Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef Master 12
test
Veröffentlicht: 15.6.2021

Der beste Allesschneider

Wir haben 10 Allesschneider getestet. Der beste für die meisten ist für uns der Ritter E16. Mit einem fairen Preis bietet es durchweg gute Schnittergebnisse. Wer deutlich mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt auch mehr – mit dem Graef C20EU Classic. Günstiger und mit ein paar Abstrichen schneidet der Domo MS171 alles ab.

Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.

Die Brotmaschine hat ausgedient? Na, ganz so ist es nicht, jedoch wird der Begriff Brotmaschine durch das Wort Allesschneider ersetzt. Das liegt daran, dass es früher hauptsächlich handbetriebene Maschinen gab, die zum Schneiden von Brot gedacht waren. Heute schneiden viele Allesschneider elektrisch und vor allem feiner, wodurch sie auch für dünne Wurstscheiben geeignet sind. Die klassische Brotschneidemaschine gibt es daher nicht mehr.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Ritter E16

Test Allesschneider: Ritter E16
Der Ritter E16 bietet gute Qualität zum fairen Preis und vor allem ein sehr scharfes Messer.

Mit dem Ritter E16 investiert man nicht zu viel und erhält dennoch einen soliden Allesschneider, der auch in der Lage ist, große Brote zu schneiden. Nicht ganz so einfach ist das Einstellen dünner Scheiben. Hat man jedoch sein Maß gefunden, schneidet sich das extrem scharfe Messer durch weichen Käse ebenso gut wie durch harte Salami.

Wenn Geld egal ist

Graef C20EU Classic

Test Allesschneider: Graef C20EU Classic
Der Graef C20EU nennt sich zwar Classic, darf aber durchaus zu den Profi-Geräten gezählt werden.

Wer einen Profi-Allesschneider sucht und bereit ist, dafür tief in die Tasche zu greifen, kommt am Graef C20EU Classic nicht vorbei. Kein Gerät arbeitet so leise und kein anderer Allesschneider lässt sich so exakt einstellen. Selbst hauchdünne Salamischeiben sind ruckzuck geschnitten!

Gut & günstig

Domo MS171

Test Allesschneider: Domo MS171
Der Domo MS171 schneidet Brot und Wurst gut. Bei großen Broten muss man jedoch ohne Schiebeschlitten arbeiten.

Der Domo MS171 kostet nur die Hälfte unseres Testsiegers und ist als ein Allesschneider aus Kunststoff auch nicht so stabil. Dafür lässt er sich platzsparend zusammenklappen und gut verstauen. Bei keinem anderen Modell lässt sich der Anschlag einfach abdrehen und der Hohlraum dahinter reinigen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritWenn Geld egal istGut & günstig
Ritter E16 Graef C20EU Classic Domo MS171 Graef M20EU Master Ritter Markant 05 Bomann Ma 451 CB Jata CF301 Clatronic AS 2958 Severin AS 3915 MPM MKR-03
Test Allesschneider: Ritter E16Test Allesschneider: Graef C20EU ClassicTest Allesschneider: Domo MS171Test Allesschneider: Graef M20EU MasterTest Allesschneider: Ritter Markant 05Test Allesschneider: Bomann Ma 451 CBTest Allesschneider: Jata CF301Test Allesschneider: Clatronic AS 2958Test Allesschneider: Severin AS 3915Test Allesschneider: MPM MKR-03
Pro
  • Tipp- und Dauerbetrieb
  • Sehr scharfes Messer
  • Große Schnittweite
  • Metallausführung
  • Geringe Leistungs­aufnahme
  • Sehr leise
  • Schneidet sehr leicht
  • Tipp- und Dauerbetrieb
  • Fein einstellbar
  • Schieber für Wurst und Gemüse
  • Scharfes Messer
  • Sehr gute Schnitt­ergebnisse
  • Günstig
  • Abnehmbare Schnittbreiten­einstellung
  • Sehr leise
  • Schneidet sehr leicht
  • Tipp- und Dauerbetrieb
  • Fein einstellbar
  • Schieber für Wurst und Gemüse
  • Zwei Drehzahlstufen
  • Klappbar
  • Sicherheitsschalter
  • Metallausführung
  • Saubere und gleichmäßige Schnittleistung
  • Kräftiger Motor
  • Klappbar
  • Schlitten und Anlage mit Metallflächen
  • Kabelaufwicklung
  • Klappbar
  • Zusammengeklappt sehr kompakt
  • Gut ablesbare Skala
  • Stabile Anlage
  • Kippbarer Schlitten
  • Scharfes Messer
  • Kräftiger Motor
  • Sicherheitsschalter
Contra
  • Maßangabe zur Schnittbreite stimmt nicht
  • Kein Sicherheitsschalter
  • Schwer zu reinigen
  • Kein Sicherheitsschalter
  • Schieber macht einen spröden Eindruck
  • Saugfüße bremsen nicht gut
  • Schwer zu reinigen
  • Kein Sicherheitsschalter
  • Zu teuer
  • Labile Anlage
  • Motor reicht unangenehm
  • Messer sehr stumpf
  • Nicht für große Brote geeignet
  • Viele Lücken im Gehäuse
  • Schnittgut fällt unters Messer
  • Keine konstant geraden Schnitte
  • Leistung mäßig
  • Labil
  • Schneidet schwer
  • Schiefe Schnitte bei Wurst und Käse
  • Viele Lücken im Gehäuse
  • Schwacher Motor
  • Schlitten hakt und schiebt sich schwer
  • Nicht für große Brote geeignet
  • Schalter lässt sich extrem schwer bedienen
  • Gerade Schnitte in Wurst und Käse nicht möglich
Bester Preis
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Schnittbreite0 - 20 mm0 - 20 mm0 - 15 mm0 - 20 mm0 - 14 mm0 - 15 mm0 - 15 mm0 - 17 mm0 - 15 mm0 - 15 mm
Maße (H x B x T)230 x 225 x 330 mm242 x 305 x 372 mm200 x 275 x 320 mm242 x 310 x 372210 x 260 x 430 mm272 x 230 x 365 mm198 x 230 x 340 mm235 x 285 x 330 mm273 x 245 x 385 mm215 x 310 x 355 mm
AusführungMetallMetallKunststoffMetallKunststoffMetallKunststoff / StahlKunststoffMetallKunststoff
Gewicht2890 g7930 g1932 g8500 g1700 g3670 g2033 g2250 g4300 g2210 g
Leistungsaufnahme65 Watt170 Watt120 Watt170 Watt65 Watt150 Watt100 Watt180 Watt180 Watt150 Watt
klappbarneinneinjaneinjaneinjajaneinja
freitragendjajaneinjaneinneinneinneinneinnein
Lautstärke80 dB62 dB79 dB63 dB79 dB89 dB81 dB89 dB82 dB85 dB
Dauerfunktionjajaneinjajajaneinneinjanein
max. Schnittweite180 mm220 mm150 mm220 mm190 mm165 mm145 mm155 mm165 mm165 mm
Drehzahlstufenkeine---2 Stufen Schieberegler--3 Stufen-3 Stufen

