Ladezeit für einen reibungslosen Einsatz nicht ganz unerheblich ist, haben wir diese Zeiten beim anschließenden Aufladen ebenfalls gestoppt.

Zur Saugleistung haben wir sowohl auf Teppichboden als auch auf glattem Fliesen- und Laminatboden gesaugt. Außerdem mussten die Sauger auch die üblichen Problemzonen, wie Ecken und Kanten absolvieren.

Zum Saugen unter Möbeln sind Staub­sauger mit Schlitten besser geeignet

Ein möglichst flacher Kopf ist eine Voraussetzung für das Saugen unter Möbeln, da können die meisten Stielsauger bauartbedingt nicht mit Schlittensaugern mithalten. Wo dort der lange, recht flache Schlauch auch bis hinten unter die Betten gelangt, muss man hier Abstriche wegen der Gelenkkonstruktion des Bürstenkopfes, aber vor allem wegen des großen Korpus machen. Ausnahmen in unserem Test sind jeweils die beiden Modelle von Dirt Devil und Dyson, denn dort ist der Motor mit dem Staubbehälter oben am Griff angebracht.

Testsieger: AEG CX7-2-45AN

Vom Konstruktionsprinzip her ähnelt der AEG CX7-2-45AN eher den fast schon altbackenen Stielstaubsaugern à la Vorwerk Kobold, denn der schwere Motor ist hier anders als bei den avantgardistischen Modellen von Dyson und Dirt Devil nicht oben am Griff angebracht. Deshalb ist er weniger kopflastig – und das hat Vorteile.

Da haben wir zum Beispiel das simple Abkoppeln der Saugeinheit, die sich mit einem leichten Knopfdruck vom Korpus lösen lässt. So hat man im Handumdrehen einen Handstaubsauger, mit dem eben schnell das Auto ausgesaugt oder das kleine Malheur vom Frühstückstisch beseitigt werden kann.

Testsieger

AEG CX7-2-45AN

Test Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45AN
Der CX7 hat in 2. Generation nochmal draufgelegt und konnte sich damit den Testsieg sichern.

Der CX7-2-45AN lässt sich zwar nicht werkzeuglos zusammenstecken, dennoch geht der Zusammenbau leicht von der Hand und dank der passgenauen Verarbeitung findet die Befestigungsschraube schnell ihr Gewinde.

Auch die mitgelieferte, als Dock ausgelegte Ladestation ist schnell zusammengesetzt und mit dem Ladekabel verbunden. Das lässt sich außerdem weitgehend im Innern des Docks verlegen und damit verstecken. Nun muss man den AEG nur noch einhängen und etwa dreieinhalb Stunden warten. Dann ist er aufgeladen und kann loslegen.

Die rotierende Bürste ist stets zugeschaltet, lässt sich leicht über die unterschiedlichsten Böden schieben und saugt eingetretene Flusen, Haare und andere Ärgernisse ohne Probleme von jeder Bodenart auf.

Die beiden Betriebsstufen können oben am Griff eingestellt werden. Leider lässt sich die Bürste nicht abstellen, lediglich in der einrastenden Parkposition bleibt sie stehen, um den Boden beim Rotieren auf der Stelle nicht unnötig zu strapazieren.

In keiner der Saugstufen fährt sich die Bürste fest, der Sauger ist auf jedem Boden wendig und kontrollierbar, sodass er sich leicht um Möbel und andere Hindernisse herum lenken lässt. Vier LEDs an der Front des Bürstenkopfes sorgen zudem unter den Möbeln für klare Sichtverhältnisse.

Selbst festgetretene Gartenerde auf glatten Böden beseitigt der AEG gut. Schnell sind die gröbsten Klumpen aufgesaugt, wenngleich er, wie viele der Konkurrenten, bei zu großen Klumpen eher dazu neigt, diese zusammenzuschieben.

Alles zusammen: Sauger, Handsauger, zweite Bürste und die Ladestation des AEG.
Alles zusammen: Sauger, Handsauger, zweite Bürste und Ladestation.

