Der beste AV-Receiver

Test: Heimkino-Receiver – Testsieger Denon AVR-X2300W

Das beste AV-Receiver ist das Denon VR-X2300W. Er verfügt über eine enorm üppige Ausstattung, das leichte Handling, sowie eine Einmessfunktion erleichtern auch dem Heimkino-Neuling die Einrichtung und sorgen schnell und unkompliziert für ein fulminantes Heimkino-Erlebnis – dank Dolby Atmos Unterstützung sogar in beeindruckendem 3D-Sound.

Update 23. März 2017

Der Denon AVR-X2300W ist weiterhin unsere aktuelle Empfehlung.

Auch wenn Soundbars, Sounddecks und Multiroom-Systeme zur Zeit in aller Munde sind – wer Filme mit echtem Surround-Sound genießen will, fährt nach wie mit einem vollwertigen Surround-Sound-System am besten. Das Herzstück davon ist ein AV-Receiver, der den Mehrkanal-Ton an die Lautsprecher verteilt.

Ein 5.1-System besteht insgesamt aus sechs Lautsprechern: einem Center der unter dem Fernseher oder der Leinwand platziert wird und vor allem für die Sprachausgabe gedacht ist und außerdem zwei seitlichen Lautsprechern vorne und zwei Surround-Lautsprechern neben oder leicht hinter der Abhörposition. Damit sind die fünf Lautsprecher der ersten Ziffer definiert, die Eins in »5.1« bezeichnet den Subwoofer, der relativ frei im Raum positioniert werden kann, da die tiefen Frequenzen den ganzen Raum füllen und sich nicht gut orten lassen.

Bei 7.1-Systemen gibt es zwei weitere Lautsprecher, die noch hinter den beiden Rücklautsprechern des 5.1-Systems positioniert werden und für einen noch runderen Surround-Sound sorgen.

7.1 Lautsprecher Setup - Bild: MTX.com
Aufbau eines 7.1-Surround-Sound-System.

Aber damit ist noch längst nicht Schluss: 9.1 und 11.1 Systeme fügen noch sogenannte Matrix-Kanäle hinzu. Interessanter wird es aber, wenn der Sound nicht nur von vorne, den Seiten und hinten kommt, sondern auch von oben, denn damit erschließt sich auch die dritte Raumdimension.

Um diese 3D-Sound-Systeme zu kennzeichnen, wird eine dritte Ziffer angehängt: Ein 5.1.2-System besteht also aus fünf Surround-Lautsprechern, einem Subwoofer und zwei Deckenlautsprechern, bei einem 7.1.2-System kommen noch die beiden rückwärtigen Surround-Lautsprecher dazu. Beide Systeme entsprechen der Dolby Atmos Konfiguration.

Um den Ton von der Decke kommen zu lassen gibt es wiederum zwei Methoden: Die eine besteht darin, tatsächlich Lautsprecher an die Decke zu hängen. Bei der weniger aufwändigen Variante werden auf die vorderen beiden Surround-Lautsprecher noch zwei Lautsprecher aufgesetzt, die an die Decke strahlen. Von dort wird der Schall an die Abhörposition reflektiert und vermittelt so den Eindruck, als ob der Klang von der Decke kommt.

Je mehr Lautsprecher für die Klangausgabe zur Verfügung stehen, desto besser kann prinzipiell das Surround-Sound-Erlebnis gestaltet werden – entsprechend steigt aber auch der Installationsaufwand.

Um den zu begrenzen können vor allem die Rücklautsprecher oft per Funk angesprochen werden, ebenso der Subwoofer. So können diese Lautsprecher schon mal ohne lästiges Kabelverlegen frei im Raum aufgestellt werden. Front- und Center-Lautsprecher befinden sich ohnehin neben Fernseher oder Leinwand und sind daher in der Regel unproblematisch zu verkabeln.

Audiovisuelle Schaltzentrale

Der AV-Receiver ist die zentrale Schaltstelle im Wohnzimmer oder Heimkino: Sie nimmt Signale unterschiedlichster Bild- und Tonquellen auf und gibt sie an verschiedene Wiedergabegeräte weiter.

Für Audio-Signale sind das die verschiedenen Lautsprecher-Sets, von der herkömmlichen Stereowiedergabe über aktuellen 3D-Surroundsound bis hin zur Multiroom-Beschallung mit zahlreichen Boxen. Aber auch Bildsignale von den unterschiedlichsten Quellgeräten können an ein oder mehrere Bildschirme weitergegeben werden, zum Beispiel Fernseher oder Beamer. Als Quellen fungieren für gewöhnlich Blu-ray-Player, TV-Receiver für Sat-, Kabel-, oder terrestrischen Empfang und sogar Spiele-Konsolen. Durch die zunehmende Vernetzung kommen noch vielfältige Online-Angebot hinzu.

