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Der beste Akku-Staubsauger

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Akku-Staubsauger Test: Akku Staubsauger Aufmacher
Riccardo Düring

Riccardo Düring

ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.

Wir haben 32 Akkusauger getestet. Der beste für die meisten ist der Rowenta Air Force Flex 460, der einen guten Bedienkomfort mit einer sehr guten Reinigungsleistung vereint. Wer mehr Leistung benötigt und bereit ist, den hohen Anschaffungspreis zu bezahlen, sollte einen Blick auf den Vorwerk Kobold VB100 werfen. Wer hauptsächlich Teppiche und Auslegware reinigen möchte, sollte zum (aktuell) sehr günstigen Bosch Pro Animal greifen. Obwohl das günstigste Testmodell, bürstet kein anderes Gerät Teppiche so gut aus.

Update 18. Dezember 2020

Mit dem Jimmy JV85 Pro (Xiaomi) und dem Proscenic P11 haben wir zwei weitere Akku-Staubsauger im Test. Für beide hat es jedoch nicht zu einer Empfehlung gereicht.

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14. Juli 2020

Wir haben einen neuen Akku-Staubsauger getestet. Der Eufy HomeVac S11 Infinity konnte allerdings keine Empfehlung einfahren.

17. April 2020

Wir haben zehn weitere Geräte zwischen 190 und 500 Euro getestet, leider spiegelt der Preis nicht immer die Qualität wieder. So ist der aktuell günstigste Sauger auch einer der Besten. Neuer Testsieger ist der Rowenta Air Force Flex, der preislich im Mittelfeld liegt.

19. Juli 2019

Wir haben unseren Test um den Dyson V11 Absolute erweitert.

6. Dezember 2018

Wir haben fünf neue Geräte getestet, darunter auch den ersten Akku-Sauger von Vorwerk. Neben dem Kobold VB100 haben wir außerdem den AEG FX9, den SpeedPro Max FC6823/01 von Philips, den Deik VC-1606 und schließlich den Leifheit 11925 Regulus Powervac, der es neben dem Vorwerk zu einer Empfehlung schaffte.

6. August 2018

Neu hinzugekommen ist der VC 5 Cordless Premium vom Reinigungsspezialisten Kärcher.

23. März 2018

Wir haben vier neue Geräte getestet, darunter den brandneuen Dyson V10. Der ist eine neue Empfehlung, aber leider sehr teuer. Eine Empfehlung ist auch der neu getestete Dirt Devil DD777-1. Unser neuer Top-Favorit ist der AEG CX7-2-45AN.

Gerade in kleineren Wohnungen oder an Orten, die keine Steckdose zur Verfügung haben, sind Staubsauger mit Akku praktisch. Soll das ganze Haus gesaugt werden, kommen die Akku-Sauger meist an ihre Grenzen – so viel Kapazität haben die wenigsten.

Wir haben in mehreren Testrunden 32 Stielstaubsauger mit Akku ausgewählt und ausführlich getestet. Davon sind aktuell noch 22 verfügbar. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzüberblick: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Rowenta Air Force Flex 460 RH9299WO

Akku-Staubsauger Test: 3221614006326 Rh9299 Img
"Kannste knicken" – Damit ist der Air Force Flex so flexibel wie kein anderer Sauger und überzeugt mit einer tollen Saugleistung.

So einfach die Idee ist, so praktisch ist sie auch: Mit einem Griff kann das Saugrohr des Rowenta Air Force Flex 460 geknickt und so mühelos unter Schränken gesaugt werden. Wem das noch nicht reicht, der legt den Rowenta flach auf den Boden und kommt so auch in die hinterste Ecke. Wirklich leise ist er dabei zwar nicht, aber bereits die kleine Saugstufe reicht aus, um auch auf Auslegeware beste Saugergebnisse zu erzielen.

Auch gut

Bissell Icon Pet 25V 2602D

Test Akku-Staubsauger: Bissel Icon Pet 2602D
Nicht das günstigste Modell, dafür erhält man ausgereifte und solide Technik für sein Geld.

Etwas tiefer muss man für den Bissell Icon Pet 2602D in die Tasche greifen. Dafür erhält man die gewohnte Qualität von Bissell, die mit einem durchdachten Konzept überzeugt. Eine LED-Beleuchtung haben viele, mit den LEDs von Bissell sieht man aber auch wirklich etwas. Eine leicht zu leerende Staubbox versprechen alle, die von Bissell hat einen Abstreifer für den Filter und braucht tatsächlich nur ausgekippt werden. Nicht ganz perfekt umgesetzt wurde dagegen die Demontage der Bodenbürste, wofür zusätzliches »Werkzeug« benötigt wird.

Wenn Geld egal ist

Vorwerk Kobold VB100

Akku-Staubsauger Test: Unknown
Mit dem Kobold VB100 hat Vorwerk den ersten Akku-Staubsauger eingeführt – wie erwartet ein durchdachtes, ausgereiftes und leistungsstarkes Gerät.

Mit dem Vorwerk Kobold VB100 haben wir den ersten Akku-Sauger des Wuppertaler Herstellers im Test. Die Erwartungen an den nicht gerade günstigen Sauger waren entsprechend hoch, werden aber auch weitestgehend erfüllt. Der VB100 war der erste Akku-Sauger, der einen an die Steckdose gebundenen Staubsauger ersetzen konnte. Er ist sehr leistungsstark, der Akku hält außergewöhnlich lange und ist binnen zwei Stunden wieder voll aufgeladen. Allerdings kostet das Hightech-Gerät auch eine hübsche Stange Geld.

