Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Aufmacher
test
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Der beste Aroma-Diffuser

Wir haben 11 Aroma-Diffuser getestet. Unser Favorit ist der Beurer LA40. Hinsichtlich Betriebsdauer, Duftintensität oder Design spielt der Beurer alle anderen Testmodelle locker an die Wand. Aber auch andere Aroma-Diffuser konnten uns im Test überzeugen.

Jana Feilhauer
Jana Feilhauer
hat Lehramt studiert und betreut bei AllesBeste die Themen Beauty & Pflege, Haustier sowie Handarbeiten.
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Stress und Anspannung rauben uns im Arbeitsalltag oft den letzten Nerv und bringen uns schlechte Laune, Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Daher wird Regeneration nicht nur zu einem Wunsch, sondern zu einem echten Muss! Dabei werden uns unzählige Entspannungsmöglichkeiten geboten.

In den eigenen vier Wänden schaffen sogenannte Aroma-Diffuser ein angenehmes Wohnklima, in dem man sich gerne zurücklehnt und entspannt. Sie sorgen für Spa-Feeling, indem sie als nette Deko getarnt mit Duftöl die Raumluft verbessern und den Wohnbereich mit angenehmen Düften füllen. Hier sind unsere Empfehlungen in einer kurzen Übersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Beurer LA 40

Aroma-Diffuser Test: La40 White
Der Beurer LA 40 bedient jeden Geschmack und seine außergewöhnlich gute Duftintensität macht ihn zu unserem Favoriten.

Zwar gehört der Beurer LA40 zu den kleinsten Aroma-Diffusern im Test und er erinnert mit seinem hübschen Design ein wenig an einen Blumentopf, doch im Test räumte er alle Zweifel aus dem Weg: Vor allem kleinere Räume hüllt er bereits nach kurzer Zeit in einen wohltuenden Duft – und er sieht dabei auch noch niedlich aus. Seine Verarbeitung ist erstklassig, als einer der wenigen besteht er nicht nur aus Kunststoff, sondern aus Bambusholz und einer Porzellanabdeckung. Die Bedienung könnte nicht einfacher sein und der LED-Farbwechsel ist nicht nur angenehm, sondern auch sehr beruhigend. Mit seiner geringen Lautstärke und seiner ungemein langen Betriebszeit vergisst man schnell, dass er überhaupt da ist. Kein anderer Aroma-Diffuser hat uns im Test so überzeugt wie dieser.

Auch gut

Maxcio DT-1558B-1

Test Aroma-Diffuser: Maxcio DT-1558B-1
Manuell, Fernbedienung oder App: Beim Maxcio Aroma Diffuser muss man sich nicht entscheiden – und dazu duftet er auch noch himmlisch.

In vielerlei Hinsicht überrascht der Maxcio DT-1558B-1. Er lässt sich nicht nur manuell per Knopfdruck bedienen, sondern auch mittels einer beigelegten kleinen Fernbedienung, die selbst auf weite Distanz hin prima funktioniert. Als einziger Diffuser im Test kann er auch mit einer App gesteuert werden, was dem Begriff Komfort eine ganz neue Bedeutung gibt. Seine Duftintensität kommt zwar nicht ganz an unseren Favoriten heran, ist aber trotzdem sehr ausgeprägt und wohltuend. Er gehört zu den leiseren Modellen im Testfeld und passt sich mit seinem dezenten LED-Streifen wunderbar seiner Umgebung an. Einziges Manko ist seine verhältnismäßig kurze Betriebsdauer trotz großem Wassertank.

Wenn Geld egal ist

Soehnle Milano Plus

Aroma-Diffuser Test: 518auig3las. Ac Sx355
Das runde Milchglas macht ihn zum ansehnlichsten Testmodell und er kann noch viel mehr. Dank Fernbedienung lässt er sich einfach von der Couch aus bedienen.

Auf den Soehnle Milano Plus stößt man wohl zuerst aufgrund seines stattlichen Preises, doch der Aroma-Diffuser beweist, dass er sein Geld auch wert ist. Seine Verarbeitung ist erstklassig und die verwendete Abdeckung aus mattiertem Glas verleiht ihm einen hochwertigen Eindruck. Obwohl er nur über eine kleine Austrittsöffnung verfügt, gelingt es ihm, den Duft binnen kurzer Zeit im gesamten Raum zu verteilen und eine entspannende Atmosphäre zu schaffen. Trotz kleinem Tank hält er lange durch und als leisester Diffuser im Test muss man sich anstrengen, um ihn überhaupt zu hören. Dank Fernbedienung lässt er sich bequem von der Couch aus bedienen, solange man in Sichtweite bleibt. Auszusetzen haben wir nur etwas an den zu grell ausfallenden LED-Farben und dem fehlenden Timer.

Vergleichstabelle

TestsiegerBeurer LA 40
Auch gutMaxcio DT-1558B-1
Wenn Geld egal istSoehnle Milano Plus
Arendo Breeze 302510
Soehnle Modena 68087
Casida Aroma Diffuser
Promed AL-1300
Vigor Lifestyle Goods Aroma Diffuser
Asakuki Essential Oil Diffuser
Salking JJ255G
Viboos Polo 2
Aroma-Diffuser Test: La40 White
  • Optimale Duftintensität
  • Schönes Design und dezente Farben
  • Tolle Verarbeitung und Bedienung
  • Angenehme Lautstärke
  • Lange Betriebsdauer
  • Weniger geeignet für größere Räume
Test Aroma-Diffuser: Maxcio DT-1558B-1
  • Fern- und App-Steuerung
  • Dezenter Farbstreifen
  • Timer
  • Leise Lautstärke
  • Tolle Duftintentsität in kleinen Räumen
  • Preis
  • Ungeeignet für große Räume
  • Kurze Betriebsdauer
Aroma-Diffuser Test: 518auig3las. Ac Sx355
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolle Duftintensität in kleinen Räumen
  • Zusätzliche Fernbedienung
  • Sehr leise Lautstärke
  • Preis
  • Zu grelle LED-Farben
  • Zu schneller Farbwechsel
  • Ungeeignet für große Räume
  • Kein Timer
Aroma-Diffuser Test: 1dcee2080e2ac2e56f2ac3ea5926c45e
  • Klasse Luftbefeuchter
  • Gute Verarbeitung
  • Ideale Regulierungsmöglichkeit
  • Dezente Farben
  • Gute Duftverteilung
  • Sehr starke Vernebelung
  • Größe
  • Lautstärke
  • Handhabung und Reinigung sind etwas umständlich
Aroma-Diffuser Test: 71k2x Lux2s. Ac Sx355
  • Schönes Design
  • Tolle Duftintensität in kleinen Räumen
  • Leichte Handhabung
  • Sehr leise Lautstärke
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Zu schneller Farbwechsel
  • Ungeeignet für große Räume
  • Preis
  • Kein Timer
Aroma-Diffuser Test: Casida Aroma Diffusor Holzdesign Weiss 400 Ml Pzn De 17179374 Pzn At 5429794 Ean 4260518460536
  • Gute und lang anhaltende Duftintensität in kleinen Räumen
  • Gleichmäßige Verteilung im Raum
  • Leise Lautstärke
  • Leichte Handhabung
  • Angenehme Reinigung
  • LED-Farben zu grell
  • Zu schneller Farbwechsel
  • Ungeeignet für größere Räume
  • Duft geht schnell verloren
Aroma-Diffuser Test: 51wjjyhygkl. Ac Sy355
  • Gute Duftintensität in kleinem Raum
  • Schönes Design
  • Großer Tank und lange Laufzeit
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Kein Timer
  • Zu schneller Farbwechsel
  • Befüllen und Reinigen etwas umständlich
  • Ungleichmäßige Duftverteilung
  • Mäßige Bedienungsmöglichkeit
Aroma-Diffuser Test: 91mohr8uxll. Ac Ss450
  • Blumentopf-Funktion
  • 6 ätherische Öle im Lieferumfang
  • Ein dezenter LED-Streifen
  • Schönes Design
  • Timer
  • Preis
  • Laut
  • Schwache Duftintensität
Aroma-Diffuser Test: 61ffxjk05fl. Ac Sl1500
  • Gute Duftintensität in kleinen Räumen
  • Lange Betriebsdauer
  • 6 ätherische Öle im Lieferumfang
  • Leichte Reinigung
  • Großer und kleiner Nebel einstellbar
  • Keine Duftverbreitung in größeren Räumen
  • Duft lässt schnell nach
  • Nimmt Platz weg
  • Lautstärke
  • Farben sind etwas aufdringlich
Aroma-Diffuser Test: Image
  • Schönes Design
  • Geringe Lautstärke
  • Timer und Fernbedienung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Lange Betriebsdauer
  • Duftintensität eher schwach
  • Kein Farbwechsel
  • Nur eine Farbe in stark und schwach
Aroma-Diffuser Test: 61y+9nlro5l. Ac Sx425
  • Schönes Design
  • Toller LED-Farbwechsel
  • Leichte Handhabung dank Fernbedienung
  • Lange Betriebsdauer dank großem Tank
  • Leichte Reinigung
  • Keine Duftintensität
  • Auch in kleinen Räumen keine Duftverteilung
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Entspannung pur: Aroma-Diffuser im Test