Was Sie über Allesschneider wissen sollten

In erster Linie unterscheidet man freitragende Allesschneider und nicht freitragende Allesschneider. Freitragend bedeutet in diesem Fall, dass zwischen der Grundplatte – dem Standfuß – und der Schneideinheit ein Freiraum ist. Dieser ist für ein Tablett oder Teller gedacht, mit dem die geschnittenen Scheiben und auch Krümel aufgefangen werden können. Freitragende Allesschneider müssen eine stabiles Gehäuse besitzen und sind daher schwerer und auch teurer. Die Vorteile liegen jedoch klar auf der Hand.

Bei freitragenden Allesschneidern fällt das Schnittgut direkt auf den Teller oder das Tablett.

Nicht freitragende Allesschneider sind der klassischen Brotmaschine mit Handkurbel sehr ähnlich. Das gesamte Gerät bildet eine Einheit und das Schnittgut fällt seitlich heraus. Es gibt auch Modelle, die hier Platz für ein unterschiebbares Tablett bieten.

Die meisten der nicht freitragenden Allesschneider sind klappbare Geräte. Hier kann die seitliche Auflage hochgeklappt und der Allesschneider besser verstaut werden. Dieser Knickpunkt bringt jedoch nicht selten etwas Instabilität mit.

Sicherheit

Ein wenig hat uns der Allesschneider-Test schon erstaunt. Geht man von Sägen in der Werkstatt aus, dürfen diese entweder keinen Dauerbetrieb haben oder müssen über einen Wiederanlaufschutz verfügen. Werden sie also über einen Taster oder Kippschalter eingeschaltet, vom Strom getrennt und wieder mit dem Strom verbunden, dürfen sie nicht anlaufen. Das darf erst möglich sein, wenn sie erneut eingeschaltet werden.

Keines der Testgeräte mit einer Dauerfunktion verfügt über einen Wiederanlaufschutz.

Bei Allesschneidern ist es offenbar etwas anderes. Hier gibt es tatsächlich einige Modelle, die über eine Dauerfunktion verfügen – was überaus praktisch ist – aber selbst nach einer Netztrennung wieder selbstständig starten. Das kann böse Folgen haben. Gibt es einen Stromausfall und man vergisst die Maschine auszuschalten, beginnt das Messer von alleine zu drehen, sobald es wieder Strom gibt.

Allesschneider Test: Test Allesschneider 08
Wird im Dauerbetrieb der Stecker gezogen und wieder eingesteckt, sollte die Maschine nicht anlaufen. Diese Sicherheit bietet jedoch kein einziges Modell.

Andere Allesschneider übertreiben es dagegen mit der Sicherheit. Sie verzichten komplett auf einen Dauerbetrieb und zusätzlich müssen zwei Taster gleichzeitig gedrückt werden. Oder sie besitzen einen Schalter mit Verriegelung, der so schwer zu betätigen ist, dass einem bereits nach zwei Schnitten die Kraft verlässt.

Welches ist das richtige Messer?

Gezahnte Messer haben den Vorteil, dass sie gut in härtere Materialien eindringen. Dabei gilt: Je kantiger die Zähne hervorstehen, desto besser arbeiten sie sich auch in harte Brotkruste. Dafür ist es jedoch nicht möglich, weiche Lebensmittel, wie Käse oder Schinken sauber zu schneiden.