Gut & günstig

Bosch Zoo'o ProAnimal BCH6ZOOO

Wer seinen Teppich intensiv reinigen möchte, sollte zum Bosch Zoo’o ProAnimal greifen. Kein anderes Testgerät bürstet sich so gut durch den Teppich und holt damit wirklich jeden Krümel aus den Fasern. Auf Laminat wird das allerdings zum Handicap, da die Bürste für deutliche Vibrationen sorgt. Mit der kleinsten Saugstufe kann die Bürste jedoch deaktiviert werden und die Saugleistung ist dennoch besser als bei manch anderen Saugern im Test.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutWenn Geld egal istGut & günstig
ModellRowenta Air Force Flex 460 RH9299WOBissell Icon Pet 25V 2602DVorwerk Kobold VB100Bosch Zoo'o ProAnimal BCH6ZOOODyson V11 AbsoluteAEG CX7-2-45ANKärcher VC 5 Cordless PremiumDyson V10Leifheit Regulus PowerVac 11925AEG FX9 1 IBMPhilips SpeedPro Max FC6823/01AEG Ergorapido QX8-1-45CRJimmy JV85 ProDyson V7Hoover Athen EVO ATV 324 LDPhilips FC6172/01Proscenic P11Hoover H-FREE 500 Compact ConnectedProscenic P10AEG QX9-1-ANIMEufy HomeVac S11 InfinityThomas Quick Stick Boost
Akku-Staubsauger Test: 3221614006326 Rh9299 ImgTest Akku-Staubsauger: Bissel Icon Pet 2602DAkku-Staubsauger Test: UnknownAkku-Staubsauger Test: Bosch Zoo O ProanimalTest Akku-Staubsauger: Dyson V11Test Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45ANAkku-Staubsauger Test: 1349330 Herodpi (jpg)Test Akku-Staubsauger: Dyson V10Test Akku-Staubsauger: Leifheit 11925Test Akku-Staubsauger: AEG FX9Test Akku-Staubsauger: Philips SpeedPro Max FC6823/01Test Akku-Staubsauger: AEG QX8-1-45CR 2in1Akku-Staubsauger Test: Jimmy V85 ProTest Akku-Staubsauger: Dyson V7Test Handstaubsauger mit Akku: Hoover Athen EVO ATV324LDTest Handstaubsauger mit Akku: Philips FC6172/01Akku-Staubsauger Test: Proscenic P11Test Akku-Staubsauger: Hoover H-FREE 500 Compact ConnectedAkku-Staubsauger Test: Proscenic P10Test Akku-Staubsauger: AEG QX9-1-ANIM 2in1Test Akku-Staubsauger: Eufy HomeVac S11 InfinityTest Akku-Staubsauger: Thomas Quick Stick Boost
Pro
  • Sehr flexibel
  • Saugrohr knickbar
  • Top-Leistung auf Auslegware
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Kann flach saugen
  • Qualitativ hochwertig
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Kann flach saugen
  • Sehr gute Beleuchtung
  • Leichte Schmutzentleerung
  • Durchzugsstarke Bürste in zwei Stufen einstellbar
  • Lange Akkulaufzeit, sehr kurze Ladezeit
  • Sehr leise im Betrieb
  • Sehr gute Bürstenleistung
  • Mit Tragegurt und Schlauch
  • Kann flach saugen
  • Bürste sehr leicht abnehmbar
  • Akku-Zustandsanzeige
  • Hohe Saugkraft
  • Lange Akkulaufzeit
  • Genaue Akku-Anzeige
  • Saugt auf glatten Böden und Teppich gut
  • Handteil inkl. Zubehör perfekt fürs Auto
  • Saugt auch auf erster Stufe schon sehr gut
  • Kommt direkt einsatzfähig aus dem Karton
  • Flexible Höhenverstellung
  • Gute Ausstattung
  • Hohe Saugleistung
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Abnehmbares Handteil mit zusätzlichen Düsen/Bürsten
  • Wechselakku
  • Gute Akkulaufzeit und recht kurze Ladezeit
  • Zwei Betriebsarten: Motoreinheit lässt sich rauf- und runterschieben
  • Schlauch herausziehbar für Polster etc.
  • Gute Saugleistung auch auf Teppich
  • Mit Ladedock
  • Akkustandsanzeige in Prozent
  • Flacher Bürstenkopf saugt weit unter den Möbeln
  • Gute Saugleistung auf Teppichböden
  • Schnell als Handgerät nutzbar
  • Akkuanzeige in Prozent
  • Knickbares Saugrohr
  • Viel Zubehör
  • Gute Akkuleistung
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Gute Akkuleistung
  • Gute Einstellungsmöglichkeiten
  • Viel Ausstattung
  • Kurze Ladezeit
  • LED-Beleuchtung (mäßig)
  • Bürsten leicht zu entnehmen
  • Akku kann einzeln geladen werden
  • Kann platzsparend verstaut werden
  • Akku austauschbar
  • Kann flach saugen
  • Bodenbürste leicht ausbaubar
  • Akku-Anzeige
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Leise Bodenbürste
  • Leichter Bürstenwechsel
  • Ladestation mit magnetischer Halterung
  • Sehr lange Fugendüse
  • Bürstenreinigungsfunktion
  • Zwei Akkus
  • Akku-Anzeige
  • Austauschbare Bürste
  • Leichter Bürstenwechsel
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Gute LED-Beleuchtung
Contra
  • Keine Akku-Anzeige
  • Steht nicht selbstständig
  • Steht nicht selbstständig
  • Brummt auf Laminat
  • Benötigt Hilfsmittel zur Bürstenreinigung
  • Ohne abnehmbares Handteil
  • Sehr hoher Preis
  • Keine Ladestation oder Wandhalterung
  • Brummt auf Laminat
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • Der Akku braucht 4 Stunden, bis er voll ist
  • Sehr teuer
  • Bei voller Leistung recht geringe Laufzeit
  • Grundausstattung dürftig, Unbedingt auf das Zusatzpaket AKIT15 achten!
  • Leider ohne Bürste
  • Akku reicht in höchster Stufe nur für 15 Minuten
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • In höchster Stufe reicht der Akku keine 10 Minuten
  • Keine Ladestandsanzeige
  • Recht laut im Betrieb
  • Kein abnehmbares Handteil
  • Zum Laden muss der Motor unten eingerastet sein
  • Saugt sich im Teppich schnell fest
  • Kleine Staubbox
  • Auf Teppichen schwer zu navigieren
  • Macht sich auf Auslegware selbstständig
  • Passt nicht unter Schränke
  • Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr laut
  • Lange Ladezeit
  • Muss in der Wandhalterung geladen werden
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • Höchste Stufe reicht für unter 10 Minuten
  • Schwergängige Bürste
  • Handling könnte einfacher sein
  • Bürste kommt nicht gut mit Teppichböden zurecht
  • Lange Akku-Ladezeit
  • Sehr laut
  • Mäßige Saugleistung
  • Staubbox umständlich zu reinigen
  • Mäßige LED-Beleuchtung
  • Keine Akku-Anzeige
  • Auf Auslegware schwer zu navigieren
  • Mäßige Saugleistung auf Teppichböden
  • Schwache LED-Beleuchtung
  • Steht nicht selbstständig
  • Handteil nicht sicher befestigt
  • Schwache Saugleistung
  • Bodenbürste sehr laut
  • Kleine Staubbox
  • Auf höchster Stufe kurze Laufzeit
  • Umständliche Bedienung
  • Kein Dauerbetrieb möglich
  • Geringe Saugleistung
  • Kunststoffteile nicht hochwertig
  • Teppichbürste sehr laut
  • Keine Akku-Anzeige
  • Bürstenwechsel nur mit Hilfsmittel
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Die wichtigsten Fragen

Welcher Akku-Staubsauger ist der beste?

Der beste Akku-Staubsauger für die meisten ist der Rowenta Air Force Flex 460. Er bietet das beste Gesamtkonzept aus einer perfekten Reinigungsleistung, einer guten Bedienbarkeit und dem komfortablem Knicksystem.

Welcher Akku-Staubsauger ist der stärkste?

Der Akku-Staubsauger mit der stärksten Saugkraft ist der Dyson V11 Absolute. Allerdings beträgt die Akku-Leistung bei höchster Saugstufe gerade mal 15 Minuten. Und der Dyson V11 ist sehr teuer.

Kann ein Akku-Staubsauger einen normalen Staubsauger ersetzen?

Wer das nötige Kleingeld mitbringt und genau darauf achtet, was er tatsächlich braucht, kann die Frage inzwischen tatsächlich mit »Ja« beantworten. Wer ausschließlich auf Laminat saugt, dürfte mit der Saugleistung vieler Akku-Sauger absolut zufrieden sein. Wer nur Auslegware reinigen möchte, wird mit guten Bürsten-Saugern bedient. Bei unterschiedlichen Böden haben natürlich Kabelgeräte aufgrund der höheren Saugleistung die Nase vorn. Für Einschränkungen sorgen ebenfalls die begrenzten Akku-Laufzeiten. Hat man jedoch seinen passenden Akku-Sauger gefunden, ist in vielen Fällen kein zusätzliches Kabelgerät mehr erforderlich.

Wie lang ist die Akkulaufzeit von Akku-Staubsaugern?

Die Akkulaufzeit von Akku-Saugern hängt maßgeblich von der Saugkraftstufe ab. Bei höchster Leistung halten die meisten Modelle gerade mal 10 bis 15 Minuten durch, manchmal sogar noch weniger. Die höchste Saugstufe ist bei allen Akku-Saugern daher nur zum vorübergehenden Einsatz gedacht. Auf der »normalen« Stufe halten Akku-Staubsauger meist zwischen 30 und 40 Minuten durch, manche sogar bis zu einer Stunde.

Akkusauger: Staubsaugen ohne Kabel

Sauger mit Akku sind stark im Kommen. Gerade bei den sogenannten Stiel-Staubsaugern bietet sich der Akkubetrieb förmlich an. Sie werden dadurch noch leichter und kompakter und haben mehr effektive Reichweite, weil sie weder durch ein lästiges Kabel noch durch fehlende Steckdosen begrenzt werden.

Akku-Sauger werden immer beliebter

Das Kabel hat zudem als Stolperfalle ausgedient und der Sauger ist, wenn er aufgeladen ist, viel schneller einsatzbereit. Ganz besonders interessant ist die Tatsache, dass so gut wie alle Sauger über eine rotierende Bürste verfügen, was bei den verkabelten Saugern mittlerweile zur Rarität geworden ist.

Diese Bürsten sind auch nötig, denn Akku-Staubsauger verfügen nach wie vor nicht über die gleiche Saugkraft wie Staubsauger, die per Kabel mit Strom versorgt werden. Rotierende Bürsten im Saugkopf helfen dem teilweise ab.

Für Teppichböden und vor allem Langflor-Auslegeware sind Akkusauger aber nur bedingt zu empfehlen. Es gibt zwar Modelle wie den Bosch ProAnimal, die in der Reinigungsleistung mit einigen Kabelgeräten mithalten können, jedoch reduziert die hohe Saugleistung und das kräftige Bürsten drastisch die Akku-Laufzeit und bereits nach 14 Minuten muss das Gerät wieder an die Ladestation.

 Akku-Staubsauger Test: 2in1 Handsauger
2in1-Sauger sind zwar flexibel einsetzbar, bieten aber meist weniger Leistung und eine kleiner Staubbox.

2in1: Mit abnehmbarem Handteil

Bei einigen der getesteten Akku-Sauger lässt sich das Handteil ohne Umbauarbeiten abnehmen, um mal zwischendurch die Polster abzusaugen. Das sind sogenannte 2in1 Staubsauger. Besonders großer Beliebtheit dürften sich diese Modelle unter anderem bei bei Eltern kleiner Kinder erfreuen. Schnell hat man sich das Handgerät geschnappt und ein paar Krümel weggesaugt. Das Abnehmen des Saugrohres, wie bei einem Stabstaubsauger, entfällt.