Über Fliesenfugen muss man unter Umständen zweimal saugen, damit auch die letzten Krumen verschwinden. Das funktioniert übrigens bei den Spezialbürsten von Dyson besser, dafür gibt es dort Probleme auf dem Teppich.

Der AEG glänzt mit innovativer Bürsten­reinigung

Die Bürste des AEG ist da erstmal einfacher gestrickt, verfügt dafür allerdings über ein effektives Reinigungswerkzeug. Jeder kennt das: Oft haben sich schon nach wenigen Bahnen Haare von Mensch oder Tier rund um die Bürste gewickelt und sich zu einem fersten Knoten verbunden. Um die zu beseitigen, hat AEG am Bürstenkopf einen Fußschalter angebracht, der beim Betätigen kleine, scharfe Messer zur rotierenden Bürste ausfährt und die Haare oder Flusen in kleine Schnipselchen zerschneidet. So können Sie mühelos aufgesaugt werden und die Bürste ist schnell wieder frei und einsatzbereit, ohne dass man mit den Händen ran muss – eine tolle Detaillösung, die unseres Wissens nach einzigartig ist.

Mitgeliefert werden eine Boden- und ein Polsterbürste. Zusätzlich kann man verschiedene Aufsteckdüsen erwerben, angeboten werden etwa das Set AKIT 360+ oder das AKIT15. Manche Händler bieten den CX7-2-45AN sogar direkt mit einem der beiden Kits zusammen an, wobei der Aufpreis ziemlich dem des Kits entspricht, sodass Sie nichts falsch machen, wenn Sie mit der Grundausstattung beginnen und später bei Bedarf nachrüsten.

Beim Saugen an der Wand oder in Ecken zeigt sich bei allen Akkusaugern, dass ihre Saugstärke längst nicht so hoch ist wie die ihrer kabelgebundenen Kollegen. Doch das bessert sich zur Zeit mit jeder Modellgeneration. Die Köpfe unserer neuen Testgeräte wurden nochmal deutlich strömungsoptimiert, sodass nun weniger Schmutz in Ecken und Kanten liegen bleibt. Ein echter Ersatz für leistungsstarke Staubsauger mit Kabel sind Akku-Staubsauger aber leider nach wie vor nicht.

Dafür punkten Akku-Staubsauger überall da, wo keine Steckdose ist, zum Beispiel im Auto. Hier kommt der integrierte Handsauger, über den einige der Testmodelle verfügen, zum Einsatz.

Nicht alle Hand­sauger überzeugen

Von den getesteten Handsaugern konnten da allerdings nur die beiden von AEG und der Leifheit einigermaßen überzeugen. Sie reinigen neben den Sitzpolstern auch den Boden relativ gut, vorausgesetzt, Sie stecken unserem Favoriten die passende Düse aufs Handgerät. Der Starky konnte immerhin die Polster und – dank integrierter feiner Bürste – die Armaturen gut von Staub befreien.

Generell ist bei groben Verschmutzungen, gerade im Fußbereich des Autos, der Industriesauger an Tankstellen die effektivere Alternative. Für weniger und trockene Verschmutzung oder um die Sitze mal eben von den Resten der letzten Zwischenmahlzeit zu befreien, geht der AEG aber vollkommen in Ordnung.

Die Akkulaufzeit hängt bei allen Akkustaubsaugern stark davon ab, ob sie mit normaler Leistung laufen, oder ob man sie auf die höchste Stufe stellt. Die Hersteller geben sie meist als Boost-Stufe an. In der Praxis saugt man dagegen doch meistens auf voller Stufe, schließlich ist selbst die in den meisten Fällen noch nicht so stark wie der Normalbetrieb eines kabelgebundenen Bodenstaubsaugers.

Der AEG lief in unserem Test auf höchster Stufe gute 23 Minuten lang. Deutlich besser waren da nur der Fakir und der Hoover. Auf Normalstufe saugt der AEG stolze 50 Minuten.

Was gibt es für Nachteile?

Die Grundausstattung des AEG mit Düsen und weiterem Zubehör ist recht dürftig, entweder erwirbt man das AEG AKIT 360+ oder das AKIT15 direkt dazu oder sucht sich ein Angebot, in dem es enthalten ist.