Ob zur Verbesserung des Raumklimas, zur angenehmen Duftverbreitung oder zum entspannten Wohnen – Aroma-Diffuser beweisen, dass sie für alles Abhilfe schaffen können. Dabei ersetzen sie nicht nur Duftkerzen und Raumsprays, denn sie bieten sogar noch viel mehr. Mit den richtigen Ölen schafft man sich seinen eigenen kleinen Spa- und Wohlfühlbereich. Aufgrund ihrer Größe sind sie generell für kleinere Räume bestimmt, lassen sich dafür aber auch fast überall aufstellen. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten von Aroma-Diffusern mit verschiedenen Schwerpunkten.

Ultraschall oder wasserloser Diffuser?

Auf dem Markt stehen Ultraschall- und wasserlose Diffuser zur Wahl. Ultraschall-Aroma-Diffuser erfüllen gleich zwei Aufgaben, denn sie eignen sich sowohl als Luftbefeuchter als auch als Raumduft. Bei ihrer Nutzung wird das verwendete Aromaöl mit destilliertem oder Leitungswasser vermischt. Durch die Ultraschall-Technologie entstehen Schwingungen, die auf die Wasser-Öl-Vermischung übertragen werden. Dadurch werden feine Tröpfchen erzeugt, die mittels des Lüfters in Nebel umgewandelt und im Raum verteilt werden.

Besonders im Winter verbreiten Aroma-Diffuser Freude

Aufgrund der Verdünnung kommen sie mit weitaus weniger Duftöl aus als wasserlose Diffuser. Allerdings ist das Dufterlebnis wegen des verdünnten Öls auch nicht vergleichbar mit dem eines wasserlosen Diffusers. Durch den Lüfter erzeugt der Ultraschall-Diffuser leise Geräusche, die in der Aromatherapie jedoch als besonders beruhigend wahrgenommen werden.

Besonders im Winter finden Ultraschall-Aroma-Diffuser Anwendung, denn als praktische Luftbefeuchter frischen sie die trockene Raumluft auf und verleihen nebenbei als Zerstäuber dem Wohnbereich einen tollen Duft. Oftmals verfügen sie über einen Timer, sodass sie nicht durchgehend auf Dauerbetrieb stehen müssen, sondern sich nach eingestellter Zeit automatisch abschalten.

Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser
Unsere drei Empfehlungen eignen sich besonders gut, die trockene Raumluft zu erfrischen und zugleich einen herrlichen Duft zu verbreiten.

Manche Diffuser bieten zudem auch zwei verschiedene Vernebelungs-Modi, sodass man selbst entscheiden kann, ob man gerade Lust auf eine starke oder eher schwache Zerstäubung hat. Leider gibt es derzeit noch keine Ultraschall-Diffuser, die nicht über Netzbetrieb laufen, daher müssen sie trotz langem, dünnem Kabel immer in der Nähe einer Steckdose aufgestellt werden.

Wasserlose Diffuser haben gegenüber Ultraschall-Diffusern einen entscheidenden Vorteil: Sie haben keinen Wassertank, der regelmäßig gereinigt werden muss, damit sich keine Bakterien und Keime bilden, die sich in der Raumluft verteilen könnten. Die Direktvernebler verfolgen nicht den Zweck, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen, immerhin fehlt ihnen dafür der Wassertank. Stattdessen liegt ihr Fokus auf der Aromatherapie, denn sie versprühen tatsächlich bloß Duft.

Reine Öle für die beste Aromatherapie

Da keine Verdünnung stattfindet, verbreitet sich das reine ätherische Öl mit intensiver Wirkung im Raum. Im Gegensatz zu Ultraschall-Aroma-Diffusern werden sie mit Akku betrieben, was sie nicht abhängig von einer Steckdose macht, und dank ihres fehlenden Wassertanks sind sie kleiner und leichter, sodass sie überall verstaut werden können. Allerdings eignen sie sich dafür nicht für große und trockene Räume.

Für wen eignen sich Aroma-Diffuser?

Prinzipiell wird ein Diffuser für ätherische Öle oft als Aromatherapiegerät zuhause eingesetzt, als vorbeugende Maßnahme für Reizhusten, Erkältungen oder Hautekzemen oder auch zur Behandlung von Symptomen wie Halsschmerzen oder einer verstopften Nase. Als zusätzliche Luftbefeuchter wirken sie zudem der trockenen Heizungsluft im Winter entgegnen.

Nicht jedermann verträgt Aroma-Diffuser

Allerdings warnen die Hersteller und Experten explizit vor dem Gebrauch von Aroma-Diffusern, sollte man unter Allergien oder Vorerkrankungen leiden. Auch bei kleinen Kindern und Haustieren sollte man diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Fachärzten zufolge reagieren Kleinkinder sehr viel empfindlicher auf ätherische Öle und Duftöl als Erwachsene. Werden sie in ihrer Reinform eingenommen, können die Öle den Nieren, den Atemwegen und auch dem Nervensystem schaden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält die Anwendung von ätherischen Ölen bei Babys und Kleinkindern für ungeeignet und sogar gesundheitsschädlich. Bereits die kleinste Menge kann lebensbedrohliche Verkrampfungen oder gar einen Atemstillstand hervorrufen. Dagegen ist die Verwendung von Diffusern bei Schulkindern ratsam, da sie ätherische Öle bereits besser vertragen und Vorteile aus einem Aroma-Diffuser ziehen können.

Bei Haustieren verhält es sich ähnlich wie bei kleinen Kindern. Zwangsläufig atmen sie den Duft ein und nehmen ihn gegebenenfalls über die Haut auf. Dabei kann es dazu führen, dass zu viele Partikel aufgenommen werden, was zu Atembeschwerden und Allergien führen kann.

Hunde nehmen aufgrund ihrer erhöhten Riechzellen Gerüche folglich sehr viel intensiver wahr als Menschen. Im Fall eines Diffusers kann der Duft, den wir als angenehm empfinden, bereits zu viel für den Hund sein und zu Reizungen führen.

Vorsicht bei Hunden und Katzen

Katzen verfügen über eine sogenannte Glucoronidierungsschwäche. Das bedeutet, dass ihnen ein Enzym in der Leber fehlt, das konkrete Stoffe aufspalten könnte. Zu diesen Stoffen gehören auch einige Inhaltsstoffe bestimmter ätherischer Öle. Wenn diese im Körper nicht abgebaut und ausgeschieden werden können, können gegebenenfalls Vergiftungserscheinungen auftreten.