Man muss bei solchen 2in1-Saugern allerdings bedenken, dass die gesamte Technik von Akku, über Motor und Filter bis zur Staubbox im kleinen Handteil untergebracht werden muss. Es wäre daher unrealistisch, von solchen Geräten dieselbe Leistung, wie von größeren Akku-Staubsaugern zu erwarten. Dennoch hat sich der AEG QX8 sogar auf Auslegware recht gut und besser als manch andere geschlagen.

Akku-Angaben sind nicht immer plausibel

Alle Akku-Sauger, die wir getestet haben, besitzen einen Lithium-Ionen-Akku, der eine konstante Leistung bei sehr geringer Selbstentladung verspricht. Dennoch irritieren hierbei die verschiedenen Angaben der Voltklassen. Ein Unterschied lässt sich leicht erklären und offenbart, dass eine höher angegebene Spannung gar keine höhere sein muss.

Ein Akku-Sauger mit 24 Volt muss keine höhere Spannung als ein Modell mit 21,6 Volt haben.

Grund hierfür ist die Anfangs- und die Nominalspannung von Li-Ionen-Zellen. Kurz nach dem Laden besitzt jede Zelle eine Anfangsspannung (auch Ladeschlussspannung genannt) von etwa 4 Volt. Kurz nach der ersten Nutzung pegelt sich diese jedoch schnell auf ihre Nominalspannung (Nennspannung) ein, die etwa 3,6 Volt beträgt. Welche Spannung der Hersteller bei seinen Akku-Geräten angibt, bleibt letztendlich ihm überlassen. So kann es beispielsweise sein, dass zwei Geräte mit dem identischen Akku (7 Zellen) mit 25,2 Volt und mit 28 Volt angegeben werden. Beide Werte stimmen, nur wird einmal mit der Nominalspannung (7 x 3,6 V) und einmal mit der Anfangsspannung (7 x 4 V) gerechnet. Für den Kunden ist das leider irreführend

Bei unseren Testgeräten besitzt nur der Akku-Sauger von Fakir eine durch 4 teilbare Spannung. Nur hier wird demnach die höhere Anfangsspannung angegeben. Um einen vergleichbaren Wert zu erhalten, müsste man die angegebene Voltzahl durch 4 teilen, um die Anzahl der verbauten Zellen zu errechnen, und den Wert anschließend wiederum mit 3,6 multiplizieren, um die Nominalspannung des gesamten Akkus zu erhalten. Aus 24 V werden schnell nur noch 21,6 V, was auch andere Hersteller angeben.

So haben wir getestet

Wir haben insgesamt 32 Akkustaubsauger getestet, von denen 22 aktuell noch verfügbar sind. Das wichtigste bei einem Akkusauger ist natürlich, wie lange der Akku hält. Daher mussten in unserem Test alle Sauger auf höchster Stufe und mit eingeschalteter Bürste ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen.

Akkulaufzeit unter Volllast

Bei der maximalen Laufzeit und kleinster Saugstufe haben wir uns auf die Herstellerangaben verlassen. Hier fallen zwei bis drei Minuten mehr oder weniger kaum ins Gewicht.

 Akku-Staubsauger Test: Laufzeit
Die Hersteller versprechen viel, daher haben wir die Laufzeit unter Volllast gemessen.

Die benötigte Zeit, um den Akku wieder aufzuladen, wurde zwar in die Übersicht aufgenommen, aber nicht explizit bewertet. Man sollte sich dazu die Frage stellen »Wie oft benötige ich einen Staubsauger?« Wer Haustiere hat, saugt sicher intensiver als manch andere, aber mehr als zweimal täglich werden auch Haustierfreunde nicht zum Staubsauger greifen und dabei jedes Mal den Akku komplett leeren. Das bedeutet, dass es absolut ausreichend wäre, wenn der Akku 12 Stunden bräuchte, um einmal komplett zu laden. Das unterbieten alle Geräte und benötigen zwischen drei und maximal sechs Stunden. Wem das nicht reicht, der wird mit keinem Akku-Sauger glücklich werden und sollte lieber zu einem Kabelgerät greifen.

Saugleistung auf Teppich und Laminat

Zur Beurteilung der Saugleistung haben wir sowohl auf Teppichboden als auch Laminatboden gesaugt. Hierzu wurde Grieß verteilt und einmal mit der kleinsten (jeweils links im Bild) und mit der größten Saugstufe (jeweils rechts im Bild) gesaugt. Das beste Ergebnis auf Auslegware erzielten der Rowenta Air Force Flex, der Bosch ProAnimal und der Bissell Icon Pet, wobei sie die Bodenbürste des Bosch-Saugers auch mit Kabel-Staubsauger messen könnte.

Auf Laminat zeigten sich kaum Unterschiede. Schmutz, der lose auf dem Boden lag, wurde anstandslos eingesaugt. Etwas im Nachteil waren dabei mitunter sogar eher die Sauger, die auf Teppichböden die besten Ergebnisse lieferten. Die Bürste des Bosch ProAnimal ratterte beispielsweise so kräftig übers Laminat, dass der ganze Sauger vibrierte.

Saugen unter Möbel

Ein möglichst flacher Bürstenkopf ist klar von Vorteil, allerdings sprechen wir hier von minimalen Unterschieden. Interessanter ist das Gelenk als Verbindung zwischen Saugrohr und Bodendüse. Einige Testkandidaten können flach abgelegt werden, während die Bodendüse weiterhin ihre Arbeit verrichtet. Bei anderen Modellen funktioniert das hingegen nur, wenn sie seitlich verdreht werden.

 Akku-Staubsauger Test: Beleuchtung
Licht ist nicht gleich Licht: links Rowenta, rechts Bissell.

Fast völlig außen vor bleiben die 2in1-Sauger, die ein integriertes Handteil besitzen. Sie sind mit einem tief liegendem Schwerpunkt zwar leichter zu handhaben, passen aber kaum unter Schränke. Auch der Bosch-Sauger mit seiner sehr großen Staubbox erleidet das Schicksal.

Vorteilhaft ist beim Saugen unter Möbel zusätzlich eine integrierte Beleuchtung. Nur leider haben manche Hersteller eine unterschiedliche Vorstellung, was als Licht zu bezeichnen ist. Bei Rowenta und Hoover könnte man es eher als Gimmick betrachten und bei Proscenic war mit und ohne Beleuchtung kaum ein Unterschied zu sehen.

 Akku-Staubsauger Test: Rowenta Airforceflex Wandhalterung

Testsieger: Rowenta Air Force Flex 460

Der Rowenta Air Force Flex 460 sieht schon ein wenig futuristisch aus und in einigen Punkten ist er das auch. Wer kommt schon auf die Idee, das Saugrohr zu knicken? In der Praxis schlägt sich die Möglichkeit aber sehr gut. Schnell gelangt man so unter Schränke oder Betten – zumindest unter schmale Betten, denn bei 75 Zentimetern ist auch wieder Schluss. Im alltäglichen Gebrauch ist das aber absolut ausreichend.

Testsieger

Rowenta Air Force Flex 460 RH9299WO

Akku-Staubsauger Test: 3221614006326 Rh9299 Img
"Kannste knicken" – Damit ist der Air Force Flex so flexibel wie kein anderer Sauger und überzeugt mit einer tollen Saugleistung.

Ungewohnt ist auch ein kleines gebogenes Rohrstück, mit dem wir erst mal gar nichts anfangen konnten. Mit einer kleinen Nachhilfe aus der Bedienungsanleitung erwies es sich aber als durchaus sinnvoll und ohne große Anstrengung kann auch auf Regalen und anderen hohen Möbeln Staub gesaugt werden.

Auch insgesamt kann das Saugrohr überzeugen. So ist es nicht bei allen Saugern üblich, dass sämtliche Düsen sowohl am Saugrohr als auch direkt am Sauger angebracht werden können. Alle Anschlüsse sind identisch und rein theoretisch ließe sich sogar ein weiteres Saugrohr am Saugrohr befestigen und dieses endlos verlängern.

Die Bodenbürste glänzt ebenfalls mit einem Detail, das kein anderer Akku-Sauger im Test zu bieten hatte. Der kurze Verbindungsschlauch zwischen Saugrohr und Bodendüse lässt sich nämlich einseitig abnehmen und damit auch intensiv reinigen. Das braucht man sicher nicht so oft, aber gut, wenn diese Möglichkeit besteht.