Etwas mehr noch störte uns, dass man die rotierende Bürste nicht abschalten kann. Mitunter ist der Einsatz der Bürste gar nicht notwendig. Könnte man sie abschalten, würde man Akku sparen und die Bürste schonen.

AEG CX7-2-45AN im Testspiegel

Der AEG CX7-2-45AN ist noch so neu, dass es bislang nur wenige Testergebnisse gibt, weitere werden wir bei gegebener Zeit nachreichen:

Im Januar 2018 konnte sich unser Favorit allerdings im ETM Testmagazin die ersten Sporen verdienen und sich unter anderem gegen den Dyson V7 durchsetzen. Er erreichte mit der Note »sehr gut« (96,8%) den Testsieg.

»Mit ihm lässt sich spielend um jedes Mobiliar herummanövrieren; einerlei, ob er im jeweiligen Zeitpunkt Hart- oder Weichböden (Teppichböden) bearbeiten muss. Nicht außer Acht zu lassen sind aber auch seine mehr als ordentlichen Saugleistungen: Alle Arten von Böden werden gleichmäßig gereinigt; nur manchmal ist mehr als ein Hub nötig. Dank spezieller Düse ist auch die Tierhaarbeseitigung kein Problem mehr. […] Die Betriebszeit ist mit durchschnittlich 51:31 Minuten (1. Stufe) bzw. 16:11 Minuten (2. Stufe) allemal stattlich und erlaubt es auch, ausladende Räumlichkeiten in einem Mal zu säubern – ohne dass der Akkumulator zwischenzeitlich schlapp macht.«

Alternativen

Egal ob Design und Optik oder andere Bedürfnisse, nicht für jeden mag der AEG wirklich der richtige Sauger sein, deshalb haben wir alternative Empfehlungen für Sie.

Wenn Geld egal ist

Vorwerk Kobold VB100

Akku-Staubsauger Test: Unknown
Mit dem Kobold VB100 hat Vorwerk den ersten Akku-Staubsauger eingeführt – wie erwartet ein durchdachtes, ausgereiftes und leistungsstarkes Gerät.

Vorwerk ist traditionell die erste Adresse zum Thema Bodenpflege, mit dem VB100 haben wir den ersten Akku-Sauger des Wuppertaler Herstellers im Test. Der Preis ist erwartungsgemäß hoch und wird aus Erfahrung auch über lange Jahre hin stabil bleiben. Das erhöht dann zwar den Wiederverkaufswert, davon machen aber die wenigsten Besitzer eines Vorwerk-Staubsauger Gebrauch.

Dennoch war ich gespannt, ob der VB100 außer dem Nimbus des ultimativen Staubsaugers auch sonst einen entsprechenden Gegenwert bietet. Das tut er tatsächlich, denn bereits beim Auspacken macht sich der solide Kunststoff, aus dem das Gehäuse besteht positiv, wenn auch nicht schwer bemerkbar: Der VB100 wiegt zwar stattliche 3,3 Kilogramm, ist damit aber nicht schwerer als die ebenfalls leistungsstarke Konkurrenz. Der AEG FX9 1 IBM aus dem aktuell getesteten Quintett ist sogar noch ein Kilo schwerer.

Den größten Anteil am Gesamtgewicht haben allgemein ohnehin der Akku und der Saugmotor, und beide sind beim Vorwerk sicher stattlich gerüstet. Der Motor ist so stark, dass er in der niedrigsten seiner drei Stufen fast an die höchste so manches Konkurrenten heranreicht. So schafft der VB100 auch im kleinsten Gang einiges weg, selbst wenn die Bürste nur in der langsameren Stufe 1 dreht. Nur in tiefem Teppich gerät der Sauger dann ins Stocken, dann reicht es aber zumeist schon, die zweite Stufe der Bürste zu zünden.