Aroma-Diffuser sollten unbedingt in einem angemessenen Rahmen eingesetzt werden. Das heißt, man sollte sie nur einsetzen, wenn man sich sicher ist, damit kein Risiko einzugehen oder jemandem zu schaden, seien es nun Allergiker, Kleinkinder oder Haustiere. Denn immerhin sollen sie helfen und gut tun.

Tipps für die Anwendung

Hält man den Aroma-Diffuser erst einmal in der Hand, gibt es einige Dinge, auf die man vor und während des Gebrauchs achten sollte.

Zuerst einmal gilt es, den idealen Standort zu finden. Der Aroma-Diffuser sollte nicht direkt in unmittelbarer Nähe zu Menschen platziert werden. Ihn auf einen Ess-, Schreib- oder Nachttisch zu stellen, ist daher nicht die optimale Lösung. Besser eignet sich ein Regal oder auch ein Beistelltisch, der sich in einer etwas niedrigeren Positionen befindet als Sie. Auch sollte berücksichtigt werden, dass Wasserdampf austritt, sodass sich dicht darüber befindliche Gegenstände oder Regale eventuell Schäden davontragen könnten.

Es wird von Herstellern und Experten klar davon abgeraten, einen Aroma-Diffuser durchgehend zu verwenden. Auch ist es besser, das Gerät nicht unbeaufsichtigt oder nicht während des Schlafens laufen zu lassen, da manche Diffuser nicht über eine automatische Abschaltfunktion bei zu wenig Wasser im Tank verfügen und Brandgefahr bestehen könnte. Am praktischsten sind hier Aroma-Diffuser mit Timer-Funktion, sodass man auch selbst mal vergessen kann, sie abzuschalten, denn stellt man eine bestimmte Zeit ein, tun sie das ganz von selbst.

Nicht jedes Öl eignet sich

Nicht jedes Duftöl eignet sich für den Aroma-Diffuser. Hersteller empfehlen wasserlösliche, ätherische Öle, die dem Gerät nicht schaden. Zudem sind sie natürliche und reinliche Pflanzenessenzen, die durch Wasserdampfdestillation aus Pflanzen hergestellt werden und deren wertvolle Inhaltsstoffe in hochzentrierter Form enthalten. Nur ein paar Tropfen genügen und schon atmet man leichter und besser, hat gleich mehr Energie und fühlt sich wohler.

Nach spätestens drei Tagen oder dem dritten bis vierten Gebrauch sollte der Tank entleert und gereinigt werden. Im ersten Schritt muss dabei unbedingt der Netzstecker gezogen werden, bevor mit der Reinigung begonnen werden kann. In der Regel wird nach dem Abnehmen des Oberteils das Restwasser vorsichtig ausgeschüttet. Am besten verwendet man bei der Reinigung des Wassertanks und der Abdeckung warmes Wasser sowie mildes Spülmittel. Mit einem trockenen, weichen Tuch wird das Gerät danach sorgfältig abgetrocknet. Auf keinen Fall sollte Reinigungsmittel mit hohem Säure- oder Enzymgehalt genutzt werden, da dabei schädliche Gase entstehen und das Gerät beschädigt werden könnte.

Vor der Verwendung unbedingt die Anleitung lesen!

Tauchen plötzliche Fehlfunktionen und Schwierigkeiten auf, bieten viele Hersteller bereits in ihrer Gebrauchsanweisung Hilfe an. Dabei werden Lösungen angeboten, etwa bei keinem oder abnormalem Nebel oder bei Wasseraustritt aus dem Gerät. Sollte der Aroma-Diffuser erst überhaupt nicht angehen, dann werden mögliche Ursachen erläutert und nächste Schritte zur Problembewältigung aufgezeigt. Die Angaben unterscheiden sich von Gerät zu Gerät und die Anwendung kann nie vollständig vom einen auf den anderen Diffuser übertragen werden. Daher der wohl wichtigste Tipp: Unbedingt die Anleitung studieren und behalten!

Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beuer
Der Beurer LA40 macht sich mit seinem schönen Design in jedem Zimmer gut und duftet dazu himmlisch.

Testsieger: Beurer LA 40

Der Beurer LA 40 ist beste Beweis dafür, dass Größe allein nichts zu bedeuten hat. Er ist einer der kleinsten Aroma-Diffuser im Test, jedoch hat kein anderer hat seine Aufgabe so gut und gewissenhaft erledigt wie dieser unscheinbare Vernebler, den man gern mal zwischen all den Pflanzen auf der Fensterbank mit einer Blumenvase verwechselt. Man traut es ihm nicht zu, doch es gibt nichts, was der Zwerg nicht kann.

Testsieger
Beurer LA 40
Aroma-Diffuser Test: La40 White
Der Beurer LA 40 bedient jeden Geschmack und seine außergewöhnlich gute Duftintensität macht ihn zu unserem Favoriten.

Bereits beim Auspacken macht der Aroma-Diffuser eher einen drolligen Eindruck und wir stellen ihn bereits mit der Annahme in den Testraum, dass er wie viele andere Aroma-Diffuser zwar schön aussieht, doch nichts auf dem Kasten hat. Die Verarbeitung macht auf uns einen hochwertigen Eindruck und es freut uns, dass Beurer Bambusholz für den Untersatz und Porzellan für den Deckel verwendet hat. Zum Lieferumfang gehört nur das Netzteil mit Kabel, kein Messbecher und keine Düfte, was bei den teureren Modellen bedauerlicherweise Standard zu sein scheint.

In den Wassertank aus Kunststoff passen gerade einmal 180 Milliliter, was aber auch seiner geringen Größe entspricht. Verwenden lässt sich destilliertes oder einfaches Leitungswasser. Das Kabel wird zu unserer Freude statt im Boden an der Seite eingesteckt, was uns das blinde Tasten und unschöne Kippen des Diffusers erspart. Zwar muss man ihn manuell mit zwei kleinen Knöpfen bedienen, doch die sind überhaupt keine Herausforderung und selbsterklärend. Einer bestimmt die Farben, der andere den Nebel und die Zeiten. Einstellen lässt sich der Timer in mehreren Stufen. Zur Verfügung stehen eine, drei oder sieben Stunden (zusätzlich zum Dauerbetrieb), und auch den Nebel kann man je nach Wunsch stark oder schwach einstellen. Beide Varianten bewegen sich in einem sehr angenehmen Rahmen und sind nicht zu aufdringlich.

Der dezente Farbwechsel ist ein Genuss

Integriert sind zudem sieben dezente LED-Farben, deren Farbwechsel in einer schön langsamen Geschwindigkeit abläuft und pure Entspannung und Gemütlichkeit ausstrahlt, sodass man sich in dessen Nähe aufhalten kann, ohne geblendet oder abgelenkt zu werden. Mit seinen 41,3 Dezibel hat der Aroma-Diffuser gerade so noch einen angenehmen Geräuschpegel und ist kaum zu hören, solange man sich nicht in seiner unmittelbaren Nähe aufhält.

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Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer La 40
Beurer verwendet für seinen LA40 Bambusholz und Porzellan.
Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer La 40
Tank und Deckel bestehen aus Plastik.
Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer La 40
Der Tank fasst gerade einmal 180 Milliliter.
Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer La 40
Der Diffuser lässt sich sehr leicht und komfortabel bedienen.
Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer La 40
Die gewählten Farben und der Farbwechsel verbreiten eine entspannte Stimmung.

Die fünf Tropfen ätherisches Duftöl, die wir im Test ins Wasser gegeben haben, verteilt der Beurer bereits nach nur zehn Minuten im gesamten Testraum und diesen Zustand hält er durch. Von Anfang bis Ende bleibt derselbe Duft mit derselben Intensität bestehen, ohne auch nur ein klein wenig einzubüßen. Durch das kleine Loch im Porzellan-Deckel entweicht kaum sichtbarer Nebel, der für einen tollen dezenten wohltuenden Duft sorgt. Mit dem Wasser in seinem kleinen Tank geht er so sparsam um, dass er ganze 18 Stunden und 45 Minuten läuft, bis die Sicherheitsautomatik ihn bei fünf Milliliter Restwasser abschaltet. Damit übertrumpft er sogar die Herstellerangaben um 45 Minuten. Da kann ihm kein anderer getesteter Diffuser das Wasser reichen.