Eine ausgewogene Bodendüse für Laminat und Teppich

Etwas aufwändiger ist dafür die Bürstenentnahme, die sicher häufiger vorkommen wird. Denn hier verwickeln sich gern Haare oder irgendwelche Fäden. Zur Reinigung muss als erstes der Halterahmen entfernt werden und erst dann lässt sich die Bürste entnehmen und reinigen. Haare können entlang der Rille leicht geschnitten und anschließend entfernt werden. Beim Zusammenbau kann es mitunter etwas fummelig werden, da mehrere Haltenasen am Rahmen gleichzeitig eingehakt werden müssen, ehe sich dieser runterklappen lässt.

Dafür besticht die Bodenbürste mit einer guten Laufruhe auf Laminat und einer Top-Reinigungsleistung auf Auslegware. Diese Kombination erreicht kaum ein anderes Gerät ohne Bürstenwechsel. Denn gerade harte und weit hervorstehende Bürsten reinigen gut Teppiche, rattern aber auf Laminat. Weiche Bürsten laufen dagegen gut auf Laminat, verlieren auf Auslegware aber ihre Wirkung. Für den Rowenta Air Flex 460 kein Problem, und bereits ohne Turbo-Stufe wurde im Test die Auslegware sehr gut vom Grieß befreit.

 Akku-Staubsauger Test: Rowenta Airforceflex Saugleistung
Bereits auf kleinster Stufe überzeugt die Saugleistung.

Ermöglicht wird die Reinigungsleistung durch eine hohe Saugleistung, was einen weiteren Vorteil mit sich bringt. Viele Geräte gleichen eine geringe Saugleistung durch kräftige Bürsten aus, die ein Navigieren auf Teppichen arg erschweren. Da bestimmt dann die rotierende Bürste wo es lang geht. Eine höhere Saugleistung zieht die Düse besser auf den Boden und minimiert das Driften des Saugers. Zu viel davon sorgt wiederum dafür, dass sich der Akku-Sauger nur schwer schieben lässt.

Rowenta hat beim Air Force Flex 460 die perfekte Kombination gefunden: sehr gute Reinigungsleistung auf Teppichen, kein Rattern auf Laminat und nur minimales Driften bei einer leichtgängigen Führung des Saugers. Da fällt das recht hohe Gewicht des Air Force Flex nicht mehr so stark auf.

Technisch beziehungsweise elektronisch könnte Rowenta noch etwas nachlegen. Lediglich zwei Saugstufen und blinkende LEDs für die Anzeige eines leeren Akkus hinken aus technischer Sicht doch deutlich hinter anderen Modellen hinterher. Dafür bietet der Rowenta mit drei Stunden die mit Abstand kürzeste Ladezeit.

Die perfekte Staubbox ist schnell abgenommen und leicht zu reinigen

Die Staubbox bietet mit einem angegebenen 650 Millilitern das zweitgrößte Volumen und muss sich nur dem Bosch Zoo’o Pro Animal geschlagen geben. Zudem ist sie äußerst praktisch, was bereits bei der Abnahme anfängt. Nur wenige Geräte ermöglichen es, die Staubbox mit einer Hand zu entnehmen, während die andere den Sauger hält. Sofern der Sauger nicht selbstständig steht, müssen viele Geräte abgelegt werden, damit eine Hand die Verriegelung löst, während mit der anderen die Box entnommen wird – nicht so beim Rowenta Air Force Flex, da die Staubbox mit einer Hand entriegelt und gleichzeitig vom Gerät entnommen werden kann.

Die Reinigung der Staubbox erfolgt ebenso einfach wie die Entnahme. Der Behälter hat zwei Einsätze, die nacheinander entnommen werden. Da muss weder etwas verdreht noch anderweitig entriegelt werden. Beide Einsätze (Vorfilter und Staubfilter) besitzen hierfür einen Griff beziehungsweise einen Henkel. Dabei fällt auf, dass wenig Schmutz am Vorfilter hängt und alles unterhalb im Auffangbehälter landet. Sehr gut gelöst.

Wie bei den meisten Modellen ist der Filter auswaschbar. Leider geben alle Hersteller eine Trocknungszeit von 24 Stunden an. Beim Rowenta Air Force Flex ist das kein Problem, denn der Lieferung liegt ein zweiter Filter bei. So kann stets einer im Gebrauch bleiben, während der andere nach dem Auswaschen trocknet. Wer über einen Kompressor verfügt, umgeht das Problem, denn alle Teile lassen sich leicht mit Druckluft reinigen.

Nachteile?

Viel haben wir am Rowenta Air Force Flex nicht zu bemängeln. Uns störte im Wesentlichen nur die unpraktische Bürstenentnahme und die Tatsache, dass der Staubsauger nicht steht. Die fehlende Akkustandsanzeige ist kein Beinbruch, schön wäre sie aber allemal gewesen.

Rowenta Air Force Flex 460 RH9299 im Testspiegel

Leider gibt es noch keine weiteren seriösen Testberichte zum Rowenta Air Force Flex 460 RH9299. Sollte sich das ändern, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Egal, ob Design, Optik oder Anwendungsbereich, jeder hat andere Vorstellungen von seinem besten Akku-Sauger. Deshalb haben wir die folgenden alternativen Empfehlungen für Sie.

Auch gut: Bissell Icon Pet 2602D

Bissell ist in puncto Reinigungsgeräten schon eine Klasse für sich – Top-Qualität und durchdachte Technik zu einem dafür fairen Preis. Der liegt zwar teilweise über der Konkurrenz, ist dann aber auch angemessen und fair.

Auch gut

Bissell Icon Pet 25V 2602D

Test Akku-Staubsauger: Bissel Icon Pet 2602D
Nicht das günstigste Modell, dafür erhält man ausgereifte und solide Technik für sein Geld.

Die Besonderheiten des Bissell Icon Pet 2602D beginnen bereits bei der Ladestation, die an der Wand befestigt wird. Sie bietet nicht nur Platz für sämtliches Zubehör, sie beinhaltet auch gleich die zum Anbau benötigte Wasserwaage und besitzt eine bewegliche Aufnahme für den Sauger, die ein nicht exaktes Einhängen ausgleicht.

Die Bedienung des Saugers erfolgt über flache Tasten, die den Akku-Sauger ein- und ausschalten sowie die Saugleistung in drei Stufen verstellen können. Nicht so schön ist, dass der Icon Pet immer mit der höchsten Einstellung startet und anschließend runter geregelt werden muss. Umgedreht wäre es sinnvoller.

In vier Stunden ist der Akku des Bissell relativ schnell geladen und auch die maximale Saugzeit von 50 Minuten kann sich sehen lassen. Unter höchster Belastung quittiert aber auch er bereits nach 15 Minuten den Dienst. Zur besseren Kontrolle informiert eine dreistufige Anzeige über den Zustand des Akkus beim Saugen oder Laden.

Ein nettes Gimmick ist die beleuchtete Fugendüse – das hat kein anderer Sauger. Ob das sinnvoll ist oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Gegenüber anderen Fugendüsen fällt die von Bissell jedoch sehr kurz aus und erreicht mit der verschiebbaren Bürste auch wirklich nur Fugen und Ecken. Für enge Zwischenräume ist sie nicht gemacht.

Eine gute Bodenbürste mit kleinem Nachteil

Vor- und Nachteile bieten die Boden- und Polsterbürste. Klarer Testsieger ist die Bodenbürste in puncto Haare. Wie die Werbung von Bissell verspricht, sind auch nach mehreren Saugdurchgängen (drei Frauen mit langen Haaren im Haushalt) keine Haare in der Bürste zu finden. Durchaus sinnvoll, denn so einfach wie bei anderen Modellen lässt sich die Bürste nicht entnehmen. Während viele auf eine möglichst einfache Variante setzen, benötigt man beim Bissell ein Hilfsmittel (Schraubendreher, Münze, Löffel…), um die Bürste zu lösen. Anders sieht es da bei der Polsterbürste aus, denn diese lässt sich gar nicht ausbauen.

Punkten kann der Bissell Icon Pet mit einer einmaligen Beleuchtung, mit der man tatsächlich auch bei Nacht saugen könnte. Auch das Wechselsystem der Düsen ist, genau wie beim Testsieger von Rowenta, perfekt umgesetzt: Die Verriegelung lässt sich leicht lösen und sitzt dennoch sehr stabil. Auch die Kombination mit allen Düsen am Gerät oder Saugrohr ist optimal umgesetzt.

Nicht ganz so optimal ist die Reinigungsleistung auf Auslegware. Zwar klar besser als viele günstige Geräte, aber dennoch deutlich hinter Rowenta und Bosch. Interessant ist aber, dass bereits die kleinste Saugstufe recht gut abschneidet, der große Unterschied bei höchster Saugleistung fehlt dann jedoch.