Glattes Messer oder Wellenschliff?

Glatt geschliffene Messer arbeiten mit weniger Kraft an der Schnittkante, können dafür auch weiche Dinge sehr sauber schneiden. Am harten Brot beißen sie sich jedoch wörtlich ihre nicht vorhandenen Zähne aus.

Ein Kompromiss zwischen beiden Varianten ist der Wellenschliff. Die angedeuteten Zähne kombinieren beide Schnittmöglichkeiten und sind für den universellen Einsatz gedacht. Bis auf den Allesschneider Severin AS3915, dem zwei Messer beiliegen (Wellenschliff und glatt), sind die Messer aller Schneidemaschinen mit einem Wellenschliff ausgestattet.

Allesschneider Test: Test Allesschneider
Gezahnte Messer sind gut für harte Brotkruste. Weicher Käse sollte mit einem glatten Messer geschnitten werden.

Fast schon Standard ist ein Durchmesser von 170 Millimetern. Einige sind jedoch etwas größer und die Bomann MA451 CB sowie die Severin AS 3915 nutzen ein Messer mit einem Durchmesser von 190 Millimetern.

Wie groß muss das Messer sein?

Je größer der Durchmesser des Messers ist, desto größer ist auch die Schnittgeschwindigkeit, mit der die Klinge durch das Material fährt. Das ist prinzipiell zwar gut, jedoch benötigt eine höhere Schnittgeschwindigkeit auch mehr Kraft, die der Motor bereitstellen muss.

Letztendlich lässt sich nicht sagen, welcher Durchmesser besser ist. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Durchmesser und Kraft des Motors. Ein kleineres Messer mit einer höheren Drehzahl kann dieselbe Schnittgeschwindigkeit erreichen, wie ein langsameres, aber größeres Messer.

Klappbar oder nicht?

Fakt ist, klappbare Allesschneider lassen sich besser verstauen. Der Klappmechanismus sorgt aber auch dafür, dass das Gerät labiler wird. So muss die aufgeklappte Grundplatte des Clatronic AS 2958 beispielsweise mit zwei Riegel gesichert werden und ist dennoch nicht so stabil, wie nicht klappbare Allesschneider.

Lässt sich ein Allesschneider zusammenklappen, bleibt dennoch der Schiebeschlitten übrig, der zusätzlich verstaut werden muss.

Hinzu kommt, dass bei allen Geräten Schieber und Handschutz abgenommen werden müssen, die dann einzeln rumliegen. Lediglich beim Ritter Markant 05 gibt es die Möglichkeit, abgenommenes Zubehör an der zusammengeklappten Maschine zu »befestigen«. Dann beansprucht sie tatsächlich sehr wenig Platz. Das funktioniert jedoch nicht wirklich und bei jeder kleinen Bewegung fallen die Einzelteile ab. Obendrein muss der Schieber dazu stets auseinander gebaut werden, was aufgrund der spröden Kunststoffteile auf Dauer sicher nicht gut ist.

Klappbare Allesschneider machen sich im Schrank sicher kleiner als Standgeräte, aber Wunder darf man dabei nicht erwarten.

So haben wir getestet

Der Test der Allesschneider besteht aus vier verschiedenen Testbereichen. Der erste beinhaltet eine Begutachtung des Modell. Wie ist es aufgebaut? Steht es sicher? Welches Zubehör ist verfügbar und wie lässt sich der Allesschneider verstauen?

Auch die Schnittstärkenverstellung wird hierbei unter die Lupe genommen und während einige Modelle begeistern, fallen andere bereits hier durch. So manche verstellbare Anlagefläche ist so labil, dass sie sich in alle Richtungen verbiegen lässt. Kann so harte Salami gleichmäßig geschnitten werden?

Allesschneider Test: Test Allesschneider
So mancher Anschlag ist sehr labil und drückt sich leicht weg.

Im zweiten Teil testen wir die klassische Aufgabe – Brot. Und um es nicht zu leicht zu machen, gibt es frisches Krustenbrot mit einer harten Rinde und sehr weichem Teig. Damit hatten die wenigsten Schneidmaschinen Probleme, mit der Größe des Brotes dagegen schon. Bei den klappbaren Allesschneidern musste häufig der Schiebeschlitten abgenommen werden, damit das Brot auf die Maschine passt und geschnitten werden kann. Bei zwei Geräten reichte Platz für die volle Brotbreite nicht aus und auch der Schiebeschlitten ließ sich nicht abnehmen.

Im Schnitt-Test: Brot, harte/weiche Salami und Käse

In der dritten Aufgabe ging es wörtlich um die Wurst. Harte und weiche Salami musste in hauchdünne Scheiben geschnitten werden. Und weil’s besser schmeckt, gehört auch noch ein dünnes Scheibchen Käse dazu. Mit der Schnittleistung hatte kaum ein Gerät Probleme, schwerer war es dagegen den Abstand einzustellen und auch gerade Scheiben zu schneiden.