Die Reinigung passiert schon fast von selbst. Mit mildem Spülmittel, lauwarmem Wasser, Wattestäbchen und einem weichen, angefeuchteten Tuch kommt man problemlos in jede Ritze und jede Ecke, bis der Aroma-Diffuser wieder glänzt und riecht wie neu. Dafür ist nicht einmal die ausführliche Gebrauchsanweisung notwendig.

Für große Räume ist der Diffuser weniger geeignet, doch wenn man ihm genug Zeit gibt, breitet er sich zumindest ein wenig aus und hüllt die nähere Umgebung in einen willkommenen Duft. Zur Entspannung könnte man sich kein besseres Modell aussuchen als den Beurer LA 40. Er übertrifft jede Erwartung, die man an einen Aroma-Diffuser stellen könnte und macht sich auch noch toll als Deko zwischen Zimmerpflanzen.

Einziger Schwachpunkt, der zum Zögern veranlassen könnte, ist der Preis. Man muss hier jedoch bedenken, dass die hochwertige Verarbeitung und seine außergewöhnlich gute Leistung hier eine sehr große Rolle spielen. Berücksichtigt man dazu auch noch die drei Jahre Hersteller-Garantie und sein ansehnliches Design, ist der Beurer LA 40 sein Geld in jedem Fall wert. Wir empfehlen den Beurer allen, die nach einem qualitativ hochwertigen, langlebigen und wundervoll duftenden Aroma-Diffuser suchen.

Beurer LA 40 im Testspiegel

Bisher wurden noch keine Testberichte anderer Redaktionen zum Beurer LA 40 veröffentlicht. Sobald sich das ändert, tragen wir hier die Ergebnisse für Sie nach.

Alternativen

Der Beurer LA40 erfüllt alle Erwartungen und noch mehr. Duftintensität, Design, Verarbeitung und Lautstärke – er hat alles, was das Herz begehrt. Sollte Ihr Fokus aber auf anderen Kriterien liegen, haben wir im Folgenden mehrere Alternativen für Sie.

Auch gut: Maxcio Aroma-Diffuser

Wenn es einen Zerstäuber gibt, der jeden Rahmen sprengt, dann ist das der Aroma-Diffuser von Maxcio. Er hat nicht nur ein schickes, schlankes Design, das an eine Wunderlampe erinnert, sondern er lässt sich auch noch auf jede erdenkliche Weise bedienen und besticht mit seinem Timer, seinem Nebel sowie seiner kaum hörbaren Lautstärke, sodass schon Zweifel aufkommen, ob man ihn überhaupt angestellt hat. Spätestens wenn der Duft den ganzen Raum einnimmt, kann man sich sicher sein, dass man nicht träumt.

Auch gut
Maxcio DT-1558B-1
Test Aroma-Diffuser: Maxcio DT-1558B-1
Manuell, Fernbedienung oder App: Beim Maxcio Aroma Diffuser muss man sich nicht entscheiden – und dazu duftet er auch noch himmlisch.

Unser Maxcio-Testmodell kam in einem ungewöhnlichen weißen Holzdesign, das es auch noch in zwei schönen Brauntönen auf dem Markt gibt. Zwar ist das verarbeitete Material Kunststoff, doch das tut dem Diffuser keinen Abbruch. Die Qualität ist trotzdem erstklassig und sichtbar hochwertig. Mitgeliefert wird neben dem Netzteil samt Kabel auch ein leserlicher Messbecher, mit dem sich problemlos der 400 Milliliter Wassertank füllen lässt.

Kommen wir zu dem Teil, der uns am meisten begeistert hat: Die Bedienung. Er lässt sich auf die traditionelle, manuelle Weise handhaben. Man kann aber auch auf die kleine Fernbedienung zurückgreifen, die selbst mit einem zwanzig Meter Abstand und sämtlichen Hindernissen im Weg, die den Sichtkontakt einschränken, noch wunderbar funktioniert. Als dritte Möglichkeit bietet Maxcio die Bedienung per App an, dank der man sich am anderen Ende des Stockwerks in einem anderen Raum aufhalten und den Diffuser ohne Weiteres trotzdem steuern kann.

Dazu lädt man in einem ersten Schritt entweder die Smart Life oder die Tuya Smart App aus dem Play bzw. App Store herunter, stellt den Aroma-Diffuser auf Verbindung um und erlaubt die Kopplung per Smartphone in der App. Daraufhin verbindet sich das Handy mit dem Aroma-Diffuser und nach der Eingabe des WLAN-Passworts ist die Kopplung abgeschlossen. Es funktioniert genauso leicht wie es klingt. Die App-Einstellung ist leider nur in Englisch gegeben, ein Sprachwechsel ist nicht möglich.

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Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer A 40
Der Aroma-Diffuser von Maxcio im schicken Holzdesign.
Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer A 40
Es passen 400 Milliliter in den Tank.
Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer A 40
Der Diffuser lässt sich manuell bedienen...
Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer A 40
per Fernbedienung und sogar per App.
Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Beurer A 40
Der dezente LED-Streifen rundet das Gesamtbild ab,

Im Hauptmenü kann man beim Überpunkt Licht zwischen Nachtlicht, also der Helligkeit, dem Farbwechsel sowie den verschiedenen Farbtönen wählen. Auswählen kann man hier tatsächlich nach allen möglichen Regenbogenfarben. Über den Power-Button lässt sich der Diffuser an- und ausschalten und unter »Spray« versteht man hier die Art des Nebels, den es im »Weak« und im »Strong Mode« gibt. Wie bei so vielen anderen Modellen lässt sich hier also auch problemlos zwischen kleinem und großem Nebel auswählen. Was leider nicht allzu gut gelöst wurde, ist die Timer-Einstellung. Die Auswahl zwischen einer, drei und sieben Stunden hat man nämlich nur in der App unter dem Menüpunkt »Schedule«. Sie lässt sich weder manuell noch per Fernbedienung einstellen. Für die technisch Unbegabten unter uns ist das ein echter Nachteil, denn ohne App muss man sich zwangsläufig mit dem Dauerbetrieb zufrieden geben.

Mit der App wird die Bedienung zum Kinderspiel

Man kann sich folglich über die Bedienung per App freuen oder sie als überflüssig empfinden. Bedienen lässt sich der Maxcio im Prinzip auf alle drei Weisen, wenn man weiß, wie. Stellt man ihn erst einmal an, dampft er gleich schön los. Dabei stößt er viel mehr Wasserdampf aus als der Beurer und braucht seine Reserven daher auch sehr viel schneller auf. Obwohl sein Tank mehr als doppelt so viel Füllmenge fasst, hält er gerade einmal schwache sieben Stunden und zwei Minuten durch, bevor er den Geist aufgibt und dank Sicherheitsautomatik abschaltet. Damit schafft er nicht einmal ansatzweise die zehn Stunden, die der Hersteller verspricht.

Seinen Zweck erfüllt er hingegen während des Betriebs ausgesprochen zuverlässig, wenn auch nicht so schnell und ausgeprägt wie der Beurer. Die Duftintensität lässt nach geraumer Zeit nach, verfliegt jedoch nicht vollständig. Mit seinen 34,4 Dezibel ist er praktisch nicht zu hören. Die einzigen Zeichen, dass er in Betrieb ist, sind die große Dampfwolke, die immer weiter abnimmt, je länger er läuft, und das begleitende Gluckern des Wassers. Verschönert wird der Vernebler von dem dezenten LED-Streifen an seiner Unterseite, über den der angenehme Farbwechsel abläuft, den man bequem in der App festlegen oder auch per Knopfdruck einstellen kann. Die LEDs leuchten auch von innen nach außen, wenn man sich die Mühe macht, einen Blick von oben in den Diffuser zu werfen.

