Der beste AV-Receiver

Test: Heimkino-Receiver – Testsieger Denon AVR-X2300W

Das beste AV-Receiver ist das Denon VR-X2300W. Er verfügt über eine enorm üppige Ausstattung, das leichte Handling, sowie eine Einmessfunktion erleichtern auch dem Heimkino-Neuling die Einrichtung und sorgen schnell und unkompliziert für ein fulminantes Heimkino-Erlebnis – dank Dolby Atmos Unterstützung sogar in beeindruckendem 3D-Sound.

Auch wenn Soundbars, Sounddecks und Multiroom-Systeme zur Zeit in aller Munde sind – wer Filme mit echtem Surround-Sound genießen will, fährt nach wie mit einem vollwertigen Surround-Sound-System am besten. Das Herzstück davon ist ein AV-Receiver, der den Mehrkanal-Ton an die Lautsprecher verteilt.

Ein 5.1-System besteht insgesamt aus sechs Lautsprechern: einem Center der unter dem Fernseher oder der Leinwand platziert wird und vor allem für die Sprachausgabe gedacht ist und außerdem zwei seitlichen Lautsprechern vorne und zwei Surround-Lautsprechern neben oder leicht hinter der Abhörposition. Damit sind die fünf Lautsprecher der ersten Ziffer definiert, die Eins in „5.1“ bezeichnet den Subwoofer, der relativ frei im Raum positioniert werden kann, da die tiefen Frequenzen den ganzen Raum füllen und sich nicht gut orten lassen.

Bei 7.1-Systemen gibt es zwei weitere Lautsprecher, die noch hinter den beiden Rücklautsprechern des 5.1-Systems positioniert werden und für einen noch runderen Surround-Sound sorgen.

7.1 Lautsprecher Setup - Bild: MTX.com
Aufbau eines 7.1-Surround-Sound-System.

Aber damit ist noch längst nicht Schluss: 9.1 und 11.1 Systeme fügen noch sogenannte Matrix-Kanäle hinzu. Interessanter wird es aber, wenn der Sound nicht nur von vorne, den Seiten und hinten kommt, sondern auch von oben, denn damit erschließt sich auch die dritte Raumdimension.

Um diese 3D-Sound-Systeme zu kennzeichnen, wird eine dritte Ziffer angehängt: Ein 5.1.2-System besteht also aus fünf Surround-Lautsprechern, einem Subwoofer und zwei Deckenlautsprechern, bei einem 7.1.2-System kommen noch die beiden rückwärtigen Surround-Lautsprecher dazu. Beide Systeme entsprechen der Dolby Atmos Konfiguration.

Um den Ton von der Decke kommen zu lassen gibt es wiederum zwei Methoden: Die eine besteht darin, tatsächlich Lautsprecher an die Decke zu hängen. Bei der weniger aufwändigen Variante werden auf die vorderen beiden Surround-Lautsprecher noch zwei Lautsprecher aufgesetzt, die an die Decke strahlen. Von dort wird der Schall an die Abhörposition reflektiert und vermittelt so den Eindruck, als ob der Klang von der Decke kommt.

Je mehr Lautsprecher für die Klangausgabe zur Verfügung stehen, desto besser kann prinzipiell das Surround-Sound-Erlebnis gestaltet werden – entsprechend steigt aber auch der Installationsaufwand.

Um den zu begrenzen können vor allem die Rücklautsprecher oft per Funk angesprochen werden, ebenso der Subwoofer. So können diese Lautsprecher schon mal ohne lästiges Kabelverlegen frei im Raum aufgestellt werden. Front- und Center-Lautsprecher befinden sich ohnehin neben Fernseher oder Leinwand und sind daher in der Regel unproblematisch zu verkabeln.

Audiovisuelle Schaltzentrale

Der AV-Receiver ist die zentrale Schaltstelle im Wohnzimmer oder Heimkino: Sie nimmt Signale unterschiedlichster Bild- und Tonquellen auf und gibt sie an verschiedene Wiedergabegeräte weiter.