Selbst reinigende Staubbox

Klassenbester ist der Bissell wieder bei der Staubbox. Kein anderer Sauger ermöglicht es, dass die Staubbox entleert werden kann, ohne mit dem Inhalt in Berührung zu kommen. Gelöst wird das durch einen Gummiring, der als Abstreifer fungiert und den Vorfilter von angesaugtem Schmutz befreit. Erst bei einer intensiven Reinigung des Staubfilters, der sich auswaschen lässt, ist ein Kontakt natürlich nicht vermeidbar.

Der Bissell Icon Pet 2602D ist ein solider Akku-Staubsauger, der durch einen hohen Bedienkomfort, einer Top-Beleuchtung und einer perfekten Staubbox besticht. Die Reinigungsleistung auf Auslegware ist gut, reicht aber nicht an Bosch oder Rowenta heran. Damit prädestiniert sich der Bissell vor allem für Nutzer mit vielen Hartböden und einigen Teppichen.

Luxuriös: Vorwerk Kobold VB100

Vorwerk ist traditionell die erste Adresse zum Thema Bodenpflege. Mit dem VB100 haben wir den ersten Akku-Sauger des Wuppertaler Herstellers im Test. Der Preis ist erwartungsgemäß hoch und wird aus Erfahrung auch über lange Jahre hin stabil bleiben. Das erhöht dann zwar den Wiederverkaufswert, davon machen aber die wenigsten Besitzer eines Vorwerk-Staubsauger Gebrauch.

Wenn Geld egal ist

Vorwerk Kobold VB100

Akku-Staubsauger Test: Unknown
Mit dem Kobold VB100 hat Vorwerk den ersten Akku-Staubsauger eingeführt – wie erwartet ein durchdachtes, ausgereiftes und leistungsstarkes Gerät.

Dennoch waren wir gespannt, ob der VB100 außer dem Nimbus des ultimativen Staubsaugers auch sonst einen entsprechenden Gegenwert bietet. Das tut er tatsächlich, denn bereits beim Auspacken macht sich der solide Kunststoff, aus dem das Gehäuse besteht, positiv, wenn auch nicht schwer bemerkbar: Der VB100 wiegt zwar stattliche 3,3 Kilogramm, ist damit aber nicht schwerer als die ebenfalls leistungsstarke Konkurrenz.

Den größten Anteil am Gesamtgewicht haben allgemein ohnehin der Akku und der Saugmotor, und beide sind beim Vorwerk sicher stattlich gerüstet. Der Motor ist so stark, dass er in der niedrigsten seiner drei Stufen fast an die höchste so manches Konkurrenten heranreicht. So schafft der VB100 auch im kleinsten Gang einiges weg, selbst wenn die Bürste nur in der langsameren Stufe 1 dreht. Nur in tiefem Teppich gerät der Sauger ins Stocken, dann reicht es aber zumeist schon, die zweite Stufe der Bürste zu zünden.

Der Vorwerk hält selbst mit rotierender Bürste in mittlerer Saugstufe fast 40 Minuten durch. Ist der Boden glatt und nur gering verschmutzt, kann man mit der sparsamen Stufe 1 eine gute Stunde saugen – und bürsten. Für empfindliche Böden kann ein Slider am Bürstenkopf eine Gummilippe ausfahren, der die Bürste auf Abstand hält. Die Bürste kann man auf Wunsch auch deaktivieren.

Alles in Allem kommt der Vorwerk Kobold VB100 seinen Kobold-Kollegen mit Schnur schon sehr nahe und seine enorme Akkulaufzeit lässt fast vergessen, dass er nicht an der Steckdose hängt. Und falls der Akku dann mal leer ist, lädt das fette Netzteil aus dem Lieferumfang den VB100 binnen gut zwei Stunden wieder auf.

Ein kleiner Wermutstropfen ist eigentlich nur das fehlende Handgerät fürs kurze Absaugen der Polstermöbel oder Aussaugen des Autos. Und natürlich der Preis, aber einen Vorwerk kauft man nun mal fürs Leben, ob nun verkabelt oder mit Akku.

Preis-Tipp: Bosch Zoo’o ProAnimal

Nach unserem futuristisch anmutenden Testsieger von Rowenta erzeugt der Bosch Zoo’o ProAnimal genau den gegenteiligen Eindruck. Die runden und farbigen Formen setzen uns schnell in eine andere Zeit zurück – nicht jedoch die verbaute Technik.

Gut & günstig

Bosch Zoo'o ProAnimal BCH6ZOOO

Eine dreistufige LED-Anzeige informiert über den Ladezustand des Akkus, und als einziges Gerät im Test bietet der ProAnimal eine Filterkontrolle. Nur geladen werden muss der Akku-Sauger von Hand. Eine Ladestation oder Wandhalterung gibt es nicht und das Kabel muss manuell eingesteckt werden. Das ist schade, aber da der Sauger selbstständig steht, benötigt er auch keine Wandhalterung.

 Akku-Staubsauger Test: Bosch Proanimal Anzeige
Eindeutige Anzeigen für den Akku-Zustand oder eine volle Staubbox.

Komfortabler ist dagegen das Einschalten und die Regulierung mittels Schiebeschalter. So modern eine elektronische Steuerung auch ist, der mechanische Schieber ermöglicht es, direkt die gewünschte Saugleistung auszuwählen. Dass der Sauger bereits beim Transport unbeabsichtigt eingeschaltet wird, ist damit ebenfalls ausgeschlossen.

Interessant ist die Möglichkeit, den Akku-Sauger komplett umzubauen und mobil mit Tragegurt zu nutzen. Dazu wird das große Griffstück gegen ein kleineres mit Riemenhalterung und die Bodendüse gegen einen Schlauch ausgetauscht. Das Reinigen von Treppen oder Polstermöbel wird so zum Kinderspiel. Zumindest theoretisch, denn ganz so praktisch ist die Handhabung nicht. Der Trageriemen bietet keine Polsterung und rutscht durch das Gewicht des Saugers leicht hin und her.

Die etwas altmodische Form, die stark an die ersten Bürstensauger erinnert, hat ihre Vor- und Nachteile. So muss eine tiefliegende Saugeinheit den Schmutz nicht so weit heben, was weniger Leistung erfordert und kann auch die Staubbox etwas größer ausfallen. Dafür ist der voluminöse Aufbau mitunter doch hinderlich. Unter Schränke gelangt man damit nicht, und auch die Möglichkeit, das Gerät beim Saugen flach ablegen zu können, ändert nichts daran.

Damit wird jeder Teppich wieder flauschig

Dennoch ist der Bosch Zoo‘ ProAnimal eine absolute Empfehlung für Leute, die hauptsächlich Teppiche und Auslegware saugen möchten. Denn kein anderer Sauger bietet eine annähernd gute Bürstenleistung in Kombination mit einer enormen Saugkraft. Damit wird selbst ein platt getretener Teppich wieder flauschig.

Für das gute Ergebnis sorgt eine fast schon aggressiv arbeitende Bürste in Kombination mit einer hohen Saugleistung. Dadurch schiebt sich der Sauger zwar schwer über den Teppich, die Reinigungsleistung ist aber beeindruckend. Auf Stufe 2 lässt sie die Saugstärke etwas verringern, wodurch sich der ProAnimal leichter navigieren lässt. Aber selbst die kleinste Saugstufe 1, bei der auch die Bürste abgeschaltet wird, reicht aus, um im Test die Auslegware gut zu reinigen – sogar besser als manch andere Testgeräte mit aktiver Bürste.

Auf Laminat sollte generell nur die kleinste Saugstufe ohne Bürstenantrieb genutzt werden, denn die kräftige Bürste sorgt auf harten Untergründen für ein deutliches Vibrieren des ganzen Saugers. Auch wenn selbst die kleinste und sehr leise Saugstufe besser als manch andere Akku-Sauger reinigt, ist der Bosch ProAnimal eher eine Empfehlung für Teppichböden und Auslegware.

Die größte Staubbox im Test

Zur Entnahme der Staubbox reicht tatsächlich eine Hand aus. Der Bosch-Sauger steht als eines der wenigen Geräte von selbst und mit dem Entriegeln kann die Box auch gleich entnommen werden. Diese fällt mit 900 Milliliter deutlich größer als bei allen anderen Testkandidaten aus, die sich mit 300 bis maximal 600 Milliliter begnügen.

Auffallend war im Test, dass sich in der Staubbox des Bosch-Saugers hauptsächlich feiner Staub befand, was auf die gute Reinigungsleistung des Saugers zurückzuführen ist. Der Testteppich wurde etliche Male mit Grieß eingestreut und wieder gesaugt. Der ProAnimal hat jedoch nicht nur den Grieß eingesaugt, sondern auch all den feinen Schmutz, den die anderen Testgeräte liegen gelassen haben.