Das Reinigen ist ein Kinderspiel. Man trennt wie üblich den Diffuser vom Stromnetz, nimmt die Abdeckung ab und kippt das Restwasser aus dem Tank. Einmal in der Woche sollte die Ultraschallmembran mit einem Wattestäbchen vorsichtig gesäubert werden. Die Innenabdeckung und das Innere des Wassertanks sind mit einem angefeuchteten Tuch und mildem, schonendem Spülmittel nach jeder Verwendung zu reinigen. Erledigt ist das in wenigen Minuten und schon kann der Diffuser aufgeräumt oder neu befüllt und eingesetzt werden.

In nahezu allen Punkten kann der Aroma-Diffuser von Maxcio mit dem Beurer LA 40 mithalten und hat sogar die Nase vorn bei den vielfältigen Bedienungsmöglichkeiten. Die beiden größten Haken sind allerdings seine eher dürftige Betriebszeit, mit der er tatsächlich am schlechtesten von allen Aroma-Diffusern im Test abschneidet, sowie sein Preis. Auch wenn er seine primäre Funktion gewissenhaft erfüllt und tolle Bedienungsmöglichkeiten aufbietet, zahlt man doch eine beachtliche Summe für das Gerät, die nur noch von den Soehnle-Modellen getoppt wird.

Wir empfehlen den toll verarbeiteten Maxcio Aroma-Diffuser allen Technikaffinen, die sich für eine bequeme Handhabung begeistern, sich an der App-Steuerung erfreuen können und kein Problem damit haben, das Gerät des Öfteren neu zu befüllen. Wer bei dem stattlichen Preis ein Auge zudrücken kann, wird mit dem Maxcio sicher seinen Spaß haben.

Wenn Geld egal ist: Soehnle Milano Plus

Zusammen mit dem Soehnle Modena teilt sich der Milano Plus das Siegertreppchen in der Kategorie des teuersten Modells im Testfeld. Glücklicherweise ist das bei Weitem nicht alles, was er zu bieten hat. Denn bei genauerem Hinsehen gibt es durchaus einige Dinge, die ihn einzigartig machen und an denen man sich erfreuen kann.

Wenn Geld egal ist
Soehnle Milano Plus
Aroma-Diffuser Test: 518auig3las. Ac Sx355
Das runde Milchglas macht ihn zum ansehnlichsten Testmodell und er kann noch viel mehr. Dank Fernbedienung lässt er sich einfach von der Couch aus bedienen.

Von allen Paketen, die wir geliefert bekommen haben, kam der Milano Plus im größten und am dicksten ausgepolsterten Karton, sodass nichts zu Bruch gehen kann. Denn hier ist tatsächlich oberste Vorsicht geboten. Zum Aroma-Diffuser von Soehnle gehört neben seinem Wassertank aus Kunststoff nämlich eine große runde Abdeckung aus mattiertem Milchglas. Damit macht er bereits beim Aufbau ordentlich was her, auch wenn er etwas mehr Platz beansprucht als so manch anderer Diffuser und auch nicht unbedingt in jede Umgebung passt.

Auf den ersten Blick wirkt er fast ein wenig fragil, doch nimmt man den Diffuser in die Hand, kann man sich schnell von der hochwertigen und robusten Verarbeitung überzeugen. Nebenbei ist das Design nicht nur außergewöhnlich, sondern todschick und einzigartig.

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Aroma-Diffuser Test: Soehnle Milano Plus
Der Milano Plus von Soehnle beansprucht etwas mehr Platz.
Aroma-Diffuser Test: Soehnle Milano Plus
Soehnle hat für die hübsche Kuppel mattiertes Glas gewählt.
Aroma-Diffuser Test: Soehnle Milano Plus
Bedienen lässt der Diffuser sich manuell sowie bequem per Fernbedienung.
Aroma-Diffuser Test: Soehnle Milano Plus
Die Farben können etwas greller werden.

Hat man ihn erst einmal an einem passenden Platz aufgestellt und den 100 Milliliter kleinen Tank befüllt, schließt man das Kabel an das zweite kurze Kabel, das bereits im Boden des Diffusers verankert ist, und schon ist das Gerät einsatzbereit. Die Bedienung des Milano Plus läuft über einen Druckknopf, der an einem der drei Standfüße installiert wurde. Mit jedem Drücken wird die Einstellung geändert. Sowohl die Farbauswahl als auch das Ein- und Ausstellen laufen über diesen Knopf.

Als Alternative zu der manuellen Bedienung bietet Soehnle eine Fernbedienung, über die sich LED-Farbwechsel und Nebel einstellen lassen und die der Hersteller samt dazugehöriger Batterien liefert, sodass man gleich durchstarten kann. Erfreulich ist, dass man den Diffuser bequem von der Couch aus steuern kann, solange das Sichtfeld frei ist und man sich in einem Radius von zehn Metern befindet.

Die Bedienung geht ganz leicht von der Couch aus

Die Farben sind hier leider nicht optimal gewählt, sie sind viel zu grell und aufdringlich, stechen gar in den Augen, wenn man zu lange hinsieht. Der Wechsel läuft auch zu schnell ab, sodass man sich kaum auf eine Farbe einlassen kann, weil da schon die nächste um die Ecke kommt. Das ist sehr schade, da das mattierte Milchglas optimale Bedingungen für einen schönen, passend gewählten Farbwechsel liefert. Das gegebene Potential wird hier bedauerlicherweise nicht ausgeschöpft.

Soehnle gibt die Raumabdeckung des Aroma-Diffusers mit bis zu 20 Quadratmeter an, was wir nicht bestätigen können. Zwar verbreitet der Milano Plus den Duft zuverlässig und dezent in unserem kleinen Testraum, doch in größeren Räumen gelingt ihm das nicht. Mit seinen 33,2 Dezibel und der kaum sichtbaren Duftwolke, die durch die kleine Öffnung in der Abdeckung entweicht, fällt kaum auf, wenn er arbeitet. Sobald das Wasser im Tank bis auf wenige Tropfen aufgebraucht ist, quittiert er still und heimlich den Dienst. Immerhin hält er trotz kleinem 100-Milliliter-Tank volle 13 Stunden durch, womit er den Rahmen des Herstellers sprengt, der die Betriebsdauer lediglich mit sehr vorsichtigen sechs Stunden angegeben hat.

Schade ist, dass der Nebel lediglich in einer Stufe verfügbar ist. Darüber lässt sich allerdings noch eher hinwegsehen als über den fehlenden Timer. So hat man lediglich die Wahl zwischen Dauerbetrieb und Aus. Daher sollte man, wenn man außer Haus geht, auf dem Schirm haben, den Diffuser abzustellen, denn von allein geht er dank Sicherheitsautomatik bloß aus, wenn sein Wassertank komplett leer ist.

Auch die Reinigung birgt so ihre Tücken. Der Milano Plus ist nicht so einfach gebaut wie viele andere Modelle im Test. Die Glaskuppel verfügt im Inneren über eine Kunststoffabdeckung, die sich sehr schwer und unhandlich reinigen lässt. Große Hände passen erst gar nicht durch die Öffnung und der Wassertank ist so ziemlich das einzige Bauteil des Geräts, das man leicht und problemlos säubern kann. Da die Kunststoffabdeckung sich genauso schwer abtrocknen wie abwischen lässt, ist es am besten, sie lufttrocknen zu lassen.

Bei all den vielen Schwächen schafft es der Soehnle Milano Plus gerade so, nicht unterzugehen. Seine herausragende und lang anhaltende Duftintensität, die gleichmäßige Verteilung des Dufts über den gesamten Testraums sowie seine geringe Lautstärke retten ihn vor einer Niederlage gegen seinen zu grellen und zu schnellen Farbwechsel, seine mühselige Reinigung, den fehlenden Timer und seinen ordentlichen Preis.