Leider kann man die Bürste nicht ganz abschalten, was bei glatten Böden durchaus ausreichend wäre, zumal der Vorwerk selbst mit rotierender Bürste in mittlerer Saugstufe fast 40 Minuten durchhält. Ist der Boden glatt und nur gering verschmutzt, kann man mit der sparsamen Stufe 1 eine gute Stunde saugen – und bürsten. Für empfindliche Böden kann ein Slider am Bürstenkopf eine Gummilippe ausfahren, der die Bürste auf Abstand hält.

Alles in Allem kommt der Vorwerk Kobold VB100 seinen Kobold-Kollegen mit Schnur schon sehr nahe und seine enorme Akkulaufzeit lässt fast vergessen, dass er nicht an der Steckdose hängt. Und falls der Akku dann mal leer ist, lädt das fette Netzteil aus dem Lieferumfang den VB100 binnen gut 2 Stunden wieder auf.

Kleiner Wermutstropfen ist eigentlich nur das fehlende Handgerät fürs kurze Absaugen der Polstermöbel oder Aussaugen des Autos. Und natürlich der Preis, aber einen Vorwerk kauft man nun mal fürs Leben, ob nun verkabelt oder mit Akku.

Preistipp

Leifheit 11925 Regulus PowerVac

Der Leifheit 11925 Regulus Powervac ist, wie unser Favorit, mit einem praktischen, abnehmbaren Handteil ausgerüstet. Das erleichtert das kurze Absaugen der Polstermöbel, der Krümel vom Frühstückstisch und das Aussaugen des Autos enorm. Gerade für´s Saugen im Auto ist der Leifheit gut gerüstet, die 20 Minuten Akkulaufzeit bei höchster Saugstufe dürften für das Aussaugen eines normal verschmutzten Autos locker reichen.

Allerdings kommt das Ende recht abrupt. Der Leifheit verfügt nämlich über keinerlei Anzeige, die über den Ladezustand des Akkus Auskunft gibt, es sei denn, man rechnet das hektische Blinken der Betriebs-LED dazu, das wenige Minuten vor dem Stillstand einsetzt.

Der Akku ist an der Motoreinheit angedockt und lässt sich problemlos austauschen, sei es nun bei einem Defekt oder praktischerweise mit dem aufgeladenen Zweit-Akku. Ein Ladezyklus ist mit knapp über drei Stunden übrigens erfreulich kurz. Nur wenige Konkurrenten schaffen eine volle Ladung innerhalb von vier Stunden – schon gar nicht zu dem Preis.

Zusammengebaut ist der Regulus Powervac ein wendiger Stiel-Staubsauger in klassischer Bauweise, das heißt, mit niedrigem Schwerpunkt und nicht mit hochgelegter Motoreinheit. Der Arbeitsbereich wird großzügig von sechs LEDs ausgeleuchtet, was zwar hilfreich ist, aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass der Sauger bauartbedingt nicht ganz so weit unter Möbel gefahren werden kann, wie die meisten Kandidaten mit oben am Griff befestigtem Saugmotor.

Die Saugleistung ist in zwei Stufen einstellbar, die Bürste rotiert dabei ständig mit fester Geschwindigkeit und lässt sich auch nicht abschalten. Stufe 1 reicht für glatte und Böden und Teppiche, bzw. Teppichböden mit niedrigem Flor. In Stufe 2 ist die Saugkraft deutlich höher, trotzdem saugt er sich auch im tiefen Teppich nicht fest.

Auch das anschließende Ausleeren des Staubbehälters stellt niemanden vor große Herausforderungen, der Staubbehälter lässt sich zudem einfach ausspülen. Der Verzicht auf einen klassischen Staubbeutel macht den Leifheit für Allergiker ungeeignet, da beim Umfüllen des Hausstaubes in den Müllbeutel oder die Tonne selten sauber vonstatten geht.

Wer regelmäßig sein Auto aussaugt und für kleines Geld einen gut ausgestatteten Akku-Sauger braucht, und auf Feinheiten wie eine Akkustandsanzeige oder abschaltbarer Bürste verzichten kann, ist mit dem Leifheit 11925 Regulus Powervac günstig dabei.