Für Audio-Signale sind das die verschiedenen Lautsprecher-Sets, von der herkömmlichen Stereowiedergabe über aktuellen 3D-Surroundsound bis hin zur Multiroom-Beschallung mit zahlreichen Boxen. Aber auch Bildsignale von den unterschiedlichsten Quellgeräten können an ein oder mehrere Bildschirme weitergegeben werden, zum Beispiel Fernseher oder Beamer. Als Quellen fungieren für gewöhnlich Blu-ray-Player, TV-Receiver für Sat-, Kabel-, oder terrestrischen Empfang und sogar Spiele-Konsolen. Durch die zunehmende Vernetzung kommen noch vielfältige Online-Angebot hinzu.

Außerdem gibt es für die meisten Receiver neben der herkömmlichen Fernbedienung inzwischen auch Apps zur Bedienung übers Smartphone. Trotz aller moderner Quellen verzichten viele AV-Receiver auch heute noch nicht auf analoge Eingänge etwa für einen Plattenspieler. Schließlich soll alles, was Ton und Video ausgibt an einen AV-Receiver angeschlossen werden können.

AV-Receiver sind damit in der Lage verschiedenste Surroundsound-Tonformate zu dekodieren und in Raumklang umzusetzen. Die verschiedenen Videoformate werden dabei entweder nur an den Bildschirm oder Beamer weitergereicht, teilweise aber sogar ihrerseits aufbereitet. Wegen ihrer Vielseitigkeit und der Fähigkeit, Raumklang umzusetzen, sind sie der zentrale Baustein eines jeden Heimkinos.

Wir haben uns alle aktuellen AV-Receiver angesehen und die besten natürlich auch angehört. Wer heute in eine Surround-Anlage investiert, sollte unserer Einschätzung nach zumindest auch die Möglichkeit, 3D-Sound wiederzugeben, einplanen. Denn es sieht so aus, als würde Dolby Atmos der Surround-Sound-Standard der Zukunft werden. Auch wenn man die Deckenlautsprecher vielleicht jetzt noch nicht nutzen möchte, kann man sie dann jederzeit nachrüsten und sich klanglich eine neue Dimension eröffnen. Mit unserem Testsieger, dem Denon AVR-X2300W ist man auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet.

Test: Heimkino-Receiver – Testsieger Denon AVR-X2300W

Testsieger: Denon AVR-X2300W

Der Denon AVR-X2300W macht es auch unerfahrenen Nutzern sehr einfach, den umfangreich ausgestatteten AV-Receiver in Betrieb zu nehmen und auf das eigene Heimkino zu optimieren.

Dabei sieht man dem Denon seine Allroundfähigkeiten noch nicht einmal an; die Frontplatte gibt sich aufgeräumt, kein Krieg der Knöpfe und Tasten, um der Funktionsvielfalt Herr zu werden – oder an ihr zu verzweifeln. Unter dem aussagekräftigen Display reihen sich einige wenige Tasten für den Direktzugriff zu den vier wichtigsten Quellgeräten.

Auch die Fernbedienung glänzt mit Übersichtlichkeit, außerdem lässt sich der Denon auch dank kostenloser App per Smartphone bedienen.

Ein Blick auf die Rückseite gibt allerdings eine Ahnung dessen, was in dem Receiver steckt: sieben HDMI-Eingänge warten auf Anschluss, der achte ist leicht zugänglich an der Front, direkt neben dem USB-Eingang, zum schnellen Anschluss flexibler externer Quellen. Die frontseitige Kopfhörerbuchse ist ebenfalls eine komfortable Dreingabe.

Rückseitig fallen sieben Paar massiver Lautsprecherklemmen auf, hinter denen jeweils eine kräftige Endstufe steckt. Die befeuern die Surround-Lautsprecher, der Subwoofer hat einen separaten Ausgang, er übernimmt die Verstärkung des Signals nämlich selbst. Neben den Beschriftungen sind die einzelnen Lautsprecherpaare farblich gekennzeichnet, passend hierzu liegen dem AVR-X2300W farblich passende Aufkleber für die Kabel bei, was die Installation erheblich erleichtert.