Allesschneider Test: Test Allesschneider
Abendessen ist gesichert, es muss nur noch in feine Scheiben geschnitten werden.

Nach der Arbeit gehört es dazu, die Maschine zu reinigen und da gab es so manche böse Überraschung. Gerade bei den günstigen Modellen gibt es viele Schlitze und Öffnungen, durch die Krümel ins Gehäuse gelangen, aber kaum zu entfernen sind. Die Modelle aus Kunststoff waren da klar im Nachteil, da der bewegliche Anschlag zwar Platz für Lebensmittelreste bietet, sich aber selten zur Reinigung abnehmen lässt.

Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E16

Unser Favorit: Ritter E16

Einige wird es eventuell wundern, warum wir den Ritter E16 empfehlen, obwohl es kaum etwas besseres als einen Allesschneider von Graef gibt. Dem müssen wir beipflichten. Jedoch ist unsere Empfehlung »der Beste für die meisten« und die meisten werden vermutlich nicht so viel Geld ausgeben, um sich den Graef C20EU Classic zu gönnen. Daher erhält er bei uns die Empfehlung »wenn Geld egal ist«.

Unser Favorit

Ritter E16

Test Allesschneider: Ritter E16
Der Ritter E16 bietet gute Qualität zum fairen Preis und vor allem ein sehr scharfes Messer.

Der Ritter E16 wirkt auf den ersten blick eher unscheinbar und unterscheidet sich kaum von anderen günstigen Allesschneidern. Jedoch wurde er nicht nur Silber lackiert, um nach Metall auszusehen, er ist tatsächlich aus Metall und bringt dadurch eine sehr gute Stabilität mit. Diese sieht man vor allem bei der Schnittbreiteneinstellung, die auf massiven Rundstäben läuft. Da wackelt wirklich nichts.

Anders als bei vielen Modellen ist auch die Umsetzung des Schlittens. Die meisten werden nur aufgelegt und bewegen sich dann ziemlich klapprig. Der Schiebeschlitten des Ritter 16 ist zwar ebenfalls »nur« aus Kunststoff, rastet jedoch in einer runden Nut ein und wird so sicher gehalten. Schieben lässt er sich dennoch leicht und vor allem gleichmäßig.

Mit Kabelfach und Tablett

Einen kleinen Abstrich, aber auch Pluspunkt gibt es für den Schalter, der zwei Schaltpositionen besitzt. Die Beschriftung lässt zwei verschiedene Geschwindigkeiten vermuten, dem ist jedoch nicht so. Auf Position 1 rastet der Schalter ein und ermöglicht einen Dauerbetrieb. Die zweite Position rastet nicht ein und ermöglicht einen Tippbetrieb. Da es sich hierbei nicht um einen Sicherheitsschalter handelt, hätte man auf die Dauerfunktion verzichten und sich auf den Tippbetrieb beschränken sollen. Ansonsten gefällt es natürlich, dass es beide Möglichkeiten gibt.

1 von 6
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E16
Freitragend? Zumindest lässt sich problemlos das mitgelieferte Tablett unterschieben.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E16
Ein Kabelfach schafft Ordnung bei Nichtgebrauch.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E16
Stabile Führungen sorgen für eine exakte Einstellung der Schnittbreite.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E16
1 und 2 stehen nicht für zwei Geschwindigkeiten, sondern für Dauer- und Tippbetrieb.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E16
Die Schnittbreite lässt sich sehr gut justieren, nur die Angaben sind etwas verdreht.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E16
Ohne Hilfmittel lässt sich das Messer nicht abnehmen.

Interessant ist die Motorenwahl mit einer Leistungsaufnahme von gerade mal 65 Watt. Während die Konkurrenz mitunter selbst mit 180 Watt an ihre Grenzen stößt, reichen dem Ritter E16 die 65 Watt aus, um selbst frisches Brot mit harter Kruste zu schneiden. Einfach erstaunlich wie das funktioniert. Eine große Rolle spielt da sicher das sehr scharfe Messer.

Nicht ganz so einfach war es dagegen, dünne Wurst- und Käsescheiben zu schneiden, was aber keinesfalls an der Schneidleistung lag. Die Schnittbreite lässt sich zwar sehr gut justieren, jedoch stimmt die Nullstellung nicht zu einhundert Prozent. Erst auf Stellung 1 ist tatsächlich die Nullstellung erreicht. Ob das ein Einzelfall ist, wissen wir nicht, aber damit kann man sicher leben. Hat man sich so an die gewünschte Schnittstärker herangetastet, wird jedes Scheibchen gleich stark geschnitten und es macht Spaß mit der Ritter E16 zu arbeiten.

Das Schnittgut fällt durch die Schrägstellung sehr gut vom Messer und landet im Tablett neben der Maschine. Der Ritter E16 ist zwar nicht freitragend, bietet aber dieselben Vorteile. Der Platz unter der Maschine ist groß genug, um auch einen Teller als Auffangschale zu nutzen.

Aber auch die Nacharbeit geht gut von der Hand. Es gibt viele glatte Flächen, die einfach abgewischt werden können, und dank der guten Verarbeitungsqualität gibt es kaum Lücken, durch die Krümel ins Gehäuse gelangen. Da können sich einige Allesschneider eine Scheibe abschneiden.