Gut & günstig

Dirt Devil DD777-1

Test Akku-Staubsauger: Dirt Devil DD777-1
Der große Dirt Devil mit oben liegendem Motor lässt sich differenziert an verschiedene Böden anpassen.

Beim Dirt Devil DD777-1 ist der Motor wie beim Dyson oben angebracht. Deshalb führt er sich an der langen Stange entsprechend kopflastig. Hat man sich einmal daran gewöhnt, lernt man schnell die Vorteile dieses Konstruktionssystems schätzen: Der Bürstenkopf und das Saugrohr bauen nicht sehr hoch, man kann also bis tief unter die Möbel fahren, wenn man dabei etwas in die Knie geht.

Der Dirt Devil hat dem deutlich teureren Dyson sogar einige Vorzüge voraus. So verfügt er als einziger im gesamten Testfeld über eine differenzierte Ladungsanzeige. In 25-Prozent-Schritten zeigen gleich vier Lämpchen recht genau den Akkustand an, sowohl beim Aufladen, als auch beim Saugen.

Die Ladezeit liegt mit knapp vier Stunden im mittleren Bereich des Testfeldes, die Laufzeit dürfte dagegen gern etwas länger sein. Mit 39 Minuten in Stufe 1 liegt der DD777-1 hinter unserem Favoriten, mit 11 Minuten in der stärksten Stufe sogar deutlich. Dafür lässt sich beim Dirt Devil die Rotation der Bürste separat zu- und abschalten, was unter Umständen auf glatten, harten Böden Akku spart.

Wer unterschiedliche Böden auf überschaubarer Fläche reinigen muss, zudem einen günstigen Sauger mit obenliegender Motor-Filtereinheit sucht, sollte den DD777-1 in die engere Auswahl nehmen.

Bürstenlos gut

Kärcher VC 5 Cordless Premium

Der Name Kärcher ist für viele schon zum Synonym für das Reinigen per Dampfstrahler geworden, mit dem VC 5 Cordless Premium können Sie nun auch ihr Wohnzimmer »kärchern«. Der Akkusauger der Spezialisten für Reinigungsmaschinen arbeitet selbstverständlich nicht mit Dampfdruck, eignet sich aber sehr gut für die Reinigung von Böden im Innenbereich.

Der VC 5 bereitet bereits beim Auspacken eine angenehme Überraschung nach der anderen: Da muss nichts zusammengeschraubt oder -gesteckt werden, lediglich der Saugaufsatz, den Sie aus vier mitgelieferten Düsen auswählen können.

Der Teleskopstiel ist bereits fester Bestandteil des Gerätes, die Arbeitshöhe lässt sich von kurzen 60 auf auch für große Menschen komfortable 120 Zentimeter ausfahren. Der Stiel wird am Handgriff ver- und entriegelt. Hier wird der Sauger zudem ein- und ausgeschaltet und zwischen den drei vorhandenen Saugstufen kann man hier ebenfalls wählen.

Auf Stufe 1 schafft er tatsächlich fast eine Stunde Betriebsdauer, eignet sich dann aber bestenfalls zur Beseitigung von feinem Staub. In der zweiten Stufe ist die Saugleistung dann schon alltagstauglich und reicht für eine knappe halbe Stunde Hausarbeit. Für besonders hartnäckige Verschmutzungen wie festgetretene Gartenerde im etwas tieferen Teppichboden sollte man die dritte Stufe zuschalten. Dann nuckelt der Sauger aber auch extrem am Akku und schafft lediglich noch eine knappe viertel Stunde. Hier befindet er sich allerdings in guter Gesellschaft, denn die meisten unserer Sauger befanden sich in ähnlichen zeitlichen Gefilden.

Zur Empfehlung hat er es deshalb geschafft, weil uns insbesondere die schnelle Einsatzbereitschaft und das einfache Handling gefallen haben. Er umfährt Stuhl- und Tischbeine sicher und bringt zudem eine gute Leistung. Das macht den Kärcher VC 5 zu einem der besten Sauger ohne rotierende Bürste. Er ist perfekt für glatte, harte Böden geeignet, hat aber auch seinen Preis.