Vernetzt wird der AVR-X2300W via Netzwerkkabel oder drahtlos per WLAN. Letzteres unterstützt sowohl das 2,4 GHz- als auch das 5 GHz-Netz. Die beiden Antennen, die aus dem Rücken ragen sorgen für gute Empfangsverhältnisse. Als weitere drahtlose Quelle darf auch das Smartphone via Bluetooth arbeiten, keine Frage, dass der Denon hier den aptX-Codec für bessere Übertragungs- und Klangqualität beherrscht.

Einmessen und Installation

Sind Lautsprecher und Subwoofer korrekt angeschlossen, folgt die penible Einstellung der Pegel auf die Raumakustik und Lautsprechergröße. Dazu liegt dem AVR-X2300W eine Papp-Pyramide mit aufgesetztem Messmikrofon bei. Das wird in eine Buchse an der Frontseite eingesteckt, anschließend wird der interne Mess-Computer aktiviert.

Audyssey MultEQ XT heißt die vollautomatische Einmessung, die funktioniert in der Praxis tadellos und kann auch per App-Unterstützung bedient werden. Damit ist der Denon dann automatisch schon perfekt abgestimmt, wenngleich experimentierfreudige Zeitgenossen die Abstimmung auch nach ihren Präferenzen beeinflussen können.

Sogar der Aufbau eines Dolby-Atmos-Systems gelingt dank der Schnellstartanleitung und des übersichtlichen Setup-Assistenten spielend einfach.

Klangtest

Der Denon-Receiver spielt so gut wie alle Audio- und Videoformate ab, darunter auch unkomprimierte FLAC- oder DSD-Dateien, neuerdings mit bis zu 5,6 MHz. Damit wird Denon den Ansprüchen der Streamingdienste gerecht, die zunehmend Musik in HiRes anbieten – und natürlich den eigenen, denn Denon ist seit jeher dem guten Klang verpflichtet, schließlich baut man immer noch legendäre Tonabnehmer-Systeme für Plattenspieler. Umso erstaunlicher ist, dass hier das erste Manko des Receivers auffällt: er hat nämlich keinen Phono-Eingang. Wer den benötigt muss zu unserer Alternative, dem Yamaha RX-V681, greifen.

Alles was der Denon AVR-X2300W an die Lautsprecher rausgibt, ob nun zwei- oder mehrkanalig, folgt exakt den Vorgaben der Quelle. Trotz der Ansteuerung von nur einem Paar Deckenlautsprecher schafft er eine hervorragende Räumlichkeit: Regen plätschert oder prasselt direkt von der Decke, auch das niedrige Überfliegen des Heimkinos durch einen Hubschrauber lässt mich zusammenzucken. Der Sub wird präzise und mit Nachdruck angesteuert, und verleiht jeder Explosion den nötigen Nachdruck.

Dabei bleibt der Klang immer ausgewogen, es werden keine Frequenzen bevorzugt oder benachteiligt, sondern es wird so gespielt, wie sich der Toningenieur das gedacht hat. Dialoge bleiben trotz des kontrollierten Getöses immer klar verständlich und perfekt verortet.

Dabei kann der Denon auch anders: Bei Musikwiedergabe, ob nun Stereo-Aufnahmen oder mehrkanalige Konzertmitschnitte von Blu-ray oder DVD, zeigt er sich bei Bedarf als hochsensibler Feinzeichner. Der Denon gibt Stimmen das ihnen eigene Timbre und schafft es bei den Konzertmitschnitten von Leonard Cohen bei jedem Zuhörer eine Gänsehaut zu erzeugen.

Nachteile?

Offengestanden ist der AVR-X2300W derart ausgereift, dass es eigentlich keine Nachteile gibt. Lediglich analoges Signal auf HDMI Upsampling ist im Gegensatz zum Vorgänger nicht mehr möglich – und es fehlt wie gesagt ein Phono-Eingang. Für alle, die ihren Plattenspieler schon vor Jahren ausrangiert haben, ist das aber keine Einschränkung.