Der Ritter E16 liefert ein tolles Gesamtpaket mit einem unschlagbarem Preis-Leistungsverhältnis. Eine massive Konstruktion an der sich alles leicht bedienen lässt und die vor allem gleichmäßige Schnitte liefert. Besonders hervorgehoben werden darf die sehr geringe Stromaufnahme, mit der der Allesschneider trotzdem nicht ans Leistungslimit geht.

Ritter E16 im Testspiegel

GuteWahl.de hat sich einige Allesschneider angesehen und kann über unseren Testsieger viel Gutes berichten:

»Die Verarbeitung ist erstklassig und der sparsame Antrieb ebenso leistungsstark wie leise. Für Vielschneider ist der E16 genau das Richtige.«

Alternativen

Der Allesschneider Ritter E16 ist eine sehr gute Wahl, aber nicht das Ende der Fahnenstange. Mit einer höheren Investition darf man mit einem Gerät von Graef in der Profi-Liga spielen. Aber auch der günstige Domo MS171 ist eine gute Alternative.

Wenn Geld egal ist: Graef C20EU Classic

Allesschneider von Graef haben ihren Preis, sie sind aber auch eine Klasse für sich. Mit dem Graef C20EU Classic sollen die Profi-Geräte auch im privaten Haushalt Einzug halten und der Auftritt gelingt perfekt.

Wenn Geld egal ist

Graef C20EU Classic

Test Allesschneider: Graef C20EU Classic
Der Graef C20EU nennt sich zwar Classic, darf aber durchaus zu den Profi-Geräten gezählt werden.

Bereits der erste Eindruck überzeugt. Eine dicke Glasplatte bildet die Basis und darüber befindet sich freitragend der Allesschneider. Ins Auge sticht sofort die Schnittbreitenverstellung, auf der nicht nur die Millimeter von 0 bis 20 markiert sind, sondern auch die halben Millimeter und von 0 bis 2 Millimeter sogar in 0,25er-Schritten. Ein paar mal hin und her gedreht und man merkt deutlich, dass sich die Verstellung tatsächlich so exakt einrichten lässt.

Ein leiser, aber dennoch sehr kräftiger Motor

Wie viele Allesschneider verzichtet auch der Graef auf einen Sicherheitsschalter und setzt stattdessen auf die Möglichkeit, einen Dauer- oder Tipp-Betrieb zu nutzen. Nur die Umsetzung ist anders. Seitlich befindet sich ein kleiner Knauf, der nicht direkt mit dem Schalter verbunden ist, sondern auf eine Platte drückt, die den eigentlichen Taster auslöst. So verriegelt schaltet der Graef in den Dauerbetrieb. Zum Tipp-Betrieb greift man einfach in den Schiebeschlitten und drückt mit den Fingern die Schaltplatte nach vorn. Einfach und genial gelöst.

Ebenso genial ist die kleine versteckte Kindersicherung, die sich unter dem Schalter befindet. Wird diese zur Seite geschoben, sperrt sie den Dauer- und auch den Tipp-Betrieb. Wer die Sperre nicht kennt, wird sie vermutlich auch nicht finden, was den Allesschneider um einiges sicher macht.

Das beste ist aber die Geräuschkulisse: Während es kein anderer Allesschneider im Test unter 79 Dezibel schaffte, pendelt sich der Graef bei 62 Dezibel ein. Dabei surrt der Motor lediglich und klingt in keiner Weise gequält. Selbst dann nicht, wenn Krustenbrot oder harte Salami geschnitten wird. Dabei lassen sich die Scheiben so dünn schneiden, dass man durch die Scheiben noch Zeitung lesen könnte.

Sind einem die Scheiben zu klein, kann der normale Restehalter gegen einen speziellen Wurst- und Gemüsehalter ausgetauscht werden. Durch die Schrägstellung werden die Scheiben entsprechend größer und das Reststück rutscht automatisch nach – ganz wie beim Profi.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Der Graef arbeitet extrem leise.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Durch den spitzen Winkel werden auch dickere Brotscheiben nicht geknickt.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Nur Gräf bietet eine extra Aufnahme für Wurst.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Hauchdünne Scheiben sind kein Problem.

Der Graef C20EU Classic bringt es auf den Punkt. Beste Qualität in Kombination mit einem kräftigen, aber leisen Motor und ausgereifter Technik. Der Allesschneider ist jeden Cent wert.

Gut & günstig: Domo MS171

Günstige Allesschneider gibt es wie Sand am Meer und der Test der Allesschneider hat gezeigt, dass man hierbei nicht am falschen Ende sparen sollte. Der Domo MS171 gehört ebenfalls zu den günstigen Geräten, hebt sich aber doch in einigen Punkten von der Masse ab.

Gut & günstig

Domo MS171

Test Allesschneider: Domo MS171
Der Domo MS171 schneidet Brot und Wurst gut. Bei großen Broten muss man jedoch ohne Schiebeschlitten arbeiten.