Außerdem getestet

Die Leistung Dyson V10 ist beeindruckend, zumal sie sich in drei Stufen dosieren lässt. In Stufe zwei hält der Akku immerhin eine halbe Stunde durch. Bei maximaler Saugleistung dreht der Dyson mächtig auf und saugt tatsächlich ähnlich stark wie ein kabelgebundener Bodenstaubsauger – dafür geht ihm dann schon nach acht Minuten die Puste aus.

Der Dyson V10 bringt gleich zwei Bürstenköpfe mit. Die erste ist eine Dyson-Entwicklung mit den üblichen Bürstenborsten, in deren Zwischenräumen eine Art Samt wie von Kleiderbürsten angebracht ist. Glatte, harte Böden werden hiermit sehr gut gereinigt. Für Teppiche und Teppichböden mit etwas tieferem Flor empfiehlt sich dagegen die zweite Bürste. Die schiebt sich zwar nicht so leicht über den Teppich, frisst sich aber auch nicht fest.

Der Dyson V10 fährt zweigleisig; links die zusätzliche Bürste, rechts mit Fließ-Zwischenräumen, die hauptsächlich auf glatten, harten Böden zum Einsatz kommt. Im Übrigen die einzige, die dem V7 beiliegt.
Der Dyson V10 fährt zweigleisig: links die zusätzliche Bürste, rechts mit Fließ-Zwischenräumen, die hauptsächlich auf glatten, harten Böden zum Einsatz kommt.

Der größte Nachteil des Dyson aber ist allerdings sein Preis: Mit fast 700 Euro kostet er fast dreimal so viel wie unser Favorit. Wenn das für Sie kein Problem ist, bekommen Sie mit dem Dyson V10 den Akkusauger mit eine der stärksten Saugleistungen und einem besonderen, futuristischen Design.

Bosch Athlet BBH6P25

Der Bosch Athlet BBH6P25 macht seinem Namen alle Ehre. Er war einer der ersten von uns getesteten Sauger mit rotierender Bürste. Die Saugleistung lässt sich in drei Stufen dosieren, eine davon sogar ohne Bürste, was zum Saugen glatter Böden besser ist.

Wahrscheinlich kann der Bosch auch deshalb soviel Power entfalten, weil er auf den abnehmbaren Handsauger verzichtet. Eine 3-Segment-Anzeige gibt Auskunft über den Ladezustand des Akkus.

Da man die Arbeitsleistung des Bosch fein dosieren und auch die Bürste abschalten kann, ist er eine gute Wahl, wenn man sehr unterschiedliche Böden saugen muss – sofern man auf den kompakten Handsauger verzichten kann.

Fakir Starky HSA 252

Der Fakir Starky HSA 252 ist ein guter Allrounder, dessen Kernkompetenz in der perfekten Abstimmung der Akkuleistung liegt. Als ehemaliger Preistipp muss er sich nun zwar einer anderen Empfehlung geschlagen geben, bleibt aber aufgrund des immer noch sehr guten Preis-Leistungsverhältnisses weiterhin ein Kauftipp. Es gibt zwar Akkusauger, die besser ausgestattet sind, aber nur wenige halten länger durch – und die rudimentäre Ausstattung reicht für den aufgerufenen Preis vollkommen aus.

Der AEG FX9 1 IBM hat gleich mehrere Innovationen zu bieten: Einmal kann unten ein flexibles Saugrohr herausgezogen werden, das mit unterschiedlichen Düsen und Bürsten aus dem Lieferumfang bestückt wird. Natürlich passt der Bürstenkopf dann nicht mehr dran. Der Sauger kann dann entweder hingelegt oder am großzügigen Griffstück an der Motoreinheit gehalten werden, um mit dem flexiblen Rohr den Gardinen oder hohen Möbelstücken zuleibe zu rücken.

Allerdings ist der Motor in der Position nicht besonders ausgewogen, womit wir zur nächsten Innovation kommen: Die komplette Motoreinheit lässt sich nämlich auf dem Teleskoprohr verschieben, um entweder ganz oben oder ganz unten einzurasten. Oben eingerastet, saugt der AEG FX9 auch bis weit unter Möbelstücken, wobei die LEDs eine gute Sicht auch aufs feinste Staubkörnchen gewährleisten.