Leeren lässt sich die Box recht einfach, da nur die beiden Filter entnommen werden müssen. Anschließend kann der Inhalt entleert werden. Bei Bedarf lassen sich alle Teile auch auswaschen.

Mit dem umfangreichen Zubehör und der enormen Saugleistung hätte es für den Bosch Zoo’o ProAnimal fast zum Testsieger gereicht. Als Schwachpunkt ist jedoch das Vibrieren auf harten Untergründen zu sehen. Wer dagegen hauptsächlich Weichböden saugt, wird im Bosch seinen persönlichen, sehr günstigen Testsieger finden.

Außerdem getestet

Der Dyson V11 Absolute ist der Nachfolger des V10, bei dem die Entwickler sich einiger Kritikpunkte, die es am V10 durchaus gab, angenommen haben. Einige davon sind die extrem kurze Akkulaufzeit und die Steuerung der Saugleistung sowie der Bürste, die für ein Gerät in der gehobenen Preisklasse wohl etwas zu grob war.

Beides hat man nun definitiv deutlich besser gelöst: Der Akku hält jetzt in der höchsten »Boost«-Einstellung eine Viertelstunde, das ist ein Gewinn von fast 100 Prozent gegenüber den acht Minuten des Vorgängers. In der mittleren Stufe saugt er etwa eine dreiviertel Stunde – etwa, weil er in dieser Stufe neuerdings sensibel auf den Bodenbelag reagiert. Bei tiefem Teppichflor muss er richtig schaffen, während er bei glatten Böden Leistung sparen und damit den Akku schonen kann. Auf der Eco-Stufe arbeitet er dann locker über eine Stunde und saugt dann immerhin so kräftig, dass selbst harter Teppichboden gut abgesaugt wird.

Zur Kontrolle gibt es nun beim V11 Absolute ein kleines Display, welches einerseits die Arbeitsstufe anzeigt, andererseits aber auch die verbleibende Zeit, die ich noch saugen kann, bis er dann wieder geladen werden muss. Bei uns funktionierte diese Restzeit-Anzeige bis auf wenige Minuten genau. So wurden aus den 15 Minuten im Boost-Modus immerhin 14, im MED-Betrieb wurden aus den 45 Minuten immerhin noch 42, sodass man vor einem überraschend leerem Akku weitestgehend gefeit ist. Dann geht es wieder ans Laden, hier gibt es dann die erste negative Überraschung: Satte vier Stunden braucht der V11 Absolute, bis er wieder zu 100 Prozent aufgeladen ist. Das ist definitiv zu lange. Konsequenter wäre es gewesen, neben dem größeren Akku-Paket auch in eine effektivere Ladeelektronik sowie ein entsprechend potentes Ladegerät zu investieren.

Auf der Haben-Seite steht dagegen die wirklich intelligente Automatik, die sich in weniger als einer Sekunde an den Wechsel des Bodenbelags angepasst hat. Diese funktioniert sinnvoller Weise nur mit der Universalbürste, also die ohne Samtbezug. Bei Teppichen mit tiefem Flor stößt aber auch die Automatik an ihre Grenzen, denn wie viele der anderen Sauger auch, saugt er sich schnell fest. Hier liefert eigentlich nur der Vorwerk Kobold VB100 ein angemessenes Arbeitsergebnis und der liegt quasi in der gleichen Preisklasse. Ein weiteres Manko ist sicher die starre Stange, denn der Dyson V11 bietet keine Anpassung an die Körpergröße der saugenden Person – das können andere ebenfalls besser.

Wer den perfekten Dyson haben möchte, mit enormer Saugleistung, angemessener Akkulaufzeit, intelligenter Automatik und der absolut einzigartigen Ausstattungsvielfalt, ist beim V11 Absolute, an der richtigen Stelle. Man sollte sich nur mit dem noch recht hohen Preis anfreunden können und der recht langen Ladezeit.

Vom Konstruktionsprinzip her ähnelt der AEG CX7-2-45AN eher den fast schon altbackenen Stielstaubsaugern à la Vorwerk Kobold, denn der schwere Motor ist hier, anders als bei den avantgardistischen Modellen von Dyson und Dirt Devil, nicht oben am Griff angebracht. Deshalb ist er weniger kopflastig – und das hat Vorteile.

Da haben wir zum Beispiel das simple Abkoppeln der Saugeinheit, die sich mit einem leichten Knopfdruck vom Korpus lösen lässt. So hat man im Handumdrehen einen Handstaubsauger, mit dem eben schnell das Auto ausgesaugt oder das kleine Malheur vom Frühstückstisch beseitigt werden kann.

Der CX7-2-45AN lässt sich zwar nicht werkzeuglos zusammenstecken, dennoch geht der Zusammenbau leicht von der Hand und dank der passgenauen Verarbeitung findet die Befestigungsschraube schnell ihr Gewinde. Auch die mitgelieferte, als Dock ausgelegte Ladestation ist schnell zusammengesetzt und mit dem Ladekabel verbunden. Das lässt sich außerdem weitgehend im Innern des Docks verlegen und damit verstecken. Nun muss man den AEG nur noch einhängen und etwa dreieinhalb Stunden warten. Dann ist er aufgeladen und kann loslegen.

Die rotierende Bürste ist stets zugeschaltet, lässt sich leicht über die unterschiedlichsten Böden schieben und saugt eingetretene Flusen, Haare und andere Ärgernisse ohne Probleme von jeder Bodenart auf. Die beiden Betriebsstufen können oben am Griff eingestellt werden. Leider lässt sich die Bürste nicht abstellen, lediglich in der einrastenden Parkposition bleibt sie stehen, um den Boden beim Rotieren auf der Stelle nicht unnötig zu strapazieren. In keiner der Saugstufen fährt sich die Bürste fest, der Sauger ist auf jedem Boden wendig und kontrollierbar, sodass er sich leicht um Möbel und andere Hindernisse herum lenken lässt. Vier LEDs an der Front des Bürstenkopfes sorgen zudem unter den Möbeln für klare Sichtverhältnisse.

Selbst festgetretene Gartenerde auf glatten Böden beseitigt der AEG gut. Schnell sind die gröbsten Klumpen aufgesaugt, wenngleich er, wie viele der Konkurrenten, bei zu großen Klumpen eher dazu neigt, diese zusammenzuschieben. Über Fliesenfugen muss man unter Umständen zweimal saugen, damit auch die letzten Krumen verschwinden. Das funktioniert übrigens bei den Spezialbürsten von Dyson besser, dafür gibt es dort Probleme auf dem Teppich.

Die Bürste des AEG ist da erstmal einfacher gestrickt, verfügt dafür allerdings über ein effektives Reinigungswerkzeug. Jeder kennt das: Oft haben sich schon nach wenigen Bahnen Haare von Mensch oder Tier rund um die Bürste gewickelt und sich zu einem fersten Knoten verbunden. Um die zu beseitigen, hat AEG am Bürstenkopf einen Fußschalter angebracht, der beim Betätigen kleine, scharfe Messer zur rotierenden Bürste ausfährt und die Haare oder Flusen in kleine Schnipselchen zerschneidet. So können Sie mühelos aufgesaugt werden und die Bürste ist schnell wieder frei und einsatzbereit, ohne dass man mit den Händen ran muss – eine tolle Detaillösung, die unseres Wissens nach einzigartig ist.

Der AEG lief in unserem Test auf höchster Stufe gute 23 Minuten lang. Deutlich besser waren da nur der Fakir und der Hoover. Auf Normalstufe saugt der AEG stolze 50 Minuten.

Die Grundausstattung des AEG mit Düsen und weiterem Zubehör ist recht dürftig. Entweder erwirbt man das AEG AKIT 360+ oder das AKIT15 direkt dazu oder sucht sich ein Angebot, in dem es enthalten ist.

Etwas mehr noch störte uns, dass man die rotierende Bürste nicht abschalten kann. Mitunter ist der Einsatz der Bürste gar nicht notwendig. Könnte man sie abschalten, würde man Akku sparen und die Bürste schonen.

Kärcher VC 5 Cordless Premium

Der Name Kärcher ist für viele schon zum Synonym für das Reinigen per Dampfstrahler geworden, mit dem VC 5 Cordless Premium können Sie nun auch ihr Wohnzimmer »kärchern«. Der Akkusauger der Spezialisten für Reinigungsmaschinen arbeitet selbstverständlich nicht mit Dampfdruck, eignet sich aber sehr gut für die Reinigung von Böden im Innenbereich.

Der VC 5 bereitet bereits beim Auspacken eine angenehme Überraschung nach der anderen: Da muss nichts zusammengeschraubt oder -gesteckt werden, lediglich der Saugaufsatz, den Sie aus vier mitgelieferten Düsen auswählen können.