Optisch sticht der Allesschneider von Domo kaum ins Auge. Er ist schlicht in weiß gehalten, klappbar und besitzt den typischen Schiebeschlitten mit Restehalter. Schade ist auf dem ersten Blick, dass der Griff zur Schnittweitenverstellung keine Maßangabe besitzt. Sieht man aber genauer hin, gibt es oberhalb ein kleines Sichtfenster mit Millimeterangaben. Die Schnittbreite lässt sich also recht genau einstellen.

Beim Verstauen hat der Domo allerdings das gleiche Problem wie alle klappbaren Allesschneider: Wohin mit den Einzelteilen des Schiebeschlittens? An der Unterseite gibt es zwar Nasen, in denen offenbar etwas fixiert werden kann, nur passt der Schlitten dort nicht dazwischen. Da es am Auswurf unterhalb eine Aussparung gibt, in die ein kleines Tablett passt, liegt die Vermutung nahe, dass es offenbar eine Auffangschale dazu gab, die zwischen die Klemmen passte. Dem aktuellen Modell liegt allerdings keine bei.

Sieht man sich die Angebote im Netz etwas genauer an, fällt auf, dass es offenbar zwei verschiedene Varianten des Domo MS171 gibt. Eine weitere mit derselben Bezeichnung besitzt einen weißen statt einem durchsichtigen Schieber und zusätzlich auch die passende Auffangschale. Preislich unterscheiden sich beide Modellversionen kaum. Beim Kauf also genau darauf achten.

1 von 6
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Der Domo MS171 ist schlicht in weiß gehalten.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Schieber und Restehalter machen leider einen etwas spröden Eindruck.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Geklappt beansprucht der Domo wenig Platz. Das Schlitten und Restehalter bleiben jedoch extra.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Unterhalb gibt es eine Halterung für den schiebeschlitten, der passt dort jedoch nicht rein.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Die Schnittbreiteneinstellung ist sehr gut ablesbar.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Zur Sicherheit müssen beim Einschalten zwei Tasten betätigt werden.

Im praktischen Test schlägt sich der Domo wacker und vor allem recht leise. Abgesehen von den beiden Graef-Allesschneidern, ist er der leiseste unter den restlichen Testkandidaten. Die Motorisierung ist mit 120 Watt ausgewogen und schneidet das Krustenbrot ebenso gut wie die harte Salami oder den weichen Käse. Auffällig ist dabei, dass die Anlagefläche deutlich stabiler als bei anderen Allesschneidern aus Kunststoff ist.

Auch bei der Reinigung zeigt die Schnittbreitenverstellung ihre Vorzüge. Dreht man das Einstellrad nach der Nullstellung einfach weiter, lässt sich die gesamte Anlagefläche abnehmen und der Hohlraum dahinter reinigen. Das funktioniert bei keinem anderen Gerät, obwohl viele ähnlich aufgebaut sind.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Das Blatt wird mit einer einfachen Verschraubung gelöst.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Mit knapp 80 Dezibel gehört der Domo zu den leiseren Geräten.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Möchte man größere Brote schneiden, muss der Schiebeschlitten abgenommen werden.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Dafür sind auch sehr dünne Scheiben kein Problem.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Auch Wurst und Käse werden exakt geschnitten.

Zu keinem anderen Allesschneider passt die Auszeichnung »Gut & günstig« besser als zum Domo MS171. Der Preis ist kaum zu unterbieten und dennoch erhält man einen Allesschneider, der sich deutlich vom restlichen günstigen Segment abhebt.

Außerdem getestet

Graef M20EU Master

Mit dem Allesschneider Graef M20EU Master geht man keine Kompromisse ein – außer vielleicht mit seinem Finanzminister, denn Qualität kann schon einen ordentlichen Preis haben. Für den Privatgebrauch schießt die Profi-Version des Graef C20EU Classic da etwas übers Ziel hinaus. Aber der Allesschneider nennt sich ja nicht grundlos »Master«.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef M20eu Master

Der M20EU schnurrt wie ein Kätzchen und schneidet sämtliche Lebensmittel in perfekte und hauchdünne Scheiben. Vorteilhaft ist dabei die Messerabdeckung, von der man sich anfangs vielleicht noch fragt, welchen Sinn diese hat. Beim Schneiden von etwas schmierigen Sachen wie Käse oder weicher Salami wird das schnell klar. Ist der Käse halb geschnitten und liegt im hinteren Teil am sich drehenden Messer an, zieht dieses den Käse mit und führt den restlich Schnitt fast selbstständig durch. Unter Kontrolle hat man das Schnittgut dann kaum noch. Genau das verhindert die Messerabdeckung. Bei Brot wird sie kaum benötigt, bei Wurst und Käse ist sie dagegen sehr sinnvoll.

Ansonsten unterscheidet sich die Master- in der Anwendung kaum von der Classic-Version und für den privaten Gebrauch macht es daher wenig Sinn, zur deutlich teureren Variante zu greifen.

Ritter Markant 05

Es ist schon etwas kurios, dass ein Allesschneider von Ritter unser Testsieger wird, während der Ritter Markant 05 nicht viel weniger kostet und trotzdem nur bedingt empfehlenswert ist.