Die Saugleistungen sind gut, aber nicht überwältigend. Die Automatik passt sich schnell und zuverlässig an wechselnden Untergrund an, sodass von tiefem Flauschteppich bis zum glatten Laminat alles gut gereinigt wird.

Der AEG steckt voller raffinierter Lösungen, verstärkt dabei aber das Problem, dass er sehr klobig, schwer und teilweise umständlich im Handling ist. Für alle Technikfreaks sicher ein interessanter Sauger, für Praktiker etwas zu viel des Guten.

Philips SpeedPro Max FC6823/01

Der Philips SpeedPro Max FC6823/01 eignet sich fast nur für glatte Böden, selbst auf Kurzflor-Teppichboden lässt er sich wegen der Gummilippen unter dem Bürstenkopf kaum manövrieren. Auf Langflor saugt er sich selbst auf der niedrigsten Stufe sofort fest.

Wegen seiner Bauweise mit der Motoreinheit oben am Griff kommt man mit der Bürste sehr weit unter die Möbel, auf glatten Böden ist er wegen der stets rotierenden Bürste zudem sehr gründlich. Eine schmale Bürste, ebenfalls mit Antrieb, liegt dem Paket bei und kommt zum Einsatz, wenn es zwischen Möbeln und Wänden schmal und eng wird.

Es wird eine Wandhalterung zum Einhängen des Saugers mitgeliefert. Das Ladekabel ist magnetisch (wie beim MacBook) angedockt und wird in die Wandhalterung eingesetzt, daher ist die Konstruktion gegen Kabel- bzw. Steckerschäden nahezu immun.

Deik VC-1606

Akku-Staubsauger Test: Deik Vc 1606

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Der Deik VC-1606 ist ebenfalls nach dem Prinzip der oben liegenden Motoreinheit konstruiert. Da die Bürste auf der anderen Seite recht leicht ist, übt sie zu wenig Druck aus, sodass das Vakuum, das notwendigerweise unter dem Bürstenkopf entstehen soll, zu gering ist. Sie fliegt fast über den Boden, was ihr eine enorme Wendigkeit verleiht.

Der Deik saugt sich wegen der ungünstigen Gewichtsverteilung zwar nicht am Teppich fest, reinigt ihn aber auch nicht besonders gut. Der Umschalter für die beiden Stufen der Saugleistung ist so ungünstig angebracht, dass auf jeden Fall die zweite Hand ins Spiel kommt.

Insgesamt ist der VC-1606 ein guter Einstieg des Herstellers, es ist aber noch viel Platz nach oben – selbst für den Preis.

Auch der AEG CX7-45ANI, der Bruder unseres Favoriten, legte einen sehr guten Start hin. Kaum aus der mitgelieferten Ladestation entnommen, legt die Bürste gut los und macht auch auf Teppichböden eine gute Figur, ohne sich festzusaugen.

Schon hier ließ sich das Potential dieser Baureihe erahnen, lediglich die relativ kurze Laufzeit bei maximaler Saugleistung kostete dem CX7-45ANI seinerzeit den Testsieg. Kein Wunder: Zwar lief er auf Saugstufe 1 länger, konnte dort aber mit seiner Saugleistung nicht recht überzeugen. Seine Ausstattung mit zusätzlichen Düsen ist jedoch besser.

Der Dyson V7 ist zwar eine ganze Ecke günstiger als der V10, liegt aber dennoch im oberen Bereich des gesamten Testfeldes. Im Unterschied zum V10 ist hier der Staubbehälter nicht axial sondern radial zum Stiel orientiert und nimmt damit etwas mehr Platz ein. Die Leistung ist ebenfalls geringer, sie wird zudem nur in zwei Stufen dosiert.

In der Ausstattung hat man sich hier ausgerechnet den Bürstenkopf gespart, sodass der V7 für Teppiche weniger geeignet ist. Dafür ist das Gerät dann auch schlicht zu teuer. Auch der V7 wird, wie der V10, mit einem Präsenzschalter eingeschaltet, der sich nicht verriegeln lässt – lässt man los, geht der Sauger aus.