Der Teleskopstiel ist bereits fester Bestandteil des Gerätes, die Arbeitshöhe lässt sich von kurzen 60 auf auch für große Menschen komfortable 120 Zentimeter ausfahren. Der Stiel wird am Handgriff ver- und entriegelt. Hier wird der Sauger zudem ein- und ausgeschaltet und zwischen den drei vorhandenen Saugstufen kann man hier ebenfalls wählen.

Auf Stufe 1 schafft er tatsächlich fast eine Stunde Betriebsdauer, eignet sich dann aber bestenfalls zur Beseitigung von feinem Staub. In der zweiten Stufe ist die Saugleistung dann schon alltagstauglich und reicht für eine knappe halbe Stunde Hausarbeit. Für besonders hartnäckige Verschmutzungen wie festgetretene Gartenerde im etwas tieferen Teppichboden sollte man die dritte Stufe zuschalten. Dann nuckelt der Sauger aber auch extrem am Akku und schafft lediglich noch eine knappe viertel Stunde. Hier befindet er sich allerdings in guter Gesellschaft, denn die meisten unserer Sauger befanden sich in ähnlichen zeitlichen Gefilden.

Zur Empfehlung hat er es deshalb geschafft, weil uns insbesondere die schnelle Einsatzbereitschaft und das einfache Handling gefallen haben. Er umfährt Stuhl- und Tischbeine sicher und bringt zudem eine gute Leistung. Das macht den Kärcher VC 5 zu einem der besten Sauger ohne rotierende Bürste. Er ist perfekt für glatte, harte Böden geeignet, hat aber auch seinen Preis.

Die Leistung Dyson V10 ist beeindruckend, zumal sie sich in drei Stufen dosieren lässt. In Stufe 2 hält der Akku immerhin eine halbe Stunde durch. Bei maximaler Saugleistung dreht der Dyson mächtig auf und saugt tatsächlich ähnlich stark wie ein kabelgebundener Bodenstaubsauger – dafür geht ihm dann schon nach acht Minuten die Puste aus.

Der Dyson V10 bringt gleich zwei Bürstenköpfe mit. Die erste ist eine Dyson-Entwicklung mit den üblichen Bürstenborsten, in deren Zwischenräumen eine Art Samt wie von Kleiderbürsten angebracht ist. Glatte, harte Böden werden hiermit sehr gut und vor allem schonend gereinigt. Für Teppiche und Teppichböden mit etwas tieferem Flor empfiehlt sich dagegen die zweite Bürste. Die schiebt sich zwar nicht so leicht über den Teppich, frisst sich aber auch nicht fest.

Der Dyson V10 fährt zweigleisig; links die zusätzliche Bürste, rechts mit Fließ-Zwischenräumen, die hauptsächlich auf glatten, harten Böden zum Einsatz kommt. Im Übrigen die einzige, die dem V7 beiliegt.
Der Dyson V10 fährt zweigleisig: links die zusätzliche Bürste, rechts mit Fließ-Zwischenräumen, die hauptsächlich auf glatten, harten Böden zum Einsatz kommt.

Der größte Nachteil des Dyson aber ist allerdings sein Preis. Wenn der für Sie kein Problem ist, bekommen Sie mit dem Dyson V10 den Akkusauger mit eine der stärksten Saugleistungen und einem besonderen, futuristischen Design.

Leifheit Regulus PowerVac 11925

Der Leifheit 11925 Regulus Powervac ist mit einem praktischen, abnehmbaren Handteil ausgerüstet. Das erleichtert das kurze Absaugen der Polstermöbel, der Krümel vom Frühstückstisch und das Aussaugen des Autos enorm. Gerade für letzteres ist der Leifheit gut gerüstet, die 20 Minuten Akkulaufzeit bei höchster Saugstufe dürften für das Aussaugen eines normal verschmutzten Autos locker reichen.

Allerdings kommt das Ende recht abrupt. Der Leifheit verfügt nämlich über keinerlei Anzeige, die über den Ladezustand des Akkus Auskunft gibt, es sei denn, man rechnet das hektische Blinken der Betriebs-LED dazu, das wenige Minuten vor dem Stillstand einsetzt.

Der Akku ist an der Motoreinheit angedockt und lässt sich problemlos austauschen, sei es nun bei einem Defekt oder praktischerweise mit dem aufgeladenen Zweit-Akku. Ein Ladezyklus ist mit knapp über drei Stunden übrigens erfreulich kurz. Nur wenige Konkurrenten schaffen eine volle Ladung innerhalb von vier Stunden – schon gar nicht zu dem Preis.

Zusammengebaut ist der Regulus Powervac ein wendiger Stiel-Staubsauger in klassischer Bauweise, das heißt, mit niedrigem Schwerpunkt und nicht mit hochgelegter Motoreinheit. Der Arbeitsbereich wird großzügig von sechs LEDs ausgeleuchtet, was zwar hilfreich ist, aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass der Sauger bauartbedingt nicht ganz so weit unter Möbel gefahren werden kann, wie die meisten Kandidaten mit oben am Griff befestigtem Saugmotor.

Die Saugleistung ist in zwei Stufen einstellbar, die Bürste rotiert dabei ständig mit fester Geschwindigkeit und lässt sich auch nicht abschalten. Stufe 1 reicht für glatte und Böden und Teppiche, bzw. Teppichböden mit niedrigem Flor. In Stufe 2 ist die Saugkraft deutlich höher, trotzdem saugt er sich auch im tiefen Teppich nicht fest.

Auch das anschließende Ausleeren des Staubbehälters stellt niemanden vor große Herausforderungen, der Staubbehälter lässt sich zudem einfach ausspülen. Der Verzicht auf einen klassischen Staubbeutel macht den Leifheit für Allergiker ungeeignet, da beim Umfüllen des Hausstaubes in den Müllbeutel oder die Tonne selten sauber vonstatten geht.

Wer regelmäßig sein Auto aussaugt, für kleines Geld einen gut ausgestatteten Akku-Sauger braucht und auf Feinheiten wie eine Akkustandsanzeige oder abschaltbarer Bürste verzichten kann, ist mit dem Leifheit 11925 Regulus Powervac günstig dabei.

Der AEG FX9 1 IBM hat gleich mehrere Innovationen zu bieten: Einmal kann unten ein flexibles Saugrohr herausgezogen werden, das mit unterschiedlichen Düsen und Bürsten aus dem Lieferumfang bestückt wird. Natürlich passt der Bürstenkopf dann nicht mehr dran. Der Sauger kann dann entweder hingelegt oder am großzügigen Griffstück an der Motoreinheit gehalten werden, um mit dem flexiblen Rohr den Gardinen oder hohen Möbelstücken zu Leibe zu rücken.

Allerdings ist der Motor in der Position nicht besonders ausgewogen, womit wir zur nächsten Innovation kommen: Die komplette Motoreinheit lässt sich nämlich auf dem Teleskoprohr verschieben, um entweder ganz oben oder ganz unten einzurasten. Oben eingerastet, saugt der AEG FX9 auch bis weit unter Möbelstücken, wobei die LEDs eine gute Sicht auch aufs feinste Staubkörnchen gewährleisten.

Die Saugleistungen sind gut, aber nicht überwältigend. Die Automatik passt sich schnell und zuverlässig an wechselnden Untergrund an, sodass von tiefem Flauschteppich bis zum glatten Laminat alles gut gereinigt wird.

Der AEG steckt voller raffinierter Lösungen, verstärkt dabei aber das Problem, dass er sehr klobig, schwer und teilweise umständlich im Handling ist. Für alle Technikfreaks ist er sicher ein interessanter Sauger, für Praktiker aber etwas zu viel des Guten.

Philips SpeedPro Max FC6823/01

Test Akku-Staubsauger: Philips SpeedPro Max FC6823/01

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Der Philips SpeedPro Max FC6823/01 eignet sich fast nur für glatte Böden, selbst auf Kurzflor-Teppichboden lässt er sich wegen der Gummilippen unter dem Bürstenkopf kaum manövrieren. Auf Langflor saugt er sich selbst auf der niedrigsten Stufe sofort fest.

Wegen seiner Bauweise mit der Motoreinheit oben am Griff kommt man mit der Bürste sehr weit unter die Möbel, auf glatten Böden ist er wegen der stets rotierenden Bürste zudem sehr gründlich. Eine schmale Bürste, ebenfalls mit Antrieb, liegt dem Paket bei und kommt zum Einsatz, wenn es zwischen Möbeln und Wänden schmal und eng wird.