Auf dem ersten Blick wirkt der Markant 05 top. Er lässt sich zusammenklappen und der zerlegte Schlitten lässt sich sogar am Gehäuse befestigen. Das bietet kein anderes Gerät im Test. Es gibt einen gut funktionierenden Sicherheitsschalter und die Schnittbreiteneinstellung ist leicht abzulesen. Selbst große Brote lassen sich schneiden, ohne den Schlitten abzunehmen.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter Markant05

Schaut man jedoch ins Detail, so gibt es einen erheblichen Qualitätsunterschied zum Testsieger. Die angesteckten Zubehörteile fallen bei jeder kleinen Bewegung wieder ab, die Anlage der Schnittbreiteneinstellung ist labil, und ist das Brot größer als die Auflage des Schlittens, wird es vorne nach unten gedrückt und gequetscht.

Dennoch kann man mit den Schnittergebnissen zufrieden sein. Der Motor hat zwar nur 65 Watt und klingt irgendwie immer gequält, schneidet sich aber erstaunlich gut durch das Krustenbrot und die harte Salami. Unschön ist nur der Geruch, der aus dem Gehäuse entweicht. Vielleicht hätte man den Motor doch etwas größer dimensionieren oder das Messer besser schärfen sollen.

Bomann Ma 451 CB

Schräg gestellte Allesschneider wie der Bomann MA 451 CB haben ihre Vorteile. Sie sind zwar nicht freitragend, das Schnittgut fällt aber dennoch besser heraus und besitzt der Allesschneider hohe Füße, kann auch ein flaches Tablett druntergeschoben werden. Der klappbare Schlitten erleichtert zusätzlich das Reinigen.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb
Allesschneider Test: Test Allesschneider Bomann Ma452cb

Der MA 451 CB überzeugt in seiner Metallausführung vor allem durch Stabilität und ist in der Lage, Wurst und Käse in dünne Scheibchen zu schneiden. Zu erwarten war das eher nicht, denn der Anschliff des Messers sieht alles andere als qualitativ aus. Dafür ist der Motor kräftig und auch das Krustenbrot stellt kein Problem dar. Sofern es sich um ein kleines Brot handelt. Ab einer Breite von 165 Millimeter passt es nicht mehr zwischen Messer und Schieber und muss schräg eingeführt werden.

Jata CF301

In Silber wirkt der Jata CF301 etwas edler als seine weißen Konkurrenten. Und auch die metallische Anlagefläche erweckt einen soliden Eindruck. Dennoch unterscheidet er sich kaum von den anderen günstigen Allesschneidern aus Kunststoff.

Der Jata besitzt einige Interessante Aspekte, die ganz sicher ihre Vorzüge haben. Da wäre beispielsweise die Kabelaufwicklung unterhalb, die im Schrank für deutlich mehr Ordnung sorgt. Ebenso gefällt die Möglichkeit, ein Tablett unter das Gerät schieben zu können, um das Schnittgut aufzufangen.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Jata Cf301
Allesschneider Test: Test Allesschneider Jata Cf301
Allesschneider Test: Test Allesschneider Jata Cf301
Allesschneider Test: Test Allesschneider Jata Cf301
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Allesschneider Test: Test Allesschneider Jata Cf301
Allesschneider Test: Test Allesschneider Jata Cf301
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Allesschneider Test: Test Allesschneider Jata Cf301
Allesschneider Test: Test Allesschneider Jata Cf301

Dennoch passt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht ganz. Die Schneidanlage ist schief und labil und der Motor scheint trotz 100 Watt bereits beim Brot am Leistungslimit zu sein. Wurst und Käse werden zwar leichter geschnitten, gerade die weiche Salami drückt sich aber weg und kann nicht gerade geschnitten werden. Problematisch ist aber vor allem, dass dünnes Schnittgut nicht richtig heraus und in den Schlitz unterhalb des Messers rutscht.

Aufgrund des günstigen Preises darf man sicher nicht zu viel vom Jata CF301 erwarten, aber da leistet der Bomann MA 451 CB bei geringerer Investition einfach mehr.

Clatronic AS 2958

Der Allesschneider AS 2958 von Clatronic gehört zu den günstigsten Modellen und kann trotz des günstigen Preises nicht empfohlen werden.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Clatronic As2958
Allesschneider Test: Test Allesschneider Clatronic As2958
Allesschneider Test: Test Allesschneider Clatronic As2958
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Allesschneider Test: Test Allesschneider Clatronic As2958
Allesschneider Test: Test Allesschneider Clatronic As2958

Bis auf die sehr kompakte Form im zusammengeklappten Zustand gibt es wenig, was im Test der Allesschneider überzeugen konnte. Das fängt bereits bei der sehr labilen Konstruktion an, die aufgeklappt verriegelt werden muss, um sicher zu stehen. Aber auch damit verbiegt sich das Gelenk bei leichtem Druck noch. Auch die Schnittproben konnten nicht überzeugen. Trotz einer Leistungsaufnahme von 180 Watt ruckelt und wackelt alles beim Schneiden von Brot. Hier scheint die ganze Mechanik einfach überlastet zu sein. Soll Wurst und Käse geschnitten werden, müssen sie seitlich regelrecht gegen das Messer gedrückt werden, um halbwegs gerade Schnitte zu ermöglichen.