Denon AVR-X2300W Testspiegel

Trotz seiner recht kurzen Marktpräsenz konnte der Denon schon reichlich Lob von den einschlägigen Fach-Magazinen einheimsen. Er ist ein Paradebeispiel dafür, wie man ein gutes Gerät noch verbessern kann, und das ohne Aufpreis:

Die AudioVision hat fünf AV-Receiver in der 700-Euro-Klasse getestet, und erklärte den Denon AVR-X2300W mit 78 von 100 Punkten zum Testsieger – der Yamaha RX-V681 erreicht mit derselben Punktzahl aber ebenfalls den Testsieg (Ausgabe 8/2016):

„Mit umfangreicher Ausstattung, viel Leistung und gutem Klang entpuppt sich Denons AVR-X2300W als echter Allrounder – und sichert sich, zusammen mit dem Yamaha RX-V681, den Testsieg.“

Zum Klang schreibt Tester Andreas Oswald:

„Im Stereo-Betrieb musizierte der Denon gleichfalls schön transparent und doch mit körperhaften Instrumenten, dabei druckvoll und schlackenfrei im Bass. Das ist viel Klang zum kleinen Preis.“

In der Video  gefiel neben der Vielseitigkeit auch die hervorragende Klangqualität des Denon, er ging hier eindeutig als Testsieger von insgesamt drei Testgeräten hervor (Ausgabe 7/2016):

„Der Denon AVR-X2300W macht das Heimkino nicht nur fit für Ultra HD und 3D-Audio. Für diesen Preis gibt es derzeit wohl kaum einen besser klingenden AV-Receiver.“

Auch mein Kollege Jochen Schmidt attestierte dem Denon AVR-X2300W in der Heimkino ein „überragendes“ Testergebnis in der Oberklasse, neben der Note 1,0 gab es noch eine Auszeichnung als „Highlight“ (Ausgabe 7-8/2016):

„Der neue AVR-X2300W von Denon begeistert Musik- und Filmfans gleichermaßen. Er ist hervorragend ausgestattet, lässt sich leicht bedienen und sieht gut aus. Wer in höhere Klangsphären aufsteigen möchte, sollte den 2300er in die engere Auswahl nehmen.“

Auch im Test von AreaDVD konnte der Denon mit seiner üppigen Ausstattung und dem hervorragenden Klang ein „überragendes“ Ergebnis ernten. Im Fazit heißt es:

„Wie schon der AVR-X2200W ist auch der AVR-X2300W eine ‚runde Sache‘. Viel hat Denon am reichhaltigen Ausstattungsumfang nicht geändert, nur im Detail wurde angepasst und optimiert. Nach wie vor punktet der Denon mit reichhaltiger Audio- und Videoausstattung. […] Die Endstufen sind nicht die schnellsten, überzeugen dafür mit fundiertem Nachdruck und einem vielschichtigen Abbildungsvermögen bei komplexen Effektgefügen. Die eingebaute Videosektion liefert überdies ein gelungenes Upscaling von Full-HD-Inhalten auf 4K.“

Raphael Vogt zeigt sich auf Lowbeats ebenfalls sehr angetan vom Denon. Zum Klang schreibt er:

„Was da an Spielfreude aus den Boxen tanzte, war schlicht sensationell. Das hatte Kraft, zeigte selbst feine Texturen, eine wunderschöne Balance aus Grob- und Feindynamik. […] Selbst das Thema Mehrkanal meisterte der Kandidat sehr gut. Das Bassmanagement kostete keinerlei spürbare Auflösung oder Dynamik. […] Erst bei einer Belastung mit 5.1 und 7.1 Lautsprechern am Ausgang merkte man bei Pegeln jenseits der Zimmerlautstärke, dass die räumliche Darstellung und Feindynamik immer mehr litten. An Kraft mangelte es aber nie. Top.“

Alternativen

Der Denon AVR-X2300W hat für uns die Nase vorne, aber nur um Haaresbreite, vor allem, weil er Surround-Sound-Einsteigern die Installation so einfach macht. Der Yamaha RX-V681 ist da nicht ganz so vorbildlich, ansonsten ist er aber in allen Punkten genauso gut wie der Denon – und hat sogar einen großen Vorteil.