Wer sich einen Aroma-Diffuser unabhängig vom Preis anschaffen möchte und mehr Wert auf Qualität, Duftintensität und Optik legt, dem dürfte der Soehnle Milano Plus ein treuer und wohltuender Freund werden. Er verspricht pure Entspannung und der Hersteller gibt auch noch zwei Jahre Garantie oben drauf.

Außerdem getestet

Arendo Breeze 302510

Sein 2,8-Liter-Wassertank macht den Arendo Breeze 302510 zum echten Giganten. Mit seiner enormen Größe passt er nicht in jedes Zimmer, doch genau diese Größe ermöglicht es ihm, selbst große Räume abzudecken. Er war der einzige Aroma-Diffuser im Test, der einen rund dreißig Quadratmeter großen Raum innerhalb weniger Stunden komplett vernebeln konnte. Das ist wortwörtlich gemeint, denn nach einer Weile war tatsächlich das gesamte Zimmer voller Nebel und das war bereits zu viel des Guten. Manchmal ist weniger doch mehr.

Mehr als zwei Stunden sollte man den Arendo besser nicht in einen Raum stellen, vor allem nicht in einen kleinen Raum. Obwohl man die Vernebelung mittels eines Drehknopfes wunderbar flexibel auf- und zudrehen kann, wie man es möchte, ist selbst die niedrigste Stufe bereits stärker als so manche Maximalleistung anderer Diffuser. Das hört man aber auch. Mit 61,3 Dezibel ist er weit entfernt von den versprochenen 35 Dezibel des Herstellers und er hält auch gerade einmal 11 Stunden und 45 Minuten durch – trotz 2,8 Liter Wassertank. Bei der Lautstärke und dem starken Wasserdampf überlegt man sich doch lieber zweimal, ob man ihn sich wirklich für mehrere Stunden ins Wohnzimmer stellen will. Entspannung kann man da weniger erwarten.

Zwar ist er wohl der effektivste Luftbefeuchter unter den Aroma-Diffusern, doch dafür braucht er auch sehr viel mehr ätherisches Öl, um überhaupt Duft verteilen zu können. Anders als bei allen anderen Testmodellen wird das Öl separat durch ein kleines Fach auf einem Kissen hinzugegeben und nicht direkt mit dem Wasser vermischt. Der große Wassertank wird unter dem Wasserhahn befüllt, denn mit einem kleinen Messbecher wäre man sonst Stunden beschäftigt. Das Zusammensetzen ist etwas anstrengend und es besteht Auslaufgefahr, sollte das Aufsetzen nicht gleich auf Anhieb gelingen. Genauso mühselig verhält es sich auch mit dem Reinigen. Da der Tank so groß ist und der Diffuser nicht allzu einfach aufgebaut ist, dauert die Reinigung seine Zeit. Richtig trocknen lässt er sich von Hand nicht, deshalb legt man ihn besser mehrere Stunden an die Luft.

Seine starke Vernebelung selbst auf niedrigster Stufe und seine vergleichsweise hohe Lautstärke sind nicht für jedermann, aber angesichts seiner erfolgreich und gleichmäßig verbreiteten Duftintensität, seiner ausgezeichneten Leistung als Luftbefeuchter und seinem angenehmen LED-Farbwechsel hat der Arendo doch seine Vorzüge.

Soehnle Modena 68087

Der zweite Aroma-Diffuser von Soehnle steht seinem Vorgänger kaum in etwas nach, sieht man mal von der Größe ab. Anders als beim Milano Plus sitzt die kleiner gehaltene Glaskuppel auf einem Untersatz aus Bambusholz, was dem Modena einen eleganten Touch verleiht. Sein Wassertank besteht aber leider noch aus Kunststoff. Nachhaltigkeit sieht anders aus! Eine Sache, die beide bedauerlicherweise gemein haben. Der Tank fasst ebenso gerade einmal 100 Milliliter, allerdings macht er früher schlapp als der Milano Plus.

Die Bedienung läuft rein manuell über den Druckknopf an einem der drei Standfüße ab. Ist erst einmal das Wasser im Tank und der Diffuser angesteckt, heißt es erst einmal blind tasten und drücken, bis der gewünschte Modus erreicht ist. Das gestaltet sich etwas umständlich und es gilt, Vorsicht walten zu lassen, damit die Glaskuppel an Ort und Stelle bleibt und das Wasser nicht überschwappt. Hier hat der Milano Plus mit seiner Fernbedienung klar die Nase vorn.

Die LED-Beleuchtung ist bedauerlicherweise noch genauso grell und penetrant wie beim Vorgänger, doch zumindest hat der Farbwechsel ein angenehmeres Tempo. Der Duft entweicht über das winzige Loch im Deckel und verteilt sich nach einer Weile dezent im kleinen Testraum. Nach einer Stunde duftet es überall schön, doch bereits nach einer weiteren Stunde zieht sich der Duft wieder zurück und ist nach der dritten Stunde gänzlich verschwunden. Zwar ist der Modena ganze 13 Stunden im Betrieb, doch 11 Stunden lang leuchtet er nur vor sich hin. Die winzige Nebelwolke, die aus seinem Deckel entweicht, sieht man genauso wenig wie man sie riecht. Immerhin ist er genauso leise wie der Milano mit seinen gerade einmal 33,2 Dezibel.

Ein weiteres Manko ist ähnlich wie beim Milano Plus die Reinigung, die etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Das ist aber noch eher zu verkraften im Vergleich zu dem Zweck, den er verfehlt. Außerdem wird der Modena ohne Messbecher geliefert und um das Kabel einstecken zu müssen, muss man das Kabel am Boden erst einmal finden und dann braucht man Feingefühl, um es ordentlich einführen zu können.

So schön und leise er auch ist, so bedauerlich ist es, dass er seine primäre Funktion zwar zu Beginn erfüllt, aber nicht lange aufrecht erhalten kann. Daher ist der hohe Preis alles andere als gerechtfertigt.

Salking JJ255G

Das schicke Design des Salking Aroma-Diffusers ist nicht nur gut durchdacht, sondern auch sehr schön anzusehen, vor allem wenn man ihn anschaltet. Denn hat man erst einmal die 200 Milliliter im Tank und setzt den Deckel und die Abdeckung wieder darauf, hat man dank des aufsteigenden Wasserdampfs und des gelborangenen Lichts gleich das Gefühl, an einem kleinen Lagerfeuer zu sitzen. Zwar bietet der Salking bloß eine Farbe, die sich hell und dunkel stellen lässt, doch das tut dem Design keinen Abbruch und die Lautstärke 43,8 Dezibel tut ihr Übriges, um eine gemütliche Stimmung herzustellen.

Problematisch dagegen ist leider die viel zu schwache Duftintensität. Trotz angepasster Duftöl-Menge will sich der Duft einfach nicht so recht ausbreiten. Da hilft es auch nicht, dass er trotz kleinem Tank ganze 17 Stunden durchhält, solange sich der Duft nicht verbreitet und die Intensität zu schwach ist, als dass man sie wahrnehmen könnte. Die tolle Verarbeitung und der verhältnismäßig günstige Preis sind da nur ein schwacher Trost.

Zumindest gibt es zum Diffuser einen lesbaren Messbecher dazu und die Abschaltautomatik springt bei etwa 5 Millilitern Restwasser im Tank an. Der Timer funktioniert auch ausgezeichnet und der Helligkeitswechsel macht sich toll. Von allen getesteten Aroma-Diffusern ist er der kleinste und leichteste und auch die Reinigung ist ein Kinderspiel. Allein ihm bloß zuzusehen, macht Spaß. Doch das ist nicht genug, um seinen elementarsten Fehler auszubügeln. Ohne Duftverbreitung verfehlt er seinen Hauptzweck als Aroma-Diffuser – und das ist zu schade.