Severin AS 3915

Der Severin AS 3915 ist dem Bomann MA 451 CB optisch sehr ähnlich und bietet aufgrund der identischen Bauform auch dieselben Vorzüge und Nachteile. Man könnte fast meinen, dass sie aus einem Haus kommen.

Wie beim Bomann ist die maximale Schnittweite auf 165 Millimeter begrenzt und nicht für große Brote geeignet. Wird das Brot schräg eingeschoben und trotzdem geschnitten, scheint der Motor zwar um Hilfe zu rufen, schneidet aber recht gut.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Severin As3915
Allesschneider Test: Test Allesschneider Severin As3915
Allesschneider Test: Test Allesschneider Severin As3915
Allesschneider Test: Test Allesschneider Severin As3915
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Allesschneider Test: Test Allesschneider Severin As3915
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Der Vorteil dass Severin ein zweites (glattes) Messer beilegt, kommt leider nicht so wirklich zum Tragen. Zum Schneiden von Wurst und Käse wurde es extra gewechselt, schnitt aber leider nicht so gut wie erhofft. Die weiche Salami drückt sich weg und wird schief und mit der harten Salami war das Messer offenbar überfordert. Zumindest klang der Motor danach. Das obwohl eine Leistungsaufnahme von 180 Watt angegeben wird. Unsere Empfehlung der Ritter E16 begnügt sich mit 65 Watt und schneidet deutlich leichter.

Der große Minuspunkt des Severin ist aber die Führung des Schlittens. Die hat sehr viel Spiel, schiebt sich schwer vor und klemmt auf dem Rückweg regelrecht. So macht die Arbeit damit keinen Spaß.

MPM MKR-03

Leider durchgefallen! Und das obwohl der Allesschneider MPM MKR-03 auch große Brote schneidet und einen klappbaren Schiebeschlitten mitbringt, der wirklich praktisch ist.

Der MKR-03 ist der günstigste Allesschneider im Test, was man jedoch nicht generell merkt. Der Motor ist sehr durchzugsstark und schneidet Brot perfekt in dünne und dicke Scheiben. Die Schnittbreiteneinstellung ist etwas hakelig und lässt sich auch schlecht ablesen, hält aber konstant ihr Maß.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Mpm Mkr03
Allesschneider Test: Test Allesschneider Mpm Mkr03
Allesschneider Test: Test Allesschneider Mpm Mkr03
Allesschneider Test: Test Allesschneider Mpm Mkr03
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Allesschneider Test: Test Allesschneider Mpm Mkr03
Allesschneider Test: Test Allesschneider Mpm Mkr03
Allesschneider Test: Test Allesschneider Mpm Mkr03
Allesschneider Test: Test Allesschneider Mpm Mkr03

Der erste große Haken kommt beim Bedienen der Maschine und dem eigentlich praktischen Sicherheitsschalter. Der geht so schwer, dass es im Daumen Schmerzen verursacht und man kaum dauerhaft die Kraft aufbringt, eine Brotscheibe durchweg zu schneiden.

Das zweite Problem ist das Schneiden von Wurst und Käse. Wie beim Clatronic, stehen die Erhebungen am Anschlag, die das Führen erleichtern sollen, sehr weit hervor und reichen nicht bis zur Schnittkante. Dadurch kippelt das Schnittgut kurz vor dem Messer und es ist unmöglich, dünne gleichmäßige Scheiben zu schneiden. Hinzu kommt, dass die abgeschnittene Stücke sich unterhalb am Messer verfangen.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Allesschneider ist der beste?

Der beste Allesschneider ist ganz klar der Graef C20EU. Allerdings hat Qualität ihren Preis und daher empfehlen wir den Ritter E16. Zu einem fairen Preis erhält man eine sehr gute Qualität und einen Allesschneider, der harte Salami ebenso gut schneidet, wie frisches Brot oder weichen Käse.

Scharfe Zähe oder glattes Messer?

Ein Sägeblatt mit scharfen Zähnen beißt sich auch durch harte Materialien. Das gilt auch für das Messer eines Allesschneiders. Mit stark ausgeprägten Zähne wird harte Brotkruste kinderleicht geschnitten. Weicher Käse schneidet sich jedoch mit einem glatten Messer besser und vor allem sauberer. Daher heißt der Kompromiss Wellenschliff. Dieser ist eine Mischung aus einem Sägeblatt und einem glatten Messer.

Ist ein klappbarer Allesschneider praktischer?

Wer seinen Allesschneider selten benutzt und die meiste zeit im Schrank verstaut, kann durchaus zu einem klappbaren Modell greifen. Die Ablage wird hochgeklappt und somit der Platzbedarf etwas reduziert. Allerdings sind klappbare Modelle deutlich labiler und es gibt sie nicht in freitragender Bauform.

Was sind freitragende Allesschneider?

Als freitragende Allesschneider werden Geräte bezeichnet, bei denen die Schnitteinheit mit etwas Abstand über dem Standfuß „schwebt“. Das hat den Vorteil, dass ein Teller oder Tablett darunter platziert werden kann, dass Krümel und Schnittgut auffängt.

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