Zweiter Sieger: Yamaha RX-V681

Der Yamaha RX-V681 setzt etwas andere Schwerpunkte bei der Ausstattung als unser Favorit. Vor allem hat er einen Phono-Eingang, der für alle mit großer Plattensammlung das entscheidende Kaufargument sein dürfte.

Zweiter Sieger

Yamaha RX-V681
Test Heimkino-Receiver: Yamaha RX-V681
Der Yamaha RX-V681 ist sogar mit einer Phono-Eingangsstufe ausgestattet.

Gespart hat man dafür an HDMI-Eingängen, „nur“ sechs stehen am Yamaha-Receiver zur Verfügung, was in den meisten Fällen jedoch locker ausreichen wird – zumal auch hier einer gut zugänglich an der Frontseite positioniert ist.

Allerdings geht die Installation bei unserem Favoriten durch die perfekte Markierung und Beschriftung der Lautsprecher-Buchsen noch ein wenig leichter von der Hand.

Klanglich spielen beide Receiver auf gleich hohem Niveau, der Yamaha RX-V681 kann dabei aber noch die Besitzer von Vinyl-Scheiben auf seine Seite ziehen.

Eine Stufe höher: Onkyo TX-RZ1100

Mit satten neun Ausgangskanälen ist der Onkyo TX-RZ1100 in der Lage, eine kinoreife Surround-Beschallung zu realisieren. Hier sind im Atmos Setup sogar zwei Paar Deckenlautsprecher möglich, unser Favorit beschränkt sich auf ein Paar.

Komplett Digital

Onkyo TX-RZ1100
Test Heimkino-Receiver: Onkyo TX-RZ1100
Der Onkyo TX-RZ1100 schafft mit 9 digitalen Endstufen ein 7.1.2 Setup.

Alle neun Endstufen sind sogenannte Class-D-Endstufen, arbeiten also voll digital. Nur so erreicht man auf allen Kanälen die erforderliche Leistung, ohne dass die Dimensionierung des stromliefernden Netzteiles ausufert.

Und Leistung hat der Onkyo tatsächlich satt: 200 Watt pro Kanal kann der 13-Kilo-Bolide stemmen. Auch ausstattungsseitig hat er mit ebenfalls acht Eingängen einiges zu bieten. Wer richtig großes Kino für zuhause plant ist mit dem Onkyo perfekt ausgestattet. Allerdings liegt man mit dem Onkyo auch preislich eine deutliche Stufe höher.

Gut und günstig: Denon AVR-X1300W

Eine Nummer kleiner als unser Testsieger und rund 150 Euro günstiger ist dagegen der Denon AVR-X1300W: Er hat weniger Eingänge und etwas weniger Leistung, bietet aber die gleiche einfache Bedienung samt komfortablem Einmesssystem.

Für Sparfüchse

Denon AVR-X1300W
Test AV-Receiver: Denon AVR-X1300W
Weniger Ein- und Ausgänge, weniger Leistung, das ideale Einstiegsgerät.

Klanglich bleibt der X1300W dagegen nur unwesentlich hinter unserem Favoriten zurück. Auf Video-Upscaling muss man bei ihm allerdings verzichten, auch sechs HDMI-Eingänge und ein Ausgang müssen in dieser Preisklasse reichen. Der sechste Eingang ist dennoch komfortable von vorn zugänglich, ebenso wie die Kopfhörer-Buchse und die USB-Schnittstelle. WLAN mit 2,4 und 5 GHz ist beim ihm ebenso dabei wie Bluetooth und Multiroom-Unterstützung.

Auch auch mit dem kleinen Bruder kann ein Atmos Setup eingerichtet werden, wie bei unserem Favoriten in der kleinen Variante mit einem Paar Deckenlautsprecher – was für die meisten Heimkinos aber vollkommen ausreicht.

Wenn es vor allem auf Klangqualität ankommt und man auf Video-Upscaling und die umfangreichere Ausstattung verzichten kann, ist der Denon AVR-X1300W eine hervorragende, günstige Alternative.