Asakuki Essential Oil Diffuser

Der Asakuki Essential Oil Diffuser aus Polypropylen passt sich mit seiner kreisrunden Form an jede Umgebung an und lässt sich problemlos mit Knöpfen an- und einstellen. Als einziges Modell verfügt er über eine Messskala im Wassertank, wird dazu mit einem extra Messbecher geliefert und hat erfreulicherweise sechs ätherische Öle beiliegen. In unserem kleinen Testraum hat er den Duft zunächst wunderbar und gleichmäßig verbreitet, doch er ging leider viel zu schnell verloren. Der Hersteller gibt die Raumabdeckung mit bis zu dreißig Quadratmetern an, dabei hat der Diffuser sogar schon bei fünf Quadratmetern seine liebe Not.

Da nutzt es auch nichts, dass er statt den versprochenen 16 ganze 24 Stunden durchhält. Seine zweistufige Verneblung macht auch nur solange Spaß, bis der ganze Duft verschwindet und reinem Wasserdampf weicht. Immerhin bekommt man eine Timer-Funktion angeboten. Es ist aber ganz egal, was man einstellt, verfolgt wird man immer von einem lauten Brummen und Gluckern. Mit satten 56, 2 Dezibel gehört der Asakuki zu den lautesten Diffusern im Test, was auf Dauer nicht nur stört, sondern eher aufregt als beruhigt. Zumindest schaltet er sich dankend ab, sobald sein Wasser aufgebraucht ist, und auch seine Reinigung geht recht schnell und leicht.

Wer nichts dagegen hat, für zwei Stunden etwas Duft geboten zu bekommen und sich sonst mit reinem Wasserdampf zufrieden gibt, sollte hier bestens versorgt sein. Erwartet man von einem Aroma-Diffuser aber tatsächlich, dass er tut, was er soll, dann sollte man bereit sein, ein paar Euro mehr auszugeben für die teureren, aber auch deutlich effektiveren Alternativen.

Promed AL-1300

Am ehesten könnte man den Promed AL-1300 aus Holz und Kunststoff noch mit dem Arendo Breeze 302510 vergleichen, denn er ist ähnlich aufgebaut und verfügt über einen ähnlichen Wassertank. Zwar fasst dieser nur 1,3 Liter, doch dafür hält er auch etwas länger durch, denn er produziert nicht mal annähernd so viel Wasserdampf wie der Arendo.

Zwangsläufig bedeutet das aber auch, dass er größere Räume nicht allzu gut bedient und zudem schon sehr früh seinen Duft einbüßt. Nach wenigen Stunden bereits mutiert er zum reinen Luftbefeuchter. Zwar freut man sich über die frische Luft, doch dadurch verfehlt er seine primäre Funktion als Duft-Zerstäuber. Auch seine Bedienung dürfte für die Grobmotoriker unter uns eine Herausforderung werden, denn diese läuft über zwei Touch-Felder, die nicht so leicht sichtbar sind.

Einen Timer sucht man vergeblich und auch der LED-Farbwechsel geht viel zu schnell, was angesichts der verwendeten schönen Farbtöne eine echte Schande ist. Mit seinen 43,3 Dezibel im Test schneidet er eher mittelmäßig ab und ist gerade leise genug, um nicht zu stören. Allerdings bleibt das Summen hörbar im Hintergrund. Zum Lieferumfang gehört das Kabel samt Netzteil, ein Messbecher fehlt. Der ist allerdings angesichts der Menge, die in den Tank passt, auch nicht nötig. Dank des großen Wassertanks läuft das Gerät bemerkenswerte 19 Stunden und 10 Minuten.

Der Vernebler verfügt nur über eine Stufe, sodass man sich wohl oder übel mit dem großen Nebel arrangieren muss, den der Promed ausspuckt. Die Reinigung ist Kleinarbeit und ungemein lästig, wenn man keine Geduld hat. Er lässt sich alles andere als leicht reinigen, vor allem an den Wassertank kommt man überhaupt nicht heran. Stattdessen muss man Zitronensäure einwirken lassen und anschließend ausspülen.

Legt man sein Augenmerk vor allem auf die Optik und das Material, dann ist der Promed AL-1300 durchaus einen Blick wert. Allerdings bekommt man hier für sein Geld mehr einen guten Raumbefeuchter und einen eher unterdurchschnittlichen Aroma-Diffuser.

Casida Aroma Diffuser

Der Casida Aroma-Diffuser macht rein optisch gut etwas her. Er hat eine eher rundlichere Form, eine weiße Kunststoffabdeckung, die beim Farbwechsel schöne LED-Farben wiedergibt, und statt einem Schlitz oder einem einfachen Loch gleich mehrere kleine Öffnungen in der Oberseite hat, durch die der Duft entweicht. In unserem Fünf-Quadratmeter-Testraum hat er sich in den beiden Stunden ganz passabel geschlagen und konnte die Duftintensität die ganze Zeit über konstant halten.

Mit seinen 41,4 Dezibel gehört er zu den leiseren Modellen im Test und er kommt mit dem Kabel samt Netzteil sowie einem Messbecher. Zudem verfügt er über einen Timer und eine zweistufige Vernebelung. Zwar passen statt 500 nur 480 Milliliter Füllmenge in den Tank, doch angesichts seines Durchhaltevermögens stört das nicht weiter. Satte 13 Stunden und 30 Minuten schafft er, bis die Abschaltautomatik sich bemerkbar macht. Auch die Reinigung läuft schnell und einfach ab.

Probleme hat der Diffuser aber dabei, den Duft beizubehalten. Bereits nach nur vier Stunden verliert er stetig an Intensität, bis er bloß noch einen sehr schwachen Duft ausstößt, der sich nicht mehr verbreitet. Als Raumtbefeuchter kommt er nicht einmal annähernd an den Arendo oder Promed heran und so ist er bloß ein netter, durchschnittlicher Aroma-Diffuser, der nichts Besonderes an sich hat. Immerhin hat der deutsche Hersteller daran gedacht, einen Messbecher beizulegen.

Viboos Polo 2

Wenn man eine schöne neue Deko für das Wohnzimmer sucht, ist man beim Viboos Polo 2 genau an der richtigen Adresse. Er hat einen tollen Farbwechsel und eine schön dezente Beleuchtung. Sein hölzernes Design macht einiges her und er macht sich wohl in jedem Zimmer als Dekoration gut. Das ist aber auch schon alles, was man von ihm bekommt. Zwar preist der Hersteller ihn an Aroma-Diffuser und als Luftbefeuchter an, doch einen Beweis dafür haben wir selbst nach beeindruckenden 25 Stunden 50 Minuten Betriebszeit nicht finden können. Keine einzige Sekunde lang hat er Duft versprüht, obwohl sogar zusätzlich Öl hinzugegeben wurde in der Hoffnung, dass er zumindest irgendetwas tut. Doch der Viboos hat seinen eigenen Kopf.

Er geht an und aus, wie er will, stößt Wasserdampf aus, wenn er gerade Lust dazu hat, und behält den Duft ganz für sich, ohne die Absicht, ihn zu verbreiten. Als Aroma-Diffuser schneidet er mit Abstand am schlechtesten ab und auch als Luftbefeuchter macht er keine gute Figur.

Zumindest ist er mit seinen 44,8 Dezibel kein lauter Brummer, bietet neben der manuellen Bedienung noch eine kleine praktische Fernbedienung, die ganz wunderbar funktioniert, lässt sich leicht und problemlos reinigen und hat einen Timer. Das gleicht aber in keiner Hinsicht aus, dass er uns mit seinem Eigenleben den letzten Nerv raubt. Wir hoffen sehr, dass wir bloß ein Montagsmodell erwischt haben und der Viboos kein grundsätzlicher Fehlkauf ist.