Außerdem gibt es für die meisten Receiver neben der herkömmlichen Fernbedienung inzwischen auch Apps zur Bedienung übers Smartphone. Trotz aller moderner Quellen verzichten viele AV-Receiver auch heute noch nicht auf analoge Eingänge etwa für einen Plattenspieler. Schließlich soll alles, was Ton und Video ausgibt an einen AV-Receiver angeschlossen werden können.

AV-Receiver sind damit in der Lage verschiedenste Surroundsound-Tonformate zu dekodieren und in Raumklang umzusetzen. Die verschiedenen Videoformate werden dabei entweder nur an den Bildschirm oder Beamer weitergereicht, teilweise aber sogar ihrerseits aufbereitet. Wegen ihrer Vielseitigkeit und der Fähigkeit, Raumklang umzusetzen, sind sie der zentrale Baustein eines jeden Heimkinos.

Wir haben uns alle aktuellen AV-Receiver angesehen und die besten natürlich auch angehört. Wer heute in eine Surround-Anlage investiert, sollte unserer Einschätzung nach zumindest auch die Möglichkeit, 3D-Sound wiederzugeben, einplanen. Denn es sieht so aus, als würde Dolby Atmos der Surround-Sound-Standard der Zukunft werden. Auch wenn man die Deckenlautsprecher vielleicht jetzt noch nicht nutzen möchte, kann man sie dann jederzeit nachrüsten und sich klanglich eine neue Dimension eröffnen. Mit unserem Testsieger, dem Denon AVR-X2300W ist man auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet.

  Nächste Seite
Seite 1Audiovisuelle Schaltzentrale
Seite 2Testsieger: Denon AVR-X2300W
Seite 3Alternativen und Fazit

Kommentare

39 Kommentare zu "Der beste AV-Receiver"

avatar
Sortiert nach:   neueste | älteste | beste

Meiner…

Schade, können nur max. 2.1 nutzen……….

Robin Fühli Schiller

Was will ich denn mit so ner alten kiste wie dem x2300w? 😛

Weil du alt bist :p

aber gut !!!

Mein AVC-A1SE ist alt 😉

Bin ich mit zufrieden …auch wenn der Yamaha RX-V481 keine schlechtere Wahl gewesen.., wäre der x1300 nicht so sehr im Preis gesunken hätte ich auch wieder zum Yamaha gegriffen. Die Fb des Denon x1300 ist nen echter Scherz, wirkt, und fühlt sich auch billig verarbeitet an, mein voriger Yamaha rx 371 wirkte nicht nur von der Fb sondern auch von der Gehäusefront hochwertiger obwohl Einsteigerklasse. Schade dass es inzwischen selbst in der 1000€ Reihe kein vernünftiges Drehrad mehr gibt…“nur Plastik“. Mein nächster wird aber wohl doch wieder ein Yamaha.

Benjamin Otto

Florian Resch

Hop den ah. Display 2 Mal kaputt gewesen

Hop den ah Display 2 Mall kaputt gewesen

Früher immer Denon bis ich dann zum ersten Mal den Yamaha gekauft habe. Identische Leistung zum günstigeren Preis. Wären sie Preisgericht würde ich mittlerweile trotzdem bei Yamaha bleiben

Also ich hab den onkyo TX SR 605 bin damit vollstens zufrieden mit 7.1 aber nächstes jahr hol ich mir auch das Upgrade von Dolly Atmos und dtsx ein muss fürs Heimkino delüxe

Tobias Beurer was sagst zu sowas?

Geht nicht nur um Designs sonder um die Technik . Sound .
Das ist bei denon um einiges besser .
Jeder hat andere Meinung . Jedes Gerät hat an sich eigenen Klang charakteristik.
Für verschiedene Geschmäcke . Aber es geht um die Technik . Da ist denon klar vorne . :)schönen Fest euch allen jetzt

Schon einmal über den Tellerrand geguckt und die Mainstream Huren mal außen vor gelassen… Fallen mir spontan Rotel, McIntosh, Arcam, Classe ein, die in einer ganz anderen Liga spielen.

Naja. Eigentlich ist die Anthem Serie das beste aufm Markt…

Soooooviele Anschlüsse und trotzdem wurde der Bass und Höhenregler wegrationlisiert…

wenn du hochwertige Lautsprecher hast brauchst du keine Klangkorrektur

Die sind meistens noch im Menü versteckt, aber ansonsten sind die auch völlig überflüssig wenn man ordentliche Lautsprecher hat! 🤔

Wieso aus der Mode gekommen?

Jones Delgado

Die Masse neigt zur Soundbar.

Du Masse neigt zur Soundbar

Und die Leute mit Soundbars meinen dann es wäre der beste Sound 😄

Sebastian Klenner

wpDiscuz