Fazit

Der Denon AVR-X2300W überzeugt mit üppiger Ausstattung, seinen Vorsprung sichert er sich mit seiner eingängigen Bedienung und seinen herausragenden Klangeigenschaften.

Wer auf zwei HDMI-Eingänge verzichten kann, auf einen Phono-Eingang jedoch nicht, für den ist der Yamaha RX-V681 eine klanglich ebenso gute Wahl.

Pro & Kontra

Pro

  • Einfache Installation und Bedienung
  • Hervorragender Klang auf allen Kanälen
  • Unterstützt 2,4 und 5 GHz WLAN
  • Hervorragendes Video-Upscaling

Contra

  • Kein Upsampling von analog nach HDMI

Denon AVR-X2300W Preisvergleich

Kommentar hinterlassen:

  1. Leslie Meyer

    Bin ich mit zufrieden …auch wenn der Yamaha RX-V481 keine schlechtere Wahl gewesen.., wäre der x1300 nicht so sehr im Preis gesunken hätte ich auch wieder zum Yamaha gegriffen. Die Fb des Denon x1300 ist nen echter Scherz, wirkt, und fühlt sich auch billig verarbeitet an, mein voriger Yamaha rx 371 wirkte nicht nur von der Fb sondern auch von der Gehäusefront hochwertiger obwohl Einsteigerklasse. Schade dass es inzwischen selbst in der 1000€ Reihe kein vernünftiges Drehrad mehr gibt…“nur Plastik“. Mein nächster wird aber wohl doch wieder ein Yamaha.

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  2. Jordan David

    Früher immer Denon bis ich dann zum ersten Mal den Yamaha gekauft habe. Identische Leistung zum günstigeren Preis. Wären sie Preisgericht würde ich mittlerweile trotzdem bei Yamaha bleiben

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  3. Hansi Stifter

    Also ich hab den onkyo TX SR 605 bin damit vollstens zufrieden mit 7.1 aber nächstes jahr hol ich mir auch das Upgrade von Dolly Atmos und dtsx ein muss fürs Heimkino delüxe

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  4. Andy Zach

    Geht nicht nur um Designs sonder um die Technik . Sound .
    Das ist bei denon um einiges besser .
    Jeder hat andere Meinung . Jedes Gerät hat an sich eigenen Klang charakteristik.
    Für verschiedene Geschmäcke . Aber es geht um die Technik . Da ist denon klar vorne . :)schönen Fest euch allen jetzt

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    1. Christopher Paul

      Schon einmal über den Tellerrand geguckt und die Mainstream Huren mal außen vor gelassen… Fallen mir spontan Rotel, McIntosh, Arcam, Classe ein, die in einer ganz anderen Liga spielen.

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  5. Marcus Arlt

    Naja. Eigentlich ist die Anthem Serie das beste aufm Markt…

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  6. Holger Klaus

    Soooooviele Anschlüsse und trotzdem wurde der Bass und Höhenregler wegrationlisiert…

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    1. Heiko Scheja

      wenn du hochwertige Lautsprecher hast brauchst du keine Klangkorrektur

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    2. Ingo Gans

      Die sind meistens noch im Menü versteckt, aber ansonsten sind die auch völlig überflüssig wenn man ordentliche Lautsprecher hat! 🤔

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  7. Christos Mouratidis

    Nie wieder Denon, nachdem man 1x auf die fresse gefallen ist lässt man die Finger von.

    Man giebt 600+ Euro für ein Gerät aus und ne Woche später ist es defekt.

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    1. Basti Tippmann Aka-Hopp

      Das kann einem mit jedwedem Gerät in jedweder Preisklasse passieren und ist schlichtweg Pech gewesen

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  8. Ralf Küsters

    Ich habe Onkyo THX 7.1 und bin sehr zu frieden mit meiner Anlage sei es für Filme , Musik oder für PC Spiele

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  9. MB Manni

    Habe Onkyo mit Canton Boxen was soll ich mit Denon

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  10. Mathias Bach

    Denon sind ja bekannt für Ihre Vollverstärker, in den unteren Preisregionen sind Pioneer und Onkyo deutlich besser!

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