Vigor Lifestyle Goods Aroma Diffuser

So sehr man sich im ersten Moment nach dem Auspacken über das schöne Holzdesign und die zusätzliche Funktion als Blumentopf freut, so schnell nimmt der Vigor Lifestyle Goods Aroma-Diffuser uns den Wind aus den Segeln. Der mitgelieferte Messbecher hat zwar eine Skala, allerdings ist die dank der milchigen Farbe nicht erkennbar und daher vollkommen sinnlos. Zumindest hat der Hersteller daran gedacht, sechs ätherische Öle mitzuliefern – eine echte Seltenheit. So schön die Blumentopfform auch ist, gießen lässt sie sich nicht. Der aufsteigende und anschließend abfallende Wasserdampf muss ausreichen. Glücklicherweise ist das aber nicht seine primäre Funktion, sondern nur ein nett gemeintes Extra.

In erster Linie ist er immer noch ein Aroma-Diffuser und er gibt sich alle Mühe, seinen Zweck nicht zu verfehlen. Leider scheitert er jedoch bereits bei der gleichmäßigen Verbreitung des Dufts im Raum. Während im direkten Umkreis die Luft wunderbar duftet, geht die andere Seite des Raums leer aus. Egal, wie lange der Diffuser steht, die ungleiche Verteilung bleibt. Nach etwa zwei Stunden wird der Duft schwächer und nach etwa 12 Stunden nimmt der Wasserdampf ab, sodass auch der Duft verschwindet. In unmittelbarer Nähe ist die Luft frisch, doch vom Duft fehlt jede Spur.

Spaß macht dafür der sehr dezente, schmale LED-Streifen, der tatsächlich noch dünner ausfällt als beim Maxcio. Der Farbwechsel ist angenehm und die LED-Beleuchtung wurde sorgfältig ausgewählt. Zumindest eine Sache, die der Hersteller hier richtig gemacht hat. Von der Lautstärke kann man das dagegen nicht behaupten. Das Gluckern ist dabei nicht mal das Schlimmste. Viel nerviger ist das durchgehende, röhrende Brummen, das mit dem Betrieb einhergeht. Mit seinen 47,7 Dezibel hält man es nicht lange in unmittelbarer Nähe aus, denn diese Lautstärke ist alles andere als entspannend.

Ein weiterer Störfaktor ist das Kabel. Wie bei den meisten Aroma-Diffusern im Test wird es am Boden des Geräts eingesteckt. Doch die meisten Hersteller haben hier angemessen vorgesorgt, sodass dennoch ein relativ sicherer Stand möglich ist. Das bietet der Vigor nicht. Das Kabel ist zu dick, als dass das Gerät stabil steht und selbst auf die Entfernung sieht man, dass eine Seite schief in der Luft hängt.

In den Wassertank passen rund 450 Milliliter Füllmenge und dementsprechend hält er auch 21 Stunden durch, bis er sich abschaltet mit etwa 20 Millilitern Restwasser im Tank. Wie beim Casida und dem Asakuki dauert es auch nur wenige Minuten, bis das Gerät gründlich und vollständig gereinigt und trocken ist. Sehr viel mehr Gutes können wir aber nicht berichten.

So haben wir getestet

Im Test hatten wir ausnahmslos Ultraschall-Diffuser, die Zerstäuber und Raumbefeuchter in einem sind. Wir haben sie hinsichtlich ihrer beiden primären Funktionen getestet und besonderen Wert auf ihre Duftintensität sowie die mehr oder minder erfolgte Verbesserung der Raumluft gelegt.

Dabei wurden alle getesteten Aroma-Diffuser für zwei Stunden an derselben Stelle eines geschlossenen kleinen Raumes positioniert, der etwa fünf Quadratmeter groß war. Zwischen dem Auswechseln der Modelle wurde ordentlich gelüftet, um den starken bzw. schwachen Duft aus dem Raum entweichen zu lassen, bevor die nächste Testphase beginnen konnte. Sowohl die Intensität als auch die Verbreitung des Dufts wurden vermerkt. Verwendet wurde dafür bei allen 11 Aroma-Diffusern dasselbe ätherische Öl. Wir haben pro 100 Milliliter zwei bis drei Tropfen Öl zum Wasser in den Tank gegeben. Im abgedunkelten Raum wurde daneben auch der Farbeffekt überprüft. Damit gemeint ist die Ausprägung des LED-Lichts sowie dessen Farbwechsel.

Aroma-Diffuser Test: Aroma Diffuser Alle
Die elf Aroma-Diffuser im Test 11/2022.

Weitere Testkriterien waren die Lautstärke, die Art bzw. Stärke der Vernebelung, die Reinigungsmöglichkeit, das Fassungsvermögen des Wassertanks, die Betriebsdauer und auch die Art der Steuerung und Bedienung wurde beim Testurteil berücksichtigt. Manche Diffuser konnten durch zusätzliche Fern- und App-Bedienung, ihre besonders gute Verarbeitung oder aber durch ihre Timer-Funktion zusätzliche Pluspunkte sammeln.

Vor allem in Sachen Lautstärke und Betriebsdauer gingen die Diffuser sehr weit auseinander. Das liegt unter anderem an ihrer Größe, die es ihnen erlaubt, sich überall problemlos abstellen zu lassen oder aber auch nicht, und ihrem Wassertank, dessen Fassungsvermögen von 100 Milliliter bis zu 2,8 Liter reichte.

Zusätzlich hängt die Laufzeit der Diffuser auch noch von der Dampfgenerierung ab. Denn je mehr Wasserdampf austritt, desto schneller ist das Wasser im Tank aufgebraucht. Deshalb hielten trotz großem Größenunterschied des Wassertanks diverse Diffuser länger durch als der Promed oder Arendo, die weitaus mehr Dampf produzierten als die kleineren Geräte.

Glücklicherweise verfügten alle Testmodelle über eine zuverlässige Abschaltungsautomatik, sobald der Tank fast oder komplett leer war. Die Reinigung lief bei fast allen Diffusern nach demselben Schema ab und in so gut wie allen Fällen dauerte sie bloß wenige Minuten, bis das Gerät vollständig gesäubert war. Lediglich der Promed und der Arendo mussten aufgrund ihrer doch eher ungewöhnlichen Tanks zusätzlich mehrere Stunden an der Luft getrocknet werden.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Aroma-Diffuser ist der beste?

Während unseres Tests hat sich der Beurer LA40 als klarer Sieger hervorgetan. Er lässt sich mit seiner kleinen Größe und seinem schicken Design überall unterbringen und füllt kleine Räume bereits nach wenigen Minuten mit einem angenehm dezenten Duft. Sowohl seine Bedienung als auch seine Reinigung sind spielerisch einfach und seine lange Betriebsdauer, sein Timer sowie seine geringe Lautstärker machen ihn zum optimalen Gefährten in den eigenen vier Wänden.

Welches Wasser und welche Öle dürfen in einen Aroma-Diffuser?

Grundsätzlich sollte man Aroma-Diffuser nur mit Wasser füllen, das einen geringen Kalkgehalt hat. Das hilft bei der Verteilung des Nebel, da es feiner ist. Neben Leitungswasser lässt sich auch destilliertes Wasser verwenden. Empfohlen werden zudem nur ätherische Öle, da sie reine, natürliche Pflanzenessenzen sind und wertvolle Inhaltsstoffe in hochzentrierter Form enthalten. Allergiker müssen jedoch darauf achten, dass selbst ätherische Öle bei empfindlicher Haut Hautirritationen und Allergien auslösen können.

Wie funktioniert ein Aroma-Diffuser?

Die Aroma-Diffuser in unserem Test wurden ausnahmslos über die Ultraschalltechnologie betrieben. Hier werden von einer vibrierenden Platte auf dem Boden des Diffusers, der mit Wasser befüllt wird, viele unhörbare Schwingungen erzeugt. Die dabei entstehenden Wellen steigen nach oben und zerstäuben den Wasserdampf. Das Zugeben von ätherischen Ölen befeuchtet die Luft gleichmäßig und erfüllt diese mit natürlichen Düften. Die Ultraschall-Verneblung ist im besten Fall fast geräuschlos und sehr einfach in ihrer Anwendung.

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