Es wird eine Wandhalterung zum Einhängen des Saugers mitgeliefert. Das Ladekabel ist magnetisch (wie beim MacBook) angedockt und wird in die Wandhalterung eingesetzt, daher ist die Konstruktion gegen Kabel- bzw. Steckerschäden nahezu immun.

AEG Ergorapido QX8-1-45CR

Von einem 2in1-Sauger, der deutlich weniger Platz für einen großen Motor bietet, erwartet man generell eine geringere Saugleistung. Der AEG Ergorapido QX8 kann sich jedoch durchaus mit den größeren Testkandidaten messen und liefert richtig gute Ergebnisse.

Sehr gut gefällt die Bodenbürste, die sich leicht entnehmen und reinigen lässt. Gleiches gilt für die elektrisch angetriebene Posterbürste, die sich schnell am entnommenen Handteil befestigen lässt. Und auch die Akkuleistung kann sich sehen lassen: Mit einer Laufzeit von 15 bis 45 Minuten reiht sich der AEG im Mittelfeld aller Sauger ein. Nach getaner Arbeit braucht der Sauger nur in seiner Station abgestellt zu werden und beginnt den Ladevorgang.

Nicht so überzeugend ist dagegen die Staubbox, die keine Verschlussklappe besitzt. Dreht und wendet man den Sauger, wozu ein Handsauger gedacht ist, kann es leicht passieren, dass der Schmutz wieder aus dem Sauger rieselt.

Jimmy JV85 Pro

Akku-Staubsauger Test: Jimmy V85 Pro

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Der Jimmy JV85 Pro steigt mit einem ordentlichen »Wow« in den Test ein. Er bringt reichlich Zubehör und Düsen für jede Fläche mit. Besonders gut gefällt die flache Düse mit weichen Borsten. Damit lassen sich gut Schränke absaugen, ohne gleich jede Deko umzuwerfen. Nicht ganz so begeistern Fugen- und Polsterdüse mit verstellbarer Bürste. Die rastet mal mehr und mal weniger gut ein und klemmt dennoch irgendwie in jeder Position.

Positiv ist die Akku-Anzeige zu erwähnen, die den Ladezustand in Prozent angibt. So lässt sich besser abschätzen, wie lange der Akku noch hält. Insgesamt ist die Laufleistung als sehr gut zu bezeichnen. Auf kleinster Stufe hält der auswechselbare Akku bis zu 70 Minuten durch. Bei voller Saugkraft schrumpft die Zeit dann jedoch auf maximal 15 Minuten zusammen, wobei man die letzten 20 Prozent aber bereits mit verminderter Saugleistung leben muss. Würde sich die Saugleistung nicht automatisch anpassen, käme man maximal noch auf 13 Minuten.

Zum Laden muss der Jimmy – übrigens eine Tochterfirma von Xiaomi – an die Ladestation. Denn auch wenn der Akku leicht zu entnehmen ist, besitzt er doch keine Ladebuchse und kann tatsächlich nur im Akku-Sauger geladen werden. Aber auch der Sauger verfügt nur über Ladekontakte, die mit der an der Wand befestigten Ladestation in Kontakt gebracht werden müssen. Auch wenn man es nicht möchte, man muss die Ladestation an die Wand schrauben.

Auch die Saugkraft begeistert nur bedingt. Sie ist zwar wirklich gut, es gibt aber einige Akku-Staubsauger, die das deutlich besser können. Wirft man zusätzlich ein Auge auf den ziemlich hohen Preis und das Lautstärkemessgerät, welches unter Volllast satte 87 Dezibel anzeigt, ist der Jimmy JV85 Pro eher keine Empfehlung, zumindest nicht für diesen Preis. Deutlich günstiger könnte er dagegen einen richtig guten Eindruck hinterlassen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Kaufpreis entwickelt.

Der Dyson V7 ist zwar eine ganze Ecke günstiger als der V10, liegt aber dennoch im oberen Bereich des gesamten Testfeldes. Im Unterschied zum V10 ist hier der Staubbehälter nicht axial sondern radial zum Stiel orientiert und nimmt damit etwas mehr Platz ein. Die Leistung ist ebenfalls geringer, sie wird zudem nur in zwei Stufen dosiert.

In der Ausstattung hat man sich hier ausgerechnet den Bürstenkopf gespart, sodass der V7 für Teppiche weniger geeignet ist. Dafür ist das Gerät dann auch schlicht zu teuer. Auch der V7 wird, wie der V10, mit einem Präsenzschalter eingeschaltet, der sich nicht verriegeln lässt – lässt man los, geht der Sauger aus.

Hoover Athen EVO ATV 324 LD

Der Hoover ATV 324 LD macht bereits beim Zusammenbau ähnliche Probleme wie sein Kollege mit Netzkabel: Die Griffstange wird fest mit dem Korpus verschraubt, soweit so gut. Leider ist es aber eine enorme Fummelei, bis sich die Schraube am Gewinde befindet.

Ist der Hoover montiert, kann man nach dem Aufladen direkt loslegen und das für satte 40 Minuten – mindestens, denn wie bei allen anderen haben wir das in höchster Stufe gestoppt.

Schnell macht sich aber das etwas schwergängige Gelenk der Bürste bemerkbar, was den Hoover Punkte in der Wendigkeit und damit dem Handling kostet. Andererseits lässt sich kein anderer Sauger so gut Dosieren wie der Hoover: Es gibt zwei Saugstufen, bei beiden kann dank Turbo-Taste die Bürste extra zugeschaltet werden.

Das ist auch gut so, weil sich die Bürste im tiefen Teppich gern mal festfährt, sodass sie durch einen Neustart wieder in Gang gesetzt werden muss.

Der Philips FC6172/01 ist ein wahres Ausstattungswunder. Er sieht gut aus und bringt allerhand Zubehör mit. Schön ist außerdem, dass er ebenfalls als 2-in-1-Gerät konzipiert ist. Leider bringt er keinen als Ladestation ausgeführten Standfuß mit, man muss mit einer Wandbefestigung Vorlieb nehmen.

Die ist allerdings recht solide gebaut und man kann den Sauger gut darin parken – sogar passende Dübel liegen bei. Die Akkulaufzeit von 25 Minuten bei voller Leistung liegt auf dem Niveau des Dirt Devil.

Seine Rollen und auch das Gelenk des Bürstenkopfes laufen gut. Allerdings macht die Bürste schon nach wenigen Metern im tieferen Teppichboden schlapp, erst ein Neustart setzt sie wieder in Gang. Zum vollständigen Aufladen braucht er leider mehr als fünf Stunden.

Der Proscenic P11 ist schon eine deutliche Verbesserung des Vorgängers, dem P10, ohne wirklich teurer zu sein. Wer die Wahl hat, sollte daher lieber zum P11 greifen.

Vollkommen überzeugen konnte der P11 aber auch nicht. Das beginnt bereits bei der Lautstärke von bis zu 87 Dezibel – das ist einfach zu laut und unangenehm. Da hilft es auch nicht, dass er über drei Saugstufen verfügt, wovon sich eine automatisch anpassen soll. Im Test des Akku-Staubsaugers konnte auch beim Wechsel von Teppich auf Laminat keine automatische Anpassung der Saugleistung festgestellt werden.

Auf Teppichböden wird aber auch dauerhaft die höchste Stufe benötigt, um einigermaßen ordentlich zu saugen. Im automatischen Modus muss schon mehrfach über eine Stelle gesaugt werden, um auch den letzten Grieß einzusammeln. Dafür lässt sich der Proscenic P11 ausgesprochen gut führen, was sicher der Kombi-Bürste für harte und weiche Böden zu verdanken ist. Sie ist nicht so fest und gleitet besser über den Boden.

Sehr einfach funktioniert die Entriegelung und Entnahme der Bodenbürste. Eine Austauschbürste für harte oder weiche Böden gibt es jedoch nicht. Und auch die Abstreifer in der Bodendüse wirken etwas komisch. Wie funktionieren sie, wenn sie die Bürste gar nicht berühren? Aufgewickelte Haare konnten im Test aber dennoch nicht gefunden werden.

Die Staubbox hat ihre Vor- und Nachteile. Gut, dass sie sich abnehmen lässt. Schlecht dagegen, dass dafür immer beide Hände benötigt werden. Auch das Entleeren muss man geteilt sehen. Ausschütten alleine reicht nicht, da sich sehr viele Flusen vor den Vorfilter setzen und manuell entfernt werden müssen. Da ist es hilfreich, dass alles schnell zerlegt werden kann. Der Zusammenbau ist jedoch wieder etwas fummelig.

Insgesamt kann man mit dem Proscenic P11 schon leben, sofern man vorwiegend Laminat zu saugen hat. Beim verhältnismäßig günstigen Preis muss man jedoch bereit sein, Abstriche zu machen.