Dirt Devil Cavalier DD698-1

Der Dirt Devil Cavalier DD698-1 ist der kleinere Bruder des DD777 -1. Er verfügt über das gleiche Design mit dem Motor am Stielkopf, wodurch der Bürstenkopf mitsamt dem Stiel ebenfalls sehr flach gehalten ist, und damit auch problemlos unterm Sofa saugen kann – zumindest, wenn man zu entsprechenden Kniebeugen bereit und in der Lage ist.

Das ist aber immer noch praktischer als das alternative Design – so reicht unser Favorit selbst mit Kniebeugen nicht tiefer unter die Couch. Hinzu kommt, dass der Bürstenkopf recht schmal gehalten ist. Für eine kleine Wohnung mit vielen Ecken ist er ideal, auch deshalb, weil er zu einem Handsauger umgebaut werden kann. Ebenfalls gut: Er ist mit einem Wechselakku ausgestattet.

Der Philips FC6172/01 ist ein wahres Ausstattungswunder. Er sieht gut aus und bringt allerhand Zubehör mit. Schön ist außerdem, dass er ebenfalls als 2-in-1-Gerät konzipiert ist. Leider bringt er keinen als Ladestation ausgeführten Standfuß mit, man muss mit einer Wandbefestigung Vorlieb nehmen.

Die ist allerdings recht solide gebaut und man kann den Sauger gut darin parken – sogar passende Dübel liegen bei. Die Akkulaufzeit von 25 Minuten bei voller Leistung liegt auf dem Niveau des Dirt Devil.

Seine Rollen und auch das Gelenk des Bürstenkopfes laufen gut. Allerdings macht die Bürste schon nach wenigen Metern im tieferen Teppichboden schlapp, erst ein Neustart setzt sie wieder in Gang. Zum vollständigen Aufladen braucht er leider mehr als fünf Stunden.

Hoover Athen EVO ATV324LD

Der Hoover ATV 324 LD macht bereits beim Zusammenbau ähnliche Probleme wie sein Kollege mit Netzkabel: Die Griffstange wird fest mit dem Korpus verschraubt, soweit so gut. Leider ist es aber eine enorme Fummelei, bis sich die Schraube am Gewinde befindet.

Ist der Hoover montiert, kann man nach dem Aufladen direkt loslegen und das für satte 40 Minuten – mindestens, denn wie bei allen anderen haben wir das in höchster Stufe gestoppt.

Schnell macht sich aber das etwas schwergängige Gelenk der Bürste bemerkbar, was den Hoover Punkte in der Wendigkeit und damit dem Handling kostet. Andererseits lässt sich kein anderer Sauger so gut Dosieren wie der Hoover: Es gibt zwei Saugstufen, bei beiden kann dank Turbo-Taste die Bürste extra zugeschaltet werden.

Das ist auch gut so, weil sich die Bürste im tiefen Teppich gern mal festfährt, sodass sie durch einen Neustart wieder in Gang gesetzt werden muss.

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Kommentare

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Musi
Musi

Hmh klingt doch sehr einseitig. Habe selber den Speed pro Max. Bin hochzufrieden.

Marc Cochius
Marc Cochius

Als Restaurantbetetreiber weiß ich das es andere und gar bessere Geräte auf dem Markt gibt. Z.b. Philips SpeedPro Max Sauger oder Bosch. Diese werden gar nicht erwähnt. auch hier sieht es wiederum nach Sponsoring aus.

Helga Stadie
Helga Stadie

Der Test war für mich sehr informativ.

peter
peter

ich benutze einen dyson akkusauger seit 2011 (ca 6 jahre das gleiche modell), warum habt ihr dyson ausgelassen?

Redaktion
Redaktion

Wir werden den Test demnächst mit Modellen von Dyson aktualisieren!

Emina Almir Babajic
Emina Almir Babajic

Die sind voll scheisse…

Nadine Jäger
Nadine Jäger

Wir haben den Philips und sind total zufrieden!